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Forum: PC Hard- und Software Alles Rund um den MEDION LIFE P89626 NAS


Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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(Abgekoppelt from Mega Thread 
Beitrag "20Euro Embedded System mit ARM, 128MB ram und 256MB Flash" )


Hier alles alles Rund um den MEDION LIFE P89626 NAS von Aldi, siehe: 
http://www.mikrocontroller.net/articles/P89626

Technische Daten

    Dual Core ARM PLX-NAS7820 750MHz
    128 MB RAM
    1.50 TB (1.36 TiB) Seagate ST1500DL003-9VT1 SATA-HD
    2 x USB 2.0
    1 x Gigabit LAN (Realtek RTL8211E)

Ist anscheinend Baugleich zum Zyxel NSA-210



Erste Bilder der Platine sind online: 
https://secure.flickr.com/photos/jensdiemer/tags/p89626/

: Verschoben durch Admin
Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Die Demontage und das Wechseln der S-ATA Festplatte ist sehr einfach für 
Schrauber möglich: Unter den Gummifussflächen sind zwei Schrauben zu 
lösen, dann kann man das Gehäuse aus zwei Schalen recht einfach 
auseinander nehmen. Festplatte/Elektronik sind mit weiteren zwei 
Schrauben vom Gehäusedeckel zu lösen. Festplatte ist mit drei Schrauben 
an dem Platinenteil befestigt. Alles ohne große Probleme zu lösen und 
wieder zusammen zu bauen...

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Auf der Platine konnte ich keinen eSATA Port erkennen.

Es gibt nicht viel vorbereitete aber nicht genutzte Anschlüsse. Hab mal 
alles auf den Beiden Bilder markiert, damit man drüber reden kann:

http://flickr.com/photos/jensdiemer/6435948221/in/set-72157628232774737
http://flickr.com/photos/jensdiemer/6435947865/in/set-72157628232774737

Die Frage ist, was J4, S3 und U2 sind...

Denke J4 wird ein UART-/JTAG-Stecker sein, was?

Autor: Uwe (Gast)
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Hallo Jens,

wie hoch ist die Übertragungsgeschwindigkeit im Gigabit Lan (kleine 
Dateien, große Dateien ab 1GB)?

Thx

Autor: Hiro H. (hiro_h)
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Jens D. schrieb:
> Ist anscheinend Baugleich zum Zyxel NSA-210

Nee, im NSA-210 ist ne andere CPU drin.

Unser 7820 hat nur 1 sata port: "Consumer NAS SoC with dual-core 
processor and single-SATA port"
s. http://www.plxtech.com/products/consumer/nas7820

Autor: Christoph (Gast)
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Die CPU ist die gleiche wie im PogoPlug Pro und ähnlichen. Die spezielle 
Arch Linux ARMv6-Version könnte laufen, da die Kernelsourcen für diese 
CPU laut der Arch Linux ARM Seite nicht öffentlich sind kann man wohl 
eigene Kernel nicht bauen.

http://archlinuxarm.org/platforms/armv6/pogoplug-provideov3

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Ja, die Hardware ist nicht die selbe wie vom Zyxel NAS-210... Aber die 
Firmware ist offentsichtlich fast die selbe!

Somit geht evtl. das: 
http://zyxel.nas-central.org/wiki/Debian_without_need_to_flash

Denn der Inhalt der Datei /etc/init.d/rcS beinhaltet auch den Block '''# 
Scan USB disk for HW test.''' wie hier: 
http://zyxel.nas-central.org/wiki/Usb_key_func.sh#NSA-210

Autor: frank (Gast)
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hier basteln die Australier fleißig dran rum...

http://forums.whirlpool.net.au/forum-replies.cfm?t=1817691&p=17

btw.. hat einer vll noch ein nas abzugeben, hab'kein mehr bkommen..

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Also die Original Firmware kann man irgendwie vergessen...

Neben der üblen mit viel zu viel JavaScript gemachten Web-App mal 
abgesehen.

Ich kann den Server-Namen von "nas-server" zwar ändern. Allerdings 
scheint es so, das der alte Name nach einem Neustart wieder aktiv ist, 
obwohl in der Web-Oberfläche der neue Name drin steht...

Anscheinend kann ich auch das admin Passwort von 1234 nicht ändern...

Kann das jemand Bestätigen? Hat überhaupt jemand auch das Ding gekauft?

Autor: SoulEraser (Gast)
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Also das Admin password konnte ich ohne Probleme ändern.

Nun zum DNS namen.

Bei Windows öffne einmal die CMD

und geben folgenden Befehl ein

ipconfig /flushdns


Das ist der DNS Cache für dein Windows

Deshalb kannst du auch die NAS immer noch unter dem alten Namen 
aufrufen.

Da dieser zuerst abgefragt wird.

Hat jemand schon versucht pyload darauf zu installieren ?

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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SoulEraser schrieb:
> Also das Admin password konnte ich ohne Probleme ändern.

Also ich hab es jetzt mehrfach versucht, aber es bleibt bei 1234. Egal, 
ob ich das neue Passwort direkt nach dem anmelden setzte (Soll man ja, 
wenn man 1234 genutzt hat), oder wenn ich es in der Benutzerverwaltung 
mache...

Zum DNS: Mag sein, das der andere Samba Server das nicht geschnallt 
hatte... Mal sehen ;)

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Komisch, nun geht der Telnet Trick mit 
http://nas-server/r32694,/adv,/cgi-bin/remote_help-cgi?type=backdoor 
nicht mehr :(

Jemand eine Idee?

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Komisch nun geht es wieder... Evlt. falsche URL...

Es funktioniert dann, wenn man quasi eine weiße Seite erhält und nicht 
zur Login-Seite kommt...

Autor: Bernhard S. (b_spitzer)
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Bei mir geht der Telnet-Trick problemlos. Nach Aufruf der obigen Adresse 
(Name des NAS evtl. anpassen) kann ich jetzt mit PuTTY auf das NAS 
zugreifen.
Installation von Plugins funktioniert, aber leider frisst er die 
Download-Seite von Zyxel (ftp://ftp2.zyxel.com/NSA210/zypkg) nicht. Dort 
gäbe es pyLoad zum automatischen Download von Sharehostern.... Bei jedem 
Versuch mit einer gepatchten PKGS-Datei holt er sich wieder das Original 
von der Medion-Seite 
(ftp://nas-download:sEhtalr@download.medion.de/package). Grrr!

unn tschuess
Bernhard

Autor: DiSa (Gast)
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Der Trick mit der telnet-Backdor funktioniert nur, wenn man sich nach 
dem Neustart des NAS mindestens einmal über die Web-Oberfläche als admin 
angemeldet hat. Zumindest konnte ich das Verhalten bei mir so 
nachvollziehen.

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Hab gerade mal in die existierende admin Freigabe geschaut. Dort sind 
ein paar Sachen Vorhanden, wie:

/admin/firmware/100UZD2D0.pdf mit dem Inhalt:

Model: NAS-SERVER
FW version: 1.00(UZD.2)
Revision: 32694
Release date: 2011-10-06



Ich hab mal 
http://zyxel.nas-central.org/wiki/Debian_without_need_to_flash probiert.

Eigentlich müßte es reichen, wenn man auf seinem Stick die Datei 
'nsa220_check_file' in 'STG212_check_file' umbenennt.

Denn auf der Box ist `cat /zyxel/mnt/info/modelid` == "AB03" und im 
Skript /etc/init.d/rcS wird durch "AB03" dann MODEL_NAME auf "STG212" 
gesetzt. Die Check-Datei wird mit 
/mnt/parnerkey/${MODEL_NAME}_check_file geprüft...

Die eigentliche Checksumme mußte die selbe sein, weil der Inhalt von 
/etc/Zy_Private mit 52103jeenajevol8290i der selbe ist, wie auf dem 
Zyxel siehe: 
http://zyxel.nas-central.org/wiki/Usb_key_func.sh#.2Fetc.2FZy_Private

Aber es geht natürlich nicht ;)

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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DiSa schrieb:
> Der Trick mit der telnet-Backdor funktioniert nur, wenn man sich nach
> dem Neustart des NAS mindestens einmal über die Web-Oberfläche als admin
> angemeldet hat. Zumindest konnte ich das Verhalten bei mir so
> nachvollziehen.

Ja, stimmt!

btw. Über die Web-Oberfläche kann man zwar die Box neu starten, aber 
nicht herrunter fahren, oder???

Autor: Souleraser (Gast)
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ich habe unter /etc/package_src_url

die Source geändert von Medion auf zyxcel

Nun verschwindet nicht mehr die Liste doch leider laufen auch die 
Installationen nicht komplett durch.

Ein Einbahnstraßen Icon wird nun angezeigt

und nun wird zusätzlich noch

" no aviable candidate to install "

wird angezeigt.

Vielleicht bringt uns das weiter

Weiss jemand wie man die Busybox aktualisiert und IPKG wieder in der 
richtigen Version zum laufen bekommt

Da die Versionen total kastriert sind.

Autor: graznik (Gast)
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Hi,

hier eine kleine Anleitung zur Installation eines Cross-Compilers unter 
Ubuntu 10.04/11.10:
$ sudo mkdir /opt/eldk42
$ wget http://ftp.denx.de/pub/eldk/4.2/arm-linux-x86/iso/arm-2008-11-24.iso
$ sudo mount -t iso9660 -o loop -o exec arm-2008-11-24.iso /mnt
$ cd /mnt
$ sudo ./install -d /opt/eldk42/ armVFP
$ emacs hello.c
#include <stdio.h>

int main(void)
{
        printf("Hello world\n");
        return 0;
}
$ /opt/eldk42/usr/bin/armVFP-gcc -Wall -g -o hello hello.c

Datei hello per FTP auf das Target kopieren und dort per
$ ./hello
starten.

Viel Spaß am Gerät!

Autor: graznik (Gast)
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Sorry, der Aufruf des Compilers muss natürlich
$ /opt/eldk42/usr/bin/armVFP-linux-gcc

heißen.

Autor: Gert (Gast)
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Kann man eigentlich auch den namen vom Twonky Server ändern ? Ich habe 
den Server-Namen von "nas-server" zwar ändern können und finde ihn auch 
unter dem neuen Namen in Windows. Aber den Twonky Server sehe ich immer 
noch mit dem alten namen "nas-server"wenn ich z.b von der PS3 oder dem 
TV drauf zugreife.

Autor: Gert (Gast)
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Ist es eigentlich mit einfachen Mitteln möglich das Backup nicht auf 
einen Windwos Rechner, sondern auf eine angeschlossene USB Platte zu 
machen, quasi zu spiegeln.

Autor: chosenone (Gast)
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Der Mediaserver spielt keine mkvs ab. Kann man dies beheben?

Autor: Christian (Gast)
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hi,
hat schon jemand probiert die Zyxel firmware fürs NSA210 aufzuspielen?

vg,
Christian

Autor: bandan (Gast)
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Ahoy,
kann man auf dem Gerät Benutzer anlegen und einen sshd starten? Mache 
nämlich Backups über ssh und würde gerne wissen ob ich das gerät einfach 
dafür benutzen kann.
Danke bandan

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Christian schrieb:
> hat schon jemand probiert die Zyxel firmware fürs NSA210 aufzuspielen?

Das wäre schon interessant. Allerdings ist die Hardware verschieden, 
somit wird das IMHO nicht so einfach gehen... Denke aber von Zyxel sind 
mehr Updates zu erwarten als von Medion...


> kann man auf dem Gerät Benutzer anlegen und einen sshd starten? Mache
> nämlich Backups über ssh und würde gerne wissen ob ich das gerät einfach
> dafür benutzen kann.

SSH würde mich auch interessieren, scheint aber zu fehlen :(

Autor: graznik (Gast)
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Jens D. schrieb:
> SSH würde mich auch interessieren, scheint aber zu fehlen :(

Hi,

wie Oben beschrieben den Cross Compiler installieren. Dann die .bashrc 
anpassen:
emacs .bashrc
# ELDK 4.2 ARM 11 (i.MX35)
export ARCH=armVFP
export CROSS_COMPILE=armVFP-linux-
export CC=armVFP-linux-gcc
export PATH=$PATH:/opt/eldk42/usr/bin:/opt/eldk42/bin
export ROOT=/opt/eldk42/armVFP/

Bash neu starten:
bash

Dropbear SSH Server cross compilieren (Ubuntu 10.04):
wget http://matt.ucc.asn.au/dropbear/dropbear-2011.54.tar.gz
tar -xvf dropbear-2011.54.tar.gz
cd dropbear-2011.54/
./configure --host=arm
make

Die entstandene Datei dropbear auf das Target kopieren (/usr/bin)

Gruß

graznik

Autor: fraggl (Gast)
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Hallo,
kann man den Linux Client für DNS Updates von no-ip 
(http://www.no-ip.com/downloads.php?page=linux) auf dem Gerät zum Laufen 
bringen?

Danke,
Volker

Autor: graznik (Gast)
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fraggl schrieb:
> Hallo,
> kann man den Linux Client für DNS Updates von no-ip
> (http://www.no-ip.com/downloads.php?page=linux) auf dem Gerät zum Laufen
> bringen?
>
> Danke,
> Volker

Hallo Volker,

sieht gut aus:

wie Oben beschrieben den Cross Compiler installieren und die .bashrc
anpassen. Dann wie folgt vorgehen:
wget http://www.no-ip.com/client/linux/noip-duc-linux.tar.gz
tar -xvf noip-duc-linux.tar.gz
cd noip-2.1.9-1/
emacs Makefile

#CC=gcc
CC=armVFP-linux-gcc
make

Die enstandene Datei noip2 auf das Target kopieren (/usr/bin)

Gruß

graznik

Autor: saba30 (Gast)
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transmission?

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Über den Cross Compiler kann man wahrscheinlich so einiges an Software 
ans laufen bekommen. Doch IMHO wird es erst so richtig schön, wenn man 
ein Debian mit Paketverwaltung auf einen USB Stick bekommt ;)

Autor: graznik (Gast)
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Jens D. schrieb:
> Doch IMHO wird es erst so richtig schön, wenn man
> ein Debian mit Paketverwaltung auf einen USB Stick bekommt ;)

Gähn :-)

Autor: Andreas E. (andrease)
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Hab mal Dropbear und NZBGet gebaut.
Binaries auf
https://sites.google.com/site/medionlifep89626/

Autor: TuxOpa (Gast)
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graznik schrieb:
> Die entstandene Datei dropbear auf das Target kopieren (/usr/bin)
>
> Gruß
>
> grazni

Das war es noch nicht ganz ;-)

Zunächst auch noch die Datei dropbearkey kopieren, denn wir müssen die 
RSA Schlüssel auf dem NAS Server erzeugen

Zudem ist /usr/bin leider schreibgeschütztes Filesystem. Deshalb habe 
ich es erst einmal auf /i-data/(...)/public verschoben. Deshalb gleich 
den owner ändern:
> chown root:root dropbe*

und dann noch dem Root die Rechte geben:
chnod 700 dropbear*

Jetzt den RSA Schlüssel erzeugen:
./dropbearkey -t rsa -f dropbear_rsa_host_key

und dann den Daemon erst einmal im Vordergrund starten:
# ./dropbear -F -r dropbear_rsa_host_key -E
[26337] Dec 02 17:02:10 Failed reading 
'/etc/dropbear/dropbear_dss_host_key', disabling DSS
[26337] Dec 02 17:02:10 Not backgrounding
[26485] Dec 02 17:02:28 Child connection from 192.168.178.32:41077
[26485] Dec 02 17:02:42 Bad password attempt for 'tuxopa' from 
192.168.178.32:41077
[26485] Dec 02 17:02:46 Exit before auth (user 'dirkg', 1 fails): Exited 
normally
[26612] Dec 02 17:02:51 Child connection from 192.168.178.32:41078
[26612] Dec 02 17:03:00 Password auth succeeded for 'root' from 
192.168.178.32:41078
[26612] Dec 02 17:03:09 Exit (root): Disconnect received


Danke aber ansonsten klappt es prima!

Gruß Dirk

Autor: TuxOpa (Gast)
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Update:
Man benötigt noch scp, welches nicht mit gebaut wird. Also auf der Kiste 
auf der man dropbear gebaut hat anschließend noch make scp ausführen.

Dann transferieren und die dropbear und scp nach /bin verschieben. /bin 
ist nicht read only

leider bekomme ich beim Aufruf von scp folgendes:
/bin # scp
Illegal instruction (core dumped)

Hat da jemand einen Tipp

Gruß Dirk

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Hab /i-data/6764ac2f/.system/core.dropbear.0.0.11 entdeckt... Bekomme 
aber nur ein "Permission denied" beim starten...

Ach... Interessant könnten die Skripte unter 
/i-data/6764ac2f/.system/zy-pkgs/etc/init.d sein. Sie liegen IMHO auf 
der Platte, also bescheibbar. Vielleicht kann man so eigene 
Start-Skripte einrichten? Oder kennt da jemand einen besseren Ort?

Idee: Wenn man eine beschreibbare Alternative zu /etc/init.d/rcS hat, 
könnte man dann so 
http://zyxel.nas-central.org/wiki/Debian_without_need_to_flash ans 
laufen bekommen, indem man das Skript vom Stick startet...

Autor: Andreas E. (andrease)
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bei meinen Binaries funzt scp (sftp leider nicht).
ich habe so weit ich mich erinnere nichts spezielles gemacht beim bauen.

Autor: TuxOpa (Gast)
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Andreas Ehrle schrieb:
> Hab mal Dropbear und NZBGet gebaut.
> Binaries auf
> https://sites.google.com/site/medionlifep89626/

Damit klappt es!
die datei nach /bin verschieben und dann symbolische links (ln -s) für 
scp dropbear dropbearkey u.s.w. erzeugen

Danke & Gruß Dirk

Autor: DiSa (Gast)
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Vielen Dank für die Binaries. Mich würde noch ein rsync-binary 
interessieren, damit ich auf eine angeschlossene externe USB-Platte ein 
Backup erstellen kann. Könnte das vielleicht auch noch jemand 
kompilieren?

Autor: DiSa (Gast)
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Jens D. schrieb:
> Ach... Interessant könnten die Skripte unter
> /i-data/6764ac2f/.system/zy-pkgs/etc/init.d sein. Sie liegen IMHO auf
> der Platte, also bescheibbar. Vielleicht kann man so eigene
> Start-Skripte einrichten? Oder kennt da jemand einen besseren Ort?

Also in /usr/local/zy-pkgs/etc/init.d (entspricht dem von Dir 
angegebenen Ort) kann man auf jeden Fall eigene Skripte anlegen und sie 
werden auch ausgeführt. Ich habe ein Test-Skript dort abgelegt, 
ausführbar gesetzt und zu der Datei ZYPKG_DEPS hinzugefügt. Das Skript 
wird definitiv ausgeführt.Hierdurch ist es zumindest möglich eigene 
Dienste zu starten. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob dieses 
Verzeichnis nicht bei einem Firmware-Update evtl. zurückgesetzt wird.

Übrigens hat einer eine Idee, wie man das NAS "vernünftig" 
herunterfahren kann? Ich habe 'halt' und '/etc/init.d/rc.shutdown' 
ausprobiert. Telnet wird geschlossen, aber ich habe den Eindruck, dass 
es trotzdem nicht richtig herunterfährt.

Autor: Jens (Gast)
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Hat zufaellig jemand iperf Cross Compiled bekommen? Hier steigt es 
entweder beim kompilieren aus oder aber das fertige Binary (ELF 32-bit 
LSB executable, ARM, version 1 (SYSV), sowohl statisch als auch 
dynamisch gelinked) kommt nicht ueber die usage Meldung raus:

# ./iperf
Usage: ./iperf [-s|-c host] [options]
Try `./iperf --help' for more information.
# ./iperf -s
Illegal instruction (core dumped)

Gruesse

Jens

Autor: Arthur D. (graznik)
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TuxOpa schrieb:
> leider bekomme ich beim Aufruf von scp folgendes:
> /bin # scp
> Illegal instruction (core dumped)

Hi,

leider habe ich den gleichen Fehler auch, sorry.

@Andreas Ehrle: Vielleicht verrätst du uns etwas mehr über deine 
Toolchain?

Viele Grüße

graznik

Autor: Andreas E. (andrease)
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ich benutze eine toolchain die mit hilfe von crosstool-ng unter xubuntu 
gebaut wurde.

http://crosstool-ng.org/

Autor: Karsten (Gast)
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Hallo, bin auch gerade dabei verschiedene Pakete zu kompilieren.

Mein Wunsch / Projekt ist:

FTP Server
 einer der auch hinter einer Fritzbox mit korrekten
 Portforwarding funkioniert - VSFTP...
 fuer den Build-in FTP Server finde ich keine
 Option fuer die Angabe der externen IP

SSH
 fuer den Tunnel uebers Internet

Rsync
 fuer das Backup


Den Crosscompiler lade ich gerade und werd mich dann daran versuchen...

Kann jemand den Punkt mit den Static Links bei der Installation des 
neuen Paketes nochmal genau beschreiben?


Wurde noch nicht erwaehnt daher:

Die Konfiguration aller Dienste die per WEB konfugruierbar sind werden 
in der Datei /etc/zyxel/conf/startup-config.conf gespeichert - die Datei 
ist SCHREIBBAR.  Bei Fehleingaben macht die Box einen komplett Rest der 
Konfiguration - Zumindest bei mir....

Autor: Arthur D. (graznik)
Datum:

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Andreas Ehrle schrieb:
> ich benutze eine toolchain die mit hilfe von crosstool-ng unter xubuntu
> gebaut wurde.
>
> http://crosstool-ng.org/

Hi,

weißt du noch, wie deine
./configure
 Anweisung ausgesehen hat?

Viele Grüße

graznik

Autor: Christian (Gast)
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Hallo,

bevor man hier viel Arbeit in Mods und Erweiterung steckt wäre es 
möglicherweise von Vorteil zu wissen, ob die Hardware den Aufwand 
überhaupt wert ist. Ich habe da im Moment meine Zweifel. Beim testweisen 
Befüllen des NAS stieg die Temperatur des Gerätes bedenklich an. Nach 
einer halben Stunde Betrieb zeigte S.M.A.R.T. 59°C an. Nach ein paar 
Stunden Leerlauf waren es immer noch 52°C. Mein Gerät steht frei auf dem 
Schreibtisch bei einer Umgebungstemperatur von 22°C.
Habt ihr hier ähnliche Werte oder habe ich hier ein "Montagsgerät" 
erwischt?

Gruß Christian

Autor: Lars Hirnregnen (Gast)
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Christian schrieb:

> Nach ein paar Stunden Leerlauf waren es immer noch 52°C.

Meins zeigt gerade 35°C an (Leerlauf jetzt ca. 30min, keine Ahnung wie 
hoch die Temp. beim Befüllen war).

Habe es vertikal ca. 1m von einer warmen Heizung weg stehen...

Autor: Jens (Gast)
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Christian schrieb:
> Nach einer halben Stunde Betrieb zeigte S.M.A.R.T. 59°C an.
> Nach ein paar Stunden Leerlauf waren es immer noch 52°C.

Sieht hier aehnlich aus.

 # smartctl --all /dev/sda | grep -i temp
190 Airflow_Temperature_Cel 0x0022   043   042   045    Old_age   Always 
FAILING_NOW 57 (0 37 58 54)
194 Temperature_Celsius     0x0022   057   058   000    Old_age   Always 
-       57 (0 20 0 0)

Nachdem die Kiste mal auf Temperatur ist braucht sie hier extrem lange 
um wieder abzukuehlen.

Ich befuerchte auf Dauer werden das die Platten nicht mitmachen. Hab 
gestern deswegen spasseshalber mal ein Ticket beim Medion Support 
eroeffnet, aber nachdem was man so liest, haben die im Support das Teil 
auch erste letzte Woche das erste mal in den Haenden gehabt...

Autor: Matthias (Gast)
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Hallo Leute,

ich bin auch Besitzer dieser Festplatte, jedoch ziemlicher Neuling in 
Sachen NAS.
Die Platte an sich funktioniert prima. Sie arbeitet in einem Fast 
Ethernet an einer FritzBox. Als weiter netzwerkclients hab ich 2 PC's 
mit Win 7 64 Bit Home. Bei großen Dateien bekomme ich Durchsatzraten von 
10 MB/s hin, kleine Dateien mit 5,5 MB/s.
Die Weboberfläche arbeitet bei mir recht langsam, besonders dann, wenn 
die CPU der NAS durch Kopiervorgänge belastet ist.
Ich wollte die NAS nun über eine angeschlossene USB HDD über die OTC 
Taste sichern. Dazu verwende ich eine kleine 2,5" HDD die ohne externe 
Stromversorgung auskommt. Sichern will ich lediglich ein Verzeichnis. 
Das enthält ca. 225 GB an Daten.
Schließe ich die Festplatte nun an den rückseitigen USB-Anschluss an, 
wird die Platte als Volume im Admin Bereich angezeigt. Ich lege über die 
OTC Funktion die jeweiligen Verzeichnisse und Kopierrichtung fest. Am 
rückseitigen USB Anschluss funktioniert jedoch die OTC Taste nicht - 
einfach keine Reaktion. Dies geht bei mir nur am vordern USB Anschluss, 
da funktioniert die OTC Taste. Ist das ein Soll-Zustand? Die zweite 
merkwürdige Sache: Dieses Backup läuft nun schon seit mehr als 12 
Stunden - das wären ja Durchsatzraten jenseits von gut und böse, zumal 
dieses ja nicht über Netzwerk läuft sondern über die USB-Copy-Funktion.
Was mache ich falsch?

Gruss
Matthias

Autor: Sascha (Gast)
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Christian schrieb:
> Hallo,
>
> bevor man hier viel Arbeit in Mods und Erweiterung steckt wäre es
> möglicherweise von Vorteil zu wissen, ob die Hardware den Aufwand
> überhaupt wert ist. Ich habe da im Moment meine Zweifel. Beim testweisen
> Befüllen des NAS stieg die Temperatur des Gerätes bedenklich an. Nach
> einer halben Stunde Betrieb zeigte S.M.A.R.T. 59°C an. Nach ein paar
> Stunden Leerlauf waren es immer noch 52°C. Mein Gerät steht frei auf dem
> Schreibtisch bei einer Umgebungstemperatur von 22°C.
> Habt ihr hier ähnliche Werte oder habe ich hier ein "Montagsgerät"
> erwischt?
>
> Gruß Christian

Hallo,

ich bin völliger Neuling im Bereich NAS und würde gerne mal wissen, wie 
und mit welchem Tool ich die S.M.A.R.T. Attribute der Festplatte im NAS 
auslesen kann?
Ich habe mir bereits das Tool "smartmontools" auf meinem PC installiert. 
Dammit kann ich aber leider nicht die S.M.A.R.T. Attribute des NAS 
auslesen.

Für eine hilfreiche Beschreibung wäre ich Euch sehr dankbar!

MfG Sascha

Autor: casati (Gast)
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Die SMART Anzeige wird als eines der "Packages" installiert (über Icon 
"Applications") und taucht dann im Admin Menu auf.

Beste Grüße

PS: Auch mir ist die hohe Festplattentemperatur aufgefallen!
Lasse gerade ein rsync full-backup laufen (auf NFS share).
Berichte dann noch mal.

s.a. mein Posting hier: 
http://forum.ubuntuusers.de/topic/ist-medion-nas-server-md86407-fuer-ein-ubuntu-/#post-3700837

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Hab zwar noch nicht nachgesehen, aber kann mir vorstellen, das die 
Temerator ganz schön Hochsteigen wird, nachdem ich mir das innere so 
angesehen habe: 
http://www.flickr.com/photos/jensdiemer/sets/72157628232774737/detail/

Dumm ist, das Festplatte und CPU sich gegenseitig wärmen. Aktuell ist es 
ja noch kühl. Was passiert im Hochsommer?

Eine gute Idee wird es wohl sein, unter den Füßchen noch was drunter zu 
stellen. Noch besser wäre es IMHO oben und unten beim Plastik größere 
Löcher zu machen, oder die Gitter ganz zu entfernen.

Zu Not könnte man allerdings auch einen Lüfter anbringen.

Autor: TuxOpa (Gast)
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Lt. Seagate ist eine Umgebungstemperatur im Betrieb zwischen 0 und 60°C 
zulässig: 
http://www.seagate.com/docs/pdf/de-DE/datasheet/disc/ds1726_barracuda_green.pdf

Gruß Dirk

Autor: Andreas E. (andrease)
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weiss leider nicht mehr wie ./configure ausgeführt wurde.

Kann bitte mal jemand ein fdisk -l absetzen und die ausgabe posten?
mein nas hat sich verabschiedet (also die festplatte).

Autor: Rex69 (Gast)
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hier meine "fdisk -l" Ausgabe

Disk /dev/sda: 1500.3 GB, 1500301910016 bytes
255 heads, 63 sectors/track, 182401 cylinders
Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes

   Device Boot      Start         End      Blocks   Id  System
/dev/sda1               1          64      514048+  83  Linux
/dev/sda2              65      182401  1464621952+   9  AIX bootable

Disk /dev/md4: 1499.7 GB, 1499772813312 bytes
2 heads, 4 sectors/track, 366155472 cylinders
Units = cylinders of 8 * 512 = 4096 bytes

Disk /dev/md4 doesn't contain a valid partition table

Autor: Jens (Gast)
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---
 # fdisk -l

Disk /dev/sda: 1500.3 GB, 1500301910016 bytes
255 heads, 63 sectors/track, 182401 cylinders
Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes

   Device Boot      Start         End      Blocks   Id  System
/dev/sda1               1          64      514048+  83  Linux
/dev/sda2              65      182401  1464621952+   9  AIX bootable

Disk /dev/md4: 1499.7 GB, 1499772813312 bytes
2 heads, 4 sectors/track, 366155472 cylinders
Units = cylinders of 8 * 512 = 4096 bytes

Disk /dev/md4 doesn't contain a valid partition table
---

Ich glaub ich werd meine naechste Woche wieder beim Aldi abgeben. Ab und 
an besinnt es sich mal seines Gigabit Interfaces und geht auf max 30MB/s 
hoch, in der Regel liegen die Uebertragungsraten unter 5MB/s (aktuell 
1,28MB/s). Probleme im Netz ansich schliess ich mittlerweile aus. Alle 
aufs NAS zugreifenden Rechner haben untereinander je knapp ueber 900Mbit 
Durchsatz. Netzwerkkabel hab ich spasseshalber auch durchgetauscht.

Autor: Christian (Gast)
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TuxOpa schrieb:
> Lt. Seagate ist eine Umgebungstemperatur im Betrieb zwischen 0 und 60°C
> zulässig:
> http://www.seagate.com/docs/pdf/de-DE/datasheet/di...

Trotzdem wird sich eine Temperatur am oberen Rand der Spezifikation 
äußerst nachteilig auf die Lebendauer und Ausfallrate auswirken. Und im 
Sommer wird die Platte jedenfalls nicht mehr innerhalb der Spec 
betrieben werden.
Danke für eure Rückmeldungen; damit weiß ich nun wenigstens, daß ein 
Umtausch gegen ein anderes Gerät nichts bringen dürfte. Ich kann mir 
jetzt also überlegen ob ich es zurückgebe oder versuche die Lüftung zu 
verbessern.

Autor: Christian (Gast)
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Jens schrieb:
> Ich glaub ich werd meine naechste Woche wieder beim Aldi abgeben. Ab und
> an besinnt es sich mal seines Gigabit Interfaces und geht auf max 30MB/s
> hoch, in der Regel liegen die Uebertragungsraten unter 5MB/s (aktuell
> 1,28MB/s).

Wenn die Datenrate nur beim Kopieren vieler kleiner Dateien so einbricht 
ist das normal und betrifft nicht nur das Medion NAS.

Autor: Jens (Gast)
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Christian schrieb:
> Wenn die Datenrate nur beim Kopieren vieler kleiner Dateien so einbricht
> ist das normal und betrifft nicht nur das Medion NAS.

Das weiss ich, betrifft aber hier auch grosse Dateien (mehrere GB).

Der Screenshot vom Task-Manager entstand waehrend ich eine grosse Datei 
uebertragen hab. Ging lahm los, irgendwann dann ploetzlich 25MB/s, dann 
wieder nix, dann wieder schnell und dann ist es wieder eingebrochen. Und 
wenns so "gut" laeuft kann ich schon froh sein :(

Autor: jedie (Gast)
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Zurück geben macht keinen Sinn. Dann besser bei eBay reinstellen und 
noch Gewinn machen ;)

Autor: casati (Gast)
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Nach nunmehr 6 Stunden Dauerbetrieb an Originalkabel via WRT54G v2.2 mit 
ca. 115GB Daten rsync Laptop nach NFS ist die SMART Temperatur nun 54°C 
(auch == max.) bei 19°C Innentemperatur und geringer Luftfeuchte.

NAS steht frei auf glatter Oberfläche und entfernt von anderen 
Wärmequellen.

Das wäre sehr ärgerlich, wenn MEDION da bei den Produktchecks und 
-spezifikationen geschlampt hätte. Genügend Nachweise für originäre 
Produktfehler (zwecks Durchsetzung Gewährleistungsansprüche) dürften 
sich dann im Internet leicht finden lassen - auch noch nach 2 Jahren ...

Oder ist das der Grund für die "3 Min" default Einstellung bei Power-Off 
für die Festplatte?

Beste Grüße

Autor: casati (Gast)
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Hier noch der GOOGLE HardDisk Bericht, der im WIKI SMART Artikel nicht 
mehr ladbar ist:

http://www.wuala.com/Luzius/Documents/Papers/disk_failures.pdf?lang=en

Ab S. 5ff geht es um die Reliability abhängig von Betriebstemperatur.

Beste Grüße

Autor: Rex69 (Gast)
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Wenn ich per NFS Daten aufs NAS schiebe ist die NAS CPU 100% 
ausgelastet.
Bei Samba sind es nur ca.55-60%
Ist das richtig, könnt ihr das bestätigen?

Autor: Christian (Gast)
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Jens schrieb:
> Das weiss ich, betrifft aber hier auch grosse Dateien (mehrere GB).
>
> Der Screenshot vom Task-Manager entstand waehrend ich eine grosse Datei
> uebertragen hab. Ging lahm los, irgendwann dann ploetzlich 25MB/s, dann
> wieder nix, dann wieder schnell und dann ist es wieder eingebrochen.

Diese Probleme habe ich nicht. Bei mir sind es hier um die 25MByte/s 
beim Lesen vom NAS und 40MByte/s beim Schreiben aufs NAS. Allerdings ist 
die Platte in meinem PC nicht mehr die aktuellste. Wenn ich vom NAS lese 
und in Windows ins NUL-Device kopiere schafft das NAS sogar 65MByte/s. 
Da kann man wirklich nicht meckern. Getestet habe ich mit einer 8GByte 
großen Datei.

Autor: mhh (Gast)
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casati schrieb:
> Nach nunmehr 6 Stunden Dauerbetrieb an Originalkabel via WRT54G v2.2 mit
> ca. 115GB Daten rsync Laptop nach NFS ist die SMART Temperatur nun 54°C
> (auch == max.) bei 19°C Innentemperatur und geringer Luftfeuchte.
>
> NAS steht frei auf glatter Oberfläche und entfernt von anderen
> Wärmequellen.
>
> Das wäre sehr ärgerlich, wenn MEDION da bei den Produktchecks und
> -spezifikationen geschlampt hätte. Genügend Nachweise für originäre
> Produktfehler (zwecks Durchsetzung Gewährleistungsansprüche) dürften
> sich dann im Internet leicht finden lassen - auch noch nach 2 Jahren ...
>
> Oder ist das der Grund für die "3 Min" default Einstellung bei Power-Off
> für die Festplatte?

60°C sind zulässig für die Platte. Sie wird nur nicht die konzipierte 
Lebensdauer von 5 Jahren erreichen. Solls länger halten ist aktive 
Kühlung nun mal Pflicht.

Autor: casati (Gast)
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@Rex69

"Wenn ich per NFS Daten aufs NAS schiebe ist die NAS CPU 100%"

Das war bei mir auch so - bei Direktanbindung per Kabel an Router!

Mache nun gerade Sicherung des Laptops meine besseren Hälfte - über WLAN 
54Mbit/sec. Und da ist die Auslastung bei 25-30% - und die Temperatur 
bei 51°C ...

@mhh,

Recht hast Du - aber noch ist die Platte nicht defragmentiert und es 
findet auch noch nicht gleichzeitiger Lese/Schreibzugriff statt.

Dazu kommt auch bei der Temperatur bedingten AFR die "Badewannenkurve" 
ins Spiel. Wie da die "Lageparameter" der Weibull-Verteilung für DIESE 
Plattengeneration aussehen, weiß ja von uns keiner.

(Möchte aber damit nicht Euren Sachverstand als Hardwarefachleute 
anzweifeln - bin ja nur Endanwender im Small-Office ;-) )

Beste Grüße

Autor: Andreas E. (andrease)
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danke für die für die ausgaben.
dateisystem war defekt, konnte die webgui aber reparieren.

ich denke es kam daher dass ich mit nzbget gleichzeitig runtergeladen 
und zusätzlich mit unrar entpackt habe.
da war die letzte SMART Temp bei 73°C ;-). Und das obwohl es eigentich 
frei an einem kühlen ort steht.

Autor: Jens (Gast)
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Christian schrieb:
> Diese Probleme habe ich nicht. Bei mir sind es hier um die 25MByte/s
> beim Lesen vom NAS und 40MByte/s beim Schreiben aufs NAS.

Danke fuer die Screenshots!

Ich weiss ehrlich gesagt nicht mehr woran es liegen koennte, ausser eben 
am NAS. Andererseits schein ich ja zumindest hier der einzige mit 
derartigen Problemen zu sein.

Hab grad nochmal alles durchgetestet, NAS aufm Switch auf einen Port 
gehangen ueber den ich vorher 780MBit zwischen zwei Rechnern erreichen 
konnte. Uebertragung von 27GB (grosse Dateien) vom NAS kommt im 
Durchschnitt auf 9MB/s.

NAS hat sich mit dem Switch auf GBit geeinigt. Nach 20GB hat sich, 
zumindest dem Geraeusch und dem Netzwerkdurchsatz nach, die HDD im NAS 
kurz abgeschaltet...

Grad im Moment machts mal wieder was komplett Neues: Springt an auf 
500MBit Durchsatz fuer ein paar Sekunden, dann kurz absolute Ruhe und 
dann wieder so eine Spitze. Immer noch grosse Dateien die in den paar 
Sekunden nicht komplett uebertragen wurden. Spaeter mal den Wireshark 
anwerfen, vielleicht faellt da was auf.

Jemand noch ne andere Idee? :)

Autor: S. J. (dreamy1)
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Probier mal ein anderes Kabel aus.

Ich hatte anfangs das Problem, dass ich auch nicht mehr als 10MB/s 
Transferrate hatte...obwohl das Netzwerk bei mir durchgängig als Gigabit 
installiert ist. Das NAS hat sich mit dem mitgelieferten Kabel immer nur 
mit 100Mbit bedient...nach dem Tausch des Kabel gegen ein besseres waren 
es dann durchgängig 1000Mbit und ich habe seitdem rund 30-40 MB/s.

Autor: Jens (Gast)
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S. J. schrieb:
> Ich hatte anfangs das Problem, dass ich auch nicht mehr als 10MB/s
> Transferrate hatte...obwohl das Netzwerk bei mir durchgängig als Gigabit
> installiert ist. Das NAS hat sich mit dem mitgelieferten Kabel immer nur
> mit 100Mbit bedient...

Schon alles getauscht :) Direkt nachm auspacken hatte ich es an ein 
freies, altgedientes und oft geknicktes Kabel gehangen, da kam Autoneg 
auch nicht ueber 100MBit raus.

Vielleicht hab ich einfach das MontagsNAS erwischt :(

Autor: Harry (Gast)
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Hallo zusammen,

ich habe ein anderes Problem mit dem Medion NAS. Wenn ich meine Daten 
mit robocopy [quelle] [ziel] /MIR /DCOPY:T auf den NAS kopiere werden 
die Dateien zunächst mit dem richtigen Datum angelegt. Kurze Zeit später 
wird das Datum von einzelnen Dateien bzw. Ordner auf das aktuelle Datum 
gesetzt. Ich habe das mal per Telnet mit ls -l beobachtet. Bei zwei 
direkt nacheinander durchgeführten Aufrufen von ls -l wurde - wie zu 
sehen - das Datum geändert.
Wenn ich die Datei Sofabilder.pdf mit dem Explorer per drag and drop 
kopieren bleibt das Datum erhalten. Auch wenn ich die Datei mit copy 
kopiere. Mit xcopy werden zwar die Ordner mit dem aktuellen Datum 
angelegt, die kopierten Dateien behalten aber ihr Datum.

/i-data/fc213215/photo $ ls -l
drwxrwxrwx    2 hxxxxx   everyone      4096 May  3  2011 11xxxxxx
drwxrwxrwx    8 hxxxxx   everyone       155 Dec 15  2009 25klaxxxxxxxx
-rwxrwxrwx    1 pc-guest everyone   3333060 Oct 14  2007 Sofabilder.pdf
/i-data/fc213215/photo $ ls -l
drwxrwxrwx    2 hxxxxx   everyone      4096 May  3  2011 11xxxxxxx
drwxrwxrwx    8 hxxxxx   everyone       155 Dec 15  2009 25klaxxxxxxxx
-rwxrwxrwx    1 pc-guest everyone   3333060 Dec  4 10:36 Sofabilder.pdf

Vielleicht weiß jemand Rat.

Autor: casati (Gast)
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Nachtrag zur Temperatur:

Operating   0°–60°C
Nonoperating   -40°–70°C
Maximum operating temperature change   20°C per hour !!! <===
Maximum nonoperating temperature change   30°C per hour

http://www.seagate.com/ww/v/index.jsp?name=st1500dl003-bcuda-green-sata-6gb-1.5tb-hd&vgnextoid=2035439d45c0b210VgnVCM1000001a48090aRCRD&locale=en-US&pf=1

Das wird bei mir regelmäßig überschritten - kein Wunder bei 
Zimmertemperatur von um die 20°C und SMART bei 53°C nach einer Stunde 
...

Da IST also ein Problem, da die Platte außerhalb der Spezifikation 
betrieben wird.

Beste Grüße

Autor: Gert (Gast)
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Also ich kriege auch nicht mehr als ca. 10MB/s. Im peak mal 19MB/s. Und 
das obwohl ich das NAS direkt an den PC gehängt habe. Beide haben GBIT 
in der Konfiguration. Das ist zum heulen. Nach ein paar Stunden scheint 
dann die Verbindung abzubrechen und das wars mit dem Kopieren.

Am liebsten würde ich die Platte mal ausbauen und direkt per USB Dock an 
ein Ubuntu Live System hängen. Aber wenn ich die zwei Schrauben 
herausdrehe kann ich ohne Gewalt nicht die Schalen lösen.

Autor: Jens (Gast)
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Mit einem schnell zusammengebastelten Luefteraufsatz und 3,8W 
zusaetzlich kann man die Box recht brauchbar und weiterhin so gut wie 
lautlos runterkuehlen. Die beiden Luefter blasen ins Gehaeuse. Muesste 
man mal austesten ob ziehen besser waer bzw. einer blaest hinten rein 
und der andere saugt oben raus. Oder so.

Autor: georg (Gast)
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da muß man mitm plasticteil vorsichtig aufklicken...

meine ist abgeraucht usb-stecker , werde´se umtauschen und was 
gescheites

kaufen, da werde sich die ebay-patienten freuen , kaufen das zusammen

geschustertes NAS für an die 200.- , wofür man schon sehrgute Geräte 
bekommt.

unglaublich...Bekannter hat auch probleme mité HDD, back too sender  ; )

have good fun..  greetz

Autor: Christian (Gast)
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Jens schrieb:
> Mit einem schnell zusammengebastelten Luefteraufsatz und 3,8W
> zusaetzlich kann man die Box recht brauchbar und weiterhin so gut wie
> lautlos runterkuehlen. Die beiden Luefter blasen ins Gehaeuse. Muesste
> man mal austesten ob ziehen besser waer bzw. einer blaest hinten rein
> und der andere saugt oben raus. Oder so.

Genau das habe ich gerade auch getestet. Die Kühlung klappt gut, wobei 
bei Montage auf den oberen Lüftungsschlitzen Saugen besser sein sollte. 
Ideal wäre es wenn man von unten ins Gehäuse pusten könnte. Nur das mit 
dem lautlos klappt bei mir nicht ganz so gut. Den zusätzlichen 
Stromverbrauch sollte man noch reduzieren, wobei ich mir im Moment nicht 
sicher bin ob die temperaturgeregelte Variante (möchte das Gehäuse 
innerhalb der Garantiezeit eigentlich nicht öffnen) oder eine zwischen 
Netzteil und NAS eingeschleifte Strommessung (Lüfter immer an wenn 
Festplatte läuft) die geschicktere Lösung ist. Ob man aus dem 
Steckernetzteil auch noch den Lüfter versorgen kann ...

Autor: Jens (Gast)
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Christian schrieb:
> Ideal wäre es wenn man von unten ins Gehäuse pusten könnte.

Werd nachher eventuell mal von hinten pusten und oben saugen probieren. 
Momentan meldet SMART 36°C mit Lueftung.

 Temperaturgeregelt waer natuerlich nett, mir aber persoenlich schon 
wieder zu viel Aufwand. Zusaetzlich zum Faktor "Gehaeuse oeffnen in der 
Garantie".

Allerdings haette ich hier u.A. noch ein Mini Arduino liegen. Vielleicht 
gibts die Moeglichkeit das ueber den hinteren USB Port ans NAS zu klemen 
und dann ueber SMART und das Arduino die Luefter zu steuern....

Autor: Christian (Gast)
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georg schrieb:
> meine ist abgeraucht usb-stecker , werde´se umtauschen und was gescheites
> kaufen, da werde sich die ebay-patienten freuen , kaufen das zusammen
> geschustertes NAS für an die 200.- , wofür man schon sehrgute Geräte
> bekommt.
Ob man bei den aktuellen Harddisk-Preisen für 200,-EUR wirklich was 
Gescheites bekommt?
Im Vergleich mit anderen Geräten dieser Preisklasse finde ich die 
Performance richtig gut. Die Software macht eigentlich einen brauchbaren 
Eindruck. Stabilitätsprobleme sind mir nur aufgefallen, wenn der Twonky 
Media Server aktiv ist und versucht die Dateien zu indizieren, während 
man seine umfangreiche Foto/MP3-Sammlung draufkopiert; dabei stürzt mein 
NAS reproduzierbar ab (läßt sich noch anpingen; neue Telnet-Session geht 
nicht mehr, eine bereits laufende mit gestartetem top läuft noch weiter, 
nach Beenden von top ist aber auch bei dieser Session Schluß). Mit viel 
Glück gibt es hier noch einen BugFix.
Die Sache mit der Temperatur ist aber wirklich übel; da wurde entweder 
bei der Entwicklung geschlampt oder jemand hat den oben zitierten 
Googlebericht zu den Consumer-Harddisks gelesen und gesehen, daß höhere 
Temperaturen bei Festplatten innerhalb der Garantiezeit sogar zu 
geringeren Ausfallraten führen und erst im dritten Jahr zu einem 
sprunghaften Anstieg der Ausfälle führen ...
Ich werde meines wohl behalten und einen Lüfter draufschnallen und in 
die Abstellkammer stellen wo der Krach keinen stört.

Autor: Christian (Gast)
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Jens schrieb:
> Temperaturgeregelt waer natuerlich nett, mir aber persoenlich schon
> wieder zu viel Aufwand.

> Allerdings haette ich hier u.A. noch ein Mini Arduino liegen. Vielleicht
> gibts die Moeglichkeit das ueber den hinteren USB Port ans NAS zu klemen
> und dann ueber SMART und das Arduino die Luefter zu steuern....

Schmunzel ...

Autor: Andreas E. (andrease)
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ich meine die leds (setLED) kann man steuern. also könnte man diese 
"ausgänge" als lüftersteuerung missbrauchen.

Autor: georg (Gast)
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Autor: Jens (Gast)
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Andreas Ehrle schrieb:
> ich meine die leds (setLED) kann man steuern. also könnte man diese
> "ausgänge" als lüftersteuerung missbrauchen.

Daran hab ich auch schon gedacht. Ich nutze momentan HDVOL4 um 
anzuzeigen ob einer meiner extra Dienste beim Booten nicht sauber 
startet. Hast du es geschafft mal die OTC LED anzusprechen? Ausser SYS 
(wird aber bei HDD Aktivitaet ueberschieben) und HDVOL4 ging hier glaub 
ich nix.

Autor: Andreas E. (andrease)
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Jens schrieb:
> Hast du es geschafft mal die OTC LED anzusprechen?

das war nur so ein gedanke als ich die befehle gesehen hab.

Autor: Andreas E. (andrease)
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Jens schrieb:
> Ich nutze momentan HDVOL4 um
> anzuzeigen ob einer meiner extra Dienste beim Booten nicht sauber
> startet.

wo/wie startest du deine dienste nach einem neustart und was ist HDVOL4?

Autor: Jens (Gast)
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Ich hab mir ein Shell-Skript in /usr/local/zy-pkgs/etc/init.d angelegt. 
Das wird beim booten automatisch ausgefuehrt. Da drueber lass ich z.B. 
den sshd starten, kopiere falls vorhanden die RSA Keys fuer Public Key 
Auth in die passenden Verzeichnisse usw. Zusaetzlich protokollier ich 
noch alles in eine Datei im admin Share und lass die LEDs entsprechend 
blinken. HDVOL4 scheint auch aufs SYS LED zu gehen, hielt aber gefuelt 
laenger als wenn ich SYS direkt ansteuer.

Autor: Jens (Gast)
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Einfaches Beispiel: http://pastebin.com/zBHVqj7S

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Hat sich eigentlich jemand mit dem "S3" Anschluß befasst, den man auf 
diesem Bild sieht: 
https://secure.flickr.com/photos/jensdiemer/6435948221/ ?

Oder was "U2" auf dem Bild 
https://secure.flickr.com/photos/jensdiemer/6435947865/ sein könnte?


Souleraser schrieb:
> Weiss jemand wie man die Busybox aktualisiert und IPKG wieder in der
> richtigen Version zum laufen bekommt

Anscheint ist bei 
http://forums.whirlpool.net.au/forum-replies.cfm?t=1817691&p=19#r377 
schon jemand weiter...

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Für alle, die sich für den TwonkyMedia Server auf der Box interessieren, 
hab ich bei 
http://forum.nas-portal.org/showthread.php?14291-Medion-NAS-P89626&p=60861&viewfull=1#post60861 
was interessantes gefunden.

Der TwonkyMedia Server hat eine RPC Schnittstelle, die anscheinend nicht 
wirklich abgesichert ist. z.B. sieht man mit
http://nas-server:9001/rpc/get_all die Konfiguration.

Mit der folgenden URL soll man die Konfiguration per Web-Oberfläche 
weiter freischalten:

http://nas-server:9001/rpc/set_option?suppressmenu=mediafeeds,transcoding,AutoShare,Webaccess,Treetype,Logfile,Nicrestart,Friendlyname,Buttons,Language,MediaFusion,Contentdir,Scantime,Compilationsdir,Playlistnumentries

Die Änderungen sind aber evtl. nach einem Neustart der Box zurück 
gesetzt.

Ich brauche den Server allerdings eh nicht ;)

Autor: Matz3e (Gast)
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Alle die über ein Lüfter nachdenken ... sollte sich mal die config. 
etc/init.d -"conf_ATD7463A.sh" anschauen ... sehr interessant was dort 
drin steht !

Autor: Andreas E. (andrease)
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kann man eigentlich den twonkymediaserver dauerhaft in der webgui 
deaktivieren. ich finde da nix.
oder hat schon jemand eine andere möglichkeit parat den twonky dienst 
abzuschalten?

geiches gilt eigentlich auch für den webserver. das braucht mir alles zu 
viel ram.

Autor: Matz3e (Gast)
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http://www.flickr.com/photos/jensdiemer/6435948221/in/photostream/

Der J4 Anschluss scheint ein Anschuss für eine Lüfter zu sein... könnte 
das mal jemand mit einem Multimeter durchmessen evtl. noch die 
Lüftersteuerung
"conf_ATD7463A.sh" aktivieren.

Autor: Christian (Gast)
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Matz3e schrieb:
> Der J4 Anschluss scheint ein Anschuss für eine Lüfter zu sein...
Tippe eher auf UART für Debugging-Zwecke.

Autor: Eaglefire (Gast)
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Andreas Ehrle schrieb:
> kann man eigentlich den twonkymediaserver dauerhaft in der webgui
> deaktivieren. ich finde da nix.
> oder hat schon jemand eine andere möglichkeit parat den twonky dienst
> abzuschalten?
>
> geiches gilt eigentlich auch für den webserver. das braucht mir alles zu
> viel ram.

Das würde mich auch mal interesieren. Vorallem der Webserver verbraucht 
RAM ohne Ende.
Bei Aufnahmen per NFS und starten des Webservers kommt es zu kleinen 
Aussetzern. Bei FTP Verbindung das gleiche.

Autor: Christian (Gast)
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Hat eigentlich schon mal jemand die Datenintegrität überprüft? Ich 
stelle gerade mit Entsetzen fest, daß ein Großteil der übertragenen 
Dateien defekt ist. In den betroffenen Dateien sind vereinzelt ganze 
Blöcke mit Nullen statt der Daten vorhanden; es scheinen immer komplette 
Sektoren korrupt zu sein.
Betroffen sind auch Dateien die ich erst nach dem Anbringen des Lüfters 
geschrieben habe.

Autor: Arthur D. (graznik)
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DiSa schrieb:
> Mich würde noch ein rsync-binary
> interessieren, damit ich auf eine angeschlossene externe USB-Platte ein
> Backup erstellen kann. Könnte das vielleicht auch noch jemand
> kompilieren?

Hi,

auch wenn sich manche Programme nicht mit der Denx-Toolchain compilieren 
lassen, für rsync scheint das nicht zuzutreffen:
wget http://rsync.samba.org/ftp/rsync/src/rsync-3.0.9.tar.gz
tar -xvf rsync-3.0.9.tar.gz
cd rsync-3.0.9
./configure --host=arm-linux
make

Autor: Tommes (Gast)
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Hallo,

Bin via Google auf diese Seite gestoßen und wollte mal nachfragen ob mir 
Anfänger mal jemand sagen kann.
- wie ich die Medion NAS per Samba unter Windows einbinden kann?
- ob es eine Möglichkeit gibt sich Fotos im RAW-Format anzeigen zu 
lassen?
- wo Daten einer NFS-Freigabe abgespeichert werden -hatte einen share 
angelegt und wohl auch Daten kopiert, konnte die aber nirgends finden :(

Vorab schon mal Danke für eurer Hilfe/Geduld mit einem "NAS-beginner"

Tom

Autor: Marko ⚠. (mos6502) Benutzerseite Flattr this
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Wie siehts denn mit der CPU-Leistung aus im Vergleich zur Dockstar?

Hat schon jemand probiert einen Portexpander an den SATA-Port 
anzuschließen?

Der NAS7820 hat ja eine integrierte Lüftersteuerung mit PWM, sind da 
diesbezüglich irgendwelche Pins auf der Platine?

Autor: Christian (Gast)
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Christian schrieb:
> Hat eigentlich schon mal jemand die Datenintegrität überprüft? Ich
> stelle gerade mit Entsetzen fest, daß ein Großteil der übertragenen
> Dateien defekt ist.

Eine heiße Spur habe ich jetzt gefunden. Die Fehler waren gut 
reproduzierbar. Irgendwann ist mir aufgefallen, daß nur Dateien 
betroffen waren die potentielle Wirte für Viren sind. Nach Abschalten 
des Avast Antivir wurden die Dateien fehlerfrei aufs NAS geschrieben, 
ebenso wenn ich die Dateiendungen umbenannt habe. Interessanterweise 
tritt das Problem nicht, auf wenn ich die selben Dateien auf meine 
beiden selbst aufgesetzten Samba-Server schreibe (auch beide GBit-LAN 
und etwas schneller als das Medion NAS).
Hat jemand eine Idee wie man nun dahinterkommt wer schuld ist; das NAS, 
der Virenscanner, Windows 7, mein PC bzw. die LAN-Treiber?
Die Situation ist schon übel; es werden fehlerhafte Dateien geschrieben, 
man merkt es aber nur bei einem byteweisen Vergleich Original zu Kopie.

Falls noch jemand das NAS zusammen mit Windows 7 64 Bit und Avast! 
Antivir im Einsatz hat wäre es super wenn er das auch mal testen könnte. 
Auffällig waren bei mir vor allem PDF, HTM(L), EXE, HLP.

Autor: TuxOpa (Gast)
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Christian schrieb:
> Hat jemand eine Idee wie man nun dahinterkommt wer schuld ist; das NAS,
> der Virenscanner, Windows 7, mein PC bzw. die LAN-Treiber?
> Die Situation ist schon übel; es werden fehlerhafte Dateien geschrieben,
> man merkt es aber nur bei einem byteweisen Vergleich Original zu Kopie.
>
> Falls noch jemand das NAS zusammen mit Windows 7 64 Bit und Avast!
> Antivir im Einsatz hat wäre es super wenn er das auch mal testen könnte.
> Auffällig waren bei mir vor allem PDF, HTM(L), EXE, HLP.

Liegt wohl an der Kombination Windows 7 64 Bit und Avast
Ich hatte keine Probleme mein Windows 7 64 Bit Userverzeichniss auf der 
NAS via Copy zu sichern. Ich verwende dort als Virenscanner Avira 
FreeAV. Eingebunden ist das Sicherungsverzeichnis mittels SMB/Windows 
Share.

Ansonsten betreibe ich das NAS zu 90% mit NFS oder SMB unter Linux.

Gruß Dirk

Autor: TuxOpa (Gast)
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Tommes schrieb:
> - wie ich die Medion NAS per Samba unter Windows einbinden kann?
Über Mausschubsen kannst Du unter Netzwerk einen Bookmark erstellen. 
Wenn Du dauerhaft ein Laufwerksbuchstaben zuweisen möchtest, öffne die 
Befehlskonsole:
net use x: \\nas-server\public /PERSIST:YES
Evtl noch Deine Cedentials mit angeben. Verwende dazu die Hilfe: net use 
help

> - ob es eine Möglichkeit gibt sich Fotos im RAW-Format anzeigen zu
> lassen?

Nein. Dazu müsste der spezifische RAW codec vorhanden sein. Auch die 
Anzeige der eingebetteten JPEG Vorschau ist von RAW Format zu Format 
unterschiedlich

> - wo Daten einer NFS-Freigabe abgespeichert werden -hatte einen share
> angelegt und wohl auch Daten kopiert, konnte die aber nirgends finden :(
i-data.../nfs/<nfs-Freigabe> also exakt der Ordner, den Du für den NFS 
mount benötigst

Gruß Dirk

Autor: BigMerlin (Gast)
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Moin zusammen....

Hat wer ne ahnung in welchem bereich der NAS ein Gigabit haben soll?!

Hat schon wer getestet welche ports ingesammt open sind?

21  ftp  File Transfer [Control]
80  http  World Wide Web HTTP
139  netbios-ssn  NETBIOS Session Service
443  https  secure http (SSL)
631  cups  http://www.cups.org (Common UNIX Printing System)
8082  blackice-alerts  BlackIce Alerts sent to this port


die hier habe ich zumindest mal gefunden

MFG

Autor: Scheer (Gast)
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Hallo,

ich schaue mir schon die ganze Zeit den Thread an, echt Klasse, was ihr 
schon an Infos gesammelt hat.

Wo genau liegt eigentlich die Firmware .. oder anders gefragt..kann ich 
die Platte des NAS einfach tauschen ??

Hintergrund.. der NAS ist mit etwas zu laut, ich bin Silent-Freak, alle 
meinen anderen Platten sind entweder leiser oder per USB in einer 
gedämmten Box bzw. im Schrank ausgelagert.. in dieser Box oder im 
Schrank wird der NAS zu schnell zu warm.

Also dacht ich, ich tausche die Platte gegen eine leisere ODER ich nehme 
das Gehäuse ab und stelle das NAS ohne Plastikgehäuse in den Schrank....

Oder ich bohre ein großes Kühlungsloch auf der Seite der Platte ins 
Plastik ;-)

Vielen Dank schon mal für Antworten

Autor: Jürg (Gast)
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Das mit der Datenintegrität habe ich mit entsetzen auch festgestellt.
Ich verwende Windows 7 32Bit und die Norton Internet Security 2012.
Sobald ich den Virenscanner aktiv habe wird die Datenübertragung langsam 
und einige der Dateien werden zerstört.
Reproduzierbar getestet mit etwa 20 kleine JPG. Die ersten 4-5 waren 
noch OK, die Restlichen zerstört.
Als Notlösung habe ich das NAS im Virenscanner ausgeschlossen.

Im weiteren habe ich beim Abspielen von Filmen über das NAS mit dem 
Philips 7500 BR-Player Aussetzer. Das Bild friert hin und wieder ein und 
läuft nach ein paar Sekunden meistens wieder weiter. Der schnelle 
Vorlauf bei Divx-Filmen ist auf 4fach beschränkt und der Ton nach dem 
Vorlauf kommt stark verzögert wieder. (Manchmal auch gar nicht mehr oder 
ich habe einfach zu wenig Geduld solange zu warten)

Diese Probleme treten nur mit dem Medion-NAS auf. Mit dem Synology-NAS, 
das ich leider enden Jahr zurückgeben muss, habe ich keine Probleme.

Ich hoffe das Medion möglichst schnell nachbessert.
mfg

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Wenn der Virenscanner wirklich Daten Verfälscht, ohne das man etwas 
merkt ist das ja ungeheuerlich. Schaut doch mal in den Log Dateien vom 
Scanner nach, irgendwas muß da doch drin stehen...

Autor: David (Gast)
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Hallo!

Hab mir am Donnerstag die P89626 beim Hofer (österr. Aldi) um 129 € 
geholt und mal probeweise versucht die zyxel-Packete mittels ipkg-cl zu 
installieren - leider bekomm ich immer nur die Fehlermeldung

Segmentation fault (core dumped)

mfg DaViD

Autor: BigMerlin (Gast)
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Scheer schrieb:
> Hintergrund.. der NAS ist mit etwas zu laut

wo hast du den bei dem aktuellen NAS einen lüfter?????

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Auf der Suche nach einer Lösung für 
http://zyxel.nas-central.org/wiki/Debian_without_need_to_flash bin ich 
ein Stück weiter gekommen.

Damit man sich nicht mit diesem /sbin/check_key Kram auseinander setzten 
muß, habe ich nach einem eigenen Hook gesucht.
Da man /etc/init.d/rcS nicht ändern kann (read-only), bin ich auf 
/etc/profile gestoßen. Diese wird von /etc/init.d/rcS als erstes 
"gestartet"...

Also hab ich das an /etc/profile angehangen:
log_file=/i-data/6764ac2f/admin/log.txt
pid_file=/tmp/startup_pid_file
if [ -f ${pid_file} ]; then
    echo "`date` Called in the past" >> ${log_file}
else
    echo "`date` Called the first time after startup" >> ${log_file}
    touch ${pid_file}
    for dirs in `ls /e-data/`
    do
        script_path="/e-data/${dirs}/usb_key_func.sh"
        if [ -f ${script_path} ]; then
            echo "Call script: ${script_path}" >> ${log_file}
            ${script_path} >> ${log_file}
        else
            echo "File ${script_path} not found!" >> ${log_file}
        fi
    done
fi


Der Inhalt von /i-data/6764ac2f/admin/log.txt sieht dann so aus:
Mon Dec  5 10:51:00 UTC 2011 Called the first time after startup
Call script: /e-data/3e5fea5f-e3aa-4766-9064-1fdefbe13b7c/usb_key_func.sh
Script running from e-data/3e5fea5f-e3aa-4766-9064-1fdefbe13b7c
in reload.sh
Check for the existance of a proper reloaded.ko...
no /e-data/3e5fea5f-e3aa-4766-9064-1fdefbe13b7c/boot/reloaded-2.6.31.14_SMP_820.ko
We shouldn't be here!
copy myself to /tmp
we are running from /tmp/usb_key_func.sh
Mon Dec  5 10:51:03 UTC 2011 Called in the past


Nun liegt es an den Skripten auf dem USB-Stick, warum es nicht weiter 
geht. Jemand eine Idee?


EDIT: So kann man natürlich Telnet bei jedem Start öffnen, siehe: 
http://www.mikrocontroller.net/articles/P89626#Telnet_dauerhaft_.C3.B6ffnen

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Jens D. schrieb:
> EDIT: So kann man natürlich Telnet bei jedem Start öffnen, siehe:
> http://www.mikrocontroller.net/articles/P89626#Telnet_dauerhaft_.C3.B6ffnen

Hm. Nee geht doch nicht :( In meiner Log Datei sehe ich zwar:
[BackdoorOpen] telnet daemon is running.
[BackdoorOpen] backdoor monitor daemon is running.

Reicht aber anscheinend nicht :(

Autor: Scheer (Gast)
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BigMerlin schrieb:
> Scheer schrieb:
>> Hintergrund.. der NAS ist mit etwas zu laut
>
> wo hast du den bei dem aktuellen NAS einen lüfter?????

ich meine tatsächlich die Platte .. wie gesagt ... Silent-Freak

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Also ich finde die Platte schon recht leise... Leiser geht's mit einer 
SSD ;)

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Jens D. schrieb:
> Auf der Suche nach einer Lösung für
> http://zyxel.nas-central.org/wiki/Debian_without_n... bin ich
> ein Stück weiter gekommen.

Das ist wohl das Problem:
Check for the existance of a proper reloaded.ko...
no /e-data/3e5fea5f-e3aa-4766-9064-1fdefbe13b7c/boot/reloaded-2.6.31.14_SMP_820.ko

...denn:
/e-data/3e5fea5f-e3aa-4766-9064-1fdefbe13b7c/boot # /sbin/insmod reloaded-2.6.18.6.ko 
insmod: can't insert 'reloaded-2.6.18.6.ko': invalid module format
/e-data/3e5fea5f-e3aa-4766-9064-1fdefbe13b7c/boot # /sbin/insmod reloaded-2.6.18.6-cs.ko 
insmod: can't insert 'reloaded-2.6.18.6-cs.ko': invalid module format
/e-data/3e5fea5f-e3aa-4766-9064-1fdefbe13b7c/boot # uname -a
Linux NAS15TB 2.6.31.14_SMP_820 #2 SMP Wed Oct 5 21:54:14 CST 2011 armv6l GNU/Linux
/e-data/3e5fea5f-e3aa-4766-9064-1fdefbe13b7c/boot # ls
initramfs                reload.sh                reloaded-2.6.18.6.ko     zImage.2.6.18.6-cs
initrd                   reloaded-2.6.18.6-cs.ko  zImage
/e-data/3e5fea5f-e3aa-4766-9064-1fdefbe13b7c/boot # 

Dieses http://zyxel.nas-central.org/wiki/Reloaded Kernel Modul passt 
einfach nicht mit dem existierenden Kernel... Kann das sein?

Autor: Scheer (Gast)
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Jens D. schrieb:
> Also ich finde die Platte schon recht leise... Leiser geht's mit einer
> SSD ;)

Nöö, leiser gehts auch mit ner 2.5 Platte und einem Scythe Quiet Drive 
oder eine 2 TB Platte von WD dessen Laufgeräusch ich auch nicht höre, 
eine SSD ist lautlos ....  das NAS ist laut...zugegeben, ich höre die 
Flöhe husten....aber bleiben wir bei dem Ursprung .... :

Wie könnte ich die Platte tauschen ??

Autor: BigMerlin (Gast)
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Scheer schrieb:
> Wie könnte ich die Platte tauschen ??

ganz oben sind Bilder zum NAS...oder hier

https://secure.flickr.com/photos/jensdiemer/tags/p89626/

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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graznik schrieb:
> hier eine kleine Anleitung zur Installation eines Cross-Compilers unter
> Ubuntu 10.04/11.10:
> $ sudo mkdir /opt/eldk42
> $ wget http://ftp.denx.de/pub/eldk/4.2/arm-linux-x86/iso/arm-2008-11-24.iso

Sagmal, auf dem FTP gibt es aber auch neuere Versionen als 4.2 Hat das 
einen besonderen Grund die alte 4.2 zu nehmen?

Autor: Quarkfrosch (Gast)
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Christian schrieb:
> Falls noch jemand das NAS zusammen mit Windows 7 64 Bit und Avast!
> Antivir im Einsatz hat wäre es super wenn er das auch mal testen könnte.
> Auffällig waren bei mir vor allem PDF, HTM(L), EXE, HLP.

Ich habe Avira Antivir 10 im Einsatz und etwa 600 GB verschiedene Daten 
(u.a. komplette Software-Verzeichnisse) auf das NAS kopiert. Nachdem ich 
Deinen Eintrag gelesen habe, habe ich alles nochmal gecheckt und dabei 
keine Fehler gefunden. Ich verwende Windows 7 64 Bit mit Realtek Gigabit 
NIC und direkter Verkabelung mit dem NAS.

Autor: Scheer (Gast)
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BigMerlin schrieb:
>       Scheer schrieb:
>> Wie könnte ich die Platte tauschen ??
>
> ganz oben sind Bilder zum NAS...oder hier
>
> https://secure.flickr.com/photos/jensdiemer/tags/p89626/


Danke, die Bilder habe ich schon gesehen, die Frage ist nur, wo ist die 
Firmware ... im RAM des NAS ???

Kann ich also eine neue Platte reinhauen und der NAS formatiert diese 
dann austomatisch und erzeugt eine Verzeichnisstruktur  ??

Oder muss ich dann von irgendwo her eine Firmware installieren ?? und 
vor allem wie ??

Autor: graznik (Gast)
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Jens D. schrieb:
> Sagmal, auf dem FTP gibt es aber auch neuere Versionen als 4.2 Hat das
> einen besonderen Grund die alte 4.2 zu nehmen?

Hi,

laut http://www.denx.de/wiki/ELDK-5 unterstützt das ELDK5 bisher nur 
ARM9E, ARM10E, XScale, Cortex-A5, -A8, -A9, -A15 Prozessoren. Der NAS 
7820 hat einen ARM11 Core.

Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren!

Viele Grüße

graznik

Autor: Jürg (Gast)
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Quarkfrosch schrieb:
>
> Ich habe Avira Antivir 10 im Einsatz und etwa 600 GB verschiedene Daten
> (u.a. komplette Software-Verzeichnisse) auf das NAS kopiert. Nachdem ich
> Deinen Eintrag gelesen habe, habe ich alles nochmal gecheckt und dabei
> keine Fehler gefunden. Ich verwende Windows 7 64 Bit mit Realtek Gigabit
> NIC und direkter Verkabelung mit dem NAS.
>
Habe den Avira Free Antivirus runtergeladen und anstelle des Norton 
installiert. Habe den Test mit den 20 JPG wiederhohlt und keine 
zerstörten Dateien mehr gehabt.
Bin mir aber nicht sicher ob der Avira das NAS-Laufwerk überhaupt 
überwacht.
Beim Norton hatte ich auch keine Fehler mehr nachdem ich das NAS 
ausgeschlossen habe.

@Jens D. Habe in den Logbüchern des Norton keine Einträge gefunden.

mfg Jürg

Autor: Quarkfrosch (Gast)
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Andreas Ehrle schrieb:
> kann man eigentlich den twonkymediaserver dauerhaft in der webgui
> deaktivieren. ich finde da nix.
> oder hat schon jemand eine andere möglichkeit parat den twonky dienst
> abzuschalten?
>
> geiches gilt eigentlich auch für den webserver. das braucht mir alles zu
> viel ram.

Man kann den Mediaserver auf der telnet-Konsole (mit killall oder kill) 
töten, allerdings startet der application watchdog (app_wd) ihn wieder. 
Beendet man beide Dienste, bleibt der Mediaserver aus, jedoch bleiben 
dann Teile des Webfrontends hängen, wenn man auf "Media Server" klickt. 
Erneutes Einloggen hilft aber. Eventuell gibt es auch noch 
Nebenwirkungen für andere Dienste, die von app_wd überwacht werden.

Den Webserver kann man auch töten (hpptd), das würde ich aber höchstens 
händisch machen und nicht automatisieren. Man braucht den Webzugang, um 
nach dem Booten den Telnet-Zugang zu öffnen und wir wollen uns ja nicht 
aus unserem schönen neuen NAS aussperren. ;)

Autor: Quarkfrosch (Gast)
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Jürg schrieb:
> Bin mir aber nicht sicher ob der Avira das NAS-Laufwerk überhaupt
> überwacht.

Bei mir hat er beim Kopieren auf das NAS eine angeblich verseuchte exe 
in Quarantäne genommen, der Kopiervorgang war also überwacht.

Autor: Barni (Gast)
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Ich möchte das NAS mit Daten von einem anderen NAS synchronisieren.
Ich konnte die Platte des anderen NAS mounten.
Nun wäre es schön wenn man mit rsync kopieren könnte.
Hat es schon einer hin bekommen rsync zu installieren und könnte diese/r 
das Binary hier zur Verfügung stellen, oder weiß jemand wie man dafür 
zysync nutzen kann?

Gruß Bernhard

Autor: Kristian Lippert (Gast)
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Hi
Sorry for writing in English, but my written German is not good enough 
for you guys!
Q: Would it be possible to use this NAS as a MythTV backend?
I am considering to as a USB tv receiver (DVB-T mpeg 4, so no 
transcoding should be done).

Does anyone know if it is possible? and what I should install 
additionally to make it work on the NAS?

It might be a too big task for the small CPU's and the little amount of 
RAM!

Gruß,
Kristian

Autor: casati (Gast)
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Barni,

das entsprechende "package" BackupPlanner über Applications-Menu 
installieren. Dieses NAS Backup/Restore benutzt (vermutlich) das 
"eingebaute" rsync.

Achtung: Benutzt laut Anleitung eigenständiges "Speicherformat" 
(verschlüsselte Komprimierung? Hab's noch nicht ausprobiert).

Beste Grüße

Autor: saba30 (Gast)
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Bernhard:

Unison ??

Autor: Barni (Gast)
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casati schrieb:
> das entsprechende "package" BackupPlanner über Applications-Menu
> installieren. Dieses NAS Backup/Restore benutzt (vermutlich) das
> "eingebaute" rsync.

Habe ich natürlich gemacht, aber das klappt nicht so wie ich mir das 
Vorstelle.
Ich trage die Adresse, user/pw und den Sharenamen ein, aber es kann 
nicht gemountet werden. (sieht man im Log)
Leider gibt es nirgendwo ein Beispiel, wie die Syntax für den Share 
auszusehen hat.
Dann hatte ich die Idee, das ganze mit rsync zu machen und evtl in den 
Cron einzutragen.
Die Beschreibung für zysnc ist auch nicht gerade überwältigend ;(

Bernhard

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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welcher eingebauter rsync ?

Autor: Barni (Gast)
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Jens D. schrieb:
> welcher eingebauter rsync ?

/usr/local/zy-pkgs/bin/zysync

Autor: Tommes (Gast)
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@Dirk: Vielen Dank für die Infos!
Bin z.T. schon selber fündig geworden, nachdem ich mal meine Firewall 
ausgeschaltet habe -die hatte nämlich verhindert, dass ich die 
mitgelieferte Software nutzen konnte (und über das Webinterface kam ich 
nirgends an die shares). Insofern ist das Problem mit dem RAW-Format 
auch nicht mehr ganz so schlimm: ich binde einfach das NAS als Laufwerk 
ein und schaue die Fotos mit einer lokalen Software an ...

Danke nochmal!
Tommes

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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graznik schrieb:
> hier eine kleine Anleitung zur Installation eines Cross-Compilers unter
> Ubuntu 10.04/11.10:
> $ sudo mkdir /opt/eldk42
> $ wget http://ftp.denx.de/pub/eldk/4.2/arm-linux-x86/iso/arm-2008-11-24.iso
> $ sudo mount -t iso9660 -o loop -o exec arm-2008-11-24.iso /mnt
> $ cd /mnt
> $ sudo ./install -d /opt/eldk42/ armVFP

Funktioniert bei mir nicht:
$ sudo ./install -d /opt/eldk42/ armVFP


Do you really want to install into /opt/eldk42 directory[y/n]?: y

Creating directories
sh: /opt/eldk42/bin/rpm: not found

Weiß jemand warum?

Autor: tom (Gast)
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..ARM11

PLX Technology claims to have doubled performance compared to the 
previous generation of NAS SoCs by implementing a new "Trident" 
architecture, which combines a dual-core ARM11 multi-processor with NAS 
application specific-hardware engines and software acceleration modules 
(see diagram below). Optimized acceleration functions include RAID, 
audio, VoIP and routing, says PLX. A hardware-based network security 
engine provides AES-128/256 bit-based encryption with hashing function 
support, the company adds.

http://www.linuxfordevices.com/c/a/News/PLX-Technology-NAS-7800/


All three SoCs support up to 512MB RAM, as well as SPI serial NOR flash, 
and SLC/MLC NAND flash, says PLX. The SoCs are said to offer dual USB 
2.0 interfaces, as well as UART, SPI, I2C, and JTAG I/O.

arbeitsweise hier erläutert ..>

http://www.eetimes.com/design/memory-design/4219579/Improving-performance-using-SPI-DDR-NOR-flash-memory?pageNumber=0

mfg

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Jens D. schrieb:
> Funktioniert bei mir nicht:$ sudo ./install -d /opt/eldk42/ armVFP
>
>
> Do you really want to install into /opt/eldk42 directory[y/n]?: y
>
> Creating directories
> sh: /opt/eldk42/bin/rpm: not found

Habs:
http://www.denx.de/wiki/view/DULG/ELDKUsageIn64BitEnvironment

Also auf 64Bit Systemen:
sudo apt-get install ia32-libs

Hatte vorher schon '''rpm''' installiert, braucht man das wirklich?

btw. sollten wir in's Wiki Eintragen!

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Merke gerade, ich komme mit dem Cross-Compiler eh nicht weiter, um 
dieses "reloaded" zu compilieren. Denn bei 
http://www.inreto.de/dns323/reloaded/dns323-reloaded-0.7.121/ steht:
To compile the module, you need a working D-Link toolchain (see e.g.
fw103-scripts package in source directory). You also need the sources
of your firmware's kernel.

Müßte nicht Medion die Sourcen Freigeben? Wegen GPL und so?

Autor: graznik (Gast)
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Jens D. schrieb:
> Funktioniert bei mir nicht:$ sudo ./install -d /opt/eldk42/ armVFP
>
>
> Do you really want to install into /opt/eldk42 directory[y/n]?: y
>
> Creating directories
> sh: /opt/eldk42/bin/rpm: not found
>
> Weiß jemand warum?

Hi,

http://lists.denx.de/pipermail/eldk/2009-November/001115.html
http://www.denx.de/wiki/view/DULG/ELDKUsageIn64BitEnvironment

Gruß

graznik

Autor: graznik (Gast)
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Hi,

Jens D. schrieb:
> Hatte vorher schon '''rpm''' installiert, braucht man das wirklich?

nein, brauchst du nicht.

Viele Grüße

graznik

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Jens D. schrieb:
> Müßte nicht Medion die Sourcen Freigeben? Wegen GPL und so?

Hab mal eine Anfrage gestartet, wie es bei 
http://www.medion.com/de/service/_lightbox/showfaq.php?FAQ_ENTRY_OTHER_ID=16426 
steht... Mal sehen...

Autor: Hans (Gast)
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Jens D. schrieb:
> Müßte nicht Medion die Sourcen Freigeben? Wegen GPL und so?

Im Handbuch auf Seite 100 steht:
"....Alternativ können wir ihnen einenDatenträger mit dem 
Quelltextinhalt kostenfrei per Post zusenden."

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Hab mal ein wenig mit ipkg-cl gespielt und ihm *.ipk Dateien von 
https://code.google.com/p/zyxel-keenetic-packages/source/browse/binary-packages/ 
vorgeworfen. Aber der macht nichts. Auch keine Fehler. Auch nichts wenn 
"verbosity" an ist... Komisch...

Da fällt mir uBoot und fw_printenv ein... Hab die Ausgaben in's Wiki 
gepackt.

Damit könnte man vielleicht auch ein eigenes Betriebsystem starten... 
Vielleicht kann man eine netconsole einrichten, siehe: 
http://www.mikrocontroller.net/articles/GoFlexHome#netconsole_-_uBoot

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Hab netconsole nach der Anleitung von 
http://www.mikrocontroller.net/articles/GoFlexHome#netconsole_-_uBoot 
probiert... Funktioniert leider nicht. Wird wohl im verwendeten uBoot 
nicht drin sein?

btw. hat schon jemand herraus bekommen, wie man die Kiste richtig 
Ausschalten kann?

Ein 'halt' scheint ja was zu bewirken, aber aus ist sie noch nicht 
richtig...

Autor: Klaus P. (kpt)
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Warum reagiert der Druckserver so ewig langsam, bzw. geht gar nicht oder 
blockiert sogar das system. ...... Word keine Rückmeldung usw.

Hat jemand eine Ahnung

Autor: TuxOpa (Gast)
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saba30 schrieb:
> Bernhard:
>
> Unison ??

Habe ich unter ubuntu 11.10 versucht, schlägt aber unter NAS/FTP/SMB 
fehl, wenn UNISON die Zugriffsrechte und Eigentümer ändern möchte. Also 
zu mindest für die Synchronisation zwischen NAS und Linux Desktop nicht 
geeignet

Gruß Dirk

Autor: Arthur D. (graznik)
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Hi,

netcat lässt sich mit der Denx-Toolchain compilieren:
tar -xvf netcat-0.7.1.tar.gz
cd netcat-0.7.1/
export CC=/opt/eldk42/usr/bin/armVFP-linux-gcc
./configure --host=arm-linux
make

Viele Grüße

graznik

Autor: cayan (Gast)
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Ist der User "root" eigentlich zugänglich ?

Da hier immer nur von admin gesprochen wird ?

Gruß

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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cayan schrieb:
> Ist der User "root" eigentlich zugänglich ?

Klar, als root kannst du dich per telnet einloggen. Siehe Wiki: 
http://www.mikrocontroller.net/articles/P89626#Zugang

'Admin' ist für die Web-Oberfläche

Autor: 0815user (Gast)
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Hi,

soweit ich es probiert habe ist ein Zugang als "root" nicht möglich, nur 
als
"admin". Da aber Medion das System nicht selber entwickelt hat, kann es 
sein, dass ein Standard-PW vom Hersteller vergeben wurde.

Hat es einer über den möglichen Uart-anschluss probiert der Maschine 
beim
booten zuzuschauen ?

Kennt einer von Euch die fw_printenv - Parameter des NAS-210 ?
Soweit das Medion Spielzeug ausgibt, wird das USB-System nicht gestartet 
und
auch keine Ladeadresse für das Laden eines FFP-Sticks.

Grüße

Ronald

Autor: dj4jz (Gast)
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@cayan
Mit einem Telnet kannst du dich als root einloggen. Das Passwort ist das 
für den Admin vergebene.
An den bekannten Stellen kannst du dann ja weiteres nachschauen.
Ein vi ist auch verfügbar.
Gruß Jürgen

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Hat eigentlich schon jemand mal versucht ein read-only mount mit "mount 
-o remount,rw /bla" beschreibbar zu machen?

Autor: Hermann K. (hermannk)
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casati schrieb:

> Da IST also ein Problem, da die Platte außerhalb der Spezifikation
> betrieben wird.

Apropos Spezifikation. Die Platte ist für 2400 h/a spezifiziert 
(Abschnitt 2.12.1 des Handbuchs: Annualized Failure Rate). Mit 6 1/2 h 
am Tag ist die Platte ohnehin nicht als 24/7 Server vorgesehen. Sie ist 
jedoch gut für gelegentliche Backups einsetzbar.

Grüße

Autor: Hermann K. (hermannk)
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tom schrieb:

> PLX Technology claims to have doubled performance compared to the
> previous generation of NAS SoCs by implementing a new "Trident"
> architecture, which combines a dual-core ARM11 multi-processor with NAS
> application specific-hardware engines and software acceleration modules
> (see diagram below).

Wow!!! Das hört sich ja beeindruckend an. Ein wenig konkreter ist ein 
Vergleich der Dhrystones mit anderen Prozessoren:
   25642 MS-C 5.0            80486 @ 33 MHz
  507443 gcc 4.5.1           ARM926EJ-S rev 5 @ 180 MHz
  931676 gcc 2.95.3          AMD-K6 @ 375 MHz
  985222 gcc 4.1.1           iMX31 @ 512 MHz (phyCORE-i.MX31)
 1353913 gcc 4.0.2           MPC 5200 B (G2_LE) @ 396 MHz
 3045384 gcc 4.5.1 Sourcery  PLX-NAS7820 @ 750 MHz <====================
 6619229 gcc 3.3.5           Pentium III - S, Tualatin 1400 MHz
 9846590 gcc 4.5.1-7         Intel Atom N270 1.60 GHz, 533 MHz FSB
12070434 gcc 4.6.0           Intel Pentium M (760) 2.00GHz, 533 MHz FSB
16491754 gcc 4.4.1           AMD Phenom(tm) 9350e Quad-Core @ 2GHz
39782406 gcc 4.5.1           Intel Pentium Dual-Core E6300 @ 2.80GHz

Das bringt den Prozessor wieder auf den Boden der Tatsachen und zeigt, 
dass er mit GBit-Netzwerk und aktuellen Platten den Flaschenhals bildet.

Immerhin, NFS läuft stabil und bringt eine Leserate von etwas über 25 
MBytes/s. Ich habe Samba nicht probiert. Bei anderen NAS Laufwerken war 
Samba immer deutlich langsamer als NFS.

Grüße

Autor: tom (Gast)
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darum ging es überhaupt nicht  ; )

http://www.eetimes.com/design/memory-design/4219579/Improving-performance-using-SPI-DDR-NOR-flash-memory?pageNumber=0


>Just been downloading torrents (500+ open connections) whilst streaming a DIVX, 
copying (via windows explorer) (250 meg total /150 files) and browsing through the 
Admin interface. Jumped backwards and forwards in the video with no hint of 
faltering. CPU remained around 4-25% and 58meg (50%) RAM used .<

Ciaoi

Autor: Scheer (Gast)
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>
>       BigMerlin schrieb:
>>       Scheer schrieb:
>>> Wie könnte ich die Platte tauschen ??
>>
>> ganz oben sind Bilder zum NAS...oder hier
>>
>> https://secure.flickr.com/photos/jensdiemer/tags/p89626/
>
>
> Danke, die Bilder habe ich schon gesehen, die Frage ist nur, wo ist die
> Firmware ... im RAM des NAS ???
>
> Kann ich also eine neue Platte reinhauen und der NAS formatiert diese
> dann austomatisch und erzeugt eine Verzeichnisstruktur  ??
>
> Oder muss ich dann von irgendwo her eine Firmware installieren ?? und
> vor allem wie ??

Hmm, ich glaube, ich habe die Antwort selbst im englischen Forum 
gefunden... ich erlaube mir mal zu zitieren (von http://whrl.pl/Rc0qhi )


>Succcessfully installed a new hard drive. (a 250GB "old" drive).
>So whacking in a 2TB later should be straightforward.
>Need to run the Starter Utility (as per the Zxyel's), find the NAS, run
>through the setup, select to initialize the drive (which I presume
>means format/partition and also put the operating system on it).
>So all the firmware for rebuilding a new drive is retained within the NAS 
>electronics.
>It appears that the customised settings also for the NAS (eg. name,
>timezone etc) are retained within the NAS electronics itself (although it
>didn't retain knowledge of installed packages because they're not on the
>new drive).

... es wird also tatsächlich die CD benötigt ...

Autor: Jens (Gast)
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Jens D. schrieb:
> Hat eigentlich schon jemand mal versucht ein read-only mount mit "mount
> -o remount,rw /bla" beschreibbar zu machen?

Ja, hat hier nicht geklappt.

Autor: BigMerlin (Gast)
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zum Thema Transfer und defekte daten...

schon mal versucht das ganz über FTP zu schieben und zu schauen was 
passiert ob die Daten defekt sind?

Im Samba breich....habt ihr eure Arbeitsgruppe umbenannt? Ich habe das 
gemacht und keine Probleme ( Win 7 64/ NOD Virenprog)



NAS und neue Platte....

Also wenn ich das richtig lese brauch mal die CD für die ersteinrichtung 
nach dem Platten tausch....

Also habe nun mal das Grundvolumen der Orginal eingebauten platte 
gelöscht  ( der NAS zeigt keine platte mehr an)
und danach einen Neustart gemacht.....


Fazit:

Ihr braucht weder eine CD noch sonstwas um den NAS neu auf zu setzten 
nach dem Plattentausch....

Fackt ist Ip eingeben vom NAS ( die IP die euer NAS gebommen hat vom 
Router über DHCP! dann kommt ich auch wieder drauf....)

Festplatte neu einpflegen und die Pakete die ihr installt habt neu 
installen weil die liegen wohl auf der Platte ( DYNS, Smart und so 
weiter )

Nach dem einpflegen sind die grundverzeichnise wieder da wie im 
ausliefer zustand!


Also alles nicht wiurklich wild

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Hat sich schon jemand an die Belegung von J4 (siehe 
https://secure.flickr.com/photos/jensdiemer/6435948221/ ) herran 
gewargt?

Ich vermute mal da ist u.a. UART zu finden, oder?

Autor: Michael (Gast)
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Schade, dass man im Moment die Wiki Seite nicht editieren kann 
(Timeout). Wollte mehr Struktur reinbringen.

Ist es möglich die Kiste zu flashen? Kann man, wenn man binaries von mtd 
hat, ein Backup der firmware ziehen?

Autor: BigMerlin (Gast)
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Nachtrag...

Also die reine NAS config liegt NICHT auf der eingebauten Festplatte!

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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BigMerlin schrieb:
> Fazit:
>
> Ihr braucht weder eine CD noch sonstwas um den NAS neu auf zu setzten
> nach dem Plattentausch....

Kannst du das im Wiki aufschreiben?

Michael schrieb:
> Ist es möglich die Kiste zu flashen? Kann man, wenn man binaries von mtd
> hat, ein Backup der firmware ziehen?

Ja, das wäre noch gut zu wissen, wie man ein Backup erstellen könnte.

Vielleicht geht es ähnlich wie bei 
http://www.mikrocontroller.net/articles/DockstarDebianSqueeze#Firmware_sichern 
beschrieben?

Autor: BigMerlin (Gast)
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Scheer schrieb:
> Danke, die Bilder habe ich schon gesehen, die Frage ist nur, wo ist die
>> Firmware ... im RAM des NAS ???
>>
>> Kann ich also eine neue Platte reinhauen und der NAS formatiert diese
>> dann austomatisch und erzeugt eine Verzeichnisstruktur  ??
>>
>> Oder muss ich dann von irgendwo her eine Firmware installieren ?? und
>> vor allem wie ??

Sie liegt im Flashmodul

Ja kannst du, in NAS unter Volumen dann Hinzufügen er formatiert sie 
dann


Nein musst du nicht...lediglich deine zusatz Pakte wieder installen

Autor: BigMerlin (Gast)
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An die Jung´s die bissel mehr ahnung haben.....

Hier ne kleine Theorie


Könnt ihr mal auslesen was der NAS zuerst Mountet...den USB anschluß 
oder die interne schnittstelle...

Sollte es so sein das er zuerst den USB mountet dann kann ich mir gut 
vorstellen das man über diese Backupfunktion einen Flash machen kann 
über den USB Port am gerät....

würde sonst wohl anders keinen sinn machen bei dem ganzen...

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Man müßte sich mal die Recovery-Funktion ansehen, wenn es die überhaupt 
gibt.

Hab ein kleines Skript geschrieben, um ein Backup vom Flash-speicher zu 
machen: 
http://www.mikrocontroller.net/articles/P89626#Backup_des_Flashspeichers

Ausgabe sieht bei mir dann so aus:
____________________________________________________________________
Backup von mtd0
+ dd if=/dev/mtd0 of=/i-data/6764ac2f/admin/mtd0.img
262144+0 records in
262144+0 records out
134217728 bytes (128.0MB) copied, 89.534155 seconds, 1.4MB/s
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd0.img
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd0.img.md5
52b6007cc6fc4d51d263c825bb7ce6b6  /i-data/6764ac2f/admin/mtd0.img
____________________________________________________________________
Backup von mtd1
+ dd if=/dev/mtd1 of=/i-data/6764ac2f/admin/mtd1.img
512+0 records in
512+0 records out
262144 bytes (256.0KB) copied, 0.168944 seconds, 1.5MB/s
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd1.img
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd1.img.md5
94bde8985c6386fe27d7b0d0cab3eb66  /i-data/6764ac2f/admin/mtd1.img
____________________________________________________________________
Backup von mtd2
+ dd if=/dev/mtd2 of=/i-data/6764ac2f/admin/mtd2.img
7168+0 records in
7168+0 records out
3670016 bytes (3.5MB) copied, 2.883330 seconds, 1.2MB/s
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd2.img
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd2.img.md5
04db9ad820303c556c8cb40108edb58e  /i-data/6764ac2f/admin/mtd2.img
____________________________________________________________________
Backup von mtd3
+ dd if=/dev/mtd3 of=/i-data/6764ac2f/admin/mtd3.img
1024+0 records in
1024+0 records out
524288 bytes (512.0KB) copied, 0.338145 seconds, 1.5MB/s
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd3.img
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd3.img.md5
28113650f124bc1a8d2a2ac4b183257a  /i-data/6764ac2f/admin/mtd3.img
____________________________________________________________________
Backup von mtd4
+ dd if=/dev/mtd4 of=/i-data/6764ac2f/admin/mtd4.img
20480+0 records in
20480+0 records out
10485760 bytes (10.0MB) copied, 7.020882 seconds, 1.4MB/s
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd4.img
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd4.img.md5
6982ee4767fede1a8fc393afe23049c9  /i-data/6764ac2f/admin/mtd4.img
____________________________________________________________________
Backup von mtd5
+ dd if=/dev/mtd5 of=/i-data/6764ac2f/admin/mtd5.img
20480+0 records in
20480+0 records out
10485760 bytes (10.0MB) copied, 7.326934 seconds, 1.4MB/s
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd5.img
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd5.img.md5
eba7aab847764a7674f1a9de92d3e80b  /i-data/6764ac2f/admin/mtd5.img
____________________________________________________________________
Backup von mtd6
+ dd if=/dev/mtd6 of=/i-data/6764ac2f/admin/mtd6.img
20480+0 records in
20480+0 records out
10485760 bytes (10.0MB) copied, 7.292766 seconds, 1.4MB/s
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd6.img
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd6.img.md5
8965086f22130c1ac60c1d3d1a0ad337  /i-data/6764ac2f/admin/mtd6.img
____________________________________________________________________
Backup von mtd7
+ dd if=/dev/mtd7 of=/i-data/6764ac2f/admin/mtd7.img
192000+0 records in
192000+0 records out
98304000 bytes (93.8MB) copied, 66.727821 seconds, 1.4MB/s
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd7.img
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd7.img.md5
1dc73e59a488bf1d55c13d845cffac4f  /i-data/6764ac2f/admin/mtd7.img
____________________________________________________________________
Backup von mtd8
+ dd if=/dev/mtd8 of=/i-data/6764ac2f/admin/mtd8.img
dd: can't open '/dev/mtd8': No such device

Weiß jemand warum es einen Fehler bei mtd8 gibt?

Autor: Michael (Gast)
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Sehr cool Jens. Die Frage ist ja jetzt ob der Kernel es zulässt auch auf 
die /dev/mtd? zu schreiben.

Ich bin mir sicher, dass in einer der files das filesystem drin steht. 
Müsste man mal versuchen auf einer Linux-Kiste zu mounten. Man sieht ja, 
dass was mit dem yaffs2 gemountet wurde. Möglicherweise kann man das 
Filesystem ändern und vielleicht telnet dazu bringen immer zu starten.

Aber dafür müsste jemand mal das Risiko eingehen und versuchen zu 
schreiben. Man kann ja auch erstmal direkt ein backup wieder zu 
schreiben um zu sehen ob es überhaupt geht. Denn oft muss bei so 
embedded Kisten ein Kernel installiert werden, der das erlaubt.

Noch schöner wäre es, wenn man an den bootloader über telnet oder so 
kommt (redboot, u-boot, ...). Dann könnte man von da schreiben und hätte 
immer eine Möglichkeit eine Firmware zu flashen, solange man nicht den 
bootloader kaputt flasht.

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Wobei es für ein richtiges Backup nicht reicht dd zu nutzten, siehe 
http://jeff.doozan.com/debian/uboot/build_uboot.htm Unter "Backup 
/dev/mtd0" steht:

To create an image of mtd0, you need to dump the nand without ecc. using 
"dd if=/dev/mtd0 of=mtd0.DOESNOTWORK" will automatically do ecc for you 
and will result in a corrupt image. To successfully dump the nand, you 
need to do the following: ...

Werde mal http://jeff.doozan.com/debian/uboot/nanddump probieren...


IMHO wäre es erstmal interessanter an die uBoot Console zu kommen. Dann 
könnte man damit ein wenig spielen und vielleicht mal ein uBoot über 
TFTP starten...

Autor: Michael (Gast)
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Jens D. schrieb:
> Weiß jemand warum es einen Fehler bei mtd8 gibt?

Die Antwort liegt vielleicht hier, denn mtd8 wird in /proc/mtd nicht 
aufgeführt.

http://www.mikrocontroller.net/articles/P89626#mtd

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Also grundsätzlich läßt sich 
http://jeff.doozan.com/debian/uboot/nanddump auf der Box starten!

Die Frage ist nun, wie man damit auch richtig sichert...

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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nanddump funktioniert anscheinend. Hab ein neues Skript unter 
http://www.mikrocontroller.net/articles/P89626#nanddump abgelegt.

Darin mache ich, quasi:
nanddump -nof mtd0.backup /dev/mtd0
nanddump -nf mtd0.backup.oob /dev/mtd0

Vollständige Ausgabe:
____________________________________________________________________
Backup mtd0: 08000000 00020000 "NAND 128MiB 3,3V 8-bit"
+ ./nanddump -nof /i-data/6764ac2f/admin/mtd0.backup /dev/mtd0
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x08000000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd0.backup
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd0.backup.md5
52b6007cc6fc4d51d263c825bb7ce6b6  /i-data/6764ac2f/admin/mtd0.backup
+ ./nanddump -nf /i-data/6764ac2f/admin/mtd0.backup.oob /dev/mtd0
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x08000000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd0.backup.oob
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd0.backup.oob.md5
e5669d1012968b2c3f8534da061ac5e1  /i-data/6764ac2f/admin/mtd0.backup.oob
____________________________________________________________________
Backup mtd1: 00040000 00020000 "stage1"
+ ./nanddump -nof /i-data/6764ac2f/admin/mtd1.backup /dev/mtd1
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x00040000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd1.backup
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd1.backup.md5
94bde8985c6386fe27d7b0d0cab3eb66  /i-data/6764ac2f/admin/mtd1.backup
+ ./nanddump -nf /i-data/6764ac2f/admin/mtd1.backup.oob /dev/mtd1
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x00040000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd1.backup.oob
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd1.backup.oob.md5
e1194c3fd73c932e310d44cf8e900a60  /i-data/6764ac2f/admin/mtd1.backup.oob
____________________________________________________________________
Backup mtd2: 00380000 00020000 "uboot"
+ ./nanddump -nof /i-data/6764ac2f/admin/mtd2.backup /dev/mtd2
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x00380000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd2.backup
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd2.backup.md5
04db9ad820303c556c8cb40108edb58e  /i-data/6764ac2f/admin/mtd2.backup
+ ./nanddump -nf /i-data/6764ac2f/admin/mtd2.backup.oob /dev/mtd2
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x00380000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd2.backup.oob
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd2.backup.oob.md5
403fee14abbebe6d0438c4a675436e65  /i-data/6764ac2f/admin/mtd2.backup.oob
____________________________________________________________________
Backup mtd3: 00080000 00020000 "uboot_env"
+ ./nanddump -nof /i-data/6764ac2f/admin/mtd3.backup /dev/mtd3
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x00080000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd3.backup
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd3.backup.md5
28113650f124bc1a8d2a2ac4b183257a  /i-data/6764ac2f/admin/mtd3.backup
+ ./nanddump -nf /i-data/6764ac2f/admin/mtd3.backup.oob /dev/mtd3
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x00080000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd3.backup.oob
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd3.backup.oob.md5
1f939a8728f141b2984cbda0a6f85875  /i-data/6764ac2f/admin/mtd3.backup.oob
____________________________________________________________________
Backup mtd4: 00a00000 00020000 "kernel"
+ ./nanddump -nof /i-data/6764ac2f/admin/mtd4.backup /dev/mtd4
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x00a00000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd4.backup
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd4.backup.md5
6982ee4767fede1a8fc393afe23049c9  /i-data/6764ac2f/admin/mtd4.backup
+ ./nanddump -nf /i-data/6764ac2f/admin/mtd4.backup.oob /dev/mtd4
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x00a00000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd4.backup.oob
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd4.backup.oob.md5
39e367ea86cbcafd94cd63787486a7a7  /i-data/6764ac2f/admin/mtd4.backup.oob
____________________________________________________________________
Backup mtd5: 00a00000 00020000 "etc"
+ ./nanddump -nof /i-data/6764ac2f/admin/mtd5.backup /dev/mtd5
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x00a00000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd5.backup
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd5.backup.md5
eba7aab847764a7674f1a9de92d3e80b  /i-data/6764ac2f/admin/mtd5.backup
+ ./nanddump -nf /i-data/6764ac2f/admin/mtd5.backup.oob /dev/mtd5
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x00a00000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd5.backup.oob
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd5.backup.oob.md5
61b3ad323db129537f08968f95e37854  /i-data/6764ac2f/admin/mtd5.backup.oob
____________________________________________________________________
Backup mtd6: 00a00000 00020000 "info"
+ ./nanddump -nof /i-data/6764ac2f/admin/mtd6.backup /dev/mtd6
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x00a00000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd6.backup
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd6.backup.md5
8965086f22130c1ac60c1d3d1a0ad337  /i-data/6764ac2f/admin/mtd6.backup
+ ./nanddump -nf /i-data/6764ac2f/admin/mtd6.backup.oob /dev/mtd6
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x00a00000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd6.backup.oob
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd6.backup.oob.md5
24d266f37293fcdd56216183bfd0e6f5  /i-data/6764ac2f/admin/mtd6.backup.oob
____________________________________________________________________
Backup mtd7: 05dc0000 00020000 "sysdisk"
+ ./nanddump -nof /i-data/6764ac2f/admin/mtd7.backup /dev/mtd7
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x05dc0000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd7.backup
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd7.backup.md5
1dc73e59a488bf1d55c13d845cffac4f  /i-data/6764ac2f/admin/mtd7.backup
+ ./nanddump -nf /i-data/6764ac2f/admin/mtd7.backup.oob /dev/mtd7
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x05dc0000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd7.backup.oob
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd7.backup.oob.md5
0df0ca9c13a0edfee3d39eae6b5f7901  /i-data/6764ac2f/admin/mtd7.backup.oob
____________________________________________________________________
Skip mtd8 because it's not in /proc/mtd

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Michael schrieb:
> Ich bin mir sicher, dass in einer der files das filesystem drin steht.
> Müsste man mal versuchen auf einer Linux-Kiste zu mounten. Man sieht ja,
> dass was mit dem yaffs2 gemountet wurde. Möglicherweise kann man das
> Filesystem ändern und vielleicht telnet dazu bringen immer zu starten.

Was wo drin steht kann man aus "cat /proc/mtd" lesen:
~ # cat /proc/mtd 
dev:    size   erasesize  name
mtd0: 08000000 00020000 "NAND 128MiB 3,3V 8-bit"
mtd1: 00040000 00020000 "stage1"
mtd2: 00380000 00020000 "uboot"
mtd3: 00080000 00020000 "uboot_env"
mtd4: 00a00000 00020000 "kernel"
mtd5: 00a00000 00020000 "etc"
mtd6: 00a00000 00020000 "info"
mtd7: 05dc0000 00020000 "sysdisk"


> Aber dafür müsste jemand mal das Risiko eingehen und versuchen zu
> schreiben. Man kann ja auch erstmal direkt ein backup wieder zu
> schreiben um zu sehen ob es überhaupt geht. Denn oft muss bei so
> embedded Kisten ein Kernel installiert werden, der das erlaubt.
>
> Noch schöner wäre es, wenn man an den bootloader über telnet oder so
> kommt (redboot, u-boot, ...). Dann könnte man von da schreiben und hätte
> immer eine Möglichkeit eine Firmware zu flashen, solange man nicht den
> bootloader kaputt flasht.

Vielleicht braucht man uBoot nicht direkt überschreiben. Ist die Frage, 
was der existierende kann. Ob er von USB starten kann.

Wenn man zur uBoot shell kommt, kann man halt auch gefahrlos einen 
anderen uBoot über TFTP starten, siehe: 
http://jeff.doozan.com/debian/uboot/build_uboot.htm

Am einfachsten wäre wohl ein Zugriff per UART. Deswegen die Frage nach 
der Belegung von J4 (siehe
https://secure.flickr.com/photos/jensdiemer/6435948221/ )

Autor: Michael (Gast)
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http://www.mikrocontroller.net/articles/P89626#uboot_env

Dort steht u.a.:

ipaddr=192.168.50.100


Ist das die IP, über die man an die netconsole kommt? Das wäre natürlich 
der Hit!

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Michael schrieb:
> ipaddr=192.168.50.100
>
>
> Ist das die IP, über die man an die netconsole kommt? Das wäre natürlich
> der Hit!

Ja das wäre es... Ich hab es Probiert und es kommt nix.

Autor: Michael (Gast)
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Kann man denn das uboot environment mit fw_setenv ändern?

Autor: BigMerlin (Gast)
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Michael schrieb:
> Dort steht u.a.:
>
> ipaddr=192.168.50.100
>
>
> Ist das die IP, über die man an die netconsole kommt? Das wäre natürlich
> der Hit!
>
>
>
kann ja nicht gehen ist ja nicht deine Ip Rage

Autor: crazyrr (Gast)
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Hallo,

ist jemandem schon gelugen mit pyLoad oder ähnlichem etwas von 
File-Hostings wie Rapidshare order uploaded.to zu ziehen? Würde mich 
freuen wenn ja, und derjenige eine Anleitung dazu bereitstellen könnte.

Vielen Dank schon einmal.

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Jens D. schrieb:
> Am einfachsten wäre wohl ein Zugriff per UART. Deswegen die Frage nach
> der Belegung von J4 (siehe
> https://secure.flickr.com/photos/jensdiemer/6435948221/ )

Habs! J4 ist UART! Weiteres folgt gleich...

Autor: Christoph S. (mixer) Benutzerseite
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Michael schrieb:
> Kann man denn das uboot environment mit fw_setenv ändern?

Bei dem u-boot wo ich auf meinem mini2440 hab geht das mit setenv. 
Speichern(damit das ganze auch dauerhaft ist) dann mit saveenv.

Gruss

Autor: dimpflmoser (Gast)
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Michael schrieb:
> ipaddr=192.168.50.100
> Ist das die IP, über die man an die netconsole kommt? Das wäre natürlich
> der Hit!

Soweit ich das von anderen Systemen kenne, gibt die ipaddr die eigenen 
Adresse des Gerätes an, dann gibt's noch eine Variable serverip, das ist 
jene Adresse von der über tftp Images gezogen werden.

Mein bescheidener Eindruck ist, dass wir irgendwie auf das U-Boot 
zugreifen müssen, d.h. wir müssen die serielle Schnittstelle finden. 
Dann können wir auch einen neuen Kernel laden bzw neue Filesystemimages 
einspielen.

Tschüss Dimpflmoser

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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So, ich hab die UART Schnittstelle eingezeichnet: 
https://secure.flickr.com/photos/jensdiemer/6465730855/ (Mache noch ein 
neues Bild fertig)

Boot Ausgaben hier: http://www.mikrocontroller.net/articles/P89626#uBoot

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Ach, nach dem man "halt" ausgeführt hat, passiert folgendes:
The system is going down NOW!
Sent SIGTERM to all processes
Sent SIGKILL to all processes
Requesting system halt
md: stopping all md devices.
sd 0:0:0:0: [sda] Synchronizing SCSI cache
sd 0:0:0:0: [sda] Stopping disk
Power down.

Man merkt auch das die Platte aus geht. Dennoch bleiben die LED's an und 
auch die LAN Schnittstelle bleibt aktiv. Vielleicht für WOL ?

Also wenn die Platte aus ist, kann man den Stecker ziehen ;)

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Kann im Wiki nicht schreiben, deswegen erstmal hierhin damit:

=== UART Schnittstelle ===

Auf dem PCB befindet sich eine 4-Polige Stiftleiste mit einer UART 
Schnittstelle.

Am einfachsten man beschafft sich ein sog. "PL-2303 USB-to-Serial Port 
Adapter", z.B. ein Handy-Kabel, mehr dazu: UART auf USB

<pre>
  1   2   3   4
 GND  Tx  Rx
</pre>

Belegung kann man auf diesen Bildern sehen:
* https://secure.flickr.com/photos/jensdiemer/6465796621/
* https://secure.flickr.com/photos/jensdiemer/6465730855/

Testen kann man die Verbindung über Telnet, in dem man irgendwas nach 
'''/dev/ttyS0''' sendet, z.B.:
<pre>~ # ls / -la > /dev/ttyS0</pre>

Autor: Scheer (Gast)
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Jens D. schrieb:
> Testen kann man die Verbindung über Telnet, in dem man irgendwas nach
> '''/dev/ttyS0''' sendet, z.B.:
> <pre>~ # ls / -la > /dev/ttyS0</pre>

Hmm meinst Du nicht
<pre>~ # ls -la /  > /dev/ttyS0</pre>

also das Slash hinter den Optionen ??

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Scheer schrieb:
> Hmm meinst Du nicht
> <pre>~ # ls -la /  > /dev/ttyS0</pre>
>
> also das Slash hinter den Optionen ??

Ist egal. Kommt auf's selbe herraus ;)

Man kann auch
echo "test" > /dev/ttyS0
 oder auch
cat /dev/urandom > /dev/ttyS0
 machen... Aber die fand das Dirlistling besser ;)

Autor: Lucian M. (lucian_m)
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Hi,

ich hätte da auch ein paar Fragen...

Was ist denn an dieser CPU "dual-core", wenn dmesg und /proc/cpuinfo nur 
von einer CPU "reden"?

Ich hatte in der Vergangenheit für die Linkstation Pro GL von Buffalo, 
nachdem die Jungs von Linkstationwiki sich Zugang zu uboot und Ersetzten 
des Kernels und des rootfs verschafft hatten, Genlink cross-emerged und 
im entsprechendem Wiki-Artikel auf 
http://buffalo.nas-central.org/wiki/GenLink_for_ARM9 zur Verfügung 
gestellt. Nun habe ich auch so ein Medion-NAS gekauft und bin am 
Überlegen, lohnt sich das, wenn man schon mal an den Kernel herankomt, 
oder eher IPKG Pakete zu schnüren und sie der Original-Firmware zu zu 
schieben, was meint ihr?

Wie kommnt man denn an die Kernel-Config des aktuellen Kernels 
(/proc/config.gz ist leider nicht konfiguriert worden)?

Weiß jemand, enthält die aktuelle firmware uclibc oder glibc?

Tschüss,
Lucian

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Lucian M. schrieb:
> Was ist denn an dieser CPU "dual-core", wenn dmesg und /proc/cpuinfo nur
> von einer CPU "reden"?

Zumindest sieht man, wenn man irgendwas macht, die Typische 50% 
Auslastung, wenn ein Prozess die CPU voll beansprucht. Das spricht für 
eine Dual-Core...

Ein komplett eigenständiges System wäre IMHO wesentlich sauberer, als 
das bestehende zu verändern.

Autor: 0815user (Gast)
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Hi,
wieso macht ein Ihr ein Backup von mtd7.

Ich hab einfach die Datei sysdisk.img aus /zyxel/mnt/sysdisk/ genommen.

Ronald

Autor: Michael K. (michaelkebe)
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Ich habe ganz andere MD5 hashes. Webinterface sagt Firmware Version
1.00(UZD.2).

Habe eigentlich erwartet, dass die gleich sind. Irgendeine Idee?
/i-data/6764ac2f/admin/scripts # ./backup-mtd.sh
nanddump found, ok.
____________________________________________________________________
Backup mtd0: 08000000 00020000 "NAND 128MiB 3,3V 8-bit"
+ ./nanddump -nof /i-data/6764ac2f/admin/mtd0.backup /dev/mtd0
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x08000000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd0.backup
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd0.backup.md5
eb4a36ba2d6d8988ae9bfbeed139161d  /i-data/6764ac2f/admin/mtd0.backup
+ ./nanddump -nf /i-data/6764ac2f/admin/mtd0.backup.oob /dev/mtd0
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x08000000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd0.backup.oob
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd0.backup.oob.md5
90ba1c6c2229e1fc7318a67721e2dc9e  /i-data/6764ac2f/admin/mtd0.backup.oob
____________________________________________________________________
Backup mtd1: 00040000 00020000 "stage1"
+ ./nanddump -nof /i-data/6764ac2f/admin/mtd1.backup /dev/mtd1
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x00040000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd1.backup
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd1.backup.md5
94bde8985c6386fe27d7b0d0cab3eb66  /i-data/6764ac2f/admin/mtd1.backup
+ ./nanddump -nf /i-data/6764ac2f/admin/mtd1.backup.oob /dev/mtd1
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x00040000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd1.backup.oob
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd1.backup.oob.md5
e1194c3fd73c932e310d44cf8e900a60  /i-data/6764ac2f/admin/mtd1.backup.oob
____________________________________________________________________
Backup mtd2: 00380000 00020000 "uboot"
+ ./nanddump -nof /i-data/6764ac2f/admin/mtd2.backup /dev/mtd2
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x00380000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd2.backup
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd2.backup.md5
04db9ad820303c556c8cb40108edb58e  /i-data/6764ac2f/admin/mtd2.backup
+ ./nanddump -nf /i-data/6764ac2f/admin/mtd2.backup.oob /dev/mtd2
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x00380000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd2.backup.oob
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd2.backup.oob.md5
403fee14abbebe6d0438c4a675436e65  /i-data/6764ac2f/admin/mtd2.backup.oob
____________________________________________________________________
Backup mtd3: 00080000 00020000 "uboot_env"
+ ./nanddump -nof /i-data/6764ac2f/admin/mtd3.backup /dev/mtd3
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x00080000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd3.backup
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd3.backup.md5
23f58f79e5c2241557cb8e0c1e244c0e  /i-data/6764ac2f/admin/mtd3.backup
+ ./nanddump -nf /i-data/6764ac2f/admin/mtd3.backup.oob /dev/mtd3
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x00080000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd3.backup.oob
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd3.backup.oob.md5
13bfbed503c59cab5f57d9fd0c3c0d0d  /i-data/6764ac2f/admin/mtd3.backup.oob
____________________________________________________________________
Backup mtd4: 00a00000 00020000 "kernel"
+ ./nanddump -nof /i-data/6764ac2f/admin/mtd4.backup /dev/mtd4
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x00a00000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd4.backup
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd4.backup.md5
6982ee4767fede1a8fc393afe23049c9  /i-data/6764ac2f/admin/mtd4.backup
+ ./nanddump -nf /i-data/6764ac2f/admin/mtd4.backup.oob /dev/mtd4
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x00a00000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd4.backup.oob
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd4.backup.oob.md5
39e367ea86cbcafd94cd63787486a7a7  /i-data/6764ac2f/admin/mtd4.backup.oob
____________________________________________________________________
Backup mtd5: 00a00000 00020000 "etc"
+ ./nanddump -nof /i-data/6764ac2f/admin/mtd5.backup /dev/mtd5
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x00a00000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd5.backup
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd5.backup.md5
30e35440e1e3e7c22151492bcff2158a  /i-data/6764ac2f/admin/mtd5.backup
+ ./nanddump -nf /i-data/6764ac2f/admin/mtd5.backup.oob /dev/mtd5
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x00a00000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd5.backup.oob
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd5.backup.oob.md5
18c3748699bf6833f3114b9c25a16fc3  /i-data/6764ac2f/admin/mtd5.backup.oob
____________________________________________________________________
Backup mtd6: 00a00000 00020000 "info"
+ ./nanddump -nof /i-data/6764ac2f/admin/mtd6.backup /dev/mtd6
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x00a00000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd6.backup
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd6.backup.md5
1d1ccab841828c8f9c45938bb2c24a0e  /i-data/6764ac2f/admin/mtd6.backup
+ ./nanddump -nf /i-data/6764ac2f/admin/mtd6.backup.oob /dev/mtd6
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x00a00000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd6.backup.oob
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd6.backup.oob.md5
fa1f9af2d89a4e2f81525ac69e818d95  /i-data/6764ac2f/admin/mtd6.backup.oob
____________________________________________________________________
Backup mtd7: 05dc0000 00020000 "sysdisk"
+ ./nanddump -nof /i-data/6764ac2f/admin/mtd7.backup /dev/mtd7
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x05dc0000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd7.backup
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd7.backup.md5
61b62db974293a5dc18e70c6b175ce63  /i-data/6764ac2f/admin/mtd7.backup
+ ./nanddump -nf /i-data/6764ac2f/admin/mtd7.backup.oob /dev/mtd7
Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
Dumping data starting at 0x00000000 and ending at 0x05dc0000...
+ md5sum /i-data/6764ac2f/admin/mtd7.backup.oob
+ cat /i-data/6764ac2f/admin/mtd7.backup.oob.md5
34f3a62f7a4e5e4806c412f4cf873de8  /i-data/6764ac2f/admin/mtd7.backup.oob
____________________________________________________________________
Skip mtd8 because it's not in /proc/mtd
/i-data/6764ac2f/admin/scripts # 

Autor: BigMerlin (Gast)
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Irgendwie läuft hier alles bisel vermischt.
Von Einrichtung über Script...
Sollte man vielleicht auseinander halten oder?

Autor: ElektromAn (Gast)
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Hallo Leutz,

normalerweise treibe ich mich auf einem anderen Forum rum ...

Vergleicht mal die Ausgabe von eurem Dual-Core NAS mit diesem System:
Pogoplug. Link http://www.incentivespro.com/forum/viewtopic.php?t=545

System Sheeva Dual-Core 800Mhz ARM11

[    0.000000] Hierarchical RCU implementation.
[    0.000000] NR_IRQS:96
[    0.000000] OX820_RPS_init_irq: interrupts 64 to 96
[    0.010000] Console: colour dummy device 80x30
[    0.010000] console [ttyS0] enabled
[    0.020000] Calibrating delay loop... 279.34 BogoMIPS (lpj=1396736)
[    0.260000] Security Framework initialized
[    0.260000] Mount-cache hash table entries: 512
[    0.270000] CPU: Testing write buffer coherency: ok
[    0.270000] Calibrating local timer... 350.00MHz.
[    0.340000] CPU1: Booted secondary processor
[    0.440000] Calibrating delay loop... 279.34 BogoMIPS (lpj=1396736)
[    0.670000] Brought up 2 CPUs
[    0.680000] SMP: Total of 2 processors activated (558.69 BogoMIPS).

euer NAS

Hierarchical RCU implementation.
NR_IRQS:96
OX820_RPS_init_irq: interrupts 64 to 96
ox820_clocksource_init() Timer 2 running at 390625 Hz
Console: colour dummy device 80x30
console [ttyS0] enabled
Calibrating delay loop... 299.00 BogoMIPS (lpj=1495040)
Mount-cache hash table entries: 512
CPU: Testing write buffer coherency: ok
Calibrating local timer... 374.49MHz.
Brought up 1 CPUs
SMP: Total of 1 processors activated (299.00 BogoMIPS).
NET: Registered protocol family 16

Die CPU-ID ist bei beiden 410fb025, habe jetzt nicht das ARM Handbuch um 
dies zu entschlüsseln.

@Lucian M.
Wegen glibc oder uClibc schau mal im /lib Verzeichnis nach.
Normalerweise ist es die glibc.
Die uClibc ist zwar kleiner hat aber einige Probleme z.B. mit 
RAID-Arrays. Entsprechende Funktionen für den Befehl mdadm müssen 
extra aktiviert werden.
Wenn ich mich noch richtig erinnere (kann ich aber auch irren ..) ist 
der Bootloader ein wichtiger Teil um die zweite CPU zu starten.

Die Abschaltung der Festplatten und LEDs, also gesamte Stromversorgung, 
läuft über einen GPIO Pin. Der dürfte wohl irgendwo innerhalb der 
Stoppscripte  benutzt werden.
Die CPU befindet sich in einem HALT Zustand, wenn nicht vorher 
irgendwelche Register im SoC gesetzt werden dürfte es mit WoL schwierig 
werden.

Wichtig ist auch die Umsetzung von GPIO Pin nach Hardware.

E-mAn

Autor: Michael K. (michaelkebe)
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Hmm so wie es scheint läuft die Kiste erstmal nur mit einem Kern. 
Entweder ist es keine Dual Core CPU oder ist softwaremäßig (Kernel) 
nicht richtig eingestellt. Kann man den Kernel denn so konfigurieren? 
Immerhin ist es ja ein SMP Kernel.

Autor: max kummer (Gast)
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Christian schrieb:
> Hat eigentlich schon mal jemand die Datenintegrität überprüft? Ich
> stelle gerade mit Entsetzen fest, daß ein Großteil der übertragenen
> Dateien defekt ist. In den betroffenen Dateien sind vereinzelt ganze
> Blöcke mit Nullen statt der Daten vorhanden; es scheinen immer komplette
> Sektoren korrupt zu sein.

Das ist mir - vor allem bei Bildern, da sieht man das ja sofort - auch 
schon aufgefallen. Einerseits tröstlich dass ich nicht der Einzige mit 
diesem Problem bin, andererseits macht das dieses Ding völlig nutzlos - 
zumindest bis zum nächsten Firmwareupdate...

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Michael Kebe schrieb:
> Ich habe ganz andere MD5 hashes. Webinterface sagt Firmware Version
> 1.00(UZD.2).
>
> Habe eigentlich erwartet, dass die gleich sind. Irgendeine Idee?

Das ist normal. Du wirst dein System nicht so eingerichtet haben wie ich 
;)
Zumindest mtd2 (uboot) und mtd4 (kernel) sollten IMHO gleich sein.
Ich hab mein "uboot_env" schon geändert, somit kann mtd3 auch nicht 
stimmen.

Also alles normal ;)


ElektromAn schrieb:
> Vergleicht mal die Ausgabe von eurem Dual-Core NAS mit diesem System:
> Pogoplug. Link http://www.incentivespro.com/forum/viewtopic.php?t=545
>
> System Sheeva Dual-Core 800Mhz ARM11

Sehr guter Hinweis! Evtl. kann man das System dann mit deren OS 
benutzten? Wobei ich nicht weiß, was die zu bieten haben... Kennt sich 
damit jemand aus?


max kummer schrieb:
> Das ist mir - vor allem bei Bildern, da sieht man das ja sofort - auch
> schon aufgefallen. Einerseits tröstlich dass ich nicht der Einzige mit
> diesem Problem bin, andererseits macht das dieses Ding völlig nutzlos -

Allerdings. Das sollten wir auf jeden Fall mal näher untersuchen! Kann 
jemand das genau reproduzieren?

Autor: Christian (Gast)
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Jens D. schrieb:
> Allerdings. Das sollten wir auf jeden Fall mal näher untersuchen! Kann
> jemand das genau reproduzieren?

ja, das Problem mit den fehlerhaften Daten kann ich exakt reproduzieren. 
mein Virenscanner (Avast Antivir) scannt, zumindest in der 
Standardkonfiguration, beim Schreiben nur bestimmte Dateitypen 
(Unterscheidung erfolgt über Dateiendung). Wenn ich nun viele Dateien 
der betroffenen Typen in einem Rutsch kopiere, führt dies zu korrupten 
Dateien. Wenn ich das gleiche Verzeichnis immer wieder kopiere, sind 
immer die gleichen Dateien defekt. Wenn ich im Virenscanner das NAS vom 
Scan zu schreibender Daten ausschließe, dann gibt es keine Probleme. Das 
ist für mich im Moment auch ein praktikabler Workaround, da ich 
persönlich einen Virenscan beim Schreiben nur bedingt wichtig finde.
Da auch andere User Probleme haben, aber nur mit dem Medion-NAS und auch 
mit anderen Virenscannern, liegt meines Erachtens die Ursache wohl eher 
schon beim Medion-NAS als am Virenscanner oder Rechner.
Ich finde den Fehler sehr interessant, da die Dateigröße gleich bleibt 
und nur Blöcke in der Datei mit Nullen ersetzt sind. Die Blöcke die 
passen sind auch nicht verschoben, sondern auch an den richtigen Stellen 
in der Datei. Mich würde es vor allem interessieren was hier technisch 
vor sich geht. Wenn jemand Ideen hat was man hier noch testen könnte 
stelle ich mich gerne zur Verfügung.

Autor: tom (Gast)
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welche Firmware hat die HDD oder wie kann man das abfragen..

Autor: ElektromAn (Gast)
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@Jens D.

Laut linux-arm.org Link : 
http://www.linux-arm.org/LinuxBootLoader/SMPBoot
ist der Fehler im Kernel. Der Kernel initialisiert CPU0 dann die anderen 
CPUs (bis zu vier)

@max kummer, Christian
Wo sind die Fehler ?
Im FileSystem ?
Was sagt ein md5sum, sha1sum usw.
Lokal, Remote aus.

Was ich mal kurz hier gelesen habe ist mit einer Festplattentemperatur 
von über 50 Grad, nicht gut.

Noch was zu dem Thema SMP für das bauen eines Crosscompilers unter 
Gentoo/Sabayon mit crossdev Tool benutze ich wenigstens gcc Version 
4.4.6, vielleicht kann es daran liegen. Der gcc ist bekannt ggf. Fehler 
zu produzieren. Der Kernel im Medion NAS ist um einige Patchlevel neuer 
als der vom PogoPlug.

Was mich stuzig mach ist der SMP Teil.
Laut ARM Doku die ich mal gerade überflogen habe, weis ich noch nicht 
einmal wie die Anzahl der Core feststelle. Es gibt einen Befehl um 
festzustellen unter welchem Core (1-4) ich gerade laufe.

Auch habe ich kein Medion NAS vor mir liegen, wo ich das überprüfen 
kann.
Die Kernelquellen dürften Original von Marvell kommen.
Die Treiber für USB und Netzwerk (inkl. PHY) sind auch im PogoPlug

ggf. gibt Medion, Zyxel auch einen Link auf ein git-Repo

E-mAn

Autor: ElektromAn (Gast)
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@tom

hdparm und smartctl sind dein Freund ;-)

hdparm -i DEVICE
hdparm -I DEVICE
smartctl -a DEVICE

E-mAn

Autor: Christian (Gast)
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ElektromAn schrieb:
> @max kummer, Christian
> Wo sind die Fehler ?
> Im FileSystem ?
> Was sagt ein md5sum, sha1sum usw.
> Lokal, Remote aus.

Das dürfte keine neuen Erkentnisse bringen. Die Daten landen definitiv 
falsch auf der Platte des NAS. Ein md5sum lokal und remote wird mir nur 
bestätigen, daß die Daten auf dem NAS nicht übereinstimmen mit dem was 
ich geschickt habe. Spannend ist die Frage warum die Daten falsch auf 
dem NAS landen. Oder habe ich deine Idee hier falsch verstanden?
Interessant könnte noch sein, ob der Fehler auch auftritt wenn der 
Virenscanner schneller ist wie die Netzwerkverbindung ... ich hätte hier 
noch einen 10MBit-Hub zum testen ;-)

Autor: dimpflmoser (Gast)
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Jens D. schrieb:
> Sehr guter Hinweis! Evtl. kann man das System dann mit deren OS
> benutzten? Wobei ich nicht weiß, was die zu bieten haben... Kennt sich
> damit jemand aus?

Es gibt einen ARM-Zweig von Arch Linux, dort wird auch der Pogoplug V3 
unterstützt, allerdings habe ich noch nicht so recht verstanden was die 
dort bei der Installation machen. Der Kernel wird derzeit anscheinend 
aber beibehalten.

http://archlinuxarm.org/platforms/armv6/pogoplug-provideov3

Was ich mir gerade überlege, aber mangels Zugang zum U-Boot nicht testen 
kann:

Der derzeitige Kernel erkennt ja bei seiner Initialisierung die interne 
Festplatte. Demnach müsste man doch dem Kernel auch über die 
Bootoptionen mitteilen können, dass er sein Root-Verzeichnis auf der 
Festplatte mounten soll. In dem Fall würde nur U-Boot und der Kernel von 
Flash geladen und das System von der Platte.

Den Bootparamter kann man ja zunächst mit setenv setzen ohne das im 
Flash abzuspeichern, demnach sollte das System beim Neustart wieder im 
alten Zustand hochfahren.

Eine weitere Alternative wäre ein Boot von einem NFS-Share.

Hm, ich muss mich dann doch mal drum kümmern den UART mit meinem PC 
verbinden zu können.

Tschüss Dimpflmoser

Autor: casati (Gast)
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Gibt es eigentlich ein Pendant zu "fsck" für das NAS?

Beste Grüße

Autor: casati (Gast)
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Dumme Frage :-X Es gibt fsck - einfach mal eingeben - war nur nicht bei 
"help" (direkt nach Login) aufgeführt ...

fsck --help

Beschreibung hier:

http://busybox.net/downloads/BusyBox.html

Beste Grüße

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Weiß jemand, warum man die Wiki Seite 
http://www.mikrocontroller.net/articles/P89626/ nicht mehr ändern kann?

Hab deswegen mal eine Unterseite gemacht: 
http://www.mikrocontroller.net/articles/P89626/UART

Vielleicht macht es Sinn die Themen generell auf Unterseiten zu 
verteilen?

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
Datum:

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dimpflmoser schrieb:
> Was ich mir gerade überlege, aber mangels Zugang zum U-Boot nicht testen
> kann:
>
> Der derzeitige Kernel erkennt ja bei seiner Initialisierung die interne
> Festplatte. Demnach müsste man doch dem Kernel auch über die
> Bootoptionen mitteilen können, dass er sein Root-Verzeichnis auf der
> Festplatte mounten soll. In dem Fall würde nur U-Boot und der Kernel von
> Flash geladen und das System von der Platte.
>
> Den Bootparamter kann man ja zunächst mit setenv setzen ohne das im
> Flash abzuspeichern, demnach sollte das System beim Neustart wieder im
> alten Zustand hochfahren.
>
> Eine weitere Alternative wäre ein Boot von einem NFS-Share.

Das könnte ich testen, wenn du mir sagst, woher ich ein Root-System her 
bekomme ;)
weitere Alternative wäre ein Boot von USB-Stick ;)

Auf http://archlinuxarm.org/developers/downloads findet man u.a. "ARMv6 
PLX OxNAS platforms"... Das hört sich doch passend an, oder?


Zur CPU: Ihr habt wohl recht. Ich hab zwei Telnet Sitzungen gemacht. In 
der einen ein "top" laufen lassen und in der anderen: "md5sum < 
/dev/urandom"
Man sieht das dieser eine Prozess die CPU zu 100% Auslastet. Ich sehe 
davon aus, das md5sum nur eine Single-Thread Anwendung ist. Würde ein 
Dual-Core laufen, dann müßte nur 50% Auslastung verursacht werden...

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Jens D. schrieb:
> Auf http://archlinuxarm.org/developers/downloads findet man u.a. "ARMv6
> PLX OxNAS platforms"... Das hört sich doch passend an, oder?

Darin steckt ein Root System mit 
kernel26-oxnas-nopci-2.6.31.6_SMP_820.3-1.1-arm.pkg.tar.xz

Also ein etwas ältere Version, denn auf der Box läuft ja: 
Linux-2.6.31.14_SMP_820

Kann ein Booten überhaupt von HDD klappen? Weil XFS Dateisystem?

Autor: ElektromAn (Gast)
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@Jens D.

Die coreutils (md5sum und Co.) sind alle Single Thread.
Es wäre ein viel Aufwand diese als Multi-Thread im Source zu schreiben.

top und Co. holen sich die Info zu der CPU Last aus dem /proc FS, 
(Kernel) wenn da eben der zweite Core nicht erkannt wird, ist es Essig.

Ein root FS gibt es (fast) überall.
suche z.B. unter Aboriginal Linux.
ggf. geht das wie gesagt mit Gentoo sehr komfortabel, bin gerade eins 
auf Basic von uClibc am bauen lassen.
Sonst suche mal nach Buildroot, das ist eine Script Sammlung.

@casati

Achtung
fsck bei der busybox ist nur ein "Wrapper", kein wirkliches fsck.*
busybox ist primär gedacht für ein laufendes System nicht für die 
Reparatur eines FS.

E-mAn

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Noch eine Idee: BusyBox bietet auf der Kiste auch chroot an... Könnte 
man das nicht nutzten um ein neues System zu etablieren?

Ich hab da zu wenig Ahnung von Linux, stelle mir das aber so vor: Wir 
legen ein neues Root System auf Platte und hacken uns im Boot Prozess 
ein um den chroot recht früh zu machen und haben so ein "eigenes" 
System?
Ein Hook könnte ja die /etc/profile sein, weil die IMHO als erstes von 
/etc/init.d/rcS eingelesen wird, siehe auch: 
Beitrag "Re: Alles Rund um den MEDION LIFE P89626 NAS"

Hab mir http://archlinuxarm.org/os/ArchLinuxARM-oxnas-latest.tar.gz von 
http://archlinuxarm.org/developers/downloads gezogen, aber die 
Angegebene MD5 c700bc0969fd1b71ff3eed29033e458e stimmt bei mir nicht. Es 
kommt immer 9e71b0c31ddba5d982f12b2d24f72ad8 raus!?

Kennt jemand eine Anleitung im Netz, die beschreibt wie man mit uBoot 
einen anderen Kernel/root startet?

Autor: casati (Gast)
Datum:

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@ElektromAn,

dann war ja meine Frage doch nicht so "dumm":

Wier repariert man also das XFS "im Fall der Fälle" - möglichst ohne 
Ausbau der Hard Disk?

Beste Grüße

Autor: Lucian M. (lucian_m)
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Hi,

bezüglich der Fragestellung, ist es nun eine dual-core CPU bei der nur 
ein Kern aktiv ist, oder gar keine dual-core, hat uns Aldi da mit 
irreführender Werbung beschissen oder nicht, habe ich mir noch folgendes 
angeschaut, ich weiss nicht ob und wieviel es bedeutet:
~ # ls -al /sys/devices/system/cpu/
drwxr-xr-x    4 root     root             0 Dec  7 11:13 .
drwxr-xr-x    6 root     root             0 Dec  7 11:12 ..
drwxr-xr-x    3 root     root             0 Dec  7 11:13 cpu0
drwxr-xr-x    2 root     root             0 Dec  7 11:13 cpu1
-r--r--r--    1 root     root          4096 Dec  7 11:13 kernel_max
-r--r--r--    1 root     root          4096 Dec  7 11:13 offline
-r--r--r--    1 root     root          4096 Dec  7 11:13 online
-r--r--r--    1 root     root          4096 Dec  7 11:13 possible
-r--r--r--    1 root     root          4096 Dec  7 11:13 present

~ # cat /sys/devices/system/cpu/kernel_max
1
~ # cat /sys/devices/system/cpu/offline
1
~ # cat /sys/devices/system/cpu/online
0
~ # cat /sys/devices/system/cpu/possible
0-1
~ # cat /sys/devices/system/cpu/present
0-1

Was heißen die letzten beiden wohl?

~ # ls -al /sys/devices/system/cpu/cpu0/topology/
drwxr-xr-x    2 root     root             0 Dec  7 11:13 .
drwxr-xr-x    3 root     root             0 Dec  7 11:13 ..
-r--r--r--    1 root     root          4096 Dec  7 11:13 core_id
-r--r--r--    1 root     root          4096 Dec  7 11:13 core_siblings
-r--r--r--    1 root     root          4096 Dec  7 11:13 core_siblings_list
-r--r--r--    1 root     root          4096 Dec  7 11:13 physical_package_id
-r--r--r--    1 root     root          4096 Dec  7 11:13 thread_siblings
-r--r--r--    1 root     root          4096 Dec  7 11:13 thread_siblings_list


Dieses Verzeichnis ist allerdings leer:
/sys/devices/system/cpu/cpu1

Autor: dimpflmoser (Gast)
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Jens D. schrieb:
> Also ein etwas ältere Version, denn auf der Box läuft ja: 
Linux-2.6.31.14_SMP_820
Das dürfte meiner gegrenzten Erfahrung nach kein Problem sein. Habe in 
der Arbeit Systeme, die mit Kernelversionen von 2.6.30 bis 2.6.38 
laufen.
So weit ich das bisher verstanden habe kommt es beim Root File System im 
wesentlichen drauf an welches Binary Format verwendet wird, z.B. elf, 
abi, eabi, und dann auch noch solche Details ob beim Arm der 16-Bit 
Befehlsatz (Thumb) oder 32-Bit (???) verwendet wird.
Anscheinend hat sich da aber irgendwie das Gnueabi-Format etabliert und 
wir müssen uns darum derzeit keinen Kopf machen.

> Kann ein Booten überhaupt von HDD klappen? Weil XFS Dateisystem?
Wenn ich das recht in Erinnerung habe werden keime XFS-Module geladen, 
d.h. XFS muss fest in den Kernel eincompiliert sein, demnach müsste der 
Kernel auch direkt von XFS booten können.

Ansonsten würde es doch auch nicht wirklich weh tun die Platte neu zu 
Partitionieren/Formatieren, oder?
Ich hoffe ich komme da heute Abend dazu, das zu testen.

Tschüss Dimpflmoser

Autor: dimpflmoser (Gast)
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dimpflmoser schrieb:
> Ansonsten würde es doch auch nicht wirklich weh tun die Platte neu zu
> Partitionieren/Formatieren, oder?
> Ich hoffe ich komme da heute Abend dazu, das zu testen.
>
Bevor man da bestehende Daten sichern muss, wäre ein Boot via NFS-Root 
eventuell die sanftere Variante.

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Interesant ist /etc/init.d/rc.shutdown

Möchste man also den Zyxel Kram aus haben, sollte das so gehen:
/bin/killall -9 app_wd myhotplug
/bin/killall zyshd zyshclient zylogger

Bin gerade dabei ein debian Squeeze per debootstrap auf einen Stick zu 
packen. chroot geht schon mal ;)

Autor: Lucian M. (lucian_m)
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dimpflmoser schrieb:
> Bevor man da bestehende Daten sichern muss, wäre ein Boot via NFS-Root
> eventuell die sanftere Variante.

Kann mann denn U-Boot mit einem Tastenschlag in der UART-Konsole 
anhalten um dann in ein Menu zu kommen? Ich kann mich erinnern, bei der 
Linkstation Pro ist das so. Allerdings hat die sowohl Kernel mit initrd, 
als auch system root auf Partitionen der Festplatte und nicht im NAND, 
also kann man dort wenich falsch machen mit Flashen, man kann immer die 
Festplatte in einen PC stecken und in den Originalzustand bringen, bei 
NAND ist das leider heikler...

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Lucian M. schrieb:
> Kann mann denn U-Boot mit einem Tastenschlag in der UART-Konsole
> anhalten um dann in ein Menu zu kommen?

Ja kann man ;)

Die Frage ist einmal: Kann man mit dem uBoot einen anderen Kernel von 
USB-Stick / TFTP oder NFS laden?
...oder kann man mit dem Kernel vom Flash ein anderes System von 
USB-Stick / TFTP oder NFS laden?

debootstrap --second-stage läuft bei mir noch ;)

Autor: Lucian M. (lucian_m)
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Jens D. schrieb:
> Die Frage ist einmal: Kann man mit dem uBoot einen anderen Kernel von
> USB-Stick / TFTP oder NFS laden?

Das da, von mir aus gerne noch mit der Abwandlung "von 
Festplattenpartition" halt wie bei normalen PCs oder anderen NASen (wie 
die erwähnte LS-Pro von Buffalo) wäre mein Favorit.
Jedenfalls, eine Möglichkeit einen eigenen Kernel booten zu können (und 
das im uboot-NAND festklopfen, um nicht bei jedem Boot UART zu 
brauchen), das eröffnet viele Möglichkeiten, auch andere Module zu 
bauen, man denke nur an DVB-T oder DVB-S2 Sticks um einen VDR-Server 
daraus zu machen ;-)

Autor: dimpflmoser (Gast)
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Lucian M. schrieb:
> auch andere Module zu
> bauen, man denke nur an DVB-T oder DVB-S2 Sticks um einen VDR-Server
> daraus zu machen ;-)

Genau das ist meine Anwendung, die ich im Auge habe. ;-)
Wobei ich mir jetzt einen DVB-Stick von Sundtek bestellt habe, die sind 
zwar relativ teuer und die Treiber sind closed source, allerdings lese 
ich bisher nur gutes über deren Support und deren Linux-Unterstützung. 
Der Treiber läuft im User-Space weshalb man den Kernel nicht 
modifizieren muss.

Demnach sehe ich bisher keine grundsätzlichen Hürden vor dem Einsatz als 
VDR-Server, außer dass meine Zeit halt irgendwie doch begrenzt ist.

Tschüss Dimpflmoser

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Lucian M. schrieb:
> Jedenfalls, eine Möglichkeit einen eigenen Kernel booten zu können (und
> das im uboot-NAND festklopfen, um nicht bei jedem Boot UART zu
> brauchen)

Das braucht man auch nicht jedes mal per UART zu machen. Schließlich 
kann man die "Kommandos" einfach modifizieren...


Ich überlege gerade welchen Kernel ich aus Debian nehmen sollte. 
Generell habe ich nun squeeze mit "--arch armel" drauf.

Zur Auswahl stehen:

linux-image-2.6-iop32x
linux-image-2.6-ixp4xx
linux-image-2.6-kirkwood
linux-image-2.6-orion5x
linux-image-2.6-versatile

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Also direkt von USB/Platte booten geht IMHO nicht... Den uBoot help 
spuckt nur folgende boot Einträge aus:

[code]
bootm   - boot application image from memory
bootp   - boot image via network using BootP/TFTP protocol
rarpboot- boot image via network using RARP/TFTP protocol
tftpboot- boot image via network using TFTP protocol
[/boot]

Ein bootusb gibt es nicht. Somit bleibt IMHO nur bootarg zu ändern um 
den Kernel aus dem Flash ein anderes Root unter zu schieben.

oder?

Autor: Lucian M. (lucian_m)
Datum:

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Jens D. schrieb:
> bootm   - boot application image from memory
> bootp   - boot image via network using BootP/TFTP protocol
> rarpboot- boot image via network using RARP/TFTP protocol
> tftpboot- boot image via network using TFTP protocol

Was soll genau bootm machen?

Naja, über TFTP zu booten wäre nicht so dramatisch, wenn man z.B. einen 
TFTP-server auf eine neuere Fritzbox laufen hätte, und das Kernel-Image 
in deren internen Flash oder USB gemountetem Medium...

Alternativ, kann man vielleicht später uboot selber auch ersetzten, mit 
einer "vernünftigen" Variante, aber vermutlich muß zuerst eine 
angepasste uboot-Variante erst gefunden oder entwickelt werden. Selbst 
mit einem neuen Kernel scheint es noch ein wenig zu dauern: 
http://archlinuxarm.org/forum/viewtopic.php?t=1865&p=10947
Oder kennt jemand einen anderen Ort wo die GPL-Sourcen zu diesem Kernel 
liegen, oder zu bekommen sein müssten?

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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mehr Info's zu dem Hardware-Verwanten gibt es hier: 
http://archlinuxarm.org/platforms/armv6/pogoplug-provideov3

interessant dabei: http://archlinuxarm.org/os/oxnas/oxnas-install.sh

Vielleicht bekommt man von dort sourcen???


Dem bestehenden Kernel per boot Argumente ein anderes root unter zu 
schieben, funktioniert bei mir nicht. Die Angaben werden schliecht 
ignoriert. Wobei ich in den Ausgaben sehen kann, das sie vom uBoot 
übergeben werden.

Hab folgendes gemacht:
setenv bootargs console=ttyS0,115200 root=/dev/sdb1 rootfstype=ext3 rootdelay=15 elevator=cfq mac_adr=0x00,0x30,0xe0,0x00,0x00,0x01 mem=128M poweroutage=yes
run boot_nand

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
Datum:

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Jens D. schrieb:
> Hab mir http://archlinuxarm.org/os/ArchLinuxARM-oxnas-latest.tar.gz von
> http://archlinuxarm.org/developers/downloads gezogen, aber die
> Angegebene MD5 c700bc0969fd1b71ff3eed29033e458e stimmt bei mir nicht. Es
> kommt immer 9e71b0c31ddba5d982f12b2d24f72ad8 raus!?

Ah! Anscheinend ist auf der Webseite schlicht eine falsche MD5 
hinterlegt... Denn in der Datei 
http://archlinuxarm.org/os/oxnas/oxnas-install.sh steckt nämlich 
9e71b0c31ddba5d982f12b2d24f72ad8 drin!

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
Datum:

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Ich hab mal versucht über TFTP das uBoot aus 
http://archlinuxarm.org/os/ArchLinuxARM-oxnas-latest.tar.gz zu nutzten.

Anleitung von: 
http://www.mikrocontroller.net/articles/GoFlexHome#anderes_uBoot_Image_via_TFTP_testen

Normaler start:
U-Boot 1.1.2 (Jun 24 2011 - 09:41:57)

U-Boot code: 60D00000 -> 60D1A94C  BSS: -> 60D1F004
RAM Configuration:
        Bank #0: 60000000 128 MB
SRAM Configuration:
        64KB at 0x50000000
NAND:128 MiB
In:    serial
Out:   serial
Err:   serial
Setting Linux mem= boot arg value
Hit any key to stop autoboot:  0 

Nun den das Image per tftp ziehen
$ setenv ipaddr 192.168.0.200
$ setenv serverip 192.168.0.100 
$ tftp 0x800000 uImage.pci

dann geht's los:
Wait GMAC to reset
Wait for PHY reset.
PHY is Realtek RTL8211E
Wait for link to come up..............Link up
Wait for auto-negotiation to complete
Link is 1000M
TFTP from server 192.168.0.100; our IP address is 192.168.0.200
Filename 'uImage.pci'.
Load address: 0x800000
Loading: #################################################################
         #################################################################
         #################################################################
         #################################################################
         #################################################################
         #################################################################
         ###########################
done
Bytes transferred = 2132324 (208964 hex)

Das laden ist schon mal Erfolgreich gewesen...
Dann starten:
$ go 0x800200 

## Starting application at 0x00800200 ...
prefetch abort
pc : [<00a00004>]    lr : [<60d03e8c>]
sp : 60cbf614  ip : ffffffff  fp : 00000000
r10: 00000000  r9 : 60ce1b00  r8 : 60cbffdc
r7 : 00000000  r6 : 00000002  r5 : 60ce1bb4  r4 : 00800200
r3 : 00000000  r2 : 00000001  r1 : 60ce1bb4  r0 : 00000001
Flags: nZCv  IRQs off  FIQs off  Mode SVC_32
Resetting CPU ...

Stage-1 Bootloader Tue Aug  9 16:44:00 CST 2011
...
Nun wird anscheinend wieder der alte uBoot geladen...
Evtl. ist die Addresse 0x800200 falsch?

Autor: Lucian M. (lucian_m)
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Jens D. schrieb:
> Evtl. ist die Addresse 0x800200 falsch?

Die hast Du wohl aus dieser Anleitung für GoFlex, probier doch mal 
61000000

Autor: dimpflmoser (Gast)
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Jens D. schrieb:
> Dem bestehenden Kernel per boot Argumente ein anderes root unter zu
> schieben, funktioniert bei mir nicht. Die Angaben werden schliecht
> ignoriert. Wobei ich in den Ausgaben sehen kann, das sie vom uBoot
> übergeben werden.
>
> Hab folgendes gemacht:
> setenv bootargs console=ttyS0,115200 root=/dev/sdb1 rootfstype=ext3 rootdelay=15 
elevator=cfq mac_adr=0x00,0x30,0xe0,0x00,0x00,0x01 mem=128M poweroutage=yes
> run boot_nand

hm, schade
mich wundert, dass Du als root 'sdb1' angegeben hast. AFAIR wird die 
interne Platte als sda eingebunden. Hast Du eine zweite Platte 
angehängt? (Wie?)

Ich sehe gerade in der Kernel-Config in der Arbeit, dass es eine Option 
gibt, die anscheinend die bootargs ignoriert. Diese Option heißt:
Always use the default kernel command string 
Falls diese Option aktiviert ist müsste ja auch ein löschen der bootargs 
das System nicht richtig starten, oder?
Alternativ kann man ja mal eine andere Mac-Adresse konfigurieren und 
sehen ob die auch anders im Netzwerk erscheint.
Wofür stehen eigentlich die Optionen elevator=cfg und poweroutag=yes?

Bye Dimpflmoser

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Lucian M. schrieb:
> Die hast Du wohl aus dieser Anleitung für GoFlex, probier doch mal
> 61000000

Dann kommt statt "prefetch abort" ein "data abort"...

Autor: dimpflmoser (Gast)
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Jens D. schrieb:
> Das laden ist schon mal Erfolgreich gewesen...
> Dann starten:
> $ go 0x800200

Hm, ich weiß noch nicht was in diesem Paket drin ist, interessant wäre 
doch aus diesem Paket den Kernel/das uImage zu extrahieren und diesen 
per TFTP zu laden.

Wie Lucian schon andeutet ist in der Original-Konfiguration die 
RAM-Adresse für das Image die 0x61000000. Außerdem würde ich dann diesen 
Kernel nicht über das Kommando go starten sondern über ein bootm.

D.h.

tftp 0x61000000 uImage
bootm 0x61000000

Ach wie gerne wäre ich jetzt daheim....

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Ja, da kommt was... Anscheinend ist es überhaupt nicht uBoot sondern der 
Kernel???

Ausgaben:
...
Filename 'uImage.pci'.
Load address: 0x61000000
Loading: #################################################################
         #################################################################
         #################################################################
         #################################################################
         #################################################################
         #################################################################
         ###########################
done
Bytes transferred = 2132324 (208964 hex)
$ bootm 0x61000000
## Booting image at 61000000 ...
   Image Name:   Linux-2.6.31.6_SMP_820
   Image Type:   ARM Linux Kernel Image (uncompressed)
   Data Size:    2132260 Bytes =  2 MB
   Load Address: 60008000
   Entry Point:  60008000
   Verifying Checksum ... OK
OK

Starting kernel ...

Uncompressing Linux................................................................................................................................. done, booting the kernel.
[    0.000000] Linux version 2.6.31.6_SMP_820 (root@ProDev) (gcc version 4.6.0 20110429 (prerelease) (GCC) ) #99 SMP Sun May 29 03:04:43 EDT 2011
[    0.000000] CPU: ARMv6-compatible processor [410fb025] revision 5 (ARMv7), cr=00c5387f
[    0.000000] CPU: VIPT nonaliasing data cache, VIPT nonaliasing instruction cache
[    0.000000] Machine: Oxsemi NAS
[    0.000000] 1 memory region
[    0.000000] Ignoring unrecognised tag 0x00000000
[    0.000000] Memory policy: ECC disabled, Data cache writealloc
[    0.000000] Built 1 zonelists in Zone order, mobility grouping on.  Total pages: 32512
[    0.000000] Kernel command line: console=ttyS0,115200 elevator=cfq mac_adr=0x00,0x30,0xe0,0x00,0x00,0x01 mem=128M poweroutage=yes
[    0.000000] PID hash table entries: 512 (order: 9, 2048 bytes)
[    0.000000] Dentry cache hash table entries: 16384 (order: 4, 65536 bytes)
[    0.000000] Inode-cache hash table entries: 8192 (order: 3, 32768 bytes)
[    0.000000] Memory: 128MB = 128MB total
[    0.000000] Memory: 125524KB available (3636K code, 296K data, 128K init, 0K highmem)
[    0.000000] Hierarchical RCU implementation.
[    0.000000] NR_IRQS:96
[    0.000000] OX820_RPS_init_irq: interrupts 64 to 96
[    0.010000] Console: colour dummy device 80x30
[    0.010000] console [ttyS0] enabled
[    0.020000] Calibrating delay loop... 299.00 BogoMIPS (lpj=1495040)
[    0.240000] Security Framework initialized
[    0.240000] Mount-cache hash table entries: 512
[    0.250000] CPU: Testing write buffer coherency: ok
[    0.250000] Calibrating local timer... 374.49MHz.
[    0.320000] CPU1: Booted secondary processor
[    0.420000] Calibrating delay loop... 299.82 BogoMIPS (lpj=1499136)
[    0.630000] Brought up 2 CPUs
[    0.640000] SMP: Total of 2 processors activated (598.83 BogoMIPS).
[    0.650000] NET: Registered protocol family 16
[    0.650000] Number of DMA channels = 4, version = 4
[    0.660000] Reserving a DMA channel for DirectRAID
[    0.660000] Allocating 389 SRAM generic DMA descriptors

Danach kommen zwei Pipse, dann längere Zeit nichts mehr und dann noch 
einen Pieps...

Vielleicht passen nun die bootargs einfach nur nicht?

Autor: Lucian M. (lucian_m)
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Jens D. schrieb:
> Ja, da kommt was... Anscheinend ist es überhaupt nicht uBoot sondern der
> Kernel???

Natürlich, ich war über Deine Aussage ein wenig verwundert, das uBoot 
hast Du ja im NAND Speicher, um ein anderes zu verwenden glaube ich 
musst Du es erstmal überflashen...

> [    0.320000] CPU1: Booted secondary processor
> [    0.420000] Calibrating delay loop... 299.82 BogoMIPS (lpj=1499136)
> [    0.630000] Brought up 2 CPUs
> [    0.640000] SMP: Total of 2 processors activated (598.83 BogoMIPS).

Na bitteschön, dual-core!!!!

> Danach kommen zwei Pipse, dann längere Zeit nichts mehr und dann noch
> einen Pieps...
>
> Vielleicht passen nun die bootargs einfach nur nicht?

Vielleicht braucht dieser Kernel einfach auch paar Module, die im 
Aldi-NAS unter /lib/modules fehlen (abgesehen von der unterschidlichen 
Kernel-Version), im Arch-Linux Image sind es jede Menge, unter anderem 
auch scheinbar einige Plattform-spezifische, die der "Aldi-Kernel" 
vielleicht monolytisch drinn hat...

Übrigens, wie genau waren denn die uBoot Komandos die nun dazu geführt 
haben?

Was Du noch probieren könntest: den anderen Kernel aus dem Arch-Linux 
Image, den mit "noPCI"...

Lucian

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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"noPCI" habe ich auch schon Probiert. Auch einige bootargs Variationen. 
Aber er bleibt an der selben Stelle stehen...

Ich dachte es wäre uBoot, weil ich anscheinen 
http://archlinuxarm.org/os/oxnas/oxnas-install.sh falsch interpretiert 
habe ;)

Die Frage ist, ob man ein uBoot von diesem 
http://archlinuxarm.org/platforms/armv6/pogoplug-provideov3 bekommen 
kann... Hab aber noch nichts gefunden :(

Bin mir nicht sicher ob der Kernel zu dem Zeitpunkt überhaupt schon auf 
Platte zugreift...

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Nochmal zur anderen Idee:

/etc/init.d/rcS ruft ja /etc/profile auf.
rcS ist schreibgeschützt, aber profile kann man anpassen.

In profile könnte man also hingehen und den USB-Stick mit einem eigenen 
OS drauf mounten und einen chroot machen und damit dann z.B. 
/etc/inittab starten...

Man muß einzig /etc/profile ändern und ansonsten das Ogirinal System 
unangetastet lassen.

Was meint ihr?

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Jetzt muß ich mich aber wundern! Ich hab /etc/profile geändert und neu 
gestartet und danach ist es wieder der alte Inhalt!

Es hat aber definitiv mal geklappt, siehe: 
Beitrag "Re: Alles Rund um den MEDION LIFE P89626 NAS"

Autor: ElektromAn (Gast)
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@Jens D.

Es fehlt ein RootFS !!!.

Ob jetzt dies mit dem Kernel (als InitRamFS) oder als zusätzliches 
Datei geladen wird ist egal.

Für die zusätzliche Datei gibt es glaube ich noch eine uBoot Option.

Habe mir mal die Kernelsourcen von 
http://download.pogoplug.com/opensource/pro/pogopro-linux-2.6.31.6-r2.tar.bz2 
"gezogen".

Die Treiber für USB, SATA und Ethernet sind drin.

E-mAn

Autor: David (Gast)
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Hallo Jens D.,

ich weiß nicht ob es euch hilft - alle Änderungen unter

/usr/local/zy-pkgs/etc/init.d

bleiben auch nach dem Neustart erhalten. Ich habs so geschafft dass der 
ssh-Zugang über dropbear gleich beim Hochfahren verfügbar ist und ich 
nicht jedesmal das Backdoor-Script für Telnet starten muss.

mfg DaViD

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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@David: Kannst du das vorgehen im Wiki festhalten?

@ElektromAn: Ich hab eigentlich ein RootFS auf dem USB-Stick, welches 
/dev/sdb1 ist (Gesteckt im vorderen USB-Platz). Meinst du deswegen 
bricht der Bootvorgang ab? Sollte da nicht irgendein Fehler kommen?

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Ach, mein debootstrap Kram zum vorbereiten eines Sticks hab ich hier 
aufgeschrieben: 
http://www.mikrocontroller.net/articles/P89626/debootstrap

Autor: dimpflmoser (Gast)
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Jens D. schrieb:
> @ElektromAn: Ich hab eigentlich ein RootFS auf dem USB-Stick, welches
> /dev/sdb1 ist (Gesteckt im vorderen USB-Platz). Meinst du deswegen
> bricht der Bootvorgang ab? Sollte da nicht irgendein Fehler kommen?

Hi,

also ich schätze, der Kernel kann bei der Suche nach dem RootFS noch 
nicht auf /dev/sdb1 zugreifen. Das wird ja erst später durch Udev 
angelegt.
Das RootFS muss direkt für den Kernel zugreifbar sein, d.h. entweder 
dass die enthaltenen Devicetreiber mit dem Device sprechen können, was 
bei /dev/sda[12] ja der Fall ist, oder man muss dem Kernel eine intird 
mitgeben, in die die notwendigen Komandos und Treiber zum einbinden des 
externen Laufwerks liegen.

Ich kann's ja aktuell leider nicht selbst testen, aber versuche doch mal 
bitte ob der Arch-Kernel auf /dev/sda1 zugreifen kann.
Wäre es für Dich ein großer Aufwand sda2 frei zuräumen und das Rootfs 
wie es von Arm-Arch kommt auf sda2 zu spielen? Dann müsste man halt etc 
fstab noch anpassen und als rootfs /dev/sda2 angeben.

Allerdings gehe ich davon aus, dass es erheblich einfacher ist das 
Arch-Rootfs auf einem NFS-Server zur Verfügung zu stellen, wobei wir 
nicht wissen ob der Kernen einen Support für ein NFS-Root hat.
Wobei, das könnte man leicht testen indem du als bootargs folgendes 
angibst:
setenv bootargs (...) root=/dev/nfs rw nfsroot=<serverip>:/srv/rootfs ip=<nas-ip>::<rooterip>:<netmask>:::off

Dann bootest Du den Kernel per bootm ....
Im Output solltest Du dann sehen, dass das Ethernetinterface 
konfiguriert wird und er versucht sich mit den NFS-Server zu verbinden, 
was dann fehl schlägt.
Falls es dazu kommt wissen wir dass der Kernel grundsätzlich nfsroot 
kann und wir können einen NFS-Server aufsetzen.

NFS hätte halt den Vorteil, dass man nichts überschreiben muss.

Noch ein Hinweis:
Bei deinen Beschreibungen Deiner Aktionen wäre es eventuell hilfreich 
wenn Du die Komandos, die Du absetzt auch hier im Forum wieder gibst, 
dann fällt es eventuell leichter zu verstehen was Du gemacht hast.

Tschüss Dimpflmoser

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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dimpflmoser schrieb:
> setenv bootargs (...) root=/dev/nfs rw nfsroot=<serverip>:/srv/rootfs 
ip=<nas-ip>::<rooterip>:<netmask>:::off

ich hab das Versucht. Einmal mit dem Eingebauten Kernel: Der hat normal 
gebootet, wie immer. Spricht dafür das er bootargs ignoriert.
Einmal mit "uImage.pci": Bleibt wieder an der selben Stelle stehen. 
Ausgaben genau die selben wie bei 
Beitrag "Re: Alles Rund um den MEDION LIFE P89626 NAS" (bis 
auf "Kernel command line:")

Übrigens sehe ich immer in "Kernel command line:" das zumindest meine 
geänderten bootargs übergeben werden.


Ich schätze uBoot muß halt auch auf USB bzw. NFS zugreifen können, damit 
das Funktioniert.
Ich hatte auch mal uBoot von 
http://jeff.doozan.com/debian/uboot/files/uboot/uboot.mtd0.goflexnet.jeff-2010-10-23.kwb 
und http://people.debian.org/~tbm/u-boot/2011.03-6/sheevaplug/u-boot.kwb 
probiert. Die liefen aber auch nicht...

Autor: dimpflmoser (Gast)
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Jens D. schrieb:
> Übrigens sehe ich immer in "Kernel command line:" das zumindest meine
> geänderten bootargs übergeben werden.
Das ist ja zumindest mal ein gutes Zeichen.

> Ich schätze uBoot muß halt auch auf USB bzw. NFS zugreifen können, damit
> das Funktioniert.
Nee, sobald der Kernel geladen ist, d.h. sobald Du die Zeile
Linux version 2.6.31.14_SMP_820 (root@Neo) (gcc version 4.3.2 (crosstool-NG-1.8.0) ) #2 SMP Wed Oct 5 21:54:14 CST 2011
siehst hat U-Boot nichts mehr zu melden, dann hat der Kernel übernommen 
und der muss dann über seine Treiber die Geräte zur Verfügung stellen.

U-Boot benötigt man um den Kernel selbst zu laden, d.h. entweder so wie 
Du das jetzt machst per tftp oder halt vom USB-Stick o.ä.
Beim Laden des RootFS hat der der Bootloader keine Aktien mehr.

Ich finde es seltsam, dass beim Arch-Kernel nur so wenig Meldungen sind. 
Diese Meldungen hören in der Phase auf wenn die einzelnen Devices 
geladen werden. Wir sind da noch weit vom Mounten des RootFS entfernt.

Es scheint mir eher so, dass der Kernel versucht ein Device zu 
initialisieren, das auf unserer Kiste nicht drauf ist und dann 
abschmiert. Selbst dann müsste ja noch ein 'Kernel panic' kommen.

Mir kommt noch ein anderer Aspekt: Könnte es sein, dass da auf dem 
Board/Prozessor ein Watchdog initialisiert wurde, dieser während der 
U-Boot-Phase und dem Laden des Kernels nicht zurückgesetzt wurde und das 
Piepen vom Watchdog kommt?

Hast Du mal versucht, die Kiste für einige Zeit (1-2 Minuten) im U-Boot 
zu lassen ohne, dass Du eine Eingabe machst? Was geschieht da?

> Ich hatte auch mal uBoot von
> http://jeff.doozan.com/debian/uboot/files/uboot/ub...
> und http://people.debian.org/~tbm/u-boot/2011.03-6/she...
> probiert. Die liefen aber auch nicht...

Wie hast Du den U-Boot ausprobiert? Hast Du neu geflashed?

Was mich noch interessieren würde ob einer von beiden Kernel mit einer 
initrd arbeitet? Wo liegt die? Was steckt da drin? Kann man die 
Modifizieren?

Tschüss Dimpflmoser

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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dimpflmoser schrieb:
> Wie hast Du den U-Boot ausprobiert? Hast Du neu geflashed?

Ne, um gottes willen ;) Ich glaube, wenn uBoot nicht mehr will, dann 
kann man per UART nichts mehr machen, dann muß man JTAG nehmen. Ich hab 
zwar ein JTAG<->USB Modul aus China hier, aber nie genutzt. Da wäre auch 
die Frage, wo die JTAG Schnittstelle sitzt...

uBoot probieren, geht ähnlich wie den Kernel per TFTP starten, 
beschreibung hier: 
http://www.mikrocontroller.net/articles/GoFlexHome#anderes_uBoot_Image_via_TFTP_testen 
basiert auf http://jeff.doozan.com/debian/uboot/build_uboot.htm

Autor: Lucian M. (lucian_m)
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Jens D. schrieb:
> uBoot probieren, geht ähnlich wie den Kernel per TFTP starten,
> beschreibung hier:
> http://www.mikrocontroller.net/articles/GoFlexHome...
> basiert auf http://jeff.doozan.com/debian/uboot/build_uboot.htm

Das ist ja cool, dass man den bootloader chainload-en kann zur Probe, 
bevor man sich die Kiste zerflasht...

dimpflmoser schrieb:
> Was mich noch interessieren würde ob einer von beiden Kernel mit einer
> initrd arbeitet? Wo liegt die? Was steckt da drin? Kann man die
> Modifizieren?

Die Kernel-Kommandozeile sollte dann im uBoot Environment sowas wie
initrd=0x00800040
 (ist bei meiner Linkstation so) enthalten, oder?

Autor: Jens D. (jedie) Flattr this
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Autor: ElektromAn (Gast)
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@Jens D.

Die Position von RootFS kannst du per Kernelcmdline angeben.
z.B. root=/dev/sda1

Das nicht angezeigt wird kann dran liegen das ggf. die Puffer der 
seriellen Schnittstelle etwas groß sind. Normalerweise sollte aber eine 
Zeile erscheinen wie "Missing RootFS"

@dimpflmoser
Es gibt aber auch System die ohne udev auskommen. Dort sind die 
Device-Nodes in /dev hardcoded angelegt worden.

ggf. geht es auch mit busybox
mount -t procfs procfs /proc
mount -t sysfs sysfs /sys
busybox mdev -s

ggf. auch mal die Anzahl der CPUs begrenzen.
maxcpus=  [SMP] Maximum number of processors that  an SMP kernel
      should make use of.  maxcpus=n : n >= 0 limits the
      kernel to using 'n' processors.  n=0 is a special case,
      it is equivalent to "nosmp", which also disables
      the IO APIC.


E-mAn

Autor: ElektromAn (Gast)
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@Lucian M.

mit
initrd=0x00800040

dann sollte an der Stelle auch ein initrd sein.

Achtung :
initrd != iniramfs

E-mAn

Autor: Lucian M. (lucian_m)
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ElektromAn schrieb:
> dann sollte an der Stelle auch ein initrd sein.
>
> Achtung :
> initrd != iniramfs

Sorry, ich hatte unvollständig gepastet, danach konnte ich nicht mehr 
editieren weil ein neuer Posting schon da war. Ist eher so:
GenLSPro ~ # fw_printenv
bootargs=$(bootargs_base) $(bootargs_root)
baudrate=115200
loads_echo=0
rootpath=/nfs/arm
cpuName=926
CASset=min
MALLOC_len=4
ethprime=egiga0
bootargs_end=:::DB88FXX81:eth0:none
buffalo_ver=BOOTVER=1.01
build_time=10:35:38
initrd=initrd.buffalo
kernel=uImage.buffalo
bootargs_base=console=ttyS0,115200
bootargs_root=root=/dev/sda2 rw initrd=0x00800040,15M panic=5
def_tftp=tftp 0x00100000 $(kernel);tftp 0x00800000 $(initrd);setenv bootargs $(bootargs_base) $(bootargs_root) $(buffalo_ver);bootm 0x00100000 0x00800000
usb0Mode=host
usb1Mode=host
ethact=egiga0
ethaddr=00:16:01:41:2D:F5
ipaddr=192.168.178.103
stdin=serial
stdout=serial
stderr=serial
enaMonExt=no
enaFlashBuf=yes
enaCpuStream=no
bootdelay=3
disaMvPnp=no
overEthAddr=no
force_tftp=1
serverip=192.168.178.100
bootcmd=ide reset; ext2load ide 1:1 0x00100000 /$(kernel);ext2load ide 1:1 0x00800000 /$(initrd);setenv bootargs $(bootargs_base) $(bootargs_root) $(buffalo_ver);bootm 0x00100000 0x00800000
GenLSPro ~ #

Autor: Christian (Gast)
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Christian schrieb:
> Befüllen des NAS stieg die Temperatur des Gerätes bedenklich an. Nach
> einer halben Stunde Betrieb zeigte S.M.A.R.T. 59°C an.
> Habt ihr hier ähnliche Werte oder habe ich hier ein "Montagsgerät"
> erwischt?
Habe mal spaßeshalber eine Supportanfrage bei Medion gestellt. Heute kam 
folgende Antwort:
"Aufgrund Ihrer Fehlerbeschreibung gehen wir von einem Defekt aus. Gerne 
bieten wir Ihnen an, das Gerät in unserer Fachwerkstatt zu überprüfen."
Da kann Medion dann aber wohl alle Geräte zurücknehmen ...

Autor: ElektromAn (Gast)
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@Lucian M.

Deine Addresse von initrd, TFTP zu kernelcmdline, stimmt nicht.
müssen beide die gleichen Addressen sein.

Stimmt die Größenangabe deiner initrd mit 15MB (entpackte Größe) ?

E-mAn

Autor: Lucian M. (lucian_m)
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ElektromAn schrieb:
> Deine Addresse von initrd, TFTP zu kernelcmdline, stimmt nicht.
> müssen beide die gleichen Addressen sein.
Ja, tun sie nicht, die eine ist für den Fall, wenn über tftp kernel und 
initrd bezogen werden, der andere, der Alltag bei den Buffalo LS-GL, 
sowohl kernel als auch initrd werden von /dev/sda1 geladen, so bootet 
meine Linkstation...

ElektromAn schrieb:
> Stimmt die Größenangabe deiner initrd mit 15MB (entpackte Größe) ?
Inetwa, ja, entpackt hat die initrd 12MB

Autor: Rainer (Gast)
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David schrieb:
> ich weiß nicht ob es euch hilft - alle Änderungen unter
> /usr/local/zy-pkgs/etc/init.d
> bleiben auch nach dem Neustart erhalten

Ich habe es geschafft mit Dropbear und Winscp dank des Tipps mit dem 
Pfad /usr/local/zy-pkgs/etc/init.d/ dropbear dauerhaft zum Laufen zu 
bekommen und Winscp kann auch die Dateien anzeigen. Keys sind erzeugt 
und dropbear korrekt geladen
Was ich nicht hinbekommen habe, ist der Zugriff auf die Dateien, ich 
bekomme den Hinweis
SCP konnte für den Start der Übertragung nicht ausgeführt werden. 
Bitte stellen Sie sicher, dass SCP auf dem Server installiert ist 
und die $PFAD- Variable den Pfad zu SCP enthält. Anstatt SCP können Sie auch SFTP probieren.
Befehl gescheitert mit Beendigungscode 127.
Die Pfad-Variable habe ich mal gesetzt auf /var/ftp
Soweit ich gelesen habe sollte ich einen symlink auf die scp binaries 
setzen, aber die habe ich ja nicht..!?

Was muss ich noch machen? Danke im voraus für den Tipp

Autor: SP()()KY (Gast)
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Christian schrieb:
> Christian schrieb:
>> Hat eigentlich schon mal jemand die Datenintegrität überprüft? Ich
>> stelle gerade mit Entsetzen fest, daß ein Großteil der übertragenen
>> Dateien defekt ist.
>
> Eine heiße Spur habe ich jetzt gefunden. Die Fehler waren gut
> reproduzierbar. Irgendwann ist mir aufgefallen, daß nur Dateien
> betroffen waren die potentielle Wirte für Viren sind. Nach Abschalten
> des Avast Antivir wurden die Dateien fehlerfrei aufs NAS geschrieben,
> ebenso wenn ich die Dateiendungen umbenannt habe. Interessanterweise
> tritt das Problem nicht, auf wenn ich die selben Dateien auf meine
> beiden selbst aufgesetzten Samba-Server schreibe (auch beide GBit-LAN
> und etwas schneller als das Medion NAS).
> Hat jemand eine Idee wie man nun dahinterkommt wer schuld ist; das NAS,
> der Virenscanner, Windows 7, mein PC bzw. die LAN-Treiber?
> Die Situation ist schon übel; es werden fehlerhafte Dateien geschrieben,
> man merkt es aber nur bei einem byteweisen Vergleich Original zu Kopie.
>
> Falls noch jemand das NAS zusammen mit Windows 7 64 Bit und Avast!
> Antivir im Einsatz hat wäre es super wenn er das auch mal testen könnte.
> Auffällig waren bei mir vor allem PDF, HTM(L), EXE, HLP.

Kann ich bestätigen, Win 7, 64 Bit Home Premium, Avast Antivir

Habe verschiedene Dokumente via Win Explorer auf die NAS kopiert, davon 
sind 90% schrott. (File Format waren PDF, DOC, RTF, EPUB, MOBI, JPG)

Autor: Hermann K. (hermannk)
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SP()()KY schrieb:
> Christian schrieb:
>> Christian schrieb:
>>> Hat eigentlich schon mal jemand die Datenintegrität überprüft? Ich
>>> stelle gerade mit Entsetzen fest, daß ein Großteil der übertragenen
>>> Dateien defekt ist.
>>
>
> Kann ich bestätigen, Win 7, 64 Bit Home Premium, Avast Antivir
>
> Habe verschiedene Dokumente via Win Explorer auf die NAS kopiert, davon
> sind 90% schrott. (File Format waren PDF, DOC, RTF, EPUB, MOBI, JPG)

Das P89626 NAS ist mein drittes NAS Laufwerk und mein erstes, das 
brauchbar ist.

Da meine bisherigen Laufwerke mit CIFS (=SAMBA) und FTP langsam und 
unzuverlässig waren, habe ich hier direkt mit rsync über NFS angefangen. 
Die Hosts sind drei verschiedene Rechner unter Ubuntu. In diesen 
Umgebungen habe ich keine Kopierfehler gefunden. Die Fährte WINDOWS 
Explorer // SAMBA // Antivir scheint heiß zu sein.

Autor: Lucian M. (lucian_m)
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Hermann K. schrieb:
> Da meine bisherigen Laufwerke mit CIFS (=SAMBA) und FTP langsam und
> unzuverlässig waren, habe ich hier direkt mit rsync über NFS angefangen.
> Die Hosts sind drei verschiedene Rechner unter Ubuntu. In diesen
> Umgebungen habe ich keine Kopierfehler gefunden.

Wie mountest Du denn genau (bitte poste mal die Parameter) die nfs 
shares der NAS unter Linux so das der Transfer schnell ist? Wie sind die 
MTU Einstellungen am NAS und an diesen Rechnern?

Autor: Neox2222x (Gast)
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Hat es jetzt eigentlich schon jemand geschafft pyload auf der Kiste zum 
Laufen zu bringen?
Wenn ja, bitte ich um eine "Anleitung" die auch ein fast DAU versteht
Danke und viel Spaß weiterhin

Autor: matz3e (Gast)
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Ja die Idee hat ich auch schon ... kommm aber nicht vor dem Wochenende 
dazu es zu testen.

Autor: ElekromAn (Gast)
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@Rainer dropbear
Du musst einen Symlink von dbscp nach scp machen.
scp sollte im Verzeichnis /usr/bin sein.

z.B.
ln -s dbscp /usr/bin/scp

@all mit defekten Files
Das Problem ist erstmal herauszufinden wo der Fehler ist.
Daher diese Sache mit md5sum und Co.
Kann sein das da ein Filelocking fehlt.

Testaufbau:
Datei nach NAS übertragen.
Auf dem PC und auf dem NAS (telnet/ssh) die md5 oder sha1 Summe prüfen.
Die Prüfung auf dem NAS ist wichtig, da die Datei ja sonst wieder 
zurück auf dem PC übertragen wird.

Dies einmal mit und ohne Virenscanner machen.

Autor: Christian (Gast)
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Hermann K. schrieb:
> Die Fährte WINDOWS
> Explorer // SAMBA // Antivir scheint heiß zu sein
Nur in Ver