Forum: PC Hard- und Software Linux wird nicht wirklich akzeptiert, woran liegt das ?


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Ralph S. (jjflash)


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Glaubt man diversen Statistikseiten, dümpelt der Marktanteil von Linux 
bei etwa 2 bis 3 % vor sich !

Es gibt zwar immer wieder reiserische Meldungen wie: "Linux auf dem 
Vormarsch", aber dieser "Vormarsch" wird dann in der Folgezeit nicht 
bestätigt.

Woran liegt das?

Bekannte von mir lassen sich beraten, wenn sie der Meinung sind, ihr 
Rechner sei veraltet und mittlwerweile langsam geworden (ein Computer 
wird nicht langsamer, lediglich die Zahl der - häufig unnötigerweise - 
installierten Programme und Hintergrundprozesse nimmt unüberschaubar 
zu).

Die meisten dieser Bekannten nutzen ausschließlich E-Mail, Office, 
Internet, Foto und Videoabspielfunktionen und Musikwiedergabe.

All das kann Linux natürlich spielend leisten und das sogar auf aus 
heutiger Sicht ältester Hardware (10 Jahre und älter).

Wenn ich denen auf ihren alten Rechnern ein Linuxsystem installiere (ich 
verwende ein Slackware mit XFCE-Desktop, manchmal auch als 
Porteus-Livedistribution), dann funktionieren ihre oben genannten 
Anforderungen alle problemlos und das ganze auch noch um einiges 
schneller als auf ihren Windows 7 und Windows 8 Versionen.

Sie können damit auch (logischerweise) problemlos damit umgehen aber 
dennoch höre ich dann immer wieder: "Ich möchte aber dennoch ein neues 
Windows-System" !

Woran liegt das, dass die Akzeptanz von Linux so gering ist und obwohl 
man demonstriert hat, dass die Standardanwendungen LibreOffice, Google 
Chrome und Firefox sowie VLC-Player problemlos funktionieren?

Wieso sind Anwender beim Umgang mit Linux verunsichert und wollen 
unbedingt Geld ausgeben für ein neues System (das sie, objektiv 
betrachtet, gar nicht brauchen)?

:
von Elektrofan (Gast)


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> Linux wird nicht wirklich akzeptiert, woran liegt das ?

Die Corona-ÄPP stürzt immer ab!              ;-)

von N. A. (bigeasy)


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AVR wird nicht wirklich akzeptiert, woran liegt das?

Beitrag #6394091 wurde von einem Moderator gelöscht.
von (prx) A. K. (prx)


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=> Konformitätsdruck

von N. A. (bigeasy)


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Bleifreies Lötzinn wird nicht wirklich akzeptiert, woran liegt das?

KICAD wird nicht wirklich akzeptiert, woran liegt das?

: Bearbeitet durch User
von m2m (Gast)


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Ich bin jetzt auch schon einige Jahrzehnte im IT Umfeld unterwegs und 
die realistische Antwort ist: Ein Linux Nutzer ist selber ein Nerd oder 
kennt einen Nerd der ihm hilft. Nerds sind halt eine Randgruppe. Nerds 
verstehen auch meist nicht warum andere sie selber nicht verstehen.

mfg
bin strenggenommen auch ein Nerd

von N. A. (bigeasy)


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AMD wird nicht wirklich akzeptiert, woran liegt das?

von Ralph S. (jjflash)


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Anonym schrieb im Beitrag #6394091:
> Ich könnte auch im Dacia einkaufen fahren aber ich nehme lieber den
> Porsche.

Ich fahre im Dacia einkaufen, für "Spaß" habe ich 2 Motorräder. 
Außerdem: Autos werden auch nach Status- und emotionalen Gründen gekauft 
und sind aus Sicht der Autobesitzer nicht nur ein Gebrauchsgegenstand 
(ich hatte mir in früherehn Jahren einen BMW 3.0 CSI restauriert gehabt, 
den ich aber aus verschiedenen Gründen verkauft habe).

Spielen emotionale Gründe bei der Wahl des Betriebssystems eine Rolle 
(das ist wirklich eine Frage)?

Beitrag #6394107 wurde von einem Moderator gelöscht.
von N. A. (bigeasy)


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Stromer (BEV) werden nicht akzeptiert, woran liegt das?

von (prx) A. K. (prx)


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Das hier ist m.E. die Schlüsselfrage. Sie haben Linux, können damit 
umgehen, wollen aber doch das gruppenkonforme System:

Ralph S. schrieb:
> Sie können damit auch (logischerweise) problemlos damit umgehen aber
> dennoch höre ich dann immer wieder: "Ich möchte aber dennoch ein neues
> Windows-System" !

von Andreas B. (bitverdreher)


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Warum wurde VHS Betamax vorgezogen?

von N. A. (bigeasy)


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m2m schrieb im Beitrag #6394107:
> Anonym schrieb im Beitrag #6394091:
>> Linuxbenutzer kommen auch bei Frauen nicht an
>
> Stimmt leider ☹️

Die Lösung hast Du ja bereits mit Deinem Nickname vorweggenommen ;-p

von Bekloppter aus der Irrenanstalt (Gast)


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Linux - die neue Normalität?

von Anonym (Gast)


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Ralph S. schrieb:
> Ich fahre im Dacia einkaufen, für "Spaß" habe ich 2 Motorräder.

Wenn dir das reicht, ist das gut für dich. Ich fahre aber im Sommer 
gerne auf gekühlten Massagesitzen. Im Winter schätze ich meine 
Standheizung und wenn ich mal auf der Autobahn bin, dann freue ich mich 
über 630 PS und active sound. Für mich ist das keine Frage von "Dacia 
wird nicht wirklich anerkannt" sondern "warum sollte ich Dacia fahren 
wenn ich Porsche fahren kann"? Ich würde mit keinem Daciafahrer über 
seine persönlichen Präferenzen streiten, aber für mich ist es einfach 
nichts.

Und warum soll ich mich mit Linux rumschlagen wenn ich alles was ich 
brauche in der komfortableren Windowsumgebung haben kann? Um die 
Linuxserver kann sich der IT-Typ kümmern.

von N. A. (bigeasy)


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Andreas B. schrieb:
> Warum wurde VHS Betamax vorgezogen?

Ganz einfach. Aufgrund der Verfügbarkeit von Herrenfilmen hat sich VHS 
durchgesetzt :-)

von Dirk B. (dirkb2)


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N. A. schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> Warum wurde VHS Betamax vorgezogen?
>
> Ganz einfach. Aufgrund der Verfügbarkeit von Herrenfilmen hat sich VHS
> durchgesetzt :-)

Das ist eher ein Henne-Ei Problem.

Lag es nicht an der Lizenzpolitik von Sony?

von Tilo R. (joey5337) Benutzerseite


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m2m schrieb:
> Ich bin jetzt auch schon einige Jahrzehnte im IT Umfeld unterwegs und
> die realistische Antwort ist: Ein Linux Nutzer ist selber ein Nerd oder
> kennt einen Nerd der ihm hilft.

Nutzer müssen keine Nerds sein. Ich habe meinen Eltern Ubuntu 
installiert als Windows XP weg musste. Meine Eltern sind keine Nerds und 
gehen auf 80 zu. Die Ubuntu-Installation geht schneller als Windows zu 
installieren, weil Office und alle anderen Programme schon dabei sind. 
Support-Aufwand habe ich seit Jahren praktisch keinen, meine einzige 
Änderung an den Default-Einstellungen ist ein Automount für 
Homelaufwerke vom NAS.

Selber benutze ich übrigens Windows auf dem Desktop und Linux auf dem 
Server. Immer undogmatisch das, was mir am wenigsten Arbeit macht.

Wen kümmert es ob Linux sich durchsetzt?
Serverseitig ist das Spiel eh relativ eindeutig.

von Roland L. (Gast)


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m2m schrieb:
> Ich bin jetzt auch schon einige Jahrzehnte im IT Umfeld unterwegs und
> die realistische Antwort ist: Ein Linux Nutzer ist selber ein Nerd oder
> kennt einen Nerd der ihm hilft. Nerds sind halt eine Randgruppe. Nerds
> verstehen auch meist nicht warum andere sie selber nicht verstehen.

so ist es. Der TO hat sich die Antwort ja auch schon selbst gegeben:

Ralph S. schrieb:
> Wenn ich denen auf ihren alten Rechnern ein Linuxsystem installiere (ich
> verwende ein Slackware mit XFCE-Desktop, manchmal auch als
> Porteus-Livedistribution)

warum haben die das nicht selbst installiert?
ich kenne einige Leute die nicht viel Ahnung von Computern haben, aber 
mit Windows ohne fremde Hilfe zurechtkommen

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Ralph S. schrieb:
> Glaubt man diversen Statistikseiten, dümpelt der Marktanteil von Linux
> bei etwa 2 bis 3 % vor sich !

Diese Zahlen stimmen vielleicht dann, wenn man die Zählung auf Aldi-PCs
u.ä. beschränkt. Erweitert man das Spektrum um Smartphones, Server und
Industrierechner, sieht das Ergebnis ganz anders aus.

> Die meisten dieser Bekannten nutzen ausschließlich E-Mail, Office,
> Internet, Foto und Videoabspielfunktionen und Musikwiedergabe.
>
> ...
>
> Wenn ich denen auf ihren alten Rechnern ein Linuxsystem installiere
> ..., dann funktionieren ihre oben genannten Anforderungen alle
> problemlos ...
>
> Sie können damit auch (logischerweise) problemlos damit umgehen aber
> dennoch höre ich dann immer wieder: "Ich möchte aber dennoch ein neues
> Windows-System" !
>
> Woran liegt das, dass die Akzeptanz von Linux so gering ist ...?

Ich weiß es nicht, da bei mir persönlich die Akzeptanzverhältnisse genau
umgekehrt sind.

Aber frage doch einfach deine Bekannten. Da bekommst du die Antwort aus
erster Hand. Falls deren Abneigung gegen Linux keine rationalen, sondern
psychische Gründe hat, musst du vielleicht etwas nachbohren.

von was (Gast)


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Wenn es nur EIN Desktop Linux geben würde, sähe die Sache vielleicht 
anders aus.
Aber es gibt nunmal etliche Distributionen, mit etlichen X-Umgebungen, 
mit etlichen Paketmanagern und/oder Appstores und auch sonst für jedes 
Problem 5 verschiedene Tools und man muss selber wissen, welches grade 
das richtige ist.

Für den Nerd ist diese schon manchmal ärgerlich, für den 
Durchschnittsuser ein Deal-Breaker. Für den ist es schlimm genug, dass 
er sich einen Browser aussuchen kann.

Linux will halt alles können und das am besten auf jeder Hardware, das 
hat seinen Preis.

Das irgendwie jeder Linuxnutzer seine eigene Distribution als die einzig 
Wahre sieht, erhält die Fragmentierung nur aufrecht.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Anonym schrieb:
> Und warum soll ich mich mit Linux rumschlagen wenn ich alles was ich
> brauche in der komfortableren Windowsumgebung haben kann? Um die
> Linuxserver kann sich der IT-Typ kümmern.

Mir geht es genau umgekehrt. Mir fällt, ehrlich gesagt, wenig ein was 
ich unter Windows komfortabler habe.
Komfortabel ist wohl womit man selbst am besten zurechtkommt.
Leider muß ich mich mit Windows rumschlagen weil es in der Fa. verwendet 
wird.

Anonym schrieb im Beitrag #6394091:
> Ich könnte auch im Dacia einkaufen fahren aber ich nehme lieber den
> Porsche.
Aha, Windows mit den ständig laufenden Virenscannern ist also schneller 
als ein Linux. Interessant.

A. K. schrieb:
> => Konformitätsdruck
So sieht es aus.

OK, Ballerspiele sind auch noch ein Argument.

von cppbert (Gast)


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Im Server und Supercomputer Bereich dominiert Linux ganz klar den Markt

Und im Konsumerbereich geht es oft darum das Nerds, Computer-Bild... 
oder Erfahrene vor Leute von ihrem Betriebssystem schwärmen die mit den 
einfachsten Dingen unter Windows überfordert sind, das passt einfach 
nicht und dann ist die Enttäuschung gross wenn das angepriesene 
Superbetriebssystem doch nicht ganz so bunt ist wie Osx und auf der 
alten Hardware nicht super schnell läuft - die Zielgruppe hat da ganz 
andere Bedürfnisse, Flexibilität und viel Einfluss ist da kaum gewollt, 
auch Sicherheit und kontrolle über seine privaten Daten ist nur im 
Verkauf ein tolles Argument aber die meisten juckt das nicht und wollen 
nicht die kleinste Hürde gehen oder Einschränkung haben
Dieser Haufen Entäuschte schüren die Linux-ist-blöddie-Feuer die überall 
im Semiprofi Bereich zu finden sind

Ich nutze Windows und Linux beruflich für non Web/App Software 
Entwicklung und muss leider auch sagen das vieles nicht wirklich 
"einfach" funktioniert, aber es wird besser und besser, meine non-nerd 
Freundin will nur Linux "wegen den Viren" was den administrativen 
Aufwand schön klein hält :)

von Reinhard S. (rezz)


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Ralph S. schrieb:
> Woran liegt das?

Stimmt, lange kein Win-Linux-Thema mehr gehabt hier...

Ich aus meiner Erfahrung (Umstieg von Win7 auf Mint 19.2) sage, es liegt 
an der inkonsistenten Oberfläche/Bedienung/Software. Warum kann ich in 
der Ansicht "Liste" und "kompakt" mehrere Ordner/Dateien mit der Maus 
mittels Lasso auswählen, in der Ansicht "Liste" (also ausführlich) 
nicht? Warum schafft es ein jahrealtes OSS-Spiel, das ich die Lautstärke 
mittels den Tasten auf dem Laptop nicht mehr regeln kann? Wieso schafft 
es das gleiche Spiel, derart zu crashen, das ich hart ausschalten muss, 
bzw. wieso schafft es Linux nicht, das dann im Zaum zu halten?

> Die meisten dieser Bekannten nutzen ausschließlich E-Mail, Office,
> Internet, Foto und Videoabspielfunktionen und Musikwiedergabe.
>
> All das kann Linux natürlich spielend leisten und das sogar auf aus
> heutiger Sicht ältester Hardware (10 Jahre und älter).

Ja, mein T420 ist seit Mint auch schneller/reaktionsfreudiger. Aber das 
Linux die Weisheit und immer besser ist stimmt halt auch nicht.

> Sie können damit auch (logischerweise) problemlos damit umgehen aber
> dennoch höre ich dann immer wieder: "Ich möchte aber dennoch ein neues
> Windows-System" !

Das kenne ich nicht.

von Witzbold (Gast)


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Es ist ja viel schlimmer!

Die Akzeptanz von Linux auf dem Desktop schwindet dahin.

Benutzern werden mit "experimentellen" Oberflächen konfrontiert,
die scheinbar niemand auf wirkliche Benutzbarkeit geprüft hat.
Was ehedem noch schlank und schnell daherkam, ist mittlerweile
nur noch ein ächzender Gaul.
Kein Wunder das man das nicht will.

von Gerald K. (geku)


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Mag zwar auf PCs zutreffen. Der Erste ist immer in Vorteil!

Aber im Bereich von Smartphones

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Android_(Betriebssystem)

und Einplatinencomputer z.B. Raspberry Pi übernimmt Linux die Führung

https://www.raspberrypi.org/downloads/raspberry-pi-os/

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Witzbold schrieb:
> Was ehedem noch schlank und schnell daherkam, ist mittlerweile
> nur noch ein ächzender Gaul.

Ist das so? Die von mir genutzte Desktopumgebung hat sich gefühlt seit 
Jahrzehnten nicht sonderlich geändert, und fühlt sich auch auf 
schwächerer Hardware nicht wie ein „ächzender Gaul“ an. Und von dieser 
Sorte gibt’s noch ziemlich viele andere Lösungen.

von MaWin (Gast)


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Ralph S. schrieb:
> Woran liegt das, dass die Akzeptanz von Linux so gering ist

Weil dort alles Falsch gemacht wird, was nur falsch sein kann.

Die Linux-Desktop-Fraktion macht krampfhaft alles nach, was Microsoft 
unter Windows schlecht macht, Hauptsache optische Gimmicks, nur halb an 
der Oberfläche durchgezogen, aber under-the-hood ist eben alles grottig, 
der alte Rotz läuft an jeder Ecke raus.

Der eigentliche Unix-Kernel funktioniert noch irgendwie, ist aber auch 
nicht mehr als 1970 zwei Leute beim original-Unix implementiert hatten, 
daher als kostenloser Server, DSL-Modem oder Fernseher-Betriebssystem 
halbwegs brauchbar (einem geschenkten Gaul...)

Aber das System ist so vermurkst "100 Köche verderben den Brei" dass 
niemand mehr durchblickt, keiner die Fehler behebt, sondern jedes Jahr 
eine neue Schicht eingezogen wird, um uns vor dem Unfug von gestern 
abzuschirmen. Eben wie bei Windows, nur schlechter.

Ebenso wie bei Anwenderprogrammen, a la OpenOffice oder Firefox, die 
ziehen schon bei Kleinigkeiten den Speicher voll und laufen mitnichten 
auf alten Rechnern.

Auch der letzte open source Entwickler hat inzwischen festgestellt, dass 
seine kostenlosen Beitrage nur ihm nichts einbringen und von anderen 
gerne geklaut werden. Beiträge zu OS lohnen nur, wenn eine Lehranstalt 
oder Firma einen dafür bezahlen, was heute meist Scrum bedeutet, also 
die Arbeitsorganisation bei der nur Scheisse bei rauskommt.

Wir brauchen halt wieder Helden, wie Kernigham&Ritchie.

Android ist nämlich auch ein Haufen Scheisse, ein vermurkstes Konzept 
mit der Hauptaufgabe "wie verhindere ich dass der Benutzer Werbung 
umgeht".

von Thomas R. (Gast)


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von Rolf M. (rmagnus)


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Ralph S. schrieb:
> Glaubt man diversen Statistikseiten, dümpelt der Marktanteil von Linux
> bei etwa 2 bis 3 % vor sich !

Auf welchem Markt? Sicher nicht bei Servern, Appliances oder Handys. Ich 
vermute, du meinst nur Desktop-PCs und Laptops.

> Es gibt zwar immer wieder reiserische Meldungen wie: "Linux auf dem
> Vormarsch", aber dieser "Vormarsch" wird dann in der Folgezeit nicht
> bestätigt.
>
> Woran liegt das?

Die wesentlichen Gründe dürften sein:

- die meisten Geräte werden schon mit vorinstalliertem Betriebssystem 
ausgeliefert, und die überwiegende Zahl der Benutzer kann oder will sich 
nichts anderes installieren, sondern den Rechner "einfach nur benutzen". 
Viele wissen nicht mal, dass sie was anderes nutzen könnten, hätten aber 
auch kein Interesse daran, sich damit überhaupt zu beschäftigen

- Viele kennen Windows oder MacOS schon und haben keine Lust, sich 
umzugewöhnen im Bezug auf den Desktop selbst und die verwendete Software

- Populäre kommerzielle Software gibt es teilweise nicht für Linux

- Der "Teufelskreis", dass Menschen, die von zuhause Windows und dafür 
spezifische Software gewöhnt sind, das meist auch bei der Arbeit nutzen 
wollen und das, was sie von der Arbeit gewöhnt sind, wollen sie auch 
zuhause nutzen

> Bekannte von mir lassen sich beraten, wenn sie der Meinung sind, ihr
> Rechner sei veraltet und mittlwerweile langsam geworden (ein Computer
> wird nicht langsamer, lediglich die Zahl der - häufig unnötigerweise -
> installierten Programme und Hintergrundprozesse nimmt unüberschaubar
> zu).

Nun, neue Versionen der Software brauchen meist auch mehr CPU-Leistung 
und Speicher als alte. Aber klar, wenn man an der Software nichts 
ändert, behält der PC seine ursprüngliche Geschwindigkeit bei. Das 
müsste inzwischen eigentlich sogar Windows hinbekommen.

m2m schrieb im Beitrag #6394107:
> Anonym schrieb:
>> Linuxbenutzer kommen auch bei Frauen nicht an
>
> Stimmt leider ☹️

Das dürfte ein indirekter Zusammenhang sein.

Anonym schrieb:
> Im Winter schätze ich meine
> Standheizung und wenn ich mal auf der Autobahn bin, dann freue ich mich
> über 630 PS und active sound.

"active sound", ist das nicht dieser Fake-Motorenklang per Lautsprecher 
im Auspuff?
Ich freue mich da eher über das stille Dahingleiten mit dem 
Elektromotor. So hat halt jeder seins.

Dirk B. schrieb:
> Lag es nicht an der Lizenzpolitik von Sony?

Wäre nicht verwunderlich, denn die war schon immer ziemlich blöde.

Roland L. schrieb:
> Ralph S. schrieb:
>> Wenn ich denen auf ihren alten Rechnern ein Linuxsystem installiere (ich
>> verwende ein Slackware mit XFCE-Desktop, manchmal auch als
>> Porteus-Livedistribution)
>
> warum haben die das nicht selbst installiert?
> ich kenne einige Leute die nicht viel Ahnung von Computern haben, aber
> mit Windows ohne fremde Hilfe zurechtkommen

Ich kann mir nicht vorstellen, dass so jemand mit der Installation von 
Windows großartig besser zurecht kommt als mit der von Linux.

was schrieb:
> Wenn es nur EIN Desktop Linux geben würde, sähe die Sache vielleicht
> anders aus.
> Aber es gibt nunmal etliche Distributionen, mit etlichen X-Umgebungen,
> mit etlichen Paketmanagern und/oder Appstores und auch sonst für jedes
> Problem 5 verschiedene Tools und man muss selber wissen, welches grade
> das richtige ist.
>
> Für den Nerd ist diese schon manchmal ärgerlich, für den
> Durchschnittsuser ein Deal-Breaker. Für den ist es schlimm genug, dass
> er sich einen Browser aussuchen kann.

Der Nerd freut sich in der Regel eher über die große Auswahl und sieht 
das als großen Vorteil. Aber im Bezug auf den Durchschnittsuser hast du 
recht: Der will keine Auswahl, sondern dass ihm möglichst alles fest 
vorgegeben wird. Das ist der große Unterschied. Der Durchschnittsuser 
passt sich an das an, was das System ihm halt bietet, während der Nerd 
das System an sich anpasst.

Andreas B. schrieb:
> Anonym schrieb:
>> Und warum soll ich mich mit Linux rumschlagen wenn ich alles was ich
>> brauche in der komfortableren Windowsumgebung haben kann? Um die
>> Linuxserver kann sich der IT-Typ kümmern.
>
> Mir geht es genau umgekehrt. Mir fällt, ehrlich gesagt, wenig ein was
> ich unter Windows komfortabler habe.
> Komfortabel ist wohl womit man selbst am besten zurechtkommt.

So sehe ich das auch. Unter Linux hab ich auf dem Desktop vor allem 
nicht den einen großen Vorteil, aber viele Kleinigkeiten, die das 
Arbeiten angenehm machen und mir unter Windows schmerzlich fehlen.
Die meisten Windows-Benutzer kennen die natürlich nicht und merken 
deshalb nichts davon und können den Vorteil gar nicht erkennen.

> Leider muß ich mich mit Windows rumschlagen weil es in der Fa. verwendet
> wird.

Ich habe in der Firma zwei Rechner, einen mit Windows für den üblichen 
Office-Kram und einen mit Linux für die eigentliche Arbeit.

> OK, Ballerspiele sind auch noch ein Argument.

Gibts zum Teil auch für Linux, aber eben nur zum Teil. Mit "Proton", was 
quasi ein verkapptes Wine ist, geht sogar das eine oder andere 
Windows-VR-Spiel unter Linux.

Witzbold schrieb:
> Die Akzeptanz von Linux auf dem Desktop schwindet dahin.
>
> Benutzern werden mit "experimentellen" Oberflächen konfrontiert,
> die scheinbar niemand auf wirkliche Benutzbarkeit geprüft hat.

Komisch, genau so sehe ich die Windows-Welt. Das System selber hat 
dauernd das Interface geändert, und Programme dafür sahen früher mal 
einheitlich aus, heute hat gefühlt jedes zweite ein komplett anderes 
Look&Feel.
Früher war das unter Linux so, aber inzwischen finde ich es dort eher 
homogener als unter Windows.

von Gerald K. (geku)


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MaWin schrieb:
> sondern jedes Jahr eine neue Schicht eingezogen wird, um uns vor dem
> Unfug von gestern abzuschirmen. Eben wie bei Windows, nur schlechter.

Also ist die Zeit reif für ein neues Betriebssystem, oder?

von herbert (Gast)


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Dirk B. schrieb:
> Lag es nicht an der Lizenzpolitik von Sony?

Richtig! Betamax war von Anfang an das System der Profis. Betamax war 
Anfangs deutlich besser als VHS. Sony hat das mit ihrer Politik 
verhindert , dass sich Betamax durchsetzen konnte.

Zu Linux: Wenn man ein Problem hast stößt man zunehmend auf Antwortgeber 
die den Wald vor lauter Bäume nicht mehr sehen. Manche haben doch 
tatsächlich so etwas wie "Starallüren".Mag sein, dass das in einem 
richtigen Linuxforum anders ist. Bei Windows hilft oft schon Google bei 
der Lösung.
Mir kommt es weniger darauf an dass jemand klein klein alles weiß aber 
ständig genervt ist. Ich stehe eher auf den Typ "Lehrer", der a mal 
Geduld hat und b auch davon ausgeht dass der Fragensteller wenig weiß 
und mit einem spezial insider Gehabe wenig anfangen kann.
Windows zumindest bis W8 machte relativ wenig Probleme, sonst wäre es 
mit der Verbreitung auch nicht so gelaufen. Wer W10 nicht mag und dafür 
gibt es Gründe ,versucht halt so lange wie möglich mit w7 zurecht zu 
kommen. Linux für reinen Internet Betrieb ist noch nicht so das Problem, 
kann man nutzen wenn das unter alten Win Versionen nicht mehr geht.

von Rudolph R. (rudolph)


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Ralph S. schrieb:
> Woran liegt das?

Ein Teil der Software die ich benötige gibt es nicht für Linux und lässt 
sich auch nicht ersetzen.
Einen nicht ganz kleinen Teil gibt es direkt auch für Linux, das 
rechtfertigt aber nicht zwei Systeme zu benutzen.

Ich wünschte nur, mein Windows wäre schlanker, da laufen erheblich zu 
viele Hintergrundprozesse und Windows-Prozesse die ich überhaupt nicht 
benötige.
Beim Blick in den Task-Manager ist mir gerade aufgefallen das Skype 
lief, obwohl ich auf dem Rechner Skype noch nie benutzt habe.
Tut nicht weh, kostet keine Rechenzeit und Speicher war nicht das 
Problem, sowas ist nur völlig überflüssig.

Das wäre jetzt ein Argument für Linux.
Aber wenn man wirklich versucht die komplette Kontrolle über das System 
zu erlangen ist man da nicht nur sofort wieder auf der Kommandozeile 
unterwegs, man ist dann auch länger mit nichts anderem beschäftigt.
Die Zeiten das ich den Computer eingeschaltet habe um damit herum zu 
spielen sind vorbei, ich nutze das Ding als Werkzeug.

von was (Gast)


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Rolf M. schrieb:
> Der Nerd freut sich in der Regel eher über die große Auswahl und sieht
> das als großen Vorteil.

Also auch mir als Nerd geht es auf den Senkel, wenn ich einen halben Tag 
brauche um einen WLAN-Stick zum laufen zu kriegen, damit ich endlich 
anfangen kann zu entwickeln.

Ich weiß, jetzt kommen wieder die Besserwisser bei denen alles immer 
reibungslos klappt.

von Horst G. (horst_g532)


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MaWin schrieb:
> Weil dort alles Falsch gemacht wird, was nur falsch sein kann.

Sieh an, der vor 20 Jahren hängen Gebliebene gibt hier mal wieder seine 
geballte Inkompetenz zum Besten - Fremdscham und Cringe pur. Und 
fachlich natürlich zu knapp 100% falsch.

Jack V. schrieb:
> Ist das so? Die von mir genutzte Desktopumgebung hat sich gefühlt seit
> Jahrzehnten nicht sonderlich geändert, und fühlt sich auch auf
> schwächerer Hardware nicht wie ein „ächzender Gaul“ an.

Schön für dich. Ich hatte damals (TM) Gnome im Einsatz. Und dann kam 
Gnome 3...

Heute bin ich auch auf meinen Desktops auf Windows zurück; einfach weil 
ich zu alt zum Frickeln bin, d. h. schlicht keine Lust habe, permanent 
irgendwas basteln zu müssen, wie es zuletzt selbst bei Mint immer noch 
regelmäßig der Fall war (Nach dem Update geht plötzlich kein Sound mehr, 
Bildschirmauflösung passt nicht mehr, Locale verstellt, irgendwelche 
Treiber fehlen plötzlich...). Ein Betriessystem ist kein Selbstzweck für 
mich, zocken will ich auch regelmäßig, MS-Produkte wie Office, Project 
und andere Spezialsoftware laufen out of the box...
Anders sieht es natürlich bei meinen Servern (Webserver, NAS) und meinem 
Smartphone (Android) aus; einmal aufgesetzt laufen die ersten beiden 
seit über zehn Jahren zuverlässig mehr oder weniger permanent durch, von 
Updates und Hardwaretausch abgesehen.

von Rolf M. (rmagnus)


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was schrieb:
> Rolf M. schrieb:
>> Der Nerd freut sich in der Regel eher über die große Auswahl und sieht
>> das als großen Vorteil.
>
> Also auch mir als Nerd geht es auf den Senkel, wenn ich einen halben Tag
> brauche um einen WLAN-Stick zum laufen zu kriegen, damit ich endlich
> anfangen kann zu entwickeln.

Da geht es ja nicht um Auswahl. Mir ging es eher darum, dass es 
verschiedene Desktops gibt und für fast jede Aufgabe gleich eine ganze 
Reihe von Tools, die man dafür nutzen kann. Ich finde das gut, weil ich 
mir dann das aussuchen kann, was mir am besten passt. Der Normaluser ist 
davon eher überfordert und hat auch keine Lust, sich damit zu 
beschäftigen.

> Ich weiß, jetzt kommen wieder die Besserwisser bei denen alles immer
> reibungslos klappt.

Mein letzter WLAN-Stick hat tatsächlich out of the box funktioniert, 
aber nur unter Linux. Für Windows musste ich erst einen Treiber suchen. 
Es gibt eben nicht nur die Variante "Unter Windows geht alles einfach 
so, unter Linux nicht". Aktuell habe ich in meinem Rechner noch eine 
zugegebenermaßen angestaubte Sound Blaster Audigy. Unter Linux geht die 
ohne Probleme. Unter Windows wird sie erkannt, und alles im System macht 
auch den Eindruck, als ob die Soundkarte problemlos läuft 
(Aussteuerungsanzeigen melden was), nur kommt halt am Ende kein Ton 
raus. Hab schon alles ausprobiert - nix zu machen, die Karte bleibt 
stumm.

von Joachim B. (jar)


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N. A. schrieb:
> Ganz einfach. Aufgrund der Verfügbarkeit von Herrenfilmen hat sich VHS
> durchgesetzt :-)

in den Videotheken gab es zu wenig VCRlongplay oder später Video2000 
Kassetten.

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Horst G. schrieb:
> Ich hatte damals (TM) Gnome im Einsatz. Und dann kam
> Gnome 3.

… und ein Fork von Gnome2, den’s heute noch gibt. Mit großer Auswahl 
kommt auch die Notwendigkeit, sich mal selbst zu informieren, ja – das 
Problem hat man bei Windows zumindest bezüglich des Desktops nicht. Da 
muss man fressen, was man bekommt.

von was (Gast)


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Rolf M. schrieb:
> für fast jede Aufgabe gleich eine ganze Reihe von Tools, die man dafür
> nutzen kann. Ich finde das gut, weil ich mir dann das aussuchen kann,
> was mir am besten passt.

So wär's gedacht. Tatsächlich gibt es aber für viele Aufgaben viele 
Tools, von denen dann 80% ohne Fehlermeldung einfach nicht das tun, was 
man erwartet, eben weil man irgendeine andere Kombination von Hardware, 
Kernel, Desktop, gcc-Version oder sonstwas als der Entwickler hat.

Beispiel: Netzwerkmanager. Oh Graus.

von ganz klar (Gast)


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Also für die Behörden  Schulen  Unis hätte ich Linux vorgeschrieben. 
Warum muss der Steuerzahler Microsoft finanzieren???

von A. S. (Gast)


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Linux ist super. Man muss nur

Und auch die Hersteller von HW und SW müssten nur

So wie es prinzipiell kein Problem wäre, auch hier 110V/60 Hz zu 
etablieren, die meisten Geräte sind kompatibel mit und man müsste nur

Vor >30 Jahren war Mal irgendein Programm oder System, wo es hieß: wir 
werden inkompatibel zum Vorgänger, weil wir dadurch besser werden ...

Auf Windows läuft viel älter.und ältester DOSscheiß noch heute.

von Lotta  . (mercedes)


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Linux hat kein Excel.
Linux hat kein Powerpoint.
Linux hat kein Outlook.
Linux hat kein Winword.
Linux hat kein Internet-Explorer.

Da in den Büros 99,9% aller Soft
auf Grundlage dieser Programme läuft,
wird sich Linux auf dem Desktop nicht
durchsetzen.  Schade. :-((


mfg

von ganz klar (Gast)


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Na gut - nicht vorschreiben, sondern wählen lassen.

Zwischen Linux und BSD ;-)

von Reinhard S. (rezz)


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A. S. schrieb:
> Auf Windows läuft viel älter.und ältester DOSscheiß noch heute.

Wäre mir neu...

von m2m (Gast)


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Bei mir läuft es eh parallel. Ich habe Windows und Linux Rechner im 
Einsatz. SW Entwicklung mit GCC läuft z.B. unter Linux ohne das msys 
oder cygwin Gefrickel, und der Heimflug mit dem neuen MS Flight 
Simulator findet dann unter Windows statt. Ich nutze einfach das was für 
den jeweiligen Zweck am geeignetsten ist.

von Lotta  . (mercedes)


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ganz klar schrieb:
> Na gut - nicht vorschreiben, sondern wählen lassen.
>
> Zwischen Linux und BSD ;-)

Da stürzt dann aber der Internet-Explorer ab... :-O ;-)


mfg

von Joachim B. (jar)


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A. S. schrieb:
> Auf Windows läuft viel älter.und ältester DOSscheiß noch heute.

stimmt aber nicht!
mein ELV Programmierstick für Thermostate läuft nur unter XP und nicht 
unter win7 und nicht in der XPemu!
nicht mal die QC Lib einer ISA Karte lief unter VC
nicht mal VBAprogramme (wohlgemerkt ein Interpreter) unter office97 
laufen unter office2000 und folgende.

Erzähl mir einer was von Kompatiblität unter DOS/windows!

Eines stimmt, es läuft viel mehr viel besser unter windows als unter 
Linux.

Schon alleine ein Busterupdate lässt einiges nicht mehr funktionieren 
oder ein Debian 8 zu 9 Wechsel!

von Sebastian S. (amateur)


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Mich wundert das gar nicht.

In der Hauptsache liegt es aber an Linux bzw. deren Community.

Alle paar Jahre versuche ich mal wieder einen Einstieg. Bisher verlief 
das immer nach folgendem Schema:
Installiert - Echt, irre, toll, klasse, prima!
Nach kurzer Zeit - Eine Kleinigkeit geht nicht;-)
Dann - Rien ne va plus.

Mein letzter Versuch war ein openSUSE.
Alles palletti! Nach dem ersten Update: Nichts geht mehr.

Ich glaube aber die Hauptursache ist die Distributitis
Ein Virus der Kleinweich voll in die Arme spielt.

Ein Virus ist ja, je nach Betrachtungsweise auch etwas, das extrem viel 
Zeit erfordert.

So wird ein schon kaum noch vorstellbares Zeitvolumen, in die 
Entwicklung und den Unterhalt der vielen Distributionen gesteckt und 
nicht, wie man meinen sollte, in die den Source Code weiterzuentwickeln 
bzw. zu pflegen.
Kurzum: Toooor - dummerweise auf der eigenen Spielhälfte.

P.S. Muss mich jetzt mal aus der Diskussion ausklinken. Da es immer noch 
keine Distribution gibt, die Kühlschränke, Waschmaschinen und 
Kaffeeautomaten, in vernünftigem Umfang unterstützt, werde ich mal ein 
paar Leute suchen, die eine dazu passende Distribution zusammen stellen 
können.
Mich wundert das gar nicht.

In der Hauptsache liegt es aber an Linux bzw. deren Community.

Alle paar Jahre versuche ich mal wieder einen Einstieg. Bisher verlief 
das immer nach folgendem Schema:
Installiert - Echt, irre, toll, klasse, prima!
Nach kurzer Zeit - Eine Kleinigkeit geht nicht;-)
Dann - Rien ne va plus.

Mein letzter Versuch war ein openSUSE.
Alles palletti! Nach dem ersten Update: Nichts geht mehr.

Ich glaube aber die Hauptursache ist die Distributitis
Ein Virus der Kleinweich voll in die Arme spielt.

Ein Virus ist ja, je nach Betrachtungsweise auch etwas, das extrem viel 
Zeit erfordert.

So wird ein schon kaum noch vorstellbares Zeitvolumen, in die 
Entwicklung und den Unterhalt der vielen Distributionen gesteckt und 
nicht, wie man meinen sollte, in die den Source Code weiterzuentwickeln 
bzw. zu pflegen.
Kurzum: Toooor - dummerweise auf der eigenen Spielhälfte.

P.S. Muss mich jetzt mal aus der Diskussion ausklinken. Da es immer noch 
keine Distribution gibt, die Kühlschränke, Waschmaschinen und 
Kaffeeautomaten, in vernünftigem Umfang unterstützt, werde ich mal ein 
paar Leute suchen, die eine dazu passende Distribution zusammen stellen 
können.

von AmChiemsee (Gast)


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Ralph S. schrieb:
> Die meisten dieser Bekannten nutzen ausschließlich E-Mail, Office,
> Internet, Foto und Videoabspielfunktionen und Musikwiedergabe.

So ist es, nur dafür kann ich genau so gut MacOS verwenden, wenn ich zu 
den Microsoft Hassern gehöre.

Was Du hier aufgeführt hast, sind einfach nur Standard Anwendungen.
Wenn es darum geht, Software einzusetzen die davon abweicht, dann schaut 
es mit Linux ganz schlecht aus, wenn es was dafür gibt, dann ist es oft 
nur so Bastelware die im Professionalen Bereich nicht brauchbar ist.

So z.B. Simulationssoftware wie MultiSim oder LT Spice, hier gibt es 
keine Linux Version. Bitte jetzt nicht mit VM oder Wine daherkommen.
Nur warum sollte ein Software Hersteller Anwendungen für ein System 
entwickeln, das keiner verwendet.
So lange sich hier nichts ändert bleibt Linux bei 2 - 3% Marktanteil.

So wird sich das ganze auf zwei Systeme reduzieren. Windows und MacOS.

Aber sowas hatten wir vor paar Jahren bei den Smartphones auch.
Hier ist uns auch nur Android und iOS geblieben, und das obwohl Windows 
Mobile so manches besser konnte als die zwei verbliebenen Systeme.

von Sebastian S. (amateur)


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Sorry, habe wohl zu großzüig eingefügt! Und mein Nachfolger war zu 
schnell.

von c-hater (Gast)


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Jack V. schrieb:

> ja – das
> Problem hat man bei Windows zumindest bezüglich des Desktops nicht. Da
> muss man fressen, was man bekommt.

Nö. OpenShell (früher auch bekannt als ClassicShell) hält Windows 
benutzbar...

Ist etwa so, wie Mate Linux benutzbar hält...

von Lotta  . (mercedes)


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In den Betrieben ist es einfach so, das fast alle
Clientsoft, die Datenbanken anfixt, als "Skript"
für den IE konzipiert ist.
Der Kram ist so speziell, das er noch nicht mal auf
dem Edge-Browser läuft, der ja auch von MS ist.

Und in der Wirtschaft kann man nicht einfach mehere
Systeme nebeneinander pflegen und finanzieren.
Und da war Windows halt "Erster".

mfg

von Frank K. (kibabalu)


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Die Grundaussage des TO ist falsch!

Es laufen sehr viel mehr Rechner mit Linux als mit Windows, Linux hat 
sich also sehr wohl durchgesetzt. Nur halt nicht im Bereich ´Office 
PCs´, sondern in den Bereichen ´Embedded´, ´Server´ etc.

: Bearbeitet durch User
von Joachim B. (jar)


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Frank K. schrieb:
> Es laufen sehr viel mehr Rechner mit Linux als mit Windows

wenn du Raspberry PI mitzählst OK

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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AmChiemsee schrieb:
> Ralph S. schrieb:
>> Die meisten dieser Bekannten nutzen ausschließlich E-Mail, Office,
>> Internet, Foto und Videoabspielfunktionen und Musikwiedergabe.
>
> ...
>
> Was Du hier aufgeführt hast, sind einfach nur Standard Anwendungen.

Genau darum geht es in diesem Thread ja: Ralphs Bekannte nutzen nur ganz
wenige Standardanwendungen, kommen damit auch unter Linux gut zurecht,
und dennoch möchten sie zurück zu Windows.

Insofern finde ich die Frage schon interessant. Die einzige plausible
Antwort darauf war bisher diese:

A. K. schrieb:
> => Konformitätsdruck

Aber vielleicht gibt es ja noch weitere Gründe. Deswegen habe ich Ralph
in meinem letzten Beitrag darum gebeten, doch mal bei seinen Bekannten
nachzufragen.

AmChiemsee schrieb:
> So z.B. Simulationssoftware wie MultiSim oder LT Spice, hier gibt es
> keine Linux Version.

Ich würde mal vermuten, dass Ralphs Bekannte diese Programme nicht
einmal vom Namen her kennen ;-)

von AmChiemsee (Gast)


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Frank K. schrieb:
> Es laufen sehr viel mehr Rechner mit Linux als mit Windows.

Ja Richtig, aber was zählt alles als Rechner?
Du kannst auch sagen, wo Android ist, ist auch Linux.
Also ist Linux auf Milliarden Smartphones im Einsatz.

Wo Linux sonst nicht wahrgenommen wird, sind viele Geräte, das kann eine 
Heizungssteuerung sein, ein TV Gerät z.B. Technisat, eine FritzBox oder 
ein Autoradio.

von Walter T. (nicolas)


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Ich kenne viele Leute, die mit Linux arbeiten.

Ich selbst arbeite weder mit Linux noch mit iOS noch mit Windows, 
sondern mit Programmen (die auf Windows laufen).

von Sebastian S. (amateur)


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@ Walter T.
>Ich kenne viele Leute, die mit Linux arbeiten.

Ich kenne noch mehr Leute, die mit Linux arbeiten und es gar nicht 
wissen.

In einer riiiiesigen Menge an Haushaltsgeräten - allen voran Fernseher - 
werkelt der Pinguin und auf die Frage "Linux" bekommt man nur ein häää? 
Ich doch nicht!
Dafür braucht man im Übrigen kein Himbeerkompott.

von Hans (Gast)


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> So z.B. Simulationssoftware wie MultiSim oder LT Spice, hier gibt es
> keine Linux Version.

Ebenso bei Etwicklerwerkzeugen für FPGAs, DSPs, Mikrocontroller,... 
sowie Bediensoftware für Messgeräte usw. Da gibt es von den meisten 
Herstellern auch nur Windowsversionen. Man sieht also, auch im 
technischen Umfeld wird Linux gemieden. Und im technischen Hobbybereich 
wie z.B. Amateurfunk ist auch Windows vorherrschend. Wobei sich das 
zunehmend zugunsten von Linux verbessert.

von Jack V. (jackv)


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Sebastian S. schrieb:
> So wird ein schon kaum noch vorstellbares Zeitvolumen, in die
> Entwicklung und den Unterhalt der vielen Distributionen gesteckt und
> nicht, wie man meinen sollte, in die den Source Code weiterzuentwickeln
> bzw. zu pflegen.

Die Leute, die so viel Zeit in die Entwicklung und den Unterhalt der 
Distributionen stecken, haben mit dem Sourcecode nur insofern zu tun, 
als dass sie ihn kompilieren, um die Pakete für ihre Distribution draus 
zu bauen. Die Software würde also nicht besser, wenn sie ihre Zeit nicht 
dort investierten, sondern lediglich nicht in der jeweiligen 
Distribution zur Verfügung stehen.

von Walter T. (nicolas)


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Sebastian S. schrieb:
> Ich kenne noch mehr Leute, die mit Linux arbeiten und es gar nicht
> wissen.
>
> In einer riiiiesigen Menge an Haushaltsgeräten

Ich kenne niemanden, der dann freudestrahlend sagt: "Ich arbeite jetzt 
mit Linux". Da ist eher der Satz "Der bescheuerte Mixer muss erst 
booten. Wollen die mich verarschen?" verbreitet.

von Hans (Gast)


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Mein Grundig TV wurde sogar damit beworben, dass ein Linux drauf läuft.

von Joachim B. (jar)


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Walter T. schrieb:
> Ich kenne niemanden, der dann freudestrahlend sagt: "Ich arbeite jetzt
> mit Linux". Da ist eher der Satz "Der bescheuerte Mixer muss erst
> booten. Wollen die mich verarschen?" verbreitet.

früher warben die TV Hersteller mit Ton sofort, Bild in 5 Sekunden 
(Schnellheizkathode)

heute Bootzeit und kein Wort wann der TV ein Bild und Ton bringt!
Nicht mal zappen klappt noch mal eben!

von Jack V. (jackv)


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Joachim B. schrieb:
> früher warben die TV Hersteller mit Ton sofort, Bild in 5 Sekunden
> (Schnellheizkathode)

5s wären allerdings bei einem embedded Linux problemlos machbar. Wenn 
heutige Geräte länger brauchen, kann man das daher getrost auf den 
Hersteller schieben. Entweder unfähig, oder Profitgier zu groß.

: Bearbeitet durch User
von Hans (Gast)


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Früher mussten die Röhren erst aufheizen. Heute muss das OS booten. Ich 
sehe da keinen wirklichen zeitlichen Unterschied.

von Andreas B. (bitverdreher)


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was schrieb:
> Also auch mir als Nerd geht es auf den Senkel, wenn ich einen halben Tag
> brauche um einen WLAN-Stick zum laufen zu kriegen, damit ich endlich
> anfangen kann zu entwickeln.

Ein Linux Nerd braucht keinen halben Tag um einen WLAN Stick zum laufen 
zu bringen.

~Mercedes~  . schrieb:
> Linux hat kein Excel.
> Linux hat kein Powerpoint.
> Linux hat kein Outlook.
> Linux hat kein Winword.
> Linux hat kein Internet-Explorer.

Aber Linux hat Software die all diese Formate sowohl lesen als auch 
schreiben kann. Und mal im Ernst: Wer bracht so propritäre SW wie 
Outlook?
Und ich möchte jetzt nicht alle SW aufzählen die Windows nicht hat.

Sebastian S. schrieb:
> Alles palletti! Nach dem ersten Update: Nichts geht mehr.
Frage: Wieviele Jahrzehnte war das her?

AmChiemsee schrieb:
> Wenn es darum geht, Software einzusetzen die davon abweicht, dann schaut
> es mit Linux ganz schlecht aus, wenn es was dafür gibt, dann ist es oft
> nur so Bastelware die im Professionalen Bereich nicht brauchbar ist.
Das bezieht sich vielleicht auf SW, die DU vielleicht als professionell 
bezeichnest. Im Science Bereich ist die meiste SW in Linux erstellt.

Joachim B. schrieb:
> Schon alleine ein Busterupdate lässt einiges nicht mehr funktionieren
> oder ein Debian 8 zu 9 Wechsel!
Soll ich hier mal die Storys von Windowsusern aufzählen die von Win7 
nach Win10 gewechselt haben?

von Joachim B. (jar)


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Andreas B. schrieb:
> Soll ich hier mal die Storys von Windowsusern aufzählen die von Win7
> nach Win10 gewechselt haben?

nö erlebte ich genug beim Nachbarn, win10 ist noch schlimmer da hast du 
absolut Recht!

von jessie zu stretch zu buster nervte mich aber mehr!

: Bearbeitet durch User
von Hans im Glück (Gast)


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Roland L. schrieb:
> warum haben die das nicht selbst installiert?
> ich kenne einige Leute die nicht viel Ahnung von Computern haben, aber
> mit Windows ohne fremde Hilfe zurechtkommen

Genau der Punkt. Bin seit Win3.11 dabei (vorher ATARI ST) und konnte 
bisher alle meine Windows-Probleme selbst lösen. Hatte man mal einen 
richtig harten Brocken, so konnte man andere fragen, denn jeder nutzte 
Windows.

Dann irgendwann mal Linux installieren wollen, man kommt sich vor wie 
auf einem fremden Planeten. Laufend werde ich Zeugs gefragt, wovon ich 
keine Ahnung habe, obwohl ich seit über 20 Jahren PCs nutze. Will ich 
jemanden fragen, kann keiner helfen, weil jeder um Linux einen Bogen 
macht. Findet man dann im Netz eine Lösung (Konsole und zwei Zeilen 
irgendwelche grausigen Kürzel (DOS ist dagegen reiner Kinderkram), so 
ist die Lösung nicht ansatzweise nachvollziehbar. Was will der Normalo 
mit solch Zeuch?

Anonym schrieb:
> Und warum soll ich mich mit Linux rumschlagen wenn ich alles was ich
> brauche in der komfortableren Windowsumgebung haben kann?

Dem ist nichts hinzuzufügen.

von c-hater (Gast)


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Andreas B. schrieb:

> Im Science Bereich ist die meiste SW in Linux erstellt.

Nach meiner Erfahrung eher nicht, jedenfalls nicht an Universitäten und 
bekannten Instituten. Da ist Linux i.A. kaum stärker vertreten als in 
der Industrie und bei privaten Usern.

Bei den Universitäten liegt das vor allem an den günstigen Konditionen, 
die viele Hersteller von mächtiger Windows-Software für die Lehre 
einräumen und der Tatsache, dass es auch nur annähernd konkurrenzfähige 
Software für Linux schlicht nicht gibt.

Bei den Instituten wiederum liegt es vor allem daran, dass die praktisch 
am Tropf der Industrie hängen und mit dieser sehr stark kollaborieren 
müssen, um zu überleben. Und in der Industrie ist halt Windows das Maß 
der Dinge, für alle wichtigen Anwendungen.

Ja, es gibt natürlich immer gewisse Ausnahmen, aber o.g. beschreibt die 
Regel. Die Ausnahmen bestätigen sie, wie das immer so ist...

von herbert (Gast)


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Linux liegt gewissermaßen auf der Strasse warum hebt das fast keiner 
auf?
Gute Frage ? Gestern fand ich auf der Strasse ein Super Fahradschloss 
mit Zahlen,dick fast neu und machte einen guten Eindruck. Da hätte ich 
mich jetzt bis zum erbrechen spielen müssen um es benutzbar zu 
bekommen.Ich ließ  es liegen und da liegt es noch heute... Aber es gibt 
sicher  jemanden der hätte seinen wahre Freude damit und würde 
wochenlang rumprobieren und wäre stolz wie Harry wenn er es aufbringen 
würde. Für mich ist das vertane Zeit , da kaufe ich mir lieber eines wo 
ich ich der Lage bin es sofort zu öffnen.

von Hans (Gast)


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@ herbert

Man kann Linux sofort nutzen ohne wochenlang rumzubrobieren. Muss also 
an dir liegen

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Ich bin einfach mit Windows 10 sehr zufrieden und spiele gerne mal am 
Computer. Der Server läuft unter Linux aber kann gut mit dem alten Mac 
und der Win10 Kiste sprechen.
Windows lässt sich entgegen der landläufigen Meinung auch ganz ohne 
Kacheln benutzen und benimmt sich im Allgemeinen vorhersehbarer als 
Linux auf dem Desktop. Da läuft auch Atollic und Atmel Studio ohne 
Knurren und Brummen und selbst das alte Indiana Jones Spiel läuft 
sauber. Das riesige Software Angebot ist auch ein gutes Argument.

von Joachim B. (jar)


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Hans schrieb:
> Man kann Linux sofort nutzen ohne wochenlang rumzubrobieren. Muss also
> an dir liegen

ach, auf jeder Kloschüssel?
oder gibt es doch Einschränkungen seitens der Hardware?

Ich wüsste nun gerade nicht wie man Linux ohne Hardware nutzen kann.

wo gibt es Linux für den 6502, wo für den PC1500, reichen 2k SRAM?

von Codo (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> Ich wüsste nun gerade nicht wie man Linux ohne Hardware nutzen kann.
>
> wo gibt es Linux für den 6502, wo für den PC1500, reichen 2k SRAM?

Wo steht das, was du dir hier zusammen phantasierst?

von Jack V. (jackv)


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Joachim B. schrieb:
> ach, auf jeder Kloschüssel?

… wie man von ’ner zeitbezogenen Aussage („sofort“) auf den Ort 
(„Kloschüssel“, „6502“, etc.) kommt, weißt aber auch nur du alleine, 
oder?

von herbert (Gast)


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Hans schrieb:
> Man kann Linux sofort nutzen ohne wochenlang rumzubrobieren. Muss also
> an dir liegen

Das was nicht geht oder Probleme macht offenbart sich ja nicht alles am 
ersten Tag , wo du noch denkst "super alles". Die Pferdefüsse kommen so 
kleinweise und halten einen auf Trap. Aber es kommt immer darauf an wie 
du es nutzt. Ich will nur Internet haben weil weil die letzten Browser 
für mein betagtes xp leider nicht mehr aktualisiert werden und speziell 
der Chrome kaum mehr sauber läuft. FF geht gerade noch so.In anbetracht 
wie schwer es ohne Wissen von Jahren es ist mit Linux zurecht zu kommen 
mache ich die Hauptsachen lieber mit windows unterhalb W10. Zu frickeln 
fehlt mir ehrlich gesagt der Bock und die ruhigen sachlichen Lehrer wenn 
was nicht läuft.
Genervte introvertierte Spezialisten sind ja nicht so toll. Ach ja, wie 
wird man Linux Spezialist? Doch nicht wenn man keine Probleme hat mit 
der Software sondern ständig Sachen hat um die man sich zu kümmern hat. 
Da lernt man.

von Joachim B. (jar)


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Codo schrieb:
> Wo steht das, was du dir hier zusammen phantasierst?

hier indirekt

Hans schrieb:
> Man kann Linux sofort nutzen ohne wochenlang rumzubrobieren

aber Hardware wird überbewertet da es ja ohne Einschränkungen überall 
läuft, oder sieht hier jemand Einschränkungen da man ja:

Hans schrieb:
> Man kann Linux sofort nutzen ohne wochenlang rumzubrobieren

von herbert (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> aber Hardware wird überbewertet da es ja ohne Einschränkungen überall
> läuft, oder sieht hier jemand Einschränkungen da man ja:

Mein Hp Drucker geht nicht unter Mint. Windows Programme die ich unter 
Wine installiert habe wie zb. Sprint -Layout das hängt sich von Zeit zu 
Zeit auf,was unter Windows xp noch nie passiert ist. Routen ist eine 
harte zeitaufwändige Arbeit. Wenn da das Ergebnis von ein paar Stunden 
flöten geht  ist das mehr als ärgerlich. Aber Internet geht super...

von Codo (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> hier indirekt

Ich sag's ja, kranke Phantasien.
Aus diesen Satz zu folgern, dass Linux auf dem 6502 läuft, ist schon 
mehr als krank. Das ist eine schwere Störung mit der Absicht, Stunk zu 
erzeugen.

von Peter D. (peda)


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Ralph S. schrieb:
> Woran liegt das?

Wenn man einen PC kauft, ist in der Regel W10 Home vorinstalliert.
Es kostet schon sehr viel Überwindung, erstmal einen lauffähigen PC zu 
ignorieren und sich Installationsorgien zu unterziehen. Und wenn 
irgendwas nicht läuft und man das Gerät zur Garantiereparatur schickt, 
dann wird natürlich mit W10 Home getestet, ob was kaputt ist.
Und nicht zuletzt, wenn man irgendwelche Tools sucht, findet man für W10 
viel leichter Downloads. Und bei Problemen auch Hilfe.
Wer gegen den Strom schwimmen will hat es eben deutlich schwerer.

von eric (Gast)


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Auf dieser Erde gibt es in summa
mehr Entwickler für Linux als für Windows.
Aber anstatt sich zusammen zu tun
und endlich mal ein OS zu bauen,
das es mit Windows aufnehmen kann,
versucht jeder dieser Eierköpfe,
mit einer eigenen Distribution zu prunken.

Und so haben wir bald 1000 Distributionen
mit je mindestens 10 Versionen.

Was für eine Verschwendung von Gehirnschmalz!

von eric (Gast)


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PS:
Linux könnte schon längst historisch sein,
wenn sich die Eierköpfe einigen könnten.

von eric (Gast)


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Pardon, sollte heissen:

Windows könnte schon längst historisch sein,
wenn sich die Eierköpfe einigen könnten.

von S. R. (svenska)


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Joachim B. schrieb:
> wo gibt es Linux für den 6502, wo für den PC1500, reichen 2k SRAM?

Wo kann ich einen Computer mit 6502 neu kaufen?
Wo werden die PC1500 produziert?
Gibt es PCs mit standardmäßig 2k SRAM?

von Joachim B. (jar)


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S. R. schrieb:
> Gibt es PCs mit standardmäßig 2k SRAM?

kennst du nur PC?

was ist für dich ein PC, für mich ist ein PC ein "personal computer" und 
das kann sogar ein ZX81 oder ein raspberry PI sein.

Nicht für alle gibt es ein Linux, ist nun mal Fakt und selbst Fedora23 
2015 wurde mit dem grottigen PCMANFM ausgeliefert der damals bei jedem 
Netzlaufwerk auf dem i5 abschmierte, mittlerweile läuft der PCMANFM am 
raspi PI3 einigermaßen OK mit Netzlaufwerke!

ich kann dem nur zustimmen:
Beitrag "Re: Linux wird nicht wirklich akzeptiert, woran liegt das ?"

: Bearbeitet durch User
von MaWin (Gast)


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Frank K. schrieb:
> Die Grundaussage des TO ist falsch!
>
> Es laufen sehr viel mehr Rechner mit Linux als mit Windows, Linux hat
> sich also sehr wohl durchgesetzt. Nur halt nicht im Bereich ´Office
> PCs´, sondern in den Bereichen ´Embedded´, ´Server´ etc.

Halt da, wo man keine GUI braucht.
Denn das Fensterln ist es,  was unter Linux krankt. Statt ordemtlichen 
X-Windows mit Motif gibt es aus Urheberrechtsgründen jetzt 40 Jahre 
keinen Fenstermanagerstandard unter *nix.
Der Unix-Kernel geht irgendwie.

von Entspannungswandler (Gast)


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Die Frage: woran hats jelegen?
https://youtu.be/eHKZlXlqcS4?t=6

von S. R. (svenska)


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Joachim B. schrieb:
>> Gibt es PCs mit standardmäßig 2k SRAM?
> kennst du nur PC?

Magst du den Ursprungsbeitrag lesen oder wolltest du nur trollen?

> was ist für dich ein PC, für mich ist ein PC ein "personal computer" und
> das kann sogar ein ZX81 oder ein raspberry PI sein.

Wo kann ich einen fabrikneuen, frisch produzierten ZX81 kaufen?
Ein Raspberry Pi läuft mit Linux, nicht das Thema hier.

von Wastl (Gast)


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eric schrieb:
> Und so haben wir bald 1000 Distributionen
> mit je mindestens 10 Versionen.

Die haben es noch nicht mal hingebracht, die Installation von Software 
zu vereinheitlichen. Mal das Paket entpacken, dann mal wieder mit der 
umständlichen, Userfeindlichen Paketverwaltung sich herum schlagen zu 
müssen, um dann festzustellen dass die gewünschte Software auf der 
Distribution gar nicht funktioniert.
Warum nicht mal ein einheitliches Setup oder Install?

Wer soll den damit zurecht kommen? Ich denke dabei an jemanden, der 
schnell mal ein Programm testen will, es installieren will und dann es 
mit so Seltsamen Problemen sich rum kämpfen muss.
Da vergeht es einen aber ganz schnell.

So wird das nichts mit Linux.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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herbert schrieb:
> Gestern fand ich auf der Strasse ein Super Fahradschloss mit
> Zahlen,dick fast neu und machte einen guten Eindruck. Da hätte ich
> mich jetzt bis zum erbrechen spielen müssen um es benutzbar zu
> bekommen.Ich ließ  es liegen und da liegt es noch heute...

Ein Linux-User würde das Schloss aufheben und aus Spaß den Zahlencode
knacken. Da er dies – auch bei einem besseren Modell – in weniger als 10
Minuten schafft und deswegen keine sinnvolle Verwendung für das Schloss
sieht, legt er es geöffnet auf die Straße zurück, um einem Windows-User
das Herumprobieren bis zum Erbrechen zu ersparen.

Der sofort herbeieilende Windows-User freut sich über ein fast neues und
bereits geknacktes Schloss, das er direkt verwenden kann. Solange Form
und Farbe seinem Geschmack entsprechen, sieht er über den Mangel an
Sicherheit großzügig hinweg.

Am Ende des Tages hat jeder der beiden User ein kleines Erfolgserlebnis
gehabt.

Ist das nicht schön? :)

von Andreas B. (bitverdreher)


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Wastl schrieb:
> Mal das Paket entpacken, dann mal wieder mit der
> umständlichen, Userfeindlichen Paketverwaltung sich herum schlagen zu
> müssen, um dann festzustellen dass die gewünschte Software auf der
> Distribution gar nicht funktioniert.

Komisch, ich gebe:
> apt install irgendwas
in die Konsole ein und bekomme das gewünschte Programm sofort und 
problemlos installiert.
Wenn man natürlich, wie es die meisten Windows User gewohnt sind, sich 
die SW aus irgendwelchen dubiosen Internetseiten herunterlädt, hat man 
tatsächlich oft ein Problem. Dafür braucht es dann halt etwas mehr 
Wissen über das was man tut.

von Dussel (Gast)


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Hans schrieb:
> Ebenso bei Etwicklerwerkzeugen für FPGAs[…] Da gibt es von den meisten
> Herstellern auch nur Windowsversionen.
Kann ich so nicht sagen. Quartus, Vivado und Libero gibt es für Linux. 
Das sind schonmal drei große Hersteller. ModelSim läuft meines Wissens 
auch auf Linux.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass das Problem ist, dass in der 
Linuxwelt zu viele Geeks vertreten sind. Eine GUI wird von denen als 
unnötiges Klickibunti abgetan und eine graphische Oberfläche, die 
irgendwie mehr oder weniger funktioniert, ist das höchste der Gefühle.

Bei Git hatte nicht nur ich das Problem, dass Vim als Standardeditor 
eingestellt war. Wie weltfremd können solche Entwickler eigentlich sein? 
Als Standardeditor ein Editor, den man nichtmal ordentlich beenden kann?
":q!" Extrem intuitiv.

Nur aus meiner Erinnerung, vielleicht erinnere ich mich auch falsch:
Ich wollte letztens Quartus auf Linux installieren. Bei Windows klickt 
man doppelt auf den Installer, klickt ein paarmal weiter und es wird 
installiert. Wenn ich mich recht erinnere, musste ich bei Linux die 
Datei erstmal ausführbar machen. Nichts mit Doppelklick, sondern erstmal
chmod u+x
oder sowas. Auch natürlich super intuitiv…

Mit der Herangehensweise bekommt man einfach keine normalen Nutzer zu 
einem Betriebssystem.
An einem normalen Arbeitstag habe ich hier MacOS, Windows und Linux 
gleichzeitig laufen. Ich habe nichts gegen Linux. Aber ich kann 
verstehen, dass sich das viele nicht antun wollen.

von herbert (Gast)


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Yalu X. schrieb:
> Ist das nicht schön? :)

Sehr schön , du bist sehr kreativ...aber wegen den 10 Minuten müssen wir 
uns noch ernsthaft unterhalten...:-)

von Absicht (Gast)


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Dussel schrieb:
> Bei Git hatte nicht nur ich das Problem, dass Vim als Standardeditor
> eingestellt war. Wie weltfremd können solche Entwickler eigentlich sein?
> Als Standardeditor ein Editor, den man nichtmal ordentlich beenden kann?
> ":q!" Extrem intuitiv.

Böse Zungen behaupten, dass das auch der Grund dafür ist, warum Vim von 
sovielen Linuxusern benutzt wird.

Sie haben den Editor mal geöffnet und können ihn nicht schließen.

von Olaf (Gast)


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Hans schrieb:
> Man kann Linux sofort nutzen ohne wochenlang rumzubrobieren.

Das ist leider der große Irrtum, dem die eingefleischten Linuxer immer 
wieder unterliegen.

von eric (Gast)


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Nicht alles an Linux ist schlecht:

Fürs Internet benutze ich einen eigenen Rechner
mit einem Linux-Live-System,
das immer sauber von einer CD startet.
Da kann mir niemand hineinspucken,
Cookies und sonstige Malware
werden beim Herunterfahren gelöscht.
Sehr bequem und beruhigend!

von was (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Komisch, ich gebe:
>> apt install irgendwas
> in die Konsole ein und bekomme das gewünschte Programm sofort und
> problemlos installiert.

Da geht's schon los.
apt ist eben nur eine Möglichkeit von vielen, die auf der einen 
Distribution verfügbar ist und auf der nächsten nicht.
Und was machst du, wenn die Software die du willst nicht in den 
Standardpaketquellen verzeichnet ist?
Noch nie passiert? Dann hast du noch nicht viel mit Linux gearbeitet.

von [c]c[/c] (Gast)


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Olaf schrieb:
> Hans schrieb:
>> Man kann Linux sofort nutzen ohne wochenlang rumzubrobieren.
>
> Das ist leider der große Irrtum, dem die eingefleischten Linuxer immer
> wieder unterliegen.

Ich habe Linux sofort benutzt ohne wochenlang herumzuprobieren.

von georg (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Komisch, ich gebe:
>> apt install irgendwas
> in die Konsole ein

Das ist ja das Problem - selbst auf einem Einfach-System wie dem Raspi 
muss man um auf aktuelle Software upzudaten in der Kommandozeile 2 
Befehlszeilen mit sudo davor eingeben, das ist für Omas oder 
Sekretärinnen einfach nur unzumutbar, wenn sie nicht einen echten Nerd 
zur Verfügung haben - aber das ist ja nicht der Sinn eines 
Desktop-Systems.

Für echte Linuxer ist sowieso nur eine Software ok, wenn man eine 
Version von Gitgub herunterladen muss und dann selbst compilieren und 
linken, und anschliessend mindestens 10 Fehlermeldungen verstehen und 
die Ursachen beseitigen - dafür hat man ja den Sourcecode. Da aber mehr 
als 90% der normalen User keine erfahrenen Softwareentwickler sind wird 
sich Linux da niemals durchsetzen können. Nur bei Nerds unter sich mit 
einem Hang zum Masochismus.

Ein Windows-Programm musste ich noch nie compilieren, auch wenn ich das 
notfalls könnte. Ausser natürlich meine eigenen.

Georg

von was (Gast)


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1
c
 schrieb:
> Ich habe Linux sofort benutzt ohne wochenlang herumzuprobieren

Was heißt "benutzt"?
Neue Software installiert?
Neue Hardware zum laufen gebracht?

von systemd (Gast)


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georg schrieb:
> Für echte Linuxer ist sowieso nur eine Software ok, wenn man eine
> Version von Gitgub herunterladen muss und dann selbst compilieren und
> linken, und anschliessend mindestens 10 Fehlermeldungen verstehen und
> die Ursachen beseitigen - dafür hat man ja den Sourcecode.

Allen Leuten denen ich Linux zeige und einrichte, auch im privaten 
Umfeld,  empfehle ich grundsätzlich sich die SW selber zu compilieren. 
Anfänglich reagieren viele zögerlich, sind dann aber schnell begeistert.

von was (Gast)


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systemd schrieb:
> Allen Leuten denen ich Linux zeige und einrichte, auch im privaten
> Umfeld,  empfehle ich grundsätzlich sich die SW selber zu compilieren.
> Anfänglich reagieren viele zögerlich, sind dann aber schnell begeistert.

So ein Blödsinn. Glaubst du, was du da schwafelst?

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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was schrieb:
> Und was machst du, wenn die Software die du willst nicht in den
> Standardpaketquellen verzeichnet ist?

Das passiert äußerst selten.

Wenn doch, ist man in derselben Situation, in der man bei Windows schon
von Anfang an ist, da es dort so etwas wie Standardpaketquellen gar
nicht gibt: Man muss sich die Software irgendwo im Netz aus mehr oder
weniger vertrauenswürdigen Quellen zusammensuchen und hoffen, dass sie
mit der gegebenen OS-Version funktioniert.

Aber wie gesagt, wenn man keine allzu exotische Software braucht, gibt
es dieses Problem unter Linux gar nicht erst.

von S. R. (svenska)


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was schrieb:
> So ein Blödsinn. Glaubst du, was du da schwafelst?

Die letzten 11 Beiträge sind von anonymen Trollanten. Was erwartest du?

von systemd (Gast)


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was schrieb:
> So ein Blödsinn. Glaubst du, was du da schwafelst?

Diese Reaktion ist mir schon oft begegnet und wohlbekannt. Wenn ich den 
Leuten dann aber zeige wie man sich problemlos ein fehlendes Feature an 
nur einem WE selber in die Textverarbeitung einbauen kann, ohne auf das 
Gutdünken der feinen Herrschaften aus Redmond oder sonstwo angewiesen zu 
sein, sind sie am Ende einfach nur begeistert.

von Hans (Gast)


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was schrieb:
> c schrieb:
>> Ich habe Linux sofort benutzt ohne wochenlang herumzuprobieren
>
> Was heißt "benutzt"?
> Neue Software installiert?
> Neue Hardware zum laufen gebracht?

Ich habe bei Linux noch nie einen Treiber installiert, weil es nicht 
nötig war. Bei Windows hingegen muss ich mir zu allen Geräten meine 
Treiber irgendwo zusammen suchen.

von Miller_V (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Komisch, ich gebe:
>> apt install irgendwas
> in die Konsole ein und bekomme das gewünschte Programm sofort und
> problemlos installiert.

in die Konsole, wie früher bei MSDOS?
Also Zeitgemäß ist das nicht wirklich.

Und die Syntax kennt jeder, träume weiter!
Sicher nicht für Jedermann geeignet.

von rbx (Gast)


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herbert schrieb:
> Gestern fand ich auf der Strasse ein Super Fahradschloss
> mit Zahlen,dick fast neu und machte einen guten Eindruck. Da hätte ich
> mich jetzt bis zum erbrechen spielen müssen um es benutzbar zu
> bekommen

Kommt drauf an..
Ich hatte die Dinger schon als Kind mit großer Vorliebe geknackt. Später 
beim Praktikum bei Elektroinstallateuren in einer Verwaltung war unten 
im Keller der Verwaltung (wo wir frühstückten) ein großer 
Panzer(-Datenschrank) mit 5-Fach Zahlenschloss.
Die Leute da hatten den Schrank aussortiert, weil die Zahlenkombi 
verlorengegangen war.

..mit der kindlichen Erfahrung und der Neugier ging das Ding schnell 
auf..
Als der Schrank auf war, kamen ein paar Leute, und hatten sich ihre 
"Daten" heraus geholt bzw. der unbekannte Inhalt war schnell vergriffen.

von herbert (Gast)


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Hans schrieb:
> Ich habe bei Linux noch nie einen Treiber installiert, weil es nicht
> nötig war. Bei Windows hingegen muss ich mir zu allen Geräten meine
> Treiber irgendwo zusammen suchen.

Der Treiber den mir Mint Mate im Zusammenhang mit meinem Hp Laserdrucker 
installierte ist ein Witz. Ich kann zwar eine Seite drucken aber rein 
gar nichts einstellen.
Normalerweise bekommt man zur Hardware auch die Treiber mitgeliefert die 
eigentlich immer funktionieren. Wenn man ein altes Betriebssystem hat 
muss man halt beim einkaufen aufpassen ab welcher Version Treiber dabei 
sind.
Treiber lädt man sich nur beim Hersteller der Hardware herunter.
Da kann eigentlich nichts passieren. Bei Programmen muß man halt 
vorsichtig sein. Die neueste Photoshop- Version gibt es nicht für "lau" 
,also ist da was faul.

von herbert (Gast)


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rbx schrieb:
> Ich hatte die Dinger schon als Kind mit großer Vorliebe geknackt.

Bei einem Markenschloss von guter Qualität mit 6 Zahlen kann das Knacken 
recht lange dauern . Aber wenn du Glück hast schaffst du das in fünf 
Minuten.
Wennn du so ein Glückspilz bist , melde ein Gewerbe an und verdiene dir 
ein Zubrot mit einer Sache die dir so viel Spass macht .Idealer geht das 
ja nicht, Mit Spass  Geld verdienen..:-) Kannst du mir mal meinen 
Lottoschein ausfüllen?

von ACDC (Gast)


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Ralph S. schrieb:
> Wieso sind Anwender beim Umgang mit Linux verunsichert und wollen
> unbedingt Geld ausgeben für ein neues System (

Win7 hat mich 10€ gekostet.
Upgrade auf w10 hat mich 0€ gekostet.

von Jens G. (jensig)


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systemd (Gast)

>was schrieb:
>> So ein Blödsinn. Glaubst du, was du da schwafelst?

>Diese Reaktion ist mir schon oft begegnet und wohlbekannt. Wenn ich den
>Leuten dann aber zeige wie man sich problemlos ein fehlendes Feature an
>nur einem WE selber in die Textverarbeitung einbauen kann, ohne auf das
>Gutdünken der feinen Herrschaften aus Redmond oder sonstwo angewiesen zu
>sein, sind sie am Ende einfach nur begeistert.

Ja, die waren begeistert, daß die einen Dummen gefunden haben, der deren 
Software ein bißchen aufgebohrt hat.
Aber wenn Deine Begeisterten nun schon mal innerhalb eines Wochenendes 
Development-Vollprofis geworden sind, kannste denen auch gleich LFS 
(Linux from scratch) unterbreiten, damit die sich ihr eigenes, 
persönliches Linux kreieren können.

Ach übrigens, was war denn das für ein Feature, was da noch gefehlt 
hatte, oder so nötig war?

von Joachim B. (jar)


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Andreas B. schrieb:
> Komisch, ich gebe:
>> apt install irgendwas
> in die Konsole ein und bekomme das gewünschte Programm sofort und
> problemlos installiert.

ach mach das mal mit
apt install synergy, was mit einer Vorversion auf buster noch 
funktionierte wird nun mit Nichtfunktion erfüllt, man soll es kaufen!
Die Linuxer haben halt von windows gelernt!

herbert schrieb:
> Die neueste Photoshop- Version gibt es nicht für "lau"

und wie lange wurde Gimp für 16-bit angekündigt?
mittlerweile soll es das ja geben

von Codo (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> und wie lange wurde Gimp für 16-bit angekündigt?
> mittlerweile soll es das ja geben

In welchem Jahrhundert lebst du?
Meines läuft mit 64bit...

von herbert (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> und wie lange wurde Gimp für 16-bit angekündigt?
> mittlerweile soll es das ja geben

Mit GIMP kann man mich jagen...lieber das Original...selbst dann wenn es 
eine abgespeckte Version von Photoshop ist...

von Joachim B. (jar)


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Codo schrieb:
> In welchem Jahrhundert lebst du?
> Meines läuft mit 64bit...

pro RGB Kanal, ich denke du hast ein Leseverständnisproblem.
Was interessiert mich das OS, mich interessieren seit Jahren nur die RGB 
Bits und die waren mit 3x8-bit lange Zeit zu knapp und 3x16 Bit immer 
angekündigt als ich mit PS immer schon arbeiten konnte!

04.05.2016 Ankündigung
https://www.heise.de/news/Die-Zukunft-von-Gimp-Endlich-16-Bit-und-modern-GEGL-Filter-3196903.html

28.04.2018
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Gimp-2-10-und-das-alte-Versprechen-der-neuen-Engine-4028769.html

seit wann wurde das angekündigt?
Ich hätte mit Gimp viele Bilder nicht machen können die ich in der Zeit 
mit PS gemacht habe!

von Andreas (Gast)


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"Linux wird nicht wirklich akzeptiert, woran liegt das ?"

Ich denke da muss man erstmal zwischen Server und Workstation Anwendern 
unterscheiden.
Für Server auf denen z.Bsp. nur eine DB läuft ist Linux ok.
Als Workstation geht es praktisch gar nicht.

Das hat sehr viele Gründe:
- Allein die Auswahl von einer der insgesamt ca. 100.000 Distributionen
  ist nicht einfach, schon gar nicht für Linux Anfänger
- Mangelnde Treiber Unterstützung
  (ich habe vor einigen Wochen selbst Mint auf einer VM installiert,
  nur um dann festzustellen daß die Grafikkarte nicht unterstützt wird,
  nein, keine exotische, die ganz normale integrierte Intel Grafik
  in Notebooks)
- Viele Windows Anwendungen gibt es für Windows aber nicht für Linux,
  es gibt nicht nur Office und Web Browser
  Wenn ich evtl. doch mal so etwas benötige
  müsste ich erst zurück auf Windows wechseln
- neuere Hardware wird meistens gar nicht unterstützt

Es gibt einfach keinen einzigen Grund Linux als Workstation OS zu 
nutzen,
außer man hat zu viel Zeit welche man gern mit der Suche nach 
Problemlösungen in Foren verbringen möchte.

Grüße

von Rolf M. (rmagnus)


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Andreas schrieb:
> Das hat sehr viele Gründe:
> - Allein die Auswahl von einer der insgesamt ca. 100.000 Distributionen
>   ist nicht einfach, schon gar nicht für Linux Anfänger
> - Mangelnde Treiber Unterstützung
>   (ich habe vor einigen Wochen selbst Mint auf einer VM installiert,
>   nur um dann festzustellen daß die Grafikkarte nicht unterstützt wird,
>   nein, keine exotische, die ganz normale integrierte Intel Grafik
>   in Notebooks)

Das System in einer VM hat gar keinen direkten Zugriff auf die echte 
Grafikkarte, es sei denn, du nutzt I/O-Virtualisierung und separate 
Grafikkarten für Host- und Gastbetriebssystem.
Sonst wird dort von der Virtualisierungssoftware eine virtuelle 
Grafikkarte angeboten. Bei VirtualBox muss man z.B. die 
Gast-Erweiterungen installieren, um einen Treiber dafür zu bekommen.

> Es gibt einfach keinen einzigen Grund Linux als Workstation OS zu
> nutzen, außer man hat zu viel Zeit welche man gern mit der Suche nach
> Problemlösungen in Foren verbringen möchte.

Ich nutze es intensiv auf dem Desktop, sowohl privat als auch beruflich. 
Und nein, ich verbringe kaum Zeit mit der Suche nach Problemlösungen.
Das einzige, wo ich wirklich öfters Schwierigkeiten hatte, ist die 
Nutzung eines Proxy mit Authentifizierung - lustigerweise zuletzt mit 
Microsoft Teams für Linux.

von Joachim B. (jar)


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Andreas schrieb:
> außer man hat zu viel Zeit welche man gern mit der Suche nach
> Problemlösungen in Foren verbringen möchte.

wahre Worte, so gesehen ist Linux ein Zeitvernichter ohne Ende und oft 
auch ohne erfolgreich zu sein!

zwar konnte man schon vor 20 Jahren sein eigenes tail mit Boardmitteln 
bauen aber das ist nur ein würgaround gewesen weil mein Linuxwebserver 
immer abgeschmiert ist wenn eine Fehlerdatei zu groß wurde.

von quckst du hier (Gast)


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Installation von Software unter Gnome:

https://help.gnome.org/users/gnome-packagekit/stable/add-remove.html.en

Was ist da so schwer / viel komplizierter als unter Windows??? Es werden 
genauso Häckchen gesetzt.

Niemand wird dazu gezwungen die Konsole zu benutzen.

von Reinhard S. (rezz)


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herbert schrieb:
> Hans schrieb:
>> Ich habe bei Linux noch nie einen Treiber installiert, weil es nicht
>> nötig war. Bei Windows hingegen muss ich mir zu allen Geräten meine
>> Treiber irgendwo zusammen suchen.
>
> Der Treiber den mir Mint Mate im Zusammenhang mit meinem Hp Laserdrucker
> installierte ist ein Witz. Ich kann zwar eine Seite drucken aber rein
> gar nichts einstellen.

Geht mir mit meinem alten Canon genauso. Der fehlende Patronenstatus ist 
da eher das Problem...

> Normalerweise bekommt man zur Hardware auch die Treiber mitgeliefert die
> eigentlich immer funktionieren. Wenn man ein altes Betriebssystem hat
> muss man halt beim einkaufen aufpassen ab welcher Version Treiber dabei
> sind.

Blöd wenn der Hersteller nur für die zum Zeitpunkt der 
Produktveröffentlichung aktuellen Distris Treiber veröffentlicht. Das 
war glaube Ubuntu 8 oder so. Hilf heutzutage natürlich nicht mehr 
weiter. Mit Win7 keine Probleme, ob das mit Win10 auch so ist weiß ich 
nicht.

von Hans im Glück (Gast)


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Olaf schrieb:
> Hans schrieb:
>> Man kann Linux sofort nutzen ohne wochenlang rumzubrobieren.
>
> Das ist leider der große Irrtum, dem die eingefleischten Linuxer immer
> wieder unterliegen.

Den Nagel punktgenau auf den Kopf getroffen.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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quckst du hier schrieb:
> Installation von Software unter Gnome:
>
> https://help.gnome.org/users/gnome-packagekit/stable/add-remove.html.en

Jetzt zerstör doch nicht den Mythos der armen Windows-User, die haben
sonst nichts ;-)

von 100Ω W. (tr0ll) Benutzerseite


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Hans schrieb:
> Ich habe bei Linux noch nie einen Treiber installiert, weil es nicht
> nötig war. Bei Windows hingegen muss ich mir zu allen Geräten meine
> Treiber irgendwo zusammen suchen.

Stimmt >90% der (wichtigen) Treiber sind im Linux schon drinnen.

von Joachim B. (jar)


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Yalu X. schrieb:
> Jetzt zerstör doch nicht den Mythos der armen Windows-User, die haben
> sonst nichts ;-)

ich will aber auch nicht den Glauben der Linuxer zerstören
http://www.nas-forum.org/index.php?page=Thread&postID=1648#post1648

linux ist überall und fast nie fehlerfrei!

Gut wenn man es selber fixen kann, doof wenn man es muss!

von N. A. (bigeasy)


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Hans schrieb:
> was schrieb:
>> c schrieb:
>>> Ich habe Linux sofort benutzt ohne wochenlang herumzuprobieren
>>
>> Was heißt "benutzt"?
>> Neue Software installiert?
>> Neue Hardware zum laufen gebracht?
>
> Ich habe bei Linux noch nie einen Treiber installiert, weil es nicht
> nötig war. Bei Windows hingegen muss ich mir zu allen Geräten meine
> Treiber irgendwo zusammen suchen.

Starte mal das derzeitige desinfect auf einem aktuellen Elitebook G6, 
da wirste schnell sehen was alles NICHT geht. Stattdessen holt sich 
Windows 10 die passenden Treiber für das Notebook aus dem Windows 
Update, auch die HP spezifischen.

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Joachim B. schrieb:
> ich will aber auch nicht den Glauben der Linuxer zerstören
> http://www.nas-forum.org/index.php?page=Thread&postID=1648#post1648
>
> linux ist überall und fast nie fehlerfrei!

Keine etwas komplexere Software ist fehlerfrei. Aber was deinen Thread 
da von 2008 angeht: ich fahre seit 2001 Server,und der httpd oder die 
Kisten selbst sind mir seitdem nicht einmal hängengeblieben. Statt 
schmutziger Workarounds hätte ich da also eher die Ursache gesucht und 
behoben.

von Joachim B. (jar)


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Jack V. schrieb:
> Keine etwas komplexere Software ist fehlerfrei

oh ja das "Problem" war ja auch soooo komplex!
Dann hätte es der Hersteller ja fixen können!

Jack V. schrieb:
> Statt
> schmutziger Workarounds hätte ich da also eher die Ursache gesucht und
> behoben.

du warst aber nicht verfügbar und irgendwann wollte ich eine Lösung!

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Joachim B. schrieb:
> oh ja das "Problem" war ja auch soooo komplex!

Liest du eigentlich absichtlich falsch, was andere schreiben?

Joachim B. schrieb:
> du warst aber nicht verfügbar und irgendwann wollte ich eine Lösung!

Also die übliche Geschichte: Webserver fahren, aber keine Lust, sich 
auch nur die Basics des jeweiligen Betriebssystems anzueignen.

von Joachim B. (jar)


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Jack V. schrieb:
> Also die übliche Geschichte

ein Fertigprodukt kaufen und vertrauen was da installiert ist!

Jack V. schrieb:
> Liest du eigentlich absichtlich falsch, was andere schreiben?

verstehst du eigentlich nicht was geschrieben wird?
Das NAS2001 wurde so verkauft und beworben, genau wie das NAS4220!

Wer kauft ein Fertiggerät um dann Herstellerfehler zu beheben?

von S. R. (svenska)


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Jack V. schrieb:
> Liest du eigentlich absichtlich falsch, was andere schreiben?

Ja.

> Also die übliche Geschichte: Webserver fahren, aber keine Lust, sich
> auch nur die Basics des jeweiligen Betriebssystems anzueignen.

Du kennst auch andere Beiträge von ihm, oder? Gleiches Muster.

von Joachim B. (jar)


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üblich scheint mir nur Linux unter allen Umständen immer zu verteidigen!

Ihr kauft also Geräte mit Linux und behebt erst mal die Fehler?
Ihr seid so toll!
Macht ihr das auch mit PKW (Steuergeräte debuggen), Akkuschrauber (BMS 
nachrüsten) o.ä.?

von Jack V. (jackv)


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Joachim B. schrieb:
> üblich scheint mir nur Linux unter allen Umständen immer zu verteidigen!

Was genau kann Linux (in welcher Form auch immer) dafür, wenn der 
Hersteller deiner Plastikdose es verkackt hat? Mal abgesehen davon, dass 
der Kernel (also Linux) in den wenigsten Fällen schuld ist, wenn der 
httpd sich weghängt.

Ich schrieb: jede etwas komplexere Software enthält Fehler – das ist so, 
da ist Linux keine Ausnahme, ebenso die anderen Betriebssystemkerne da. 
Aber für Fehler in Userland-Software können sie eher selten was.

von systemd (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> Ihr kauft also Geräte mit Linux und behebt erst mal die Fehler?

Bei den Herstellern arbeiten auch nur Menschen und machen halt Fehler. 
Wir Linuxer verstehen uns als Community in der wir uns gegenseitig 
helfen und eben nicht beschimpfen und Vorwürfe machen. Und 
Motorsteuergeräte debuggen, warum nicht. Mit einem Open Source 
Steuergerät auf Linux Basis wäre der Abgasskandal so nicht möglich 
gewesen. Linux ist eben auch Umweltschutz und hilft dabei unsere Welt 
ein Stück besser zu machen.

von Joachim B. (jar)


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Jack V. schrieb:
> Was genau kann Linux (in welcher Form auch immer) dafür, wenn der
> Hersteller deiner Plastikdose es verkackt hat?

und warum wurde Fedora23 mit einem instabilen PCMANFM ausgeliefert, die 
Version23 lies besseres erwarten, welcher Hersteller welcher Plastikdose 
war das?

Jack V. schrieb:
> Ich schrieb: jede etwas komplexere Software enthält Fehler

Ein Dateimanager ist also eine komplexe Software?

von Jack V. (jackv)


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Joachim B. schrieb:
> und warum wurde Fedora23 mit einem instabilen PCMANFM ausgeliefert

… und was kann Linux nun dafür, was ein Distributor draus macht? Wenn 
schon ranten, dann doch bitte gegen die tatsächlich Verantwortlichen. 
Kaputte Filemanager kannst du auch unter Windows haben, btw.

Joachim B. schrieb:
> Ein Dateimanager ist also eine komplexe Software?

Gegenfrage: schreibst du einen von Grund auf an ’nem Nachmittag? Wenn 
nein, dann ja. Die Frage lässt aber schon erkennen, dass Dunnings und 
Krugers Theorie hier ’ne Rolle spielt. Bin daher wieder weg, das ist 
üblicherweise Zeitverschwendung o/

: Bearbeitet durch User
von Maxe (Gast)


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Ralph S. schrieb:
> Sie können damit auch (logischerweise) problemlos damit umgehen aber
> dennoch höre ich dann immer wieder: "Ich möchte aber dennoch ein neues
> Windows-System" !
Vielleicht weils nichts kostet?
Weil sie schon schlechtes davon gehoert haben (So ein Rotz..)? Weil der 
Bekannte Soundso gesagt hat sie sollen Windows nehmen?
Weil sie befuerchten in (deine) Abhaengigkeit zu geraten und keine 
universelle Loesung haben? (Es ist noch keiner gefeuert worden, weil er 
IBM gekauft hat).

Ich weiss es auch nicht. Ende letzten Jahres wollte ich auch auf Linux 
umsteigen wegen auslaufendem Win7-Support. Win10 ist das letzte Windows, 
Win7 ist mein letztes Windows. So dachte ich mir das. Zwei Monate habe 
ich auf LinuxMint durchgehalten, dann habe ich irgend welche 
Prograemmchen gebraucht, fuer die ich unter Linux keinen adaequaten 
Ersatz gefunden habe und bin zurueck zu Win7. Aber ich bin jetzt 
immernoch der Ueberzeugung, dass mir Win10 nicht auf die Platte kommt. 
Update-Zwang ist ein KO-Kriterium fuer mich.

Das Problem ist aber eigentlich nicht Linux, sondern dass es keine 
gescheite Alternative fuer Windows gibt. Betriebssysteme und 
Suchmaschinen sind Infrastruktur, warum begreifen das die Regierungen 
nicht? Jetzt hat die EU 440 Mrd. an Subventionen fuer die Landwirtschaft 
gebuendelt. Warum nicht auch nur eine Milliarde in ein taugliches 
Betriebssystem, das einen nicht ausschnueffeln will und keine 
Geschaeftsmodelle ueber Zwangsupdates durchdruecken muss? Da koennte man 
auf Linux aufbauen, gute Anlagen sind m.E. da.

von Joachim B. (jar)


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Maxe schrieb:
> Ich weiss es auch nicht. Ende letzten Jahres wollte ich auch auf Linux
> umsteigen wegen auslaufendem Win7-Support. Win10 ist das letzte Windows,
> Win7 ist mein letztes Windows

so ging es mir 2015 eine Runde Fedora, gefiel mir ganz gut, dann zu win7 
wegen der Problemchen und win10 meide ich wo es geht, muss aber ab und 
an meinem Nachbarn helfen wo mich win10 immer wieder abschreckt!

von Andreas B. (bitverdreher)


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georg schrieb:
> Das ist ja das Problem - selbst auf einem Einfach-System wie dem Raspi
> muss man um auf aktuelle Software upzudaten in der Kommandozeile 2
> Befehlszeilen mit sudo davor eingeben, das ist für Omas oder
> Sekretärinnen einfach nur unzumutbar, wenn sie nicht einen echten Nerd
> zur Verfügung haben - aber das ist ja nicht der Sinn eines
> Desktop-Systems.
Das kannst Du genauso unter der GUI mit Synaptic oder, wenn Dir das noch 
zu abstrakt ist, mit einem SW Installer haben. Der ist sogar 
standardmäßig schon auf dem Raspi drauf.

was schrieb:
> Und was machst du, wenn die Software die du willst nicht in den
> Standardpaketquellen verzeichnet ist?
> Noch nie passiert? Dann hast du noch nicht viel mit Linux gearbeitet.

In diesem Fall suche ich mir die Sourcen und compiliere selbst. Das wird 
dann etwas schwieriger.
Aber ich könnte Dir auch eine lange Story erzählen, bis ich auf Win7 ein 
lauffähiges cmake/make System mit c++ Compiler und OpenCV installiert 
hatte. Es war eine Odysee. Unter Linux hat das gleiche 5min gebraucht.
Die Installation einer SW unter Win ist auch nur solange einfach wie es 
ein Installationsprogramm dafür gibt. Ist das nicht der Fall, dann muß 
man wesentlich mehr rumfrickeln als bei irgendeinem Linux.

Maxe schrieb:
> Zwei Monate habe
> ich auf LinuxMint durchgehalten, dann habe ich irgend welche
> Prograemmchen gebraucht, fuer die ich unter Linux keinen adaequaten
> Ersatz gefunden habe und bin zurueck zu Win7.

Dann macht man sich Win auf eine virtuelle Maschine. Und wenn Du lange 
genug mit Linux gearbeitet hast, wirst Du kein Win Programm mehr 
vermissen, weil es eben doch für (fast) alles Linux Alternativen gibt. 
Umgekehrt wirst Du das übrigens genauso haben, daß es keine Win SW gibt, 
die man unter Linux gewohnt ist. Das ist halt die Macht der Gewohnheit.

Generell habe ich den Eindruck, daß die meisten Linuxkritiker ihr Wissen 
vom Hörensagen, 10min ausprobieren oder von >10 Jahre alten 
Distributionen haben. Daher gehe ich auch gar nicht auf alles ein was 
hier nichtzutreffendes geschrieben wurde.

von Mike J. (linuxmint_user)


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Ich hatte damals versucht zu Linux zu wechseln und nach Problemen bin 
ich dann immer wieder zurück gewechselt.

Ich habe Suse, LinuxMint, ArchLinux, Manjaro und Ubuntu/XUbuntu 
getestet.
Viele Kleinstversionen habe ich nur kurz als LiveSystem getestet, was 
damit sehr gut testbar ist.

Letztendlich bin ich bei XUbuntu gelandet und bin damit seit vielen 
Jahren sehr glücklich.

Zu der Frage:
> Linux wird nicht wirklich akzeptiert, woran liegt das ?

Das liegt an der nicht Verfügbarkeit von Spielen auf Linux-Platformen 
und die geringere Treiberverfügbarkeit.

Zum Teil ist das hausgemacht, denn die Linux-Enwickler arbeiten auch 
nicht so wirklich darauf hin das System für die normalen Nutzer gut 
nutzbar zu machen.

Es hat sich in all der Zeit aber einiges getan, ich kann mit dem System 
vernünftig arbeiten.
Es gibt aber noch viele kleine Probleme, die dadurch entstehen dass es 
noch immer zu wenige Programmierer gibt die in Linux Arbeit reinstecken.
(die Arbeit müsste vor allem mehr konzentriert werden, es darf nicht 
jeder sein eigenes kleines Süppchen kochen)


Ich muss aber auch dazu sagen dass ich mal wieder eine Weile Windows 
nutzen musste und habe vieles vermisst was unter Windows eben nicht 
möglich ist.

Windows ist recht begrenzt und ehrlich gesagt auch nicht sehr schön.
Wenn man Linux gewöhnt ist, dann ist es ein regelrechter Krampf wieder 
Windows nutzen zu müssen.

Der sich langsam vollfressende USB-Treiberstack, der existiert auch 
unter Win10 immer noch. Wenn man zu oft andere Geräte dort angesteckt 
hat, dann streikt der USB-Port irgend wann.

Unter Windows wird einen Treiber für jeden einzelnen USB-Port 
installieren, was schwachsinnig ist. Eigentlich installiert man den 
Treiber nur ein mal und dann ist es egal an welchen USB-Port man das 
USB-Gerät ansteckt. Unter Linux geht das wunderbar, nur Microsoft 
bekommt das seit Jahrzehnten nicht hin.

von Gerd (Gast)


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Vor kurzem war hatte ich irgendwo eine Artikelüberschrift gelesen, dass 
Europa nach der digitalen Souveränität strebt.
Es soll also versucht werden, Cloud-Dienste, Suchmaschinen etc. nach 
Europa zu holen.

Vor einiger Zeit gab es das LiMux-Projekt der Stadt München, bei dem die 
Stadtverwaltung auf LiMux umgestellt. Meiner Ansicht nach wurde dann das 
Projekt durch den Lobby-Einfluss von Mikrosoft gekippt.

Interessant finde ich an diesem Thread hier, dass ausschließlich über 
technische Argumente diskutiert wird. Aber das war auch schon während 
meines Studiums so: Die Elektrotechnik-Studenten haben sich so gut wie 
gar nicht für Politik interessiert und über die Folgen ihres Tuns haben 
sie sich schon gleich gar keine Gedanken gemacht.

von Lalle (Gast)


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von herbert (Gast)


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Gerd schrieb:
> Meiner Ansicht nach wurde dann das
> Projekt durch den Lobby-Einfluss von Mikrosoft gekippt.

Lobby Einfluss? Ich lache ...Probleme hatte die ohne Ende...Zufällig 
kenne ich einen Verantwortlichen für die EDV in einem Landesamt...

von Tim Schnurz (Gast)


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"Diese Zahlen stimmen vielleicht dann, wenn man die Zählung auf Aldi-PCs
u.ä. beschränkt. Erweitert man das Spektrum um Smartphones, Server und
Industrierechner, sieht das Ergebnis ganz anders aus."

Nur das es hierum nicht geht..
Wieder so ein sinnloser Beitrag und der kommt natürlich von einem 
Moderator..
JEder hier weiß das damit Desktop Systeme gemeint sind.
Und so lange die Linux FAnboys und nerds nicht auf das Mormalos eingehen 
wird Linux sich niemals durchsetzten.

Das schöne ist, bis vor kurzen stand ich mit dieser Meinung alleine, 
neuerdings stimmen mir immer mehr zu.
Linux ist auf dem desktop!!(für die Begriffsstutzigen!) ein System von 
Nerds FÜR Nerds.
Weitere Erklärungen spare ich mir, da die Nerd diese sowieso nie 
begreifen und alle anderen wissen schon wie es gemeint ist

von Tim Schnurz (Gast)


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"weil es eben doch für (fast) alles Linux Alternativen gibt"
hah, ne ist klar.
Wenn man sehr anspruchslos ist mag das stimmen.+Und nein die Leute 
beziehen ihr Wissen nicht auf eine 10Jahre alte Linuxversion und nein, 
niemand will seine Pogramme selber kompilieren müssen.

Das alles ist diese Bekannte nerdlogic.
Es begintn beim Homebaniking( versteht kein Nerd)
Weder gibt es vernünftige Homebankingsoftware noch kann diese 
Ebics(Bevor jetzt 1000 Argumente kommen, googelt selber mal was Ebics 
eigentlich ist....)
Und nein, ich will nicht auf die einzige Linux Software festgelegt sein 
dei das kann.

Ich glaueb manchmal eher, das viele Linuxer sich nicht mit Windows 
auskennen!
Wenn sie sich ab Windows CP mal so viel damit beschäftigt hätten wie mit 
ihrem Linux, dann kämen ie auch mit Windows super klar.
Und nervige Eigenheiten haben sowohl Windows als auch Linu, Linux halt 
nur viele viele mehr(versteht ein Nd nicht, bitte spart uns die 
Diskussion

von Tim Schnurz (Gast)


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LOL, Marktanteil von linux verdoppelt sich..
Ja, weil die Leute gerade zuhause Langeweile hatten und am PC rumspielen 
wollten, sobald der Alltag wieder beginnt, haben die keinen Nerv mehr 
auf diese Frickelei und es fliegt wieder vom Rechner.
Wollen wir wetten?

von Tim Schnurz (Gast)


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"Komisch, ich gebe:
> apt install irgendwas
in die Konsole ein und bekomme das gewünschte Programm sofort und
problemlos installiert.
Wenn man natürlich, wie es die meisten Windows User gewohnt sind, sich
die SW aus irgendwelchen dubiosen Internetseiten herunterlädt, hat man
tatsächlich oft ein Problem. Dafür braucht es dann halt etwas mehr
Wissen über das was man tut."

aha, wieder so einer der meint Linux verteidigen zu müssen, aber 
offenbar keinen Plan hat
.
Was sind unseriöse Quellen?
Was machst du wenn etwa nicht in deiner Linux Community zu finden ist 
sondenr du es von jemandes privaten Homepage runterladen willst.
Wo ist dann der Unterscheid ob du es dir für Win doer Linux ziehst?
Ja ne is klar.du kompilierst es dir selber..und vorher schaust du die 
natürlich den Quellcode genau an und schaust ob da keine Falle drin 
ist..
Träum weiter

von Jack V. (jackv)


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Tim Schnurz schrieb:
> Ich glaueb manchmal eher, das viele Linuxer sich nicht mit Windows
> auskennen!

Du scheinst dich ja damit auszukennen: mein Windows (für Spiele) bootet 
manchmal sehr lange. Wo kann ich da diese komische Grafik abschalten, um 
die tatsächlichen Meldungen, was gerade passiert, zu sehen? Wie 
aktiviert man da ein ausführliches Bootlog? „Sehr ausführliche 
Bootmeldungen aktivieren“ (o.ä.) ist es jedenfalls nicht. Da kommt nur 
„Windows wird vorbereitet“ [einige Sekunden warten] „Windows wird 
gestartet“ [einige Sekunden warten] „Windows ist gestartet“ – absolut 
nutzlos.

Wo ich schon mal ’nen Windowsexperten da habe: warum zeigt dieses 
Windows eigentlich für jeden Kram, bis runter zur einfachen Tastatur 
oder Maus, „Gerätetreibersoftware wird installiert“ [einige Sekunden 
warten] „Gerät kann nun verwendet werden“ an?

Und was ich auch noch gebrauchen könnte: wie mountet man unter Windows 
Verzeichnisse an eine andere Stelle im Dateisystem? Ich meine aber nicht 
Symlinks, die dort „Verknüpfungen” zu heißen scheinen. Apropos Links – 
wie erstellt man unter Windows Hardlinks?

: Bearbeitet durch User
von Codo (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Und was ich auch noch gebrauchen könnte: wie mountet man unter Windows
> Verzeichnisse an eine andere Stelle im Dateisystem?

subst

Jack V. schrieb:
> Apropos Links –
> wie erstellt man unter Windows Hardlinks?

mklink /H

von herbert (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Und was ich auch noch gebrauchen könnte: wie mountet man unter Windows
> Verzeichnisse an eine andere Stelle im Dateisystem? Ich meine aber nicht
> Symlinks, die dort „Verknüpfungen” zu heißen scheinen. Apropos Links –
> wie erstellt man unter Windows Hardlinks?

Sind das jetzt sinnfreie Totschlagargumente gegen Windows oder für 
welchen ernsthaften Zweck sollte man das unter Windows gebrauchen? Ginge 
das auch ohne deiner Vorzüge? Neulich sah ich einen Rückwärts joggen. 
Bin der Meinung
vorwärts geht das leichter. Wollte wohl was besonderes können.
Kann dein Auto quer fahren? Meines schon ,habe ich in zwei Jahren so 
hingebastelt...;-)
Meines ist damit besser als deines... Ironie .Modus off

von MaWin (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Generell habe ich den Eindruck, daß die meisten Linuxkritiker ihr Wissen
> vom Hörensagen, 10min ausprobieren oder von >10 Jahre alten
> Distributionen haben

Merkwürdig.
Zwar nutzen 97% der PC-Benutzer kein Linux auf ihrem PC, aber die 3% 
derjenigen die es doch tun, schaffen es so einen thread wie hier zu 100% 
zu fluten mit ihrem pro-Linux-Geschwafel.
Der Statistik nach nutzen die jedoch auch einen Windows-PC, 
Android-Smartphone oder Mac.
Generell sind Linux-Benutzer also extrem sendungsüberzeugt aber 
verbringen ihre Zeit mehr mit Worten als mit Taten. Denn zu tun gäbe es 
unter Linux mehr als bloss genug, um den Haufen halb angefangener 'lâuft 
auf meinem PC in meiner Konfiguration' Schrott mal fertig zu 
programmieren. Alleine die TODO Kommentare im OpenOffice Code reichen 
für ein Restleben. Tut aber Keiner. Lieber wird geschwafelt wie toll das 
Linux doch wäre.

Nein, ich bin kein Freund von M

von Jack V. (jackv)


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herbert schrieb:
> Sind das jetzt sinnfreie Totschlagargumente gegen Windows oder für
> welchen ernsthaften Zweck sollte man das unter Windows gebrauchen?

Nein, das sind Fragen, die sich mir während meiner Nutzung von Windows 
tatsächlich gestellt haben. Ich will wissen, was das System macht. Und 
ich will es meinen Wünschen entsprechend anpassen.

Aber vermutlich ist das das Problem: Als langjähriger Linuxuser bin ich 
gewohnt, mir mein System nach Belieben einzurichten und zu verstehen, 
was es macht. Dass ich mich dazu anfangs auch mal hinsetzen musste, um 
das zu lernen, lässt sich nicht von der Hand weisen – ein Nerd bin ich 
deswegen nicht. Oder wird jeder, der den Umgang mit irgendwas erlernt 
hat, als Nerd bezeichnet?

Viele (nicht alle) Windowsuser hingegen meinen, ein derart komplexes 
System, wie ein Betriebssystem es nunmal ist, müsse ohne Vorwissen 
bedient werden können. Damit ist man bei den meisten Linuxdistributionen 
in der Tat nicht sehr gut bedient.

Codo schrieb:
> subst

Nein, das trifft es nicht. Ich meinte eher sowas wie ›mount --bind 
/Pfad/zum/Spiel /Program\ Files/Spiel‹

Codo schrieb:
> mklink /H

Dank

: Bearbeitet durch User
von Olaf (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Wo kann ich da diese komische Grafik abschalten, um die tatsächlichen
> Meldungen, was gerade passiert, zu sehen?

Die tausende von Meldungen, die beim Linuxstart durchlaufen, kann doch 
eh nur der eingefleischte Linuxer ansatzweise verstehen. Der Kreis 
schließt sich. Für Otto Normaluser sind die völlig bedeutungslos.

von Jack V. (jackv)


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Olaf schrieb:
> Die tausende von Meldungen, die beim Linuxstart durchlaufen, kann doch
> eh nur der eingefleischte Linuxer ansatzweise verstehen.

Ich muss dich enttäuschen: die meisten Sachen sind selbsterklärend. 
Weitere sind dokumentiert, und für den kleinen Rest haben die Götter die 
Suchmaschinen geschaffen.

Was ist unter Windows eigentlich das fstab-Äquivalent?

von MaWin (Gast)


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icrosoft, hätte einige Bekannte die einfach nur eMail und 
Internet-Surfen auf ihrem älteren PC möchten, aber Linux ist einfach 
nicht tauglich. Ob Thunderbird oder Firefox, die (meist Älteren) 
scheitern grandios an der user supported Software. Manchmal hat der 
Senden-Dialog leider keinen Send Knopf mehr, man kann ihn nur durch eine 
kryptische Tastenkombination zurückholen, dann lädt Firefox rekursiv so 
viele Reiter bis der Speicher voll ist und abkackt, und die Wiedergabe 
von Videos (hier eines holländischen Fernsehsenders) ist auch 
Glückssache.

Sorry Leute, man kann Linux einfach niemandem empfehlen. Das ist die 
real life experience, statt dem Wunschdenken derjenigen die es scheinbar 
auch nicht nutzen "bei mir läuft es einwandfrei, ich starre den ganzen 
Tag auf mein Eingabeprompt nach der täglichen Installation die ich als 
mein Adventure-Game betrachte".

von rbx (Gast)


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herbert schrieb:
> Kann dein Auto quer fahren?

Das hat nichts mit dem Auto zu tun, sondern mit der Fahrtechnik 
(irgendein Beispiel..)
https://www.youtube.com/watch?v=yqQwH_Qj1x0

Das tolle an DOS/Windows ist, dass es in der Vargangenheit auch sehr 
gute Rally Simulationen für das Betriebsystem gab.

Ebenfalls sehr ansprechend fand ich Ubuntu Studio zu seiner Zeit. Ubuntu 
Studio war aus meiner Sicht ein guter Ansatz, die "Akzeptanz" zu 
fördern.

von Reinhard S. (rezz)


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herbert schrieb:
> Gerd schrieb:
>> Meiner Ansicht nach wurde dann das
>> Projekt durch den Lobby-Einfluss von Mikrosoft gekippt.
>
> Lobby Einfluss? Ich lache ...Probleme hatte die ohne Ende...Zufällig
> kenne ich einen Verantwortlichen für die EDV in einem Landesamt...

Ist aber schon seltsamer Zufall, wenn das Ende von LiMux in den Umzug 
von MS nach M fällt.

von Tim Schnurz (Gast)


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"Viele (nicht alle) Windowsuser hingegen meinen, ein derart komplexes
System, wie ein Betriebssystem es nunmal ist, müsse ohne Vorwissen
bedient werden können"

ähmmm..ja!!! genau so sollte es sein.
Niemand hat Bock auf Frickelei, außer ein paar wenigen. Die speilen halt 
gerne am Betriebssystem.
ISt doch schön, wie jeder mag nur taugt es dann ganz offensichtlich 
nicht für die Masse.
Du sagst es also selber das Linux nicht für die breite Masse geeignet 
ist.


Ein Auto sit auch immer gleich bedienbar und immer nur Kleinigkeiten 
sind anders, Schalter an anderen Plätzen oder im Menü.
Niemand baut es sich selber nach seinen Bedürfnissen zusammen  oder 
studiert zig Anleitungen um es benutzen zu können.
Und? Richtig, deshalb sit es Massentauglich.

Wenn bei Systemen so ziemlich alles vorgegeben ist und nicht so viele 
Möglichkeiten genutzt werden und dalls von einer Instanz (google) 
<organisiert wird, geht auch Linux, siehe Android

Linux auf dem Desktop zerlegt sich durch die immer größer werdende 
Community selbst

von Jack V. (jackv)


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MaWin schrieb:
> Manchmal hat der
> Senden-Dialog leider keinen Send Knopf mehr, man kann ihn nur durch eine
> kryptische Tastenkombination zurückholen, dann lädt Firefox rekursiv so
> viele Reiter bis der Speicher voll ist und abkackt, und die Wiedergabe
> von Videos (hier eines holländischen Fernsehsenders) ist auch
> Glückssache.

Klingt so’n bisschen nach Erfahrungen aus der Zeit der Röhrenmonitore, 
in der man sich ’ne Meinung gebildet, und dann nie wieder reingeschaut 
hat.

Könntest du diesen „Fernsehsender“ bitte benennen? Ich will sehen, ob da 
tatsächlich Probleme auftreten, und wenn ja, woran es liegen mag.

von MaWin (Gast)


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Olaf schrieb:
> Die tausende von Meldungen, die beim Linuxstart durchlaufen, kann doch
> eh nur der eingefleischte Linuxer ansatzweise verstehen. Der Kreis
> schließt sich. Für Otto Normaluser sind die völlig bedeutungslos.

Sie sind bedeutungslos, so lange alles klappt. Aber wenn es hängt will 
man sie lesen, dann braucht man die Information und freut sich, dass man 
fernwartungstechnisch dem Benutzer nicht erst erklären muss wie er sich 
ein bootlog anzeigen lässt oder die Ereignisanzeige öffnet. Aber leider 
hilft die bootausgabe von Linux auch selten weiter, man weiss zwar wo es 
hängt, aber nicht warum und was man tun muss um es zu beheben.

von Tim Schnurz (Gast)


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""Viele (nicht alle) Windowsuser hingegen meinen, ein derart komplexes
System, wie ein Betriebssystem es nunmal ist, müsse ohne Vorwissen
bedient werden können""

tatsächlich zeigt diese Aussage sogar wie Weltfremd du bist.
Offenbar hast du weder Frau noch Familie, da hast du noch Zeit für 
solche "Hobbys"

von MaWin (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Könntest du diesen „Fernsehsender“ bitte benennen

Keine Ahnung, ich kann kein holländisch, irgendein öffentlich 
rechtliches  Webangebot auf dem es u.a. Nachrichtenstreams gibt, 
anzuzeigen im Browser. Per VLC geht es,  per Browser nicht, man kann 
82-jährigen aber kein VLC beibringen.
Die Erfahrungen sind nicht uralt sondern stammen vom letzten Jahr.

von Jack V. (jackv)


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Tim Schnurz schrieb:
> ähmmm..ja!!! genau so sollte es sein.

Ansichtssache. Irgendwie scheinen ja recht viele Leute gerade mit Win10 
gar nicht so glücklich zu sein, obwohl’s da immer noch so ist, und der 
Hersteller sich doch so gut um das System kümmert, dass da unregelmäßig 
irgendwas geändert wird.

Abgesehen davon: auch bei Windows verschenkt man enorm viel, wenn man 
die Grundlagen nicht lernt, sondern nur so vor sich hin klickt. Ist, 
wie dein Auto: hat heute hunderte Funktionen, die das Leben einfacher 
machen, aber weil man halt zu bequem ist, sich damit zu beschäftigen, 
nutzt man nur die Fahrfunktion, Licht, Blinker und Scheibenwischer.

Tim Schnurz schrieb:
> tatsächlich zeigt diese Aussage sogar wie Weltfremd du bist.
> Offenbar hast du weder Frau noch Familie, da hast du noch Zeit für
> solche "Hobbys"

… offensichtlich bist du ’n Freund von festen Vorurteilen, deswegen darf 
ich dir versichern, dein Geseihere nunmehr mental auszublenden :)

von Tim Schnurz (Gast)


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Es gibt auch viele die mit MacOS nicht glücklich sind?
Und?
fast niemand sit mit Linux zufrieden..denk mal drüber nach..
völlig wurscht was man verschenkt, man hat was man braucht, verstehst 
du?!

Den Rest reim dir selbst zusammen, Diskussionen dieser Art führen zu 
nichts, ist wie mit Sektenanhängern zu reden.
Es werden immer obskurere Beispiele genannt und am Ende vom Thema 
abgelenkt

von Gerd (Gast)


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>Es gibt auch viele die mit MacOS nicht glücklich sind?
>Und?
>fast niemand sit mit Linux zufrieden..denk mal drüber nach..

Das stimmt nicht, ich nutze es schon mindestens 10 Jahre und immer mehr 
Leute, die ich kenne, fangen ebenfalss damit an.

Was dir entgangen ist, ist dass die Frage nach dem Betriebssystem auch 
eine politische Frage ist, aber um so weit zu denken dürfte dein 
Verstand nicht ausreichend sein:
Beitrag "Re: Linux wird nicht wirklich akzeptiert, woran liegt das ?"

von Tim Schnurz (Gast)


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nein, was dir entgeht ist, das die politische Frage keine Frage der 
Masse ist...hoffnungslos mit den Sektenanhängern zu diskutieren
erst geht es ums bessere System, jetzt ist es eine politische Frage haha

Die Gründe sind völlig egal, Linux taugt schlicht nichts auf dem Desktop

von Tim Schnurz (Gast)


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"Das stimmt nicht, ich nutze es schon mindestens 10 Jahre und immer mehr
Leute, die ich kenne, fangen ebenfalss damit an.
"

Klar weil du die so lange bearbeitest(zu Linuxtreffen mitnimmst hehe) 
bis sie der Sekte beitreten,aber warte ab, viele schnallen es und sind 
auch wieder weg

Kein Scherz, Linux ist wirklich wie eine Sekte..
Viele der Nerds die sonst keine Gemeinschaft finden, finden durch Linux 
eine...Viele gleichgesinnte, welche die genauso begriffstutzig sind wie 
sie selbst und das als Hochbegabung missbdeuten.


Im Grunde nichts schlechte, immerhin sind diese Menschen dann auch 
glücklich und nicht mehr einsam.
Aber die Gefahr besteht darin das sie andere unbeteiligte nerven..wie 
man hier sehr gut sieht..mit völlig bescheuerten Argumenten meinen sie 
die "Vorteile" von.L..x hervorheben zu müssen..
Aber immer mehr erkennen das es einfach nur lächerlich ist

von Andreas B. (bitverdreher)


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Tim Schnurz schrieb:
> "Viele (nicht alle) Windowsuser hingegen meinen, ein derart komplexes
> System, wie ein Betriebssystem es nunmal ist, müsse ohne Vorwissen
> bedient werden können"
>
> ähmmm..ja!!! genau so sollte es sein.
Und Du bedienst und administrierst Windows also ohne Vorwissen.
Aha.
Die meisten Windows User die ich kenne, murksen ständig an ihrem System 
rum, ohne eine Ahnung zu haben. Was glaubst Du warum die vielen PC 
Zeitschriften mit ihren ständigen von "Optimieren sie ihr Windows" bis 
zum "Finden sie neue Tricks um ihr Windows zu beschleunigen" so 
erfolgreich sind?

> Niemand hat Bock auf Frickelei, außer ein paar wenigen. Die speilen halt
> gerne am Betriebssystem.
Und weil ich keinen Bock auf Frickelei habe, arbeite ich eben lieber mit 
Linux.
Und nun?
Ich sags Dir: Ich bin eben Linux gewohnt und komme prima damit klar, im 
Gegensatz zu Windows.

Jack V. schrieb:
> Abgesehen davon: auch bei Windows verschenkt man enorm viel, wenn man
> die Grundlagen nicht lernt, sondern nur so vor sich hin klickt.
So sieht es nämlich aus.

MaWin schrieb:
> Sorry Leute, man kann Linux einfach niemandem empfehlen. Das ist die
> real life experience, statt dem Wunschdenken derjenigen die es scheinbar
> auch nicht nutzen "bei mir läuft es einwandfrei, ich starre den ganzen
> Tag auf mein Eingabeprompt nach der täglichen Installation die ich als
> mein Adventure-Game betrachte".

Auch wenn Du Dich wiederholst, aber die Argumente Deiner Erfahrungen mit 
einem 30 Jahre alten Linux interessieren hier eigentlich keinen.
Komm mal langsam in der Neuzeit an.

Man kann unter Linux mindestens so gut wie unter Windows arbeiten. Zum 
Programmieren ist Linux weitaus besser geeignet. Zum Spielen eben besser 
Windows. Da ich aber am Computer nicht spiele, ist es für mich eben 
Linux zum arbeiten.
Und das, was 95% aller Benutzer mit ihren Computer tun (Mail, Browser 
ect), geht mit beidem Systemen genauso gut (mal abgesehen von den 
Sicherheitslücken bei den Windows Standardeinstellungen). Windows ist ja 
in den letzten Jahren auch stabiler geworden. Das ist für mich aber noch 
lange kein Grund, mich umzustellen.

von Dussel (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Viele (nicht alle) Windowsuser hingegen meinen, ein derart komplexes
> System, wie ein Betriebssystem es nunmal ist, müsse ohne Vorwissen
> bedient werden können.
Und das ist in dem Bereich, um den die Diskussion geht, auch richtig. 
Die Google-Webserver müssen nicht einfach bedienbar sein, da gehen 
(wahrscheinlich) nur Experten ran. Hier geht es aber um Alltagssysteme 
für Laien. Und die müssen ohne großes Vorwissen bedienbar sein. Ein 
bisschen Vorwissen ist natürlich immer nötig (oder man nutzt Microsoft 
Bob :D).

Da passt der Vergleich von Tim Schnurz. Ein Auto für die breite Masse 
muss einfach bedienbar sein. Ein Großraumflugzeug muss es nicht. Aber 
ein Auto, das so kompliziert zu bedienen ist, wie ein Flugzeug, wird 
sich halt einfach nicht in der breiten Masse durchsetzen.

Noch eine Kleinigkeit, die mir aufgefallen ist: Wie sieht unter Linux 
das Taskleistensymbol (oder wie das heißt) für Firefox aus? Unter 
Windows und MacOS ist es orange-blau oder orange-violett und 
kreisförmig. Eben das Firefoxsymbol.

Nochmal Microsoft Bob: Microsoft hat versucht, es für unerfahrene Nutzer 
so einfach wie möglich zu machen. Das ist zwar in dem Fall gescheitert, 
aber sie haben an diese Benutzer gedacht. Das erkenne ich bei Linux im 
Großen und ganzen nicht. Es gibt einige Projekte, die 
Benutzerfreundlichkeit als Ziel haben, aber nach meinem Gefühl wird die 
oft vernachlässigt.

von Tim Schnurz (Gast)


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LOL, zum Programmieren besser geeignet haha
Der Großteil nutzt dazu MS Visual, da es unter L...x keine Brauchbare 
Alternative gibt.
Auch ist die Pascal Community unter Linux Prozentual wohl größer als 
unter Windows, da Lazarus ein vernünftiges Tool unter L..x zur Verfügung 
stellt
Wie gesagt..die L..x Community zerlegt sich selbst:-)
Bleibt einfach unter euch und nervt nicht überall mit eurem L..x

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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MaWin schrieb:
> Merkwürdig.
> Zwar nutzen 97% der PC-Benutzer kein Linux auf ihrem PC, aber die 3%
> derjenigen die es doch tun, schaffen es so einen thread wie hier zu 100%
> zu fluten mit ihrem pro-Linux-Geschwafel.

Du und "Tim Schnurz" legt auch ja gerade ganz mächtig ins Zeug, dieses
Missverhältnis zu korrigieren :)

Beiträge seit heute morgen

von dir: 4 in 23 Minuten

von Tim: 10 in 137 Minuten

Trotz dieses maschinengewehrähnlichen Ausstoßes von Texten hat es aber
keiner von euch beiden geschafft, auch nur ansatzweise auf die Frage des
TE bzgl. seiner Bekannten einzugehen.

von Tim Schnurz (Gast)


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hahaha, jetzt kommt die Ablenktaktik von der ich vorhin geredet habe:-)

von Andreas B. (bitverdreher)


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Tim Schnurz schrieb:
> hahaha, jetzt kommt die Ablenktaktik von der ich vorhin geredet habe:-)

Du mußt ja ziemlich frustriert sein, daß Dein Umstieg auf Linux nicht 
geklappt hat. Anders kann man Dein Verhalten nicht erklären.

von Tim Schnurz (Gast)


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und WIR gehen auf die Frage ein.
Sie wollen Windows!! Wieso wollen die Linux Freaks die Eltern dann 
unbedingt auf Linux zwingen?!
GENAU DAS! ist doch der Punkt von dem wir die ganze Zeit reden.
Die Nerd interessieren sich einen Scheiß was die Masse will, sie w
Wollen das alle Linux nutzen, nur niemand will es!
Da solltest du bei all den Posts mittlerweile selber als Moderator mal 
erkannt haben,,aber steck man erst in der Sekte, wird man Blind für die 
Realität, sagte ich auch schon weiter oben.

Gib den Eltern, Großeltern Windows, installiere die Classic Shell und 
alle sind glücklich und du brauchst kein schlechtes Gewissen haben da du 
jemanden in eine Sekte gebracht hast, hast dadurch aber halt keine 
Anerkennung deiner gleichgesinnten

von Tim Schnurz (Gast)


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"Du mußt ja ziemlich frustriert sein, daß Dein Umstieg auf Linux nicht
geklappt hat. Anders kann man Dein Verhalten nicht erklären."


hahahahahaha, Geil. Wieder nichts zum Thema beigetragen..mal sehen wie 
viele noch kommen.
Würde mich nicht wundern wenn hier selbst die mods mit verschiedenen 
Namen unterwegs sind

von Dieter (Gast)


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Reinhard S. schrieb:
> Ist aber schon seltsamer Zufall, wenn das Ende von LiMux in den Umzug
> von MS nach M fällt.

Ein wichtiger Grund für so etwas ist die Gier der Mitarbeiter geschmiert 
zu werden. Werbegeschänke über 5 oder 8 Euro anzunehmen ohne Genehmigung 
kann ja schon strafbar werden. Die Vorteilsnahme beim HomeUser-Programm 
entspricht natürlich einem viel höheren Wert. Abzulesen wäre das 
natürlich daran, dass ein sehr deutlich signifikanter Anteil an 
Mitarbeitern, die wegen des Linux sich immer wieder beschwerten, sofort 
bei Freigabe des HomeUser-Programmes sofort, als diese davon erfuhren, 
sofort das HomeUser Programm in Anspruch nahmen. Je häufiger und massiv 
die Beschwerden in dem Percentil waren, desto höher die Quote. Ein 
Schelm ist wer da böses denkt.

von Dussel (Gast)


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Wird "Linux" eigentlich von "Linux" akzeptiert? 
https://de.wikipedia.org/wiki/Ubuntu#Rezeption
Mehrfache Kritik und teilweise Diffamierungen an einem Linux von den 
Linuxleuten. Was soll denn der Normalnutzer denken, wenn selbst die 
Linuxleute an Linux einiges nicht mögen?
Da bringt auch keine sinnlose Wortklauberei, dass Linux nur der Kernel 
sei, etwas. Linux ist für die meisten Normalnutzer ein Betriebssystem.
Kann man sich das gleiche bei Microsoft oder Apple vorstellen? Dass 
Microsoft sagt, dass ein aktuelles Windows Mist ist.

von ThomasW (Gast)


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ich bin immer begeistert über den Vergleich von Windows und Linux, das 
ist einfach nur lustig!

Es ist einfach Windows zu installieren? Dann mach das mal auf nem 
richtigen Notebook, nem Lenovo zum Beispiel. Da darfst du erstmal das 
komplette Treiberpaket zusammen suchen. Verteilt auf etlichen Seiten. 
Oder mal versucht einen Scanner anzuschließen, der alter als 5 Jahre 
ist?

Was gerne vergessen wird: bei Windows zahlst du mit deinen Daten. Und 
nein, das lässt sich nicht vollständig abschalten!

Linux hat das Problem, dass sie sich keine Lobbyisten leisten können und 
deshalb Linux in der Schule nicht stattfindet. Die Leute also an die 
Eigenheiten von Windows gewöhnt werden. Nicht umsonst hat weiter oben 
jemand geschrieben :q sei nicht intuitiv um einen Editor zu beenden. Ist 
Alt+F4 denn tatsächlich besser?

Wer spielen will oder wer tatsächlich spezielle Soft- oder Hardware 
betreiben will, der kommt mit Linux oft nicht weit.

Linux hat Probleme auf dem Desktop aber spätestens seit Ubuntu ist es 
für viele Menschen gut benutzbar. Es ist allerdings nicht fehlerfrei. Um 
es mal freundlich zu sagen.

Wie wir hier gut sehen können, finden Windows--Befürworter deren 
Probleme unwichtig und die von Linux als Showstopper. Genau wie 
umgekehrt. Verbohrt sind beide Seite irgendwie.

Ich schreibe diesen Text übrigens auf einem Android-Tablet. Zumindest 
dafür scheint der Linux Kernel gut genug zu sein.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Tim Schnurz schrieb:
> Gib den Eltern, Großeltern Windows, installiere die Classic Shell und
> alle sind glücklich

Das habe ich getan (oder zumindest versucht):

Vor längerer Zeit habe ich für meinen Vater einen Windows-PC besorgt in
der Annahme, dass er mit Windows tatsächlich besser zurechtkommen müsste
als mit Linux. Als das alles nicht so richtig geklappt hat, habe ich ihm
versuchsweise ein Linux installiert, und siehe da: Er konnte endlich
vernünftig mit dem PC arbeiten.

Ich gebe allerdings zu, dass ich selber etwas überrascht war, denn das
war zu Zeiten, wo Linux noch deutlich konsolenlastiger war als heute.

von ACDC (Gast)


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ThomasW schrieb:
> Ich schreibe diesen Text übrigens auf einem Android-Tablet. Zumindest
> dafür scheint der Linux Kernel gut genug zu sein.

Und ich von einem win10 Tablet....

von Codo (Gast)


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ThomasW schrieb:
> Linux hat das Problem, dass sie sich keine Lobbyisten leisten können und
> deshalb Linux in der Schule nicht stattfindet.
Könnte auch daran liegen, dass es so viele verschiedene Distributionen 
gibt, die größtenteil nicht miteinander kompatibel sind.
> Nicht umsonst hat weiter oben jemand geschrieben :q sei nicht
> intuitiv um einen Editor zu beenden. Ist Alt+F4 denn tatsächlich besser?
Ich würde spontan sagen: JA
Mit Alt-F4 kann man so ziemlich jedes Windows-Programm beenden.
Bei Linux ist es mal das angesprochene :q und mal das Ctrl-X und mal was 
ganz anderes. Das kann jeder Programmierer selbst festlegen.

von Dussel (Gast)


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Codo schrieb:
> Mit Alt-F4 kann man so ziemlich jedes Windows-Programm beenden.
> Bei Linux ist es mal das angesprochene :q und mal das Ctrl-X
> und mal was ganz anderes.
Alt+F4 ist das Äquivalent zu Strg+C. Nur lässt sich dieser 
Standardeditor damit eben nicht beenden. Es geht ja auch nicht darum, 
dass Vim es anders macht, aber dass dieser absolut unintuitive Editor 
als Standard voreingestellt ist (oder war), zeigt ein Problem der 
Linuxgemeinschaft. Wer Vim bedienen kann, kann auch den Standardeditor 
schnell ändern, aber wer Vim nicht bedienen kann, kann Vim nichtmal 
beenden.

von Jack V. (jackv)


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Codo schrieb:
> Mit Alt-F4 kann man so ziemlich jedes Windows-Programm beenden.

Ja, und mit Strg-Q lässt sich gvim auch unter Linux beenden. Wobei das Q 
für „Quit“ steht, und das Strg für „Steuerung“. Alt und F4 sind da 
irgendwie nicht so intuitiv.

Mit Vim in der Konsole geht’s so nicht, aber da gibt’s unter Win noch 
nicht einmal Vergleichbares, so dass das nicht zu Beurteilung 
herangezogen werden sollte.

Ansonsten ist Vim genau das, was ein lernfauler Anwender eben nicht 
nehmen sollte – das ist für Leute, die einmalig etwas Zeit investieren 
wollen, um die dann später im vielfachen Maß zu sparen. Für „Nur 
klicken, nich lesen“-Anwender gibt’s genug andere Editoren; jedes 
Desktop-Environment bringt ein Notepad-Äquivalent mit sich.

von ThomasW (Gast)


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Codo schrieb:
> Könnte auch daran liegen, dass es so viele verschiedene Distributionen
> gibt, die größtenteil nicht miteinander kompatibel sind.

könnte es natürlich. aber ist das realistisch? Wo doch M$ mit 
haufenweise Geld dafür sorgt, dass dort Windows verwendet wird. Außerdem 
sind die Unterschiede zwischen den Distributionen kein so großes 
Problem. Wer mit einer richtig zurecht kommt, der findet sich auch mit 
anderen zurecht.

Codo schrieb:
> Mit Alt-F4 kann man so ziemlich jedes Windows-Programm beenden.

aber auch das musstest Du mühsam erlernen. Intuitiv ist da gar nichts.

Noch ein Wort zum Vim: ich verwende den (als Plugin) in jeder IDE. Es 
gibt keinen besseren Editor! Den Du außerdem auf jedem Unixoiden System 
vorfindest. Von Solaris bis BSD. Der Einstieg ist allerdings ne 
Zumutung. Ich kann wirklich gut verstehen, dass sich dem viele Menschen 
verweigern.

Und das ist tatsächlich übertragbar auf das Thema hier: Linux ist 
politisch und technisch das bessere System. Es erfordert aber Aufwand um 
da rein zu kommen. Auch heute noch.

von Michael B. (laberkopp)


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Yalu X. schrieb:
> Trotz dieses maschinengewehrähnlichen Ausstoßes von Texten hat es aber
> keiner von euch beiden geschafft, auch nur ansatzweise auf die Frage des
> TE bzgl. seiner Bekannten einzugehen.

Linux-Jünger's Antwort auf den TO: "Ist ja gar nicht so".
Ich erkläre wenigstens, woran es liegt.
Von Linux-Jüngern kommen Lügen:

Andreas B. schrieb:
> aber die Argumente Deiner Erfahrungen mit
> einem 30 Jahre alten Linux interessieren hier eigentlich keinen.

Woher will er wissen, welches Linux eingesetzt wurde ? Er lügt ganz 
einfach das Blaue vom Hiommel herunter, mit der einzigen Intention der 
Übernbringender schlechten Nachricht irgendwas ans Bein zu flicken. 
"Amerikanischer Wahlkampf".

Es war einfach eine damals aktuelle Kubuntu Life CD vom letzten Jahr, 
umkopiert auf USB. So wie hier haben sicherlich viele auf den 
notwendigen Umstieg auf Win10 erstmal mit Linux reagiert - und es wieder 
runtergeschmissen.

Aber klar, die zählen alle nicht, die haben ja die falsche Religion und 
sind bloss Ketzer.

Fakten, wen interessieren Fakten wenn man das Balue vom Himmel 
runterlügen kann.

Übel nur, dass man daran sieht, wie die Linux-Gläubigen drauf sind.

von Codo (Gast)


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Dussel schrieb:
> Es geht ja auch nicht darum, dass Vim es anders macht

Stimmt, es geht darum dass es jedes Programm anders macht.
Beispiele sind: q, :q, ctrl-Q, quit, ctrl-X, und andere...
Und das betrifft nur das Beenden eines Programmes.
Es gibt unzählige Beispiele, die für unzählige Distributionen 
verschieden ausfallen. Die vielen Communities können sich seit 
Jahrzehnten nicht einigen, sondern viele kämpfen sogar gegeneinander. So 
wird das nichts mit einer besseren Akzeptanz. Eigentlich schade um 
Linux...

von Manfred Scheer (Gast)


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Nicht so schönes Klicki-Bunti wie Windows 10 !

Ausserdem läuft sehr viel Software nur unter Windows. Wine ist für viele 
Programme unbrauchbar. Ausserdem Die Treiberproblematik. Es ist halt 
alles sehr viel komplizierter unter Linux. Windows kann fast jeder 
Sonderschüler aufsetzen. Bei Linux ist das nicht mehr so einfach.

von c-hater (Gast)


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Dussel schrieb:

> Noch eine Kleinigkeit, die mir aufgefallen ist: Wie sieht unter Linux
> das Taskleistensymbol (oder wie das heißt) für Firefox aus?

So, wie ich will, dass es aussieht.

> Eben das Firefoxsymbol.

Kann ich haben, wenn ich das will. Dürfte sogar auch Standard sein.

von Jack V. (jackv)


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Codo schrieb:
> Die vielen Communities können sich seit
> Jahrzehnten nicht einigen

Für absoluten Einheitsbrei gibt’s doch MacOS, oder? Das dominiert doch 
den Markt, weil dort alles gleichgeschaltet ist?

: Bearbeitet durch User
von ThomasW (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Übel nur, dass man daran sieht, wie die Linux-Gläubigen drauf sind.

wo doch die Windows-Gläubigen hier so viel besser sind. Fehlen Dir 
Argumente oder was soll das Gepöbele?

apropos: weiter oben hat jemand Windows mit nem Porsche verglichen (sind 
die wirklich so fehlerhaft?) dann wäre Linux allerdings kein Dacia 
sondern ein Sprinter. Völlig anders, für nem anderen Zweck.

Manfred Scheer schrieb:
> Ausserdem läuft sehr viel Software nur unter Windows.

das les ich sehr oft. Aber wenn Du genau hinschaust, dann ist es oft 
spezielle Software die es nur für ein System gibt. Aber benötigt 
tatsächlich der Grossteil Spezialprogramme?

von Andreas B. (bitverdreher)


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Dussel schrieb:
> Es geht ja auch nicht darum,
> dass Vim es anders macht, aber dass dieser absolut unintuitive Editor
> als Standard voreingestellt ist (oder war), zeigt ein Problem der
> Linuxgemeinschaft.

Wieder etwas was vor 20 Jahren vielleicht einmal war.
Falls Du es noch nicht gemerkt hast: Heutige Linux Distributionen haben 
eine GUI (wenn man sie beim Installieren nicht explizit abwählt). Dort 
ist standardmäßig einer der vielen graphischen Editoren voreingestellt, 
die es unter Linux gibt. Dir steht es frei, mit wenigen Handgriffen (ja, 
auch mit Mausklicks) den Editor Deiner Wahl innerhalb 1 min zu 
installieren.
Solltest Du aber von einem Linuxsystem ohne GUI reden: Auch dort läßt 
sich mit den Paketmanager ein beliebiger Editor in ebenfalls 1 min 
installieren.
Unter Windows darf man vorher erst mal googeln, wo man sich einen 
passenden Editor herunterladen kann.

Michael B. schrieb:
> Woher will er wissen, welches Linux eingesetzt wurde ?
Das schließe ich aus den Bemerkungen, die für heutige Distributionen 
schon  lange nicht mehr zutreffen.

> Es war einfach eine damals aktuelle Kubuntu Life CD vom letzten Jahr,
> umkopiert auf USB.
Ja, damit bist Du nicht zurechtgekommen. Wäre Dir mit einer Windows CD, 
die man einfach auf einen USB Stick kopiert, genauso gegangen.

Manfred Scheer schrieb:
> Windows kann fast jeder
> Sonderschüler aufsetzen.
Es darf mal herzlich gelacht werden.

: Bearbeitet durch User
von Jürgen (Gast)


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Die Diskussion ist doch uralt.
Hat sich seitdem was am Desktop-Marktanteil von Linux grundlegend 
geändert? Nein. Trotz oftmaliger Kosten für Windows-Lizenzen. Trotz 
Win10 Zwangsupdates und Telemetrie nach Hause. Ist das Antwort genug?
Meine persönliche Erfahrung: Bei Linux hakts an allen Ecken und Enden, 
liegt der Teufel im Detail. Wer sich da stets selbst zu helfen weiß, wer 
sich in der Computerei wirklich auskennt, wer seine Erfüllung auf der 
Kommandozeile findet, wem die Unabhängigkeit seiner Technik über alles 
geht, der mag da anders drüber denken.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Jürgen schrieb:
> Hat sich seitdem was am Desktop-Marktanteil von Linux grundlegend
> geändert? Nein.
Nein, stört mich aber auch nicht. Das ist so, weil: (siehe nächster 
Absatz)

Jürgen schrieb:
> Meine persönliche Erfahrung: Bei Linux hakts an allen Ecken und Enden,
Wenn Du auch nur einen Bruchteil der Zeit investiert hättest, die Du 
gebraucht hast um Windows zu lernen, würdest Du mit Linux genauso gut 
zurechtkommen.
Das ist nämlich der eigentliche Knackpunkt: Die Leute sind einfach 
Windows gewohnt und erwarten dann daß bei Linux alles genauso ist, nur 
irgendwie besser.
Man kann es nicht oft genug wiederholen:
http://linux.oneandoneis2.org/LNW.htm

von Tim Schnurz (Gast)


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@Jürgen
Könnte ein schönes Schlusswort sein, aber es ist wie mit den Anhängern 
von Verschwörungstheorien..eine never ending Story
Schade eigentlich, weder ich noch wohl jeder andere der hier gegen Linux 
argumentiert hat etwas gegen Linux!!
Nur ändert es an den Fakten nicht..
Manche sind objektiv und realistisch, andere leben in einer Wunschwelt 
volelr Idealismus

Mädels..anstatt hier Pro linux zu argumentierten TUT WAS!!!
behebt die Mängel an Linux, sorgt für einen Standard.
dann hat euer Linux die besten Chancen so bleibt es Spielkram für 
Frickler das keiner will.
Tut was, und alle werden euch folgen ich wie wohl auch die anderen 
hier!!
Seid einfach mal etwas realistisch

von (prx) A. K. (prx)


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Ist mir ziemlich schnurz, wieviel Anteil Linux hat, so lange es genug 
Interessenten gibt, um die wichtigsten Distros am Leben zu halten.

von Tim Schnurz (Gast)


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"> Meine persönliche Erfahrung: Bei Linux hakt es an allen Ecken und 
Enden,
Wenn Du auch nur einen Bruchteil der Zeit investiert hättest, die Du
gebraucht hast um Windows zu lernen, würdest Du mit Linux genauso gut
zurechtkommen."
verstehe..NIEMAND will Linux lernen müssen um damit zu arbeiten!
Es ist ein Betriebssystem, es soll unauffällig im Hintergrund seinen 
Deinst tun und es soll ausreichend Software dafür geben die auch 
benötigt wird, kein billiger Frickelersatz,weil, es das Windows Tool 
nicht under ...x gibt

von Tim Schnurz (Gast)


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dafür das es den Linux Jüngern immer ziemlich schnurz ist, machen sie 
immer ziemlich viel Wirbel, wenn jemand sagt das es für ihn nicht 
geeignet ist

von (prx) A. K. (prx)


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Solange ich es ohne Frickelei installiert kriege, ist es ziemlich 
unwichtig, ob jene es als Frickelsystem bezeichnen, sich nicht 
rantrauen.

Ich finde es aber wirklich super, nicht frickeln zu müssen, jedoch bei 
Bedarf frickeln zu können. Wenn ich beispielsweise kein spezielles Modul 
vom Gerätehersteller benötige, um bei 80% Aufladung aufzuhören. Oder die 
rechte Menütaste umdefinieren will.

von Dussel (Gast)


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c-hater schrieb:
> Dussel schrieb:
>
>> Noch eine Kleinigkeit, die mir aufgefallen ist: Wie sieht unter Linux
>> das Taskleistensymbol (oder wie das heißt) für Firefox aus?
>
> So, wie ich will, dass es aussieht.
Beschreibe es, dass ich es finden könnte. Bei der Installation wurde ich 
nicht gefragt, welches ich haben will. Da gibt es ein vorangestelltes 
Symbol. Jetzt bin ich ein unerfahrener Benutzer und sage dir, dass ich 
Linux habe und frage dich, wie das Symbol für Firefox aussieht. Was 
antwortest du?
Wie gesagt, bei Windows und MacOS ist es orange-violett und kreisförmig.

c-hater schrieb:
>> Eben das Firefoxsymbol.
>
> Kann ich haben, wenn ich das will. Dürfte sogar auch Standard sein.
Nein.

Andreas B. schrieb:
> Wieder etwas was vor 20 Jahren vielleicht einmal war.
Und wieder totaler Quatsch. Auf jeden Fall war es vor drei Jahren noch 
so. Du solltest also mal langsam auf einen aktuellen Stand kommen.

von (prx) A. K. (prx)


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Tim Schnurz schrieb:
> dafür das es den Linux Jüngern immer ziemlich schnurz ist, machen sie
> immer ziemlich viel Wirbel, wenn jemand sagt das es für ihn nicht
> geeignet ist

Weshalb ich es vorziehe, nicht anderen zu predigen, sondern zu handeln, 
und ggf von eigenen Erfahrungen zu berichten. Und je nach Bedarf und 
Nutzen beides verwende.

: Bearbeitet durch User
von Reinhard S. (rezz)


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Michael B. schrieb:
> So wie hier haben sicherlich viele auf den
> notwendigen Umstieg auf Win10 erstmal mit Linux reagiert - und es wieder
> runtergeschmissen.

Nein, seitdem läuft bei mir und meinem Vater ein Mint. Und nein, auch 
nicht immer problemfrei. Aber deutlich flotter als mit Win7.

> Übel nur, dass man daran sieht, wie die Linux-Gläubigen drauf sind.

Als ob die Windows-Gläubigen besser wären...

von Jack V. (jackv)


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Dussel schrieb:
> etzt bin ich ein unerfahrener Benutzer und sage dir, dass ich
> Linux habe und frage dich, wie das Symbol für Firefox aussieht. Was
> antwortest du?

https://www.mozilla.org/media/protocol/img/logos/firefox/browser/logo-md.f0603b4c28b4.png 
← so.

von Olaf (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Wenn Du auch nur einen Bruchteil der Zeit investiert hättest, die Du
> gebraucht hast um Windows zu lernen, würdest Du mit Linux genauso gut
> zurechtkommen.

Das ist ja gerade der Knackpunkt. Windows und übrigens auch MacOS 
braucht man nicht zu lernen. Das bedient sich intuitiv. Wobei MacOS den 
Beweis antritt, dass ein unixoides Betriebssystem durchaus intuitiv 
bedienbar sein kann. Würde Linux die guten Teile von MacOS übernehmen 
und die schlechten weglassen dann würde der Marktanteil von Linux steil 
in die Höhe schießen. Aber dann würde ja für die Linux-Gurus eine Welt 
zusammenbrechen.

von Codo (Gast)


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Olaf schrieb:
> Würde Linux die guten Teile von MacOS übernehmen
> und die schlechten weglassen dann würde der Marktanteil von Linux steil
> in die Höhe schießen.

Nein, dann würde man Linux MacOS nennen.

von Gerald K. (geku)


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Olaf schrieb:
> Aber dann würde ja für die Linux-Gurus eine Welt zusammenbrechen.

Aber auch Klagen wegen Ideenklau.

von Jack V. (jackv)


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Olaf schrieb:
> Würde Linux die guten Teile von MacOS übernehmen
> und die schlechten weglassen dann würde der Marktanteil von Linux steil
> in die Höhe schießen. Aber dann würde ja für die Linux-Gurus eine Welt
> zusammenbrechen.

Nein, würd’s nicht. Die würden weiter den Kram nutzen, den sie gelernt 
haben, weil sie damit erheblich effizienter arbeiten können, als Kram, 
der zwar oberflächlich intuitiv erfassbar ist, einem aber eher im Weg 
steht, sobald man mehr als den oberflächlichen Kram nutzen möchte.

Das Schöne an Linux ist ja: im Gegensatz zu Windows und MacOS ist man 
nicht gezwungen, diese Einschränkungen zugunsten einer ominösen 
„Usability“ hinzunehmen, sondern kann Kram nehmen, der einem am besten 
passt. Dass das hier als Nachteil geführt wird („Nix ist einheitlich“) 
ist das Problem derer, die Diktatur als Vorteil empfinden – nicht 
meines.

Olaf schrieb:
> Windows und übrigens auch MacOS
> braucht man nicht zu lernen.

… eben nur, solange triviale Aufgaben erledigt werden sollen. Ich habe 
mal einem ehemaligen Windowsanwender einen Xfce4-Desktop hingestellt – 
damit kam der auch ganz prima klar, weil eben diese trivialen Aufgaben 
mindestens genauso intuitiv (intuitiver jedenfalls, als „Klicken Sie 
›Start‹ zum Beenden“ – jemand erinnert sich?) zu erledigen waren.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Tim Schnurz schrieb:
> Mädels..anstatt hier Pro linux zu argumentierten TUT WAS!!!
> behebt die Mängel an Linux, sorgt für einen Standard.
Warum. Ich mag die Vielalt, die mir Linux bietet.
> dann hat euer Linux die besten Chancen so bleibt es Spielkram für
> Frickler das keiner will.
Warum sollte man das tun? Wenn man Einheitsbrei haben möchte kann man 
doch Windows nutzen. Das ist ja gerade eines der schönen Dinge bei 
Linux: Ich habe völlige Freiheit der Distributionen nebst 
Windowsmanager.
Und Dein "Frickler" kannst Du behalten. Du kannst auch alles an der 
einmal gewählten Distribution lassen wie es ist und alles bleibt beim 
Upgrade
gleich.

Dussel schrieb:
> Da gibt es ein vorangestelltes
> Symbol. Jetzt bin ich ein unerfahrener Benutzer und sage dir, dass ich
> Linux habe und frage dich, wie das Symbol für Firefox aussieht. Was
> antwortest du?
> Wie gesagt, bei Windows und MacOS ist es orange-violett und kreisförmig.
Es kommt bei Linux auf das voreingestellte Desktopthema an (ja, man kann 
sowohl das Thema als auch unabhängig davon das Icon durch Mausklick 
ändern). Bei den üblichen Designs ist es orange.
Und, was bringt Dir das jetzt?

> Andreas B. schrieb:
>> Wieder etwas was vor 20 Jahren vielleicht einmal war.
> Und wieder totaler Quatsch. Auf jeden Fall war es vor drei Jahren noch
> so. Du solltest also mal langsam auf einen aktuellen Stand kommen.

Auch vor 3 Jahren gab es genug gut sehr funktionierende Linux 
Distributionen und man brauchte bei keiner davon auf der Konsole 
"rumzufrickeln".
Man macht halt vieles auf der Konsole weil es einfach schneller geht.
Und ja ich bin, im Gegensatz zu den meisten Linux Nölern hier, auf den 
aktuellen Stand. Von daher kann ich die Distributionen von vor 25 Jahren 
mit den heutigen gut vergleichen. Ich habe mal mit einer Halloween 
Distri angefangen und da war es tatsächlich Frickelei bis das System mal 
sauber lief.

von Tobias P. (hubertus)


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Bezüglich der Einfachheit der Win-Installation habe ich letzte Woche 
folgendes Erlebnis gehabt:

bin u.a. Linux Sysadmin und betreue mehrere Server mit zahlreichen 
Arbeitsplätzen. Ein Kollege musste aber unbedingt Windows haben. Mir im 
Prinzip egal, er muss sich dann halt selbst supporten... auf jeden Fall 
habe ich das Win10 ISO heruntergeladen (unter Linux!) und mit dd auf 
einen USB-Stick kopiert. Vom USB-Stick gebooted, dann die 
Windows-Installation gestartet... lustig: die Installation bricht mit 
der Fehlermeldung ab, dass keine Laufwerke gefunden werden. (aha - von 
wo bootet denn der Installer?).
Ich habe dann einen ganzen Morgen verschwendet, bis ich herausgefunden 
habe, dass man einen Windows-Rechner braucht und dort das "Media 
Creation Tool" ausführen muss, welches einen bootbaren USB-Stick 
erstellt. Cool, um Windows zu installieren, brauche ich also erstmal ein 
Windows. Wie bekloppt ist das denn? zum Glück lag in einem Schrank noch 
ein alter W7 Laptop. Mit dem ging das. Mit dem so erstellten USB-Stick 
wurden dann lustigerweise auf dem anderen PC (komplett andere Hardware, 
anderer hersteller) die Laufwerke erkannt.

In der selben Zeit hätte ich wohl 5 Linuxrechner aufgesetzt und mit der 
Domain verbunden.
Also so viel zum Thema "Windows ist leicht zu installieren".

von Dussel (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Dussel schrieb:
>> etzt bin ich ein unerfahrener Benutzer und sage dir, dass ich
>> Linux habe und frage dich, wie das Symbol für Firefox aussieht. Was
>> antwortest du?
>
> 
https://www.mozilla.org/media/protocol/img/logos/firefox/browser/logo-md.f0603b4c28b4.png
> ← so.
Leider eben nicht. So ist es eigentlich überall, aber nicht in der 
Linuxwelt. Auf dem von mir installierten Lubuntu ist es eine kleine 
Weltkarte oder sowas. Ich habe das Symbol nicht geändert.
Und das meine ich. Überall ist es gleich, aber unter Linux ist es dann 
doch wieder anders.
Warum soll man als unerfahrener Benutzer ein Betriebssystem einsetzen, 
das grundlos einen einfachen Standard nicht einhält und es dadurch 
unnötig verkompliziert?
Natürlich ist das nur eine Kleinigkeit. Aber halt eine von mehreren.

von Dussel (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Auch vor 3 Jahren gab es genug gut sehr funktionierende Linux
> Distributionen und man brauchte bei keiner davon auf der Konsole
> "rumzufrickeln".
Vor drei Jahren hatte ich ein Git, das Vim als Standardeditor hatte. Das 
ist Fakt. Und das zeigt eben die denke nicht weniger Linuxentwickler.

Ich denke, dass Linux auf einem guten Weg ist, aber die Altlasten in 
Form von weltfremden Entwicklern müssten mal abgelegt bzw. eingeschränkt 
werden.

von Jack V. (jackv)


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Dussel schrieb:
> Leider eben nicht. So ist es eigentlich überall, aber nicht in der
> Linuxwelt.

Willst du jetzt Screenshots von allen meinen Systemen, oder glaubst du 
mir so, dass es bei mir genau so aussieht?

Verwechselst du da vielleicht was mit dem alten Iceweasel, als welcher 
der FF bei Debian lange geliefert wurde? Der hatte tatsächlich ein 
abweichendes Icon. Ist aber auch schon länger nicht mehr der Fall.

von Hans (Gast)


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Dussel schrieb:
> Vor drei Jahren hatte ich ein Git, das Vim als Standardeditor hatte.

Das ist wirklich schlimm, wo doch jeder weiß, dass emacs besser ist
SCRN

von Jack V. (jackv)


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Nachtrag, weil übersehen:

Dussel schrieb:
> Auf dem von mir installierten Lubuntu ist es eine kleine
> Weltkarte oder sowas.

Kleine Weltkarte ist ein generisches Browser-Icon. Allerdings ist das 
Derivat eines Derivats einer Distribution nun nichts, von dem man auf 
„die Linuxwelt“ schließen sollte.

Ich darf dir versichern: auf meinen Systemen (Arch und Debian) hat FF 
das bekannte Icon.

von Dussel (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Verwechselst du da vielleicht was mit dem alten Iceweasel, als welcher
> der FF bei Debian lange geliefert wurde? Der hatte tatsächlich ein
> abweichendes Icon.
Nein, ein vor etwa zwei Monaten installiertes Ubuntu.

Jack V. schrieb:
> Dussel schrieb:
>> Leider eben nicht. So ist es eigentlich überall, aber nicht in der
>> Linuxwelt.
>
> Willst du jetzt Screenshots von allen meinen Systemen, oder glaubst du
> mir so, dass es bei mir genau so aussieht?
Ist ja schön, dagegen sage ich ja auch nichts. Ich habe mir ein Linux 
installiert, das ich nach Recherche für den Computer am Besten fand. Das 
hätte ich auch einem unerfahrenen Benutzer empfohlen. Und schon hat man 
das Problem, dass Firefox eben nicht über das Firefoxsymbol gestartet 
wird.

https://en.wikipedia.org/wiki/Lubuntu#/media/File:Lubuntu_16.04_English.png
Unten links das zweite, rechts neben dem Ordner.

von Jens G. (jensig)


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Jack V. (jackv)

>Tim Schnurz schrieb:
>> Ich glaueb manchmal eher, das viele Linuxer sich nicht mit Windows
>> auskennen!

>Du scheinst dich ja damit auszukennen: mein Windows (für Spiele) bootet
>manchmal sehr lange. Wo kann ich da diese komische Grafik abschalten, um

Meins nicht - und noch nicht mal nur manchmal. Aber auch mein Linux ist 
schnell oben - muß wohl an der HW liegen.

>die tatsächlichen Meldungen, was gerade passiert, zu sehen? Wie

Früher gab es dafür eine F-Taste, jetzt vielleicht auch noch, oder ist 
mit in den F8-Bootoptionen versteckt.

>aktiviert man da ein ausführliches Bootlog? „Sehr ausführliche
>Bootmeldungen aktivieren“ (o.ä.) ist es jedenfalls nicht. Da kommt nur

Achja - Bootlog wird in der Systemsteuerung -> Systemkonfiguration 
aktiviert. Ja sorry, muß halt erst aktiviert werden.

>„Windows wird vorbereitet“ [einige Sekunden warten] „Windows wird
>gestartet“ [einige Sekunden warten] „Windows ist gestartet“ – absolut
>nutzlos.

Ich weiß nicht, wo Du herumgeklickt hast, aber für einen 0815-User (und 
nur um den geht es hier) ist das üblicherweise ausreichend.
Übrigens haben auch schon längst die üblichen Linux-Distris für das 
gemeine Volk solch einen tollen Splashscreen, der alles verdeckt.

>Wo ich schon mal ’nen Windowsexperten da habe: warum zeigt dieses
>Windows eigentlich für jeden Kram, bis runter zur einfachen Tastatur
>oder Maus, „Gerätetreibersoftware wird installiert“ [einige Sekunden
>warten] „Gerät kann nun verwendet werden“ an?

Warum nicht? Du stehst doch auf ausführliche Infos - hast Du doch gerade 
beim Bootlog verlangt. Aber, um Dich zu beruhigen - das macht es nur 
einmal pro Buchse pro spezifisches Gerät, dann sollte es nicht mehr 
auftreten. Und um Dich nochmehr zu beruhigen - es legt nicht für jede 
Buchsen-Geräte-Kombination eine neue Treiberkopie auf der Platte an, 
sonder das ist eher nur eine kleine Registry-Operation.

>Und was ich auch noch gebrauchen könnte: wie mountet man unter Windows
>Verzeichnisse an eine andere Stelle im Dateisystem? Ich meine aber nicht
>Symlinks, die dort „Verknüpfungen” zu heißen scheinen. Apropos Links –

So?
https://www.edv-lehrgang.de/laufwerk-als-verzeichnis-mounten/

Achso, Du willst als Linux-Nerd Shellbefehle? Da mußt Du mal selber in 
der Powershelldoku kramen - geht bestimmt damit (vielleicht sogar 
einfach mit einer System-Exe/msc und paar Optionen dazu)

>wie erstellt man unter Windows Hardlinks?

mklink /h - aber hat ja schon jemand verraten ..



ThomasW (Gast)06.09.2020 11:07

>Eigenheiten von Windows gewöhnt werden. Nicht umsonst hat weiter oben
>jemand geschrieben :q sei nicht intuitiv um einen Editor zu beenden. Ist
>Alt+F4 denn tatsächlich besser?

Ist besser, weil systemweite geltend. Aber Du vergleichst hier Birnen 
mit Äpfel. Das ein ist eine ist etwas für eine Shellprogramm, das andere 
für die GUI. Du kannst also auch in Windows eine Shellprogramm (also 
ohne Gui nicht mit Alt-F4 beenden, ohne nicht gleich die ganze "DOS-Box2 
mit zu verabschieden.
Und nochmal hinkt der Vergleich: Windows ist von Anfang GUI-orientiert, 
Linux dagegen Shell-orientiert. Es ist klar, daß Windows nicht wegen 
Lobbyismus vorne ist, sondern eben deswegen, wil hier der 0815-User im 
Vordergrund stand. Linux dagegen war von anfang ein Nerd-System, welches 
erst in den letzten (10?) Jahren für den 0815-USer so einigermaßen 
GUI-bedienbar wurde. Trotzdem krankt die GUI (und auch X) noch an 
diversen stellen - allen voran deren Performance.

von Dussel (Gast)


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Ich will Linux übrigens nicht schlechtmachen, wie gesagt, ich benutze es 
selber.
Aber ich kann eben auch verstehen, dass Normalnutzer es eben nicht 
verwenden.

von Tim Schnurz (Gast)


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"ich das Win10 ISO heruntergeladen (unter Linux!) und mit dd auf
einen USB-Stick kopiert. Vom USB-Stick gebooted, dann die
Windows-Installation gestartet... lustig: die Installation bricht mit
der Fehlermeldung ab, dass keine Laufwerke gefunden werden. (aha - von
wo bootet denn der Installer?).
Ich habe dann einen ganzen Morgen verschwendet, bis ich herausgefunden "
Das Beispiel trifft nur nicht die Breite Masse...die hat eine DVD oder 
einen fertigen Stick.
Oder lädt sich das Update.

Das was du gemacht hast ist weider spezieller, als das was 95% der 
Desktop Nutzer machen.
Daher ist der Vergleich nicht gut gewählt.
Das gleiche Problem hat ein Windows Nutzer auch, der sich ein Linux USB 
Stick erstellen will.
Und genau wie du, müsste er erstmal herausfinden wie er den überhaupt 
bootfähig bekommt, obwohl ich glaube unter Windows 10 geht das 
mittlerweile auch einfacher..aber ich habe es schon ewig nicht mehr 
gemacht.so wie die meisten es nie gemacht haben und werden.
Ich bin langsam zu Alt für diesen Scheiß?;-) Und bastel nicht mehr am PC 
sondern nutze ihn nur noch, mich nervt es eher wenn ich mich weider 
aktiv um irgendein Problem kümmern muss.
Und bei Linux endet es dann in einer Katastrophe..und die Community 
taugt nicht dafür, da man sich ständig anhören darf das man zu blöd wäre 
oder Google nutzen soll etc pp.
Dann spare ich mir diese Spielerei doch gleich

von Jack V. (jackv)


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Jens G. schrieb:
> Meins nicht - und noch nicht mal nur manchmal.

Das freut mich sehr für dich, hilft mir jedoch nicht weiter. Mein Linux 
auf derselben Hardware (bis auf das SSD, aber die sind baugleich) ist 
auch in ≤10s oben, aber davon bootet mein Windows nicht konsistent oder 
schneller.

Jens G. schrieb:
> Achja - Bootlog wird in der Systemsteuerung -> Systemkonfiguration
> aktiviert.

Sorry, ich sehe da kein detailliertes Log. Aber wenn du dich auskennst: 
ein ›systemd-analyze blame‹-Äquivalent würde mir sicher auch schon 
weiterhelfen. Wo muss ich unter Win dafür klicken?

Jens G. schrieb:
> Warum nicht? Du stehst doch auf ausführliche Infos

Das nennst du „ausführliche Infos“? Sorry, ich verstehe unter dem Term 
was ganz anderes. Ausführliche Infos wären in diesem Fall: was genau 
macht es da? Denn wenn schon ein HID am Rechner hängt, wird’s ja wohl 
kaum den gleichen Treiber ein zweites Mal laden, oder? Warum gibt es das 
denn aus?

Jens G. schrieb:
> So?
> https://www.edv-lehrgang.de/laufwerk-als-verzeichnis-mounten/

Nein! Und das schrieb ich auch. Ich will ein beliebiges Verzeichnis an 
einer beliebigen Stelle in einem beliebigen Dateisystem mounten.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Jens G. schrieb:
>>Alt+F4 denn tatsächlich besser?
>
> Ist besser, weil systemweit geltend.

Wobei es schön wäre, würden die wichtigsten Tastenkürzel wirklich 
systemweit gelten. Das Outlook in der Fa hat zur Benutzung des Clipboard 
leider sehr eigene Vorstellungen.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Dussel schrieb:
> Aber ich kann eben auch verstehen, dass Normalnutzer es eben nicht
> verwenden.

Kommt halt drauf an was Du unter "Normalnutzer" verstehst. Wenn es ein 
Nutzer ist, der ein installiertes System einfach nur nutzt, ist Linux 
bestens geeignet. Meine Frau nutzt es einfach und hat keine Ahnung von 
Computern.
Wenn Du Nutzer mit Halbwissen meinst (herbert hier im Forum ist ein 
klassisches Beispiel) die mal gerne am System herumdrehen, mit "Wissen" 
was sie gerade mal im Internet gelesen haben, dann geht das schief. Das 
ist bei Windows dann aber auch nicht viel anders.

von Lothar (Gast)


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Hier mal eine ernsthafte Antwort :-)

Wenn wir für Win etwas nicht selbst programmieren können z.B. Treiber zu 
komplex oder nicht genügend Ressourcen, dann findet sich sofort eine 
Firma oder ein Freelancer, der es machen kann.

Bei Linux gibt es den Eindruck, dass beim Grossteil der Linux "Experten" 
die Expertise darin besteht, ein Github von jemand anderem runterzuladen 
und make einzutippen. Wenn das make nicht durchläuft, sieht es schon 
schlecht aus.

Aber für eine neue Komponente programmieren lassen z.B. Qt APP oder gar 
Treiber, da findet sich keiner mehr.

Warum hat z.B. die Linux "Community" nicht für LiMux LibreOffice 
geforked, und für die Finanzbeamten einen VBA-Klon drangepappt. 
Stattdessen "sollen halt Python nehmen usw". Das Ergebnis war dann das 
LiMux-Aus.

m2m schrieb:
> Ein Linux Nutzer ist selber ein Nerd oder kennt einen Nerd der ihm hilft

Selbst ein Linux Nerd kann nur Nerd für einen Teil von Linux sein. Und 
die Anzahl der Nerds, die dann helfen wollen oder können, ist sehr 
begrenzt.

Braucht man sich nur die Foren ansehen z.B. Visual Basic Forum :-) gegen 
Debian Desktop Forum.

von ThomasW (Gast)


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Jens G. schrieb:
> Es ist klar, daß Windows nicht wegen Lobbyismus vorne ist, sondern eben
> deswegen, wil hier der 0815-User im Vordergrund stand.

und das ganze Geld für die Lobbyisten und die Knebelverträge mit den 
Hardware-Herstellern machen die nur aus Spaß? okeee ...

Jens G. schrieb:
> Linux dagegen war von anfang ein Nerd-System, welches erst in den
> letzten (10?) Jahren für den 0815-USer so einigermaßen GUI-bedienbar
> wurde.

es war nie ein Nerd-System, es war schon immer ein Unix-Clon! Und ein 
0815-User ohne Vorerfahrungen kommt weder mit Windows noch mit MacOS 
einfach so zurecht. Das ist ein Märchen. Es gibt ja nicht ohne Grund 
massenhaft Ratgeber dafür.

Ich verstehe echt nicht wieso manche Leute immer etwas erfinden müssen 
um ihre Ideologie durchzusetzen. Das betrifft aber beide Lager. Da 
scheint ne Menge Ego dran zu hängen.

Fakt ist: alle verfügbaren Systeme haben gravierende Schwächen. Soll 
doch jeder seinen Kompromiss machen! Für mich als Entwickler ist Linux 
besser, für einen Zocker ist es keine Option und wer Grafiklastig 
arbeitet, der nimmt den Apfel. Wo ist da das Problem?

von MaWin (Gast)


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Tobias P. schrieb:
> Also so viel zum Thema "Windows ist leicht zu installieren"

90%, wenn nicht 95% der Windows Nutzer werden ihren Windows-Rechner 
einfach kaufen. So wie beim Android-Tablet, ihrer Uhr und der 
Waschmaschine ist da das Betriebssystem einfach drauf, es fragt 
höchstens noch nach dem gewünschten Benutzernamen, Kennwort, DSL 
Zugangsparametern und ob man ein Sicherungsmedium erstellen möchte. Und 
wenn das Windows leider nicht mehr supportet wird, kauft man sich halt 
einen Neuen Rechner, der kostet weniger als die Supportstunde bei einem 
der eineein Neues Betriebssystem aufsetzt.
Und wenn die Rechner beim Start fragen würden, ob man sie altertnativ 
mit einem vorinstallierten Linux benutzen möchte, würden einige das wohl 
auch ausprobieren.
Da sich aber Linux-Gläubige gar nicht vorstellen können, wie sich die 
Welt der Computerei seit 2000 weiterentwickelt hat (ich meine, viele 
Linux-Glaubige haben nichtmal mitbekommen dass seit 1980 eigentlich ein 
WYSIWYG Ansatz existiert und point&click die bash und ihren VI/EMACS 
ersetzt hat), bleiben halt die Ewiggestrigen bei 3%.

von Meine Meinung (Gast)


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Tim Schnurz schrieb:
> behebt die Mängel an Linux, sorgt für einen Standard.

An wen geht die Aufforderung: An Debian, an Ubuntu/Canonical, an RedHat, 
an SuSE, an einzelne Linux-Entwickler? Es gibt keinen dominanten 
Anbieter einer auf Linux basierenden Distribution für Desktop Anwendung. 
Das ist Fluch und Segen zugleich. Ich bin froh, dass es Canonical mit 
Ubuntu nicht geschafft hat andere Distros zu verdrängen und dass es z.B. 
Debian noch gibt. Viele Anbieter bedeutet eben auch viele verschiedene 
Varianten und eine Monokultur hat nicht nur Vorteile, sondern eben auch 
Nachteile.

von Tim Schnurz (Gast)


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naja..ess würden dann mehr Linux ausprobieren, aber niemand bleibt 
dabei.
Das Gleiche hatten wir bei OS/", ich bin ein absoluter OS/2 Warp Fan und 
hatte es lange Zeit benutzt. Das System gab es lange Zeit komplett 
kostenlos!! Das hat sich alleine schon wegen der Disketten gelohnt 
mitzunehmen:-)
Und obwohl es in nahezu allen Belängen besser war(Was bei l..x nicht der 
Fall ist), hat sich Windows durchgesetzt :-(

Einfach weil es eben vernünfige und viele gute Programme gibt, die es 
für OS/2 nicht gab, dann liefen kaum TV Karten unter OS/" mangels 
Treiber etc
Also nein, ein vorinstalliertes Linux würde sicher nichts ändern

von Andreas B. (bitverdreher)


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Meine Meinung schrieb:
> Ich bin froh, dass es Canonical mit
> Ubuntu nicht geschafft hat andere Distros zu verdrängen und dass es z.B.
> Debian noch gibt.

Das wäre auch schwierig, weil Ubuntu auf Debian basiert. ;-)

von Tim Schnurz (Gast)


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@Meine Meinung
ja, das ist eben das Problem,
Deshalb redet man vielleicht in der Zukunft mal von Linux als einen 
gescheiterten Versuch, der aber kläglich scheiterte, da eben ZU VIEL 
Freiheiten genau das Gegenteil bewirkt haben

von Nop (Gast)


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Ich habe letzten Monat den 10 Jahre alten Rechner meiner Holden 
ausgemustert. Der lief unter dem guten Win7, sie hatte noch nie was 
anderes als Windows, und das schon seit den 90ern. Außerdem ist sie kein 
IT-Nerd, und das Einzige, was sie unheimlicher als ein "DOS-Fenster" 
findet, ist das Bios.

Win10 war und ist aber nicht akzeptabel. Die undurchsichtige Spyware und 
unausgegorene Zwangsupdates sind die Hauptprobleme.

Daher gibt's jetzt Linux Mint 20 mit Cinnamon, was ich selber auch 
nutze. Sie kommt problemlos klar und mag es inzwischen sogar gerne. 
Auch, weil es einfach läuft und sogar ganz gut aussieht.

Sicher, das erstmalige Aufsetzen wäre nichts für sie gewesen, aber das 
war die Installation von Win7 damals ja auch nicht (habe ich gemacht). 
Da hätte sie ansonsten einen IT-Studenten angeheuert.

von Meine Meinung (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> weil Ubuntu auf Debian basiert. ;-)

Ist mir durchaus bewusst. Eigentlich gehört auf jede Ubuntu Seite ein 
dickes "based on Debian". Aber nach dem Hinweis kann man auf den Seiten 
lange suchen.

von ACDC (Gast)


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Tobias P. schrieb:
> auf jeden Fall
> habe ich das Win10 ISO heruntergeladen

Da scheitert es bei mir schon was ich überhaupt runterladen muss wenn 
ich Debian will.

Was muss ich da für einen Intel x64 runterladen?
Und wo?

von Andreas B. (bitverdreher)


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ACDC schrieb:
> Was muss ich da für einen Intel x64 runterladen?
> Und wo?

https://www.debian.org/

von Meine Meinung (Gast)


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ACDC schrieb:
> Was muss ich da für einen Intel x64 runterladen?
> Und wo?

https://www.debian.org/distrib/netinst.de.html   --> amd64

von Nop (Gast)


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ACDC schrieb:
> Da scheitert es bei mir schon was ich überhaupt runterladen muss wenn
> ich Debian will.
>
> Was muss ich da für einen Intel x64 runterladen?
> Und wo?

Für Nutzer mit solchen Fragen ist Debian definitiv nicht die richtige 
Distro, schon weil sie das nach der Installation nicht so zum Laufen 
kriegen werden, wie man das von einem PC heute erwarten darf.

von bleib bei windows (Gast)


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ACDC schrieb:
> Was muss ich da für einen Intel x64 runterladen?
> Und wo?

Im Prinzip ist schon nach dieser Frage klar, dass Linux nichts für dich 
ist. Denn es wird genauso weitergehen.

von Hans (Gast)


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Ein Windows-User wird niemals ein Windows installieren. Er kauft sich 
einfach einen neuen PC wenn irgendwas nicht mehr funktioniert.

von Carl D. (jcw2)


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Meine Meinung schrieb:
> ACDC schrieb:
>> Was muss ich da für einen Intel x64 runterladen?
>> Und wo?
>
> https://www.debian.org/distrib/netinst.de.html   --> amd64

Debian benennt die Architektur eben nach dem Erfinder/Lizenzgeber und 
nicht nach dem Lizenznehmer, auch wenn Letzterer sich für den Umstand 
sicher täglich in den Allerwertesten beißt.

von Nop (Gast)


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bleib bei windows schrieb:

> Im Prinzip ist schon nach dieser Frage klar, dass Linux nichts für dich
> ist. Denn es wird genauso weitergehen.

Die Frage ist aber berechtigt. 95% der Nutzer wissen nicht, daß AMD64 
die Architekturbezeichnung ist, sondern werden denken, das sei für 
AMD-Prozessoren.

Im Gegensatz hierzu, wie es bei Mint geht. Man geht auf "Download" und 
kriegt Mint 20 angezeigt - in drei verschiedenen Desktop-Varianten 
(Cinnamon, Mate, XFCE). Es gibt einen Hinweis für Leute, die nicht 
wissen, was sie da auswählen sollen, daß Cinnamon die beliebteste 
Ausgabe ist.

Beitrag #6395337 wurde von einem Moderator gelöscht.
von rbx (Gast)


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Hier wäre noch ein direkt-Link für einen sparsame Netzinstall-Iso:
https://cdimage.debian.org/debian-cd/current/amd64/iso-cd/debian-10.5.0-amd64-netinst.iso

Netzinstall sollte man ruhig auch deshalb ausprobieren, weil Linux ohne 
Netz kein richtiges.
So ähnlich wie bei Windows nötige Online-Registrierungen/Begleitungen 
bei Spielen - aber auch nur so ähnlich.

von ACDC (Gast)


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bleib bei windows schrieb:
> ACDC schrieb:
>> Was muss ich da für einen Intel x64 runterladen?
>> Und wo?
>
> Im Prinzip ist schon nach dieser Frage klar, dass Linux nichts für dich
> ist. Denn es wird genauso weitergehen.

Ich benutze Linux selbst ab und zu.

Aber genau da wäre für viele schon Schluss.
Wenn man "Windows runterladen" in die Suchmaschine eintipppt bekommt man 
gleich den Link zu MS wo man nur ein einziges Tool runterladen muss, 
dass geführt ein Installationsmedium erstellt.

Wenn ich "Linux runterladen" eintippt kommt bei mir Ubuntu von Chip.de.

Da wird der erste Dau schon wieder fragen müssen was unbuntu ist.

Hab eben Ubuntu in der VM installiert.
Die wollen doch auch alles wissen. Standortdienste, 
onlinkonten..........

Jetzt ist debian dran.
"Netzwerk einrichten:
Der Domain-Name ist der rechte Teil Ihrere..............."

Also zwei Klicks und der Dau ist überfordert und nimmt den Windows 
Installations USB Stick.

von Reinhard S. (rezz)


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Jack V. schrieb:
> Das Schöne an Linux ist ja: im Gegensatz zu Windows und MacOS ist man
> nicht gezwungen, diese Einschränkungen zugunsten einer ominösen
> „Usability“ hinzunehmen, sondern kann Kram nehmen, der einem am besten
> passt. Dass das hier als Nachteil geführt wird („Nix ist einheitlich“)
> ist das Problem derer, die Diktatur als Vorteil empfinden – nicht
> meines.

Jetzt wärs noch geil, wenn es Software gäbe, die wirklich zu einem passt 
und nicht ein Kompromiss, weil Produkt A Feature A hat und Produkt B 
Feature B und Produkt A Feature B mistig umsetzt usw...

Schon ein brauchbarer PDF-Editor (vergl. zu Acrobat) ist ja schwer bzw. 
nur gegen Geld zu bekommen.

von Jack V. (jackv)


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Reinhard S. schrieb:
> Jetzt wärs noch geil, wenn es Software gäbe, die wirklich zu einem passt
> und nicht ein Kompromiss, weil Produkt A Feature A hat und Produkt B
> Feature B und Produkt A Feature B mistig umsetzt usw.

Stimmt. Das ist aber unabhängig vom verwendeten Betriebssystem.

von Gerd (Gast)


Angehängte Dateien:

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Was meinst du damit, wie das FireFox-Symbol aussieht?

von MaWin (Gast)


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Tim Schnurz schrieb:
> Also nein, ein vorinstalliertes Linux würde sicher nichts ändern

Ich sagte ja auch nur, dass es einige Leute ausprobieren würden.
Klar wechseln die zu Windows als dem nächsten Übel, aber kleineren Übel, 
nach dem sie ihr Linux ausprobiert haben. So wie die meisten, die alle 
paar Jahre wieder Linux mal ausprobieren wollten.
Ich meine,  Windows ist schon wirklich Scheisse (z.B. keine 
Rückwärtskompatibilität zu älteren Windows Programmen - ach, was heisst 
Programme, die heissen ja heute Apps als mal wieder ein Marketinghengst 
schlecht geschissen hatte - aus der 16 bit Ära, kein ordentliches 
Handbuch/Hilfesystem, inzwischen grässlich inkonsistente Optik von 
Fenstern mit Rahmen hin zu Kacheln ohne jeden optischen Hinweis, von 
Dialogen mit Cancel Knopf vs. Dialoge die durch danebenklicken 
geschlossen werden,  verschwindende Scrollbars ohne up/down Knöpfe, je 
nach dem in welchen Programmstück von Windows man sich gerade befindet, 
von Version zu Version weniger Funkjtionalität, so verschwand in Win7 
die sinnvolle Dateisuche, in Win10 ist der Taschenrechner kaputt, kleine 
Spiele fehlen schon lange, und ich geht mit der Kritik ja noch nicht mal 
an das Desolate under the hood) , aber Android und Linux haben kein 
Problem das noch meilenweit zu unterbieten.
Was soll bei Programmerstellung nach Scrum Methoden auch anderes raus 
kommen, keiner hat einen Plan, niemand den Überblick und prâsentiert 
wird was hübsch aussieht,  egal ob es funktioniert.

von Carl D. (jcw2)


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Es ist nicht das vorinstalliert Windows, es ist eher die mit der HW 
mitzubezahlende Windows-Lizenz. Das bedeutet, beides kostet nichts, es 
sei denn man bekommt HW ohne Windows-Lizenz, was aber MS mit allen noch 
legalen Mitteln verhindert, aber Linux ist noch nicht installiert.

Mich interessiert das aber nur, wenn jemand Hilfe für seinen 
Windows-Rechner haben will. Ob 99% der Anwender, die mich nicht fragen, 
kein Linux verwenden, ist mir egal.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Tim Schnurz schrieb:
> Mädels..anstatt hier Pro linux zu argumentierten TUT WAS!!!
> behebt die Mängel an Linux, sorgt für einen Standard.

Wenn sich die potentiellen Umsteiger von Windows nach Linux halbwegs
darüber einig wären, was genau sie geändert haben möchten, würde sich
sicher eine Entwicklergruppe zusammenfinden, die dies umsetzt.

Eines der wenigen Dinge, wo sie sich einig sind: Sie wollen mehr GUI und
weniger Konsole. Das ist IMHO in Ubuntu schon sehr gut umgesetzt, wo
gefühlt mehr Dinge (insbesondere bei der Systemkonfiguration) per GUI
möglich sind als in Windows.

Das Problem dabei: Umsteiger erkennen das Mehr an Möglichkeiten gar
nicht, weil sie nicht danach suchen. Stattdessen lesen sie in einem
Jahrzehnte alten Blog, wie man die Aufgabe per Konsole löst und denken,
dies sei die einzige Option. Andererseits fällt es ihnen aber sofort
auf, wenn in den GUIs irgendeine Einstellmöglichkeit fehlt, die sie von
Windows her kennen.

Mir fällt umgekehrt immer wieder negativ auf, für welch banale und
sicherlich von vielen benötigten Einstellungen man in Windows sich in
die Niederungen des Regedit hinabbegeben muss. Ich denke dann: Hätte MS
doch nur die INI-Files von früheren Windows-Versionen beibehalten, die
Dank Kommentaren noch einigermaßen selbsterklärend waren. Vielleicht
liege ich aber auch falsch, und ich habe nur nicht die entsprechende
Einstellmöglichkeit in der Systemsteuerung gefunden (die ja von  Version
zu Version auch immer umfangreicher wird).

Ein weiteres Problem: Viele wissen zwar, dass ihnen Linux nicht gefällt,
aber nicht warum. Zu diesem Personenkreis gehören bspw. die Bekannten
des TE. Wie soll man diesen Leuten entgegenkommen, wenn sie ihre Kritik
nicht einmal in Worte fassen können?

Dann gibt es noch die Leute, die durch mächtige, aber nicht leicht zu
erlernende Tools wie Vim abgeschreckt werden und – statt sich nach
einfacheren Alternativen umzusehen – ihren negativen Eindruck gleich auf
das gesamte OS projizieren.

Immer wieder wird auch die mangelnde Treiberunterstützung von Linux
beklagt. Auch hier ist es so, dass Linux zumindest bei Standardgeräten
wie Druckern, Scannern und dergleichen eine größere Anzahl von Geräten
unterstützt als Windows. Der Unterschied: Windows unterstützt bevorzugt
neuere Geräte, Linux eher die älteren. Wenn man sich nicht alle paar
Jahre einen neuen Drucker zulegen möchte, ist man mit Linux besser
bedient. Braucht man hingegen immer das Neueste vom Neuen, ist Windows
vorteilhafter.

Bei der Treiberentwicklung sind den OS-Entwicklern leider oft die Hände
gebunden, wenn die Gerätehersteller ihren Support verweigern. Die
Linux-Entwickler können die Hersteller nicht zwingen, technische
Informationen oder gar fertige Software für neue Geräte zur Verfügung
stellen. Andererseits können die Windows-Entwickler die Hersteller nicht
zwingen, Treiber für ältere Geräte auf das jeweils neueste Windows zu
portieren. Mich persönlich ärgert es sehr viel mehr, wenn ich einen
älteren, aber noch perfekt funktionierenden Drucker wegen fehlender
Treiberunterstützung wegschmeißen muss, als wenn ich beim Kauf eines
neuen etwas mehr Zeit in die Auswahl stecken muss (also insbesondere
darauf achten muss, dass er eine gängige Druckersprache wie bspw.
Postscript und eine standardisierte Schnittstelle wie bspw. Ethernet
unterstützt).

Fazit: Es ist sehr schwer bis unmöglich, ein OS zu entwickeln, das alle
(teilweise widersprüchlichen) Wünsche eines großen Nutzerkreises optimal
erfüllt. Hätte es schon vor Windows ein OS mit ähnlicher Monopolstellung
gegeben, würde Windows jetzt mit genau denselben Akzeptanzproblemen zu
kämpfen haben wie Linux. Windows hat halt Glück gehabt, dass sein
Vorgänger MS-DOS zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort (nämlich auf
dem IBM-PC) war, und davon zehrt es noch heute.

Die Situation mit den unzähligen Linux-Distros finde ich deswegen gar
nicht so schlecht. Zwar bremst die Zerstückelung etwas die Entwicklung,
dafür können sich die Distros besser an die Arbeitsweise des jeweiligen
Nutzerkreises anpassen. Wenn man einen Arch- oder Debian-Nutzer nach den
Gründen für für die Wahl seines OS fragt, wird einem zu 95% Begeisterung
entgegenstrahlen. Stellt man einem Windows-Nutzer dieselbe Frage, wird
man in den meisten Fällen eine der folgenden Antworten erhalten:

- Windows war halt auf dem PC schon vorinstalliert.

- Die Nutzung von Windows ist vom Arbeitgeber so vorgegeben.

- Die Software XY läuft nur unter Windows.

- Ich kenne nichts anderes.

Aber ganz selten nur:

- Ich benutze Windows, weil es einfach Klasse ist.

Ich selber bin in der glücklichen Lage, dass ich mit Linux nicht nur
alle privaten Angelegenheiten erledigen kann, sondern auch noch Spaß
damit habe. Außerdem darf ich es auch beruflich in ca. 90% meiner
Tätigkeit einsetzen müssen, was auch dort den ohnehin vorhandenen Spaß
noch steigert.

von sid (Gast)


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Ralph S. schrieb:
> Woran liegt das, dass die Akzeptanz von Linux so gering ist und obwohl
> man demonstriert hat, dass die Standardanwendungen LibreOffice, Google
> Chrome und Firefox sowie VLC-Player problemlos funktionieren?

Wat de Bur net kennt, det frisster net

Ich nutze zugegebernermassen auch Windows häufiger als Linux oder MacOS,
ich mag ubuntu aber ganz gern;
das einzige was mich hindert ist die Hardwareunterstützung älterer 
Laptops,
das geht manchmal echt nur mit vieeeeel Aufwand oder nur holprig.
Und dann wird's halt wirklich unbequem, besonders für weniger affine 
Nutzer.
und das obwohl knoppernet eigentlich vor 20 Jahren schon vorgemacht hat 
wie's gehen kann mit den Knoppix Live distros.

Egal.. ich habe den Eindruck,
dass einige sich vor Linux scheuen, weil es immernoch ein "Nerd" label 
trägt.
"Hat man Linux, MUSS man NERD sein"
wird man gefragt und antwortet man Linux, setzt das Gegenüber vorraus 
man kenne sich mit Computern überdurchschnittlich gut aus,
das wird schnell peinlich wenn dem nicht so ist.
Und diejenigen die so denken, vermuten dann eben konsequenterweise,
wenn man sich nicht überdurchschnittlich gut mit Computern auskennt,
sollte man auch keinesfalls Linux nutzen, lieber was, was "banaler" ist;
Also MacOS wenn man so garkeine Ahnung hat aber Geld wie Heu,
oder eben Windows, wenn man zumindest mal n Kabel einstecken aber dafür 
eventuell kein Geld kacken kann.

Dass es fliessende Übergänge gibt und manch ein MacOS Nutzer durchaus 
vollständig in der Lage ist Computer zu 
bauen/warten/reparieren/programmieren
und nicht jeder Linux Nutzer seine Schäfchen nachts hexadezimal zählt,
entgeht der breiten Masse häufig (aus mangelndem Interesse meist)

Man kann den Leuten die Entscheidung nicht abnehmen und noch weniger 
Aufzwingen.
ich empfehle aber gerne Linux mal ne Woche oder zwei zu probieren
(mindestens 24 Bildschirmstunden)
dedizierte Festplatte mit Linux, Nutzerdaten rüberkopiert, Windows 
partition physisch abgeklemmt.
Und einfach machen lassen (mit ein wenig Unterstützung bei Rückfragen 
die man sonst ja auch eh hätte).
Der "Umlern"-aufwand zwischen win7 zu Win10 ist nicht unähnlich dem
von irgendeinem Windows auf irgendeine Linux distro mit GUI (natürlich)
(oder MacOS auf Windows oder Win auf mac oder mac auf linux oder was 
auch immer)

Falls sie danach immernoch gegen Linux sind,
werden neue Nutzerdaten zurückkopiert und alles ist wie zuvor.
Festplatten kosten nicht die Welt und nichts ist verloren.

Bestehen sie danach auf Win10, müssen sie halt in den Sauren Apfel der 
Hardwareaufrüstung beissen, ist halt so, aber nichtmehr mein Problem.

Ausnahmen dazu gibt es natürlich..
wenn zB bestimmte Software gefordert ist die nuneinmal nicht für
Linux/mac/win erhältlich ist,
dann führt am ZielOS nichts vorbei leider...
passiert schonmal (Solidworks oder Autocad etc. zB)

'sid

von Hans (Gast)


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> Woran liegt das, dass die Akzeptanz von Linux so gering ist und obwohl
> man demonstriert hat, dass die Standardanwendungen LibreOffice, Google
> Chrome und Firefox sowie VLC-Player problemlos funktionieren?

Der Austausch von Dokumenten zwischen Libreoffice und MS-Office 
funktioniert eben nicht. Das sage ich als langjähriger Linux-User. 
Musste mir für eine berufliche Weiterbildung extra ein Windows und ein 
Office besorgen.

von rbx (Gast)


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Ich habe auch noch eine Theorie:

Linux hat kein Notepad
( Und eigentlich auch keine so schönen Debugger wie das Visual Studio 
oder bei DOS/Win Debug/SoftICE/Ida
Bei Windows war Assembler nötiger, u.a. ist wohl auch deswegen der 
Asm-Support etwas besser. )

von Anarchist (Gast)


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Ich habe im Moment noch einen mehr als 10 Jahre alten Linux Desktop 
(Workstation). Damals war ich noch ein Nerd.

Wird diesen Herbst ersetzt durch ein Windows 10 System mit SSD Mini-PC.
Windows 10 läuft schon länger auf einem Laptop - und es läuft sehr gut.
Allerdings bin ich mit den Kacheln nie zurechtgekommen - aber es gibt ja 
openshell.

An Software benötige ich Office 2019, Firefox und Acrobat Reader.

Und ich freue mich, aktuelle Probleme nicht mehr zu haben.
Wenn man einen Kopfhörer bei Front Speaker einsteckt, ging bei einer 
uralt-Slackware mal die automatische Umschaltung, und der Sound im 
Bildschirm wurde gemutet. Bei Debian jetzt hört man im Kopfhörer gar 
nichts bis man mit alsamixer rumfummelt. Dann darf man aber im System 
nicht die Lautstärke ändern, sonst kommt alles durcheinander.

Auch der nouveau Grafikchiptreiber ist ein Graus. Seit der Umstellung 
auf 64 Bit stürzt das System immer mal wieder ab, der Kernel Log deutet 
auf Grafiktreiberprobleme hin und gnome-shell bringt 100% 
Systemauslastung, bis man mit kill -9 diesen Prozess abschiesst. 
Manchmal hilft auch nur ein Neustart.

Nee, auf dem Desktop ist Linux wirklich was für Nerds, für die ein 
Computer mehr als nur Mittel zum Zweck ist.

Auf einem Internet-Server würde ich aber nur Linux und nie Windows 
einsetzen wollen. Und für Entwickler (ich bin keiner) ist ein Linux 
Desktop mit gnu toolchain sicher auch ganz gut geeignet.

Erfreulich billig ist Windows und Office geworden - wer keinen Support 
benötigt und auch keinen Pappkarton zum ins Regal stellen bekommt solche 
Lizenzen für ein paar Euro.

von herbert (Gast)


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Yalu X. schrieb:
> Mich persönlich ärgert es sehr viel mehr, wenn ich einen
> älteren, aber noch perfekt funktionierenden Drucker wegen fehlender
> Treiberunterstützung wegschmeißen muss,

So bei meinem Laserdrucker HP 1005.  Geht unter Windows Top, aber der 
installierte Treiber den Mint installiert hat weckt meinen Linux-toten 
Drucker nur zu 5% auf. Also bevor ich den Drucker wegwerfe käme eher 
Linux weg. Aber ich habe ja noch mein xp.Was hat man mir alles 
vorgeworfen als ich das beklagt habe ...Ich wäre zu dumm für Linux. 
Gottseidank bin ich für Windows intelligent genug. Linux selber ist 
sicher nicht so schlimm wie manche Linuxer...

von Reinhard S. (rezz)


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Jack V. schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>> Jetzt wärs noch geil, wenn es Software gäbe, die wirklich zu einem passt
>> und nicht ein Kompromiss, weil Produkt A Feature A hat und Produkt B
>> Feature B und Produkt A Feature B mistig umsetzt usw.
>
> Stimmt. Das ist aber unabhängig vom verwendeten Betriebssystem.

Prinzipiell richtig, in der OSS-Welt aber meinem Eindruck nach 
verschärft.

von Meine Meinung (Gast)


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herbert schrieb:
> So bei meinem Laserdrucker HP 1005.  Geht unter Windows Top, aber der
> installierte Treiber den Mint installiert hat weckt meinen Linux-toten
> Drucker nur zu 5% auf.

Meinst Du mit HP 1005 den HP Laser NS MFP 1005? Der wird von hplip voll 
unterstützt (nur Fax senden nicht).
https://developers.hp.com/hp-linux-imaging-and-printing/supported_devices/index

Model Name   Min. HPLIP Version   Chrome OS Support   Driver Plug-in8 
Support Level9   Print Mode   Scan to PC3   PC Send Fax5   Connectivity 
USB Network Parallel1   Note

HP Laser NS MFP 1005   3.19.6   Yes   Yes   Full   Mono   Yes   No 
USB,Network

von ACDC (Gast)


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ACDC schrieb:
> Jetzt ist debian dran.

Debian ist jetzt nach 2 Stunden und 1000 Klicks fertig.
Da war ja Win95 noch schneller.

Zwischenzeitlich Linux Mint in einer VM installiert.
Das schau ich mir mal genauer an, weil die Taskleiste unten und die Uhr 
rechts.
Nicht so wie bei Ubuntu wo alles falsch rum ist. Sicher kann man das 
irgendwo einstellen.
Aber warum?

von Axel L. (axel_5)


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Hans schrieb:
>> Woran liegt das, dass die Akzeptanz von Linux so gering ist und obwohl
>> man demonstriert hat, dass die Standardanwendungen LibreOffice, Google
>> Chrome und Firefox sowie VLC-Player problemlos funktionieren?
>
> Der Austausch von Dokumenten zwischen Libreoffice und MS-Office
> funktioniert eben nicht. Das sage ich als langjähriger Linux-User.
> Musste mir für eine berufliche Weiterbildung extra ein Windows und ein
> Office besorgen.

Ja, das ist ein grosses Problem. Meine Kinder sind beide von Linux auf 
Windows gewechselt, weil das in der Schule nicht mehr anders ging. Die 
wechseln auch nicht so schnell mehr zurück.

von tja (Gast)


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Hallo miteinander,

Ich bin als Entwickler auch unter Windows unterwegs. Generell hätte ich 
nichts gegen Linux, aber es gibt da einfach zu viele Versionen. Zudem 
gibt es viele Programme die man gern haben möchte, die man sich aber 
erstmal selber kompilieren muss - und das kann mitnichten Tage dauern, 
bis man das erfolgreich hinbekommt. Klar kann man jetzt argumentieren: 
super geil, das ist ja Open Source. Aber wenn ich es nicht gleich zum 
Laufen bekomme, dann lass ich die Finger davon. Da ist keinem geholfen.

Ein anderes Paradebeispiel, warum ich nicht Linux verwende ist folgender 
Thread der gerade diskutiert wird:
Beitrag "Audacity seit 2.4 auf Mint nicht mehr bedienbar - Alternativen?"

Auf einmal läuft ein Programm nicht mehr und man ist nur am herumhacken 
und ausprobieren.

Wenn ich ehrlich bin, sowas passiert oder Windows sehr sehr selten, dass 
mal ein Programm nicht lauffähig ist - bei Linux ist das leider 
Standard.

Ich will Linux in keiner Weise schlecht machen, aber um an das Ziel zu 
kommen muss man oft einfach zu viel basteln und dafür ist mir die Zeit 
mittlerweile zu schade.

Schöne Grüße

von herbert (Gast)


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Meine Meinung schrieb:
> Meinst Du mit HP 1005 den HP Laser NS MFP 1005? Der wird von hplip voll
> unterstützt (nur Fax senden nicht).

Ich meinte HP Laserjet P1005. Unter Linuxtreiber zu 95% tot. Drucken tut 
er aber einstellen kannst du null und nichts. Ist hplip Treiber. Ist Not 
gegen Elend. Weiß zwar was der Grund ist , aber ich kann nichts dafür 
,dass manche günstige Drucker ihre Lebensfähigkeit in die Treiber 
ausgelagert haben. Da gibt es ja viele. Ich drucke halt unter Windows 
weil ich Leiterplatten zb, selber mache und zum belichten die Vorlagen 
von Sprint -Layout brauche. Scanner habe ich separat auch da ,aber ich 
habe wenig Hoffnung dass der Epson Scanner unter  Mint geht. Der ist 
zwar recht alt schon aber geht noch zumindes unter Windows xp. Drucker 
zb. welche unter Linux voll funktionieren gibt es schon zu kaufen, aber 
halt recht teuer und man muss halt der Funktion unter Linux andere 
Qualitätskriterien  hinten anstellen. Man muss sich entscheiden.

von ACDC (Gast)


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Ralph S. schrieb:
> Woran liegt das, dass die Akzeptanz von Linux so gering ist und obwohl
> man demonstriert hat, dass die Standardanwendungen LibreOffice, Google
> Chrome und Firefox sowie VLC-Player problemlos funktionieren?

Gerade ausprobiert.
Firefox ist mit Linux Mint zwar vorinstalliert, aber die google suche 
nicht.
Wie bekomme ich die Google suche installiert?

von Hans (Gast)


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von Codo (Gast)


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ACDC schrieb:
> Firefox ist mit Linux Mint zwar vorinstalliert, aber die google suche
> nicht.

Das Wort "Google" eintippen ist zu schwer?

von ACDC (Gast)


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Hans schrieb:
> https://www.linuxmint.com/searchengines.php

War ich gemeint?
Und was soll ich jetzt damit machen?

von ACDC (Gast)


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Codo schrieb:
> ACDC schrieb:
>> Firefox ist mit Linux Mint zwar vorinstalliert, aber die google suche
>> nicht.
>
> Das Wort "Google" eintippen ist zu schwer?

Und dann?
Dann bekomme ich meine Suchleiste mit Google Suche auch nicht.

von ACDC (Gast)


Angehängte Dateien:

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hm...
Platz spart man auf der SSD auch nicht:

von Codo (Gast)


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ACDC schrieb:
> Hans schrieb:
>> https://www.linuxmint.com/searchengines.php
>
> War ich gemeint?
> Und was soll ich jetzt damit machen?

Lesen?
https://www.linuxmint.com/searchengines/anse.php?sen=Google&c=y

Meine Güte, man muss ja nicht Linux für jede Kleinigkeit die Schuld 
geben..

von ACDC (Gast)


Angehängte Dateien:

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hm...
Platz spart man auf der SSD auch nicht:

Codo schrieb:
> Meine Güte, man muss ja nicht Linux für jede Kleinigkeit die Schuld
> geben..

Warum nicht?
wenn Win10 fertig installiert ist, dann läd man mit vorinstallieren Edge 
Firefox herunter und dann ist Google dabei.

von Codo (Gast)


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ACDC schrieb:
> Warum nicht?
> wenn Win10 fertig installiert ist, dann läd man mit vorinstallieren Edge
> Firefox herunter und dann ist Google dabei.

Vielleicht hat sich schon herumgesprochen, daß Google nicht den besten 
Ruf besitzt und daß deshalb nicht jeder die Vorinstallation möchte.
Wo ist das Problem, eine Suchmaschine hinzuzufügen?

von Carl D. (jcw2)


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ACDC schrieb:
> hm...
> Platz spart man auf der SSD auch nicht:

Sind die VM's jeweils mit dem zugehörigen Installations-Image gefüllt 
worde? Dann bitte mal den Funktionsumfang Windows vs. Linux vergleichen. 
Und bei Windows mal Office etc. nachinstallieren.

von ACDC (Gast)


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Codo schrieb:
> Vielleicht hat sich schon herumgesprochen, daß Google nicht den besten
> Ruf besitzt und daß deshalb nicht jeder die Vorinstallation möchte.
> Wo ist das Problem, eine Suchmaschine hinzuzufügen?

Bei wem herumgesprochen?
Bei den Nerds?

Ja, ein Nerd ist jeder, der mehr kann als Windows zu benutzen.

von Codo (Gast)


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ACDC schrieb:
> Ja, ein Nerd ist jeder, der mehr kann als Windows zu benutzen.

Gut, ich versuchs nochmal:
https://www.linuxmint.com/searchengines/anse.php?sen=Google&c=y
Und das hat überhaupt nichts mit "Nerd" zu tun.
Einfach Lesen und befolgen.

von W.S. (Gast)


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Ralph S. schrieb:
> Woran liegt das, dass die Akzeptanz von Linux so gering ist und obwohl
> man demonstriert hat, dass die Standardanwendungen LibreOffice, Google
> Chrome und Firefox sowie VLC-Player problemlos funktionieren?

Die alte Angler-Weisheit: Der Wurm muß dem Fisch schmecken - und nicht 
dem Angler. Oder woran es eben liegt, daß vegane Kost in Katzenkreisen 
eher unbeliebt ist - wenn man mal vom Grasfressen absieht, das zum 
Herbeiführen des Kotzens gefressen wird...

Die Antwort ist eindeutig: Linux ist abgeschriebenes Unix und das ist 
nicht für PCs gemacht, sondern für Mainframes, die von Admins 
administriert werden und wo die User von allem Systemrelevanten 
ferngehalten sind. Darum.

Natürlich hätte man in Linuxkreisen in den letzten 20 Jahren dazulernen 
können und z.B. ein einheitliches Linux mit einheitlicher Oberfläche, 
einheitlichen Richtlinien, einheitlichem API und und langem Atem in 
allen Dingen schaffen können.

Aber rein gar nichts davon wurde jemals in Erwägung gezogen. Wen also 
wundert es, daß die Leute mit den Füßen abstimmen und sämtliche Linuxe 
einfach links liegen lassen? Schließlich gibt es mit Windows eine 
Alternative, die eine wesentlich bessere Infrastruktur bietet.


Tim Schnurz schrieb:
> Mädels..anstatt hier Pro linux zu argumentierten TUT WAS!!!
> behebt die Mängel an Linux, sorgt für einen Standard.
> dann hat euer Linux die besten Chancen so bleibt es Spielkram für
> Frickler das keiner will.
> Tut was, und alle werden euch folgen ich wie wohl auch die anderen
> hier!!
> Seid einfach mal etwas realistisch

Gut gebrüllt, Löwe. Aber es nützt nichts. Und es nützt nicht einmal, die 
Linux-Macher jetzt noch zum Umdenken anregen zu wollen. Der technische 
point of no return ist für Linux seit langem überschritten. Man müßte 
Linux quasi zu 99% einstampfen und alles neu machen - das ist völlig 
illusorisch.

Belassen wir doch das Ganze so wie es ist: Linux ist gut für 
Netzwerkerei und es ist gut genug als Untersatz, Dateisystem und 
Fußabtreter für Android. Das ist alles zusammen ein ausreichender 
Anwendungsraum für Linux. Auf dem PC hingegen macht es keine gute Figur, 
selbst wenn man mal bloß die immer wieder zitierten Argumente 
Firefox+Thunderbird+LibreOffice nennt.

W.S.

von ACDC (Gast)


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Carl D. schrieb:
> Dann bitte mal den Funktionsumfang Windows vs. Linux vergleichen.
> Und bei Windows mal Office etc. nachinstallieren.

Das ist lächerlich.
Meine .xls kann auch Linux.

Wie andere berichten nicht kompatibel zu MS.

10 meiner "Apps" gibt es nicht für Linux.

5 laufen über Wine.

2 laufen mit wie 1940.

.....

von Codo (Gast)


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ACDC schrieb:
> 2 laufen mit wie 1940.

don't feed the TROLL

Beitrag #6395608 wurde vom Autor gelöscht.
von Hans (Gast)


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Zu dieser uralten Diskussion passt vielleicht ein uralter Text:
http://www.lug-noris.de/daten/windows_ist_nicht_linux.pdf
Vieles davon ist vielleicht nicht mehr so ganz aktuell weil sich Linux 
und Windows schon sehr angenähert haben. Beide haben Elemente 
gegenseitig abgeschaut, was ja nicht schlimm ist. Trotzdem ist noch 
vieles passend an diesem alten Text und zeigt so in etwa die eigentliche 
Zielsetzung von Linux.

von Dussel (Gast)


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W.S. schrieb im Beitrag \#6395597:
> Natürlich hätte man in Linuxkreisen in den letzten 20 Jahren dazulernen
> können und z.B. ein einheitliches Linux mit einheitlicher Oberfläche,
> einheitlichen Richtlinien, einheitlichem API und und langem Atem in
> allen Dingen schaffen können.
https://xkcd.com/927/
Nur halt bei Linux ein paar Iterationen mehr. ;-)

von ACDC (Gast)


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Codo schrieb im Beitrag \#6395596:
> https://www.linuxmint.com/searchengines/anse.php?sen=Google&c=y

die site läd nicht.....

Du bist also der Linux Nerd.
Sonst würdest du nicht deinen angeblichen Troll füttern.

Ich frage doch nur einfache Dinge, die bei Win10 normal sind.

Und schon wird man als unfähig mit "benutze doch die Suche" 
abgestempelt.

von Codo (Gast)


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ACDC schrieb im Beitrag \#6395564:
> Hans schrieb:
>> https://www.linuxmint.com/searchengines.php
>
> War ich gemeint?
> Und was soll ich jetzt damit machen?

Draufklicken natürlich!

Den Link hat hans schon gepostet, aber du weisst nicht, was man mit 
einem Link macht?
Und wenn du unten bei "other search engines" auf "google" klickst, 
kommst du genau auf die Seite, die ich dir verlinkt habe.

von Codo (Gast)


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Nachtrag:
> Und wenn du unten bei "other search engines" auf "google" klickst,
> kommst du genau auf die Seite, die ich dir verlinkt habe.

Ergänzung: Das ist übrigens zu 100% die gleiche Vorgehensweise wie bei 
Windows. Ich hab gerade nachgeschaut...

von ACDC (Gast)


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