Epidemiologischer Verlauf und Analyse von Krankheiten Teil 3

#6318415
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Uhu U. schrieb:
>> Ist es längst, seit die Menschheit die Schnapsbrennerei erfand.
>
> In der Rückschau muss ich feststellen, dass sich schon einige frühere
> Klassenkameraden und Bekannte sich damit zu Tode desinfiziert haben.

Vor- und Nachteile eben. Katherine Hepburn erzählte einmal von den 
Dreharbeiten bei African Queen. Huston und Bogart soffen wie die Löcher 
und die Hepburn trank Tee. Rate mal, wer von ihnen dauernd Dünnschiss 
hatte.
#6318417
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Robert K. schrieb:
> Wenn man abweicht von der Mainstream-Hauptthese der Medien wird man
> sofort in die rechte Ecke oder noch schlimmer in die VT-Szene
> eingeordnet. Das haben hier einige Protagonisten ganz klar geäußert und
> wer mit VT argumentiert mit dem kann man nicht diskutieren ... VT ist
> ein Totschlag-Argument und mit solchen Leuten, die in jedem zweiten Post
> VT betonen müssen, kann man nicht diskutieren.

Wenn man abweicht von den VTn der rechten Ecke wird man sofort in die 
Mainstream-Medien-Ecke oder noch schlimmer in die  der dummen Sheeple 
eingeordnet. Das haben hier einige Protagonisten ganz klar geäußert und 
wer mit gleichgeschalteten Medien argumentiert mit dem kann man nicht 
diskutieren ... Mainstream-Medien ist ein Totschlag-Argument und mit 
solchen Leuten, die in jedem zweiten Post lügende oder gekaufte 
Mainstream-Medien betonen müssen, kann man nicht diskutieren.
#6318419
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Dieter D. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Welche denn so?
>
> Das darfst Du gerne selber herausfinden.
> Nur Babies muss noch alles vorgekaut werden und mit dem Löffel in
> kleinen Portionen zugeführt werden.
Auf Deutsch: Du hast eunen völlig haltlosen Vorwurf formuliert und 
kommst jetzt ganz furchtbar ins Schwimmen, weil Du ihn nicht belegen 
kannst. Anderen wäre so etwas möglicherweise peinlich.

> Bisher mar minimal nur Kindergarten
> als Stichwort genannt worden.
Wo?

> Vielleicht solltest Du das Buch in die Hand nehmen und die Geschichte
> von Yusuf in Ruhe ganz lesen. In die Zeit und die Zwängen
> hineinzuversetzen, schaffen nicht viele.

Nochmals: was genau besagt das über Gen 12 ff?
Dass zu Zeiten Mohamneds, als Deine Yusuf-Geschichte niedergeschrieben 
wurde, bestimmte Ansichten verbreitet gewesen sein mögen, hat hier 
nichts zu suchen; auch nicht die Geschichte über Potiphars Weib.
#6318423
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A. K. schrieb:
> Dass es nicht blindlings erfolgt, davon zeugt der zitierte Text. Und wer
> ist hier das Problem? Jener, dem Dampfwolken die Freundschaft verleiden,
> oder jener, der keine Rücksicht kennt? Wobei mancher Raucherqualm schon
> vor Corona Beziehungen verleidet haben dürfte - und bekanntlich zu
> gesetzlichen Regeln führte.

Ich kann mir richtig vorstellen, wie beide aufm Balkon stehen, er seine 
E-Pfeife qualmt und dann mal ein Lüftchen rüberzieht: WILLST DU MICH 
UMBRINGEN??? Du rücksichtslose unhygienische Sau! Du könntest voll mit 
COVID-19 sein!!! Ab jetzt sind wir KEINE Freunde mehr!
#6318465
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A. K. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>>> In der damaligen Zeit flog Mann auch sofort im Gefängnis, wenn er sich
>>> nicht für das Vergnügen einer höherstehenden Frau prostituieren läßt.
>>
>> Woher hast Du diesen Quark?
>
> Wurde doch mit dem Verweis auf Potifar schon erwähnt:
Bisher habe nur ich Pitiphar erwähnt  ubd von mir hatxer das nicht  ..
> verallgemeinerte
> Ausdruckweise dieses Einzelfalls.
Dazu fondet sich in dieser Geschichte nicht der Hauch einer Andeutung; 
weder in Gen 39 noch in Sure 12.

Das dürfte unser Diederich erfunden haben.
#6318492
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A. K. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Dazu fondet sich in dieser Geschichte nicht der Hauch einer Andeutung;
>> weder in Gen 39 noch in Sure 12.
>
> Reden wir vom gleichen Thema und dem gleichen Koran? Ich habe keine
> Probleme, seine etwas spitz betonte und verkürzte Story ab Sure 12:22 zu
> finden.
Das ist nicht spitz betont und verkürzt, sondern gegen den Sinn 
interpretiert.
12, 35 wird üblicherweise so verstanden, dass es darum ging, den Skandal 
zu vertuschen.

Hieraus eine Pflicht des Untergebenen zu konstruieren, sich der Herrin 
hinzugeben, ist an den Haaren herbeigezogen, was sich auch daraus 
ergibt, das Potiphar sein Weib schilt, Joseph aber lobt. Im 
"Erfolgsfall" hätte Joseph zudem sein Leben verwirkt.

Mithin: Quatsch mit Sauce!

Aber mal wieder ordentlich Schaum geschlagen, unser kkeiner Airbag ...
#6318507
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A. K. schrieb:
> Ab 12:22 steht ihr Versuch, der aber doppelt erfolglos blieb. Sie
> kriegte ihn weder ins Bett noch in den Knast, hat aber beides versucht.

Falls Du 12, 25 meinen solltest: das sind ihre Ausflüchte, als Potiphar 
heimkehrte.  Dem galt es weiszumachen, er habe sie angefallen.
Falks Du eine andere Stelle meinen solltest, benenne sie bitte.
Ich komme Dir ja auch nicht mit "steht irgendwo im Koran, wahrscheinlich 
Sure 12 oder so ..."

Hoffentlich hat Diederich jetzt hinreichend Spaß!
#6318530
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Percy N. schrieb:
>> Ab 12:22 steht ihr Versuch, der aber doppelt erfolglos blieb. Sie
>> kriegte ihn weder ins Bett noch in den Knast, hat aber beides versucht.

> Falls Du 12, 25 meinen solltest: das sind ihre Ausflüchte,

12:22: Und sie (die Frau), in deren Haus er war, versuchte ihn zu 
verführen gegen seinen Willen; und sie verriegelte die Türen und sagte: 
"Nun komm zu mir!" ... (islam.de)
#6318535
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[12:35]
Und mit ihm kamen zwei junge Männer ins Gefängnis. Der eine von ihnen 
sagte: "Ich sah mich Wein auspressen." Und der andere sagte: "Ich sah 
mich auf meinem Kopf Brot tragen, von dem die Vögel fraßen. Verkünde uns 
die Deutung hiervon; denn wir sehen, daß du einer der Rechtschaffenen 
bist."
(Firma: Hobbytheoretiker) #6318536
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Percy N. schrieb:
> weil Du ihn nicht belegen kannst.

Viel besser ist, das Du auf dem Auge blind bist. Da diese nicht bloß 
mündlich gefallen sindn, könnte es auch eine Lesefreude für gelangweilte 
Forumsleser sein.

A. K. schrieb:
> Wurde doch mit dem Verweis auf Potifar schon erwähnt: verallgemeinerte
> Ausdruckweise dieses Einzelfalls.

Das ist schon recht gut. Der Hinweis war, das so ein Fall schon in der 
Bibel steht.

Percy N. schrieb:
> Hieraus eine Pflicht des Untergebenen

Wieso Pflicht? Man hat doch die freie Wahl mitzumachen oder die 
Nachteile in Kauf zu nehmen. So war das doch in den Ostblockstaaten 
auch.

Außerdem sind solche Diskussionen bei Deiner Einstellung sowieso 
vollkommen fruchtlos. Die Bibel enthält viel Geschichte. Andere 
Schriften enthalten auch Geschichte, aber diese wurde ganz im Sinne der 
jeweiligen Herschenden geschrieben. Die Bibel weicht davon öfters ab.
#6318538
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Dieter D. schrieb:
> Außerdem sind solche Diskussionen bei Deiner Einstellung sowieso
> vollkommen fruchtlos. Die Bibel enthält viel Geschichte. Andere
> Schriften enthalten auch Geschichte, aber diese wurde ganz im Sinne der
> jeweiligen Herschenden geschrieben. Die Bibel weicht davon öfters ab.

Aha, die Heiden haben als mal wieder die Geschichte gefälscht…

Schön, dass die christliche Welt so einfach funktioniert.
#6318546
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Percy N. schrieb:
>> 12:22: Und sie (die Frau), in deren Haus er war, versuchte ihn zu
>> verführen gegen seinen Willen; und sie verriegelte die Türen und sagte:
>> "Nun komm zu mir!" ... (islam.de)
>
> Wo steht da was von Knast?

Dahin hätte er sollen, das hatte aber - wie oben von mir beschrieben - 
in der islamische Variante nicht gleich funktioniert. Gelandet ist er 
dort aber dann doch, warum auch immer.

In der Genesis 39.20 ging das ohne Umwege: "Er ließ Josef ergreifen und 
in den Kerker bringen, wo die Gefangenen des Königs in Haft gehalten 
wurden. Dort blieb er im Gefängnis."
(Firma: Hobbytheoretiker) #6318548
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Robert K. schrieb:
> die Diskussion hier ist insgesamt viel zu unsachlich.

Das hast Du gut formuliert. Es ist aber nicht nur das bei Abweichung vom 
Mainstream zum Beispiel VT als Totschlagargument verwendet wird, sondern 
auch Forumteilnehmer nicht Auskommen damit, das andere eine andere 
Ansicht als sie selbst haben. Es wird so lange an den Sätzen 
herumgedreht in der Hoffnung Andersdenkende hören auf um dann zu sagen, 
recht gehabt zu haben.
#6318563
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A. K. schrieb:
> In der Genesis 39.20 ging das ohne Umwege: "Er ließ Josef ergreifen und
> in den Kerker bringen, wo die Gefangenen des Königs in Haft gehalten
> wurden. Dort blieb er im Gefängnis."

Klar. So reagieren verheiratete höhere Hofbeamte nun einmal, wenn sich 
ihr Sklave der Frau seines Herren sexuell verweigert. Selbstverständlich 
ausschließlich wegen der Weigerung, keinesfalls zur Vertuschung.

Wie konnte ich das übersehen ...

Die ganze Geschichte dürfte freilich genauso glaubhaft wie die von Lot 
und seinen Töchtern sein. Beachte: die gesamte Genesis dreht sich um die 
listenreiche Tücke der Weiber!
(Firma: Hobbytheoretiker) #6318566
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Danke für Eure Unterstützung. Aber der Exkurs würde nur etwas bringen, 
wenn da nicht unüberwindbare Abneigungen wären, überhaupt etwas davon zu 
akzeptieren.

Ausgegangen war dies von dem Hinweis, das schon in der Bibel erwähnt 
wurde, es gäbe viele gute und viele schlechte Jahre bei der Ernte, wie 
auch der Wirtschaft, und der Staat versuchte regulierend einzugreifen. 
Das Ende war je nach dem wie man es nimmt, gut oder schlecht. Die einen 
sagen es war schlecht, weil am Schluss dem Staat alle Äcker gehörten. 
Die anderen sagen es war die bessere Lösung, weil sonst hätten die Äcker 
den Kaufleuten gehört und den Bauern wäre es noch schlechter gegangen. 
So mußten diese die Felder bestellen und 20% an den Herrscher abliefern.

Zu dieser Stelle der Bibel gibt es viele Diskussionen und verschiedene 
Auslegungen. Zwischen Osten und Westen gab es einige Unterschiede in den 
Interpretationen.

Vor einigen Wochen in der Sendung Schalom Jüdischer Glaube - Jüdisches 
Leben, Freitags, 15:05 bis 15:20 Uhr, BAYERN 2, wurden die Unterschiede 
und Fehlinterpretationen eindrucksvoll erläutert und die Auswirkungen 
auf unsere heutige Welt. Interessant ist auch, das die meisten linken 
Ideale auf einer christlichen grundlegenden Sozialisierung basieren.
(Firma: Hobbytheoretiker) #6318581
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Dieter D. schrieb:
> Die anderen sagen es war die bessere Lösung, weil sonst hätten die Äcker
> den Kaufleuten gehört und den Bauern wäre es noch schlechter gegangen.

Und hier geht die Verknüpfung wieder zurück zum eigentlichen Thema, auch 
wenn jetzt hier jemand unbedingt versucht biblische Personen zu 
diskreditieren. Übertragen auf unsere Situation würde es bedeuten, das 
wenn der Staat nicht eingreift statt der Äcker, die Firmen bald anderen 
gehören. Das hätte auch zur Folge, dass aller Gewinn am Fiskus vorbei 
dorthin fließen würden. Da ist dann nix mehr mit Umverteilung. In 
Südamerika gibt es einen Staat, der ist an dieses Limit geknallt.

Übrigens die gleiche Nation würde auch die Äcker aufkaufen. In 
Frankreich sind schon Weinberge in deren Hand gefallen. Es liegt klar 
auf der Hand, das diese bei Lebensmittelknappheit erst einmal sich 
selbst günstig beliefern würden. Was in diesem Fall der Rest der 
Bevölerunge fressen soll? Die können sich ja dann gegenseitig fressen.
#6318587
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Dieter D. schrieb:
> Interessant ist auch, das die meisten linken
> Ideale auf einer christlichen grundlegenden Sozialisierung basieren.

Korrelation ist Kausalität? Oder kommt man bei ähnlichem Motiv 
vielleicht manchmal auf ähnliche Ideen?

Umgekehrt wäre ich da noch vorsichtiger. Christliche Sozialisierung hat 
besonders in den USA keine sonderlich positive Korrelation mit linken 
Ideen.
#6318597
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Dieter D. schrieb:
> Interessant ist auch, das die meisten linken
> Ideale auf einer christlichen grundlegenden Sozialisierung basieren.

Linke Ideale? Das ist Idealismus von Leuten, die sich nur für links 
halten – das sind reine Kompromissler, die sich mit den bestehenden 
Verhältnissen anrangiert haben.

Renate Dillmann beschreibt in ihrem Buch "China – ein Lehrstück" 
deutlich, in welchem Umfeld das funktioniert:
1
Die de­mo­kra­ti­sche Ver­fas­sung ka­pi­ta­lis­ti­scher Staa­ten der west­li­chen He­mi­sphä­re ist das herr­schafts­tech­ni­sche Re­sul­tat einer Ab­fol­ge har­ter, letzt­lich ein­sei­tig ent­schie­de­ner Klas­sen­kämp­fe, im­pe­ria­lis­ti­scher Krie­ge, teil­wei­se fa­schis­ti­scher Son­de­r­e­tap­pen, in jedem Falle einer ge­walt­sa­men Gleich­schal­tung aller ge­sell­schaft­li­chen Ge­gen­sät­ze zu­guns­ten einer staats­bür­ger­li­chen For­mie­rung. Ist diese Art Volks­ge­mein­schaft erst ein­mal durch­ge­setzt, dür­fen meh­re­re, ihrer Aus­rich­tung nach staats­kon­for­me Par­tei­en in Wahl­kämp­fen um die Stim­men der Bür­ger kämp­fen, um über die Be­set­zung der Re­gie­rungs­pos­ten die je­weils ak­tu­el­le Nu­an­cie­rung des (fest­ste­hen­den) Staats­pro­gramms de­fi­nie­ren zu kön­nen. Die Wah­len leis­ten dabei gleich drei­er­lei für die po­li­ti­sche Herr­schaft: Sie ver­lan­gen den Bür­gern in Form einer Per­so­nal­ent­schei­dung ihre all­ge­mein-abs­trak­te Ein­ver­ständ­nis­er­klä­rung mit dem po­li­ti­schen Sys­tem und sei­ner Räson ab. …
#6318681
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Dieter D. schrieb:
> Die einen
> sagen es war schlecht, weil am Schluss dem Staat alle Äcker gehörten.
> Die anderen sagen es war die bessere Lösung, weil sonst hätten die Äcker
> den Kaufleuten gehört und den Bauern wäre es noch schlechter gegangen.

Die Bauern hätten auch das Korn gemeinschaftlich selbst verwalten 
können, und in den schlechten Jahren davon leben, und niemand hätte 
seinen Acker verkaufen müssen.

Aber das wäre ja Kommunismus.
#6318696
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Dieter D. schrieb:
> Übertragen auf unsere Situation würde es bedeuten, das
> wenn der Staat nicht eingreift statt der Äcker, die Firmen bald anderen
> gehören. Das hätte auch zur Folge, dass aller Gewinn am Fiskus vorbei
> dorthin fließen würden.

Muhaha, dir ist aber schon klar, dass die Lufthansa zahlreiche Töchter 
in Steueroasen hat? Dass die urdeutsche Volkswagen AG mehrheitlich den 
österreichischen Familien Porsche und Piëch gehört?

Funktioniert ja hervorragend.
#6318717
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Karl K. schrieb:
> Die Bauern hätten auch das Korn gemeinschaftlich selbst verwalten
> können,

Klar. In einer idealen Welt, in der niemand seinen eigenen Vorteil vor 
den anderen sucht, nicht seine Familie den Übrigen des Dorfes vorzieht, 
gerne auch Arbeit investiert, von der andere mehr profitieren, in der 
funktioniert das. Schon mal sowas Seltsames gesehen?

Tatsächlich funktionieren Gemeinschaften umso besser, je weniger 
gemeinsames Eigentum und gemeinsam zu verwaltendes Gut es gibt. Das kann 
man schon ganz unten bei Eigentümergemeinschaften von Wohnblocks und 
Wohnsiedlungen über die Jahrzehnte beobachten.

Obendrein kommen mit Sesshaftigkeit unweigerlich externe Parasiten auf, 
die lieber ein kurzes Risiko eingehen, statt lang zu malochen. Die 
Organisation von Verteidigung, erst örtlich dann regional, führt über 
kurz oder lang zu Spezialisierung darauf, und zu Hierarchien. Mit 
Nebeneffekten. Von Sesshaftigkeit führt ein direkter Weg zu staatlicher 
Organisation.
Gast #6318852
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Karl K. schrieb:

> Die Bauern hätten auch das Korn gemeinschaftlich
> selbst verwalten können, und in den schlechten
> Jahren davon leben, und niemand hätte seinen Acker
> verkaufen müssen.

Grober Unsinn. Völlig ahistorische Betrachtung.

Selbstverwaltung setzt eine beträchtliche Bildung in
der Masse der Bevölkerung voraus. Dieses Bildungs-
niveau setzt wiederum entsprechende Arbeitsproduktivität
voraus, denn erstens muss für die Schulzeit auf die
Arbeitskraft der Schüler verzichtet werden können, und
zweitens müssen auch die Lehrer (und deren Lehrer) mit
durchgefüttert werden.

Es hat Gründe, dass Industrialisierung und Alphabetisierung
zeitlich stark korrelieren.

Falls Du Goethes "Faust" kennst: Hast Du mal darüber
nachgedacht, ob Gretchen lesen und schreiben konnte?


> Aber das wäre ja Kommunismus.

Es ging hier um's alte Ägypten; anachronistische Utopien
sind da dem Erkenntnisfortschritt nicht förderlich.

Falls Du vom Hier und Jetzt sprichst, so hat das Jürgen
Kuczynski mal sehr nett formuliert. Er hat sinngemäß
gesagt: "Naja, es gab mal eine lange Zeit des Gemein-
eigentums in der Urzeit, und es wird wieder eine lange
Zeit des Gemeineigentums in der hochentwickelten
Gesellschaft geben. Dazwischen lag eine kurze Zeit der
Verteilungskämpfe -- das ist unsere Gegenwart."
Gast #6318863
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A. K. schrieb:

> Karl K. schrieb:
>> Die Bauern hätten auch das Korn gemeinschaftlich
>> selbst verwalten können,
>
> Klar. In einer idealen Welt, in der niemand seinen
> eigenen Vorteil vor den anderen sucht, nicht seine
> Familie den Übrigen des Dorfes vorzieht, gerne auch
> Arbeit investiert, von der andere mehr profitieren,
> in der funktioniert das. Schon mal sowas Seltsames
> gesehen?

Du wirst es nicht glauben: Ich habe schon viel Seltsameres
gesehen -- beispielsweise Menschengruppen, in denen zwar
jeder nach seinem Vorteil strebt, aber auf diesen Vorteil
verzichtet, wenn einem Kollegen ein unverhältnismäßiger
Nachteil entstehen würde. Es soll gerüchteweise auch Leute
geben, die Arbeit investieren, um ein bestimmtes Ergebnis zu
erreichen, und die sich nicht die Bohne dafür interessieren,
ob andere Leute mehr oder weniger als sie selbst profitieren.

Hochtrabend ausgedrückt: Das Leben ist -- allen Beteuerungen
der Neoliberalen zum Trotz -- KEIN Nullsummenspiel.

Das alles hat übrigens auch nichts mit "idealer Welt" zu tun,
sondern mit der Unfreiheit des Unternehmers, die schon Marx
bewusst war: Wenn ein Unternehmer, der wie ein Psychopath
agiert, am Markt erfolgreicher ist als einer, der das nicht
tut, dann entsteht ein Selektionsdruck, der die Unternehmer
systematisch zu Psychopathen erzieht .


> Tatsächlich funktionieren Gemeinschaften umso besser, je
> weniger gemeinsames Eigentum und gemeinsam zu verwaltendes
> Gut es gibt. Das kann man schon ganz unten bei
> Eigentümergemeinschaften von Wohnblocks und Wohnsiedlungen
> über die Jahrzehnte beobachten.

Beweis durch Anekdote? Nicht wirklich, oder?!
Gast #6318865
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Percy N. schrieb:

> Egon D. schrieb:
>> Es hat Gründe, dass Industrialisierung und Alphabetisierung
>> zeitlich stark korrelieren.
>
> Etwa so wie die Pyramidenindustrie im alten Ägypten und
> die Verbreitung der Hieroglyphen im Volk?

???
1
  "Die Bezeichnung „Hieroglyphen“ ist die eingedeutschte 
2
   Form des altgriechischen ἱερογλυφικὰ γράμματα hieroglyphikà 
3
   grámmata, deutsch ‚heilige Schriftzeichen‘ oder ‚heilige 
4
   Einkerbungen‘, [...]" 
5

6
   ... 
7

8
  "Wie groß der Anteil der Schriftkundigen an der Bevölkerung 
9
   Ägyptens war, ist unklar, es dürfte sich nur um wenige 
10
   Prozent gehandelt haben: Die Bezeichnung „Schreiber“ war 
11
   lange synonym mit „Beamter“. Außerdem gab es in griechischer 
12
   Zeit in den Städten nachweislich viele hauptberufliche 
13
   Schreiber, die Urkunden für Analphabeten ausstellten."
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84gyptische_Hieroglyphen
#6318879
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A. K. schrieb:
> nicht seine Familie den Übrigen des Dorfes vorzieht,
> gerne auch Arbeit investiert, von der andere mehr profitieren, in der
> funktioniert das. Schon mal sowas Seltsames gesehen?

Soll wohl des öfteren in früheren Kulturen vorgekommen sein. 
Vorzugsweise dann, wenn die Gemeinschaften so überschaubar waren, dass 
sie sich selbst regulieren konnten.

A. K. schrieb:
> Das kann
> man schon ganz unten bei Eigentümergemeinschaften von Wohnblocks und
> Wohnsiedlungen über die Jahrzehnte beobachten.

Was natürlich Unsinn ist, denn diese Eigentümergemeinschaften kennen nur 
UNSER Gesellschaftsmodell und können auch nicht "aus ihrer Haut". Sprich 
die werden genau so reagieren, weil sie nichts anderes kennen.

Egon D. schrieb:
> Selbstverwaltung setzt eine beträchtliche Bildung in
> der Masse der Bevölkerung voraus.

Ach stimmt, in den zahlreichen Clanstrukturen weltweit, im nordischen 
Thing, in der indianischen Ratsversammlung durfte man ja nur teilnehmen, 
wenn man einen Professorentitel hatte. Mindestens.

Guckt einfach mal über deinen Tellerrand.

Egon D. schrieb:
> Falls Du Goethes "Faust" kennst: Hast Du mal darüber
> nachgedacht, ob Gretchen lesen und schreiben konnte?

Hast du mal drüber nachgedacht, dass das eine erfundene Geschichte ist?

Im Faust verwandelt sich auch ein Pudel in einen Teufel. Heute würde man 
sagen: Nicht so viel kiffen, Jonny.
Gast #6318887
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Karl K. schrieb:

> Egon D. schrieb:
>> Selbstverwaltung setzt eine beträchtliche Bildung in
>> der Masse der Bevölkerung voraus.
>
> Ach stimmt, in den zahlreichen Clanstrukturen weltweit,
> im nordischen Thing, in der indianischen Ratsversammlung
> [...]

???

Kannst Du bitte wenigstens mal so tun , als ob Du in
der Lage dazu wärst, bei einem Thema zu bleiben? Vielen
Dank im Voraus.

Thema war Deine Behauptung, die (offensichtlich sesshaften)
ägyptischen Bauern wären "leicht" in der Lage gewesen, ihr
ständiges Mehrprodukt an Getreide selbst zu verwalten. Mein
Einwand darauf war: Wären sie "leicht" dazu in der Lage
gewesen, hätten sie es gemacht. Die Menschen vor 5000 Jahren
waren (vielleicht) ungildeter als wir -- aber sie waren ganz
gewiss nicht dümmer.


Und nur nebenbei: Eine Clanstruktur, bei der der Oberboss
festlegt, ob Dir die Vorhaut, die Eier oder der Kopf abgehackt
werden, zählt bei mir nicht unter "Selbstverwaltung". Tut mir
leid.


> Egon D. schrieb:
>> Falls Du Goethes "Faust" kennst: Hast Du mal darüber
>> nachgedacht, ob Gretchen lesen und schreiben konnte?
>
> Hast du mal drüber nachgedacht, dass das eine erfundene
> Geschichte ist?

Aha. Nicht nur, dass Du nicht darüber nachgedacht hast --
Du hast nicht einmal die Zielrichtung meiner Frage begriffen.
Sag das doch einfach.

Nun ja. Das Denken. Jedermann ist es erlaubt, aber vielen
bleibt es erspart.
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #6318892
Lesenswert?

Egon, gerade noch freute mich, dass der gestriege Tag ohne Beleidigungen 
und doch diskutabel verlief. Da ist wenig hilfreich Karl zu provozieren, 
wenngleich er nicht dein Bildungsniveau besitzt.
Auch kenne ich aus DDR Zeiten nur wenige, die  die „Briefe an meinen 
Urenkel“ in die Finger bekamen oder gar sich mit Kuczinski befassen 
wollten. Der war schon eher was für die Wenigen die sich damit befassen 
wollten und die waren eben auch in der DDR rar.
Bildungsangebot und Bildungswillen scheitern nicht nur am Vermögen 
sondern leider auch an Tradition und Bequemlichkeit. Mit dem Zugang zum 
Internet ändert sich daran leider wenig. Und der Commerz hat nur wenig 
Interesse an Massenbildung. Leider scheitert hier die Kultur an 
struktureller und individueller Kulturlosigkeit, imho nicht erst seit 
gestern. Zumindest aus meiner Schul- und Studienzeit erinnere ich mich 
dahin als Elektronik- und Philosophieinteressierter ein doppelter 
Außenseiter gewesen zu sein.

Einen schönen Sonntag allen und nett bleiben. ;)

Namaste
(Firma: Hobbytheoretiker) #6318898
Lesenswert?

Karl K. schrieb:
> Die Bauern hätten auch das Korn gemeinschaftlich selbst verwalten
> können, und in den schlechten Jahren davon leben, und niemand hätte
> seinen Acker verkaufen müssen.

Wenn sich die Mehrheit nicht einigen kann neue Wege zu beschreiten und 
lieber untergehen wollen? Es nicht zu einer Win-Win-Situation kommt weil 
keiner dem anderen auch einen Vorteil gönnt?

In Übersee übernimmt diese Koordination die landwirtschaftliche 
Versicherungsgesellschaft, die Zugleich auch ein landwirtschaftlicher 
Großverein ist. Diese sorgen für stabile Preise. Die Lebensmittel sind 
daher teurer als bei uns, stellte ich bei einem Urlaub fest. Und das 
trotz Hormonfleisch und Genpflanzenlandwirtschaft.


Winfried J. schrieb:
> Einen schönen Sonntag allen und nett bleiben. ;)

Danke! Wünsche ich auch. Dem gibt wirklich nichts mehr hinzuzufügen.
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #6318906
Lesenswert?

Es ging eher darum, die Krankheit, um die es vorgeblich ginge erst in 
die Köpfe zu pflanzen und darum sie daraus wieder zu vertreiben, indem 
man sich bewusst macht dass es neben den vorgeschobenen 
Hygieneinteressen handfeste ökonomische und politische Interessen gab 
sie von der legendären Mücke zu einem Elefanten aufzublasen, was 
wiederum vielfältige Betrachtungen diesbezüglich notwendig machte.

Eine isolierte Betrachtung der Symptome und des Verlaufes ohne 
Betrachtung ihres biologischen und soziologischen Habitats ist wenig 
aufschlussreich und kann nur als übernatürlich und bedrohlich 
wahrgenommen werden. Die Bedrohlichkeit schrumpft aber wieder vom 
Elefanten zur Mücke wenn man sich die sie aufblasenden Faktoren bewusst 
macht.

 ?
(Firma: Hobbytheoretiker) #6318938
Lesenswert?

Es sieht so aus als hat sich CoVid ein paar Gene vom HIV einverleibt:
https://www.nytimes.com/2020/06/26/health/coronavirus-immune-system.html

Bei Virusarten kann es zu einer Art „Genaustausch“ kommen. 
Rekombinationen (durchaus dem Crossing over vergleichbar) sind bei 
mehreren Viren nachgewiesen worden, z. B. bei Bakteriophagen ...
Seite 37, Die Viruskrankheiten der Haut: Und die Hautsymptome bei 
Rickettsiosen und Geschlechtskrankheiten, von Alfred Marchionini, 
Theodor Nasemann.

Als Anregung für eine neue Theorie. Vielleicht wird daraus noch eine 
virale VT.
#6319023
Lesenswert?

Egon D. schrieb:

> Du wirst es nicht glauben: Ich habe schon viel Seltsameres
> gesehen -- beispielsweise Menschengruppen, in denen zwar
> jeder nach seinem Vorteil strebt, aber auf diesen Vorteil
> verzichtet, wenn einem Kollegen ein unverhältnismäßiger
> Nachteil entstehen würde. Es soll gerüchteweise auch Leute
> geben, die Arbeit investieren, um ein bestimmtes Ergebnis zu
> erreichen, und die sich nicht die Bohne dafür interessieren,
> ob andere Leute mehr oder weniger als sie selbst profitieren.

Soziales Verhalten ist ein evolutionärer Vorteil. Der Selektionsdruck 
wird die Asozialen hinwegfegen.
#6319024
Lesenswert?

Winfried J. schrieb:
> Es ging eher darum, die Krankheit, um die es vorgeblich ginge erst in
> die Köpfe zu pflanzen und darum sie daraus wieder zu vertreiben, indem
> man sich bewusst macht dass es neben den vorgeschobenen
> Hygieneinteressen handfeste ökonomische und politische Interessen gab
> sie von der legendären Mücke zu einem Elefanten aufzublasen, was
> wiederum vielfältige Betrachtungen diesbezüglich notwendig machte.

Deine Platte hat nen Sprung.
#6319053
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G. K. schrieb:
> Soziales Verhalten ist ein evolutionärer Vorteil. Der Selektionsdruck
> wird die Asozialen hinwegfegen.

Asoziales Verhalten kann für das Individuum von Vorteil sein, solange es 
nicht überhand nimmt und die Gesamtgesellschaft damit unrettbar 
schädigt. Deshalb gibt es das weiterhin und bleibt es evolutionär auch 
erhalten.
#6319063
Lesenswert?

Egon D. schrieb:
> Es soll gerüchteweise auch Leute
> geben, die Arbeit investieren, um ein bestimmtes Ergebnis zu
> erreichen, und die sich nicht die Bohne dafür interessieren,
> ob andere Leute mehr oder weniger als sie selbst profitieren.

Es geht nicht darum, ob es diese Leute gibt. Insofern war meine 
rhetorische Frage oben falsch gestellt. Sondern wie Gesellschaften aus 
bunt zusammengewürfelten Haufen funktionieren, mit Menschen völlig 
unterschiedlichen Charakters.

> Hochtrabend ausgedrückt: Das Leben ist -- allen Beteuerungen
> der Neoliberalen zum Trotz -- KEIN Nullsummenspiel.

Yep. Systeme aus Regeln und Ausgleich haben ihren Sinn. Ich kann mit 
Neoliberalismus auch nicht viel anfangen.

> Beweis durch Anekdote? Nicht wirklich, oder?!

Es macht eben jeder seine Erfahrungen - oder auch nicht.
#6319064
Lesenswert?

Egon D. schrieb:
> Thema war Deine Behauptung, die (offensichtlich sesshaften)
> ägyptischen Bauern wären "leicht" in der Lage gewesen, ihr
> ständiges Mehrprodukt an Getreide selbst zu verwalten.

Nein, das habe ich nicht behauptet. Ich habe auf deine Behauptung, sowas 
können nur Hochkulturen Beispiele gebracht, dass sowas in frühen 
Stammeskulturen funktionierte.

Dass die Ägypter dazu nicht in der Lage waren lag einzig daran, dass sie 
keine Stammeskultur, sondern eine Hochkultur waren - weil sich durch die 
Notwendigkeit der jährlichen Neuaufteilung von Land nach der Nilflut 
zwar zum Einen einen Mathematik und Schrift entwickelten - zum Anderen 
aber auch eine Prister- und Herrscherklasse, die dieses Privileg der 
Neuverteilung für sich in Anspruch nahmen.

Egon D. schrieb:
> Eine Clanstruktur, bei der der Oberboss
> festlegt, ob Dir die Vorhaut, die Eier oder der Kopf abgehackt
> werden, zählt bei mir nicht unter "Selbstverwaltung". Tut mir
> leid.

Stimmt, weil das ja üblich unter sämtlichen Clan- und Stammeskulturen 
der Welt und aller Zeiten war.

Junge, dein Tellerrand ist der einer Untertasse.

Egon D. schrieb:
> Du hast nicht einmal die Zielrichtung meiner Frage begriffen.

Ja, es ist ein Märchen.

Dass viele Menschen damals ungebildet waren lag schlicht daran, dass 
Menschen dumm halten zur Herrschaftsstruktur von Kirche und Staat 
gehörte. Dafür konnten sie die Geschichten aus der Bibel die ihnen 
ständig vorgekaut wurden auswendig.

Dass die "Liebe" zwischen einem Gelehrten Dr. Faustus und einem Gretchen 
absolut unstandesgemäß war, eh unrealistisch war und halt eine erfundene 
rührselige Geschichte wie der gesamte hochgelobte Faust eine 
sentimentale Laberarie von Hannes -

TUT HIER ÜBERHAUPT NICHTS ZURT SACHE!

Es geht darum, ob Kulturen ihre Güter aauch selbst verwalten können - 
und da kann eine Klerus-Königs-Stände-Klassengesellschaft überhaupt 
nicht bei helfen.
#6319078
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Karl K. schrieb:

>
> Es geht darum, ob Kulturen ihre Güter aauch selbst verwalten können -
> und da kann eine Klerus-Königs-Stände-Klassengesellschaft überhaupt
> nicht bei helfen.

Gegenbeispiel: In einer 'Demokratie' mit Einspruchrecht für und gegen 
ALLES und dem egomanen Ausleben der 'Selbstfindung bis zur Rente' wäre 
der Bau der Pyramiden o. Ä. als Gemeinschaftswerk nicht möglich 
gewesen!
#6319082
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A. K. schrieb:

> Asoziales Verhalten kann für das Individuum von Vorteil sein, solange es
> nicht überhand nimmt und die Gesamtgesellschaft damit unrettbar
> schädigt. Deshalb gibt es das weiterhin und bleibt es evolutionär auch
> erhalten.

Den Fall eines isolierten im Vakuum des Weltraum kreisenden Individuums 
habe ich nicht betrachtet weil mir dies in diesem Kontext nicht als 
sinnvoll erschien.
#6319083
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Dieter D. schrieb:
> Wenn sich die Mehrheit nicht einigen kann neue Wege zu beschreiten und
> lieber untergehen wollen?

Nein, weil - siehe oben - sich ein Priester-Herrscher-System gefestigt 
hat, welches religiös untermauert - Ra will das so - den Bauern gar 
nicht die Möglichkeit gab, "neue Wege zu beschreiten".

Genauso wie heute Kapitalismus als alternativlos angesehen wird, obwohl 
wir sehen was dieser Kapitalismus auf der ganzen Welt und mit der Welt 
anrichtet. Und jegliches alternaative Denken weggebissen wird. Es gäbe 
neben dem bösen Kommunismus noch durchaus andere Gesellschafts- und 
Wirtschaftsformen - aber über die darf nicht nachgedacht werden.
#6319084
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Karl K. schrieb:
> Dass viele Menschen damals ungebildet waren lag schlicht daran, dass
> Menschen dumm halten zur Herrschaftsstruktur von Kirche und Staat
> gehörte.

Auch wenn dieses Motiv eine Rolle spielt, kann sich eine 
Gesellschaftsstruktur mit einer gebildeten Elite und ungebildeten Massen 
auch ohne Verschwörung zum "dumm halten" ausbilden. Sie kann sich 
dadurch allerdings personell stabilisieren, undurchlässig werden.

Die Nachkommen gut auszubilden ist teuer, langwierig und die 
Auszubildenden kommen nur begrenzt als Arbeitskräfte in Frage. Wenn dann 
auch noch sehr viele davon sterben, ohne von der Bildung etwas gehabt zu 
haben, kann eine flächendeckende Investition in Bildung insgesamt 
nachteilig sein. Besonders wenn eine Gesellschaft an der 
Ressourcengrenze operiert und nur eine Elite dafür ausreichend gut 
versorgt werden kann.
#6319089
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Karl K. schrieb:
>
> Genauso wie heute Kapitalismus als alternativlos angesehen wird, obwohl
> wir sehen was dieser Kapitalismus auf der ganzen Welt und mit der Welt
> anrichtet. Und jegliches alternaative Denken weggebissen wird. Es gäbe
> neben dem bösen Kommunismus noch durchaus andere Gesellschafts- und
> Wirtschaftsformen - aber über die darf nicht nachgedacht werden.

Dann präsentiere doch mal so eine Idee. Denke aber daran, diese vorher 
an Ratten und Mäusen auf die Tauglichkeit zu testen!
#6319092
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G. K. schrieb:
>> Asoziales Verhalten kann für das Individuum von Vorteil sein, solange es
>> nicht überhand nimmt und die Gesamtgesellschaft damit unrettbar
>> schädigt. Deshalb gibt es das weiterhin und bleibt es evolutionär auch
>> erhalten.
>
> Den Fall eines isolierten im Vakuum des Weltraum kreisenden Individuums
> habe ich nicht betrachtet weil mir dies in diesem Kontext nicht als
> sinnvoll erschien.

Man muss es nicht mögen, aber ein gewisser Anteil asozialen Verhaltens 
ist aus dem beschriebenen Grund Teil einer insgesamt sozialen 
Gesellschaft. Mit isolierten Individuen hat das absolut nichts zu tun. 
Eher damit, dass die Evolution aus einer Summe unzähliger individueller 
Ereignisse besteht und damit das Interesse von Individuen unweigerlich 
mit eingeht.

Es hat auch etwas damit zu tun, dass es evolutionär ganz allgemein 
betrachtet vorteilhaft ist, einen gewissen Anteil unvorteilhaften 
Verhaltens zu tolerieren. Ja, das klingt widersprüchlich. Aber wenn sich 
Verhältnisse ändern, kann etwas, was vorher unvorteilhaft war, 
vorteilhaft werden. Extrem homogene Strukturen scheitern dann eher als 
heterogene.

Das ist ein sich auf lange Sicht ausbildender Balanceakt der Evolution, 
zu viel schadet so sehr wie zu wenig.
#6319097
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Thomas U. schrieb:
> der Bau der Pyramiden o. Ä. als Gemeinschaftswerk nicht möglich
> gewesen!

Selbst wenn das so wäre - was ich bezweifle, denn es gibt durchaus große 
Werke die viele Individuen in gemeinschaftlicher Koordination geschaffen 
haben:

Und? Es würde sie keiner vermissen.

DIE drei Pyramiden, die du kennst sind das Ende eines Jahrhunderte 
dauernden Entwicklungsprozesses von Grabmälern verschiedener Bauform und 
Größe, einzig dazu da den aktuellen Herrscher zu verscharren.

Kann ja sein, dass du staunend davorstehst, kann aber auch sein, dass 
damals sich einige an den Kopp gefasst haben und gesagt: Was machen wir 
hier eigentlich? Wozu soll das gut sein? Und könnte ich jetzt nicht bei 
meiner Frau und meinen Kindern sein, ein Bierchen zischen und an dem 
Bild weitermalen. Ich hab da so eine Idee, dass man Menschen auch von 
Vorn zeichnen kann. Stattdessen ziehe ich hier Steine eine Rampe hoch...
#6319113
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A. K. schrieb:
> Besonders wenn eine Gesellschaft an der
> Ressourcengrenze operiert und nur eine Elite dafür ausreichend gut
> versorgt werden kann.

Gerade das war vielleicht im Mittelalter - aber nicht im ursprünglich 
angeführten Ägypten der Fall. Der Bau der Pyramiden als 
gesellschaftliche Ersatzleistung war einerseits nur möglich, weil es 
durch massiven Ernteüberschuss einen Ressourcenüberschuss und 
überflüssige Arbeitskräfte gab - andererseits aber auch nötig, um eben 
diese Arbeitskräfte zu beschäftigen.

Anders als im Mittelalter, als der Bau von Kathedralen zum erheblichen 
Teil Fronarbeit war und anders als uns die Bibel suggeriert, war der Bau 
auch keine Sklavenarbeit, sondern es waren freie Arbeiter die 
entsprechend aus dem - vorher angehäuften - Reichtümern aus Pharaos 
Kornkammer entlohnt wurden.

Daas Bild, was die Bibel hier aus der Perspektive eines Wüstenstammes 
über die Ägypter zeichnet, hat zwar unser Bild sehr geprägt - entspricht 
aber nur einer seeehr eingeschränkten Sicht.
#6319117
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A. K. schrieb:
> dass es evolutionär ganz allgemein
> betrachtet vorteilhaft ist, einen gewissen Anteil unvorteilhaften
> Verhaltens zu tolerieren.

Aktuell sieht es leider so aus, dass die Evolution mit ihren sehr 
langsamen Korrekturmechanismen bei der Anpassung mit der rasanten 
gesellschaftlichen Entwicklung zu immer mehr Macht einzelner Arschlöcher 
genauso wenig mithalten kann wie bei der Anpassung an den rasanten 
Klimawandel.
#6319119
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A. K. schrieb:
> Karl K. schrieb:
>> Dass viele Menschen damals ungebildet waren lag schlicht daran, dass
>> Menschen dumm halten zur Herrschaftsstruktur von Kirche und Staat
>> gehörte.
>
> Auch wenn dieses Motiv eine Rolle spielt, kann sich eine
> Gesellschaftsstruktur mit einer gebildeten Elite und ungebildeten Massen
> auch ohne Verschwörung zum "dumm halten" ausbilden. Sie kann sich
> dadurch allerdings personell stabilisieren, undurchlässig werden.

Wo würdest Du denn zB das Kastensystem der Hindu einordnen?

Es ist religionsgestützt, extrem undurchlässig bis hin zur 
obligatorischen Endogamie, und die Eliten sind einigermaßen auskömmlich 
versorgt ....
#6319127
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Percy N. schrieb:
>> Auch wenn dieses Motiv eine Rolle spielt, kann sich eine
>> Gesellschaftsstruktur mit einer gebildeten Elite und ungebildeten Massen
>> auch ohne Verschwörung zum "dumm halten" ausbilden. Sie kann sich
>> dadurch allerdings personell stabilisieren, undurchlässig werden.
>
> Wo würdest Du denn zB das Kastensystem der Hindu einordnen?

Das hatte ich doch geschrieben: "Sie kann sich dadurch allerdings 
personell stabilisieren, undurchlässig werden."

Elitestrukturen bilden sich quasi von selbst, VT unnötig. Das 
Eigeninteresse von Eliten kann dann freilich zu Mechanismen führen, die 
Abstammungslinien favorisieren, ob per Kastensystem, blauem Blut, oder 
wie auch immer. Da greifen mehrere Mechanismen ineinander. Automatische 
und vorsätzliche.
#6319139
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Karl K. schrieb:
> Daas Bild, was die Bibel hier aus der Perspektive eines Wüstenstammes
> über die Ägypter zeichnet, hat zwar unser Bild sehr geprägt - entspricht
> aber nur einer seeehr eingeschränkten Sicht.

Das ist auch kein Wunder.
Die nomadischen Hebräer waren zu Beginn ihrer ägyptischen 
"Gefangenschaft" dort eingewandert und hatten sich niedergelassen, um 
der anderweitigen Hingersnot zu entkommen. Als Fremdlinge waren sie auch 
zunächst gern bereit gewesen, neben Naturalabgaben vom Acker auch Arbeit 
in der Produktion von Baumaterial als Steuern zu erbringen. 
Nachfolgenden Generationen mag die Motivation gefehlt haben, zumal die 
allgemeinen Klimabefingungen sich verbessert zu haben schienen; 
jedenfalls waren die nicht mehr bereit, als Gegenleistung für die 
Überlassung von Ackerland weiterhin die ägyptische Bauwirtschaft zu 
unterstützen, an deren Ergebnissen sie selbst überhaupt nicht 
partizipieren konnten.

Irgendwann stiegen sie dann aus; in der hebräischen Folklore wurde 
daraus der Exodus, entsprechend ausgeschmückt bzw vereinfacht.
#6319141
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Karl K. schrieb:
> aber über die darf nicht nachgedacht werden.

Wo steht das geschrieben?

Wobei ich allerdings rumpöbeln oder Steine werfen nicht als nachdenken 
betrachte. Aber weshalb sollte man nicht öffentlich darüber nachdenken 
dürfen? Nur muss einem klar sein, dass sich solche Gedanken dann eben 
auch einer Öffentlichkeit stellen, die nicht nur davon angetan sein 
wird. Man braucht ein dickes Fell, denn länger anhaltende politische 
Diskussionen verlaufen selten nur höflich.
#6319143
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Karl K. schrieb:

> Daas Bild, was die Bibel hier aus der Perspektive eines Wüstenstammes
> über die Ägypter zeichnet, hat zwar unser Bild sehr geprägt - entspricht
> aber nur einer seeehr eingeschränkten Sicht.

Jedenfalls hat sich bisher das alte Ägypten länger gehalten als der 
bisherige Kapitalismus, was die Frage nach der vermeintlichen 
Alternativlosigkeit des Kapitalismus impliziert.
#6319147
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A. K. schrieb:
> Elitestrukturen bilden sich quasi von selbst, VT unnötig. Das
> Eigeninteresse von Eliten kann dann freilich zu Mechanismen führen, die
> Abstammungslinien favorisieren, ob per Kastensystem, blauem Blut, oder
> wie auch immer. Da greifen mehrere Mechanismen ineinander. Automatische
> und vorsätzliche.

Bis sich eine breiter gebildete Struktur sich daneben bildet die mehr 
Wumms hat.
#6319150
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G. K. schrieb:
> Jedenfalls hat sich bisher das alte Ägypten länger gehalten als der
> bisherige Kapitalismus, was die Frage nach der vermeintlichen
> Alternativlosigkeit des Kapitalismus impliziert.

Nehmen wir lieber mal Rom, denn davon weiss man deutlich mehr als über 
Ägypten, zumal ausserhalb ägyptologischer Zirkel, und dauernd als Blinde 
über Farbe zu philosophieren bringts nicht so.

Auch Rom hielt sich ein Weilchen. Was war das denn für eine 
Gesellschaft? Kapitalistisch, kommunistisch, faschistisch, 
antifaschistisch, alternativ, imperialistisch, anarchistisch, 
sadistisch, masochistisch, ...?
#6319161
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A. K. schrieb:
> Nehmen wir lieber mal Rom, denn davon weiss man deutlich mehr als über
> Ägypten, zumal ausserhalb ägyptologischer Zirkel, und dauernd als Blinde
> über Farbe zu philosophieren bringts nicht so.

Über den Zeitraum der Existenz des alten Ägyptens weiß man auch 
außerhalb ägyptologischer Zirkel gut Bescheid.
Beitrag #6319166 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6319175
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A. K. schrieb:
> Manche Grundgedanken kann man auch auf gesellschaftliche Entwicklungen
> anwenden, muss sie nicht auf biologische Evolution einschränken.

Im Mittelalter durfte eine Frau keinen Handwerksbetrieb führen. Starb 
der Mann, durfte sie den Betrieb ein Jahr weiterführen, dann musste sie 
entweder neu heiraten und der neue Mann übernahm den Betrieb - oder sie 
musste ihn verkaufen.

Das erscheint uns heute als überholt und völlig absurd. Ein Glück, dass 
wir das überwunden... oh Moment, es ist noch nichtmal 50 Jahre her, da 
brauchten Frauen in der Bundesrepublik die Erlaubnis ihres Ehemannes, 
wenn sie arbeiten wollten.

Auch gesellschaftliche Evolution kann sehr langsam vonstatten gehen.
(Firma: Hobbytheoretiker) #6319198
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Percy N. schrieb:
> Als Fremdlinge waren sie auch
> zunächst gern bereit gewesen, neben Naturalabgaben vom Acker auch Arbeit
> in der Produktion von Baumaterial als Steuern zu erbringen.

Wenn man sich nicht assimilieren läßt und auch nicht so viel Macht 
erlangen kann um den Staat seiner Kultur anzupassen, blieb früher nichts 
anderes übrig als zu gehen und wo anders neu anzufangen. Das geht nur 
heute nicht mehr. Das ist eigenlich nur noch möglich, wenn Corona leere 
Landstriche zurück läßt. Der epidemiologischer Verlauf und Analyse von 
Krankheiten des Corona (CoVid) Virus versagt hier in großem Stile, um es 
ein bißchen zynisch auszudrücken.

Über andere Formen darf man bei uns schon darüber nachdenken, aber es 
gibt da zuviele aktive Unterdrücker aus den Kreisen, die sich der Medien 
bemächtigt haben. Das vielleicht "to many humans in the world" das 
Hauptproblem sind, will man nicht einsehen und meint es geht lustig so 
weiter. Da wird es bald eine ganz harte Cäsur geben. Es gewinnt die 
gutorganisierte Gruppierung, die die meisten Äcker unter ihre Kontrolle 
bekommt. Ein reduzierter Abklatsch von der Zukunftsvision als 
Frauenheldenfilm gibt es als Tribute von Panem zu sehen.
#6319204
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Karl K. schrieb:
> Die Steinzeit hat sich auch länger gehalten als die Bronzezeit - ist
> deswegen die Steinzeit die bessere Periode gewesen?

Und genau wie bei Ägypten wird auch die Steinzeit kürzer, weil mehrere 
Perioden, wenn man genauer hinsieht. Neben tatsächlicher Verkürzung von 
Perioden im Laufe der Geschichte hat das auch mit der Perspektive zu 
tun. Je weiter weg, desto gröber der Massstab.
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #6319234
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A. K. schrieb:
> Karl K. schrieb:
>> aber über die darf nicht nachgedacht werden.
>
> Wo steht das geschrieben?
>
> Wobei ich allerdings rumpöbeln oder Steine werfen nicht als nachdenken
> betrachte. Aber weshalb sollte man nicht öffentlich darüber nachdenken
> dürfen? Nur muss einem klar sein, dass sich solche Gedanken dann eben
> auch einer Öffentlichkeit stellen, die nicht nur davon angetan sein
> wird. Man braucht ein dickes Fell, denn länger anhaltende politische
> Diskussionen verlaufen selten nur höflich.

Also Karl is ja hier wohl als bescheiden und tolerant bekannt, da wird 
er doch nie mit Intoleranz in Berührung gekommen sein. Eine fast schon 
göttliche Fügung möchte man meinen.

Namaste
#6319243
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Dieter D. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Als Fremdlinge waren sie auch
>> zunächst gern bereit gewesen, neben Naturalabgaben vom Acker auch Arbeit
>> in der Produktion von Baumaterial als Steuern zu erbringen.
>
> Wenn man sich nicht assimilieren läßt und auch nicht so viel Macht
> erlangen kann um den Staat seiner Kultur anzupassen, blieb früher nichts
> anderes übrig als zu gehen und wo anders neu anzufangen.

Wie kommst Du auf dieses schmale Brett? Die Leute haben über mehrere 
hindert Jahre in Ägypten als Subkultur existiert und waren in das 
Wirtschaftssystem eingebunden. Sie waren mur nicht bereit, weiterhin 
Dienste für die ägyptische Bauwirtschaft zu leusten, die ihnen nicht 
unnittelbar zugute kommen konnte.

Mich fragt leider auch kein Schwein,  ob meine Steuergelder an 
irgendwelche mir nicht gefälligen Glaubensgemeinschaften verteilt werden 
sollen. Man macht es einfach. Rechtsgrundlage: Verfassung für das 
Deutsche Reich, wohl angekehnt an den Reichsdeputationshauptschluss. 
Danke schön!
#6319289
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F. B. schrieb:
> Polizisten über Stuttgarter Krawallnacht: Sind uns sicher, dass Antifa
> dabei war
>
> 
https://bnn.de/nachrichten/suedwestecho/polizisten-ueber-stuttgarter-krawallnacht-sind-uns-sicher-dass-antifa-dabei-war

Klar doch, Du Nulpe: einzelne Polizisten halten das für wahrscheinlich; 
sogar die Führungsebene hält für möglich, dass einzelne Mitläufer aus 
dem linken Spektrum dabei waren.

Ich möchte den Ermittlungen nicht vorgreifen, kann aber zum 
gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausschließen,  dass auch Katholiken dabei 
waren, vielleicht sogar Nichtraucher oder Heterosexuelle.
(Firma: Hobbytheoretiker) #6319310
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Das weist schon darauf hin. Das haben normale Partygänger auf der Straße 
nicht dabei. Es sei denn die Gruppierungen wollten untereinander 
austragen, wer hier zukünftig das sagen in dem Stadtteil hat, analog zu 
Dijon.

"Der Grund für diese Vermutung: „Wir haben einen Einkaufswagen voller 
Steine und anderer Wurfgeschosse gesehen. Und es flogen Flaschen, die 
mit Lackfarbe gefüllt waren. So etwas hat kein normaler Partygänger 
dabei.“ Auch schwarz vermummte Personen mit Brechstangen seien 
aufgefallen."

Übrigens bei Deinem Beitrag wäre wieder so ein Wort, das Du sicher nicht 
selber finden wirst.
#6319324
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A. K. schrieb:
> Und genau wie bei Ägypten wird auch die Steinzeit kürzer, weil mehrere
> Perioden, wenn man genauer hinsieht.

Ja gut, aber entschuldige mal: Die Technologie-Entwicklung und damit 
verbunden auch die Entwicklung der Gesellschaftsstrukturen ist auch bei 
feinerer Aufdröselung der Steinzeit immer noch locker 1-2 
Größenordnungen über der Bronzezeit, diese eine Größenordnung über 
Eisenzeit und Mittelalter, diese schon gar nicht mehr vergleichbar mit 
der aktuellen Entwicklung.
#6319390
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Dieter D. schrieb:
> "Der Grund für diese Vermutung: „Wir haben einen Einkaufswagen voller
> Steine und anderer Wurfgeschosse gesehen. Und es flogen Flaschen, die
> mit Lackfarbe gefüllt waren. So etwas hat kein normaler Partygänger
> dabei.“ Auch schwarz vermummte Personen mit Brechstangen seien
> aufgefallen."

Seltsam nur, dass sonst niemand diesen Einkaufswagen gesehen zu haben 
scheint.

Ähnlich wie 2017 in Hamburg; damals wurden Dutzende durch Befüllung mit 
Benzin umgerüstete Feuerlöscher sowie massenhaft Steine, die als 
Wurfgeschosse auf dem Dach bereitgelegen haben sollen, gemeldet.

Niemand hat diese Asservate jemals zu Gesicht bekommen.

Das hätte auch nichts über den einzelnen Fall eines bestimmten 
Tatverdächtigen hinausgehende an Erkenntniswert gebracht, genau wie 
jetzt dieser ominöse Einkaufswagen, von dem für den Fall seiner realen 
Existenz niemand wissen kanb, ob er eher einem Afder oder eher einem 
Pegidisten zuzuordnen ist ...

Falls Du Dich weiterhin über meine Wortwahl mokieren möchtest, darfst Du 
Dich zunächst von dem Vorwurf "King of Propaganda einer terroristischen 
Vereinigung" distanzieren. Bis dahin kannst Du froh sein, dass ich das 
Geschreibsel von Dir Dreckschleuder überhaupt zur Kenntnis nehme.
#6319413
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Percy N. schrieb:
> In Städten hieß so etwas auch gern einmal Bürgerweide; wird heute aber
> eher nicht mehr so genutzt.

Es gibt hier in der Gegend (Baden) noch verbreitet Gewannnamen mit 
"Allmend" als Bestandteil, z.B. Allmendäcker → 
https://www.google.com/maps/place/48%C2%B057'32.7%22N+8%C2%B019'18.1%22E/@48.959089,8.319512,17z/data=!3m1!4b1!4m6!3m5!1s0x0:0x0!7e2!8m2!3d48.9590886!4d8.3217056
#6319442
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Percy N. schrieb:
> In Städten hieß so etwas auch gern einmal Bürgerweide; wird heute aber
> eher nicht mehr so genutzt.

Wer die Allmende kennt - sollte auch schonmal vom Problem der Allmende 
gehört haben: Die Übernutzung, wenn die Gemeinschaft zu groß für 
gegenseitige Korrektur geworden ist.

Die moderne Allmende sind die Weltmeere, die Luft, das Grundwasser: Von 
einigen übernutzt und den Schaden tragen alle.
#6319461
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Uhu U. schrieb:
> Es gibt hier in der Gegend (Baden) noch verbreitet Gewannnamen mit
> "Allmend" als Bestandteil, z.B. Allmendäcker

Das glaube ich gern; "heute aber eher nicht mehr" bezog sich auf 
Bürgerweiden in Städten.

Karl K. schrieb:
> Wer die Allmende kennt - sollte auch schonmal vom Problem der Allmende
> gehört haben: Die Übernutzung, wenn die Gemeinschaft zu groß für
> gegenseitige Korrektur geworden ist.

Unscharf. Dieser Effekt tritt dadurch ein, dass die Verwaltungseinheiten 
("Gemeinden", woher mag der Name stammen?) übermäßig anwachsen. Teilt 
man die große Gruppe in kleinere Gemeinden mit jeweils eigener Allmende, 
dann tritt dieser Effekt so nicht auf. Gleichwohl kann die Allmende 
daran scheitern, dass Einzelne nicht etwa übermäßig Nutzen ziehen, 
sondern sich bei der Erhaltung zurückhalten. Beispiel: Deichpflicht mit 
Vertreibung bei Verstoß.

In jüngerer Vergangenheit gab es gelegentlich gewisse Verstimmungen bei 
den Bewohnern bzw Nutzern von eingeplanten Überschwemmungsflächen. Wer 
möchte auch gern ständig einen gepackten Fluchtkoffer bereithalten?
#6319477
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Percy N. schrieb:
> Teilt
> man die große Gruppe in kleinere Gemeinden mit jeweils eigener Allmende,
> dann tritt dieser Effekt so nicht auf.

Je nee is klar. Weil auch heute noch jeder seine Kuh hält, die er auf 
die Dorfallmende schickt.

Die LPG der DDR haben gut gezeigt was passiert, wenn allen alles gehört 
- und sich keiner dafür verantwortlich fühlt. Es wird 
runtergewirtschaftet bis zum Gehtnichtmehr. Die Tradition setzen die 
Agrargenossenschaften fort, Ausbeuten des gepachteten Bodens bis zum 
Letzten. Die Massentierhaltung, die ihre Gülle der Allgemeinheit 
auflastet.

Das Gemeinwesen ist zu komplex, als dass kleine Gemeinschaften hier was 
regeln könnten. Es nützt dir nix, wenn der Anglerverein beschließt den 
Fluß zu schonen - wenn weiter oben das Kaliwerk seine Salzabwässer darin 
verklappt.
#6319483
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Karl K. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Teilt
>> man die große Gruppe in kleinere Gemeinden mit jeweils eigener Allmende,
>> dann tritt dieser Effekt so nicht auf.
>
> Je nee is klar. Weil auch heute noch jeder seine Kuh hält, die er auf
> die Dorfallmende schickt.

Dass ich die aktuelle Existenz von Bürgerweiden in Abrede gestellt habe, 
ist Dir aufgefallen?

Ja? Was soll dann dieser Beitrag?  Bist Du Karl?
(Firma: ...) #6319515
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Percy N. schrieb:
> Unscharf. Dieser Effekt tritt dadurch ein, dass die Verwaltungseinheiten
> ("Gemeinden", woher mag der Name stammen?) übermäßig anwachsen. Teilt
> man die große Gruppe in kleinere Gemeinden mit jeweils eigener Allmende,
> dann tritt dieser Effekt so nicht auf.

Das Problem der Allmende hat sogar Eingang in die Sozialswissenschaften 
gefunden und ist nicht auf Weiden beschränkt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Tragik_der_Allmende#:~:text=Tragik%20der%20Allmende%20%28engl.%20tragedy%20of%20the%20commons%29%2C,bedroht%20sind%2C%20was%20auch%20die%20Nutzer%20selbst%20bedroht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Allmendegut
#6319542
Lesenswert?

Kara B. schrieb:
> Das Problem der Allmende hat sogar Eingang in die Sozialswissenschaften
> gefunden und ist nicht auf Weiden beschränkt:
>
> 
https://de.wikipedia.org/wiki/Tragik_der_Allmende#:~:text=Tragik%20der%20Allmende%20%28engl.%20tragedy%20of%20the%20commons%29%2C,bedroht%20sind%2C%20was%20auch%20die%20Nutzer%20selbst%20bedroht.
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Allmendegut

Ist nicht wirklich neu, aber schön, dass Du das jetzt auch entdeckt 
hast. Inwieweit widerlegt das

Percy N. schrieb:
> Dieser Effekt tritt dadurch ein, dass die Verwaltungseinheiten
> ("Gemeinden", woher mag der Name stammen?) übermäßig anwachsen. Teilt
> man die große Gruppe in kleinere Gemeinden mit jeweils eigener Allmende,
> dann tritt dieser Effekt so nicht auf. Gleichwohl kann die Allmende
> daran scheitern, dass Einzelne nicht etwa übermäßig Nutzen ziehen,
> sondern sich bei der Erhaltung zurückhalten.

Und auch im letztgenannten Fall sprgt soziale Kontrolle für Abhilfe.

Karl K. schrieb:
> Die LPG der DDR haben gut gezeigt was passiert, wenn allen alles gehört
> - und sich keiner dafür verantwortlich fühlt. Es wird
> runtergewirtschaftet bis zum Gehtnichtmehr.

Da scheint der Deutsche Raiffeisenverband andere Erfahrungen gemacht zu 
haben.
https://www.raiffeisen.de/
Irgendwas müssen die besser machen ...

Mit Milch scheint es ähnlich gut zu gehen:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Milchkontor

> Die Tradition setzen die
> Agrargenossenschaften fort, Ausbeuten des gepachteten Bodens bis zum
> Letzten.
Andere Pächter machen das selbstverständlich niemals  ...
> Die Massentierhaltung, die ihre Gülle der Allgemeinheit
> auflastet.
Die Allgemeinheit, die so gern Fleisch für 6 Euro/kg kauft, sollte sich 
mal entscheiden. Ich habe hier schon letztes Jahr (oder früher?) darüber 
gemeckert; wollte kein Schwein wissen.
#6319618
Lesenswert?

Karl K. schrieb:
> Es gäbe
> neben dem bösen Kommunismus noch durchaus andere Gesellschafts- und
> Wirtschaftsformen - aber über die darf nicht nachgedacht werden.
Doch, da darf jeder gern drüber nachdenken. Und es darf auch jeder seine 
Überlegungen veröffentlichen, wenn auch nicht in jedem Land.

Nur mit mal eben ausprobieren wird es in Deutschland schwieriger.
Und auf einer abgelegenen Insel oder Farm sind solche Experimente m.E. 
nicht sehr ergiebig.


Karl K. schrieb:
> Gesellschaften entwickeln sich unterschiedlich schnell, allerdings
> fortschreitend schneller.
Ich weiß nicht, ob das nur der eigene Eindruck ist (den ich übrigens 
teile), oder ob es einfach daran liegt, das es inzwischen über 7,794 457 
106 Milliarden Gesellschaftsteilnehmer gibt, Tendenz steigend...
(Firma: Hobbytheoretiker) #6319639
Lesenswert?

Percy N. schrieb:
> Falls Du Dich weiterhin über meine Wortwahl mokieren möchtest,

Nach dem Du nicht herausfinden konntest, welche Wörter das waren, kannst 
Du, das muss ich fairerweise sagen, nicht beurteilen, ob da etwas nach 
dem Motto "tit for tat" geschrieben war.

> darfst Du Dich zunächst von dem Vorwurf "King ..."

Sowas wie eine "Orakel von Delphi" Aussage, sollte das nicht werden.

Die Verwendung von verschiedenen rhetorischen Stilmitteln und 
Argumentationsmethoden, auch unter Einsatz von Totschlagargumenten und 
geschickte Interpretation in bestimmte Meinungsrichtungen fällt hier 
besonders auf. Nicht weil diese schlecht wären, sondern sehr 
professionell zu sein scheinen. Nur das Problem Antinettiquetten zu 
erkennen trübt das Bild ein ganz kleines bißchen, wenn nicht zu erkennen 
wäre wie locker Dir das aus der Feder quillt. Diese Fähigkeit ist bei 
Dir sehr Überduchrschnittlich und kann höchstens einer aus Hundert, in 
vielleicht ähnlicher Qualität nach meinen Erfahrungen.

Den Ausdruck "King of Propaganda" kenne ich von einem Kollegen, dessen 
Frau aus dem englischsprachigen Raum kommt und bedeutet, Jemand wäre so 
gut im Ausdruck, das er gemäß Auftrag die Leute immer mitnehmen würde. 
Negativ würde der Ausdruck werden, wenn "and Manipulation" hinzugesetzt 
würde.

Radikale, terroristische Vereinigungen und Sekten würden sich alle 
Finger nach Dir abschlecken, wenn Sie Dich mit diesen Fähigkeiten in 
Ihre Reihen bekämen. Gerade die Leichtigkeit der gesetzten, klaren und 
unterschwelligen  Antinettiquetten wärest Du von ganz besonderem von 
Interesse.

Es war zugleich eine Warnung vor gefährlichen Fahrwassern in die man 
dadurch zu leicht geraten könnte. Aus einigen Beiträgen lese ich auch 
eine gewisse Unzufriedenheit heraus und das wäre ein Risikofaktor, der 
geschickt genutzt werden könnte.

Percy N. schrieb:
> Das kann ich nicht beurteilen. Teile doch bitte insoweit Deine
> Erfahrungen mit.
Sorry, den Punkt früher zu beantworten war mir irgendwie durchgerutscht.

Das obige dürfte Deine Frage beantworten. Was da noch zu differenzieren 
wäre, erschließt sich jetzt nicht.
(Firma: Hobbytheoretiker) #6319675
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Percy N. schrieb:
> Niemand hat diese Asservate jemals zu Gesicht bekommen.

Eigentlich auch logisch. Wenn die Sachen alle geworfen sind, sind die 
auch nicht mehr dort. Eine Hamburgerin wunderte sich, das eine Baustelle 
während der Woche sauber aufgeräumt wurde, aber vor dem Krawall dort 
gestapelte Steine gesehen hätte. Nochmal würde sie sich dabei etwas 
denken.

Die Pflastersteinkralle, um diese vor Ort zu generieren, kenne ich schon 
aus dem letzten Jahrtausend. Hat mir jemand einmal nach einigen Bierchen 
im Biergaarten an der Uni gezeigt. Damals ging es um die WAA, Atomkraft 
und Republikaner.
#6319699
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Dieter D. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Niemand hat diese Asservate jemals zu Gesicht bekommen.
>
> Eigentlich auch logisch.

Vielkeicht für Dich; das wäre jedenfalls nicht
erstaunlich.
Alle anderen würden sich eher fragen, wie man etwas asservieren können 
soll, das gar nicht da ist.

> Wenn die Sachen alle geworfen sind, sind die
> auch nicht mehr dort.

Laut Pokizeibericht wutden diese "Munitionsvorräte" im Rahmen von 
Festnahmen bemerkt; dass die Beamten damit geworfen haben, hast Du Dir 
ausgedacht.
> Eine Hamburgerin wunderte sich, das eine Baustelle
> während der Woche sauber aufgeräumt wurde, aber vor dem Krawall dort
> gestapelte Steine gesehen hätte.
Kennt außer Dir sonst noch jemand diese Dame?

 Ich kenne btw auch diverse Hamburgerinnen; man mag kaum glauben, was 
für Kokolores manchen davon so durch den Kopf geht!

> Nochmal würde sie sich dabei etwas
> denken.
Denken zu wollen ist ein guter Vorsatz; ich kann das nur jedem 
empfehlen.
>
> Die Pflastersteinkralle, um diese vor Ort zu generieren, kenne ich schon
> aus dem letzten Jahrtausend.
Sagt mir nichts, erklär mal bitte.
> Hat mir jemand einmal nach einigen Bierchen
> im Biergaarten an der Uni gezeigt.
Ah, noch eine Anekdote. Alles klar ...
> Damals ging es um die WAA, Atomkraft
> und Republikaner.
Das muss ein längerer Suff gewesen sein; dazwischen lagen einige Jahre.
(Firma: Hobbytheoretiker) #6319734
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Karl K. schrieb:
> Die LPG der DDR haben gut gezeigt was passiert, wenn allen alles gehört
> - und sich keiner dafür verantwortlich fühlt. Es wird
> runtergewirtschaftet bis zum Gehtnichtmehr.

So sieht dann leider das reale Leben aus.

Percy N. schrieb:
>> Wenn die Sachen alle geworfen sind, sind die
>> auch nicht mehr dort.
>
> Laut Pokizeibericht wutden diese "Munitionsvorräte" im Rahmen von
> Festnahmen bemerkt; dass die Beamten damit geworfen haben, hast Du Dir
> ausgedacht.

Herlich, selten so gelacht, was Du da herausgelesen hast.

Percy N. schrieb:
>>
>> Die Pflastersteinkralle, um diese vor Ort zu generieren, kenne ich schon
>> aus dem letzten Jahrtausend.
> Sagt mir nichts, erklär mal bitte.
Um bereits verlegte Pflastersteine zu verwenden. Was hattest Du denn 
gedacht?
#6319737
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Egon D. schrieb:
> Das alles hat übrigens auch nichts mit "idealer Welt" zu tun,
> sondern mit der Unfreiheit des Unternehmers, die schon Marx
> bewusst war: Wenn ein Unternehmer, der wie ein Psychopath
> agiert, am Markt erfolgreicher ist als einer, der das nicht
> tut, dann entsteht ein Selektionsdruck, der die Unternehmer
> systematisch zu Psychopathen erzieht .

Hat Marx das echt gesagt... am >>>MARKT<<< erfolgreicher..lol..
#6319751
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Dieter D. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>>> Wenn die Sachen alle geworfen sind, sind die
>>> auch nicht mehr dort.
>> Laut Pokizeibericht wutden diese "Munitionsvorräte" im Rahmen von
>> Festnahmen bemerkt; dass die Beamten damit geworfen haben, hast Du Dir
>> ausgedacht.
>
> Herlich, selten so gelacht, was Du da herausgelesen hast.

Danke für die Blumen; ich hatte auch viel Spaß bei der Vorstellung von 
"geworfenen" Asservaten.  Bleibt festzuhalten, das die genannten 
Gehwegplatten ausschließlich in Pressemitteilungen der Polizei 
auftauchten; dort haben sie imnerhin genug Schaden angerichtet.

Ob das der Zweck dieser Invention war?
#6319901
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Karl K. schrieb:
> G. K. schrieb:
>> Jedenfalls hat sich bisher das alte Ägypten länger gehalten als der
>> bisherige Kapitalismus
>
> Die Steinzeit hat sich auch länger gehalten als die Bronzezeit - ist
> deswegen die Steinzeit die bessere Periode gewesen?
>
> Gesellschaften entwickeln sich unterschiedlich schnell, allerdings
> fortschreitend schneller.

G. K. schrieb:
> Karl K. schrieb:
>
>> Die Steinzeit hat sich auch länger gehalten als die Bronzezeit - ist
>> deswegen die Steinzeit die bessere Periode gewesen?
>
> Es geht nicht um gut oder schlecht, sondern um vermeintliche
> Alternativlosigkeit.
Na das ist aber allerliebst, wenn sich zwei linksdrehende 
Milchsäurebakterien gegenseitig ansäuern ;D
Derweil kann man sich schon mal die Produktivkraft und den zu 
erwartenden gesellschaftlichen Gesamtfortschritt zusammenreimen, der bei 
den weltverbessernden Denkmodellen herauskommen wird:
https://www.youtube.com/watch?v=WV-s8OB_2A0
Kann man sehr erwartungsvoll sein.

PS.: Bei ca. 22 Min. macht ein parlamentarischer Theoretiker erstmal 
eine Ansage, wie sich die Gesellschaft -hier- gefälligst zum besseren zu 
verändern hat. Prost!
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #6320018
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Dann werde ich mal überbordend statt unterschwellig und greife darauf 
zurück, dass die „alternativlose“ Gesundheits- und Rentnerpolitik der 
Regierung auch in der Coronadebattenlosigkeit einseitig zu Lasten der 
Folgegenerationen durchgepeitscht werden konnte und kann weil diese 
keine Stimme und keine Lobby haben.

Ach halt, haben sie ja, einen einsamen späterleuchteten Rufer.
https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/der-alterspraesident-des-bundestages-kaempft-gegen-die-rentner-republik-li.90218

Namaste
(Firma: Hobbytheoretiker) #6320028
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Winfried J. schrieb:
> Dann werde ich mal überbordend statt unterschwellig und greife darauf
> zurück,

Dafür mache ich das Gegenteil.

Es gibt noch eine nicht so besonders kleine Gruppe von 
Dauerfreizeitliern, die werden von den sogenannten Alten, für die Corona 
am wenigsten gesund ist, noch mit finanziert. Die Vergleich dieser Quote 
unter der Gesamtbevölkerung und den Linksautonomen ist sehr 
unterschiedlich. Man stelle sich nur die Nöte in die diese dann geraten. 
Mitessen vorbei, Mitwohnen weg. Nebenbei gäbe es in einer Rezession 
plötzlich viele freigestorbene Immobilien. Eine Immobilienblase, wenn es 
diese gäbe,  würde in dem Falle ein kleines bischen platzen. Die 
Altenpfleger haben die nächsten vier Jahre nicht mehr genug Alte, weil 
von der Natur hier ausgedünnt wurde, zu pflegen.

Glaube da ist genug darunter für den Tag!
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #6320032
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Rick D. schrieb:
> Die aktuelle Grafik zum ursprünglichen Thema.

Und was sagt uns das? Genau, was schon zu Beginn von flatting the curve 
klar war. Es wird der Dauerzustand geschaffen, den restriktive Politik 
benötigt, eine dauerhafte Krise welche die Umverteilung von unten nach 
oben unterstützt. Die Priester des Rah sind noch immer unter uns, auch 
wenn sie sich der göttlichen Hygieia bedienen.

Beitrag "Re: Nix mit freiwilliger Kontaktverfolgung"
#6320227
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Achim B. schrieb:
> Dann kommt der Lynchmob.

Hätte der Bernd wohl gerne, der Zug ist aber abgefahren.
Die Revolution ist ausgeblieben, die Bevölkerung steht größtenteils 
hinter den (so gut wie abgeschafften) Maßnahmen.

Gottseidank, muss man sagen, denn es zeigt sich im Verlauf des Threads: 
unsere Revolutionäre haben zwar großen Spaß an Umsturz und Chaos, aber 
abgesehen von weltfremden Träumereien keine Visionen oder Pläne wie es 
nach der Revolution weitergehen soll.
Das Motto ist "Umsturz um des Umsturzes Willen", einfach um es "denen da 
oben" mal so richtig zu zeigen, und Befriedigung ihres selbstgerechten 
Zornes.

Keine dieser Motive ist aber geeignet, eine bessere Welt zu erschaffen.
Dann lieber die gute alte, langweilige Evolution.

Achja, was ist eigentlich aus dieser 2020-Partei geworden?
#6320257
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Le X. schrieb:
> Achja, was ist eigentlich aus dieser 2020-Partei geworden?

Bodo Schiffmann hat inzwischen seine eigene Partei gegründet, nennt sich 
"Wir 2020". Dazu habe ich im Netz aber nur für Geld was gefunden, und 
die Homepage dieses Vereins tue ich mir nicht an.

Vielleicht auch interessant: dieser Bodo Schiffmann leitet im richtigen 
Leben eine Schwindelambulanz. Wahrscheinlich kann er das deshalb so 
gut...
#6320261
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Claus M. schrieb:
> Für den nächsten lockdown könnt ihr 3uch bei den Jugendlichen Idioten
> bedanken:
>
> 
https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/corona-in-duesseldorf-ueberfuellte-altstadt-teilweise-geraeumt-27-2862020_bid-51898839
>
> Wir sind jung, wir wollen Spaß... Na dann viel Spaß!

Wenn man genau hingeschaut hätte, dann hätte mindestens ein besorgter 
Bürger womöglich einen jungen Menschen gesehen, der die gleichen Schuhe 
trug, wie sie auch von Linxekstremisten bei der Begehung ihrer 
Straftaten getragen werden.
#6320269
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Achim B. schrieb:
> Claus M. schrieb:
>> Für den nächsten lockdown könnt ihr 3uch bei den Jugendlichen Idioten
>> bedanken
>
> Da könnten Düsseldorfs Stadtbosse ja mal die Initiative ergreifen!
> Passiert ist das in "Kurze Straße". Würde man die in "Lange Straße"
> umbenennen, könnten sich die Massen besser verteilen.

In Hamburg wurden die Wohlwillstraße teilweise gesperrt und am 
Schulterblatt der Alkoholverkauf verboten. Es war danach tatsächlich 
weniger los. Aber ob die alle die paar Meter zur Breiten Straße 
weitergezogen sind? Das ist zwar direkt an der Hafenstraße, aber voll 
ungemütlich.
#6320300
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Achim B. schrieb:
> Unser Tofu-Nazi hat auch mal wieder zugeschlagen.
>
> 
https://www.fr.de/meinung/attila-hildmann-verschwoerungstheorien-vegan-koch-coronavirus-corona-13748885.html
>
> https://www.volksverpetzer.de/social-media/hildmann-bedroht-journalisten/

Beide Artikel kranken an unsachgemäßen Darstellungen, wobei sich Frau 
Thorwarth durch wohlfeile Albernheiten besonders hervortut.
Schade, der Hildmann ist tatsächlich ein gefährlicher Irrer. Um so 
wichtiger wäre es, ihn sachlich zu kritisieren. Wieder eine Chance 
vertan!
#6320307
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Percy N. schrieb:
> Beide Artikel kranken an unsachgemäßen Darstellungen, wobei sich Frau
> Thorwarth durch wohlfeile Albernheiten besonders hervortut.

War auch mein erster Gedanke.
Man erweist der Sache einen Bärendienst wenn man die Sprache von achgut 
und Konsorten kopiert.
Da hilft es auch nichts dass die Autorin wohl einfach lustig sein 
wollte.
#6320308
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Achim B. schrieb:
> Vielleicht auch interessant: dieser Bodo Schiffmann leitet im richtigen
> Leben eine Schwindelambulanz. Wahrscheinlich kann er das deshalb so
> gut...
Vielleicht auch interessant: Ein Bundesminister für Gesundheit ist 
studierter Bankkaufmann, mit 26 Jahren, also fast frisch von der 
Hochschulbank, Vollzeit in den Bundestag gekommen und hatte zu diesem 
Zeitpunkt schon das Miteigentum an einer Pharmalobbyfirma. Deswegen ist 
er "Spezialist für Gesundheit". Nur mal so.
#6320349
Lesenswert?

Wie mir übrigens aus erster Hand mitgeteilt wurde, läuft es mittlerweile
im westlichen Nachbarland wieder wie vorher. Mundschutz scheint keine
Pflicht in Geschäften zu sein, sondern nur empfohlen. Abstandsregelung
wird nicht geprüft und auch nicht eingehalten. Soll wohl irgendwie auch 
nicht durchsetzbar sein. In den Einkaufszentren
brummt es wieder wie vorher, wenngleich die Personenanzahl im Laden
begrenzt ist, aber niemand das kontrolliert. Da haben die endlich zur 
alten
Gelassenheit zurückgefunden. Alles völlig entspannt. Und das im
ehemaligen Risikogebiet. War also, wie erwartet, bei uns offenbar nur 
medial hochgeschoben worden. Wie üblich.
#6320413
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A. O. schrieb:
> Bakterieller Auswurf in verschiedenen Situationen ohne und mit dem
> rettenden Mundschutz:
> https://mobile.twitter.com/richdavisphd/status/1276629360212979712
>
> Leider sind Viren um mindestens Faktor 10 kleiner als Bakterien. Somit
> hat der nette Mensch die Testreihe am derzeitigen Problem vorbei
> gemacht. Aber wenigstens hat er sich mal ordentlich kundgetan.

Und da, wie alle wissen, Viren und Bakterien einzeln abgesondert werden, 
nicht etwa in Tröpfchen, kommt rs hinsichtlich der zulässigen 
Maschenweite auf die Größe des Keimes an, nicht etwa auf die allfälliger 
Tröpfchen. Dass die Wurfweite einzelner Keime deutlich geringer ist als 
die der wesentlich schwereren Tröpfchen, das darf man hingegen 
vernachlässigen.

Ist es das, was Du uns nahebringen möchtest?
#6320429
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Achim B. schrieb:
> Le X. schrieb:
>> Achja, was ist eigentlich aus dieser 2020-Partei geworden?
>
> Bodo Schiffmann hat inzwischen seine eigene Partei gegründet, nennt sich
> "Wir 2020". Dazu habe ich im Netz aber nur für Geld was gefunden, und

Hier was für lau:

https://www.rnz.de/nachrichten/sinsheim_artikel,-sinsheim-arzt-und-youtube-star-bodo-schiffmann-gruendet-neue-partei-_arid,519411.html
#6320493
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Uhu U. schrieb:
> WHO rudert zurück: Schweden doch kein Corona-Risikoland
> https://deutsch.rt.com/europa/103958-nach-kritik-chef-epidemiologen-rudert/

Daran mag es liegen, dass das Königreich bei gut 10 Mio Einwohnern nur 
wenig über 5.200 Covid-Tote zu verzeichnen hat.

Die BRD hat trotz aller Anstrengungen gerade mal gute 9.000. Wie es 
scheint, machen hier nicht alle mit.

Hoffen wir also auf die Corner-Szene: wenn die zur Corona-Szene wird, 
steht dem Übergang zur Coroner-Szene nur wenig im Wege.
#6320499
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Percy N. schrieb:
> Und da, wie alle wissen, Viren und Bakterien einzeln abgesondert werden,
> nicht etwa in Tröpfchen, kommt rs hinsichtlich der zulässigen
> Maschenweite auf die Größe des Keimes an, nicht etwa auf die allfälliger
> Tröpfchen.
Und da, wie alle wissen, in Jahreszeiten mit höheren Temperaturen die 
Tröpfchen vernachlässigbar existent sind, zumindest in ihrer Größe 
geringer als bei kälteren Temperaturen, somit keine schwereren Tröfchen 
geworfen werden, aber allenfalls die gefährlichen Viren in kleineren 
Durchmessern unterwegs sind, hat der Mundschutz mit der großen 
Maschenweite nochmal welche genaue, positive Auswirkung auf die 
potentielle Ansteckungsgefahr?

Daß du gerne als (vorgeblich) ehem. Jurist sehr gerne Schachtelsätze 
baust, deine angebrochenen pseudo Sprach- und Allkenntnisse zu 
sämtlichen Themen, von Elektronik über Medizin zu 
geschichtlich-biblischen, den von dir jeweils auserkorenen 
Gegendiskutanten süffisant vor die Füße sabbelst, um deinem eigenen 
Geltungsbedürfnis und Ego etwas Höhe zu verschaffen, jedoch damit nur 
darstellst, daß du ein armes, sich selbst gerne bauchtätschelndes 
Würstchen mit viel zu viel Zeit, mit der es mit sich nichts besseres 
anzufangen weiß, als hier das Forum zuzutexten, bist, das hier 
zahlenmäßig einen Großteil der Beiträge wenigen, dünnen Inhalts für sich 
beanspruchen kann, das ist nun schon länger offensichtlich.
> Ist es das, was Du uns nahebringen möchtest?
Die Frage geht an dich.
#6320501
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Uhu U. schrieb:
> Mal sehen, ob das so bleibt, wenn die Rechnung präsentiert wird…

Ja, mal sehen.
Ich halte das aber eher für unwahrscheinlich, auch wenn deine 
Auslassungspunkte deine Thesen immer sehr bedrohlich in der Luft hängen 
lassen sollen.

Ich vertrete außerdem schon lange die Meinung dass - entgegen dem 
Menschenbild der "kritischen Denker" - das Volk nicht doof ist.
Das Gros weiß dass die ganzen Maßnahmen und Hilfen nicht für lau sind, 
heißt sie aber trotzdem willkommen.
Da wird kein großes böses Erwachen kommen, denn niemand der ernsthaft 
bei Verstand ist freut sich momentan über kostenlosen Urlaub oder 
Finanzspritzen.
Das das Geld kosten wird ist alles im aktuellen Stimmungsbild schon 
eingepreist.

Außer natürlich man hängt der These an dass 99% der Mitmenschen nicht 
bis drei zählen können, dass man schlauer wäre als der Rest.
#6320506
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Percy N. schrieb:
> Schade, der Hildmann ist tatsächlich ein gefährlicher Irrer. Um so
> wichtiger wäre es, ihn sachlich zu kritisieren.

Es gibt sie immer noch, die einsamen Irren die glauben man könne einen 
VTler durch sachliche Kritik bloßstellen und seine Jünger umstimmen.

Junge, es ist doch nun oft genug und seit den Mondlandungs(f)lügen 
gezeigt worden, dass das nix bringt. Die Jünger wollen nichts anderes 
glauben, die VTler können nix anderes glauben, und alle anderen die das 
für Mumpitz halten musste nicht überzeugen.
#6320511
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Karl K. schrieb:
> Es gibt sie immer noch, die einsamen Irren die glauben man könne einen
> VTler durch sachliche Kritik bloßstellen und seine Jünger umstimmen.

Es geht nicht darum den Koch oder seine Anhänger zu belehren.
Das ist, wie du schon sagst, nicht möglich.

Das ganze ist eher eine Frage der Moral.
Wenn ich mich für einen besseren Menschen halte, wenn ich für mich den 
moralischen highground in Anspruch nehme, dann sollte ich auch besser 
handeln.
Wer die dreckige Sprache, Tricks und Methoden des Gegenübers kopiert ist 
letzendlich keinen Deut besser.

Deswegen stehst du bei mir übrigens auch auf der gleichen Stufe wie ein 
Bernd oder, früher, ein Tiffe.
#6320521
Lesenswert?

A. O. schrieb:
> Und da, wie alle wissen, in Jahreszeiten mit höheren Temperaturen die
> Tröpfchen vernachlässigbar existent sind, zumindest in ihrer Größe
> geringer als bei kälteren Temperaturen, somit keine schwereren Tröfchen
> geworfen werden,
Ist es an dem?
> aber allenfalls die gefährlichen Viren in kleineren
> Durchmessern unterwegs sind, hat der Mundschutz mit der großen
> Maschenweite nochmal welche genaue, positive Auswirkung auf die
> potentielle Ansteckungsgefahr?

Hoffentlich überhaupt keine ...

Ist eigentlich eine potentielle Ansteckungsgefahr gefährlicher als eine 
reale oder verhält es sich umgekehrt?
#6320531
Lesenswert?

Le X. schrieb:
> Wer die dreckige Sprache, Tricks und Methoden des Gegenübers kopiert ist
> letzendlich keinen Deut besser.

Nicht nur das.
Die sinnentstellende Verkürzung des unsäglichen 
Merkel-Hitler-Vergleiches gibt den Hildmann-Fans die sicherlich 
unerwünschte Möglichkeit, Hildmanns Nähe zur NS-Ideologie zu 
relativieren oder gar zu leugnen. Warum Frau Thorwarth sich diese Blöße 
geben zu müssen meint, verstehe ich nicht.
#6320539
Lesenswert?

Karl K. schrieb:
> Es gibt sie immer noch, die einsamen Irren die glauben man könne einen
> VTler durch sachliche Kritik bloßstellen und seine Jünger umstimmen.
>
Das mag sein, ich kenne nur keinen davon. Du?

> Junge,
Ja, mein Schnuckel?
> es ist doch nun oft genug und seit den Mondlandungs(f)lügen
> gezeigt worden, dass das nix bringt. Die Jünger wollen nichts anderes
> glauben, die VTler können nix anderes glauben, und alle anderen die das
> für Mumpitz halten musste nicht überzeugen.

Du lebst anscheinend in einer recht eindach gestrickten,  binären Welt, 
in der es nur fanatische Anhänger ind eingeschworene Gegner des Herrn 
Hildmann gibt. Lass es Dir in diesser Welt gutgehen.

Und jetzt pack Dich!
#6320555
Lesenswert?

Und schon wieder innerhalb von 21 Minuten ganze fünf(!) Ergüsse eines 
gewissen Foristen, der seine orale Inkontinenz nicht unter Kontrolle zu 
bringen scheint, obwohl die Leere seines eigenen Lebens dies nicht mehr 
herzugeben vermag. Schon schlimm, wenn man so unwürdig altert.
#6320699
Lesenswert?

Uhu U. schrieb:
> Und wo bleibt die Moral bei den tausenden Influenza-Toten?

Man kann gerne einen belieben Satz aus dem Kontext reißen.
Man kann auf diesen, nun sinnentstellten Satz gerne noch einen knackigen 
Whataboutism draufsetzen.
Das Ganze kann man gerne auch als offene Frage formulieren, auf die es 
eigentlich garkeine Antwort geben kann.
Aber erwarten dass da irgendwas Fruchtbares bei rumkommt, das kann man 
nicht.
#6320772
Lesenswert?

Le X. schrieb:
> Das Ganze kann man gerne auch als offene Frage formulieren, auf die es
> eigentlich garkeine Antwort geben kann.

Hier wird das Thema etwas konkreter aufgerollt, als nur in Form einer 
"Frage, auf die es gar keine Antwort geben kann":

Eine neue Ethik durch Covid-19?
https://www.heise.de/tp/features/Eine-neue-Ethik-durch-Covid-19-4793685.html


Die Tatsache, dass es gegen Influenza i.d.R. mehr oder weniger wirksame 
Impfstoffe gibt und trotzdem jedes Jahr viele an Influenza sterben, ist 
nicht unbedingt ein Argument für einen Sars-CoV-2 Impfstoff.

Für Covid-19 wurde ein Problem mächtig aufgeblasen, das bei Influenza 
offensichtlich von vielen einfach hingenommen wird.
#6320805
Lesenswert?

Uhu U. schrieb:
> Für Covid-19 wurde ein Problem mächtig aufgeblasen, das bei Influenza
> offensichtlich von vielen einfach hingenommen wird.

Du übersiehst, oder besser: übergehst, eines: Gegen Influenza kann man 
sich impfen lassen, wenn man möchte. Wenn nicht, lässt man es halt 
bleiben.

"Through early morning fog I see
Visions of the things to be
The pains that are withheld for me
I realize and I can see
That suicide is painless
It brings on many changes
I can take or leave it if I please
That game of life is hard to play"

Schon mal gehört?

Bei Covid-19 hast Du diese Wahl nicht.
Also hör endlich auf zu maulen, dass sich massenhaft Leute nicht gegen 
Influenza haben impfen lassen.
#6320848
Lesenswert?

Percy N. schrieb:
> Du übersiehst, oder besser: übergehst, eines: Gegen Influenza kann man
> sich impfen lassen, wenn man möchte.

Gerade die Tatsache, dass es eine Impfung gibt, die aber von mehr als ⅔ 
nicht in Anspruch genommen wird, zeigt doch, dass der größte Teil der 
Bevölkerung das Problem für tolerierbar hält.

Bei Sars-CoV-2 wurde bei gleichem Risiko, wie bei Influenza denselben 
Leuten mächtig Angst eingejagt, um unbesehen Maßnahmen gegen diese ⅔ zu 
verhängen, statt die Personen mit Risiken zu schützen, die das wollen 
und die Übrigen ihr Leben unbeeinträchtigt leben zu lassen.


Im Übrigen wurde offenbar bei einer Untersuchung zum Thema Immunabwehr 
festgestellt, dass bei infizierten Probanden eine bestimmte Art von 
T-Zellen die infizierten Körperzellen attackieren.

Bei der nicht infizierten Kontrollgruppe fand man exakt denselben Typ 
von T-Zellen. Man interpretiert das so, dass eine Grundimmunisierung 
gegen Cornaviren vorhanden ist, die durch die üblichen 
Corona-Erkältungsviren induziert wurde.

Für mich ist das ein weiterer Hinweis darauf, dass Sars-CoV-2 aus 
sachfremden Gründen zu einem wahrhaften Monster aufgeblasen wurde. Die 
Methoden, mit denen das betrieben wurde sind mit "unseriös" sehr 
freundlich charakterisiert.

Aus dem vernünftigen Ziel, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten 
wurde sehr schnell ein "Kreuzzug gegen den Tod durch C-19". 
Kollateralschäden – gesundheitliche, wie wirtschaftliche – wurden gar 
nicht erst abgeschätzt, sondern stillschweigend hingenommen.
#6320867
Lesenswert?

Uhu U. schrieb:
> Gerade die Tatsache, dass es eine Impfung gibt, die aber von mehr als ⅔
> nicht in Anspruch genommen wird, zeigt doch, dass der größte Teil der
> Bevölkerung das Problem für tolerierbar hält.

Das Schöne ist, dass das andere Drittel sich nach Lust und Laune gegen 
Influenza impfen lassen kann, leier nicht such gehägen Influencer.
Bei Covid-19 bin ich als Angehöriger einer Risikogruppe nicht in der 
Lage, mich vor der Risikobereitschaft meiner "sportlichen" Nachbarschaft 
zu schützen; ich kann also nicht darauf hoffen, dass  nur bei denen, die 
wagen, aber nicht gewinnen, Darwins Rache zum Tragen kommt. Ich darf 
also unter der Risikofreude meiner Nachbarn leiden.

Es fehlt nur noch, dass jetzt jemand etwas von "lebensunwertem Leben" 
erzählt.
(Firma: Hobbytheoretiker) #6320868
Lesenswert?

Winfried J. schrieb:
> Den Unfug brachte schon Frau Esken. Nein Umverteilungsalimentierte
> finanzieren nicht sie Kosten, egal wieviele davon leben.

Gemeint waren solche:
https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/nesthocker-warum-viele-erwachsene-noch-im-elternhaus-wohnen-a-1165435.html

Unter dieser Gruppe gibt es auch einige, die sind schon etwas älter, 
also schon über dreißig und bei den Eltern nimmt steigt schon das CoVid 
Risiko steil an. Oft haben diese nur Gelegenheitsjobs, wenn überhaupt. 
Oder gehen auf Demos für etwas Taschengeld. Es gibt einige 
linksgerichtete Gruppen und Vereine (einem wurde dieses Jahr die 
Gemeinnützigkeit aberkannt, bekannt für Online-Petitionen), die sammeln 
dafür. Relativ viele studierte der brotlosen Geisteswissenschaften 
darunter. Gerade unter dieser Gruppe befinden sich viele von den 
Linksautonomen, die die Fäden in der Hand halten.
#6320880
Lesenswert?

Percy N. schrieb:
> Bei Covid-19 bin ich als Angehöriger einer Risikogruppe nicht in der
> Lage, mich vor der Risikobereitschaft meiner "sportlichen" Nachbarschaft
> zu schützen; ich kann also nicht darauf hoffen, dass  nur bei denen, die
> wagen, aber nicht gewinnen, Darwins Rache zum Tragen kommt. Ich darf
> also unter der Risikofreude meiner Nachbarn leiden.

Jetzt übertreib mal nicht so…

Ich habe ebenfalls Risiken, sogar mehrere, hatte den Scheiß, hab ihn 
überstanden und garantiert an niemanden weitergegeben.

Ich hatte mir sogar vor dem besagten Vortrag, auf den ich mir das Zeug 
eingefangen hatte, überlegt, ob ich das Risiko eingehen will, mir was 
einzufangen, oder nicht – Ischgl war am Wochenende davor ganz groß in 
den Schlagzeilen gewesen und vermutlich stammte der Dreck auch von dort.

Ich habe es jedenfalls die vergangenen 10 Jahre, die ich nicht mehr 
arbeite, ganz gut geschafft, mir Influenza, bakterielle Bronchitis und 
Consorten vom Pelz zu halten. Das schaffst du auch…
(Firma: Hobbytheoretiker) #6320887
Lesenswert?

Achim B. schrieb:
> Unser Tofu-Nazi hat auch mal wieder zugeschlagen.
> https://www.volksverpetzer.de/social-media/hildmann-bedroht-journalisten/

Wer weiß, ob das alles so stimmt. Wir wissen nicht ob die andere Seite 
nicht provoziert hat mangels Bilder in die andere Richtung. Das waren 
Leute von einer Vereinigung als Journalisten mit Presseausweis.

Ich weiß nicht was passieren würde, wenn eine Partei, wie zum Beispiel 
die FDP ihre Presseleute auch mit Journalistenausweis zur SPD 
Veranstaltung schicken würden und der Kameramann würde ein T-Shirt trage 
mit der Aufschrift Esken Du M.... (zensiert). Und mache noch ein paar 
passende Störgeräusche und Rufe, um mindestens ein blöd schauendes 
Gesicht in den Kasten zu bekommen. Da würde ich auch die passenden 
Szenen in den Kasten bekommen. Natürlich entsprechend bearbeitet würde 
das alles super werden.

Bei diesem gewählten Beispiel (gegen die SPD) würde allerdings die reale 
Presse die Wahrheit aufdecken. Wären die Bloßgestellten aus der rechten 
Ecke, dann würde ich das heute bezweifeln.
(Firma: Hobbytheoretiker) #6320899
Lesenswert?

A. O. schrieb:
> aber allenfalls die gefährlichen Viren in kleineren
> Durchmessern unterwegs sind, hat der Mundschutz mit der großen
> Maschenweite nochmal welche genaue, positive Auswirkung auf die
> potentielle Ansteckungsgefahr?

Auch eine reduzierende Wirkung.

Weil Einzelviren zu häufig von hungrigen Bakterien der Oberflächen und 
Schleimhäuteflora verspeist werden. Etwas besser wird es für diese 
Viren, wenn diese solche Bakterien auch befallen können und sich dort 
auch vermehren können. Es gibt viele Viren, die können das auch. Es gibt 
auch Viren. Im Tröpfchen sind dann so viele Viren, dass diese ganz easy 
und schnell durch die Flora zu den Zellen darunter durchbrechen.

Im Prinzip ist das wie Stuttgart. Wenn es nur wenige einzelne 
Randalierer gewesen wäre, wäre nach 15 Minuten Schluss gewesen. Wären es 
doppelt so viele gewesen, wäre die Polizei komplett vermöbelt worden, 
udn hätten in Ruhe alles demolieren können, bis keiner mehr Lust gehabt 
hätten.
(Firma: Hobbytheoretiker) #6320920
Lesenswert?

Le X. schrieb:
> Wer die ..... kopiert ist letzendlich keinen Deut besser.

Ein bißchen Ironie und etwas aufschießen wäre ok, aber entgleisendes 
sollte nicht herauskommen, wie bei einigen es öfters passiert.

Von Seiten A.O. wurde da auch schon der eine oder andere nicht zu 
unrecht kritisiert. Und das da einige zu viel Zeit hätten. Bingo.

Wer mal objektiv nachzählt wird sehen, dass die "Kopierer" es maximal 
nicht mehr als 1/4 so häufig machten.

A. O. schrieb:
> wenngleich die Personenanzahl im Laden
> begrenzt ist, aber niemand das kontrolliert. Da haben die endlich zur
> alten Gelassenheit zurückgefunden. Alles völlig entspannt.

Aus Berichten von Bekannten wurde mir gesagt, dass die Leute von selbst 
darauf mehr achten. Von einem wurde mir erzählt, nachdem diese wenige 
Male im Laden waren, wurden diesen im Laden gesagt, sie dürten die Maske 
abnehmen, wir kennen sie jetzt ja schon. Das geschan aus 
Menschenkenntnis heraus.
(Firma: Hobbytheoretiker) #6320965
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Percy N. schrieb:
> Es fehlt nur noch, dass jetzt jemand etwas von "lebensunwertem Leben"
> erzählt.

Doch, doch das ist so. Kollege berichtete von einem Bekannte, der war 80 
Tage krank und davon 50 Tage im Koma im Krankenhaus gelegen. Der hat 
jetzt ein lebensunwertes Leben vor sich. Bei ähnlich schweren Fällen 
sagte er vorher, es wäre besser nicht zu überleben. Im jetzigen Zustand 
ist er für solche Aussagen und Entscheidungen noch nicht mündig.


Percy N. schrieb:
> Seit wann sind AfD und Pegida linksgerichtet?

Seit Deiner Frage ist das so.

Uhu U. schrieb:
> Für mich ist das ein weiterer Hinweis darauf, dass Sars-CoV-2 aus
> sachfremden Gründen zu einem wahrhaften Monster aufgeblasen wurde. Die
> Methoden, mit denen das betrieben wurde sind mit "unseriös" sehr
> freundlich charakterisiert.

Vielleicht hast Du auch schon die Beobachtung gemacht, das es Leute gibt 
die waren bisher auch häufiger krank und auch etwas länger deshalb weg, 
wenn die normalen grippalen Infekte durchlaufen ohne zu einer besonderen 
Risikogruppe zu gehören. Durch diese Gruppe, das sogenannte 25% 
Perzentil, rast die Welle durch und verursacht auch besseren Totesraten. 
Ungefähr weitere 25% sind kollaterale Effekte, die etwas stabiler sind, 
aber durch die Masse es letztendlich auch erwischt. Mit 42% liegt Ischgl 
da schon recht gut an dieser Grenze.
#6320976
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Dieter D. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Es fehlt nur noch, dass jetzt jemand etwas von "lebensunwertem Leben"
>> erzählt.
>
> Doch, doch das ist so. Kollege berichtete von einem Bekannte

Halt einfach die Fresse.

Dieter D. schrieb:
> Vielleicht hast Du auch schon die Beobachtung gemacht, das es Leute gibt
> die waren bisher auch häufiger krank und auch etwas länger deshalb weg,
> wenn die normalen grippalen Infekte durchlaufen ohne zu einer besonderen
> Risikogruppe zu gehören. Durch diese Gruppe, das sogenannte 25%
> Perzentil, rast die Welle durch und verursacht auch besseren Totesraten.

Junge, hält endlich einfach die Fresse... Tacker sie dir am besten zu.
#6320986
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Dieter D. schrieb:
> Die Daten aus Bad Ischgl liniear interpoliert ergeben übrigens eine
> Letalität von rund 3%. Die weltweiten Zahlen liegen bei rund 5%. Damit
> dürften Zahlen von merklich kleiner als 1% vom Tisch sein.

Und wenn man nur die betrachtet, die "an oder mit" Corona gestorben 
sind, beträgt die Letalitätsrate sogar 100%…

Der springende Punkt sind die vielen, die die Infektion symptomlos oder 
mit nur schwachen Symptomen überstehen. Die drücken die Letalitätsrate 
in den Promillebereich.
#6321001
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Karl K. schrieb:
> Le X. schrieb:
>> Deswegen stehst du bei mir übrigens auch auf der gleichen Stufe...
>
> Oder wie meine Oma immer zu sagen pflegte: Vornehm geht die Welt
> zugrunde.

So unterschiedlich sind die Erfahrungen. Meine Großtante verkündete gern 
mal "Jungchen, Wruggen sind unjenießbar, aber ejne kestliche Spejse 
fiers Jesinde!"

Dabei fand ich die recht lecker.
(Firma: Hobbytheoretiker) #6321013
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Uhu U. schrieb:
> Der springende Punkt sind die vielen, die die Infektion symptomlos oder
> mit nur schwachen Symptomen überstehen. Die drücken die Letalitätsrate
> in den Promillebereich.

Bei 42% ist da nicht mehr viel zu drücken an der Letalitätsrate. Wenn Du 
natürlich sagst, die anderen 48% hätten es auch gehabt, dann kommst Du 
aber nicht unter 1,5%.
#6321020
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Dieter D. schrieb:
> Bei 42% ist da nicht mehr viel zu drücken an der Letalitätsrate. Wenn Du
> natürlich sagst, die anderen 48% hätten es auch gehabt, dann kommst Du
> aber nicht unter 1,5%.

Heinsberg-Studie – Immunität gegen und Letalität durch SARS-CoV-2 in der 
Bevölkerung in Gangelt
https://www.sciencemediacenter.de/alle-angebote/press-briefing/details/news/heinsberg-studie-immunitaet-gegen-und-letalitaet-durch-sars-cov-2-in-der-bevoelkerung-in-gangelt/

Zitat:
1
Indem die bis zu zwei Wochen nach dem Stichtag gemeldeten sieben SARS-CoV-2-assoziierten Todesfälle zugrunde gelegt wurden, kalkulierten die Autoren die IFR in Gangelt auf 0,36 Prozent [0,29%; 0,45%].
#6321032
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Uhu U. schrieb:
> Heinsberg-Studie

Blablabla.

Und wie hoch ist die statistische Signifikanz bei nur 7 Proben?

Die in Heinsberg verwendeten Antikörper-Tests waren ebenfalls noch 
untauglich.

Uhu kann sich schwer von etwas trennen, das er mal gehört hat. Anfangs 
hieß es, Corona sei auch nicht gefährlicher als Grippe. Das hat er 
abgespeichert und revidiert es nicht mehr, trotz aller 
zwischenzeitlichen Erkenntnisse. Genauso der Nutzen von Masken usw. 
Altersstarrsinn?
#6321048
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Dieter D. schrieb:
> Von einem wurde mir erzählt, nachdem diese wenige
> Male im Laden waren, wurden diesen im Laden gesagt, sie dürten die Maske
> abnehmen, wir kennen sie jetzt ja schon.

Ja und das Virus kennt sie auch und macht einen Bogen um sie. Oder wie 
stellen sich die Leute das vor?

Heute im Baumarkt: Erwachsene Männer, die die Maske unter der Nase oder 
am Kinn tragen. Wie bockige Kleinkinder.
(Firma: Hobbytheoretiker) #6321058
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Uhu U. schrieb:
> Heinsberg-Studie

Unter den heutigen Daten und der Tatsache, dass in Gangelt die Isolation 
sehr konsequent von der Bevölkerung durchgeführt wurde, sich die 
Durchseuchung nicht mehr nennenswert steigerte, wäre man jetzt bei 0,7%.

Aber es gibt wohl zwei Varianten:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/110919/SARS-CoV-2-Gibt-es-2-unterschiedliche-Virusstaemme
Der Unterschied wäre genetisch aber gering.
#6321061
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Karl K. schrieb:
> Heute im Baumarkt: Erwachsene Männer, die die Maske unter der Nase oder
> am Kinn tragen.

Ich hab auch schon mal einen gesehen, wie er aus einem Bus ausstig: den 
Maulkorb so weit hoch gezogen, dass er den Kopf nach unten beugen 
musste, um überhaupt was zu sehen.

> Wie bockige Kleinkinder.

Da die Masken in aller Regel sowieso wirkungslos sind – wer läuft schon 
mit einer ffp2 oder gar 3 rum – ist das Ganze eine Kinderei. Wie kann 
man da erwachsenen Menschen übel nehmen, dass sie keine Lust auf diesen 
Quatsch haben? Ist die Welt ein Kindergarten?
#6321064
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Dieter D. schrieb:
> wäre man jetzt bei 0,7%.

Ich weiß, du stehst in dieser Beziehung auf möglichst hohen Zahlen. Das 
ist aber mehr eine Folge der permanenten Angstmache, als ein Bild der 
Realität.

Wodarg und Bhakdi lagen schon richtig mit ihrer Einschätzung, es handle 
sich um ein normales Erkältungsvirus.

Von den 6, die bisher in der Bevölkerung kursieren, bringen es einige 
auch auf eine Fall-Letalität von 8% und trotzdem hat da bisher keiner 
ein großes Theater deswegen gemacht.
(Firma: Hobbytheoretiker) #6321085
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Uhu U. schrieb:
> Fall-Letalität von 8%

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1101385/umfrage/sterblichkeitsrate-ausgewaehlter-virusausbrueche-weltweit/

Eine Krankheit die zu 100% tödlich ist und nur 1% der Bevölkerung 
erwischt, verursacht viel weniger Schaden, als eine Krankheit die nur zu 
5% tödlich ist, und 70% der Bevölerung erwischt.
#6321094
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Dieter D. schrieb:
> Uhu U. schrieb:
>> Fall-Letalität von 8%
>
> 
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1101385/umfrage/sterblichkeitsrate-ausgewaehlter-virusausbrueche-weltweit/
>
> Eine Krankheit die zu 100% tödlich ist und nur 1% der Bevölkerung
> erwischt, verursacht viel weniger Schaden, als eine Krankheit die nur zu
> 5% tödlich ist, und 70% der Bevölerung erwischt.

Diese Milchmädchenrechnung unterstellt,  dass im zweiten Fall die 95 % 
überlebenden Infizierten folgenlos vollständig genesen.
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