Forum: PC Hard- und Software Linux wird nicht wirklich akzeptiert, woran liegt das ?


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Toby P. (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Wenn dieser Jemand auch nicht gewillt ist, sich mal damit zu
> beschäftigen, gilt für ihn das Gleiche

Es ging um die Aussage das es bei Linux einfacher ist. Das ist schlicht 
nicht möglich weil kein OS Intentionen bzw. Absichten versteht.

> Linux ist nichts für ihn.
Mit ist es egal wer welcher Meinung ist was für andere richtig oder 
falsch ist. Auch das muss jeder selber wissen. Für spezielle Zwecke 
nutze ich Linux auch, aber nur Distries die man von USB starten kann. 
Die kaufe ich dann auch (und den Support) weil die kostenlosen nach 
meiner Erfahrung zu Aufwändig sind.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Toby P. schrieb:
>> In Linux hingegen wählst du ein oder mehrere Pakete aus und musst
>> normalerweise genau ein einziges Mal bestätigen, dass du die Pakete
>> wirklich installieren möchtest.
>
> Danke für die Warnung, für mich schlicht ein NoGo. Woher soll Linux
> wissen das ich eine Videobearbeitung auf meiner M.2 NVME PCIe SSD
> installiert haben möchte?

Das muss es gar nicht, da auf einer vernünftigen Linux-Installation
sinnvollerweise /usr und /lib auf dem schnellsten verfügbaren
Massenspeicher liegen. Die Installation auf irgendeiner anderen
Partition würde somit einen Effizienzverlust bedeuten.

Aber wie schon geschrieben wurde, kann ein Paket natürlich auch woanders
installiert werden. Linux verfolgt aber die Philosophie, dass das
Naheliegende einfach vonstatten geht und Sonderwünsche etwas mehr
Aufwand erfordern. Bei Windows ist es leider oft umgekehrt, auch wenn
ich Microsoft diesbezüglich keine böse Absicht unterstellen möchte.

von Nop (Gast)


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Toby P. schrieb:

> Danke für die Warnung, für mich schlicht ein NoGo. Woher soll Linux
> wissen das ich eine Videobearbeitung auf meiner M.2 NVME PCIe SSD
> installiert haben möchte?

Sinnvoll wäre es, das System selber auf dieser SSD zu installieren, und 
das geht, weil Linux nicht so aufgeblasen wie Windows ist.

Ansonsten ist NVMe für die Anwendungen eher witzlos, weil die 
eigentlichen Stärken erst bei großen Dateien zum Tragen kommen, d.h. den 
Videos selber. Dann darf es aber keine kleine SSD sein.

von (prx) A. K. (prx)


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Ist es wirklich von zentraler Bedeutung, wo Programme landen? Deren 
Daten finde ich oft interessanter.

von Toby P. (Gast)


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🐧 DPA 🐧 schrieb:
> Ich würde da eher den swap drauf tun.

Windows hat sehr ausgefeilte caching und swapping Mechanismen. Auch da 
geht es Ratzfatz beim 2. Programmstart

>
> Für schnellere Ladegeschwindigkeit dort wo es tatsächlich sinn macht,
> könnte man aber ansonsten noch Dinge wie dm-cache verwenden. Dann muss
> man auch nicht herumraten und selbst Dinge rum schieben, das übernimmt
> dann alles das System.

Macht es bei Win nicht minder, wäre auch ein Wunder wenn die das nach 30 
Jahren nicht hinbekommen hätten. Bei mir geht es aber um Verzögerungen, 
wo dir das nichts nützt.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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A. K. schrieb:
> Yalu X. schrieb:
>> So
>> sind bspw. auch die Screenshots der obigen deutschsprachigen
>> Microsoft-Seite sinnigerweise alle auf Englisch.
>
> Die KB Seiten von MS sind automatisch übersetzt. Das klappt bei
> Screenshots noch nicht perfekt.

Das ist mir schon klar. Ich würde aber von einer Firma, die den Anspruch
erhebt, die benutzerfreundlichste Software zu entwickeln, auch einen
etwas benutzerfreundlichen Support erwarten. Dabei ließen sich mit etwas
Gehirnschmalz ja auch die Screenshots problemlos automatisieren.

Ach nee, das Wort "automatisieren" kennt Windows ja gar nicht, da wird –
anders als in Linux – alles lieber manuell gemacht ;-)

von (prx) A. K. (prx)


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Yalu X. schrieb:
> Dabei ließen sich mit etwas
> Gehirnschmalz ja auch die Screenshots problemlos automatisieren.

Vorzugsweise per OCR und Bildmanipulation, um garantiert keine 
Ähnlichkeit mit dem zu riskieren, was der Benutzer in gleicher Lage 
sieht. ;-)

von Toby P. (Gast)


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Nop schrieb:
> Sinnvoll wäre es, das System selber auf dieser SSD zu installieren, und
> das geht, weil Linux nicht so aufgeblasen wie Windows ist.

Wozu solche Aussagen? Die machen ein gutes System wie Linux lächerlich 
weil die Aussage so ist. Zumindest kann ich keine SSD kaufen auf die 
Windows nicht mehrfach drauf passt.


> Ansonsten ist NVMe für die Anwendungen eher witzlos, weil die
> eigentlichen Stärken erst bei großen Dateien zum Tragen kommen, d.h. den
> Videos selber. Dann darf es aber keine kleine SSD sein.

Wenn du das so sagst, bei mir macht es halt Sinn. Die PCIe NVMe´s sind 
ca. 5x schneller als Sata SSD und nNVMe. Das merkt man sehr deutlich wie 
die abrauschen. Aber Sie sind eben auch teurer.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Le X. schrieb:
> *jaja, ich hab mein System verbastelt, hab keine Ahnung, bin selber
> schuld, rtfm usw. geschenkt.

Wenn Du schreiben würdest, welche Distri Du verwendest könnte man evtl. 
was dazu sagen. Ich habe Mint 19.3 Mate und seit Mint 16 keinerlei 
Probleme mit irgendwelchen Updates gehabt. Wobei (ich glaube zwischen 16 
und 17) wurde empfohlen besser eine Neuinstallation zu machen was ich 
dann auch gemacht habe (30min).
Keine Nvidia (falls dies das Problem war ;-)).

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Warum wird der Umgang mit Computern tatsächlich ab der
> Sekundarstufe unterrichtet

Vermutlich eher der Umgang mit Windows (nur eine Vermutung meinerseits) 
;-)

Zeno schrieb:
> Da geht es doch schon los. 4 Applikationen für ein und die selbe Sache.
> Anwenderfreundlich geht anders.
Niemand zwingt Dich, die anderen 3 Applikationen zu verwenden.

Zeno schrieb:
> meisten User keine IT
> Profis und die sind halt der Meinung das dieses System für den
> Desktopbereich eher ungeeignet ist. Das muß so erst einfach mal zur
> Kenntnis nehmen, egal ob's gefällt oder nicht.
Eine Meinung kann man haben, auch wenn sie nicht richtig ist. Dann 
sollen diese User bei Win bleiben und niemand hat ein Problem damit.

Zeno schrieb:
> 94% der Desktopuser sehen das halt
> anders und benutzen Windows oder Mac
dto. Zur Erinnerung: Windows ist bei 95% der PCs vorinstalliert. Da 90% 
der User nicht imstande sind ein OS zu installieren, ist es eben Win. 
Das hat aber mit einer freien Entscheidung recht wenig zu tun.

Werner P. schrieb:
> Warum wird nicht während der Installation eine Sprachauswahl bereit
> gestellt?
Wird es. Oft ist das jedoch so, daß einige Sprachanwendungspakete noch 
nachinstalliert werden müssen. Meist unter Systemeinstellungen - 
Sprachen in 3min erledigt. Dafür kannst Du dann (im  Gegensatz zu Win) 
Dir vor dem Einloggen die jeweilige Sprache aussuchen.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Im Übrigen kann man die
> Sprache bei Ubuntu genau so einfach nachträglich wechseln, wie bei
> Windows.
Das wäre mir jetzt neu, daß dies bei Win einfach so ginge. Ich habe es 
schon oft bei Kundenrechnern (chinesisch auf Englisch oder Deutsch auf 
Englisch) erfolglos versucht. Es hängt wohl auch sehr von der Version 
ab, wie ich vom Win Support dazu hören mußte.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Die schnelle Umschaltmöglichkeit gibt es (glaube ich) schon seit Windows
> XP. Aber da war das Icon noch nicht standardmäßig in der Ecke rechts
> unten sichtbar. In Windows 10 ist es jedenfalls immer da, bis man es
> selber weg macht.
Glaub ich nicht. Hast Du das wirklich mal getestet? Anklicken kann mal 
viel. Ich habe noch nie gesehen daß dann bei Win (auch nach dem Booten) 
alles in einer anderen Sprache erscheint. Und damit meine ich, wie bei 
Linux: Alle Anwendungen und Systemmenüs.

von Werner P. (werner4096)


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So, jetzt habe ich mir Ubuntu mal installiert. Allerdings in einer 
VMWare.

Die Installation war eigentlich sehr einfach. Bildschirmauflösung ändern 
usw. kein Problem.

Gut dachte ich mir. Jetzt installiere ich mal meinen Drucker Kyocera 
ECOSYS P2135dn. Drucker hinzufügen und siehe da, Drucker schon mal 
gefunden. Aber leider ist mein Drucker nicht in der Liste.

Ab zur Kyocera Seite und Linux Treiber heruntergeladen. Ist eine tar.gz 
Datei. Diese habe ich doppelgeklickt und dann Auswahl Ubuntu. Dann wird 
ein Dialog geöffnet und ich habe die Möglichkeit oben auf "Paket 
installieren" zu klicken.

Es ertönt ein kurzer Beep und dann war es das auch schon. Keine Meldung 
nur der Beep.

Und jetzt. So als normaler Anwender?

Unter Windows lade ich ein Setup Programm herunter, doppelklicke und 
schwups ist der Drucker installiert.

von Toby P. (Gast)


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Yalu X. schrieb:
> Bei Windows ist es leider oft umgekehrt, auch wenn
> ich Microsoft diesbezüglich keine böse Absicht unterstellen möchte.

Wenn du das so sagst dann möchte ich da nicht widersprechen. Nicht nur 
des Menschen Wille ist sein Himmelreich.

von udok (Gast)


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Sven B. schrieb:
> Also früher™ konnte man bei Win ohne Neuinstallation die Sprache nicht
> ändern. Ob es bei Win 10 inzwischen geht weiß ich nicht.

Geht schon seit langem.  Windows ist seit NT intern Unicode basiert.
Windows 10 liefert auch die meisten wichtigen Sprachen mit,
und weniger wichtige lassen sich unter "Optionale Features"
nachistallieren.

Es täte einigen der Fanboys hier sehr gut, sich mal ein
aktuelles Windows 10 / Linux xyx zu installieren, und sich
ein paar Tage damit zu beschäftigen.
Es macht ja keinen Sinn den Stand vor 10 Jahren hier immer
weider breitzutreten.

von Roland F. (rhf)


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Hallo,
A. K. schrieb:
> Nur wenn man die entsprechende Frage am Anfang der Installation
> übersieht.

Ich habe gerade noch mal Kubuntu 20.04 unter VM-Ware installiert.
Nach dem Starten der Installation werden Name, Benutzername, Passwort 
und Name der virtuellen Maschine abgefragt und man kann abgeben wie groß 
der Plattenplatz für die virtuelle Maschine sein soll. Danach kann man 
die "Hardware" der virtuellen Maschine anpassen.
Mit "Finish" startet man dann die eigentliche Installation. Es wird 
während der Installation zu keinem Zeitpunkt irgend eine 
Konfigurationsinformation abgefragt.
Nach der Installation erscheint ein Anmeldebildschirm. Nach Eingabe des 
Passwortes erscheint dann eine englische KDE-Oberfläche mit englischer 
Tastaturbelegung.

rhf

von (prx) A. K. (prx)


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udok schrieb:
> und sich ein paar Tage damit zu beschäftigen.

Mit Betonung auf ein paar Tage. Nicht ein paar Minuten.

von Werner P. (werner4096)


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Roland F. schrieb:
> Nach der Installation erscheint ein Anmeldebildschirm. Nach Eingabe des
> Passwortes erscheint dann eine englische KDE-Oberfläche mit englischer
> Tastaturbelegung.
>
> rhf

Ja genau so war es bei mir auch. Und dann die Umstellung auf Deutsch. 
Für einen normalen Anwender ist das uferlos.

von Zeno (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> zu sagen, dass Windows besser

Hab ich das? Ich empfinde Windows in vielen Dingen angenehmer als ein 
Desktoplinux. Noch angenehmer ist für mich Apple zu bedienen. Dies 
bedeutet aber im Umkehrschluß nicht das das System technisch besser ist. 
Es fühlt sich halt für mich als Anwender nur besser an.
Das ist aber wieder typisch Linuxuser, man fühlt sich von Kritik am 
geliebten System sofort angepisst und dann wird in die Aussagen etwas 
hineininterpretiert etwas hineininterpretiert - ist aber auch nichts 
Neues.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Denn auch von denen wird ein erheblicher
> Anteil sagen, dass er es nicht gut findet.
Ja sicher wird es die geben bestreitet doch niemand. Die probieren dann 
halt mal Linux aus. Von denen bleiben dann ein paar bei Linux, ein paar 
wechseln zu Apple und der Rest kehrt frustriert zu Windows zurück und 
findet sich letztendlich mit dessen Unzulänglichkeiten ab, weil es am 
Ende für ihn das geringere Übel darstellt. Und damit sind wir wieder am 
Anfang des Threads : "Warum wird Linux nicht wirklich akzeptiert." Das 
muß ja wohl einen Grund haben und es ist offensichtlich für den 
Normaluser nicht so toll wie es einige - nicht alle Linuxfans - glauben.

von Jack V. (jackv)


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Werner P. schrieb:
> Und jetzt. So als normaler Anwender?

Und jetzt, so als normaler Anwender, könntest du mal die mitgelieferte 
Anleitung öffnen und gucken, was zu tun ist.

von Toby P. (Gast)


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Werner P. schrieb:
> Unter Windows lade ich ein Setup Programm herunter, doppelklicke und
> schwups ist der Drucker installiert.

Unter Win10 installieren sich viele Treiber Drucker und sonst. Geräte 
ohne zutun des Nutzers. Zumindest für alle Markengeräte und ich nutze 
nichts anderes. Selbst einen uralten Canon Lide Scanner hat Win10 von 
selber erkannt und der funktioniert jetzt besser als unter Win7 mit 
manueller Installation.

Microsoft hat da einen sehr guten Job gemacht und das wird vieles andere 
vom Desktop pusten. Meine Sympathien sind bei Linux, aber mir scheint 
das deren Gemeinde andere maßlos unterschätzt und nicht einsehen will 
das die auch was können und es auch immer Bereiche gibt wo Sie besser 
sind.

Also seht es sportlich, Linus interessiert sich genau so wenig für mich 
wie Bill es tut.

von Andreas B. (bitverdreher)


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udok schrieb:
> Es täte einigen der Fanboys hier sehr gut, sich mal ein
> aktuelles Windows 10

Die Sprachauswahl geht definitiv nicht bei jedem Win 10. Schon mehrmals 
versucht und ich war dabei nicht der einzige (Kundenrechner). Das kannst 
Du mir glauben.

von (prx) A. K. (prx)


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Roland F. schrieb:
> Nach dem Starten der Installation werden Name, Benutzername, Passwort
> und Name der virtuellen Maschine abgefragt und man kann abgeben wie groß
> der Plattenplatz für die virtuelle Maschine sein soll.

Das sind Fragen von VMwares Installationshilfe, nicht von Ubuntu. Gib 
dem Ubuntu-Installer eine echte Chance und sag dem VMware Installer, 
dass du das OS selbst installieren willst.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Jack V. schrieb:
> Werner P. schrieb:
>> Und jetzt. So als normaler Anwender?
>
> Und jetzt, so als normaler Anwender, könntest du mal die mitgelieferte
> Anleitung öffnen und gucken, was zu tun ist.

Zum Beispiel mal unter System - Sprachen gucken. Aber halt: das ist ja 
nicht intuitiv.

von Zeno (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> dto. Zur Erinnerung: Windows ist bei 95% der PCs vorinstalliert. Da 90%
> der User nicht imstande sind ein OS zu installieren, ist es eben Win.
> Das hat aber mit einer freien Entscheidung recht wenig zu tun.

Auch wieder typisch Linuxer : 90% der User sind Deppen.

Wie die Desktopsystem verteil sind kann man hier 
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157902/umfrage/marktanteil-der-genutzten-betriebssysteme-weltweit-seit-2009/ 
nachlesen. Es wird sehr wahrscheinlich ein paar mehr Linuxuser und ein 
paar weniger Windowsuser geben als die Statistik ausweist, aber dies 
wird Verteilung nur unwesentlich beeinflussen.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Andreas B. schrieb:
>> Warum wird der Umgang mit Computern tatsächlich ab der
>> Sekundarstufe unterrichtet
>
> Vermutlich eher der Umgang mit Windows (nur eine Vermutung meinerseits)
> ;-)

Ist nicht richtig. In der Schule, wo meine Kids hingehen wird Windows, 
Linux und iOS gemischt eingesetzt. Wenn dort mit einer Textverarbeitung 
oder Tabellenkalkulaton gearbeitet wird, dann kann das MS-office sein, 
muss aber nicht.

Die meisten Rechner haben dort Windows und MS-Office.

von Werner P. (werner4096)


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Jack V. schrieb:
> Werner P. schrieb:
>> Und jetzt. So als normaler Anwender?
>
> Und jetzt, so als normaler Anwender, könntest du mal die mitgelieferte
> Anleitung öffnen und gucken, was zu tun ist.

Welche Anleitung? Du meinst die Readme auf Englisch mit kryptischen 
Erläuterungen und Kommandos? Mit dieser Anleitung ist das für einen 
normalen Anwender ein Kinderspiel. Ha Ha. Und weitere Anleitungen waren 
da nicht dabei.

Konnte den Drucker mittlerweile installieren. Man muss alles entpacken 
so dass die dep Datei nicht mehr im Archiv ist sondern in einem 
Dateiordner liegt.

Ok. sollte man vielleicht wissen ;-)

Ne ehrlich. In dieser Hinsicht ist die Installation eines Druckers unter 
Windows ein Kinderspiel.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Andreas B. schrieb:
> Glaub ich nicht. Hast Du das wirklich mal getestet?

Ich habe tatsächlich die Umschaltung der Tastatur mit der Umschaltung 
der Sprache verwechselt.

von S. R. (svenska)


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Werner P. schrieb:
> Jetzt installiere ich mal meinen Drucker Kyocera ECOSYS P2135dn.

Da gehst du auf die Seite von Kyocera 
(http://www.kyoceradocumentsolutions.ae/index/contact_support/dlc.false.driver.ECOSYSP2135DN._.EN.html), 
scrollst nach ganz unten und nimmst dir "Linux driver".

Dadrin sind PPD-Dateien. Auspacken, bei der Installation angeben, 
fertig.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Werner P. schrieb:
> Unter Windows lade ich ein Setup Programm herunter, doppelklicke und
> schwups ist der Drucker installiert.

Bei HP ist das auch unter Linux so.

Was kann Linux nochmal dafür, wenn der Hersteller keinen ordentlichen 
Druckertreiber bereit stellt?

von Jack V. (jackv)


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Toby P. schrieb:
> mir scheint
> das deren Gemeinde andere maßlos unterschätzt und nicht einsehen will
> das die auch was können und es auch immer Bereiche gibt wo Sie besser
> sind.

Wieder so eine Ansichtssache: Es ist ohne Frage sehr bequem, wenn nach 
dem Anstecken des Devices automatisch der Treiber heruntergeladen und 
installiert wird.

Zumindest, solange es funktioniert und die Fehler in den Treibern 
und/oder dem Betriebssystem nicht zum Tragen kommen.

Aber: mir rollen sich die Zehennägel hoch, wenn ich mir vorstelle, mein 
System würde sich ohne mein Zutun und womöglich noch ohne mein Wissen 
und insbesondere ohne eine Möglichkeit, es zu unterbinden, Treiber (als 
ziemlich systemnahe, und damit potentiell mit sehr hohen Rechten 
ausgestatte Software) von irgendwo laden, wenn ich ein Gerät anschließe. 
Als mein Win10 in der VM das beim Einstecken einer „gehobeneren“ Maus 
getan hat, war ich doch enorm froh, dass es eben nur eine VM mit 
Sicherungspunkten war, und nicht etwa das System, mit dem ich täglich 
arbeiten muss und auf dem sich meine persönlichen Daten und so befinden. 
Und dann kommen Leute an und wollen einem was von Sicherheit und 
Kontrolle unter Windows erzählen :D

Beitrag #6410967 wurde vom Autor gelöscht.
von Roland F. (rhf)


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Hallo,
A. K. schrieb:
> Ist es wirklich von zentraler Bedeutung, wo Programme landen?

Für mich z.B. ja.

rhf

P.S.
Komisch, die ganze Zeit wird hier von vielen Linux-Nutzern betont wie 
wichtig es ihnen ist die Wahl und Kontrolle über "ihr" Betriebssystem zu 
haben und wie schlimm doch der gewöhnliche Windows-Nutzer bevormundet 
wird.

Wenn aber Windows dem Benutzer die Wahl überlässt und die 
Linux-Distribution einfach ohne Rücksprache beim Benutzer entscheidet, 
ist die freie Wahl und Kontrolle auf einmal doch gar nicht mehr so 
wichtig. Interessant.

von Werner P. (werner4096)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Werner P. schrieb:
>> Unter Windows lade ich ein Setup Programm herunter, doppelklicke und
>> schwups ist der Drucker installiert.
>
> Bei HP ist das auch unter Linux so.
>
> Was kann Linux nochmal dafür, wenn der Hersteller keinen ordentlichen
> Druckertreiber bereit stellt?

Ja sicher kann Linux nichts dafür.

Aber ihr Linuxer kapiert einfach nicht dass das den Anwender auch nicht 
interessiert.

Der will seinen PC und seine Drucker und was weiß ich noch EINFACH 
installieren können und dann benutzen.

So einfach ist das. Und das geht mit Linux definitiv nicht. Da kann das 
noch so stabil laufen und noch so sicher sein.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Toby P. schrieb:
> Unter Win10 installieren sich viele Treiber Drucker und sonst. Geräte
> ohne zutun des Nutzers.
Habe ich bei Linux auch.

> Zumindest für alle Markengeräte
Ach, auf einmal diese Einschränkung. Ich dachte bei allen?

Zeno schrieb:
> Auch wieder typisch Linuxer : 90% der User sind Deppen.

Habe ich nicht geschrieben. Wir reden hier von nicht IT affinen Usern, 
oder habe ich das was falsche verstanden? Und Du geht nicht darauf ein, 
daß bei 95% aller PCs Win schon installiert ist.

Zeno schrieb:
> Wie die Desktopsystem verteil sind
Wiederhole: bei 95% aller PCs ist Win schon installiert, also keine 
freie Auswahl.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ist nicht richtig. In der Schule, wo meine Kids hingehen wird Windows,
> Linux und iOS gemischt eingesetzt.
Das hätte ich allerdings jetzt nicht erwartet bei dem, was man so von 
unseren Lehrkräften bezüglich IT so hört.

Werner P. schrieb:
> Konnte den Drucker mittlerweile installieren. Man muss alles entpacken
> so dass die dep Datei nicht mehr im Archiv ist sondern in einem
> Dateiordner liegt.
>
> Ok. sollte man vielleicht wissen ;-)
Aua, ja, so etwas sollte man aber auch als Win User wissen.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Werner P. schrieb:
> Konnte den Drucker mittlerweile installieren. Man muss alles entpacken
> so dass die dep Datei nicht mehr im Archiv ist sondern in einem
> Dateiordner liegt.
> Ok. sollte man vielleicht wissen ;-)

Ja, das sollte man wissen. Das ist auch bei vielen (nicht allen) Windows 
Paketen im ZIP (oder ähnlichem) Format so. Zum Beispiel bei meinem HP 
Drucker, wo wir gerade vom Teufel reden.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Jack V. schrieb:
> Es ist ohne Frage sehr bequem, wenn nach
> dem Anstecken des Devices automatisch der Treiber heruntergeladen und
> installiert wird.
>
> Zumindest, solange es funktioniert und die Fehler in den Treibern
> und/oder dem Betriebssystem nicht zum Tragen kommen.

So wie dort beim Chef Persönlich?: 
https://www.youtube.com/watch?v=IW7Rqwwth84

von Jack V. (jackv)


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Roland F. schrieb:
> Wenn aber Windows dem Benutzer die Wahl überlässt und die
> Linux-Distribution einfach ohne Rücksprache beim Benutzer entscheidet,

An welcher Stelle geschieht das, bitte?

von Stefan ⛄ F. (stefanus)



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Roland F. schrieb:
> Es wird während der Installation zu keinem Zeitpunkt irgend eine
> Konfigurationsinformation abgefragt.

Doch, und zwar gleich auf dem allerersten Screen, wie bei Ubuntu. Ich 
habe es gerade ausprobiert.

Will noch jemand die Sprachauswahl im Linux Installer leugnen?

: Bearbeitet durch User
von Andreas B. (bitverdreher)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> Glaub ich nicht. Hast Du das wirklich mal getestet?
>
> Ich habe tatsächlich die Umschaltung der Tastatur mit der Umschaltung
> der Sprache verwechselt.

So etwas dachte ich mir. Gerade mit den Sprachen bekomme ich regelmäßig 
die Krise. Da werden bei unserer Fa. für chinesische Kunden deutsche Win 
Versionen installiert und ich kann da nichts mehr machen. Unter Linux 
wäre das so einfach.
Oder ich muß chinesischen oder japanischen Kollegen/Kunden bei ihren Win 
Problemen helfen. Ja, sorry aber bei chinesichen/japanischen 
Schriftzeichen in Verbindung mit Win steige ich einfach aus. :-(
Wenn es da eine Lösung unter Win gäbe, würde ich mich sehr darüber 
freuen.

von Werner P. (werner4096)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Roland F. schrieb:
>> Es wird während der Installation zu keinem Zeitpunkt irgend eine
>> Konfigurationsinformation abgefragt.
>
> Doch, und zwar gleich auf dem allerersten Screen, wie bei Ubuntu. Ich
> habe es gerade ausprobiert.
>
> Will noch jemand die Sprachauswahl im Linux Installer leugnen?

Ja ich. Bei der ISO ubuntu-20.04.1-desktop-amd64.iso kommt keine 
Sprachauswahl. Bei der mini.iso schon.

habe es heute ausprobiert.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Will noch jemand die Sprachauswahl im Linux Installer leugnen?

Er hat vermutlich nur ein fertiges VM Image installiert.

von (prx) A. K. (prx)


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Roland F. schrieb:
> ist die freie Wahl und Kontrolle auf einmal doch gar nicht mehr so
> wichtig. Interessant.

So wie ich dich nicht als den einen Massstab für alle Nur-Windows-User 
betrachte, solltest du mich nicht als den einen Masstab für 
Sowohl-als-auch-User verwenden.

Einfache Programme verteilt Linux auf etliche Verzeichnisse auf (so 
circa in prog, config, lib, data), da ist Fragerei und 
Konfigurierbarkeit kontraproduktiv. Komplette Programmpakete landen 
sonst gerne in /opt, alles zusammen, da ist Verlagerung a posteriori per 
Symlink oder Mountpoint kein Problem, weshalb vorherige Fragen 
überflüssig sind. Bei Installation per Quellcode lassen sich die Orte 
überlicherweise im configure angeben, Default ist oft /usr/local, um es 
von den Distri-Files abzugrenzen.

: Bearbeitet durch User
von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


Angehängte Dateien:

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Wie kann ich eigentlich unter Windows die Sprache eines einzelnen 
Programms ändern? Unter Linux setze ich einfach die LC* und LANG* 
variablen.

von (prx) A. K. (prx)


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Werner P. schrieb:
> Ja ich. Bei der ISO ubuntu-20.04.1-desktop-amd64.iso kommt keine
> Sprachauswahl. Bei der mini.iso schon.

Bei der Version ohne .1 kommt die Auswahl als erstes zu beantwortendes 
Bild. Soeben ausprobiert. Das dürfte bei der mit .1 nicht anders sein.

Verwendet man allerdings VMware und gibt darin das ISO-Image an, dann 
schaltet das VMware per Default Formulare ins Verfahren zum Anlegen der 
VM und startet den Ubuntu-Installer vorkonfiguriert. Da kanns dann schon 
sein, dass die Frage nach der Sprache fehlt.

Nicht Ubuntu in die Schuhe schieben, was VMware verbockt.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


Angehängte Dateien:

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Werner P. schrieb:
> Bei der ISO ubuntu-20.04.1-desktop-amd64.iso kommt keine
> Sprachauswahl.

Die habe ich doch gerade probiert und davon den Screenshot gezeigt!

von Andreas B. (bitverdreher)


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🐧 DPA 🐧 schrieb:
> Wie kann ich eigentlich unter Windows die Sprache eines einzelnen
> Programms ändern? Unter Linux setze ich einfach die LC* und LANG*
> variablen.

Das geht weder für ein Programm noch für das ganze System auch wenn das 
einige  Win Fans hier nicht wahrhaben wollen.
Wenn das geht dann ist es in dem jeweiligen Programm implementiert, aber 
nicht in Win.

von Jack V. (jackv)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Will noch jemand die Sprachauswahl im Linux Installer leugnen?

Also bei Arch gibt es keine Sprachauswahl im Installer!!k

Gut – da gibt es auch gar keinen Installer. Irgendwas ist ja immer …

[scnr]

von Werner P. (werner4096)


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A. K. schrieb:
> Werner P. schrieb:
>> Ja ich. Bei der ISO ubuntu-20.04.1-desktop-amd64.iso kommt keine
>> Sprachauswahl. Bei der mini.iso schon.
>
> Bei der Version ohne .1 kommt die Auswahl als erstes zu beantwortendes
> Bild. Soeben ausprobiert. Das dürfte bei der mit .1 nicht anders sein.
>
> Verwendet man allerdings VMware und gibt darin das ISO-Image an, dann
> schaltet das VMware per Default Formulare ins Verfahren zum Anlegen der
> VM und startet den Ubuntu-Installer vorkonfiguriert. Da kanns dann schon
> sein, dass die Frage nach der Sprache fehlt.
>
> Nicht Ubuntu in die Schuhe schieben, was VMware verbockt.

Ah. gut zu wissen. Dann werde ich mal auf einem echten PC Ubuntu 
installieren.

von (prx) A. K. (prx)


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Werner P. schrieb:
> Dann werde ich mal auf einem echten PC Ubuntu
> installieren.

Kannst es auch in VMware machen. Nur musst du "I will install the 
operating system later" auswählen, oder so ähnlich.

von udok (Gast)


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Was mir zum Beispiel an Win 10 gut gefällt,
ist die Treibersuche übers Netz.

Als Anwender brauche ich nicht mehr stundenlang im Netz nach
Treibern zu suchen, wie es noch unter XP der Fall war.
Win10 erledigt das im Hintergrund transparent und zuverlässig.

Ein weitere Punkt ist Bluetooth, Drucker, USB und Wlan.
Da werden alle meine Geräte einfach und schnell erkannt
und spielen Musik ab, oder verbinden sich mit dem Internet.
Ich muss nichts installieren oder konfigurieren.

Ein weiterer netter Punkt ist das Win10 Startmenü.
Ich tippe die Anfangsbuchstaben einer App in die
Suchmaske in der Taskleiste, und die App ist da,
ohne in Unterverzeichnissen herumzusuchen.

Updates unter Win10 gehen zuverlässig im Hintergrund.
Und es gibt auch keine Reboot Orgien, und so ein Schmarrn,
wie manche hier immer wieder behaupten.

Ich schätze, dass ich mit Win 10 ein sicheres aktuelles
System habe, bei dem Sicherheitsupdates wöchentlich
installiert werden.  In der Regel im Hintergrund,
ohne die Arbeit zu stören.
Den Linux Leuten vertraue ich im Punkt Sicherheit überhaupt nicht,
zumindest wenn es um Desktop und Anwendungen geht.

Toll ist auch der integrierte Virenchecker.
Auch wenn ich mir wünsche, dass der mehr offensichtliche 
Einstellmöglichkeiten hat.
Das meiste lässt sich aber in den Gruppenrichtlinien konfigurieren.
Unter Linux würde ich nie irgendwas wichtiges im Netz machen,
wie Onlinebanking.
Da gibt es doch keinerlei Sicherheit gegen Website Spoofing.

Als Firmware/Hardware Entwickler ist es super,
aktuelle Tools einfach zu installieren.
Ich habe einfach nicht die Nerven, mich stundenlang
mit Wine herumzuschlagen, und widersprüchliche Tipps
aus dem Netz auszuprobieren, wenn mal was nicht geht.
Sollte es unter Win10 mal ein Problem geben, reicht eine
Email an den Hersteller.

Wenn ich mir die 100'ten Beiträge der Linux Fans hier
anschauen, die fast alle nur "mauern", und gebetsmühlenartig
irgendwelches Blabla wiederholen,
dann ist meine Lust Linux auszuprobieren auch null.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Vorgehensweise mit VirtualBox:
- Auf den blauen Stern (Neu) klicken.
- Einen Namen vergeben, z.B. "Linux"
- In allen folgenden Dialogen einfach nur auf "Weiter" klicken.
- Auf den grünen Start-Pfeli klicken.

Dann wirst du nach einem Image für das virtuelle CD Laufwerk gefragt. 
Füge dort die *.iso Datei hinzu und wähle sie aus. Das war's schon.

Wer damit überfordert ist, der kann kein ernsthaftes Urteil darüber 
abgeben, welches Betriebssystem für wen taugt oder besser ist.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Jack V. schrieb:
> Also bei Arch gibt es keine Sprachauswahl im Installer!!k

In der beliebten LFS Distri auch nicht. ;-)

von Nop (Gast)


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Toby P. schrieb:
> Nop schrieb:
>> Sinnvoll wäre es, das System selber auf dieser SSD zu installieren, und
>> das geht, weil Linux nicht so aufgeblasen wie Windows ist.
>
> Wozu solche Aussagen?

Weil sie der Wahrheit entsprechen - kannste mit nem Dateiexplorer 
einfach nachprüfen.

> Wenn du das so sagst, bei mir macht es halt Sinn. Die PCIe NVMe´s sind
> ca. 5x schneller als Sata SSD und nNVMe.

Ja, beim Datentransfer großer Datenmengen wie den Videos. Die Steigerung 
bei kleinen Dateien wie dem Laden von Anwendungen ist nicht so besonders 
stark zu merken, obwohl durchaus auch die IOPs zulegen.


🐧 DPA 🐧 schrieb:
> Ich würde da eher den swap drauf tun.

Halte ich für verkehrt. Da kann man das Geld anstatt für eine NVMe-SSD 
besser in eine SATA-SSD und mehr RAM investieren, so daß gar nicht erst 
geswapt werden muß.

von Jack V. (jackv)


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udok schrieb:
> dann ist meine Lust Linux auszuprobieren auch null.

Und das ist auch verdammt gut so. Linux wär’ nix für dich. Keiner will 
zufriedene Windowsuser zu Linux ziehen. Aber es will sich eben auch 
keiner von ’nem zufriedenen Windowsuser von oben herab anmachen lassen, 
nur, weil er andere Anforderungen an sein OS stellt, und diese von 
Windows eben nicht bedient werden können – weil sie eben mit dem 
kollidieren, was Windows bietet. Bequemlichkeit und Kontrolle – eins 
geht nur.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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udok schrieb:
> Ein weitere Punkt ist Bluetooth, Drucker, USB und Wlan.
> Da werden alle meine Geräte einfach und schnell erkannt
> und spielen Musik ab, oder verbinden sich mit dem Internet.
> Ich muss nichts installieren oder konfigurieren.

Unlängst in der Ferienwohnung tauchte bei der Anmeldung in WLAN unten im 
Tray ein mir unbekannte HP-Drucker auf. Völlig automatisch, nur ohne 
Musik. In Linux Mint.

von Realist (Gast)


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Hallo

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Was kann Linux nochmal dafür, wenn der Hersteller keinen ordentlichen
> Druckertreiber bereit stellt?

Nichts - aber stell dir nur mal vor irgendein Druckerhersteller würde 
kein Treiber unter Windows bereitstellen - dieser Hersteller könnte für 
die nächsten Monate erstmal "zu machen" bzw. müsste kräftig (mittels 
Preisgestaltung) locken und hätte das "versagen" trotzdem auf jeden Fall 
jahrelang am Hals hängen.
Weil das so ist, ist ein Windowstreiber, der meist auch mehr ein reiner 
Hardware Treiber ist, eine Selbstverständlichkeit.
Kein "normaler" Nutzer schaut noch nach ob der Drucker unter Windows 
(wenn es sich nicht gerade um Win98 oder gar noch älter 
handelt)funktioniert.

Und das müsste auch unter Linux so sein wenn es ein Betriebssystem für 
jeden sein soll - wenn der Hersteller absolut nicht will muss halt 
"einfach" (Was es nicht ist, das ist mir schon klar) von Linux ein 
Treiber zur Verfügung gestellt werden und der sollte möglichst auch 
nicht nur ein reiner Hardwaretreiber sein sondern schon so umfangreich 
und hilfreich wie es eigentlich jeder einigermaßen aktueller Treiber ist 
(z.B. Posterdruck, beidseitiger wenn auch mit händischen Papier drehen 
Druck, High Res und Spardruck Varianten usw.).

Ansonsten: Noch ein Grund das Linux weiterhin nicht bei der breiten 
Masse am PC und Laptop vordringen wird.
Die Zeiten wo der Anwender sich an den Betriebssystem anpassen muss, und 
es möglichst noch  eigenständig warten soll und gefälligst selbst um 
alles kümmern soll sind schon seit mindestens 25 Jahren theoretisch 
vorbei, und seit Win 7 seine Kinderkrankheiten hinter sich hatte auch 
zum absoluten Großteil in der Praxis.
Erst wenn das auch bei Linux "Betriebssystemen" funktioniert könnte 
eventuell eine Chance bestehen das der Marktanteil bei den "normalen" 
Anwendern steigt - wobei gegen so etwa 28 Jahre Windows (Win 3.1 am 
Start)
und der bei vielen "normalen" Anwendern (leider) fortschreitende Abkehr 
vom PC und teilweise sogar Laptop wird das alles andere als einfach 
(überhaupt ansatzweise realistisch?) werden.



Realist

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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udok schrieb:
> Was mir zum Beispiel an Win 10 gut gefällt,
> ist die Treibersuche übers Netz.
>
> Als Anwender brauche ich nicht mehr stundenlang im Netz nach
> Treibern zu suchen, wie es noch unter XP der Fall war.
> Win10 erledigt das im Hintergrund transparent und zuverlässig.

Es ist super praktisch. Klappt leider nur bei ausgewählten Treibern.

Linux kann das übrigens auch. Die auf Debian basierten Distributionen 
fragen ganz an Anfang der Installation, ob sie das machen sollen. Man 
kann es aber auch später durch ein grafisches Programm nachholen, das 
standardmäßig mit installiert wird.

> Ein weiterer netter Punkt ist das Win10 Startmenü.
> Ich tippe die Anfangsbuchstaben einer App in die
> Suchmaske in der Taskleiste, und die App ist da,
> ohne in Unterverzeichnissen herumzusuchen.

Das kannst du bei Linux auch haben. Ich nutze dieses Feature mit dem 
Mate Desktop. Der Gnome 3 Desktop kann es auch. Vermutlich noch weitere.

> Ich schätze, dass ich mit Win 10 ein sicheres aktuelles
> System habe...
> Den Linux Leuten vertraue ich im Punkt Sicherheit überhaupt nicht

Auf welcher Erfahrung beruht dieses Misstrauen?

: Bearbeitet durch User
von Nop (Gast)


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udok schrieb:

> Als Anwender brauche ich nicht mehr stundenlang im Netz nach
> Treibern zu suchen, wie es noch unter XP der Fall war.
> Win10 erledigt das im Hintergrund transparent und zuverlässig.

Es aktualisiert die Treiber sogar. Gerne überschreibt es dabei die 
funktionierenden Hersteller-Treiber mit Microsoft-Treibern, die vom 
Datum her aktueller sind, aber nicht funktionieren. Dann kann man nach 
einem Windows-Update nicht mehr drucken, wie das dieses oder letztes 
Jahr erst passiert ist.

von Roland F. (rhf)


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Hallo,
Jack V. schrieb:
> An welcher Stelle geschieht das, bitte?

hier:

A. K. schrieb:
> Ist es wirklich von zentraler Bedeutung, wo Programme landen?
> Deren Daten finde ich oft interessanter.

rhf

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Realist schrieb:
> Weil das so ist, ist ein Windowstreiber, der meist auch mehr ein reiner
> Hardware Treiber ist, eine Selbstverständlichkeit.
> Kein "normaler" Nutzer schaut noch nach ob der Drucker unter Windows
> funktioniert.

Ja so ist das.

Doch bei Apple ist die Situation schon eine ganz andere. Keiner würde 
fragen "Mac OS wird nicht wirklich akzeptiert, woran liegt das?". Die 
Apple Kunden haben offenbar kein Problem damit, dass sie sich vor dem 
Kauf zum Thema Kompatibilität informieren müssen.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Andreas B. schrieb:
> Die Sprachauswahl geht definitiv nicht bei jedem Win 10. Schon mehrmals
> versucht und ich war dabei nicht der einzige (Kundenrechner). Das kannst
> Du mir glauben.

Es scheint ja prinzipiell auch mit Windows 7 zu gehen, aber eben nicht
bei jedem.

Vielleicht veranstaltet Microsoft da so eine Art Lotterie, und es hängt
von der Seriennummer, dem Installationszeitpunkt oder den geographischen
Koordinaten des PC-Standorts ab, ob die Sprachauswahl möglich ist oder
nicht. Das würde Microsoft die Möglichkeit geben, gewisse Features zu
Werbezwecken gratis in Umlauf zu bringen und von denen, die bei der
Lotterie nicht gewinnen, später einen Obolus für die Freischaltung des
jeweiligen Features zu kassieren ;-)

Vielleicht erhalte ich ja demnächst eine E-Mail von Microsoft:

"Sie haben am 20.9. vergeblich versucht, die Sprachumschaltung von
Windows 7 zu aktivieren. Auch wir sind der Meinung, dass es sich dabei
um ein sehr nützliches Feature handelt und freuen uns, Ihnen heute
dessen Freischaltung zum Sonderpreis von nur 49,99 € anbieten zu
können."

SCNR

von Tim Schnurz (Gast)


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Gibt es ernsthaft Vögel hier, die das ernst meinen?
Die meinen Windows wäre nur so verbreitet weil Windows vorinstalliert 
wird?

Meint ihr nicht eher das 90% der User, die ein PC/Laptop mit 
vorinstalliertem Linux kaufen, kurz darauf Windows zu installieren oder 
jemanden fragen der es für sie tut?

Sorry, seit mal etwas realistisch.
Wie gesagt, wurden hier bereits etliche Gründe genannt, weshalb sich 
Linux nichts durchsetzt und viele der Uxer hier bestätigen genau das, 
teilweise mir ihrer überheblichen Art

von udok (Gast)


Angehängte Dateien:

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Andreas B. schrieb:
> 🐧 DPA 🐧 schrieb:
>> Wie kann ich eigentlich unter Windows die Sprache eines einzelnen
>> Programms ändern? Unter Linux setze ich einfach die LC* und LANG*
>> variablen.
>
> Das geht weder für ein Programm noch für das ganze System auch wenn das
> einige  Win Fans hier nicht wahrhaben wollen.
> Wenn das geht dann ist es in dem jeweiligen Programm implementiert, aber
> nicht in Win.

Ich habe das auch schon für einzelne Programme gemacht, zum
Testen während der Entwicklung, das geht aber nicht einfach.

Die Systemsprache lässt sich einfach ändern, wie im Bild gezeigt.

von herbert (Gast)


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Realist schrieb:
> -Betriebsblindheit- -Fachidiotentum- -Eine Form von Autismus-
> trifft es schon ganz gut
>
> Realist

Diese bezeichnung habe ich auch schon mal verwendet und kritik dafür 
geerntet. Dabei war mein ansinnen nicht böse gemeint sonder sollte nur 
meinen Eindruck widergeben. Im zusammenhang mit meiner Depression vor 
Jahren habe ich mich zwangsweise etwas mit Psychologie auseinander 
gesetzt einfach deswegen um Werkzeuge gegen mein Problem zu finden damit 
ich das ohne Pillen bearbeiten kann. Ist mir recht gut gelungen ,ich 
lebe noch und habe wieder Spass,auch wenn sich meine Belastbarkeit nicht 
ganz wieder herstellen ließ.
Da ist es doch normal, dass mir die Power zum frickeln fehlt. Früher war 
das anders , da konnte ich noch kämpfen.
Aber gut, ich erwarte von einem Forum nicht , dass da sensible Leute am 
posten sind ,eher sind es die Eigenbrötler. Manchmal gibt es auch 
Ausnahmen ...positive.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Tim Schnurz schrieb:
> Sorry, seit mal etwas realistisch.

Sind wir. Ich kenne auch niemanden, der die OS seines Android 
Smartphones auswechselt. Man nimmt allgemein das, was drauf ist.

von Jack V. (jackv)


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Roland F. schrieb:
> Hallo,
> Jack V. schrieb:
>> An welcher Stelle geschieht das, bitte?
>
> hier:
>
> A. K. schrieb:
>> Ist es wirklich von zentraler Bedeutung, wo Programme landen?
>> Deren Daten finde ich oft interessanter.
>
> rhf

Ich sehe da die Stelle nicht, an der ich keine Kontrolle hätte. Wenn es 
A.K. egal ist, und ich persönlich mein System so aufgesetzt habe, dass 
der FHS da seine Vorteile ausspielen kann, so heißt das doch nicht, dass 
man es nicht anders machen kann, also keine Kontrolle hätte.

von (prx) A. K. (prx)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Apple Kunden haben offenbar kein Problem damit, dass sie sich vor dem
> Kauf zum Thema Kompatibilität informieren müssen.

Allerdings kriegt man das vorher leichter raus als bei Linux. Ich nehme 
an, dass Apple für jedes seiner Geräte mitteilt, welche Version auf 
welcher Hardware läuft. Ist ja auch übersichtlicher als die Millionen 
HW-Kombinationen bei Linux.

von Tim Schnurz (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Doch bei Apple ist die Situation schon eine ganz andere. Keiner würde
> fragen "Mac OS wird nicht wirklich akzeptiert, woran liegt das?". Die
> Apple Kunden haben offenbar kein Problem damit, dass sie sich vor dem
> Kauf zum Thema Kompatibilität informieren müssen.

jep, das ist ein sehr gutes Beispiel.
Keine Gruppe quängelt so viel wie die Uxer.
Und wenn alle gejammer ins leere läuft, dann kommt" mir doch egal ob er 
Ux mag, dann soll er doch bei seinem blöden Windows bleiben.
Uxer sind in der Mehrzahl echt wie trotzige Kinder

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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A. K. schrieb:
> Ich nehme an, dass Apple für jedes seiner Geräte mitteilt,
> welche Version auf welcher Hardware läuft.

Ofenbar nicht mehr "Diese Liste wird nicht mehr aktualisiert.
https://support.apple.com/de-de/HT201465

Bei Linux wird die Liste hingegen gepflegt.
https://www.openprinting.org/printers

Ich weiß allerdings aus eigener Erfahrung, dass diese Liste für Linux 
nicht 100% verlässlich ist. Schade.

von (prx) A. K. (prx)


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Tim Schnurz schrieb:
> Keine Gruppe quängelt so viel wie die Uxer.

Sind es nicht eher die Windows-User, die Linux-User immer wieder danach 
fragen, weshalb dessen Marktanteil im Desktop-Sektor so klein sei? Mich 
stört es nicht, aber die Windows-User quengeln immer wieder, um ihr 
schlechtes Gewissen zu beruhigen. ;-)

: Bearbeitet durch User
von Tim Schnurz (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Sind wir. Ich kenne auch niemanden, der die OS seines Android
> Smartphones auswechselt. Man nimmt allgemein das, was drauf ist.

wieder so ein blödes <Beispiel.Welche Alternative hättest du denn?!

Aha..ich denke damit ist wohl alles beantwortet.
Bei allen Alternativen die es gibt, funktionieren danach einige Dinge am 
Phone nicht meh oder nur eingeschränkt etc pp.
WARUM sollte man also ein noch schlechteres System installieren?
Das gleiche beim PC, niemand mit Windows oder Apple OS wprde UX 
installieren, weile s so geil ist...
Naja doch, 2% der User....da hast du dann auch diese Antwort

von Carl D. (jcw2)


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Tim Schnurz schrieb:
> Gibt es ernsthaft Vögel hier, die das ernst meinen?
> Die meinen Windows wäre nur so verbreitet weil Windows vorinstalliert
> wird?
>
> Meint ihr nicht eher das 90% der User, die ein PC/Laptop mit
> vorinstalliertem Linux kaufen, kurz darauf Windows zu installieren oder
> jemanden fragen der es für sie tut?


Wenn sie dafür nach offizieller MS-Preisliste zwischen 139€ und 459€ 
bezahlen müßten?
Aber,
> Sorry, seit mal etwas realistisch.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Tim Schnurz schrieb:
> wieder so ein blödes Beispiel.Welche Alternative hättest du denn?!

Die meisten Mac Rechner kann man auf Windows umstellen. Macht aber fast 
niemand.

von (prx) A. K. (prx)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ich kenne auch niemanden, der die OS seines Android
> Smartphones auswechselt. Man nimmt allgemein das, was drauf ist.

Das war früher häufiger als heute, wenn du CyanogenMod und dessen 
Nachfolger LineageOS als ausgewechseltes Betriebssystem akzeptierst.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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A. K. schrieb:
> Das war früher häufiger als heute, wenn du CyanogenMod und dessen
> Nachfolger LineageOS als ausgewechseltes Betriebssystem akzeptierst.

Das meinte ich, es ist bei vielen Geräten möglich, macht aber fast 
keiner.

: Bearbeitet durch User
von Tim Schnurz (Gast)


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für 139eur würden sie es dennoch kaufen und taten es immer schon wenn es 
nicht vorinstalliert war.
Ich arbeitete einige Jahre im PC Geschäft und kenne die die Linux 
probieren wollten...und wollen
Ich sehe es also direkt ab Quelle ohne Vermutung und Idealismus

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Tim Schnurz schrieb:
> für 139eur würden sie es dennoch kaufen und taten es immer schon wenn es
> nicht vorinstalliert war.

Die Apple Kunden? Du meinst, die wollen überwiegend nach Windows 
wechseln? Wohl kaum.

von (prx) A. K. (prx)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Das meinte ich, es ist bei vielen Geräten möglich, macht aber fast
> keiner.

Hatte ich bei mehreren Geräten gemacht.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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A. K. schrieb:
> Hatte ich bei mehreren Geräten gemacht.

Na dann ist ja gut. Wenn du das gemacht hast, können wir davon ausgehen, 
dass es fast alle gemacht haben.

NICHT!

von Jack V. (jackv)


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A. K. schrieb:
> Das war früher häufiger als heute, wenn du CyanogenMod und dessen
> Nachfolger LineageOS als ausgewechseltes Betriebssystem akzeptierst.

Liegt zum guten Teil aber auch daran, dass aktuelle Android-Versionen 
die Möglichkeiten schon mitbringen, für die man früher™ CM/LOS 
draufgetan hat.

Ich wähle meine Android-Geräte übrigens danach aus, ob sie derzeit von 
LOS unterstützt werden. Gerade ältere Samsung-Sachen haben ’ne prima 
Hardware, aber die mitgelieferte Software ruiniert alles.

von Roland F. (rhf)


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Hallo,
Stefan ⛄ F. schrieb:
> Doch, und zwar gleich auf dem allerersten Screen, wie bei Ubuntu. Ich
> habe es gerade ausprobiert.

Nein, tut es nicht. Ich habe versucht Kubuntu unter VMware zu 
installieren und da funktioniert das sicherlich ein wenig anders als bei 
deinem VirtualBox.
Wenn ich unter VMware versuche Kubuntu mit einer ISO-Installationsdatei 
zu installieren und in VMware zur Installation "Installer disc image 
file (iso):" auswähle, wird sofort ein "Ubuntu 64-bit 20.04" detektiert 
und mir mitgeteilt, das dieses Betriebssystem "Easy Install" zur 
Installation nutzt. Die dann folgende Installation führt zu einem 
"englischen" System.

Die Lösung kam von A.K. (vielen Dank!)
> ...und sag dem VMware Installer, dass du das OS selbst installieren
> willst.

Damit hat es einfach und einwandfrei funktioniert.

rhf

von Tim Schnurz (Gast)


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LOL, diese alternativen Hadny OS nimmt doch jeder nur, wenn beim Alten 
handy ohne Updates nichts mehr funktioniert (wie damals bei meinem S4 
Min)
Und mit LeageOS  lief vieles wieder, dafür war alles andere Kacke..das 
letzte was ich machen würde wäre das OS meines Handy zu wechseln solange 
alles läuft

Daher war es ein perfektes Beispiel.
Ein Samsung S8 S9 etc zu kaufen und dort Leanage OS etc zu isntallieren 
steht jedem frei, und NIEMAND tut es  aus gutem Grund, wieso willst du 
Tatsachsen nichts akzeptieren?"


Wenn ein Hersteller sein Handy mit Leange S ausliefert, wird es der 
größte Flop der Firmengeschichte..exakt so wäre es mit Linux

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Roland F. schrieb:
> Ich habe versucht Kubuntu unter VMware zu
> installieren und da funktioniert das sicherlich ein wenig anders als bei
> deinem VirtualBox.

Dann solltest du dich mit VMWare oder dessen Support auseinander setzen. 
Auch bei Vmware kann man CD Images genau so ganz normal booten, wie bei 
Virtual Box. Du musst nur auf diesen komischen "Easy" Modus verzichten.

Dafür kann der Linux Distributor nichts. Sind wir uns einig, dass das 
Argument "Linux ist doof, weil die Sprache nicht beim Installieren 
auswählen kann" ungültig ist?

: Bearbeitet durch User
von Andreas B. (bitverdreher)


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udok schrieb:
> Die Systemsprache lässt sich einfach ändern, wie im Bild gezeigt.

So ein Bild habe ich auch schon gehabt. Dummerweise war dann von der 
installierten Sprache auch nach einem Reboot nichts zu sehen.

von Realist (Gast)


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Hallo

Tim Schnurz schrieb:
> Uxer sind in der Mehrzahl echt wie trotzige Kinder

Das glaube ich wiederum nicht, aber:

Uxer sind nun mal mehr bei uns "Nerds" (was ich eigentlich zum Großteil 
als Ehrentitel empfinde) zu finden.
Nerds gibt es leider aber tatsächlich auch in der unangenehmen wohl gar 
nicht so übertriebenen "Hollywood Klischee" Ausgabe (Und nein eben nicht 
der Sheldon Cooper Typ sondern mehr der wirklich abstoßende 
Computerheini bei Jurassic Park) sie brennen so sehr für
ihre Sache und sind in der extremen Version ;-) nicht in der Lage zu 
verstehen das es auch Leute gibt die Technik , Betriebssysteme usw. nur 
als praktisches Werkzeug nutzen und auch gar nicht mehr wissen wollen.

Das dann diese "Extem" Nerds dann auch noch in den sozialen Umgang und 
den normalen Lebensaufgaben -sei es auch "nur" Körperpflege- so ihre 
Probleme haben - warum auch immer... (oft steht da extreme Ablehnung und 
Mobbing durch "die anderen" in der Kindheit und Jugend dahinter) macht 
die Sache auch nicht einfacher.
Den so aufbauten Frust und oder der (in Folge davon?) eigenen sehr 
"speziellen" Lebensweise und Umgang mit anderen machen sie halt, 
besonders laut und unverschämt unter anderen in Foren und weiterhin dort 
wo sie sie wirklich Ahnung haben, Luft.
Das hat aber absolut nix mit Linux, Windows, E-Technik, Modelleisenbahn 
oder was auch immer im Detail zu tun sondern liegt viel tiefer 
vergraben.

Um es nochmal deutlich zu sagen:
Die meisten gemäßigten normalen ;-) "Nerds", zu denen ich mich auch 
zähle sind angenehme oder zumindest "neutrale" Zeitgenossen die zwar 
ihre Meinungen haben, aber in der Lage sind andere Meinungen und 
Vorstellungen zu akzeptieren und die wissen, aber ohne dabei überheblich 
zu sein, dass sie halt anders als die "Masse" der "Normalos" sind das 
dieser Masse aber nicht vorwerfen oder überheblich daherkommen.

Realist

von udok (Gast)


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Ich weiss noch, wie ich das erste mal vor einem
Unix Terminal sass.
Das war in einer Vorlesung für Chipdesign, wo wir Studenten
anschliessend unseren eigenen Chip entwerfen durften.

Ich hatte da schon etwas Ahnung von PCs, war also kein DAU.
Aber ohne stundenlange Hilfe von einem Kollegen hätte ich es nie 
geschafft,
da irgendwas Produktives zu machen.

Der typische Windows User hat noch viel weniger Ahnung,
als ich es damals hatte.
Er hat auch keine geduldigen Ansprechpartner, die es ihm
erklären könnten.
Und selbst wenn er 5-10 Kommandos endlich auswendig gelernt
hat, dann hat er die wieder vergessen, wenn er den PC
das nächste Mal einschaltet.

Ich habe seitdem öfters mal Linux installiert,
aber ohne Terminal kam ich nie weiter.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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udok schrieb:
> Und selbst wenn er 5-10 Kommandos endlich auswendig gelernt
> hat, dann hat er die wieder vergessen, wenn er den PC
> das nächste Mal einschaltet.

Tja, zu dumm, dass Papier und Stifte abgeschafft wurden :-)

von udok (Gast)


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Nop schrieb:
>> Wenn du das so sagst, bei mir macht es halt Sinn. Die PCIe NVMe´s sind
>> ca. 5x schneller als Sata SSD und nNVMe.
>
> Ja, beim Datentransfer großer Datenmengen wie den Videos. Die Steigerung
> bei kleinen Dateien wie dem Laden von Anwendungen ist nicht so besonders
> stark zu merken, obwohl durchaus auch die IOPs zulegen.

Du solltest nicht von was reden, von dem du keine Ahnung hast.
Probiere es einfach mal aus...

Beitrag #6411080 wurde vom Autor gelöscht.
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


Angehängte Dateien:

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Bei Kubuntu Linux ist das Wechseln der Sprache besonders einfach.

von udok (Gast)


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Nop schrieb:
>
> Sinnvoll wäre es, das System selber auf dieser SSD zu installieren, und
> das geht, weil Linux nicht so aufgeblasen wie Windows ist.

Linux ist ja da nicht mehr viel besser.

24 Millionen Code-Zeilen für ein BS sind doch eine stolze Zahl.
Ich traue mich wetten, dass Windows nicht mehr hat.

Oder schau dir mal das EDA Programm vom Lukas an,
das hier bei uC vorgestellt wurde:
https://github.com/horizon-eda/horizon
Installiere das mal mit allen Abhängigkeiten, Bloat vom Feinsten.

Firefox unter Linux, passt das noch in ein Gigabyte rein?
Die Libreoffice Suite ist noch verkackter als MS-Office.
Die haben echte jeden Mist nachprogrammiert.

Ist aber nicht so wichtig, weil HW einfach sauschnell ist heute.

Heute wird versucht einfachste Primitivalgorithmen sauschnell zu machen.
Siehe etwa Florian Leutsch https://github.com/google/double-conversion
oder https://fmt.dev/latest/index.html oder 
https://github.com/Cyan4973/xxHash

Vor 20 Jahren war ein printf praktisch nie der Bottleneck,
heute wird endlos an solchen Details herumgefeilt,
um auszubügeln, was Software Architektur verkorksen.

Oder schau dir mal einige Lieblingseditoren an:

Editor  Codezeilen
Unix_V7_ed:  1762
HexEdit20:  58110
Notepad2:   55996
Notepad++: 254831
vi-vim:    726514
Emacs:    2142385

Bei Bloat geht Linux also auch keine eigenen Wege.

von udok (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> udok schrieb:
>> Und selbst wenn er 5-10 Kommandos endlich auswendig gelernt
>> hat, dann hat er die wieder vergessen, wenn er den PC
>> das nächste Mal einschaltet.
>
> Tja, zu dumm, dass Papier und Stifte abgeschafft wurden :-)

In welchem Jahrhundert lebst du eigentlich?

von Jack V. (jackv)


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udok schrieb:
> Linux ist ja da nicht mehr viel besser.

Eine Linuxinstallation, die vom Funktionsumfang her einer 
Windowsinstallation entspricht, belegt etwa 1GB (und muss für die 
meisten Sachen nichts weiter aus dem Netz nachladen). Wieviel belegt 
heutzutage eine nackte Windowsinstallation? Das waren zu Win7-Zeiten 
schon 10GB, und ist sicher nicht weniger geworden. Ich würde angesichts 
dieser Zahlen das „nicht mehr viel besser“ gerne anzweifeln.

von Andreas B. (bitverdreher)


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udok schrieb:
> Editor  Codezeilen
> Unix_V7_ed:  1762
> HexEdit20:  58110
> Notepad2:   55996
> Notepad++: 254831
> vi-vim:    726514
> Emacs:    2142385

Das geht proportional zur Funktionalität. Muß das jetzt irgendwie 
verwundern?

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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udok schrieb:
> Nop schrieb:
>>
>> Sinnvoll wäre es, das System selber auf dieser SSD zu installieren, und
>> das geht, weil Linux nicht so aufgeblasen wie Windows ist.
>
> Linux ist ja da nicht mehr viel besser.
>
> 24 Millionen Code-Zeilen für ein BS sind doch eine stolze Zahl.
> Ich traue mich wetten, dass Windows nicht mehr hat.

In den 24 Millionen Zeilen ist aber der Code sämtlicher Treiber
enthalten.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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udok schrieb:
> Emacs:    2142385
> Bei Bloat geht Linux also auch keine eigenen Wege.

Zum Emacs hatte sich der Herr Linus schon vor 20 Jahren genervt 
geäußert.

: Bearbeitet durch User
von udok (Gast)


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A. K. schrieb:
> Stefan ⛄ F. schrieb:
>> Apple Kunden haben offenbar kein Problem damit, dass sie sich vor dem
>> Kauf zum Thema Kompatibilität informieren müssen.
>
> Allerdings kriegt man das vorher leichter raus als bei Linux. Ich nehme
> an, dass Apple für jedes seiner Geräte mitteilt, welche Version auf
> welcher Hardware läuft. Ist ja auch übersichtlicher als die Millionen
> HW-Kombinationen bei Linux.

Wo lebst du eigentlich?
Natürlich habe die keine Probleme.  Die kaufen einfach von Apple,
und es funktioniert.

von (prx) A. K. (prx)


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udok schrieb:
> 24 Millionen Code-Zeilen für ein BS sind doch eine stolze Zahl.
> Ich traue mich wetten, dass Windows nicht mehr hat.

Demgemäss 50 Mio: 
https://answers.microsoft.com/en-us/windows/forum/all/windows-10-lines-of-code/a8f77f5c-0661-4895-9c77-2efd42429409

von Andreas B. (bitverdreher)


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udok schrieb:
>>> Und selbst wenn er 5-10 Kommandos endlich auswendig gelernt
>>> hat, dann hat er die wieder vergessen, wenn er den PC
>>> das nächste Mal einschaltet.
>>
>> Tja, zu dumm, dass Papier und Stifte abgeschafft wurden :-)
>
> In welchem Jahrhundert lebst du eigentlich?

Wenn man sich 5 Befehle nicht merken kann, sind Papier und Bleistift 
auch im 21. Jahrhundert noch angebracht. Kannst Du auch gerne 
ausdrucken, wenn Dir das lieber ist.

von (prx) A. K. (prx)


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udok schrieb:
> Natürlich habe die keine Probleme.  Die kaufen einfach von Apple,
> und es funktioniert.

So hatte ich das ja ursprünglich gemeint, wurde aber korrigiert. 
Verkauft Apple auch Drucker?

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


Lesenswert?

A. K. schrieb:
> Verkauft Apple auch Drucker?

Der durchschnittliche Apple Kunde lässt Drucken und liefern :-)

von (prx) A. K. (prx)


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Andreas B. schrieb:
> enn man sich 5 Befehle nicht merken kann, sind Papier und Bleistift
> auch im 21. Jahrhundert noch angebracht.

Du solltest echt mal mit der Zeit gehen. Das gehört in eine 
Notizanwendung auf dem Handy. Notfalls handschriftlich, sofern man das 
noch lesen kann.

: Bearbeitet durch User
von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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A. K. schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> enn man sich 5 Befehle nicht merken kann, sind Papier und Bleistift
>> auch im 21. Jahrhundert noch angebracht.
>
> Du solltest echt mal mit der Zeit gehen. Das gehört in eine
> Notizanwendung auf dem Handy.

Un wo notiert der User, der sich keine 5 Dinge merken kann, wie man das
Handy bedient? ;-)

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Yalu X. schrieb:
> Und wo notiert der User, der sich keine 5 Dinge merken kann, wie man das
> Handy bedient? ;-)

Und wie druckt er sich das aus?

von udok (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> udok schrieb:
>> Editor  Codezeilen
>> Unix_V7_ed:  1762
>> HexEdit20:  58110
>> Notepad2:   55996
>> Notepad++: 254831
>> vi-vim:    726514
>> Emacs:    2142385
>
> Das geht proportional zur Funktionalität. Muß das jetzt irgendwie
> verwundern?

Leider nicht.  Beim vim sind nicht mal wichtige Packete dabei,
wie ctags und die ganzen Erweiterungen.
Kann aber sein, das der Emacs bereits sein eigenes BS mitbringt :-)

von (prx) A. K. (prx)


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Yalu X. schrieb:
> Un wo notiert der User, der sich keine 5 Dinge merken kann, wie man das
> Handy bedient? ;-)

Und wie kommt es, dass du weisst, wie man Papier und Bleistift bedient?
Wie lange hast du einstmals gebraucht, um das zu lernen? ;-)

von ThomasW (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Und wie druckt er sich das aus?

das Programm dafür läuft leider nur unter Windows ;-)

von (prx) A. K. (prx)


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udok schrieb:
> Kann aber sein, das der Emacs bereits sein eigenes BS mitbringt :-)

Zumindest seine eigene Programmiersprache.

von Uwe D. (monkye)


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Andreas B. schrieb:
> Jack V. schrieb:
>> Werner P. schrieb:
>>> Und jetzt. So als normaler Anwender?
>>
>> Und jetzt, so als normaler Anwender, könntest du mal die mitgelieferte
>> Anleitung öffnen und gucken, was zu tun ist.
>
> Zum Beispiel mal unter System - Sprachen gucken. Aber halt: das ist ja
> nicht intuitiv.

Es ist auch bei WIN so. Abhängig von der Win-Ausgabe muss hier erst 
heruntergeladen, installiert und ausgewählt werden. Und das ist bei 
Win10 genauso wie bei Win7... WTF

von udok (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Wenn man sich 5 Befehle nicht merken kann, sind Papier und Bleistift
> auch im 21. Jahrhundert noch angebracht. Kannst Du auch gerne
> ausdrucken, wenn Dir das lieber ist.

Stell dir einfach mal vor, jemand zeigt dir 5 Provinzstädte
aus China auf Chinesisch.
Dann probieren wir das Experiment, wieviele du dir davon
nächste Woche gemerkt hast.

A. K. schrieb:
>> Natürlich habe die keine Probleme.  Die kaufen einfach von Apple,
>> und es funktioniert.
>
> So hatte ich das ja ursprünglich gemeint, wurde aber korrigiert.
> Verkauft Apple auch Drucker?

https://www.apple.com/at/shop/mac/mac-accessories/printers-scanners

von Andreas B. (bitverdreher)


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A. K. schrieb:
> Du solltest echt mal mit der Zeit gehen. Das gehört in eine
> Notizanwendung auf dem Handy. Notfalls handschriftlich, sofern man das
> noch lesen kann.

Das kann ich dann nicht mehr lesen.
Aber im Ernst. Normalerweise notiere ich mir so etwas in CherryTree. 
Aber wenn es um das Lernen neuer Programme geht, drucke ich mir so etwas 
gerne aus und lege es unter die Schreibunterlage oder sonst wohin wo es 
griffbereit ist.
Und wenn es mal 5 Befehle sind, reicht auch ein handgeschriebenes Blatt 
Papier.
Auf dem Handy landet so etwas bei mir jedenfalls nicht. Da ich das nicht 
ständig in der Hand habe ist das für mich auch nicht griffbereit. Und ob 
man das dann auf das nächste Handy rüberbringen kann, sei auch noch mal 
dahingestellt.

von udok (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Zum Emacs hatte sich der Herr Linus schon vor 20 Jahren genervt
> geäußert.

Und wenn interessiert es, was dieser arrogante Sack von sich gibt?

Jack V. schrieb:
>> Linux ist ja da nicht mehr viel besser.
>
> Eine Linuxinstallation, die vom Funktionsumfang her einer
> Windowsinstallation entspricht, belegt etwa 1GB (und muss für die
> meisten Sachen nichts weiter aus dem Netz nachladen).

Ja sicher...
Mein nacktes Debian WSL2 Image hat schon 3.2 GB.
Da ist keine Grafik, PDF, Firefox, Office oder
sonst irgendwas sinnvolles für den Endanwender drauf.
Da gibt es den vi, und gcc.

von Zeno (Gast)


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udok schrieb:
> Ich habe das auch schon für einzelne Programme gemacht, zum
> Testen während der Entwicklung, das geht aber nicht einfach.

Das ist nicht so schwierig wie manche Programmierer denken. Ich habe für 
meine Firma ein Programm geschrieben, da kann man während das Programm 
läuft die Sprache umstellen. Ist alles keine Raketenwissenschaft.

von Andreas B. (bitverdreher)


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udok schrieb:
> Stell dir einfach mal vor, jemand zeigt dir 5 Provinzstädte
> aus China auf Chinesisch.
> Dann probieren wir das Experiment, wieviele du dir davon
> nächste Woche gemerkt hast.

Es geht mir nicht darum, daß Du Dir nicht so viel Befehle merken kannst. 
Das geht mir genauso. Daher: Siehe letzten Beitrag.

von (prx) A. K. (prx)


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Andreas B. schrieb:
> Da ich das nicht ständig in der Hand habe

Eindeutig aus der Zeit gefallen. Aber sowas von. ;-)

> Und ob man das dann auf das nächste Handy rüberbringen kann,

Eine anständige Notizanwendung speichert (auch) in der Cloud. Und wenns 
die eigene ist, mit Joplin/NextCloud.

: Bearbeitet durch User
von Andreas B. (bitverdreher)


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A. K. schrieb:
> Eine anständige Notizanwendung speichert (auch) in der Cloud.

Nö, ich nicht. Meine Daten bleiben auf meinen Geräten und nicht "in der 
Cloud". Das kannst Du gerne anders sehen.

von (prx) A. K. (prx)


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Andreas B. schrieb:
> Nö, ich nicht. Meine Daten bleiben auf meinen Geräten und nicht "in der
> Cloud".

Ist in diesem Fall ein 1€/Monat VServer, kein Dropbox. Dafür kommen aber 
alle Geräte an die Daten ran, lokal gespeichert und zu NextCloud 
synchronisiert. Kontakte und Termine auch, müssen nicht bei Google 
liegen.

von Zeno (Gast)


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A. K. schrieb:
> Ich nehme
> an, dass Apple für jedes seiner Geräte mitteilt, welche Version auf
> welcher Hardware läuft.

Nö bei Apple wird gar nichts mitgeteilt. Da konfiguriert und bestellt 
man einen Rechner und bekommt den mit dem aktuellen BS und den passenden 
Standardprogrammen (Officesuite, Fotobearbeitung und einigen anderen) 
installiert geliefert. Es ist sogar eine grafische Entwicklungsumgebung 
dabei mit der man Programme für Mac schreiben könnte. Das nur so 
nebenbei, es wird 99,9% der Anwender nicht interessieren.
Nach dem Einschalten muß man nur noch ein Adminpasswort vergeben und 
wenn man mag (nicht zwingend) ein Passwort für den eigenen Account, 
sowie die Zugangsdaten für den Mailclienten (kann man auch überspringen 
und später machen) fertig.

von (prx) A. K. (prx)


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Zeno schrieb:
>> an, dass Apple für jedes seiner Geräte mitteilt, welche Version auf
>> welcher Hardware läuft.
>
> Nö bei Apple wird gar nichts mitgeteilt.

Und irgendwann ordert der Autoupgrade den Kauf eines neuen Rechners, 
weil Hardware fürs neue MacOS zu alt? Oder erfährt man das doch noch 
kurz vorher? ;-)

: Bearbeitet durch User
von Zeno (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Die meisten Mac Rechner kann man auf Windows umstellen. Macht aber fast
> niemand.

Alle MacRechner mit i86 CPU kann man auf Windows umstellen. Es macht 
aber kaum einer. Ich kenne schon ein paar Leute die es getan haben.

von Uwe D. (monkye)


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Andreas B. schrieb:
> A. K. schrieb:
>> Eine anständige Notizanwendung speichert (auch) in der Cloud.
>
> Nö, ich nicht. Meine Daten bleiben auf meinen Geräten und nicht "in der
> Cloud". Das kannst Du gerne anders sehen.

Nextcloud läuft in einer Jail auf meinem FreeNAS und die Familie nutzt 
es. Einfach bequem und einfach nach extern zu sichern.

von Zeno (Gast)


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A. K. schrieb:
> Und irgendwann ordert der Autoupgrade den Kauf eines neuen Rechners,
> weil Hardware fürs neue MacOS zu alt? Oder erfährt man das doch noch
> kurz vorher? ;-)

Nö auch das ist nicht so. Wenn das Gerät zu alt ist erkennt das 
Updatemanager und bietet ganz schlicht keine Updates mehr an. Das Gerät 
bleibt ganz einfach auf dem letztmöglichen Softwarestand stehen.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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A. K. schrieb:
> Verkauft Apple auch Drucker?

Ja, tun sie, wie schon o.a. Nebenbei ist CUPS mittlerweile ein Apple 
Produkt.

von Nop (Gast)


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udok schrieb:

> Du solltest nicht von was reden, von dem du keine Ahnung hast.
> Probiere es einfach mal aus...

https://www.extremetech.com/computing/292522-sata-nvme-ssd-upgrade

Das ist kaum zu merken. Genau wie ich sagte, die hohe Leistung macht 
sich v.a. bei großen Dateien wie den Videos selber bemerkbar.


udok schrieb:

> Linux ist ja da nicht mehr viel besser.

Doch.

> 24 Millionen Code-Zeilen für ein BS sind doch eine stolze Zahl.

Eine komplett irrelevante. Revelant ist das, was auf der Platte landet, 
und das sind nicht die Codezeilen. Einen Dateiexplorer kannst Du aber 
schon bedienen, um die belegte Größe nach der Installation rauszufinden, 
oder?

Bei mir hat Mint ohne home und opt etwa 14.7GB mit zig Software. Auf 
meinem alten Netbook hat allein das Windows-Verzeichnis ja schon 15.6GB!

von udok (Gast)


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Nop schrieb:
>> Du solltest nicht von was reden, von dem du keine Ahnung hast.
>> Probiere es einfach mal aus...
>
> https://www.extremetech.com/computing/292522-sata-nvme-ssd-upgrade
>
> Das ist kaum zu merken. Genau wie ich sagte, die hohe Leistung macht
> sich v.a. bei großen Dateien wie den Videos selber bemerkbar.

Also noch immer keine eigene Erfahrung gemacht, aber die Klappe weit 
offen.


> udok schrieb:
>
>> Linux ist ja da nicht mehr viel besser.
>
> Doch.

Ich liebe diese brilliante uC typische Argumentationslinie :-)


>> 24 Millionen Code-Zeilen für ein BS sind doch eine stolze Zahl.
>
> Eine komplett irrelevante. Revelant ist das, was auf der Platte landet,
> und das sind nicht die Codezeilen. Einen Dateiexplorer kannst Du aber
> schon bedienen, um die belegte Größe nach der Installation rauszufinden,
> oder?

Jetzt wird es beleidigend, keine Argument mehr?.

Ich frage mich aber, wo die Linuxer ihren heiligen Sourcecode dann
hintun, wenn nicht auf die Platte.

Ich kann dir nur sagen, dass mein praktisch nacktes WSL2 Debian
3.2 GB auf der Platte braucht, mehr weiss ich auch nicht,
und es interessiert mich auch nicht sehr.

Bei meiner SSD braucht das komplette Lesen des Linux Image
gerade mal 1 Sekunde.  Ist also nicht so wichtig.

>
> Bei mir hat Mint ohne home und opt etwa 14.7GB mit zig Software. Auf
> meinem alten Netbook hat allein das Windows-Verzeichnis ja schon 15.6G

Aha, schon etwas mehr als 1 GB.

von ACDC (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Wieviel belegt
> heutzutage eine nackte Windowsinstallation?

Alles in VirtualBox ausprobiert mit 64 Bit:
Frisch und Neu.
Den Funktionsumfang habe ich nicht getestet.
Einfach nur Installation.
Debian: 12,6GB
Mint: 11,2GB
Ubuntu: 9,04GB
Win10: 13,3GB

von Jack V. (jackv)


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udok schrieb:
> Ja sicher...
> Mein nacktes Debian WSL2 Image hat schon 3.2 GB.

Ja, sicher: mein nacktes Arch (ohne WSL, aber mit fertigem Desktop und 
grundlegenden Anwendungen) lag bei etwas über 800MB. Ein Debian (via 
debootstrap installiert, ebenfalls mit grafischer Oberfläche und allem) 
lag bei knapp über 1GB.

Da wäre es wirklich interessant, wie sie’s schaffen, da das Dreifache 
vollzumachen – ohne Anwendungen, wie du schreibst. Könntest du mir mal 
eine Liste der installierten Pakete, sowie eine komplette Dateiliste 
zukommen lassen?

: Bearbeitet durch User
von Nop (Gast)


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udok schrieb:

> Also noch immer keine eigene Erfahrung gemacht

Als Techniker sind objektive Meßwerte für mich ausschlaggebend. 
"Erfahrungen" sind leeres Gebrabbel.

> Ich frage mich aber, wo die Linuxer ihren heiligen Sourcecode dann
> hintun, wenn nicht auf die Platte.

Wieso sollten nicht-Entwickler den Sourcecode des OS auf die Platte tun 
müssen? Tun sie bei Windows doch auch nicht!

> Ich kann dir nur sagen, dass mein praktisch nacktes WSL2 Debian
> 3.2 GB auf der Platte braucht

Wen interessiert der Bloat, den WSL2 hinzufügt?

> Aha, schon etwas mehr als 1 GB.

MIT ZIG SOFTWARE. Nicht gelesen?

von Jack V. (jackv)


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ACDC schrieb:
> Jack V. schrieb:
>> Wieviel belegt
>> heutzutage eine nackte Windowsinstallation?
>
> Alles in VirtualBox ausprobiert mit 64 Bit:
> Frisch und Neu.
> Den Funktionsumfang habe ich nicht getestet.
> Einfach nur Installation.
> Debian: 12,6GB
> Mint: 11,2GB
> Ubuntu: 9,04GB
> Win10: 13,3GB

Hmm … wäre schon schön, wenn nicht Äpfel mit Apfelbäumen verglichen 
würden.

von ACDC (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Hmm … wäre schon schön, wenn nicht Äpfel mit Apfelbäumen verglichen
> würden.

Was stimmt da nicht?

von Jack V. (jackv)


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ACDC schrieb:
> Was stimmt da nicht?

Bei dem Windows ist nix weiter bei. Die Linuxsysteme dürften 
anwendungstechnisch voll ausgestattet sein.

von Andreas B. (bitverdreher)


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ACDC schrieb:
> Einfach nur Installation.
> Debian: 12,6GB
> Mint: 11,2GB
> Ubuntu: 9,04GB
> Win10: 13,3GB

Ja, stimmt, wobei bei den Linuxdistris, im Gegensatz zu Win, etliche SW 
schon dabei ist.
Was eine nackte Debian Installation benötigt, kannst Du hier nachlesen:
https://www.debian.org/releases/sarge/arm/ch03s04.html.de
1 GB mit Desktop, also etwa das was bei Win dabei ist, wenn Du es frisch 
installierst.
Also bitte nicht Birnen und Äpfel vergleichen.

von udok (Gast)


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Jack V. schrieb:
>> Ja sicher...
>> Mein nacktes Debian WSL2 Image hat schon 3.2 GB.
>
> Ja, sicher: mein nacktes Arch (ohne WSL, aber mit fertigem Desktop und
> grundlegenden Anwendungen) lag bei etwas über 800MB. Ein Debian (via
> debootstrap installiert, ebenfalls mit grafischer Oberfläche und allem)
> lag bei knapp über 1GB.
>
> Da wäre es wirklich interessant, wie sie’s schaffen, da das Dreifache
> vollzumachen – ohne Anwendungen, wie du schreibst. Könntest du mir mal
> eine Liste der installierten Pakete, sowie eine komplette Dateiliste
> zukommen lassen?

Woher kommt eigentlich dieser Beissreflex?

Mein erstes Windows passte auf eine 120 MB Platte, mit allen 
Anwendungen.
Und die Platte war noch nicht mal zu einem drittel voll.
Ich wusste damals ernsthaft nicht, wie ich die Platte jemals
vollkriegen sollte.

Mein erstes Linux 1.0 passte locker auf eine CD, mit allen Sourcen,
und mit einem Haufen Anwendungen drauf.
Keine Ahnung mehr, was das damals auf der Platte
brauchte.  Ich kann mich aber noch an Nächte erinnern,
an denen ich mit einem Nadeldrucker die Installationsanleitung
ausgedruckt hatte, viel Endlospapier.

Mein erstes Debian hat auch deutlich weniger als 1 GB gebraucht, mit
einer einfachen grafischen Oberflächte und Latex drauf.

NetBSD war deutlich schlanker und aufgeräumter.

Und FreeBSD war der Hit.  Ein "make world" eingetippt, und
das ganze System hat sich mit allen Anwendungen neu compiliert.
Dauerte halt eine Nacht. Da war alles aus einem Guss,
Linux war dagegen ein erbärmliches Flickwerk.

Wie Windows es schafft, das Dreifache von irgendwas vollzumachen?
Ehrlich, ich habe keine Ahnung.

Wahrscheinlich braucht schon das Werbe-Intro in HD 1 GByte.
Dann werden alle Ascii Texte in UTF2 abgespeichert (Faktor 2),
und als Draufgabe kopieren sie alle System DLLs 3x
als Backup falls das System zerschossen ist, in 10 Versionen
für irgendwelche Uraltprogramme,
der Virenchecker braucht auch noch eine Referenzkopie.
Dazu etliche Programme, die ihre eignen DLLs mitkopieren.

Interessiert dich das wirklich bei GB Preisen von unter 1 Euro?

Ich weiss aber auch nicht warum ein heutiges Linux das 30 fache
meines ersten Debians braucht.  Es kann eigentlich auch nicht mehr.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Uwe D. schrieb:
> Nextcloud läuft in einer Jail auf meinem FreeNAS und die Familie nutzt
> es. Einfach bequem und einfach nach extern zu sichern.

Einen Homeserver habe ich auch. Unter cloud verstehe ich etwas anderes.

von Andreas B. (bitverdreher)


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udok schrieb:
> Ich weiss aber auch nicht warum ein heutiges Linux das 30 fache
> meines ersten Debians braucht.  Es kann eigentlich auch nicht mehr.

Doch kann es. Genauso wie Win 10 heute mehr kann und das 30-fache an 
Speicher verbraucht als Win 3.1.
Wieder Äpfel und Birnen. Das machst Du irgendwie gerne.

von ACDC (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> ACDC schrieb:
>> Einfach nur Installation.
>> Debian: 12,6GB
>> Mint: 11,2GB
>> Ubuntu: 9,04GB
>> Win10: 13,3GB
>
> Ja, stimmt, wobei bei den Linuxdistris, im Gegensatz zu Win, etliche SW
> schon dabei ist.
> Was eine nackte Debian Installation benötigt, kannst Du hier nachlesen:
> https://www.debian.org/releases/sarge/arm/ch03s04.html.de
> 1 GB mit Desktop, also etwa das was bei Win dabei ist, wenn Du es frisch
> installierst.
> Also bitte nicht Birnen und Äpfel vergleichen.

Ändert es was ob es 10 oder 20GB sind?
PreisLeistung SSD sind 500GB.

von Jack V. (jackv)


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udok schrieb:
> Woher kommt eigentlich dieser Beissreflex?

Wenn Fakten falsch dargestellt werden, muss es eine Korrektur geben. 
Hier wurde behauptet, Linux stünde in Sachen Bloat einem fully bloated 
Windows nicht mehr sonderlich nach – und das ist falsch.


udok schrieb:
> Interessiert dich das wirklich bei GB Preisen von unter 1 Euro?

Ja. Wobei der Platz im Betrieb tatsächlich recht egal ist – mein System 
pendelt seit einigen Jahren um 15GB (incl. sämtlicher Software, 
abgesehen von Kram, der direkt vom Hersteller kommt und im ~ des Users 
landet). Nur, weil’s da ist, muss man es nicht sinnlos zumüllen.

Sonst kommt nachher sowas wie Atom raus: ’n popeliger Editor, der dank 
drunterliegendem kastrierten Browser (Electron) und ’zig JS-Frameworks 
und so 200MB installiert belegt, und beim Start mal direkt einige 100MB 
RAM beansprucht. Ein Editor! Edit: grad geschaut – electron5 kommt mit 
140MB nochmal oben drauf. Macht dann mit den anderen Abhängigkeiten 
gemütliche 350MB – und jetzt soll noch jemand ankommen, und Vim als 
fett bezeichnen …

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Andreas B. schrieb:
> Einen Homeserver habe ich auch. Unter cloud verstehe ich etwas anderes.

So heisst das heute eben, wenn Anwendungsdaten nicht oder nicht nur auf 
dem PC liegen und der Server mehr als nur ein Fileserver ist. Daten auf 
Dropbox, Notizen in Evernote, Kontakte bei Google oder Microsoft = 
public cloud. Das gleiche Zeug in NextCloud auf der eigenen NAS oder dem 
eigenen Server = private cloud. Ob der Client Windows, Linux oder 
Android drauf hat ist schnuppe. Gewöhn dich lieber dran.

: Bearbeitet durch User
von udok (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> udok schrieb:
>> Ich weiss aber auch nicht warum ein heutiges Linux das 30 fache
>> meines ersten Debians braucht.  Es kann eigentlich auch nicht mehr.
>
> Doch kann es. Genauso wie Win 10 heute mehr kann und das 30-fache an
> Speicher verbraucht als Win 3.1.
> Wieder Äpfel und Birnen. Das machst Du irgendwie gerne.

Natürlich ist alles etwas bunter, es gibt auch viel weniger 
Limitierungen.
Aber auch mit meinem ersten Windows konnte ich sehr gut Dokumente 
erstellen,
und im Internet surfen, Email lesen, und Programmieren.
Skripsprachen gab es auch damals haufenweise.  Es waren halt andere
modern.   Altium gab es auch schon, Eagle, Autocad etc.
Was kann moderne SW soviel besser, dass sie x mal so gross sein muss?
Ich glaube, unterm Strich nicht viel essentielles.

von udok (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Wenn Fakten falsch dargestellt werden, muss es eine Korrektur geben.
> Hier wurde behauptet, Linux stünde in Sachen Bloat einem fully bloated
> Windows nicht mehr sonderlich nach – und das ist falsch.

Hmmm, ein Faktor 2 ist vielleicht noch drinnen zwischen Win und Linux.
Viel mehr aber nicht, und die Tendenz geht eindeutig in Richtung Bloat.

Ist ja auch nicht wirklich schlimm.  Bei mir langweilen sich 32 GB
RAM zu tode.

von S. R. (svenska)


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Also das Windows 10 auf meinem Computer will immer automatisch den 
Intel-Treiber aktualisieren, weil der vorhandene (den Windows selbst 
installiert hat) zu alt ist.

Allerdings schlägt die Installation immer fehl, weil der neue Treiber 
für die vorhandene Hardware unpassend sei und daher nicht verwendet 
werden kann. Hindert Windows aber auch nicht daran, es trotzdem 
konsequent erneut zu versuchen... bei jedem Update... immer wieder.

udok schrieb:
> Ich weiss aber auch nicht warum ein heutiges Linux das 30 fache
> meines ersten Debians braucht.  Es kann eigentlich auch nicht mehr.

Da gibt es ein schönes Bloating-Video zu:
https://www.youtube.com/watch?v=Nbv9L-WIu0s

Vielleicht möchtest du deinen Horizont ja erweitern. (Gut, ich weiß, 
dass du es nicht tun wirst, aber vielleicht finden das ja andere 
Mitleser interessant.)

von S. R. (svenska)


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udok schrieb:
> Aber auch mit meinem ersten Windows konnte ich sehr gut Dokumente
> erstellen, und im Internet surfen, Email lesen, und Programmieren.

Windows 3.1 ist für den Internetzugang relativ ungeeignet.
Aber das merke vielleicht nur ich, weil ich so ein System öfter in 
DOSBox laufen lasse (Modememulation + PPP-over-IP = VPN).

Andererseits... wenn es so gut geeignet ist, warum nutzt es dann kein 
normaler Mensch mehr?

von (prx) A. K. (prx)


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udok schrieb:
> Was kann moderne SW soviel besser, dass sie x mal so gross sein muss?

Online P0rnos gucken.

von Uwe D. (monkye)


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Andreas B. schrieb:
> Uwe D. schrieb:
>> Nextcloud läuft in einer Jail auf meinem FreeNAS und die Familie nutzt
>> es. Einfach bequem und einfach nach extern zu sichern.
>
> Einen Homeserver habe ich auch. Unter cloud verstehe ich etwas anderes.

Ja, dienstlich verkaufen wir AZURE.

Nur mag ich die Möglichkeiten gerne nutzen die der Markt her gibt, ohne 
auf Dauer „jemand“ meine Seele (und Daten) zu verkaufen. Der 
Daten-Spiegel ist auch gemietet.
Vor einer undichten Wasserleitung, Blitzschlag, Feuer habe ich 
mindestens genauso Respekt wie vor Ransomware.

von Jack V. (jackv)


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udok schrieb:
> Ist ja auch nicht wirklich schlimm.  Bei mir langweilen sich 32 GB
> RAM zu tode.

Das ist schön für dich, und natürlich auch für die Hardwarehersteller 
und -verkäufer.

von Zeno (Gast)


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ACDC schrieb:
> Einfach nur Installation.
> Debian: 12,6GB
> Mint: 11,2GB
> Ubuntu: 9,04GB
> Win10: 13,3GB

Mit anderen Worten die Unterschiede sind nicht so gewaltig. Hätte 
allerdings nicht gedacht das ein normales Debian den meisten Platz 
braucht.

von ThomasW (Gast)


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udok schrieb:
> Und wenn interessiert es, was dieser arrogante Sack von sich gibt?

oh, der Stachel sitzt wohl tief. Dein Hass auf Linux hat wohl mehr 
persönliche als sachliche Gründe.

apropos: hattest Du Dich nicht weiter oben darüber empört, dass die 
Finanzsoftware für Linux Geld kostet? Dann noch den Codeumfang von 
Anwendungen als "Argument" gegen Linux. Du bist schon ein Spaßvogel!

von S. R. (svenska)


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ThomasW schrieb:
> apropos: hattest Du Dich nicht weiter oben darüber empört, dass die
> Finanzsoftware für Linux Geld kostet? Dann noch den Codeumfang von
> Anwendungen als "Argument" gegen Linux. Du bist schon ein Spaßvogel!

Du hast vergessen zu erwähnen, dass die kommerzielle Windows-Software 
kein Problem ist. :-)

von Uwe D. (monkye)


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udok schrieb:
> Natürlich ist alles etwas bunter, es gibt auch viel weniger
> Limitierungen.
> Aber auch mit meinem ersten Windows konnte ich sehr gut Dokumente
> erstellen,
> und im Internet surfen, Email lesen, und Programmieren.
> Skripsprachen gab es auch damals haufenweise.  Es waren halt andere
> modern.   Altium gab es auch schon, Eagle, Autocad etc.
> Was kann moderne SW soviel besser, dass sie x mal so gross sein muss?
> Ich glaube, unterm Strich nicht viel essentielles.

Wirklich nichts Essentielles?
Aus meiner Sicht z.B. die viel gepriesene Usibility, die exponontiell 
gestiegene Zahl der Möglichkeiten, die übergreifende Zusammenarbeit, die 
Datenmengen oder die Komplexität.

Also ich vermisse die „Zwangsjacken“ der Vergangenheit nicht...Entdecke 
die Möglichkeiten ;-)

von (prx) A. K. (prx)


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Zeno schrieb:
> Mit anderen Worten die Unterschiede sind nicht so gewaltig. Hätte
> allerdings nicht gedacht das ein normales Debian den meisten Platz
> braucht.

Man sollte dann allerdings auch wirklich etwas ins Detail gehen, wenn 
man solch kleine Unterschiede betrachtet. Ist beispielsweise die 
komplette LibreOffice Suite drauf? Wie gross wird das Paging angelegt, 
etc. Preinstalled Windows hat vielleicht zusätzlich irgendwelchen OEM 
Recovery-Kram in eigener Partition, im Gegensatz zu manuell 
installiertem.

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Zeno schrieb:
> Mit anderen Worten die Unterschiede sind nicht so gewaltig.

Du übersiehst weiterhin die Kleinigkeit, dass es sich bei den 
Linuxinstallationen um fertig ausgestatte Systeme handelt, während du 
mit dem Windows so gut wie nichts machen kannst. Ich würde den 
Unterschied schon als „gewaltig“ bezeichnen. Wir reden von Faktor 10.

Wobei ich mal davon ausgehe, dass dir das bewusst ist. Ist ja nicht 
direkt so, als wäre noch nicht darauf hingewiesen worden. Daher frage 
ich mich schon ein wenig, was du mit diesen fortgesetzten Provokationen 
bezwecken möchtest – magst du es hinschreiben? Vielleicht ließe sich das 
ja abkürzen.

: Bearbeitet durch User
von udok (Gast)


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ThomasW schrieb:
> udok schrieb:
>> Und wenn interessiert es, was dieser arrogante Sack von sich gibt?
>
> oh, der Stachel sitzt wohl tief. Dein Hass auf Linux hat wohl mehr
> persönliche als sachliche Gründe.
>
> apropos: hattest Du Dich nicht weiter oben darüber empört, dass die
> Finanzsoftware für Linux Geld kostet? Dann noch den Codeumfang von
> Anwendungen als "Argument" gegen Linux. Du bist schon ein Spaßvogel!

Du verwechselst mich.

von udok (Gast)


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ThomasW schrieb:
> udok schrieb:
>> Und wenn interessiert es, was dieser arrogante Sack von sich gibt?
>
> oh, der Stachel sitzt wohl tief. Dein Hass auf Linux hat wohl mehr
> persönliche als sachliche Gründe.

Da sitzt überhaupt kein Stachel irgendwo drinnen.
Ich habe auch keine Hass auf Linux, ich kann es ganz gut leiden,
und benutze es gelegentlich.

Technisch ist das ein solides System, aber eben kein innovatives System,
wie es Apple z.B. bei der Benutzerfreundlichkeit ist,
oder wie es Windows auf dem Desktop in Hinblick auf Kompatibilität
lange Jahre vorzeigt hat.

Das Linux Motto, das alles Open-Source sein muss,
ist für viele einfach zu wenig Spirit.
Es einigt nicht, so dass die Linuxgemeinde zersplittert bleibt.

Wären da nicht inzwischen einige grosse Firmen aufgesprungen,
würde Linux heute dort herumdümpeln, wo FreeBSD ist.
Linux ist heute ein System für eine Handvoll Firmen, die
damit richtig dick Kohle machen.

Aber diese Firmen haben eben auch keinen anderen Plan mit Linux,
als dass es als Unterbau für ihre Produkte taugen soll.

Linux ist einfach ein Aufguss eines Uraltkonzepts aus den 70'ern,
das von Betriebssystemforschern schon in den 80'ern als
veraltet angesehen wurde.

Dabei gab es das damals alles schon in Form von BSD.
Linus war einfach zu sehr daran interessiert sein eigenes Ding zu
machen, als sich irgendwo einzubinden.
Linus T. kommt schon auch sehr arrogant und frustriert rüber.
Ich gestehe ihm aber zu, dass wahrscheinlich jeder so werden muss
in seiner Position.


Gerade weil hier jemand Minix erwähnt hatte:  Das war ein
vom Konzept her innovatives System, das ausser dem Userland
nichts mit Unix zu tun hatte.
Eine viel modernere Baustelle als Linux es jemals sein
wird. Aber leider schlecht umgesetzt.

Viele Linuxer hier tun halt so, als müsste man nur Linux installieren,
und alles wäre Friede, Freude & Eierkuchen.

Soviel Realitätsverlusst bringe ich halt nicht auf, gerade weil
ich mich mit Linux auskenne.

von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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Hier mal ein debootstrap von debian und xfce, inklusive aller 
Anwendungen, wie es auch ein installer tun würde:
https://dpa.li/temp/debootstrap_buster_xfce

Hier ist nach jedem schritt,  wieviel speicher es verbraucht hat:
1
total, unterschied, was
2
 * 278M -      | Rohes debootstrap
3
 * 718M  +440M | Kernel + Module
4
 * 981M  +263M | X Server, inklusive Mesa, Grafiktreiber (nur freie), usw. Ab hier könnten GUIs angezeigt werden
5
 * 1010M +29M  | alle locales, aber konfiguration nur für deutsch + englisch
6
 * 1.5G  +0.5G | xfce4-session - Eine mittelgrosse DE, nur die session, keine Endbenutzersoftware
7
 * 3.8G  +2.3G | Komplette xfce4 Desktopumgebung, mit aller Endbenutzersoftware, Druckerintegration, etc.

Das ist inklusive recommends Packete. (Packete für Features, die Nutzer 
bei der Installation der jeweiligen Programme erwarten würden, nicht nur 
das minimum was absolut nötig ist. Dass kann schon noch einiges 
ausmachen.)

Einerseits fragt man sich schon, Ubuntu & co., und was die WSL da sonst 
noch alles rein packen, andererseits braucht tinycorelinux für eine 
minimale DE ohne Anwendungen nur 16MB[1], auch ohne recommends kommt man 
mit Debian da nicht mahl in die nähe.

1) http://www.tinycorelinux.net/downloads.html

von S. R. (svenska)


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udok schrieb:
> Dabei gab es das damals alles schon in Form von BSD.

...inklusive der rechtlichen Unsicherheit.
Damit verschreckt man größere Firmen, und das war volle Absicht.

udok schrieb:
> [Minix] Das war ein vom Konzept her innovatives System, das ausser
> dem Userland nichts mit Unix zu tun hatte.

Naja, das Userland macht das Unix (oder Nicht-Unix) aus.
Wie der Kernel intern funktioniert, ist nicht besonders relevant.

udok schrieb:
> [Minix] Eine viel modernere Baustelle als Linux es jemals sein
> wird. Aber leider schlecht umgesetzt.

Vom Konzept her prinzipbedingt langsamer als Linux (und Windows) es sein 
können, was auf zeitgenössischer Hardware durchaus relevant war. Heute 
weniger relevant, daher kommen die Ideen wieder.

Die Geschäftspolitik von Tanenbaum war einer weitreichenden Adoption 
allerdings auch nicht zuträglich, daher die Verbreitung von Linux. Erst 
auf dem Desktop, dann überall......

von udok (Gast)


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Jack V. schrieb:
>> Mit anderen Worten die Unterschiede sind nicht so gewaltig.
>
> Du übersiehst weiterhin die Kleinigkeit, dass es sich bei den
> Linuxinstallationen um fertig ausgestatte Systeme handelt, während du
> mit dem Windows so gut wie nichts machen kannst. Ich würde den
> Unterschied schon als „gewaltig“ bezeichnen. Wir reden von Faktor 10.

Ich gebe dir Recht, Windows ist wirklich schlimm.

Meine Win10 Installation braucht ca. 22 GB in Windows, und ca. 45 GB
in Programme.
Etliche Programmpackete sind alleine schon mehr als 10 GB gross.

Windows macht gerade mal 2% der 1TB SSD aus.

Wenn den Linuxern aber keine besseren Argumente einfallen, als der
belegte Plattenplatz, dann ist das ein echtes Armutszeugnis.

von udok (Gast)


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S. R. schrieb:
> Naja, das Userland macht das Unix (oder Nicht-Unix) aus.
> Wie der Kernel intern funktioniert, ist nicht besonders relevant.

Für einen Betriebssystemforscher ist das schon interessant...

von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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Können wir jetzt endlich mal zu GNU Hurd wechseln ;)

von udok (Gast)


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S. R. schrieb:
> udok schrieb:
>> [Minix] Eine viel modernere Baustelle als Linux es jemals sein
>> wird. Aber leider schlecht umgesetzt.
>
> Vom Konzept her prinzipbedingt langsamer als Linux (und Windows) es sein
> können, was auf zeitgenössischer Hardware durchaus relevant war. Heute
> weniger relevant, daher kommen die Ideen wieder.

Hätte Linux sich mit seiner Genialität aktiv an Minix
beteiligt, hätten wir heute vielleicht ein richtig innovatives
BS, ein verteiltes BS, das praktisch in der Cloud läuft.

Das hätte das Potential gehabt, etwas technisch bahnbrechend
Neues zu werden.
So haben wir einen gut funktionierenden monolithischen Kernel,
und eine zersplitterte Fangemeinde.

Gnu Hurd hat es ja später noch mal probiert, das ist aber
auch eingeschlafen.
Die Zeit dafür war damals aber auch nicht reif, wegen zu langsamer
HW und zu wenig Interesse.

Linux bindet aber einfach viele junge Programmiertalente,
sodass wenig neues in dieser Richtung entsteht.

Beitrag #6411382 wurde vom Autor gelöscht.
von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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Ehrlich gesagt gefällt mir der Grundgedanke zwischen GNU Hurd sehr. Aber 
daraus wird wohl nichts mehr. Vielleicht kann man ja den Linux kernel 
irgendwie entsprechend umbauen, dass es nach und nach etwas mehr wie 
Hurd wird.

Dass es früher sinvoll gewesen wäre, an Minix weiterzuarbeiten, glaube 
ich im Bezug auf Freie Systeme aber nicht.

von S. R. (svenska)


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udok schrieb:
>> Naja, das Userland macht das Unix (oder Nicht-Unix) aus.
>> Wie der Kernel intern funktioniert, ist nicht besonders relevant.
> Für einen Betriebssystemforscher ist das schon interessant...

Ich dachte, wir diskutieren hier die Vorzüge von Windows für Pfosten 
statt der Interessen gewisser Betriebssystemforscher? Non sequitur.

udok schrieb:
> Hätte Linux sich mit seiner Genialität aktiv an Minix
> beteiligt, hätten wir heute vielleicht ein richtig innovatives
> BS, ein verteiltes BS, das praktisch in der Cloud läuft.

Wäre der Erfinder von Minix daran interessiert gewesen, dann
wäre das vielleicht sogar erfolgreich gewesen. Fakt ist, dass Tanenbaum 
jegliche Weiterentwicklung, die dem Ziel von Minix (Lehre) abträglich 
war, unterbunden. Aus seiner Sicht vollkommen akzeptabel.

von S. R. (svenska)


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🐧 DPA 🐧 schrieb:
> Vielleicht kann man ja den Linux kernel irgendwie entsprechend
> umbauen, dass es nach und nach etwas mehr wie Hurd wird.

Nein, da hängen zuviele Partikularinteressen dran.
Sowas kommt heutzutage von Google, z.B. Fuchsia und ähnliches.

von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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Es muss ja nicht mainline sein.

von Jack V. (jackv)


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udok schrieb:
> Das Linux Motto, das alles Open-Source sein muss,
> ist für viele einfach zu wenig Spirit.

Wenn das dein Punkt ist: ist ja gar nicht so. Du kannst gerne auch 
propietäre Software unter Linux betreiben, überhaupt kein Problem.

Genauso kannst du deine Platte bis zum Anschlag vollstopfen, wenn du 
meinst, das wäre ein tolles Argument – ist ebenfalls kein Problem. Geht 
sogar ootb: habe ich seinerzeit mal mit einem Debian gemacht – alles 
installiert, was nicht wegen Kollisionen mit anderen Paketen rausfiel. 
Kam auf ein System um die 60GB, glaube ich (muss um Squeeze rum gewesen 
sein, da war es noch nicht so groß). Ich hab darin aber keinen Vorteil 
sehen können.

Was genau ist denn nun dein Punkt?

: Bearbeitet durch User
von Zeno (Gast)


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udok schrieb:
> Was kann moderne SW soviel besser, dass sie x mal so gross sein muss?
> Ich glaube, unterm Strich nicht viel essentielles.

Dann schau Dir moderne oder besser aktuelle Windowssoftware an, die ist 
mittlerweile meist .NET programmiert und dieses FRamework ist nicht 
gerade zimperlich was den Platzbedarf angeht. Das letzte Framework mit 
dem ich programmiertechnisch gearbeitet habe belegte wenn ich mich recht 
entsinne benötigte die Version 3.5 von .NET so knapp 500MB. Für neuere 
Frameworks wird von MS freier Speicherplatz im GB Format empfohlen und 
Du brauchst das komplette Framework wenn Dein Programm auch nur eine 
einzige kleine Funktion aus diesem Framework benutzt.
Ich schrieb ja schon das ich für meine Firma ein Programm geschrieben 
habe. Das ist mit einigen Zusatztools und einigen Plugins (DLL's) so um 
die 20MB groß. Das muß jetzt nach Ansicht der Chefs neu gemacht werden 
und das muß natürlich mit C# und .NET gemacht werden, weil das ja so 
toll ist. Mal abgesehen davon das der Typ der es neu programmieren soll 
seit 6 Jahren daran rum wurschtelt, hat das Programm mittlerweile mehr 
als 15GB an Quelltextgröße erreicht, beim Installieren von selbigen wird 
ein knappes halbes GB auf die Platte befördet. Dabei deckt das neue 
Programm nur ca. 15% an Funktionalität des alten Programmes ab und ist 
zudem noch instabil.
Das nur mal so als Beispiel wie heutzutage modern programmiert wird - da 
braucht man sich dann nicht mehr zu wundern das der 30zigfache Platz 
benötigt wird.

von Jack V. (jackv)


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udok schrieb:
> Hätte Linux sich mit seiner Genialität aktiv an Minix
> beteiligt, hätten wir heute vielleicht ein richtig innovatives
> BS, ein verteiltes BS, das praktisch in der Cloud läuft.

Was genau soll daran innovativ sein, sein Betriebssystem auf anderer 
Leute Rechner laufen zu lassen? Mal abgesehen davon, dass die meisten 
Rechner der anderen Leute, die, die euphemistisch als „Cloud“ bezeichnet 
werden, unter Linux laufen.

von Zeno (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Zeno schrieb:
>> Mit anderen Worten die Unterschiede sind nicht so gewaltig.
>
> Du übersiehst weiterhin die Kleinigkeit, dass es sich bei den
> Linuxinstallationen um fertig ausgestatte Systeme handelt, während du
> mit dem Windows so gut wie nichts machen kannst. Ich würde den
> Unterschied schon als „gewaltig“ bezeichnen. Wir reden von Faktor 10.
>
> Wobei ich mal davon ausgehe, dass dir das bewusst ist. Ist ja nicht
> direkt so, als wäre noch nicht darauf hingewiesen worden. Daher frage
> ich mich schon ein wenig, was du mit diesen fortgesetzten Provokationen
> bezwecken möchtest – magst du es hinschreiben? Vielleicht ließe sich das
> ja abkürzen.

Das war eigentlich völlig wertfrei gemeint, allerdings fühlt sich ein 
echter Linuxfanboy sofort angepisst - ist halt wie immer.

von Jack V. (jackv)


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Zeno schrieb:
> allerdings fühlt sich ein
> echter Linuxfanboy sofort angepisst - ist halt wie immer.

Du meinst also, um von dir nicht mehr als Linuxfanboy tituliert zu 
werden, muss ich deine fehlerhaften Darstellungen von Sachverhalten 
kommentarlos stehenlassen? Ich glaube … dann lasse ich mich doch lieber 
von dir als Linuxfanboy beschimpfen, und helfe dafür den Mitlesern, sich 
ein realistisches Bild zu machen :)

von Zeno (Gast)


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udok schrieb:
> Wenn den Linuxern aber keine besseren Argumente einfallen, als der
> belegte Plattenplatz, dann ist das ein echtes Armutszeugnis.

Das ist aber so, wenn die Argumente aus gehen.
Wie Du schon geschrieben hast interessiert das den Normaluser herzlich 
wenig wieviel Platz auf der Platte verbraten wird. Der möchte ein gut 
bedienbares System haben wo er ohne irgendendwelche Klimmzüge seine 
Software, Drucker, Scanner etc. installieren kann, ohne das er unendlich 
lange Manuals in englischer Sprache lesen muß, um den Kram ans Laufen zu 
bekommen.

von Zeno (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Du meinst also, um von dir nicht mehr als Linuxfanboy tituliert zu
> werden,

Du bist halt einer und läßt als solcher keine andere Meinung neben 
Deiner gelten.
Man könnte es auch so formulieren:

udok schrieb:
> Woher kommt eigentlich dieser Beissreflex?

von Jack V. (jackv)


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Zeno schrieb:
> Das ist aber so, wenn die Argumente aus gehen.

Entweder ist das Argument irrelevant, oder die Art von Windows ist 
besser, oder der andere ist halt nur ’n Fanboy – aber Windows ist auf 
jeden Fall besser!!k.

Hast du eigentlich schonmal in ’nen Spiegel geschaut, was dein 
dümmliches Fanboy-Gelabere angeht? Oder reicht’s nur zum Abwerten von 
Anderen, nicht zur Selbstreflektion? Traurige Sache :(

von Jack Ripper (Gast)


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@Zeno: Also bisher bist du hier der Größte, der mit Beleidigungen und ad 
hominem um sich wirft. Bist du eigentlich auf einem persönlichen 
Kreuzzug?

von Jack V. (jackv)


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Zeno schrieb:
> Du bist halt einer und läßt als solcher keine andere Meinung neben
> Deiner gelten.

Doch, ich gestehe jedem seine Meinung zu. Und wenn er meint, Linux wär’ 
aus seiner Sicht Scheiße, dann ist das okay – Linux ist nicht für ihn. 
Schrieb ich mehr als einmal – nur wenn jemand Stuss schreiben muss, um 
sein geliebtes OS höher zu heben, dann mag’s auch mal eine Antwort 
geben. Mir egal, ob ich damit deinen Beißreflex triggere.

von W.S. (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Schatz im Ofenrohr schrieb:
>> Merke: Die Anzahl der Hilfsersuchen zu einer Sache ist direkt
>> proportional zum Entwicklungsstand ebendieser :-)
>
> … und da laut $großerSuchmaschine die meisten Hilfesuchenden Fragen zu
> Windows haben …

Es ist beides falsch.

1. richtig ist:
"Merke: Die Anzahl der Hilfsersuchen zu einer Sache ist direkt 
proportional zum Entwicklungs_RÜCK_stand ebendieser :-)"

2. noch richtiger ist:
Der Quotient aus Anfragen / Marktanteil ist das eigentliche Kriterium.

Also wenn es viele Anfragen wegen Linux gibt, dann ist das ein viel 
heftigeres Anzeichen für Entwicklungsrückstand als noch viel mehr 
Anfragen wegen Windows. Weil der Marktanteil von Windows eben viel 
größer ist.

Klaro jetzt?

W.S.

Beitrag #6411461 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Jack V. (jackv)


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W.S. schrieb:
> 2. noch richtiger ist:
> Der Quotient aus Anfragen / Marktanteil ist das eigentliche Kriterium.

Der Punkt ist valide. Die anderen nicht.

W.S. schrieb:
> Also wenn es viele Anfragen wegen Linux gibt, dann ist das ein viel
> heftigeres Anzeichen für Entwicklungsrückstand als noch viel mehr
> Anfragen wegen Windows.

… kann auch bedeuten, dass Linuxuser eher Sachen ändern und anpassen 
möchten, während Windowsuser die Defizite hinnehmen und stillschweigend 
hoffen, dass sie bei einem der nächsten Updates verschwinden mögen – 
oder das Update zumindest ihren Workaround nicht zerbrezelt. Da müsste 
man den Inhalt der Anfragen betrachten, um ein realistisches Bild zu 
zeichnen. Einfach von Annahmen auszugehen, wird das nicht schaffen.

PS: ja, Zeno, ich bin ’n furchtbarer Fanboy. Kannst die Tastatur langsam 
wieder aus den Zähnen gleiten lassen, dreimal tief durchatmen und deinen 
Beitrag diesbezüglich steckenlassen.

von Dieter (Gast)


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W.S. schrieb:
> Klaro jetzt?

Gar nix Klaro, denn wenn 99,9% der Windows User eigentlich nur Dokumente 
schreiben, surfen und sonst sich alles auf 10 Mainstreamanwendungen und 
vielleicht noch 10 Spiele begrenzt, und nur 0,1% darüber erst mehr 
machen, aber von den 3% der Linux-User ungefähr 1% davon ganz viele 
unterschiedliche Dinge außerhalb des Mainstreams machen, dann gibt es 
auch viele Anfragen. Dann läge der Entwicklungsrückstand eher beim 
Mainstream-Betriebssystem.

Beitrag #6411475 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6411490 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Ich habe heute Abend nach 2 Monaten Abstinenz mal wieder Windows 10 
benutzt, weil ich spielen wollte. Im Laufe dieses halben Tages wurde ich 
9 mal zum Rebooten aufgefordert.

So ähnlich geht das jedes mal. Jedes mal, wenn ich auf dem PC spiele 
erinnert mich Windows wieder daran, warum eine Playstation besitze.

Ich habe sowas von die Nase voll von diesen Kack Windows Updates, das 
könnt ihr euch gar nicht vorstellen!

von Jack V. (jackv)


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Schatz im Ofenrohr schrieb im Beitrag #6411475:
> So ein unbezahlterweise entwickeltes System kann einfach nicht den Stand
> haben den ein kommerzielles wie Windows hat samt tausender Firmen die
> dafür zuerst oder gar einzig ihre Software entwickeln.

Dieses Argument kann man auch hübsch umdrehen: so ein von nur wenigen 
angestellten und damit wahrscheinlich nicht wirklich motivierten 
Entwicklern zusammengebasteltes System kann einfach nicht den Stand 
haben, den ein von tausenden enthusiastischen Leuten vorangebrachtes 
System hat.

Ich halte das Argument in beiden Varianten nicht für anwendbar. Das 
ist’s halt auch, was mich an dieser ganzen Diskussion am meisten stört: 
schwarz, oder weiß. Dass ein System in einem Bereich Vorteile haben 
könnte, und das Andere in anderen Bereichen, scheint vielen Fensterfans 
nicht so recht vorstellbar. Insbesondere den drei Lautesten da nicht.

Schatz im Ofenrohr schrieb im Beitrag #6411475:
> Zu den behaupteten Defiziten kann ich anhand einiger Win10 PCs nur
> persönlich feststellen: Ich sehe keine gravierenden die stetig Support
> erfordern würden.

Ich kann da nicht mal persönlich was feststellen, weil ich es gar nicht 
aktiv nutze. Ich höre nur die Leute schimpfen, die’s tun. Arbeit, 
Bekannte … so richtig zufrieden ist mit Win10 irgendwie keiner.

von Nop (Gast)


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Schatz im Ofenrohr schrieb im Beitrag #6411475:

> Linux-User brauchen ein freies, dokumentiertes System an dem sie nach
> Herzenslust rumschrauben können

Ich installiere Linux in der Familie auch reinen Endnutzern, weil's gut 
läuft. Also, gerade nicht zum Frickeln.

> So ein unbezahlterweise entwickeltes System

Firmen wie Intel pumpen da richtig Kohle rein, weil sie Serverhardware 
verkaufen möchten. Das geht aber nur, wenn Linux gut und rund läuft.

> kann einfach nicht den Stand
> haben den ein kommerzielles wie Windows hat

Naja die ganze Spyware in Windows 10 muß sicherlich programmiert werden, 
aber ein Vorteil für den Nutzer ist das nicht.

von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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Schatz im Ofenrohr schrieb im Beitrag #6411475:
> So ein unbezahlterweise entwickeltes System kann einfach nicht den Stand
> haben den ein kommerzielles wie Windows hat samt tausender Firmen die
> dafür zuerst oder gar einzig ihre Software entwickeln.

The 5 stages of grief:
 1. Denial <- You are here
 2. Anger
 3. Bargaining
 4. Depression
 5. Acceptance

von Nop (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:

> Ich habe sowas von die Nase voll von diesen Kack Windows Updates, das
> könnt ihr euch gar nicht vorstellen!

Während in Villa Windows noch rebootet wird, wird in Villa Linux schon 
wieder im Netz gesurft. ^^

von Jack V. (jackv)


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Schatz im Ofenrohr schrieb im Beitrag #6411475:
> Linux-User brauchen ein freies, dokumentiertes System an dem sie nach
> Herzenslust rumschrauben können- weil ebendies ihr Hobby ist.

Was das angeht: ich habe durchaus mal an Linux rumgeschraubt, ja – seit 
einigen Jahren ist das aber auch nicht mehr notwendig. Ich habe eine 
recht genaue Vorstellung davon, wie mein System aussehen und 
funktionieren soll. Und weil ich das Manual gelesen habe, ist das auch 
an ’nem Nachmittag so eingerichtet. Kann mich gar nicht recht erinnern, 
wann ich das letze Mal wirklich an meinem System geschraubt habe – es 
läuft halt einfach.

von Roland F. (rhf)


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Hallo,
Stefan ⛄ F. schrieb:
> Sind wir uns einig, dass das Argument "Linux ist doof, weil die
> Sprache nicht beim Installieren auswählen kann" ungültig ist?

1. Was soll dieser oberlehrerhafte Ton?
2. Ich habe nie behauptet, "Linux ist doof, weil die Sprache nicht
beim Installieren auswählen (werden) kann".

rhf

Beitrag #6411516 wurde von einem Moderator gelöscht.
von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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Schatz im Ofenrohr schrieb im Beitrag #6411516:
> Es führt zur bereits
> hier angesprochenen Notwendigkeit einer grundlegenden
> Architekturänderung, die Updates grundsätzlich im Hintergrund möglich
> macht. Da bekleckern sich weder Linux noch Windows mit Ruhm.

Huch, aber das war unter Linux doch noch nie ein Problem. Das haben wir 
doch schon durch.

von Jack V. (jackv)


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Schatz im Ofenrohr schrieb im Beitrag #6411516:
> Da bekleckern sich weder Linux noch Windows mit Ruhm.

Unter z.B. Debian gibt es ›unattended-upgrades‹ – da hat der User dann 
gar nix mehr mit zu tun und bekommt es auch nicht mit, wenn es ihn nicht 
interessiert. Ansonsten lassen sich Updates ganz prima auch aktiv 
anstoßen und dann im Hintergrund laufen lassen, ohne die Arbeit mit dem 
System zu beeinträchtigen. Insofern frage ich mich gerade, was du da mit 
„nicht mit Ruhm bekleckern“ konkret meinst, und wie es deiner Meinung 
nach besser ginge.

Beitrag #6411530 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Jack V. (jackv)


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Schatz im Ofenrohr schrieb im Beitrag #6411530:
> Nein kann man nicht umdrehen.

Genauso, wie die ursprüngliche Aussage nicht anwendbar ist. Das war 
Wunschdenken eines Windowsers.

von Roland F. (rhf)


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Hallo,
Stefan ⛄ F. schrieb:
> Im Laufe dieses halben Tages wurde ich 9 mal zum Rebooten
> aufgefordert.

Warum hat dich Windows 10 dazu aufgefordert?

rhf

Beitrag #6411536 wurde von einem Moderator gelöscht.
von ThomasW (Gast)


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Schatz im Ofenrohr schrieb im Beitrag #6411490:
> Das erinnert doch recht deutlich an die Unbelehrbarkeit und Ignoranz
> manchen Linuxers hier! Es sind die typischen Anzeichen einer Sekte:
> Abstand halten zur Realität, wenn die Fakten schon vorm Gesicht wedeln
> Augen zu machen, ignorieren, abstreiten, ins Gegenteil verdrehen, zum
> Angriff übergehen, persönlich werden..

alles Dinge die von den Windows-Gläubigen in diesem Thread ja nie 
gemacht wurden. Mach Dich doch nicht lächerlich!

Aber bleiben wir doch beim Thema: erklär mir doch mal warum es besser 
ist, wenn Deine Daten von MS analysiert werden? und ich meine keinen 
Virenscan sondern die Untersuchung von Inhalten. Scheiss auf Freiheit, 
Hauptsache schön bunt? Aber klar, das muss jeder für sich entscheiden!

und last but not least: die Linux-Community muss gar nichts. Nicht die 
Wünsche nach einem Windows-Nachbau erfüllen, keine Marktanteile erobern 
oder ähnliches. Wer keinen Bock hat etwas Zeit zu investieren, der soll 
einfach fern bleiben!

Jeder hat die Wahl: zensiert von Apple, beschnüffelt von Microsoft oder 
lernintensiv mit Linux. Viel komplizierter ist es am Ende doch gar 
nicht!

Beitrag #6411545 wurde von einem Moderator gelöscht.
von ThomasW (Gast)


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Schatz im Ofenrohr schrieb im Beitrag #6411545:
> ThomasW schrieb:
> Jeder hat die Wahl: zensiert von Apple, beschnüffelt von Microsoft oder
> lernintensiv mit Linux.
>
> Das hast Du schön zusammengefasst.
> Doch stell Dir vor: Trotz Kosten, Datensammelei, Virengefahr und
> Updateritis- Windows stellt alles andere in den Desktop-Schatten. Sich
> unbefangen den Gründen anzunähern- ich will es Dir nicht zumuten :)
>
> Windows-Gläubigen
>
> Man muss hier nichts glauben.
> Man kann es wissen!

Du hast dich so entschieden und dann ist das doch okay!

Allerdings stellt Windows kein OSX in den Schatten. Nirgends! Mit 
solchen Aussagen ist es echt schwer Dich ernst zu nehmen :-)

von Dieter (Gast)


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Erfahrungsgemäß haben die meisten, die aktiv mit allen rhetorischen 
Tricks pro Windows argumentieren in Firmen und Behörden entweder 
Verwandschaft in dem Konzern (oder nahen abhängigen Sektoren) oder 
nutzen Home User Lizenzen.

von Jack V. (jackv)


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Schatz im Ofenrohr schrieb im Beitrag #6411536:
> Selbstverständlich ist sie anwendbar.

Dass die Anzahl der Entwickler von Windows an die Zahl der Leute 
rankommt, die an der Software mitbauen, aus der ein Linuxsystem besteht, 
müsste erstmal belegt werden. Ebenso die Motivation beider Gruppen. 
Vorher ist da mal gar nix selbstverständlich anwendbar.

Und dass es für ein besseres System sorgt, dass „tausende Firmen zuerst 
oder explizit“ für dieses entwickeln, ist logisch schlicht nicht 
herleitbar. Die entwickeln dafür, weil dort die Kohle zu holen ist, aber 
das hat doch keinen Einfluss auf das System selbst – diese Argumentation 
ist also noch weniger selbstverständlich anwendbar.

Wunschdenken halt. Oder das krampfhafte Suchen eines Fanboys nach auch 
nur irgendwelchen Sachen, die zur Argumentation herangezogen werden 
könnten – zur Not an den Haaren. Würde ein gewisser Zeno jetzt 
jedenfalls bei anderen Vorzeichen sinngemäß von sich geben.

von Zeno (Gast)


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Jack V. schrieb:
> aber Windows ist auf
> jeden Fall besser!!k.
Habe ich zwar so nicht geschrieben, ist auch egal wenn Du es so 
interpretierst - Deine Sache.
Ich habe vielmehr geschrieben das der Normaluser in aller Regel besser 
mit Windows zurecht kommt. Das heißt noch lange nicht das Windows 
wirklich besser ist. Aber das System vermittelt halt dem Normamaluser 
das es das Bessere sei. Letztendlich liegt es im Auge des Betrachters 
was er für das bessere System hält.

Jack Ripper schrieb:
> @Zeno: Also bisher bist du hier der Größte, der mit Beleidigungen und ad
> hominem um sich wirft. Bist du eigentlich auf einem persönlichen
> Kreuzzug?
Wenn Du das sagst wird das schon so sein. Ist halt Deine persönliche 
Meinung und die ist für mich eher uninteressant.
Warum sollte ich auf einen Kreuzzug sein? Jeder sollte nach seiner 
Fasson glücklich werden, hatte ich auch so geschrieben wird aber 
geflissentlich überlesen, weils halt nicht wirklich ins Konzept passt.

Ob jemand Linux, Windows oder ganz was anderes benutzt, ist mir völlig 
wurscht. Hier sind halt einige dabei die eben äußerst allergisch 
reagieren wenn man etwas gegen das bevorzugte BS sagt. Da wird dann halt 
einfach mal ein Teil der Argumente des anderen einfach ausgeblendet und 
schon erscheint der Rest in einem völlig anderen Licht. Ist eben so kann 
man nichts dagegen machen.

von michael_ (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Das geht weder für ein Programm noch für das ganze System auch wenn das
> einige  Win Fans hier nicht wahrhaben wollen.
> Wenn das geht dann ist es in dem jeweiligen Programm implementiert, aber
> nicht in Win.

Mindestens bis W7 konnte man die Sprache umstellen.
Erst die engl. Version und danach das Sprachpaket. Ging aber nur in der 
Pro-Version.

Jack V. schrieb:
> udok schrieb:
>> Linux ist ja da nicht mehr viel besser.
>
> Eine Linuxinstallation, die vom Funktionsumfang her einer
> Windowsinstallation entspricht, belegt etwa 1GB (und muss für die
> meisten Sachen nichts weiter aus dem Netz nachladen). Wieviel belegt
> heutzutage eine nackte Windowsinstallation?

Käse!
Ubuntu belegt knapp 20GB. Die Anwendungen sind da sehr bescheiden.
W10 liefere ich morgen nach. Aber auf der 30GB Platte ist noch Platz.

Jack V. schrieb:
> ACDC schrieb:
>> Was stimmt da nicht?
>
> Bei dem Windows ist nix weiter bei. Die Linuxsysteme dürften
> anwendungstechnisch voll ausgestattet sein.

Vielleicht war das vor 20 Jahren so.
Was kannst du unter Win10 pur nicht machen? Beispiele!

udok schrieb:
> Ist ja auch nicht wirklich schlimm.  Bei mir langweilen sich 32 GB
> RAM zu tode.

Vergiß aber nicht, dass da unter Win eine 64GB große Swap Datei besteht!
Immer die doppelte Größe vom RAM.

🐧 DPA 🐧 schrieb:
> Huch, aber das war unter Linux doch noch nie ein Problem. Das haben wir
> doch schon durch.

Dann schau dir mal die Update Einstellungen unter Ubuntu an!
Meine neue Installation hat da mehr als 5min wegen Update auf der Platte 
rumgerödelt.
Ganz automatisch, ohne zu fragen.

von Zeno (Gast)


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Schatz im Ofenrohr schrieb im Beitrag #6411490:
> Zumindest sind von König der Linuxer ziemliche Unbeherrschtheit,
> Sturheit und recht unfreundliche Umgangsformen überliefert. Das erinnert
> doch recht deutlich an die Unbelehrbarkeit und Ignoranz manchen Linuxers
> hier! Es sind die typischen Anzeichen einer Sekte: Abstand halten zur
> Realität, wenn die Fakten schon vorm Gesicht wedeln Augen zu machen,
> ignorieren, abstreiten, ins Gegenteil verdrehen, zum Angriff übergehen,
> persönlich werden...

Besser hätte man es nicht ausdrücken können.

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