Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wittig(welec) DSO W20xxA Hardware (Teil 2)


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von Jörg H. (idc-dragon)


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Ich melde mich auch mal wieder...

Während Hayo sich im Skizirkus vergnügte war ich letzte Woche schwer 
grippekrank. Üble Sache, für die Zukunft empfehle ich impfen.

Am Wochenende davor hatte ich Alex' Samplespeicher überarbeitet, so das 
er für die Software besser zu benutzen ist und in allen Situationen die 
volle Kapazität nutzbar ist. Wir nicht mehr 16K pro Kanal, sondern 32K 
pro FPGA. Wenn man nur einen der 2 Kanäle eines FPGAs benutzt, dann 
steht doppelte Speichertiefe zur Verfügung.

Erst hatte ich da falsch gedacht, aber mit einem etwas anderen Ansatz 
funktioniert es. Die Daten müssen beim Auslesen leider meist byteweise 
umformatiert werden, aber neuerdings immerhin cache-freundlich. Sie beim 
Reinschreiben in voller Breite richtig zu drehen wäre leider sehr 
aufwändig, eventuell könnte ein späterer Umkopier-DMA-Controller aber 
sowas leisten.

Na gut, ich lasse das mit den Details. Ansonsten schaut es gut aus mit 
der neuen Hardware, "eigentlich" ist sie für den 2Kanäler bereits 
fertig.

Letztens WE habe ich, wieder genesen, die Softwareseite bearbeitet. Der 
gemeinsame Speicher erfordert ein deutlich unterschiedliches Konzept. 
Damit bin ich noch nicht zuende.

Jörg

von Jörg H. (idc-dragon)


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Gestern beim Feierabendbier mit Andi (bin gerade beruflich in Dresden) 
kam uns eine Idee:

Es müßte eigentlich ein Leichtes sein, dem Welec einen VGA-Ausgang 
nachzurüsten. Das interne Display hat VGA-Auflösung und -Timing. Wenn 
die Sync-Impulse noch nicht ganz passen sollten, so könnte ich das 
zumindest beim neuen Design passend einstellen.

Man muß die 3 Bits pro Farbe über Widerstände R2R-mäßig zusammenführen, 
um je eine Spannung draus zu machen. Die Syncsignale müßten bereits 
passen. Bauteileaufwand im Minimum also 9 Widerstände und eine 
VGA-Buchse.

So ähnlich wie dieser Kollege sein Board verdrahtet hat:
http://www.pyroelectro.com/tutorials/fpga_vga_resistor_dac/schematic.html

In schönerer Ausführung könnte man eine Platine mit Zwischenstecker für 
den LCD-Anschluß machen. Dazu noch Treiberstufen, damit ESD an der 
VGA-Buchse nicht bis ins FPGA blitzt...

Ich brauche allerdings keinen VGA-Ausgang. Damit mögen sich gern andere 
beschäftigen. Dies nur als kleiner Projekttipp. ;-)

Jörg

von Nicki (Gast)


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W2022 Ausfall: SMDs löten ist offensichtlich nicht mein Ding. Nach dem 
letzten Nachbesserungsversuch an den RAMs zeigt nun auch das Drücken der 
beiden "linken Tasten" keine Reaktion mehr. Langer Rede kurzer Sinn: 
Damit noch etwas Sinnvolles mit dem Gerät geschieht (Ersatzteillager 
etc.) würde ich es gern einem  "Aktivisten" hier in der Gruppe schenken. 
Hayo, hast Du evtl. Interesse? Ich würde mich dann per PN melden. Grüße, 
Nicki

von Jörg H. (idc-dragon)


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Ich wollte demnächst mal einen Gesuch-Aufruf nach einem hoffnungslos 
defekten Gerät starten, bzw. eigentlich reicht uns die Hauptplatine.

Der Hintergrund davon ist, das wir nicht 100% sicher sind, alle 
FPGA-Verbindungen zu kennen, ob die Hardware vielleicht noch unbekannte 
Möglichkeiten hat, die das neuen FPGA-Design nutzen könnte. Dazu müßte 
man von einer "Opferplatine" das (erste, beim 4Kanäler) FPGA auslöten, 
und den USB-Chip. In der Firma haben wir geeignete Infrarotlöttechnik. 
Aber wieder zusammenbauen ist schwierig, mühsam und nicht ohne Risiko 
(erfordert FPGA-Reballing), deshalb lieber mit einer Opferplatine.

Nicki, ich glaube aber nicht das dein Gerät das gesuchte Opfer ist, das 
hat bestimmt nur ein kleineres Problem. (Es sei denn, du hast bei deinen 
Lötversuchen alles zerbrutzelt.)

Jörg

von Blue F. (blueflash)


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Hi Nicki,

ja klar, ist eine Idee. Ich sehe mir das mal an. Vielleicht ist es nicht 
so schlimm. Wenn es mit wenig Aufwand wieder herzustellen ist kannst Du 
es danach auch gerne wieder haben oder wir stellen es als Testgerät den 
Hardware-Spezis zur Verfügung, oder einem anderen armen Schwein dessen 
Gerät nicht mehr so richtig will.

Schick mir mal ne PN.

Hayo

von Nicki (Gast)


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@Hayo: OK, danke für den Vorschlag, ich melde mich. Nicki

von Andreas W. (andiiiy)


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Jörg H. schrieb:
> Ich wollte demnächst mal einen Gesuch-Aufruf nach einem hoffnungslos
> defekten Gerät starten, bzw. eigentlich reicht uns die Hauptplatine.

Ich glaube auch nicht das dieses Gerät defekt ist.

Sollte es aber wirklich am Ende sein - gebe ich Jörg recht - wäre es ein 
optimales Opfer für den Schaltplan. Erste wichtige Fragmente sind nun 
auch schon digital im Eagle-Format.

Grüße Andi

von Johannes S. (demofreak)


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Jörg H. schrieb:
> Gestern beim Feierabendbier mit Andi (bin gerade beruflich in Dresden)
> kam uns eine Idee:

Ach? Da würde ich doch glatt mal ein Bier mit trinken. ;-)

/Hannes

von Jörg H. (idc-dragon)


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Johannes S. schrieb:
> Jörg H. schrieb:
>> Gestern beim Feierabendbier mit Andi (bin gerade beruflich in Dresden)
>> kam uns eine Idee:
>
> Ach? Da würde ich doch glatt mal ein Bier mit trinken. ;-)
>
> /Hannes

Da müssen wir uns beeilen, ich habe heute den letzten Feierabend vor 
Ort!

Jörg

von Johannes S. (demofreak)


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Na dann eben nächstes Mal. :)

von Blue F. (blueflash)


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So hier mal ein Screenshot von der neuen BF.6.5 - zur Zeit noch beta. 
Man sieht hier den neuen Peak Detect Modus an dem ich seit einiger Zeit 
arbeite.

Aber jetzt denkt Ihr bestimmt - wie offtopic  hier im Hardwarethread. 
Nein, falsch, ich wollte eigentlich nicht die neue Firmware vorstellen.

Was völlig Anderes - der Screenshot ist gemacht mit Nickis DSO, das 
heute bei mir angekommen ist. Eigentlich wollte ich erst am Wochenende 
ran, dann hat es mir aber doch keine Ruhe gelassen. Tatsächlich waren 
einige Pads von den Bahnen abgerissen und es etwas gefummel unter dem 
Mikroskop um das wieder hinzukriegen.

@Nicki

Willst Du das Ding wieder haben?

Gruß Hayo

von Michael D. (mike0815)


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Hallo Hayo,
wo wird "Peak-Detect" aktiviert und was hat damit auf sich?
BtW. wenn du schon dabei bist...
Im Quickmeasure zickt die Rise u. Fall-Time Messung. Es wird ab u. zu 
statt "µs" nur "s" angezeigt und natürlich wird dann auch kein Wert 
angezeigt bzw. 0s.
Kannst du mir folgen?
Vielleicht schaust du mal nach, bevor du die neue Version raus bringst?

Gruß Michael

von Blue F. (blueflash)


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Hi Michael,

ich vermute Du hast für die Rise/Fall-Timemessung eine zu kleine 
Zeitbasis eingestellt. Dann reichen ihm die Punkte zur Messung nicht 
mehr aus.

Mach mal einen Screenshot - aber dann im Firmwarethread.

Gruß Hayo

p.s. zu Peak Detect sag ich noch was, muß erst mal die beste aller 
Ehefrauen bekochen. Ist wegen der Bastelei etwas spät geworden.

von Michael D. (mike0815)


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ich hatte verschiedene Zeitbasen benutzt. Zwischen ms und ns wurde eben 
s angezeigt und nur mal sporadisch µs, also fehlt doch was zwischen ms 
u. ns, oder? Also Nanosekunden wurden ja wieder gemessen.
Mache dann ein paar Shots... muß jetzt auch erstmal was essen

Gruß Michael

von Nicki (Gast)


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@hayo: mir fällt ein Stein vom Herzen. Ich hatte das  W2022 schon 
halbwegs abgeschrieben, aber die Hoffnung stirbt zuletzt! Danke!!! Unter 
diesen Umständen möchte ich das Gerät gerne weiter benutzen.  Über den 
Rest schreibe ich eine PN.
Grüße, Nicki

von Guido (Gast)


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Gute Arbeit Hayo,

wieder einen Mensch glücklich gemacht!

Grüße, Guido

von Blue F. (blueflash)


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Mal wieder ein kurzer Bericht aus dem WELEC Forschungslabor:

Ich habe die Gelegenheit Nickies DSO hier zu haben mal dazu genutzt 
Vergleiche anzustellen. Dabei habe ich festgestellt, dass es anscheinend 
zwischen den verschiedenen Hardwarerevisionen Performanceunterschiede 
gibt.

Ich habe mit gleicher Firmwarversion und identischen Einstellungen den 
Framecount bei verschiedenen Funktionen gemessen (Trigger NORMAL, 
200mV). Jedes mal mit vergleichbaren Ergebnissen. Zum Vergleich hier die 
Ergebnisse für Zweikanalbetrieb bei 200ns/Div, alle Filter aus.

Mein W2022A - 8C7.0G:    1320 Frames/min
Nickies W2022A - 8C7.0F: 1213 Frames/min
Mein W2014A - 8C7.0L:    1116 Frames/min

Alle Messungen mehrfach durchgeführt mit Schwankungen von +/- 4 Frames.
Wenn ich die neue Firmware fertig habe, würde mich mal interessieren 
welche Werte da bei Euch rauskommen. Mit der "alten" BF.6.4 C6 läßt sich 
das leider nicht vergleichen, da ich in der neuen Version einige 
Performanceverbesserungen vorgenommen habe und diese daher schneller 
ist.

Ich kann mir die Unterschiede momentan nicht so richtig erklären. 
Mögliche Ursachen könnten Bauteiletoleranzen sein z.B. beim Schwingkreis 
der den Takt für den FPGA vorgibt, oder FPGA-interne Unterschiede.

Gruß Hayo

von Jörg H. (idc-dragon)


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Der Oszillator kann es nicht sein, weil du das Gerät mit sich selber 
mißt. Es ist ja keine weitere "neutrale" Zeitquelle an Board.

Ich könnte mir vorstellen, das ein Gerät mehr rauscht und schneller 
triggert?

(Davon ab finde ich persönlich das Mysterium eher uninteressant, alte 
Hardware, Frames pro Minute, hihi)

Jörg

von Blue F. (blueflash)


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Jörg H. schrieb:
> Der Oszillator kann es nicht sein, weil du das Gerät mit sich selber
> mißt. Es ist ja keine weitere "neutrale" Zeitquelle an Board.

Das würde ich so nicht sagen, denn die neutrale Zeitquelle ist die 
Stoppuhr mit der ich die Die Meßintervalle ausmesse. Es könnte also rein 
theoretisch auch der Oszillator sein und das würde sich auch auf das 
neue FPGA-Design auswirken.

ZUm Messvorgang:

Ich Starte die Messung mit Shift + K und beende sie nach genau einer 
Minute wieder ebenfalls mit Shift + K (via Terminalprogramm). Die 
Zeitmessung mache ich mit einer Stoppuhr. Der Framecounter wird bei 
jeder Bildschirmausgabe um eins hochgezählt. Bei Shift + K wird der 
aktuelle Stand auf dem Bildschirm ausgegeben und der Zähler wieder 
zurückgesetzt.

Kann also jeder bei seiner Kiste selbst testen.

Gruß Hayo

von Jörg H. (idc-dragon)


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Ach so, du mißt das von Hand, davon war ich jetzt nicht ausgegangen.

Jörg

von Blue F. (blueflash)


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Ja, ich brauchte eine einfache schnelle Möglichkeit die Wirkung von 
Performanceoptimierungen zu testen. Da war das die beste Möglichkeit - 
und es kann jeder auch an seiner Kiste selbst testen ohne in einen 
speziellen Testmodus schalten zu müssen.

Btw. es wird ja immer so über das WELEC geschimpft, aber ich muß an 
dieser Stelle auch mal was Positives sagen. Auch wenn die Schwächen 
allseits bekannt sind kann man mit dem DSO sehr schön auf Fehlersuche in 
defekten Geräten gehen.

Aktuelles Beispiel:
Ich habe mir gerade einen 100MHz Pulsgenerator in der Bucht geschossen 
um besser an unserem DSO herumtesten zu können. Wie das Leben so spielt 
ist das Teil leider defekt. Ich bin dann erstmal mit dem analogen 
Tek2465A (dessen Qualitäten ja bekannt sind) rangegangen um die 
Signalwege durchzumessen. War etwas mühselig. Ich habe dann mein W2014A 
genommen und mir dann das Signal der triggernden Taktquelle auf Kanal 4 
gelegt, und dann die Messpunkte der anderen Stufen auf die andern 
Kanäle. Das Ganze bei 80 - 100 MHz wohlgemerkt.

Man konnte schön alles im Überblick sehen und das Problem war schnell 
eingekreist. Ersatzteile sind bestellt...

Ich benutze das WELEC ja eigentlich nur zum Programmieren, aber da war 
ich doch angenehm überrascht.

Gruß Hayo

von Blue F. (blueflash)


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Neues von WELEC:

Angeregt durch Nicki habe ich mal die Bucht durchforstet nach Angeboten 
zu unserer Kiste. Und siehe da, Wittig verkauft tatsächlich wieder 
W2022A Modelle für 190 Euronen. Anscheinend jetzt unter neuem 
Verkäufernamen wscop. Wie ich den Bewertungen entnommen habe ist unsere 
Gemeinde potentiell um 9 Mitglieder angewachsen :-)

Btw. kommt jemand aus der Region Berlin? Dort macht gerade einer seinen 
Keller leer und haut seinen ganzen Bastelbestand in einem Rutsch raus. 
Unter anderem ist auch ein W2022A dabei. Leider wegen der Menge nur mit 
Selbstabholung. War schon am überlegen....aber 300 Km hin und nochmal 
300 zurück...

Gruß Hayo

von marndra (Gast)


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Hi,

ich bin so einer der bei der Bucht für 190 ein W2022 direkt bei Herrn 
Wittig gesteigert hat.

Was meint Ihr, ist das jetzt ein Reinfall?
Wenn nein, was würdet Ihr mir empfehlen?
Wie soll ich vorgehen, muss ich jetzt erst den FPGA flashen?
Und dann die Firmware?
Und wenn ja,  was ist die am weitesten fortgeschrittenste?

Blick das ganze hier noch nicht ganz, muss ich auch was an der HW was 
tun?

LG Martin

von Blue F. (blueflash)


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Hallo Martin,

nein kein Reinfall. Das Gerät hat zwar einige Schwächen und die 
originale Firmware ist schlicht Schrott (praktisch nicht benutzbar) aber 
mit einem Update wird das Gerät zu einem praktischen Helfer im 
heimischen Labor.

Wenn Du vor SMD-Löten nicht zurückschreckst bieten sich auch noch einige 
Hardwareverbesserungen an.

Am FPGA mußt Du erstmal nichts machen, das ist ein Projekt das noch in 
den Anfängen steckt und nochmal deutliche Verbesserungen verspricht. 
Weiterhin arbeiten wir auch noch an einer neuen Plattformunabhängigen 
Firmware die sich ebenfalls noch im Entwicklungsstadium befindet. Der 
Thread ist hier ->

Beitrag "made from scratch Firmware für Wittig/Welec Oszilloskop W20xxA"

Du lädst Dir am Besten erstmal die aktuelle Firmware runter (BF.6.4.C6), 
die findest Du im Firmwarethread ->

Beitrag "Re: Wittig(welec) DSO W20xxA Open Source Firmware (Teil5)"

oder bei sourceforge net. Auf der Wiki-Seite findest Du alles Wichtige:

http://sourceforge.net/apps/trac/welecw2000a/

Downloads hier:

http://sourceforge.net/projects/welecw2000a/?source=navbar

In dem doc-Verzeichnis des Firmwaredownloads findest Du genauere 
Anleitungen und Infos.

Oder auch hier:

http://sourceforge.net/apps/trac/welecw2000a/wiki/FWupload


In Kürze:

- Du brauchst einen RS232 Anschluß an Deinem Rechner! Die 
USB-Schnittstelle wird nicht unterstützt (zu langsam)!

- das originale Flashprogramm von WELEC kann man nicht verwenden!

- es gibt ein Windowsprogramm (WELEC-Updater), das aber sehr langsam 
ist.

- bessere Wahl ist, Dir Perl zu installieren (Windows -> active Perl) 
bei Linux ist es ohnehin an Bord.
Weiterhin brauchst Du den seriellen Porttreiber Win32-SerialPort.
Damit kannst Du dann sowohl unter Linux als auch unter Windows das 
mitgelieferte Perlscript benutzen, welches den Upload in 180 Sekunden 
erledigt (statt 20 - 40 Minuten)

- Eine Flashsequenz wird immer eingeleitet, in dem das Gerät in den 
Monitormodus gebracht wird.

- Gerät einschalten

- ganz linke Funktionstaste drücken und gedrückt halten. Jetzt 
zusätzlich kurz die zweite Funktionstaste von links drücken und wieder 
loslassen. Jetzt die ganz linke F-Taste loslassen. Der Monitor leuchtet 
kurz hell auf und wird dann schwarz - der Upload kann beginnen.


Wenn Du weitere Fragen hast, dann poste das einfach im Firmwarethread. 
Wenn Dein Upload geklappt hat, berichte mal ob es Dir gefällt oder was 
Du an Verbesserungsvorschlägen hast.

Viel Spaß

Hayo

von Blue F. (blueflash)


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Ach ja, noch ein kleiner Nachschlag.

Wenn Du erst mal nur probieren möchtest, dann kannst Du statt zu flashen 
auch die Firmware einfach nur ins RAM laden mit der Datei TomCat.ram 
bzw. dem Script ramloader.bat (oder .sh unter Linux). Wenn Du das Gerät 
ausschaltest, ist beim nächsten Start alles wieder wie vorher.

Hayo

von Blue F. (blueflash)


Angehängte Dateien:

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Wie ich gerade in meinen Mails lese hat Nicki sein DSO inzwischen wieder 
zurück und ist zufrieden.

Daher noch ein kleiner Hinweis für alle Neubesitzer eines WELEC DSOs. 
Zwei kleine und einfache Hardwaremodifikationen sind auf jeden Fall 
empfehlenswert. Materialaufwand:

- eine selbstschneidende Blechschraube ungefähr 4 x 10mm
- ein Tesafilmstreifen ca. 10cm lang

Es muß nur der rückwärtige Deckel mittels der drei Schrauben abgenommen 
werden.

Mit der Blechschraube wird jetzt der Blechrahmen im Gerät an der Ecke 
beim Ein/Ausschalter festgeschraubt. Bohrung und Aufnahme sind schon 
vorhanden, Wittigs haben einfach nur mit der Schraube gegeizt. Durch das 
Festschrauben wird beim Drücken der Netztaste und der Funktionstasten 
der Rahmen nicht mehr so nach innen gedrückt.

Die zweite Modifikation ist hier beschrieben und sorgt für bessere 
Belüftung:

http://sourceforge.net/projects/welecw2000a/files/Hardware/Modifications/

Datei Optimizing Thermal Design.

Wer mehr möchte kann sich vom zweiten Teil inspirieren lassen.

@Nicki

Ich war so frei bei Dir die Modifikation ungefragt vorzunehmen.

Gruß Hayo

von felixh (Gast)


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kurze frage an hayo:
Warum dürfen sich die Kühlkörper nicht berühren?
Die oberfläche der ADCs ist doch eh nicht leitfähig... und kontakt zu 
Metall haben die doch auch nicht?

von Michael D. (mike0815)


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@Hayo
jaja, diese dämliche Schraube hatte ich mal gesucht weil ich dachte, sie 
wäre runter gefallen, dabei war die nie vorhanden...

@felixh
Weil die ADC's nicht alle plan aufliegen und deswegen, der eine oder 
andere, keine richtige Verbindung mit dem Kühlkörper hätte.

Gruß Michael

von Nicki (Gast)


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@Hayo: Danke! Und: Ich bin   m e h r   als zufrieden!
Gruß, Klaus

von Andreas W. (andiiiy)


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Hallo Klaus,

ich freue mich, dass Du in unserer kleine Fangemeinde erhalten bleibst.
Ja ich war auch einige Zeit am Zweifeln ... genau diesen Fehler hatte 
ich auch!

Grüße Andiiiy

von Blue F. (blueflash)


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felixh schrieb:
> Warum dürfen sich die Kühlkörper nicht berühren?

Wie Micheal schon schrieb ist der Oberflächenkontakt nicht optimal wenn 
man einen großen Kühlkörper drauf klebt. Aber was noch problematischer 
sein kann ist bei Erwärmung die unterschiedliche Ausdehnung der Platine 
unter den ADC und des Kühlkörpers auf den ADCs. Da kann es durch die 
Verspannungen passieren, das sich die Beinchen der ADC nach einiger Zeit 
von den Lötpads lösen und man kalte Lötstellen bekommt die mal 
funktionieren und mal nicht - so einen Fehler zu finden ist schon eine 
Herausforderung. Also auf jeden Fall auf jeden ADC einen eigenen kleinen 
Kühlkörper kleben auch wenn es etwas mehr Mühe macht. Nicht vergessen, 
die Oberfläche des ADC etwas anzuschleifen (Sandpapier) und mit Spiritus 
zu entfetten, damit der Sekundenkleber gut hält. Wenn sich der 
Kühlkörper löst und irgendwas kurzschließt ist der Jammer groß...

Gruß Hayo

von marndra (Gast)


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Hi Hayo,

vielen Dank für diesen tollen "Empfang" hier in diesem Forum.

Die neue FW 1.2.BF.6.5 habe ich direkt mit deiner .bat 
aufgespielt.(Perl)
(hab nen USB/seriell Adapter genommen)
KEIN VERGLEICH ZU VORHER ! ! - - -RESPEKT- - -

Auch den kleinen HW Mod hab ich grad gemacht.

Software soweit mal durchgetestet, vor allem das neue Peak Detect 
gefällt mir. Min Max Points -> Super :-)

Hatte auch gleich nen Einsatz. (Hatte vorher kein Scope)
Mein Netbook Aspire One hatte immer geschwächelt wenn ich den USB Port 
benutzte im Akkubetrieb. Im Netzbetrieb ging's immer.
Mit dem w2022 konnte ich das mal schön nachweisen :-) Genial

Nur wie kann ich das jetzt dokumentieren?
Ich hab da so ein w2000a Screenshot Tool probiert, er sagt aber meine HW 
8C7.0E sei veraltet? Ich solle updaten...

Wie mache ich also ein Screenshot, bzw wie transferiere ich die Daten 
zum PC?

gruß Martin

von Blue F. (blueflash)


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Ich antworte mal im Firmwarethread, damit das hier nicht zu offtopic 
wird...


Beitrag "Re: Wittig(welec) DSO W20xxA Open Source Firmware (Teil5)"

von Martin H. (marndra)


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Danke für den Tipp mit der Verbindung fürn Screenshot, ja es ist 
vermutlich so, dass ich das DSO danach aktiviert habe. Ich probiers heut 
Abend nochmal.

Jetzt warum ich hier schreibe.
Was kann ich alles tun um HW zu verbessern.
habe was gelesen von nem Piggypack um die Auflösung zu verbessern?

Auch in SW Setup mit dem Widerständen?
Wo muss ich die Umlöten und vor allem was bewirken die 
Widerstandsunterschiede?
Woher bekomme ich diese?
Typ 605? Toleranz 1% ?

Sorry für die vielen Fragen, bin noch nen Noop ;-)

gruß Martin

von Blue F. (blueflash)


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Martin Haßlöcher schrieb:

> Was kann ich alles tun um HW zu verbessern.
Oh da gibt es Einiges. Angefangen bei größeren Lüftern, Kühlkörpern auf 
den ADC, LEDs für die Triggeranzeige, Änderungen an der 
PWM-Signalgenerierung für den externen Trigger, die Addon Eingangsstufe 
oder die Widerstandsbestückung am Eingangsverstärker.

> habe was gelesen von nem Piggypack um die Auflösung zu verbessern?
Das ist etwas aufwändiger und wurde bislang meines Wissens erst von zwei 
oder drei Leuten implementiert. Meine Platinen liegen hier auch noch und 
warten auf den Einbau...

> Auch in SW Setup mit dem Widerständen?
Das ist eine relativ einfache Möglichkeit den Frequenzgang des Gerätes 
gerade zu biegen und das Verhalten bei höheren Frquenzen zu verbessern. 
Es gab eine Zeit lang unterschiedliche Widerstandskombinationen die 
ausprobiert wurden, daher ist im Hardwaremenü noch ein weiterer Eintrag 
vorhanden. Empfohlen ist aber die Kombination 2 x 24,9 Ohm / 1 x 174 
Ohm.
Originalbestückung ist 2 x 0 Ohm / 150 KOhm. Ich habe bei mir statt der 
174 Ohm einen 180 Ohm Widerstand mit Tendenz zu 178/179 Ohm eingebaut, 
da ich hiervon eine 5000er Spule rumliegen habe.

> Wo muss ich die Umlöten
Rückseite der Hauptplatine. D.h. Du mußt diese ausbauen. Kurze 
Ausbaubeschreibung hier:

Beitrag "Re: Wittig(welec) DSO W20xxA Hardware (Teil 2)"

> Woher bekomme ich diese?
Ich kann Dir welche zuschicken, brauche dafür Deine Adresse...

> Typ 605? Toleranz 1% ?
0603 / 1%

> Sorry für die vielen Fragen, bin noch nen Noop ;-)
Kein Problem, dafür haben wir diesen Thread ja - und waren wir nicht 
alle mal Einsteiger?

Gruß Hayo

von Blue F. (blueflash)


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Aus gegebenem Anlaß noch ein Hinweis zur Löterei an den 
SMD-Widerständen.

Die Dinger sind so klein, dass man schon etwas spezielle Ausrüstung für 
die Bearbeitung braucht.

- ein geregelter Lötkolben mit sehr feiner Spitze sollte es schon sein. 
Die Temperatur sollte bei ca. 315 Grad liegen. Die Chinaboys bieten da 
mittlerweile ganz anständige Lötstationen an. Mit einer Dachrinnenlöte 
richtet man unter Umständen ziemliche Schäden auf der Platine an.

- sehr empfehlenswert ist die Verwendung von Lötpaste mit einem 
Flußmittel welches hinterher nicht entfernt werden muß. Bei mir hat sich 
CR 44 bewährt.
Wenn man Bauteile verwendet die man von Teileträgern abgelötet hat kann 
es auch ohne gehen, bei neuen Bauteilen geht es nur mit Lötpaste.

- auch wenn ihr sonst keine Brille tragt - hier ist eine optische Hilfe 
fast unumgänglich. Eine starke Lupenbrille (Uhrmacher) kann schon gehen, 
besser ist ein Auflichtmikroskop. Da gibt es das günstige 
USB-PC-Mikroskop das hier einige benutzen oder auch ein richtiges 
Standmikroskop welches ich bevorzuge. Nur mit solchen Hilfmitteln kann 
man wirklich alle Details beim Löten erkennen. Zum Thema USB-Mikroskop 
gibt es ( im 1. Teil) einige Beiträge.

Beitrag "Re: Wittig(welec) DSO W20xxA Hardware"


Hab bei der Gelegenheit auch gleich den Hinweis zur Lage der Widerstände 
gefunden:

Beitrag "Re: Wittig(welec) DSO W20xxA Hardware"

Gruß Hayo

von Jörg H. (idc-dragon)


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Hallo, mich gibt's auch noch, oder wieder!

Ich habe einen ziemlich stressigen Arbeitseinsatz hinter mir, der meine 
Freizeit deutlich eingeschränkt hat. Aber nun feiere ich Überstunden ab 
und kann mich mal intensiver unserem Projekt widmen.

Hayo W. schrieb:
> Am FPGA mußt Du erstmal nichts machen, das ist ein Projekt das noch in
> den Anfängen steckt und nochmal deutliche Verbesserungen verspricht.

Kleiner Protest, die Hardware ist 'eigentlich' fertig, zumindest für den 
2Kanäler. Bei Osoz gibt es noch einiges zu tun, wegen der 
unterschiedlichen Organisation des Samplespeichers, bzw. allgemein mehr 
Möglichkeiten. Die alte Hardware hat getrennte Speicher für jeden Kanal, 
die neue einen gemeinsamen pro FPGA. Mit der alten Hardware hatten wir 
im 'Normalfall' nur 4K Speichertiefe (Abtastrate <= 250MSa), weil beim 
erstebenswerten Betrieb mit nur einem ADC blöderweise 3 von 4 Bytes 
ungenutzt bleiben. Die neue Hardware hat (bei 8 Bit Auflösung) immer die 
vollen 16K, schaltet man einen Kanal ab kann der andere dessen Speicher 
mitnutzen und so kommen wir sogar auf 32K.

Heute habe ich für die Nios II Hardware eine Speichertest-Software in 
Assembler geschrieben, die in die 512 Bytes des Boot-ROMs paßt. (Mit Ach 
und Krach, nach viel Getüftel sind noch 2 Bytes frei.) So kann ich den 
gesamten Speicher testen, denn das Testprogramm selbst steht nicht im 
SRAM.
Es schreibt den Speicher mit Pseudo-Zufallszahlen voll und überpüft in 
einem zweiten Durchgang den Inhalt, macht Ausgaben auf RS232 und 
rudimentär mit den LEDs. So ein Durchlauf dauert nur 0,2 Sekunden (ich 
habe einen coolen Zufallsgenerator gefunden, der nur 3 Befehle braucht, 
ein LFSR), das Programm macht das in Endlosschleife mit immer neuen 
Werten.

Bisher keine Vorkommnisse, läuft stundenlang ohne Fehler, es sei denn 
man provoziert Kurzschlüsse am SRAM. Ich wollte 'schon immer' mal 
getestet haben, ob ich meinem Businterface trauen kann. Bisher mache ich 
das gedanklich für alle auftretenden gelegentlichen Instabilitäten 
verantwortlich, aber ich muß mir wohl einen neuen Schuldigen suchen! 
(Z.B. Software-Bugs?)

So long,
Jörg

von Blue F. (blueflash)


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Hi Jörg,

ich meinte mit den Anfängen auch eher den Gesamtstatus des Projektes. 
Dass die FPGA-Seite schon recht weit fortgeschritten ist wollte ich 
natürlich nicht unter den Tisch kehren. Nachdem ich jetzt in der 
aktuellen BF Firmware eigentlich alles implementiert habe was die 
Hardware noch so hergibt könnte ich eigentlich mal Funktionen für 
Hardwareunabhängigen Teil von OSOZ schreiben. Bräuchte nur mal eine 
Einweisung in den aktuellen Stand. Für den Anfang kannst Du mir auch 
einfach sagen was wir brauchen und wo ich das implementieren soll.

Gruß Hayo

von Ben L. (elecblu)


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mal zurück zu meinem Spike Problem 
(Beitrag "Re: Wittig(welec) DSO W20xxA Hardware (Teil 2)").
Habe endlich etwas Zeit gefunden und konnte das ganze mit Eisspray 
tatsächlich auf die ADCs vom 2. Kanal eingrenzen (20°C Raum -> Spikes, 5 
Minuten warmlaufen -> keine Spikes, Eis auf ADC Chip -> Spikes 2. Kanal 
z.B. 200mV).
Leider brachte Nachlöten aber keine Abhilfe.
Das ganze tritt jetzt wie gesagt auch bei normaler Raumtemperatur und 
den entsprechenden Zeitbasen "immer" auf, also ohne aufwärmen geht da 
nichts mehr. Wie ich eingangs schon schrieb, das war vor einem Jahr 
nicht der Fall, das wäre in diesem Maße definitiv aufgefallen. (Weswegen 
ich ein Timing Problem in der Software/ FPGA Design ausschließe). 
Übrigens brauchte wie zu erwarten war das Einspielen des Original- FW 
Dump keine Besserung.
@sar brachte das bei dir wirklich Dauerhaft Abhilfe? Weil ansonsten 
waren unsere Probleme fast identisch.
Werde jetzt mal als nächstes die ADC Bausteine tauschen.

von Jörg H. (idc-dragon)


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Hallo Ben,

nein, tu dir das nicht an, die ADCs sind unschuldig, es ist wirklich ein 
Timing-Problem.
(Mal davon ab braucht es eine Infrarotlötanlage um sie zu wechseln, die 
haben unten drunter ein großflächiges Thermopad. Ist nicht ohne Risiko.)

Ich hatte die Spikes am Anfang auch weniger, jetzt mehr, und zudem bei 
hohen Abtastraten auch Bildstörungen.
Mit dem neuen FPGA-Design ist der Spuk verschwunden, alles sauber.

Das Originaldesign hat eine haarsträubende Architektur, der Signalteil 
arbeitet mit den vollen 250 MHz, was das FPGA klar überfordert. Das neue 
Design arbeitet mit halbem Takt und doppelter Breite. So bleibt das 
Timing in legalen Grenzen.

Jörg

von Ben L. (elecblu)


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aber die ADCs sind doch auf 250Mhz spezifiziert (zugegeben, Maximum) und 
auch nur an denen habe ich einen thermischen Einfluss. Das FPGA kann ich 
abkühlen wie ich will.
Warum entsteht ein Timing Problem zwischen September (Oszi funktionierte 
OHNE jegliche Spikes) und Dezember (siehe Beiträge).
Habe doch auch mittlerweile rausgefunden, dass es jetzt auch bei 20°C 
auftritt und auch OHNE Signal Spikes auf der Nulllinie vorhanden sind 
(Kanal 2).
Alterung oder Defekt des ADC Chips daher für mich nicht auszuschließen 
(Mit Heissluft geht das Auslöten, klar ein Risiko hat man immer).

von Jörg H. (idc-dragon)


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Die Temperatur beeinflußt natürlich das Timing, verschiebt es in 
gewissen Grenzen. Das heißt aber nicht, daß das Bauteil was du gerade 
abkühlst/erwärmst und wo sich ein Effekt zeigt auch defekt ist.

Das originale Gesamttiming ist halt völlig kritisch. Ich kann dir nur 
von meinen Erfahrungen berichten...
Die ADCs sind zwar für 250 MHz, dabei bleibt es auch mit dem neuen 
Design, aber das FPGA nur in der Theorie (in einzelnen Bereichen), 
praktische Designs erreichen das nicht.

Vor irgendwelchen Hauruck-Aktionen würde ich an deiner Stelle mal das 
neue FGPA-Design ausprobieren. Dazu brauchst du Quartus, oder auch nur 
die Standalone-Programmer Software von Altera, und entweder den 
Slog-Treiber oder einen USB-Blaster.

Nochmal zur Löterei:

Mit Heißluft alleine würde ich da nicht dran. Da muß man den Chip schon 
arg überhitzen damit auch die Unterseite und die Platine dort heiß genug 
wird, es besteht die Gefahr das die Platine im offenen Bereich überhitzt 
und "Blasen schlägt", sich die Lagen trennen, Durchkontaktierungen 
aufreißen.

Mit einer Anlage die zusätzlich Unterhitze kann schon eher.

Jörg

von Luc (Gast)


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Guten Morgen, Ben L.,Jörg H. und all jene die an dem Projekt beteiligt 
sind Welec!

@Ben L.

Ich glaube, dass Jörg richtig ist, der ADC sind unschuldig.
Mir ist auch aufgefallen Probleme, zufällige Spitzen, die vollständig, 
aber nichts war gebrochen.
Das Problem äussert sich mehr oder weniger stark nach den Situationen.
Firmware Hayo entwickelt haben sich enorm verbessert, das Problem, aber 
es hat nicht gelöst komplett.
In der Tat, als er Jörg schreibt und andere vermuten, die gleiche Sache, 
es Fehler in der Konstruktion des FPGA (Timing) sein.
Ich weiß auch nicht empfehlen, mit dem Schweißgerät zu intervenieren.
Es wäre gefährlich und wahrscheinlich vergebliche.
Viel besser, zu versuchen das neue FPGA Design von Jörg & C. und sehen, 
was passiert, dann werden wir sehen, ob er nicht mit Schweißgerät 
eingreifen.
Würden Sie immer pünktlich zu sein, nichts überstürzen.

Frohe Ostern an alle!

Mit freundlichen Grüßen,

Luc

von Andy R. (andreas_r68)


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Auch ich habe bei WSCOP auf eBay ein W2022A erstanden. Da ich mich hier 
im Forum schon informiert hatte wusste ich ungefähr was ich zu erwarten 
hatte. Tatsächlich ist das Gerät Dank Hayos Software eine feine Sache 
und ich freue mich zu lesen, dass die Entwicklung weiter geht.
Es ist schon ein großer Schritt von meinem 70er Jahre HM207 mit HZ36 
Vorsatz zu einem echten 2-Kanal Gerät. Nur an das Rauschen auf den 
Signalen muss ich mich noch etwas gewöhnen.

Hier die Daten des Geräts das ich erhalten habe:
Model: W2022A
Hardware Version: 8C7.0E
FlashID: C293

Im Moment läuft 1.2.BF.6.4.C6 und das erfreulich geschmeidig.

Ich habe etwas weiter oben in Thread die Tipps an Martin gelesen, dazu 
anderswo auch Vorschläge für zusätzliche Abschirmung.
Gibt es im Forum einen W20xxA Noob-Thread, damit wir Einsteiger nicht 
immer in die produktiv-Threads reingrätschen?

Viele Grüße
Andy R.

von Blue F. (blueflash)


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Hallo Andy,

willkommen an Bord.

> Gibt es im Forum einen W20xxA Noob-Thread, damit wir Einsteiger nicht
> immer in die produktiv-Threads reingrätschen?

Nein sowas gibt es nicht, aber es wäre eine Idee. Vielleicht mag ja 
einer der frischen W2000A Besitzer so einen Thread anlegen und den Link 
hier posten? Ich beantworte da auch gerne alle Fragen die einen als 
Neubesitzer so beschäftigen, unter anderem auch zu den zusätzlichen 
Funktionen die unsere alternative Firmware so bietet.

Gruß Hayo

von Blue F. (blueflash)


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Und hier ist der Link zum WELEC Einsteiger-Thread, den Andy 
freundlicherweise ins Leben gerufen hat:

Beitrag "Wittig(welec) DSO W20xxA Einsteiger"

Hayo

von Blue F. (blueflash)


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Wie im Einsteiger-Thread angekündigt bin ich zur Zeit eher 
hardwarelastig am arbeiten und suche eine Möglichkeit das Rauschen in 
den Griff zu bekommen. Soviel zu diesem Zeitpunkt schon mal vorweg - ich 
habe eine Möglichkeit gefunden, die recht einfach zu realisieren ist und 
das Rauschen deutlich reduziert.

Um das Ganze noch rund zu machen arbeite ich im Augenblick an einer 
Frequenzgangkorrektur die den Frequenzgang glattbügelt. Ohne die 
Korrektur steigt die Amplitude ab 50MHz um etwa 10% an.

Ich werde meinen Mod demnächst mit einer angepassten Firmware hier 
vorstellen.

Gruß Hayo

von Guido (Gast)


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Hmmh, 10 % in der Amplitude ist doch unter 1 dB. Übertreib mal
nicht, das rächt sich meist an anderer Stelle. ;-) Ein
Präzisionsinstrument wird das Welec sicher nicht werden.

Grüße, Guido

von Luc (Gast)


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Schönen Sonntag, Hayo und all jene, die an dem Projekt beteiligt sind 
WELEC.

Hayo W. schrieb:
>Um das Ganze noch rund zu machen arbeite ich im Augenblick an einer
>Frequenzgangkorrektur die den Frequenzgang glattbügelt. Ohne die
>Korrektur steigt die Amplitude ab 50MHz um etwa 10% an.

Hayo, meinst du ein Software-Update für Geräte, die noch den 
ursprünglichen Widerstände Fabrik?
Es scheint mir, dass mit den neuen Widerstände 24,9/174 Ohm, und bereits 
mit denen von 24,9/150 Ohm Frequenzgang im Durchlassbereich flach sogar 
übertraf 50MHz.

Mit freundlichen Grüßen,

Luc

von Blue F. (blueflash)


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Hi Luc,

You are right, but due to my newest hardware modification there is a 
little failure in the frequency response. it is not so bad but I have an 
idea to compensate it. I will present this solution in detail in some 
days, but so far I can say it is working well and the noise is much 
better with it.


Regards

Hayo

von Luc (Gast)


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Gut Nachmittag, Hayo und all jene, die an dem Projekt beteiligt sind
WELEC.

Hayo W. schrieb:
>but due to my newest hardware modification there is a
>little failure in the frequency response.

Do you mean the change of the resistors?
What is frequency where you detect the greater inconsistency?
And, how great is it?

Hayo W. schrieb:
>it is not so bad but I have an idea to compensate it.

All that who it can help to improve our DSO is welcome, so thank You for 
the aid!

Hayo W. schrieb:

>I will present this solution in detail in some
>days, but so far I can say it is working well and the noise is much
>better with it.

Okay Hayo, we will see.
However, about the noise matter, I think a good solution already is the 
pickaback developed by Branadic.
But like I wrote before all that who it can help to improve our DSO is 
welcome, so thank You for the aid!
But like I wrote before all things who can improve our DSO are welcome. 
;-)

Have a good afternoon Hayo.

Mit freundlichen Grüßen,

Luc

von Blue F. (blueflash)


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Luc schrieb:
> However, about the noise matter, I think a good solution already is the
> pickaback developed by Branadic.

Yes indeed, but for all those who didn't get one or those who prefer a 
simple solution with good result this may be an interesting possibility 
to modify the DSO for a better result. This solution only needs a few 
SMD resistors and 2 or 4 SMD capacitors.

The only requirement is the eqipment for soldering SMD parts.

So long

Hayo

von Jörg H. (idc-dragon)


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Für alle die den made-from-scratch Thread nicht lesen, ich habe jetzt 
eine erste Version des neuen FPGA-Designs und passende Alpha-Software 
veröffentlicht:
Beitrag "Re: made from scratch Firmware für Wittig/Welec Oszilloskop W20xxA"

Viel Spaß beim Ausprobieren!
Jörg

von Blue F. (blueflash)


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Da es hier ja momentan ziemlich ruhig ist, gibt es von mir wieder einige 
Vorabinfos zur Hardwaremod. - Stand der Dinge:

Die Dimensionierung für die neue Verstärkung ist jetzt entgültig. Es muß 
nur ein einziger Widerstand zusätzlich geändert werden und der ist ganz 
in der Nähe der anderen beiden 0 Ohm bzw. 24.9 Ohm Widerstände.

Die neue Verstärkung nutzt jetzt den zur Verfügung stehenden Bereich 
optimal aus, ohne in den nichtlinearen Bereich des letzten AD8131 zu 
kommen der die ADC-Eingänge treibt. Die obersten und untersten 38 Stufen 
bleiben außerhalb des sichbaren Bereichs. Der Skalierungsfaktor ist 
jetzt deutlich günstiger und das Rauschen insbesondere bei den 
ungeliebten 1er und 2er Spannungsbereichen erheblich weniger.

Die Screenshots zeigen einen meiner Tests: Das SDS8102 dient als 
Referenz, das W2014A läuft noch mit der normalen 24.9/180 Ohm 
Bestückung, das W2022A hat die neue BF Mod drin und auch schon eine 
Frequenzgangkompensation, die schon gut funktioniert (sieht man am 
Überschwinger). Leider setzt diese noch zu früh ein, da mir der passende 
Kondensator (4.7pF) fehlt und ich einen etwas größeren Wert nehmen 
mußte. Ist aber bestellt und kommt Anfang nächster Woche.

Die Frequenzgangkompensation ist optional, da der Amplitudenfehler mit 
maximal 10% nicht allzu schwer ins Gewicht fällt. Ohne Kompensation muß 
nur ein Widerstand ausgelötet werden, mit Kompensation muß dieser 
Widerstand und ein Kondensator ausgetauscht werden.

Jetzt werde ich mal die Doku in Angriff nehmen und die Firmware 
überarbeiten.

Gruß Hayo

von Lothar M. (lme)


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Thumbs up!

Super, Hayo!
Das sieht seeeehr gut aus.

Lothar

von Blue F. (blueflash)


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Hallo Allerseits,

während das Essen so vor sich hinköchelt noch der Stand der Dinge an der 
Analogfront. Während die Dimensionierung für die 200 MHz Geräte fertig 
ist und ich sehr zufrieden bin mit dem Rauschen und dem Amplitudengang, 
macht mir die 100Mhz Serie etwas zu schaffen.

Wie man auf dem Amplitudengang sehen kann ist das W2022A schön linear 
mit nur geringen Abweichungen. Zum Vergleich habe ich das SDS8102 mit 
vermessen. Sieht auch nicht besser aus. Das W2014A mit identischer Mod 
stürzt aber bei 15MHz steil ab und durchschlägt bei 70MHz die -3dB 
Grenze (3dB = 50%)

Da die aktiven Bauteile in beiden Geräten die Gleichen sind, haben 
Wittigs hier wohl an einer schwer zu findenden Stelle einen Tiefpass 
eingebaut. Den versuche ich zur Zeit zu finden. Sachdienliche Hinweise 
sind willkommen.

Zur Aufheiterung mal ein Blick auf meinen Messplatz :-)


Gruß Hayo

von Jörg H. (idc-dragon)


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Hayo W. schrieb:
> Da die aktiven Bauteile in beiden Geräten die Gleichen sind, haben
> Wittigs hier wohl an einer schwer zu findenden Stelle einen Tiefpass
> eingebaut. Den versuche ich zur Zeit zu finden. Sachdienliche Hinweise
> sind willkommen.

Wie gesagt, ich halte das FPGA-Design selbst für verdächtig, die 
mögliche Filterei da drin. Bitte versuche das mit dem Nios II Design, 
denn da wissen wir woran wir sind.
Wenn du im Aquire-Menü (der Button mit dem Rechtschreibfehler ;-) den 
Aliasfilter ausschaltest sieht du in allen Bereichen die echten Samples.

Jörg

von Blue F. (blueflash)


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Ok das ist ein Ansatz. Bevor ich mir da unter dem Mikroskop einen Wolf 
suche werde ich mal das neue Design checken. Kann man den Signalpegel 
irgendwo anpassen? Das erspart mir die Umrechnerei.

Gruß Hayo

von Jörg H. (idc-dragon)


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Was meinst du mit "Signalpegel anpassen"?
Es gibt die üblichen Vertikalablenkungen.

Ferner kannst du die rohen Samples auf RS232 rausschreiben lassen.

Jörg

von Blue F. (blueflash)


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Es gibt doch eine Skalierung, bzw. Skalierungsfaktoren, die müßten wegen 
der abweichenden Verstärkung angepasst werden. Ein Vergleich ist 
natürlich auch so möglich, da es ja nur um den relativen Frequenzgang 
geht. Da der Signalgenarator selbst auch nicht ganz linear ist, kann man 
mit absoluten Werten etwas genauer arbeiten, aber um zu prüfen ob der 
Abfall auch schon bei 15 MHz losgeht reicht es natürlich locker aus.

Hayo

von Blue F. (blueflash)


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Übrigens - etwas offtopic - habe ich festgestellt, dass die Einsteller 
(Kondensatoren) unter der Abdeckung alle (alle 8 Stück) auf einer Seite 
nicht richtig verlötet waren. Das äußerte sich beim Einstellen darin daß 
das Signal manchmal mit einem Schlag eine andere Form hatte.

Dabei fällt mir ein, dass ich neulich in einem meiner Beiträge gesagt 
hatte, dass die beiden Einsteller oberes und unteres Teilsignal 
beeinflussen. Stimmt aber nicht. Es wirkt sich immer nur auf den oberen 
Signalteil aus - allerdings der obere Einsteller für die 5er Bereiche 
und der untere für die 1er und 2er Bereiche. Es funktioniert wie beim 
Tastkopf, wenn das Rechtecksignal gut aussieht ist es ok. Heißt keine 
Zacken nach oben und auch keine runden Ecken.

Hayo

von Blue F. (blueflash)


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So, nachdem ich mir einen Wolf gesucht und gemessen habe haue ich hier 
mal eine Verschwörungstheorie raus ;-)

Ich konnte den Verursacher des starken Abfalls im Frequenzgang eindeutig 
als OPA656 ausmachen, oder zumindest das Bauteil das sich als solcher 
ausgibt. Direkt am Eingang gemessen ist der Amplitudengang wie er soll. 
Direkt am Ausgang gemessen fällt er stark ab (-3dB bei 70 MHz). Alle in 
der Nähe befindlichen Bauteile habe ich geprüft, da ist nirgends ein 
Tiefpass versteckt.

Meine konspirative Vermutung ist, dass sich unter der Haube des mit B56 
gelabelten Bauteils etwas anderes verbirgt. Auffällig ist, dass das 
Gehäuse nicht wie das normale TI Gehäuse in meinem 200 MHz Gerät 
aussieht, sondern eher grob behauen mit einer grünen Lackmarkierung und 
der Schriftzug ist eingraviert und nicht gedruckt (siehe Bilder).

Das wirkt auf mich eher wie ein Chinateil.

Ich bin jetzt am Überlegen ob ich mal bei RS oder bei Digikey einen 
OPA656 oder wenn möglich einen OPA653 bestellen und den ersatzweise 
einbaue.

Hat jemand Erfahrung mit Bestellungen bei Digikey? Kann man da 
problemlos als Privatperson einzelne Teile bestellen?

Gruß Hayo

von Michael (Gast)


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Hayo W. schrieb:
> Hat jemand Erfahrung mit Bestellungen bei Digikey? Kann man da
> problemlos als Privatperson einzelne Teile bestellen?

Lange nicht mehr gemacht, sollte aber funktionieren. Allerdings sind die 
Versandkosten mit 18€ etwas happig, wenn man unter 65€ bestellt, so dass 
es lohnt, sich für Kleinkram an eine Sammelbestellung ranzuhängen.
http://www.digikey.de/de/de/mkt/how-to-order.html (ganz unten)

von Blue F. (blueflash)


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Ach ja,

interessant wäre zu erfahren ob andere bei ihren Geräten das Gleiche 
beobachten konnten bzw. können, nämlich bei den 200er Geräten die 
normalen bedruckten Bauteile und bei den 100ern die Bauteile mit 
gefrästem Schriftzug und grünem Punkt.

Wer also seine Kiste auseinandernimmt kann ja mal gucken und Rückmeldung 
geben.

Hayo

von Klaus D. (Gast)


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also... bei meinem 2012A sind auch die laserbeschrifteten OPAs verbaut, 
wobei der Punkt auch gelasert aber nicht farblich markiert ist.

Gruss Klaus

von Blue F. (blueflash)


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Ahh, danke für die Info. Ich werde wohl einfach mal einen bestellen und 
austauschen, dann haben wir Gewissheit.

Hayo

von Klaus D. (Gast)


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Hier unter http://www.ti.com/product/opa656 kannst Du problemlos 3 
Samples bestellen. Wir werden bei dem OPA656 bleiben müssen, weil nur 
der für eine Verstärkung von 1 geeignet ist.

Gruss Klaus

von branadic (Gast)


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Klaus D. schrieb:
> Wir werden bei dem OPA656 bleiben müssen, weil nur
> der für eine Verstärkung von 1 geeignet ist.

Kann man so nicht stehen lassen, der OPA659 ist pinkompatibel, wurde 
seinerzeit ebenfalls diskutiert und ist auch unity gain stable.
Allerdings und das ist auch der Grund warum die neue Eingangsstufe 
entwickelt worden ist, ist das Konzept der Verstärkung im Welec 
ungünstig konzipiert.
Das da ein als OPA656 gelabeltes IC mit anderem Inhalt in den 100MHz 
Geräten arbeiten soll kann ich mir nicht vorstellen, das würde ja schon 
an Produktfälschung grenzen.
Mir ist aber nicht verständlich warum man versucht die Hardware zu 
verschlimmbessern, wenn es doch seit Ewigkeiten eine fertig entwickelte 
Alternative gibt. Absolut unklar.

von Blue F. (blueflash)


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branadic schrieb:
> Mir ist aber nicht verständlich warum man versucht die Hardware zu
> verschlimmbessern, wenn es doch seit Ewigkeiten eine fertig entwickelte
> Alternative gibt. Absolut unklar.

Ganz einfach, weil es darum geht mit einfachen Mitteln eine akzebtable 
Alternative zu bieten. Die von mir demnächst vorgestellte Lösung ist 
bedeutend einfacher zu realisieren (als die Addon Platine) und günstiger 
mit durchaus gutem Resultat. Zudem ist die Addon Platine auch nur 
begrenzt verfügbar soweit ich das mitgekriegt habe.

Die originale Eingangsstufe ist eigentlich gar nicht so schlecht 
konzipiert, nur wurde im Detail gepfuscht und dadurch ein schlechtes 
Ergebnis erzielt. Der OPA656 ist eigentlich eine gute Wahl und immer 
noch fast konkurenzlos was das Rauschen bei einem JFET-Eingang angeht. 
Näheres in der Doku. Einzige interessante Alternative wäre der OPA653, 
leider ist der aber etwas schwer zu beschaffen.

Gruß Hayo

p.s. danke für den Tip mit den Samples Klaus, das werde ich mal 
probieren.

von branadic (Gast)


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Hayo W. schrieb:
> Ganz einfach, weil es darum geht mit einfachen Mitteln eine akzebtable
> Alternative zu bieten.

Was du als akzeptable Alternative anpreist nenne ich verschwendete Zeit, 
die Hardware ist selbst für ein 8bit Scope vollkommen falsch konzipiert 
worden.

Hayo W. schrieb:
> Zudem ist die Addon Platine auch nur
> begrenzt verfügbar soweit ich das mitgekriegt habe.

Die Sourcen sind frei verfügbar und die Leiterplatte kann von jedem 
jederzeit reproduziert werden.


Hayo W. schrieb:
> Die originale Eingangsstufe ist eigentlich gar nicht so schlecht
> konzipiert, nur wurde im Detail gepfuscht und dadurch ein schlechtes
> Ergebnis erzielt.

Dann hast du das Konzept eines Eingangsverstärkers für ein DSO offenbar 
noch nicht verstanden und welche Teile das Rauschen in welchem Maße 
bestimmen. Auch nicht welche Maßnahmen notwendig sind, um das Rauschen 
zu begrenzen und wie man einen flachen Frequenzgang realisiert.
Eine große Hobbykasse und gutes Equipment ersetzt das notwendige KnowHow 
eben doch nicht.

Hayo W. schrieb:
> Der OPA656 ist eigentlich eine gute Wahl und immer
> noch fast konkurenzlos was das Rauschen bei einem JFET-Eingang angeht.

Auch das ist so nicht richtig, aber ich lass dich in deinem Glauben. 
Vielleicht studierst du das Datenblatt noch einmal richtig und 
vergleichst mit anderen Bausteinen.

von Blue F. (blueflash)


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branadic schrieb:

> Was du als akzeptable Alternative anpreist nenne ich verschwendete Zeit,
> die Hardware ist selbst für ein 8bit Scope vollkommen falsch konzipiert
> worden.
Wenn man mit weniger als 5 Euro und etwas Bastelaufwand einen geraden 
Frequenzgang mit wenig Rauschen bekommt sehe ich das schon als 
Alternative.

> Die Sourcen sind frei verfügbar und die Leiterplatte kann von jedem
> jederzeit reproduziert werden.

Stimmt, aber der Aufwand ist erheblich höher bei der Herstellung und 
beim Einbau und nicht jeder kann oder will diesen Aufwand treiben. Es 
sollen ja auch beide Lösungen unterstützt werden und nicht als 
Konkurrenz gesehen werden.

> Dann hast du das Konzept eines Eingangsverstärkers für ein DSO offenbar
> noch nicht verstanden und welche Teile das Rauschen in welchem Maße
> bestimmen. Auch nicht welche Maßnahmen notwendig sind, um das Rauschen
> zu begrenzen und wie man einen flachen Frequenzgang realisiert.
Dazu nimm Dir doch einfach die Zeit und lies mal die Doku sobald ich sie 
fertig habe. Wie immer bin ich für konstruktive Kritik in jeder Form 
empfänglich. Sollte das was ich da zusammengetragen habe nicht stimmen, 
lasse ich mich gerne eines Besseren belehren.

> Eine große Hobbykasse und gutes Equipment ersetzt das notwendige KnowHow
> eben doch nicht.
Deine Antworten entbehren nicht eines gewissen Charmes :-). Aber 
natürlich stimmt das auch. Ich kann Dir aber versichern, dass ich mich 
als diplomierter Elektroingenieur im Bereich 
Datentechnik/Nachrichtentechnik schon mit diesen Themen näher 
auseinandergesetzt habe. Wie gesagt meine Ausführungen zu diesem Thema 
sind in Kürze verfügbar und dann kann jeder für sich beurteilen ob das 
eine Alternative ist oder nicht.

> Auch das ist so nicht richtig, aber ich lass dich in deinem Glauben.
> Vielleicht studierst du das Datenblatt noch einmal richtig und
> vergleichst mit anderen Bausteinen.
Ist geschehen, und die Konstruktion mag nicht das Optimum darstellen, 
ist aber nicht so schlecht wie man angesichts des momentanen Ergebnisses 
vermuten könnte. Es ist durchaus möglich mit leichten Änderungen ein 
Ergebnis zu erzielen, welches für ein Oszi in dieser Preisklasse 
durchaus ganz respektabel ist. Ich denke es ist allen klar hier, dass 
ein Vergleich mit High End Geräten im Kilo-Euro Bereich auch nicht 
angemessen ist.

Als Schlußsatz möchte ich nochmal sagen, dass die Addonplatine eine 
interessante Möglichkeit darstellt und konstruktiv der originalen Lösung 
auch vermutlich überlegen ist, aber der direkte Vergleich mit meiner 
einfachen Lösung könnte schon interessant sein.

Gruß Hayo

von branadic (Gast)


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Ich will hier keine Schlammschlacht vom Zaun brechen, aber gewisse 
Dingen müssen einfach mal gesagt werden.
Über Jahre hinweg entsteht für mich der Eindruck als wolltest du dich 
mit dem Welec "unsterblich" machen und alles was dir dabei in den Weg 
kommt wird entweder aktiv boykottiert oder man sitzt die Sache so lange 
aus, bis die Stimmen wieder verschwinden.
Wenn dem so sein sollte, dann frage ich mich warum du das nicht ganz 
klar hier auch so schreibst und warum du dir dafür eine öffentliche 
Plattform wähltst und nicht eine eigene "Heil dir Hayo"-Plattform 
aufsetzt. Ein Projekt lebt nun einmal davon das alle eine gemeinsame 
Lösung vorantreiben und nicht jeder sein Ding durchzieht. Da bleiben 
persönliche Interessen nun mal zum Teil auch auf der Strecke.
Das was hier passiert ist, dass sämtliche nicht Hayo-Lösungen 
schlichtweg unter den Tisch gekehrt werden. Du schreibst zwar, dass du 
Alternativen generieren möchtest, Fakt ist aber, dass du deine Lösung 
und nur deine damit nach vorn treibst und das, das unterstelle ich ganz 
öffentlich, hat System. Variantenbildung ist bis zu einem gewissen Grad 
vertretbar, dieser ist hier allerdings schon lange überschritten. Aber 
schauen wir uns das doch mal historisch an:

Zunächst entstand die BF-Firmware, von dir.
Nach einiger Zeit wurde eine neue Eingangsstufe von einer anderen Gruppe 
entwickelt. Dann ging es darum die neue Eingangsstufe in die BF-Firmware 
zu impementieren. Die Hardwareentwicklung hat dir dazu sogar fertig 
aufgebaute Platinen zukommen lassen, die bis heute irgendwo bei dir ihr 
Dasein fristen. Jemand anderes hat sich dann der Implementierung 
angenommen.
Dann ging es um die Abschlusswiderstände, auch hier wurde klar die 
Bestückung vorgegeben. Was aber macht Hayo? Er bildet Varianten, nur um 
sich von den anderen abzusetzen.
Osoz entstand, ein Konkurrent zu deiner BF-Firmware, mit einigen neuen 
Möglichkeiten. Hayo hilt an seiner Entwicklung fest.
Bald wurde ein neues FPGA-Design aufgesetzt. Du hast zwar beteuert in 
diesem Zug Osoz aktiv zu unterstützen und BF auf Eis zu legen, das hast 
du bis heute aber nicht konsequent umgesetzt und verfolgst weiterhin 
deinen Weg mit altem Design und deiner Firmware.
Jetzt nimmst du dich der Hardware an, wohl wissend das es eine deutlich 
bessere Lösung bereits gibt, die jedoch nicht von dir stammt.
Und nun sag mir, dass du "nur Alternativen" schaffen willst. Ist es 
nicht langsam mal an der Zeit an einem gemeinsamen Strang zu ziehen?

Denn sind wir mal ehrlich, wer in der Lage ist an der Hardware herum zu 
löten ist auch in der Lage die Huckepackplatine einzubauen. Zudem hätte 
man sich zusammen tun können und Platinen fertigen und bestücken lassen 
können. Das wurde meines Wissens nach auch mal diskuiert. Der Einbau ist 
reine Fleißarbeit und selbst da hätte man sich, bei Leuten die das nicht 
hinbekommen, arrangieren können.
Genug Huckepackplatinen wurden jedenfalls seinerzeit versendet, nur da 
von der Softwarefraktion keine Unterstützung kam dürften viele 
Bauteilsätze noch in irgendwelchen Schubladen liegen.

Dein Ingenieurstitel hin oder her, den habe ich davon mal ab auch, 
analoge Schaltungstechnik hin zu HF-Technik und rauscharme 
Signalvorverarbeitung sind ein eigenes Themengebiet. Wenn das nicht 
vernüftig konzipiert und umgesetzt wird ist alles zu spät und kann auch 
auf der digitalen Seite nicht mehr rekonstruiert werden, da sind wir uns 
doch hoffentlich einig?

Das man, gerade heutzutage, mit dem Welec keinen Preis mehr gewinnen 
kann brauchen wir nicht zu diskutieren, dafür ist die Hardware 
mittlerweile zu sehr veraltet und nicht mehr zeitgemäß. Daher will auch 
niemand das Gerät mit einem modernen Midrange DSO vergleichen. Aber wenn 
schon substanzielle Schaltungsteile einfach in ihrer Struktur falsch 
konzipiert worden sind, dann muss man doch einsehen, dass man sich von 
diesem Konzept verabschieden muss und der besseren und auch bezahlbaren 
Lösung vorziehen.

Aus irgendeinem Grund hast du in diesem Projekt eine Guru-Rolle 
zugeschrieben bekommen und in dieser Rolle ignorierst du alles was nicht 
von dir kommt anstatt dem Teamgeist entsprechend die beste Lösung voran 
zu treiben. Stattdessen werden unzählige Varianten geschaffen und 
niemand gebietet dem Einhalt. Das kann einfach nicht im Sinne eines 
Projektes sein.
Aus heutigem Standpunkt muss man klar sagen, dass einiges hätte besser 
laufen können, wenn man sich, entsprechend dem Projektmanagement, 
gemeinsame Ziele definiert hätte.
Wenn man aber den Verlauf aus der "One Man Show"-Perspektive betrachtet 
ist alles richtig gelaufen, denn genug Mitstreiter sind zwischenzeitlich 
abgesprungen, sicherlich auch vornehmlich aus den von mir genannten 
Gründen.

von Blue F. (blueflash)


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branadic schrieb:
> Ich will hier keine Schlammschlacht vom Zaun brechen

Mein lieber branadic, genau das tust Du hier aber. Wenn ich nicht so 
zurückhaltend reagieren würde hätten wir hier längst eine solche 
Schlammschlacht.

Um es aber auf den Punkt zu bringen: Wir gehen da wohl von zwei völlig 
verschiedenen Voraussetzungen aus! Ich mache die Sachen hier einfach 
deswegen, weil ich Spaß daran habe an technischen Lösungen zu tüfteln 
und an elektronischen Geräten zu basteln. Ich behalte mir dabei 
ausdrücklich vor, mir zu den Sachen eigene Gedanken zu machen und eigene 
Lösungen auszuarbeiten.

Meine Lösungen sehe ich dabei keinesfalls als das einzig Wahre an und 
ich will auch keinesfalls andere Lösungen herabwürdigen oder verdrängen. 
Wenn das mein Anliegen wäre, würde ich den Support in der Firmware 
einfach rausnehmen.

Wie ich in der Vergangenheit schon mehrfach sagte, behalte ich mir aber 
vor, wo ich meine Prioritäten setze, wenn ich in meiner Freizeit an 
Software oder Hardware entwickle. Dass viele Andere von den 
Entwicklungen die ich gemacht habe profitieren freut mich sehr, aber das 
ist eigentlich nur ein schöner Nebeneffekt und kein Selbstzweck. Über 
anerkennende Worte freue ich mich dabei genauso wie über konstruktive 
Kritik.

Speziell zum aktuellen Hardware-Mod frage ich mich wo Dein Problem 
liegt.

Hast Du schon mal daran gedacht, dass der Eine oder Andere weder das 
Geld noch den Aufwand in Kauf nehmen möchte die anspruchsvolle Lösung 
mit der Addonplatine umzusetzen, aber mit dieser einfachen Modifikation 
evtl. die Möglichkeit hat aus seinem Gerät noch etwas herauszuholen.

Beide Varianten werden in der Firmware unterstützt und jeder kann sich 
selbst anhand der zur Verfügung stehenden Informationen überlegen welche 
Lösung er bevorzugt.

Deine Angst, dass sich keiner mehr für die Addon Platine interessiert, 
halte ich für unbegründet. Da beide Lösungen auf unterschiedliche 
Ansprüche und Möglichkeiten zugeschnitten sind sehe ich das Eine als 
Ergänzung zum Anderen und es werden sich für beide Varianten 
Interessenten finden.

Ich würde mich freuen wenn Du, trotz Deiner Vorbehalte, meine 
Ausführungen sobald ich sie hier zur Verfügung stelle, objektiv bewerten 
würdest. Konstruktive Kritik oder Hinweise zu Fehlern sind dabei auf 
jeden Fall erwünscht.

Ich wünsche einen schönen restlichen 1. Mai

Hayo

von Blue F. (blueflash)


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Klaus D. schrieb:
> Wir werden bei dem OPA656 bleiben müssen, weil nur
> der für eine Verstärkung von 1 geeignet ist.

Ich habe da noch den OPA653 im Auge. Der Frequenzgang gefällt mir sehr 
gut und er hat ebenfalls einen JFET-Eingang. Er hat noch weniger 
Eingangsrauschen als der OPA656 und eine extrem schnelle Anstiegszeit. 
Die Verstärkung ist zwar mit 2 fest vorgegeben, aber das würde mit 
wenigen Änderungen zu meiner Mod passen.

Ich habe, Deinem Tip folgend, gleich mal 3 OPA656 und 3 OPA653 bestellt. 
Da gibt es dann wieder schön was zu experimentieren. Ich werde 
berichten...

Hayo

von Blue F. (blueflash)


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Hier wie angekündigt die Doku zu meiner Hardwaremodifikation. Es war 
doch etwas mehr Arbeit als ich dachte, alle Informationen zusammenzu 
tragen und in eine ansprechende Form zu bringen. Die beste aller 
Ehefrauen war schließlich noch so nett alles zu überlesen und 
Verbesserungsvorschläge beizusteuern.

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Dear english speaking DSO-owners, the english version of this docu is 
still under construction, but will be available soon.
!-------------------------------------------------------------------

In der Vergangenheit wurden verschiedene Änderungen vorgenommen und 
teilweise quasi auf Zuruf Bauteile getauscht ohne dass der Grund für 
alle offensichtlich war. Mit dieser Dokumentation möchte ich etwas Licht 
ins Dunkel bringen, damit jeder selbst abwägen kann welche Änderung für 
ihn sinnvoll ist und welche nicht.

Zum Anderen biete ich hier einen Dimensionierungsvorschlag an, der bei 
mir recht gute Resultate gezeigt hat. Sollte ich in der Doku irgendwo 
einen kapitalen Bock geschossen haben bitte ich um entspechende 
Hinweise.

Konstruktive Kritik oder weiterführende Ideen sind jederzeit willkommen.

Leider führt die Begradigung des Frequenzganges bei den 100MHz Geräten 
zu einer weiter reduzierten Bandbreite. Ich prüfe zur Zeit noch wie die 
Begrenzung der Bandbreite auf 100MHz zu beseitigen ist. Besitzer eines 
solchen Gerätes sollten daher vielleicht noch etwas abwarten bevor sie 
in Erwägung ziehen an ihren Geräten Änderungen vorzunehmen.

Viel Spaß beim Lesen und evtl. beim Löten

Hayo

von Michael D. (mike0815)


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Hallo Hayo,
schicke Doku und nicht so steril verfasst ;-)

...bis hierher bin ich schon mal gekommen:
"Original findet sich hier ein 1.5KΩ
Widerstand (Kennzeichnung 154)."
Der Abschlußwiderstand müsste da wohl den Wert 150k(154) entspricht 
15+4x0=150000 Ohm, haben...

Gruß Michael

von Blue F. (blueflash)


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Hi Michael,

Du hast natürlich Recht, da ist mir doch tatsächlich eine Null abhanden 
gekommen. Der resultierende Lastwiderstand zusammen mit den parallel 
liegenden ADC-Eingängen ergibt sich dann korrekterweise aus 150K||1.1K 
was dann mit 1.09K so ziemlich dem Eingangswiderstand der vier ADC 
entspricht. Das werde ich mal korrigieren bevor die englische Fassung 
rausgeht. Wenn Euch noch mehr auffällt gleich raus damit, damit ich das 
auch noch vorher geradeziehen kann.

Danke

Hayo

von Rainer W. (rawi)


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Hallo Hayo,

sehr schön gemacht :-)

Beim ersten Durchstöbern deiner Doku ist mir aufgefallen, dass in Bild 1 
und 5 die Widerstände vor dem MAX gar keine Namen abbekommen haben - 
Absicht?

Gruß
Rainer

von Blue F. (blueflash)


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Jein,

der Abschlußwiderstand hat in dem Schaltplan auf den ich mich beziehe 
tatsächlich keinen Namen, ich nenne ihn daher im Text einfach RA, die 
beiden Längswiderstände R31 und R32 habe ich tatsächlich vergessen zu 
beschriften.

Werde ich aber auch nachholen, soll ja nett aussehen.

Danke
Hayo

von Blue F. (blueflash)


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Ok, hier auch gleich die korrigierte Fassung.

In der Zwischenzeit habe ich auch von einem Mitstreiter das Angebot 
bekommen die Übersetzung zu übernehmen, was ich sofort dankend 
angenommen habe.

Dadurch kann ich mich jetzt um die Aktualisierung der Firmware kümmern, 
die dann in Kürze verfügbar sein wird.

Hayo

von Blue F. (blueflash)


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Ach ja,

was mir jetzt nachträglich aufgefallen ist - ich bin gar nicht weiter 
auf den genutzten Auflösungsbereich eingegangen. Im 5V Bereich wird die 
verfügbare Auflösung bis zum Anschlag ausgenutzt.

Wem das zu progressiv ist und wer lieber etwas Reserve haben möchte, der 
kann beim Abschlußwiderstand RA auch 300 Ohm oder 270 Ohm bestücken. Der 
kleine Unterschied in der Verstärkung läßt sich im Hardwaremenü mit dem 
Gain-Regler einfach ausgleichen.

Das werde ich in die nächste Version des Dokuments mal mit aufnehmen.

Hayo

von reingasmann (Gast)


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Gibts es einen Phasengang von vorher/nachher?

Gruß

von Blue F. (blueflash)


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Nein, den habe ich ehrlich gesagt nicht gemessen. Das wäre aber eine 
Idee den ebenfalls zu prüfen. Bislang wurde die Priorität da mehr auf 
den Amplitudengang gelegt. Aber auf jeden Fall nicht unberechtigt die 
Frage.

Gruß

Hayo

von Blue F. (blueflash)


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Hier die überarbeitete Fassung mit den Erklärungen zur Auflösung im 
Ergebnisteil.

Hayo

von Martin H. (marndra)


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Hallo Hayo,

danke für diese tolle Anleitung!
Werde das mal machen, die 24,9Ohm von dir kann ich ja dann direkt 
verwenden.
Müssen denn alle Widerstände 1% Tol haben?
Ev. solte man das in der Anleitung ergänzen?

Jetzt frag ich mich nur wie ich das Kalibrieren machen soll, hab kein 
Frequenzsimulator?(800 Euro sind mir dafür doch etwas zuviel)

von Blue F. (blueflash)


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Martin Haßlöcher schrieb:

> Müssen denn alle Widerstände 1% Tol haben?
Nein, aber bei der von mir verwendeten Dimensionierung ist der 5er 
Bereich soweit ausgequetscht, dass man evtl. bei größeren Toleranzen 
insbesondere bei R14 damit rechnen muß, dass die Auflösung von 256 
Stufen nicht mehr den ganzen Bildschirm nutzt. Dann würde ein voll 
ausgesteuertes Signal nicht mehr den Gridrand erreichen. Ist nicht 
schlimm, aber eigentlich nicht das was wir wollen.

Beispiel:

Wenn R14 mit 200 Ohm 5% Toleranz hat, kann der Wert 190 Ohm betragen 
aber auch 210 Ohm. In diesem Fall wäre der höhere Wert auf jeden Fall 
besser, denn die Verstärkung ist V = 1 + (187 Ohm / R14).

Also bei 210 Ohm -> V = 1.89 und bei 190 Ohm -> V = 1.98

Bei 190 Ohm wäre also die Verstärkung auf jeden Fall zu hoch. Man kann 
natürlich die Widerstände ausmessen (habe ich auch gemacht) und nur 
welche mit geeigneten Werten nehmen. Weiterhin muß man damit rechnen, 
dass bei größeren Toleranzen auch Unterschiede zwischen den Kanälen 
entstehen. Je kleiner die Toleranzen bei den Widerständen, desto 
akkurater das Ergebnis, wobei egal ist, ob man das selbst ausmisst oder 
gleich Bauteile mit kleinen Toleranzen verwendet.

> Jetzt frag ich mich nur wie ich das Kalibrieren machen soll, hab kein
> Frequenzsimulator?(800 Euro sind mir dafür doch etwas zuviel)

Also die Siganlform kann man notfalls auch mit einem ganz kurzen Draht 
von der BNC-Buchse zum Probe Comp einstellen (siehe Bild). Das ergab bei 
mir ein sauberes Signal, auch wenn es etwas verwegen aussieht. Also 
möglichst kurz und keine Abschirmung.

Den Signalpegel kann man mit einer Gleichspannungsquelle und einem 
Voltmeter prüfen und gegebenenfalls mit dem Gain-Regler einstellen (dran 
denken den Kanal auf DC zu stellen).

Hayo

von Daniel G. (Gast)


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Hallo Hayo,

da werd' ich mir wohl bei der nächsten Teile-Bestellung ein paar 0603er 
SMD Bauteile mit einpacken.

Danke für die Mühe und die hervorragende Dokumentation.

Für deine Bemühungen in Sachen Firmware kann man dir ja sowieso schon 
kaum genug danken.

von Blue F. (blueflash)


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Danke für die Blumen :-)

Die englische Version ist dank der Hilfe von Andy auch schon fast fertig 
und wird hier in Kürze erscheinen.

The english version is nearly finished and will be available soon. 
Thanks to Andy who helped with his really good english.

Hayo

von Blue F. (blueflash)


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Hier die nochmals überarbeitete deutsche Fassung,

auch hier zu finden:

http://sourceforge.net/projects/welecw2000a/files/Hardware/Modifications/?

von Blue F. (blueflash)


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...and the english version. Thanks to Andy for the translation. The file 
can also be downloaded here:

http://sourceforge.net/projects/welecw2000a/files/Hardware/Modifications/?

Hayo

von Blue F. (blueflash)


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Chaka!

Hatte ich doch recht! Der OPA656, der in den W201xA (100MHz Welecs) 
werkelt ist ein Fake. Damit wäre die angezogene Handbremse gefunden.

Gestern kam die langersehnte Post von TI. Drin waren 3 x OPA656 und 3 x 
OPA653 die ich als kostenlose Samples bestellt hatte.

Also gleich drangesetzt und gelötet und dann Messreihen gefahren - 
Ergebnis:

Mit dem neuen OPA656 von TI ist mein W2014A jetzt ein W2024A. Die 
Besitzer von 100MHz Geräten können sich also freuen, da durch einfaches 
Tauschen der OP-Amps ein Upgrade möglich ist.

Weiterhin habe ich mein W2022A mit den OPA653 bestückt. Nach Anpassung 
der Firmware lief auch das völlig problemlos. Details und Doku zu beiden 
Mods  kommt natürlich noch...

Schöne Pfingsten

Hayo

von Rainer W. (rawi)


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Hayo W. schrieb:
> Hatte ich doch recht! Der OPA656, der in den W201xA (100MHz Welecs)
> werkelt ist ein Fake. Damit wäre die angezogene Handbremse gefunden.

Das ist allerdings ein ziemlicher Hammer. Herzlichen Glückwunsch :-)
Da werden sich einige freuen und ein neues Typenschild aufbringen müssen 
;-)

Schöne Pfingsten, Rainer

von Michael D. (mike0815)


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Inwiefern ist dieser ein Fake? Wird er als OPA656 bezeichnet bzw. was 
sagt der Aufdruck, oder ist es einfach nur ein anderer OPAmp-Typ ?

Gruß Michael

von Blue F. (blueflash)


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Der Schriftzug auf dem Bauteil (B56) weist es als OPA656 aus. Die 
technischen Daten passen aber nicht dazu. D.h. es ist einfach ein 
anderer umgelabelter OP mit weniger Bandbreite, oder irgendein 
China-Nachbau mit entsprechend schlechten Kenndaten. Die Bandbreite 
dieses OP's liegt bei ca. 70 - 80MHz, während der originale OPA656 je 
nach Verstärkung (V = 2 bis 1) 200 - 500MHz Bandbreite hat.

Ich bin auch etwas erstaunt über diese Methode die Bandbreit künstlich 
zu beschneiden. Ich hätte da eher mit einem versteckten Hochpass 
gerechnet, der die Verstärkung beschneidet. Ich habe auch keine Ahnung 
wie man an solche umgelabelten Bauteile kommt.

Gruß Hayo

von felixh (Gast)


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Vieleicht haben die einfach nur Billige Bauteile gekauft, und so 
versucht den Schaden in Grenzen zu halten ;)

von Michael D. (mike0815)


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na ja, ich finde es schon eine Frechheit etwas zu verbauen, was drauf 
steht aber nicht drin ist!

von Blue F. (blueflash)


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Die Idee ist ja nicht neu, identische Geräte künstlich zu bremsen um 
mehrere Preissegmente zu bedienen. Die Chinesen machen das mit einem 
programmierbaren Eingangs-OP. Da kann man per Firmware einstellen welche 
Bandbreite das Gerät haben soll. Leider ist die Firmware nicht 
zugänglich...

Hayo

von Jürgen (Gast)


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Hallo zusammen,

hab eben mein W2012A lt. LB-Mod umgebaut.
Das das Gerät etwas rauschärmer wird, kann ich bestätigen. Z.B. tanzt 
die QM Pk-Pk Anzeige nicht mehr so stark wie vorher.

Hayo W. schrieb:
> Chaka!
>
> Hatte ich doch recht! Der OPA656, der in den W201xA (100MHz Welecs)
> werkelt ist ein Fake. Damit wäre die angezogene Handbremse gefunden.

Das kann ich leider ohne Messungen nicht so ohne weiteres bestätigen :-(
Die zwei OP656 im W012A sind in "guter",normaler Farbe beschriftet. Die 
hab ich deshalb erstmal drin gelassen. Vielleicht wurden die Geräte 
zunächst doch durchgemessen und dann in 100MHz/200MHz aussortiert?
Das kann ich erstmal nicht nachvollziehen mangels Messtechnik.
Bei Farnell (und TI) gibt es z.B. auch 2 Versionen des OP656. Eine N und 
eine NB Version, die sich aber wohl im Rauschen, aber nicht in der 
Bandbreite lt. Datenblatt unterscheiden sollen...

Beim 2-Kanaler gibt es in den SW-Versionen ab 6.0 noch ein paar kleine 
Probleme. Ich zaehle mal einfach auf:
- Default Setup geht erst mit dem 2. Mal drücken
- Kanal1 und teilweise Kanal2 zeigen falsche Nulllinien an.
- Nach Gerät aus und wieder ein, klemmt Kanal 1 auch am oberen Anschlag. 
Es sieht so aus, als ob die D/A-Wandler mit dem Einschalten nicht 
gesetzt werden. Die Anzeige CH1 kommt erst mt Betätigen von CH1 
Auflösung oder CH1 Lage auf seine Nulllinie zurück.
Beim W2024 tritt dieser Effekt nicht auf.

Gruß
Jürgen

von Jürgen (Gast)


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Habe mein W2024A jetzt auch auf LB-Mod umgebaut. Soweit so gut.

Aber, schöne Sch....
Alle vier OPA's mit grünem Punkt. Was heißt das nun wieder? :-(

Schönen Feiertag noch!

Gruß
Jürgen

von Blue F. (blueflash)


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Hallo Jürgen,

danke für die Rückmeldung. Also zu Deinem ersten Beitrag:

> Das kann ich leider ohne Messungen nicht so ohne weiteres
> bestätigen :-(   Die zwei OP656 im W012A sind in "guter",normaler
> Farbe beschriftet. Die hab ich deshalb erstmal drin gelassen.
> Vielleicht wurden die Geräte zunächst doch durchgemessen und dann in
> 100MHz/200MHz aussortiert?

Dazu war bei mir der Unterschied einfach zu groß. Die Bandbreite der 
originalen TI-Bauteile ist mehr als doppelt so groß! Eine solche 
Streuung kann sich kein renomierter Hersteller leisten.

> Bei Farnell* (und TI) gibt es z.B. auch 2 Versionen des OP656.
> Eine N und eine NB Version, die sich aber wohl im Rauschen,
> aber nicht in der Bandbreite lt. Datenblatt unterscheiden sollen...

Ja, ich habe die NB Variante bestellt.

> Beim 2-Kanaler gibt es in den SW-Versionen ab 6.0 noch ein paar kleine
> Probleme. Ich zaehle mal einfach auf:
> - Default Setup geht erst mit dem 2. Mal drücken
> - Kanal1 und teilweise Kanal2 zeigen falsche Nulllinien an.
> - Nach Gerät aus und wieder ein, klemmt Kanal 1 auch am oberen
> Anschlag.
> Es sieht so aus, als ob die D/A-Wandler mit dem Einschalten nicht
> gesetzt werden. Die Anzeige CH1 kommt erst mt Betätigen von CH1
> Auflösung oder CH1 Lage auf seine Nulllinie zurück.

Diese Probleme sind bei mir auf keinem meiner Geräte reproduzierbar. 
Kann es sein, das Dein Gerät ein Hardwareproblem hat?

> Beim W2024 tritt dieser Effekt nicht auf.

Das würde meine Vermutung erklären...


Zu Deinem zweiten Beitrag:

> Aber, schöne Sch....
> Alle vier OPA's mit grünem Punkt. Was heißt das nun wieder? :-(

Mach mal ein Bild von den Teilen. Wenn die genau wie die originalen 
TI-Bauteile aussehen, muß der grüne Punkt nichts heißen. Wenn nicht...

Ich halte es durchaus für möglich, dass hier ebenfalls die Billigteile 
eingebaut wurden. Sicher kann man natürlich nur sein wenn man das 
meßtechnisch überprüft. Hast Du evtl. jemanden im Bekanntenkreis mit 
einem Frequenzgenerator? Ansonsten vielleicht mit einem Quarz einen 
einfachen Generator selbst bauen.

Zu der LB-Mod:

Löte mal die Schirmbleche noch nicht wieder drauf. Ich prüfe gerade eine 
andere Bestückungsvariante. Bei meinen Tests mit den OPA653 (sehr 
vielversprechend!) habe ich festgestellt, dass der 330 Ohm 
Abschlußwiderstand anscheinend den Frequenzgang des letzten AD8131 immer 
noch etwas abschneidet. Bei Versuchen ohne Abschlußwiderstand (also 
komplett auslöten) hatte ich deutlich mehr Bandbreite als vorher. Dafür 
müssen aber dann die Verstärkung und evtl. die Frequenzgangkorrektur 
angepasst werden.

Also erst mal abwarten, ich bin arbeite dran...


Hayo

p.s. Ohne die Abdeckungen fängt sich Kanal 1 gerne ein übergelagertes 
Störsignal ein (vom Netzteil). also möglichst mit Kanal 2 testen. 
Ansonsten wenn vorhanden, das Messingschirmblech verwenden, (hatten sich 
ja einige hier besorgt) das hilft dagegen.

Falls jemand schon an seinen OPA's rumlöten will:

Nicht vergessen, dass diese einen FET-Eingang haben. Also auf jeden Fall 
statische Aufladung verhindern durch Erdung der Platine und der Hand die 
die Pinzette hält!

von Blue F. (blueflash)


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Hi,

hier noch mal ein Bild der beiden Bauteile im Vergleich. Die 
Originalteile sehen immer genau so aus. Wenn Eure Teile anders aussehen 
ist es ziemlich sicher kein richtiger OPA656.

Hayo

von Jürgen (Gast)


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Hallo Hayo,

Hayo W. schrieb:
>> Eine N und eine NB Version, die sich aber wohl im Rauschen,
>> aber nicht in der Bandbreite lt. Datenblatt unterscheiden sollen...
>
> Ja, ich habe die NB Variante bestellt.
>

Ich habe auch zwei mal NB neu hier. Die wollte ich in das W2012A 
einbauen...

>> Es sieht so aus, als ob die D/A-Wandler mit dem Einschalten nicht
>> gesetzt werden. Die Anzeige CH1 kommt erst mt Betätigen von CH1
>> Auflösung oder CH1 Lage auf seine Nulllinie zurück.
>
> Diese Probleme sind bei mir auf keinem meiner Geräte reproduzierbar.
> Kann es sein, das Dein Gerät ein Hardwareproblem hat?
>

Warum geht es dann aber nach dem ersten Betätigen  des Lagereglers CH1 
ganz normal. Ich meine mit dem Betätigen über die erste Raste des 
Offsetreglers springt die Anzeige auf die richtige Nulllinie zurück und 
läßt sich dann ordentlich verstellen. Bei einem Hardwarefehler sollte es 
dann auch nicht funktionieren, da der Datenweg der gleiche wie bei der 
Initialisierung ist.
Ich habe testweise sogar nochmal die originale V1.4 programmiert, um 
auszuschliessen, daß irgendwelche Stammdaten verschüttet gegangen sind. 
Kein Erfolg. Mit der BF5.10 war alles i.O.
Vielleicht hat aber auch die Hardwareversion einen Einfluss?
Mein 2024 hat 8C7.0H, das 2012 hat 1C9.0L. Inwieweit haben die 
Osoz-Optimierungen darauf vielleicht einen Einfluß?

>> Beim W2024 tritt dieser Effekt nicht auf.
>
> Das würde meine Vermutung erklären...
Ev. meine auch :-) Das hat aber erstmal Zeit!

Habe beide Geräte schon wieder mit Abdeckblechen usw. zusammengebaut :-(
Ich mache später mal Fotos von den OPA's. Bin aber die nächste Woche 
dienstlich stark eingespannt und das WE ist auch schon ausgebucht.
Ich werde mir einen Frequenzgenerator organisieren und dann wohl messen 
müssen, um die Unterschiede zu testen.

Jürgen

von Jörg H. (idc-dragon)


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Hayo W. schrieb:

> hier noch mal ein Bild der beiden Bauteile im Vergleich. Die
> Originalteile sehen immer genau so aus. Wenn Eure Teile anders aussehen
> ist es ziemlich sicher kein richtiger OPA656.

Hmm, ist das auch nicht vertauscht?
In meinem W2024 sind die mit den grünen Punkten und der größeren 
Schrift, in Guidos W2012 die ohne Punkt und mit kleinerer Schrift.

Generell ein interessanter Fund. Ich wußte gar nicht, das tatsächlich 
ein Unterschied in Hardware besteht, hätte auf längst ausnivellierte 
Softwareunterschiede getippt. Eigentlich unfaßbar, daß das so lange 
unentdeckt blieb...

Jörg

von Guido (Gast)


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Jörg H. schrieb:
> Eigentlich unfaßbar, daß das so lange
> unentdeckt blieb...

Naja, wer hat schon Zugriff auf zwei verschiedene Geräte? Aber
schon sehr interessant, Sherlock Holmes bei der Arbeit. :-))

von Blue F. (blueflash)


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Jörg H. schrieb:
> Hmm, ist das auch nicht vertauscht?
> In meinem W2024 sind die mit den grünen Punkten und der größeren
> Schrift, in Guidos W2012 die ohne Punkt und mit kleinerer Schrift.

Die Samples die TI mir geschickt hat, sehen genauso aus wie die Teile in 
meinem W2022A. Das Original auf dem Bild ist übrigens aus dem W2022A. Da 
würde ich mal sagen, dass einige von Euch mit falsch gelabelten Geräten 
ausgestattet sind. Traue ich den Wittigs ohne weiteres zu. Die haben 
vermutlich einfach die Billighardware in die 200 Mhz Gehäuse gepackt um 
den höheren Preis nehmen zu können. Wenn man das nicht so haargenau 
untersucht wie wir, kommt man ja auch nicht drauf. Und wenn ich nicht 
den direkten Vergleich beider Geräte gehabt hätten, wäre ich wohl auch 
nicht drauf gekommen - insofern hat Guido durchaus recht.

Übrigens sind bei mir nicht nur die Kanäle mit Fakes bestückt, sondern 
auch der externe Trigger. Beim W2014A war hier ebenfalls ein Chip mit 
grünem Punkt (-> gelber Müll ;-)) verbaut, während beim W2022A ein 
originaler Chip drinsteckt.

Übrigens, falls sich jemand mit dem Gedanken befasst die Chips 
auszutauschen - besorgt Euch den OPA653. Der hat wirklich gute 
Ergebnisse bei mir gezeigt. Geschätzte Bandbreite meines modifizierten 
Gerätes ~300MHz. Leider hört mein Generator bei 140 MHz auf. Bis dahin 
hat die Kennlinie aber keinen Abfall, sondern läuft unterhalb von 5% 
Abweichung Richtung höherer Frequenzen. Die Schätzung mit den 300 MHz 
entnehme ich den Kennlinien der AD8131 und des OPA653. Beide laufen 
ziemlich linear bis über 400MHz.

Das läuft bei mir schon soweit sehr gut, ich arbeite nur noch an einer 
Dimensionierung, die eine gemischte Bestückung OPA656/OPA653 erlaubt. 
Kombiniert mit den neuen NIOS II FPGAs dürften unsere DSOs ungeahnte 
Qualitäten erreichen.

Gruß Hayo

von Blue F. (blueflash)


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Übrigens, wer auf die Schnelle mal prüfen will welchen Chip er da 
verbaut hat muß nicht extra die Hauptplatine ausbauen. Es reicht wenn 
man den Deckel hinten abnimmt und dann beim USB-Anschluß nachsieht. Dort 
ist der Eingang des externen Triggers, der mit dem gleichen Bauteil 
bestückt ist. Kann man mit einer Lupe ganz gut erkennen.

Hayo

von Michael D. (mike0815)


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da ist eine Diode überbrückt, was hat das zu bedeuten?

von Blue F. (blueflash)


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Das ist der Mod für den externen Trigger, den Jörg mal vor einiger Zeit 
hier vorgestellt hat. Leider gibt es keine Doku als PDF soweit ich weiß. 
Vielleicht hat Jörg ja noch Unterlagen dazu? Müßte sonst auch hier im 
Thread zu finden sein, irgendwo weiter hinten...

Hayo

von Blue F. (blueflash)


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So, da ich im Augenblick nicht an der Hardware rumlöten kann, hab ich 
mal eine Doku zum Upgrade geschrieben.

Hayo

von Blue F. (blueflash)


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Michael D. schrieb:
> da ist eine Diode überbrückt, was hat das zu bedeuten?

Ich habe noch mal gesucht und festgestellt, dass ich selbst eine kleine 
Bilderdoku gemacht habe. Ich stelle die hier noch mal rein.

Der Effekt der Mod ist, dass der externe Trigger deutlich besser 
funktioniert.

Nebenbei kann man den OPA656 ganz gut erkennen, es ist hier das 
Original.

Hayo

von Blue F. (blueflash)


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Die Lötstation ist gestern angekommen und ich konnte dank des besch... 
Wetters weiter testen.

@Jürgen

Du kannst Deine Kiste lassen wie sie ist. Beim OPA656 hat es keinen 
Einfluß auf die Bandbreite, ob der 330 Ohm Abschluß drin ist oder nicht. 
Der begrenzende Faktor ist da der OPA656 selbst. Nur bei OPA653 bringt 
es was, da dieser mehr Bandbreite mitbringt und die Gesamtbandreite 
dadurch größer wird.

Hayo

von Jürgen (Gast)


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Hayo W. schrieb:
> Du kannst Deine Kiste lassen wie sie ist. Beim OPA656 hat es keinen
> Einfluß auf die Bandbreite...

Danke für die Rückmeldung. Bin aber sowieso noch nicht dazu gekommen.

Hayo W. schrieb:
> Ich habe noch mal gesucht und festgestellt, dass ich selbst eine kleine
> Bilderdoku gemacht habe. Ich stelle die hier noch mal rein.
>
> Der Effekt der Mod ist, dass der externe Trigger deutlich besser
> funktioniert.

Ich habe vor einiger Zeit schonmal den Plan überarbeitet und die neuen 
Bauelementewerte eingezeichnet sowie die Verbindungen lt. Erkenntnissen 
der alten SW-Anpassung korrigiert (war auf dem Originalplan mit Symbolen 
eine falsche Pinbelegung U18).
Das sollte hier auch weiter vorn zu finden sein. Trotzdem nochmal als 
.png

Gruß,
Jürgen

von Blue F. (blueflash)


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Danke Jürgen,

ich habe in den letzten Tagen übrigens diverse Variationen von 
Bauteilkombinationen getestet, aber die Bauteilempfehlung aus der LB-Mod 
hat einfach immer die besten Messergebnisse. Ich habe jetzt meine 
Abschirmungen auch wieder draufgelötet.

An dieser Stelle sei noch einmal darauf hingewiesen, dass dem Abgleich 
nach der Modifikation eine entscheidende Bedeutung zukommt.

Als kleines Beispiel:

Wenn Ihr bei einem 1KHz Rechteck einen kleinen Überschwinger von 10% an 
der Ecke der Flanke habt, heißt das, dass ihr bei einem 1MHz 
Rechtecksignal über die komplette Signalbreite einen Level mit 10% 
zuviel Amplitude habt. Also wirklich genau abgleichen, sonst könnt Ihr 
Euch die Frequenzgangkompensation schenken!

Hayo

von Blue F. (blueflash)


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Die Arbeiten an der OPA653-Mod sind abgeschlossen. Zur Zeit schreibe ich
noch die Doku. Quasi als Nebenprodukt ist noch eine kleine Verbesserung
zur Wärmeabfuhr an den FPGAs abgefallen für alle die lieber mit Bohrer
und Feile hantieren als mit dem Lötkolben (oder beides gerne machen).

Gruß Hayo

von wirehead (Gast)


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Völlig OT aber da es mir grade wieder einfällt:
wo bekommt man denn solche Litze womit im Welec die Fädelverbindungen 
gemacht wurden? Hatte letztens einen Sie*ens Stromrichter bei dem auch 
nicht mit Fädellitze gegeizt wurde. Das Zeug verarbeitet sich um längen 
besser als Teflon oder PVC Litze.

von Kurt B. (kurt)


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Hallo Leute!

Es gab ja mal eine Sammelbestellung für den Netzschalter. Sind davon 
noch vieleicht noch welche übrig? Einer würde mir schon reichen ;-)

Mfg,
Kurt

von Jörg H. (idc-dragon)


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Hallo Kurt,

man kann die auch bei Reichelt bestellen.
Ich meine es war dieser hier:
http://www.reichelt.de/Drucktaster-Druckschalter/MAR-1682-1101/3//index.html?ACTION=3&GROUPID=3277&ARTICLE=108198&SHOW=1&START=0&OFFSET=500&;
(Bestellnummer "MAR 1682.1101", falls der Link nicht geht.)

Ich hatte mal zwei bestellt, einen für mich (beim nächsten größeren 
Öffnen einzubauen), einen für jemand anders. Liegen zur Zeit noch rum, 
wenn's pressiert könnte ich dir einen schicken und bei nächster 
Reicheltbestellung wieder ergänzen.

Jörg

von eProfi (Gast)


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Hallo zusammen!
Kurt, dann bestell am besten gleich einen NTC (z.B. 33 Ohm) mit, dann 
halten Schalter und Gleichrichter ewig.
Ich finde bei Reichelt keine passenden.
Bürklin schon: z.B. 120 Ohm  3,5A  80E6712  Epcos B57364S0121M000  2,80

von Michael D. (mike0815)


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Ich fasses nicht. Damals hatte Reichelt die noch nicht im Programm, dann 
mußte ich die beim Conrad (20 Stck.) ordern, abgeholt und natürlich auch 
den Preis dafür bezahlt :-(((

http://www.conrad.de/ce/de/product/700252/Marquardt-Druckschalter-250-VAC-12-A-Serie-1680-16821101-2-x-EinAus

Sind noch welche da, jedoch wie das so ist, hatte sich die hälfte der 
Besteller nie mehr gemeldet...

Gruß Michael

von Kurt B. (kurt)


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Danke für das Angebot Jörg, aber es eilt nicht. Ansonsten würde ich 
Michael um einen Schalter erleichtern.
Auf die Jagd nach dem NTC werde ich mich auch machen.

Mfg,
Kurt

von Guido (Gast)


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Da hänge ich mich gleich mal ran: Michael du bekommt Post.

NTCs hatte ich bei Conrad mal ausgesucht, ist aber lange her,
wahrscheinlich ein, zwei Threads früher.

Grüße, Guido

von Blue F. (blueflash)


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Ich hätte ebenfalls Interesse an zwei NTCs

Gruß Hayo

von Alessandro C. (musashi)


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Hello,
I've originally posted my problem in the einsteiger section, but now 
repost it here seems more correct.

My oscilloscope (W2012A) had begun to constantly show (in the second 
channel)a sinusoid wave.
Even without the probe connected.
When I press "Quick Meas" I get 500Hz 27,8V pk-pk
What could be the cause of the problem?

Model: W2012A
HW Version: 8C7.0C
SW Version: 1.2.BF.6.7

Hardware settings are:

ADC Setup - Factory
Pre Gain - Factory
Gain - 1.000
ADC Driver - Assembler

Calibration done with open inputs, channel 1 working correctly

von WWWelec (Gast)


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Hello Alex,

I see very weird trigger setting in top of the screen, could be better 
anything else but pulse mode.
Trust me, try with other selection for trigger, it's better.
I guess and maybe it is possible that it could be the problem.

Another weird thing is about open inputs for calibration, indeed it 
should be performed short-circuiting them, never with open ones.
My two cents.

Victor

von Stefano M. (Gast)


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Hi people.
I'm a new Welec user and as such trying to retrieve informations about 
my Welec 2012A Google send me here.
I read a lot of interesting things and I would to make the bandwidth 
modification, but I have some questions.
OPA 656 or OPA 653?, what is the better?
Somewhere I read about adesive copper sheets used in order to improve 
noise's shield, what is their correct name and where can I get them?
I guess they are condictive copper on one side and insulated adesive on 
the other, I'm able to find only uninsulated version but I don't know 
their correct name and the manufacturer (3M?).
Also I would to install the new fpga design but before of that I'd like 
to know how save the original one as safety backup.
Can somebody help me?
Discussions seem to me almost death but I hope there will be a recovery, 
missing very little to the finish ribbon, cheer up!
Me and my 2012A never give up!
Thanks.

Stefano

von Blue F. (blueflash)


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Hi Stefano,

congratulations to your new DSO. I will try to answer your questions.

First point: discussions are not dead - this is only the "summer hole". 
When the days are shorter in the darker time of the year, the creative 
time is coming...

The bandwidth mod: The OPA653 is the better choice with more bandwidth. 
But these parts are more difficult to get. I ordered three of them as 
free sample from Texas Instruments (via homepage of TI).

Unfortunately the documentation for the OPA653 mod is not ready up to 
now due to lack of time. If you are interested in the OPA653 mod I can 
support you with some schematics, photos and instructions how to do it.

The copper shield I bought at Conrad, you can find under this link:

http://www.conrad.de/ce/de/product/529532/?insert_kz=VQ&hk=SEM&WT.srch=1&WT.mc_id=google_pla&gclid=CLSsoM6lsroCFcZd3godXigARQ

It is adhesive on one side and without insulation on the other side. It 
can be soldered without any problems.

The new FPGA design is just under construction and at this time not 
usable for productive purposes. Chief engineer for this project is Jörg. 
His ideas and the project progress can be observed in this thread:

Beitrag "made from scratch Firmware für Wittig/Welec Oszilloskop W20xxA"

Further interesting links are:

http://sourceforge.net/apps/trac/welecw2000a/wiki

http://sourceforge.net/projects/welecw2000a/files/Hardware/Modifications/


Regards

Hayo

von Stefano M. (Gast)


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Ciao Hayo.
Happy to see something is moving here.
I imagined that OPA653 was better.
I wonder if resistors are the same either for OPA656 than OPA653 or they 
are different.
I read some documents which described the modification using OPA656 but 
never using OPA653.
The modification who I know consist in 200ohm 1% SMD -0603 1 piece 
resistor, 100ohm 1% SMD -0603 1 piece resistor, 24.9ohm 1% SMD -0603 2 
pieces resistor, 330ohm 1% SMD -0603 1 piece resistor and 10pF 10% SMD 
-0603 1 piece capacitors for OPA656.
By the way, I wonder if the capacitor must to be a NP0 or C0G, rather 
than 5YV, X7R and so on in order to reach better results.
And again, I'd like to know about the resistors' tollerances, ie if 1% 
is enought or 0,05% and so on will be better.
Before I purchase the new operational amplifiers I'd like to know what 
other components  I need and where I have to place them, in orde to get 
an idea about the kind of work I will have to do.
Thank you for the hint about the adesive copper foil, I get it, I ever 
find type conductive on both sides.
And CONRAD is also near where I live!
I will take a look at the links you wrote, hoping also Jörg restart as 
soon to write about the new fpga design.
Me and my 2012A now are most happy, thanks.
I look forward.

Saluti,

Stefano (ITALY)

von Stefano M. (Gast)


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Ciao Hayo.
I forgot some things.
I have been in the TI web site in order to take a look at the data sheet 
of the OPA 653.
I  have seen several of the same component with different package 
(OPA653IDBVR, OPA653IDBVT, OPA653IDRBR, OPA653IDRBT).
Which one should I buy?
In the document "Optimizing_Thermal_Design_Part3.pdf" I read about 
thermo pad for the two fpga.
What is it exactly?
Which must be the size?
I guess the thickness is important, isn't so?
Grazie!

Stefano

von Blue F. (blueflash)


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Ciao Stefano,

the OPA653 is a IDBVT type. The further components you need are 
different from the OPA656 mod. You need less components (because some of 
them are integrated in the OPA), and some of the old components have to 
be desoldered because they are not needed anymore. Before you buy the 
OPA653 (about 5 - 8€ per part at digikey) try to order free samples. 
That was no problem in my case (I wrote that I need them for school 
purposes).

1% tolerance for the resistors is ok. If you take more tolerance (5%), 
the quality of the result might vary. If you take less it is ok but I 
think it is not necessary.

Although the documentation of the OPA653 mod is not complete yet, I can 
post the schematic and the components you need if you are interested in.

The thermo pads I used for the FPGAs are from an old power device which 
I disassembled. It is about 1 - 1,5mm thick and looks a bit like a 
stripe of plastic with foam in the core. A little bit more thickness 
seems to be no problem, because it is flexible and can be compressed a 
little bit. It has a low thermal resistance - that makes it able to 
transport the heat from the FPGA to the metal chassis. I don't know if 
you can buy it anywhere.

Saluti from Hamburg
to bella Italia

Hayo

von Stefano M. (Gast)


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Ciao Hayo.
Ok, OPA 653 have to be IDBVT type.
I will try to follow your suggestion, TI web site is under maintenance 
right now.
I am surely interested on the mod, so I would be happy to know all about 
it.
Until now I have read about the ones for OPA656 devices, never about 
changed operational amplifiers with the different OPA 653.
I have read documentations and measures about the changed components on 
OPA 656 devices and changed fake to good OPA 656, it seems to reach a 
great result among the real 200MHz bandwidth.
Also I read somewhere about the possibility to change the operational 
amplifiers in order to get more bandwith, something as about ~300MHz, 
and I need bandwidth (my hobby is ham radio) so I'd like to try it.
Somewhere else I have read of some little board developed by some user 
of the forum that improves the performances of the Welec.
If I'm not wrong the boards are discontinued and they aren't supported 
by firmware yet.
What was their bandwidth?
Somewhere in the forum I have read who the ADC831 are in the 400MHz 
bandwidth range just as the OPA 656 (500MHz bandwidth), so I guess that 
boards could reach at least ~350MHz, do you know?
OK, if 1% range for the tollerances of the resistors are good, then I 
will put an order of those.
But what about the capacitor?
C0G, NP0, X7R, Y5V or any else in order to compensate temperatures?
Please let me know.
However without I know all the components in the list I can not order 
anything, so I wait for an answer.
Sorry but I do not understand well about the thermo pads who I should 
buy.
Are they adhesive?
Otherwise how I stuck them on the fpga?
Do you think I could get something of them from a broken computer power 
supply?
Using a piece of metal stucked by thermal adhesive could be a good idea?
May be it is not because if the piece of the metal fall inner the Welec 
it could make short circuit.
I am sorry for the big amount of the questions!

Buon fine settimana,

Stefano

von Blue F. (blueflash)


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Hi Stefano,

the capacitors are NPO/COG types, like this one:

http://www.conrad.de/ce/de/product/457926/?insert_kz=VQ&hk=SEM&WT.srch=1&WT.mc_id=google_pla&gclid=CKmzuMeHtboCFcJb3godpRsAFA

These are the only ones that are suitable for our high frequency 
purposes.


The main factor for the bandwidth is the first OPA of the input stage 
(OPA656 in the original circuit layout).

The OPA656 has a bandwidth of 200MHz at the gain of ca. 2 which we are 
using. The OPA653 has a bw of 500MHz at a gain of 2. So the input stage 
is not longer the limiting factor, but the AD8131 cascade. A Bandwidth 
of 300 - 350MHz for our WELEC may be possible with the OPA653, but I 
don't have the test equipement to examine it. My Leader 3216 only makes 
140MHz maximum. My tests with a 100MHz puls generator look promising and 
the results where much better than with the original circuit layout.

The result with the add on board may be interesting also, but the OPA653 
mod is much cheaper and easier to realize. I will try to post all 
interesting informations for the mod here (I have to search first...).

The thermo pad - it is not adhesive and it is flexible like a piece of 
rubber. It will be fixed on the FPGA by the pressure of the metal 
chassis. A piece of metal is not a good choice, because it will be 
difficult to get the right thickness. If it is too thick, the metal 
chassis will press too hard on the FPG, and if it is too thin, there 
will be no thermal flow.

Power supplies may be a good source for these pads. They are offen used 
for cooling the power transistors. On the picture you can see some pads 
which I found in old power supplies.

E buona serata

Hayo

von reingasmann (Gast)


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Hi,
hattest du mal zeit einen Phasengang zwichen einem modifizierten und 
einem orginalkanal aufzunehmen?

Gruß
Niels

von Blue F. (blueflash)


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Hallo Niels,

nein leider nicht. Ich habe auch keinen Origanalkanal mehr. Mein W2014A 
habe ich mit der Low Budget Mod beglückt und dem Upgrade (also zum 
W2024A gepimpt). Meinem W2022A habe ich die OPA653 Mod verpasst. Somit 
lässt sich ein vorher nachher Phasengang bei mir nicht mehr durchführen. 
Da müsste sonst jemand ein originales Gerät beisteuern. Ich glaube ein 
Freund von mir hat noch zwei, das wäre also eine Möglichkeit. Evtl. kann 
ich da mal Vergleichsmessungen anstellen.

Diese Messungen sind auch nicht ganz einfach, da man dafür Leitungen an 
die Messpunkte anlöten muß um im laufenden Betrieb messen zu können.

Gruß Hayo

: Bearbeitet durch User
von Stefano M. (Gast)


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Ciao Hayo.
OK for the capacitors who have to be 4,7pF in value and NP0/C0G and 
+/-0,25pF as type and tolerance for the OPA 653 hardware modification.
So I guess also for the modification of the OPA 656 based Welec the 
capacitors have to be of the same kind, then 10pF/50V C0G or NP0.
Very well.
~300-350MHz of bandwith would be fine for me, honestly also the 200MHz 
range of the OPA 656 would be nice.
Sadly my 2012A have the fake OPA 656 so needing to change it and needing 
me more bandwidth I can get, would be better for me to use OPA 653 
modification.
Good to know about your measurements.
What I don't understand is when you wrote about the 100MHz pulse 
generator.
I need one in order to calibrate my Welec after its 
modification?(correct the distortions of the input stage using 5xx/div 
and 1xx-2xx/div trimmer capacitors).
And why are 100MHz enought for a instrument who if that goes wrong is in 
the 200MHz range of bandwhidt?
Sorry, I don't understand it.
I knew that the bandwidth of the oscilloscopes is checkable with a radio 
frequency calibrated sine wave generator.
OK for the thermo pads, I get it now, thank you.
I think I know where I can get some of those, very well.
Now I'm very impatience to see and understand the whole modification.

Buona Domenica.

Stefano

von Blue F. (blueflash)


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Ciao Stefano,

only short reply because I have to make the dinner.

Stefano M. schrieb:
> So I guess also for the modification of the OPA 656 based Welec the
> capacitors have to be of the same kind,

Yes this is correct, COG and NPO are two different names for the same 
part.

For the pulse generator 100MHz is only the main frequency. The sub 
frequencies (hidden in the rectangle signal) go up to 500MHz and the 
rise time which is an important parameter of our dso, is 2.4ns. With 
your original dso the pulse will look more like a sinus wave than a 
rectangle. With more bandwidth the form becomes more and more a 
rectangle. And that is what happens with all signals that are not only a 
sinus signal. They become distorted if the bandwidth is too small.

More information for the 653 mod will come soon...

Hayo

von Blue F. (blueflash)


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Ok, here is the OPA653 Mod.

The part numbering is the same as in the Low Budget Mod. You have to 
desolder C12, R22, R21, Ra, U3 (optional, but recommended). Following 
Parts have to be exchanged with new values:

R13 = 390 KOhm
R14 = 100 Ohm
R31/R32 = 24.9 Ohm

OPA656 -> OPA653


Regards

Hayo

: Bearbeitet durch User
von Stefano M. (Gast)


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Ciao Hayo.
Thank you alot, interesting mod.
Only few things.
1)
In previous posts there has been talk about a 4,7pF NP0/C0G capacitor.
Since the net formed by C12, R22 and R21 has been removed also that 
capacitor has been deleted, so by now we need no any capacitor when 
doing the modification, is it right?
Why has it been removed?
We do not need any compensation element like in the case of modification 
with OPA 656?
2)
Again in previous posts there has been explained the importance to 
correctly close the ADC8131's output on the right impedance value so 
there was it as Ra.
By now Ra is missing, why?
3)
For the mod is supposed to use one piece OPA 653 for each channel of the 
oscilloscope, so 2 or 4 depending from the model.
Actually we need to change also the operational amplifier in the EX 
Trigger circuitry, but how we have to do the modification there?
Need we only to replace OPA 656/fake OPA 656 with the new OPA 653 or are 
there also need some modifications?
I guess isn't so good improve input channels leaving out the EX Trigger 
input, isn't so?

Grazie e alle prossime.

Stefano

von Blue F. (blueflash)


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Ciao Stefano,

a lot of questions....ok, here we go:

> so by now we need no any capacitor when
> doing the modification, is it right?

Yes correct, no capacitor is needed for the OPA653 mod. You only need 
some for the mod with the OPA656.

> Why has it been removed?
> We do not need any compensation element like in the case of modification
> with OPA 656?

C12, R22 and R21 are not needed anymore, because:

1. The feedback resistor is integrated in the OPA653 (R21)
2. The frequency response of the OPA653 is much better than the OPA656s. 
So we don't need any compensation (R22/C12 - see attached diagramms).

> By now Ra is missing, why?
The reason is described in the Low Budget Mod on page 4. In short: Ra is 
reducing the bandwidth of the last AD8131. This has been done in the 
past to correct the bad frequency response of the OPA656. In the LB-Mod 
this is done by the compensation network R22/C12.
For the OPA653 there is no compensation needed and we want to use so 
much bandwidth as possible given by the AD8131.

> Need we only to replace OPA 656/fake OPA 656 with the new OPA 653 or are
> there also need some modifications?
For the external trigger we only need to replace the fake against the 
original OPA656. This works good because in this case it is not so 
important to get all spectral components. For special triggering as 
searching for spikes it recommended to use the internal trigger.

Saluti da Hamburg

Hayo

von Stefano M. (Gast)


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Ciao Hayo.
Grazie for the informations.
So the capacitor of which we was talking about was refered to be one for 
the OPA 656 modification, but should not it be 10pF?
We were talking about a 4,7pF capacitor , so is require OPA 656 
modification a 10pF or 4,7pF?
Or again you mean 9,4pF as parallel of two 4,7pF capacitors should be 
better than single 10pF?

Ok for the missing of the C12, R22, R21 net, now I understand it.

Interesting the matter about Ra because actually it is one of the 
culprits in the lack bandwidth cause AD8131 can't reach its 
specification.
I get it, before I knew nothing about that.

Ultimately only way to improve EX Trigger in Welec which they have fake 
OPA 656 it is to change fake with good, there isn't any way to put OPA 
653 that perhaps improve performances even there.
I get it.

Grazie mille!

Stefano

von Blue F. (blueflash)


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Ciao Stefano,

Stefano M. schrieb:
> We were talking about a 4,7pF capacitor , so is require OPA 656
> modification a 10pF or 4,7pF?

That was only an example. It was the first one I found in the catalogue 
with the correct type without paying attention to the value.

The correct values you can find in the LB-Mod (OPA656 Mod) on the last 
page.

> there isn't any way to put OPA
> 653 that perhaps improve performances even there.

May be it is possible, but the result is not in proportion to the 
effort. So I decided to take the OPA656.


Saluti

Hayo

: Bearbeitet durch User
von Errico (Gast)


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Thanks Hayo, for your information, I have already asked as sample 
3xOPA653 at TI web page.
I have Welec2022A already with low budget mod inside and latest 
firmware.

I understand that need to change (R13) to 390 kohm, R14 to 100 ohm & 
remove Ra and R21, R22, C12 and U3.

I don't understand the effects of this OPA653 upgrade on the external 
trigger. (I have original external trigger circuit)

von Blue F. (blueflash)


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Hi Errico,

this seems to be a misunderstanding. There is no need to change the 
trigger circuit if you have an original OPA656 build in. As I wrote this 
is working properly. The only case in which I would recommend a 
replacement is if your OPA656 has a green point in one corner of the 
case (that is the sign for the fake).

In my W2022A are also working two OPA653 for the channels and one OPA656 
in the external trigger circuit.

If you want to improve your external trigger, there are some other parts 
that have to be exchanged (some capacitors, and one diode to bypass). 
The idea is from Jörg if I remember right, but there are some 
descriptions from me here in the hardware thread.

Regards

Hayo

: Bearbeitet durch User
von Errico (Gast)


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Ok Hayo, I did not know that there is an op656 in the trigger circuit, 
I'm going to check if it is "good" or a fake device.

It seems to me (I'm not sure, mmmm) to have seen the component with the 
green dot in the two channels circuit, however I will replace these with 
the OP653's soon as they arrive from the USA ...

And yet I thought the fake version of OP656 should be present only in 
the 100 MHz DSO and not in the 200 MHz.

Ciao

Errico !

von Jörg H. (idc-dragon)


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The green dots are not a reliable indication for bandwidth limited "fake 
chips".
The chips in my W2024 have green dots, too, but it's not limited. (At 
least I think so, I'm pretty sure I would have noticed.)

Jörg

von Blue F. (blueflash)


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Errico schrieb:
> And yet I thought the fake version of OP656 should be present only in
> the 100 MHz DSO and not in the 200 MHz.

That is not for shure! The original TI-devices don't have a green dot 
and the case looks very different from the case of the fakes. So my 
suspicion is, that there are also 200MHz devices that have these faked 
parts with limited bandwidth (think they are cheaper and WELEC thought 
that no one will realize it).


@Jörg
Did You measure your frequency response? It might be interesting...


Hayo

: Bearbeitet durch User
von WWWelec (Gast)


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Hello Jörg,

You are right but I suspect it may be due lack in the production line of 
the fake chips so someone it's better than other, they are fake though.
I have seen some 2012 that had inside what we can suppose to be fake 656 
(green dot) and their effectively bandwidth wasn't so bad compared to 
the non fake.
The problem I verified with them was in sensitivity, not in the bandwith 
limit.
When performing high frequency measures I  got smaller amplitude of the 
signal using 2012 (green dot 656) than 2022 (genuine 656), but bandwith 
was pretty close one another.
In short I have seen 2012 where their related bandwidth behaviour was 
pretty similar to 2022, only difference it was on the amplitude of the 
signal even with high frequencies near 200MHz where the attenuation 
would be greater talking about  ~100MHz devices.
My two cents.

Victor

von Blue F. (blueflash)


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Ich habe die Doku für die OPA653 Mod mal in eine anständige Form 
gegossen. Falls noch Fehler oder so drin sind bitte ich um Rückmeldung.

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
The english version is under construction and will be available soon.
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Hayo

: Bearbeitet durch User
von Michael D. (mike0815)


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moin Hayo,

("ans", statt "an das"?) :-)

Was ist das denn für eine zerknitterte Folie auf den Schirmblechen, 
bringt das was?

Sehr schöne Anleitung!!!

Gruß Michael

von Blue F. (blueflash)


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Moin Michael,

das ist selbstklebende Kupferfolie. Etwas weiter oben habe ich einen 
Link zur Bezugsquelle gepostet (Conrad). Ich habe den Analogteil beider 
Geräte komplett abgeschirmt. Größere Lücken habe ich mit Blechen 
überbrückt, kleinere mit der Kupferfolie. In teureren Geräten ist sowas 
Standard, da der Analogteil sonst zum Radioempfänger mutiert. Es sieht 
nur etwas zerknittert aus, da ich die Folie für die Modifikation ja 
wieder entfernen mußte. Da kommt dann schon die eine oder andere Falte 
rein. Tut der Funktion aber keinen Abbruch. So wie auf dem Bild sieht es 
jetzt nach der OPA653 Mod aus. Zum Vergleich die Abschirmung meines 
W2014A mit Low Budget Mod.

Hayo

von Blue F. (blueflash)


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Michael D. schrieb:
> "ans", statt "an das"?) :-)

Ahh, jetzt hab ich auch verstanden was Du meinst. Den Teil habe ich wie 
auch einige andere Passagen aus der LB-Mod übernommen ohne groß nach 
Fehlern zu suchen. Da steht es auch so drin. Naja etwas Umgangssprache 
lockert das Ganze etwas auf...

Hayo

von Stefano M. (Gast)


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Ciao Hayo.
Well done!
What about the brass shield toward the power supply?
I have already read about it but I have been always unable to know its 
dimension, do you know them?
Good idea also the metal shield toward the serial connector.
I was thinking of doing such a thing.
For the serial side connector it would not be difficult while for that 
in the power supply side would be more complicated without knowing the 
size.
I would risk dangerous short circuits, that isn't good.
Buona Domenica.

Stefano

von Blue F. (blueflash)


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Ciao Stefano,

information about the brass shield to the power supply is available 
here.

Beitrag "Re: Wittig(welec) DSO W20xxA Hardware"
Beitrag "Re: Wittig(welec) DSO W20xxA Hardware"
Beitrag "Re: Wittig(welec) DSO W20xxA Hardware"

and in the wiki:

http://sourceforge.net/apps/trac/welecw2000a/wiki/Modifications

If I am informed right, there are no more parts left, so you have to 
build your own.

Hayo

: Bearbeitet durch User
von Blue F. (blueflash)


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Ok, as promised here is the english version of the OPA653 modification.
All documents can also be downloaded on SFN:

http://sourceforge.net/projects/welecw2000a/files/Hardware/Modifications/

Have fun with Your Mod

Hayo

von falcogiallo (Gast)


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hi guys
in my opinion welec weakness is trigger not bandwidth
don't care bandwith when trigger is unusable
somebody confirm after this mod trigger become better usefull?
i understand it calm down also noise issue but if things are like before 
dso is pretty unusable
first need to fix trigger, then other things
i believe there aren't way to fix it because otherwise somebody did it 
already
sorry this in my opinion, play can't pay a candle

von Blue F. (blueflash)


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Hi,

the normal trigger is working fairly well and is quite usable. Only the 
external trigger has some problems. It is not the OPA656 that is 
responsible for that. It is a combination of bad analog circuit design 
and a horrible FPGA implementation.

Jörg provided some modifications in the analog circuit of the external 
trigger to improve the sensitivity. Only some passive components have to 
be changed.


A comment to LB and OPA653 mod:

The improved bandwidth of my two devices combined with much less noise 
make them much more usable. For hobby purposes a nice and cheap 
equipment.

Regards Hayo

von falcogiallo (Gast)


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good night
normal trigger works?
like with combi, auto and others set, signal is always dancing on the 
video and it is for the noise
unstable for noise on signal expecially with small signals and 1-2 
range, but also range 5
like is now is hard to use also for hobby
no matter how many megahertz bandwhidth, most important it is trigger 
stability
perhaps with few megaherts it is less dancing and usable but dance again 
there
sorry for the english is not my tongue, I asking about this dance of the 
signals on the screen
because is noise i know adc conversion can work better with the new mod 
that i ask if less noise help stability and stop the dance of the 
signals on the video
signal is not steady and also signals rappresentation is crude, very 
crude compared other instruments
you aspect sine when measure it and video show something is far to sine, 
a triangle at most
you only barely guess real shape
enought precision of the shape is only for slow megaherz and add filter, 
then bandwidth is limited, you do not need bandwidth but improved 
trigger and better shape
better shape not more like less noisy but like better draw of the 
signals
less noise is requested to stop signals dancing on the video who is 
annoying
you must put trigger level very high and amplitute depend on how much 
high it is
no other dso works like welec
amplitude do not depend on the trigger level and also the shape draw on 
video is not crude like welec
you must know i grateful for all improvements you made, i'm not a 
thankless
now the dso is very fast compared to before
now i know way to avoid spike with new design, improve bandwidth with 
mod, improve features with free software, improve ex trig with mod, but 
trigger is not stable enough and signal dance on the video
some things improve much better and are working fairly, but no trigger
all the things can not help if before trigger became steady, play can't 
pay a candle
this is my opinion
thanks

von Stefano M. (Gast)


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Ciao Hayo.
Because I have purchased only OPA 653 I need OPA 656 now.
I can't understand exactly which though, because there are different 
types and IDBVT signature can't help me in the choice this time.
What exactly is the genuine OPA 656 inside Welec?
Which one should I buy?
Grazie!

Stefano

von Blue F. (blueflash)


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Ciao Stefano,

the parts are labeled with "OPA656NB/250" on the package.

Hayo

von Luc (Gast)


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Guten Abend Hayo und alle Unterstützer des Projekts WELEC!
Today I spent the afternoon modifying my Welec W2012A with OPA653 
operational amplifiers.
Here is my short notes about that.
Short because my Marconi 2019A is blew up during tests measure and by 
now I need a new ones and short also because sadly I am a bit hurry now: 
not so hurry, though. ;-)
OPA656s inside my W2012A were genuine OPA656s for channel 1 and 2, while 
it was fake OPA656 (green dot) for EXT-Trigger's circuit.
This confirm some of my previous measures because W2012A performances 
were close to W2022A ones, only few differences maybe due the not 
rightly compensated channels' input stages: I had found BW-3dB@ ~170MHz 
for W2012A and BW-3dB@ ~191MHz for W2022A both with first hardware 
improvement 24,9/150ohm and genuine OPA656.
Today after I finished I tried to repeat the measures, but sadly my 
Marconi 2019A get severe hardware failure while performing them.
For the little I could see noise is much reduced in range 5 and in range 
1 and 2 too.
Very impressed, by that also trigger stability is so much improved.
Now You do not have to worry about trigger level because amplitude drawn 
on the screen is indipendent by it.
Trigger level is still important in order to get steady waveforms on the 
screen though.
This is because even  if noise is little now, when waveforms's amplitude 
is not so much there it can interfere with the trigger stability.
I say well, very well Hayo: RESPECT!!!!!!
Talking about the analog bandwidth side, due hardware failure of my 
leveled signal generator I can only base my observations upon what I 
actually have been able to measure.
Maybe I am wrong, to be sure I must to wait the new leveled signal 
generator, but seems to me the real analog bandwidth using OPA653 
instead of OPA656 is now BW-3dB@ ~220MHz (~218MHz using a 300ps pulse 
generator with 0,35 Gaussian conservative value).
Unluckily even with new OPA653 I get the same issue I have already 
described in the past:

www.mikrocontroller.net/topic/133766#2535781

Beitrag "Re: Wittig(welec) DSO W20xxA Hardware"

Beitrag "Re: Wittig(welec) DSO W20xxA Open Source Firmware (Teil5)"

Using new OPA653 not only the scale factor is wrong, even amplitude 
drawn on the screen it is so, I view and read roughly 4Vpp instead 
roughly 15Vpp who is the real value I have checked with high bandwidth 
calibrated DSO.
I also found a couple of weird things who I will not write here in the 
hardware forum.
I will report them in the firmware forum.
Make the modification it is easy, at least for me that I am accustomed 
to do similar things to work.
The hard part of the work is if You want to drill the metal chassis in 
order to get a  thermal improvement.
An other much important thing is the input stage's compensation.
I made it using my old Lyons Instruments PG-2B pulse generator who is 
maximum 10MHz and its rise/fall time is minimum 10ns.
In order to turn the capacitive trimmers I used a not inductive plastic 
screwdrive after having found that the small screwdrivers for the 
probes' compensation I own were too big.
Said this I think perhaps before apply the modification would be better 
wait others feedback, because seems to me only few people did it.
Low budget mod is easiest and perhaps it performances are not so far of 
the OPA653 modification ones.
Perhaps the residual noise with the Low Budget Mod is mildly higher than 
with the new OPA653 modification, so the latter is better but I do not 
sure about this.
Sadly I have not measure on Low Budget Mod, sorry about that.
Of course I have all necessary component for do it, but since I mainly 
work high-frequency I preferred the OPA653 modification.
Hayo, still again I have to thank You very much for all You do for the 
Welec community: RESPECT!!!!!!!
Keeping in touch.

Nochmals vielen Dank Hayo und Vielen Dank an alle Unterstützer des
Projekts Welec!

Mit freundlichen Grüßen,

Luc

von Luc (Gast)


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Gute Nacht, Hayo und all jene, die an dem Projekt beteiligt sind
WELEC.
Letzte Nachrichten.
Heute habe ich einen neuen HF-Generator, es ist noch ein Marconi 2019A.
Ich war in der Lage, die Maßnahmen weiter und die Reaktion ist die 
folgende:
W2012A mit OPA653 aufgerüstet hat eine echte Bandbreite BW-3dB von 
~180MHz.
Von dem, was ich in der Lage, vor der Änderung zu messen nicht gibt es 
eine signifikante Erhöhung der Bandbreite Inbetriebnahme, wenn OPA653 
gelötet.
Wahrscheinlich Low Budget Mod kehrt das gleiche Ergebnis und ist viel 
einfacher.

So sadly there is not a real -3dB bandwidth improvement putting OPA653 
instead OPA656.
The W2012A on which I have been measured after changes it kept constant 
its original bandwidth ~ 170/180MHz, hard to exactly say due the shape 
drawn on the screen.
For your information I remember you that the W2012A I have modified 
already had the not fake OPA656 for channel 1 and 2.
Probably the Low Budget Mod returns the same results with less effort, 
it should be instrumentally verified.
BW-3db@ ~180MHz are not bad, but perhaps there you could expect more.
As always all I wrote is not intended as criticisms but only for 
knowledge.

Nochmals vielen Dank Hayo und Vielen Dank an alle Unterstützer des
Projekts Welec!

Mit freundlichen Grüßen,

Luc

von Blue F. (blueflash)


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Hi Luc,

nice to hear from you!

I will try to comment your posting:

> OPA656s inside my W2012A were genuine OPA656s for channel 1 and 2, while
> it was fake OPA656 (green dot) for EXT-Trigger's circuit.
Interresting combination. Seems that Wittigs choose their components as 
they are available...

> Unluckily even with new OPA653 I get the same issue I have already
> described in the past:
I think this is caused by the input stage adjustment which I described 
in the OPA656 mod. If the channels are not adjusted correctly (must be 
the same for 1/2/5 ranges), the amplitude of short signals as pulses may 
be wrong. This can be seen at the overshot of rectangle Signals too.

> Using new OPA653 not only the scale factor is wrong, even amplitude
> drawn on the screen it is so, I view and read roughly 4Vpp instead
> roughly 15Vpp who is the real value I have checked with high bandwidth
> calibrated DSO.
May be the same problem as above or the hardwaresettings are wrong or 
something went wrong with the mod (wrong resistances, too much 
tolerance?).
My DSOs have both correct Amplitudes.

> So sadly there is not a real -3dB bandwidth improvement putting OPA653
> instead OPA656.
On my DSOs there is a big difference between the OPA656 and the OPA653 
input stage. Don't forget, that the 3dB bandwidth of the original design 
is caused to the bad amplitude response with a much too high amplitude 
in the middle of the bandwidth (which leads to signal distortion). The 
actual mods have a much better Amplitude response. So bandwidth and 
bandwidth are two different things in this case.

Kind regards

Hayo

von Luc (Gast)


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Gute Nacht, Hayo und all jene, die an dem Projekt beteiligt sind
WELEC.
Nur als Referenz und zu Ihrer Information.
Gleiche wie vorher Marconi 2019A HF-Generator.
Dieses Mal habe ich gemessen der W2022A-date mit 24,9/150Ohm (alte edit) 
und das Ergebnis ist die folgende:

W2022A-date mit 24,9/150ohm aufgerüstet hat eine echte Bandbreite BW-3dB 
von ~191MHz.

Die W2022A haben die keine gefälschten OPA656.
Erneut verifiziert ich, dass die Gauß-Impulsantwort gibt den richtigen 
Wert der Bandbreite ohne die Notwendigkeit, ein HF-Generator.
Also studiere ich ein sehr einfaches Gerät und einfach zu bedienen, um 
die Bandbreite zu überprüfen.
Jim Williams Lawine Pulsgenerator, wie er in der Linear Application Note 
47 beschrieben, es ist leicht zu bauen, aber es ist vielleicht 
kompliziert, es braucht viele Komponenten und sogar eine 
Hochspannungsversorgung.
Ich bin auf der Suche nach etwas einfacher, wir werden sehen...;-)

Nochmals vielen Dank Hayo und Vielen Dank an alle Unterstützer des
Projekts Welec!

Mit freundlichen Grüßen,

Luc

von Luc (Gast)


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Gute Nacht, Hayo und all jene, die an dem Projekt beteiligt sind
WELEC.

Glad to meet You again Hayo!

Hayo W. schrieb:
>Interresting combination. Seems that Wittigs choose their components as
>they are available...

I agree with You.

Hayo W. schrieb:
>I think this is caused by the input stage adjustment which I described
>in the OPA656 mod. If the channels are not adjusted correctly (must be
>the same for 1/2/5 ranges), the amplitude of short signals as pulses may
>be wrong. This can be seen at the overshot of rectangle Signals too.

Maybe it is so.
The point is I have tuned the compensation of the channels the best that 
I could do with 10ns rise/fall time square wave provided by my Lyons 
Instruments PG-2B pulse generator.
Perhaps the PG-2B pulse generator ran too fast due the fact it can 
generate pulse and do not generates continuous square waves, only 
impulses' sequences.
For this I was thinking to make a simple sub-nanosecond square wave 
generator.
Now I have the issue in all the range (1/2/5), in the past when I had 
first modification I had the problem only down the 500mV/div in range 1 
and 2 as I wrote in some post here in the hardware and firmware forum.

Hayo W. schrieb:
>May be the same problem as above or the hardwaresettings are wrong or
>something went wrong with the mod (wrong resistances, too much
>tolerance?).
>My DSOs have both correct Amplitudes.

Components are sure good and fine.
They are 1% resistors and originals TI OPA653.
Weldings are OK, no defective in any point, modestly I'm pretty good at 
soldering, I do it for work.
I could not do wrong welding or mistake placing of the components.
However I already check it more and more time, nothing is wrong.
We will see!  ;-)

Hayo W. schrieb:
>My DSOs have both correct Amplitudes.

Me too, I have it only with very fast rise/fall/span signals, for 
instance the Jim Williams' 300ps avalanche pulse generator described in 
AN47 by Linear.
As I know You need a such kind of thing in order to experience it.

Hayo W. schrieb:
>On my DSOs there is a big difference between the OPA656 and the OPA653
>input stage. Don't forget, that the 3dB bandwidth of the original design
>is caused to the bad amplitude response with a much too high amplitude
>in the middle of the bandwidth (which leads to signal distortion). The
>actual mods have a much better Amplitude response. So bandwidth and
>bandwidth are two different things in this case.

I have performed measures on W2012A and W2022A who they have the first 
modification (24,9/150ohm).
Their bandwidth response was almost flatness and both the Gaussian's 
response and Marconi 2019A was BW-3dB@ ~170MHz for W2012A not fake 
OPA656 and BW-3dB@ ~191MHz for the W2022A.
W2012A modified inserting OPA653 increase its bandwidth to BW-3dB@ 
~180MHz
That it is what I measured.
Perhaps I have to improve tuning compensation in the input channels' 
stages.
Because for what I know better would be perform it at 1MHz, and sadly my 
signal generator have unsuitable 100ns rise/fall time square wave as its 
better.
It is capable go up 2 MHz maximum and it is a very cheap equipment.
Here is not even a better amplitude's response for what I experienced, 
but again may be due a failure in the correct tuning of the input 
channels' stages.
I need to investigate it further.
Hayo, as I already stated, I wrote what I experienced and it is only for 
knowledge, never and nothing for criticism.

Also in this occasion, as always, I thank You very much Hayo for all 
your contributions and hard work You share with us, RESPECT!!!!!!!
See You later, keep in touch. ;-)
Nochmals vielen Dank Hayo!!!

Mit freundlichen Grüßen,

Luc

von Luc (Gast)


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Gute Nacht, Hayo und all jene, die an dem Projekt beteiligt sind
WELEC.
Bad luck haunts me, before RF generator get damage and now the computer 
has an hard disk failure.
Due the hardware problem of my computer now I am here through a very 
little netbook so I can not go into details, sorry about that.
However as I had anticipated yesterday, today I made a simple but 
efficient sub-nanosecond square wave generator.
It consist of few components and its heart is the LTC6905-133 
EconOscillator produced by Linear.
I choice  LTC6905-133 because due its high frequency it is suitable for 
bandwidth tests and it provide a sub-nanosecond rise/fall time square 
wave with roughly 50% duty cycle too.
It is also cheap and small because in SMD TSOT 23 package, so I put it 
togheter with one SMD 78L33 voltage regulator, two LESR electrolytic 
capacitors, two ceramic 0603 capacitors, two 1N4148 diodes and one 1% 
metal film resistors, inside a old Tektronik's BNC connector I have 
recovered emptying a faulty probe.
I even added a jumper with which I can choose three frequencies: 
133,333MHz, 66,666MHz and 33,333MHz.
As power supply I use a 9V transistor type dry battery.
When correctly it closed and matched through a 50ohm pass through load 
the waveform is good, pretty good flatness and very fast rise/fall time 
edge below 1ns (typically it is 500ps).
Of course the device is also suitable for tune the compensation of the 
input stage of the channels.
The amplitude of the output's square wave is roughly 145mV when closed 
on 50ohm keeping itself almost constant on all three switchable 
frequencies.
I retested the bandwidth of some known equipments and the results are 
identical to those that I get with the Marconi 2019A and from the 
Gaussian response using the Jim Williams' 300ps avalanche pulse 
generator that I own.
The simple and cheap device that I made it is a real 500ps rise/fall 
time for true, no joke.
Sadly this time I can not put screenshots and not even schematic diagram 
of the device, sorry about that.
You can get an idea of the performances and see the basic schematic 
diagram in the LTC6905-xxx datasheet on page number 8 
(http://cds.linear.com/docs/en/datasheet/6905xfa.pdf).
My design is just slightly different though.

Vielen Dank an alle Unterstützer des Projekts Welec!

Mit freundlichen Grüßen,

Luc

von Luc (Gast)



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Gute Nacht, Hayo und all jene, die an dem Projekt beteiligt sind
WELEC.

I have partially repaired my computer, so here You go documentation 
about the device I have formerly described.
Due the fact in the past someone requested full informations about 
components, I add that in part list, even if I guess it is not so really 
important.
For me the only mandatory components are LowESR type for C2 and C4, X7R 
type for C5 and 1% metal film for R1.
About R1 in my design I chosen 1000ohm instead 950ohm because I had it 
to hand and because the power supply that I used in the device is not 
leveled and calibrated.
So does not matter if I divide it by 20(950ohm) or 21(1000ohm) because I 
can not know its exact value.
Using 1000ohm for R1 I get roughly 150mV for the output level.
For what I could see it works well.
Using it I have easily evaluated the bandwidth range of some device 
comparing the results I got using the Marconi 2019A sine generator which 
I have and it is a leveled and calibrated instrument.
Sadly my square wave generator is not suitable for tune the input stage, 
though.
This is what I experimented today.
It is not good for that because I guess it is too fast both as frequency 
than as rise/fall time.
Turning the variable capacitors in the input stage I could not get 
variations on the screen waveforms, nothing happens, so definitely it is 
not suitable in order to tune the channels' input stage.
Sadly again, no screenshot, sorry about that, it is for the hardware 
failure in my computer which I have not been able to completely fix: I 
should install the camera driver in order to take some pics of the 
screen of my 150MHz Hameg analog oscilloscope which is my reference here 
at home.
However the device's performances I achieved are identical at those 
descibed in the datasheet of the LTC6905-133 where you can see some of 
its waveforms.
Please, take a look also at pag 5 of AN98 
(http://cds.linear.com/docs/en/application-note/an98f.pdf)

Going beyond, I have not been able to find a solution for the behaviour 
of my W2012A who I have upgraded with OPA653.
I have checked again the modification but I do not found anything weird, 
so I have performed some measures on my W2022A in order to compare it, 
but sadly nothing again.
Only thing I got is that even in my W2022A OPA656 welded in the 
EXT-TRIGGER circuit is the fake green dot version.
So actually my W2012A was already a W2022A like the instrument I have 
which it is factory labeled as W2022A.
This explains to me why in my previous measurements the performances 
among my two instruments were pretty similar.
The greatest differences are in the level more than in the bandwidth and 
maybe it was due mismatch in the input stage tuning.
Indeed I wrote in the past about the mismatch among the channels 
amplitude and shape of the waveforms on each of them.

Hayo W. schrieb:
>On my DSOs there is a big difference between the OPA656 and the OPA653
>input stage.

Maybe because You had the fake OPA656 in W2014A.
I had the good ones in my W2012A, so I have to play with a minor 
difference, even if OPA653's performances are almost twice compared the 
good OPA656.
I do not know how to think about that.
From what I can measure on my two instruments seems to me the bandwidth 
decrease fast after about the 160MHz.
I can see it using the Marconi 2019A, the Jim Williams' 300ps pulse 
generator and now also with my homemade 500ps rise/fall time 
133/66/33MHz square generator.
And I see it both with OPA653 and OPA656 inside the instrument, namely 
on W2012A using OPA653, W2012A using not fake OPA656 and last the W2022A 
using not fake OPA656.
Of course talking about measures performed on modified units 
(24,9/150ohm and OPA653 upgrade), not factory ones.
I am confident in my instruments, especially on Marconi 2019A which is a 
leveled and calibrated equipment.

Hayo W. schrieb:
>I think this is caused by the input stage adjustment which I described
>in the OPA656 mod. If the channels are not adjusted correctly (must be
>the same for 1/2/5 ranges), the amplitude of short signals as pulses may
>be wrong. This can be seen at the overshot of rectangle Signals too.

Returning on this, today I performed some verifications without finding 
a reliable solution.
Seems You are right, effectively it can improve a bit with the accurate 
tuning of the inputs stages.
I tried also on W2022A which have original hardware and only 24,9/150ohm 
modification, but sadly I have not come to anything.
All things being equal the perfomances of the W2022A with the original 
not fake OPA656 performs slightly better than the 2012A with the OPA653 
modification.
Slightly but there is a difference.
I wonder what is wrong.
Weird, really weird.
Could the OPA653s be broken?
I do not know.
I am pretty sure they are TI's parts, not fake ones.
Please, take care on the fact I am not blaming anybody nor I want to 
criticize or argue, I'm just stating the facts.
As always it is only for knowledge, not criticism.
I hope to have been understandable, thanks.

Vielen Dank an alle Unterstützer des Projekts Welec!

Mit freundlichen Grüßen,

Luc

von Luc (Gast)


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Gute Nacht, Hayo und all jene, die an dem Projekt beteiligt sind
WELEC.

@Hayo
I need your help, so here some questions for You.
In order to better understand the matter I have looked again at your 
documents about Low Budget Mod and OPA653 Mod.
Inside them there are drawings which show the trend of the frequency 
response, namely the behaviour of the devices under test at different 
frequencies and hence their bandwidth.
W2022A and W2014A with the Low Budget Mod both behave in a similar way 
and this is obvious.
Of course SDS8102 remains unchanged for both diagrams, it is for 
reference only.
Have been both the diagrams obtained with the same zero line gain 
adjustment?
In order to set the correct offset I guess You have adjusted the 
instruments with a known frequency and level sine wave generated by 
Leader 3216, what were they (frequency value and its level)?
I want try to sample the same frequencies with my Marconi 2019A in order 
to plot my own diagram and compare it with the your.
I suspect I could have an offset problem due the fact I have a lack in 
the gain's regulation, so I would like to repeat the measurements using 
the your settings.
Thanks in advance Hayo.

Nochmals vielen Dank Hayo und Vielen Dank an alle Unterstützer des
Projekts Welec!

Mit freundlichen Grüßen,

Luc

von Michael D. (mike0815)


Angehängte Dateien:

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Mal zur Info:
Für die OPA653 Modifikation habe ich diesen mal bei TI geordert.
Den gibt es in 2 verschiedenen Gehäusen mit 8Pin und 5Pin.
Wer das Welec noch nicht offen hatte, sollte vorher unbedingt hier 
nachschauen:
Beitrag "Re: Wittig(welec) DSO W20xxA Hardware (Teil 2)"

damit man das richtige Gehäuse ordert!

Das Gehäuse nennt sich DRV Package SOT23-5
Die Partnumber von TI lautet dann OPA653IDBVT

Einen guten Start ins neue Jahr, wünsche ich allen

Gruß Michael

EDIT: Damit es nicht langweilig wird, 2Pics im Anhang

: Bearbeitet durch User
von Blue F. (blueflash)


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Viel Erfolg beim Umbau. Ich bin gespannt wie Du das Ergebnis bewertet.

By the way - um noch einmal Missverständnissen vorzubeugen:

Das primäre Ziel der Mod ist nicht die Vergrößerung der Bandbreite. Es 
ist möglich, dass diese tatsächlich größer ist hinterher, aber hierzu 
habe ich keine wirklich verlässlichen Messungen gemacht. Die technischen 
Eckdaten der Bauteile lassen jedoch vermuten, dass sich hier eine 
Verbesserung ergibt.

Die primären Ziele sind:

- deutliche Verbesserung des SNR (Signal- Rauschabstand)
- Linearisierung des Frequenzgangs

Ich denke diese Ziele wurden angesichts des relativ geringen Aufwandes 
recht gut erreicht.

Gruß Hayo

von Michael D. (mike0815)


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> Viel Erfolg beim Umbau. Ich bin gespannt wie Du das Ergebnis bewertet.
Danke! ;-)
> By the way - um noch einmal Missverständnissen vorzubeugen:
Für mich war/ist das verständlich...


> Die primären Ziele sind:

> - deutliche Verbesserung des SNR (Signal- Rauschabstand)
> - Linearisierung des Frequenzgangs
Das ist der Plan!

> Ich denke diese Ziele wurden angesichts des relativ geringen Aufwandes
> recht gut erreicht.
Der Luc (glaube ich) hat das bestätigt!

Gruß Michael

Mal sehen, wann die Teile eintreffen.
Nach der MOD. werde ich dann mal vorher/nachher Pics einstellen, wenn 
das klappt ;-)

von Welecfan (Gast)


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Wenn man Schrott poliert, dann sieht er zwar besser aus, bleibt aber
trotzdem immer noch Schrott.

von Jörg H. (idc-dragon)


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Hallo,

mein Welec ist seit Jahren erstmals wieder zu. (Rächt sich auch prompt, 
der LCD-Stecker hat einen Wackelkontakt, aber das ist ein anderes 
Thema.)

Wo ich schon mal am Schrauben war hat das Gerät noch ein paar Mods 
abbekommen:

Den JTAG habe ich durch einen Lüftungsschlitz unauffällig in die 
Griffmulde rausverlängert. So ist der auch bei geschlossenem Gerät 
zugänglich. Es geht zwar auch über USB, den internen Chip zu einem 
Blaster zu machen, aber der echte ist schneller.

Ich habe die Drehgeber (bis auf die für Amplitude und Zeitbasis) durch 
vernünftige Modelle von Alps ersetzt. Fühlt sich gut an, nicht mehr 
wabbelig. Für die Offsetregler habe ich welche ohne Rastung genommen 
(Poti-Feeling), für die anderen zart rastende mit zusätzlicher 
Tastfunktion. Die Taster habe ich an freie Eingänge des letzen 
Frontpanel-Schieberegisters angeschlossen, das neue FPGA-Design kann die 
abfragen. Ist bestimmt mal nützlich.

Was mir auch immer ein Dorn im Auge war: ich habe die LEDs des 
Frontpanels nun auf etwa gleiche Helligkeit getrimmt. Die hatten alle 
den gleichen Wert von Vorwiderstand, ungeachtet der Farbe. Grün war zu 
dunkel, und blau (beim 4Kanäler) viel zu dunkel. Mit 220 Ohm parallel 
draufgelötet bei Grün und 100 Ohm bei Blau sieht es prima aus. Die 
Ströme sind noch im zulässigen Bereich, keine Sorge. Mit dem neuen FPGA 
könnte ich euch eine PWM-Helligkeitssteuerung spendieren, es gibt da 
einen ungenutzten Enable-Eingang der auf alle Ausgänge wirkt. Sprich, 
die LEDs wären global einstellbar, aber nicht individuell.

Muß ich wohl alles noch dokumentieren...

Jörg

: Bearbeitet durch User
von Michael D. (mike0815)


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Ich bins... ;-)

Ich habe hier ein paar FTDI-Module mit TTL-Pegel Ausgang rumliegen und 
würde eines gerne als Ersatz für die am Welec vorhandene RS232 
Schnittstelle verwenden.
Die RS232 vom Welec bekommt ja vom PC Anschluß einen höheren Pegel.
Wie kann ich das mit dem TTL-Pegel realisieren?

Gruß Michael

von Jürgen (Gast)


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Hallo zusammen,

ich habe mein W2024A mit Hayo's LB-Mod umgerüstet.
Hayo hat seine Kanalabschirmungen ja mit selbstklebender Kupferfolie 
verbessert. Das Zeuch ist mir aber zu teuer.
Deshalb habe ich mir aus Weißblech (Konservendose) kleine Abschirmhauben 
mit der Breite der vorhandenen Abschirmhauben
über die freiliegenden Mittelanschlüsse der BNC-Buchsen gelötet. (Schräg 
von Oberkante vorhandene Abschirmhaube zum Platinenrand)
Zumindest bilde ich mir ein, daß das Signal dadurch noch ruhiger 
geworden ist :-)

Ein kleiner Fehler im Bild 11 der Doku zur LB-Mod:
Wenn ich den Stromlaufplan der Eingangsstufen richtig lese, ist die 
Aufteilung der Bereiche zum Abgleich der C's unter den Abschirmhauben 
10,20,50mV , 100,200,500mV und 1,2,5V.
Das bedeutet, daß 10mV(20mV,50mV) Bereich an den KOndensatoren nichts 
abzugleichen ist. Danach wird mit C7 (obere Abgleichöffnung) der 100mV 
Bereich abgeglichen. Zum Schluss wird
an C1 (untere Abgleichöffnung) der 1V Bereich abgeglichen, ohne am 
oberen wieder etwas zu verstellen!
Die Beschriftung sollte in Bild 11 also eher sein: oben 100mV - Bereiche 
und unten 1000mV - Bereiche.

Die Wirksamkeit der LB-Mod hat sich jedenfalls vollauf bestätigt!

Gruß
Jürgen

von Jürgen (Gast)


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noch eine kleine Ergänzung zu einem Problem mit der DAC-Ansteuerung aus 
dem letzten Jahr an meinem W2012A.
Ich hatte hier

Beitrag "Re: Wittig(welec) DSO W20xxA Hardware (Teil 2)"

Fehler in der Software Versionen ab 6.0 angesprochen.
Hayo konnte dies aber nicht bestätige.
Darauf habe ich das Gerät von 1C9.xx  auf Verson 8C7.0H umprogrammiert.
Damit waren die oben genannten Probleme verschwunden!
Das zeigt den großen Einfluß unterschiedlicher FPGA-Versionen.

VG
Jürgen

von Blue F. (blueflash)


Angehängte Dateien:

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Hallo Jürgen,

schön zu hören, dass der Umbau bei Dir erfolgreich war. Die FPGA-Version 
1C9.xx hatte meines Wissens auch heftig mit Spikeproblemen zu kämpfen. 
Die
8C7.xx Versionen sind da wohl etwas stabiler.

Was die Abgleichkondensatoren angeht - der Abgleich hat so wie in der 
Anleitung beschrieben bei mir gut funktioniert. Kann aber sein, dass Du 
recht hast. Ich hatte einfach etwas ausprobiert und nach Ursache und 
Wirkung dann ein für mich brauchbares Ergebnis eingestellt.


> Deshalb habe ich mir aus Weißblech (Konservendose) kleine Abschirmhauben
> mit der Breite der vorhandenen Abschirmhauben
> über die freiliegenden Mittelanschlüsse der BNC-Buchsen gelötet.

Ich habe ebenfalls noch freie Bereiche auf der Analogseite mit 
Abschirmblechen überdeckt. Das bringt sicherlich in besonders 
Störungsbelasteten Bereichen des Arbeitstisches einen Vorteil bei der 
Messung. Auf dem Bild bei meinem W2022A.

Gruß Hayo

von Michael D. (mike0815)


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hm, habe ich da jetzt was dämliches gefragt, oder wurde ich nur 
übersehen?

Beitrag "Re: Wittig(welec) DSO W20xxA Hardware (Teil 2)"

: Bearbeitet durch User
von Blue F. (blueflash)


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Hi Michael,

nein, nicht übersehen (zumindest nicht von mir). Nur konnte ich nichts 
sachdienliches beisteuern. Aber was mich interessieren würde - warum 
willst Du die austauschen?

Hayo

von Michael D. (mike0815)


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Die Seriellen Schnittstellen werden bei den heutigen Computern immer 
rarer! Laptops haben gar keine mehr. Die RS232 Adapter mit 9V Pegel am 
Ausgang, sind nicht billig, dazu noch sperrig. Die PL2303 (für "kleines" 
sind meistens Fakes) und jetzt habe ich die Nase voll.
Das FTDI-Modul ist winzig klein, kostet etwas über 1€ beim Chinamann, 
funzen einwandfrei und würde da wunderbar reinpassen...deswegen.

Gruß Michael

EDIT: Das da noch keiner drauf gekommen ist, wundert mich etwas.
Mit der JTAG-Alternative für das FW-Proggen, kann man ja keine 
Screenshots machen, oder?

von Luigi (Gast)


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Hello everyone.
I did the OPA653-mod but I have a problem now: I'm unable to adjust 
inputs.
First, maybe I haven't the right screwdriver but turning the capacitive 
trimmers nothing happens, waveforms on the screen are still as before 
the adjustment.
Is here somebody who can show what kind of screwdriver or tool he used 
in order to perform the adjustment?
Explain the dimensions or better provide part number, brand or 
commercial type of what he use and which fit well with Welec?
I'm pretty sure the capacitor's armors turn when I adjust them but 
nothing happens.
I know what Jürgen wrote about mismatch between Welec's schematic 
diagram and OPA653-mod's manual for the correct sequence to be observed 
in order to get good results, but still no change.
For the adjustment I have a VC2002 Function Generator from Victor which 
perhaps is not suitable for that job due its not optimal rise/fall time 
characteristic, though some change should still be noticeable.
Isn't so?
I'd like to spend part of my holiday by repairing my old dso.
Can somebody help me?
Grazie!

Luigi (ITALY)

von Blue F. (blueflash)


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Hi Luigi,

today I'm a little bit out of time, because I'm sailing in the ionian 
sea (greece), but I will try to help you as good as I can. First, the 
screwdriver I used is from Tectronix and made of plastic. Did you 
resolder the contacts of the adjusting capacitors? They seem to be 
solderd not very good. Then the next points:

- you have to use the right signal -> square with rise time 15 - 10ns
- use the correct timebase, play a little bit with the settings until 
you see an overshooting on the rising edge

I will be online again tomorrow if the next harbor has WIFI.

Regards Hayo

von Luigi (Gast)


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Hello Hayo.
You are very lucky if as I understand you are cruising around the ionian 
sea near Greece.
Instead for me it's the usual busman's holiday.
OK for the Tektronix's plastic screwdriver.
I know somebody wrote here about something like that.
Me too I have that kind of tool but seems it doesn't fit into the head 
of the Welec's capacitive trimmers in my 2012A.
Maybe those inside my Welec are slightly different, I don't know.
I'd like to see one pictures of the screwdriver so that I can get an 
idea, or even just know  their part number.
The welding of the adjusting capacitors in my unit were already OK, I 
tried to re weld them but nothing happened, though.
I have read about that issue for the adjusting capacitors and it isn't 
the case for me.
As I already knew my Victor is unable to do the job correctly, it's only 
a cheap 100ns R/F time device.
Grazie e buona crociera!
(Thanks and have you a good cruise!)

Luigi

von Errico (Gast)


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Hello! I am looking for a text with external trigger mod, there is also 
a BOM ?
Thanks
Errico

von Blue F. (blueflash)


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Hi Errico,

I tried to find some documentation describing the external trigger mod. 
The mod has been published by Jörg as a post in this thread (if remember 
right) and a little bit later I provided some pictures. But this is a 
little time ago. Do you know those pictures? I marked and labeled the 
parts which have to be changed in this pictures.

If needed I can post them here again. Let me know...

Hayo

von IZ2EIB (Gast)


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von Errico (Gast)


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Many thanks Hayo, grazie Fabio !
The references are very precise, sometime ago I made the mod with OPA653 
and it works very well and I installed also the latest firmware 6.8.
Now, however, I wanted to measure the delay between two events (few ms) 
using the two channels and external trigger, but it does not work as it 
should. I can not lock the track to the second event. It seems to me 
that the original external trigger does not work at all, I used DC 
coupling (ext). The trigger pulse was a signal of 12v

Many thanks Hayo and others for your efforts
Errico

von Blue F. (blueflash)


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Aahh, Fabio thanks for the links. Those posts I ment. And I can confirm 
that the external trigger is working much better with this mod. So if 
you need to use the external trigger more often I would recommend to do 
the mod.

Hayo

von Max M. (vcc)


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Hallo zusammen,

ich versuche grade mich durch die zahlreichen Beiträge zu den Welec-DSO 
durchzuwurschteln, weil ich ein Problem mit meinem W2022 (ohne A) habe. 
Mein Problem ist, dass das Ding nicht so funktioniert wie es eigentlich 
zu erwarten wäre - also wie ein DSO. Deswegen habe ich ihn auch so 
selten verwendet.

Nun - die Ursache des Problems weiß ich inzwischen - es liegt wohl 
daran, dass das Gerät noch im ORIGINAL-Zustand ist!!! So ein Dreck...

Was ich bisher gelesen habe - Hayos FW soll um einiges besser sein als 
die originale. Es gibt auch HW-Umbauten, die den Frequenzgang verbessern 
etc... Hayo und überhaupt die ganze Community hat bei diesen Geräten 
super Arbeit geleistet!!! Respekt!

Ich schwanke gerade zwischen der Entscheidung ihn bei iBäi reinzustellen 
oder eben zu verbasteln und weiter zu "benutzen". Equipment/Ausstattung 
und das können für die Umbauten hätte ich wahrscheinlich...

a) Kann man denn das Modell W2022 (ohne A) überhaupt FW-updaten?
b) Kann man denn das Modell W2022 (ohne A) überhaupt HW-upgraden?
c) Wenn ja - welche Änderungen wären möglich?
d) Wo kann ich Update/Upgrade-Infos bekommen, die mein DSO betreffen?
e) Was ist der Unterschied zwischen Geräten mit und ohne A?

Ich habe mir die ganzen Threads augedruckt (Ja - auf Papier!), aber es 
ist einfach zu viel - ich steige allein nicht durch...

Hoffe ihr könnt mir helfen und verhindern, dass ich den Skop verhökere.
Danke im voraus und Grüße
vcc

: Bearbeitet durch User
von Blue F. (blueflash)


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Hallo Max,

ja Du hast recht, die Threads zu diesem Thema sind wirklich sehr lang. 
Die haben sich über mehrere Jahre aufgebaut und sind daher etwas 
unübersichtlich. Um dem abzuhelfen wurden extra ein Wiki dazu 
eingerichtet in dem auch beschrieben wurde was zu tun ist wenn man 
Besitzer eines W20xx ohne A ist. Leider scheint dieses Wiki seit einiger 
Zeit offline zu sein.

Ich gebe hier also mal das zum Besten was ich noch zu dem Thema weiß. 
Evtl. kann einer der anderen alten Hasen hier genauere Infos beisteuern.

Also erstmal: die Version ohne A kann nicht einfach mit der BF-Firmware 
upgedatet werden. Das führt zu einem nicht mehr funktionierenden Gerät.

Also bitte nicht ausprobieren!

Grund ist der Inhalt des FPGA. Die Register und Hardwareadressen stimmen 
anscheinend noch nicht mit der späteren A-Version überein.

Diesem Umstand kann man mit einem Update des FPGA abhelfen. Ob noch 
weitere Eingriffe an der Hardware selbst nötig sind weiß ich leider 
nicht mehr. Auf jeden Fall wurden wohl einige Geräte auf diese Art und 
Weise in den Kreis der A-Versionen befördert. Ich muss mal in meinen 
Unterlagen stöbern ob ich die Anleitung noch finde.

Wenn Du das Gerät behalten möchtest ist das die einzige sinnvolle 
Möglichkeit um das Gerät benutzbar zu machen. Neben den zahlreichen 
Hardwareverbesserungen die hier im Thread vorgestellt wurden bietet der 
Update auf die selbstgeschriebene Firmware einen echten Mehrwert. Das 
Gerät verfügt dann über zahlreiche neue (und korrigierte alte) 
Funktionen.

Gruß Hayo

von Max M. (vcc)


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Hallo Hayo,

danke für die schnelle Antwort.
Ich würde daran gern rumbasteln, daran solls nicht scheitern.
Habe in einem russischen Forum folgende Anleitung gefunden
natürlich vom mikrocontroller.net ;)

http://www.mikrocontroller.net/attachment/55261/Upgrade_W2012_auf_W2012A.pdf

Laut dieser Anleitung ist der Upgrade nicht schwer.
Scheint als ob ich für dafür den Flash-Inhalt vom FPGA eines W2022A 
bräuchte - in diesem Fall also die Datei EPC16_W2022A.jic
Das ganze Altera-Zeuch habe ich da.
Allerdings sind die Daten vom google groups wohl futsch... Schade.
Kein Plan wo ich das runterladen kann.

von Blue F. (blueflash)


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Ach ja, eine Frage die ich eigentlich sonst immer gleich stelle, aber 
diesmal irgendwie vergessen habe:

Bist Du Dir sicher, dass Dein Gerät eine Version ohne A ist?
Denn auf dem Gehäuse steht auch bei den A-Modellen kein A drauf (bei den 
meisten jedenfalls nicht). Meine beiden Geräte haben auch ein 
Gehäuselabel ohne A.

Wenn ich mich recht erinnere war ein Unterschied zwischen den Modellen, 
dass die F1/F2-Tasten bei den alten Modellen ohne A nicht bzw. anders 
belegt waren.

Das könntest Du also mal ausprobieren. Die Kombination F1 halten und F2 
kurz drücken sollte den Monitormodus starten (Bildschirm wird kurz weiß 
und dann schwarz). Die Kombination F2 halten und F1 kurz drücken sollte 
einen Reset auslösen, so dass das Gerät neu startet. Wenn diese 
Funktionen nicht bei Dir vorhanden sind hast Du ziemlich sicher eine 
Version ohne A.

Gruß Hayo

von cc (Gast)


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Hallo,

kann man eines dieser DSOs noch irgendwo kaufen? Bzw. gibt es noch 
andere, bessere DSOs mit Open Source firmware?

Danke

von Blue F. (blueflash)


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Ah, Du hast in der Zwischenzeit auch gepostet, ja genau die Beschreibung 
meinte ich. Im Wiki standen glaube ich noch einige Kleinigkeiten, aber 
das Wesentliche war diese Anleitung.

Den Inhalt der Chips kannst Du auf jeden Fall auch hier von einem von 
uns bekommen. Hier gilt es die richtige Hardwareversion zu nehemn, da 
einige spätere Versionen extreme Probleme mit Spikes hatten. Als recht 
brauchbar haben sich die 8C7.xx Versionen erwiesen. Ich kann Dir gerne 
die Dateien meines W2022A(8C7.0G) zur Verfügung stellen.

Gruß Hayo

von Michael D. (mike0815)


Angehängte Dateien:

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dann will ich mal schnell aushelfen.
Hier eine Sicherheitskopie von meinem W2022, ist fast genau 2MB groß !

viel Spass damit ;-)

Hayo, du lebst ja noch, viele Grüße in den Norden

Gruß Michael

von Blue F. (blueflash)


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cc schrieb:

> kann man eines dieser DSOs noch irgendwo kaufen?
Zwischenzeitlich tauchten diese DSOs immer wieder als Neugeräte bei Ebay 
auf. Die Firma Welec hat wohl immer noch Restbestände. Also immer mal 
wieder suchen.

Ansonsten habe ich die auch oft schon gebraucht dort gesehen. Einige 
wissen nicht, dass es bessere Firmware für das Gerät gibt, sind 
frustriert und verkaufen das Gerät günstig :-)


> Bzw. gibt es noch
> andere, bessere DSOs mit Open Source firmware?

Mir sind keine bekannt.

Hayo

von Blue F. (blueflash)


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Michael D. schrieb:

> Hayo, du lebst ja noch, viele Grüße in den Norden
>
> Gruß Michael

Moin, moin ;-)

Auch wenn ich momentan nicht an der Firmware arbeite habe ich die 
Threads hier ständig im Blick. Evtl. geht es ja auch bei Jörg irgendwann 
weiter.

Ich selbst habe als sehr interessantes Thema zur Zeit für mich den nicht 
ganz bestimmungsgemäßen Gebrauch von DVB-T Sticks entdeckt (Stichwort 
SDR). Es ist schon erstaunlich was man damit alles anstellen kann. 
Alleine damit könnte ich schon wieder einen neuen Thread füllen...

Gruß Hayo

von IZ2EIB (Gast)


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Hi Max,

Max M. wrote:
> a) Kann man denn das Modell W2022 (ohne A) überhaupt FW-updaten?
> b) Kann man denn das Modell W2022 (ohne A) überhaupt HW-upgraden?
> c) Wenn ja - welche Änderungen wären möglich?
> d) Wo kann ich Update/Upgrade-Infos bekommen, die mein DSO betreffen?
> e) Was ist der Unterschied zwischen Geräten mit und ohne A?

please carefully follow what Hayo wrote.
Once you are sure your DSO isn't the "A" type, then you can go ahead.
Michael D. has provided you with the needed .jic file in order to 
upgrade the FPGA.
You already have one document which explain how you have to proceed.
However here you go also what is remaining now of the Wiki which 
describes what you need to do, what you need as extra and how use all 
those things:

http://web.archive.org/web/20120119061851/http://sourceforge.net/apps/trac/welecw2000a/wiki/Upgrade

After doing the upgrade, if you wish it,  you can surely deal with the 
other hardware modifications described in the forum.
Good luck!

Regards,

Fabio

von IZ2EIB (Gast)


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Ciao Errico,

Errico wrote:
> I made the mod with OPA653 and it works very well and I installed also
> the latest firmware 6.8.

I fully agree.
Me too I did it.
Sadly I had trouble with the capacitive trimmers.
Indeed actually no one of them worked in my instrument.
The armors were blocked.
When turning their philips screw head nothing happened and in the end 
they are all broken so I haven't been able to perform input stage 
compensation.
Now I'm waiting for the spare parts in order to fix the DSO.

Errico wrote:
> I wanted to measure the delay between two events (few ms)
> using the two channels and external trigger, but it does not work as it
> should. I can not lock the track to the second event. It seems to me
> that the original external trigger does not work at all, I used DC
> coupling (ext). The trigger pulse was a signal of 12v

In my humble opinion, surely after the modifications the EXT Trigger 
work better than before and ever, but honestly it worked well even 
without modifications, just it was more tricky to use.
From my experiences with Welec better results are achieved using normal 
trigger.
Pulse trigger too works better using that kind of setting.
So please try it, even if it's maybe possible you are dealing with low 
and noisy signals which aren't easily managed by Welec EXT Trigger 
without hardware modifications.

Regards,

Fabio

von IZ2EIB (Gast)


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Hi Dr. Engineer  Hayo,

Hayo W. wrote:
> I can confirm  that the external trigger is working much better with this
> mod.

Me I fully confirm it too!

> So if you need to use the external trigger more often I would recommend
> to do the mod.

I fully agree.

Hayo W. wrote:
> Ich selbst habe als sehr interessantes Thema zur Zeit für mich den
> nicht ganz bestimmungsgemäßen Gebrauch von DVB-T Sticks entdeckt
> (Stichwort SDR). Es ist schon erstaunlich was man damit alles anstellen
> kann.
>Alleine damit könnte ich schon wieder einen neuen Thread füllen...

A kinda OT here.
I can't do anything else but agree also with this.
Indeed as radio-amateur I know pretty well what you are talking about.
DVB-T Sticks are an easy and cheap way to achieve instruments like 
Automatic Noise-Figure Meter, Spectrum Analyzer, and of course wide band 
multi mode receivers and scanner receivers.
That kind of devices lend themselves to a variety of applications, 
especially those that can be unlocked via software, so that in the end 
they are a paradise for those who know how to program.
Sadly I'm not so good like programmer, so I find myself in hell rather 
than in heaven.
But I know you also love analog receivers and me too I love them!
Apologize me for the OT.

Regards,

Fabio

von Max M. (vcc)


Angehängte Dateien:

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Danke euch allen für eure Hilfe! Ihr seid supergeil ;)
Also folgendes möchte ich berichten:

Hayo W. schrieb:
> Bist Du Dir sicher, dass Dein Gerät eine Version ohne A ist?
> Denn auf dem Gehäuse steht auch bei den A-Modellen kein A drauf (bei den
> meisten jedenfalls nicht). Meine beiden Geräte haben auch ein
> Gehäuselabel ohne A.

Tatsächlich ist mein Skop mit A, obwohl auf dem Gehäuse die Nummer ohne 
A steht (s. Fotos). Habe mich auf die schnelle täuschen lassen. Habe 
dann natürlich sofort BF Update gemacht (vorher natürlich komplett dump) 
und es läuft!!!
Hab auf die schnelle paar Funktionen ausprobiert - es ist tatsächlich 
nicht zu vergleichen mit der Original-FW - viel besser!!!

von Blue F. (blueflash)


Angehängte Dateien:

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Noch besser. Der Link zum Webarchiv zeigt eigentlich schon alles.
(@Fabio - Mille grazie for the link to the web-archive)

Du hast also alles was Du brauchst. Ich bringe das hier noch mal auf den 
Punkt:

- Erst mal sicherstellen, dass Du wirklich ein altes W2022 ohne A hast
- dann die Datei von Michael mittels Altera Tools ins Gerät brennen. 
Wenn Du den Altera Blaster Dongel hast (gibt es bei Ebay für wenige 
Euros als Nachbau) brauchst Du nicht den Blaster Driver von Slog zu 
installieren sondern kannst den Dongel direkt auf der Platine in die 
Pfostenleiste einstecken. Bilder und Anleitung gibt es auch hier in 
einem der Foren. Ich glaube in Jörgs Thread "Made from the Scratch".
- wenn das FPGA auf dem aktuellen Stand ist, sollen wohl die Pins 15/16 
der Schieberegister (U21/U23 - MC14094B) verbunden werden, zu entnehmen 
aus dem Schaltplan. Ich habe mal die aktuellere Version mit hochgeladen.
Wenn Du zum Vergleich Fotos von der Platine eines W2022A brauchst - kein 
Problem

Jetzt solltest Du ein W2022A haben und kannst die BF-Firmware aufspielen 
und auch alle weiteren Hardwaremods durchführen. Den Firmware Update 
aber nicht mit dem originalen WELEC Tool durchführen sondern über die 
RS-232 mit den mitgelieferten Kommandozeilen-Tools. Anleitung liegt dem 
Firmwarepaket bei.


Gruß Hayo

: Bearbeitet durch User

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