Forum: Projekte & Code Zeigt her eure Kunstwerke (2)


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Stefan (Gast)


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> SAM_0375.JPG
> 3 MB, 67 Downloads

...

von Thomas K. (muetze1)


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@Olaf: schönes Ding. Aber warum fräst du nicht noch in das Acryl/PMMA 
das Quadrat des TQFP32 Gehäuses ein? Dann sollte die richtige 
Ausrichtung doch ein leichtes werden.

von Olaf S. (olafseger)


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weil ich nicht so gut Fräzen kann(mit den Drem)
ich versuche an den 4 ecken eine führung für den Atmega8 ansulöten

von Gerhard O. (gerhard_)


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Hier ist etwas aus meiner Klamottenkiste aus den jungen Jahren. Die 
Bilder zeigen einen Weller WTCP Nachbau von 1975. Das Gehäuse entspricht 
der damaligen Bauform von Weller. Der M74/40 Trafo wurde von mir 
berechnet und gewickelt. Das Gehäuse der Lötstation ist aus einseitigen 
FR4 Material mit gebrochenen Kanten an den Biegestellen zusammen 
gelötet. Dadurch gibt die Kupferfolie gleichzeitig einen Zusammenhalt 
zwischen den verschiedenen Winkelteilen. Die Seitenteile sind an den 
Hauptteilen angelötet. Interne gelötete  Stützungsstreifen gewährleisten 
eine große Stabilität. Die Spalten an den Ecken wurde mit Bondo 
Karosseriefüller behandelt und geschmirgelt und anschließend mit grünen 
Hammerschlaglack lackiert. Nach über dreißig Jahren funktioniert die 
Lötstation immer noch einwandfrei. Die untere LED zeigt den jeweiligen 
Schaltzustand an. ROT = Heizen, GRÜN = Soll-Temperatur. Die kleine 
Schublade ist praktisch um die wichtigsten Lötspitzen aufzubewahren. Die 
Stereo Klinkenbuchse und -Stecker haben sich bewährt.

von F. F. (foldi)


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Super schön, diese Lötstation und die Schublade finde ich erst recht 
toll.

von Nicolas S. (Gast)


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Gerhard O. schrieb:
> Das Gehäuse der Lötstation ist aus einseitigen
> FR4 Material mit gebrochenen Kanten an den Biegestellen zusammen
> gelötet.

Wunderbar! Mit dem Hammerschlaglack sieht das auf dem Foto wie ein 
Aluminiumdruckgußgehäuse aus. Wie lange muß man betteln, um das Gehäuse 
von innen sehen zu dürfen?

von F. F. (foldi)


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Nicolas S. schrieb:

>
> Wunderbar! Mit dem Hammerschlaglack sieht das auf dem Foto wie ein
> Aluminiumdruckgußgehäuse aus. Wie lange muß man betteln, um das Gehäuse
> von innen sehen zu dürfen?

Mit bettel.

von Rene S. (Firma: BfEHS) (rschube)


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@Gerhard O.
Respekt, das Ding sieht richtig gut aus! Hast du mal ein Bild zu Weller 
geschickt ;-) was sagen die denn dazu ?

Vielleicht kannst du uns ja auch ein Bild von Innen zeigen. Gerade deine 
Beschreibung zum Gehäusebau klingt spannend.

Grüße aus Berlin

von Kunstkenner (Gast)


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@ Gerhard O.: Menschen wie du sind es, die den Thread folgenswert 
halten, vielen Dank!

von Martin S. (sirnails)


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Kurzum: Wow. Endlich mal wieder ein echtes Kunstwerk.

von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


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Man sieht dem Teil garnicht an, dasses Platinenmaterial ist.
Da bettel ich auch mal mit das Innere zu sehen.

Wenn ich Gehäuse baue sieht das immer zum wegwerfen aus snif

von Micha I. (Gast)


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Ohne Worte ...

von Magnus M. (magnetus) Benutzerseite


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Micha I. schrieb:
> Ohne Worte ...

Dat leuchtet ja noch nich mal.

von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


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Freie Energie is schon was Tolles ne grins

von Micha I. (Gast)


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"Dat leuchtet ja noch nich mal."

Doch, es glimmt ganz leicht wenn man die Spule in einer bestimmten Höhe 
und einer bestimmten Position auf den "Dorn" der Zahnputzladestation 
bewegt.

Ich fand das Bild einfach nur schön. Es ist beim Experimentieren 
zufällig entstanden.

von Micha I. (Gast)


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Es "leuchtet" ;)

von Gerhard O. (gerhard_)


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Eure Resonanz auf solch ein altes Projekt ehrt mich und ich bedanke 
mich. Ich musste die gewünschten Bilder erst machen da ich mich 
eigentlich wegen meiner damaligen Verdrahtungstechnik ein klein wenig 
geniert habe. Also bitte keine Steine werfen;-). Es ist sozusagen ein 
"Frühwerk" von mir.

Mit CNC oder 3D Drucken könnte man so ein Projekt heutzutage wesentlich 
besser verwirklichen. Mit Fieberglas ließe sich auch eine Menge 
erreichen wenn man damit arbeiten kann. Damals waren meine Werkstatt 
Möglichkeiten begrenzt.

Vielleicht könnte man die einfache Elektronik auf eine Platine oder 
Lochraster Aufbau unterbringen. Es lohnt sich aber wahrscheinlich nicht 
sehr.

Ein paar Bilder sind direkt angehängt. Der Rest ist in den ZIP Dateien 
zu finden.

Gruß
Gerhard

von Nicolas S. (Gast)


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Gerhard O. schrieb:
> wegen meiner damaligen Verdrahtungstechnik ein klein wenig
> geniert habe.

Schön (Verdrahtung) ist anders, aber der Erfolg gibt Dir recht. Und das 
Gehäuse finde ich sehr gut gelungen. Insbesondere die Kanten sind ja 
sehr sauber. Was hast Du für eine Grundierung genommen, die auf FR4 und 
Kupfer gleichermaßen gut hält?

von Martin S. (sirnails)


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Nicolas S. schrieb:
> die auf FR4 und
> Kupfer gleichermaßen gut hält?

Ich wette damals Nitro :)

von c.m. (Gast)


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Micha I. schrieb:
> Es "leuchtet" ;)

mit "besserem gleichrichter" leuchtets vielleicht ein wenig mehr (kommt 
auf die frequenz an) :)
Beitrag "Re: Grenzfrequenz von Dioden?"

von Gerhard O. (gerhard_)


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Nicolas S. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> wegen meiner damaligen Verdrahtungstechnik ein klein wenig
>> geniert habe.
>
> Schön (Verdrahtung) ist anders, aber der Erfolg gibt Dir recht. Und das
> Gehäuse finde ich sehr gut gelungen. Insbesondere die Kanten sind ja
> sehr sauber. Was hast Du für eine Grundierung genommen, die auf FR4 und
> Kupfer gleichermaßen gut hält?

Eine Grundierung war bei direktem Auftrag auf der FR4 Oberfläche nicht 
notwendig weil das FR Material einen sehr guten Lackuntergrund 
darstellt. Zusätzlich habe ich noch die Oberflächen aufgeraut. Alle 
lackierten Oberflächen bei der Lötstation sind bares FR4. In über 
dreißig Jahren Betrieb hat sich die Lackierung ausgezeichnet gehalten. 
Andrerseits sollte man vermeiden auf Kupferoberflächen zu lackieren. Da 
platzt der Lack bei Aufschlag leicht ab. In wie weit es leistungsfähige 
Grundierung für Kupfer gibt ist mir (noch) nicht bekannt. Vielleicht 
kann mir jemand einen Rat geben. Aufrauen hilft bei Kupfer nicht.

Bezüglich der Verdrahtung mache ich mir vielleicht im Winter die Arbeit 
eine  Platine zu erstellen und alles neu zu verdrahten. Irgendwie lohnt 
sich das eigentlich immer noch. Mal sehen...

Da Ersatzteile wahrscheinlich mit der Zeit doch immer schwerer zu 
bekommen sein werden, möchte ich mir überlegen ob man den Magnastat nur 
als Steuerschalter einsetzen sollte um die eigentliche Last nur mit 
einem TRIAC alleine zu schalten. Da es sehr schwierig ist mehradrige 
flexible Silikonkabel zu finden müsste die Zusatzschaltung natürlich im 
Griff untergebracht werden.

Gruß,
Gerhard

von F. F. (foldi)


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Die Verdrahtung ist doch in Ordnung. Muss doch nicht immer nach 
Industrie aussehen.
Was mich am meisten beeindruckt, neben der schönen Lötstation, ist deine 
Normschrift. Mussten wir früher wohl alle mal lernen, aber bei mir haben 
die Lehrer immer beide Augen zugedrückt.

von Gerhard O. (gerhard_)


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F. Fo schrieb:
> Die Verdrahtung ist doch in Ordnung. Muss doch nicht immer nach
> Industrie aussehen.
> Was mich am meisten beeindruckt, neben der schönen Lötstation, ist deine
> Normschrift. Mussten wir früher wohl alle mal lernen, aber bei mir haben
> die Lehrer immer beide Augen zugedrückt.

Es ist zwar nett von Dir das zu sagen, aber schön ist die Verdrahtung 
wirklich nicht. War halt das Resultat jugendlicher Ungeduld.

Die Normschrift im Schaltbild ist eine Windows TTF Schriftart TGL-017 
von Herrn Weigel. Die Font wurde dann vom CAD Programm übernommen. Die 
gibt es zum freien runter laden. Ich musste aber damals die Normschrift 
natürlich auch genau wie Du lernen. Aber heute geht das etwas 
leichter;-)

http://www.ffonts.net/TGL-0-17.font.download

Die TGL-016 ist eine Kursiv Version
Die TGL-017 ist eine stehende Schrift Version.

Gerhard

von F. F. (foldi)


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Ich meinte das was auf dem Trafo steht. Das sah sogar nach Füller 
schreiben aus.

von Gerhard O. (gerhard_)


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F. Fo schrieb:
> Ich meinte das was auf dem Trafo steht. Das sah sogar nach Füller
> schreiben aus.

Ich schrieb früher immer mit Füller. Mit Kugelschreiber versaut sich 
meine Handschrift.

von ttt (Gast)


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Warum eigentlich ist die Primärwicklung des Trafos auf 230V (115V+115V) 
ausgelegt? Die Netzspannung lag ja 1975 noch nominell bei 220 Volt und 
wurde erst 1987 auf 230 Volt erhöht.

von Gerhard O. (gerhard_)


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ttt schrieb:
> Warum eigentlich ist die Primärwicklung des Trafos auf 230V (115V+115V)
> ausgelegt? Die Netzspannung lag ja 1975 noch nominell bei 220 Volt und
> wurde erst 1987 auf 230 Volt erhöht.

Das ist eigentlich eine kleine Geschichte:

Bis 1975 war ich damals in der Lehre als Industrie Elektronik in Bayern 
bei einer damaligen großen Firma. Bin aber nach (erfolgreichen) 
Abschluss noch im selben Jahr zu meinen Eltern in Kanada ausgewandert. 
Da ich aber in der Firma Zugang zu der Trafowickelei hatte, berechnete 
und wickelte ich noch schnell den Trafo für "drüben". Ich wusste nur 
dass dort die Netzspannung um die 115V und 60Hz sein sollte. Heutzutage 
ist die Netzspannung bei uns nominal 120V. Die Trafospannung ist wegen 
der 60Hz auch etwas höher wie sie sein sollte. Deshalb ist der 
Strom-Messwiderstand günstig um die Spannung wieder auf den richtigen 
Wert zu bringen. Unter Last ist die Spannung an der Buchse genau 24VAC.

Das Gehäuse baute ich allerdings erst in Kanada.

Gerhard

von Borsty B. (Firma: www.waechter-bernhard.de) (mantabernd)


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Hier mal meine noch nicht ganz fertige mobile Musikbox.

Wichtig bei der Entwicklung war dass sie handlich ist, laut kann und 
möglichst sauber klingt. Es gibt einen internen Akkupack mit 4 x 1.2Ah 
Blei Vlies Akkus, dieser hält bei gemütlicher Lautstärke etwa 5 
Stunden. Über die Speakonbuchse kann ein externes Akkupack angeschlossen 
werden um auf dem Festival auch mal länger durchzukommen. Auch der 
Anschluss an den Zigarettenanzünder ist geplant (da plan ich grad noch 
an einem passenden DC/DC 12-24V Wandler). Der Grund für eine 
Speakonbuchse lag in der Robustheit und simple daran dass ich sie 
rumliegen hatte. Es passiert übrigens nichts falls hier mal jemand 
fälschlicherweise einen Lautsprecher anstecken sollte^^

Verbaut sind 4 x FRS8M Breitbänder an einer TAS5612A Endstufe welche 
über einen PCM3070 DSP und einen TAS5558 PWM Chip.

Die Steuerung und das DSP Programm läuft über einen Atmel Mega1284P. FÜr 
die Menüführung und die Spannungsüberwachung sorgt ein 2 x 20 Zeichen 
OLED Display.

Ich bin vom Sound wirklich sehr positiv überrascht, die FRS8M klingen 
bei den 4 x 1.2l Kammern wirklich ausgewogen. Man darf sich aber keinen 
Bass erwarten - logisch eigentlich. Wenn man bei 150Hz "trennt" dann 
kann die Box extrem laut und spielt bis ins Limit sauber. Trennt man 
nicht bei 150Hz fangen die FRS8 an zu zerren. Die TAS5612A bringen etwa 
125W je Kanal an 4 Ohm. Es sind immer 2 FRS8 mit je 8 Ohm miteinander 
verschaltet. Somit hat die Endstufe genug Power um nicht zu clippen und 
das war genau der Punkt warum ich mich bewusst gegen eine 15W Endstufe 
entschieden hab.

Sämtliche Platinen und die Software dazu kommt komplett von mir, es 
wurde nichts fertig gekauft. Daher steckt in dieser Kiste auch richtig 
viel Arbeit drin!

Bei Fragen einfach melden,
Gruß
Bernhard

von Martin S. (sirnails)


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Borsty Bürste schrieb:
> Bei Fragen einfach melden,
> Gruß
> Bernhard

Voreilig dachte ich mir schon: Typisch. Kaum baut ein T-Techniker eine 
Lautsprecherbox, muss da ein ADC rein, der die Netzteilspannung misst. 
Dann laß ich Akku und dann fand ich das ganze recht respektabel. Sieht 
ganz gut aus, das OLED macht sich toll (Hast Du da nen Link für mich?), 
nur die Lüstler-Klemmen mag ich überhaupt nicht.

von Borsty B. (Firma: www.waechter-bernhard.de) (mantabernd)


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> Kaum baut ein T-Techniker eine
> Lautsprecherbox, muss da ein ADC rein, der die Netzteilspannung misst.

Muss ich dich enttäuschen, bin kein T-Techniker :-P Ich brauchte aber 
was um den Akku vor Tiefentladung zu schützen :-)

> ... das OLED macht sich toll (Hast Du da nen Link für mich?)

http://de.mouser.com/ProductDetail/Newhaven-Display/NHD-0220DZW-AG5/?qs=krDt2o00aZeyLGSgQIqUpg==

von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


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Schönes Teil!
Aber vllt noch nen MP3 Player einbauen und nen Bluetoothempfänger?
Bei Pollin gibts grad für 15€ nen MP3 Playerboard, dass USB und SD 
frisst.

Beim Akku vllt nicht nur die Spannung messen sondern auch den Strom, 
dann kannste messen wieviel Ah noch im Akku sind und die Laufzeit 
errechnen ;)

Ansonsten Anbei mal meine alte Bummsbox.
Mit einem Emimenence Kappa 12 (101dB@1W) drückte das Teil recht böse.
Ist aber auch simpelster Aufbau, da war nichts weiter drinne als ne 40W 
TDA1560Q Endstufe und 2 Akkus.

von Borsty B. (Firma: www.waechter-bernhard.de) (mantabernd)


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Martin Wende schrieb:
> Schönes Teil!

Danke!

> Aber vllt noch nen MP3 Player einbauen und nen Bluetoothempfänger?
> Bei Pollin gibts grad für 15€ nen MP3 Playerboard, dass USB und SD frisst.

Danke für den Hinweis aber alles an Technik in der Box soll selbst 
gemacht sein, ist einfach eine Sache des eigenen Stolzes - da passen 
Fertigmodule nicht rein. Zumal heute eh jeder Jugendliche ein 
Musikfähiges Gerät mit Klinkenausgang in der Tasche hat kann auf einen 
weiteren Stromfresser innerhalb der Kiste verzichtet werden. Was 
allerdings bereits vorgesehen ist und auch schon funktioniert ist ein 
Toslink/Coax Eingang über einen DIR9001 und SRC4192 ASRC Chip.

Mal sehen ob und was ich daraus noch mach :)

von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


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Dann nimmste eben nen ARM odern AVR+VS1053 und machst das selbst ;)

von Philipp M. (pm_siggi)


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Kleine Step-Up-KSQ für 1/4W LED's. Iout sind 70mA, Nachbau der Schaltung 
aus dem KSQ-Artikel hier auf MC.net mit MC34063.

Layout schnell selber gezimmert.

von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


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Koommts mir nur so vor oder ist die Spule für 70mA etwas 
überdimensioniert?

von Michael H. (michael_h45)


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Martin Wende schrieb:
> Koommts mir nur so vor oder ist die Spule für 70mA etwas
> überdimensioniert?

sagt der mit den affigen 16A drehspulinstrumenten am elektronik-tisch...

von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


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Michael H. schrieb:
> Martin Wende schrieb:
>> Koommts mir nur so vor oder ist die Spule für 70mA etwas
>> überdimensioniert?
>
> sagt der mit den affigen 16A drehspulinstrumenten am elektronik-tisch...

Erstens: lesen lernen! Die haben 6A.
Zweitens: die hab ich mal für 40€ im 10er Rudel + Stromwandler bekommen.
Also billiger als was kleines neukaufen.
Sonst noch Fragen?

von Philipp M. (pm_siggi)


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Habe meinen Zettel mit den Rechnungen grad nicht parat.. aber bei 5V in 
und Vout von 5*3,4V @ 70mA sagt ein 08/15 MC34063 Kalkulator etwas von 
Ipk um die 600mA. Rated ist die Spule afaik mit um die 700mA DC-Current.

Lieber habe ich ein wenig Luft nach oben, als hart an der Kante 
dimensioniert ;)

von F. F. (foldi)


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Philipp M. schrieb:
> Kleine Step-Up-KSQ für 1/4W LED's. Iout sind 70mA, Nachbau der Schaltung
> aus dem KSQ-Artikel hier auf MC.net mit MC34063.
>
> Layout schnell selber gezimmert.

Will dir ja nicht das WE vermiesen, aber ähnlich gab es das bei unseren 
Freunden aus dem fernen Osten schon für knapp über einen Euro.

von Walter T. (nicolas)


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Ich finde die schön. Die Leiterschleife links von L1 könnte noch etwas 
verkleinert werden, aber insgesamt finde ich die kleinen Dinger schön.

von Philipp M. (pm_siggi)


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F. Fo schrieb:
> Philipp M. schrieb:
>> Kleine Step-Up-KSQ für 1/4W LED's. Iout sind 70mA, Nachbau der Schaltung
>> aus dem KSQ-Artikel hier auf MC.net mit MC34063.
>>
>> Layout schnell selber gezimmert.
>
> Will dir ja nicht das WE vermiesen, aber ähnlich gab es das bei unseren
> Freunden aus dem fernen Osten schon für knapp über einen Euro.

Wenn man anfängt dauernd darauf zurückzugreifen, kann man das Hobby auch 
gleich sein lassen.

Es ging nichtnur um Funktion, sondern auch um einen gewissen Lern- und 
Spaßfaktor. Den habe ich bei einem Fertigmodul nunmal leider nicht ;)

von df (Gast)


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Micha I. schrieb:
> Es "leuchtet" ;)

wozu ist da ein Brückengleichrichter drann?

von Michael R. (fisa)


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Dann trau ich mich auch mal...

"Röhrenprüfgerät" wäre übertrieben, ich nenns mal 
"Röhren-Test-Equipment". Versorgung 12V, damit mobil und 
"flohmarkt-tauglich".

zwei Module 15-300V / 50mA Anodenspannung vollkommen galvanisch getrennt 
/ potentialfrei; ein Modul 1.2-15V/3A für Heizung. Die Anzeige für die 
Anodenspannung geht über einen Spannungsteiler da ich nur Meßwerke für 
30V auftreiben konnte.

ich hab bewusst auf verschiedene Sockel verzichtet, die Platte mit dem 
Sockel (abgebildet ist Noval-9) ist nirgends elektrisch verbunden und 
damit einfach austauschbar. Am freien Platz links und rechts davon hab 
ich drei Festwiderstände (10k/11Watt, 100K und 1M je 2 Watt) und ein 
10-Gang-Drahtpoti 100k untergebracht.

Auf den Bildern sieht man eine Platine für die Anodenspannung, das 
montierte Modul ist jenes für die Heizung.

Prüfungen erfolgen "zu Fuß" durch ensprechende Beschaltung mit 
Meßstrippen mit Bananensteckern. Ist zwar etwas Kabelgewirr, aber z.B. 
auch ein Vakuum-test lässt sich einfach durchführen.

Theoretisch sollte das Ding auch zum Regenerieren von Röhren geeignet 
sein, aber da hab ich mich noch nicht drübergetraut...

: Bearbeitet durch User
von Artjomka (Gast)


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Borsty Bürste schrieb:
> über einen PCM3070 DSP und einen TAS5558 PWM Chip.

Wofür nutzt du den DSP im 3070 codec?

Hätte man den AVR, DSP und PWM chip durch einen einfacheren Codec und 
selbst geschriebener Software in einem schnelleren Controller ersetzen 
können?

von Artjomka (Gast)


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Michael Reinelt schrieb:
> TubeTester_Modul2.jpg
> TubeTester-Platine.jpg

Ist dass das 300V Power-Supply? Wo hast du die Trafos her und was für 
eine Topologie ist das?

von Michael R. (fisa)


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Artjomka schrieb:
> Michael Reinelt schrieb:
>> TubeTester_Modul2.jpg
>> TubeTester-Platine.jpg
>
> Ist dass das 300V Power-Supply? Wo hast du die Trafos her und was für
> eine Topologie ist das?

Modul1/2 zeigt die 15V-Versorgung. Das Bild der Platine ist jenes für 
300V. Der Aufbau ist recht ähnlich, es werden unterschiedliche Windungen 
des Übertragers verwendet, und die Elkos am Ausgang sind natürlich 
andere.

Topologie: Isolierter Sperrwandler (Flyback Converter)

Übertrager ist der hier: 
https://at.rs-online.com/web/p/transformatoren-fur-schaltnetzteile/4185559/

von Borsty B. (Firma: www.waechter-bernhard.de) (mantabernd)


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Artjomka schrieb:
> Borsty Bürste schrieb:
>> über einen PCM3070 DSP und einen TAS5558 PWM Chip.
>
> Wofür nutzt du den DSP im 3070 codec?
>
> Hätte man den AVR, DSP und PWM chip durch einen einfacheren Codec und
> selbst geschriebener Software in einem schnelleren Controller ersetzen
> können?

Der PCM3070 digitalisiert in erster Linie das Audiosignal, der Chip hat 
zwar einen relativ schlechten SNR aber für diese Anwendung reichts 
allmal, außerdem braucht er fast keinen Strom. Der interne DSP wird zur 
Entzerrung verwendet, sprich er bildet eine Monosumme des Signals, 
entschärft die FRS8m bei etwa 10kHz und limitiert das Eingangssignal. 
Für den Chip hab ich mich entschieden weil er extrem flexibel und 
stromsparend ist und über die PurePath Software programmiert werden kann 
(was mich allerdings Wochen gekostet hat).

Sicherlich hätte man es auch anders machen können, ich bin allerdings 
nicht sonderlich fit in Mikrocontrollern und froh dass ich mich 
wenigstens mit AVRs einigermaßen auskenne. Das wissen so etwas komplett 
in Software zu realisieren fehlt mir leider.

von J. L. (lindenbaum)


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Meine erste "professionell" gefertigte Platine und damit auch mein 
erstes richtiges Layout...

Das Gebilde ist eine kleine Laufschrift auf Basis eines ATTiny2313 mit 
Kingbright TC20-11SEKWA LED-Anzeige und DS18S20 Temperatursensor. Es 
scrollen im Wechsel ein frei definierbarer Text sowie die aktuelle 
Temperatur durch. Das Modul stellt eine kleine Löt-/Bastelübung für 
meine Praktikanten dar.

von Dave C. (dave_chappelle)


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Die Lötstation ist wirklich extrem gut gemacht.
Die im Leben hätte ich gedacht, dass das "nur" FR4 ist!
Grosses Kompliment für dieses Kunstwerk.

Hat den Namen schliesslich auch verdient, wenn man mal vergleich mit der 
103'049'349sten LED-Bastelei von Thomas und den ganzen anderen :)

von F. F. (foldi)


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J. L. schrieb:
> Meine erste "professionell" gefertigte Platine und damit auch mein
> erstes richtiges Layout...
>
> Das Gebilde ist eine kleine Laufschrift auf Basis eines ATTiny2313 mit
> Kingbright TC20-11SEKWA LED-Anzeige und DS18S20 Temperatursensor. Es
> scrollen im Wechsel ein frei definierbarer Text sowie die aktuelle
> Temperatur durch. Das Modul stellt eine kleine Löt-/Bastelübung für
> meine Praktikanten dar.

Selbst die Leiterbahnen haben einen Designpreis verdient.

von Martin S. (sirnails)


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J. L. schrieb:
> Meine erste "professionell" gefertigte Platine und damit auch mein
> erstes richtiges Layout...

Also die Größe der Platine hätte man durchaus "etwas" reduzieren können 
- ich persönlich hätte wohl versucht die Bauteile rückwärtig zum LED 
Modul zu packen, aber dennoch Respekt: Das ist das erste Mal, dass ich 
geschwungene Leiterbahnen sehe, die wirklich gut aussehen. Ich dachte, 
dieses Feature braucht man anno 2013 seit etwa 30 Jahren nicht mehr, 
aber Du hast mich vom Gegenteil überzeugt :)

von Josep (Gast)


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J. L. schrieb:
> Das Gebilde ist eine kleine Laufschrift auf Basis eines ATTiny2313 mit
> Kingbright TC20-11SEKWA LED-Anzeige und DS18S20 Temperatursensor.

Es sieht ganz schön aus!!

Wurde gerne dein Laufschrift nachbauen wurdest du Eagle, Code usw. 
posten?

von Volker B. (Firma: L-E-A) (vobs)


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Hallo zusammen,

hier mein aktuelles Urlaubsprojekt: Zwei kleine Platinchen für Xilinx 
Spartan-III-FPGAs in VQ100- oder TQ144-Ausführung. Die Platine trägt 
neben dem FPGA und den erforderlichen Spannungsreglern für Core- und 
Auxiliary-Spannung, zwei Oszillatoren, ein SPI-Flashrom, einen 
ATtiny45-Mikrocontroller sowie die Steckverbinder für JTAG (fürs FPGA) 
und ISP-SPI (für Flash und µC).
Der Mikrocontroller initialisiert das Flash und lässt es dann vom FPGA 
im Master-Serial-Mode auslesen, wenn kein JTAG-Programmierer 
angeschlossen ist.

Grüßle,
Volker.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Gezeigt und beschrieben hier ist ein Schneehöhen Sonar mit Teilen aus 
einer ausgeschlachteten Polaroid Kamera und einem PIC18F452 MCU zur 
Steuerung und Datenübertragung über RS485. Sie ist ein Teil meiner 
modularen Wetterstation. Sie ist seit 2006 im ständigen Betrieb.

Das Gehäuse ist ein umgebauter, isolierter Kaffee Warmhalter. Die 
Bodenplatte wurde aus Delrin gedreht um als Mundstuck für den Transducer 
(Modell 6500) und als Aufbaubasis der Elektronik zu dienen. Ein 
Dichtungsring in der Bodenplatte schließt den Innenteil luftdicht ab. 
Ein 2W Widerstand mit Temperatursensor in der Bodenplatte dient zur 
Heizung des Transducers damit sich kein Frost auf der Goldmembrane 
anschlägt da es im Temperaturbereich bis zu -40 Grad funktionieren muss. 
Die grüne Umrandung soll den Transducer von direktem Seitenwind und 
Regen schützen. Ein kleines Loch in der Bodenplatte im Transducer 
Zwischenteil gleicht Luftdruckänderungen aus um Kurzschlüsse der Membran 
zu verhindern.

Die Elektronik ist in drei Aufbauebenen eingeteilt. Am nächsten zur 
Bodenplatte ist die Original Polaroid Sonarplatine. Ich habe allerdings 
den Original digitalen IC ausgewechselt weil der Original IC nach jedem 
Gebrauch abgeschaltet werden muss um wieder neu getriggert werden zu 
können. Von TI gibt es einen abgewandelten IC der beliebig getriggert 
werden kann.

Die Mittelplatine enthält den MCU und RS485 Transceiver. Die oberste 
Platine enthält einen 6V Schaltregler für die Polaroid-Elektronik und 
den Heizer. Ein LDO stellt 5V für den MCU bereit. Auch Schutzkomponenten 
gegen Überlastungen sind dort zu finden.

Ein externer Temperatursensor mit dem LM34 ist notwendig um den 
Temperatureinfluss der Schallgeschwindigkeit zu kompensieren was auch 
komplett gelungen ist.

Die Auflösung unter Laborbedingungen ist 0.3mm wenn im Burst Modus 
gearbeitet wird. Der Messbereich ist minimal 50cm bis 10 Meter. Der 
Transducer wird mit bis zu 400V betrieben und arbeitet im 50kHz Bereich.

Die Empfindlichkeit des Eingangsverstärker wird adaptive gesteuert um 
die Empfindlichkeit bei größeren Entfernungen zu erhöhen.

Die Sonar Impulse werden als Bursts mit 8 oder mehr Impulsen gesendet. 
Der MCU wertet auch die Qualität des Echos aus und gibt dazu eine 
dimensionslose Nummer aus. Null ist die beste Echoqualität. Der Sensor 
misst auch diverse andere interne Parameter.

Ein Dessikant in einer kleinen Kapsel verhindert eine mögliche innere 
Kondensation. Sie wird jährlich ausgewechselt.

Das PDF Bild zeigt den Schneefall eines vergangenen Winters. Die 
Aussetzer sind Schnee bedingt und sind ein nur schwer lösbares Problem 
und eine Schwäche (oder Herausforderung) des Prinzips. Kommerzielle 
Sensoren haben wie mir aufgefallen ist dieses Problem scheinbar auch. 
Gewisse Schneearten haben je nach Konsistenz und Wassergehalt 
offensichtlich eine sehr schlechte akustische Reflektionseigenschaft. 
Hier könnte man noch Verbesserungen in der Signalverarbeitung anbringen. 
Ich habe Versuche in der Hinsicht schon unternommen und einige 
Verbesserungen erzielt und beobachten zu können. Letzten Winter waren 
weniger als 10% Aussetzer beobachtbar. Wind und frischer Schneefall 
stören den Sensor nicht sehr.

Ich hoffe jemand findet diesen Beitrag nützlich.

: Bearbeitet durch User
von Michael R. (fisa)


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Gerhard O. schrieb:
> Ich hoffe jemand findet diesen Beitrag nützlich.

Nützlich zwar (für mich) nicht, aber ungemein cool! Respekt!

von Thomas D. (thomasderbastler)


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Ich sags nur : "Geile Sache"
Absolut Respekt !

von Rene H. (Gast)


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Hammer. Auch meinen Respekt.

Grüsse,
René

von Martin S. (sirnails)


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Von der Optik der Elektronik her ist das absolute Industriequalität. Das 
bringt nicht jeder auf die Reihe.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Nachtrag:

Der gezeigte LM34 Temperatur Sensor am ersten Bild steckt in dem weißen 
Rechteck im Bild "InstallationView.jpg" wischen den zwei doppelwandigen 
weißen Aluminiumplatten.

Auf der Innenseite sind die Platten schwarz gefärbt. Ein Meteorologie 
Freund gab sie mir vor vielen Jahren. Angeblich soll diese Anordnung 
einen ganz vorzüglichen Sonnen-Einstrahlschutz gegen Sensor Erwärmung 
geben. Im Vergleich zu einem Sensor im Schatten ist der 
Temperaturanstieg bei direkter Sonnenbestrahlung weniger als 1 Grad.

Der einzige Nachteil ist, dass bei uns der Sonneneinstrahlwinkel größer 
als 180 Grad ist und zwei Mal am Tag die Sonne seitlich einstrahlen 
kann. Es scheint aber nichts auszumachen weil dann immer ein 
Konfektionsluftzug vorhanden ist der diesen Effekt offenbar größtenteils 
aufhebt.


mfg,
Gerhard

von Michael K. (tschoeatsch)


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Zur Abwechslung mal eine Uhr in Birnbaum. Die Größe ist ca. DINA4
Siehe auch Beitrag "Re: Besser als qlocktwo? Natürlich!"

von Gerhard O. (gerhard_)


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Schnee Sensor im Einsatz nach dem ersten Schnee des Jahres.

Im Anhang sind noch einige Bilder. Der Schnee (10cm) fiel über Nacht und 
ist sehr nass und schwer.

Ein Bild zeigt die komplette modulare Wetterstation. Es werden die 
folgenden Daten erfasst und im Haus über RS-485 (9600 Bd) seit 2002 
geloggt:

Slave MCU#1:
Außentemperatur (SHT15)
Feuchtigkeit (SHT15)
Feuchtepunkt, (Berechnet)
Windchill (Berechnet)
Heat-Index (Berechnet)
Regenfall mit Doppel-Wippe und 0.01" oder 0.2540mm Auflösung
Luftdruck mit MS5534A Sensor (Unter 0 Grad geheizt)
Windgeschwindigkeit (Direkt, Mittelwert, Windspitze)
Windrichtung.

Slave MCU#2:
Sonnenscheindauer seit 2012.

Slave MCU#3:
Schneehöhe  seit 2007.


mfg,
Gerhard

: Bearbeitet durch User
von Walter T. (nicolas)


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Hallo zusammen,
ich werde das Niveau mal wieder etwas senken, damit ein sinnvoller 
Anschluß an das vorherige Projekt möglich ist.

Vor dem Flashen einer Fimware entferne ich als wohlorganisierter 
Hobbyentwickler selbstverständlich alle Meßklemmen und Tastköpfe, damit 
die Zielschaltung potenzialfrei ist. Niemals bilden Zielschaltung, 
Meßklemmen, Tastköpfe, an Kabel baumelnde Komponenten und Lötkolben 
einen wirren Haufen, bei dem der Überblick, was noch alles angeschlossen 
ist verlorengehen könnte. Und die Zielschaltung wird vom Stromnetz 
getrennt und mit Schutzkleinspannung selbstversorgt. Und vergessen wird 
natürlich nie einer dieser Punkte. Deswegen ist die folgende Schaltung 
auch komplett überflüssig: Ein kleiner Potenzialtrennadapter für meinen 
AVRISPmkII.

Eigentlich ist es nur die Standardbeschaltung eines ADUM1401 und ein 
bischen Kleinzeug. Die Schaltung völlig transparent mit bis zu 2Mhz 
ISP-Takt und ist im nicht-Programmier-Modus hochohmig und kann an der 
Zielschaltung angeschlossen bleiben. Und hier war's mal eiliger, also 
ist das ganze auf einer SMD-Adapterplatine zusammengefrickelt worden.

Viele Grüße
Nicolas

: Bearbeitet durch User
von Marius S. (lupin) Benutzerseite


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Nicolas S. schrieb:
> Ein kleiner Potenzialtrennadapter für meinen
> AVRISPmkII.

Sehr schön und praktisch, sowas braucht man nicht nur aufgrund der von 
dir erwähnten Punkte. Über den Programmieradapter holt man sich ja auch 
immer die PC-Masse in die Schaltung - wenn die stört muss man den 
Stecker immer wieder ab ziehen und zum Programmieren stecken.

Wie steuerst du VE2 an? Noch einen extra Opto-Koppler, oder?

von Walter T. (nicolas)


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Guten Morgen Marius,

Marius S. schrieb:
> Wie steuerst du VE2 an? Noch einen extra Opto-Koppler, oder?

Genau. Hätte ich unbedingt DebugWire haben wollen und statt dem ADUM1401 
zwei ADUM1250 genommen hätte der auch entfallen können.

Schaltplan und Layout sind übrigens auf meiner Seite verfügbar (siehe 
URL im Bild).

Viele Grüße
Nicolas

von Marius S. (lupin) Benutzerseite


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Dein Sicherheits-USB-Stick ist ja genial und ein echtes Kunstwerk :)

von Magnus M. (magnetus) Benutzerseite


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Marius S. schrieb:
> Dein Sicherheits-USB-Stick ist ja genial und ein echtes Kunstwerk
> :)

http://www.dl1dow.de/inhalt/selbstbau/sicherheits-usb/index.htm

Die Grundidee ist natürlich äußerst cool. Eine Sicherheit ist aber 
leider nicht gegeben.

--> Stick rausbrechen --> anschließen --> auslesen.

von c. m. (Gast)


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"kunstwerk" mal in anführungszeichen.
die platine vereint viele "zum ersten mal" und ist netterweise 
funktionsfähig gelungen :)
- das erste mal tqfp geätzt unf gelötet
- das erste mal eine zweiseitige platine
- das erste mal 0805 (neben 1208)
- das erste mal ein quarz anstatt eines oszillators (works, YAY!)

im endeffekt ist es ein übungsstück - ich musste in kicad ein paar 
footprints selbst machen und hatte probleme mit dem tqfp beim löten (die 
soldermask trägt zu sehr auf, musste mit glasfaserstift rubbeln und 
vorverzinnen vorm löten)… also ein stück zum erfahrung sammeln.

der µC ist btw ein atmega32u2 - hat da jemand ein einfaches programm 
zur hand um die USB funktionalität (virtual serial) via LUFA zu 
implementieren? ich möchte mich z.b. gerne mit minicom an ttyUSB0 
connecten, einen string senden und diesen uppercase zurück geechoed 
bekommen.
falls ja, posten oder pm, falls nein - muss ich mich halt durch dokus 
nagen.

ps: der dreck auf der rohplatine ist löthonig"lack" (lösung in 
isopropanol) - zum testen ob der kupfer geeignet versiegelt und vor 
oxydation schützt, so das späteres löten ohne ärger möglich ist.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Gezeigt hier ist ein hochgenauer Zeitbasisgenerator zum Überprüfen von 
MCU Zeitmessanwendungen mit Capture/Timer Peripherien. Es ist auch aus 
meiner Klamottenkiste. Das Baujahr ist 2005.  Es ist trotz der 
Frontplattenbeschriftung ein Hobbyprojekt.

Dieser Generator erzeugt 50% Rechteckausgangsspannungen im Bereich von 
0.1Hz - 100kHz. Mit dem Drehschalter bestimmt man die jeweilige 
Ausgangsfrequenz. Ein 74S140 Treiber sorgt für ein einwandfreie 
Ausgangssignale. Die obere BNC Buchse stellt ein 100kHz Sync. Signal 
bereit. Ein Stratum III MTI OCXO Modul mit 19.2Mhz Ausgangsfrequenz ist 
das Herz der Frequenzaufbereitung und garantiert (nach 
Herstellerangaben) eine Alterungsrate von nur 1x10-9/Tag und 1x10-7/ 
Jahr. Kalibriert wurde der OCXO mit einem Rubidium Frequenznormal. Das 
Frequenznormal kann entweder mit einem eingebauten Vielgang-Poti genau 
eingestellt werden oder extern gesteuert werde was bei PLL Anwendungen 
nützlich ist.

Für mich besteht der Hauptanwendungszweck stabile Periodensignale zu 
erzeugen um die Genauigkeit von MCU Timing Anwendungen zu überprüfen. 
Damit kann man FW Fehler im Capture/Timer System leicht erkennen. Es hat 
sich schon bei einigen MCU Projekten bewährt FW Fehler aufzuzeigen oder 
die korrekte Funktion zu bestätigen.

Ein LED an der Frontplatte zeigt OCXO Ofenbetriebsbereitschaft an. Mit 
dem 1PPS LED kann man die Funktion der Teilerkette überwachen.

Die Frontplatte/Rückplatte erstellte ich mit FRONTDESIGNER und Farblaser 
Printer. Eine Polykarbonatfolie beschützt das Papier vor Beschädigungen 
und Verschmutzung. Die mechanische Durchführung des Gerätes lässt leider 
etwas zu wünschen übrig.

Ist mal was Anderes.

http://www.calgaryherald.com/news/calgary/Update+Parts+Alberta+amongst+coldest+spots+earth+wind+chill+prompts+warnings/9251649/story.html

Grüße vom kältesten Platz der Erde (-40 Grad in Alberta),
Gerhard

: Bearbeitet durch User
von Walter T. (nicolas)


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Zuerst dachte ich: "Ein recht schönes Gerät. Wenn der In/Ext-Umschalter 
vorn wäre - oder wenigstens vorn eine Status-LED - sogar ein sehr 
schönes!" - und dann habe ich die LED entdeckt :-)

Das obligatorische Stück Lochraster, damit es auch wirklich noch in die 
"Bastel"-Kategorie fällt fehlt auch nicht.

Hut ab!

von Gerhard O. (gerhard_)


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Hallo Walter,

Danke fuer Deine eloquente Bewertung;-)

Der Lochrasterstreifen war ein notwendiges Übel um die genaue 
Frequenzeinstellung zu erleichtern, da das Original Trimpoti auf der 
Hauptplatine nicht genug Auflösung hatte um dem Frequenzstandard gerecht 
zu werden. Das hintere Trimpoti hat 30 Umdrehungen und man kann die 
Frequenz damit phasengleich am Oszi einstellen. Der Fein-Einstellbereich 
ist  +/- 2ppm. Das innere Trimpoti dient zur Grobeinstellung.

wenn jemand Interesse an Schaltungsunterlagen und Gerber CAM Files hat, 
lasst mich bitte wissen.

den Ocxo erstand ich in der Bucht. Ähnliche Module findet man leicht. 
Man muss dann nur den Frequenzteiler entsprechend modifizieren.


Grüße,
Gerhard


Walter Tarpan schrieb:
> Zuerst dachte ich: "Ein recht schönes Gerät. Wenn der In/Ext-Umschalter
> vorn wäre - oder wenigstens vorn eine Status-LED - sogar ein sehr
> schönes!" - und dann habe ich die LED entdeckt :-)
>
> Das obligatorische Stück Lochraster, damit es auch wirklich noch in die
> "Bastel"-Kategorie fällt fehlt auch nicht.
>
> Hut ab!

: Bearbeitet durch User
von S. M. (lichtmensch)


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Mein Brüllwürfel ist fertig. Mehr oder weniger ein Eintagsprojekt.
Ein Wlan Internet Radio / Mp3 Player für die Küche.
Im inneren werkelt ein Wr702n Mit Usb Soundkarte und 433Mhz Sender für 
Funkstekdosen. Gehäuse und Amp gibt es als Usb Speaker. Mp3's kann man 
bequem per Ftp Kopieren oder sie vom Nas abspielen.
Die bedinung erfolgt bis auf den Lautstärke regler vorerst nur über 
Webseite z.B. übers Handy aber ich denke da werde ich nochmal 
nachrüsten.

Eventuell auch gut zum Verschenken :)

von Sebastian W. (wangnick)


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Eine kleine Lötübung (ROHM SMLP34 RGB1W3 0404 SMD RGB LED an 
Fädeldraht). Die RGB-LED misst 1mm im Quadrat.

LG, Sebastian

von Martin S. (sirnails)


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Ich bin beeindruckt, dass man die Bonddrähte sehen kann o.O

von Joe J. (neutrino)


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Diese Drähte mit dem weißen Zeugs sehen aus wie Äste mit etwas Schnee 
drauf.
;)

von uxdx (Gast)


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> Ich bin beeindruckt, dass man die Bonddrähte sehen kann o.O

Beitrag "Re: [V] SMD5050-RGB-LED built in WS2811 Chip"

ist doch immer wieder schön

von F. F. (foldi)


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Vielleicht kein Kunstwerk, aber sicher nützlich:

Universal Programmieradapter für den ATTiny10.

Damit kann man ISP programmieren, Reset wieder enable setzen und in dem 
Sockel die Controller vor dem Löten programmieren.

von TestX .. (xaos)


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Hier ein 48-Kanal, 12bit PWM-LED Controller auf Basis von jeweils 
3*PCA9685 und einem AtMega48 der für jeden Kanal die 
Gammakorrektur+Phasenverschiebung berechnet. Gesteuert wird das ganze 
über RS485 z.B. DMX ist damit möglich.

Das Ganze für einen "kleine" Lichtinstallation

von Gerhard O. (gerhard_)


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Im Anhang ist ein Ausdruck vom Schneesensor vom 13.Oktober bis heute.
Der totale kumulative Schneefall bis jetzt ist 68cm. Das ist die Hälfte 
des typischen jährlichen Schneefalls in Edmonton. Die Samples werden 10 
minütlich aufgezeichnet.

Grüße,
Gerhard

von Dieter P. (low_pow)


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>Schneesensor
Sehr beeindruckende Technik


Hier gäbs mal eine analoge Schaltungsform von Elektronik.
Ein Si-Leistungstransistor wird als NF-Oszillator verwendet, was man
gewöhnlich nicht macht.Für die Energieversorgung der Schaltung wird
ein gleicher Transistor benutzt, der vorsichtig mechanisch geöffnet ist.
Mit diesem Solar-Transistor läßt sich der NF-Generator mit Kopfhörer
betreiben, richtig Sonnenschein vorausgesetzt.
Die Betriebsspannung des Aufbaues ist im Bild2 am DMM ablesbar.


Anhang 2 Bilder

von Dieter P. (low_pow)


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Ich möchte um Nachsicht bitten, das Erste Bild ist zu groß geraten,
ca 1,4 MB. Hier ists kleiner mit ca 270 KB.

von Dominic A. (neo123)


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Sieht richtig gut aus mit dem offenen Transistor. Aber geht der nicht 
kaputt mit all dem Dreck der jetzt da rein kommt?
Mich würde es wunder nehmen wie du das TO-3 Gehäuse geöffnet hast.

von Thomas K. (muetze1)


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So, nun will ich es auch mal hier probieren. Richtige Kunstwerke sind es 
nicht, eher eine schnelle Lösung und ein Versuch:

1. schnelle Lösung: Bluetooth Modul

Ich habe zwei Shuttle Barebones und wollte mich der lästigen BT USB 
Dongle entledigen. Also bei ebay nach billigen USB BT Modulen mit 
dokumentierter Anschlußbelegung gesucht. Gefunden hatte ich dann 
"BT-3005-D" für 3 € das Stück. Freie interne USB Pfostenstecker waren 
auf den Mainboards vorhanden und lieferten 5 V, die Module brauchten 
aber nur 3.3 V. Also ein kleines "Kunstwerk" mit einem LD1117-3.3 auf 
Lochraster gebastelt und fertig war das Ganze. Die Barebones haben vorne 
eine Plastikfront und darunter waren ungenutzte Gewindebolzen - also 
angeschraubt, Glättungselko mit drauf und BT Modul mit Heißkleber unten 
angebachst...

2. Versuch: Denso Barcodescanner Schnittstellen Update

Ich hatte vor längerer Zeit hier im Forum mal eine Kiste Denso Barcode 
Scanner erstanden/erhalten. Alle waren gebraucht aber funktionsfähig. 
Leider waren schon viele Zuleitungen zerfleddert und die Schnittstelle 
(RS-232C) war auch schon aus der Mode. Zudem nutzten die Scanner zur 
Stromversorgung 5 V aus dem Pin 9 des DB-9 Steckers (Rest war Standard), 
was bei POS Geräten üblich war. Um die Scanner aktuell verwenden zu 
können, habe ich dann eine kleine Platine entwickelt mit dem FTDI 
FT232RL und einem MAX221 Wandler. Die Umsetzung war klassisch nach 
Datenblatt des FTDI (inkl. Polyfuse und MOSFET zum Durchschalten der Vcc 
und Shutdown Handling am MAX221) und das Kunstwerk war eher die Platine 
einzupassen. Unter der Scanner Platine war Platz vorhanden, hatte aber 
einen Kondensator der nach unten ragte. Also musste für diesen Platz 
ausgespart werden (auf dem letzten Bild erahnbar). Eine kleine 
Zugentlastung in der Platine fand auch noch Platz.

Eine Version mit USB Mikrocontroller der den Scanner als HID Gerät 
direkt einbindet, wäre die nächste Variante.

(Wer genau hinschaut sieht, dass ich rot/orange vertauscht hatte. 
Eigentlich sollte die Platine 1:1 zum Stecker passen.)

von Thomas D. (thomasderbastler)


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Habe mal jetzt am WE eine kleine elektronische Sicherung gebastelt.

Der ursprüngliche Plan stammt aus einem älteren Elrad Heft.
Als Anzeige dient ein "kina-man Modul" ( war super günstig )

Mit dem kleinen Schalter kann man die Ansprechzeit zwischen ca. 2  oder 
200 msec wählen. Die Sicherung ist so eingestellt, daß bei ca. 6A 
auslöst.

von Martin S. (sirnails)


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Muhahah Thomas, als ich die Steckdose auf der Hutschiene außen am 
Gehäuse sah, wusste ich sofort, dass Du das bist :)

von Thomas D. (thomasderbastler)


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Martin Schwaikert schrieb:
> dass Du das bist :)

jops...man nimmt was man da hat..aslo geile Steckdose..wie befestigen...
heben tut es gut und was spricht dagegen abgesehen davon, daß man "nur 
so kennt..Hutschiene im Schaltschrank."...

Mal was neues oder ? LoL

von Martin S. (sirnails)


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Thomas der Bastler schrieb:
> Mal was neues oder ? LoL

Ich würde es ein Kunstwerk nennen :)

von Thomas D. (thomasderbastler)


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Martin : Du hast es gerafft !...

Spass bei Seite, das teil ist wirklich extrem schnell und sehr 
zuverlässig. Tja die "alte Pläne" waren noch echt gut ! Elrad und Co.

von B. B. (morgenmuffel)


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Hiermit machen ich den Vorschlag ein neues Thema zu eröffnen. Name: 
"Zeigt her eure Selbstmordwerke"

von Thomas D. (thomasderbastler)


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B. B. schrieb:
> "Zeigt her eure Selbstmordwerke"

ist ja knuffig...

von Teo D. (teoderix)


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B. B. schrieb:
> Hiermit machen ich den Vorschlag ein neues Thema zu eröffnen. Name:
> "Zeigt her eure Selbstmordwerke"

Irgend wie scheint noch keinem der nette Eurostecker an der Zuleitung 
aufgefallen zu sein :)

von Walter T. (nicolas)


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Ja isses denn wahr?
 Es ist Samstagnachmittag.
 Ich habe Zeit.
 Ich habe Chips im Haus.
 Meine Lebensgefährtin ist gerade nicht da um mir zu sagen wie ungesund 
das ist.
 Und TDB stellt wieder eine seiner berühmten Basteleien vor!
 Und das auch noch mit Netzspannung!

Ja ist denn heute schon Weihnachen?

Aber so langsam werden die Sachen besser. Wäre da nicht der Blechdeckel 
sähe der Aufbau sogar recht gut aus.

Viele Grüße
W.T.

knusper

von Michael D. (etzen_michi)


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Im Bild des geöffneten Gerätes ist doch zu sehen, dasss dort drei Adern 
an die Buchse gehen.

Für mich ist das eine Kaltgeräte Buchse, und der Eurostecker rechts ist 
für was anderes.

von Walter T. (nicolas)


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Teo Derix schrieb:
> Irgend wie scheint noch keinem der nette Eurostecker an der Zuleitung
> aufgefallen zu sein :)

Das ist wohl eine optische Täuschung. Ist eine Kaltgerätebuchse.

knusper

von Magnus M. (magnetus) Benutzerseite


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Thomas der Bastler schrieb:
> Habe mal jetzt am WE eine kleine elektronische Sicherung
> gebastelt.

An deiner Stelle würde ich

a) die Frontplatte mit PE verbinden

b) eingangsseitig noch eine echte Schmelzsicherung ergänzen.

von Teo D. (teoderix)


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Walter Tarpan schrieb:
> Das ist wohl eine optische Täuschung.

Muss ich nach genauer Betrachtung zustimmen, Gott sei Dank.

von Thomas D. (thomasderbastler)


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Magnus M. schrieb:
> An deiner Stelle würde ich
>
> a) die Frontplatte mit PE verbinden

Warum, wenn nicht mal in der Nähe ist 230 V ?
Alle Komponenete sind isolierte Ausführung

>
> b) eingangsseitig noch eine echte Schmelzsicherung ergänzen.

Warum ? Vor diser Sicherung sitzt ein 16A Automat.

Klaro ist PE vorhanden

von Guest (Gast)


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Thomas der Bastler schrieb:
> Warum, wenn nicht mal in der Nähe ist 230 V ?
> Alle Komponenete sind isolierte Ausführung

Ja nee is klar. Es gehen ja keine 230V von der Ausgangsklemme zum 
Chinakracher Voltmeter auf der Frontplatte.


Youtube-Video "The Pain of Electricity (AC versus DC)"

von Thomas D. (thomasderbastler)


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Guest schrieb:
> Es gehen ja keine 230V von der Ausgangsklemme zum
> Chinakracher Voltmeter auf der Frontplatte.

Schon aber der "Kina-man" baut seine Sachen isn Kunstoffgehäuse ein, was 
bekanntlich schlechte Leitfähigkeit besitzt..oder ?

von Guest (Gast)


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Thomas der Bastler schrieb:
> Schon aber der "Kina-man" baut seine Sachen isn Kunstoffgehäuse ein, was
> bekanntlich schlechte Leitfähigkeit besitzt..oder ?

Vergiss es!
PLONK

von schrotthaufen (Gast)


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>> a) die Frontplatte mit PE verbinden

>Warum, wenn nicht mal in der Nähe ist 230 V ?
>Alle Komponenete sind isolierte Ausführung

[ ] Du hast Ahnung von Elektrotechnik

Sorry, aber das ist Blödsinn!
Für Schutzklasse II müssen die Teile verstärkrt oder doppelt isoliert 
sein!
Davon ist in der ganzen Kiste nichts zu sehen, im Gegenteil, da schauen 
sogar einfach isolierte Litzen zur Seite raus.
Spätestens bei den Abstandshaltern der Platine wird das mit der 
Schutzklasse nix mehr.

> der "Kina-man" baut seine Sachen isn Kunstoffgehäuse ein

Der führt auch 230V über eine 2,54mm Stecker!

P.S. Es gibt auch Steckdosen für den Frontplatteneinbau!
P.P.S. Vor zig Monaten hatte es schonmal jemand angemerkt, ich 
wiederhole es jetzt gerne nochmal:
Setz dich doch bitte mal 5 Minuten mit dem fertigen Platinenlayout hin 
und überlege dir wie du die Platine anschließen wirst.
Die Platine ist doch total eilig zusammengenagelt, sogar ein 
vernünftiger Anschluss für den Schalter fehlt.

von Erstaunter (Gast)


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Keine galvanische Trennung, Schalter mit Metallhebel, keine Erdungen, 
kein Berührungsschutz, keine ausreichende Abstände, keine 
Gerätesicherung. Hängt alles an Netzspannung. Irgendwie Cool...

Spaß beiseite: Diese Konstruktion ist Lebensgefährlich. Und zwar nicht 
nur irgendwie theoretisch, sondern ganz real.

Aber Thomas ist (wie immer) beratungsresistent. Alle anderen haben ja 
keine Ahnung und übertreiben nur. Und überhaupt gibt es ja noch den 
16A-Leitungsschutz... Sicher kommt gleich der Einwand dass sowieso ein 
FI vorhanden ist...

von Max H. (hartl192)


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Word Clock (15x15cm) mit PIC18F45k22.
Die Platine sieht jetzt etwas anders aus, da ich noch einen MCP7940N 
eingebaut habe. Erst wollte ich die Uhrzeit mit dem PIC weiterzählen und 
ihn schlafen Schicken und mit Timer 1 und Uhrenquarz jede Sekunde 
wecken. Der PIC hat 16µA gebraucht, deshalb bin ich auf den MCP7940N 
umgestiegen, dieser brauch laut Datenblatt nur 1µA @ Vbat=3V.
Die LEDs sind nicht als Matrix beschalten, die LEDs von jedem Wort sind 
parallel (natürlich mit je einem Vorwiderstand pro LED) und werden mit 
einem ULN2803 nach Masse geschalten. Mit einem P-Fet werden die Anoden 
der LED mit PWM nach + geschalten.

Es schein noch ein bisschen licht durch die Frontplatte weil der Druck 
nicht Lichtdicht ist. Ich habe mit einen Leiterplattenfilmbestellt, den 
ich hinter die Frontplatte klebe.

: Bearbeitet durch User
von Thomas D. (thomasderbastler)


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Bernd Stein schrieb im Beitrag #3454240:
> ist das diese Heft 1984/4 Seite 36 - siehe Anhang ?

Ja das ist der Plan, wollte aus evtl. Urherberrechtlichen Kram nicht 
selber veröffentlichen...

von Thomas D. (thomasderbastler)


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Weil basteln Spass macht....und ich weiß egal was TdB etwas baut, wenn 
ich sogar "heimlich" bei einer renomierte Fa. etwas machen lassen würde, 
wäre auch "Schrott"---LoL

Mehr wie 170 DL in nichtmal 4 Stunden..respekt...unterhaltsam..

Selbst meine neue AVR-Werkstatt Uhr ist Schrott....

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Thomas der Bastler schrieb:
> Bernd Stein schrieb im Beitrag #3454240:
>> ist das diese Heft 1984/4 Seite 36 - siehe Anhang ?
>
> Ja das ist der Plan, wollte aus evtl. Urherberrechtlichen Kram nicht
> selber veröffentlichen...
>
Sowas muß doch auch verjähren, das sind doch 30 Jahre alte Klamotten.

U N D - Sind Deine Pläne auch Urheberrechtlich geschützt, oder wird Du 
sie noch veröffentlichen ;-)

Bernd_Stein

von Teo D. (teoderix)


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@TdB
Steuert die was?
Was wird unterhalb der Uhrzeit angezeigt. Zeig mal.

von Thomas D. (thomasderbastler)


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Teo Derix schrieb:
> Was wird unterhalb der Uhrzeit angezeigt. Zeig mal.

Die Zeit "steuert die Uhr"
Was unterhalb der Anzeige ist, bleibt mein Geheimnis..

von Walter T. (nicolas)


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Thomas der Bastler schrieb:
> Was unterhalb der Anzeige ist, bleibt mein Geheimnis

Du behälst Deine Geheimnisse so gut für Dich wie Du Dir Zeit nimmst, 
Dich mit den Grundlagen zu beschäftigen um schneller zu wachsen.

von Thomas D. (thomasderbastler)


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Ihr braucht meine Pläne nicht, weil alle mehr drauf haben hier im Forum 
wie ich..Ihr könnt mit links alles besser aufbauen.

von Martin S. (sirnails)


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Jetzt lasst doch endlich mal TdB in Ruhe!

Es ist ja nicht auszuhalten!

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Gerhard O. schrieb:
> Ein 2W Widerstand mit Temperatursensor in der Bodenplatte dient zur
> Heizung des Transducers damit sich kein Frost auf der Goldmembrane
> anschlägt da es im Temperaturbereich bis zu -40 Grad funktionieren muss.

Im wahrsten Sinne des Wortes eine 'coole' Sache, Gerhard, es erinnert 
mich an einen Chat mit einem Mitglied meines Spieleprogrammierer Teams, 
der bei dir 'um die Ecke' wohnt (Alaska). Auf meine Frage, wieviel Grad 
Celsius es beim ihm gerade sind, antwortete er nur trocken "-30°C and 
falling...". Das es sauschwer ist, die Polaroid (hehehe, super!) und die 
restliche Elektronik am laufen zu halten, glaube ich dir gerne - meinen 
höchsten Respekt für dieses Projekt in widrigen Wetterbedingungen.

F. Fo schrieb:
> Vielleicht kein Kunstwerk, aber sicher nützlich:
>
> Universal Programmieradapter für den ATTiny10.

Ah, jetzt habe ich ihn auch mal gesehen. Sehr nett, foldi!

: Bearbeitet durch User
von Vn N. (wefwef_s)


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Thomas der Bastler schrieb:
> Schon aber der "Kina-man" baut seine Sachen isn Kunstoffgehäuse ein, was
> bekanntlich schlechte Leitfähigkeit besitzt..oder ?

Nicht nur, dass die Platine nicht gerade danach aussieht, als ob auch 
nur irgend eine Kriechstrecke eingehalten würde, sind auch 
7-Segmentanzeigen nicht gerade für 230V ausgelegt.

von MWS (Gast)


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Martin Schwaikert schrieb:
> Jetzt lasst doch endlich mal TdB in Ruhe!
> Es ist ja nicht auszuhalten!

Wieso? Bis auf zwei Verrisse waren die Nachfrager doch recht freundlich 
und bekamen dafür vom Kollegen TdB nur dümmliche Antworten.

Wenn er seinen Gurken reinstellt, dann kann er auch Kritik vertragen.

von Marius S. (lupin) Benutzerseite


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Vielleicht sollte man für Thomas seine Arbeitsplatte einen neuen Thread 
aufmachen. Oder besser noch ein Unterforum einrichten :)

von Student T. (hberg)


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Das Silvesterfeuerwerk wird dieses Jahr mit einem 20 Kanal Fünkzünder 
gezündet. Als Transceiver werden zwei RFM69HW genutzt. Dazu 3 
Shift-Register, 20 Mosfets und SMA-Buchsen für Antennen. Als 
Mikrocontroller kommen Atmega328 zum Einsatz. Mit der Software (Linux, 
Ncurses, schön Konsole) können wir dann Zeitgesteuert das Feuerwerk 
geplant in die Luft jagen und selber zusehen, ohne mit Lunte durch die 
Gegend zu rennen.

Ich zeige mit Absicht nur die Oberseite, die Unterseite ist sowas von 
grausig... Der Lötkolben (bzw. ich) hat es nicht geschafft die 
Kupferlackdrähte sauber zu isolieren, deswegen mußte ich da öfters ran.. 
Aber es funktioniert! Als Weihnachtsgeschenk an mich selber gibt es 
einen neuen Lötkolben.

: Bearbeitet durch User
von Luca E. (derlucae98)


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Sieht sehr Interessant aus!

kevin __ schrieb:
> Ich zeige mit Absicht nur die Oberseite, die Unterseite ist sowas von
> grausig...

Zeig sie uns trotzdem, ist ja der Thread der "Kunstwerke" ;-)

von Langweiler (Gast)


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Ich dachte mal das sei ein Super Forum wo mann sich gut über Technik 
unterhalten kann. Aber in der letzten Monaten/Jahre ist es immer 
schlimmer mit solchen Kindergartengeschichten geworden. Sorry, aber so 
macht es echt keinen Spaß mehr im Forum.

von Student T. (hberg)


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Luca E. schrieb:
> Zeig sie uns trotzdem, ist ja der Thread der "Kunstwerke" ;-)

Ich muss dazu sagen, dass sich das Board beim Löten quasi entwickelt 
hat. Deswegen sind einige Routen ziemlich unoptimal. Dazu ist mir ein 
Funkmodul kaputt gegangen, die Sterbereste sieht man bisschen noch :-)

von Gerhard O. (gerhard_)


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Ich wünsche allen Bastlern und Künstlern von Herz  im Forum hier frohe 
Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr und vielen tollen 
Projekten für 2014.

"May your soldering iron always be with you"

von Teo D. (teoderix)


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kevin __ schrieb:
> Ich zeige mit Absicht nur die Oberseite, die Unterseite ist sowas von
> grausig...

Paßt doch, sehen bei mir auch nich viel anders aus :)

PS: Es gibt auch noch dünneren Fädel-Draht, damit geht a bisserl 
einfacher

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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Hallo Kevin,

Ist das direkt lötbarer Draht oder muss vorher die Isolation entfernt 
werden?
Wenn ja, wo bekommt man solchen Draht?

Ich baute auch vor Jahren eine Raketenabschusssteuerung mittels RS485.

Sieht gut aus für Lötrasterbords.

MfG,
Gerhard


kevin __ schrieb:
> Luca E. schrieb:
>> Zeig sie uns trotzdem, ist ja der Thread der "Kunstwerke" ;-)
>
> Ich muss dazu sagen, dass sich das Board beim Löten quasi entwickelt
> hat. Deswegen sind einige Routen ziemlich unoptimal. Dazu ist mir ein
> Funkmodul kaputt gegangen, die Sterbereste sieht man bisschen noch :-)

von Walter R. (alte-fritz)


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Ahoi Gerhard,

zerlege alte Trafos und verwende dann diese Drähte in den verschiedenen 
Stärken.

Mit Bleilot lassen sich diese isol. Drähte wunderbar löten,. ohne 
vporher den Lack abzukratzen.

GW

von Student T. (hberg)


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Gerhard O. schrieb:
> Hallo Kevin,
>
> Ist das direkt lötbarer Draht oder muss vorher die Isolation entfernt
> werden?
> Wenn ja, wo bekommt man solchen Draht?
>
> Ich baute auch vor Jahren eine Raketenabschusssteuerung mittels RS485.
>
> Sieht gut aus für Lötrasterbords.
>
> MfG,
> Gerhard

Das ist Kupferlackdraht, der eine transparente Isolierschicht hat welche 
erst bei genügen Hitze schmilzt und den Draht lötbar macht. Bekommt man 
z.b. hier:
Ebay-Artikel Nr. 370820350904

von Mathias O. (m-obi)


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Wieviel Langeweile und Zeit muss man eigentlich haben um sich mit der 
Statik einer Arbeitsplatte zu beschäftigen?? Wenn sie durchbricht (was 
sie mit Sicherheit nicht machen wird), kann es euch doch egal sein.

@TdB: Ich finde deine Basteleien toll!

von Walter R. (alte-fritz)


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und ich auch!

von Gerhard O. (gerhard_)


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Hi Walter,

Danke für Deinen Hinweis. daran habe ich gar nicht gedacht. Ich wusste 
zwar dass es lötbaren Lackdraht gibt. Leider sind die Kupferlackdrähte 
die es in Nordamerika gibt, nicht sehr gut dafür geeignet. Es sieht so 
aus als ob ich mir das aus Europa zukommen lassen müsste.


Grüße,
Gerhard



Walter R. schrieb:
> Ahoi Gerhard,
>
> zerlege alte Trafos und verwende dann diese Drähte in den verschiedenen
> Stärken.
>
> Mit Bleilot lassen sich diese isol. Drähte wunderbar löten,. ohne
> vporher den Lack abzukratzen.
>
> GW

von Gerhard O. (gerhard_)


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Nachtrag:

Jetzt habe ich den Link bemerkt. Leider liefert der nicht außerhalb von 
Europa. Werde ihm mal schreiben. Vielleicht macht er eine Ausnähme.

Gerhard


kevin __ schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Hallo Kevin,
>>
>> Ist das direkt lötbarer Draht oder muss vorher die Isolation entfernt
>> werden?
>> Wenn ja, wo bekommt man solchen Draht?
>>
>> Ich baute auch vor Jahren eine Raketenabschusssteuerung mittels RS485.
>>
>> Sieht gut aus für Lötrasterbords.
>>
>> MfG,
>> Gerhard
>
> Das ist Kupferlackdraht, der eine transparente Isolierschicht hat welche
> erst bei genügen Hitze schmilzt und den Draht lötbar macht. Bekommt man
> z.b. hier:
> 
Ebay-Artikel Nr. 370820350904

von Thomas D. (thomasderbastler)


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Hmmm mit dem Trafodraht wusste ich auch nicht...also ran an die alten 
Trafos !

Mathias O. schrieb:
> @TdB: Ich finde deine Basteleien toll!

Danke !

von Walter R. (alte-fritz)


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Servus Gerhard,

keine Ursache.

In Old Germany von Bekannten alte Trafos von ihren Blechpaketen befreien 
lassen und die Spulen dann nach Amiland versenden.

Alte Trafo findet man zuhauf auf Schrott- Entsorgungsplätzen.

Grüße Walter

von Rainer D. (raineranfaenger)


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Hallo TdB
Ich finde deine Basteleien auch toll.
Weiter so.
Du hast eine Arbeitsplatte zum Geräte draufstellen.
Andere haben sowas ähnliches vorm Kopf.
Gruß Rainer

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Gerhard O. schrieb:
> Es sieht so
> aus als ob ich mir das aus Europa zukommen lassen müsste.

Nicht unbedingt. Die Ost-Westspulen in alten Farbfernsehern sind auch 
prima, der Spulenkörper dient auch gleich als Spender. Ich habe mir 
dafür einen Druckbleistift leicht umgebaut... Die Spulen solltest du 
sogar in NTSC Glotzen finden :-)
@Kevin: Prima Projekt, hehehe. Meine Schaltungen sehen von hinten auch 
so aus.
Tipp: Das ist hier zwar kein Schaltungskritik Thread, aber ich würde dir 
trotzdem empfehlen, die Stromversorgung für die RFM Module nochmal extra 
zu sieben mit einem LC Glied. Du wirst mit enorm gesteigerter Reichweite 
und Datensicherheit belohnt. Ich löte auf die Rückseite der Module noch 
einen SMD Abblockkondensator an VCC gegen Masse, das ist aber ein 
bisschen fummelig.

: Bearbeitet durch User
von Teo D. (teoderix)


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von Gerhard O. (gerhard_)


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Das sagst Du mir jetzt - Man kommt praktisch nicht mehr an alte Monitore 
an weil die gleich entsorgt werden und die Entsorger geben nichts her...

Ich hätte wirklich nicht daran gedacht die als Drahtspender 
anzusehen.;-)


Grüße,
Gerhard


Matthias Sch. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Es sieht so
>> aus als ob ich mir das aus Europa zukommen lassen müsste.
>
> Nicht unbedingt. Die Ost-Westspulen in alten Farbfernsehern sind auch
> prima, der Spulenkörper dient auch gleich als Spender. Ich habe mir
> dafür einen Druckbleistift leicht umgebaut... Die Spulen solltest du
> sogar in NTSC Glotzen finden :-)
> @Kevin: Prima Projekt, hehehe. Meine Schaltungen sehen von hinten auch
> so aus.
> Tipp: Das ist hier zwar kein Schaltungskritik Thread, aber ich würde dir
> trotzdem empfehlen, die Stromversorgung für die RFM Module nochmal extra
> zu sieben mit einem LC Glied. Du wirst mit enorm gesteigerter Reichweite
> und Datensicherheit belohnt. Ich löte auf die Rückseite der Module noch
> einen SMD Abblockkondensator an VCC gegen Masse, das ist aber ein
> bisschen fummelig.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Teo Derix schrieb:
> Ich kann nur echten Fädeldraht empfehlen!
> http://www.reichelt.de/index.html?ACTION=3;ARTICLE=55443;SEARCH=F%C4DELDRAHT

Die gibt es bei uns, nur finde ich das abisolieren immer eine Art 
Landplage.

Gerhard

von Student T. (hberg)


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Matthias Sch. schrieb:
> Tipp: Das ist hier zwar kein Schaltungskritik Thread, aber ich würde dir
> trotzdem empfehlen, die Stromversorgung für die RFM Module nochmal extra
> zu sieben mit einem LC Glied. Du wirst mit enorm gesteigerter Reichweite
> und Datensicherheit belohnt. Ich löte auf die Rückseite der Module noch
> einen SMD Abblockkondensator an VCC gegen Masse, das ist aber ein
> bisschen fummelig.

Bisher konnte ich die Reichweite noch nicht testen, habe aber bereits 
bei anderen Modulen gemerkt, dass selbst bei höheren Leistungen 
(RFM23BP) die Reichweite sich in Grenzen hält. Danke für den Tip. Werde 
ich ausprobieren!

von Gerhard O. (gerhard_)


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Wenn ich ganz in Verzweiflung gerate werde ich daran denken;-)

Grüße,
Gerhard


Walter R. schrieb:
> Servus Gerhard,
>
> keine Ursache.
>
> In Old Germany von Bekannten alte Trafos von ihren Blechpaketen befreien
> lassen und die Spulen dann nach Amiland versenden.
>
> Alte Trafo findet man zuhauf auf Schrott- Entsorgungsplätzen.
>
> Grüße Walter

von Gerhard O. (gerhard_)


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Thomas der Bastler schrieb:
> Hmmm mit dem Trafodraht wusste ich auch nicht...also ran an die alten
> Trafos !
>
> Mathias O. schrieb:
>> @TdB: Ich finde deine Basteleien toll!
>
> Danke !

Ich auch.

P.S. Die Frontplatte würde ich allerdings schon erden.

"Death is so permanent..."

Grüße,
Gerhard

von Chris (Gast)


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Gerhard O. schrieb:
> Nachtrag:
>
> Jetzt habe ich den Link bemerkt. Leider liefert der nicht außerhalb von
> Europa. Werde ihm mal schreiben. Vielleicht macht er eine Ausnähme.
>
> Gerhard

http://www.verotl.com/de/category/Verkabelungssysteme

Die haben sicher auch Vertriebspartner in Nordamerika.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Chris schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Nachtrag:
>>
>> Jetzt habe ich den Link bemerkt. Leider liefert der nicht außerhalb von
>> Europa. Werde ihm mal schreiben. Vielleicht macht er eine Ausnähme.
>>
>> Gerhard
>
> http://www.verotl.com/de/category/Verkabelungssysteme
>
> Die haben sicher auch Vertriebspartner in Nordamerika.

Hi Chris,

Danke für den Link. Das sieht viel versprechend aus.

Grüße,
Gerhard

von Thomas D. (thomasderbastler)


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Gerhard O. schrieb:
> P.S. Die Frontplatte würde ich allerdings schon erden.

Mache...übrigens wenn ich mal die letzten Postings so durchlese...der 
Ton macht die Musik..immer schön freundlich sein.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Thomas der Bastler schrieb:
> Hmmm mit dem Trafodraht wusste ich auch nicht...also ran an die alten
> Trafos !
>
> Mathias O. schrieb:
>> @TdB: Ich finde deine Basteleien toll!
>
> Danke !

Jetzt beginnt vielleicht bald das große Trafosterben...

Eigentlich schade, da ich Deutsche Trafos immer wegen der hohen Qualität 
bewundert hatte.

Unsere Trafos hier sind nicht sehr schön. Meistens haben die keinen 
richtigen Spulenkörper , nur einen getränkten Wickel. Die eignen sich 
nur bedingt zum umwickeln.

Die früheren deutschen Pertinaxspulenkörper waren für den Umbau viel 
besser geeignet.

Grüße,
Gerhard

von Thomas D. (thomasderbastler)


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Ich habe noch unmengen von Ringkerntrafos...

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Teo Derix schrieb:
> Ich kann nur echten Fädeldraht empfehlen!
> http://www.reichelt.de/index.html?ACTION=3;ARTICLE=55443;SEARCH=F%C4DELDRAHT

Bei allem Respekt für Frau Reichelt, aber 21 Euro für 40m Fädeldraht ist 
wirklich zu viel. Der ist zwar schön lila, aber ich bin mit dem CuL 
0,15mm aus den alten Philips Fensehern bestens bedient - auch wenn er 
nur kupferfarben ist. Ab ca. 300°C schmilzt der Lack und der Draht lässt 
sich schön löten.

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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Thomas der Bastler schrieb:
> Ich habe noch unmengen von Ringkerntrafos...

Die lassen sich aber nur schwer ab oder umwickeln. Oder gibt es da einen 
Trick?

von Gerhard O. (gerhard_)


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Matthias Sch. schrieb:
> Teo Derix schrieb:
>> Ich kann nur echten Fädeldraht empfehlen!
>> http://www.reichelt.de/index.html?ACTION=3;ARTICLE=55443;SEARCH=F%C4DELDRAHT
>
> Bei allem Respekt für Frau Reichelt, aber 21 Euro für 40m Fädeldraht ist
> wirklich zu viel. Der ist zwar schön lila, aber ich bin mit dem CuL
> 0,15mm aus den alten Philips Fensehern bestens bedient - auch wenn er
> nur kupferfarben ist. Ab ca. 300°C schmilzt der Lack und der Draht lässt
> sich schön löten.

Das finde ich auch teuer. Ich habe zwar 20 Jahre alten Fädeldraht 
rumliegen, löten durch die Isolation läßt sich der überhaupt nicht.

Vielleicht sollte ich mal Neuen bestellen. Vielleicht hat sich auf dem 
Gebiet was geändert.

MfG,
Gerhard

von MWS (Gast)


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Walter R. schrieb:
> Ahoi Gerhard,
>
> zerlege alte Trafos und verwende dann diese Drähte in den verschiedenen
> Stärken.

Gerhard O. schrieb:
> Thomas der Bastler schrieb:
>> Hmmm mit dem Trafodraht wusste ich auch nicht...also ran an die alten
>> Trafos !
>>
>> Mathias O. schrieb:
>>> @TdB: Ich finde deine Basteleien toll!
>>
>> Danke !
>
> Ich auch.

Gerhard O. schrieb:
> Teo Derix schrieb:
>> Ich kann nur echten Fädeldraht empfehlen!
>> http://www.reichelt.de/index.html?ACTION=3;ARTICLE...
>
> Die gibt es bei uns, nur finde ich das abisolieren immer eine Art
> Landplage.

Ließen sich all diese wirren Ansichten vielleicht mit dem Einatmen von 
zuviel giftigem Toluol-2,4-diisocyanat erklären?

Warum wird es wohl durchlötbaren richtigen Fädeldraht geben, wenn man 
doch genausogut den selbst abgewickelten, guten und beim Abschmelzen der 
Lackschicht ein wenig giftigen Trafodraht verwenden kann?

Ihr könnt ja gern noch den Rest Eures eigenen Hirns weggasen, aber 
verbreitet diesen Schmarrn doch nicht auch noch öffentlich.

von Teo D. (teoderix)


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Gerhard O. schrieb:
>> Ich habe noch unmengen von Ringkerntrafos...
>
> Die lassen sich aber nur schwer ab oder umwickeln. Oder gibt es da einen
> Trick?

Ein "Brettchen" in geeigneter Länge und Breit, 2keilförmigen 
Einkerbungen an den schmalen Enden, zum ab o. aufwickeln :)

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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Teo Derix schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>>> Ich habe noch unmengen von Ringkerntrafos...
>>
>> Die lassen sich aber nur schwer ab oder umwickeln. Oder gibt es da einen
>> Trick?
>
> Ein "Brettchen" in geeigneter Länge und Breit, 2keilförmigen
> Einkerbungen an den schmalen Enden, zum ab o. aufwickeln :)

Ähnlich dem Webstuhlschiffchen, nehme ich an. Ja das müsste 
funktionieren.

Ich habe mal eine zusätzliche Wicklung aufgebracht. War allerdings 
damals etwas mühsam. Nur waren es zum Glück nicht zu viele Windungen.

von Gerhard O. (gerhard_)


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MWS schrieb:

> Ließen sich all diese wirren Ansichten vielleicht mit dem Einatmen von
> zuviel giftigem Toluol-2,4-diisocyanat erklären?
>
> Warum wird es wohl durchlötbaren richtigen Fädeldraht geben, wenn man
> doch genausogut den selbst abgewickelten, guten und beim Abschmelzen der
> Lackschicht ein wenig giftigen Trafodraht verwenden kann?
>
> Ihr könnt ja gern noch den Rest Eures eigenen Hirns weggasen, aber
> verbreitet diesen Schmarrn doch nicht auch noch öffentlich.

Dann ist also der neue lötbare Fädeldraht wohl doch noch am 
empfehlungswertesten?

von Thomas D. (thomasderbastler)


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Teo Derix schrieb:
> Ein "Brettchen" in geeigneter Länge und Breit, 2keilförmigen
> Einkerbungen an den schmalen Enden, zum ab o. aufwickeln :)

Genauso habe ich auch gemacht, ging am Anfang etwas mühsam, bis man den 
richtigen Dreh raus hatte. Wollte einen 80V auf 2 x 40V unwickeln. am 
Ende wars OK

von zero t. (Gast)


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Samstag Abend.. da haben die Mods anscheinend besseres zu tun als zu 
moderieren.
Leute, schaut wie der Thread heißt: "Zeigt her eure Kunstwerke" und 
nicht "TdBs Flamethread" oder "Trafo (ab)wickeln für Fortgeschrittene".

Dieser Monsterthread ist sowieso kaum noch überschaubar. Macht doch 
einfach ein neues Thema auf..

von Ingo D. (ingo2011)


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Gerhard O. schrieb:

> Dann ist also der neue lötbare Fädeldraht wohl doch noch am
> empfehlungswertesten?

Hi Gerhard,

ja, so sieht es aus. Ich habe auch immer vor dem hohen Preis 
zurückgeschreckt, muss aber sagen, das es die optimale Lösung ist.
Von einer Rolle würde ich mich aber trennen. Schick mir ne PM.

Gruß Ingo

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Bernd Stein schrieb:
> Sowas muß doch auch verjähren, das sind doch 30 Jahre alte Klamotten.

70 Jahre ist die Frist.

von Helge A. (besupreme)


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Jetzt mal was voll langweiliges - vielleicht für den einen oder anderen 
als Anregung für ein Recycling-Projekt.

Vor vielen Jahren, ungefähr 2001, hatte mein damaliges Schnauferle eine 
schwächelnde Batterie. Und draußen waren's ungefähr zwanzig Grad, Minus.

Auf den Arbeitstisch bekam ich einen defekten Uralt-Laptop mit der 
Maßgabe, das Ding zu entsorgen oder mit heimzunehmen. Da ich keine 
Verwendung für einen defekten Rechner mit 386sx16 hatte, war der 
verwendbare Anteil schnell ausgemacht: Ein Laptop-Netzteil. Im Vergleich 
zu heute gab es damals eher Schrauben als Klebstoff, das Teil ließ sich 
einfach öffnen. Das Netzteil enthält den üblichen einfachen 
Sperrwandler, allerdings mit einem hübschen Extra: Der Ausgang war 
strombegrenzt. Die restliche Beschaltung mit TL431 und Optokoppler ließ 
sich durch Anpassen des Spannungsteilers auf eine Ausgangsspannung von 
13,8V ändern.

Zum Glück war auch noch ein Kabelchen mit 2 Polklemmen über, sodaß der 
Umbau des Laptop-Netzteils auf ein Autobatterie-Ladegerät in ungefähr 
der Zeit vonstatten ging, die ich gerade zum Schreiben dieses Textes 
benötige.

von Skeptiker (Gast)


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Erstaunter (Gast) schrieb:

> Keine galvanische Trennung, Schalter mit Metallhebel, ...

"Schalter mit Metallhebel"

Na und? Was ist so besonders gefährlich an Schaltern mit Metallhebel? Es 
ist völlig egal, ob der Kipphebel aus Metall oder Kunststoff ist, 
solange das Teil für Netzspannung ausgelegt ist und die Qualität 
(Robustheit) stimmt.

Beispiel Conrad 703116

von Michaela (Gast)


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Helge A. schrieb:
> Jetzt mal was voll langweiliges - vielleicht für den einen oder anderen
> als Anregung für ein Recycling-Projekt.

Sehr schön! Wie lustig vor allem, dass ich für das selbe Problem die 
fast gleiche Lösung hatte...

Das Netzteil bei mir war ein altes ATX mit irgendwas um die 5V/40A, 
12V/25A. Hab das dann sekundärseitig komplett geschlachtet und dabei den 
Aufbau versucht zu verstehen. Alles was dann nicht nötig war ist raus 
geflogen, also komplette 5V, 3,3V und negative Rails sind weg. Aus den 
Teilen und den Leiterbahnen hab ich dann eine maximal belastbare 12V 
Schiene gebastelt. Anschließend noch die Feedback-Schaltung so 
modifiziert, dass ihr die nun fehlenden 5V und 3.3V nicht in die Quere 
kommen und dafür aber die 12V nach ca. 14V verschoben. "Dicke" Kabel ran 
und Spaß...

Ja über eine Sicherung hatte ich auch mal nachgedacht, aber ich dachte 
mir bevor was kaputt geht geht erstmal der Schaltregler in die Knie und 
gibt mir Zeit zum reagieren. Funktioniert auch. Mit Warnmeldung. Mir ist 
mal der positive Kontakt an den Rahmen gekommen als das Netzteil an war. 
Hat schön gefunkt, ich hab gezuckt und der Kurzschluss war weg. 
Menschliche Sicherung nenne ich das... die "dicken" Kabel tun das 
Übrig(erzähl ich gleich noch).

Was das Teil jetz an Strom liefert kann ich nicht sagen bis 12A konnte 
ich messen, aber weiter als 10A kann mein Multimeter nicht. Die 12A 
waren also schon ausserhalb des Messbereichs meines DMM.

Zudem sind die "dicken" Kabel nur dick isoliert und haben nur ca. 1mm² 
Leiterquerschnitt. Totale Verarsche die Dinger, aber das bekommt man 
halt wenn man billig bei Aldi kauft. Zum Starten des Rollers hats aber 
immer gereicht bis eines Tages die Batterie so schwach war, dass der 
Roller wieder aus gegangen ist sobalt ich das Gerät abgesteckt hab ohne 
die Drehzahl hoch zu halten... Doofe elektronische Zündungen, früher war 
halt doch alles Besser ;)

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Michaela schrieb:
> Das Netzteil bei mir war ein altes ATX mit irgendwas um die 5V/40A,
> 12V/25A. Hab das dann sekundärseitig komplett geschlachtet und dabei den
> Aufbau versucht zu verstehen.

Ich habe hier übrigens mal beschrieben, wie man die 5V Rail auch noch 
oben auf die 12V raufpacken kann:
http://www.schoeldgen.de/bassalizer/index.html
Im 2ten Bild von oben - ich habe das damals gebraucht, weil ich für die 
Bassanlage ungefähr 40A / 12V brauche, das damalige Netzteil zwar 500W 
hatte, aber nicht alles auf den 12V. Das hat lange sehr gut 
funktioniert, bis es die neuen Monsternetzteile mit 1kW gab. So eines 
arbeitet heute in der Anlage.

von Helge A. (besupreme)


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Starthilfekabel mit nur ca. 1mm² Leiterquerschnitt sind mir noch nit 
untergekommen - die gewöhnlichen Baumarktdinger haben nur immer so 
grausam schlechte Klemmen. Die "Kontaktstückchen" schmelzen dann gern 
einfach hinten raus aus dem Plastik.

Meinen "Laptoplader" hab ich meist im Auto dabei, der ist klein und 
leicht und läßt sich im Notrad verstauen.

Matthias Sch. schrieb:
> wie man die 5V Rail auch noch
> oben auf die 12V raufpacken kann

Tja mein aktuell zerpflücktes PC-Netzteil wollte ich genau so einer 
Verwendung zuführen. Allerdings steht das grad sehr auf tönernen Füßen: 
Erstens ist das ein dummer Sperrwandler, bei dem der Designer auf der 
Primärseite ein paar unappetitliche (verlustreiche) Tricks notwendig 
hatte. Zweitens wurden sekundär erst 3,3V erstellt. Da drauf wirden die 
5V gesetzt, und da drauf nochmal die 12V. -- Nur mit einer einzigen 
neuen Sekundärwicklung komme ich jetzt aber auf +14,5V Fluß und -66V 
Sperren. Das wird die 40V-Shottky schwerlich lange überleben. Schade. 
Wird grad zu Ersatzteilen verarbeitet. Mal sehn, ob ich irgendwo noch 
einen Gegentakt-Flußwandler auftreiben kann.

So, weiter im Programm.. ;)

Verlustarmes Linearnetzteil Nummer 10337,5 (gibts ja jede Woche hier)

Dies ist eine simple Schaltung, die ich schon häufiger aufgebaut hatte. 
Hier mal als einstellbare Spannungsquelle für 10-14V / 3A begrenzt. Zur 
Verfügung stand ein Laserdrucker, ein kupferkaschierter Platinenrest, 
Rohrreiniger, ein leeres Gehäuse mit einem Meßinstrument und einem 
Schalter drin, zwei Führungsschienen und ein CPU-Kühlkörper ausm alten 
PC, ein 50VA-Halogentrafo und bissel Vogelfutter. Ich war mitten im 
Umzug und wollte eine CB-Funke reparieren.

Die Schaltung besteht aus Referenz TL431, Differenzverstärker, Mosfet.

Layout auf dem Laser ausgedruckt und auf die nackte Platine gebügelt. 
Überflüssiges Papier abgewaschen und ab in das Schälchen mit aufgelöstem 
Rohrreiniger. Nach ungefähr einer halben Stunde war die Platine dann 
brauchbar. Also vorsichtig die Tonerreste entfernt und Löcher gebohrt.

Da mir eine Isolation zwischen GND und PE egal war, ist der Mosfet 
direkt auf den Kühler geballert. Übrigens ist ein Brückengleichrichter 
aus Shottkies keine gute Idee. Die hielten den Einschaltstrom durch die 
10mF nur zwei, drei mal aus und wurden durch normale Dioden ersetzt.

Das Instrument ist so verschaltet, daß es mir die Spannung von 10-14V 
anzeigt. Das ist auch der Einstellbereich mit Poti. Die Zweifarb-LED ist 
grün im Leerlauf und rot bei voller Belastung. Reicht.

Hier 
http://www.elektronikwerken.info/index.php?page=Verlustarmes_lineares_Netzteil_mit_MOSFET 
ist eine Version für 1/4 Eurokarte. Wer die Eagle-Dateien haben will, 
PN.

von F. F. (foldi)


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Matthias Sch. schrieb:
> F. Fo schrieb:
>> Vielleicht kein Kunstwerk, aber sicher nützlich:
>>
>> Universal Programmieradapter für den ATTiny10.
>
> Ah, jetzt habe ich ihn auch mal gesehen. Sehr nett, foldi!

Vielen Dank!

von F. F. (foldi)


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Teo Derix schrieb:
> Ich kann nur echten Fädeldraht empfehlen!
> http://www.reichelt.de/index.html?ACTION=3;ARTICLE=55443;SEARCH=F%C4DELDRAHT

Wo wir gerade beim Fädeldraht sind (den habe ich übrigens auch), gibt es 
Empfehlungen welcher sich besonders gut löten lässt?

Ich stelle den Lötkolben schon immer auf 380°C ein, aber der lässt sich 
immer noch schlecht löten, sodass ich Angst um die Bauteile haben muss. 
Mache den immer im Bereich der nächsten Lötstelle heiß und verzinne den 
vor. Ist aber verdammt lästig.
Also, wenn jemand einen Draht hat der sich besonders gut löten lässt 
oder einen Tipp wie ich das besser machen kann, immer her damit.

von J. L. (lindenbaum)


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F. Fo schrieb:
> Ich stelle den Lötkolben schon immer auf 380°C ein

Hört sich komisch an - ich löte mit meiner JBC-Lötstation üblicherweise 
zwischen 300 und 350°C, das Verowire hat sich damit bisher immer sauber 
löten lassen.

von F. F. (foldi)


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J. L. schrieb:
> F. Fo schrieb:
>> Ich stelle den Lötkolben schon immer auf 380°C ein
>
> Hört sich komisch an - ich löte mit meiner JBC-Lötstation üblicherweise
> zwischen 300 und 350°C, das Verowire hat sich damit bisher immer sauber
> löten lassen.

Ich hab ne Icon Pico und die dürfte auch nicht die schlechtestet sein.
Gefühlt dauert es eine Ewigkeit bis der Draht sich mit dem Lot 
verbindet.
Ich habe das Zeugs von Reichelt, das mit dem Fädelstift.

von J. L. (lindenbaum)


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F. Fo schrieb:
> Ich habe das Zeugs von Reichelt, das mit dem Fädelstift.

Exakt das nutze ich auch, ich hatte da bisher keinerlei Probleme mit.

von Michaela (Gast)


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J. L. schrieb:
> F. Fo schrieb:
>> Ich habe das Zeugs von Reichelt, das mit dem Fädelstift.
>
> Exakt das nutze ich auch, ich hatte da bisher keinerlei Probleme mit.

Scheiße teuer und doch nutzen es offenbar so viele (einschließlich mir), 
sehr amüsant ;)

F. Fo schrieb:
> Also, wenn jemand einen Draht hat der sich besonders gut löten lässt
> oder einen Tipp wie ich das besser machen kann, immer her damit.

Der Trick ist die richtige Technik:
a) richtige Löstspitze:
http://www.ersa-shop.de/images/product_images/popup_images/ps13203.jpg
mit der kann man fast alles Löten. BGAs gehn nicht und alles mit 
Thermal-Pad, aber sonst hab ich damit von 0201er SMD-Körnerfutter über 
SOTxx Bauteilen, und QFN (also die ohne Drahtbeinchen mit nur 
Metallkanten) bis hin zu dicken großen Steckern alles schon schön 
gelötet. Hat ne dünne ecke mit viel wärme-Nachschub, und ne breite kante 
wenns mal noch mehr Power braucht.
Die dünnen Nadel-Spitzen bringen mir einfach keine Wärme ins Material.
b) ist natürlich auch das Vorverzinnen ganz wichtig. Und das geht indem 
man ein abgeschnittenes Ende langsam vom ende her durch einen Zinnklecks 
auf einer 350°-Lötspitze von oben zieht. Langsam meint, dass wenn man 
den Draht ca. 3 sekunden flach rein hält (so, dass möglichst viel draht 
am Kolben anliegt) und dabei ein klein wenig "rührt" dann ist das bombig 
verzinnt.
Und schon kannst du das überall ran löten.
Ganz easy, kann jeder lernen!

Sorry für offtoppic.

von F. F. (foldi)


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Michaela schrieb:

> b) ist natürlich auch das Vorverzinnen ganz wichtig.

Das ist gerade der Punkt, genau das soll der Draht ja nicht, er soll ja 
direkt gelötet werden können. Bis dann aber die Isolierung verbruzelt 
ist (ich nenne das so, weil man das beim Löten so sehen kann) ist alles 
so heiß, dass ich Angst um die Bauteile habe. Hab noch in meinem 
Werkzeug so einen Lackdrahtkratzer gefunden. Beim nächsten löten versuch 
ich den mal.

von Art (Gast)


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Überschrift
Re: Zeigt her eure Kunstwerke (2)

nicht FÄDELTECHNIK ;-)

von Stefan D. (reverse)


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Bleifrei mit einer Weller auf 380°C, Spitze ist etwa 3 mm breit , geht 
super. Etwas Zinn auf die Spitze und das Ende des Fädeldrahts in den 
Bollen reinschieben. Lößt es sich nicht sofort, 2-3 mm vom Fädeldraht 
abknipsen und nochmal reinschieben. Das Zinn mit den Lackresten 
abwischen und normal weiter löten.

: Bearbeitet durch User
von F. F. (foldi)


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Art schrieb:
> Überschrift
> Re: Zeigt her eure Kunstwerke (2)
>
> nicht FÄDELTECHNIK ;-)

Kann aber auch zum Kunstwerk werden. So eine Art Kunststopfen.

Du musst es doch nicht lesen. Warte einfach bis wieder Bildchen kommen. 
Da kannst du vermutlich besser folgen.

von Dirk M. (dmd)


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Da es ja hier nicht auf Schönheit oder Komplexität ankommt, zeige ich 
auch mal mein ... -werk.
An dem kleinen Inkrementalgeber stellt man die Solltemperatur ein und 
der Mischer dreht sich links oder rechts, bis es passt. Die beiden 
Sensoren sind DS1621 (TWI).
Später - ich hoffe noch in diesem Leben - soll das Ganze mal automatisch 
über die Aussentemperatur geregelt werden.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Dirk M. schrieb:
> Da es ja hier nicht auf Schönheit oder Komplexität ankommt, zeige ich
> auch mal mein ... -werk.

Also ich finde die VFD schon schön - ich wäre nur vermutlich zu geizig, 
so ein Display Tag und Nacht zu betreiben wg. des Stromverbrauches. Aber 
vllt. regelst du es ja ab, wenn du nix dran machst? Auch die Platine am 
Rohr hat was, hehehe.

: Bearbeitet durch User
von F. F. (foldi)


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Nervte mich sehr, dass dieser HDMI Umschalter immer von Hand 
umgeschaltet werden muss, bzw. immer (und das auch nicht zuverlässig) 
auf das gerade aktivierte Gerät schaltet.
Da ich noch ein bisschen EEVblog gucken wollte und gerade im Sessel saß, 
schaltete dieses doofe Ding mal wieder nicht um, also hab ich kurzer 
Hand einen Fototransistor parallel zum Schalter eingebaut und zum 
bedienen nehme ich einen Laserpointer. Hat ganze 15 Minuten gedauert. 
:-)

von Walter R. (alte-fritz)


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Ahoi Foldi,

sehe da nur einen Staubsauger?

GW

von F. F. (foldi)


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Walter R. schrieb:
> Ahoi Foldi,
>
> sehe da nur einen Staubsauger?
>
> GW

Bild ist vielleicht ein bisschen klein, aber wenn du den Staub doch noch 
sehen kannst, dann  ist das Bild wohl doch noch zu groß. ;-)

von Marius S. (lupin) Benutzerseite


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Na da hat aber jemand die Bildformate beachtet. Bei null Information 
muss das Bild aber auch 0kb groß sein ;-)

von Dirk M. (dmd)


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Matthias Sch. schrieb:
>ich wäre nur vermutlich zu geizig, so ein Display Tag und Nacht
>zu betreiben wg. des Stromverbrauches.

Da muss ich dir leider Recht geben. Ich hatte das vor einiger Zeit mal 
gemessen und demnach sind es 3,50€/Monat (ca.16W). Jede Woche sage ich 
mir, da muss ich nochmal bei, aber...
Die kleine Platine ist noch mit diesen Dämmrohren aus Kautschuk 
umwickelt.

von Marius S. (lupin) Benutzerseite


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Wo hast du denn das VFD her und welcher Typ ist es?

Brennen die nicht auch ein?

von Dirk M. (dmd)


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Von den VFD's habe ich über 10 Stück in verschiedenen Grössen. Die sind 
alle aus alten Abrechnungsmaschinen. Das vom Foto ist ein 2x40 CU40026 
von NORITAKE ITRON. Lässt sich sehr einfach über UART ansteuern. Ob die 
Dinger einbrennen, kann ich nicht sagen. Ich sehe bis jetzt noch 
nicht's.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Dirk M. schrieb:
> Von den VFD's habe ich über 10 Stück in verschiedenen Grössen. Die sind
> alle aus alten Abrechnungsmaschinen. Das vom Foto ist ein 2x40 CU40026
> von NORITAKE ITRON. Lässt sich sehr einfach über UART ansteuern. Ob die
> Dinger einbrennen, kann ich nicht sagen. Ich sehe bis jetzt noch
> nicht's.



Hallo Dirk,

VFDs haben nur eine begrenzte Lebensdauer, gleich den alten 
Vakuumröhren. Auch brennen sich die Leuchtflächen mit der Zeit ein. Ich 
habe auch einige Itron graphische VFDS mit leicht eingebrannten Pixeln. 
Die Halbwertszeit eines VFD ist weniger als 50kHr.

Ich persönlich würde eher für solche Anwendungen wie Deine ein LCD 
Display wählen. Sonst schlage ich vor das VFD nur beim Ablesen 
einzuschalten. Auch könnte es nicht Schaden im Abschaltzustand auch die 
VFD-Heizung abzuschalten. Mit einem Abschalt-Timer kann man dann nicht 
einmal vergessen das Display abzuschalten.

Mfg,
Gerhard

von Dirk M. (dmd)


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Danke für die Info's. Ich habe die VFDs auch nur benutzt, weil ich so 
viele von den Dingern rumliegen habe und ich sie auch ganz schick finde. 
Dann muss ich nun wohl doch mal bei und eine Abschaltung einbauen.

VG
-Dirk-

von Magnus M. (magnetus) Benutzerseite


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Dirk M. schrieb:
> Dann muss ich nun wohl doch mal bei und eine Abschaltung einbauen.

Bei 16W Leistungsaufnahme würde sich doch ein Bewegungsmelder für die 
Aktivierung der Anzeige anbieten. Braucht nicht viel Strom und du hast 
keine Einbußen bei der Bedienung (Anzeige ist immer dann aktiv, wenn 
Jemand in der Nähe ist).

von Dirk M. (dmd)


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Ich hatte an einen Lichtsensor gedacht. Da das Ding im Heizungskeller 
hängt und es dort auch tagsüber ziemlich dunkel ist, könnte man das 
Display nur bei "Licht an" aktivieren. Ein Bwegungsmelder ist aber auch 
nicht schlecht - mmh.., da muss ich nochmal drauf rumdenken. Danke für 
den Hinweis.

-Dirk-

von Helge A. (besupreme)


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Ich kenne eine Anwendung von solchen VFD's, bei denen wurde in 
bestimmten Zeitabständen invers angezeigt. Die wurden natürlich auch 
nach ein paar Jahren dunkler, aber gleichmäßig. Die waren eingebaut in 
Bedientafeln für Industrieanwendung. Wenn 1h keine Taste gedrückt wurde, 
waren die ausgeschaltet.

Brauchen diese hier wirklich so viel Leistung? - Ich hatte bis jetzt 
noch nie so ein Display, das mehr als handwarm wurde!

Ich find die Dinger auch viel cooler als ein langweiliges LCD. :)

von Dirk M. (dmd)


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Die 16W habe ich natürlich am Netzstecker gemessen, also verbraucht die 
ganze Apperatur so viel. Der Motor zieht ja auch etwas. Nun muss ich zu 
meiner Schande gestehen, dass ich die 19V vom Netzteil(brauch ich für 
den Motor) mit einem 7805 runterregele. Das Ding kommt gut auf 
Temperatur. Ich meine mich zu erinnern, dass das VFD ca. 1A zieht, also 
ca. 5W verbraucht. Das sind aber auch über 12€ im Jahr.

-Dirk-

von F. F. (foldi)


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Dirk M. schrieb:
> Das Ding kommt gut auf
> Temperatur.

Ist ja auch ein Heizungskeller. :-)
Lichtsensor, Bewegungsmelder ... ein einfacher Taster tut es doch auch, 
oder.

Braucht man nicht mal programmieren, nur in die Versorgung und dann wenn 
ich wissen will was das Ding gerade anzeigt, Taster drücken.

von Mathias K. (tj7)


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Hallo,

hier mal meine Errungenschaft der letzten 1-2 Jahre. Eine fast 
vollständig selbst entwickelte und hergestellte BCD-Armbanduhr auf Basis 
eines ATtiny4313. Im Grunde ist das mein erstes richtiges Projekt, in 
dem ich überhaupt erst gelernt habe, wie man Mikrocontroller 
programmiert (dank der Hilfen in diesem Forum!), Leiterplatten entwirft 
und elekronische Schaltpläne entwickelt. Um den Thread hier zu entlasten 
(entsprechend der bereits vorgeschlagenen Idee), habe ich noch einen 
separaten Thread eröffnet mit ein paar Details und mehr Fotos zur Uhr, 
für interessierte Leute und eventuelle Diskussionen: 
Beitrag "Eigenbau: BCD-Armbanduhr"

von GB (Gast)


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Skeptiker schrieb:
> Erstaunter (Gast) schrieb:
>
>> Keine galvanische Trennung, Schalter mit Metallhebel, ...
>
> "Schalter mit Metallhebel"
>
> Na und? Was ist so besonders gefährlich an Schaltern mit Metallhebel? Es
> ist völlig egal, ob der Kipphebel aus Metall oder Kunststoff ist,
> solange das Teil für Netzspannung ausgelegt ist und die Qualität
> (Robustheit) stimmt.
>
> Beispiel Conrad 703116

An Schaltern mit Metallhebeln grundsätzlich gar nichts.
An Schaltern mit Metallhebeln, die in eine ungeerdete metallische 
Frontplatte geschraubt werden, hinter der dann 230V anliegen, jedoch 
alles.

Im Zweifelsfall wirst Du beim Schalten gegrillt, wenn doch mal 230V an 
der Frontplatte anliegen sollten.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Mathias K. schrieb:
> Uhr_Band.jpg

Lass mich raten - 5:39 Uhr morgens. Schönes Projekt, aber wann schläfst 
du? Hehehe...

Helge A. schrieb:
> Brauchen diese hier wirklich so viel Leistung? - Ich hatte bis jetzt
> noch nie so ein Display, das mehr als handwarm wurde!

Du steckst halt Strom in die Heizung, die nichts zur Helligkeit 
beiträgt, der Anodenstrom geht nochmal extra. Wie immer bei Röhren...

: Bearbeitet durch User
von Matthias F. (matthiasf)


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Hallo,
hier mal mein neustes "Kunstwerk". Es ist ein Kopfhörerverstärker mit 3 
russischen Doppeltrioden vom Typ 6N3P. Klingt richtig gut und laut - 
allerdings liegt der Stromverbrauch bei ca. 26 Watt ...

Gruß Matthias

von Marius S. (lupin) Benutzerseite


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Schöner Verstärker, der Strom lohnt sich alleine schon wegen dem schönen 
Leuchten.

Wie hast du die FFT für den THD-Wert ermittelt? Ist das LTspice?
Der THD ist nicht unbedingt gut im Vergleich zu modernen Verstärkern 
oder?

von 900ss D. (900ss)


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Matthias F. schrieb:
> Es ist ein Kopfhörerverstärker

Gefällt mir, schön geworden. 26W .... tja das ist Preis für Röhren, 
kenne ich auch. Einen Kopfhörerverstärker mir Röhren wollte ich auch 
schon immer bauen, die Teile liegen hier :-/ Bei mir wird er allerdings 
nicht eisenlos, ich verwende dann Ausgangsübertrager. Wenn dein 
Ausgangselko mal durchschlägt, dann geht dir wahrscheinlich ein Licht 
auf ;)

von Thomas D. (thomasderbastler)


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Ein Hammer Teil ! Respekt !
Was hast hinter der Röhren im Türmchen drin ?

von Matthias F. (matthiasf)


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Thomas der Bastler schrieb:
> Ein Hammer Teil ! Respekt !
> Was hast hinter der Röhren im Türmchen drin ?

Hallo Thomas,

dahinten drin ist der Transformator und die Siebkondensatoren 
berührungssicher untergebracht wegen der hohen Spannungen. An der 
Rückwand ist der Cinch-Eingang und Stromanschluss ...

von einer (Gast)


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Thomas der Bastler schrieb:
> Was hast hinter der Röhren im Türmchen drin ?

Trafo und Siebkondensator (kann man sehen).

von Gerhard O. (gerhard_)


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900ss D. schrieb:
> Matthias F. schrieb:
>> Es ist ein Kopfhörerverstärker
>
> Gefällt mir, schön geworden. 26W .... tja das ist Preis für Röhren,
> kenne ich auch. Einen Kopfhörerverstärker mir Röhren wollte ich auch
> schon immer bauen, die Teile liegen hier :-/ Bei mir wird er allerdings
> nicht eisenlos, ich verwende dann Ausgangsübertrager. Wenn dein
> Ausgangselko mal durchschlägt, dann geht dir wahrscheinlich ein Licht
> auf ;)

Hallo,

Gefällt mir auch. Ist wirklich mal schön ein gut aufgebautes 
Röhrenprojekt zu sehen.

Zur Spannungsicherheit am Ausgang könnte man einen   33V TVS  mit 
doppelseitigem (A Version) Begrenzungsverhalten parallel schalten. Das 
geht natürlich nur wenn die Kopfhörer PP Spannung deutlich weniger ist, 
sonst gibt es Verzerrungen.  Sonst die TVS Spannung entsprechend 
anpassen.

Absolute Sicherheit gibt es nicht.

Auch glaube ich nicht dass moderne Kopfhörer ein zu großes Risiko sind. 
Allerdings, die alten Metallmembranen Kopfhörer wie sie früher üblich 
waren, haben in der Tat in schlimmen Fällen bei Spannungdurchschlägen 
ihre Träger getötet.

Es gab mal einen ganz extremen Fall wo der Netztrafo einen Schluß 
zwischen Primär und Sekundärwicklung hatte. Dadurch war das ungeerdete 
Chassis auf Netzpotenzial. auch hatte der alte Stil Kopfhörer einen 
Schluß zum Metallgehäuse. Als der Benutzer irgend etwas Geerdetes 
anfasste wurde er augenblicklich getötet. (Stromfluss vom Kopf zur 
Hand). Das ist vor langer Zeit einem Schweizer Funkamateur passiert. 
(Ist im Steinhauser KW Sender Baubuch zu lesen).

Gruß,
Gerhard

von Helmut L. (helmi1)


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Gerhard O. schrieb:
> Allerdings, die alten Metallmembranen Kopfhörer wie sie früher üblich
> waren, haben in der Tat in schlimmen Fällen bei Spannungdurchschlägen
> ihre Träger getötet.

Zur Not koennte in eingen Staaten der USA sowas noch gebraucht werden 
...

von leiterbahn (Gast)


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Ich schließe mit Gerhard an: Ein schönes Projekt und: NEIN! Ein komplett 
sicheres Design gibt es nicht. Man kann mit durchdachtem 
Schaltungsdesign aber das Risiko minimieren - was meiner Ansicht nach in 
dem Fall geschehen ist. Die Idee mit der TVS finde ich übrigens sehr 
gut. Mit Schaudern erinnere ich mich noch an meine Jugendzeit, als 
Kollegen eine Kopfhörerbuchse an ihren - nicht netzgetrennten - 
S/W-Fernseher gezaubert haben, um auch heimlich fernsehen zu können.....

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Hier ein " Kunstgefummel ".

Widerstand und Kondensator sind glaub ich 0805 und halt Fädeldraht von 
Reichelt.

Beitrag "Fehlersuche : PIR-LED-Leuchte"

Beitrag "PIR LED-Leuchte für 230V Betrieb umbauen"

Bernd_Stein

von Gerhard O. (gerhard_)


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Matthias F. schrieb:
> Hallo,
> hier mal mein neustes "Kunstwerk". Es ist ein Kopfhörerverstärker mit 3
> russischen Doppeltrioden vom Typ 6N3P. Klingt richtig gut und laut -
> allerdings liegt der Stromverbrauch bei ca. 26 Watt ...
>
> Gruß Matthias

Hallo Matthias,

In zwei von Deinen Röhrennahaufnahmen sieht es fast so aus als ob etwas 
ionisiertes Gas im inneren Elektrodenraum zu sehen ist. Das kann 
möglicherweise bedeuten, dass über einen grösseren Zeitraum etwas Gas in 
die Röhre über die Zuleitungen ins Innere gelangt ist. Da alles bestens 
funktioniert mache Dir keine zu viele Gedanken darüber. Bei alten Röhren 
kommt das manchmal vor.

Zur Ursache kann ich im Augenblick nichts beitragen. Ich habe das früher 
ab und zu auch bei Eigenbauprojekten gesehen.


Gruß,
Gerhard

von Matthias F. (matthiasf)


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Gerhard O. schrieb:
> Matthias F. schrieb:
>
> Hallo Matthias,
>
> In zwei von Deinen Röhrennahaufnahmen sieht es fast so aus als ob etwas
> ionisiertes Gas im inneren Elektrodenraum zu sehen ist. Das kann
> möglicherweise bedeuten, dass über einen grösseren Zeitraum etwas Gas in
> die Röhre über die Zuleitungen ins Innere gelangt ist. Da alles bestens
> funktioniert mache Dir keine zu viele Gedanken darüber. Bei alten Röhren
> kommt das manchmal vor.
>
> Zur Ursache kann ich im Augenblick nichts beitragen. Ich habe das früher
> ab und zu auch bei Eigenbauprojekten gesehen.
>
>
> Gruß,
> Gerhard

Hallo Gerhard,

das sieht in echt nicht so aus - die Aufnahme wurde mit einer 
Belichtungszeit von 30 Sekunden gemacht.

Gruß Matthias

von Conny G. (conny_g)


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Mein neuestes Kunstwerk, das erste "Produkt" mit Gehäuse.

Es ist eigentlich unter dem Strich eine Funksteckdose.
Aber auf etwas höherem Niveau mit:
- Atmega328p
- RFM12, 868 Mhz
- einem Touch-Sensor (per Klinkenstecker angeschlossen) zum manuell 
schalten
- spricht das Protokoll meiner Home Automation (Funkprotokoll mit 
Prüfsummen und Paketwiederholung)
- ist demnach per URL-Call schaltbar
- antwortet mit ACK auf den Schaltvorgang, d.h. wenn ich An oder Aus 
hinfunke, dann weiss ich SICHER ob es passiert ist oder nicht
- lässt den Status abfragen, ob das Gerät an oder aus ist
- lässt sich "pingen" (Erreichbarkeit ermitteln)
- RJ45-Stecker für Software-Update ohne Aufschrauben (auch mit RS232 
herausgeführt)

Erstes Mal mit Lötstopplaminat und weissem Bestückungsdruck - nicht 
perfekt geworden, aber für's erste Mal ok.

Die 3 LEDs sind: grün = Power, rot = Alive (blinkt 1s-Takt), Datenpaket 
empfangen (flackert), gelb = Relais an

Viele Grüße,
Conny

: Bearbeitet durch User
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