Forum: PC Hard- und Software Linux wird nicht wirklich akzeptiert, woran liegt das ?


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von (prx) A. K. (prx)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Der Spielecomputer von meinem Sohn packt das locker.

Das ist keine Frage der Leistungsfähigkeit, wie ich bereits schrieb. 
Sondern eine der Zuverlässigkeit. Wenn deinem Sohnemann das Game 
wegfliegt, ist nur einer sauer. Wenn die Datenbank für die 1000 User 
kaputt ist...

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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c.m. schrieb:
> Welches Wear Leveling?

Jenes, das sicherstellt, dass du nicht schon nach ein paarhundert Files 
an der Abnutzung kritischer Metadaten-Blöcke des Filessytems scheiterst.

von c.m. (Gast)


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A. K. schrieb:
> c.m. schrieb:
>> Welches Wear Leveling?
>
> Jenes, das sicherstellt, dass du nicht schon nach ein paarhundert Files
> an der Abnutzung kritischer Metadaten-Blöcke des Filessytems scheiterst.

Hast du für deine Behauptung das USB Sticks Wear Leveling haben eine 
belastbare Quelle?

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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c.m. schrieb:
> Wie würde man sowas unter Windows machen?

Am einfachst ist wohl eine große Datei anzulegen, die den ganzen Stick 
belegt und dann diese dann wiederholt zu beschreiben. Ein Flush Kommando 
gibt es ja auch unter Windows.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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c.m. schrieb:
> Hast du für deine Behauptung das USB Sticks Wear Leveling haben eine
> belastbare Quelle?

Hatte ich vorhin erwähnt: die Realität. In nicht für Flash-Medien 
optimierten Filesystemen gibt es Datenstrukturen, die bei jeder 
Metadaten-Aktivität modifiziert werden, also bei jedem Anlegen oder 
Löschen eines Files. Ohne mindestens rudimentäres wear levelling würden 
Kameras ihre SD-Karte nicht voll kriegen. Dito USB-Sticks.

von GPL-Nazi (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Wenn ich mich recht entsinne, haben sich die Apfelleute doch vor einigen
> Jahren noch mit (IIRC) dem FBI angelegt, weil sie nicht verraten
> wollten, wie man die Äpfelchen knack

Ach Blödsinn, das ist nur Propaganda von Apple:

https://de.wikipedia.org/wiki/National_Security_Letter

von GPL-Nazi (Gast)


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Egon D. schrieb:

> Anders wäre es, wenn man "Gruppen von Gruppen"
> bilden könnte -- aber genau das geht mit den
> Standard-Unix-Rechten nicht.

Unter Unix erledigt man das mit einem vorgelagerten System oder Script 
welches die ldifs für den LDAP erzeugt oder besser aus dem jeweiligen 
Identity-Mgmt-System. Aufpassen muss man bei NFS, das kann nur 16 
secondary Groups.

von GPL-Nazi (Gast)


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c.m. schrieb:
> Hast du für deine Behauptung das USB Sticks Wear Leveling haben eine
> belastbare Quelle?

Man bekommt ja noch nicht mal vernünftig raus ob SSDs 
Power-Loss-Protection haben.

von Egon D. (egon_d)


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GPL-Nazi schrieb:

> Egon D. schrieb:
>
>> Anders wäre es, wenn man "Gruppen von Gruppen"
>> bilden könnte -- aber genau das geht mit den
>> Standard-Unix-Rechten nicht.
>
> Unter Unix erledigt man das mit einem vorgelagerten
> System oder Script

Ist mir grundsätzlich klar -- das war aber nicht der
Streitpunkt.

von (prx) A. K. (prx)


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GPL-Nazi schrieb:
> Man bekommt ja noch nicht mal vernünftig raus ob SSDs
> Power-Loss-Protection haben.

Meine Daumenregel: Wenn Werbepamphlet und Datasheet nichts zu diesem 
Thema vermerken, dann hat sie nichts in dieser Richtung.

Wobei ich mich ggf auch auf eine Absicherung runterhandeln lasse, dass 
Schreibvorgänge von Neudaten keine Altdaten vernichten. Die Art, wie 
solche Medien ihre Bits-pro-Zelle kombinieren bringt es mit sich, dass 
in einer TLC Zelle nicht unbedingt 3 Bits des gleichen Datenblocks 
liegen, sondern Daten aus nicht miteinander zusammenhängenden 
Schreibvorgängen kombiniert werden. Geht beim Schreiben der Neudaten 
etwas schief, könnten die Altdaten von vorigem Jahr über die Wupper 
gehen.

Kondensator-gestützte power loss protection kann man der Platine 
ansehen.

: Bearbeitet durch User
von GPL-Nazi (Gast)


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A. K. schrieb:
> Wobei ich mich ggf auch auf eine Absicherung runterhandeln lasse, dass
> Schreibvorgänge von Neudaten keine Altdaten vernichten. Die Art, wie
> solche Medien ihre Bits-pro-Zelle kombinieren bringt es mit sich, dass
> in einer TLC Zelle nicht unbedingt 3 Bits des gleichen Datenblocks
> liegen, sondern Daten aus nicht miteinander zusammenhängenden
> Schreibvorgängen kombiniert werden. Geht beim Schreiben der Neudaten
> etwas schief, könnten die Altdaten von vorigem Jahr über die Wupper
> gehen.

Bleibt die Frage offen was die Anwendung mit dem gefakten Commit noch 
vor dem Power-Loss angestellt hat.

von S. R. (svenska)


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Jack V. schrieb:
>> Viele Dateien sind schlicht unhandlich: Dateimanager mögen keine 20k
>> Dateien in einem Ordner, das I/O-System wird strapaziert und die
>> Performance auch bei SSDs leidet, und Netzwerkprotokolle verlieren auch
>> deutlich an Effizienz.
> Das ist in der Theorie durchaus richtig, in der Praxis einer üblichen
> Desktopkiste aber zu vernachlässigen – ich habe es verglichen.

Wenn es dir nur um deine drölfzig Word-Dokumente geht, dann hast du 
natürlich recht. Ein Systembackup ist dagegen schon wieder eine andere 
Hausnummer.

Meine private "Backup"-Strategie besteht darin, dass ich gelegentlich 
ein externes NAS hochfahren, da meine paar wichtigen Dateien per CIFS 
draufkopiere und es dann wieder runterfahre.

> Schon beim Zweiten dauert’s nämlich erheblich länger, und
> erzeugt erheblich mehr Last, einen neuen Tarball zusammenzuschnüren,
> als die Handvoll Dateien zu übertragen, die sich seit dem letzten
> Backuplauf geändert haben.

Für sowas haben schlaue Leute sogenannte inkrementielle Backups 
erfunden. Damit braucht man keinen kompletten Tarball bauen.

Wenn man das ordentlich machen will, dann gibt es ohnehin bessere 
Ansätze. Zum Beispiel ZFS, wo man konsistente Snapshots machen und (auch 
differentiell!) als einen einzelnen Datenstrom auf ein anderes System 
übertragen kann. Das verbindet die Vorteile von "wenig I/O trotz vieler 
Dateien" mit "man kann auf jede Datei direkt zugreifen".

Nimmst du hingegen den Privathaushalt des Unbedarften als Maßstab, dann 
ist "kopiert wichtige Daten auf eine SD-Karte und legt sie in eine 
Schublade" schon eine gute Backup-Strategie. Da spielt es dann aber auch 
keine Rolle mehr, ob das Tarballs, ZIP-Dateien oder einfach 
unversionierte Kopien sind.

von Jack V. (jackv)


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S. R. schrieb:
> Für sowas haben schlaue Leute sogenannte inkrementielle Backups
> erfunden. Damit braucht man keinen kompletten Tarball bauen.

Ja. Genau das schrieb ich – aber damit das funktioniert, muss es 
entweder ein File mit den Metadaten für den initialen Tarball geben, 
oder im Ziel liegen halt einfach die Files. Die Metadaten aus dem 
Tarball rauszupopeln, wäre eine eher dämliche Idee.

Weil du das Systembackup erwähntest: Das besteht bei mir auch einer 
Paketliste und ausgewählten Inhalten von etc – da dauert das initiale 
Backup schon keine halbe Minute. Auch nix, wo tar noch Vorteile bringen 
würde.

von Trommler auf Elektroautogalere (Gast)


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c.m. schrieb:
> Wie würde man sowas unter Windows machen?
> Der Sinn oder behauptete Unsinn war gar nicht das Thema.
https://stackoverflow.com/questions/2223942/write-file-without-system-and-hdd-cache

von Zeno (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Ja. Genau das schrieb ich – aber damit das funktioniert, muss es
> entweder ein File mit den Metadaten für den initialen Tarball geben,
> oder im Ziel liegen halt einfach die Files. Die Metadaten aus dem
> Tarball rauszupopeln, wäre eine eher dämliche Idee.

Nö muß es nicht. Man schreibt sich ein kleines Backupscript, welches am 
Ende des Backups das aktuelle Backupdatum + Zeit in eine Datei schreibt. 
Wenn das Script das nächste Mal ausgeführt wird, liest es zuerst die 
Datei mit dem Zeitstempel ein und dann werden nur Dateien gesichert die 
jünger als der Zeitstempel sind. Wenn man irgendwann mal wieder ein 
Vollbackup machen möchte , löscht man vor Ausführung des Scripts einfach 
die Datei mit dem Zeitstempel.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Werner P. schrieb:
> Wenn ich das hier lese:
>
> https://www.linux-community.de/nachrichten/zum-linux-virus-in-fuenf-schritten/
>
> soll es unter Linux auch möglich sein Viren einzuschleusen und
> auszuführen.
>
> Wie auch unter Windows ein leichtsinniger User vorausgesetzt.
>
> Würde mich, als Windows User, interessieren ob das so möglich ist.

Theoretisch schon -- je nachdem, welcher E-Mail-Client und welcher 
Desktop genutzt wird. Das ist nämlich die positive Kehrseite der in 
diesem Thread oft unverstandenen und häufig kritisierten Vielfalt: 
selbst dann, wenn es trotz ASLR und vielen anderen Schutzmechanismen mal 
einen Angriffsvektor gibt, funktioniert der nur auf einem recht 
begrenzten Teil der vorhandenen Linux-Desktops. Und da es unter Linux 
üblich ist und von den Installern durchgesetzt wird, nicht mit einem 
privilegierten Account wie dem "Administrator" unter Windows zu 
arbeiten, sind die Auswirkungen eines erfolgreichen Angriffs 
wahrscheinlich weniger gravierend, denn selbst ein erfolgreicher Angriff 
auf ein aktuelles, durchgepatchtes Linuxsystem gefährdet nicht das 
System und nicht die Daten anderer Nutzer, sondern lediglich die Daten 
des Unvorsichtigen.

Nun, wie dem auch sei: sogar das Bundesamt für Sicherheit in der 
Informationstechnik (BSI) sagt in seinen Richtlinien, daß ein 
Virenscanner unter Linux angesichts der aktuellen Bedrohungslage nicht 
notwendig sei -- beziehungsweise nur dann, wenn das Linux Dat(ei)en für 
andere Betriebssysteme bereitstellt, beispielsweise als Datei- oder 
Mailserver.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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MeierKurt schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Insofern habe ich den großen Vorteil, daß ich wenigstens die
>> Möglichkeiten dazu habe, meine alte Hardware weiterhin zu nutzen. Diese
>> Möglichkeiten hast Du wegen Deiner Abhängigkeit von Hardware- und
>> Betriebssystemhersteller eben leider nicht.
>
> Ich habe nirgends angemerkt, dass ich unbedingt uralte Hardware weiter
> nutzen wollen möchte - sondern lediglich darauf hingewiesen, dass ich
> erstaunlich wenig Probleme mit Hardwaretreibern unter Win10 hatte oder
> habe.

Das ist doch super und freut mich sehr. Unter Linux geht es mir 
allerdings nicht anders...

> Mögest du das als "großen Vorteil" sehen, uralte (und - nennen wir das
> Kind doch beim Namen: technisch verschlissene) Hardware weiter verwenden
> zu können, ich bin da ziemlich pragmatisch: Läufts nicht mehr, kommts
> weg und was Neues her. Ist dann ja sowieso meist überfällig.

Ach, ich tue mich einfach ein bisschen schwer damit, teure, hochwertige 
und perfekt funktionierende Hardware einfach wegzuwerfen, weil deren 
Hersteller entschieden hat, daß er die Treiber nicht mehr pflegen will 
und ich deswegen jetzt gefälligst etwas Neues zu kaufen habe. Und ob 
meine Hardware "technisch verschlissen" ist, ist eine Entscheidung, die 
Du gerne mir überlassen darfst. Lieben Dank.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Zeno schrieb:
> warumNurImmer schrieb:
>> ...wie bei Linux und Apple... ah stimmt, sind ja auch Betriebssysteme
>> die man neu installieren kann.
>
> War klar das die Antwort so kommt.

Ja, weil es auch haargenau so zutrifft. Und weißt Du, was das Coolste 
ist? Dank des Paketmanagers unter Linux lege ich mir eine Liste aller 
installierten Softwarepakete ins Backup, meine 
Konfigurationsverzeichnisse /etc sind dank etckeeper ohnehin auf einer 
externen, externen SCM-Lösung (in meinem Falle Git) gesichert und 
versioniert. Sollte es also wirklich mal vorkommen, daß ich mein Linux 
neu installieren muß (was bislang in > 20 Jahren Linux nicht ein 
einziges Mal notwendig war), spiele ich die besagte Paketliste in den 
Paketmanager ein, sage ihm, er soll alles installieren, und nach zwei 
Kaffee muß ich nur noch die Konfiguration aus dem Git-Repo einspielen. 
Kein Jonglieren mit Treiber-CDs, Installationsmedien oder sonstwas, 
alles vollautomatisch und ohne irgendeinen Streß. Cool, ne?

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Egon D. schrieb:
> Wie oft komme ich schon in die Verlegenheit, einen
> neuen Nutzer anlegen zu müssen? Vielleicht einmal
> alle fünf Jahre. War das Kommando nun "adduser" oder
> "useradd"? -- Super: Es gibt beides -- und natürlich
> wirken sie verschieden :/

Äh, nein, nicht wirklich. Beide Kommandos legen Benutzer und 
gegebenenfalls auch Gruppen an. adduser(8) ist lediglich ein Frontend 
für useradd(8), wobei adduser(8) von vielen als etwas 
benutzerfreundlicher angesehen wird.

> Ohh schön... für Aufgabe XYZ gibt es ein graphisches
> Tool. Ach... Teil von "GNOME". Super. Was mache ich
> als fvwm-User?

Naja, als Nutzer des guten alten FVWM bist Du es ja wohl gewöhnt, daß Du 
auf viele grafische Tools verzichten mußt, die andere Desktops wie KDE 
oder GNOME integriert haben. Du kannst Dir allerdings solche Werkzeuge 
installieren, zum Beispiel den "users-admin" des LXDE-Desktop. Wenn Du 
viele Benutzer anlegen willst, könnte auch das Kommando newusers(8) 
etwas für Dich sein, das eine einfache, mit : separierte CSV-Datei mit 
den gewünschten Usernamen, Paßwörtern etc. engegennimmt und diese 
Benutzer dann anlegt oder existierende Benutzer ändert.

>> Auch wenn ich mir bewust bin das sudo nicht das
>> gelbe vom Ei ist,
>
> Same here. [...] weiss
> ich bei der Arbeit am Computer, ob ich AM System herum-
> schrauben oder MIT DEM System irgendeine nützliche Arbeit
> verrichten will. Entsprechen logge ich mich so oder anders
> ein...

Och Leute... echt jetzt? Ich kann die Kritik an sudo(8) nicht einmal 
ansatzweise nachvollziehen und verstehe auch nicht, warum man sich als 
Root einloggen sollte. Immerhin kann man sich mit "sudo su -", "sudo -i" 
oder "sudo xterm" eine dauerhafte Rootshell öffnen, wenn man 
umfangreichere Arbeiten am System machen will -- und die üblichen 
kleinen Oneshots funktionieren auch. Zudem merkt sich sudo(8) das einmal 
eingegebene Paßwort für fünf Minuten und fragt, wenn man sudo(8) 
innerhalb dieser Zeit ein zweites Mal vom selben Controlling TTY 
aufruft, nicht noch einmal nach.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Jack V. schrieb:
> Nur offensichtlich nicht für die κinder hier, die ihr System aus Redmond
> mit allen verfügbaren Mitteln verteidigen müssen. Warum eigentlich?
> Gibt’s da irgendwie Punkte für’n MS-Store für, oder so?

Es gibt von Microsoft das MVP-Programm für Menschen, da kann man für 
besonderes Engagement für Microsoft-Produkte verbilligte Lizenzen, die 
Teilnahme an Betatests, eine hübsche Plakette und weitere Goodies 
bekommen.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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PLC schrieb:
> Stefan ⛄ F. schrieb:
>> Nein. Da funktioniert noch einiges andere nicht. Die Keys sind das
>> kleinste Problem.
>
> BTW: Gibt es eigentliche eine performante Alternative zu winscp unter
> Windows die am besten mit dem putty-ssh-agent funktioniert?

Bei unseren Windows-Usern erfreut sich eine Software namens "MobaXTerm" 
größter Beliebtheit.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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PLC schrieb:
> Stefan ⛄ F. schrieb:
>> Sun Sparc Rechner waren diesbezüglich auffällig effizient.
>
> Dafür waren die Sparc CPUs langsam und teuer. Aber der Scheduler von
> Solaris war schon top.

Kam immer darauf an, welchen Du genommen hast, was wiederum von der 
Workload abhängig war. Ist unter Linux heute übrigens genauso.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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herbert schrieb:
> Das sollte eigentlich nicht vorkommen.

(siehe unten)

> Man sollte schon wissen was man tut,

Janeeisklaa: unter Windows muß man wissen, was man tut, aber unter Linux 
nicht.

> Dass gar nichts mehr geht ist bei mir noch nie vorgekommen.

Die unmögliche Tatsache
-----------------------
Palmström, etwas schon an Jahren,
wird an einer Straßenbeuge
und von einem Kraftfahrzeuge
überfahren.

"Wie war" (spricht er, sich erhebend
und entschlossen weiterlebend)
"möglich, wie dies Unglück, ja -:
daß es überhaupt geschah?

Ist die Staatskunst anzuklagen
in bezug auf Kraftfahrwagen?
Gab die Polizeivorschrift
hier dem Fahrer freie Trift?

Oder war vielmehr verboten,
hier Lebendige zu Toten
umzuwandeln, - kurz und schlicht:
Durfte hier der Kutscher nicht ?"

Eingehüllt in feuchte Tücher,
prüft er die Gesetzesbücher
und ist alsobald im klaren:
Wagen durften dort nicht fahren!

Und er kommt zu dem Ergebnis:
"Nur ein Traum war das Erlebnis.
Weil", so schließt er messerscharf,
"nicht sein kann, was nicht sein darf."
(Christian Morgenstern)

von Egon D. (egon_d)


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Sheeva P. schrieb:

> Egon D. schrieb:
>> Wie oft komme ich schon in die Verlegenheit, einen
>> neuen Nutzer anlegen zu müssen? Vielleicht einmal
>> alle fünf Jahre. War das Kommando nun "adduser" oder
>> "useradd"? -- Super: Es gibt beides -- und natürlich
>> wirken sie verschieden :/
>
> Äh, nein, nicht wirklich.

Herrgott.
Müssen wir wirklich um jeden Buchstaben streiten?

Gemeint war: Das eine ist KEIN einfacher alias des anderen;
die Kommandozeilen sind unterschiedlich.


>> Ohh schön... für Aufgabe XYZ gibt es ein graphisches
>> Tool. Ach... Teil von "GNOME". Super. Was mache ich
>> als fvwm-User?
>
> Naja, als Nutzer des guten alten FVWM bist Du es ja wohl
> gewöhnt, daß Du auf viele grafische Tools verzichten mußt,

Ich bin auch daran "gewöhnt", dass man als Zecke in den
national befreiten Zonen auf die Fresse bekommt. Das macht
es aber noch lange nicht richtig oder sinnvoll...


> die andere Desktops wie KDE oder GNOME integriert haben.

Es ging mir darum, dass dies eine m.E. legitime Kritik
an Linux ist.
Es ist sinnvoll, dass es eine Vielfalt an Userinterfaces
gibt; das mögen einfache Windowmanager oder komplette
Desktop-Environments sein.
Es ist aber nicht sinnvoll, dass jeder Desktop sein
eigenes Toolset hat -- und die FVWM-User in die Röhre
gucken.

Und -- bei allem Respekt: Jetzt ist kein Vortrag nötig,
wieso es so ist, wie es ist, denn das weiss ich. Es ist
nur eine sachliche Feststellung eines langjährigen
Linux-Users: So, wie es ist, ist es für den Anwender
nicht sinnvoll.


>> Same here. [...] weiss
>> ich bei der Arbeit am Computer, ob ich AM System herum-
>> schrauben oder MIT DEM System irgendeine nützliche Arbeit
>> verrichten will. Entsprechen logge ich mich so oder anders
>> ein...
>
> Och Leute... echt jetzt?

Ja.


> Ich kann die Kritik an sudo(8) nicht einmal ansatzweise
> nachvollziehen und verstehe auch nicht, warum man sich als
> Root einloggen sollte.

Musst Du nicht.

Ich ganz persönlich lege aber ENTSCHIEDENEN Wert darauf.
Der Root-Account trägt dazu bei, mich vor meiner eigenen
Dussligkeit zu schützen. Wenn andere ihn nicht brauchen,
sollen sie IHR System entsprechend konfigurieren -- aber
ICH möchte ihn haben.

von Robert (Gast)


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SheevaP kann vor lauter Linux-Aktivismus wieder nicht schlafen...
Was der Linux-Marktanteil nicht hergibt muß durch Lautstärke 
ausgeglichen werden :)

von Robert (Gast)


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Egon D. schrieb:
> Herrgott.
> Müssen wir wirklich um jeden Buchstaben streiten?

Und der andere Linux-Egon kann auch nicht schlafen.
Nun bekommt Euch mal nicht in die Haare.
Wenn ihr mit diesem Thread das Desktop- Feld mit Linux von hinten 
aufrollen wollt müsst Ihr schon an einem Strang ziehen :)

von Egon D. (egon_d)


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Robert schrieb:

> Nun bekommt Euch mal nicht in die Haare.
> Wenn ihr mit diesem Thread das Desktop- Feld mit
> Linux von hinten aufrollen wollt müsst Ihr schon
> an einem Strang ziehen :)

Du verstehst nicht.

Das Team lebt nicht von Uniformität, sondern von
Achtung.

von Robert (Gast)


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Egon D. schrieb:
> Das Team lebt nicht von Uniformität

Du meinst die Linux-Kirche?
Oh ich denke die kommt durchaus uniform daher:

- Fehlender Realitätsbezug zum normalen Anwender und seinen Bedürfnissen
- Völlig irrationales Verhältnis zur Anwendungsfreundlichkeit
- Verherrlichung von Komplexität
- kritik-empfindlich
- SchwarzWeiss Denken: Sie sind die Guten in der Bösen Welt
- missionarischer Eifer bei hohem Sendungsbewußtsein. Da wird selbst die 
Nacht zum Tag gemacht.

Also alles typisch für eine 2% Sekte.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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ACDC schrieb:
> Benutze doch die Suchmaschine, wenn du so heiß auf diese Information
> bist.

Unter Dings, äh, Erwachsenen ist es üblich, daß derjenige, der eine 
Behauptung aufstellt, sie auch belegt.

von Egon D. (egon_d)


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Robert schrieb:

> Egon D. schrieb:
>> Das Team lebt nicht von Uniformität
>
> Du meinst die Linux-Kirche?

Nein.


> Oh ich denke die kommt durchaus uniform daher:

Mag sein.
Ist aber komplett irrelevant, denn das Team tut
es nicht :)

von Jack V. (jackv)


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Egon D. schrieb:
> Wie oft komme ich schon in die Verlegenheit, einen
> neuen Nutzer anlegen zu müssen? Vielleicht einmal
> alle fünf Jahre. War das Kommando nun "adduser" oder
> "useradd"? -- Super: Es gibt beides -- und natürlich
> wirken sie verschieden :/

… das hingegen darfst du Debian anlasten – die haben ›adduser‹ 
gescriptet. Die ganzen Derivate haben’s dann mitgenommen, aber insgesamt 
hat’s sich nicht durchgesetzt.

: Bearbeitet durch User
von Uwe D. (monkye)


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c.m. schrieb:
> A. K. schrieb:
>> c.m. schrieb:
>>> Welches Wear Leveling?
>>
>> Jenes, das sicherstellt, dass du nicht schon nach ein paarhundert Files
>> an der Abnutzung kritischer Metadaten-Blöcke des Filessytems scheiterst.
>
> Hast du für deine Behauptung das USB Sticks Wear Leveling haben eine
> belastbare Quelle?

Definiere belastbar... 
https://www.delkin.com/blog/wear-leveling-usb-flash-drive-basics/

https://www.heise.de/select/ct/2017/16/1501525190466804

https://media.kingston.com/pdfs/MKF_283.2_Flash_Memory_Guide_DE.pdf


Bei Sandisk oder z.B. Kingston ist das nachzulesen, ob jeder 50 Ct. 
Stick das integriert hat - keine Ahnung.
Die bereits gebrachten Beispiele wie Kameras oder der heiß diskutierte 
RasPi passen gut. Unsere Wildkamera im Garten macht pro Woche ca. 1.000 
Bilder und die Karte wird immer komplett platt gemacht und dann geht es 
weiter. Die SD-Card ist sicher schon 3 Jahre alt.

Also ich glaube die Masse der Sticks stirbt durch mechanische oder 
elektrostatische Überlast...

von udok (Gast)


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Schlafen alle Linuxer so schlecht?

von (prx) A. K. (prx)


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udok schrieb:
> Schlafen alle Linuxer so schlecht?

Im Gegenteil. Tagsüber lassen sie die Maschinen arbeiten und haben 
deshalb genug Zeit, sich von den anstrengenden Nächten auszuruhen. In 
Windows geht das nicht, man wird dauernd durch irgendwelche Popups 
gestört.

: Bearbeitet durch User
von Dussel (Gast)


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Gerade habe ich Lubuntu auf eine neue Version aktualisiert. Es kam eine 
Meldung, ich musste ein paar Mal 'Weiter' klicken, es hat seine Zeit 
gedauert, lief aber ohne Probleme.
Und jetzt ist auch das Symbol, mit dem man Firefox startet, das 
Firefoxsymbol.
Von der Seite muss ich sagen, lief alles super.

von korax (Gast)


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udok schrieb:
> Schlafen alle Linuxer so schlecht?

Nicht unbedingt, wir haben hier auch User vom anderen Ende der Welt 
(z.B. Kanada)

von foo (Gast)


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Robert schrieb:
> Du meinst die Linux-Kirche?
> Oh ich denke die kommt durchaus uniform daher:
>
> - Fehlender Realitätsbezug zum normalen Anwender und seinen Bedürfnissen
> - Völlig irrationales Verhältnis zur Anwendungsfreundlichkeit
> - Verherrlichung von Komplexität
> - kritik-empfindlich
> - SchwarzWeiss Denken: Sie sind die Guten in der Bösen Welt
> - missionarischer Eifer bei hohem Sendungsbewußtsein. Da wird selbst die
> Nacht zum Tag gemacht.

...und umgekehrt ist es anders?

von udok (Gast)


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Ja ist es.
Ein Windozer setzt sich einfach nicht intensiv genug mit seinem OS
auseinander, so dass keine innige Beziehung entsteht.

von udok (Gast)


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Ich finde es ja schon ironisch, dass Linux
in 5 Jahren eine Desktopverbreitung von >50% haben wird.
Dank Microsoft und WSL wachsen die Systeme zusammen.
Den Anwender wird es weiterhin nicht die Bohne interessieren.

von S. R. (svenska)


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Jack V. schrieb:
> S. R. schrieb:
>> Für sowas haben schlaue Leute sogenannte inkrementielle Backups
>> erfunden. Damit braucht man keinen kompletten Tarball bauen.
>
> Ja. Genau das schrieb ich – aber damit das funktioniert, muss es
> entweder ein File mit den Metadaten für den initialen Tarball geben,
> oder im Ziel liegen halt einfach die Files.

Wenn du dateibasierte Backups machst, dann musst du jede Datei zweimal 
lesen - einmal im Original, einmal im Backup, und dann auf vergleichen.

Willst du das nicht, nimmst du irgendwelche Archiv-Bits, Timestamps oder 
sonstigen Kriterien, um die zu sichernden Dateien zu ermitteln. Und dann 
kannst du auch gerne den Timestamp vom Tarball nehmen.

> Weil du das Systembackup erwähntest: Das besteht bei mir [...]
> Auch nix, wo tar noch Vorteile bringen würde.

Ja, bei dir vielleicht nicht. Bei anderen vielleicht schon. Und ich habe 
trotzdem gerne eine Datei, die ich transportieren muss als viele 
Dateien. Für ein automatisiertes System egal, für ein manuelles System 
vor allem Bequemlichkeit.

von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Egon D. schrieb:
>> Wie oft komme ich schon in die Verlegenheit, einen
>> neuen Nutzer anlegen zu müssen? Vielleicht einmal
>> alle fünf Jahre. War das Kommando nun "adduser" oder
>> "useradd"? -- Super: Es gibt beides -- und natürlich
>> wirken sie verschieden :/
>
> Äh, nein, nicht wirklich. Beide Kommandos legen Benutzer und
> gegebenenfalls auch Gruppen an. adduser(8) ist lediglich ein Frontend
> für useradd(8), wobei adduser(8) von vielen als etwas
> benutzerfreundlicher angesehen wird.

Ich bin der Meinung, dass die Tools unterschiedliche Anwendungszwecke 
haben. Useradd ist lowlevel, und legt einfach einen user an. adduser ist 
high level, ist per /etc/adduser.conf konfigurierbar, und kann z.B. per 
default sinvolle supplementary groups setzen, das Homeverzeichnis 
anlegen, etc. Ein Endanwender wird eher adduser als useradd benutzen 
wollen.

> Och Leute... echt jetzt? Ich kann die Kritik an sudo(8) nicht einmal
> ansatzweise nachvollziehen und verstehe auch nicht, warum man sich als
> Root einloggen sollte. Immerhin kann man sich mit "sudo su -", "sudo -i"
> oder "sudo xterm" eine dauerhafte Rootshell öffnen,

Genau das ist bei mir absichtlich abgeschalten. Wenn man sich einen 
Virus einfängt, könnte es sudo für den User mit einem Alias ersetzen, 
der dann selbst nach dem Passwort fragt. Da kann man die Notwendigkeit, 
ein Passwort eingeben zu müssen, auch gleich ausschalten, und ist 
immernoch praktisch genauso sicher (oder prüft das irgendwer hier?). OK, 
bei Accounts speziell nur dafür kann man das machen. Ich bevorzuge es, 
bei mir sudo nicht alles Aufrufen lassen zu können, und mich statdessen 
gleich als Root auf dem TTY anzumelden, wenn ich es brauche. Das kann 
man dann wenigstens nicht einfachso spoofen.

von Cyblord -. (cyblord)


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udok schrieb:
> Ich finde es ja schon ironisch, dass Linux
> in 5 Jahren eine Desktopverbreitung von >50% haben wird.
> Dank Microsoft und WSL wachsen die Systeme zusammen.
> Den Anwender wird es weiterhin nicht die Bohne interessieren.

Ist WSL denn standardmäßig installiert? Auch in den Home-Versionen?

von Y/n ... (Gast)


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S. R. schrieb:
> Jack V. schrieb:


>> Weil du das Systembackup erwähntest: Das besteht bei mir [...]
>> Auch nix, wo tar noch Vorteile bringen würde.
>
> Ja, bei dir vielleicht nicht. Bei anderen vielleicht schon. Und ich habe
> trotzdem gerne eine Datei, die ich transportieren muss als /viele/
> Dateien. Für ein automatisiertes System egal, für ein manuelles System
> vor allem Bequemlichkeit.


Systembackup kennt wenigsten beim extended filesystem noch eine weitere 
Tücke, selbstgesetze Flags des Dateisystem. Die muss man, falls sie 
genutzt werden u. es sie gibt, entweder suchen oder man erstellt der 
einfachheihalber einfach ein image des gesamten fs. Das immutable Flag 
(chattr +i) als Beispiel, dürfte aber idR. auch das einzige sein das 
wirklich genutzt wird, jdf. kein Kopierprogramm nimmt die mit. Soweit 
mir bekannt kann das nur der superuser mit lsattr/chattr o. halt ein 
berechtigtes skript.

---

Das war aber nicht die Frage ;)





Du Erna, ja Frieda was gibts?
Der Hr. Dussel hat Lubuntu (nicht Linux) gesagt!

von udok (Gast)


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noch nicht.  Aber MS hat erkannt, dass sie mit Windows
in Zukunft kein Geld verdienen, sondern mit Serviceleistungen.
Da ist es naheliegend, dass sie ein rundum sorglos Packet
anbieten, dass keinen ausgrenzt.

von JoSa (Gast)


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Hi Leute,
ich sehe das ganze so...
Bei fast allen geschah die erste Bekanntschaft mit einem PC über 
irgendwas von Microsoft. O.k. bei mir war es ein Sharp MZ80. Aber durch 
meine Arbeitsstelle, ging es dann langsam auf einen 386er und Windows 
3.11 - Privat ging es dann rüber auf einen Atari St - viel schneller und 
Besser. Und für die U-Bahn ein PC-1500 von Sharp (BASIC) später 
(Assembler).
Mit dem Tod von Atari, bin ich privat wieder bei Windows gelandet und 
jetzt bei Windows 10. Und inzwischen kotzt es mich an.
Jetzt nutze ich hauptsächlich eine Raspberry PI4 mit 4GB. Und der läuft 
meinem PC, den ich nicht mehr gewillt bin Aufzurüsten, davon. Inzwischen 
funktioniert der Netzwerk-Laserdrucker und ein Uralt-Scanner an dem 
Raspberry.

Und jetzt zum eigentlichen Problem...
Es gibt gute und preiswerte bis kostenlose Programme für Windows, aber 
es werden zu wenig Proramme auf Linux portiert.

Mir fallen nicht viele ein...
Window auf Linux: Audacity, Handbrake, OpenOffice, SpeedCrunch.

Vom Atari auf Windows: CAD Draw von Malz++Kassner, hat es leider nicht 
bis zum Linux geschafft. :(

Was ich auch sehr Schätze, ist das Programm Stellarium. Ich weiß nur 
nicht von welchem Betriebssystem es kam. Endete auf meinem PC als 
Standbildshow und läuft auf dem Raspberry flüssig.

Was ich unbedingt für Linux noch brauche, ist Foobar2000 dann ist der 
Windows-PC Geschichte.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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udok schrieb:
> Ich finde es ja schon ironisch, dass Linux
> in 5 Jahren eine Desktopverbreitung von >50% haben wird.
> Dank Microsoft und WSL wachsen die Systeme zusammen.

Wetten das Microsoft diese nicht mit zählen wird?

von JoSa (Gast)


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Oh - Verdammt
Sorry das ich gestört hab :/
Jetzt bin ich am Thema vorbei - grübel.
Gibt's inzwischen ein neues Betriebssystem ????

von (prx) A. K. (prx)


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JoSa schrieb:
> Bei fast allen geschah die erste Bekanntschaft mit einem PC über
> irgendwas von Microsoft.

Wenn du unter PC alles verstehst, was als persönlicher Computer 
betrachtet werden kann, dann ist das auch eine Frage des Alters. Vor der 
Verbreitung von DOS/Win3 war zwar MS-Basic auf anderen Plattformen auch 
mit im Rennen, aber das prägt keine Bindung an Microsoft oder an ein 
Betriebssystem.

von (prx) A. K. (prx)


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JoSa schrieb:
> Gibt's inzwischen ein neues Betriebssystem ????

Sozusagen. WSL2 = Linux auf Windows.

von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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JoSa schrieb:
> Gibt's inzwischen ein neues Betriebssystem ????

https://wiki.osdev.org/Projects

Zuletzt ergänzt wurde die Liste mit Lemon-OS, dessen erster Kommit war 
12.05.2019. Ok, das ist etwas älter als der Start des Threads, aber 
trotzdem noch sehr neu.

von Ettore A. (ettore_a)


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systemd schrieb:
> Bei den Herstellern arbeiten auch nur Menschen und machen halt Fehler.
> Wir Linuxer verstehen uns als Community in der wir uns gegenseitig
> helfen und eben nicht beschimpfen und Vorwürfe machen.
Ist das ironisch gemeint?

Bei einer anderen Meinung als "Linux ist supertoll" in einem Linux-Forum 
sind Vorwürfe und persönliche Angriffe eher die Regel als die Ausnahme.


> Und Motorsteuergeräte debuggen, warum nicht.
Ist das wieder ein Scherz?
Welcher Ottonormal-Durchschnittsnutzer hat auch nur den Hauch eines 
Interesses an dem Motorsteuergerät in seinem Pkw?


> Mit einem Open Source Steuergerät auf Linux Basis wäre der Abgasskandal
> so nicht möglich gewesen.
Für die Belange von Herstellern von Autos mit Verbrennungsmotoren ist 
Linux dann auch nicht geeignet ;)


> Linux ist eben auch Umweltschutz und hilft dabei unsere Welt
> ein Stück besser zu machen.
Wers glaubt ...

von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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Ettore A. schrieb:
> Bei einer anderen Meinung als "Linux ist supertoll" in einem Linux-Forum
> sind Vorwürfe und persönliche Angriffe eher die Regel als die Ausnahme.

Keineswegs. Es ist nur so, dass wenn man im Leben irgendwas von anderen 
will, sollte man sich an die Umgangsformen halten. Gerade dann, wenn du 
keinen Vartrag hast, und niemandem etwas bezahlt hast, schiesst man sich 
mit Herummotzen dann halt nur selbst in den Fuss.

von GPL-Nazi (Gast)


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Y/n ... schrieb:

> Systembackup kennt wenigsten beim extended filesystem noch eine weitere
> Tücke, selbstgesetze Flags des Dateisystem. Die muss man, falls sie
> genutzt werden u. es sie gibt, entweder suchen oder man erstellt der
> einfachheihalber einfach ein image des gesamten fs. Das immutable Flag
> (chattr +i) als Beispiel, dürfte aber idR. auch das einzige sein das
> wirklich genutzt wird, jdf. kein Kopierprogramm nimmt die mit. Soweit
> mir bekannt kann das nur der superuser mit lsattr/chattr o. halt ein
> berechtigtes skript.

https://www.gnu.org/software/tar/manual/html_node/Extended-File-Attributes.html

von Y/n ... (Gast)


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GPL-Nazi schrieb:




> https://www.gnu.org/software/tar/manual/html_node/Extended-File-Attributes.html




Nein, ich schrieb attribute des "extended filessystems".



man chattr, ext2
1
FILE ATTRIBUTES
2
       The ext2, ext3, and ext4 filesystems support setting the following file
3
       attributes on Linux systems using the chattr(1) utility:
4
5
       a - append only
6
7
       A - no atime updates
8
9
       d - no dump
10
11
       D - synchronous directory updates
12
13
       i - immutable
14
15
       ....

von GPL-Nazi (Gast)


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Y/n ... schrieb:
> GPL-Nazi schrieb:
>
>> https://www.gnu.org/software/tar/manual/html_node/Extended-File-Attributes.html
>
> Nein, ich schrieb attribute des "extended filessystems".
>
> man chattr, ext2
>
> FILE ATTRIBUTES
>        The ext2, ext3, and ext4 filesystems support setting the
> following file
>        attributes on Linux systems using the chattr(1) utility:


Landen die nicht in dem selben Bereich wo auch facl, sel, usw. landet? 
xattr(7)

von Y/n ... (Gast)


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GPL-Nazi schrieb:
>

>
> Landen die nicht in dem selben Bereich wo auch facl, sel, usw. landet?
> xattr(7)

DIY

$
$echo 'test' > test
$cat test
test
$chattr +i test
$lsattr test
----i-------------- test
$xattr -lz test
$man xattr
$xattr test
$lsattr test
----i-------------- test
$rm test
rm: cannot remove 'test': Operation not permitted
$whoami
root
$chattr -i test
$rm test
$
$






---

Das war aber nicht die Frage ;)

von herbert (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Unter Dings, äh, Erwachsenen ist es üblich, daß derjenige, der eine
> Behauptung aufstellt, sie auch belegt.

Naja;-) Du hast in meiner Angelegenheit viele Behauptungen aufgestellt 
die du nicht belegt hast. Du schreibst zwar viel , aber wenn ich dir wie 
letztens mitteile, dass du auf einer nicht mehr aktuellen Grundlage 
spekulierst, ich dir auch noch den neuesten Fakt bezüglich K3b 
vermittle,dann kannst du offensichtlich dieses Verhalten von k3b nicht 
deuten. Es kann wohl nicht sein, was nicht sein darf. Übrigens habe ich 
heute die angesprochene Musik CD unter xp und xp Bourner free geclont 
und sie läuft auf beiden Geräten. Ein Kopierschutz ist da wohl nicht die 
Ursache weil sonst könnte man die gar nicht brennen. Da sagst nix mehr?

von Jack V. (jackv)


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herbert schrieb:
> Da sagst nix mehr?

Ich sag mal was: du hast keine Ahnung, wie das mit Audio-CDs 
funktioniert. Obwohl nämlich dein Windows dir da hübsche *.wav anzeigt, 
die man da auch mit der Maus wegziehen kann, liegen da keine Files auf 
der CD, und es gibt nicht mal ein Dateisystem. Das Programm, mit dem 
du’s letztlich gemacht hast, hat also im Hintergrund die CD gerippt, und 
eine neue Audio-CD draus gebaut.

Das sollte™ k3b auch können, wenn dessen recommends installiert worden 
sind – aber da du ja bislang davon abgesehen hast, selbst auf konkrete 
Nachfrage auch nur eine konkrete Rückmeldung zu geben, frage ich gar 
nicht erst danach …

von GPL-Nazi (Gast)


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Y/n ... schrieb:

> Das war aber nicht die Frage ;)

Wenn die da landen würden könnte tar die abgreifen. Da ist wohl ein 
Patch fällig.

von Egon D. (egon_d)


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Ettore A. schrieb:

>> Mit einem Open Source Steuergerät auf Linux Basis
>> wäre der Abgasskandal so nicht möglich gewesen.
>
> Für die Belange von Herstellern von Autos mit
> Verbrennungsmotoren ist Linux dann auch nicht geeignet ;)

Nicht ganz.

Es ist aus FOSS-Sicht völlig legal, Linux zu betrügerischen
Zwecken einzusetzen.


>> Linux ist eben auch Umweltschutz und hilft dabei
>> unsere Welt ein Stück besser zu machen.
>
> Wers glaubt ...

Das hat wenig mit "Glauben" zu tun.

Tausend Beiträge weiter oben wurde ich voller Hohn
niedergeschrieen, weil ich mir die Frage erlaubte, wie
gut diverse SCSI-Controller von aktuellen Windowssystemen
unterstützt werden.

Dabei liegt dem ein realer Anwendungsfall zu Grunde: Der
PC, den mein Vater benutzt, wurde 2009 angeschafft, und er
läuft immer noch zur völligen Zufriedenheit. (Da er nur
relativ selten benutzt wird, fällt auch der Energieverbrauch
nicht so stark ins Gewicht.)
Die Scanner, die dort angeschlossen sind, sind noch
DEUTLICH älter als der Computer selbst, und es sind halt
SCSI-Geräte. Auch sie funktionieren noch ohne jeden Fehler,
also -- warum sollte man sie wegwerfen und für teures Geld
neue kaufen, die auch nicht besser sind?

: Bearbeitet durch User
von herbert (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Ich sag mal was: du hast keine Ahnung, wie das mit Audio-CDs
> funktioniert.

Ja hast du recht und ich habe auch kein Bedürfnis in diese Materie 
tiefer einzudringen als man zum korrekten erstellen eine Clons wisssen 
muß. Warum soll ich das wissen, ich bin in keinem Audio Forum zu gange 
um dort gescheite und lange postings zu schreiben. Ich bin händisch 
begabt und brauche meine Zeit exakt dafür.

Jack V. schrieb:
> Obwohl nämlich dein Windows dir da hübsche *.wav anzeigt,
> die man da auch mit der Maus wegziehen kann, liegen da keine Files auf
> der CD, und es gibt nicht mal ein Dateisystem. Das Programm, mit dem
> du’s letztlich gemacht hast, hat also im Hintergrund die CD gerippt, und
> eine neue Audio-CD draus gebaut.

Klingt interessant aber halte ich für extrem unwarscheinlich. Wenn ich 
eine Musik..CD clone,dann wird zuerst ein 1:1 iso Abbild temporär 
geschrieben welches dann gebrannt wird. Irgendwas konvertiert wird da 
eigentlich nicht. Das wäre auch nicht "geclont".

Jack V. schrieb:
> Das sollte™ k3b auch können, wenn dessen recommends installiert worden
> sind – aber da du ja bislang davon abgesehen hast, selbst auf konkrete
> Nachfrage auch nur eine konkrete Rückmeldung zu geben, frage ich gar
> nicht erst danach …
> >
 Es war in der Grund-Installation vorhanden und sollte so gehen .Sollte 
,tut es aber nicht...klar weil ich das vergurkt habe,wirst du gleich zum 
besten geben. Ich bin darauf vorbereitet.  Nur zu...
"recommends" geht das nicht auch in deutsch?

von Jack V. (jackv)


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herbert schrieb:
> Klingt interessant aber halte ich für extrem unwarscheinlich. Wenn ich
> eine Musik..CD clone,dann wird zuerst ein 1:1 iso Abbild temporär
> geschrieben welches dann gebrannt wird.

… und das ist falsch – es gibt kein Dateisystem auf der Scheibe, und 
ISO9660 ist ein Dateisystem.

herbert schrieb:
> Ich bin darauf vorbereitet.  Nur zu...
> "recommends" geht das nicht auch in deutsch?

Es heißt nunmal so. Kann nix dafür, wenn du dir nicht mal die Grundlagen 
des Betriebssystems anschaust, das du nutzen möchtest.

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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herbert schrieb:
> Wenn ich
> eine Musik..CD clone,dann wird zuerst ein 1:1 iso Abbild temporär
> geschrieben welches dann gebrannt wird.

ISO ist dazu das falsche Format. Es gibt keine Audio CD's als ISO Image. 
Richtig wäre dazu ein BIN/CUE Image.

von ACDC (Gast)


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Egon D. schrieb:
> Der
> PC, den mein Vater benutzt,

Du kümmerst dich um den PC deines Vaters?

von Egon D. (egon_d)


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ACDC schrieb:

> Egon D. schrieb:
>> Der PC, den mein Vater benutzt,
>
> Du kümmerst dich um den PC deines Vaters?

Selbstverständlich.

von ACDC (Gast)


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Egon D. schrieb:
> Selbstverständlich.

Warum soll das selbstverständlich sein?

von Egon D. (egon_d)


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ACDC schrieb:

> Egon D. schrieb:
>> Selbstverständlich.
>
> Warum soll das selbstverständlich sein?

Merkwürdige Frage.

Ich kenne das halt aus meinem Lebensumfeld so, dass
diejenigen, die sich mit irgendwas besser auskennen,
denen, die sich nicht so gut auskennen, helfen.

von ACDC (Gast)


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Egon D. schrieb:
> ACDC schrieb:
>
>> Egon D. schrieb:
>>> Selbstverständlich.
>>
>> Warum soll das selbstverständlich sein?
>
> Merkwürdige Frage.
>
> Ich kenne das halt aus meinem Lebensumfeld so, dass
> diejenigen, die sich mit irgendwas besser auskennen,
> denen, die sich nicht so gut auskennen, helfen.

Das hat aber auch Grenzen.
Wenn eine 75 jährige Freundin meiner 85 jährigen Mutter ihr ein Ipad 
schenkt....
Muss ich dann der Admin dafür sein?

Was ich hier immer wieder lese:

Opa, Oma, Mutter, Vater, Kind, Frau, ...

kommen mit Mint klar.

von ACDC (Gast)


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Egon D. schrieb:
> Ich kenne das halt aus meinem Lebensumfeld so,

Die haben doch alle Windows :)

von herbert (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> ISO ist dazu das falsche Format. Es gibt keine Audio CD's als ISO Image.
> Richtig wäre dazu ein BIN/CUE Image.

"ISO Abbild wird geschrieben" ,so steht es im Brenn-Programm. Der Rest 
ist mir egal. Ich lebe in einer Welt, in der ich nicht haarklein alles 
wissen muss und auch nicht will .Das Programm regelt das und für mich 
zählt nur das Ergebnis. Aber es gibt andere Welten das ist mir schon 
auch klar,zb. auch neurologisch unterschiedliche.

von Jack V. (jackv)


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herbert schrieb:
> Ich lebe in einer Welt, in der ich nicht haarklein alles
> wissen muss und auch nicht will.¹

Zwei völlig unterschiedliche Sachen durcheinanderzuwürfeln, weil man ja 
die Details nicht wissen will, ist ’ne Garantie dafür, dass es bei ’nem 
System, das einem mehr Optionen lässt, zu Problemen kommt. Man kann 
nämlich sehr wohl eine CD rippen und das zu einem ISO-FS zusammenpacken 
und brennen – das Ergebnis sähe in Windows wie eine exakte Kopie aus, 
und manche Audio-CD-Player könnten’s sogar lesen (insbesondere solche, 
die auch mp3-CDs lesen können – das war in der ersten Hälfte der 2000er 
ziemlich heißer Kram).

Ich schreibe das Ganze trotz deiner ablehnenden Haltung Fakten 
gegenüber, weil: Hattest du nicht irgendwie genau so ein Fehlerbild 
geschildert? Auf einigen Playern ließ es sich abspielen, auf anderen 
nicht? Dann kann es nämlich auch gut daran gelegen haben, dass dein 
Programm genau das gemacht hat, was du ihm gesagt hast.

Letztlich folgt daraus auch nur wieder: Linux ist halt nix für dich. Da 
muss man zwar nun auch nicht alles haarklein wissen, aber vorsätzlich 
vollkommen ahnungslos geht’s damit schief. Und wenn man gar nicht wissen 
will, was man da macht, hat man ja nicht mal die Chance, zu erkennen, 
was man falsch macht …



¹) entplenkt

: Bearbeitet durch User
von Egon D. (egon_d)


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ACDC schrieb:

> Egon D. schrieb:
>
>> Ich kenne das halt aus meinem Lebensumfeld so, dass
>> diejenigen, die sich mit irgendwas besser auskennen,
>> denen, die sich nicht so gut auskennen, helfen.
>
> Das hat aber auch Grenzen.

Aber ja. Klar.

Bei uns hat sich das über viele Jahrzehnte so eingespielt.
Er kommt mir entgegen und verzichtet darauf, immer die
allerneueste Software haben zu können und zu wollen, und
ich komme ihm entgegen und kümmere mich um seine Kiste.
Wäre das eine Windows-Kiste, würde ich mich wahrscheinlich
weigern -- ich habe wenig Lust, mir für EINE Maschine das
ganze Hintergrundwissen anzueignen.


> Wenn eine 75 jährige Freundin meiner 85 jährigen Mutter
> ihr ein Ipad schenkt....
> Muss ich dann der Admin dafür sein?

Natürlich nicht.

Bei uns ist es aber so, dass ich bei Computerkrempel
meistens die treibende Kraft war -- egal, ob es um den
Kauf des PC an sich ging, um das Betriebssystem, um
die Scanner oder um den Internetzugang.

Insofern... ich kann ihm nicht erst irgendwas schmackhaft
machen und ihn anschließend im Regen stehenlassen.


> Was ich hier immer wieder lese:
>
> Opa, Oma, Mutter, Vater, Kind, Frau, ...
>
> kommen mit Mint klar.

Definiere "kommt klar".

Als Benutzer? -- Sicher, warum nicht.
Als Administrator? -- Selten möglich.

Das ist aber unabhängig vom OS. Windows oder Linux --
die Grundkonstellation ist häufig dieselbe.

von ACDC (Gast)


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Egon D. schrieb:
> Bei uns hat sich das über viele Jahrzehnte so eingespielt.

Ab wann jemand Kinder haben kann....
Seit wann es PCs gibt.
Das schränkt deinen Zeitraum ein.

von Egon D. (egon_d)


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ACDC schrieb:

> Egon D. schrieb:
>> Ich kenne das halt aus meinem Lebensumfeld so,
>
> Die haben doch alle Windows :)

Und? Auch da hilft der Sohnemann dem Babba oder der
Mamma, wenn der Computer wieder mal streikt. Das ist
doch nichts Ungewöhnliches.

von c-hater (Gast)


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Sheeva P. schrieb:

> Und da es unter Linux
> üblich ist und von den Installern durchgesetzt wird, nicht mit einem
> privilegierten Account wie dem "Administrator" unter Windows zu
> arbeiten

Das wird auch unter Windows seit fast ewigen Zeiten durchgesetzt (mit 
Ausnahme der Server-Versionen, da geht MS wohl davon aus, dass der 
Ersteller des Systems weiß, was er tut.). D.h.: Deine verfickten 
Pseudoargumente sind ca. 15 Jahre alt. Zeit für ein Update deiner 
Kenntnisse, du Schnarchnase...

von herbert (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Und wenn man gar nicht wissen
> will, was man da macht, hat man ja nicht mal die Chance, zu erkennen,
> was man falsch macht …

Unter einem anderen Betriessystem geht das ja, Mac wahrscheinlich so wie 
unter Windows. Wer ist deiner Meinung nach Schuld? Windows kann es Mac 
kann es, Linux Mint Mate mit k3b kann es nicht. Ich habe weder Windows 
noch Mac. studiert und trotzdem geht das ohne Probleme. Linux müsste ich 
studieren und dann bin ich mir immer noch nicht sicher ob das was ich 
will "Musik CD klonen" so zu machen ist, dass die Scheibe überall 
abgespielt wird.. Von meinem unter Win installiertem  Brenn Programm 
habe ich keine Ahnung, ich kann es nur bedienen. K3b muss man 
warscheinlich erst bitweise zerlegen was ich weder kann noch will. Ich 
will nur zuverläsig alle Brennaufgaben fehlerfrei "geliefert" bekommen. 
97% aller Desktop User wollen das so. Das liefert der Markt auch so ohne 
das man studieren und basteln muss.

von Egon D. (egon_d)


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ACDC schrieb:

> Egon D. schrieb:
>> Bei uns hat sich das über viele Jahrzehnte so eingespielt.
>
> Ab wann jemand Kinder haben kann....
> Seit wann es PCs gibt.
> Das schränkt deinen Zeitraum ein.

Also... langsam geht das Niveau wirklich gegen Null.

Ersetze meinetwegen "viele Jahrzehnte" durch "einige
Jahrzehnte". Konkret sind es drei Jahrzehnte.

Zufrieden?

von ACDC (Gast)


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Egon D. schrieb:
> Also... langsam geht das Niveau wirklich gegen Null.
>
> Ersetze meinetwegen "viele Jahrzehnte" durch "einige
> Jahrzehnte". Konkret sind es drei Jahrzehnte.
>
> Zufrieden?

Ne.
muss schon genau sein.
In nur 10 Jahren.
Cat5e geht mit 10GBe.
War vor 10 Jahren nur 1GBe möglich.

von Jack V. (jackv)


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herbert schrieb:
> Unter einem anderen Betriessystem geht das ja, Mac wahrscheinlich so wie
> unter Windows. Wer ist deiner Meinung nach Schuld?

Du. Du nimmst ein System her, das dir die Wahl der Entscheidung lässt, 
diese Entscheidung dann aber auch benötigt, und triffst die dann nicht 
oder falsch. Wer sollte deiner Meinung nach dafür verantwortlich sein? 
Wenn du ein System möchtest, das für dich entscheidet, dann nimm doch 
bitte so eines.

von Egon D. (egon_d)


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ACDC schrieb:

> In nur 10 Jahren.
> Cat5e geht mit 10GBe.
> War vor 10 Jahren nur 1GBe möglich.

Das ist doch völlig wumpe. Ich stehe nicht so auf
diesen Zahlenfeteschismus.
Das, was MIR wirklich wichtig ist am Internet, das
geht auch mit 100kbit/s.

von (prx) A. K. (prx)


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Egon D. schrieb:
> Und? Auch da hilft der Sohnemann dem Babba oder der
> Mamma, wenn der Computer wieder mal streikt. Das ist
> doch nichts Ungewöhnliches.

Diese beiden Generationen altern aber. Danach ist es umgekehrt, denn 
heute hilft der Babba dem Sohnemann, wenn die Technik streikt. Weil der 
sich nur für Games interessiert und an der Technik kein Interesse hat.

: Bearbeitet durch User
von Zeno (Gast)


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Jack V. schrieb:
> herbert schrieb:
>> Klingt interessant aber halte ich für extrem unwarscheinlich. Wenn ich
>> eine Musik..CD clone,dann wird zuerst ein 1:1 iso Abbild temporär
>> geschrieben welches dann gebrannt wird.
>
> … und das ist falsch – es gibt kein Dateisystem auf der Scheibe, und
> ISO9660 ist ein Dateisystem.

Da hat Herbert mal "ausnahmweise" recht. Da wird einfach ein Abbild der 
CD erstellt, also einfach ein Image welches bei Bit0 beginnt und beim 
letzten Bit aufhört. Diese Image wird dann halt 1:1 auf die Scheibe 
übertragen.
Das Abbild wird kein ISO sein, das ist aber an dieser Stelle irrelevant.
Das Brennprogramm muß

Jack V. schrieb:
> Das Programm, mit dem
> du’s letztlich gemacht hast, hat also im Hintergrund die CD gerippt, und
> eine neue Audio-CD draus gebaut.
Das Programm hat da im Hintergrund gar nix gemacht, es hat einfach nur 
Bit für Bit rüber geschaufelt. Wenn Du dem Programm WAV-, MP3-Dateien 
anbietest und Du möchtestet ne Audio CD haben, dann müßte es die Daten 
so umwandeln das da Audio-CD draus wird.
Der Bergriff Rippen ist an dieser Stelle der falsche Begriff. Unter 
Rippen versteht man das Umwandeln von Audio-CD's in ein 
Audiodatenformat, also der umgekehrte Vorgan den ich grad beschrieben 
habe (s.hier https://de.wikipedia.org/wiki/CD-Ripper).
Man sollte immer vorsichtig sein wenn man fremdsprachliche Begriffe 
verwendet.
Insofern ist dieser Post:
Jack V. schrieb:
> herbert schrieb:
>> Ich bin darauf vorbereitet.  Nur zu...
>> "recommends" geht das nicht auch in deutsch?
>
> Es heißt nunmal so. Kann nix dafür, wenn du dir nicht mal die Grundlagen
> des Betriebssystems anschaust, das du nutzen möchtest.
Schon fast unverschämt - zumindest der 2.Satz, der schlichtweg ne 
Unterstellung ist.
Man hätte ja an Stelle von recommends auch Empfehlungen sagen können, 
aber englich klingt halt besser und man hebt sich auch besser von der 
Masse ab.

von herbert (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Du. Du nimmst ein System her, das dir die Wahl der Entscheidung lässt,
> diese Entscheidung dann aber auch benötigt, und triffst die dann nicht
> oder falsch. Wer sollte deiner Meinung nach dafür verantwortlich sein?
> Wenn du ein System möchtest, das für dich entscheidet, dann nimm doch
> bitte so eines.

Ach so ist das...;-)  Wenn sich einer freiwillig und ohne Zwang mit 
Linux beschäftigt, dann hat er gefälligt keinen Anspruch darauf, dass 
Linux und alles was unter Linux laufen soll das auch fehlerfrei tut. Wer 
sich mit Linux beschäftigt tut das auf eigene Gefahr. Funktionsgarantie 
gibt es nicht.
 §1 An Fehlern unter Linux hat immer der Benutzer Schuld
 §2 Sollte der Benutzer nicht Schuld sein sondern die Programmierer,dann 
tritt automatisch §1 in Kraft.
Wer sich mit Linux beschäftigt sollte mindesten IT-Studium haben und 
keine Hobbys die ihn nach draußen an die frische Luft fordern.
Mein Profil ist leider total konträr.OS ist mittel zum Zweck und deren 
Betreuung nicht Lebensinhalt. Als ich vor 7 Wochen mit Mint angefangen 
habe , habe ich noch gedacht, dass das funzen wird. Es wird optisch 
anders sein als Windows ,aber bestimmt auch so intuitiv und zuverlässig. 
Denke nie gedacht zu haben...ist eher wie ein schlechter Bausatz eines 
Funktions -Generators welcher mit vielen Fehlern ausgeliefert wurde. 
Wenn man Elektroniker ist bekommt man so etwas fluchend schon hin. Etwas 
weniger vorbelastete schaffen das aber nicht. Liegt das jetzt an der 
Qualität des Bausatzes ,oder an der reduzierten Vorbelastung des 
Nachbauers?

von Jack V. (jackv)


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Zeno schrieb:
> Da wird einfach ein Abbild der
> CD erstellt, also einfach ein Image welches bei Bit0 beginnt und beim
> letzten Bit aufhört. Diese Image wird dann halt 1:1 auf die Scheibe
> übertragen.

Könntest du ein Programm verlinken (gerne auch für Windows), das dieses 
kann? Ich hab da durchaus gesucht, und zwar einige gefunden, die 
vorgaben, das zu machen – es aber nicht gemacht haben. Das hat mich 
damals, zu CD-Zeiten, sehr umgetrieben – damit hätte man den 
Abspielschutz (euphemistisch als „Kopierschutz“ bezeichet) nämlich 
ignorieren können.

herbert schrieb:
> Wenn sich einer freiwillig und ohne Zwang mit
> Linux beschäftigt, dann hat er gefälligt keinen Anspruch darauf, dass
> Linux und alles was unter Linux laufen soll das auch fehlerfrei tut.

In der Tat. Das steht schon in sämtlichen der genutzten freien Lizenzen, 
die du ja wohl durchgelesen und verstanden hast, wie du’s unter Windows 
mit den EULAs ja auch zu machen verpflichtet bist: man gibt dir das 
Zeugs in der Hoffnung, dass es für dich nützlich wäre – aber 
ausdrücklich ohne jede Garantie, inklusive der Garantie auf 
Fehlerfreiheit oder überhaupt erwartungsgemäßer Funktion.

Und wenn du angesichts dieser ausdrücklich herausgestellten 
Eigenschaften trotzdem dazu greifst, dann bist genau du für diese 
Entscheidung verantwortlich. Oder laberst du auch die Wand voll, weil 
dir die Birne wehtut, nachdem du dagegengelaufen bist?

: Bearbeitet durch User
von S. R. (svenska)


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herbert schrieb:
> Unter einem anderen Betriessystem geht das ja,
> Mac wahrscheinlich so wie unter Windows.

Unter Linux geht das wahrscheinlich auch so wie unter Windows.
Betonung auf "wahrscheinlich".
Wenn man es halbwegs richtig macht. Ich bin mir sicher, man kann es auch 
unter Windows und Mac falsch machen. Unter Windows hast du es richtig 
gemacht, unter Linux falsch, und es liegt definitiv nicht an dir, denn 
du bist ja begabt.

Ach ja, du bist ja nur händisch begabt, nicht bei Computern.
Wie du selbst schreibst, willst du auch weder lernen noch wissen.
Brauchst deine Zeit ja für händisches. :-)

: Bearbeitet durch User
von herbert (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Und wenn du angesichts dieser ausdrücklich herausgestellten
> Eigenschaften trotzdem dazu greifst, dann bist genau du für diese
> Entscheidung verantwortlich. Oder laberst du auch die Wand voll, weil
> dir die Birne wehtut, nachdem du dagegengelaufen bist?

Ok, jetzt ist mir alles klar, Linux ist umsonst und auf eigene Gefahr zu 
installieren. UND: Ich bin selbst daran Schuld, dass ich Probleme habe 
denn schließlich habe ich mir diesen Mist ohne Funktionsgarantie 
freiwillig installiert. "WINDOWS" Konnte sich das nicht leisten, weil 
wer kauft schon Schrott , wenn man mal die neugierde von W10 außen vor 
lässt.Niemand.

von Robert (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Und wenn du angesichts dieser ausdrücklich herausgestellten
> Eigenschaften trotzdem dazu greifst, dann bist genau du für diese
> Entscheidung verantwortlich.

Klaro. Nur offensichtlich offenbaren sich diese Eigenschaften dann in 
der Praxis mit erheblichen Qualitätsunterschieden. Nur darum geht es. 
Herbert schildert doch nur seine Erfahrungen.

udok schrieb:
> Ich finde es ja schon ironisch, dass Linux
> in 5 Jahren eine Desktopverbreitung von >50% haben wird.
> Dank Microsoft und WSL wachsen die Systeme zusammen.

Noch ein Grund weniger, "echtes" Linux zu benutzen.

von Jack V. (jackv)


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Zeno schrieb:
> Schon fast unverschämt - zumindest der 2.Satz, der schlichtweg ne
> Unterstellung ist.
> Man hätte ja an Stelle von recommends auch Empfehlungen sagen können,
> aber englich klingt halt besser und man hebt sich auch besser von der
> Masse ab.

Nein, es ist herberts eigene Ansage gewesen – dann war er vielleicht zu 
sich selbst unverschämt, das ist aber nicht mein Problem. Und 
»recommends« ist ein Feld im Paketmanagement. Es wäre reichlich blöde, 
die Feldbezeichnungen zu internationalisieren.

Robert schrieb:
> Herbert schildert doch nur seine Erfahrungen.

Damit wäre alles okay. Tatsächlich lässt er sich aber drüber aus, dass 
es nicht wie Windows funktioniert, wie es seiner Meinung nach 
funktionieren sollte. Erfahrungen sind kein Problem. Borniertheit schon.

: Bearbeitet durch User
von Mark S. (voltwide)


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Jack V. schrieb:
> Oder laberst du auch die Wand voll, weil
> dir die Birne wehtut, nachdem du dagegengelaufen bist?

Davon gehe ich aus.

von S. R. (svenska)


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Robert schrieb:
> Nur offensichtlich offenbaren sich diese Eigenschaften dann in
> der Praxis mit erheblichen Qualitätsunterschieden.

Allerdings sollte man bei solchen Behauptungen zwischen "Linux" und 
"K3b" (bzw. "Linux-Anwendungen") unterscheiden. Nicht alles, was Open 
Source ist, ist gut. Nicht alles, was Open Source ist, ist schlecht.

Und erstaunlich vieles, was die Welt am Laufen hält, ist Open Source. 
Auch Linux, und auch Linux-Software. Also kann das Konzept schonmal 
nicht komplett daneben sein.

Robert schrieb:
> Herbert schildert doch nur seine Erfahrungen.

Entweder, Herbert hat ein schwarzes Schaf (K3b) erwischt, oder er ist 
das schwarze Schaf. Eindeutig beurteilen lässt sich das leider nicht, da 
die notwendigen Details nicht genannt wurden. Allerdings ist die 
Reaktion auf Nachfragen eindeutig und lässt eine der Varianten deutlich 
wahrscheinlicher erscheinen als die andere.

Es gibt genug Leute, die ich durchaus mag - und trotzdem, wenn sie mir 
ihre Erfahrungen schildern, leise mit dem Kopf schüttle. Das hat nichts 
mit Linux zu tun, manche Menschen sind halt einfach anders. Ich auch.

von warumNurImmer (Gast)


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herbert schrieb:
> Es wird optisch anders sein als Windows ,aber bestimmt auch so intuitiv
> und zuverlässig.

nicht NUR optisch!

herbert schrieb:
> Liegt das jetzt an der Qualität des Bausatzes ,oder an der reduzierten
> Vorbelastung des Nachbauers?

Versteh ich nicht. Was für einen Bausatz hast du den Nachgebaut?

von herbert (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Damit wäre alles okay. Tatsächlich lässt er sich aber drüber aus, dass
> es nicht wie Windows funktioniert, wie es seiner Meinung nach
> funktionieren sollte. Erfahrungen sind kein Problem. Borniertheit schon.

Ich kann nichts dafür, dass du in Linux verliebt bist und es dein "ein 
und alles" ist. Aber "Liebe " macht halt auch blind. Dann sieht man den 
Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Mach mal Kampfsport , Boxen ,Karate 
,Judo...mal andere Menschen begegnen..? Aber du bist eher der Typ 
"Quarantäne"

"Borniertheit"Meinst du nur weil ich meine Erfahrungen schildere die du 
nicht annehmen magst? Die ist doch eher bei dir gegeben oder nicht? 
Total "verlinuxt" ...

von Robert (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Tatsächlich lässt er sich aber drüber aus, dass
> es nicht wie Windows funktioniert, wie es seiner Meinung nach
> funktionieren sollte.

Nein. Tatsächlich gehts ganz objektiv drum welche vorhandene 
Funktionalität wie einfach und verständlich zu nutzen ist. Das ist 
nicht auf die Feststellung zu reduzieren es wäre nur anders . Jene 
Seite die genau hier mit Defiziten dasteht versucht das nun gern zu 
bestreiten, zu ignorieren, zu vernebeln- und wenn das nicht gelingt muß 
es ein DAU sein und es folgen persönliche Angriffe. Dabei sind gerade 
die Erfahrungen der DAUs die wertvollsten und entscheidensten um zu 
beurteilen, wie einfach der Zugang zur Technik gelungen ist. Dabei gehts 
nicht drum, wie einfach letztlich die Lösung eines Problems ist sondern 
wie einfach man zu dieser einfachen Lösung kommt. Bei dem einen OS 
müssen da oft kryptische Befehle auf der Kommandozeile eingegeben und 
diverse Randbedingungen (z.B. Rechtesystem) beachtet werden, beim 
anderen funktioniert es mit wenigen Mausklicks und ohne nötiges 
Zusatzwissen über Zusammenhänge im Hintergrund. Wenn die Aufgabe klar 
ist sollte man den Nutzer nur mit jenen Nachfragen belangen die konkret 
mit dieser Aufgabe zu tun haben und die unverzichtbar sind. Alles andere 
sind schlicht Defizite in der Anwender-Freundlichkeit.

von herbert (Gast)


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S. R. schrieb:
> Allerdings ist die
> Reaktion auf Nachfragen eindeutig und lässt eine der Varianten deutlich
> wahrscheinlicher erscheinen als die andere.

Deine Glaskugel taugt nichts eventuell ist ein Link für deine 
Behauptungen klarer.

von Jack V. (jackv)


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herbert schrieb:
> "Borniertheit"Meinst du nur weil ich meine Erfahrungen schildere die du
> nicht annehmen magst?

Nein. Ich meine damit, dass du Leuten, die dir sagen, dass du’s aufgrund 
deiner vorhandenen Erfahrungen mit einem anderen System möglicherweise 
falsch bedienst, und es deswegen nicht so funktioniert, wie es deiner 
Meinung nach sollte, solche Sachen andichtest:

herbert schrieb:
> dass du in Linux verliebt bist und es dein "ein
> und alles" ist. Aber "Liebe " macht halt auch blind. Dann sieht man den
> Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

Was den Rest der Sülze angeht: ich denke, ich bewege mich am Tag 
berufsbedingt bedeutend mehr, als ein durchschnittlicher User, und 
spreche aus gleichen Gründen auch mit erheblich mehr Leuten am Tag – 
aber das ist privater Kram, und hat hier nix zu suchen. Du darfst deine 
dahingehenden „Ratschläge“ gerne für dich behalten, oder auch mal auf 
dich anwenden, danke.

Aber ist auch typisch: Die Argumente gehen aus, dann wird’s halt 
persönlich … nun ja.

Robert schrieb:
> Jene
> Seite die genau hier mit Defiziten dasteht versucht das nun gern zu
> bestreiten, zu ignorieren, zu vernebeln- und wenn das nicht gelingt muß
> es ein DAU sein und es folgen persönliche Angriffe. Dabei sind gerade
> die Erfahrungen der DAUs die wertvollsten und entscheidensten um zu
> beurteilen, wie einfach der Zugang zur Technik gelungen ist.

Nicht schon wieder :( – irgendwo in den mittlerweile >3k5 Beiträgen ist 
ein Text namens „Linux ist nicht Windows“ von einem Herrn Schwarz 
verlinkt. Dort steht im Grunde drin, warum das nicht unbedingt die 
tollste Argumentation ist.

von Robert (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Dort steht im Grunde drin, warum das nicht unbedingt die
> tollste Argumentation ist.

Ist das unangenehm für Dich? Für den Linux-Freak, dessen Spezialwissen 
durch die große Konkurrenz überflüssig gemacht wird?

Nein das ist auch keine Argumentation sondern schlicht (und nur mit 
viel Aufwand) zu erreichende und erstrebende Wirklichkeit.
Software ist primär kein Selbstzweck sondern für den Menschen da.
Hier reden wir nicht von Spezialsoftware für Spezialisten sondern von 
einem Betriebssystem für möglichst viele.

von Jack V. (jackv)


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Robert schrieb:
> Ist das unangenehm für Dich? Für den Linux-Freak, dessen Spezialwissen
> durch die große Konkurrenz überflüssig gemacht wird?

Nein. Es ist einfach Stuss, der offensichtlich nur zum Ziel hat, zu 
provozieren.

Leute, wie herbert, haben kein Problem mit der Bedienung von Linux, 
weil’s so furchtbar unintuitiv wäre, sondern weil sie mit bis zu dreißig 
Jahren Windows so dermaßen konditioniert sind, dass sie sich nicht auf 
was anderes einlassen können/wollen. Sie wollen ein zweites Windows, nur 
ohne die Sachen, die sie derzeit an Windows stören – und das will Linux 
nicht. Das wurde etwa dreiundzwanzig Mal in diesem Thread erläutert, ein 
vierundzwanzigstes Mal wird dir wohl auch nicht helfen, diesen Punkt 
zu verstehen.

Im Übrigen: warum hast du jetzt eigentlich ’nen anderen Nick?

von W.S. (Gast)


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c.m. schrieb:
> Keine Ahnung wie das unter Windows funktioniert, aber unter Linux sind
> auch fertig geschriebene Daten noch im Cache - so kann man sie schneller
> lesen.

Daten, die noch in einem Cache stehen, sind eben NICHT FERTIG 
GESCHRIEBEN.
Dein Verständnis für Linux scheint auch nicht grad das Beste zu sein.

Und wie man dein zweifelhaftes Unterfangen, deinen USB-Stick zu 
ermorden, bei Windows umsetzt? Antwort: garnicht, einfach bleiben 
lassen. Selbiges gilt auch für Linux und alle anderen OS.

Was hast du davon, deinen Stick so sinnlos zu ruinieren? Der nächste aus 
derselben Schachtel zeigt garantiert ein ganz anderes Verhalten. Das 
liegt daran, daß man die verbauten Flash-IC's schon seit Jahren nicht 
fehlerfrei mehr fertigen kann. Also werden einige Blockfehler ab 
Fertigung einfach toleriert, diese Blöcke als fehlerhaft markiert und 
von der Benutzung ausgeschlossen. Es kommen ja im Laufe des 
Produktlebens noch weitere dazu. Und um das alles so gut es geht zu 
handhaben, gibt es mittlerweile einiges an Software für den µC, der den 
Flash verwaltet - zumeist von den jeweiligen Herstellern.

W.S.

von Jack V. (jackv)


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W.S. schrieb:
> Daten, die noch in einem Cache stehen, sind eben NICHT FERTIG
> GESCHRIEBEN.

Ähm … du kannst ihm gerne einen anderen Namen geben, aber die Daten sind 
dennoch erstmal sowohl im RAM, als auch auf dem Datenträger.

von W.S. (Gast)


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🐧 DPA 🐧 schrieb:
> Useradd ist lowlevel, und legt einfach einen user an. adduser ist
> high level, ist per /etc/adduser.conf konfigurierbar, und...

Jaja, und wer soll sich das alles merken? Natürlich: die 
Administratoren. als PC-Benutzer hat man ganz anderes Zeugs um die Ohren 
und muß sich ganz anderes merken als  adduser versus useradd, oder 
startx oder war's xstart und so weiter.

Das ist hier alles nur Administartoren-Gedöns, auf einem 
benutzerfreundlichen System hat man ne Systemsteuerung zum Verwalten der 
User (so man überhaupt selbige braucht).

Ständiges Linuxer-Gejammer.
Schreibt doch mal was wirklich interessantes hier!
Man denkt, es müßte doch irgendwann mal etwas Wesentliches kommen und 
liest weiter - aber wieder mal eine Seite Fehlanzeige.

W.S.

von Jack V. (jackv)


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W.S. schrieb:
> als PC-Benutzer hat man ganz anderes Zeugs um die Ohren
> und muß sich ganz anderes merken als  adduser versus useradd, oder
> startx oder war's xstart und so weiter.

Als PC-Benutzer kannst du heute eines der grafischen Frontends für den 
Job des Hinzufügens des Users nehmen – obwohl ich mich schon frage, 
warum du als PC-Benutzer einen weiteren Useraccount benötigst.

Du kannst auch einen Displaymanager nehmen, um dich direkt grafisch 
einzuloggen – dann brauchst du dir auch nur noch die richtigen 
Buchstabenfolgen zweier (statt dreier – was zugegebenermaßen eine 
extreme Herausforderung, und von einem normalen User nicht zu verlangen 
wäre) Strings merken: des Usernamens und des Passworts. Den ersten 
kannst du, je nach Displaymanager, gar als Default anzeigen lassen 
(vorausgesetzt, du wechselst nicht bei jedem Einloggen zwischen den von 
dir mit dem grafischen Frontend von oben erstellten Usern)

W.S. schrieb:
> Schreibt doch mal was wirklich interessantes hier!
> Man denkt, es müßte doch irgendwann mal etwas Wesentliches kommen und

Gib doch mal was Wesentliches vor. Man denkt sich, da kommt noch was, 
und dann ist’s doch wieder nur leere Provokation, irgendwelches 
Fabulieren über die Eigenschaften anderer Leute, die man nicht mal 
kennt, oder das Anführen längst ausdiskutierter Sachverhalte.

: Bearbeitet durch User
von Sheeva P. (sheevaplug)


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Zeno schrieb:
> Habe ich bisher nie darauf geachte, allerdings ist ja tar ein Urgestein
> und da würde ich mal davon ausgehen das es das kann. ACL und SELinux
> sagen mir jetzt nichts - erklärs einfach mal.

ACLs sind quasi "erweiterte Zugriffsrechte", die über die normale ugo 
(User, Group, Others)-Zugriffsrechte hinausgehen. So kann ich einem 
Benutzer gezielten Zugriff auf eine Datei geben, wenn die normalen 
UNIX-ugo-Rechte das verhindern würden. ACLs sind ein POSIX-Standard 
(IIRC 1003.1e) und werden unter Linux von den Dateisystemen ext2, ext3, 
ext4, JFS, XFS, Btrfs und ReiserFS unterstützt und können mit den 
Befehlen getfacl(1) gelesen und mit setfacl(1) gesetzt werden. Grob 
geschätzt, brauchen die meisten Anwender so etwas nicht, aber in manchen 
Situationen lassen sich damit sehr fein granulierte Zugriffsrechte 
einstellen.

Security Enhanced Linux (SE-Linux) ist eine entwickelte Erweiterung für 
Linux-Kernels und verschiedener Systemprogramme, die Architekturen der 
Role Based und der Mandatory Access Control in den Kernel einbaut. Damit 
könnendie Zugriffsrechte von Benutzern mit Policies deutlich flexibler 
und feingranulierbarer gesteuert werden, als es nur mit der klassischen 
DAC (Discretionary Access Control) unter UNIXoiden möglich war. Dabei 
arbeiten SE-Linux und das DAC-Modell parallel zueinander: damit ein 
Benutzer Zugriff auf Systemobjekte wie Dateien, Verzeichnisse, Sockets 
etc. erhalten kann, muß dies sowohl durch das DAC-System der klassischen 
UNIX-Rechte, als auch von SE-Linux erlaubt werden, so daß kann man auch 
die Rechte privilegierter Benutzer wie root wirksam einschränken kann.

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Access_Control_List
[2] https://en.wikipedia.org/wiki/Security-Enhanced_Linux

von (prx) A. K. (prx)


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W.S. schrieb:
> Daten, die noch in einem Cache stehen, sind eben NICHT FERTIG
> GESCHRIEBEN.

Geschriebene Daten werden nicht zwangsläufig aus einem Cache gelöscht.

von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> So kann ich einem
> Benutzer gezielten Zugriff auf eine Datei geben, wenn die normalen
> UNIX-ugo-Rechte das verhindern würden.

Man kann damit auch zusätzliche Gruppen berechtigen.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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W.S. schrieb:
> Du versuchst also, alles auf einen Zeitvorsprung von DOS und Windows
> zurückzuführen?

Ja, und genau so ist es ja auch.

> Das ist ziemlicher Unsinn. Linux IST abgeschriebenes Unix und der
> Grund dafür waren (sind?) die Lizenzprobleme seit AT&T.

Das wiederum ist völliger Unsinn. Linux hat sich schon früh am 
POSIX-Standard orientiert, und dieser wurde von verschiedenen 
UNIX-Systemen beeinflußt. Aber die UNIX-Hersteller damals waren auch 
allesamt Hardware-Hersteller und wollten ihre ziemlich teure Hardware 
verkaufen und haben deswegen nicht den Massenmarkt der Personal Computer 
fokussiert. Und auch Apple konnte sich, obwohl sie damals die deutlich 
überlegene, aber eben auch teurere Hardware hatten, nur in den Bereichen 
durchsetzen, wo sich diese teurere Hardware (wie etwa SCSI) auch gelohnt 
hat, also dort, wo Menschen größere Datenmengen verarbeiten mußten: im 
Grafikdesign und bei Musikern, beispielsweise.

Aus Kostengründen haben sich damals auch nicht die weitaus besseren 
Windows-Systeme aus der NT-Linie durchgesetzt, sondern nur die mäßig 
stabile Variante, die auf DOS basierte: Win3.x und später Win95. NT war 
für damalige Verhältnisse schon ganz gut, aber Microsoft wollte den neu 
entstehenden Markt mit aller Macht erobern und hat -- das war clever -- 
erkannt, daß dieser Kampf über die Geldbörsen gewonnen wurde. Und 
deswegen gab es damals auch diese Microsoft-Anwendungsprogramme, die 
sich je nach Land alle mit demselben Lizenzschlüssel installieren 
ließen, in Deutschland war das  "040-1111111". Deswegen wurde ein 
gewisser William H. Gates III. damals auch mit den Worten zitiert, es 
sei ihm ganz egal, wieviel Software in China raubkopiert würde, 
Hauptsache, es sei Software von Microsoft.

Technisch gesehen war Microsoft nie besonders gut. DOS war von IBM und 
CPM geklaut, Basic ebenfalls, grafische Benutzeroberflächen von Xerox, 
und so geht das ja auch bis heute. Aber Microsoft war strategisch sehr 
gut: als der Markt der Personal Computer zu einem Massenmarkt wurde, 
haben sie tatsächlich eine für die damalige Zeit recht hübsche 
Benutzeroberfläche geschaffen, nämlich Windows95, es auf den billigsten 
verfügbaren Maschinen -- nämlich den IBM-kompatiblen, die vornehmlich 
deswegen so billig waren, weil IBM den Markt verpennt und sein Design 
lizenzfrei veröffentlich hat -- ans Laufen gebracht und sie mit allen 
mehr oder weniger legalen Tricks in den Markt gedrückt hat. Gleichzeitig 
hat Microsoft sich darum gekümmert, die Entwickler mit billigen bis 
kostenlosen Entwicklungsumgebungen anzufüttern, ebenfalls eine 
strategisch extrem geniale Idee.

Innovativ, oder auch nur technisch gut, war Microsoft nie. Aber man muß 
ihnen aus heutiger Sicht zugestehen, daß sie businessseitig vor allen 
anderen den richtigen Riecher hatten und es meisterhaft verstanden 
haben, diesen Vorteil auszunutzen -- wenn auch zum Teil mit 
Geschäftspraktiken, die man mit viel gutem Willen vielleicht noch als 
halbseiden bezeichnen könnte und die zum Teil illegal, 
wettbewerbswidrig, und vor allem meist zum Nachteil ihrer Kunden waren. 
Und im Desktopbereich, wo die meisten Menschen einen Computer eben nur 
als (nicht selten lästiges) Werkzeug sehen, können sie diesen damals 
erlangten Wettbewerbsvorteil bis heute verteidigen. Überall sonst, 
überall wo technisch versierte Leute sitzen, hat Microsoft heute de 
facto komplett verloren: die Smartphones, Tablets, Server, 
Embedded-Geräte, you name it.

Ein Beispiel für eine Strategie, um die damals erlangte 
Marktführerschaft auf dem Desktop zu verteidigen, ist zum Beispiel die 
Einsperrung der Kundendaten in MS' un- bis schlecht dokumentierte, 
proprietäre Formate. Denn natürlich gibt es gute Gründe dafür, warum 
Star-, Open- und Libreoffice immer noch Probleme damit haben, Dateien 
von MS-Office korrekt zu lesen und zu konvertieren, genau wie Microsoft 
Office es nicht schafft, saubere ODF-Dateien zu erzeugen. Und das, 
obwohl Microsoft damals nach der Rekordstrafe der EU eine 
"Dokumentation" ihrer Dateiformate veröffentlicht und sogar gemeinsam 
mit den SuSE-Entwicklern an Im- und Exportern gearbeitet hat.

Sogar im jüngsten Markt, dem Cloud-Computing, ist es holprig für 
Microsoft, laufen doch zwei Drittel der Systeme in Microsofts eigener 
Azure-Cloud unter Linux. Und genau deswegen gab es erst die Power$hell 
und gibt es jetzt auch diese neue Charme-Offensive mit WSL und WSL2, 
Docker-Unterstützung, und die "Microsoft loves Linux"-Initiative. (Wie 
gesagt, ich traue dem Braten erst, wenn sie ihre erfolgreichsten 
Goldeselchen wie MS-Office und Co. auf Linux portieren -- mit dem MS SQL 
Server haben sie ja schon angefangen...).

> Unix als solches ist ja weitaus älter - und es wurde als administriertes
> Mehrbenutzersystem konzipiert. Das ist eigentlich der Basis-Fakt in der
> Orientierung dieses OS und damit auch dieser ganzen Diskussion.

Es wurde -- dem POSIX-Standards entsprechend -- als Mehrbenutzersystem 
konzipiert, sehr richtig, und das ist ein Teil der Basis-Fakten dieser 
Diskussion. Aber das ist nicht der Punkt, und wenn Deine Intelligenz, 
Klug- und Weisheit nur näherungsweise an Deinen Stolz auf Dein 
Schimpfwörter-, Provokations- und Beleidigungsrepertoire heranreichten, 
dann wüßtest Du das natürlich selbst.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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W.S. schrieb:
> Dies habe ich noch deutlich nach 2000 und mehr als 5 Jahren
> Windows95/98/2K/XP mir von Linuxer vorwerfen lassen müssen, die
> "Klickibunti" riefen und die Kommandozeile lobten.

Oh, Verzeihung, das hatte ich eben versehentlich gelöscht, wollte aber 
noch kurz darauf eingehen.

Schau, in den Händen eines Könners ist eine gute Kommandozeile ein 
extrem mächtiges und leistungsfähiges Werkzeug, mit dem sich viele 
Aufgaben wesentlich schneller und effizienter lösen lassen als mit einer 
GUI. Das Mächtige an einer Kommandozeile ist nämlich, daß sie nicht ein 
einzelner Monolith ist, der nur kann, was die Entwickler vorgesehen 
haben, sondern eine Kommandozeile besteht aus einer Vielzahl von kleinen 
Werkzeugen, die sich unendlich kombinieren lassen.

Deswegen haben viele Hersteller mittlerweile erkannt, wie nützlich so 
etwas ist -- allen voran Microsoft selbst, die lange Zeit dorthin 
wollten, wo Apple damals war: nämlich gar keine Kommandozeile mehr 
anzubieten, was einer der Gründe dafür war, die DOS-Box von 
Start->Programme in Start->Programme->Zubehör zu verlagern. Aber dann 
hatte plötzlich dieses Linux Erfolg in einem Markt, an dem Microsoft 
durchaus noch interessiert war, nämlich dem Serverbereich. Und wie das 
eben so ist, wenn Microsoft von der Realität eingeholt wird, haben sie 
die Power$hell erfunden -- natürlich eng ans eigene .NjET-Framework 
gebunden und mit einer so eigenwilligen Syntax, daß sie keinesfalls 
kompatibel zu den UNIX-Shells war.

Immerhin, die Konzentration auf .NjET hatte einen klaren Vorteil, so 
ehrlich muß man sein: statt, wie die UNIX-Shells, die Text-Ausgabe eines 
Befehls an die Eingabe des nächsten Befehls weiterzugeben, hat Microsoft 
sich die Hin- und Herwandlung in Text verkniffen und gibt stattdessen 
direkt die Objekte weiter. Gute Idee, die aber auch nicht davon ablenken 
kann, daß die Art der Weitergabe natürlich von UNIX abgeschaut worden 
ist.

Aber auch andere Hersteller haben gemerkt, wie nützlich eine 
Kommandozeile ist, und entsprechende Möglichkeiten in ihre Software 
eingebaut. Zum Beispiel Autodesk, die eine Python-Kommandozeile in 
AutoCAD und Maya eingebaut haben. Oder Adobe, die eine eigene 
Skriptsprache entwickelt haben. Neben Python erfreut sich übrigens auch 
Lua großer Beliebtheit -- Kunststück, beide Sprachen wurden explizit 
auch mit dem Ziel entwickelt, als Embedded Language genutzt zu werden.

Vor also dem Hintergrund, daß so viele kluge Menschen offensichtlich 
erkannt haben, wie sinnvoll und effizient eine Skript- und 
Kommandozeilenschnittstelle ist, stünde Dir etwas mehr Zurückhaltung 
sicherlich gut zu Gesicht. Du möchtest Dich doch nicht mit aller Gewalt 
zum größten Clown dieses Threads aufschwingen, oder? Ich meine, da 
liegen die Hürden zwar noch, aber allzu weit bist Du davon nicht mehr 
entfernt. ;-)

von Sheeva P. (sheevaplug)


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herbert schrieb:
> Ich habe in all den vielen Jahre mein System nicht ein einziges mal
> selber zerschossen.
> Freilich, wenn ich in den Anfangszeiten mit Internet neu ausetzen musste
> , dann hatte ich mir eine Schädling eingefangen. War aber daran selber
> Schuld weil ich mit meinem Admin Account im Netz war.

Also doch selbst zerschossen.

> Dann habe ich aber
> dazu gelernt.und die AV- Software gewechselt und zusätzlich eine
> Firewall unter w2k (das erste bessere windows) eingerichtet und
> natürlich auch einen eingeschränkte Nutzer.

Die ersten besseren Windows-Systeme waren NT 3.51 und NT4...

> Aber heuer noch werde ich ein W7 neu aufsetzen.

Früher hat man Fleisch gerne liegen lassen, bis es einen grünlichen 
Schimmer bekam, das machte das Fleisch schön mürbe und sorgte für eine 
eigene Geschmacksnote. Daher kennen wir bis heute das Wort "Hautgout". 
;-)

von Zeno (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Könntest du ein Programm verlinken (gerne auch für Windows), das dieses
> kann? Ich hab da durchaus gesucht, und zwar einige gefunden, die
> vorgaben, das zu machen – es aber nicht gemacht haben. Das hat mich
> damals, zu CD-Zeiten, sehr umgetrieben – damit hätte man den
> Abspielschutz (euphemistisch als „Kopierschutz“ bezeichet) nämlich
> ignorieren können.

Nö kann ich nicht und will ich nicht. Warum sollte ich auch das Umgehen 
eines Kopierschutzes unterstützen? Es hat schon seinen Grund warum 
manche Scheiben mit einem Kopierschutz versehen sind.
Es gibt mit Sicherheit Bereiche, so was ähnliches wie der Bootsektor 
einer Festplatte, auf der CD wo hinterlegt ist um was für eine Art von 
CD/DVD es sich handelt und ich denke mal das auch in diesem Bereich die 
Information hinterlegt ist ob das Ding kopiergeschützt ist oder nicht. 
Die Brennersoftware wird bevor sie mit der Arbeit bieginnt genau diesen 
Bereich auslesen. Für den Fall das dort vermerkt ist, das diese CD nicht 
kopiert werden darf, wird sie einfach ihren Dienst einstellen. 
Anderfalls wird sie beginnen die CD Bit für Bit zu kopieren. Sie muß 
dazu nicht wissen was es für eine CD ist. Das ist wie dd, das liest ja 
auch blockweise aus der Eingabedatei und schreibt die gelesenen Daten in 
die Ausgabe der Datei. Den genauen Aufbau des Datenträgers muß dd hierzu 
nicht kennen.
Anders sieht es beim Rippen aus. Da muß die Software den Typ der CD/DVD 
schon kennen, um einzelnen Tracks erkennen zu können, um diese in eine 
passende Datei zu schreiben.
Ebenso verhält es sich im umgekehrten Fall, da muß die Software halöt 
wissen wie man aus Audiodateien eine Audio CD macht.

Hätteste eigenlich auch selbst drauf kommen können und Dir diese am 
Thema vorbeigehende Frage ersparen können.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Jack V. schrieb:
> Zeno schrieb:
>> Der Punkt ist einfach, das wenn ein spezielles Format benutzt wird, man
>> immer etwas braucht was mit diesem Format umgehen kann. [...]
>
> [...] Backup [...]

Jack, Zeno, bitte seid doch so lieb und verlegt Eure Backup-Diskussion 
in einen eigenen Thread. Zum Einen fürchte ich, daß sie zum Thema dieses 
Threads nichts beiträgt, zum anderen kommen mir dabei Erinnerungen hoch, 
bei denen ich zwischen Lachen und Weinen hin- und her oszilliere, so daß 
ich nicht nur Schmerzen in Bauch- und Gesichtsmuskulatur, sondern auch 
tränende Augen habe... ;-)

von Egon D. (egon_d)


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W.S. schrieb:

> 🐧 DPA 🐧 schrieb:
>> Useradd ist lowlevel, und legt einfach einen user an.
>> adduser ist high level, ist per /etc/adduser.conf
>> konfigurierbar, und...
>
> Jaja, und wer soll sich das alles merken? Natürlich:
> die Administratoren.

Genau das war ja mein Zielpunkt: Die Trennlinie läuft
nicht zwischen Leuten, die bereit sind, ihren PC zu
administrieren, und denen, die dazu nicht bereit sind --
die Trennlienie läuft zwischen den Leuten, die REGEL-
MÄSSIG Rechner administrieren, und denen, die das nur
gelegentlich tun. Ich gehöre halt zu letzteren.

Ironischerweise VERSCHÄRFT die Zuverlässigkeit von Linux
das Problem.
Es gab da vor Jahrzehnten im UseNet mal die legendäre
Geschichte mit dem abhandengekommenen Mail-Server: Die
Kiste lief ohne Beanstandung -- aber keiner wusste mehr,
WELCHER Rechner das ist, also wo die Kiste physisch
steht...


> als PC-Benutzer hat man ganz anderes Zeugs um die
> Ohren und muß sich ganz anderes merken als adduser
> versus useradd, oder startx oder war's xstart und
> so weiter.

Das ist nicht ganz dasselbe. "startx" tippe ich jeden
Tag einmal, das vergesse ich nicht so schnell -- aber
wie oft muss ich neue Nutzer anlegen?


> Das ist hier alles nur Administartoren-Gedöns, auf
> einem benutzerfreundlichen System hat man ne
> Systemsteuerung zum Verwalten der User (so man
> überhaupt selbige braucht).

Die gibt es mit Sicherheit auch unter Linux -- ABER:
Gnome hat seine eigene, KDE hat seine eigene -- und der
fvwm-User guckt in die Röhre.

Meine Kritik gilt überhaupt nicht der Vielfalt an sich --
sie zielt auf die mangelnde Interoperabilität und auf
unzureichende Mindeststandards.


> Ständiges Linuxer-Gejammer.
> Schreibt doch mal was wirklich interessantes hier!
> Man denkt, es müßte doch irgendwann mal etwas Wesentliches
> kommen und liest weiter - aber wieder mal eine Seite
> Fehlanzeige.

Da stimme ich Dir sogar zu -- aber das liegt auch ein wenig
an der ... sagen wir... mangelnden Treffergenauigkeit unserer
Opponenten. :)

von Zeno (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> zum anderen kommen mir dabei Erinnerungen hoch,
> bei denen ich zwischen Lachen und Weinen hin- und her oszilliere, so daß
> ich nicht nur Schmerzen in Bauch- und Gesichtsmuskulatur, sondern auch
> tränende Augen habe

Ist doch Dein Problem - überlies es einfach wenn's Schmerzen bereitet.
Einiges was Du so schreibst bereitet anderen mit Sicherheit auch 
Schmerzen, auch wenn diese anderer Natur sind.

Im übrigen habe ich nicht mit dem Backupthema angefangen das waren ganz 
andere Leute.

von Zeno (Gast)


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@Sheeva
Du bist nicht auf dem Laufenden. Der von Dir zitierte Backuppost liegt 
nun mittlerweile 3 Tage zurück ist also schon lange abgehakt.

von Zeno (Gast)


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Egon D. schrieb:
> Meine Kritik gilt überhaupt nicht der Vielfalt an sich --
> sie zielt auf die mangelnde Interoperabilität und auf
> unzureichende Mindeststandards.

Aber das ist doch genau das was die meisten Windowsuser an Linux 
bemängeln. Und das ist auch genau das was viele die evtl. auf Linux 
umsteigen würden abschreckt.
Es wäre durchaus möglich trotz Vielfalt grundlegende Konzepte und 
Standards einzuhalten. Es gibt aber zu viel Wildwuchs und keiner achtet 
darauf das Standards eingehalten werden, es gibt noch nicht mal jemanden 
der Standards definiert an denen man sich orientieren könnte.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Uwe D. schrieb:
> A. K. schrieb:
>> In Windows gibt es einen Mechanismus, über den das Snapshot-Verfahren
>> des Systems solchen DBMS diese Intention mitteilen kann. Das DBMS kann
>> dann temporär point-in-time consistency herstellen.
>
> Dafür verwendet der geneigte Nutzer die geeignete Software. Und das
> passiert beim Otto-Normalverbraucher eher nicht, dass da eine 500GB
> große SQL-DB produktiv werkelt...

Wieviele normale Benutzer betreiben Datenbanken in dieser Größe? Zumal 
man bei allen mir bekannten "klassischen" SQL-Datenbanken (PostgreSQL, 
Oracle DB, MS SQL Server und DB2) schon ein bisschen Ahnung haben muß 
(und keine popelige Office-Büchse ausm Aldi haben sollte), um eine 
Datenbank dieser Größe mit halbwegs akzeptabler Performanz zu betreiben 
-- ich persönlich würde dafür so etwas auch eher eine geclusterte 
Variante wie Postgres-XL oder vielleicht eine NoSQL-DB wie MongoDB, 
InfluxDB, Prometheus oder Elasticsearch empfehlen -- jedenfalls ein 
System, das Sharding und Replikation kann.

von Roland F. (rhf)


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Hallo,
S. R. schrieb:
> Unter Linux geht das wahrscheinlich auch so wie unter Windows.
> Betonung auf "wahrscheinlich".
> Wenn man es halbwegs richtig macht.

Schön, wie macht man es denn jetzt richtig?

Konkret: was muss Herbert in welcher Reihenfolge tun, um das was er bis 
jetzt (eurer nach Meinung) falsch macht, richtig zu machen.

rhf

von Sheeva P. (sheevaplug)


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A. K. schrieb:
> Uwe D. schrieb:
>> Schnappschüsse sind DAS Mittel für 24x7 oder auch das Backup in der
>> Mittagspause, ohne runterfahren des Systems.
>
> Was man auf geeigneten Systemen auch alle 15 Minuten machen kann. Aber
> das ist derzeit noch nichts für Tante Erna, weil der Unterbau nicht
> wirklich reif ist. In FreeNAS gehts schon eine Weile, da hat man ZFS zur
> Verfügung. Bei Linux auf dem Desktop käme nur BTRFS in Frage, und da
> gibts wohl keine Distro, die das schlüsselfertig anbietet.

Unter Linux bieten auch XFS dateisystem- und LVM blockdevice-basierte 
Snapshots. Allerdings scheinen nach dem, was ich bisher gesehen habe, 
die einzigen, die das richtig machen, die BTRFS-Entwickler zu sein.

von michael_ (Gast)


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herbert schrieb:
> Jack V. schrieb:
>> Obwohl nämlich dein Windows dir da hübsche *.wav anzeigt,
>> die man da auch mit der Maus wegziehen kann, liegen da keine Files auf
>> der CD, und es gibt nicht mal ein Dateisystem. Das Programm, mit dem
>> du’s letztlich gemacht hast, hat also im Hintergrund die CD gerippt, und
>> eine neue Audio-CD draus gebaut.
>
> Klingt interessant aber halte ich für extrem unwarscheinlich. Wenn ich
> eine Musik..CD clone,dann wird zuerst ein 1:1 iso Abbild temporär
> geschrieben welches dann gebrannt wird. Irgendwas konvertiert wird da
> eigentlich nicht. Das wäre auch nicht "geclont".

Stefan ⛄ F. schrieb:
> ISO ist dazu das falsche Format. Es gibt keine Audio CD's als ISO Image.
> Richtig wäre dazu ein BIN/CUE Image.

Quatsch!
Ich mach das auch, auch von Video-DVD.
Inzwischen hat Zeno weiteres erklärt.

Zeno schrieb:
> Jack V. schrieb:
>> herbert schrieb:
>>> Klingt interessant aber halte ich für extrem unwarscheinlich. Wenn ich
>>> eine Musik..CD clone,dann wird zuerst ein 1:1 iso Abbild temporär
>>> geschrieben welches dann gebrannt wird.
>>
>> … und das ist falsch – es gibt kein Dateisystem auf der Scheibe, und
>> ISO9660 ist ein Dateisystem.
>
> Da hat Herbert mal "ausnahmweise" recht. Da wird einfach ein Abbild der
> CD erstellt, also einfach ein Image welches bei Bit0 beginnt und beim
> letzten Bit aufhört. Diese Image wird dann halt 1:1 auf die Scheibe
> übertragen.
> Das Abbild wird kein ISO sein, das ist aber an dieser Stelle irrelevant.
> Das Brennprogramm muß

Jack V. schrieb:
> Leute, wie herbert, haben kein Problem mit der Bedienung von Linux,
> weil’s so furchtbar unintuitiv wäre, sondern weil sie mit bis zu dreißig
> Jahren Windows so dermaßen konditioniert sind, dass sie sich nicht auf
> was anderes einlassen können/wollen. Sie wollen ein zweites Windows, nur
> ohne die Sachen, die sie derzeit an Windows stören – und das will Linux
> nicht.

Warum nicht?
Systemübergreifende gleiche Funktionen.
Die Zwischenablage z.Bsp. Die hat Linux erst später integrirt und bei 
manchen Programmen hapert es da noch.

von Roland F. (rhf)


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Hallo,
Sheeva P. schrieb:
> Technisch gesehen war Microsoft nie besonders gut.

Da ist sicherlich was dran, aber...

> DOS war von IBM ... geklaut

...das stimmt nicht:

https://de.wikipedia.org/wiki/Disk_Operating_System

Zitat:
"MS-DOS und PC DOS wurden ursprünglich als QDOS/86-DOS 1980 von Tim 
Paterson von Seattle Computer Products als CP/M-80-Klon für 
Intel-8086-Prozessoren/x86-Computer (IBM-PC-kompatible Computer) 
entwickelt, weil die Vorstellung von CP/M-86 für 8086-Prozessoren durch 
Digital Research auf sich warten ließ."
und
"Später wurde 86-DOS von Microsoft gekauft, an IBM lizenziert und von 
beiden Firmen gemeinsam als MS-DOS bzw. PC DOS weiterentwickelt."

> ...Basic ebenfalls...

auch das stimmt nicht:

https://de.wikipedia.org/wiki/Altair_BASIC

Zitat:
"1975 entwickelte der Student Bill Gates zusammen mit Paul Allen auf 
einem Emulator für den Prozessor Intel 8080, der auf einem 
Mainframe-Computer der Washington State University lief, den 
BASIC-Interpreter Altair BASIC für den Computer Altair 8800 der Firma 
Micro Instrumentation Telemetry Systems."
und
"Aus Altair BASIC entstand das erste Microsoft-Produkt Microsoft BASIC, 
das in mehreren Varianten für verschiedene Heimcomputer angeboten und 
weiterentwickelt wurde."

> ...grafische Benutzeroberflächen von Xerox..

Wie alle anderen Hersteller von grafischen Benutzeroberflächen auch, 
einschließlich aller grafischen Linux-Benutzeroberflächen.

> Innovativ, oder auch nur technisch gut, war Microsoft nie.

Mag sein, aber man kann auch in Schönheit sterben, wie man ja an der von 
dir in anderen Beiträgen hoch gelobten Firma Sun Microsystems sehen 
kann.
Und bei aller Kritik an Microsoft sollte man vielleicht auch bedenken, 
das die extreme Verbreitung von Microsoft-Produkte zu einem gigantischen 
Markt an günstiger und extrem leistungsfähiger Hardware geführt hat, von 
dem auch die Linux-Welt in nicht geringem Masse profitiert hat und immer 
noch profitiert. Das wäre mit Sicherheit nicht der Fall wenn sich immer 
die technisch schönste oder beste Technik durchgesetzt hätte.

rhf

von Egon D. (egon_d)


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Zeno schrieb:

> Egon D. schrieb:
>> Meine Kritik gilt überhaupt nicht der Vielfalt an sich --
>> sie zielt auf die mangelnde Interoperabilität und auf
>> unzureichende Mindeststandards.
>
> Aber das ist doch genau das was die meisten Windowsuser
> an Linux bemängeln.

Nun ja, ich kann nur lesen, was sie SCHREIBEN, nicht das,
was sie MEINEN.

Und GESCHRIEBEN wird z.B. sinngemäß "Viel zuviel Auswahl
bei allem!"
Was soll man mit dieser Kritik anfangen?
Vielfalt (=Abwesenheit von Einheitlichkeit) ist kein fataler
FEHLER von Linux -- das ist Prinzip!

Geschrieben wurde auch: "Eingeschränkte Rechte für normale
Nutzer behindern dauernd die Arbeit!"
Also... tut mir leid... MEINE Arbeit behindern sie nicht.
In meinem /home kann ich sowieso machen, was ich will,
und für meine Alltagsarbeit habe ich außerhalb von /home
nix zu suchen. Ende der Diskussion.

Geschrieben wurde weiter: "Niemand braucht auf einem
PERSÖNLICHEN Computer mehr als einen Account!"
Stimmt einfach nicht. Ich habe MINDESTENS einen
root-Account, einen normalen Nutzeraccount und einen
Gast-Zugang auf jeder Kiste. Kann ja sein, man will
mal eben schnell einem Kumpel oder Kollegen einen
Internet-Zugang zur Verfügung stellen -- der muss ja
nicht gleich Zugriff auf alle meine Pr0nos haben... :)


> Und das ist auch genau das was viele die evtl. auf
> Linux umsteigen würden abschreckt.

Mag wohl sein, ja.


> Es wäre durchaus möglich trotz Vielfalt grundlegende
> Konzepte und Standards einzuhalten.

Rein technisch -- ja.


> Es gibt aber zu viel Wildwuchs und keiner achtet
> darauf das Standards eingehalten werden, es gibt
> noch nicht mal jemanden der Standards definiert an
> denen man sich orientieren könnte.

Richtig -- aber das ist zunächst mal ganz wertfrei
eine Folge der relativ großen Unabhängigkeit, die die
FOSS-Leute haben. Diese große Unabhängigkeit hat auf
der einen Seite die sehr erwünschte Folge, dass die
Drohung größerer "Mitbewerber", ihnen den Geldhahn
abzudrehen, i.d.R. nichts fruchtet -- FOSS-Leute sind
nur abgeschwächt den Marktgesetzen unterworfen.

Genau dieselbe große Unabhängigkeit ist es aber auch,
die zu dem Wildwuchs führt. Das ist erstmal kein Fehler
oder Versagen -- das ist einfach so.
Nebenbei: Ein gewisses Maß an Wildwuchs ist sehr wichtig
und notwendig -- er erhöht die Stabilität des Ökosystems.

von GPL-Nazi (Gast)


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Robert schrieb:
> Nein. Tatsächlich gehts ganz objektiv drum welche vorhandene
> Funktionalität wie einfach und verständlich zu nutzen ist.

Was nutzt mir ein System welches etwas einfach und verständlich umsetzt 
aber dafür in bestimmten Situationen versagt, weil die Aufgabe mehr 
Komplexität erfordert.

Irgendwie erinnert mich das an Pegida und die Covidioten die permanent 
fordern das sich die Komplexität der Welt an ihre Hirnleistung 
anzupassen hat und nicht umgekehrt.

von ACDC (Gast)


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Egon D. schrieb:
> Kann ja sein, man will
> mal eben schnell einem Kumpel oder Kollegen einen
> Internet-Zugang zur Verfügung stellen -- der muss ja
> nicht gleich Zugriff auf alle meine Pr0nos haben... :)

Also sind es schon 2 Nerds.
Der Erste, der 3 Accounts hat.
Der Zweite, der sofort anfängt nach geheimen Material auf einem fremden 
Computer zu suchen, obwohl er nur ins Internet sollte.

von GPL-Nazi (Gast)


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Robert schrieb:
> Ist das unangenehm für Dich? Für den Linux-Freak, dessen Spezialwissen
> durch die große Konkurrenz überflüssig gemacht wird

Hast du es schon mal mit AD-Leuten zu tun gehabt die ihre Dreiecke an 
die Tafel malen als würde es morgen keine Dreiecke mehr geben?

Das ist nicht minder spooky als dieser Unix-Kram.

Allerdings bin ich ganz froh das man unter Unix nicht für jeden 
Kleinkram gleich ein Ressourcen-AD braucht.

von GPL-Nazi (Gast)


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Egon D. schrieb:
> Es gab da vor Jahrzehnten im UseNet mal die legendäre
> Geschichte mit dem abhandengekommenen Mail-Server: Die
> Kiste lief ohne Beanstandung -- aber keiner wusste mehr,
> WELCHER Rechner das ist, also wo die Kiste physisch
> steht...

War das nicht der Novellserver der eingemauert wurde?

von GPL-Nazi (Gast)


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A. K. schrieb:
> In Windows gibt es einen Mechanismus, über den das Snapshot-Verfahren
> des Systems solchen DBMS diese Intention mitteilen kann. Das DBMS kann
> dann temporär point-in-time consistency herstellen

Das ist Aufgabe der Datenbank, wenn die die DB auf mehreren Platten 
liegt stellt man das atomare Verhalten besser über die DB her weil das 
OS nicht zwingend weiß auf welchen Platten die DB liegt.

Und Blocklayer-Snapshots funktionieren nur in eine Richtung performant.

von Jack V. (jackv)


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Zeno schrieb:
> Nö kann ich nicht und will ich nicht. Warum sollte ich auch das Umgehen
> eines Kopierschutzes unterstützen? Es hat schon seinen Grund warum
> manche Scheiben mit einem Kopierschutz versehen sind.

Schreib doch lieber gar nichts, als so eine lahme Ausrede!

Es ging hier nicht um irgendwelche Kopierschutzmaßnahmen, sondern 
darum, dass sich eine Audio-CD nach meinem Kenntnisstand nicht sinnvoll 
auf diese Weise auslesen lässt (etwa, weil jeder auch nur temporäre 
Lesefehler mitkopiert würde, weil die Fehlerkorrektur nicht zum Tragen 
käme – dazu müssten die Fehlerkorrekturdaten nämlich ausgewertet und 
eingerechnet werden, was zur Folge hätte, dass das Ergebnis kein exaktes 
Abbild des Gelesenen mehr wäre). Um Kopierschutz wäre es mir vielleicht 
vor zwanzig Jahren gegangen – aber heute nutzt kaum noch jemand CDs, so 
dass der Punkt quasi irrelevant ist.

Du behauptest nun, es gäbe Programme, die trotz der Probleme damit 
trotzdem Bit für Bit auslesen und in ein Image schreiben würden, kannst 
aber auf Nachfrage hin keines benennen, und behauptest unter Angabe des 
oben zitierten Stusses, dass du das ja gar nicht wollen würdest. Sorry 
– aber: wirklich? Ist’s dir so unangenehm, dass ein Progamm die 
tatsächlichen Vorgänge vor dem User versteckt, um die User im  Einklang 
mit der vom OS vorgegebenen „User Experience“ nicht mit Realität zu 
verunsichern?

Es gibt Gründe, warum es Programme wie cdparanoia gibt, die auf Wunsch 
erheblich lange an einem Track der CD rumrödeln, um eine möglichst 
exakte Kopie der Audiodaten (i.e. nicht des Bitmusters des Tracks auf 
der Quell-CD) zu erhalten. Und die Gründe sind sicher nicht, den User 
mit lustigen Statuszeichen zu unterhalten.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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GPL-Nazi schrieb:
> A. K. schrieb:
>> In Windows gibt es einen Mechanismus, über den das Snapshot-Verfahren
>> des Systems solchen DBMS diese Intention mitteilen kann. Das DBMS kann
>> dann temporär point-in-time consistency herstellen
>
> Das ist Aufgabe der Datenbank, wenn die die DB auf mehreren Platten
> liegt stellt man das atomare Verhalten besser über die DB her weil das
> OS nicht zwingend weiß auf welchen Platten die DB liegt.

Genau so läuft es ja auch. Das DBMS klinkt sich in den 
Snapshot-Mechanismus von Windows ein.

> Und Blocklayer-Snapshots funktionieren nur in eine Richtung performant.

Kannst das bitte etwas ausführlicher ausdrücken?

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6422611 wurde vom Autor gelöscht.
von herbert (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Also doch selbst zerschossen.
Also doch selbst zerschossen.

Falsch , es wurde zerschossen.

Sheeva P. schrieb:
> Die ersten besseren Windows-Systeme waren NT 3.51 und NT4...

w2k war ein NT mit Multimedia Komponenten. Für Desktop und die Masse.

Sheeva P. schrieb:
> Früher hat man Fleisch gerne liegen lassen, bis es einen grünlichen
> Schimmer bekam, das machte das Fleisch schön mürbe und sorgte für eine
> eigene Geschmacksnote. Daher kennen wir bis heute das Wort "Hautgout".
> ;-)

Lieber gut abgehangenes ,als zähes Frischfleisch wo du beim kauen mehr 
Energie aufwenden musst als damit zugeführt wird .Nennt man negative 
Energiebilanz.

von korax (Gast)


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herbert schrieb:
> w2k war ein NT mit Multimedia Komponenten. Für Desktop und die Masse.

Nop.
WinXP war ein W2k mit Multimedia für die Masse.

W2k war die nächste Evolution von NT4.

von S. R. (svenska)


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Robert schrieb:
> Ist das unangenehm für Dich? Für den Linux-Freak, dessen Spezialwissen
> durch die große Konkurrenz überflüssig gemacht wird?

Nun, Linux besitzt in allen Bereichen außerhalb des Desktops eine 
überragende Marktmacht. Die "große Konkurrenz" ist da weit und breit 
nicht in Sicht. Dein Argument ist ... ein bisschen invertiert.

Aber hey, Microsoft bietet Exchange jetzt als Abo-Modell an.
Den Exchange, den ein ehemaliger Arbeitgeber von mir nach der 
Neuanschaffung hinter die alten Unix-Kisten montiert hat, damit er 
nicht wegen des Spamaufkommens ständig umfällt.
Qualitätssoftware, u no?

von herbert (Gast)


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korax schrieb:
> WinXP war ein W2k mit Multimedia für die Masse.

Du hast Recht,

Windows 2000, kurz W2K oder Win 2k (von Kilo: „2k“ = 2000), ist ein 
Betriebssystem von Microsoft. Es ist eine Weiterentwicklung von Windows 
NT 4.0 und der Vorgänger von Windows XP. Die interne Bezeichnung bei 
Microsoft lautet Windows NT 5.0.

von Joachim D. (Firma: JDCC) (scheppertreiber)


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von Toby P. (Gast)


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GPL-Nazi schrieb:
> War das nicht der Novellserver der eingemauert wurde?

Das hatte ich tatsächlich mal. Kunde hatte eine Abseite zumauern lassen 
in der das Ding stand. Zum Jahrtausendwechsel wollten wir Patches 
einspielen. Die waren eigentlich unnötig aber der Kunde hatte zu viel 
Mainstream Medien konsumiert (das war schon damals "misleading") und 
bestand darauf.

War schon Spannend wie das Netzwerkkabel in einer Wand verschwand und es 
keine andere Seite gab. Dann wurde die Wand halt aufgebrochen und das 
Ding versetzt.

Aber Netware war so ziemlich das stabilste mit dem ich je gearbeitet 
habe.

von udok (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Schau, in den Händen eines Könners ist eine gute Kommandozeile ein
> extrem mächtiges und leistungsfähiges Werkzeug, mit dem sich viele
> Aufgaben wesentlich schneller und effizienter lösen lassen als mit einer
> GUI. Das Mächtige an einer Kommandozeile ist nämlich, daß sie nicht ein
> einzelner Monolith ist, der nur kann, was die Entwickler vorgesehen
> haben, sondern eine Kommandozeile besteht aus einer Vielzahl von kleinen
> Werkzeugen, die sich unendlich kombinieren lassen.

Die Kommandozeile ist was für Entwickler, nicht für Anwender.

Sie ist dann wichtig, wenn sich die Entwickler keine Gedanken
über die Arbeitsabläufe der Anwender gemacht haben.
Die Kommandozeile macht dann das wett, was bei der Entwicklung
gesparrt wurde.

Sie zeugt von fehlender Planung und von Ignoranz gegenüber den
Bedürfnissen und Arbeitsabläufen von Anwendern.

Ich habe auch noch nie ein Shell Skript gesehen, dass länger als eine
Seite ist, und sich dann nicht ein ein Write-Only Dokument verwandelt.
Das kann keiner mehr ohne extensiven Geldeinsatz warten.

Wie man es richtig macht, zeigt Apple und Android.

von udok (Gast)


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Die Kommandozeile passt natürlich gut in unsere Zeit,
bei der der Anwender praktisch Alpha-Tester der Software
geworden ist. Unreife und fehlerhafte Produkte kann
man so verkaufen, indem man den Anwender "ins Boot" holt.

von udok (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Jack, Zeno, bitte seid doch so lieb und verlegt Eure Backup-Diskussion
> in einen eigenen Thread. Zum Einen fürchte ich, daß sie zum Thema dieses
> Threads nichts beiträgt, zum anderen kommen mir dabei Erinnerungen hoch,
> bei denen ich zwischen Lachen und Weinen hin- und her oszilliere, so daß
> ich nicht nur Schmerzen in Bauch- und Gesichtsmuskulatur, sondern auch
> tränende Augen habe... ;-)

Und du, lieber Sheeva P. sei so lieb, und konzentriere dich mal auf
das ursprüngliche Thema, bevor du hier in deiner grossväterlich Art 
andere
bevormundest...

von udok (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Technisch gesehen war Microsoft nie besonders gut. DOS war von IBM und
> CPM geklaut, Basic ebenfalls, grafische Benutzeroberflächen von Xerox,
> und so geht das ja auch bis heute. Aber Microsoft war strategisch sehr
> gut: als der Markt der Personal Computer zu einem Massenmarkt wurde,
> haben sie tatsächlich eine für die damalige Zeit recht hübsche
> Benutzeroberfläche geschaffen, nämlich Windows95, es auf den billigsten
> verfügbaren Maschinen -- nämlich den IBM-kompatiblen, die vornehmlich
> deswegen so billig waren, weil IBM den Markt verpennt und sein Design
> lizenzfrei veröffentlich hat -- ans Laufen gebracht und sie mit allen
> mehr oder weniger legalen Tricks in den Markt gedrückt hat. Gleichzeitig
> hat Microsoft sich darum gekümmert, die Entwickler mit billigen bis
> kostenlosen Entwicklungsumgebungen anzufüttern, ebenfalls eine
> strategisch extrem geniale Idee.

Ich lese solche Aussagen seitdem es MS gibt immerwieder.
Normalerweise kommt sowas von abgehobenen Leuten, die weit
weg sitzen, und keine Ahnung haben.
Es redet sich leicht im nachhinein.
Aber wenn man die Hardware und den Wissensstand von damals hat,
dan schaut die Sache etwas anders aus.
MS hatte auch nie den Anspruch das "schönste" und "beste" BS aller
Zeiten zu bauen, sie wollten ein Produkt mit dem man einige konkrete
Aufgaben gut lösen kann.  Das ist ihnen meiner Meinung nach
auch gut gelungen.  Und das ist auch der Grund für ihre Marktdominanz,
und nicht die "schlimmen Geschäftspraktiken".
Open Source Software hat noch viel schlimmere Geschäftspraktiken.
Sie ruiniert Firmen und ganze Geschäftszweige indem sie ihre
Mitarbeiter gar nicht bezahlt, und ihre Produkte mit Dumpingpreisen
verschenkt...

von udok (Gast)


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S. R. schrieb:
> Aber hey, Microsoft bietet Exchange jetzt als Abo-Modell an.
> Den Exchange, den ein ehemaliger Arbeitgeber von mir nach der
> Neuanschaffung hinter die alten Unix-Kisten montiert hat, damit er
> nicht wegen des Spamaufkommens ständig umfällt.
> Qualitätssoftware, u no?

Was erwartest du?  Realität ist doch, dass heute kein Schwein
mehr für Software und Entwicklung zahlen will.
Ergebnis ist schlechte Software, die im Alpha Zustand ausgeliefert wird,
und endlose Abo und Werbe Modelle mit Zusatzkaufoptionen, damit
die SW Hersteller irgendwie ihre Entwicklungskosten reinbekommmen.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Toby P. schrieb:
> Aber Netware war so ziemlich das stabilste mit dem ich je gearbeitet
> habe.

Solaris ist auch extrem stabil gewesen. Wir hatten Server, die 5 Jahre 
lang ohne Reboot durch liefen.

von udok (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Leute, wie herbert, haben kein Problem mit der Bedienung von Linux,
> weil’s so furchtbar unintuitiv wäre, sondern weil sie mit bis zu dreißig
> Jahren Windows so dermaßen konditioniert sind, dass sie sich nicht auf
> was anderes einlassen können/wollen. Sie wollen ein zweites Windows, nur
> ohne die Sachen, die sie derzeit an Windows stören – und das will Linux
> nicht.

Das behauptest du.  Meiner Meinung nach wollen Leute wie herbert
einfache eine CD kopieren.

Und was Linux will?  Keine Ahnung.
Aber da das die Linux Nerd nicht interessiert, bestimmen immer mehr
die grossen Firmen wohin die Richtung geht.
Und Linux geht klar in Richtung Anwenderfreundlichkeit und 
Datenspionage.
In einem Ausmass, das Windows vor Neid erblasst :-)

von Zeno (Gast)


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Jack V. schrieb:
> etwa, weil jeder auch nur temporäre
> Lesefehler mitkopiert würde, weil die Fehlerkorrektur nicht zum Tragen
> käme – dazu müssten die Fehlerkorrekturdaten nämlich ausgewertet und
> eingerechnet werden, was zur Folge hätte, dass das Ergebnis kein exaktes
> Abbild des Gelesenen mehr wäre)

Achja? Wie funktioniert dann wohl dd? Das seigt nämlich bei Lesefehlern, 
aus obwohl es keine Ahnung von dem eingelegten Medium hat. Da wird 
einfach nur geprüft ob der Lesevorgang an sich funktioniert hat. Wenn 
nein wird abgebochen. Ob die gelesenen Daten selbst Fehler enthalten 
kann dd nicht prüfen - wie auch.
Bei dem Brennprogramm ist es genau so. Bei Duplizieren einer Scheibe 
kann lediglich geprüft werden ob das was geschrieben wurde auch das ist 
was gelesen wurde - mehr nicht. Wenn die kopierten Daten selbst 
fehlerhaft sind dann ist das so, also wenn der Geiger auf der Orginal CD 
sich vergeigt hat dann ist der Fehler auch auf der Kopie.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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udok schrieb:
> Die Kommandozeile
> zeugt von fehlender Planung und von Ignoranz gegenüber den
> Bedürfnissen und Arbeitsabläufen von Anwendern.

Ich vertrete eher die Meinung, dass man nicht für jeden selten Vorgang 
eine spezielle GUI benötigt. Wenn man jeden Scheiß durch GUIs abdecken 
würde, wären die Betriebssysteme nochmal um ein vielfaches größer und 
aufwändiger in der Entwicklung.

Außerdem kann man eine Reihe Befehle viel bequemer und sicherer aus 
einer Anleitung kopieren, anstatt ellenlange Bedienvorgänge mit der Maus 
in Prosa zu beschreiben. Zudem sind solche Befehle in der Regel länger 
aktuell und richtig, als grafische Oberflächen. Bestes Beispiel ist die 
Systemsteuerung von Windows. Die Dialoge sind ja sogar schon innerhalb 
der Windows 10 Ausgaben mehrfach umgestaltet worden.

Oder denke an den anderen Thread, wo jemand eine ganze HDD 1:1 kopieren 
wollte. Unter Linux tippst du einen Einzeiler (beginnend mit dd) ein. 
Wer eine GUI verwenden will, hat die Qual der Wahl (ganz extrem unter 
Windows) und muss erstmal herausfinden, welches der vielen Programme 
überhaupt das gewünschte Resultat produziert.

von Cyblord -. (cyblord)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Oder denke an den anderen Thread, wo jemand eine ganze HDD 1:1 kopieren
> wollte. Unter Linux tippst du einen Einzeiler (beginnend mit dd) ein.
> Wer eine GUI verwenden will, hat die Qual der Wahl (ganz extrem unter
> Windows) und muss erstmal herausfinden, welches der vielen Programme
> überhaupt das gewünschte Resultat produziert.

dd ist auch nur ein Linux Programm und man muss es kennen und wissen 
dass es das gewünschte Resultat produziert.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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udok schrieb:
> Und Linux geht klar in Richtung ... Datenspionage.
> In einem Ausmass, das Windows vor Neid erblasst

Kannst du diese Aussage mit nachvollziehbaren Informationen begründen?

von udok (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Ein Beispiel für eine Strategie, um die damals erlangte
> Marktführerschaft auf dem Desktop zu verteidigen, ist zum Beispiel die
> Einsperrung der Kundendaten in MS' un- bis schlecht dokumentierte,
> proprietäre Formate. Denn natürlich gibt es gute Gründe dafür, warum
> Star-, Open- und Libreoffice immer noch Probleme damit haben, Dateien
> von MS-Office korrekt zu lesen und zu konvertieren, genau wie Microsoft
> Office es nicht schafft, saubere ODF-Dateien zu erzeugen. Und das,
> obwohl Microsoft damals nach der Rekordstrafe der EU eine
> "Dokumentation" ihrer Dateiformate veröffentlicht und sogar gemeinsam
> mit den SuSE-Entwicklern an Im- und Exportern gearbeitet hat.

Open Source dokumentiert die Formate oft gar nicht.
Das steht doch alles im Source Code drinnen...

Und die Gründe, warum Libreoffice Probleme mit MS-Office hat sind
die fehlenden Manpower, all die langweiligen Details des ODF Formats
umzusetzen und auch zu testen.

MS-Office ist deutlich moderner, und unterstützt Features,
die Libreoffice nicht kann.
Blöderweise zerschiesst Libreoffice lieber die MS-Dokumente,
anstatt einfach zu sagen, dass sie sich mit dem Feature xyz
nicht auskennen.
Das erweckt dann falsche Erwartungen beim Anwender, und in Folge Frust.
Das ist mir die letzten 2 Wochen bei einem mässig komplexen Dokument
öfters passiert.
Mit Libreoffice und auch mit dem kommerziellen Softmaker aus Nürnberg.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Cyblord -. schrieb:
> dd ist auch nur ein Linux Programm und man muss es kennen und wissen
> dass es das gewünschte Resultat produziert.

Wenn ich für jeden denkbaren Befehl eine GUI baue, dann habe ich am Ende 
so viel GUI, dass man da auch nichts mehr wieder findet, es sei denn, 
man kennt es bereits.

Aus Entwicklersicht gibt es noch einen weiteren Grund für Kommandozeile: 
Da versaut einem kein UI-Designer die Usability mit seinen schicken 
Vorgaben. man kann sich auf das Wesentliche konzentrieren.

Ich will damit nicht sagen, das GUIs Sinnlos sind. Ich würde nur niemals 
versuchen, die Kommandozeile komplett durch GUIs zu ersetzen.

von udok (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> udok schrieb:
>> Und Linux geht klar in Richtung ... Datenspionage.
>> In einem Ausmass, das Windows vor Neid erblasst
>
> Kannst du diese Aussage mit nachvollziehbaren Informationen begründen?

Android?

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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udok schrieb:
> MS-Office ist deutlich moderner, und unterstützt Features,
> die Libreoffice nicht kann.
> Blöderweise zerschiesst Libreoffice lieber die MS-Dokumente,
> anstatt einfach zu sagen, dass sie sich mit dem Feature xyz
> nicht auskennen.

Tausche MS-Office <-> Libreoffice, und die Sätze bleiben immer noch 
richtig.

von Zeno (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Es gibt Gründe, warum es Programme wie cdparanoia gibt, die auf Wunsch
> erheblich lange an einem Track der CD rumrödeln, um eine möglichst
> exakte Kopie der Audiodaten (i.e. nicht des Bitmusters des Tracks auf
> der Quell-CD) zu erhalten. Und die Gründe sind sicher nicht, den User
> mit lustigen Statuszeichen zu unterhalten.

Eine exakte Kopie ist eine 1:1 Kopie - da muß nichts schön gerechnet 
werden.

cdparanoia ist übrigens ein Ripper und was ein solcher macht hatte ich 
ja erklärt. Lies noch mal nach. Ein Ripper muß auf der CD rödeln um die 
Tracks auseinander zu fummeln. Dieses Programm macht eben keine 1:1 
Kopie.

Jack V. schrieb:
> Du behauptest nun, es gäbe Programme, die trotz der Probleme damit
> trotzdem Bit für Bit auslesen und in ein Image schreiben würden, kannst
> aber auf Nachfrage hin keines benennen,
Nur weil Du das Image nicht körperlich auf der Platte hast, heißt das 
doch nicht das keines existiert. Er muß ja sogar die Daten zum 
zwischenspeichern in ein Image schreiben, da die meisten PC's nur ein 
Laufwerk haben.  Selbst bei 2 Laufwerken wird ein Puffer benutzt um den 
Datenstrom beim Shreiben nicht abreißen zu lassen. In dem Puffer steht 
quasi auch nur ein Image der gelesenen Daten.

von udok (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Wenn ich für jeden denkbaren Befehl eine GUI baue, dann habe ich am Ende
> so viel GUI, dass man da auch nichts mehr wieder findet, es sei denn,
> man kennt es bereits.
>
> Aus Entwicklersicht gibt es noch einen weiteren Grund für Kommandozeile:
> Da versaut einem kein UI-Designer die Usability mit seinen schicken
> Vorgaben. man kann sich auf das Wesentliche konzentrieren.
>
> Ich will damit nicht sagen, das GUIs Sinnlos sind. Ich würde nur niemals
> versuchen, die Kommandozeile komplett durch GUIs zu ersetzen.

Eine gute GUI schaut aber anders aus.
Es ist leicht eine schlechte GUI zu bauen.
Linux ist voll mit solchen Beispielen, die entstehen,
wenn Kommandozeilenfreaks glauben eine GUI programmieren zu müssen.
Das gut ohne GUI auskommen kann beweisen Android und Apple.
Es spricht natürlich nichts dagegen auch eine Kommandozeile anzubieten.

von udok (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> udok schrieb:
>> MS-Office ist deutlich moderner, und unterstützt Features,
>> die Libreoffice nicht kann.
>> Blöderweise zerschiesst Libreoffice lieber die MS-Dokumente,
>> anstatt einfach zu sagen, dass sie sich mit dem Feature xyz
>> nicht auskennen.
>
> Tausche MS-Office <-> Libreoffice, und die Sätze bleiben immer noch
> richtig.

Das ist nicht meine Erfahrung.

von Cyblord -. (cyblord)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ich will damit nicht sagen, das GUIs Sinnlos sind. Ich würde nur niemals
> versuchen, die Kommandozeile komplett durch GUIs zu ersetzen.

Der Trick besteht einfach darin dass ein normaler User keine 
Kommandozeile braucht. Das hat Linux noch nicht hinbekommen.

In den 80ern war das in der Tat eine revolutionäre Idee. Einen Computer 
ohne kryptische Befehle zu bedienen schien absurd. Ähnlich der 
Argumentation wie das heute die Linuxer machen.

Xerox sah das ähnlich. Die GUI war halt nur eine Spielerei. Nichts für 
ernsthaftes Arbeiten.

MS und Apple sahen das anders. Und Android hat diesen Weg auch mit 
Erfolg beschritten.
Nur die Linuxer hängen halt noch in dieser 80er Denke fest. Die GUI ist 
optional, nett, aber nicht nötig. Die echte(tm) Arbeit macht man in der 
Kommandozeile.

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Cyblord -. schrieb:
> Der Trick besteht einfach darin dass ein normaler User keine
> Kommandozeile braucht. Das hat Linux noch nicht hinbekommen.

Ok, da stimme ich zu.

Ich bin kein normaler User. Ich bin sicher, eine Kommandozeile zu 
brauchen. Auch unter Windows. Auf meinem Smartphone kann ich aber gut 
drauf verzichten, denn das benutze ich einfach nur so wie es ist.

von udok (Gast)


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Zeno schrieb:
>> Du behauptest nun, es gäbe Programme, die trotz der Probleme damit
>> trotzdem Bit für Bit auslesen und in ein Image schreiben würden, kannst
>> aber auf Nachfrage hin keines benennen,
> Nur weil Du das Image nicht körperlich auf der Platte hast, heißt das
> doch nicht das keines existiert. Er muß ja sogar die Daten zum
> zwischenspeichern in ein Image schreiben, da die meisten PC's nur ein
> Laufwerk haben.  Selbst bei 2 Laufwerken wird ein Puffer benutzt um den
> Datenstrom beim Shreiben nicht abreißen zu lassen. In dem Puffer steht
> quasi auch nur ein Image der gelesenen Daten.

Unter Windows gab es Nero, das ohne zwischenspeichern die Daten
von einem CD-Leselaufwerk auf einen CD-Brenner kopierte.
Das Image war da einfach der Bitstrom, der vom Cd-Leselaufwerk
ausgelesen wurde, so wie es auch ein CD-Player macht.
Was ist daran so schwer zu verstehen?

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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> Nur die Linuxer hängen halt noch in dieser 80er Denke fest.

Weil Linux ein Betriebssystem für Entwickler ist (ich habe vergessen, wo 
ich das gelesen habe).

Android zähle ich mal nicht dazu, das ist nicht das normale Linux, 
dass mit der obigen Aussage gemeint ist.

von Cyblord -. (cyblord)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ich bin kein normaler User. Ich bin sicher, eine Kommandozeile zu
> brauchen. Auch unter Windows.

Wen interessierts? Es geht hier um Normaluser. Diese ständige ICH ICH 
ICH nervt. ICH kann auch Linux, ICH kann auch Kommandozeile. Trotzdem 
weiß ICH dass ein Normaluser damit nicht klar kommt.
Also fokussiere dich mal aufs Thema.

> Auf meinem Smartphone kann ich aber gut
> drauf verzichten, denn das benutze ich einfach nur so wie es ist.

Für den Normaluser gibt es keinen Unterschied zwischen Smartphone und 
PC. Darum sind Hybride (vom Tablet bis zum Convertible) so erfolgreich. 
Er will das gleiche Feeling überall haben.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Cyblord -. schrieb:
> Für den Normaluser gibt es keinen Unterschied zwischen Smartphone und
> PC.

Ja, da bin ich voll bei dir. Mich wundert es auch nicht, dass Linux auf 
den Desktops der Normaluser nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt. 
Und es stört mich auch nicht.

Ich mag Linux, weil es anders ist. Aber ich erwarte keinesfalls, dass 
der Rest der Welt das auch so sehen soll. Jeden das Seine.

von DAU (Gast)


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udok schrieb:
> Die Kommandozeile ist was für Entwickler, nicht für Anwender.

Nein definitiv nich. Es ist zwar heute möglich ein Linuxsystem faktisch 
komplett mit der grapfischen Benutzeroberfläche zu bedienen und 
mitterweile auch in erstaunlichem Umfang zu administrieren. Dazu muss 
man sich allerdings  auch auf die jeweilige Benutzerschnittstelle auch 
einlassen und die hängt halt von  der Distribution und dem jeweiligen 
Fenstermanager ab. Die Benutzung der Konsole kann allerdings aber auch 
eine deutliche Erleichterung darstellen. Auf meinem Netbook bevorzuge 
ich die Tastatur, wegen dem blöden Touchpad, entsprechen gut gefüllt ist 
der Tastaturspeicher und ich kann eigentlich das meiste per Pfeilteasten 
aufrufen, das ist eigentlich beinahe immer schneller als mit der Maus 
rum zukurbeln. Auf meinem (erweitertem) HTPC sieht das anders aus, auf 
dem wird aber auch bewust nicht viel administriert. Der soll nur 
zuverlässig laufen und in der Lage sein mir jederzeit Informationen oder 
Entertainment zu liefern. Da ging unter W7 noch ausreichend unter W10 
nicht mehr. Auf meinem HTPC finde ich im Tastaturspeicher hauptsächlich 
apt und grep Befehle. Apt ist halt die mit Abstand schnellste 
möglichkeit Anwendungen zu installieren bzw. zu sehen ob das benötigte 
Programm schon dabei ist (extrem oft ist es dabei). Und grep, weil es 
halt deutlich schneller sucht, als ich das kann und zugegebenerweise der 
Systemprotokollbetrachter in meiner Distri nicht viel taugt. Keine Frage 
es gibt noch reichlich Luft nach oben aber die Nutzbarkeit ist auch für 
chronische Konsolenverweigerer  schon recht gut wenn man bereit ist sich 
darauf einzulassen und nicht schon daran scheitert das es eben meist 
Systemeinstellung und nicht Systemsteuerung heißt.

von udok (Gast)


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Lieber DAU,
ich bin nach deinem zweiten Satz ausgestiegen.
Wie weit glaubt du würde der Windows Anwender kommen...
Gruss,
Udo

von udok (Gast)


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Strengt euch ein bischen an!  Wir haben es fast geschafft,
es fehlen nur mehr ca. 200 Post bis zur 4000'er Marke!

von ACDC (Gast)


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DAU schrieb:
> Da ging unter W7 noch ausreichend unter W10
> nicht mehr.

was denn bitte genau?

von DAU (Gast)


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udok schrieb:
> Wie weit glaubt du würde der Windows Anwender kommen...

Der Windows Anwender der Windows erwartet wird nicht weit kommen.
Der normale User der bereit ist sich auf Neues einzulassen wird sicher 
auch nicht ganz ohne Hilfe auskommen, das wird er unter Windows aber 
auch nicht.
Ob man sich den Rechner zerschießt mit Format... oder dd.. ist 
eigentlich egal der normale user wird beides erstmal vermeiden. Gerade 
was die Diskusion um dd angeht: da gibt es schon lange gnome-disk, Das 
is bei den meisten Disris unter "Laufwerke" zu erereichen und nicht nur 
bei Debian basierten Distris Standard. Das ist ein schönes Beispiel in 
wie weit eine graphische Oberfläche  alleine wegen der übersichtlichkeit 
Vorteile bringt.

von DAU (Gast)


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ACDC schrieb:> was denn bitte genau?


DAU schrieb:
> Der soll nur
> zuverlässig laufen und in der Lage sein mir jederzeit Informationen oder
> Entertainment zu liefern.

Uner w10 weis ich nie ob der Rechner Betriebsbereit oder gerade mit sich 
selbst beschäftigt ist. Abgesehen davon ist da der w10 Eigenbedarf an 
Resourcen bei einem LowPower System doch etwas hoch.

von DAU (Gast)


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Sorry Tipfehler: es heist  gnome-disks nicht gnome-disk.

von ACDC (Gast)


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DAU schrieb:
> Uner w10 weis ich nie ob der Rechner Betriebsbereit oder gerade mit sich
> selbst beschäftigt ist.

Was soll das heissen?

DAU schrieb:
> Abgesehen davon ist da der w10 Eigenbedarf an
> Resourcen bei einem LowPower System doch etwas hoch.

Wie alt soll es sein?
30 Jahre?

von DAU (Gast)


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ACDC schrieb:
> Wie alt soll es sein?
> 30 Jahre?

Nicht besonders alt sondern Energiesparend.

ACDC schrieb:
> DAU schrieb:
>> Uner w10 weis ich nie ob der Rechner Betriebsbereit oder gerade mit sich
>> selbst beschäftigt ist.
>
> Was soll das heissen?

Siehe oben das Thema wurde hier bereits reichlich diskutiert. Die W10 
aktualisierung ist einfach nervig. Wenn es dir gefällt - werde glücklich 
damit. Ich ziehe die Art wie Linux damit umgeht eindeutig vor.

von ACDC (Gast)


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DAU schrieb:
> Nicht besonders alt sondern Energiesparend.

Was heisst das?
i3, i9 oder Atom? oder Celeron?

von ACDC (Gast)


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DAU schrieb:
> ACDC schrieb:
>> DAU schrieb:
>>> Uner w10 weis ich nie ob der Rechner Betriebsbereit oder gerade mit sich
>>> selbst beschäftigt ist.
>>
>> Was soll das heissen?
>
> Siehe oben das Thema wurde hier bereits reichlich diskutiert. Die W10
> aktualisierung ist einfach nervig. Wenn es dir gefällt - werde glücklich
> damit. Ich ziehe die Art wie Linux damit umgeht eindeutig vor.

Ausser auf einem 12 Jahre alten Atom 1 Kern merke ich keinen Unterschied 
wenn Updates im Hintergrund laufen.

von DAU (Gast)


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ACDC schrieb:
> Was heisst das?
> i3, i9 oder Atom? oder Celeron?

Aktuell Celeron der hat aber nie ein Windows gesehen. Den Atom mußte ich 
einstampfen da W10 - 32bit mehr Platz zum aktuallisieren gebraucht hat 
als fest verbaut. Zugegeben das besch.. W10 -32 bit hat mich auch 
deutlich gegen MS aufgebracht.
Ich glaube schon das mein celeronboard anfangs auch unter w10 nett 
aussieht. Spätestens nach ein paar installierten Programmen wird der 
Unterschied dann erfahrungsgemäß aber schnell spürbar.

von Zeno (Gast)


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udok schrieb:
> Was ist daran so schwer zu verstehen?
Mir brauchst Du das nicht zu sagen. Sage das mal einem Jack, der hier 
ellenlange Diskussionen ums Brennen führt und am Ende muß man sich dann 
noch von einem Romanschreiber dumm anmachen lassen.

von Zeno (Gast)


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udok schrieb:
> das ohne zwischenspeichern die Daten

Naja ganz ohne Zwischenspeichern ging es da auch nicht. Brennprogramme 
schreiben die gelesenen Daten erst mal in einen Zwischenpuffer. Solche 
Kopiervorgänge find in aller Regel gepuffert statt.

von ACDC (Gast)


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DAU schrieb:
> ACDC schrieb:
>> Was heisst das?
>> i3, i9 oder Atom? oder Celeron?
>
> Aktuell Celeron der hat aber nie ein Windows gesehen. Den Atom mußte ich
> einstampfen da W10 - 32bit mehr Platz zum aktuallisieren gebraucht hat
> als fest verbaut. Zugegeben das besch.. W10 -32 bit hat mich auch
> deutlich gegen MS aufgebracht.
> Ich glaube schon das mein celeronboard anfangs auch unter w10 nett
> aussieht. Spätestens nach ein paar installierten Programmen wird der
> Unterschied dann erfahrungsgemäß aber schnell spürbar.

Du benutzt nur Tablets?

von Fragan (Gast)


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Zurück zum Thema: Linux wird von mir akzeptiert. Der Thread kann jetzt 
geschlossen werden.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Fragan schrieb:
> Zurück zum Thema: Linux wird von mir akzeptiert. Der Thread kann jetzt
> geschlossen werden.

Den Witz haben schon mehrere gebracht (ich war einer davon).

von ACDC (Gast)


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Fragan schrieb:
> Linux wird von mir akzeptiert.

Ja,
das ist eben das Problem.
2% Nerds.

Bitte versuche mal es mir schmackhaft zu machen.

von ACDC (Gast)


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schade das ich gerade nicht das Snipping Tool finde.
Bin gerade unter real installiertem Kubuntu unterwegs.
Gerade poppt die Meldung auf, dass ein Restart notwendig ist.

Wo ist der Unterschied zu Windows?

Was bitte ist "Okular - DjVu Documents" ?

Unter "Installed" finde ich jede Menge Zeug das mir nix sagt.

Das ist ja noch mehr nixsagendes Zeug als es bei Windows gibt.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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ACDC schrieb:
> Bitte versuche mal es mir schmackhaft zu machen.

Du bist von Anfang an in dieser Diskussion dabei. Du hast bereits alle 
Argumente gelesen und viele davon kommentiert. Erwartest du, dass jetzt 
plötzlich jemand ein goldenes Kaninchen aus dem Hut zaubert?

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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ACDC schrieb:
> Das ist ja noch mehr nixsagendes Zeug als es bei Windows gibt.

Ja nu, man muss halt wissen, wie die Programme heißen. Excel ist auch 
kein aussagekräftiger Name.

Jetzt kommt der Knüller: Wenn du im Linux Desktop nach "Excel" suchst, 
wird LibreOffice Calc gestartet. Das kann Windows nicht!

: Bearbeitet durch User
von Werner P. (werner4096)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Jetzt kommt der Knüller: Wenn du im Linux Desktop nach "Excel" suchst,
> wird LibreOffice Calc gestartet. Das kann Windows nicht!

Stimmt. Ich habe in der Windows Suche "Excel" eingegeben und es wurde 
Excel gestartet. Nicht "LibreOffice Calc".

Da ist Linux anscheinend weiter ;-)

von ACDC (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> etzt kommt der Knüller: Wenn du im Linux Desktop nach "Excel" suchst,
> wird LibreOffice Calc gestartet. ...

Nö,
hab die MinimalInstallation gewählt.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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ACDC schrieb:
> Nö, hab die MinimalInstallation gewählt.

Versuche das mal bei Windows. Geht gar nicht. Linux ist immer besser :-)

von ACDC (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ja nu, man muss halt wissen, wie die Programme heißen. Excel ist auch
> kein aussagekräftiger Name.

"BlueDevil Send File" würde ich sofort deinstallieren.

Da gibt es noch "BlueDevil Wizard".

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Der Texteditor von Mate heißt "Pluma" und der Dateimanager "Caja".

Da muss man sagen, dass die Namen "Notepad" und "Explorer" ein bisschen 
besser gewählt wurden.

von Jack V. (jackv)


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Zeno schrieb:
> Achja? Wie funktioniert dann wohl dd?

Es funktioniert jedenfalls nicht mit Audio-CDs – und zwar aus Gründen.

Vielleicht möchtest du dich einmal über den Aufbau von Audio-CDs 
informieren? Dann würdest du selbst sehen, dass du da irgendwie ’ne 
falsche Vorstellung von hast.

Alternativ könntest du nun auch so ein Programm, das ein Image einer 
Audio-CD erstellt, verlinken. Ich verspreche auch, keine Kopie einer 
kommerziellen CD damit anzufertigen, sondern eines meiner eigenen Werke 
für die Tests heranzuziehen.

Beitrag #6423333 wurde vom Autor gelöscht.
von c.m. (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Der Texteditor von Mate heißt "Pluma" und der Dateimanager "Caja".
>
> Da muss man sagen, dass die Namen "Notepad" und "Explorer" ein bisschen
> besser gewählt wurden.

Das meinst du nur weil du die Begriffe verinnerlicht hast. Kate, Geany, 
Mousepad, Firefox, Chromium und Opera sind für andere Leute genau so 
geläufig.
Ebenso wie guvcview, XSane, dstat, htop, glances...

von ACDC (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> ACDC schrieb:
>> Nö, hab die MinimalInstallation gewählt.
>
> Versuche das mal bei Windows. Geht gar nicht. Linux ist immer besser :-)

unter Win 10 gibt es höchstens WinPad.

Ab Candy Crush ist dabei ;)

von ACDC (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Da muss man sagen, dass die Namen "Notepad"

Ja,
Notepad++

von DAU (Gast)


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ACDC schrieb:
> Bitte versuche mal es mir schmackhaft zu machen.

Das wird nicht möglich sein, wer auf einem 12 Jahre alten Atom 1 Kern 
W10 zufriedenstellend laufen lassen kann ist entweder ein Computergenie 
oder ein Masochist.
Ich kann das nicht, ich bin auch kein Nerd, aber  dank Linux ziemmlich 
verwöhnt was meine Vorstelung von zufriedenstellend (Reaktionszeiten 
etc.) angeht.

Mit Tablets habe ich nichts am Hut.
Der Atom war ein Intelstick. Das gleiche Problem haben aber auch manche 
Netbook user.

von ACDC (Gast)


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DAU schrieb:
> ACDC schrieb:
>> Bitte versuche mal es mir schmackhaft zu machen.
>
> Das wird nicht möglich sein, wer auf einem 12 Jahre alten Atom 1 Kern
> W10 zufriedenstellend laufen lassen kann ist entweder ein Computergenie
> oder ein Masochist.
> Ich kann das nicht, ich bin auch kein Nerd, aber  dank Linux ziemmlich
> verwöhnt was meine Vorstelung von zufriedenstellend (Reaktionszeiten
> etc.) angeht.
>
> Mit Tablets habe ich nichts am Hut.
> Der Atom war ein Intelstick. Das gleiche Problem haben aber auch manche
> Netbook user.

welcher PC hat fest installierten Speicher alle eMMC oder sowas.

von DAU (Gast)


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ACDC schrieb:
> welcher PC hat fest installierten Speicher alle eMMC oder sowas.


> Der Atom war ein Intelstick. Das gleiche Problem haben aber auch manche
> Netbook user.

von ACDC (Gast)


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DAU schrieb:
> Das wird nicht möglich sein, wer auf einem 12 Jahre alten Atom 1 Kern
> W10 zufriedenstellend laufen lassen kann ist entweder ein Computergenie
> oder ein Masochist.

Für meine Anwendung läuft es problemlos.

DAU schrieb:
> ich bin auch kein Nerd, aber  dank Linux ziemmlich
> verwöhnt
Also ein doch ein Nerd.....

von Federleicht (Gast)


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King Windows is dead - Long live king Linux.

https://www.heise.de/news/Eric-Raymond-Windows-wird-irgendwann-durch-Linux-Unterbau-ersetzt-4916104.html

Wäre ziemlich klug von Microsoft, auf diese Art und Weise Linux 
(kostenlos) zu nutzen und an die Dummies dieser Welt zu verkaufen.

von DAU (Gast)


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ACDC schrieb:
> Also ein doch ein Nerd.....

Nein - z.B.: ich pfusche unter Windows nicht in der Registry rum und 
lasse das auch nicht von zweifelhaften CHIP, Computer-Bild oder 
sonstigen "Fachzeitungsprogrammen" erledigen.

Da ich Windows nicht mehr das Previleg erteile die neuere Hartware zu 
nutzen (die Kaufe ich mitterweile geziehlt für Linux) ergibt es sich von 
alleine das Windows im Vergleich sehr, sehr alt aussieht.

von Zeno (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Es funktioniert jedenfalls nicht mit Audio-CDs – und zwar aus Gründen.
>
> Vielleicht möchtest du dich einmal über den Aufbau von Audio-CDs
> informieren? Dann würdest du selbst sehen, dass du da irgendwie ’ne
> falsche Vorstellung von hast.
>
> Alternativ könntest du nun auch so ein Programm, das ein Image einer
> Audio-CD erstellt, verlinken. Ich verspreche auch, keine Kopie einer
> kommerziellen CD damit anzufertigen, sondern eines meiner eigenen Werke
> für die Tests heranzuziehen.

Ich habe keine Lust mit einem Blinden weiter über Farben zu diskutieren, 
der wird davon auch nicht sehend.

von ACDC (Gast)


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DAU schrieb:
> (die Kaufe ich mitterweile geziehlt für Linux)

gebrauchte Hardwardware kaufen?

von udok (Gast)


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Es wäre nicht klug von MS, und sie werden es auch nicht machen.
Linux hat keine stabiles Treiber-ABI, und sie würden damit
jegliche Kompatibilität über den Haufen werfen.
MS verdient zwar nicht mehr "viel" mit Windows, aber Win10 ist
indirekt als "Serviceplatform" noch immer wichtig.
Was kommen wird, ist eine weite Verbreitung von WSL, damit
läuft dann Linux parallel zu Windows.
Die Systeme wachsen zusammen, vielleicht kommt irgendwann auch noch
Apple IOs und Android dazu.
Dem Anwender ist es egal, ob seine App unter Win10
oder unter Linux läuft, beide wird er mit einem Klick auf das
Desktop-Icon starten.... während auf uC die Experten
noch immer streiten, überholt von der Realität.

von udok (Gast)


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von (prx) A. K. (prx)


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ACDC schrieb:
> gebrauchte Hardwardware kaufen?

Neu kann schwierig sein, wenn wirklich neu. Der AMD Ryzen 4000 ist noch 
nicht in der Kernels der üblichen Distris angekommen. Weshalb es diese 
Notebooks zwar schon mit Windows gibt, aber mit Linux statt Windows 
(z.B. Acer, Tuxedo) erst ca November. Vmtl auf Ubuntu 20.10 wartend.

: Bearbeitet durch User
von herbert (Gast)


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DAU schrieb:
> Da ich Windows nicht mehr das Previleg erteile die neuere Hartware zu
> nutzen (die Kaufe ich mitterweile geziehlt für Linux) ergibt es sich von
> alleine das Windows im Vergleich sehr, sehr alt aussieht.

Wo kaufst du denn deine Hardware? Flohmarkt oder Kleianzeigen. Ich kaufe 
meine immer neu. Windows Treiber sind immer dabei und ich kann mir 
quasie das beste für meinen Zweck aussuchen. Du musst halt immer gucken 
und nehmen mit der Priorität auf "Geht unter linux" Da bekommt man kaum 
das beste ,oder muss viel Geld hinlegen. Toll ist das nicht, Es wird 
zwar immer gesagt , Linux hat alle Treiber für alle Hardware an Bord , 
aber ich glaube , da ist auch viel Schrott dabei ,wie der für meinen 
Laserdrucker. Da spielt Not gegen Elend. Aber es ist gar nicht so 
schlecht wenn man Erfahrungen mit einem anderen OS sammeln kann.Man kann 
ein wenig mitreden, muss nicht alles glauben und das alleine ist es wert 
sich auch mal zu ärgern.

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