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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Wie viel Prozent des Gehalts sparen und wie anlegen?


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Autor: Frau Keludowig (Gast)
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Wie viel Prozent eures Gehalts spart ihr und wie legt ihr es an?
Aktien, ETFs, Immobilien? Welche durchschnittliche Rendite erzielt ihr 
damit (in Prozent p. a.)?

Autor: Paul (Gast)
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Je höher das Gehalt, desto höher kann die prozentuale Sparrate sein.
Die langfristige Performance am Aktienmarkt liegt bei etwa 8% pro Jahr. 
Daran sollte man sich auch für seine eigene Performance orientieren. 
Mehr schaffen nur ganz wenige und wenn dann eher durch Glück als durch 
Können. Wer darunter liegt, sollte die Versuche des Spekulierens 
aufgeben und besser ETFs kaufen.

Autor: Svodoba (Gast)
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Hallo,

ich kann zwar nicht alle Fragen beantworten, aber trotzdem.
Ich spare aktuell zwischen 30-40% meines verfügbaren Einkommens. Davon 
lege ich aktuell fast alles in ETFs (DAX, DowJones und World) an und 
habe bisher zweimal Einzelaktien gekauft. Längerfristig plane ich einen 
breiteren Mix, aber dafür benötige ich erst noch etwas Geld.

Da ich erst seit ca. einem halben Jahr arbeite, kann ich zu der Rendite 
noch nichts sagen, jedoch haben meine ETFs im letzten Jahr ca. 2.5% 
ausgeschüttet.
Der Anteil deines Einkommens hängt aber halt auch sehr stark von deinem 
absoluten Einkommen ab. Ich wohne aktuell recht günstig in einer zwei 
Zimmerwohnung, was mir ohne Familie reicht. Deswegen ist mein Anteil 
vermutlich recht hoch.

Autor: Markus (Gast)
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Frau Keludowig schrieb:

> Wie viel Prozent eures Gehalts spart ihr und wie legt ihr es an?
> Aktien, ETFs, Immobilien? Welche durchschnittliche Rendite erzielt ihr
> damit (in Prozent p. a.)?

Das geht dich nichts an.

Autor: Bimbo. (Gast)
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Anlegen? 0€, aber ich habe schon eine abbezahlte Immobilie in der ich 
wohne. Ansonsten ca. 50% aufs Girokonto, ich habs gerne in bar und 100% 
zugriff.

Autor: Marek N. (bruderm)
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150 € pro Lebensjahr

Autor: Paul (Gast)
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Marek N. schrieb:
> 150 € pro Lebensjahr

Pro Monat ist sportlich.

Autor: Bimbo. (Gast)
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Paul schrieb:
> Pro Monat ist sportlich.

150€ pro Monat sparen? Das empfinde ich als einen äußerst niedrigen 
Betrag. Bei mir ist dieser in der Regel vier stellig.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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Von 150€ pro Monat war keine Rede. Denn das ist wirklich recht wenig. 
Vierstellig ist für 99% der Menschen illusorisch.

Autor: Geldsack (Gast)
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~50%

Investiert ist es in Mietwohnungen in Leipzig und Berlin (ich fokussiere 
mich auf 2-4 Zimmerwohnungen), angefangen zu kaufen ab 2002. Und der 
andere Teil geht in Wertpapiere (Dividendenaristokraten und mittlerweile 
ETFs)

Autor: erst lesen, dann posten (Gast)
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Frau Keludowig schrieb:
> Wie viel Prozent eures Gehalts spart ihr und wie legt ihr es an?
> Aktien, ETFs, Immobilien? Welche durchschnittliche Rendite erzielt ihr
> damit (in Prozent p. a.)?

Nichts, weil das letzte Hemd keine Taschen hat. Außerdem kann Geld schon 
morgen komplett wertlos sein und Besitz besteuert/beschlagnahmt werden.

Autor: Bimbo. (Gast)
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erst lesen, dann posten schrieb:
> Nichts, weil das letzte Hemd keine Taschen hat. Außerdem kann Geld schon
> morgen komplett wertlos sein und Besitz besteuert/beschlagnahmt werden.

+1, aber sag das in diesem Forum bloß nicht zu laut ;).

Autor: Dr.Who (Gast)
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Gründe erst mal eine Familie, dann kann man wohl Geldanlagen
vergessen. Ansonsten, wer sollte dann später mal das Vermögen
erben? Der Staat will es eher nicht und dem würde ich es auch
nicht gönnen.

Autor: Bimbo. (Gast)
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Dr.Who schrieb:
> Ansonsten, wer sollte dann später mal das Vermögen
> erben? Der Staat will es eher nicht und dem würde ich es auch
> nicht gönnen.

Vor allem: fleißig sparen, Jahrzehntelang. Dann ist man 50, kann endlich 
auf sein Sparbuch zugreifen, der Wert des Geldes/der Anlage hat sich 
verdoppelt - dafür habe ich schon bereits 20 jahre lang von meinem Geld 
gelebt und mir was gegönnt. Zu viele Leute sind wie ein Krebsgeschwür 
einfach auf vermehren aus.

Autor: Jörg R. (solar77)
Datum:

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Frau Keludowig schrieb:
> Wie viel Prozent eures Gehalts spart ihr und wie legt ihr es an?
> Aktien, ETFs, Immobilien? Welche durchschnittliche Rendite erzielt ihr
> damit (in Prozent p. a.)?

Erstens gibt es schon einen Thread zu diesem Thema, zweitens geht es 
Dich nichts an. Was hilft es Dir auch? Sparst Du aufgrund der Antworten 
50% wenn einige es tun, obwohl es Dir gar nicht möglich ist?

Vollkommen überflüssiger Thread!

Autor: Jemand (Gast)
Datum:

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Hallo

bis auf den letzten Satz kann ich dir vollkommen zustimmen.

Das "nette" ist nämlich wenn man deinen letzten Satz etwas abändert und 
schreibt:
Manche Leute haben dann ein Krebsgeschwür und können ihr Geld nicht mehr 
genießen.

Und nein es muss bei weiten nicht dieses Extrem sein - schon die 
normalen Alterswehwechen und die ganzen Verpflichtungen die man sich 
über die Jahre ans Bein genagelt hat sorgen dafür das vieles, trotz 
Geld, nicht mehr machbar ist.

Von der anderen "Verar..ung" wenn es mal Finanziell richtig schlecht 
aussehen sollte und dir das Schicksal finanziell so richtig den 
Mittelfinger zeigt und  das Sozialsystem in dem du Jahrzehnte Lang 
eingezahlt nicht dafür sorgt das du deinen mühsam erarbeiteten Stand 
wenigstens in etwa halten kannst (erst mal schön das eigne Kapital 
verbrauchen - dir soll es ja nicht besser gehen als den Dauerhartzer und 
Systemausnutzer...)möcht ich eigentlich gar nicht reden,  dann wird dir 
schnell klar das hochleistungs Sparen und immer nur an die Zukunft 
denken ganz oft noch bestraft wird.

Und nein mir geht es recht gut, und ich bin nicht mal 50ig Jahre alt

Jemand

Autor: Claus M. (energy)
Datum:

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Bimbo. schrieb:
> erst lesen, dann posten schrieb:
>> Nichts, weil das letzte Hemd keine Taschen hat. Außerdem kann Geld schon
>> morgen komplett wertlos sein und Besitz besteuert/beschlagnahmt werden.
>
> +1, aber sag das in diesem Forum bloß nicht zu laut ;).

Sehr gut. Wobei, meine Anlage in alte Whiskys hat in den letzten 10 
Jahren rund 400% gemacht. Und zur Not kann man die immer noch trinken.

Autor: Jan H. (j_hansen)
Datum:

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Dr.Who schrieb:
> Gründe erst mal eine Familie, dann kann man wohl Geldanlagen

Ich spare pro Jahr ungefähr Nettojahresgehalt minus 12.000€. Bleibt also 
schon ein bisschen was übrig für Sparbuch & ETF, trotz Familie. Habe 
aber auch eine sparsame und fleißige Frau.

Autor: Claus M. (energy)
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Jan H. schrieb:
> Ich spare pro Jahr ungefähr Nettojahresgehalt minus 12.000€. Bleibt also
> schon ein bisschen was übrig für Sparbuch & ETF, trotz Familie. Habe
> aber auch eine sparsame und fleißige Frau.

Familie ist man ab 3 Personen. Ansonsten, lerne mal zu leben.

Autor: Wiener Peter (Gast)
Datum:

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Frau Keludowig schrieb:
> Wie viel Prozent eures Gehalts spart ihr und wie legt ihr es an?
> Aktien, ETFs, Immobilien? Welche durchschnittliche Rendite erzielt ihr
> damit (in Prozent p. a.)?

Ich vergebe Privatkredite, ohne dafür Sicherheiten zu verlangen.
Wegen des hohen Risikos nehme ich dafür (je nach Kreditnehmer)
8 – 10 Prozent pro Monat.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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Jan H. schrieb:
> Habe
> aber auch eine sparsame und fleißige Frau.

Dieser Glücksfall ist sehr sehr selten.

Autor: Denon (Gast)
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Ich spare in etwas Jahresnetto minus 15000.
Ich weiß aber auch einfach nicht wofür ich die Kohle ausgeben sollte.

Beitrag #5780097 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Jan H. (j_hansen)
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Claus M. schrieb:
> Familie ist man ab 3 Personen. Ansonsten, lerne mal zu leben.

Dann sind wir ja schon fast eine Großfamilie. Danke für den Tipp, ich 
lebe aber sehr glücklich und glaube nicht, dass ein paar Tausender pro 
Jahr für ein Premium-Auto o.ä. auszugeben mich glücklicher machen 
würden.

Paul schrieb:
> Jan H. schrieb:
>> Habe
>> aber auch eine sparsame und fleißige Frau.
>
> Dieser Glücksfall ist sehr sehr selten.

Ist in meinem Bekanntenkreis eher die Regel als die Ausnahme. Aber über 
fehlendes Glück kann ich mich nicht beschweren, das stimmt.

Autor: Claus M. (energy)
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Jan H. schrieb:
> Danke für den Tipp, ich lebe aber sehr glücklich und glaube nicht, dass
> ein paar Tausender pro Jahr für ein Premium-Auto o.ä. auszugeben mich
> glücklicher machen würden.

Man kann Geld auch für sinnvolle Sachen ausgeben. Z. B. gutes Essen oder 
Erlebnisse. Mit deinen 1000 Euro die du dir und deiner Familie gönnst 
gibt es wohl nur Nudeln mit Aldi Ketchup und Familien event ist ein 
Spaziergang im stadtgarten.
Außer deine frau trägt wesentlich mehr zur Haushaltskasse bei als du.

: Bearbeitet durch User
Autor: unrockbar (Gast)
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Hallo,

Sparrate hängt von der kommenden Verfügbarkeit des Geldes ab. Da ich in 
nächster Zeit noch etwas Knete brauche, kann ich nicht alles in Aktien 
buttern. Kredit und gleichzeitig Aktien macht nicht so viel Sinn. Bei 
mir gehen ~20%/Monat in Aktien. Den Rest verballer ich oder spare auf 
ein Festgeldkonto.

Habe einen gemanagten Fond mit dieses Jahr ~2% Rendite und vor kurzem 
habe ich mir ein Conti und Bayer (heute) gekauft.

Autor: Jan H. (j_hansen)
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Claus M. schrieb:
> Man kann Geld auch für sinnvolle Sachen ausgeben. Z. B. gutes Essen oder
> Erlebnisse. Mit deinen 1000 Euro die du dir und deiner Familie gönnst
> gibt es wohl nur Nudeln mit Aldi Ketchup und Familien event ist ein
> Spaziergang im stadtgarten. Außer deine frau trägt wesentlich mehr zur
> Haushaltskasse bei als du.

Gutes Essen muss nicht teuer sein. OK, Steak gibt's nicht oft, dafür ist 
es dann auch was besonderes. Und die Kinder gehen (noch) lieber in den 
Wald als nach Florida zu jetten. Wir müssen nicht jedes Wochenende was 
teures unternehmen. Wäre zwar finanziell kein Problem, aber bringt 
keinen Mehrwert. Was wir uns leisten wollen, das leisten wir uns schon.

Autor: Ingenieur (Gast)
Datum:

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Jan H. schrieb:
> Was wir uns leisten wollen, das leisten wir uns schon.

Aber mal ehrlich, wie willst du mit 1000 € im Monat eine Familie mit 
mehreren Kindern unterhalten? Das ist doch völlig unrealistisch.

Autor: Msd (Gast)
Datum:

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erst lesen, dann posten schrieb:
> Außerdem kann Geld schon
> morgen komplett wertlos sein

Nein, kann es nicht. Nenne ein Beispiel wo genau dies über Nacht 
passiert ist und niemand vorbereitet war...

und Besitz besteuert/beschlagnahmt werden.

Aha, sind also Verbrecher und die asoziale Unterschicht nun die Referenz 
für alle?

Autor: ohne Account (Gast)
Datum:

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> Sparrate hängt von der kommenden Verfügbarkeit des Geldes ab. Da ich in
> nächster Zeit noch etwas Knete brauche, kann ich nicht alles in Aktien
> buttern.
das ist wenigstens noch verständlich.

> Kredit und gleichzeitig Aktien macht nicht so viel Sinn.
Natürlich macht das bei den heutigen Zinsen Sinn, wenn Du den Kredit 
bekommst - die Aktienrendite muß wesentlich besser als der Zins für den 
Kredit sein.

> Bei mir gehen ~20%/Monat in Aktien. Den Rest verballer ich oder spare auf
> ein Festgeldkonto.
im Prinzip richtig.

> Habe einen gemanagten Fond mit dieses Jahr ~2% Rendite
nur 2% bei jährlicher Ausschüttung? Wäre mir zu wenig.
Selbst Einzelaktien bringen in der Regel mehr.
Vorsicht bei Fonds :-)

> und vor kurzem habe ich mir ein Conti und Bayer (heute) gekauft.
okay, Kursspekulation - kann man machen.

Autor: A. S. (achs)
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Svodoba schrieb:
> Der Anteil deines Einkommens hängt aber halt auch sehr stark von deinem
> absoluten Einkommen ab.

Nein. Wenn, dann nur von der Entwicklung. Also ob Du vom doppelten oder 
von der Hälfte kommst.

Wem jedes Monatsende 50€ fehlen, dem fehlen sie meist auch mit 100€ 
mehr. Wer regelmäßig 10m zu spät kommt, der tut das auch, wenn es eine 
viertel Stunde später anfängt.

Autor: Michael B. (laberkopp)
Datum:

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Frau Keludowig schrieb:
> Wie viel Prozent eures Gehalts spart ihr und wie legt ihr es an?
> Aktien, ETFs, Immobilien? Welche durchschnittliche Rendite erzielt ihr
> damit (in Prozent p. a.)?

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Beitrag "Wie viel Geld spart ihr pro Monat?"

Ich empfehle 50% zu sparen,
anzulegen in Immobilie falls du noch zur Miete wohnst.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Michael B. schrieb:
> Ich empfehle 50% zu sparen,
> anzulegen in Immobilie falls du noch zur Miete wohnst.

Immobilien sind derzeit nicht zu empfehlen, da völlig überteuert. Lege 
lieber so viel du kannst (50% sind schon ganz beachtlich) langfristig in 
Aktienfonds Welt an, sofern du günstig zur Miete wohnst. Denke aber auch 
daran, dir zwischendurch mal etwas zu gönnen; Sparen darf nicht zum 
Selbstzweck werden.

Autor: Geldsack (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> Ich empfehle 50% zu sparen,
>> anzulegen in Immobilie falls du noch zur Miete wohnst.
>
> Immobilien sind derzeit nicht zu empfehlen, da völlig überteuert. Lege
> lieber so viel du kannst (50% sind schon ganz beachtlich) langfristig in
> Aktienfonds Welt an, sofern du günstig zur Miete wohnst. Denke aber auch
> daran, dir zwischendurch mal etwas zu gönnen; Sparen darf nicht zum
> Selbstzweck werden.

Kann man so pauschal nicht sagen. Im Schnitt haben sich die Preise in 
den letzten 40 Jahren gerade mal 1,5x-facht, siehe:

https://www.kreditvergleich.net/statistiken/immobilienpreis

Und dann hängt es natürlich immer noch von der konkreten Region ab.

Autor: ich mal wieder (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Immobilien sind derzeit nicht zu empfehlen, da völlig überteuert.

Sehe ich auch so und dass seit Jahren!


> Lege lieber so viel du kannst (50% sind schon ganz beachtlich)
> langfristig in Aktienfonds Welt an, sofern du günstig zur Miete wohnst.

Es gibt MSCI-ETFs - die das gut abdecken, aber gerne noch anders streuen

> Denke aber auch daran, dir zwischendurch mal etwas zu gönnen;
> Sparen darf nicht zum Selbstzweck werden.

zB.: Reise jetzt, bevor es deine Erben tun!


Ich unterschiedlich viel an - 20-30% vom netto sind aber eine gute 
Marke.

Autor: Axel L. (axel_5)
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Ingenieur schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> Ich empfehle 50% zu sparen,
>> anzulegen in Immobilie falls du noch zur Miete wohnst.
>
> Immobilien sind derzeit nicht zu empfehlen, da völlig überteuert. Lege
> lieber so viel du kannst (50% sind schon ganz beachtlich) langfristig in
> Aktienfonds Welt an, sofern du günstig zur Miete wohnst. Denke aber auch
> daran, dir zwischendurch mal etwas zu gönnen; Sparen darf nicht zum
> Selbstzweck werden.

Wie kommst Du drauf, dass Immobilien teuer sind, Aktien aber nicht ?

Gruß
Axel

Autor: DPA (Gast)
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Frau Keludowig schrieb:
> Wie viel Prozent eures Gehalts spart ihr und wie legt ihr es an?

Also ich gehe so vor: Die Bilanz muss am ende des Monats immer Positiv 
sein!
Und dann kauf ich nur etwas, wen ich es auch brauche oder sowieso schon 
lange kaufen wollte, und spare so viel wie möglich.

Autor: unrockbar (Gast)
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Axel L. schrieb:
>> Immobilien sind derzeit nicht zu empfehlen, da völlig überteuert. Lege
>> lieber so viel du kannst (50% sind schon ganz beachtlich) langfristig in
>> Aktienfonds Welt an, sofern du günstig zur Miete wohnst. Denke aber auch
>> daran, dir zwischendurch mal etwas zu gönnen; Sparen darf nicht zum
>> Selbstzweck werden.
>
> Wie kommst Du drauf, dass Immobilien teuer sind, Aktien aber nicht ?

Weil die Häuser sich die letzten 10 Jahre nicht so verbessert haben, wie 
der Preis es vermuten lässt. Bei Aktien ist im Vergleich die 
Produktivität der Firmen höher geworden als vor 10 Jahre. Eine Blase 
sehe ich eher bei den Immobilien Preisen als bei den Aktien.

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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unrockbar schrieb:
> Eine Blase
> sehe ich eher bei den Immobilien Preisen als bei den Aktien.

Sowohl Aktien , als auch Immobilien haben keinen festen Nutzwert !!

Solange Deutsche diese Preise für Immobilien bezahlen können und wollen 
, wird es auch diese Preise geben

Autor: unrockbar (Gast)
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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> nrockbar schrieb:
>> Eine Blase
>> sehe ich eher bei den Immobilien Preisen als bei den Aktien.
>
> Sowohl Aktien , als auch Immobilien haben keinen festen Nutzwert !!
>
> Solange Deutsche diese Preise für Immobilien bezahlen können und wollen
> , wird es auch diese Preise geben

Das bestreitet auch niemand. Ich meine Immobilien sind alle überteuert 
und Aktien viele im Bezug auf ihren aktuellen und zukünftigen Nutzwert.

Autor: Spekulant (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Immobilien sind derzeit nicht zu empfehlen, da völlig überteuert.

Mag sein, aber Immobilien werden in Zukunft noch viel teurer werden.
Also profitiert man letztendlich von einem Kauf.

Warum kauft man ein Stück Papier mit Stempel drauf für 100 Euro?
Weil man drauf hofft, dass einer einem das Papier in paar Jahren für 200 
Euro abkauft.

Autor: Msd (Gast)
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DPA schrieb:
> Also ich gehe so vor: Die Bilanz muss am ende des Monats immer Positiv
> sein!
> Und dann kauf ich nur etwas, wen ich es auch brauche oder sowieso schon
> lange kaufen wollte, und spare so viel wie möglich.

Arme Sau.

Nie Urlaub.

Immer Bahnfahren.

Keine Küche.

Nie Reparaturen.

Autor: Qualle (Gast)
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Spekulant schrieb:
> Warum kauft man ein Stück Papier mit Stempel drauf für 100 Euro?
> Weil man drauf hofft, dass einer einem das Papier in paar Jahren für 200
> Euro abkauft.

Man kauft den dahinterliegenden Wert, sprich die Firma und deren 
Geschäftsmodel und weil man etvl. genau weiß, dass das Vorgehen der 
Firma auch in Zukunft (noch mehr) Gewinne ausschütten wird.

Autor: Axel L. (axel_5)
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unrockbar schrieb:
> Dipl Ing ( FH ) schrieb:
>> nrockbar schrieb:
>>> Eine Blase
>>> sehe ich eher bei den Immobilien Preisen als bei den Aktien.
>>
>> Sowohl Aktien , als auch Immobilien haben keinen festen Nutzwert !!
>>
>> Solange Deutsche diese Preise für Immobilien bezahlen können und wollen
>> , wird es auch diese Preise geben
>
> Das bestreitet auch niemand. Ich meine Immobilien sind alle überteuert
> und Aktien viele im Bezug auf ihren aktuellen und zukünftigen Nutzwert.

Der KGV des MSCI World liegt derzeit bei 18. Es gibt durchaus Wohnungen 
zu einem ähnlichen Preis-Miete-Verhältniss Wert zu kaufen. Natürlich 
nicht in München oder Frankfurt.

Problem bei den Immobilien sind natürlich die Kaufnebenkosten.

Gruß
Axel

Autor: Ingenieur (Gast)
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Spekulant schrieb:
> Mag sein, aber Immobilien werden in Zukunft noch viel teurer werden.
> Also profitiert man letztendlich von einem Kauf.

Woher willst du das denn wissen? Immobilienpreise gehen 
inflationsbereinigt nicht garantiert die nächsten zehn Jahre weiter nach 
oben, das ist reine Spekulation und hängt auch sehr vom konkreten Fall 
ab. Zudem ergibt sich hier ein Klumpenrisiko, wenn man nicht gerade 
viele Immobilien besitzt. Aktien sind größtenteils auch Sachwerte, 
lassen sich aber viel leichter diversifizieren, viel schneller kaufen 
oder verkaufen, und sie haben geringe Nebenkosten.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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unrockbar schrieb:
> Ich meine Immobilien sind alle überteuert

Na ja, ausserhalb von Ballungsräumen eigentlich nicht.

https://www.immobilienscout24.de/Suche/S-T/Haus-Kauf/-/-/-/-/100,00-/EURO--100000,00

Wer natürlich so dumm ist und unbedingt die heute angeblich hippe 
Prenzelbergwohnung kaufen muss, ist selber schuld.

Spekulant schrieb:
> aber Immobilien werden in Zukunft noch viel teurer werden.

Eher nicht. Der Preis ist shon heute weitgehend abgehoben von den realen 
Gestehungskosten. Da ist viel Luft nach unten.

Allerdings sind oft die Grundstückskosten der wesentliche Preistreiber, 
nicht so sehr das Gebäude.

Autor: Cryptoman (Gast)
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Kauf Cryptos. Habe damit ausgesorgt.

Autor: Karoshi (Gast)
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ich mal wieder schrieb:
> Reise jetzt, bevor es deine Erben tun!

Analog dazu sagt man vielfach in Japan:
"Kündige deinen Job, bevor du stirbst."

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Karoshi schrieb:

> "Kündige deinen Job, bevor du stirbst."

Aber warum? Ich habe vor einfach in der Firma auf die Tastatur zu fallen 
und das wars.

Autor: unrockbar (Gast)
Datum:

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Michael B. schrieb:
> unrockbar schrieb:
>> Ich meine Immobilien sind alle überteuert
>
> Na ja, ausserhalb von Ballungsräumen eigentlich nicht

Also die Hütten da kannste doch alle direkt abreißen und neu bauen.

Autor: Abzocker_55 (Gast)
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Wo ist denn unser Finanzberater?

Autor: Michael B. (laberkopp)
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unrockbar schrieb:
> Also die Hütten da kannste doch alle direkt abreißen und neu bauen.

So ist die heutige Generation:

Keine Kohle, riesen Ansprüche, nur am Jammern.

Autor: Jan H. (j_hansen)
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Ingenieur schrieb:
> Aber mal ehrlich, wie willst du mit 1000 € im Monat eine Familie mit
> mehreren Kindern unterhalten? Das ist doch völlig unrealistisch.

Indem meine Frau nochmals dasselbe obendrauf legt und vom Staat gibt's 
auch noch eine Kleinigkeit.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Ingenieur schrieb:
> Aktien sind größtenteils auch Sachwerte,
> lassen sich aber viel leichter diversifizieren, viel schneller kaufen
> oder verkaufen, und sie haben geringe Nebenkosten.

Viel Spass bei der Geldvernichtung:

https://www.finanzen.net/aktien/TUI-Aktie

Autor: ich (Gast)
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Hütte in der Pampa kaufen ist eines der Finanzirrtümer der 
Mittelschicht.

Autor: Dass (Gast)
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Ziel 60% des Netto Minimum 0€ Durchschnitt um die 50%, wobei ich auch 
anstrebe jeden Monat keinen negativen Saldo zu haben.

Ich bin 28. Habe 3 Jahre lang eine Basis mit ETF und Barvermögen 
aufgebaut. Habe das letzte Jahr verbracht. Stocke seit neulich auch in 
Einzelaktien auf. Bis auf Weiteres will ich Immobilien als Anlage 
meiden, da in Deutschland in Sachen Lebensqualität und damit 
Immobilienwert in den nächsten 30 Jahren alles Mögliche passieren kann. 
Wer will da schon mit Beton im Wert von 50%+ des Lebensarbeitsentgelts 
am Bein erwischt werden.

Autor: Le X. (lex_91)
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Michael B. schrieb:
> Viel Spass bei der Geldvernichtung:
>
> https://www.finanzen.net/aktien/TUI-Aktie

Ehrlich?

Du pickst dir eine Aktie raus die grad besonders schlecht 
abgeschnitten hat und beweist damit, dass Aktien generell 
Geldvernichtung sind?
Wow. Du schaffst es echt weiterhin, dich immer wieder zu übertreffen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Spekulant (Gast)
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Qualle schrieb:
> Man kauft den dahinterliegenden Wert, sprich die Firma...

Aha, wenn die Firma den Bach runter geht, gehst du hin und schraubst 
eine zu deinem (Wert)Papier passende Maschine ab?

Ingenieur schrieb:
> Woher willst du das denn wissen? Immobilienpreise gehen
> inflationsbereinigt nicht garantiert die nächsten zehn Jahre weiter nach
> oben, das ist reine Spekulation...

Sicher ist das reine Spekulation. Andererseits kannst du nicht zu einem 
Bauern gehen und dem eine Ecke von seinem Acker abkaufen und dort deine 
Hütte hinstellen. Eine ganz einfache Hütte ohne Keller mit 
Holzofenheizung und Plumpsklo.

Sondern es muss ausgeschriebenes Bauland sein und das wird künstlich 
knapp gehalten (Stichwort Landschaftsverbrauch) und wird deshalb immer 
teuer. Dann musst du dich an einer Latte von Gesetzen orientieren und 
einen Rattenschwanz an Vorschriften und Auflagen erfüllen. Das macht 
Bauen mittlerweile unendlich teuer und das überträgt sich auf die 
Immobilienpreise.

Wenn du z.B. hier im Ort bauen willst, darfst du jemandem erstmal sein 
Haus incl. Grundstück für eine Menge Geld abkaufen, denn Bauland gibt es 
keines. Das Haus darfst du dann auf eigene Kosten abreißen, dann kannst 
du neu bauen. Wenn du Pech hast, darfst du noch Altlasten beseitigen, 
die beim Abriss des alten Hauses zu Tage treten. Deshalb wird Bauen 
immer teurer. Weiter stetig steigende Zuwanderung verschärft die Sache 
zusätzlich.

Michael B. schrieb:
> Wer natürlich so dumm ist und unbedingt die heute angeblich hippe
> Prenzelbergwohnung kaufen muss, ist selber schuld.

Ein Bekannter hat nach den drei L's gekauft (Lage, Lage, Lage) und es 
nicht bereut. Die Immobilie legt derart an Wert zu, so viel kann er gar 
nicht sparen. Und der verdient als Ing. bei einem allseits bekannten 
Konzern nicht schlecht.

Dass der Wertzuwachs bei Aktien zu einem großen Teil auf künstlich 
zurückgenommene Sparzinsen beruht, wird gerne unter den Tisch gefegt. 
Setze die Sparzinsen wieder auf 8% und der DAX steht auf 5000 Punkte, 
wenn nicht noch weniger. Dann sind die "Gewinne" der letzten 20 Jahre 
futsch und das Gezocke mit geliehenem Geld ist Geschichte.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Spekulant schrieb:
> . Setze die Sparzinsen wieder auf 8% und der DAX steht auf 5000 Punkte,
> wenn nicht noch weniger. Dann sind die "Gewinne" der letzten 20 Jahre
> futsch und das Gezocke mit geliehenem Geld ist Geschichte.

Und wie realistisch ist deine Hypothese? Eben, das ist genauso, als wenn 
ich sage, dass Geld seinen Wert verliert, wenn der Mond platzt.

Autor: unrockbar (Gast)
Datum:

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Spekulant schrieb:
> Ingenieur schrieb:
>> Woher willst du das denn wissen? Immobilienpreise gehen
>> inflationsbereinigt nicht garantiert die nächsten zehn Jahre weiter nach
>> oben, das ist reine Spekulation...
>
> Sicher ist das reine Spekulation.

Alle Parteien wollen die Wohnungssituation entschärfen. Preise sollen 
sinken. Dann gehe ich davon aus, dass das mittel/langfristig irgendwann 
passieren wird.

Autor: Abzocker_55 (Gast)
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unrockbar schrieb:
> Alle Parteien wollen die Wohnungssituation entschärfen. Preise sollen
> sinken. Dann gehe ich davon aus, dass das mittel/langfristig irgendwann
> passieren wird.

Finde den Fehler.

Autor: ich (Gast)
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unrockbar schrieb:
> Alle Parteien wollen die Wohnungssituation entschärfen. Preise sollen
> sinken. Dann gehe ich davon aus, dass das mittel/langfristig irgendwann
> passieren wird.

Die Reichen und Mächtigen wollen genau das nicht, also auch nicht die 
Politik.

Autor: nor problem (Gast)
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Heirate und es ist vorbei mit Sparen.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Spekulant schrieb:
> Mag sein, aber Immobilien werden in Zukunft noch viel teurer werden.
> Also profitiert man letztendlich von einem Kauf.

Wie kommst du darauf? Wenn es hier in D demnächst keine Jobs mehr gibt, 
werden die zugewanderten Fachkräfte weiterziehen oder in ihre Heimat 
zurückkehren. Damit wird auch die Nachfrage nach Mietwohnungen 
einbrechen.

Autor: C-Promi (Gast)
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F. B. schrieb:
> Wie kommst du darauf? Wenn es hier in D demnächst keine Jobs mehr gibt,
> werden die zugewanderten Fachkräfte weiterziehen oder in ihre Heimat
> zurückkehren. Damit wird auch die Nachfrage nach Mietwohnungen
> einbrechen.

Deswegen warte ich mit dem Kauf noch ein paar Jahre. Wenn dann wieder 
alle weg sind kaufe ich mir gleich 3-4 Wohnungen und habe somit 
ausgesorgt.

Wer zuletzt lacht...

Autor: F. B. (finanzberater)
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Spekulant schrieb:
> Setze die Sparzinsen wieder auf 8% und der DAX steht auf 5000 Punkte,
> wenn nicht noch weniger. Dann sind die "Gewinne" der letzten 20 Jahre
> futsch und das Gezocke mit geliehenem Geld ist Geschichte.

-8 % halte ich in absehbarer Zeit allerdings für wahrscheinlicher als +8 
%.

Autor: F. B. (finanzberater)
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C-Promi schrieb:
> Deswegen warte ich mit dem Kauf noch ein paar Jahre. Wenn dann wieder
> alle weg sind kaufe ich mir gleich 3-4 Wohnungen und habe somit
> ausgesorgt.
>
> Wer zuletzt lacht...

Hast recht. Vielleicht kaufe ich mir dann auch ein Häuschen. Bei den 
kommenden Massenentlassungen werden auch viele gezwungen sein, ihre noch 
nicht abbezahlte Immobilie zu verkaufen, weil die Kreditraten nicht mehr 
bedient werden können.

Autor: ich (Gast)
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F. B. schrieb:
> Wie kommst du darauf? Wenn es hier in D demnächst keine Jobs mehr gibt,
> werden die zugewanderten Fachkräfte weiterziehen oder in ihre Heimat
> zurückkehren. Damit wird auch die Nachfrage nach Mietwohnungen
> einbrechen.

Warum sollten die weiterziehen. In keinem anderen Land der Welt bekommen 
die soviel Geld für ihre Anwesenheit.

Autor: ich (Gast)
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> Deswegen warte ich mit dem Kauf noch ein paar Jahre. Wenn dann wieder
> alle weg sind kaufe ich mir gleich 3-4 Wohnungen und habe somit
> ausgesorgt.


Ich glaube, dann bin ich alt.

Autor: Xava (Gast)
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So einen Bullshit

ich schrieb:
> F. B. schrieb:
> Wie kommst du darauf? Wenn es hier in D demnächst keine Jobs mehr gibt,
> werden die zugewanderten Fachkräfte weiterziehen oder in ihre Heimat
> zurückkehren. Damit wird auch die Nachfrage nach Mietwohnungen
> einbrechen.
>
> Warum sollten die weiterziehen. In keinem anderen Land der Welt bekommen
> die soviel Geld für ihre Anwesenheit.

So ein bullshit, 300€ als Ziel ?

Autor: E-Ing (Gast)
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Meine Sparquote liegt aktuell bei 69% von den 12-Nettomonatsgehältern. 
Sonderzahlungen durch Überstunden, Weihnachts- und Urlaubsgeld fließen 
in die Berechnung nicht sein, sondern werden verprasst ;)

Das Geld wird in Aktien, paar hochspekulative Derivate und in 
Onlinetagesgeld gebunkert.

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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Spekulant schrieb:
> Dass der Wertzuwachs bei Aktien zu einem großen Teil auf künstlich
> zurückgenommene Sparzinsen beruht, wird gerne unter den Tisch gefegt.
> Setze die Sparzinsen wieder auf 8% und der DAX steht auf 5000 Punkte,
> wenn nicht noch weniger.

Falscher Ansatz!

Es wurden die Zinsen zurückgenommen, um einen Kredit aufzunehmen.

Früher war das mal so, Leute die Geld haben, brachten das zur Bank.
Die hat dieses Geld genommen, um Kredite zu vergeben.
Von der Differenz zwischen Kreditzins und Guthabenzins hat die Bank 
damals gelebt.

Heute brauchen die Banken praktisch keine Einlagen der Kunden.
Geld für Kredite wird auf Knopfdruck erzeugt (Giralgeld), Sicherheiten 
müssen nur minimal hinterlegt werden.

Also investiert in Immobilien, deren Preise aufgrund der 0%-Zinsen immer 
weiter nach oben schießen.

Immobilien in München, was ist eine Immobilie wert, wenn man diese 
vermieten will?
Jahreskaltmiete multipliziert mit welchem Faktor?

Oder welche Miete muss ich für eine Etagenwohnung, Neubau, Aubinger 
Winkel, 2 Zimmer, 46,6 m² Wohnfläche, 2.OG Etage, 394.500 € Kaufpreis

(23.2.19)

nehmen?

Autor: Ingenieur (Gast)
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E-Ing schrieb:
> Meine Sparquote liegt aktuell bei 69% von den 12-Nettomonatsgehältern.
> Sonderzahlungen durch Überstunden, Weihnachts- und Urlaubsgeld fließen
> in die Berechnung nicht sein, sondern werden verprasst ;)

Wie viel Prozent sind es, wenn du alle Sonderzahlungen berücksichtigst?

Autor: der absolut faire Zins (Gast)
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F. B. schrieb:
> -8 % halte ich in absehbarer Zeit allerdings für wahrscheinlicher als +8
> %.

Du meinst, jemand gibt 100.000 Euro weg, damit nach einem Jahr 8.000 
Euro am Arsch sind? Nach zwei Jahren 16.000 Euro usw.

Mich wundert, dass Leute ihr Geld noch auf die Bank bringen, oder sogar 
für sagenhafte und absolut "faire Zinsen von 0,4%" (Zitat aus einem 
aktuellen Angebot meiner Hausbank) über Jahre weggeben.

Wo man tagtäglich lesen kann, dass die Banken eine Unmenge Leichen im 
Keller liegen haben. Zudem wurden und werden in großem Stil Kredite an 
Länder vergeben, wo man weiß, dass das Geld nie wieder zurückgezahlt 
wird (Stichwort Schuldenschnitt). Die Leute halten still und begnügen 
sich mit 0,4% Zinsen, obwohl ihr Geld längst verbrannt ist. Man vertraut 
offensichtlich voll und ganz auf diese Einlagensicherung (Opium fürs 
Volk), wenn mal der große Run auf die Banken losgeht.

Eine eigene Immobilie hingegen wird sich kaum in Luft auflösen.
Wieder ein Grund mehr, wieso die Preise von Immobilien steigen.

Autor: ohne Account (Gast)
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> Eine eigene Immobilie hingegen wird sich kaum in Luft auflösen.
> Wieder ein Grund mehr, wieso die Preise von Immobilien steigen.
was hier viele nicht checken ist der Wert an sich - es gibt keine Grenze 
nach oben oder nach unten.
Das Gerede von Immobilienblase, etc. ist absoluter Blödsinn.

Autor: Ingenieur (Gast)
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der absolut faire Zins schrieb:
> Eine eigene Immobilie hingegen wird sich kaum in Luft auflösen.

Aber der Staat hat leichten Zugriff darauf und kann Eigentümer zur Kasse 
bitten.

> Wieder ein Grund mehr, wieso die Preise von Immobilien steigen.

Auch du kennst du Zukunft nicht. Es kann genauso gut sein, dass der 
Zenit bereits erreicht ist.

Autor: F. B. (finanzberater)
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ich schrieb:
> Warum sollten die weiterziehen. In keinem anderen Land der Welt bekommen
> die soviel Geld für ihre Anwesenheit.

Ich meint nicht die Fachkräfte à la Merkel, sondern die richtigen 
Fachkräfte. Solche gibt es ja auch, ich hatte einige davon als Kollegen. 
Deren Ziel ist nicht Hartz IV.

Autor: F. B. (finanzberater)
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der absolut faire Zins schrieb:
> F. B. schrieb:
>> -8 % halte ich in absehbarer Zeit allerdings für wahrscheinlicher als +8
>> %.
>
> Du meinst, jemand gibt 100.000 Euro weg, damit nach einem Jahr 8.000
> Euro am Arsch sind? Nach zwei Jahren 16.000 Euro usw.

Freiwillig nicht. Aber was willst du sonst machen, wenn das Bargeld 
abgeschafft wird und die Bank dir jedes Jahr 8 % Negativzinsen von 
deinen Geldeinlagen abzieht? Da bleibt als einzige Möglichkeit, das Geld 
auszugeben. Entweder für Konsum oder Investitionen, beides kurbelt die 
Wirtschaft an. Das ist ja das Ziel von Negativzinsen.

Autor: der absolut faire Zins (Gast)
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F. B. schrieb:
> Aber was willst du sonst machen, wenn das Bargeld
> abgeschafft wird und die Bank dir jedes Jahr 8 % Negativzinsen von
> deinen Geldeinlagen abzieht?

Da schaut aber einer weit in die Zukunft. Bei uns gibt es zum Glück noch 
viele alte Säcke, die Bargeld weiter benutzen wollen und mit ihrer 
Stimme an der Wahlurne die Abschaffung des Bargeld verhindern werden. 
Bis die alten Säcke in den Kisten verschwunden sind, dauert es m.E. noch 
ca. 20 Jahre.

Dann kommt allerdings eine nachwachsende und technikverblödete 
Mausschieber/Wisch/Klickibunti Generation ans Ruder, denen der Umgang 
mit Bargeld nur noch lästig ist. Die alles mit ihrem neuen Körperteil 
(Smartphone) erledigen wollen und die dramatischen Folgen der 
Einfachheit ausblenden. Denen wünsche ich tatsächlich 50% Negativzinsen 
an den Hals und ein Leben als total überwachtes und ferngesteuertes 
Nutzvieh.

Autor: der absolut faire Zins (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Aber der Staat hat leichten Zugriff darauf und kann Eigentümer zur Kasse
> bitten.

Daran denken, dass Immobilienbesitzer Mehrkosten auf die Miete 
umschlagen werden und sich damit die bereits erhebliche Schieflage am 
Wohnungsmarkt weiter verschärfen wird. Das wird sich der Staat 
verkneifen.

Genauso wie man den Arbeitgebern nicht so einfach ans Leder kann, denn 
sonst lassen die mal eben das Wort "Arbeitsplätze" fallen und der Staat 
wird plötzlich sehr kleinlaut.

Autor: Ingenieur (Gast)
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der absolut faire Zins schrieb:
> Daran denken, dass Immobilienbesitzer Mehrkosten auf die Miete
> umschlagen werden und sich damit die bereits erhebliche Schieflage am
> Wohnungsmarkt weiter verschärfen wird.

Nicht alle Immobilien sind vermietet, es gibt ja auch genügend 
selbstgenutzte.

Autor: F. B. (finanzberater)
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der absolut faire Zins schrieb:
> Da schaut aber einer weit in die Zukunft. Bei uns gibt es zum Glück noch
> viele alte Säcke, die Bargeld weiter benutzen wollen und mit ihrer
> Stimme an der Wahlurne die Abschaffung des Bargeld verhindern werden.

Der neueste Plan ist deswegen ja auch, Bargeld mit einer Steuer zu 
belegen, so dass es genau so schnell entwertet wird wie das Geld auf dem 
Girokonto oder Sparbuch. Es bringt also nichts mehr, das Geld abzuheben 
und als Bargeld unter dem Kopfkissen zu lagern.

Autor: Achim (Gast)
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F. B. schrieb:
> Der neueste Plan ist deswegen ja auch, Bargeld mit einer Steuer zu
> belegen

Dann werden die Menschen Alternativen verwenden: physische Edelmetalle, 
Bitcoin,...

Abgesehen davon, wie soll Besteuerung auf Bargeld funktionieren? Wer 
weiß denn wieviel Bargeld ich unter meinem Kopfkissen habe?

Autor: Sonnenanbeter (Gast)
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Achim schrieb:
> Abgesehen davon, wie soll Besteuerung auf Bargeld funktionieren?

Wie das funktionieren soll? Naja, das Bargeld wird einfach entkoppelt 
von deinem Geld auf dem Konto.

Mit anderen Worten: Du hebst 500€ am Automaten ab und bekommst nur 470€ 
raus. Stichwort: Strafzins


https://www.focus.de/finanzen/boerse/weltwirtschaft-auf-dem-weg-in-schwere-rezession-auf-irrwitzigem-weg-will-der-iwf-bargeld-besitzer-mit-strafzinsen-enteignen_id_10306882.html

Autor: Realistischer (Gast)
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Sonnenanbeter schrieb:
> Du hebst 500€ am Automaten ab und bekommst nur 470€ raus. Stichwort:
> Strafzins

Dann zahlen die Leute so wenig Geld wie möglich auf das Konto ein. 
Vermieter könnten den Mieter anbieten entweder Bitcoin zu nutzen oder 
die Miete zu erhöhen. Kleinere Unternehmen lassen sicher auch bei der 
Gehaltsauszahlung in Bitcoin mit sich reden. Da würde den Banken viel 
Geld und damit Kontrolle verloren gehen.

Autor: Xava (Gast)
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> Dann kommt allerdings eine nachwachsende und technikverblödete
> Mausschieber/Wisch/Klickibunti Generation ans Ruder, denen der Umgang
> mit Bargeld nur noch lästig ist. Die alles mit ihrem neuen Körperteil
> (Smartphone) erledigen wollen und die dramatischen Folgen der
> Einfachheit ausblenden. Denen wünsche ich tatsächlich 50% Negativzinsen
> an den Hals und ein Leben als total überwachtes und ferngesteuertes
> Nutzvieh.

Jemand eifersüchtig das er mit Technik nicht zurecht kommt na 
überfordert?

Bargeld kann man sogar viel einfacher entwerten, man macht die Scheine 
einfach ungültig hat in Indien funktioniert und die Leute sind bei 
weiten Konfrontativer bei sowas als Deutsche/Europäer.

Man diese pure Angst vor neuem ist nervig ...

Autor: Igel (Gast)
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Xava schrieb:
> Bargeld kann man sogar viel einfacher entwerten, man macht die Scheine
> einfach ungültig hat in Indien funktioniert und die Leute sind bei
> weiten Konfrontativer bei sowas als Deutsche/Europäer.
>
> Man diese pure Angst vor neuem ist nervig ...

Es hat in Indien eben NICHT funktioniert. Siehe gerade den heute 
erschienenen Artikel aus dem Handelsblatt:

https://www.handelsblatt.com/politik/international/bargeld-was-indiens-gigantisches-geldexperiment-gebracht-hat/24128682.html?ticket=ST-5256060-f6FlrzOWNyyXyVMucLja-ap5

Alle Menschen die das Bargeld abgeschafft sehen wollen, haben eines 
nicht verstanden. Nämlich das sie dafür sind ein großes Stück ihrer 
verbliebenen Freiheit aufgeben.

Beitrag #5782889 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Le X. (lex_91)
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Haha schrieb im Beitrag #5782889:
> was ich Studium gesehen habe

Was du denn Studium gesehen?
Ghettoslang?

: Bearbeitet durch User
Autor: der absolut faire Zins (Gast)
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Xava schrieb:
> Bargeld kann man sogar viel einfacher entwerten, man macht die Scheine
> einfach ungültig hat in Indien funktioniert und die Leute sind bei
> weiten Konfrontativer bei sowas als Deutsche/Europäer.

Dann nimm mal den Amis ihre Dollars weg, wo jeder Haushalt mindestens 
einen Ballermann in der Schublade liegen hat. Bei uns hat man allerdings 
vorgesorgt, wir müssen Waffenscheine für Kinderspielzeug erwerben. Die 
Amis lachen über uns.

Igel schrieb:
> Alle Menschen die das Bargeld abgeschafft sehen wollen, haben eines
> nicht verstanden. Nämlich das sie dafür sind ein großes Stück ihrer
> verbliebenen Freiheit aufgeben.

So ist es. Um das zu erkennen, braucht es allerdings für 10 Cent Hirn im 
Schädel und das ist bei vielen nicht vorhanden.

Autor: der absolut faire Zins (Gast)
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F. B. schrieb:
> Der neueste Plan ist deswegen ja auch, Bargeld mit einer Steuer zu
> belegen...

Das ist mir neu, wie sollte das gehen?

Meine aber gelesen zu haben, dass man in einem ganz besonders 
"fortschrittlichen" Land einen Aufpreis bezahlen muss, wenn man bar 
bezahlen will.

Als man das Plastikgeld eingeführt hatte, war es genau anders herum.
Woran man mal wieder sieht: Alles ist relativ.

Autor: Achim (Gast)
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> Dann nimm mal den Amis ihre Dollars weg, wo jeder Haushalt mindestens
> einen Ballermann in der Schublade liegen hat.

Es gibt in den USA weitaus weniger Knarren in privater Hand als in 
unseren Qualitätsmedien gern suggeriert wird. Und in einigen 
Bundesstaaten sind die Waffengesetze ähnlich streng wie bei uns.
Youtube-Video "Waffengesetz USA: Deutschland versus Amerika (Kalifornien)"

Autor: F. B. (finanzberater)
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der absolut faire Zins schrieb:
> Das ist mir neu, wie sollte das gehen?
>
> Meine aber gelesen zu haben, dass man in einem ganz besonders
> "fortschrittlichen" Land einen Aufpreis bezahlen muss, wenn man bar
> bezahlen will.

Ja, es würde dann wohl zwei unterschiedliche Preise für Bar- und 
Kartenzahlung geben. Der Preis für Barzahlung würde dann immer so 
angehoben, dass das Bargeld um denselben Prozentsatz an Wert verliert 
wie das Geld auf dem Konto.

Autor: Le X. (lex_91)
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Ungenutztes Geld, (egal ob Bar oder auf dem Konto) wird aktuell schon 
mit einer Art Steuer beaufschlagt die dazu dient den Staatshaushalt zu 
sanieren.
Nennt sich "Inflation".

Autor: Grauer Wurm (Gast)
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Mir bleiben leider nur 600 Euro netto übrig (Absolventen-IGM-Gehalt), da 
die Miete (Raum Stuttgart), das Auto mit SF-Klasse 1 Vollkasko und 25km 
pro Jahr, Benzinkosten zur Arbeit und zu Eltern/Geschwister (200km), 
diverse Versicherungen (Rechtsschutz usw.), Abonnements (Netflix, Dazn, 
Spotify), Essen&Trinken (gehe 1x pro Woche schön Essen+Kantine Firma), 
Geschenke (große Familie mit vielen Neffen/Nichten) und Rundfunk, WLAN, 
Strom viel fressen.

Mit den 600 Euro muss ich noch Kleidung kaufen (Boss, Hilfiger, 
Lacoste), Schulden an Eltern abbezahlen (Kaution und Möbel für eigene 
Wohnung) und Kleinigkeiten kaufen (Medikamente, Friseur, Hygenie).

Ich kann also gar nicht sparen. Habe seit 3 Monaten nichts für meine 
Hobbies gekauft (Urlaub, Games, Sportsachen) und seit 9 Monaten 
erwerbstätig und habe 0 Euro gespart. Auf der Kreditkarte sind sogar 
-800 Euro vorhanden aufgrund 1x Urlaub Dezember und Großeinkauf Kleidung 
(10 Jahre lang gleiche Kleidung benutzt).

Autor: Ingenieur (Gast)
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Le X. schrieb:
> Ungenutztes Geld, (egal ob Bar oder auf dem Konto) wird aktuell
> schon mit einer Art Steuer beaufschlagt die dazu dient den
> Staatshaushalt zu sanieren.
> Nennt sich "Inflation".

Auf dem Konto gibt es aber noch Zinsen, welche die Inflation ausgleichen 
können. Ich habe zum Beispiel noch eine Anlage mit dreimonatiger 
Kündigungsfrist, die 2,5% Zinsen bringt. Das ist ein angenehmer 
Sicherheitspuffer, da ich nicht zu 100% an der Börse investiert sein 
möchte.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Grauer Wurm schrieb:
> Ich kann also gar nicht sparen.

Schon mal daran gedacht, dass du vielleicht auf (zu) großem Fuß lebst? 
Das ist dann nur Jammern auf hohem Niveau.

Andererseits stehst du ja noch ganz am Anfang deiner Karriere, du 
solltest also nicht zu ungeduldig sein und schon nach nicht einmal einem 
Jahr im Beruf Fazit ziehen.

Autor: Axel L. (axel_5)
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Le X. schrieb:
> Ungenutztes Geld, (egal ob Bar oder auf dem Konto) wird aktuell schon
> mit einer Art Steuer beaufschlagt die dazu dient den Staatshaushalt zu
> sanieren.
> Nennt sich "Inflation".

Das ist ja auch korrekt so. Ich habe die "die armen Sparer" Diskussion 
nie verstanden. Da wollen Leute Geld dafür, dass sie ihr Geld bei der 
Bank liegen haben. Wozu ?

Die tun nichts und das Geld tut auch nichts. Letztlich ist es nur Papier 
oder ein paar Zahlen auf einem Kontoauszug. Warum sollte man dafür Geld 
bekommen ?

Gruß
Axel

Autor: Achim (Gast)
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Axel L. schrieb:
> Die tun nichts und das Geld tut auch nichts. Letztlich ist es nur Papier
> oder ein paar Zahlen auf einem Kontoauszug. Warum sollte man dafür Geld
> bekommen ?

Weil das eigene Geld bei der Bank ein Kredit für die Bank ist.

Autor: Sanierung durch Rausschmiss (Gast)
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Abzocker_55 schrieb:
> Wo ist denn unser Finanzberater?

Falschen sammeln, am Wochenende sind die Mülleimer in öffentlichen 
Anlagen bis zum Anschlag voll. -> Super Gewinne von 380% für den 
Flaschenpfandprivatier.

Autor: Xava (Gast)
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Igel schrieb:
> Xava schrieb:
> Bargeld kann man sogar viel einfacher entwerten, man macht die Scheine
> einfach ungültig hat in Indien funktioniert und die Leute sind bei
> weiten Konfrontativer bei sowas als Deutsche/Europäer.
> Man diese pure Angst vor neuem ist nervig ...
>
> Es hat in Indien eben NICHT funktioniert. Siehe gerade den heute
> erschienenen Artikel aus dem Handelsblatt:
>
> 
https://www.handelsblatt.com/politik/international/bargeld-was-indiens-gigantisches-geldexperiment-gebracht-hat/24128682.html?ticket=ST-5256060-f6FlrzOWNyyXyVMucLja-ap5
>
> Alle Menschen die das Bargeld abgeschafft sehen wollen, haben eines
> nicht verstanden. Nämlich das sie dafür sind ein großes Stück ihrer
> verbliebenen Freiheit aufgeben.

Interessanter Artikel aber wieso soll es nicht fubktioniert haben die 
Wirtschaft hat gelitten bei einem Land was großteils Schwarzarbeitet... 
trotzdem hat die Entwertungsaktion funktioniert. (Den Sinn obs was 
bringt in dem stadium wo Indien sich bwfindet ... ist ne andere 
Diskussion.)


Und der Herr Kommege der von EU -Dintatur redet ab nach China und das 
gleiche in Weibo/Wechat posten mal sehen ob du dann den Unterschied 
verstehst....

Autor: Xava (Gast)
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Weiterhin kannst du deine Fremdenfeindlichkeit wegstecken, inkompatible 
sind nur die immernoch ne Idiologie folgen die 50 Mio Menschen das Leben 
gekostet hat.

Quizzfrage:

Wie kann man in einem Land großwerden mit freie Bildung und Sozialsystem 
dabei ne heidenangst vor Leuten haben die die Sprache nicht sprechen und 
behaupten die nehmen mir den Job weg? Wenn eine Person die sich nicht 
verständigen kann sofort eine Konkurrenz darstellt, was muss da alles 
falsch gelaufen sein ?

Zu faul ums im Leben zu was zu bringen?
Von Mama nicht geliebt wurden?
Ein Versager im Sinne des Wortes?

Autor: Alf (Gast)
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Sanierung durch Rausschmiss schrieb:
> Falschen sammeln, am Wochenende sind die Mülleimer in öffentlichen
> Anlagen bis zum Anschlag voll. -> Super Gewinne von 380% für den
> Flaschenpfandprivatier.

Es gibt schon zu viele Flaschensammler. In den Mülleimern sind meist 
keine Pfandflaschen mehr drin.

Am Flughafen Frankfurt scheint es sich aber zu lohnen. Ich weiß dort von 
einen, der macht da pro Tag über 70€, steuerfrei. Das lohnt sich schon.

Autor: FFM (Gast)
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Alf schrieb:
> Sanierung durch Rausschmiss schrieb:
> Falschen sammeln, am Wochenende sind die Mülleimer in öffentlichen
> Anlagen bis zum Anschlag voll. -> Super Gewinne von 380% für den
> Flaschenpfandprivatier.
>
> Es gibt schon zu viele Flaschensammler. In den Mülleimern sind meist
> keine Pfandflaschen mehr drin.
>
> Am Flughafen Frankfurt scheint es sich aber zu lohnen. Ich weiß dort von
> einen, der macht da pro Tag über 70€, steuerfrei. Das lohnt sich schon.

Mit Gepäckwagen und Pfandflaschen konnte man früher richtig viel Geld 
machen. Ich selbst war vier Jahre lang Werkstudent am Frankfurter 
Flughafen. Bestimmte Klientel hatten ihr eigenes Revier. Wer dann von 
dem Revier ein Wagen oder sich dem Mülleimer genähert hat, kamen zwei 
bis drei zwielichtige Gestalten entgegen aus dem tollen Rumänien oder 
Bulgarien. Mittlerweile aber haben die Betreiber das Gepäckwagen-System 
umgestellt - nun gibt es keinen Pfand mehr. Und auch die Pfandflaschen 
werden nun mehr in ein Automat reingeworfen - ohne Geldrückgabe.

Wenn im Sommer Araber hierher kamen, habe ich bis zu 200 € am Tag 
gemacht (inkl. meinem Nebenjob dort).

Autor: Axel L. (axel_5)
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Achim schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Die tun nichts und das Geld tut auch nichts. Letztlich ist es nur Papier
>> oder ein paar Zahlen auf einem Kontoauszug. Warum sollte man dafür Geld
>> bekommen ?
>
> Weil das eigene Geld bei der Bank ein Kredit für die Bank ist.

Quatsch, was soll die Bank damit ? Die will Dein Geld überhaupt nicht. 
Deswegen will die am liebsten Gebühren dafür, dass die auf Dein Geld 
aufpasst.

Junge bekommt das Geld erst, wenn man es produktiv einsetzt. Wenn man 
das Papier in Maschinen umsetzt und damit Werte schafft, Gewinne macht. 
Der das tut, bekommt dann die Zinsen zu recht. Dummerweise kollidiert 
das mit dem Auftrag an die Bank, auf Dein Geld aufzupassen. Deswegen 
bekommst Du davon zu Recht nichts ab.

Gruß
Axel

Autor: der absolut faire Zins (Gast)
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Grauer Wurm schrieb:
> das Auto mit SF-Klasse 1 Vollkasko...

Wie, den alten Opel hast du Vollkasko versichert?

Axel L. schrieb:
> Da wollen Leute Geld dafür, dass sie ihr Geld bei der
> Bank liegen haben. Wozu ?

Also meine Hausbank zahlte mir mal über 8% Zinsen, dass sie mein Geld im 
Tresor eingelagert haben.

Xava schrieb:
> Wenn eine Person die sich nicht
> verständigen kann sofort eine Konkurrenz darstellt, was muss da alles
> falsch gelaufen sein ?

Da muss nicht unbedingt was falsch gelaufen sein: Wenn die "Person" 
besser gewachsen ist wie du und jedem "Kunden" sagt: "50 Euro - ich 
mache alles", dann kann das eine ernsthafte Konkurrenz darstellen.

Autor: der absolut faire Zins (Gast)
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F. B. schrieb:
> Ja, es würde dann wohl zwei unterschiedliche Preise für Bar- und
> Kartenzahlung geben.

Ok, das wäre denkbar.

Bei uns im Supermarkt hat man die Preisschilder in aller Stille 
digitalisiert. So gut gemacht, ist selbst mir erst aufgefallen, als mal 
ein Preisschild gesponnen hat.

Künftig bekommt jeder vorbeigehende Kunde einen anderen Preis angezeigt, 
je nach Kundenprofil. Gute Dienste wird dabei das neue Körperteil 
Smartphone leisten, ohne das bald nichts mehr gehen wird. Im nächsten 
Schritt wird dann der angezeigte Verkaufspreis noch mit dem Punktestand 
des Sozialpunktesystems verrechnet, wie es aktuell in China eingeführt 
wird.

Die Leute werden dies alles lieben, da bin ich absolut sicher.

Autor: Alf (Gast)
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der absolut faire Zins schrieb:
> Künftig bekommt jeder vorbeigehende Kunde einen anderen Preis angezeigt,
> je nach Kundenprofil. Gute Dienste wird dabei das neue Körperteil
> Smartphone leisten, ohne das bald nichts mehr gehen wird.

Apple-User zahlen (gern) mehr. Das hatten wir ja auch schon bei Amazon.

Autor: der absolut faire Zins (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Nicht alle Immobilien sind vermietet, es gibt ja auch genügend
> selbstgenutzte.

Du weißt aber schon, dass Deutschland Miet-Europameister ist?
Deutschland = 47,5%, Rumänien 3,9%
https://infographic.statista.com/normal/infografik_4088_anteil_der_bevoelkerung_der_zur_miete_wohnt_n.jpg

Achim schrieb:
> Es gibt in den USA weitaus weniger Knarren in privater Hand als in
> unseren Qualitätsmedien gern suggeriert wird.

In Amerika liegen pro Kopf die meisten Donnerbüchsen in den Schubladen, 
da beißt keine Maus den Faden ab.

> Und in einigen
> Bundesstaaten sind die Waffengesetze ähnlich streng wie bei uns.

Du willst die Waffengesetzgebung in den USA mit der unseren 
gleichsetzen? Hier benötigst du für ein Pfefferspray einen Waffenschein 
und wenn ich mit dem Luftgewehr aus Kindertagen über die Straße gehe, 
werde ich mich nach einem Spezialeinsatz eines Sonderkommandos im 
Gefängnis wiederfinden.

Autor: Le X. (lex_91)
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der absolut faire Zins schrieb:
> Also meine Hausbank zahlte mir mal über 8% Zinsen, dass sie mein Geld im
> Tresor eingelagert haben.

Die haben das aber nicht weggesperrt sondern für >8% weiterverliehen.
Heutzutage kriegen die Banken von der EZB beliebig viel Geld für Lau 
geliehen, warum sollten sie also dir Leihgebühren zahlen? Schmeckt dein 
Geld besser als das von der EZB oder wieso denkst du mehr verlangen zu 
können?

Autor: der absolut faire Zins (Gast)
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Ganz so einfach ist das nicht. Wenn die EZB für dich frisches Geld 
drucken soll, musst du erstklassige Sicherheiten (AAA) hinterlegen. Mit 
deinen Leichen im Keller kannst du die EZB nicht beeindrucken. Deshalb 
zahlen manche Banken tatsächlich noch mickrige Zinsen, weil sie von der 
EZB keinen müden Euro bekommen.

Autor: Wolfgang (Gast)
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Dann kann man davon ausgehen, dass Banken, die 2 oder 3 Prozent Zinsen 
bezahlen, den Keller voller Leichen haben?

Autor: F. F. (foldi)
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Bimbo. schrieb:
> Bei mir ist dieser in der Regel vier stellig.

Bei mir regelmäßig siebenstellig.
Wenn ich überlege was ich mir alles nicht kaufe(n) (kann) ...
Womöglich sogar eine neunstellige Summe.

Autor: der absolut faire Zins (Gast)
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Wolfgang schrieb:
> Dann kann man davon ausgehen, dass Banken, die 2 oder 3 Prozent Zinsen
> bezahlen, den Keller voller Leichen haben?

Dreimal darfst du raten.

Dann: Wer leiht sich Geld, das nochmals um einige Prozent teurer ist?
Eher diejenigen, die anderswo kein Geld mehr geliehen bekommen, weil die 
Rückzahlung nicht gesichert ist.
Es gilt: Hohes Ausfallrisiko = hohe Zinsen.

Die Anleger verlassen sich offensichtlich auf diese Einlagensicherung.
Ob das letztendlich funktionieren wird, wird man sehen.

Autor: Arno (Gast)
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Wolfgang schrieb:
> Dann kann man davon ausgehen, dass Banken, die 2 oder 3 Prozent
> Zinsen
> bezahlen, den Keller voller Leichen haben?

...oder (z.B.) das Tagesgeldkonto als "Kundenfänger" nutzen und dir 
anschließend diverse andere Finanzprodukte andrehen. Riester-Rente, 
Immobilienfinanzierung, Kreditkarte mit hohen Zinsen...

MfG, Arno

Autor: Msd (Gast)
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Michael B. schrieb:
> Ingenieur schrieb:
>> Aktien sind größtenteils auch Sachwerte,
>> lassen sich aber viel leichter diversifizieren, viel schneller kaufen
>> oder verkaufen, und sie haben geringe Nebenkosten.
>
> Viel Spass bei der Geldvernichtung:
>
> https://www.finanzen.net/aktien/TUI-Aktie

Ganz großes Kino! Laberheini wirft einfach eine Aktie in den Raum um zu 
beweisen, dass man mit Wertpapieren nur Geld verliert.

Arno schrieb:
> ...oder (z.B.) das Tagesgeldkonto als "Kundenfänger" nutzen und dir
> anschließend diverse andere Finanzprodukte andrehen. Riester-Rente,
> Immobilienfinanzierung, Kreditkarte mit hohen Zinsen...

Musste doch nicht annehmen!

Autor: Zocker_55 (Gast)
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Was wollt ihr den von dem Hungerlohn sparen den ihr in Deutschland bei 
der Zockerbude als Endwiggler habt.

Zum Anlegen bleibt da auch nichts.

Autor: Josef (Gast)
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erst lesen, dann posten schrieb:
> Nichts, weil das letzte Hemd keine Taschen hat. Außerdem kann Geld schon
> morgen komplett wertlos sein und Besitz besteuert/beschlagnahmt werden.

Nicht nur das letzte Hemd hat keine Taschen - schon beim Umzug ins 
Altenheim kommt nur noch das nötigste mit.


Meine Bitte besonders (aber nicht nur) an die Deutschen:

Begreift endlich, daß Würde viel wichtiger ist als der Ersatzreichtum.

Nur ein Leben in Würde ist ein lebenswertes Leben.

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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Michael B. schrieb:
> Ingenieur schrieb:
>> Aktien sind größtenteils auch Sachwerte,
>> lassen sich aber viel leichter diversifizieren, viel schneller kaufen
>> oder verkaufen, und sie haben geringe Nebenkosten.
>
> Viel Spass bei der Geldvernichtung:
>
> https://www.finanzen.net/aktien/TUI-Aktie

Was hat der Herr für einen Gegenvorschlag, um seine Kohle zu vermehren?

50% Sparquote in Immobilien?

Wo? OK - keine hippe Viertel!

Selbst bewohnen oder vermieten?

Vermieten -
mehrere 1-2 Zimmerwohnungen, schnell zu vermieten, da relativ günstig 
oder
1-2 Häuser oder große tolle Wohnungen - die viel Miete abwerfen?

Mein Tipp: Pirmasens - da gibt es günstige Wohnungen
+++Waldrand: Großzügige Eigentumswohnung mit Südausrichtung, 115 m² 
Wohnfläche, 4 Balkone, Schwimmbad+++

Kaufpreis 95.000 €
Wohnfläche ca. 115 m²
Zimmer 4

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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In Deutschland braucht man sich allgemein , nicht so viele 
Zukunftssorgen zu machen ...

Autor: Automotive-Ingenieur (Gast)
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Gestern Abend konnte ich nicht schlafen.

Also habe ich in Immo24 gesurft, da ich statt 900 Warmmiete gerne ein 
Eigenheim kaufen will.

Das Ende der Geschichte war, dass ich mich sehr aufgeregt habe und 
wütend versucht habe zu schlafen. Warum?

Weil die Verkäufer nicht mehr alle Tassen im Schrank haben.

800k EFH, 600k DHH, 350k ETW in meiner 15k Einwohner Stadt in BW. 4k-5k 
Euro pro qm.

Ich bin single. Muss ich jetzt bei der Auswahl einer Partnerin auf ihr 
Einkommen achten, damit wir ein Eigenheim kaufen können?

Autor: Micha (Gast)
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Rick M. schrieb:
> Mein Tipp: Pirmasens - da gibt es günstige Wohnungen

Gibt es da auch Jobs oder potentielle Mieter?

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Micha schrieb:
> Rick M. schrieb:
>> Mein Tipp: Pirmasens - da gibt es günstige Wohnungen
>
> Gibt es da auch Jobs oder potentielle Mieter?

Was denkst du warum die Wohnungen da günstig sind? Da will man nicht tot 
überm Zaun hängen. Geschweige denn Arbeiten und Leben. Brrr. Gruselige 
Vorstellung.

Autor: Markus (Gast)
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Automotive-Ingenieur schrieb:

> 800k EFH, 600k DHH, 350k ETW in meiner 15k Einwohner Stadt in BW. 4k-5k
> Euro pro qm.

Der 01.04 ist noch ein paar Tage hin.

> Ich bin single. Muss ich jetzt bei der Auswahl einer Partnerin auf ihr
> Einkommen achten, damit wir ein Eigenheim kaufen können?

Nein. Du könntest einen Ingenieur heiraten.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Automotive-Ingenieur schrieb:
> 800k EFH, 600k DHH, 350k ETW in meiner 15k Einwohner Stadt in BW. 4k-5k
> Euro pro qm.
>
> Ich bin single. Muss ich jetzt bei der Auswahl einer Partnerin auf ihr
> Einkommen achten, damit wir ein Eigenheim kaufen können?

Nö. Denn selbst mit zwei guten Einkommen hast du Probleme 800k zu 
finanzieren. Die Bank wird zwar mitspielen, aber rechne das doch mal 
durch. Das ist Wahnsinn.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Automotive-Ingenieur schrieb:
> Weil die Verkäufer nicht mehr alle Tassen im Schrank haben.

Ja, haben sie, aber wer nur 1 Haus oder 1 Grundstück zu verkaufen hat, 
versucht nicht den volkswirtsachaftlichen optimalen Preis zu erzielen 
(Stückzahl * Preis zu optimieren ist bei Stückzahl = 1 sinnlos), sondern 
den allerhöchsten Preis den der Allerdümmste bereit ist zu zahlen.

Normale Häuser sind bundesweit gleich teuer und liegen so um 1300 EUR/m2 
Wfl
https://www.fertighaus.de/massivhaus-preise/schluesselfertig-bis-150000-euro/

Bleibt das Grundstück. Dafür gibt es die Bodenrichtwerte.
https://www.landatlas.de/wohnen/bauland.html

Selbst wenn es DURCHSCHNITTLICH 185 EUR/m2 kostet
https://immo.hna.de/immobilienpreise/deutschland/grundstueckspreise

sind die Preise in Ballungsräumen teilweise unerschwingliche 
Phantasiepreise ohne jeden Bezug zu den Bodenrichtwerten. Da weiß man, 
daß der Verkäufer einfach nur Kasse mit der Dummheit der Bürger machen 
will. Aber ok, es muss auch Grundstücke geben, auf denn sich nur 
Hochhäuser lohnen, da muss man ja kein EFH drauf stellen.

Wer also ein 100m2 Haus auf einem 500m2 Grundstück haben will, sollte 
dafür durchschnittlich 130k+90k = 220k anlegen. Kostet es bei ihm das 
doppelte, müsste er ca. 50% mehr Gehalt verdienen als sonst. Kostet es 
bei ihm das vierfache, müsste er das doppelte Gehalt verdienen wie 
anderswo.

Zahlt er viel ohne viel zu verdienen, ist er dumm.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Automotive-Ingenieur schrieb:
> Ich bin single. Muss ich jetzt bei der Auswahl einer Partnerin auf ihr
> Einkommen achten, damit wir ein Eigenheim kaufen können?

Ja, entweder das, oder weit raus aufs Land ziehen, oder Mieter bleiben 
(was auch nicht schlecht sein muss) und einige Jahre abwarten, 
vielleicht haben sich in 10 Jahren die Immobilienpreise wieder etwas 
normalisiert (aber man weiß es nicht).

Autor: xyz (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> oder Mieter bleiben (was auch nicht schlecht sein muss)


Natürlich ist das nicht schlecht. Versetzt euch doch nur mal gedanklich 
in Gebiete, wo viele Plattenbauten stehen (15 Etagen und mehr).

Autor: Ingenieur (Gast)
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xyz schrieb:
> Natürlich ist das nicht schlecht. Versetzt euch doch nur mal gedanklich
> in Gebiete, wo viele Plattenbauten stehen (15 Etagen und mehr).

Stimmt, da möchte man definitiv kein Eigentümer von so einer 
Plattenbauwohnung sein, auch nicht als Vermieter.

Autor: Markus (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> xyz schrieb:
>> Natürlich ist das nicht schlecht. Versetzt euch doch nur mal gedanklich
>> in Gebiete, wo viele Plattenbauten stehen (15 Etagen und mehr).
>
> Stimmt, da möchte man definitiv kein Eigentümer von so einer
> Plattenbauwohnung sein, auch nicht als Vermieter.

Warum nicht? Wenn der Profit stimmt, dann her mit der Plattenwohnung.

Autor: ich mal wieder (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Was denkst du warum die Wohnungen da günstig sind? Da will man nicht tot
> überm Zaun hängen. Geschweige denn Arbeiten und Leben. Brrr. Gruselige
> Vorstellung.

Das ist die Stadt mit dem höchstem Wohnungsleerstand in Westdeutschland.

Da ist wirtschaftlich im Umkreis tote Hose.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Markus schrieb:
> Warum nicht? Wenn der Profit stimmt, dann her mit der Plattenwohnung.

Weil der Profit eben nicht stimmt. Das Klientel potentieller Mieter ist 
extrem problematisch, zudem drohen Schimmel und Vermüllen der Wohnung. 
So eine Immobilie möchte ich nicht einmal geschenkt haben, das bedeutet 
nur Ärger.

Autor: HighRoller (Gast)
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Investiert in Stacks alles andere ist Zeitverschwendung! Oder Bier immer 
5%!

Autor: Claus M. (energy)
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der absolut faire Zins schrieb:
> Ganz so einfach ist das nicht. Wenn die EZB für dich frisches Geld
> drucken soll, musst du erstklassige Sicherheiten (AAA) hinterlegen. Mit
> deinen Leichen im Keller kannst du die EZB nicht beeindrucken. Deshalb
> zahlen manche Banken tatsächlich noch mickrige Zinsen, weil sie von der
> EZB keinen müden Euro bekommen.

Blödsinn, die Banken brauchen nicht die EZB zum Geld erzeugen. Das 
machen sie einfach selbst auf Knopfdruck.

Autor: Alf (Gast)
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> Ich bin single. Muss ich jetzt bei der Auswahl einer Partnerin auf ihr
> Einkommen achten, damit wir ein Eigenheim kaufen können?

Das sowieso. Das macht deine Partnerin auch.

Autor: Le X. (lex_91)
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Claus M. schrieb:
> Blödsinn, die Banken brauchen nicht die EZB zum Geld erzeugen. Das
> machen sie einfach selbst auf Knopfdruck.

Nein.

Autor: Alf (Gast)
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Le X. schrieb:
> Claus M. schrieb:
>> Blödsinn, die Banken brauchen nicht die EZB zum Geld erzeugen. Das
>> machen sie einfach selbst auf Knopfdruck.
>
> Nein.

Doch. Jeder Kredit erzeugt Geld aus dem Nichts.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Alf schrieb:
> Le X. schrieb:
>> Claus M. schrieb:
>>> Blödsinn, die Banken brauchen nicht die EZB zum Geld erzeugen. Das
>>> machen sie einfach selbst auf Knopfdruck.
>>
>> Nein.
>
> Doch. Jeder Kredit erzeugt Geld aus dem Nichts.

Sie brauchen aber die EZB dazu.

Autor: Makler (Gast)
Datum:

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Automotive-Ingenieur schrieb:
> Weil die Verkäufer nicht mehr alle Tassen im Schrank haben.
>
> 800k EFH, 600k DHH, 350k ETW in meiner 15k Einwohner Stadt in BW. 4k-5k
> Euro pro qm.

Käufer die nicht mehr alle Tassen im Schrank haben benötigen Verkäufer 
die nicht mehr alle Tassen im Schrank haben :)

Jüngst gesehen: 898k Euro für 180 qm/450qm Grundstück zzgl. Nebenkosten 
(auch BW). Provision 4,76% also gut 42000 Euro. Da macht das 
Schlüsselumdrehen Freude!

Autor: Ingenieur (Gast)
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Makler schrieb:
> Provision 4,76% also gut 42000 Euro. Da macht das
> Schlüsselumdrehen Freude!

Aber dafür hat der Makler doch immerhin ein paar schlecht belichtete 
Fotos zu einem Exposé zusammengestellt, ist das etwas nichts?

Autor: E-ing (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> E-Ing schrieb:
>> Meine Sparquote liegt aktuell bei 69% von den 12-Nettomonatsgehältern.
>> Sonderzahlungen durch Überstunden, Weihnachts- und Urlaubsgeld fließen
>> in die Berechnung nicht sein, sondern werden verprasst ;)
>
> Wie viel Prozent sind es, wenn du alle Sonderzahlungen berücksichtigst?

61.5% mit Weihnachts- und Urlaubsgeld ohne Überstunden

Autor: Den O. (denon)
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Wie würdet ihr 150-200k anlegen. Wichtig wäre mir das es Risikoarm ist.
Ein Immobilie wäre meiner Meinung nach nicht verkehrt, ist aber leider 
eine sehr starre Anlegeform.
Aktien oder Wertpapiere wären da besser, aber bin mir da wegen dem 
Risiko noch nicht so sicher...
Macht eine Aufteilung auf Edelmetall und Aktien ggf. am meisten Sinn?

Autor: Realistischer (Gast)
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Makler schrieb:
> Provision 4,76% also gut 42000 Euro. Da macht das Schlüsselumdrehen
> Freude!

Das geht nur, weil die meisten extrem schlecht in Mathe sind. 30 Jahre 
abbezahlen? Wer weiß, ob man in 10 Jahren noch da leben will. Und 
vermieten würde nur 1,5% Rendite bringen.

Lieber etwas fahren und flexibel bleiben. Als der Immobilienmarkt 
gecrasht ist, gab es alles für die Hälfte. Selbst 600k sind viel zu 
viel, auch wenn man die höchste IGM-EG bekommt.

Autor: Alf (Gast)
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Ingenieur schrieb:
>> Doch. Jeder Kredit erzeugt Geld aus dem Nichts.
>
> Sie brauchen aber die EZB dazu.

Nein brauchen sie nicht, weil Kredite von Privatbanken/Geschäftsbanken 
nur zu etwa 5% gedeckt sind. Die Geldschöpfung der Zentralbank ist 
unabhängig von der Geldschöpfung der Privatbanken.

Autor: Realistischer (Gast)
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Den O. schrieb:
> Wie würdet ihr 150-200k anlegen. Wichtig wäre mir das es Risikoarm ist.

Hälfte in einen Gold ETF der physisch bei einer Bank in der Schweiz 
hinterlegt ist:
https://www.ubs.com/ch/de/asset-management/etf-private/investment-themes/precious-metals.html

So wie die Zentralbanken der Industrienationen aktuell Gold bunkern bzw 
zurückholen/aufstocken, kann das nicht so falsch sein.

Wenn Immobilien keine Option sind, würde ich den Rest in ETFs packen, 
die auf erneuerbare Energien oder asiatische Wachstumsmärkte setzen. 
Unternehmensanleihen ist auch eine Option, aber risikoreicher.

Autor: F. F. (foldi)
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Den O. schrieb:
> Wie würdet ihr 150-200k anlegen. Wichtig wäre mir das es Risikoarm ist.

In Bier und Spaß.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Realistischer schrieb:
> Lieber etwas fahren und flexibel bleiben.

Sehe ich auch so.

> Als der Immobilienmarkt
> gecrasht ist, gab es alles für die Hälfte.

Eben, wer jetzt eine Immobilie kauft ist schön doof. Es ist kaum zu 
glauben, was aktuell für Preise aufgerufen werden, selbst für 
Immobilien, die man nicht einmal geschenkt haben möchte. Aber jeder ist 
seines Glückes Schmied.

> Selbst 600k sind viel zu
> viel, auch wenn man die höchste IGM-EG bekommt.

Ja, das ist zu viel, aber nicht, weil man es sich dann nicht leisten 
könnte, sondern weil es einfach Geldvernichtung ist.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Autor: F. B. (finanzberater)
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Realistischer versteht das wahrscheinlich nicht, aber der Anstieg des 
Goldpreises in US-Dollar ist deutlich geringer als der in Euro. Und wenn 
man schon so von einem Ansteigen des Goldpreises überzeugt ist, dass man 
50 % seines verfügbaren Vermögens in physisches Gold investieren will, 
dann wäre es vielleicht besser, sich gleich Aktien von 
Goldminenbetreibern ins Depot zu legen. Die wirken wie ein Hebel auf den 
Goldpreis und werfen gleichzeitig noch eine ordentliche Dividende 
abwerfen.

Autor: F. F. (foldi)
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Leute lebt!
Sicher, etwas sparen ist gut und muss sein.
Wie schnell alles anders sein kann, dafür bin ich sicher ein gutes 
Beispiel.
Scheidung - Haus weg, Wohnung weg und pleite. Mein Sohn ist mit 19 
gestorben und letztes Jahr haben sie mir einen Tumor aus dem Bauch 
operiert, der sicher die letzten 7 Jahre gewachsen war.
Das Leben kann sich in Minuten oder gar Sekunden völlig ändern.
Ich habe immer so ca. 3 Nettogehälter als Rücklage, der Rest wird für 
alles was Spaß macht ausgegeben.

Autor: Realistischer (Gast)
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F. B. schrieb:
> Und wenn man schon so von einem Ansteigen des Goldpreises überzeugt ist,
> dass man 50 % seines verfügbaren Vermögens in physisches Gold
> investieren will

Meine Empfehlung basiert auf der Annahme, dass die Aktienkurse 
mittelfristig da weiter machen, wo sie 2018 aufgehört haben. Deshalb 
Gold. Und weil er Immobilien ausgeschlossen hat. Ich selbst habe das 
meiste Geld bereits in Immobilien, weil ich das Geld nicht kurzfristig 
brauche. Dabei spekuliere ich nicht auf steigende Preise, sondern habe 
bereits mit der Miete ordentliche Renditen. Gold kaufe ich mir erst, 
wenn ich keine Immobilien mehr finde, die mir Renditen oberhalb 6,5% 
finde.

Die UBS liefert dir das Gold sogar, wenn man will. Ich traue einer 
Schweizer Großbank mehr als irgendwelchen Minenbetreibern.

Autor: F. F. (foldi)
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Realistischer schrieb:
> Die UBS liefert dir das Gold sogar, wenn man will. Ich traue einer
> Schweizer Großbank mehr als irgendwelchen Minenbetreibern.

Irgendwo habe ich mal gehört, dass mehr Gold verkauft wurde als unser 
Planet überhaupt hergibt.
Ich würde das Gold auf jeden Fall sehen wollen.

Autor: Den O. (denon)
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Bei der Immobilie sehe ich für 150-200k eine monatliche Einnahme von 
400-500€ nach Steuer. So genau kann ich das jetzt natürlich nicht sagen.
Rücklagen für Instandhaltung müsste davon wohl noch ab und wie das mit 
HAusgeld im Detail läuft ist von Immobilie zu Immobilie unterschiedlich.
Weiter habe ich das Problem das mir die Preise überzogen vorkommen. Auch 
wenn ich hier und da mal ein Angebot (in den letzten Jahren) sehe 
welches mir fair vorgekommen ist.
Schön an der Sache ist allerdings das ich ohne Kredit einsteigen könnte 
und monatlich verfügbares Geld in die Kasse kommt.
Das ist bei manch anderer Anlage eher untypisch.

Gerade die monatlichen Zusatzeinnahmen, oder meinetwegen jährlichen, 
finde ich sehr gut. Das beschert mir eine gewisse Liquidität worauf ich 
wert lege.
Ich möchte das Geld und auch die Rendite nicht für 10-20 Jahr 
unantastbar anlegen müssen.

Aktie könnte aber wohl das gleiche leisten, vielleicht bei einer immer 
noch sichern Anlageform auch mehr. Die gesamte Summe wäre sicher auch 
schneller voll verfügbar wie bei der Immobilie.
Hier stört mich das im Fall des Falles vielleicht alles (oder sehr viel) 
weg ist.
Bei der Immobilie habe ich trotz allem noch die Wohnung und nach einigen 
Jahren wahrscheinlich auch wieder Einnahmen.
Rein rechnerisch vermutlich nciht besser aber Hektar besteht eben.

: Bearbeitet durch User
Autor: Realistischer (Gast)
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Den O. schrieb:
> Bei der Immobilie sehe ich für 150-200k eine monatliche Einnahme von
> 400-500€ nach Steuer. So genau kann ich das jetzt natürlich nicht sagen.
> Rücklagen für Instandhaltung müsste davon wohl noch ab und wie das mit
> HAusgeld im Detail läuft ist von Immobilie zu Immobilie unterschiedlich.

Mehrere Eigentümer übergeben das eigentlich immer einem Hausverwalter. 
Der stellt monatlich oder quartalweise alle Kosten in Bezug auf deinen 
Miteigentumsanteil in Rechnung. Die Instandhaltungsrücklage liegt pro 
Wohnung meistens im Bereich 30-60€ monatlich. Der Hausverwalter nimmt 
pro Wohnung ca. 150 EUR jährlich.

Wenn du eine Wohnung in einer Großstadt kaufst, bleiben dir in vielen 
Städten um 500 EUR monatlich vor Steuern übrig. Kaufst du aber in einer 
Kleinstadt 3 Wohnungen, liegst du z.B. bei 1100 monatlich. Mehr Rendite 
gibt es natürlich nur gegen mehr Risiko. Niemand kann dir garantieren 
was dort in 20 Jahren sein wird. Darum besser zentral kaufen und nichts 
im Dachgeschoss. Ich kaufe auch nur in Gegenden, die ich kenne, wo ich 
weiß wie es sich die letzten Jahre entwickelt hat.

Autor: Arno (Gast)
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Den O. schrieb:
> Wie würdet ihr 150-200k anlegen. Wichtig wäre mir das es Risikoarm ist.

Für wie lange? Ich habe eine ähnliche Summe zu 20% auf 
Tagesgeld/Festgeld, zu 20% in einem ETF auf den MSCI Emerging Markets 
SRI und zu 60% in einem ETF auf den MSCI World SRI angelegt - mit 
Horizont "das erste Geld will ich in ca. 10 Jahren entnehmen, das letzte 
in 60 Jahren" - auch wenn sich das natürlich noch ändern kann.

Den O. schrieb:
> Ein Immobilie wäre meiner Meinung nach nicht verkehrt, ist aber leider
> eine sehr starre Anlegeform.

...und hat ein hohes Klumpenrisiko. Für 150-200k€ wirst du maximal drei 
Wohneinheiten (in sinnvollem Zustand) bekommen. Wenn dir da ein 
schwarzes Schaf unter den Mietern die Bude ruiniert, kannst du alle 
Rendite-Rechnungen im Klo runterspülen - wenn die Stadt in die Pleite 
rutscht, auch.

Ich habe an Immobilien "nur" meine eigene Wohnung und würde, wenn ich 
mehr in Immobilien investieren wollte, Genossenschaftsanteile oder REITs 
kaufen. Das würde das Klumpenrisiko etwas reduzieren...

Den O. schrieb:
> Aktien oder Wertpapiere wären da besser, aber bin mir da wegen dem
> Risiko noch nicht so sicher...
> Macht eine Aufteilung auf Edelmetall und Aktien ggf. am meisten Sinn?

Edelmetall habe ich nicht, erscheint mir riskanter als breit gestreute 
Aktien, ohne entsprechend höhere Renditechancen zu bieten.

Wenig Risiko haben für mich Staatsanleihen der AAA-Schuldner der 
Euro-Zone (also Deutschland, Holland, Luxemburg und Liechtenstein...) 
oder Tages-/Festgelder einer Bank der Eurozone (bei Beträgen unterhalb 
der gesetzlichen Einlagensicherung). Gibt halt beides fast keine 
Rendite.

MfG, Arno

Autor: Axel L. (axel_5)
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Den O. schrieb:
> Bei der Immobilie sehe ich für 150-200k eine monatliche Einnahme von
> 400-500€ nach Steuer. So genau kann ich das jetzt natürlich nicht sagen.
> Rücklagen für Instandhaltung müsste davon wohl noch ab und wie das mit
> HAusgeld im Detail läuft ist von Immobilie zu Immobilie unterschiedlich.
> Weiter habe ich das Problem das mir die Preise überzogen vorkommen. Auch
> wenn ich hier und da mal ein Angebot (in den letzten Jahren) sehe
> welches mir fair vorgekommen ist.
> Schön an der Sache ist allerdings das ich ohne Kredit einsteigen könnte
> und monatlich verfügbares Geld in die Kasse kommt.
> Das ist bei manch anderer Anlage eher untypisch.
>
> Gerade die monatlichen Zusatzeinnahmen, oder meinetwegen jährlichen,
> finde ich sehr gut. Das beschert mir eine gewisse Liquidität worauf ich
> wert lege.
> Ich möchte das Geld und auch die Rendite nicht für 10-20 Jahr
> unantastbar anlegen müssen.

Immobilien haben den Nachteil, dass der erste Crash sicher kommt indem 
man Makler, Notar und Grunderwerbsteuer bezahlt. Dann sind die ersten 
10% schon weg und man muss warten, bis sich das Invest wieder erholt.

Wenn Aktien nach dem Kauf 10% fallen, setzt bei den meisten schon das 
große Bibbern ein.

Gruß
Axel

Autor: Zocker_55 (Gast)
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Mann o Mann.

Hier wird von Aktien und Immobilien geredet, dabei pfeifen die meisten 
auf dem letzten Loch und wissen nicht wie sie am Ende des Monats die 
Miete für die Einzimmer-Bruchbude zusammen bekommen.

Die, welche wirklich was drauf haben halten sich schön bedeckt.

Autor: Den O. (denon)
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Arno schrieb:
> Für wie lange?

DAs weiß ich selbst nicht genau. Eine selbst bewohnte Immobilie habe ich 
bereits. Die zweite Immobilie wäre eine Geldanlage. Später vorstellbar, 
aber gegenwärtig nicht angepeilt, ist ein eigenes Haus.
Daher kann ich den Zeitraum nicht so richtig bestimmen. Sollte ich mal 
in ein Haus investieren kann es auch sein das zumindest eine Wohnung im 
Bestand bleibt oder beide vermietet werden.
Wer weiß.

Autor: Msd (Gast)
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Zocker_55 schrieb:
> Die, welche wirklich was drauf haben halten sich schön bedeckt.

So wie du?

Autor: Jan H. (j_hansen)
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Den O. schrieb:
> Aktie könnte aber wohl das gleiche leisten, vielleicht bei einer immer
> noch sichern Anlageform auch mehr. Die gesamte Summe wäre sicher auch
> schneller voll verfügbar wie bei der Immobilie.
> Hier stört mich das im Fall des Falles vielleicht alles (oder sehr viel)
> weg ist. Bei der Immobilie habe ich trotz allem noch die Wohnung und
> nach einigen Jahren wahrscheinlich auch wieder Einnahmen.

Wenn ein breit gestreutes Aktienportfolio nichts oder nur mehr sehr 
wenig wert ist, dann haben wir ganz andere Probleme. Da fragst du besser 
in einem Prepper-Forum, was die so empfehlen für die Apokalypse.

Da ist die Gefahr, dass dir ein Assi die Wohnung in die Luft jagt, 
höher.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Jan H. schrieb:
> Da ist die Gefahr, dass dir ein Assi die Wohnung in die Luft jagt,
> höher.

Wir hatten hier ja erst letztens einen Thread, wo ein Mieter 
unerlaubterweise in der Küche um jeden Preis mit Propangaskartuschen 
kochen wollte:
Beitrag "Propangas zum Kochen: Post vom Vermieter"

Autor: Bernd (Gast)
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Jan H. schrieb:

> Da ist die Gefahr, dass dir ein Assi die Wohnung in die Luft jagt,
> höher.

Zu welchem Assiverein gehörst du (AfD, NPD, ...)? Wie groß ist die 
Gefahr, die von dir ausgeht?

Autor: Geldsack (Gast)
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Autor: Le X. (lex_91)
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Geldsack schrieb:
> 
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/kaufen-oder-mieten-was-ist-guenstiger-a-1259502.html

Über diesen nichtssagenden Artikel bin ich heute auch schon gestolpert.
Im Prinzip reicht die Überschrift schon aus um die Quintessenz rauslesen 
zu können, die da lautet: "Kommt drauf an".

Autor: Lu R. (clancy688)
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Na ja, so krass würd ichs nicht bezeichnen. Da sind schon einige 
interessante Infos drin.

- Kaufen bringt Vorteile, wenn die Miete teuer ist (5,5% des 
Kaufpreises)
- Wenn die Miete billig ist (3% des Kaufpreises), kriegt man sowohl über 
konservative wie auch über risikofreudige Anlage seines Geldes mehr raus
- Wenn man eine Wohnung kauft ist man gezwungen, sein Geld zu 
investieren (Abtragung des Immobilienkredits) - der Mieter muss 
Disziplin zeigen und sein Geld anlegen, man könnte es ja auch verjubeln

Eine Schwachstelle hat das ganze aber schon die in dem Artikel 
übergangen wurde:

Wer die Bude hat, hat sein Vermögen in einem riesigen Klumpen 
konzentriert. Um das in eine Rendite umzuwandeln muss man das Ding erst 
mal wieder gewinnbringend verkaufen. Wer weiß, ob in den nächsten 30 
Jahren nicht irgendwann mal die Immobilienpreise implodieren...

Der Mieter hat da Vorteile, der kann quasi jederzeit seine 
Anlagestrategie ändern, und sein Vermögen sollte (sofern er nicht auf 
den Kopf gefallen ist) diversifiziert sein. Der Käufer kann nicht 
einfach mal kurz seine Wohnung untern Arm klemmen und die Stadt 
wechseln...

Autor: Le X. (lex_91)
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Lu R. schrieb:
> Na ja, so krass würd ichs nicht bezeichnen. Da sind schon einige
> interessante Infos drin.

Im Prinzip zeigt der Artikel nur was schon lange bekannt ist (bzw. sein 
sollte): wenn man genug an den Zahlen dreht kann man Beispiele für alles 
Mögliche konstruieren.
Genau deswegen laufen hier die ganzen "Mieten vs. Wohnen"-Threads 
dauernd ins Leere.

"Ich hab recht weil <insert-fingiertes-Beispiel>!!"
"Nein ich habe recht weil <insert-anderes-fingiertes-Beispiel>!!"
"Ich kenn da aber einen bei dem 
<insert-nochmal-ein-fingiertes-Beispiel>!!"

: Bearbeitet durch User
Autor: Jo S. (Gast)
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Rick M. schrieb:
> Spekulant schrieb:
>> künstlich zurückgenommene Sparzinsen

Korrekt: Die Leitzinsen wurden von den Zentralbanken stark abgesenkt, 
damit sich die (eigentlich total bankrotten) Geschäftsbanken günstig 
refinanzieren können.

Der Zinszyklus wurde außer Kraft gesetzt. In 2018 hätte der Leitzins in 
D bei etwa 4-5% liegen müssen. Baudarlehen mit 10 J. Zinsbindung hätten 
je nach Bonität 6-8% gekostet. Hätten sich dann die Immo-Preise so 
entwickelt?

>> Setze die Sparzinsen wieder auf 8% und der DAX steht auf 5000 Punkte,
>> wenn nicht noch weniger.
>
Die Zinsen werden auf absehbare Zeit kein so hohes Niveau erreichen, 
weil sonst das (weltweite) Finanzsystem und viele hoch verschuldete 
Staaten zusammen brechen würden.
[Das würde die Hochzinanz nur machen, wenn sie zum 3. mal die Welt in 
einen großen Krieg treiben möchte.]

> Es wurden die Zinsen zurückgenommen, um einen Kredit aufzunehmen.
>
Du meinst Darlehen von den Geschäftsbanken:
Das ist nicht der Grund, sondern nur ein Nebeneffekt.

> Früher war das mal so, Leute die Geld haben, brachten das zur Bank.
> Die hat dieses Geld genommen, um Kredite zu vergeben.
> Von der Differenz zwischen Kreditzins und Guthabenzins hat die Bank
> damals gelebt.
>
> Heute brauchen die Banken praktisch keine Einlagen der Kunden.

Beispiel: Die großen US Banken haben 2018 die gering verzinsten Einlagen 
ihrer Kunden in wesentlich höher verzinste Staatsanleihen investiert und 
damit 300% Gewinn gemacht.

> Geld für Kredite wird auf Knopfdruck erzeugt (Giralgeld), Sicherheiten
> müssen nur minimal hinterlegt werden.
>
Das ist richtig. Geld (Fiat Money) wird von den Zentralbanken "aus dem 
Nichts" geschöpft. Geschäftsbanken lösen diese Geldschöpfung durch 
Darlehensvergabe an ihre Kunden aus. Dafür müssen sie sog. 
notenbankfähige Sicherheiten hinterlegen.
Beispiel: Eine Bank hat griechische Staatsanleihen im Wert von 1 Mrd. 
Euro und hinterlegt diese bei der EZB als Sicherheit, kann dafür bis zu 
35 Mrd. Euro zu 0,00% erhalten und lukrativ zu höheren Zinsen weiter 
verleihen.

Gemeine Frage: Was ist schlimmer, Bankräuber oder Räuberbanken?  ;)
Folgefrage: Sind Politiker, die das alles erst möglich machen, 
Kleinganoven oder Großverbrecher?

> Also investiert in Immobilien, deren Preise aufgrund der 0%-Zinsen immer
> weiter nach oben schießen.
>
Das würde ich nicht empfehlen.

> Immobilien in München, was ist eine Immobilie wert, wenn man diese
> vermieten will? Jahreskaltmiete multipliziert mit welchem Faktor?
>
Die Mietrenditen waren und sind in M gering. Man investiert dort nur 
wegen der erhofften Wertsteigerung.

Beispiel: Kaufpreis ETW in unterdurchschnittlicher Lage von M, 8.000€/m²
Kaltmiete 20€/m²

> Oder welche Miete muss ich für eine Etagenwohnung, Neubau, Aubinger
> Winkel, 2 Zimmer, 46,6 m² Wohnfläche, 2.OG Etage, 394.500 € Kaufpreis
> (23.2.19) nehmen?

Autor: Jo S. (Gast)
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ohne Account schrieb:
>> Eine eigene Immobilie hingegen wird sich kaum in Luft auflösen.
>> Wieder ein Grund mehr, wieso die Preise von Immobilien steigen.
> was hier viele nicht checken ist der Wert an sich - es gibt keine Grenze
> nach oben oder nach unten.
> Das Gerede von Immobilienblase, etc. ist absoluter Blödsinn.

Teilweise gibt es Preisblasen - insgesamt aber gibt es keine Immo-Blase.

Autor: Jo S. (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> der absolut faire Zins schrieb:
>> Eine eigene Immobilie hingegen wird sich kaum in Luft auflösen.
>
> Aber der Staat hat leichten Zugriff darauf und kann Eigentümer zur Kasse
> bitten.
>
Auch auf Konten und Depots.

>> Wieder ein Grund mehr, wieso die Preise von Immobilien steigen.
>
> Auch du kennst du Zukunft nicht. Es kann genauso gut sein, dass der
> Zenit bereits erreicht ist.

.... oder bald erreicht sein wird.

Autor: Jo S. (Gast)
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F. B. schrieb:
> der absolut faire Zins schrieb:
>> F. B. schrieb:
>>> -8 % halte ich in absehbarer Zeit allerdings für wahrscheinlicher als +8
>>> %.
>>
>> Du meinst, jemand gibt 100.000 Euro weg, damit nach einem Jahr 8.000
>> Euro am Arsch sind? Nach zwei Jahren 16.000 Euro usw.
>
> Freiwillig nicht. Aber was willst du sonst machen, wenn das Bargeld
> abgeschafft wird und die Bank dir jedes Jahr 8 % Negativzinsen von
> deinen Geldeinlagen abzieht? Da bleibt als einzige Möglichkeit, das Geld
> auszugeben. Entweder für Konsum oder Investitionen, beides kurbelt die
> Wirtschaft an. Das ist ja das Ziel von Negativzinsen.

Das Ziel der Nullzinsen / real neg. Zinsen ist, das Zinanzsystem vor dem 
Zusammenbruch zu retten. Die positive Wirkung auf die Realwirtschaft ist 
nur ein Nebeneffekt.

Autor: Jo S. (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Aktien sind größtenteils auch Sachwerte

Aktien sind keine Sachwerte, sondern Spekulationspapiere - Wertpapiere, 
manchmal auch nur Papiere ohne Wert.

Autor: Axel L. (axel_5)
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Lu R. schrieb:
> Na ja, so krass würd ichs nicht bezeichnen. Da sind schon einige
> interessante Infos drin.
>
> - Kaufen bringt Vorteile, wenn die Miete teuer ist (5,5% des
> Kaufpreises)
> - Wenn die Miete billig ist (3% des Kaufpreises), kriegt man sowohl über
> konservative wie auch über risikofreudige Anlage seines Geldes mehr raus
> - Wenn man eine Wohnung kauft ist man gezwungen, sein Geld zu
> investieren (Abtragung des Immobilienkredits) - der Mieter muss
> Disziplin zeigen und sein Geld anlegen, man könnte es ja auch verjubeln
>
> Eine Schwachstelle hat das ganze aber schon die in dem Artikel
> übergangen wurde:
>
> Wer die Bude hat, hat sein Vermögen in einem riesigen Klumpen
> konzentriert. Um das in eine Rendite umzuwandeln muss man das Ding erst
> mal wieder gewinnbringend verkaufen. Wer weiß, ob in den nächsten 30
> Jahren nicht irgendwann mal die Immobilienpreise implodieren...
>
> Der Mieter hat da Vorteile, der kann quasi jederzeit seine
> Anlagestrategie ändern, und sein Vermögen sollte (sofern er nicht auf
> den Kopf gefallen ist) diversifiziert sein. Der Käufer kann nicht
> einfach mal kurz seine Wohnung untern Arm klemmen und die Stadt
> wechseln...

In dem Artikel kommt aber was anderes zu kurz. Die gehen von 200.000€ 
Kredit aus bei Tilgung + Zinsen von 4,34%. Macht also 730€/Monat.

Der Mieter zahlt in dem Beispiel 1300€ Miete, also über 500€ mehr als 
der Käufer.

Der Käufer hat also nicht nur die Wohnung, der kann auch noch 500€/Monat 
anlegen, was der Mieter nichts.

Gruß
Axel

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Axel L. schrieb:
> In dem Artikel kommt aber was anderes zu kurz. Die gehen von 200.000€
> Kredit aus bei Tilgung + Zinsen von 4,34%. Macht also 730€/Monat.
>
> Der Mieter zahlt in dem Beispiel 1300€ Miete, also über 500€ mehr als
> der Käufer.
>
> Der Käufer hat also nicht nur die Wohnung, der kann auch noch 500€/Monat
> anlegen, was der Mieter nichts.

Dafür hat der Käufer einen Batzen Schulden. Der Mieter nicht. Das Risiko 
wird hier halt vergütet.

Autor: Lu R. (clancy688)
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Axel L. schrieb:
> In dem Artikel kommt aber was anderes zu kurz. Die gehen von 200.000€
> Kredit aus bei Tilgung + Zinsen von 4,34%. Macht also 730€/Monat.
>
> Der Mieter zahlt in dem Beispiel 1300€ Miete, also über 500€ mehr als
> der Käufer.
>
> Der Käufer hat also nicht nur die Wohnung, der kann auch noch 500€/Monat
> anlegen, was der Mieter nichts.

Die Käufer müssen aber noch Geld für Sanierungen etc. zurück legen, der 
Artikel beziffert das mit 1,5% des Immobilienpreises pro Jahr. Das sind 
auch 400 € im Monat. Da ist das, was der Käufer über hat, auf einmal gar 
nicht mehr so viel.

: Bearbeitet durch User
Autor: Axel L. (axel_5)
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Lu R. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> In dem Artikel kommt aber was anderes zu kurz. Die gehen von 200.000€
>> Kredit aus bei Tilgung + Zinsen von 4,34%. Macht also 730€/Monat.
>>
>> Der Mieter zahlt in dem Beispiel 1300€ Miete, also über 500€ mehr als
>> der Käufer.
>>
>> Der Käufer hat also nicht nur die Wohnung, der kann auch noch 500€/Monat
>> anlegen, was der Mieter nichts.
>
> Die Käufer müssen aber noch Geld für Sanierungen etc. zurück legen, der
> Artikel beziffert das mit 1,5% des Immobilienpreises pro Jahr. Das sind
> auch 400 € im Monat. Da ist das, was der Käufer über hat, auf einmal gar
> nicht mehr so viel.

Dann hat der Mieter immer noch 100€ im Monat mehr zu zahlen als der 
Käufer. Der Mieter legt also gar nichts zurück, der Käufer 100€/Monat 
plus 200€ für die Tilgung. Das kann für den Mieter niemals aufgehen. Mit 
jeder Mietsteigerung sieht das noch schlechter aus.

Wobei 4000€/Jahr Rücklagen schon extrem viel sind, was will man damit 
bei einer Wohnung machen ? Alle 5 Jahre das Bad neu fliesen ?

Gruß
Axel

Autor: Le X. (lex_91)
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Kinders, der Artikel nennt für alle 3 Beispiele genaue Zahlen und 
Annahmen, dementsprechend kommen alle 3 Szenarien zu einem jeweils 
anderen Ergebnis.
Was gibts da groß zu diskutieren?

Jetzt kann man, so wie ihr, hergehen und an den Zahlen drehen, dadurch 
verschiebt sich das Ergebnis mal in die eine, mal in die andere 
Richtung. Je nach gewünschter Tendenz.

Aber worin besteht der Sinn dieser Übung?
Was bringt es, sich gegenseitig Beispiele um die Ohren zu hauen?
Am Ende muss jeder, der vor dieser Entscheidung steht, seine ganz 
persönliche Rechnung anhand seiner individuellen Parameter aufstellen.

Ums mal abzukürzen: keiner von euch wird diese Diskussion als Sieger 
verlassen.

Autor: Jo S. (Gast)
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F. B. schrieb:
> ihre noch
> nicht abbezahlte Immobilie zu verkaufen, weil die Kreditraten nicht mehr
> bedient werden können.

Das kann in den nächsten Jahren schon passieren, weil viele meinen, daß 
der lange Aufschwung immer so weiter gehen wird und trotzdem die Zinsen 
so niedrig bleiben werden. Wer ein Immo-Darlehen mit 1,5% Zinsen hat und 
wenn nach der Zinsbindung die Zinsen auch nur um 1,5% höher sind, muß 
trotzdem das Doppelte bezahlen - dann kann´s eng werden.

Übrigens, ich rechne bis Ende 2020 mit keiner stärkeren Zinsanhebung.

Autor: Jo S. (Gast)
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ich schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Wie kommst du darauf? Wenn es hier in D demnächst keine Jobs mehr gibt,
>> werden die zugewanderten Fachkräfte weiterziehen oder in ihre Heimat
>> zurückkehren. Damit wird auch die Nachfrage nach Mietwohnungen
>> einbrechen.
>
> Warum sollten die weiterziehen. In keinem anderen Land der Welt bekommen
> die soviel Geld für ihre Anwesenheit.

Das ist richtig.

Autor: Jo S. (Gast)
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Xava schrieb:
>> Warum sollten die weiterziehen. In keinem anderen Land der Welt bekommen
>> die soviel Geld für ihre Anwesenheit.
>
> So ein bullshit, 300€ als Ziel ?

Nach der Anerkennung werden eine angemessene Wohnung einschließlich 
Heiz- und Warmwasserkosten übernommen - auch in teueren Großstädten. 
Zusätzlich gibt Es Geld, das zum Leben reicht ... ein ganzes Leben lang.

Fazit, die Neubürger bleiben.
Frei nach euerer Bundesmerkel: Die, die noch nicht so lange hier sind.

Autor: Jo S. (Gast)
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E-Ing schrieb:
> Meine Sparquote liegt aktuell bei 69% von den
> 12-Nettomonatsgehältern.
>
70% hatte ich in meinen ersten Berufsjahren auch (trotz Mietzahlung), um 
die hohen Kosten für´s Studium möglichst schnell zurückzuholen.

> Das Geld wird in Aktien, paar hochspekulative Derivate und in
> Onlinetagesgeld gebunkert.

Aufteilung?

Ich hab damals alles in Aktien investiert.

Autor: Jo S. (Gast)
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der absolut faire Zins schrieb:

> Bei uns gibt es zum Glück noch
> viele alte Säcke, die Bargeld weiter benutzen wollen und mit ihrer
> Stimme an der Wahlurne die Abschaffung des Bargeld verhindern werden.
>
> Dann kommt allerdings eine nachwachsende und technikverblödete
> Mausschieber/Wisch/Klickibunti Generation ans Ruder, denen der Umgang
> mit Bargeld nur noch lästig ist. Die alles mit ihrem neuen Körperteil
> (Smartphone) erledigen wollen und die dramatischen Folgen der
> Einfachheit ausblenden. Denen wünsche ich tatsächlich 50% Negativzinsen
> an den Hals und ein Leben als total überwachtes und ferngesteuertes
> Nutzvieh.

Oder die junge Generation läßt die "alten Säcke" 50% Negativrente 
bezahlen, zur Strafe, weil sie alles zugelassen hat.   ;)

Autor: Jo S. (Gast)
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F. B. schrieb:
> Der neueste Plan ist deswegen ja auch, Bargeld mit einer Steuer zu
> belegen

der neueste Plan ist, arbeitsscheue Taugenichtse mit einer Kopfsteuer zu 
belegen ................  ;)   :)   :))   :)))

Autor: Jo S. (Gast)
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Le X. schrieb:
> Ungenutztes Geld, (egal ob Bar oder auf dem Konto) wird aktuell
> schon
> mit einer Art Steuer beaufschlagt die dazu dient den Staatshaushalt zu
> sanieren.
> Nennt sich "Inflation".

Sehr richtig!

Autor: Ich schon wieder (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Ich hab damals alles in Aktien investiert.

und jetzt?


Der nächste Aktien-Crash kommt garantiert!

Was ist mit Cash, um beim nächsten Crash genug Kohle zu haben, um wieder 
kräftig in die dann unterbewerteten Assets einsteigen zu können.

Den ohne flüssiges Moos nix los!


Rund 5,5% (2,2- 9%) seit Januar 2019 ist doch ganz OK, geht sicher 
besser, aber auch deutlich schlechter mit einem Sparkassenberater.

Zu Immobilien

Eine (1) schöne kleine 2-Zimmer-Wohnung zu kaufen und diese durch den 
Mieter abzahlen zu lassen - gefährlich!

Wenn der sich zum Mietnomaden mutiert, könnte die eigene Privatinsolvenz 
an der Tür klopfen.

Selbst in einen Immobilie zu wohnen, klasse!
Falls man zu 100% weiß, das man dort für die nächsten 20-30 Jahre 
(Kreditlaufzeit bis Immobilie zu 100% abgezahlt ist) wohnen möchte und 
in dieser Umgebung einen einträglichen Arbeitsplatz hat.

Die Chance liegt bei deutlich unter 100%!

Wer echte finanzielle Probleme damit hat, wenn morgen seine 
Waschmaschine, sein Kühlschrank, sein Herd, seine Spülmaschine, sein 
Schlepptop, sein Fernseher und sein Auto kaputt geht, macht etwas 
falsch!

Bitte nicht denken, das man in Armut leben muss, nur trocken Brot 
containern sollte, hat das nicht verstanden!

Lebe Dein Leben, nicht das, was andere denken, wie man leben sollte!

Autor: BWLer (Gast)
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Bei mir sind wenn ich rein auf Aktien, Bargeld, P2P Kredite, Cryptos, 
Gold und fremdgenutzte Immobilien schaue ca. 60%. Dazu kommt aber noch 
Tilgung der eigenen Immobilie, BaV, und ein Riester Vertag ( der 
momentan auch rein in ETFs geht). Ich bin allerdings auch Single und 
kann auch so sehr gut leben. Allerdings habe ich auch je nach Bonus 
6,5-9k netto im Monat.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Jo S. schrieb:
> Das Ziel der Nullzinsen / real neg. Zinsen ist, das Zinanzsystem vor dem
> Zusammenbruch zu retten. Die positive Wirkung auf die Realwirtschaft ist
> nur ein Nebeneffekt.

Das eine hängt ja mit dem anderen zusammen. Das Zinssystem kann nur 
funktionieren, wenn das Geld umläuft. Denn wenn das Geld gehortet statt 
ausgegeben wird, können die Schuldner ihre Schulden nicht abbezahlen, da 
sie nicht genügend Einnahmen haben, um ihre Schulden abzuzahlen.

Natürlich waren die Niedrigzinsen auch dafür gedacht, dass Staaten wie 
Italien durch die eingesparten Zinsen ihre Verschuldung abbauen. Haben 
sie aber nicht gemacht, sondern sich wegen der niedrigen Zinsen noch 
mehr verschuldet. Deswegen wären höheren Zinsen für diese Länder jetzt 
noch tödlicher, als sie es vorher schon waren.

Und warum hatte Deutschland in den letzten Rekordsteuereinnahmen? Weil 
die Wirtschaft brummte, unter anderen in Folge der niedrigen Zinsen. 
Auch in den Krisenstaaten hatte die Wirtschaft bis zur Eurokrise 
gebrummt aufgrund niedriger Zinsen. Aber anstatt das Geld für 
Schuldentilgung zu verwenden, wurden die Gehälter der Staatsbediensteten 
erhöht.

Autor: Arno (Gast)
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Axel L. schrieb:
> Wobei 4000€/Jahr Rücklagen schon extrem viel sind, was will man damit
> bei einer Wohnung machen ? Alle 5 Jahre das Bad neu fliesen ?

Streng genommen kann man bei Eigentumswohnungen drei verschiedene 
Rücklagen unterscheiden:

1) Instandhaltungsrücklage für die Gemeinschaft - typisch 
50Ct-1€/m^2/Monat, meinetwegen 10€/m^2/Jahr. Davon werden neue Heizung, 
neues Dach, Treppenhaus-Sanierung, Garten-Neugestaltung, neuer Aufzug, 
neue Fenster... bezahlt (wobei durchaus auch anlassbezogene 
Sonderumlagen fällig werden können). Das sind bei 100m^2 erstmal "nur" 
1000€/Jahr, plus Sonderumlagen - und bei meiner Wohnung waren es 
tatsächlich ca. 1,5% des Kaufpreises plus durchschnittlich nochmal 0.7% 
des Kaufpreises an Sonderumlage pro Jahr
2) Rücklage für Instandhaltungen am Teileigentum - von neuen Steckdosen 
über neue Wasser-Absperrventile, neue Wohnungstüren bis hin zum neuen 
Bad. Ist bei mir (noch) sehr niedrig, weil die Wohnung in gutem Zustand 
war, als ich sie gekauft habe.
3) Rücklage für Neukauf - wer nicht gerade neu baut, kann im Laufe 
seines Lebens durchaus die Nutzungsdauer des Gebäudes erreichen, die bei 
Wohngebäuden durchschnittlich bei 50-100 Jahren liegt -> 1-2% des 
Kaufpreises pro Jahr.

Aber ja, das Fazit "es kommt darauf an" ist sicher richtig.

MfG, Arno

Autor: Zocker_55 (Gast)
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Unglaublich.

Hier versuchen sich wohl wieder ein paar Permanent Hartzer und 
Mitglieder
in der Stammkunden-Kartei des Sozialamtes al Finanzexperten.

Allen voran der F.B. , eine recht schillernde Erscheinung welche im 
Forum durch Masse und nicht durch Klasse auffällt.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Le X. schrieb:
> Ungenutztes Geld, (egal ob Bar oder auf dem Konto) wird aktuell schon
> mit einer Art Steuer beaufschlagt die dazu dient den Staatshaushalt zu
> sanieren.
> Nennt sich "Inflation".

Falsch. Inflation ist in Zeiten eines Wirtschaftsbooms am höchsten, weil 
die Gehälter steigen. Gerade dann braucht man aber keine zusätzlichen 
Konsum oder Investitionen, weswegen die Notenbanken in diesen Zeiten 
normalerweise auch die Zinsen erhöhen.

In Zeiten einer Rezession dagegen sinkt die Inflation, kann im 
Extremfall sogar zu einer Deflation führen, da die Leute wegen 
Arbeitslosigkeit weniger Geld haben oder aus Angst davor weniger Geld 
ausgeben. Deswegen werden die Zinsen gesenkt, um den Konsum und 
Investitionen anzukurbeln. Nur kann man wegen des Bargelds die Zinsen 
jetzt aber nicht mehr weiter senken, da sie schon bei Null sind. 
Folglich muss das Bargeld abgeschafft oder besteuert werden, da sich nur 
so Negativzinsen durchdrücken lassen.

Autor: Jo S. (Gast)
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F. B. schrieb:
> Folglich muss das Bargeld abgeschafft oder besteuert werden, da sich nur
> so Negativzinsen durchdrücken lassen.

Wir haben doch schon seit ein paar Jahren Negativzinsen. Banken rechnen 
nur mit Realzinsen.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Jo S. schrieb:
> Wir haben doch schon seit ein paar Jahren Negativzinsen. Banken rechnen
> nur mit Realzinsen.

Ändert aber nichts am Problem, dass bei nominalen Nullzinsen deine 
Realzinsen in Zeiten eines Booms wegen der steigenden Inflation 
negativer und während einer Rezession wegen fallender Inflation 
positiver werden. Man will aber das Gegenteil erreichen, weswegen man 
für die nächste große Wirtschaftskrise negative Nominalzinsen benötigt, 
um die Leute zu zwingen, ihr Geld während der Rezession auszugeben 
anstatt zu sparen.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Abwertung des Bargelds: Wie der IWF Minuszinsen durchsetzen will

Es geht um die Frage, wie Zentralbanken auf einen neuen 
Wirtschaftsabschwung – eine Rezession – reagieren können.

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/abwertung-des-bargelds-wie-der-iwf-minuszinsen-durchsetzen-will/23978808.html

Autor: Jo S. (Gast)
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F. B. schrieb:
> Jo S. schrieb:
>> Wir haben doch schon seit ein paar Jahren Negativzinsen. Banken rechnen
>> nur mit Realzinsen.
>
> Ändert aber nichts am Problem, dass bei nominalen Nullzinsen deine
> Realzinsen in Zeiten eines Booms wegen der steigenden Inflation
> negativer und während einer Rezession wegen fallender Inflation
> positiver werden. Man will aber das Gegenteil erreichen, weswegen man
> für die nächste große Wirtschaftskrise negative Nominalzinsen benötigt,

Das ist korrekt.

Man kann die Leitzinsen weiter absenken.
Die Schweiz z.B. hat schon seit 4 Jahren -0,75%.
Die EZB ist erst bei 0%.   :)

Autor: Bernd (Gast)
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Zocker_55 schrieb:

> Unglaublich.

> Hier versuchen sich wohl wieder ein paar Permanent Hartzer ...

Geht mir genauso. Deine Hetze und deine Rechtschreibung sind - wie du 
selbst schreibst - unglaublich.

Autor: Egomane (Gast)
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Wieso sparen? Ich könnte morgen tot sein, ist meine Einstellung dazu ...

Lieber alles in Vegas verzocken, als ewig die Kontoauszüge zu checken 
... Im Alter hilft mir dann der Staat.

Autor: zilber (Gast)
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das traurige daran ist das man als jüngerer Einsteiger ggf. genau diese 
Taktik fahren sollte. Rente mit 67-70, da muss man sich nur im 
persönlichem Umfeld anschauen was noch machbar ist.
Wer in seinen guten Jahren die Kohle verlebt macht meiner Meinung nach 
nichts was er bereuen müsste

Autor: Ingenieur (Gast)
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zilber schrieb:
> das traurige daran ist das man als jüngerer Einsteiger ggf. genau
> diese Taktik fahren sollte.

Warum das denn?

> Rente mit 67-70, da muss man sich nur im
> persönlichem Umfeld anschauen was noch machbar ist.

Ich kenne sehr fitte ü60, da gibt es solche und solche. Aber solange 
muss man ja gar nicht arbeiten, wenn man es geschickt anstellt.

> Wer in seinen guten Jahren die Kohle verlebt macht meiner Meinung nach
> nichts was er bereuen müsste

Der lebt nur für den Moment und denkt nicht an später, ich halte das für 
ziemlich dumm. Das wird derjenige später sehr wahrscheinlich bereuen.

Autor: U. B. (pasewalker)
Datum:

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> Wie viel Prozent des Gehalts sparen und wie anlegen?

Mindestens 100%, in Griechenland-,
ersatzweise Deutsche Bundesanleihen.

=Insider-Tipp von Fr. Merkel (bzw. von Draghi - wer wessen Lakai
 ist, tut nix zur Sache).     SCNR

Autor: F. B. (finanzberater)
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Egomane schrieb:
> Lieber alles in Vegas verzocken, als ewig die Kontoauszüge zu checken
> ... Im Alter hilft mir dann der Staat.

Diese Zeiten sind vorbei. Wenn du alt bist, wird der Staat pleite sein.

Was rollt da nur auf die Deutschen zu? Nichts Gutes, so viel ist sicher 
im Euro-Minenfeld. In den Bilanzen der Banken stehen Milliardenrisiken 
an Zombie-Krediten, Deutschland droht ein Verlust von einer Billion 
Euro, wenn die Euro-Zone kollabiert, und die Gefahr von Altersarmut wird 
für die Bürger täglich größer.

https://www.focus.de/finanzen/boerse/niedrigzinspolitik-wie-uns-die-ezb-platt-macht_id_10515387.html

Autor: zilber (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Ich kenne sehr fitte ü60, da gibt es solche und solche. Aber solange
> muss man ja gar nicht arbeiten, wenn man es geschickt anstellt.

Halte ich für die Ausnahme. Ich kenne wenige Mitte 70 jährige die noch 
aktiv weiter wie nach Österreich und Italien reisen.
Die Lebenserwartung in De ist um die 80 Jahre. Das pokern darauf das die 
letzten 13 Jahre in Luxus verbracht werden halte ich unsinnig.
Man sollte hier auch mal die Brille absetzen und sich vor Augen halten 
das Mitte 60 für alle noch offizielle Arbeitszeit ist. Frührente 
bedeutet wieder Abzüge.

Ingenieur schrieb:
> Der lebt nur für den Moment und denkt nicht an später, ich halte das für
> ziemlich dumm. Das wird derjenige später sehr wahrscheinlich bereuen.

Menschen die die Taktik "Lebe im Jetzt" verfolgen denken vielleicht mehr 
an später wie andere.
Es wird sich in 30-40 Jahren zeigen wer der dumme ist.

Ingenieur schrieb:
> Warum das denn?

Weil ich dem Staat und der Regierung nicht mehr glaube das sie das Ruder 
herum bekommen. Die letzten Jahre wurden die Prognosen und 
Voraussetzungen für die Rente und das Leben im Alter nur schlechter als 
besser.
Es gibt kaum noch Anreize für das alter zu sparen. Es werden nur die gut 
aus der Rechnung heraus gehen die tatsächlich mehrere 100k Euro ansparen 
konnten. Selbst als Ing sind diese Summen nicht mal eben angespart

Autor: ACDC (Gast)
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F. B. schrieb:
> Diese Zeiten sind vorbei. Wenn du alt bist, wird der Staat pleite sein.
>
> Was rollt da nur auf die Deutschen zu? Nichts Gutes, so viel ist sicher
> im Euro-Minenfeld. In den Bilanzen der Banken stehen Milliardenrisiken
> an Zombie-Krediten, Deutschland droht ein Verlust von einer Billion
> Euro, wenn die Euro-Zone kollabiert, und die Gefahr von Altersarmut wird
> für die Bürger täglich größer.

Die Fragen ist aber dann, "wohin" sparen?
Egal was du hier in DE machst, also Immo, Sparen, Steuer zahlen kann dir 
auch weggenommen werden.

Autor: zilber (Gast)
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Hier sollte man sich auch die Frage stellen wie hoch die Grundsicherung 
künftig sein wird. Die Wahrscheinlichkeit das sie höher als die meisten 
Renten liegt ist nicht unwahrscheinlich. Dann gibts vom Staat erst Hilfe 
wenn man sein angespartes aufgebraucht hat. Besonders motivierende 
Aussichten.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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ACDC schrieb:
> Egal was du hier in DE machst, also Immo, Sparen, Steuer zahlen kann dir
> auch weggenommen werden.

Noch viel mehr allerdings in anderen Ländern,
frag mal einen Syrien-Flüchtling was er mitnehmen konnte,
und ob er an seine Rente glaubt.

Damit du dem Staat was wegnimmst, musst du schon Grosskotzern sein,
die sich subventionieren lassen, die Steuern umgehen, die sich dem
Grundgesetz Artikel 14 2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll 
zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen. merkwürdigerweise nicht 
verpflichtet sind.

Autor: ACDC (Gast)
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Wer sich unsicher ist wie er sein Lebenstil führen will und nicht weis 
wieviel oder wie er/sie/es zurücklegen will, der muss nur ein paar 
Rechner im Net anschauen.

Zuerst mal:

https://www.bvi.de/kapitalanlage/privatanleger/rechner/rentenluecken-rechner/

Da wird einem schon übel wie wenig übrig bleibt nach Jahrzehnten 
Arbeiten.
Also da muss man was machen.

https://www.allianz.de/vorsorge/private-rentenversicherung/rechner/#rechner-privatrente

Jetzt kann man sich überlegen, wieviel man zurücklegt.
Dabei muss man beachten, dass das was man da zahlt, natürlich von dem 
weggeht, was der erste Rechner erzeugt hat.
Also muss man ein wenig mit dem Zahlen spielen.
Besonders wichtig ist, auszurechnen, ob eine Kapitalauszahlung besser 
wäre als lebenslange Rente.
Wenn bei der lebenslagen Rente noch mal 25 Jahre zu den 67 Jahren leben 
muss, dann ist das sportlich.

Wenn die zwei Rechner durch sind, kann man einfach mal den Monatsbeitrag 
in einen einfachen Zinsrechner tippen.

https://www.zinsen-berechnen.de/sparrechner.php

Selbst bei 1% Zinsen kommt da mehr raus, als der Garantiere 
Kapitalauszahlung.

Am Ende, mit viel Risiko hat man mehr oder weniger.

Es dreht sich im Kreis.
Spart man jetzt mehr, hat man jetzt weniger und später mehr, kann es 
aber vielleicht nicht mehr ausgeben.
Nur die Versicherungen machen den meisten, garantierten Gewinn.

Autor: Jan H. (j_hansen)
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zilber schrieb:
> das traurige daran ist das man als jüngerer Einsteiger ggf. genau
> diese Taktik fahren sollte. Rente mit 67-70, da muss man sich nur im
> persönlichem Umfeld anschauen was noch machbar ist.
> Wer in seinen guten Jahren die Kohle verlebt macht meiner Meinung nach
> nichts was er bereuen müsste

Sein Leben lang eisern sparen, um dann mit 70 auf einem Berg Geld zu 
sitzen? Das habe ich auch nicht vor. Aber jetzt zu sparen, um dann ab 50 
nur noch halbtags zu arbeiten hört sich schon besser an.

Autor: U. B. (pasewalker)
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F. B. (finanzberater) schrieb:

>> Lieber alles in Vegas verzocken, als ewig die Kontoauszüge zu checken
>> ... Im Alter hilft mir dann der Staat.

> Diese Zeiten sind vorbei. Wenn du alt bist, wird der Staat pleite sein.

Der Staat IST längst pleite.
Oder wer glaubt, dass die ohnehin schöngerechneten
ca. 2 Billionen € Miese irgendwann mal abgetragen werden?

Während der letzten Jahre mit relativ guter Konjunktur wurden
(angeblich) sagenhafte ca. 0,05 Billionen dieser Schulden getilgt ...

Autor: qwertz (Gast)
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Da die Rentner die größte Wählergruppe sein wird, wird die Politik schon 
dafür sorgen, dass es den Rentnern gut geht und die Jungen ausgenommen 
werden.

Autor: Den O. (denon)
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Was dazu führt das der Strick immer enger wird.
Und das der Staat längst Pleite ist sieht man ja am besten am fehlenden 
Ausbau der Infrastruktur. Straßen, Glasfaser, Strom alles derbe 
rückständig

Wenn man so drüber nachdenkt ist es vielleicht das beste sein Geld in 
Dinge zu investieren die außerhalb von DE stattfinden.

: Bearbeitet durch User
Autor: ACDC (Gast)
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Den O. schrieb:
> Wenn man so drüber nachdenkt ist es vielleicht das beste sein Geld in
> Dinge zu investieren die außerhalb von DE stattfinden.

Sag ich doch.

Schaffe schaffe und das Geld auf Mallorca versaufen.....

Autor: qwertz (Gast)
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Welche Staaten sind nicht verschuldet? Und so schlecht sind unsere 
Straßen und Stromversorgung nicht. Nur in Sachen Internet sind wir 
Entwicklungsland. Das liegt aber weniger an der Verschuldung des Staates 
sondern an den vielen komplizierten Verordnungen, die es den Unternehmen 
schwer machen den Netzausbau voran zu treiben.

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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als ingenieur hat man in einem land wie deutschland eigentlich überhaupt 
keine sorgen , nur luxussorgen

Autor: Jan H. (j_hansen)
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U. B. schrieb:
> Der Staat IST längst pleite. Oder wer glaubt, dass die ohnehin
> schöngerechneten
> ca. 2 Billionen € Miese irgendwann mal abgetragen werden?

Nur weil man hohe Schulden hat, ist man noch lange nicht pleite. Schon 
gar nicht, wenn man ein Staat ist. Und noch weniger, wenn man 
Deutschland ist.

Den O. schrieb:
> Wenn man so drüber nachdenkt ist es vielleicht das beste sein Geld in
> Dinge zu investieren die außerhalb von DE stattfinden.

Das sowieso. Nennt sich "Diversifizierung" und gehört zum 1x1 der 
Investitionen.

Autor: F. B. (finanzberater)
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ACDC schrieb:
> Zuerst mal:
>
> https://www.bvi.de/kapitalanlage/privatanleger/rechner/rentenluecken-rechner/
>
> Da wird einem schon übel wie wenig übrig bleibt nach Jahrzehnten
> Arbeiten.

Das vom Rechner berechnete letzte Nettogehalt ist zwar 15 % zu niedrig, 
aber ich kann bereits jetzt mit Sicherheit sagen, dass meine 
Kapitalerträge später um ein Vielfaches höher liegen werden als meine 
gesetzliche Rente. Genau genommen sind sie bereits jetzt fast so hoch, 
wie später meine gesetzliche Rente sein wird.

Meine betriebliche Altervorsorge habe ich nebenbei auch beitragsfrei 
gestellt, da ich mit meinen Investments eine vielfach höhere Rendite 
erziele als die mickrigen 3 % der bAV.

Autor: Ingenieur (Gast)
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zilber schrieb:
> Es werden nur die gut aus der Rechnung heraus gehen die tatsächlich
> mehrere 100k Euro ansparen konnten. Selbst als Ing sind diese Summen
> nicht mal eben angespart

Doch natürlich sind sie das als Ingenieur, er benötigt nur die richtige 
Einstellung zu Geld, dann hilft ihm der Zinseszins-Effekt.

Autor: Claus M. (energy)
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Ingenieur schrieb:
> dann hilft ihm der Zinseszins-Effekt.

Wo gibt es denn heute noch Zinsen? Jetzt sag nichts von etf oder Aktien. 
Beim nächsten crash werden die auf 0 gestellt.

Autor: qwertz (Gast)
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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> als ingenieur hat man in einem land wie deutschland eigentlich überhaupt
> keine sorgen , nur luxussorgen

Aber nur wenn man einen entsprechenden Job findet. In Frankfurt/M gibt 
es auch E-Ingenieure, die für um die 15€/h arbeiten und nichts anderes 
finden. Ist man dann mal über 40 und hat nicht zu 100% die 
Berufserfahrung die gerade gefragt ist, ist der Zug ohnehin abgefahren.

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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qwertz schrieb:
> In Frankfurt/M gibt
> es auch E-Ingenieure, die für um die 15€/h arbeiten und nichts anderes
> finden.

haha , klar

werkstudenten vielleicht

Autor: qwertz (Gast)
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Claus M. schrieb:
> Wo gibt es denn heute noch Zinsen? Jetzt sag nichts von etf oder Aktien.
> Beim nächsten crash werden die auf 0 gestellt.

Da wird nichts auf 0 gestellt. Aktien haben 2 Weltkriege überlebt und im 
letzten Crash ist der DAX gerade mal um etwa 50% gefallen und hat dann 
alles aufgeholt.

> Es werden nur die gut aus der Rechnung heraus gehen die tatsächlich
> mehrere 100k Euro ansparen konnten. Selbst als Ing sind diese Summen
> nicht mal eben angespart

Über die Jahre habe ich das selbst mit 15€/h geschafft.

Autor: qwertz (Gast)
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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> qwertz schrieb:
>> In Frankfurt/M gibt
>> es auch E-Ingenieure, die für um die 15€/h arbeiten und nichts anderes
>> finden.
>
> haha , klar
>
> werkstudenten vielleicht

Nein leider nicht.

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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alles dumme loser , wer in DE als ingenieur unter 80k macht

Autor: ohne Account (Gast)
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> Aber nur wenn man einen entsprechenden Job findet. In Frankfurt/M gibt
> es auch E-Ingenieure, die für um die 15€/h arbeiten und nichts anderes
> finden. Ist man dann mal über 40 und hat nicht zu 100% die
> Berufserfahrung die gerade gefragt ist, ist der Zug ohnehin abgefahren.
Letzteres stimmt leider und ist ein Armutszeugnis für die hiesige 
Gesellschaft.

> Über die Jahre habe ich das selbst mit 15€/h geschafft.
dann gehörst Du zu den Ausnahmen :-) Die meisten schaffen es einfach 
nicht Rücklagen zu bilden und haben wegen Nullrisikowunsch sowieso keine 
Ahnung - geschieht Ihnen so gesehen auch recht.

Autor: mastermind (Gast)
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qwertz schrieb:
> Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> qwertz schrieb:
> In Frankfurt/M gibt
> es auch E-Ingenieure, die für um die 15€/h arbeiten und nichts anderes
> finden.
>
> haha , klar
> werkstudenten vielleicht
>
> Nein leider nicht.

Erzähl doch keinen Stuss, hier im Rhein-Main-Gebiet steht nicht einmal 
ein Meister für 15€/h auf.

Autor: Realistischer (Gast)
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U. B. schrieb:
> Der Staat IST längst pleite. Oder wer glaubt, dass die ohnehin
> schöngerechneten
> ca. 2 Billionen € Miese irgendwann mal abgetragen werden?

Wer tatsächlich glaubt, dass diese Schulden irgendwann komplett 
beglichen sein müssten ohne neue Schulden aufzunehmen, der hat nicht das 
geringste Verständnis von Wirtschaft und wie Wachstum generiert wird.

Autor: Zocker_55 (Gast)
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> Re: Wie viel Prozent des Gehalts sparen und wie anlegen?

Am besten alles verfressen, versaufen und vervögeln.

Dann ist Ruhe !

Autor: Msd (Gast)
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Claus M. schrieb:
> Beim nächsten crash werden die auf 0 gestellt.

Genau. So wie beim letzten Crach... nicht.

Depp.

Autor: Lukas (Gast)
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mastermind schrieb:
> qwertz schrieb:
>> Dipl Ing ( FH ) schrieb:
>> qwertz schrieb:
>> In Frankfurt/M gibt
>> es auch E-Ingenieure, die für um die 15€/h arbeiten und nichts anderes
>> finden.
>>
>> haha , klar
>> werkstudenten vielleicht
>>
>> Nein leider nicht.
>
> Erzähl doch keinen Stuss, hier im Rhein-Main-Gebiet steht nicht einmal
> ein Meister für 15€/h auf.

Schlechter Witz. Schau mal auf den Flughafen!

Autor: Claus M. (energy)
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Msd schrieb:
> Claus M. schrieb:
>> Beim nächsten crash werden die auf 0 gestellt.
>
> Genau. So wie beim letzten Crach... nicht.
>
> Depp.

Selber depp. Ich meinte die vermeintlichen Kursgewinne.

Autor: Arnika (Gast)
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Claus M. schrieb:
> Msd schrieb:
>> Claus M. schrieb:
>>> Beim nächsten crash werden die auf 0 gestellt.
>>
>> Genau. So wie beim letzten Crach... nicht.
>>
>> Depp.
>
> Selber depp. Ich meinte die vermeintlichen Kursgewinne.

Du machst zwei Fehler:

- Depp ist seine Unterschrift.
- depp -> Depp.

Ansonsten: Ihr seid alle einfach rührend süß.

Autor: Ich schon wieder (Gast)
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qwertz schrieb:
> Aber nur wenn man einen entsprechenden Job findet. In Frankfurt/M gibt
> es auch E-Ingenieure, die für um die 15€/h arbeiten und nichts anderes
> finden.

Brutto oder netto?

Autor: Ich schon wieder (Gast)
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Frau Keludowig schrieb:
> Wie viel Prozent eures Gehalts spart ihr und wie legt ihr es an?
> Aktien, ETFs, Immobilien? Welche durchschnittliche Rendite erzielt ihr
> damit (in Prozent p. a.)?

Bevor ich etwas anlege, muss ich wissen, was ich zum Leben brauche!

Das Haus auf Pump in der Pampa?
Den Neuwagen, gehobene Mittelklasse, 8-er BMW, ..... ?


Wie groß sind die finanziellen Probleme, wenn die Waschmaschine, die 
Spülmaschine, der Herd, und der Laptop an einem Tag kaputt gehen?

Wenn Du dann sagen kannst - Keine! - das Geld liegt auf meinem 
Haushaltskonto - dann kannst Du über Spekulieren reden!

Autor: Realistischer (Gast)
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Ich schon wieder schrieb:
> Wenn Du dann sagen kannst - Keine! - das Geld liegt auf meinem
> Haushaltskonto - dann kannst Du über Spekulieren reden!

1. Kannst du dir von einem Ingenieursgehalt alle 4 genannten Geräte 
jeden Monat wieder neu kaufen und trotzdem Auto, Miete und Nahrung 
bezahlen.

2. Dafür gibt es die Visa-Karte, die dir den Betrag erst nächsten Monat 
abzieht.
Wenn das nicht reicht, liegt der Dispo bei meiner Bank aktuell nur bei 
knapp 7%.

7% von 3000 EUR / 12 Monate = ca. 18 EUR Zinsen pro Monat.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Realistischer schrieb:
> Kannst du dir von einem Ingenieursgehalt alle 4 genannten Geräte jeden
> Monat wieder neu kaufen und trotzdem Auto, Miete und Nahrung bezahlen.

Das ist schon richtig, aber einen sofort verfügbaren, sicheren 
Geldpuffer sollte man schon auch haben, zum Beispiel als Tagesgeld. Wenn 
ich mir ein neues Auto kaufen will, möchte ich nicht an meine 
Wertpapiere rangehen müssen, die als Langfristanlage gedacht sind.

Autor: Msd (Gast)
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Claus M. schrieb:
> Ich meinte die vermeintlichen Kursgewinne.

Natürlich meintest du das.

Autor: Msd (Gast)
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Ich schon wieder schrieb:
> Wie groß sind die finanziellen Probleme, wenn die Waschmaschine, die
> Spülmaschine, der Herd, und der Laptop an einem Tag kaputt gehen?

Realistischer schrieb:
> 1. Kannst du dir von einem Ingenieursgehalt alle 4 genannten Geräte
> jeden Monat wieder neu kaufen und trotzdem Auto, Miete und Nahrung
> bezahlen.

Will ich mal sehen wie die meisten Ingenieure 2000€ jeden Monat nebenbei 
beiseite legen (könnten).

Autor: Ich schon wieder (Gast)
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Realistischer schrieb:
> 1. Kannst du dir von einem Ingenieursgehalt alle 4 genannten Geräte
> jeden Monat wieder neu kaufen und trotzdem Auto, Miete und Nahrung
> bezahlen.
>
> 2. Dafür gibt es die Visa-Karte, die dir den Betrag erst nächsten Monat
> abzieht.
> Wenn das nicht reicht, liegt der Dispo bei meiner Bank aktuell nur bei
> knapp 7%.
>
> 7% von 3000 EUR / 12 Monate = ca. 18 EUR Zinsen pro Monat.

7% ist da noch günstig!

Deine Waschmaschine geht kaputt - irgendwann garantiert.

Was hältst Du davon das Geld VORHER zurück zu legen?

Die 3000€ als Größenordnung macht bei einer durchschnittlichen 
Lebensdauer von 5 Jahren = 50€/Monat - da spare ich mir die anfangs 
18€/Monat

Das gleiche macht man so für das Auto, den Urlaub, sonstigen Spass, ...

Dafür gibt es Tagesgeldkonten - Unterkonten vom Girokonto.

Da behält man seine Kosten besser im Griff und weiß wie viel man 
investieren kann, lang- und kurzfristig.

Zwischenziel - mind. 1 Jahr so weiter leben zu können, ohne das man 
irgendwelche Einnahmen hat.

Dem Chef theoretisch den Stinkefinger zeigen zu können, obwohl gestern 
sämtliche Haushaltsgeräte den Geist aufgegeben zu haben ist ein Stück 
Freiheit!

Für was spart Ihr bzw. legt Geld an?

Autor: Msd (Gast)
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Ich schon wieder schrieb:
> Dem Chef theoretisch den Stinkefinger zeigen zu können, obwohl gestern
> sämtliche Haushaltsgeräte den Geist aufgegeben zu haben ist ein Stück
> Freiheit!
>
> Für was spart Ihr bzw. legt Geld an?

Mit Sicherheit nicht für einen Fall der nie Eintritt.

Und selbst wenn "der Blitz kommt" und alles Schrott ist, zahlt man das 
einmalig und nicht jeden Monat. Von daher baut man eine Reserve stetig 
auf, die in der Lage ist einen realistischen Fall abzudecken.

Es ist Schwachsinn mit seinem kurzfristig verfügbarem Geld in der Lage 
sein zu wollen, einen Totalverlust aller Wertgegenstände abdecken zu 
wollen. nachdenken und Risikoabwägung machen! Kann ich im schlimmsten 
Fall auch einfach einen Kredit aufnehmen und diese ohne Probleme 
abzahlen? Wenn ja, wo ist das Problem, kostet doch nicht die Welt.

Autor: Geldsack (Gast)
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Msd schrieb:
> Will ich mal sehen wie die meisten Ingenieure 2000€ jeden Monat nebenbei
> beiseite legen (könnten).

1200€ gehen in Wertpapiere
400€ aufs Tagesgeld (bis zu 25k€ Limit, ansonsten auch in Wertpapiere)
450€ ebenfalls aufs Tagesgeld ist aber im Normalfall für die jährliche 
Sondertilgung einer Immo reserviert

Und ja, im Zweifel nimmt man sich halt einen Kredit. Für einen 
Privatkredit als Aktivkunde der DKB würde ich 3,29% zahlen, damit kann 
ich im Katastrophenfall leben.

Autor: Geldsack (Gast)
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Und bevors wieder kommt, nein kein Single, Familie mit 2 Kindern.

Autor: Micha (Gast)
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Geldsack schrieb:
> Und bevors wieder kommt, nein kein Single, Familie mit 2 Kindern.

und 2 Vollverdienern?

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> alles dumme loser , wer in DE als ingenieur unter 80k macht

Stimmt schon.

Ein Ing sollte er mit 25 sein, macht 40 Jahre bis zur Rente,
bei 400 EUR H4 pro Monat wie bei dir sind das schon 192k.
Wer also als Lebensleistung nur 80k reinholt, ist ein Loser.

Autor: ohne Account (Gast)
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> Stimmt schon.
>
> Ein Ing sollte er mit 25 sein, macht 40 Jahre bis zur Rente,
> bei 400 EUR H4 pro Monat wie bei dir sind das schon 192k.
> Wer also als Lebensleistung nur 80k reinholt, ist ein Loser.
das ist eine sehr optimistische Rechnung, weil die Wirklichheit eine 
andere ist und eben nicht alles im Leben klappt.
Dafür gibt's dann ausgleichende Gerechtigkeit, wenn man sieht wie 
dämlich erfolgreiche Ings. Ihr Geld anlegen :->
Wirklich zum Lachen hier.

Autor: Msd (Gast)
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Geldsack schrieb:
> Msd schrieb:
>> Will ich mal sehen wie die meisten Ingenieure 2000€ jeden Monat nebenbei
>> beiseite legen (könnten).
>
> 1200€ gehen in Wertpapiere
> 400€ aufs Tagesgeld (bis zu 25k€ Limit, ansonsten auch in Wertpapiere)
> 450€ ebenfalls aufs Tagesgeld ist aber im Normalfall für die jährliche
> Sondertilgung einer Immo reserviert

Lesen, verstehen, antworten. Reihenfolge dabei beachten. Wer redet hier 
von dir?

Autor: ohne Account (Gast)
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> Lesen, verstehen, antworten. Reihenfolge dabei beachten. Wer redet hier
> von dir?
Wieso, als Ing. verdient er doch überdurchschnittlich?
Oder doch nicht - ja was denn nun ?
Solange er Arbeit als Ing. hat, kommt das schon hin.
Bei Arbeitslosigkeit bzw. gezwungenen Jobwechsel kann es dann kritisch 
werden.

> 1200€ gehen in Wertpapiere
bei dem Einsatz pro Monat? bräuchte ich gar nicht mehr arbeiten - 
offenbar die falschen Aktien.

Autor: Axel L. (axel_5)
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Ich schon wieder schrieb:

>
> Was hältst Du davon das Geld VORHER zurück zu legen?
>
Gar nichts. Viel zu kompliziert.

> Die 3000€ als Größenordnung macht bei einer durchschnittlichen
> Lebensdauer von 5 Jahren = 50€/Monat - da spare ich mir die anfangs
> 18€/Monat
>
> Das gleiche macht man so für das Auto, den Urlaub, sonstigen Spass, ...
>
> Dafür gibt es Tagesgeldkonten - Unterkonten vom Girokonto.
>
> Da behält man seine Kosten besser im Griff und weiß wie viel man
> investieren kann, lang- und kurzfristig.
>
> Zwischenziel - mind. 1 Jahr so weiter leben zu können, ohne das man
> irgendwelche Einnahmen hat.
>
> Dem Chef theoretisch den Stinkefinger zeigen zu können, obwohl gestern
> sämtliche Haushaltsgeräte den Geist aufgegeben zu haben ist ein Stück
> Freiheit!
>
> Für was spart Ihr bzw. legt Geld an?

Dem Chef den Stinkefinger zeigen zu können (oder einfach nur 
Kündigungsrunden entspannter begleiten zu können) ist m. M. ein 
lohnenswertes Ziel, aber dagegen sind die Rücklagen für Waschmachine 
oder Auto Peanuts.

Üblicherweise lege ich 500-800€ im Monat zurück, wenn eine Waschmaschine 
fällig wird, lege ich halt mal einen Monat nichts zurück. Und wenn ein 
Urlaub ansteht halt zwei Monate.

Auto entscheide ich nach Bedarf, beim letzten war die Finanzierung so 
billig, dass ich das finanziert habe, dann wurde eine Weile deutlich 
weniger zurückgelegt, ansonsten werden ein paar Aktien verkauft.

Gruß
Axel

Autor: Ich schon wieder (Gast)
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Axel L. schrieb:
> Üblicherweise lege ich 500-800€ im Monat zurück, wenn eine Waschmaschine
> fällig wird, lege ich halt mal einen Monat nichts zurück. Und wenn ein
> Urlaub ansteht halt zwei Monate.

Wie legst du die an?

Das mit den Konten ist nur ein Ansatz.

Wenn von denn 500-800€ ein Teil so angelegt wird, das dieser schnell 
verfügbar ist, passt es doch.


Axel L. schrieb:
> Auto entscheide ich nach Bedarf, beim letzten war die Finanzierung so
> billig, dass ich das finanziert habe, dann wurde eine Weile deutlich
> weniger zurückgelegt, ansonsten werden ein paar Aktien verkauft.

Wenn man das Auto tatsächlich bar hätte kaufen können, ist das OK.


Solange man etwas zurück legen kann/will und nicht alles auf den Kopf 
haut, ist man oft besser als der Rest.

Autor: Geldsack (Gast)
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Micha schrieb:
> Geldsack schrieb:
>> Und bevors wieder kommt, nein kein Single, Familie mit 2 Kindern.
>
> und 2 Vollverdienern?

Nein. Mit Kindergeld und Sonderzahlungen (UG/WG) auf 12 Monate 
runtergebrochen, sind es im Monat 5,1k€ Haushaltsnetto.

Das was hängen bleibt sind die hier im Thread genannten Klassiker:
- Ein statt zwei Autos
- Selber kochen statt Convenience Food
- Urlaub im Familienhotel am Balaton statt Fernreise

ohne Account schrieb:
> bei dem Einsatz pro Monat? bräuchte ich gar nicht mehr arbeiten -
> offenbar die falschen Aktien.

Ich arbeite gerne.

Autor: Geldsack (Gast)
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Vllt. noch just FYI, wir verballern im Jahr ca. 12k€ an Konsum, bei uns 
inkludiert das alles was nicht Fixkosten, Sparanstrengungen oder 
grundlegende Lebenshaltungskosten sind. Also Urlaub, Kleidung, Möbel, 
auswärts Essen gehen, Elektronik, usw., letztlich alles was nicht 
budgetiert ist.

Autor: Msd (Gast)
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ohne Account schrieb:
> Wieso, als Ing. verdient er doch überdurchschnittlich?
> Oder doch nicht - ja was denn nun ?
> Solange er Arbeit als Ing. hat, kommt das schon hin.
> Bei Arbeitslosigkeit bzw. gezwungenen Jobwechsel kann es dann kritisch
> werden.

Ich sagte: Nicht jeder Ing. kann 2000€ monatlich beiseite legen.
Er sagte: Ich kanns.

Verstanden?

Das ich nicht glaube, dass er das jeden Monat längerfristig hinbekommt, 
hat damit ja garnichts zu tun.

Autor: Geldsack (Gast)
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Msd schrieb:
> Das ich nicht glaube, dass er das jeden Monat längerfristig hinbekommt,
> hat damit ja garnichts zu tun.

Bis vor ca. 2,5 Jahren war es auch weniger, die 2k€ zur Seite habe ich 
erst seit dem Sprung von 35h->40h. Und es ist nur der Wertpapieranteil 
gestiegen.
Warum glaubst du nicht, dass ich das längerfristig hinbekommen sollte? 
Unsere Familienplanung ist abgeschlossen. Irgendwann geht auch das 
zweite Kind in die Grundschule, spätestens dann spricht auch nix gegen 
einen Teilzeitjob für meine Frau.

Autor: ohne Account (Gast)
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> Ich arbeite gerne.
ich nicht. Arbeit ist Mühe - irgendeine Zielsetzung sollte man schon 
haben; sonst kann man auch gleich alles ausgeben.

Autor: ohne Account (Gast)
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> Ich sagte: Nicht jeder Ing. kann 2000€ monatlich beiseite legen.
> Er sagte: Ich kanns.
>
> Verstanden?

im Normalfall kann das jeder Ing,, weil die Gehälter entsprechend sind - 
ansonsten sollte man sich vielleicht mal fragen wieso das bei einem 
selbst nicht geht ?!

Autor: Den O. (denon)
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Eine mögliche Sparrate von 2000€ für einen Ing. halte ich für eine kühne 
Behauptung

Autor: Ingenieur (Gast)
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ohne Account schrieb:
> im Normalfall kann das jeder Ing,, weil die Gehälter entsprechend sind

Wenn man nur die Einnahmenseite betrachtet: ja. Aber die Ausgabenseite 
ist sehr individuell, da kann es leicht dazukommen, dass eben keine 2k 
übrig bleiben. Bei mir sind jeden Monat sogar 3k übrig, aber ich muss 
auch keine Kredite abzahlen (wohne seit vielen Jahren sehr günstig zur 
Miete). Kinder zu haben ist auch relativ teuer, daran ändern auch 
Kindergeld und andere Vergünstigungen nichts. Manche Hobbys und Urlaube 
(Fernreisen) gehen auch ziemlich ins Geld. Fürs Auto, per Finanzierung 
oder Leasing, geben viele Ingenieure ebenfalls sehr viel Geld aus.