Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Gehalt/Gehaltsentwicklung Informatiker/Ingenieure 2020


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von F.B.'s Schnegge (Gast)


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F. B. schrieb:
> Auf Hartz bin ich bis zur Rente nicht mehr angewiesen, damit bin ich
> jetzt auf der sicheren Seite.

Dann hast du ja endlich Zeit für mich und wir können gemeinsam die knapp 
500€ ROI monatlich im Discounter auf den Kopf hauen verliebt

von Alter Hase (Gast)


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F. B. schrieb:
> Ihr fühlt euch doch auch besser, weil ihr mehr verdient als der Ing in
> der Klitsche, oder nicht?

Nö, ich fühle mich gut weil ich gut verdiene. Das hat nichts mit den 
Ings in der Klitsche zu tun.

Umgekehrt fühle ich mich auch nicht schlechter, nur weil es unzählige 
Ings oder Ärzte oder Piloten oder was auch immer gibt die mehr verdienen 
als ich.
Love it, change it or leave it. Jammern oder Neid bringen nix.

von F.B.'s Schnegge (Gast)


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Alter Hase schrieb:
> Nö, ich fühle mich gut weil ich gut verdiene. Das hat nichts mit den
> Ings in der Klitsche zu tun.

So ist es bei erwachsenen Menschen, die mit sich selbst im Reinen sind. 
Dieses Level an Zufriedenheit werden hass- und neiderfüllte AfD-Wähler 
wie F.B. nie kennenlernen. Selbst wenn die IGM ausstirbt, hetzt er halt 
weiter gegen die schwächsten der Gesellschaft, die Flüchtlinge.

von Stefan S. (stefan_sch)


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F.B.'s Schnegge schrieb:
> Alter Hase schrieb:
> Dieses Level an Zufriedenheit werden hass- und neiderfüllte AfD-Wähler
> wie F.B. nie kennenlernen. Selbst wenn die IGM ausstirbt, hetzt er halt
> weiter gegen die schwächsten der Gesellschaft, die Flüchtlinge.

Geil! Gleich 2 Lügen in 1 Satz. Erstens handelt es sich nachweislich bei 
dem überwiegenden Teil der Migranten um keine Flüchtlinge nach der 
Genfer Konvention und zweitens handelt es sich überwiegend um junge 
kräftige Männer.

von suchtberater (Gast)


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Stefan S. schrieb:
> Geil! Gleich 2 Lügen in 1 Satz. Erstens handelt es sich nachweislich bei
> dem überwiegenden Teil der Migranten um keine Flüchtlinge nach der
> Genfer Konvention und zweitens handelt es sich überwiegend um junge
> kräftige Männer.

Jeden Tag 2 schwere Vergewaltigungen in Berlin.
Zählt man noch ndere Sexualdelikte dazu siehts noch schlimmer aus.
50% der Täter sind Migranten. rechnet man das auf den Bevölerungsanteil 
um sind sie die Haupttäter. Rechnet man noch harmlosere Delikte dazu 
siehts noch schlimmer aus, usw. usw.

Lest selbst:

https://www.danisch.de/blog/2020/08/20/die-relativitaet-der-vergewaltigung/#more-37602

Der bezieht sich auf:
https://www.berliner-zeitung.de/news/berliner-polizei-mehr-als-50-minderjaehrige-opfer-von-vergewaltigungen-in-fuenf-monaten-li.94887

und

https://www.berliner-zeitung.de/news/berliner-polizei-mehr-als-50-minderjaehrige-opfer-von-vergewaltigungen-in-fuenf-monaten-li.94887

und

https://www.focus.de/politik/deutschland/210-faelle-maerz-und-anfang-juli-jeden-tag-2-vergewaltigungen-in-berlin-haelfte-der-tatverdaechtige-sind-auslaender_id_12272692.html

von Ingo (Gast)


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suchtberater schrieb:
> Jeden Tag 2 schwere Vergewaltigungen in Berlin.

Gibt es auch unschwere Vergewaltigungen?

von ATler (Gast)


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F. B. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Das ist richtig. Aber die meisten Menschen fühlen sich tatsächlich
>> besser wenn es dem Nachbarn ein bisschen schlechter geht.
>
> Ihr fühlt euch doch auch besser, weil ihr mehr verdient als der Ing in
> der Klitsche, oder nicht?

Die meisten die jammern, bekommen ihren Arsch nicht hoch und bekommen es 
auch nicht gebacken, mal eine Bewerbung woanders zu platzieren.

Ich denke man fühlt sich nicht besser, hat aber auch nicht Mitleid mit 
denen, die weniger verdienen. Ebenso juckt es mich nicht, wenn es 
Kollegen gibt, die weitaus mehr verdienen - es sei ihnen gegönnt.

von Senf D. (senfdazugeber)


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ATler schrieb:
> Ich denke man fühlt sich nicht besser, hat aber auch nicht Mitleid mit
> denen, die weniger verdienen. Ebenso juckt es mich nicht, wenn es
> Kollegen gibt, die weitaus mehr verdienen - es sei ihnen gegönnt.

Richtig. Dieser ganze Vergleichs-Habitus bringt doch am Ende nichts 
außer eventuell Unzufriedenheit, weil man sich tendenziell immer mit 
jemandem vergleicht, der es scheinbar besser getroffen hat.

Eine Zufriedenheit mit der eigenen Situation muss im Wesentlichen aus 
sich selbst heraus kommen. Man muss seine persönliche Lage auch einmal 
absolut und nicht nur relativ betrachten. Dann stellt man ganz schnell 
fest, wie gut es einem doch geht und wie dankbar man dafür sein sollte.

von F.B.'s Schnegge (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Eine Zufriedenheit mit der eigenen Situation muss im Wesentlichen aus
> sich selbst heraus kommen. Man muss seine persönliche Lage auch einmal
> absolut und nicht nur relativ betrachten. Dann stellt man ganz schnell
> fest, wie gut es einem doch geht und wie dankbar man dafür sein sollte.

Die allermeisten Stammtisch-Schwätzer und AfD Wähler denken ja, dass 
!!!andere!!! ihre Situation verbessern können. Dabei ist es völlig egal, 
ob CDU, SPD, Grüne oder AfD regieren. Es wird im Kapitalismus immer ca. 
10-20% Gutverdiener und ca. 10-20% an der Armutsgrenze geben. Es wird 
immer eine Lobby geben. Wenn man es unter der CDU zu nichts gebracht 
hat, dann wird man unter der AfD nicht plötzlich beruflich erfolgreich, 
wohlhabend, sportlich und ein funktionierendes Sozialleben bekommt man 
auch nicht. Nur man selbst kann eine Änderung in seinem Leben 
herbeiführen. Jeder der nicht begreift wie glücklich er sich schätzen 
kann in diesem Land geboren zu sein, der scheint nicht viel von 
Statistik auch sonst auch nicht viel verstanden zu haben.

von Thomas U. (charley10)


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suchtberater schrieb:
> Stefan S. schrieb:
>> Geil! Gleich 2 Lügen in 1 Satz. Erstens handelt es sich nachweislich bei
>> dem überwiegenden Teil der Migranten um keine Flüchtlinge nach der
>> Genfer Konvention und zweitens handelt es sich überwiegend um junge
>> kräftige Männer.
>
> Jeden Tag 2 schwere Vergewaltigungen in Berlin.
> Zählt man noch ndere Sexualdelikte dazu siehts noch schlimmer aus.
> 50% der Täter sind Migranten. rechnet man das auf den Bevölerungsanteil
> um sind sie die Haupttäter. Rechnet man noch harmlosere Delikte dazu
> siehts noch schlimmer aus, usw. usw.
>
Stimmt doch gar nicht!!! Vor ein/zwei Jahren durfte eine Grünin in einer 
öffentlichen Fernseh'Diskussion' unwidersprochen die Wahrheit 
verbreiten:
In den Gefängnissen ist das Verhältnis 1:1, also sind die Zugereisten 
nicht schlimmer als die Eingeborenen. Der zaghafte Widerspruch eines 
anderen Teilnehmers wurde einfach niedergeredet - das mit dem Vergleich 
wäre unzulässig!

von F. B. (finanzberater)


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Alter Hase schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Ihr fühlt euch doch auch besser, weil ihr mehr verdient als der Ing in
>> der Klitsche, oder nicht?
>
> Nö, ich fühle mich gut weil ich gut verdiene. Das hat nichts mit den
> Ings in der Klitsche zu tun.

Das ist natürlich Blödsinn. "Gut verdienen" benötigt ja immer eine 
Bezugspunkt, also andere Leute, die schlechter verdienen. Wenn du sagst, 
du fühlst dich gut, weil du gut verdienst, dann ist das gleichbedeutend 
mit, du fühlst dich gut, weil andere schlechter verdienen als du. Aber 
natürlich werdet ihr das nicht zugeben und euch wieder einreden, wie 
moralisch überlegen ihr seid.

von F. B. (finanzberater)


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F.B.'s Schnegge schrieb:
> Alter Hase schrieb:
>> Nö, ich fühle mich gut weil ich gut verdiene. Das hat nichts mit den
>> Ings in der Klitsche zu tun.
>
> So ist es bei erwachsenen Menschen, die mit sich selbst im Reinen sind.
> Dieses Level an Zufriedenheit werden hass- und neiderfüllte AfD-Wähler
> wie F.B. nie kennenlernen.

Eure Zufriedenheit und angeblich moralische Überlegenheit beruht auf 
Selbstbetrug. Wie moralisch verkommen ihr seid, sieht man daran, dass 
ihr erwartet, dass die Friseuse und der Altenpfleger bei einem Gehalt 
knapp über Mindestlohn mit ihren Steuergeldern euren IGM-Arsch retten 
sollen.

von F. B. (finanzberater)


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suchtberater schrieb:
> Jeden Tag 2 schwere Vergewaltigungen in Berlin.
> Zählt man noch ndere Sexualdelikte dazu siehts noch schlimmer aus.
> 50% der Täter sind Migranten. rechnet man das auf den Bevölerungsanteil
> um sind sie die Haupttäter. Rechnet man noch harmlosere Delikte dazu
> siehts noch schlimmer aus, usw. usw.

Vor über 10 Jahren habe ich mal die Polizeimeldungen durchforstet nach 
Vergewaltigungen im öffentlichen Raum und Messerattacken. Schon damals 
ging aus den Meldungen hervor, dass es sich in 70-80 % der Fälle um 
Täter mit Migrationshintergrund handelte, entweder weil die Nationalität 
genannt wurde oder Hinweise wie "Täter sprach mit ausländischem Akzent". 
Gab auch schon vor vielen Jahren (weit vor 2015) eine Studie, die zum 
Ergebnis kam, dass je schwerer das Verbrechen, desto höher der 
Ausländeranteil.

von F. B. (finanzberater)


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F.B.'s Schnegge schrieb:
> Die allermeisten Stammtisch-Schwätzer und AfD Wähler denken ja, dass
> !!!andere!!! ihre Situation verbessern können.

Wer sind denn diese öminösen !!!anderen!!!, von denen ich und andere 
AfD-Wähler eine Verbesserung ihrer Situation erwarten? Bei den 
Linksgrünen ist es klar, wer diese anderen sind: Diejenigen, die Geld 
haben. Oder die Migranten, die später angeblich ihre Rente bezahlen 
werden.

von Senf D. (senfdazugeber)


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F. B. schrieb:
> Das ist natürlich Blödsinn. "Gut verdienen" benötigt ja immer eine
> Bezugspunkt, also andere Leute, die schlechter verdienen.

Nein, das tut es nicht direkt. Man kann auch einfach absolut sehen, wie 
weit man mit seinem Gehalt im Monat kommt bei einem persönlich sehr 
angenehmen Lebensstil. Wenn danach immer noch Geld, sagen wir zum 
Beispiel die Hälfte, übrig bleibt, dann kann ich behaupten, dass ich gut 
verdiene - ganz ohne, dass ich mich ständig mit anderen Leuten 
vergleichen muss.

Das Vergleichen ist nämlich eh relativ sinnlos, da die Welt nun einmal 
ungerecht ist, und es demnach sowieso Leute in ähnlicher Situation geben 
wird, die mehr und die weniger bekommen. Das kann man daher auch einfach 
akzeptieren und fertig. Mir ist es eben egal, ob der Nachbar einen 
Neuwagen in der Garage hat oder nur billige Klamotten von kik trägt.

von Senf D. (senfdazugeber)


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F. B. schrieb:
> Wer sind denn diese öminösen !!!anderen!!!, von denen ich und andere
> AfD-Wähler eine Verbesserung ihrer Situation erwarten?

Na von den Pappnasen an AfD-Politikern natürlich. Von denen erwarten 
neben den reinen Protestwählern die meisten ihrer Sympathisanten, dass 
sie indirekt irgendwie ihre Situation verbessern helfen sollen.

von Senf D. (senfdazugeber)


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F. B. schrieb:
> Eure Zufriedenheit und angeblich moralische Überlegenheit beruht auf
> Selbstbetrug. Wie moralisch verkommen ihr seid, sieht man daran, dass
> ihr erwartet, dass die Friseuse und der Altenpfleger bei einem Gehalt
> knapp über Mindestlohn mit ihren Steuergeldern euren IGM-Arsch retten
> sollen.

Deine krude Theorie krankt allein schon daran, dass man mit Mindestlohn 
fast gar keine Steuern zahlt.
Aber das nur am Rande.

von suchtberater (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Deine krude Theorie krankt allein schon daran, dass man mit Mindestlohn
> fast gar keine Steuern zahlt.
> Aber das nur am Rande.
Sie zahlt überproportional viel im Vergleich zu besser Verdienenden aber 
das nur am Rande.

von Senf D. (senfdazugeber)


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suchtberater schrieb:
> Sie zahlt überproportional viel im Vergleich zu besser Verdienenden aber
> das nur am Rande.

Nein, das ist falsch, denn die Lohnsteuer macht den Löwenanteil aus. 
Aber das nur am Rande.

: Bearbeitet durch User
von F.B.'s Schnegge (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Nein, das ist falsch, denn die Lohnsteuer macht den Löwenanteil aus.
> Aber das nur am Rande.

Den Grenzsteuersatz versteht man halt erst wenn man ihn zahlen muss.

F. B. schrieb:
> Wer sind denn diese öminösen !!!anderen!!!, von denen ich und andere
> AfD-Wähler eine Verbesserung ihrer Situation erwarten?

Es sind jedenfalls nicht die ominösen Leute, die du Obstdieb im Forum 
ständig mit "ihr" ansprichst.

F. B. schrieb:
> Vor über 10 Jahren habe ich mal die Polizeimeldungen durchforstet nach
> Vergewaltigungen

Sehr interessantes Hobby und vor allem repräsentativ, aber als 
Hochbegabter weißt du das natürlich. Etwa so wie du weißt, dass man 
Achsen beschriftet und den Unterschied zwischen linear und exponentiell 
kennst du auch, NICHT!

von planlos (Gast)


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Den Löwenanteil macht immer noch die Mehrwertsteuer aus

von Alter Hase (Gast)


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F. B. schrieb:
> Das ist natürlich Blödsinn. "Gut verdienen" benötigt ja immer eine
> Bezugspunkt, also andere Leute, die schlechter verdienen.

Hallo F.B.
Nein dem stimme ich eben nicht zu.

Solange ich jeden Monat vierstellige Euro Beträge sparen kann ohne 
Frugalisten Wettbewerb machen zu müssen ist mein Gehalt "gut". Ich 
benötige keinen externen Bezugspunkt.

Da reicht es noch zusätzlich für 2 Minijobber deutlich oberhalb des 
Mindestlohns inclusive. Die zahlen auch mit überdurchschnittlicher 
Leistung zurück. Leben und leben lassen.

Selbst die arme Kirche hat keinen Grund zum jammern, auch die bekommen 
ihren Anteil.

Da du so fleißig Links für "uns" postet, habe ich einen Buchtipp für 
dich:
"Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens"

von Alter Hase (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Das Vergleichen ist nämlich eh relativ sinnlos, da die Welt nun einmal
> ungerecht ist, und es demnach sowieso Leute in ähnlicher Situation geben
> wird, die mehr und die weniger bekommen. Das kann man daher auch einfach
> akzeptieren und fertig.

Sehr schön beschrieben - danke.

von F.B.'s Schnegge (Gast)


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planlos schrieb:
> Den Löwenanteil macht immer noch die Mehrwertsteuer aus

Du bist definitiv planlos. Der durchschnittliche Ingenieur mit 
Berufserfahrung verdient in Deutschland etwa 72k. Bei 72k und 
Steuerklasse 1 werden etwa 1400€ Lohnsteuer und Soli fällig. Netto 
landen 3500 auf dem Konto. Gibt man die 3500 nun vollständig aus, 
entfallen davon 19% (aktuell 16%) auf die Umsatzsteuer, d.h. knapp unter 
700€, also nur halb so viel der durchschnittliche Ingenieur Lohnsteuer 
zahlt.
Schlimmer noch: Wegen dem Grenzsteuersatz muss der nächste zusätzliche 
Euro vom Gehalt mit etwa 30 Cent besteuert werden. Bei Leuten mit einem 
zu versteuernden Einkommen von 90k oder mehr, wird von dem zusätzlich 
Euro sogar 50% einbehalten. Weit weit mehr als 19%.

von Anuskorken (Gast)


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Kurzarbeitergeld soll wegen Corona-Krise bis März 2022 verlängert werden
Youtube-Video "Kurzarbeitergeld soll wegen Corona-Krise bis März 2022 verlängert werden"

von suchtberater (Gast)


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F.B.'s Schnegge schrieb:
> Du bist definitiv planlos
Was die Leute hier versuchen dir beizubringen: Der Geringverdiener 
bezahlt prozentual am meisten Steuern weil ihn die MwSt. viel mehr 
belastet als ein Gutverdiener. Prozentual zahlt er am meisten Steuern, 
deshalb hat er am Monatsende auch fast nix mehr, hast du das jetzt 
endlich begriffen?

von F.B.'s Schnegge (Gast)


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suchtberater schrieb:
> Prozentual zahlt er am meisten Steuern, deshalb hat er am Monatsende
> auch fast nix mehr

Falsch. Ab einem zu versteuernden Einkommen von 90.000€ beträgt die 
Lohnsteuer für jeden zusätzlichen Euro schon 50%. Reiche zahlen 
prozentual mehr Lohnsteuer und prozentual genau so viel Umsatzsteuer, 
und weil sie mehr Geld haben und damit mehr Geld ausgeben, zahlen sie 
auch absolut mehr Steuern. Nur Leute ohne jegliches Zahlenverständnis 
und am Stammtisch wird gegensätzliches behauptet, vom Pöbel.

von ??? (Gast)


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Wie kommst du auf 50% Lohnsteuer, wenn der Spitzensteuersatz deutlich 
drunter liegt?

von suchtberater (Gast)


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F.B.'s Schnegge schrieb:


> auch absolut mehr Steuern. Nur Leute ohne jegliches Zahlenverständnis
> und am Stammtisch wird gegensätzliches behauptet, vom Pöbel.
19% MwSt für ne arme Sau schlagen deutlich mehr ins Kontor als für nen 
Spitzenverdiener. Die arme Sau hat ne höhere Steuerlast über alles als 
der Spitzenverdiener der immer noch fett Kohle wegsparen oder 
verplempern kann.
nat. haut der spitzenverdiener auch mehr kohle raus aber halt für Dinge 
die sich die arme Sau schon gar nicht mehr leisten kann. Dann plärrt der 
Spitzenverdiener dass er ja ach so viel Steuern zahlt. Ist ja auch keine 
Kunst wenn ich mehr Geld zum raushauen habe. Vergleicht man über die 
exakt gleiche Ausgaben, dann ist hier die arme Sau der Massstab weil er 
eben nicht mehr ausgeben kann als er hat, dann sieht das im Vergleich 
zum Spitzenverdiener anders aus, trotz spitzensteuersatz,... was hier 
völlig irrelevant ist. Das ist das übliche Geplärre der Reichen dass sie 
ja ach so viel Steuern zahlen müssen.Warum seid ihr dann nicht längst in 
andere Länder komplett umgesiedelt (nicht nur das Konto) wenns hier 
angeblich so scheisse ist? Such dir nen anderen Deppen den du mit dem 
verlogenen Geschwätz einlullen kannst.

von Senf D. (senfdazugeber)


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suchtberater schrieb:
> 19% MwSt für ne arme Sau schlagen deutlich mehr ins Kontor als für nen
> Spitzenverdiener.

Relativ gesehen zu seinen Einnahmen mag das schon stimmen, aber nur 
bezogen auf Verbrauchssteuern wie die MwSt.
Für das Gesamtbild gehört aber auch die Einnahmenseite dazu, und da 
zahlt die "arme Sau" aus deinem Beispiel entweder gar keine oder nur 
sehr wenig Einkommensteuer, ganz im Gegensatz zum "Spitzenverdiener".

Durch die progressive Besteuerung zahlt man aber prozentual umso mehr 
Einkommensteuer, je mehr man einnimmt; bei beispielsweise 100k € zu 
versteuerndem Einkommen und StKl. I macht das bereits eine 
Durchschnittsbelastung von ca. 35% aus (Einkommensteuer plus Soli), 
siehe https://www.bmf-steuerrechner.de/ekst/eingabeformekst.xhtml
Das sind im diesem Beispiel mal eben 35k €, die das Finanzamt 
einkassiert - das ist nun nicht gerade wenig.

von F.B.'s Schnegge (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Das sind im diesem Beispiel mal eben 35k €, die das Finanzamt
> einkassiert - das ist nun nicht gerade wenig.

Ach gib es auf. Der denkt die 2k Lohnsteuer hauen bei einem mit 24k 
Bruttojahresgehalt, also nur 10%, viel mehr rein als 35k bezogen auf 
100k Jahresgehalt. Dabei ist offensichtlich das Leute mit niedrigen 
Gehältern weder relativ noch absolut mehr Steuern zahlen. 
Geringverdiener zahlen sogar gar keine Steuern. Das Geld kommt 
überwiegend von der oberen Mittelschicht.

von Senf D. (senfdazugeber)


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F.B.'s Schnegge schrieb:
> Das Geld kommt überwiegend von der oberen Mittelschicht.

So ist es. Die Bürger ganz unten und ganz oben zahlen fast nichts, und 
irgendwo dazwischen muss sich der Staat das Geld ja herholen.

von SysIngMue (Gast)


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F.B.'s Schnegge schrieb:

> So ist es bei erwachsenen Menschen, die mit sich selbst im Reinen sind.
> Dieses Level an Zufriedenheit werden hass- und neiderfüllte AfD-Wähler
> wie F.B. nie kennenlernen. Selbst wenn die IGM ausstirbt, hetzt er halt
> weiter gegen die schwächsten der Gesellschaft, die Flüchtlinge.

Du schreibst wirr und zusammenhangslos. Die Schwächsten der Gesellschaft 
sind sicherlich nicht die "Flüchtlinge" aka Migranten. Richtige 
Flüchtlinge können in der Regel noch nicht mal den Weg aus den Lagern zu 
den Schleppern/Menschenhändlern antreten.

von F. B. (finanzberater)


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Senf D. schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Das ist natürlich Blödsinn. "Gut verdienen" benötigt ja immer eine
>> Bezugspunkt, also andere Leute, die schlechter verdienen.
>
> Nein, das tut es nicht direkt. Man kann auch einfach absolut sehen, wie
> weit man mit seinem Gehalt im Monat kommt bei einem persönlich sehr
> angenehmen Lebensstil.

Nein, das kann man nicht. Wenn bei allen genügend Geld übrig bleiben 
würde, würden die Preise steigen. Der absolute Betrag deines Gehalts ist 
also völlig nichtssagend. Es zählt nur die Kaufkraft.

von F. B. (finanzberater)


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Senf D. schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Wer sind denn diese öminösen !!!anderen!!!, von denen ich und andere
>> AfD-Wähler eine Verbesserung ihrer Situation erwarten?
>
> Na von den Pappnasen an AfD-Politikern natürlich. Von denen erwarten
> neben den reinen Protestwählern die meisten ihrer Sympathisanten, dass
> sie indirekt irgendwie ihre Situation verbessern helfen sollen.

LOL. Und wenn wählst du und warum?

von F. B. (finanzberater)


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F.B.'s Schnegge schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Wer sind denn diese öminösen !!!anderen!!!, von denen ich und andere
>> AfD-Wähler eine Verbesserung ihrer Situation erwarten?
>
> Es sind jedenfalls nicht die ominösen Leute, die du Obstdieb im Forum
> ständig mit "ihr" ansprichst.

Du weißt es also selbst nicht, wer diese ominösen !!!anderen!!! sind, 
von denen ich und andere AfD-Wähler mir angeblich eine Verbesserung 
meiner Situation erwarte?

von F. B. (finanzberater)


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Alter Hase schrieb:
> Hallo F.B.
> Nein dem stimme ich eben nicht zu.
>
> Solange ich jeden Monat vierstellige Euro Beträge sparen kann ohne
> Frugalisten Wettbewerb machen zu müssen ist mein Gehalt "gut". Ich
> benötige keinen externen Bezugspunkt.
>
> Da reicht es noch zusätzlich für 2 Minijobber deutlich oberhalb des
> Mindestlohns inclusive. Die zahlen auch mit überdurchschnittlicher
> Leistung zurück. Leben und leben lassen.

Deine vierstelligen Beträge kannst du nur deshalb sparen, weil du deinen 
Minijobbern einen Hungerlohn bezahlst, also weil sie weniger verdienen 
als du. Was würde denn von deinem Gehalt übrig bleiben, wenn deine 
Minijobber und allen anderen Dienstleister wie Friseuse, Müllmann, 
Hausmeister, Handwerker, Automechaniker etc. etc., deren Dienste du in 
Anspruch nimmst,  denselben Stundenlohn bekommen würden, den du selbst 
verdienst? Und welche Wirkung hätte das denn auf die Nachfrage und die 
Preise und damit auf die Kaufkraft deines Gehalts, wenn jeder IGM-Gehalt 
verdienen würde?

Ihr seid so ahnungslos in wirtschaftlichen Zusammenhängen, dass es schon 
weh tut. Aber wir werden ja sehen, ob du mit deinen vierstellen 
Sparbeträgen auch noch zufrieden sein wirst, wenn die Inflation zu 
galoppieren beginnt.

: Bearbeitet durch User
von F. B. (finanzberater)


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Anuskorken schrieb:
> Kurzarbeitergeld soll wegen Corona-Krise bis März 2022 verlängert werden
> Youtube-Video "Kurzarbeitergeld soll wegen Corona-Krise bis März 2022
> verlängert werden"

Freut euch mal nicht zu früh.

CDU-Politiker und Wirtschaftsweise gegen längeres Kurzarbeitergeld

https://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/kurzarbeitergeld-cdu-politiker-und-wirtschaftsweise-gegen-verlaengerung-a-871f200c-f3a3-48b4-b779-d6ac4b59c5bb

von Finanzberaters Feindbild (Gast)


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F. B. schrieb:
> Anuskorken schrieb:
>> Kurzarbeitergeld soll wegen Corona-Krise bis März 2022 verlängert werden
>> Youtube-Video "Kurzarbeitergeld soll wegen Corona-Krise bis März 2022
>> verlängert werden"
>
> Freut euch mal nicht zu früh.
>
> CDU-Politiker und Wirtschaftsweise gegen längeres Kurzarbeitergeld

Du glaubst doch wohl selbst nicht, dass man sich den Machterhalt von so 
was gefährden lässt.

Jetzt machen ein paar die Klappe auf und werden sich mit ein paar 
(persönlichen) "Zugeständnissen" ruhig stellen lassen.

Dir fehlt einfach politisches Verständnis.

von Finanzberaters Feindbild (Gast)


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Und immer schön in Erinnerung behalten, den anderen Thread hat die 
Rennleitung ja nach DEV0 verschoben daher hier noch mal:

Finanzberaters Feindbild schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Wenn dann ab Herbst die Pleitewelle einsetzt und jeder
>> um seinen Arbeitsplatz fürchtet, werden die Leute ihr Geld erst Recht
>> zusammenhalten.
>
> In ein paar Wochen werden wir dann bei ausbleibender Pleitewelle alle
> über das Großmaul lachen. Oder jetzt schon.

Beitrag "Corona hat auch was Gutes - Die Zeitarbeit stirbt aus [Endet: 26.8.]"

von Senf D. (senfdazugeber)


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Was reitet eigentlich den Finanzberater F.B. hier fünf Beiträge in Folge 
mit seinem üblichen, hasserfüllten Unsinn zu posten?

: Bearbeitet durch User
von F.B.'s Schnegge (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Was reitet eigentlich den Finanzberater F.B. hier fünf Beiträge in Folge
> mit seinem üblichen, hasserfüllten Unsinn zu posten?

Das weiss ich auch nicht. Mich hat er wegen fast 4000 Beiträgen alleine 
in dem Forum schon seit 2016 nicht mehr angefasst. Dann noch all die 
Beiträge in den NPD-Foren und der Stammtisch.

von Finanzberaters Feindbild (Gast)


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F.B.'s Schnegge schrieb:
> Mich hat er wegen fast 4000 Beiträgen alleine in dem Forum schon seit
> 2016 nicht mehr angefasst.

Dafür hab ich jetzt wieder Verständnis.

von Alter Hase (Gast)


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F. B. schrieb:
> Deine vierstelligen Beträge kannst du nur deshalb sparen, weil du deinen
> Minijobbern einen Hungerlohn bezahlst

Hallo F.B.
Das sehe ich anders: meine vierstelligen Beträge kann ich deshalb 
sparen, weil ich viel mehr einnehme als ich ausgebe.

Die Minijobber verdienen bei mir deutlich über Mindestlohn.

Noch gibt es eine Leistungsgesellschaft, und die Entscheider ordnen 
einen F.B. offensichtlich deutlich niediger ein als es ihm lieb ist. Da 
hilft nur selber Gas geben und nicht darauf hoffen das sich alles um 
einen F.B. in der richtigen Art und Weise günstig ändert.

von Homofürst (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Was reitet eigentlich den Finanzberater F.B. hier fünf Beiträge in
> Folge
> mit seinem üblichen, hasserfüllten Unsinn zu posten?

zwangsneurose mit versteckter depression, vermutlich bipolare pers. 
störung mit ausgeprägten sado-masochistische zügen

von Dirk K. (knobikocher)


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Homofürst schrieb:
> zwangsneurose mit versteckter depression

Nein, keine versteckte Depression. In diesem Forum ist nachzulesen, dass 
er tatsächlich unter Depression leidet. Einfach mal nach seinem Namen im 
Forum suchen, dann findet ihr den Thread.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Dirk K. schrieb:
> Homofürst schrieb:
> zwangsneurose mit versteckter depression
>
> Nein, keine versteckte Depression. In diesem Forum ist nachzulesen, dass
> er tatsächlich unter Depression leidet. Einfach mal nach seinem Namen im
> Forum suchen, dann findet ihr den Thread.

Wenn jemand eine Depression hat, dann ist er doch traurig und 
niedergeschlagen, vermutlich auch antriebslos.
Aber sicher nicht so hasserfüllt und neidisch auf Andere wie sich der 
Finanzberater hier gibt.

Krank ist das schon, aber eine Depression?

von Elektroingenieur (Gast)


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Im nächsten Leben studiere ich BWL und mache E-Technik nur noch als 
Hobby.

Die Gehälter gehen ja immer weiter in die Knie:

https://www.ingenieur.de/karriere/gehalt/das-verdienen-ingenieure-in-deutschland-wirklich/

von Qwertz (Gast)


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Es verdient eh niemand so viel wie meine Wenigkeit.

von Thomas U. (charley10)


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Qwertz schrieb:
> Es verdient eh niemand so viel wie meine Wenigkeit.

Bekommst du auch das, was du angeblich verdienst?

von Dipl.-Ing. (Gast)


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Elektroingenieur schrieb:
> Im nächsten Leben studiere ich BWL und mache E-Technik nur noch
> als Hobby.
>
> Die Gehälter gehen ja immer weiter in die Knie:
>
> 
https://www.ingenieur.de/karriere/gehalt/das-verdienen-ingenieure-in-deutschland-wirklich/

Die genannten ~60.000€ pa für berufserfahrene Ingenieure sind übrigens 
netto weniger als das Einstiegsgehalt eines Gymnasial- oder 
Berufsschullehrers. Und das steigt alle paar Jahre automatisch ohne daß 
man irgendetwas dafür leisten muß.

Ehrlich gesagt kann ich jedem nur empfehlen nicht Ingenieur zu werden 
sondern nach Möglichkeit Beamter...

von Thomas U. (charley10)


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Dipl.-Ing. schrieb:
> Elektroingenieur schrieb:
>> Im nächsten Leben studiere ich BWL und mache E-Technik nur noch
>> als Hobby.
>>
>> Die Gehälter gehen ja immer weiter in die Knie:
>>
>>
> 
https://www.ingenieur.de/karriere/gehalt/das-verdienen-ingenieure-in-deutschland-wirklich/
>
> Die genannten ~60.000€ pa für berufserfahrene Ingenieure sind übrigens
> netto weniger als das Einstiegsgehalt eines Gymnasial- oder
> Berufsschullehrers. Und das steigt alle paar Jahre automatisch ohne daß
> man irgendetwas dafür leisten muß.
>
> Ehrlich gesagt kann ich jedem nur empfehlen nicht Ingenieur zu werden
> sondern nach Möglichkeit Beamter...

...um dann lebenslang 'Mikado' zu spielen? Gehts immer nur ums Geld? 
Dann JA.
Sollte noch etwas Hirntraining gewünscht werden, dann natürlich Ing. Ich 
habs nicht bereut!

von Hör ma (Gast)


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Thomas U. schrieb:
>> Die genannten ~60.000€ pa für berufserfahrene Ingenieure sind übrigens
>> netto weniger als das Einstiegsgehalt eines Gymnasial- oder
>> Berufsschullehrers. Und das steigt alle paar Jahre automatisch ohne daß
>> man irgendetwas dafür leisten muß.
>>
>> Ehrlich gesagt kann ich jedem nur empfehlen nicht Ingenieur zu werden
>> sondern nach Möglichkeit Beamter...
>
> ...um dann lebenslang 'Mikado' zu spielen? Gehts immer nur ums Geld?
> Dann JA.
> Sollte noch etwas Hirntraining gewünscht werden, dann natürlich Ing. Ich
> habs nicht bereut!

Abgesehen davon ist der Vergleich hirnrissig. Der richtige Vergleich 
wäre natürlich den Gymnasiallehrer in Bayern mit einem soliden 
hochqualifizierten Ingenieur zu vergleichen der in einem IGM-Konzern 
angestellt ist, wohingegen der gemeine DL-Ingenieur eher in einer Kaste 
mit einem angestellten und alle 11 Monate gekündigten Lehrer mit 
Männerdutt aus dem Reichshauptslum namens Berlin rangiert.

von sowe9d8ds (Gast)


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---------------------------------------------------
Studium : Elektrotechnik (FH Diplom)
Alter : 41
Erfahrung : 15 Jahre
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : Konzern
Region : Südbayern
Mitarbeiter : >100.000
Erreichbark. : Wohne in der selben (maximalst teuren) Stadt wie der 
Konzern, Miete forever
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : Abteilungsleiter
Führung : Ja, circa 30 Mitarbeiter in verschiedenen Teams
Tätigkeit : Abteilungsleiter
Arbeitszeit : 40h +
Überstunden: Vertrauensarbeitszeit
Urlaub : 30d
Gehalt : 110 fix + 30 variabel (Gleichbleibend seid 2018)
Entwicklung : 2005 Einstieg für 47.000 bei 40 hrs Woche
Zusatzleist. : Handy, Altersvorsorge, Kantine, Aktienprogramm, 
Firmenwagen

Mein Gehalt ist seid 2018 gleich. D.h 2018, 2019 und 2020 gab es keine 
Lohnerhöhung (da der Tarif nicht erhöht wurde).
Gleichzeitig wurde aufgrund der Krise der Variable Anteil gekürzt was 
dazu geführt hat dass ich jetzt weniger als die 30 variabel ausgezahlt 
bekomme.

Die 40 hrs Verträge im Tarif wurden auf 35 hrs umgestellt, was 
inbesondere bei Leuten die Immos gekauft haben / abzahlen müssen zu 
Auswirkungen im privatleben führt.

von Sustanon300 (Gast)


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sowe9d8ds schrieb:
> Mein Gehalt ist seid 2018 gleich

das ist prima aber trotzdem reicht es offensichtlich nicht mal für einen 
duden

scnr

von Jo S. (Gast)


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Wahrscheinlich ist er Franke: 'haddes d' = t

;)

von Homominister (Gast)


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sowe9d8ds schrieb:
> Die 40 hrs Verträge im Tarif wurden auf 35 hrs umgestellt, was
> inbesondere bei Leuten die Immos gekauft haben / abzahlen müssen zu
> Auswirkungen im privatleben führt.

Deshalb würde ich nie ein Eigenheim auf Pump kaufen, wenn dann nach 
allen Ausgaben inklusive Kreditrate und Rücklagen nicht noch mindestens 
2000€ netto am Monatsende übrig sind!

von Senf D. (senfdazugeber)


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sowe9d8ds schrieb:
> Die 40 hrs Verträge im Tarif wurden auf 35 hrs umgestellt, was
> inbesondere bei Leuten die Immos gekauft haben / abzahlen müssen zu
> Auswirkungen im privatleben führt.

Das kann ich für mich nicht bestätigen, ich habe natürlich weiterhin 
meinen 40h-Vertrag zum beiderseitigen Vorteil (Win-Win-Situation).

Eine Immobilienfinanzierung sollte allerdings niemals so knapp auf Kante 
genäht sein, dass dies einen Einfluss hat.

von Jo S. (Gast)


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sowe9d8ds schrieb:
> ---------------------------------------------------
> Studium : Elektrotechnik (FH Diplom)
> Alter : 41
> Erfahrung : 15 Jahre
> ---------------------------------------------------
> Angaben zur Firma:
> ---------------------------------------------------
> Firma : Konzern
> Region : Südbayern
> Mitarbeiter : >100.000
> Erreichbark. : Wohne in der selben (maximalst teuren) Stadt wie der
> Konzern, Miete forever
> ---------------------------------------------------
> Angaben zur Stelle:
> ---------------------------------------------------
> Funktion : Abteilungsleiter
> Führung : Ja, circa 30 Mitarbeiter in verschiedenen Teams
> Tätigkeit : Abteilungsleiter
> Arbeitszeit : 40h +
> Überstunden: Vertrauensarbeitszeit
> Urlaub : 30d
> Gehalt : 110 fix + 30 variabel (Gleichbleibend seid 2018)
> Entwicklung : 2005 Einstieg für 47.000 bei 40 hrs Woche
> Zusatzleist. : Handy, Altersvorsorge, Kantine, Aktienprogramm,
> Firmenwagen
>
> Mein Gehalt ist seid 2018 gleich. D.h 2018, 2019 und 2020 gab es keine
> Lohnerhöhung (da der Tarif nicht erhöht wurde).
> Gleichzeitig wurde aufgrund der Krise der Variable Anteil gekürzt was
> dazu geführt hat dass ich jetzt weniger als die 30 variabel ausgezahlt
> bekomme.
>
> Die 40 hrs Verträge im Tarif wurden auf 35 hrs umgestellt, was
> inbesondere bei Leuten die Immos gekauft haben / abzahlen müssen zu
> Auswirkungen im privatleben führt.

Gratuliere zur Karriere!

In unserer Firma schafft man´s nach 15 Jahren gerade mal zum 
Gruppenleiter (mit Weisungsbefugnis). Als Abteilungsleiter muß man 50 
sein / von wenigen Ausnahmen abgesehen.

Die Löhnung ist bei uns vergleichbar: rund 140k€, plus rel. guter AV, 
plus PKW, etc.

Arbeitszeiten:
Abt.-Ltr. von 8 bis 8, Fr. bis 6
HAbt.-Ltr. und FB-Ltr. von 8 bis 10, Fr. bis 6
vertraglich 40h, 15h p.M. "freiwillige" Pflichtüberstunden, ab der 16. 
Std. würde eigentlich bezahlt - de facto sind alle ÜStd. unbezahlt.

von Cyblord -. (cyblord)


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sowe9d8ds schrieb:
> Die 40 hrs Verträge im Tarif wurden auf 35 hrs umgestellt, was
> inbesondere bei Leuten die Immos gekauft haben / abzahlen müssen zu
> Auswirkungen im privatleben führt.

Nur darf man mit temporären 40h Verträgen halt einfach auch nicht 
kalkulieren. Man weiß dass diese befristet sind. Das ist einfach 
fahrlässig.
Wenn man die 40h sicher haben will muss man sich um einen fixen Vertrag 
bemühen und bei IGM heißt das halt AT.

von Sebastian (Gast)


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Wenn die Verträge alt genug sind, dann sind das tatsächlich 40h 
Verträge. Einige meiner Kollegen müssen nicht jedes Jahr dran denken und 
mit dem Chef das am Jahresende ausknobeln.

von Jo S. (Gast)


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Homominister schrieb:
> Deshalb würde ich nie ein Eigenheim auf Pump kaufen, wenn dann nach
> allen Ausgaben inklusive Kreditrate und Rücklagen nicht noch mindestens
> 2000€ netto am Monatsende übrig sind!

Am Monatsende übrig    :)  ohoh

von Jo S. (Gast)


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Elektroingenieur schrieb:
> Die Gehälter gehen ja immer weiter in die Knie:
>
> 
https://www.ingenieur.de/karriere/gehalt/das-verdienen-ingenieure-in-deutschland-wirklich/

Das ist dämliche VDI Propaganda.
Der VDI vertritt ausschließlich die Interessen der Unternehmen (des 
Kapitals). Deshalb werden immer sehr niedrige Gehälter genannt.

von sowe9d8ds (Gast)


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Sebastian schrieb:
> Wenn die Verträge alt genug sind, dann sind das tatsächlich 40h
> Verträge. Einige meiner Kollegen müssen nicht jedes Jahr dran denken und
> mit dem Chef das am Jahresende ausknobeln.

Auch diese können auf 35 hrs umgestellt werden.
Hatte selber "früher" so einen. Kann trotzdem auf die regulären 35 hrs 
von IGM gesetzt werden.

von Cyblord -. (cyblord)


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sowe9d8ds schrieb:
> Auch diese können auf 35 hrs umgestellt werden.

Natürlich nicht. Das geht gegen den Willen des Mitarbeiters nur über 
eine Änderungskündigung was quasi eine normale Kündigung mit all ihren 
Hürden darstellt. Also nein.

von Homominister (Gast)


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35h sind ja noch harmlos. Ihr könnt auch arbeitslos werden für längere 
Zeit. Dann ist das Haus futsch. Deshalb würde ich zusätzlich noch 50% 
Eigenkapital voraussetzen. Für alle anderen ist Mieten die einzig 
vernünftige Lösung.

von Cyblord -. (cyblord)


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Homominister schrieb:
> Deshalb würde ich zusätzlich noch 50%
> Eigenkapital voraussetzen.

Bei den aktuellen Immopreisen wären das 200-400k.
Damit würden auf einen Schlag 95% aller Hauskäufer wegfallen. Das 
wiederum eine Katastrophe für Hausbesitzer wäre, die ihr Haus 
losschlagen müssen.

> Für alle anderen ist Mieten die einzig
> vernünftige Lösung.

Von wem, wenn sich niemand mehr ein Haus kaufen kann?

von Senf D. (senfdazugeber)


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Jo S. schrieb:
> In unserer Firma schafft man´s nach 15 Jahren gerade mal zum
> Gruppenleiter (mit Weisungsbefugnis). Als Abteilungsleiter muß man 50
> sein / von wenigen Ausnahmen abgesehen.

Seine Abteilung besteht aber nach eigenen Angaben nur aus ca. 30 
Mitarbeitern, ist also nur eine sehr kleine Abteilung.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Sebastian schrieb:
> Wenn die Verträge alt genug sind, dann sind das tatsächlich 40h
> Verträge. Einige meiner Kollegen müssen nicht jedes Jahr dran denken und
> mit dem Chef das am Jahresende ausknobeln.

Mein 40h-Vertrag im IG Metalltarif ist ebenfalls unbefristet gültig, 
d.h. er muss nicht aktiv verlängert werden.

von Rausprüfer (Gast)


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Senf D. alias qwertz schrieb:
> Mein 40h-Vertrag im IG Metalltarif ist ebenfalls unbefristet gültig,
> d.h. er muss nicht aktiv verlängert werden.
Du bist der geilste Hecht im IGM-Karpfenteich.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Rausprüfer schrieb:
> Senf D. schrieb:
>> Mein 40h-Vertrag im IG Metalltarif ist ebenfalls unbefristet gültig,
>> d.h. er muss nicht aktiv verlängert werden.
>
> Du bist der geilste Hecht im IGM-Karpfenteich.

Ach was. Ich gebe damit nicht an, ich sage nur, wie es bei mir ist. Hier 
wurde nämlich in den Raum gestellt, dass solche Verträge im Tarifkreis 
stets befristet wären.

Das ist aus meiner Sicht auch nichts, worauf man sich etwas einbilden 
müsste, beide Seiten (mein Arbeitgeber und ich) haben hierdurch 
schließlich Vorteile. Aber ein 35h-Vertrag hat natürlich auch seine 
Vorzüge, keine Frage.

von sowe9d8ds (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> sowe9d8ds schrieb:
>> Auch diese können auf 35 hrs umgestellt werden.
>
> Natürlich nicht. Das geht gegen den Willen des Mitarbeiters nur über
> eine Änderungskündigung was quasi eine normale Kündigung mit all ihren
> Hürden darstellt. Also nein.

Bin ich anderer Meinung.
Wo steht das geschrieben?

Hier mal die IGM dazu:
https://www.igmetall.de/service/publikationen-und-studien/metallzeitung/metallzeitung-ausgabe-april-2020/40-stunden--arbeitsvertraege#:~:text=Facebook-,In%20mehreren%20Betrieben%2C%20darunter%20ganz%20aktuell%20Voith%2C%20wollen%20Arbeitgeber%20bestehende,Betriebsrats%20oder%20der%20IG%20Metall.

Ergo: es ist egal, ob 40hrs im Vertrag drin stehen oder ob nach der 
Vertragsunterzeichung, der 35 hrs ausgewiesen hat auf 40 hrs verlängert 
wird.

von F. B. (finanzberater)


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Arbeitgeberverband Südwestmetall: Die Tarifverhandlungen für die Branche 
im Dezember müssen zu einer Senkung der Lohnkosten pro Stunde führen

https://www.wiwo.de/politik/deutschland/elringklinger-chef-wolf-bloss-keine-verstaatlichung/26169696.html

Wird eine Negativ-Lohnrunde.

von Alter Hase (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Mein 40h-Vertrag im IG Metalltarif ist ebenfalls unbefristet gültig,
> d.h. er muss nicht aktiv verlängert werden.

Das hätte in unserem Konzern nicht viel genützt: es wurden schon 
mehrfach - je nach Geschäftsbereich - die Verträge massenhaft mit 
Zustimmung BER zusammengekürzt. Das kann 40h --> 35h sein oder auch 
stufenweise um ca. 10% usw.

Danach wird irgendwann wieder schrittweise gelockert bzw. 
zurückgestellt, dann beginnt das Spiel von vorne.

Nur AT bleibt da stabil. Da kürzt man lieber die Kohle...

von Weich W. (hand_werker)


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Ziel sollte sowieso die 24h Woche sein, davon bitte 16h Homeoffice. Viel 
zu stressig dieses Aufstehen jeden Tag. Wann tut die IGM da mal was?

Im nächsten Schritt könnte man dann das "Phone Office" einführen: Man 
wischt in einer App Tasks nach links oder rechts und lagert diese 
dadurch entweder nach Indien oder nach China aus. Täglich darf man 
höchstens 100 mal wischen, um sich vor Überarbeitung zu schützen.

: Bearbeitet durch User
von Jo S. (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Jo S. schrieb:
>> In unserer Firma schafft man´s nach 15 Jahren gerade mal zum
>> Gruppenleiter (mit Weisungsbefugnis). Als Abteilungsleiter muß man 50
>> sein / von wenigen Ausnahmen abgesehen.
>
> Seine Abteilung besteht aber nach eigenen Angaben nur aus ca. 30
> Mitarbeitern, ist also nur eine sehr kleine Abteilung.

Die MA-Anzahl von 30 Personen hab ich schon registriert. Bei uns haben 
Entwicklungsabteilungen auch nur rund 30 MA, die in 4-5 Gruppen 
unterteilt sind. Eine Hauptabteilung umfasst ca. 3 Abteilungen, also 
meistens unter 100 Personen.

Von Siemens kenne ich aus früheren Zeiten Abteilungen mit 300 Personen, 
Unterabteilungsleiter, Gruppen mit 10-15 Entwicklern. Die Organisation 
der Unternehmen ist sehr unterschiedlich und historisch gewachsen.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Weich W. schrieb:
> Ziel sollte sowieso die 24h Woche sein, davon bitte 16h Homeoffice. Viel
> zu stressig dieses Aufstehen jeden Tag. Wann tut die IGM da mal was?

Das kommt schon noch, hab etwas Geduld. Gerade in Sachen Home Office 
werden sicher bald sehr arbeitnehmerfreundliche Regelungen in den 
Tarifvertrag einfließen für Unternehmen/Abteilungen, wo das möglich ist.

Zum Glück sind aber viele Unternehmen auch jetzt schon so schlau, 
maximale Freiheiten zu gewähren, da beide Seiten dadurch Vorteile haben. 
Vor allem zeigt sich, dass die Mitarbeiter von zu Hause nicht weniger 
abliefern als im Büro, somit hat sich diese frühere Angst von der 
Arbeitgeberseite aus als unbegründet und nichtig erwiesen.

von planlos (Gast)


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Bei 40h und 100k würde ich aber sowas von auf 35h wechseln %-)

Hier ein Bericht von den nicht IGM Leuten ohne Tarifvertrag

Embedded Entwicklung
60k bei 38h in Münster.
Erreichbarkeit: 30 min mit dem Fahrrad

von Senf D. (senfdazugeber)


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planlos schrieb:
> Bei 40h und 100k würde ich aber sowas von auf 35h wechseln %-)

Warum das denn? Die Frage ist ernst gemeint.

Mehr Geld ist doch eigentlich immer besser, und bei einem 40h-Vertrag 
gibt es ca. 14% mehr Bruttojahresgehalt für fast die gleiche Arbeit wie 
bei einem 35h-Vertrag.

von Logisch (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Warum das denn? Die Frage ist ernst gemeint.

Ich plane desbalb sogar auf 30h runterzugehen. Wenn die Frau noch ca. 
20k Gewinn selbständig einfährt und man über 20k aus 
Dividenden/Vermietung p.a. einnimmt, dann tut der Grenzsteuersatz 
einfach zu weh. Ob mein Job nun 100k oder 80k p.a. bringt, spielt im 
Faktor Zeit eine viele größere Rolle als beim Faktor Geld.

von Elle (Gast)


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Logisch schrieb:
> Ich plane desbalb sogar auf 30h runterzugehen. Wenn die Frau noch ca.
> 20k Gewinn selbständig einfährt und man über 20k aus
> Dividenden/Vermietung p.a. einnimmt, dann tut der Grenzsteuersatz
> einfach zu weh. Ob mein Job nun 100k oder 80k p.a. bringt, spielt im
> Faktor Zeit eine viele größere Rolle als beim Faktor Geld.

Klar, wenn man in so einer gemütlichen Situation steckt und sich es 
leisten kann :)
Großteil der Techies können und wollen dies eben nicht, da jeder 
hunderter mehr im Monat ein gutes Gefühl auslöst.

von Logisch (Gast)


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Elle schrieb:
> Klar, wenn man in so einer gemütlichen Situation steckt und sich es
> leisten kann :)
> Großteil der Techies können und wollen dies eben nicht, da jeder
> hunderter mehr im Monat ein gutes Gefühl auslöst.

Ich habe die Kollegen auch gefragt wie sich das rechnet, einen Neubau 
für über eine halbe Million Euro zu kaufen. Sie müssten jetzt 30 Jahre 
abbezahlen. Ich will ja auch in Frührente und bei mir würde das so dann 
nicht aufgehen bzw. ich müsste wegen dem Neubau bestimmt 5 Jahre länger 
arbeiten, also 55 anstatt 50. Sie meinten, dass ihnen fast egal ist, ob 
sich das rechnet. Hauptsache zentral mit Garten für die Kinder und 
Schule/Kindergarten in der Nähe und keine Miete mehr. Ihre Eltern sind 
Ärzte oder selbständig tätig, d.h. die erben ohnehin mindestens 2 
Häuser, ein pralles Tagesgeldkonto und ordentlich Aktien, so dass die 
sich das leisten können ohne ewig verschuldet zu sein. Die wenigsten 
Akademiker sind Arbeiterkinder, insbesondere bei OEMs und Tier1 laufen 
nach meinem Gefühl viele aus gutem Elternhaus herum. Ein erheblicher 
Teil dieser Leute ist auf den Job gar nicht angewiesen, sondern macht es 
nur um ne Krankenversicherung sowie Rentenversicherung zu haben, aus dem 
Haus zu kommen und vermutlich damit die Nachbarn nicht hinterm Rücken 
lästern.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Logisch schrieb:
> Ich habe die Kollegen auch gefragt wie sich das rechnet, einen Neubau
> für über eine halbe Million Euro zu kaufen.

Ehrlich gesagt sind 500k € noch nicht einmal besonders viel Geld für 
einen Neubau.

Logisch schrieb:
> Die wenigsten Akademiker sind Arbeiterkinder, insbesondere bei OEMs und
> Tier1 laufen nach meinem Gefühl viele aus gutem Elternhaus herum.

Sagt man das nicht gerade Ingenieuren nach, dass viel von ihnen 
Aufsteiger sind?

Logisch schrieb:
> Ein erheblicher Teil dieser Leute ist auf den Job gar nicht angewiesen,
> sondern macht es nur um ne Krankenversicherung sowie Rentenversicherung
> zu haben, aus dem Haus zu kommen und vermutlich damit die Nachbarn nicht
> hinterm Rücken lästern.

Ja, solche Kollegen gibt es natürlich, aber sie stellen sicher nicht die 
Mehrheit dar.
Ansonsten gilt da das Motto: Wer hat, dem wird gegeben. Die Praxis 
zeigt, dass sehr viel Wahrheit dran ist.

von Gerald M. (gerald_m17)


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Senf D. schrieb:
> Ehrlich gesagt sind 500k € noch nicht einmal besonders viel Geld für
> einen Neubau.

Mich hat diese Zahl auch gewundert. Bei uns (Dorf in BW, nächste Stadt 
ein paar Kilometer entfernt) sind die Preise für Bauplätze bereits bei 
550-600€/qm. Da geht fast das ganze Geld nur für den Grund drauf.

von Logisch (Gast)


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Gerald M. schrieb:
> Mich hat diese Zahl auch gewundert. Bei uns (Dorf in BW, nächste Stadt
> ein paar Kilometer entfernt) sind die Preise für Bauplätze bereits bei
> 550-600€/qm. Da geht fast das ganze Geld nur für den Grund drauf.

Laut dem Artikel aus 2016 liegen die allermeisten Landkreise in BW 
durchschnittlich unter 200€ pro Quadratmeter Grundstücksfläche. Ist die 
nächste Stadt von der sprichst zufällig Stuttgart?

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.grundstueckspreise-in-baden-wuerttemberg-die-menschen-zieht-es-in-die-stadt.43bfadc8-ff44-47fe-afb9-efc87bf9695b.html

Senf D. schrieb:
> Ehrlich gesagt sind 500k € noch nicht einmal besonders viel Geld für
> einen Neubau.

Klar sind ÜBER 500k nicht so schlimm wie über 1 Mio in München, aber für 
mich ist das schon viel. Beispiel: Käufer ist 35 Jahre und muss den 
Kredit 550.000€ in etwa 30 Jahren bzw bis Rentenbeginn tilgen, 1% zinsen 
(angenommen die bleiben so niedrig). Dann zahlt er monatlich 1800€. 
Dafür kriegt man in 80% der deutschen Städte ein Haus oder große Wohnung 
gemietet, wo man sich außer um den Garten um nichts kümmern muss. Zahlt 
ihr mehr Miete? Wenn es bei euch noch viel teurer ist, macht es ja noch 
weniger Sinn.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Logisch schrieb:
> Klar sind ÜBER 500k nicht so schlimm wie über 1 Mio in München, aber für
> mich ist das schon viel.

Viel ist halt relativ. Ich finde es auch nicht gerade wenig, aber die 
Preise liegen halt derzeit noch höher, vor allem durch die niedrigen 
Zinsen und der damit verbundenen hohen Nachfrage. Für zum Beispiel 800k 
€ kann man halt auch sehr, sehr lange mieten und ist nicht 
jahrzehntelang Schuldensklave der Bank.

von Logisch (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Viel ist halt relativ. Ich finde es auch nicht gerade wenig, aber die
> Preise liegen halt derzeit noch höher, vor allem durch die niedrigen
> Zinsen und der damit verbundenen hohen Nachfrage. Für zum Beispiel 800k
> € kann man halt auch sehr, sehr lange mieten und ist nicht
> jahrzehntelang Schuldensklave der Bank.

Bei nem Haus geht es ja um Unabhängigkeit, darum den Kindern etwas 
vererben zu können und nicht stattdessen einfach nur 30 Jahre Miete 
bezahlt zu haben. Dieser Vorteil ist doch bei 800k schon lange weg. 
Dafür ist das grosse Risiko in einer Blase bei Höchstständen zu kaufen 
vorhanden.

Die anderen Vorteile wie dass der Nachbar einem nicht auf den Sack geht, 
Garten usw hat man ja auch im Mietshaus.

Darum bin ich froh meine Immobilien alle für unter 1000€ pro 
Quadratmeter gekauft zu haben. Da war massig Geld für die Sanierung da.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Logisch schrieb:
> Darum bin ich froh meine Immobilien alle für unter 1000€ pro
> Quadratmeter gekauft zu haben. Da war massig Geld für die Sanierung da.

Es sei dir gegönnt, aber heutzutage ist das halt vorbei. Oder nur in 
Gegenden, wo niemand leben möchte.

Wie du bereits schreibst:
> Dafür ist das grosse Risiko in einer Blase bei Höchstständen zu kaufen 
vorhanden.

Genau dieses Risiko sehe ich auch.

Zudem habe ich keine Kinder und plane auch keine, daher mache ich mir 
auch wenig Gedanken darüber etwas vererben zu können. Für mich macht 
sich nur eine langfristige Kosten-/Nutzen-Rechnung auf.

von planlos (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Warum das denn? Die Frage ist ernst gemeint.

Geld ist nicht unwichtig. Aber Zeit ist wichtiger.
Wahrscheinlich würde ich sogar auf 30h runtergehen.

Aber nur weil ICH das machen würde, müssen andere das ja nicht machen. 
Ich kann es auch nicht machen, da ich keine 100k verdiene :/

von Cruel (Gast)


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https://9gag.com/gag/aYyqozN

Bleibt ruhig in eurem Hamsterrad mit 40 h.

von planlos (Gast)


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Ich habe knapp ein 3/4 Jahr aufgrund von Elternteilzeit 30h gearbeitet( 
bei einem Hungerlohn, welcher dadurch nochmal schmäler wurde)

Ging auch gut und ich würde das rein Zeitmäßig jederzeit wieder tun. Mit 
Kind & Kegel steigen die Aufgaben aber halt trotzdem, so dass man sich 
erstmal ein gewissen Ausgangslohnniveau erarbeiten muss um sowas zu 
überlegen.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Cruel schrieb:
> Bleibt ruhig in eurem Hamsterrad mit 40 h.

Ich empfinde meine Arbeit aber gar nicht wie im Hamsterrad, es geht im 
Gegenteil in letzter Zeit sehr entspannt zu. 8h an einem Arbeitstag mit 
vielen Pausen dazwischen vergehen wie im Fluge.

von Weich W. (hand_werker)


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Das Hamsterrad macht man sich doch selbst, indem man ohne Ehevertrag 
110% finanzierte Hauskredite aufnimmt und dann trotz gutem Gehalt jeden 
Euro zweimal umdrehen muss. Und zwei große Karren müssen dann auch noch 
sein. Daran ist weder euer Arbeitgeber noch das böse System schuld.

: Bearbeitet durch User
von Ulrich (Gast)


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Lieber 2000 Euro pro Monat für ein EFH und du zahlst es ab, anstatt 1100 
Euro für eine Drei-Zimmer-Wohnung zur Miete geben, wo du für jede 
Kleinigkeit die Erlaubnis deines Masters, auch Vermieter genannt, holen 
musst. Bohren, neue Fliesen, Toilette mit Gesäßputzer einbauen. Außerdem 
hast du keinen Stress beim Auszug aus der Mietwohnung. Ich habe bisher 
zweimal zur Miete gewohnt, zweimal gab es einen Riesenstress, der Master 
zeigte sein wahres Gesicht. "Wo ist mein Badewannevorhang!?", Ich: 
"Möchten Sie wirklich das unhygienische Teil zurück?...Ich glaube ich 
hatte es weggeschmissen", Master:"Ich ziehe das von der Kaution 
ab!!!!1111"

Bei einem EFH dagegen, wenn man 5.000 netto verdient und die Frau 2.000, 
dann kann man das finanzieren. Das wichtigste Gut der Menschen wird hier 
vergessen: Freiheit. Du kannst machen was du willst. Ob du ein Pool 
baust, ob du nackt im Garten sitzt. Man kann zwar keinen Porsche fahren 
und man kann keinen Urlaub in Singapur oder eine Vier-Wochen-Tour durch 
Nordamerika machen, aber trotzdem ist das eine hohe Lebensqualität.

von gar nicht so teuer (Gast)


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500k für ein Haus inkl. Grundstück ist inzwischen tatsächlich gar nicht 
mehr so teuer. Die bekommt man derzeit für ca. 1700 € p. M.

Was viele Leute einfach immer vergessen bei Krediten mit langer 
Zinsbindung, ist der starke Einfluss der Inflation.

Die Kreditsumme steht für alle Zeit fest, sie steigt nicht. Dein 
Einkommen steigt aber inflationsbedingt an. Bei 1,5 % - 2% Inflation p. 
a. "sinkt" deine Kreditschuld über 20 Jahre um 30-40 %. Wenn die 
Inflation höher ist sogar noch stärker. Damit rechne ich wegen der 
Niedrigzinspolitik sogar.

Nur die Zinsen können nach Ablauf der Zinsbindung steigen, was man aber 
ganz einfach durch entsprechende Finanzierung vermeiden/absichern kann.

Bei Miete vs. Kauf wird auch oft übersehen, dass mieten in den meisten 
Gegenden derzeit genau so viel kostet wie kaufen. Ca. 4 % vom Kaufpreis 
fallen entweder als Miete an (Rendite für den Vermieter) bzw. für 
Zins+Tilgung (Eigentümer). Dem Käufer gehört das Haus am Ende aber. Auch 
bei 0 % Wertsteigerung kann man dann zumindest mietfrei wohnen oder 
verkaufen. Selbst mit schlechter Wertsteigerung ist der Verkaufspreis 
oft höher als der Kaufpreis, da das Preisniveau nach 20 Jahren einfach 
höher ist (Inflation).

Das Risiko einer Eigenbedarfskündigung ist auch nicht zu unterschätzen. 
Sehr unschön, wenn man plötzlich mit 3 Monaten Frist aus der Wohnung 
raus muss.

von Cyblord -. (cyblord)


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gar nicht so teuer schrieb:
> Dem Käufer gehört das Haus am Ende aber. Auch
> bei 0 % Wertsteigerung kann man dann zumindest mietfrei wohnen oder
> verkaufen.

Dazu kommen aber alle Kosten und Risiken die man als Mieter nicht hat. 
D.h. Kosten für das Haus und die Risiken des Kredits mit hohen Schulden.
Das darf man nicht außer Acht lassen.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Es gibt verschiedene Ansätze zur Schwerpunktsetzung im Leben, was auch 
vollkommen in Ordnung ist - Menschen sind eben verschieden. Alles 
gleichzeitig kann man allerdings in den seltensten Fällen haben, daher 
muss man priorisieren.

Ein Haus hat selbstverständlich auch Nachteile, die man nicht 
verschweigen sollte (höhere Grundkosten, viel Arbeit alles in Schuss zu 
halten inkl. Garten, viele Jahre stark verschuldet und damit Sklave der 
Bank zu sein, örtlich unflexibel). Diese Nachteile muss man schon für 
sich persönlich gegen die Vorteile abwägen, die bereits genannt wurden.

Zum Beispiel könnte man auch die Freiheit eines gut gefüllten Depots als 
Priorisierung nennen, bei dem man, trotz Wohnen zur Miete, gar nicht 
mehr auf Erwerbsarbeit angewiesen ist. Das ist ebenfalls eine Form der 
Freiheit, die ich persönlich sogar deutlich höher einschätze als das 
Eigentum einer Immobilie, wo man aber bis zur regulären Rente arbeiten 
muss.

Wenn beides gleichzeitig geht (eigene Immobilie und Leben von 
Dividenden), ist es natürlich noch besser, aber zumindest für mich sehe 
ich es nicht mehr als realistisch an, beides auf hohem Niveau erreichen 
zu können. In diesem Fall entscheide ich mich lieber für die finanzielle 
Unabhängigkeit in ein paar Jahren.

von Michael (Gast)


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Aber bald wird es flexible Arbeitsplätze geben, mit nur zwei Tage 
anwesenheitspflicht pro Woche. Dann werden viele im Land bleiben und nur 
für die zwei Tage eine AirBnb Wohnung in Wolfsburg, Ingolstadt, 
Stuttgart oder sonst wo nehmen.

Bei uns hat IG Metall diesbezüglich bereits eine Umfrage gestartet. Es 
wird sich vieles ändern die nächsten Jahre.

Mieten und Preise werden sinken. Das freut mich sehr. Ich will die 
Gesichter der Vermieter sehen, die nur wegen Renditen in Großstädten 
Wohnungen gekauft haben für 400k und 1500 Euro Miete fordern. :D

von Logisch (Gast)


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Michael schrieb:
> Mieten und Preise werden sinken. Das freut mich sehr. Ich will die
> Gesichter der Vermieter sehen, die nur wegen Renditen in Großstädten
> Wohnungen gekauft haben für 400k und 1500 Euro Miete fordern. :D

Wäre ein Traum. Mal sehen wie es kommt. Die Vermieter sind meist auch 
die hohen Tiere im Konzern, die die Nummer durchwinken müssen.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Michael schrieb:
> Aber bald wird es flexible Arbeitsplätze geben, mit nur zwei Tage
> anwesenheitspflicht pro Woche.

Die gibt es doch auch jetzt schon, und gab es sogar bereits vor Corona. 
:-)

Du vergisst bei deinen Betrachtungen aber, dass Home Office in vielen 
Berufen gar nicht möglich oder sinnvoll ist. Du darfst also nicht 
einfach von flächendeckend reinen Schreibtisch-Jobs ausgehen.

Ich glaube daher nicht, dass die Mieten und Kaufpreise in den Städten 
mittelfristig massiv sinken. Aber wie immer sind Prognosen schwierig, 
vor allem wenn sie die Zukunft betreffen.

von Miethai (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Ich glaube daher nicht, dass die Mieten und Kaufpreise in den Städten
> mittelfristig massiv sinken. Aber wie immer sind Prognosen schwierig,
> vor allem wenn sie die Zukunft betreffen.

In Böblingen sollen sie sogar während der Krise kräftig gestiegen sein.

von planlos (Gast)


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Natürlich finden es auch in Zeiten von Homeoffice & Co nicht alle geil, 
irgendwo in der Pampa zu wohnen und keine Bespassungsangebote zu haben.
Infrastruktur für Kinder, Essen gehen etc sind für viele halt auch 
wichtig.

Und dieser blinden "mein Haus, dass kann mir keiner nehmen & ich darf 
alles tun & lassen was ich will" Logik kann ich auch nicht ganz zu 
stimmen.

Das freistehende Einzelhaus gibts in Großstädten nur schwer...von 500k 
kann man da nur träumen. Im Reihenhaus bin ich ähnlich unfrei wie in der 
Etagenwohnung. Wenns dumm läuft kann mir das die Bank auch ganz schnell 
nehmen.
Ob das Haus in 30 Jahren den Preis wert war den ich heute bezahle sehe 
ich dann...in 30 Jahren

Und kein Plan was einige hier für Vermieter haben...ich hab sicher noch 
nie gefragt bevor ich ein Loch in die Wand bohre...wieso auch? Stress 
gabs da auch nie

Beitrag #6399720 wurde vom Autor gelöscht.
von Daniel (Gast)


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planlos schrieb:
> Ob das Haus in 30 Jahren den Preis wert war den ich heute bezahle sehe
> ich dann...in 30 Jahren

Kenne eine junge Dame (Anfang 20, freiberufliche Grafikerin), die 
inzwischen sechsstellige Schulden hat. Haus und Grundstück gekauft über 
eine Bürgschaft der Eltern (sie selbst hätte den Kredit nicht bekommen). 
Die Eltern gehören zur Mittelschicht - solche "Experimente" sind für die 
risikoreich.

Habe gesagt, dass ich es ziemlich "mutig" finde. Das konnte sie nicht 
verstehen, weil: "Wenn ich den Kredit mal nicht mehr bezahlen kann, 
verkaufe ich das Haus einfach wieder. Haus kaufen lohnt immer."

Danach hat sie sich beschwert, dass ihr Kreditkarten-Limit relativ 
niedrig sei (ihr Einkommen ist unregelmäßig).

Hoffentlich ist sie in Sachen wirtschaftlicher Kompetenz nicht 
representativ für ihre Generation ..

MFG
Daniel

von Cyblord -. (cyblord)


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Daniel schrieb:
> Hoffentlich ist sie in Sachen wirtschaftlicher Kompetenz nicht
> representativ für ihre Generation ..

Doch das muss so sein. Im gesamten Bekanntenkreis werden Häuser wie blöd 
gekauft. 500k,600k,700k alles kein Problem. Und da verdienen einige 
maximal durchschnittlich.

Also wie machen die das? Ich weiß es nicht. Aber ich befürchte das geht 
nicht gut.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Cyblord -. schrieb:
> Und da verdienen einige maximal durchschnittlich.
> Also wie machen die das? Ich weiß es nicht.

Die Finanzierung extrem knapp auf Kante genäht und Tilgung bis zum 
Rentenalter bei unbekanntem Zinssatz für eine notwendige 
Anschlussfinanzierung.
Manche Leute kennen da nichts und können nachts trotzdem ruhig schlafen. 
Die nehmen wahrscheinlich sogar für einen Urlaub Kredit auf.

Andere Möglichkeit: jemand hat gut geerbt, da ist ein durchschnittliches 
Einkommen dann weniger entscheidend. Das sieht man den Leuten ja nicht 
an.

von Weißte Bescheid (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Doch das muss so sein. Im gesamten Bekanntenkreis werden Häuser wie blöd
> gekauft. 500k,600k,700k alles kein Problem. Und da verdienen einige
> maximal durchschnittlich.
>
> Also wie machen die das? Ich weiß es nicht.

Eltern mit Besitz. Gibt genug Kollegen hier die übrige Grundstücke ihrer 
Eltern zum Bebauen bekommen haben. "Ah Jung, da trenn ma hoid a mol 
800m² von den 4000m² ab, dann koschd da a was drauf baung, aber ned ohne 
Ehevertrooch, gell". Das Bauen selbst ist da nicht so der Act.

von Cyblord -. (cyblord)


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Ja, erben müsste man.

Geizige Leute sind schlimme Zeitgenossen, aber angenehme Vorfahren.

: Bearbeitet durch User
von Senf D. (senfdazugeber)


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Cyblord -. schrieb:
> Ja, erben müsste man.

Wenn es Menschen sind, die einem am Herzen liegen (z.B. die Eltern), 
dann ist man nicht so scharf darauf, im Gegenteil.

> Geizige Leute sind schlimme Zeitgenossen, aber angenehme Vorfahren.

😁
Ja, aber am besten von irgendeinem unbekannten Onkel aus Amerika.

: Bearbeitet durch User
von Weißte Bescheid (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Ja, erben müsste man.

Muss ja nicht mal erben sein. Ich habe für meine Kinder auch jeweils in 
meinem Depot nen ETF-Posten mitlaufen und wenn die irgendwann mal im 
eigenen Saft stehen und mit Geld umgehen können, soll ihnen das zugute 
kommen.
Mit dem Wissen von heute und wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte (= 
Eltern), wäre ich Mawins Postulat gefolgt und hätte mir einfach direkt 
eine 1-Zimmer-Wohung zum Start des Studiums gekauft und mich von da aus 
von Eigentum zu Eigentum gehangelt.

von Weißte Bescheid (Gast)


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Ich kann mich aber insofern nicht beschweren, als dass ich immer 
wirklich sehr günstige Mieten hatte glücklicherweise.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Weißte Bescheid schrieb:
> Ich kann mich aber insofern nicht beschweren, als dass ich immer
> wirklich sehr günstige Mieten hatte glücklicherweise.

Ja, das sollte man bei einer Betrachtung der persönlichen Situation auf 
keinen Fall außer acht lassen. Dann weißte Bescheid.
Wer jetzt eine günstige Bestandsmiete hat, und überlegt, zu aktuellen 
Spitzenpreisen eine Immobilie zu erwerben, der macht damit aus rein 
finanzieller Sicht nicht unbedingt das beste Geschäft seines Lebens. Für 
das Geld kann er trotz niedriger Zinsen vielleicht auch mieten, bis er 
(rein rechnerisch) 150 Jahre alt ist und muss sich dafür weniger 
einschränken. 😉

: Bearbeitet durch User
von Weißte Bescheid (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Ja, das sollte man bei einer Betrachtung der persönlichen Situation auf
> keinen Fall außer acht lassen. Dann weißte Bescheid.

Oder eben "das Beste" aus beiden Welten mitnehmen. Hab mein Haus 2018 
gekauft, wird noch ein paar Jahre lang von meinem Mieter abbezahlt, 
währenddessen wächst das Depot und die Mitarbeiteraktien werden schön 
jedes Jahr 3:1 gematched. Instandhaltung und peu-a-peu Renovierungen 
kann ich zumindest steuerlich geltend machen ebenso wie die Zinsen, so 
dass rund ein Drittel wieder zurück in die eigene Tasche fließt. Mit 
Mitte 40 sollte das Ding dank Sondertilgungen (ohne wäre dann Mitte 50) 
abbezahlt sein. Dadurch dass es als Mietobjekt gekauft wurde, auch eine 
25-Jahre Volltilger-100%-Finanzierung zu 1,7% (fix über den gesamten 
Zeitraum) bekommen.
Währenddessen bleibe ich noch günstig zur Bestandsmiete wohnen. Wenn man 
Sachen aussitzen kann und von längerer Hand planen, kann man schon nen 
Schnitt machen.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Weißte Bescheid schrieb:
> Oder eben "das Beste" aus beiden Welten mitnehmen. Hab mein Haus 2018
> gekauft, wird noch ein paar Jahre lang von meinem Mieter abbezahlt,
> währenddessen wächst das Depot und die Mitarbeiteraktien werden schön
> jedes Jahr 3:1 gematched.

Man kann das versuchen, aber ich halte es schon für sehr ambitioniert, 
beides parallel zu betreiben. Das, was du ins Haus steckst an Geld 
inklusive Sondertilgungen, fehlt dir eben im Depot und umgekehrt. Es 
geht zwar durchaus beides, aber dann nicht auf dem gleichen hohen Niveau 
wie wenn man nur eins der beiden Ziele verfolgt. Oder steckst du neben 
deiner Rate fürs Haus auch noch regelmäßig jeden Monat 3k € ins Depot? 
Ich vermute mal eher nicht.

von Achim (Gast)


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Alte Leute mit Eigentum wohnen noch lange in ihren (viel zu großen) 
Wohnungen/Häusern. Wir starten in eine Phase, in der immer mehr 
Baby-Boomer in die Rente gehen. Ich wäre mir da nicht so sicher, dass in 
15-20 Jahren kein Käufermarkt entsteht. Die (potentiellen) Erben der 
Boomer bauen selbst wie verrückt und wenn viel Wohnraum frei wird und 
die Bevölkerung nicht entsprechend wächst, dürften die Preise in vielen 
Region dann wieder deutlich nach unten gehen. Hätte ich Wohneigentum 
würde ich jetzt noch verkaufen. Ausnahmen gibt es natürlich immer 
(Top-Lage in München, Hamburg etc.), aber die machen per Definition 
nicht die Masse am Immobilienmarkt aus.

von Stift (Gast)


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Ich hab eh mehr und den längsten und die größten. Egal von was.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Stift schrieb:
> Ich hab eh mehr und den längsten und die größten. Egal von was.

* Mehr Schulden als alle Teilnehmer im Forum?
* Den längsten Weg zur Arbeitsstelle von deinen Kollegen?
* Die größten Aktienverluste von allen Anlegern?

Dann tust du mir leid. ;-)

von Weich W. (hand_werker)


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Haus würde ich auch erst ab 80% Homeoffice in Betracht ziehen. Wozu 
schweineviele Schulden+Risiko auf sich nehmen, wenn man dann 2x1h 
täglich in die Stadt pendeln muss, und dann in der wenigen Freizeit auch 
noch Laub kehren, Schnee schippen oder rasenmähen darf?

Im Übrigen stimmt das mit der Ruhe vor den Nachbarn und der 
Gestaltungsfreiheit auch nur eingeschränkt. Die hat man nur wirklich, 
wenn man nicht in einer Siedlung Zaun an Zaun wohnt, wo die Stadt dir 
teilweise noch vorschreibt, welche Farbe deine Haustür haben muss und 
was im Garten angepflanzt werden darf, und um 20 Uhr ist die Gartenparty 
bitte vorbei, weil im Haus gegenüber das Baby schlafen muss. Mein Onkel 
hat außerhalb vom Dorf gebaut, im 500m Umkreis ist nichts, und selbst 
ihm werden die Bullen gerufen wenn bei einer Party die Musik nach 12 
noch läu ft.

Daher sollte es für mich ein größeres Grundstück (>1000qm) mit dem Haus 
in der Mitte und Garten ringsum sein. Wenn sich das nicht umsetzen 
lässt, will ich kein Haus. Ganz schlimm: Reihenhauskäufer. Da hat man 
das schlimmste aus beiden Welten: Nervige Nachbarn, extrem teure Preise, 
null Gestaltungsfreiheit.

: Bearbeitet durch User
von Miethai (Gast)


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Aktuell gehen Häuser aber auch schlecht weg. Hier im Speckgürtel wo es 
vor einiger Zeit kaum Häuser gab und wenn dann unter der Hand vergeben 
sind jetzt schon einige Objekte noch zu haben, die wären vor einem Jahr 
sofort weg gewesen für absurd hohe Preise.

Dieses Corona haut stark ins Kontor, das wird noch lustig werden wenn 
mal die Pleitewelle so richtig reinknallt, ist ja aktuell noch alles 
stark unterfüttert durch die Regierung, faktisch ne 
Insolvenzverschleppung auf unbestimmte Zeit, d.h. bis zur nächsten Wahl, 
spätstens dann werden die Zügel straff angezogen, dann werden vermutlich 
viele Objekte zwangsversteigert und der Markt mit Immobilien 
überschwemmt.

von Der City Hai (Gast)


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Miethai schrieb:
> d.h. bis zur nächsten Wahl,
> spätstens dann werden die Zügel straff angezogen, dann werden vermutlich
> viele Objekte zwangsversteigert und der Markt mit Immobilien
> überschwemmt.

Da fast kein Einheimischer dann Bedarf und/oder Geld hat, wenn die 
Corona-Lawine wirklich Fahrt aufgenommen hat, purzeln die Preise locker 
flockig mindestens um die Hälfte der heutigen Verkaufspreise runter. Die 
Hausbanken würden urplötzlich allle in üble Schwierigkeiten kommen, wenn 
ihre Bilanz auf einmal zwei Stockwerke nach unten geknallt ist. Dann 
müsste der Staat kommen, sonst droht alles zu bersten. Einfacher ist es 
erstmal, alles so zu lassen wie es jetzt ist und über Jahre so weiter 
wurschteln, ansonsten droht vorzeitiges Endgame mit Knalleffekt. Die 
Leute müssen ja eh weiterwohnen, Massenobdachlosigkeit und Unterbringung 
von großen Teilen des Bürgertums in Ghettos und Sammelunterkünften, bei 
gleichzeitigem Leerstand von zwangsgeräumten Häusern, sind nicht 
förderlich für das weitere erfolgreiche Gedeihen einer 
Industriegesellschaft. Unterbringung von neuen Flüchtlingen steht ja 
auch bald wieder an, also das gibt noch ein Sammelsurium von Kraftakten, 
wo alle zusammen arbeiten müssen, sonst Game over.

von sowe9d8ds (Gast)


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Muss es gefühlt in jedem Thread über Gehalt über Immos gehen?

von Weich W. (hand_werker)


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Ja, 2500€ in Holzminden sind etwas anderes als 2500€ in München

von Senf D. (senfdazugeber)


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sowe9d8ds schrieb:
> Muss es gefühlt in jedem Thread über Gehalt über Immos gehen?

Warum auch nicht? Das sind die interessantesten Themen hier im A&B 
Forum. Geld regiert die Welt. Aber ich kann dich beruhigen, es geht auch 
um Aktien.

von djm (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Wenn es Menschen sind, die einem am Herzen liegen (z.B. die Eltern),
> dann ist man nicht so scharf darauf, im Gegenteil.

Aufm Land kann man aktuell noch erben ohne dass jemand stirbt ;-)

Die Generation meiner Eltern hat fast ausschließlich so gebaut, dass pro 
Wohnhaus zwei Wohneinheiten drin sind. Meistens übernimmt dann ein Kind 
das Haus und muss die Geschwister ausbezahlen. Oder viele besitzen immer 
noch einiges an Grund und können da weitere Baugrundstücke rausziehen.
Dadurch entsteht auch die Situation, dass hier jeder bauen kann wie 
blöd.

von Weißte Bescheid (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Es
> geht zwar durchaus beides, aber dann nicht auf dem gleichen hohen Niveau
> wie wenn man nur eins der beiden Ziele verfolgt. Oder steckst du neben
> deiner Rate fürs Haus auch noch regelmäßig jeden Monat 3k € ins Depot?

Nun ja, die Sondertilgung, genau wie jede andere Tilgung ist ja nichts 
anderes als Vermögensaufbau. 3k waren es vorher schon nicht, hab ein 
etwas anderes Ausgabenprofil als du, aber für die Hälfte ins Depot 
langts allemal noch :-)

von Senf D. (senfdazugeber)


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Weißte Bescheid schrieb:
> Nun ja, die Sondertilgung, genau wie jede andere Tilgung ist ja nichts
> anderes als Vermögensaufbau. 3k waren es vorher schon nicht, hab ein
> etwas anderes Ausgabenprofil als du, aber für die Hälfte ins Depot
> langts allemal noch :-)

Das freut mich zu hören. :-)

Zweigleisig zu fahren mit Wertpapierdepot und vermieteter Immobilie ist 
jedenfalls sicher nicht verkehrt, wenn man Lust darauf hat, sich auch 
regelmäßig darum zu kümmern. Ich bin da mit meiner Strategie etwas 
flexibler.

Mit dem anderen Ausgabenprofil hast du recht, denn Kinder sind nun 
einmal teuer. ;-)
Meine Fixkosten halten sich sehr in Grenzen, so dass ich von 
Sonderzahlungen normalerweise zusätzlich noch Aktienfondsanteile kaufe, 
bevor das Geld auf dem Girokonto verschimmelt.

von Intimgeruch (Gast)


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von Logisch (Gast)


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Intimgeruch schrieb:
> Das passiert nicht nur in D

30k in Deutschland wegfallende Stellen lassen niemand wirklich 
erzittern, bei 43 Mio Jobs.

von 838383kek (Gast)


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Gibt so ne Website die die Jobabbau Zahlen in GE inkl. Zeitungsquellen 
seid knapp einem Jahr zusammengasst.

Gemäss der veröffentlichten Zeitungsartikel sind es mittlerweile knapp 1 
Mio Stellen die abgebaut werden.

Wer jetzt den Job verliert trifft auf einen Markt den er nicht mehr 
wiedererkennt im Vergleich zu 02 2020.

Bekannte von mir versuchen nun schon seid Wochen eine (überteuerte) 
Wohnung in München zu vermieten... kein patenter meldet sich. Nur 
Ausschuss.

von Mietsklave (Gast)


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838383kek schrieb:
> Bekannte von mir versuchen nun schon seid Wochen eine (überteuerte)
> Wohnung in München zu vermieten... kein patenter meldet sich. Nur
> Ausschuss.

Wie überteuert? Ich wohne derzeit in München und bin am überlegen, die 
Unruhen ausnutzen, um ein Schnäppchen zu ergattern. Meine Firma 
profitiert von Corona erheblich.

von Dennis (Gast)


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Da das Infektionsgeschehen Auswirkungen auf die Wirtschaft hat:

Bin über einen ZEIT-Artikel gestolpert: Corona im Herbst
https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-09/corona-ausbruch-stoppen-physik-neuinfektionen-perkolation-zweite-welle/komplettansicht

Da heißt es u.a.:
Angenommen, in einem Stadion, in dem sich 100 Infizierte befinden, liegt 
die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein einzelner Fan in weniger als 
anderthalb Meter Entfernung von einem Infizierten befindet, bei etwa 
fünf Prozent. Auf 60.000 Besucher hochgerechnet erreicht man so leicht 
1.000 Neuinfizierte, die das Stadion verlassen.

Kann das jemand vorrechnen?

Ich nehme mal an, die Wahrscheinlichkeiten müssen multipliziert werden, 
da sich die 60.000 Besucher unabhängig voneinander bei den 100 
Infizierten anstecken können. Da würde ich naiv auf 60.000 * 0.05 = 
3.000 kommen.

Das kann der Autor mit "leicht 1.000 Neuinfizierte" nicht meinen?!

Wo ist mein Fehler?

Gruß
Dennis

von Анаболий (Gast)


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... in den Chroniken wird man später lesen:

"Nach dem 4 Lockdown CoVid-21 haben endlich wirklich alle verstanden 
worum es geht aber es war zu spät"

von Logisch (Gast)


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838383kek schrieb:
> Gemäss der veröffentlichten Zeitungsartikel sind es mittlerweile knapp 1
> Mio Stellen die abgebaut werden.

Auch das sind weniger als 4% aller Beschäftigten. Da muss noch viel 
passieren, damit der hier prophezeite Untergang eintritt. Selbst zwei 
Weltkriege und der kalte Krieg haben die Welt nicht untergehen lassen, 
aber eine etwas stärkere Grippe und bisschen Schulden sollen dafür nun 
Sorgen? Unsinn.

von F. B. (finanzberater)


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Intimgeruch schrieb:
> Das passiert nicht nur in D, sondern weltweit. Das ist das Ende der
> Welt, wie wir sie kennen. Genießt die letzten Tage in Frieden und
> Wohlstand(sofern vorhanden).

Nicht das Ende der Welt, aber das Ende der deutschen Autoindustrie. Und 
es kommt noch besser:

Deutsche Autoindustrie ist entsetzt: EU-Kommission will CO₂-Grenzwerte 
für Autos erneut verschärfen.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/eu-kommission-klimaschutz-automobilindustrie-1.5029349

Es gab und gibt hier ja jede Menge Naivlinge, die meinten, Mutti würde 
das verhindern. So naiv muss man erst mal sein. Was die IG Metall will, 
interessiert dann sowieso bald niemanden mehr. Bei Insolvenz könnt ihr 
euch die Jobgarantie hin die Haare schmieren.

von F. B. (finanzberater)


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Logisch schrieb:
> 30k in Deutschland wegfallende Stellen lassen niemand wirklich
> erzittern, bei 43 Mio Jobs.

Wir haben schon Millionen verdeckt Arbeitslose. Nennt sich Kurzarbeit.

von F. B. (finanzberater)


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Logisch schrieb:
> 838383kek schrieb:
>> Gemäss der veröffentlichten Zeitungsartikel sind es mittlerweile knapp 1
>> Mio Stellen die abgebaut werden.
>
> Auch das sind weniger als 4% aller Beschäftigten. Da muss noch viel
> passieren, damit der hier prophezeite Untergang eintritt. Selbst zwei
> Weltkriege und der kalte Krieg haben die Welt nicht untergehen lassen,
> aber eine etwas stärkere Grippe und bisschen Schulden sollen dafür nun
> Sorgen? Unsinn.

Detroit: Niedergang einer Autostadt

Einst war Detroit der Nabel der Autowelt, jetzt könnte die einstige 
Millionen-Metropole als Kulisse für einen Endzeit-Film dienen.

https://www.focus.de/auto/news/autoabsatz/groesste-staedtepleite-der-us-geschichte-detroit-niedergang-einer-autostadt_aid_1048276.html

von F.B.'s Schnegge (Gast)


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F. B. schrieb:
> Wir haben schon Millionen verdeckt Arbeitslose. Nennt sich Kurzarbeit.

3 Mio Arbeitslose, 5 Mio Hartz4 Empfänger und 5 Mio Kurzarbeiter, um 
genau zu sein. Und das System läuft weiter. Wenn uns die Hyperinflation, 
eine viel gigantischere Verschuldung als heutzutage und zwei Weltkriege 
nicht ernsthaft gefährden konnten, dann tut es eine stärkere Grippe auch 
nicht.
Besser 5 Mio befristete Kurzarbeiter als 5 Mio zusätzliche Arbeitslose.

Davon betreffen weniger als 0.8 Mio die Automobilindustrie, denn das 
sind ja schon die gesamten dort direkt Angestellten und es wird schon 
wieder gearbeitet.

von F.B.'s Schnegge (Gast)


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F. B. schrieb:
> Detroit: Niedergang einer Autostadt
>
> Einst war Detroit der Nabel der Autowelt, jetzt könnte die einstige
> Millionen-Metropole als Kulisse für einen Endzeit-Film dienen.

Siehe Rüsselsheim, aber das betrifft ja nicht die Premiumanbieter und 
auch nicht den Weltmarktführer VW.

von Weich W. (hand_werker)


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Ist ja gut, dass auch die USA abgehängt werden. Die lassen sich das 
nicht lange gefallen. Wird halt China eingenommen.

von F. B. (finanzberater)


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838383kek schrieb:
> Wer jetzt den Job verliert trifft auf einen Markt den er nicht mehr
> wiedererkennt im Vergleich zu 02 2020.

Ja, ich bin wirklich froh, dass mir vor 2,5 Jahren gekündigt wurde. Das 
war der Jackpot. Über 40% Gehaltssteigerung seither und sicherer Job.

von Frank Bockwurst (Gast)


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Oh man Leute !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich sehe das gerade zufällig. Das ist doch ein Forum für Technik und 
Elektronik. Laßt es. Ich bin auch schon in anderen Foren gesperrt 
worden, da ich Kritik z.B. am öffentlich rechtlichen Rundfunk/TV geübt 
habe. Das kocht ganz schnell über wie ein Topf Spaghetti auf dem Herd.

Ich habe noch nie erlebt, daß ein rechter einen Linken bekehrt oder 
umgedreht und in die andere Richtung auch nicht. Die öffentliche Meinung 
ist einfach richtig vergiftet. Und daran ist unsereins nicht schuld.

Also laßt das und kehrt zur Technik zurück. Wenigstens das ist noch eine 
Domäne wo man seine Ruhe hat. Obwohl... die ISO versucht gerade "male" 
und "female" Stecker zu verbannen genauso wie "master" und "slave 
systems" und "black" und "white listing"... Scheiße :-(

von F.B.'s Schnegge (Gast)


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Frank Bockwurst schrieb:
> Ich sehe das gerade zufällig. Das ist doch ein Forum für Technik und
> Elektronik. Laßt es. Ich bin auch schon in anderen Foren gesperrt worden

F.B. hat noch nie einen technischen Beitrag hier verfasst, aber weit 
über 3000 solcher ekelhaften Beiträge im Ausbildungsforum. Mittlerweile 
hat er vielleicht Geld, falls er kein 13 jähriger pickliger Troll ist, 
aber ein intaktes Sozialleben kriegt dieser Gollum deswegen noch lange 
nicht.

Frank Bockwurst schrieb:
> Ich habe noch nie erlebt, daß ein rechter einen Linken bekehrt oder
> umgedreht und in die andere Richtung auch nicht. Die öffentliche Meinung
> ist einfach richtig vergiftet.

Durch Leute wie F.B., die gegen Ausländer hetzen, AfD wählen und Online 
falsche Informationen über ganze Industriezweige verbreiten.

von CYBERWEHR (Gast)


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... das Land der Ingenieure, in dem man gut und gerne, na ihr wisst 
schon, bekommt aktuell nicht mal eine Warnung im Katastrophenfall 
geregelt ...

Wir.Dienen.Neuland

von F. B. (finanzberater)


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F.B.'s Schnegge schrieb:
> F.B. hat noch nie einen technischen Beitrag hier verfasst, aber weit
> über 3000 solcher ekelhaften Beiträge im Ausbildungsforum.

Jetzt heulen sie wieder, die IGMler, die sich in der Vergangenheit immer 
über Hartzer und Klitschengehälter lustig gemacht haben. So ist halt das 
Leben: In Zukunft werdet ihr die Hartzer und Klitschenings sein, über 
die man sich lustig macht. Davon werden andere profitieren, die zu den 
Gewinner gehören werden. Eure IGM, der es nur um die Sicherung ihrer 
eigenen Pfründe geht, wird den Untergang und die Massenarbeitslosigkeit 
noch beschleunigen, weil aufgrund der hohen Lohnkosten niemand mehr 
eingestellt wird. So ist halt das Leben. Finde dich damit ab und jammer 
nicht rum, dass du zu den Verlierern der Transformation gehörst, sondern 
gönne es einfach denjenigen, die zu den Gewinnern gehören.


> Durch Leute wie F.B., die gegen Ausländer hetzen, AfD wählen und Online
> falsche Informationen über ganze Industriezweige verbreiten.

Welche Falschinformationen denn?

Massenentlassungen: Hier wankt eine Säule des deutschen Wohlstands

Der bisherige Stellenabbau wird nur der Anfang sein. Wer wollte, konnte 
sich bisher einlullen lassen.

https://www.welt.de/wirtschaft/article215557014/Stellenabbau-in-der-Industrie-Hier-wankt-eine-Saeule-des-Wohlstands.html

Seit vier Jahren habe ich euch gewarnt. Wenn ihr zu dumm wart, trotz 
meiner Warnungen das Offensichtliche zu erkennen, seid ihr selbst 
schuld, wenn es euch jetzt umso härter und unvorbereiteter trifft.

: Bearbeitet durch User
von F. B. (finanzberater)


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Frank Bockwurst schrieb:
> Ich habe noch nie erlebt, daß ein rechter einen Linken bekehrt oder
> umgedreht und in die andere Richtung auch nicht.

Ich versuche gar niemanden zu bekehren, sondern ich ergötze mich daran, 
wie diejenigen, die trotz Warnungen die Realität negieren wollten, jetzt 
rumheulen, weil sie von eben dieser Realität eingeholt werden.

von Echter Dipl. Ingenieur (Univ.) (Gast)


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F. B. schrieb:
> Seit vier Jahren habe ich euch gewarnt. Wenn ihr zu dumm wart, trotz
> meiner Warnungen das Offensichtliche zu erkennen, seid ihr selbst schuld

Und was hätten wir tun sollen? In die Klitsche wechseln, die jetzt 
pleite ist? Wirecard All-in gehen?

von Frank Bockwurst (Gast)


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F.B.'s Schnegge schrieb:

> F.B. hat noch nie einen technischen Beitrag hier verfasst, aber weit
> über 3000 solcher ekelhaften Beiträge im Ausbildungsforum. Mittlerweile
> hat er vielleicht Geld, falls er kein 13 jähriger pickliger Troll ist,
> aber ein intaktes Sozialleben kriegt dieser Gollum deswegen noch lange
> nicht.
> Durch Leute wie F.B., die gegen Ausländer hetzen, AfD wählen und Online
> falsche Informationen über ganze Industriezweige verbreiten.

Liebe/r (?) F.B.'s Schnegge, antatt den F.B. persönlich anzugreifen 
solltest Du Dich inhaltlich mit seinen Argumenten auseinandersetzten und 
zwar sachlich. Da er in Vielem (leider) Recht hat (auch nicht mit allem) 
ist das schwer, weshalb solche Diskussionen immer entgleiten. Mach Dir 
doch mal die Mühe ... ;-)

von F. B. (finanzberater)


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Echter Dipl. Ingenieur (Univ.) schrieb:
> Und was hätten wir tun sollen? In die Klitsche wechseln, die jetzt
> pleite ist? Wirecard All-in gehen?

Beispielsweise das IGM-Gehalt investieren, damit man in Krisenzeiten 
Kapitaleinkünfte hat, oder damit den Kredit fürs Häuschen abbezahlen, 
anstatt es in ein neues Auto, Weltreise oder sonstigen sinnlosen Konsum 
zu stecken. Oder auf Gehalt verzichten, damit man wenigstens den Job 
behält und nicht zum Hartzer wird.

von F. B. (finanzberater)


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Frank Bockwurst schrieb:
> Da er in Vielem (leider) Recht hat (auch nicht mit allem)

Wo habe ich denn deiner Meinung nach nicht recht?

von Frank Bockwurst (Gast)


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Hach ja inhaltlich will ich auch noch was beitragen:

---------------------------------------------------
Studium : Elektrotechnik, Promotion
Alter :   sowas fragt man nicht
Erfahrung : 20 Jahre
Fachgebiet: Nachrichtentechnik, Hochfrequenztechnik
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : Autoindustrie
Region : Süddeutschland
Mitarbeiter : > 130.000
Erreichbark. : gut
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle: Teamleiter F&E
---------------------------------------------------
Funktion : Teamleiter
Führung : ja, Team mit 8 Mann
Tätigkeit : Entwicklung Steuergeräte
Arbeitszeit : 40h
Überstunden: ja viele
Urlaub : 30
Gehalt : knapp über 100.000€
Entwicklung : je nachdem wie es der Industrie gerade geht
Zusatzleist. : Betreibsrente Kurse etc.

von Frank Bockwurst (Gast)


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F. B. schrieb:
> Frank Bockwurst schrieb:
>> Da er in Vielem (leider) Recht hat (auch nicht mit allem)
>
> Wo habe ich denn deiner Meinung nach nicht recht?

Ich habe noch nie jemand kennengelernt die zu 100% recht hatte mit dem 
was er sagt und auch nie zu 100% unrecht. Ich nehme mich da nicht aus 
:-)

von F. B. (finanzberater)


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F. B. schrieb:
> Echter Dipl. Ingenieur (Univ.) schrieb:
>> Und was hätten wir tun sollen? In die Klitsche wechseln, die jetzt
>> pleite ist? Wirecard All-in gehen?
>
> Beispielsweise das IGM-Gehalt investieren, damit man in Krisenzeiten
> Kapitaleinkünfte hat, oder damit den Kredit fürs Häuschen abbezahlen,
> anstatt es in ein neues Auto, Weltreise oder sonstigen sinnlosen Konsum
> zu stecken. Oder auf Gehalt verzichten, damit man wenigstens den Job
> behält und nicht zum Hartzer wird.

Man hätte natürlich auch noch anders wählen können. Aber da mache ich 
mir keine Hoffnung. Es muss erst noch schlechter werden, bevor es besser 
wird.

von F. B. (finanzberater)


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Frank Bockwurst schrieb:
> Ich habe noch nie jemand kennengelernt die zu 100% recht hatte mit dem
> was er sagt und auch nie zu 100% unrecht. Ich nehme mich da nicht aus
> :-)

Trotzdem rein interessehalber: Wo habe ich deiner Meinung nach unrecht?

von EU=Geisterfahrt (Gast)


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F. B. schrieb:
> Deutsche Autoindustrie ist entsetzt: EU-Kommission will CO₂-Grenzwerte
> für Autos erneut verschärfen.
>
> 
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/eu-kommission-klimaschutz-automobilindustrie-1.5029349

2040 wollen die EU-Bürokraten wahrscheinlich das Perpetuum mobile. Die 
genialen Ingenieure werden es schon möglich machen. Die Frage ist nur 
noch, sind die geisteskrank und wollen Europa durch massiven 
Wohlstandsverlust bis hin zu erheblichen lebenselementaren Einbußen bei 
Nahrung und beheiztem Wohnen brennen sehen, wenn sich die EU-Völker 
wieder in die Enge getrieben gegenseitig an die Gurgel gehen? Oder sind 
von den Amis ferngesteuert, die sich den Konkurrenten EU entledigen 
wollen?
Oder haben in Naturwissenschaften und Technik nicht aufgepasst, denn mit 
Verbrenner sind die Ziele nicht zu erreichen. E-Auto kann man viel 
günstiger in Asien entwickeln und produzieren, zudem braucht man ne 
Ladeinfrastruktur und Kraftwerke, beides für ein geschwächtes Europa und 
besonders für Deutschland nicht zu stemmen. Synthetische Kraftstoffe 
wären die einzige Rettung für Europa, man kann am Verbrenner festhalten 
und der Maschinenbau Komponenten für die außereuropäisch installierten 
Anlagen liefern.

von MÄC GEIFER! (Gast)


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EU=Geisterfahrt schrieb:
> 2040 wollen die EU-Bürokraten wahrscheinlich das Perpetuum mobile.

Wie, das verstößt gegen das Gesetz der Energieerhaltung? Keine Sorge! 
Die passenden Gesetze werden wir dazu in Brüssel machen! 
**Augenzwinker**

Beitrag #6401861 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Michel (Gast)


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EU=Geisterfahrt schrieb:
> 2040 wollen die EU-Bürokraten wahrscheinlich das Perpetuum mobile

Das will der Wähler auch: Forsa aktuelle Umfrage sieht Schwarz/Grün über 
absoluter Mehrheit [1]. Ich habe Vertrauen, dass Renter, Pensionäre und 
Klimaretter schon die richtigen wirtschaftlichen Weichen stellen werden.

[1] https://www.wahlrecht.de/umfragen/

Beitrag #6401913 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Michel (Gast)


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EU=Geisterfahrt schrieb:
> Die genialen Ingenieure werden es schon möglich machen.

Wenn Physiker*innen Gesetze machen überschreiten sie damit ohnehin ihre 
Befugnisse. Die Gesetzgebungskompetenz liegt klar beim Parlament. Eine 
Beschränkung oder Aussetzung des Energieerhaltungssatzes ist in der 
nächsten Legislatur durchaus denkbar. In der letzten 
Parteivorstandssitzung auf dem Parteikonvent war die klare Linie, dass 
die Ingenieure dies dann auch so umzusetzen hätten, sofern dies im 
Koalitionsausschuss Beschlusslage wäre.

von Frank Bockwurst (Gast)


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Michel schrieb:
> Wenn Physiker*innen Gesetze machen überschreiten sie damit ohnehin ihre
> Befugnisse. Die Gesetzgebungskompetenz liegt klar beim Parlament. Eine
> Beschränkung oder Aussetzung des Energieerhaltungssatzes ist in der
> nächsten Legislatur durchaus denkbar. In der letzten
> Parteivorstandssitzung auf dem Parteikonvent war die klare Linie, dass
> die Ingenieure dies dann auch so umzusetzen hätten, sofern dies im
> Koalitionsausschuss Beschlusslage wäre.

Ich würde als erstes den 2. Hauptsatz der Thermodynamik abschaffen! 
Energie ist doch sowieso genug da so wie Geld. Aber daß die Entropie des 
Systems Erde immer nur steigt das gehört verboten! Herr Habeck 
übernehmen Sie!

Und jeder Ingenieur den dann nicht eifrig am Perpetuum Mobile der 
zweiten Art arbeitet kommt in ein Umerziehungslager.

von EU=Geisterfahrt (Gast)


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Ketchup schrieb im Beitrag #6401913:
> Wohl eine Art Wohlstandsverwahrlosung, dass bei automatisch immer gut
> gefüllten Konten das Wissen über die Herkunft des Wohlstands verloren
> geht. Frauen sind nach meiner Beobachtung besonders anfällig dafür, die
> wirtschaftlichen Zusammenhänge zu leugnen und stattdessen emotional
> moralisch zu agieren. Sry Mädels aber es gibt doch Unterschiede zwischen
> den Geschlechtern.

Privat kann man denen ja aus dem Weg gehen, aber wenn solche Exemplare 
auf der Arbeit sitzen, am  besten noch im Vorgesetztenverhältnis per 
Feminat hingehoben, dann wird es richtig übel. Oder wenn solche 
Exemplare Macht in der Tagespolitik bekommen. Diese typischen Weiber 
haben Eigenschaften, die sind nur gut für Lagerbewirtschaftung, sture 
Sammelaufgaben, den Schreihals auf dem Rücken und noch den jungen Anhang 
im Schlepp. Deshalb sind viele Mutter-Sohn-Beziehungen in jüngeren 
Jahren auch heute noch von einer Art Drill Sergeant zu Kadett geprägt. 
Es wird nichts erläutert, nur befohlen, oft ist den Weibern die 
Erklärung auch selber unbekannt. Die denken in Mustern. Beispielsweise 
Mutter hat Angst, dass ihre Kinder Karies bekommen. Sie verbietet 
Lutscher per se und sagt immer lautes Nein beim Einkaufen bis zum 
Aufschaukeln in einen Riesenstreit.
Dass Karies vor allem dann kommt, wenn zuviel Zucker im Spiel ist, vor 
dem Schlafengehen konsumiert und durch Mangelernährung ist dann fremd.
Meist wird noch nicht mal dem Kind der Grund Karies genannt.
Was typische Weiber auch gut können, ist stupide Fließbandarbeit, die 
Fingerfertigkeit im hohen Tempo erfordert. Das können die stundenlang, 
ein Leben lang machen, gerade wenn sie noch zusammen in 
Schnattereichweite sitzen - wunschlos glücklich.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Michel schrieb:
> Das will der Wähler auch: Forsa aktuelle Umfrage sieht Schwarz/Grün über
> absoluter Mehrheit [1]. Ich habe Vertrauen, dass Renter, Pensionäre und
> Klimaretter schon die richtigen wirtschaftlichen Weichen stellen werden.

...und Ingenieure wie ich. :-)
Schwarz-Grün halte ich für die beste aller möglichen Koalitionen nach 
der nächsten Bundestagswahl. Ich hoffe darauf. Die GroKo hat jedenfalls 
abgewirtschaftet, da muss mal etwas Neues her, am besten ein sinnvoller 
Mix aus Ökonomie und Ökologie.

Beitrag #6402316 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Realist (Gast)


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EU=Geisterfahrt schrieb:
> Diese typischen Weiber haben Eigenschaften, die sind nur gut für
> Lagerbewirtschaftung, sture Sammelaufgaben, den Schreihals auf dem
> Rücken und noch den jungen Anhang im Schlepp.

Ketchup schrieb im Beitrag #6402316:
> Schwarz Grün wird daher das nächste Wohlstandsgrab.

Frank Bockwurst schrieb:
> Ich würde als erstes den 2. Hauptsatz der Thermodynamik abschaffen!
> Energie ist doch sowieso genug da so wie Geld. Aber daß die Entropie des
> Systems Erde immer nur steigt das gehört verboten! Herr Habeck
> übernehmen Sie!
>
> Und jeder Ingenieur den dann nicht eifrig am Perpetuum Mobile der
> zweiten Art arbeitet kommt in ein Umerziehungslager.

Michel schrieb:
> Wenn Physiker*innen Gesetze machen überschreiten sie damit ohnehin ihre
> Befugnisse.

EU=Geisterfahrt schrieb:
> wenn sich die EU-Völker wieder in die Enge getrieben gegenseitig an die
> Gurgel gehen? Oder sind von den Amis ferngesteuert, die sich den
> Konkurrenten EU entledigen wollen? Oder haben in Naturwissenschaften und
> Technik nicht aufgepasst

Sind hier eigentlich nur noch Gestörte unterwegs? Dass die Emobilität 
auch mit großen Marktanteilen problemlos funktioniert, beweisen Norwegen 
und die Niederlande täglich. Diese von alten Verbrenner-Professoren 
herausgebrachten Studien wurden alle schon widerlegt.
Und selbstverständlich kann Deutschland auch bei Elektroautos führend 
sein bzw ist es mit VW dieses Jahr schon. Denn was braucht man? Eine 
hochautomatisierte Fertigung. Und was können die Deutschen am besten, 
weshalb Tesla Grohmann kaufen musste? Richtig, Fertigung. Man muss nur 
mal anfangen. Und dafür braucht es diese Vorgabe, denn sonst würden die 
traditionellen Hersteller auch nach der Pandemie noch ewig ihre Cashcows 
die Verbrenner melken.

von Cyblord -. (cyblord)


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F. B. schrieb:

> Beispielsweise das IGM-Gehalt investieren, damit man in Krisenzeiten
> Kapitaleinkünfte hat

Es wurde dir schon oft erläutert dass das auch gemacht wird. Es ist 
lediglich deine unbewiesene Meinung dass sie entweder gar nicht oder 
nicht im richtigen Umfang gemacht wird.

> , oder damit den Kredit fürs Häuschen abbezahlen,

Machen ja wohl sehr viele IGM Ings.

> anstatt es in ein neues Auto, Weltreise oder sonstigen sinnlosen Konsum
> zu stecken.

Es ist wieder nur deine unbewiesene Behauptung dass alle IGM Ings. das 
tun und 2k Miete zahlen. Das sind nur deine Hirngespinste.

Fakt ist, ein IGMler steht nicht schlechter da als du. Er hatte nur 
bisher die Möglichkeit deutlich mehr zu verdienen und sich damit 
deutlich mehr Polster aufzubauen. Egal ob in Aktien oder Immobilien.
Das willst du nur nicht glauben. Du glaubst lieber an den dummen Konsum 
IGMler der alles Geld verjubelt.

> Oder auf Gehalt verzichten, damit man wenigstens den Job
> behält und nicht zum Hartzer wird.

WENN ich auf Gehalt verzichten wollte, würde ich in deiner Klitsche 
anfangen.
Abgesehen davon hat ein IGMler dazu keine Möglichkeit. Die Gehälter 
werden nun mal zentral verhandelt.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6402509 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Cyblord -. (cyblord)


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Ketchup schrieb im Beitrag #6402509:
> Konsum ist immer sinnlos sofern er deutlich über die Grundbedürfnisse
> hinaus geht.

Diese Aussage halte ich für falsch, da du "Grundbedürfnisse" nicht 
definierst.

> Trotzdem würde ihn kaum einer aktiv ablehnen solange das
> Geld da ist.

Die meisten Leute die "Konsum ablehnen", lehnen ja meist nur genau den 
Konsum ab, den sie selbst doof finden aber tätigen genug anderen Konsum, 
den sie halt selbst gut finden und wichtig und sowieso unabdingbar. Der 
Konsum der Anderen hingegen ist Überflüssig, sinnlos, dekadent und 
zerstört das Klima.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Cyblord -. schrieb:
> Die meisten Leute die "Konsum ablehnen", lehnen ja meist nur genau den
> Konsum ab, den sie selbst doof finden aber tätigen genug anderen Konsum,
> den sie halt selbst gut finden und wichtig und sowieso unabdingbar. Der
> Konsum der Anderen hingegen ist Überflüssig, sinnlos, dekadent und
> zerstört das Klima.

Vollkommen richtig. Das ganze Leben besteht aus Konsum, wir verbrauchen 
Ressourcen und damit Geld solange wir leben. Das muss man nun wirklich 
nicht verteufeln, wenn es nicht gerade extreme Ausmaße annimmt 
(Überschuldung, Umweltschäden, etc). Konsum versüßt das Leben in der 
Gegenwart. Asketische Menschen verpassen viel vom Leben.

Ich finde, man muss für sich selbst eine gute Balance finden aus 
Sparsamkeit/Vorsorge und Genuss in der Gegenwart. Ich tendiere von 
meinem Naturell eher zu Ersterem und muss mich manchmal regelrecht dazu 
überwinden, mein Geld auch ab und an für schöne, aber nicht unbedingt 
nachhaltige Dinge zu "verpulvern".

von Thomas U. (charley10)


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Cyblord -. schrieb:
...
>
> Die meisten Leute die "Konsum ablehnen", lehnen ja meist nur genau den
> Konsum ab, den sie selbst doof finden aber tätigen genug anderen Konsum,
> den sie halt selbst gut finden und wichtig und sowieso unabdingbar. Der
> Konsum der Anderen hingegen ist Überflüssig, sinnlos, dekadent und
> zerstört das Klima.

Ob die den Konsum nur 'doof' finden oder Anderen neiden, da als 
baumbewohnender Minderleister nicht leistbar ist noch die Frage!
Was liegt da näher als im Schlepptau des 'Umwelthype' den Verzicht für 
Andere zu predigen und militant gegen Alles vorgehen was durch Arbeit 
erworben wurde um zu zerstören oder zu verbieten.
Bei der 'umweltgerechten' Verteuerung macht der Staat als Hehler 
natürlich gern mit.

Beitrag #6402823 wurde von einem Moderator gelöscht.
von IT G. (it-guy)


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Wer lädt denn daheim...
Hab sicher seit ich Elektro fahre keine 150 Euro ausgegeben (Strom) für 
30.000 km

von Senf D. (senfdazugeber)


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IT G. schrieb:
> Wer lädt denn daheim...
> Hab sicher seit ich Elektro fahre keine 150 Euro ausgegeben (Strom) für
> 30.000 km

Das stimmt, beim Arbeitgeber kann man sein E-Auto kostenlos aufladen. 👍🏻

Allerdings funktioniert das im Home Office nicht so gut, jedoch entfällt 
da auch das Pendeln. ;-)

von Thomas U. (charley10)


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Senf D. schrieb:
> IT G. schrieb:
>> Wer lädt denn daheim...
>> Hab sicher seit ich Elektro fahre keine 150 Euro ausgegeben (Strom) für
>> 30.000 km
>
> Das stimmt, beim Arbeitgeber kann man sein E-Auto kostenlos aufladen. 👍🏻
>
> Allerdings funktioniert das im Home Office nicht so gut, jedoch entfällt
> da auch das Pendeln. ;-)

Wenn natürlich Privilegien Einiger als allgemeingültig dargestellt 
werden...
Das sind dann Milchmädchens Rechnungen.
Bei meinem AG (vor Rente) hätte ich mit diesem Ansinnen nicht mal ein 
müdes Lächeln bekommen. Wahrscheinlicher wären Gedanken wie 'der kann 
sich so ne teure Kutsche leisten???' - der bekommt zuviel!

Beitrag #6402871 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Senf D. (senfdazugeber)


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Thomas U. schrieb:
> Bei meinem AG (vor Rente) hätte ich mit diesem Ansinnen nicht mal ein
> müdes Lächeln bekommen. Wahrscheinlicher wären Gedanken wie 'der kann
> sich so ne teure Kutsche leisten???' - der bekommt zuviel!

Augen auf nicht nur bei der Berufswahl, sondern auch bei der Wahl des 
Arbeitgebers!

von planlos (Gast)


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Ketchup schrieb im Beitrag #6402871:
> So isses. Hier in der nächsten Stadt wird vom Gemeinderat gerade
> verhindert,  dass Lehrer und städtische MA kostenlos laden können. Die
> Stadt dachte erst, daß das die Bedingung für eine Ladesäulen Förderung
> durch Bund /Land sei. Motto jetzt : Lieber gar keine Ladesäulen als dass
> ein anderer günstiger wegkommt.

naja, was soll man das auch subventionieren.
Schon richtig, dass die Leute erstmal sehen was der Strom da kostet. 
Aber das ist bei der eMobilität ja eh der totale Wildwuchs. Statt 10 
Chipkarten für Ladegeräte bei denen man nicht genau weiß was es kostet, 
braucht man jetzt anscheinend nur noch 5. Es tut sich also was. Dafür 
steigt wahrscheinlich die Zahl der Steckervarianten weiter an

von planlos (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Augen auf nicht nur bei der Berufswahl, sondern auch bei der Wahl des
> Arbeitgebers!

Augen auf im Leben!

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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Nach meinen Beobachtungen, ist die Gehaltsstruktur für Informatiker im 
Jahr 2020 folgendermaßen -

Junior: €45k-€55k, während der ersten fünf Berufsjahre verdienen die 
allermeisten in diesen Schranken
Mid: €60-€70k, diese Gehaltsspanne erreichen ziemlich alle nach ca. 
achtjähriger Erfahrung. Für das Gros der Informatiker, insbesondere in 
Klitschen, ist hier auch schon Schluss.
Senior: ca. €80k, wer Spezialkenntnisse hat und/oder häufiger 
strategisch wechselt und/oder in einem guten Tarif ist, erreicht nach 
Jahrzehnten im Beruf diese Zahl. €90k ist für einen gewöhnlichen 
Entwickler die absolute Obergrenze.

Wobei die Gehälter sich zwischen NRW/Berlin und dem gelobten Süden 
garnicht einmal krass unterscheiden. Zumindest nicht so stark, dass die 
Wohnkosten das nicht ausgleichen würden. Dementsprechend sind auch die 
Provinzcoder sehr viel zufriedener mit ihren Gehältern, als die 
Münchner, welche vom Jammern kaum runterkommen.

von Realist (Gast)


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David S. schrieb:
> €90k ist für einen gewöhnlichen Entwickler die absolute Obergrenze.

Nein. Es gibt genug AT ohne Führungsverantwortung, die die 100k 
sprengen.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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planlos schrieb:
> Senf D. schrieb:
>> Augen auf nicht nur bei der Berufswahl, sondern auch bei der Wahl des
>> Arbeitgebers!
>
> Augen auf im Leben!

Weltbank und WHO legen einen Bericht .... vor: Die Zerstörung der 
Wirtschaft sei „katastrophal“. Die jüngere Generation werde in den 
kommenden Jahren deutlich an Einkommen verlieren.

https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/wirtschaft-nach-corona-beispiellose-zerstoerung-li.105151

Namaste

von Senf D.üsseldorf (Gast)


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Realist schrieb:
> David S. schrieb:
>> €90k ist für einen gewöhnlichen Entwickler die absolute Obergrenze.
>
> Nein. Es gibt genug AT ohne Führungsverantwortung, die die 100k
> sprengen.

Im großen IGM Konzern ist das kein Problem!

von Weich W. (hand_werker)


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David S. schrieb:
> Dementsprechend sind auch die
> Provinzcoder sehr viel zufriedener mit ihren Gehältern, als die
> Münchner, welche vom Jammern kaum runterkommen.

Also ich bin zufrieden in München. Wer sich mit 45k abspeisen lässt, ist 
selbst schuld. Es gibt hier genug gut bezahlte Arbeit.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Weich W. schrieb:
> Also ich bin zufrieden in München. Wer sich mit 45k abspeisen lässt, ist
> selbst schuld. Es gibt hier genug gut bezahlte Arbeit.

Mal sehn wie lange noch.

https://www.merkur.de/wirtschaft/man-muenchen-stellen-abbau-vw-video-intranet-news-jobs-entlassungen-standorte-deutschland-oesterreich-lkw-90043971.html

Namaste

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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Weich W. schrieb:
> Also ich bin zufrieden in München. Wer sich mit 45k abspeisen lässt, ist
> selbst schuld. Es gibt hier genug gut bezahlte Arbeit.

Aber keine, welche den Wohnpreisen entsprechend 1,5-2 Mal höher als der 
Bundesdurchschnitt läge.

von IT G. (it-guy)


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David S. schrieb:
> Nach meinen Beobachtungen, ist die Gehaltsstruktur für Informatiker im
> Jahr 2020 folgendermaßen -
>
> Junior: €45k-€55k, während der ersten fünf Berufsjahre verdienen die
> allermeisten in diesen Schranken
> Mid: €60-€70k, diese Gehaltsspanne erreichen ziemlich alle nach ca.
> achtjähriger Erfahrung. Für das Gros der Informatiker, insbesondere in
> Klitschen, ist hier auch schon Schluss.
> Senior: ca. €80k, wer Spezialkenntnisse hat und/oder häufiger
> strategisch wechselt und/oder in einem guten Tarif ist, erreicht nach
> Jahrzehnten im Beruf diese Zahl. €90k ist für einen gewöhnlichen
> Entwickler die absolute Obergrenze.
>
> Wobei die Gehälter sich zwischen NRW/Berlin und dem gelobten Süden
> garnicht einmal krass unterscheiden. Zumindest nicht so stark, dass die
> Wohnkosten das nicht ausgleichen würden. Dementsprechend sind auch die
> Provinzcoder sehr viel zufriedener mit ihren Gehältern, als die
> Münchner, welche vom Jammern kaum runterkommen.


Den Käse hast du doch auch bei studis online abgesondert.
Ja in der Provinz bekommt jeder 80.000 brutto. Wenn es so ist: schön. 
Glaube ich aber kaum.
Also ich habe jetzt 15 Jahre ausgelernt (ja richtig IT Lehre) und liege 
jetzt bei knapp 90.000.
Zeit mir mal die Stellen in NRW (komme sogar ausm Pott) oder Berlin (da 
müsste man mir noch 20.000 Favela Zulage zahlen für das drecksloch)

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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Ich habe eigentlich das genaue Gegenteil geschrieben, nämlich dass eine 
Minderheit solche Summen erreicht. Und zwar unabhängig vom Wohnort. Dass 
Du die Hauptstadt Deutschlands als "Provinz" auffasst, ist einfach nur 
abstrus.

von Wiesn Bua (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Weich W. schrieb:
> Also ich bin zufrieden in München. Wer sich mit 45k abspeisen lässt, ist
> selbst schuld. Es gibt hier genug gut bezahlte Arbeit.
>
> Mal sehn wie lange noch.
>
> 
https://www.merkur.de/wirtschaft/man-muenchen-stellen-abbau-vw-video-intranet-news-jobs-entlassungen-standorte-deutschland-oesterreich-lkw-90043971.html
>
> Namaste

Schön, dann sinken vielleicht die Mieten ein wenig. Ich arbeite zum 
Glück nicht beim Autobauer. Angesagt sind derzeit vor allem Cloud, IT 
Security und Data Mining.

David S. schrieb:
> Aber keine, welche den Wohnpreisen entsprechend 1,5-2 Mal höher als der
> Bundesdurchschnitt läge.

Mit Bundesdurchschnitt meinst du vermutlich 45k für einen ITler zum 
Einstieg? Dann muss ich widersprechen. In MUC bekommt man 60-70k wenn 
man halbwegs was drauf hat, bei amerikanischen Buden auch noch mehr. 
Zusätzlich braucht man kein Auto. Ich persönlich kann dadurch im Moment 
mehr sparen als ich es bei meinen mickrigen Angeboten in der Pampa bei 
halber Miete könnte. Aber das muss man im Einzelfall durchrechnen. Ein 
normaler Arbeiter hat es hier im Schnitt sicherlich schlechter.

von Rastafari (Gast)


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IT G. schrieb:
> Also ich habe jetzt 15 Jahre ausgelernt (ja richtig IT Lehre) und liege
> jetzt bei knapp 90.000.
> Zeit mir mal die Stellen in NRW (komme sogar ausm Pott) oder Berlin (da
> müsste man mir noch 20.000 Favela Zulage zahlen für das drecksloch)

Darf ich fragen wie hoch dein Gehalt ca. 2015 war?

von IT G. (it-guy)


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David S. schrieb:
> Ich habe eigentlich das genaue Gegenteil geschrieben, nämlich dass
> eine Minderheit solche Summen erreicht. Und zwar unabhängig vom Wohnort.
> Dass Du die Hauptstadt Deutschlands als "Provinz" auffasst, ist einfach
> nur abstrus.

In München sind 80.000 ganz normal und eher wenig. Der öD hat massive 
Probleme überhaupt wen ran zu bekommen und da verdient man als Beamter 
zwar nicht ganz so viel (im gD) aber mit Pension dann doch recht 
ähnlich. Die IGM Konzerne werben sich gegenseitig die Leute ab und on 
Top kommen noch die Amerikanischen Firmen wo 6 Stellig Standard ist. 
Jetzt gerade bei Corona natürlich mit kleinen Dämpfer aber sonst ganz 
normal.

Provinz bezog sich auf deinen post Man bekomme so ein Münchner Gehalt ja 
überall...
Berlin ist halt eine große Favela da würd ich nicht mal für das doppelte 
hin.

@Rastafari
Da habe ich gerade meine EG10 Position übernommen und lag ca bei 60.000 
pi mal Daumen.

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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IGM ist ein Paradebeispiel für dafür, dass auch in der tiefsten Provinz 
noch sehr hohe Gehälter gezahlt werden. Die Tarife sind je nach 
Bundesland gleich und Stadtfaktoren gibt es nicht. Siemens Erlangen 
zahlt nicht anders, als Siemens München.

von IT G. (it-guy)


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Also wir haben ja auch in Niederbayern ne NL aber da werden die EG dann 
schon so gemacht dass es halt 1-2 weniger sind als in München.
Erlangen ist ja jetzt auch keine billige Stadt.
Dazu IGM im Osten als Beispiel ist auch deutlich weniger wert. Die IHM 
Tabelle für NRW finde ich jetzt auch nicht so prall. Bekommt man da mit 
Ausbildung auf die 90.000?.

Für dieses Jahr war EG11 angepeilt leider kam Corona. Dann nächstes 
Jahr.

von Planlos (Gast)


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Was wäre denn in NRW die typische igm Einordnung die realistisch ist?

Als Softwareentwickler und zb spezialisierter als embedded Entwickler?

von A. F. (artur-f) Benutzerseite


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IT G. schrieb:
> Die IGM Konzerne werben sich gegenseitig die Leute ab und on
> Top kommen noch die Amerikanischen Firmen wo 6 Stellig Standard ist.
Wo hast du die Info her? Vielleicht zahlt google soviel, aber im 
Normalfall sind die nicht spendabler als DE Firmen.
> Berlin ist halt eine große Favela da würd ich nicht mal für das doppelte
> hin.
Das  stimmt nicht, vielleicht nicht ohne Brennpunkte aber in einigen 
Bezirken ist Berlin total in Ordnung.

von Michael (Gast)


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A. F. schrieb:
> Wo hast du die Info her? Vielleicht zahlt google soviel, aber im
> Normalfall sind die nicht spendabler als DE Firmen.

Der Standardentwickler bei TI steigt mit 100k ein.

von Realist (Gast)


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A. F. schrieb:
> Das  stimmt nicht, vielleicht nicht ohne Brennpunkte aber in einigen
> Bezirken ist Berlin total in Ordnung.

Nur Hamburg und Kostanz finde ich in Deutschland besser als Berlin. 
München ist wegen der niedrigen Kaufkraft und dem Oktoberfest keine 
Option. In Stuttgart hat man die dreckigste Luft europaweit, abgesehen 
von Paris und Moskau. Ruhrgebiet? Der Untergang ist mit dem 
Kohleausstieg doch schon vorprogrammiert. Berlin ist hip, international, 
viel zu erleben, akzeptable Preise, Ostsee um die Ecke.

von Eulenspiegel (Gast)


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Logisch schrieb:
> Intimgeruch schrieb:
>> Das passiert nicht nur in D
>
> 30k in Deutschland wegfallende Stellen lassen niemand wirklich
> erzittern, bei 43 Mio Jobs.

Die 30k bei den gut zahlenden Betrieben haben mehr Steuern generiert als 
300000k Niedriglöhner. Das ist katastrophal, weil der Fiskus nicht erst 
seit 2015 nur mit einem Trend überleben kann, steigende Steuereinnahmen.

von Senf D. (senfdazugeber)


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IT G. schrieb:
> Erlangen ist ja jetzt auch keine billige Stadt.

Aber das Umland schon. Da musst du nicht weit rausfahren, bis es günstig 
wird.

von Michael (Gast)


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Realist schrieb:
> Nur Hamburg und Kostanz finde ich in Deutschland besser als Berlin.
> München ist wegen der niedrigen Kaufkraft und dem Oktoberfest keine
> Option. In Stuttgart hat man die dreckigste Luft europaweit, abgesehen
> von Paris und Moskau. Ruhrgebiet? Der Untergang ist mit dem
> Kohleausstieg doch schon vorprogrammiert. Berlin ist hip, international,
> viel zu erleben, akzeptable Preise, Ostsee um die Ecke.

Frankfurt am Main ist ebenfalls schöner als Berlin.

von planlos (Gast)


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Berlin ist schön, da wohnen wollen würde ich aber nicht

von Rastafari (Gast)


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IT G. schrieb:
> @Rastafari
> Da habe ich gerade meine EG10 Position übernommen und lag ca bei 60.000
> pi mal Daumen.

Danke dir!

Gönne dir dein Gehalt, das gleich vorweg (ich verdiene ähnlich 
nebenbei).

Meine Befürchtung:

Nimmt man die Geldmenge M3 seit 2015 bis heute (bei Skalierung 25 Jahre 
sieht man es):
https://de.tradingeconomics.com/germany/money-supply-m3

und rechnet mal
60000/2500*3500=84000 Euro

Du hast heute ca. 90000 Euro. Ich denke, da hast du max. 10000 Euro 
effektive Lohnerhöhung, der Rest kommt durch Inflation seit 2015 
(realistisch dann wohl ca 7-8%/a). Die 10000 haben auch auch weniger 
Kaufkraft... also hat sich eigentlich nicht viel verändert.

Hatte bislang lokale Übertreibungen des Immobilienmarkts und eine 
Korrektur der bis 2015 äußerst miesen Bezahlung angenommen. Wir waren ja 
wirklich die Weltknausermeister seit Gas Gerd hier durchgefegt hat. 
Plausibel insofern. Aber zu vieles passt nicht mehr zusammen: Denke 
inzwischen nicht mehr, dass das einfach isolierte Ereignisse sind, 
sondern Inflation doch wesentlicher Faktor dahinter.

Damit fürchte ich, "das System" hat den Gegenwert für meine Arbeit 
erfolgreich vernichten können. Ist ja nicht so, dass ich nicht damit 
gerechnet hätte. Aber meine Strategie mich davor zu schützen ist 
offensichtlich fehlgeschlagen. Verstehe nicht an welcher Stelle mir eine 
Fehleinschätzung unterlaufen ist und wie das möglich war, aber hinter 
seine eigenen Fehler blickt man erfahrungsgemäß selten. You can't win 
this game as it seems.

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