Stolz verkündet die Arbeitsministerin, dass die Arbeitslosenzahl unter 3
Mio gefallen sei.
Gleichzeitig wird der angebliche Fachkräftemangel wieder thematisiert.
Was die Arbeitslosenzahlen angeht: Dazu sage ich nur eines, glaube
keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Was ist mit den
ganzen Arbeitslosen, die in irgendwelchen Maßnahmen geparkt sind, was
ist mit den in die Frührente abgeschobenen 50+ Arbeitslosen? Was ist mit
den ganzen Praktikanten, Ein Euro Jobbern und so?
Richtig, die fallen aus der Statistik. Die Statistik ist doch massiv
geschönt. In wirklichkeit haben wir locker das doppelte bis dreifache an
Arbeitslosen. Ich denke, dass es bestimmt 10 Mio sind, die tatäsichlich
arbeitslos sind, oder zumindest keine richtige Arbeit haben.
Die Verkündung der Arbeitslosenzahlen wird natürlich wieder dazu
genutzt, einen angeblichen Aufschwung und Wirtschaftsboom zu verkünden.
Die Mär vom Fachkräftemangel wird erneut aufgetischt.
Wir haben keinen Fachkräftemangel. So viele arbeitslose Fachkräfte. Da
passt was nicht.
Wir haben nur einen Mangel an Fachkräften, die für ein Appel und ein Ei
arbeiten.
Ich habe mich lange genug von einer Leihfirma ausbeuten lassen. Bevor
ich mich nochmal unter Wert verkaufe, und in die Fänge eines
Sklaventreibers begebe, bleibe ich lieber Arbeitslos.
Wenn wir wirklich einen Mangel an Fachkräften hätten, würden die Firmen
auch mehr bezahlen und sich nicht auf Leihfirmen einlassen. Sondern sie
würden die raren Fachkräfte durch Festanstellung und anständige
Entlohnung an sich binden.
Ich bin Arbeitslos, und falle nicht in die Statistik, weil man mich in
eine Langzeitmaßnahme geteckt hat. Ich bin Fachkraft und finde trotzdem
keinen anständigen Job. Ich bekomme immer nur was von den
Sklaventreibern weit unter meinem Wert angeboten.
Zum Strippen ziehen auf dem Bau für 10 Euro die Stunde bin ich mir zu
schade. Dafür bin ich auch überqualifiziert.
Ich bin Techniker und möchte einen adäquaten Job mit angemessener
Bezahlung.
Die Arbeitslosenstatistik wird schon seit Jahren geschönt, ist also
somit wieder vergleichbar.
Die Anzahl der offenen Stellen für Ingenieure, die ständig in den Medien
genannt wird, stammt von der VDI.
Diese VDI-Statistik rechnet anhand der offen Stellen bei der Agentur für
Arbeit hoch; mehrfache, pseudo, ... Stellen eingeschlossen.
Ich kriege regelmäßig Würgereiz wenn ich das rumgeseier unserer
Politiker zum Thema Fachkräftemangel höre und die selbstgefällig
lächelnde Zenursula höre.
Obwohl diese Statistik wäre schon eine Sperre wert, wegen
Volksverblödung.
Ich wünsche einen schönen Samstag.
Es zählt die Relation. Die Arbeitslosigkeit sinkt, das ist Fakt. Und
wenn wir nicht sehr gute arbeitspolitische Werkzeuge hätten, wäre die
Arbeitslosigkeit letztes Jahr um mindestens 1 Mio höher gewesen und
diese 1 Mio Arbeitnehmer würden jetzt alle bei Dienstleistern arbeiten,
um zu niedrigeren Kurs bei ihren alten Firmen beschäftigt zu werden.
Anderere Länder beneiden uns um diese Werkzeuge.
Dass nicht jeder eine Arbeit bekommt ist logisch. Auch Ingenieure können
arbeitslos sein. Wenn man genauer nachfragt findet man auch fast immer
ziemlich schnell eine plausible Erklärung für die Arbeitslosigkeit.
Der Titel macht sie schließlich nicht automatisch zu gesuchten
Fachkräften. Die Fachkräfte, die die Firmen brauchen, sind tatsächlich
sehr rar. Der Nebeneffekt ist natürlich auch der, dass man bei den
Übrigen den Preis drückt. Und nein, ich würde mich auch nicht unbedingt
als gefragte Fachkraft sehen, obwohl ich einen einigermaßen ordentlichen
Job habe.
Sam schrieb:> Die Verkündung der Arbeitslosenzahlen wird natürlich wieder dazu> genutzt, einen angeblichen Aufschwung und Wirtschaftsboom zu verkünden.
Wenn du arbeiten würdest, wüsstest du, dass der Aufschwung nicht
angeblich ist. In der Industrie ist das im Moment massiv zu spüren.
Wie lange das anhält, steht natürlich auf einem anderen Blatt.
Sam schrieb:> Ich bin Techniker und möchte einen adäquaten Job mit angemessener> Bezahlung.
Das klingt so, als würdest du darauf warten, bis die Firmen bei dir
anklopfen, weil du denkst eine gefragte Fachkraft zu sein. Aber nur du
selbst kannst auch dafür sorgen, dass du einen ordentlichen Arbeitsplatz
bekommst. Der erste Schritt ist Selbstreflexion.
>Ich bin Techniker und möchte einen adäquaten Job mit angemessener>Bezahlung.
So gehört sich das auch.
>Dazu sage ich nur eines, glaube>keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.
Full Ack.
>Der erste Schritt ist Selbstreflexion.
Nützt ja nichts wenn du als Bewerber wie eine Ware verantwortungslos
behandelst wirst. Man müsste erst mal anfangen von den Arbeitgeber
Verantwortung einzufordern. Die Arbeitgeber wollen nur Bewerbungen
sehen für ihre schon fast göttliche Handverlese.
Neulich hab ich eine Stelle für einen Elektroniker (Energie- und
Gebäudetechnik) gefunden. Als ich dann weiter las stand da dann
noch Schlitze stemmen, Steckdosen setzen, Verdrahtungen.
Wollen die einen für Dumm verkaufen? Ich glaub, es hackt.
>Stolz verkündet die Arbeitsministerin, dass die Arbeitslosenzahl unter 3>Mio gefallen sei.
Richtig hätte es heißen müssen, dass es gelungen ist, die
Arbeitslosenzahl auf unter drei Mio zu schönen!
Die Zahl von nicht soz. pfl. Arbeitsverhältnissen steigt doch seit
Jahren. Ebenso die Anzahl derer, die "Aufstocken", sich in
"weiterbildugns-Maßnahmen" befinden,... .
Gerade das letzte Jahr hat doch mehr als deutlich gezeigt, für "wen" die
regierende Koalition aus CDU/CSU/FDP Politik macht.
- Das Unheil nahm seinen lauf mit der total unsinnigen
Mehrwertsteuererleichterung für Hoteliers.
- Da werden Banken mit Milliardenbeträgen gerettet, welche diese vorher
mit Glücksspiel (was doch in D eigentlich verboten ist!) verzockt haben
und wo holt man es sich wieder, Hartz 4, Alleinerziehern, Rauchern - von
den unteren Gesellschaftsschichten eben.
- "Frau Merkel, wir würden gerne weiterhin fette Gewinne einfahren"
heißt es da aus den Vorstandsetage von EnBw, Vattenfall und EOn. "Kein
Problem" und Schwubbs werden die AKW-Laufzeiten verlängert. Trotz einer
fehlenden Mehrheit im Bundesrat - macht nix, wir beschließen das einfach
im Bundestag. Das Volk ist ebenso dagegen, aber wie hat Frau Merkel
verlauten lassen - Man muss auch Entscheidungen treffen die gegen den
Willen der Bevölkerung sind. Ah Ja, alles klar.
- Oder da wird mit dem Bau eines Bahnhofes begonnen. Projektgröße 2 Mrd
€, ist klar. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass solche Zahlen mit dem
Faktor 3-4 (Pi ?) zu multiplizieren sind! Auch hier ist das Volk
dagegen. Könnte man ja abstimmen lassen, aber ne, man muss auch
Entscheidungen treffen die gegen den Willen der Bevölkerung sind.
-...
Die Reform des Arbeitsmarktes wie sie Herr Schröder durchgeführt hat war
längst überfällig (Im Aussitzen war die Regierung Kohl einfach gut).
Doch war diese an machen Punkten einfach nicht gut erarbeitet - siehe
Zeitarbeit. Aber was ist besser:
- zu merken, etwas falsch gemacht zu haben und dies korrigieren zu
wollen, jedoch nicht die Chance dazu haben.
- oder zu wissen, das etwas falsch ist, es dem polit. Gegner stets
vorzuhalten aber selber nichts daran zu ändern.
Ich selbts bin davon überzeugt, dass die Regierung Merkel/Westerwelle
keine volle Legislaturperiode erleben wird.
-> wären Politiker nur halb so gut wie sie sich geben, wären sie in der
Wirtschaft und würden Geld verdienen.
Hans_Dampf schrieb:> -> wären Politiker nur halb so gut wie sie sich geben, wären sie in der> Wirtschaft und würden Geld verdienen.
So ist das eben. einer muss die Dreckjobs machen. Und wen holt man
dafür? Die qualifiziertesten zertifizierten Nieten, welche man bekommen
kann.
Mal Ehrlich welcher Mensch mit einem Rest an Würde möchte mit einem
Politiker auf einem Foto gesehen werden.
Ist euch schon mal aufgefallen wie einsam die von ihren Wahlplakaten
lächeln? Oder wenn mal Durchschnittsbürger mit ins Bild kommen, wie
viele das dann sind? Genau soviele das keiner von denen sich bewust
dafür entschieden haben kann. Reinmontierte Massen halt. Honni & Co.
lassen grüßen.
Namaste
Stefan L. schrieb:> Der Titel macht sie schließlich nicht automatisch zu gesuchten> Fachkräften.
Ja da hast du recht.
Sam schrieb:> einen angeblichen Aufschwung und Wirtschaftsboom zu verkünden.
So angeblich ist der nicht, aber das bekommt wohl nicht jeder mit.
Hans_Dampf schrieb:> "Kein> Problem" und Schwubbs werden die AKW-Laufzeiten verlängert. Trotz einer> fehlenden Mehrheit im Bundesrat - macht nix, wir beschließen das einfach> im Bundestag. Das Volk ist ebenso dagegen,
Das Volk ist nicht dagegen, ein Teil ja aber nicht alle.
Somit ist das auf jeden Fall o.k.
Sam schrieb:> Ich habe mich lange genug von einer Leihfirma ausbeuten lassen. Bevor> ich mich nochmal unter Wert verkaufe, und in die Fänge eines> Sklaventreibers begebe, bleibe ich lieber Arbeitslos.
Und das soll eine intelligente Einstellung sein? Lieber weniger haben
als mehr? Dir ist aber schon klar, dass ein Arbeitsloser schlechtere
Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat als jemand, der in Arbeit ist?
Es gibt sicher manches zu kritisieren am deutschen Arbeitsmarkt, aber
"lieber arbeitslos sein"... wer sowas ernsthaft sagt, der hat ein
Problem - aber das ist dann in erster Linie nicht das deutsche
Arbeitsrecht.
Und solche Leute leben dann von den Steuern, die ich und andere zahlen
:-(
Für 9 bis 10 Euro oder noch weniger auf dem Bau Schlitze kloppen und
Kabel ziehen, oder gar für 8 Euro die Stunde als Elektrohelfer zu
arbeiten, das habe ich nicht nötig. Warum soll ich als Elektrohelfer
arbeiten, also irgendwo ist schluss. Ich bin eine hochqualifizierte
Fachkraft.
Ich habe ein gewisses Niveau zu wahren. Wenn man sich einmal so
herablässt, kommt man da sehr schwer wieder hinaus.
Außerdem habe ich keine Lust, mich für die paar Kröten gesundheitlich zu
ruinieren.
Diese Erfahrungen muste ich schonmal machen.
Ich war mal ein halbes Jahr auf dem Bau, bis ich aus gesundheitlichen
Gründen nicht mehr weiter machen konnte. Das halbe Jahr beim
Sklaventreiber mit Einsatz als Strippenzieher auf dem Bau hat mir
gereicht.
Wenn die Firmen mich nicht als qualifizierte Fachkraft mit adäquaten
Aufgaben und angemessener Bezahlung wollen, dann will ich auch nicht.
Ich bin gerne bereit zu arbeiten. Ich bin kein Sozialschmarotzer. Einen
Arbeitsplatz, der meiner Qualifikation entspricht und angemessen bezahlt
ist, nehme ich gerne an. Ich schreibe auch schon länger fleißig
Bewerbungen. Ich bekomme halt überall nur Absagen.
Wenn man mich nicht will, dann ist das halt so. Dann bin ich halt
arbeitslos.
>[...] und wo holt man es sich wieder, Hartz 4, Alleinerziehern
Ach ja? Dann kannst Du mir sicher sagen, wie viel Euro pro Monat ein
Hartz IV-Empfänger oder eine alleinerziehende Mutter an den Staat
überweisen muss. So lange in unserer Gesellschaft der Eindruck herrscht,
die Hartz IV-Empfänger würden "vom Staat ausgebeutet", haben wir echt
ein Problem!
Da wird nämlich der Leistungsbezug zur geforderten
Selbstverständlichkeit, statt froh zu sein, dass wir solche
Sozialleistungen überhaupt haben.
>Ich bin gerne bereit zu arbeiten. Ich bin kein Sozialschmarotzer. Einen>Arbeitsplatz, der meiner Qualifikation entspricht und angemessen bezahlt>ist, nehme ich gerne an. Ich schreibe auch schon länger fleißig>Bewerbungen. Ich bekomme halt überall nur Absagen.
Also jetzt muss ich doch mal ein wenig nachhaken:
- was sind Deine Qualifikationen?
- Seit wann bist Du arbeitslos?
- Was verstehst Du unter angemessener Bezahlung (in Euro pro Monat auf
dem Konto)?
- Zeige uns mal eine Deiner Bewerbungen
Bei Leuten, die so argumentieren wie Du, gibt es oft erhebliche Defizite
im eigenen Selbstverständnis. Das soll nicht heißen, dass das bei Dir
zutrifft, aber es ist meine Erfahrung.
Sam schrieb:> Ich bekomme halt überall nur Absagen.> Wenn man mich nicht will, dann ist das halt so. Dann bin ich halt> arbeitslos.
Was heißt nur Absagen?
Keine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch, persönlich oder
telefonisch?
Falls Du noch nicht mal bei mind. 20% der Stellen ein zumindest
telefonisches Vorstellungsgespräch bekommst, solltest du deine
Bewerbungsunterlagen mal prüfen lassen.
Techniker können viel, nur selten Werbung für sich machen.
Der Personaler, der alle Bewerbungen liest, ist selten technisch
versiert und achtet daher oft auf weiche Skills, Zuverlässigkeit,
Sorgfalt, Flexibilität, ... .
Die Mär vom Fachkräftemangel ändert daran auch nichts.
>Bei Leuten, die so argumentieren wie Du, gibt es oft erhebliche Defizite>im eigenen Selbstverständnis. Das soll nicht heißen, dass das bei Dir>zutrifft, aber es ist meine Erfahrung.
Erfahrung als was bitte? Als Arbeitgeber oder als Arbeitnehmer?
Praktisch kann man keine Situation als gleich einstufen.
Es kommen auch noch Kriterien zum Tragen als was, welcher Branche,
in welcher Region, mit welcher Erfahrung, und, und, und man sich
bewirbt. Ich habe allerdings den Eindruck wenn man sich nur schriftlich
bewirbt können sich die Arbeitgeber es immer noch leisten, Bewerbern
abzusagen, eben weil es genug Bewerber gibt. Wenn man sich im
Arbeitgeberportal der Jobbörse nach vergleichbaren Qualifikationen
umschaut, was einem wenigstens einen gewissen Markteinblick bietet,
dann kann man daraus vielleicht herauslesen, wie die Situation wirklich
ist.
Übrigens hab ich die Erfahrung gemacht das ein Telefonat vorab durchaus
die Türen öffnen kann oder sich erfolgloses Bewerben gleich erübrigt
weil von Arbeitgeberseite keine Flexibilität zu erwarten ist.
>Dir ist aber schon klar, dass ein Arbeitsloser schlechtere>Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat als jemand, der in Arbeit ist?
Das sind die allseits von Arbeitgebern verbreiteten Parolen die aber
weder Sinn noch Verstand haben, dafür aber höchst stigmatisierend sind.
(Verstehe ohnehin nicht warum man das nicht ganz konsequent gleich
mit ins AGG aufgenommen hat damit es auf dem Arbeitsmarkt mal etwas
gerechter zugeht, sprich: Die Arbeit etwas gleichmäßiger verteilt
wird.).
Nur, was soll man dagegen tun wenn jemand schon mehr als ein Jahr
unverschuldet arbeitslos ist? Die geistige Elite kann sich das
anscheinend nicht vorstellen, weil die bisher Glück hatte.
Nur dürfen sich die Glücklichen nicht verantwortungslos aus der Affäre
ziehen, sondern sollten Verantwortung übernehmen gegenüber denen
die nicht so viel Glück hatten. Erst dann kann sich dieser Staat
Sozialstaat nennen. So ist das nur Abschieben in Quasi-Sozialsysteme,
aus den Augen aus dem Sinn.
Sam schrieb:> Ich bekomme halt überall nur Absagen.> Wenn man mich nicht will, dann ist das halt so. Dann bin ich halt> arbeitslos.
Schon mal überlegt selbst was auf die Beine zu stellen?
Dass ich so viele Absagen bekomme, hängt unter Anderem damit zusammen,
dass ich Gesundheitliche Einschränkungen habe. Ich habe auch einen GDB
anerkannt.
Das schreckt viele AG ab, weil man als behinderter gewisse Schutzrechte
genießt.
Ich kann auch nicht alles machen. Ich darf nicht schwer heben, ich kann
nicht lange auf Leitern und Gerüsten und in "körperlichen Zwangslagen"
arbeiten (z.B. Gebückt, in engen Kabelschächten oder sowas)
Gelegentlich für kurze Zeit (halbe Stunde oder so) geht das, aber nicht
dauernd.
Ich war über eine Leihfirma auf dem Bau, dort habe ich
elektroinstallation gemacht, Kabel gezogen usw. Aus ärztlicher Sicht
hätte ich das gar nicht machen dürfen. Nach ein paar Wochen hat auch die
Gesundheit nicht mehr mitgespielt, und ich musste aufhören.
Als Techniker als Elektroinstallateur arbeiten, ist sowieso sich weit
unter Wert verkaufen.
Selbstständig machen, das wollte ich auch schon. Aber wie soll man einen
vollzeit-Selbstständigkeit bitte finanzieren?
Krankenkasse und die anderen Abgaben sind so teuer, das kann man sich
fast nicht leisten.
Man müsste etwa 2000 Euro Einnahmen haben, um dann auf Hartz4 Niveau mit
ca 400 Euro zum Leben /Monat raus zu kommen.
Die Konkurrenz ist einfach zu hart. Der Bedarf für ein weiteres
E-Planungsbüro, Steuerungstechnikfirma oder Elektrofirma ist einfach
nicht da. Es ist ein reiner Verdrängungsmarkt geworden, ich müsste
anderen Firmen Marktanteile abnehmen. Aber als Jungunternehmer in die
Branche rein zu kommen ist relativ schwierig.
>Selbstständig machen, das wollte ich auch schon. Aber wie soll man einen>vollzeit-Selbstständigkeit bitte finanzieren?
Wie wäre es erst mal in Teilzeit, Nebenberuflich oder öffentlich
gefördert?
>Krankenkasse und die anderen Abgaben sind so teuer, das kann man sich>fast nicht leisten.
In einer öffentlichen Förderung biste erst mal auch gesetzlich
krankenversichert.
>Man müsste etwa 2000 Euro Einnahmen haben, um dann auf Hartz4 Niveau mit>ca 400 Euro zum Leben /Monat raus zu kommen.
Du gehst davon aus das du das nicht im Monat einnimmst?
Wohnen und Heizen musste auch mitrechnen oder wohnste noch in Hotel
Mama?
Na ja, die Erfahrung fehlt halt, insbesondere was man noch absetzen
kann, was an Zuschüsse und Fördermöglichkeiten es gibt, etc.
Musste dich mal erkundigen.
>Die Konkurrenz ist einfach zu hart. Der Bedarf für ein weiteres>E-Planungsbüro, Steuerungstechnikfirma oder Elektrofirma ist einfach>nicht da. Es ist ein reiner Verdrängungsmarkt geworden, ich müsste>anderen Firmen Marktanteile abnehmen. Aber als Jungunternehmer in die>Branche rein zu kommen ist relativ schwierig.
Hängt natürlich davon ab was man machen will und erst mal einen Fuß
in den Markt zu bekommen ohne sich gleich bis über beide Ohren
zu verschulden, das ist die Kunst. Evtl. kann man auch für ein
Unternehmen als Sub arbeiten. Man muss nur dafür sorgen das man
mehrere Kunden bekommt damit man nicht in die
Scheinselbständigkeitsfalle
tappt was aber erst nach einer gewissen Zeit passieren dürfte.
Kann ja eine Weile dauern bis man weitere Kunden bekommt.
>Dass ich so viele Absagen bekomme, hängt unter Anderem damit zusammen,>dass ich Gesundheitliche Einschränkungen habe. Ich habe auch einen GDB>anerkannt.
Warum gibste das denn überhaupt an? Gesetzlich biste nur dann dazu
verpflichtet wenn die Tätigkeit zu gefährlich ist.
Wenn du allerdings auf eine Behindertenstelle aus bist sollte das
schon vorab klar sein.
Andererseits sollte ein Arbeitgeber schon genau darlegen um was für
eine Tätigkeit es sich handelt damit DU das Gefahrenpotenzial
abschätzen kannst. Der Arbeitgeber sichert sich durch Zahlungen
von Pflichtbeiträgen an die Berufsgenossenschaft ab. Damit endet
dann auch schon meist seine Verantwortung.
Man sollte also anstreben nur Arbeitsverträge zu unterschreiben
in denen die Tätigkeit klar ersichtlich ist und nicht irgendwelchen
Klauseln zustimmen indem man Arbeitgebern seine Seele verkauft.
Das es dadurch nicht leichter wird soll hier nicht unerwähnt bleiben,
ansonsten kommt man ja nie auf einen grünen Zweig, oder was
der Arbeitgeber nicht weiß, macht ihn nicht heiß.
Man muss eben nur ne gute Idee haben und ein bisschen Geld um die Idee
umzusetzen und publik zu machen.
Wohnung und Heizung habe ich bei der Selbstständigkeit schon mit
berücksichtigt. Um die festen Kosten (Kosten der Sozialversicherung+
Wohnung+Auto etc) zu decken sind 1600 Euro notwendig.
d.H. für Hartz 4 Niveau brauche ich 2000 Euro einnahmen.
2000 Euro Ennahmen, wenn ich 10% Gewinnspanne habe, sind das 20k Umsatz
die notwendig sind.
Dann würde ich was suchen was mehr als 10% Gewinnspanne hat.
Dienstleistungen bringen gewöhnlich mehr als Verkauf von Waren.
Aber das kommt immer auf den Individualfall an. Manchmal
hat man auch eine Durststrecke. Da muss man dann das
Existenzminimum aufstocken. Muss man eben ausprobieren.
Mit weniger als Hartz 4 muss sich niemand mehr zu Frieden geben.
Zumindest darin ist der Sozialstaat mal vorteilhafter als
früher. Da gabs dann auch mehr Pleiten. Drei bis Fünf Jahre
wird man ohnehin brauchen bis man am Markt richtig mitspielen
kann, denn man muss sich ja auch erst mal einen Namen machen.
Das ist zwar noch keine Garantie aber zumindest ein Anfang
wo man unabhängiger ist und nicht ständig in Angst leben
muss, gekündigt zu werden oder überhaupt keine Arbeit mehr
zu bekommen weil die Gesellschaft es so nun mal will.
Nur den ersten Schritt muss man erst mal selbst machen
und die Leistung interessierten Leuten anbieten, z.B. mit
einem Flyer.
Ich wollte nur anmerken, dass es vielleicht etwas übertrieben ist, sich
als Techniker als hoch qualifizierte Fachkraft zu bezeichnen. Der FH
Abschluss wird einem ja heutzutage schon so gut wie hinterher geworfen.
Der Großteil der Studenten meines Jahrgangs konnte kein bisschen
programmieren (Studiengang Technische Informatik!) und auch in den
anderen Fächern waren Die eher unfähig. Trotzdem hatten Die gute Noten,
weil die Klausuren nicht darauf ausgelegt waren, dass man tatsächlich
was können musste. Da meine FH eher eine der Größeren und Bekannteren in
Deutschland ist, schätzte ich mal, dass an anderen FHs auch nicht anders
aussieht. Fachhochschulen gibt es heutzutage ja auch wie Sand am Meer in
jedem Dreckskaff. Ist doch klar das ein Fachkräftemangel besteht, wenn
die meisten Absolventen solchen unfähigen Armleuchter sind. Ich glaub im
Bereich der Energietechnik ist der Fachkräfte tatsächlich spürbar.
> Die Statistik ist doch massiv geschönt.
Ja.
Relevant waäre aber eine Statistik, die auf dieselbe Art erstellt wird,
wie in früheren Jahren und wie in anderne Ländern, damit die Zahlen
vergleichbar sind. Leider ändert jede Bundesregierung zu
Statistikberechnung zu ihren Gunsten und nicht etwa in Richtung
internationaler Vergleichbarkeit.
Man müsste mindestens bei einer Änderung der Berechungsgrundlage die
alten Zahlen neu berechnen um Vergleichbarkeit sicherzustellen. Die
aktuelle Behauptung, "es wären so viele wie 1992" ist schon deswegen
Humbug, weil damals anders gezählt wurde. Leider ist das Volk blöd (dem
wäre es ja nich zu entschuldigen, die sollen ja verwirt werden) aber
auch die Journaille schnallt es nicht und rechnet nicht nach sondern
lässt sich vom Staat verarschen.
> In wirklichkeit haben wir locker das doppelte bis dreifache> an Arbeitslosen.
Was sind Arbeitslose ? Leute die zu blöd sind, selbst was auf die Beine
zu stellen, von dem sie sich ernähren können. Leute, die auf einen
Samariter warten, der ihnen sagt was sie tun sollen. Sorry, aber das muß
mal gesagt werden. Wer keine Arbeit bei einem Arbeitgeber findet, sollte
wenigsten genug Grips in der Birne haben und selbst was machen. Selbst
wenn es nicht so viel Geld einbringt, wie ihr alter Job. In Afrika wird
man dann zum Würstchenverkäufer, in Deutschland zu Almosenempfänger.
>Wer keine Arbeit bei einem Arbeitgeber findet, sollte>wenigsten genug Grips in der Birne haben und selbst was machen
Und schon wieder ein Blinder, der von der Farbe redet:
Autor: MaWin (Gast)
Datum: 28.10.2010 01:06
>> Hmm zahlt sonst keiner in eine betriebliche Altersversorgung>> ein und hat sich da Gedanken darüber gemacht?>Ich habe mir damals Gedanken gemacht, und mich dagegen>entschieden, und alle, die die genutzt haben, erzählen>mir heute, daß ich mich richtig entschieden habe, denn>sie haben jede Menge Probleme mit ihrer betrieblichen.
Selbst als Angestellter arbeiten, aber anderen die Selbstständigekit
erklären. Ziemlich arm das Ganze.
MaWin schrieb:> Was sind Arbeitslose ? Leute die zu blöd sind, selbst was auf die Beine> zu stellen, von dem sie sich ernähren können. Leute, die auf einen> Samariter warten, der ihnen sagt was sie tun sollen. Sorry, aber das muß> mal gesagt werden. Wer keine Arbeit bei einem Arbeitgeber findet, sollte> wenigsten genug Grips in der Birne haben und selbst was machen. Selbst> wenn es nicht so viel Geld einbringt, wie ihr alter Job. In Afrika wird> man dann zum Würstchenverkäufer, in Deutschland zu Almosenempfänger.
Ich hoffe ja, dass du niemals in die missliche Lage kommst arbeitslos zu
werden. Obwohl, etwas mehr Lebenserfahrung könnte in deinem Fall sicher
nicht schaden. In Afrika verhungern die Leute, da ist es wirklich
zynisch von Würstchen zu sprechen. Aber wahrscheinlich sind die einfach
zu blöd sich selbständig zu machen oder Steine zu essen. Mal ganz davon
abgesehen, dass Afrika ein großer Kontinent ist und nicht überall Elend
und Not ist, dass sollte man mal konkretisieren.
In Deutschland ist es extrem schwierig sich von "unten" selbständig zu
machen, wenn man sich an alle Regeln hält. Die Fixkosten sind einfach zu
gross und das ist die Schuld der Politik, nicht der kleinen Leute.
Versuch mal hier einen Bauchladen mit Kaugummis zu eröffnen oder dich
als Schuhputzer zu verdingen, viel Spass auf den Ämtern. Und selbst wenn
man hoch qualifiziert ist bedeutet das nicht automatisch, dass der
Sprung in die Selbständigkeit nur eine Frage der Motivation ist. Der
Markt hier ist schon ziemlich abgegrast und Dinge wie z.B.
Rücknahmepflicht für Elektrogeräte bricht kleinen Unternehmen das
Genick.
Nunja, gehen wir mal davon aus, man würde sich in der Elektrobrance
selbstständig machen.
Etwicklung und Vertrieb von Elektronikteilen und Geräten.
Welche Koten sind zu erwarten?
Krankenkasse Mindestbeitrag, Ermäßigter Beitragssatz: ca 300 Euro /
Monat.
Das ist ohne Krankengeld, dafür muss man dann Kücklagen bilden oder eine
weitere Versicherung abscgließen. Kostet ca 100 Euro Aufpreis.
Rente: Ist freiwillig, man kann auf Koten des Alters daruf verzichten.
Wenn man sich freiwillig versichert: Ca 80 Euro. Mit 80 Euro gewinnt man
allerdings kaum Rentenansprüche. Man bleibt dadurch lediglich in der
Rentenversicherung und kann Rehamaßnahmen usw in Anspruch nehmen.
Arbeitslosenversicherung: Freiwillig.
Auf die Arbeitslosenversicherung kann man meiner Meinung nach getrost
verzichten. Zum Aufstocken muss man eh Hartz4 nehmen.
Für Sozialversicherung ist man ca 500 Euro / Monat los.
Dazu kommen dann noch:
IHK Mitgliedsbeitrag
Eventuell HWK Mitgliedsbeitrag zusätzlich
Ca 100 Euro / Monat
GEZ: 25 Euro / Monat
Müll (BEi uns muss man als Selbstständiger eine eigene Mülltonne haben)
Ca 80 Euro.
Betrieb+250shaftpflichtversicherung. Für ein Unternehmen mit Entwicklung
und Vertieb in der Elektrobrance ca 80 Euro / Monat.
Rechtschutzversicherung: Ca 20 Euro.
Kosten für das EAR über einen auf kleine Firmen spezialisierten
Dienstleister: Ca 100 Euro / Monat
Kosten für Verpackungsverordnung und sonstige Rücknahmepflichten, über
einen auf kleinere Unternehmen spezialisierten Dienstleister: Ca 50 Euro
/ Monat.
Kosten für einen betrieblichen Telefon Internetanschluss Handy
(Gewerbliche Nutzung ist ja bei den Privattarifen laut AGB untersagt und
wir wollen hier mal wirklich korrekt sein)
Ca 100 Euro
Da man heute ohne Internetauftritt und eMail kaum noch eine Existenz
aufbauen kann:
Kosten für qualitativ hochwertigen Webspace und eMail: 20 Euro / Monat.
Dazu kommen noch die Kosten für den Webdesinger. Das sind aber
überwiegend einmalige Kosten.
Für den IT Dienstleister rechne ich nochmal ca 100 Euro / Monat.
Irgendjemand muss den IT Kram ja machen.
Bankkosten, Paypal usw
50 Euro / Monat.
Kosten für Steuerberater, Unternehmensberater, Anwalt, Beratungskosten
In der heutigen Zeit mit der komlizierten Rechtslage muss man einfach
mal einen Experten zu Rate ziehen.
Ca 250 Euro / Monat
Rücklage für unverhersehbare Ereignisse wie Krankheit, Verdienstausfall,
besondere unvorhersehbare Ausgaben, Spesen usw.
1000 Euro / Monat.
KFZ: Da nutzen wir das Privat- KFZ mit und erstatten uns Spesen:
150 Euro / Monat.
Irgendwo müssen wir die Gewerbetätigkeit auch ausüben. Wir brauchen ein
Büro/ Werkstatt. Wir mieten uns mal in schlechter Lage ein, so dass wir
mit ca 500 euro im Monat auskommen.
Summe Ca 3000 Euro Finanzbedarf pro Monat.
Um auf Hartz4 Niveau zu überleben, zahlen wir uns eine monatliche
Vergütung von 1000 Euro.
Davon gehen ca 600 Euro für die Wohnung + Nebenkosten ab.
Privat brauchen wir natürlich auch noch Internet und Telefon, ein
selbstständiger muss ja 24/7 erreichbar sein: 30 Euro.
Auto + Fahrtkosten: 180 Euro.
Bleiben noch ca 200 Euro im Monat übrig für Essen, Kleidung und sonstige
Ausgaben.
Und dafür muss man 4000 Euro erwirtschaften. Gehen wir davon aus, dass
wir 25% Gewinnspanne haben. Sind also ca 16.000 Umsatz im Monat
notwendig.
Im Jahr wären das ca 200.000 Umsatz.
Welcher Jungunternehmer schafft 200.000 Umatz im Jahr?
Natürlich könnte man Kosten sparen, in dem wir Sparen und tricksen wo es
geht.
Haftpflicht, Rechtsschutz, Beratungskosten, Krankengeldversicherung,
Rücklagen, das kann man noch stark reduzieren, wenn man risikofreudig
ist.
Bürokosten könnte man sparen, wenn das Gewerbe aus dem Wohnzimmer aus
gemacht wird.
Ebenso kann man an Internet, Telekommunikation und IT sparen. Wir können
einfach die privaten Anschlüsse nutzen.
Für die Webseite holen wir uns einfach nen Billigwebspace und knallen
ein fertiges CMS drauf. Oder wir gehen zu 1und1 und benutzen den
Homepagebaukasten.
Den IT Dienstleister sparen wir uns und benutzen einfach nur Sachen, die
man ohne Experten zum laufen bekommt.
Es ist leider nicht jeder ein Computerfreak, aber Windows installieren
und Drucker+sostiges Zubehör einrichten bekomme ich noch hin.
Dann gibts halt keine elektronische Buchhaltung/Korrespondenz und alles
wird ganz klassisch mit Word+Excel gemacht und ausgedruckt.
So sparen wir die Hälfte ein.
Wir müssen trotzdem noch mindestens rund 2000 Euro im Monat
erwirtschaften.
Man Mike, bist du pessimistisch. So wird das nie was.
2/3 deiner Kosten kannste sicher vergessen.
z.B. IHK-Kosten werden erst in einigen Jahren fällig
wenn man Gewinne macht, ansonsten kostenlos.
Steuerberater kann man soweit reduzieren indem
man einen Kurs über Existensgründung mit Mindestbuchhaltung
besucht und einen Steuerberater dein Zahlenwerk absegnen
läßt. Wenn alles stimmig und richtig ist wird der es zu
einem geringen Stundensatz abrechnen von weniger als 100 Euro/Jahr.
Vieles was man als Privatmann nutzen kann, kann man auch gewerblich
nutzen solange die gewerbliche Tätigkeit noch gering ist.
usw.usf.
Sam schrieb:> Dass ich so viele Absagen bekomme, hängt unter Anderem damit zusammen,> dass ich Gesundheitliche Einschränkungen habe. Ich habe auch einen GDB> anerkannt.> Das schreckt viele AG ab, weil man als behinderter gewisse Schutzrechte> genießt.
Ich habe auch eine Behinderung (halb taub) , hab die aber nie als
Behinderung angesehen, und mir deswegen auch nie einen
Schwerbehinderten-Ausweis besorgt.
Allerdings hast du ja wirklich körperliche Gebrechen, die vermutlich
schon das "private" Leben beeinträchtigen - ist bei mir nicht so der
Fall.
> Ich kann auch nicht alles machen. Ich darf nicht schwer heben, ich kann> nicht lange auf Leitern und Gerüsten und in "körperlichen Zwangslagen"> arbeiten (z.B. Gebückt, in engen Kabelschächten oder sowas)> Gelegentlich für kurze Zeit (halbe Stunde oder so) geht das, aber nicht> dauernd.
s.o.
> Als Techniker als Elektroinstallateur arbeiten, ist sowieso sich weit> unter Wert verkaufen.
Jepp.
>> Selbstständig machen, das wollte ich auch schon. Aber wie soll man einen> vollzeit-Selbstständigkeit bitte finanzieren?> Krankenkasse und die anderen Abgaben sind so teuer, das kann man sich> fast nicht leisten.> Man müsste etwa 2000 Euro Einnahmen haben, um dann auf Hartz4 Niveau mit> ca 400 Euro zum Leben /Monat raus zu kommen.
Für solche Angelegenheiten gibt die Arbeitsagentur was dazu.
Allerdinsg fordern die eine Geschäftsidee und eine Art Business-Plan.
>> Die Konkurrenz ist einfach zu hart.
Falscher Ansatz! Du hast aufgegeben,. bevor du überhaupt angefangen
hast.
>Der Bedarf für ein weiteres E-Planungsbüro, Steuerungstechnikfirma oder >Elektrofirma ist einfach nicht da.
Du hast also schon Marketing betrieben?
>Es ist ein reiner Verdrängungsmarkt geworden, ich müsste> anderen Firmen Marktanteile abnehmen. Aber als Jungunternehmer in die> Branche rein zu kommen ist relativ schwierig.
"relativ schwierig"? Nein, mit der falschen Einstellung ist es
unmöglich.
Ich bin auch noch bis heute abend arbeitslos. Morgen beginnt meine neue
Tätigkeit bei einer Firma ca. 100km von meinem Wohnort entfernt.
Da einen Wohnung noch nicht zu haben ist, wird erste mal
zwischengefahren (ich hasse es, stundenlang im Auto zu sitzen..., ÖPNV
käme infrage, allerdings brauche ich das Auto vor Ort, wegen einiger
Sachen, die da noch zu klären sind. Das nur am Rande).
Den Job habe ich über eine Zeitarbeitsfirma bekommen, und bin mir
sicher, mich auch unter Preis verkauft zu haben (ca. 500 Euro brutto
unter dem letzten Einkommen, und dann noch eine teuerere Wohngegegend).
Allerdings sehe ich es nicht als negativ an, für eine Zeitarbeitsfirma
zu arbeiten, da ich mit meiner Behinderung vermutlich nicht einfach so
eine Festanstellung bekommen würde.
Ich hatte auch schon Vorstellungsgespräche auf eine Festanstellung,
konnte dort aber aufgrund fehlender Softskills nicht punkten (mir fehlt
eine gewisse Kommunikationsbereitschaft).
Wie lange ist denn deine letzte Tätigkeit als Techniker her?
Bei Ingenieuren sagt man gerne, dass das Wissen nach spätestens einem
Jahr veraltet ist.
Übrigens: Jammern bringt nichts.
@STK500-Besitzer
>>Ich habe auch eine Behinderung (halb taub)...
Das hab ich auch und vor meiner Umwelt immer verborgen um dadurch
keine Nachteile zu haben. Außer dem manchmal etwas lästigen
Hörproblem bin ich meinen Weg gegangen soweit es möglich war.
Stünden uns denn Sonderleistungen zu? Ein Behördenanfrage hatte
mal ergeben das nicht mehr als 30% an Schwerbeschädigung möglich
wären und damit kann man keinen Blumentopf gewinnen. Hast du
mehr Informationen?
Gruß Leo
> Und schon wieder ein Blinder, der von der Farbe redet:
Im Gegenteil,
jemand der alles kennt und schon gemacht hat.
Scheint dir so fremd zu sein daß es dir nicht
mal in den Sinn kommt.
> Welche Koten sind zu erwarten?
Krankenkasse ca 300 Euro
Rente natürlich mindestens 33% vom Einkommen,
wie sonst willst du nach 40 Berufsjahren noch
20 Jahre davon leben können ?
(ja, die gesetzliche Kasse ist extrem günstig,
aber das wissen unsere Jammerer ja nicht).
Arbeitslosenversicherung: 0, du bist ja selbständig.
IHK Mitgliedsbeitrag: Wenn KK nur ermässiger Satz,
dann hier 0 wegen zu geringem Gewerbegewinn.
Gewerbliche GEZ: 5,75 Euro / Monat für PC und Autoradio
Müll ca 80 Euro lassen wir mal so stehen.
Betriebshaftpflichtversicherung ca 80 Euro / Monat.
Rechtschutzversicherung: Ca 20 Euro.
Kosten für das EAR. Ca 100 Euro / Monat
Verpackungsverordnung: Eher 20.
Kosten für Telefon 49.95 sind realistischer
Kosten für qualitativ hochwertigen Webspace und eMail: 20 Euro / Monat.
IT Dienstleister: 0 Du bist ein 1-Mann-Laden !
Bankkosten, Paypal usw.: 0, allerdinga auch keine Zinsen
> Kosten für Steuerberater, Unternehmensberater, Anwalt, Beratungskosten> In der heutigen Zeit mit der komlizierten Rechtslage muss man einfach> mal einen Experten zu Rate ziehen. Ca 250 Euro / Monat
Na sicher doch, vielleicht noch eine Köchin damit's auch schmeckt und
einen Gärtner für das Blumenbeet ? Sorry, du überziehst.
Ich hab in meiner Selbständigkeit keinen cent für so was ausgegeben.
> Rücklage für unverhersehbare Ereignisse wie Krankheit, Verdienstausfall,> besondere unvorhersehbare Ausgaben, Spesen usw.> 1000 Euro / Monat.
Klar, warum nicht 10000. Ist doch unvorhergesehen. Aber auch hier habe
ich in meiner Selbständigkeit keinen cent für gebraucht.
> KFZ: Da nutzen wir das Privat- KFZ mit und erstatten uns Spesen:> 150 Euro / Monat.
OK.
> Irgendwo müssen wir die Gewerbetätigkeit auch ausüben. Wir brauchen ein> Büro/ Werkstatt. Wir mieten uns mal in schlechter Lage ein, so dass wir> mit ca 500 euro im Monat auskommen.
Sicher. Irgendwann. Aber wohl nicht so lange du nur H4 verdienst.
> Summe Ca 3000 Euro Finanzbedarf pro Monat.
Aber ich komme auf 300 EUR Kosten der Selbständigkeit, also dem was
steuerlich absetzbar ist.
> Um auf Hartz4 Niveau zu überleben, zahlen wir uns eine monatliche> Vergütung von 1000 Euro.> Davon gehen ca 600 Euro für die Wohnung + Nebenkosten ab.
Sicher nicht wenn du auf H4 Niveau beginnst. Das Amt zahlt dir nur so
450.
Ich komme als der Einkommensteuer unterliegendes Einkommen auf
300 (Krankenkasse) + 450 (Miete + Nebenkosten) + 350 (H4) + 180
(Privatnutzung Auto) + 17,65 (GEZ nicht freistellbar) = 1300 + 33%
(Rente) = 2000 EUR wofür schon etwa 2500 vor Steuern reinkommen müssen,
also 2800 Gewinn im Laden pro Monat.
> Und dafür muss man 4000 Euro erwirtschaften. Gehen wir davon aus, dass> wir 25% Gewinnspanne haben. Sind also ca 16.000 Umsatz im Monat> notwendig. Im Jahr wären das ca 200.000 Umsatz.> Welcher Jungunternehmer schafft 200.000 Umatz im Jahr?
Nun, 200000 ist der Umsatz, den in normalen grossen Firmen ein
Mitsrbeiter stemmt. Davon bekommt er nur einen Bruchteil als Gehalt
dessen, was du dir als Selbständiger zahlen willst. So schlecht wie du
wirtschaften also die Bosse der Firma nicht, selbst wenn man immer
wieder über ihr schlechtes Wirtschaften herzieht.
Aber die realistischer gerechneten 2800 mit deiner erfundenen
Gewinnspanne von 25% ergeben 135000 UER und das ist ein
durchschnittlicher Umsatz von durchschnittlichen Selbständigen, selbst
Würstchenbuden, also nicht so schwer zu erreichen.
> Wir müssen trotzdem noch mindestens rund 2000 Euro im Monat> erwirtschaften.
Ja. Und ?
Es ist richtig, alleine damit man durch seine eigene Arbeit dieselben
Leistungen die ein H4 Empänger bekommt zusammenbekommt, muss man ca.
1500 EUR monatliches Einkommen erzielen. Daher ist es recht schwer, den
Sprung zu schaffen. Es wäre besser, wenn Krankenkasse etc. strikt
prozentual vom Einkommen wären, damit nicht so eien Hürde besteht,. Aber
die besteht für Würstchenbudenverkäufer auch. Es ist schaffbar. Mit
etwas Grips sogar viel mehr.
@MaWin,
>Im Gegenteil, jemand der alles kennt und schon gemacht hat.
Hört sich eher nach Selbstüberschätzung an. Was hast Du denn als
Selbstständiger vermarktet/hergestellt?
Backflow schrieb:> Mit dieser beeindruckenden Vita hast Du selbstverständlich das Recht> erworben, alle arbeitslose Nicht-Selbständige als Idioten zu bezeichnen.
Das klingt irgendwie danach, dass da jemand neidisch ist.
Ich kann MaWin nur zustimmen: Man kann, wenn man will.
Es ist nicht einfach, aber man kann auf das verdiente Geld stolz sein.
Es ist aber viel einfacher, anderen die Schuld an der eigenen Misere zu
geben, als selber was dagegen zu tun.
Ich habe meine Kündigung damals als Chance gesehen, mal was anderes zu
machen. Jetzt habe ich die Branche komplett gewechselt.
Das hat zwar etwas gedauert, aber auf die Frage im Vorstellungsgespräch,
was ich denn während dieser Zeit gemacht hätte, kann ich antworten:
"Nicht den Tag auf der Couch verbracht."
Auch wenn es nicht wirklich weit weg ist: Ich bin bereit, der Arbeit
hinterher zu ziehen. Ich habe aber auch keine Kinder in der Schule...
Leo ... schrieb:> Ein Behördenanfrage hatte> mal ergeben das nicht mehr als 30% an Schwerbeschädigung möglich> wären und damit kann man keinen Blumentopf gewinnen. Hast du> mehr Informationen?
Nö. Ich habe mich nie darum gekümmert.
>Das klingt irgendwie danach, dass da jemand neidisch ist.
Ich habe seit 20 Jahren interessante Jobs, worauf sollte ich neidisch
sein.
>Ich bin bereit, der Arbeit hinterher zu ziehen.
Reichen Dir 400km aus?
> Ich bin bereit, der Arbeit hinterher zu ziehen.
Arbeiten soll(te) das (Über-)leben ermöglichen,
und nicht zum wichtigsten Lebensinhalt werden.
Es gibt natürlich die glücklichen Momente, wo
jemand sowieso weg wollte...
Sam schrieb:> Was ist mit den> ganzen Arbeitslosen, die in irgendwelchen Maßnahmen geparkt sind, was> ist mit den in die Frührente abgeschobenen 50+ Arbeitslosen? Was ist mit> den ganzen Praktikanten, Ein Euro Jobbern und so?
Sind denn Menschen, die einer Beschäftigung nachgehen, und sei sie noch
so geringfügig, arbeitslos oder nicht? Wie ist denn deine Definition von
arbeitslos?
STK500-Besitzer schrieb:> Man kann, wenn man will.
Wie soll das konkret gehen? Um selbständig zu sein braucht man Kunden.
Wo soll man die bitte her nehmen?
Und meist muss man irgendwelchen Kram auch vorfinanzieren. Mir geben die
Banken jedenfalls kein Geld!
Mike schrieb:> Welcher Jungunternehmer schafft 200.000 Umatz im Jahr?
Im ersten Jahr wirds sowieso schwer, normal entwickelt sich der Umsatz
und Gewinn.
Zudem liegt es dann auch in der eigenen Hand ob mehr geht oder nicht,
also ob man über das Hartz4 Level hinaus kommt.
Hi,
> Etwicklung und Vertrieb von Elektronikteilen und Geräten
das ist so ziemlich die einzige Idee, die hier immer wieder vorgetragen
wird, wenn es um das Thema Selbstständigkeit geht.
Da muss man sich nicht wundern, wenn es in die Hose geht. Das ist, als
wolle man den 3. Tee- oder Kerzenladen in eine Einkaufsassage eröffnen.
Und daher hat MaWins Aussage
> Leute die zu blöd sind, selbst was auf die Beine zu stellen, von dem sie sich
ernähren können.
schon einen gewissen Wahrheitsgehalt.
> Etwicklung und Vertrieb von Elektronikteilen und Geräten>das ist so ziemlich die einzige Idee, die hier immer wieder vorgetragen>wird, wenn es um das Thema Selbstständigkeit geht.
Sehe ich genauso, daher wären mal ein paar frische Ideen angesagt.
Z.B.:
-Bestückungs-und Lötservice,
-Frontplattenbohr-und Frässervice,
-Kabelkonfektionierer
-China-Bauteile-Importeur.
-Bauteile-Tausch- oder Restposten-Händler
-Messgerätehändler
-Elektronikgerätehändler(gebraucht)
-EAR-WEEE-Dienstleister
-
wem noch mehr einfällt, nur zu, kann jeder ergänzen.
Aber bitte NUR in Richtung Elektronik.
> daher wären mal ein paar frische Ideen angesagt.> Z.B.:
Leo, FRISCHE Ideen !
Nicht das, was es zu hunderten in Deutschland gibt
(und zunehmend nach China abwandert), simple
Arbeit ohne Gehirnschmalz.
> Etwicklung und Vertrieb von Elektronikteilen und Geräten
ist ein weites Feld, vor allem wenn das Gerät an sich
innovativ ist.
Es gibt einen grossen Markt für viele Produkte, die
(neben dem Gehäuse und der Mechanik) einen grossen
(und funktionsentscheidenden) Anteil an Elektronik
haben.
Ob man den selber fertigen muß, sei dahingestellt,
aber selber entwickeln sollte man ihn, und zwar mit
genau den Ideen, die über das hinaus gehen, was die
Chinesen heute machen.
Intelligenter sein!
So was wie die Saeco Kaffemaschine wäre ohne den
steuernden Mikrocontroller nicht entstanden, und
der Markt ist trotz hohen Preises groß. Es ist ein
neuer Markt, den es vorher nicht gab, weil es keine
derartigen Produkte gab "Vollautomatisch".
Ob vollautomatischer Erdbeerpflücker oder ein robuster
Hörbuch-MP3-Player für Kleinkinder (die in wenigen Tagen
alles kaputt kriegen, auch den chinesischen MP3 Würfel
der recht solide ausschaut), ob Vollform-Strickmaschine
(ein T-Shirt ohne Nähte direkt nach CAD-Massangaben)
oder die Einparkautomatik für's Auto (nein, die von VW
taugt nichts, die kann nur einparlken wenn Oma das auch
könnte, kann nicht mehrfach hin und herrangieren),
es gibt viel, was es noch nicht gibt, aber sich die
Leute wünschen. Was aber noch erfunden werden muss.
Doof und faul darf man dafür natürlich nicht sein.
@Mawin
hast nicht unrecht, aber Ideen haste wohl keine?
Was du geschrieben hast, sind keine Ideen, sondern
nur Alternativen zu bereits Realisiertem, so mein Eindruck.
Etwas Neues meinte ich.
MaWin schrieb:> könnte, kann nicht mehrfach hin und herrangieren),> es gibt viel, was es noch nicht gibt, aber sich die> Leute wünschen. Was aber noch erfunden werden muss.> Doof und faul darf man dafür natürlich nicht sein.
jaja. klar. die meisten leute sind übersättigt von technik, können sich
von ihrem mageren gehalt das bestehende angebot kaum leisten!
> die meisten leute sind übersättigt von technik
Nö, nur die Ökos in Deutschland. In China reisst man
dir das Zeug gierig aus der Hand. Zudem gibt es
Millionen Millionäre, die nicht wissen, wohin mit ihrem
Geld, und es in louis Vuitton Taschen anlegen. Geld
ist also offensichtlich zu viel vorhanden.
> können sich von ihrem mageren gehalt das bestehende> angebot kaum leisten!
Daher MUSS die Produktion (damit man sich die
Produkte leisten kann...) z.B. von Nahrungsmitteln
stärker automatisiert werden.
Klar, einfacher für den behinderten Geist ist es,
sich an Finanzmarktzockerei zu beteiligen und vom
Grossen Geld zu träumen, bloss wird dort nichts zu
unserem Wohlstand beigetragen, nicht produziert
sondern nur umverteilt, derzeit mit massivem
Verlust an (zuvor von den arbeitenden Bevölkerung
mühsam verdienten) Geld in Deutschland.
Leo ... schrieb:> @Mawin> hast nicht unrecht, aber Ideen haste wohl keine?> Was du geschrieben hast, sind keine Ideen, sondern> nur Alternativen zu bereits Realisiertem, so mein Eindruck.> Etwas Neues meinte ich.
Darüber musst Du Dir Deinen Kopf schon selbst zerbrechen.
Es gibt genug Dinge, die Menschen kaufen würden, gäbe es sie denn.
Mittlerweile müssen wir beispielsweise nur noch unseren Kunden zuhören.
Die entwickeln sozusagen die Ideen für uns :-)
Wie schon oft hier geschrieben: Kundenwünsche kommen auf eine
Strichliste. Bei mehr als fünf Strichen wird die Ideen auf die
Entwicklungsliste gesetzt, ab 10 Strichen kann man davon ausgehen, dass
das Teil geht wie "geschnitten Brot".
So war es zumindest bei den bisherigen Kundenideen, die wir umgesetzt
haben.
Chris D.
Tipp: Einfach eine Umfrage starten: Freunde, bekannte, Eltern usw.
aufschreiben lassen, was sie vermissen.
Chris D. schrieb:> Tipp: Einfach eine Umfrage starten: Freunde, bekannte, Eltern usw.> aufschreiben lassen, was sie vermissen.
Haha, ja am besten frag ich meine Mutter, die von Technik keinen blassen
Schimmer hat ;-)
Eine Produktidee hätte ich aber:
Beim Einkaufen im Supermarkt ärgert mich immer wieder, dass die
Laufbänder an der Kasse teilweise ein völlig bescheuertes, weil viel zu
ruckhaftes "Anfahrverhalten" aufweisen. Immer wieder kommt es vor, dass
Gegenstände mit einem etwas höheren Schwerpunkt umfallen (z.B. aufrecht
hingestellte Flaschen). Also, wer entwickelt eine vernünftige Steuerung
dafür? Zehn Prozent des Gewinns bitte direkt an mich überweisen, danke.
:-)
Mal zum Thema!
[ARD]
Frau von der Leichen sagt gerade im Fernsehen, 91% der Arbeitnehmer hat
unbefristete Arbeitsverträge. Und das Hartz4 ist nur ein kurzes
Übergangsstadium.
Besser konnte das vergangene Politbüro auch nicht argumentieren.
Sendung läuft noch.
Michael_ (Gast) schrieb:
> Mal zum Thema!> [ARD]> Frau von der Leichen sagt gerade im Fernsehen, 91% der Arbeitnehmer hat> unbefristete Arbeitsverträge. Und das Hartz4 ist nur ein kurzes> Übergangsstadium.> Besser konnte das vergangene Politbüro auch nicht argumentieren.> Sendung läuft noch.
Von der Leyen hat das nett rübergebracht und wie so oft als Randthema
dargestellt. Sie mag das selber glauben, aber ich glaube ihren Zahlen
nicht. Gibt etliche Quellen die ganz anderes publizieren
http://www.nachdenkseiten.de/?p=7129#h02
Immerhin hat von der Leyen die Dramatik erkannt, die uns ab nächtem Jahr
im Mai blüht und sie hat sogar das richtige Mittel dafür eingefordert.
Jetzt muss sie nur noch ihre Getreuen aus dem Politkabinett überzeugen,
nur diese Marionetten der Großindustrie werden ihr eine klare Absage
erteilen, mit dem immer währenden selber BlaBla.
So gesehen haben wir ein deutschen ein ähnliches Problem wie die USA mit
ihren Spiessgesellen von der Tea Party. Sie sind gegen jegliche sinvolle
Staatsintervention, weil es die Geschäfte derer berührt, die bei ALLEN
politisch Konservativen hofiert werden.
In den USA wurde gegen die Demokraten ein Gesetz verabschiedet, dass
neuerdings ungebrenzte anonyme Spenden zulässt. Laut Bericht landen 75
Prozent dieser Gelder bei den Anhängern der Tea Party. Toll nicht?! :(
Mark Brandis schrieb:> Chris D. schrieb:>> Tipp: Einfach eine Umfrage starten: Freunde, bekannte, Eltern usw.>> aufschreiben lassen, was sie vermissen.>> Haha, ja am besten frag ich meine Mutter, die von Technik keinen blassen> Schimmer hat ;-)
Muss sie das?
> Eine Produktidee hätte ich aber:> Beim Einkaufen im Supermarkt ärgert mich immer wieder, dass die> Laufbänder an der Kasse teilweise ein völlig bescheuertes, weil viel zu> ruckhaftes "Anfahrverhalten" aufweisen. Immer wieder kommt es vor, dass> Gegenstände mit einem etwas höheren Schwerpunkt umfallen (z.B. aufrecht> hingestellte Flaschen). Also, wer entwickelt eine vernünftige Steuerung> dafür? Zehn Prozent des Gewinns bitte direkt an mich überweisen, danke.> :-)
Das wäre ein Beispiel.
Ich denke, Deine Mutter hat noch einige mehr :-)
Chris D.
Wer blickt durch die derzeitige Regelung für die Zuwanderung von
Fachkräften durch?
Die FDP spricht immer von der 66.000€/a Grenze, die gesenkt werden
müssen.
Die SPD (Olaf Scholz) meinte in einer Rede im Deutschen Bundestag, dass
es jetzt schon möglich ist Fachkräfte aus Ost-Europa und
NICHT-EU-Ländern auch für weniger als diese 66.000€ zu holen.
Also nur Panikmache, was den Mai 2011 angeht?
Was ist nun richtig?
Also bevor wir billig in Polen produzieren lassen, lassen wir besser die
Polen HIER billig produzieren?
Mark Brandis schrieb:>Ja. Aber nur weil die Implementation der>Warenbeförderungsanlage schlecht ist. ;-)
Über sowas denke ich auch jedesmal nach, wenn ich an einer
Supermarktkasse stehe. Und das Laufverhalten geht ja querbeet über alle
Hersteller dieser Anlagen. Ist dieser Bereich denn so kostensensitiv,
daß sich da keine Verbesserung mehr realisieren läßt? Denn jede
Verbesserung schmälert ja die Gewinnmarge, wenn man die Anlage dann
nicht auch teurer verkaufen kann.
> Beim Einkaufen im Supermarkt ärgert mich immer wieder, dass die> Laufbänder an der Kasse teilweise ein völlig bescheuertes, weil viel zu
Mich aergert es, das es immer noch Kassiererinnen und Kassierer gibt.
Es muss moeglich sein, dass eine Kamera das Band ueberwacht und
gekauften Artikel erkennt.
Falls ein Kunde absichtlich Artikel geschickt "versteckt", soll eine
Lautsprecherstimme diesen Kunden auffordern, die Waren fuer die Kameras
sichtbar hinzulegen.
Das gibt eine grosse Kostenersparnisse, da man viele Kassiererinnen und
Kassierer nicht mehr braucht.
Die koennen dann zu IT-Fachkraeften umgebildet werden und den drohenden
Mangel abfangen.
Ing. ET schrieb:>Mich aergert es, das es immer noch Kassiererinnen und>Kassierer gibt.
Ja, das "Amt" wird langsam leerer und leerer, kann wieder einen Schwung
Nachschub vertragen. :-(
>Die koennen dann zu IT-Fachkraeften umgebildet werden und>den drohenden Mangel abfangen.
Dazu muß dann gegeben sein, daß diese Menschen zu sowas auch die
Voraussetzungen mit bringen.
Damit es für dich noch einen Cent billiger wird, können andere Menschen
entsorgt werden. Altes trauriges Thema.
Ing. ET schrieb:>> Beim Einkaufen im Supermarkt ärgert mich immer wieder, dass die>> Laufbänder an der Kasse teilweise ein völlig bescheuertes, weil viel zu>> Mich aergert es, das es immer noch Kassiererinnen und Kassierer gibt.
Gibt auch schon Kassen ohne.
> Es muss moeglich sein, dass eine Kamera das Band ueberwacht und> gekauften Artikel erkennt.
Wozu? Es gibt RFID und Kassen wo der Kunden den Scanner selbst bedient.