Nop schrieb:> Übrigens zum Thema WSL - es gibt nichts, was Microsoft dank seiner> kaputtgesparten QA nicht mit Updates ruinieren kann:>> https://www.borncity.com/blog/2020/09/10/windows-10-version-2004-update-kb4571756-macht-wsl-2-kaputt/
Fast interessanter find ich das Bild seines Bücherregals.
~40 Titel zu idH. windows 7/8 u. 10, budget knowhow von M&T
Irgendwo müßte hier bei mir auch noch ~2m Microsoft Press Literatur
technische Referenz 3/95/NT/Backoffice/SBS4.5/... programming
excel/access/ 95..2000 etc. lagern übern Daumen locker 2-3000DM; dann
endete das schlagartig, man oh man ;)
---
Aber das war ja garnicht die Frage :)
Uwe D. schrieb:> Deine Beiträge sind einfach nur beleidigend. Und es bringt mich keinen> Millimeter weiter im Sinne des Threads.
Ach herrje - schau dir doch bloß mal an, WAS hier in diesem Thread
schon alles den jeweils anderen an die Köpfe geworfen wurde!
Ich habe mit Pappnasen ganz bewußt eines der harmlosesten Wörter aus
meinem Repertoire benutzt. Ich kann noch ganz anders - und eigentlich
wäre das auch das Angemessene für diesen völlig ausgeuferten Thread.
Und wohin soll bei dir die Reise 'im Sinne der Threads' gehen? Dieser
Thread fußt auf einer Frage. Da gibt es keinen erklärten Sinn des
Threads, lediglich Antworten, die im wesentlichen den Linuxern nicht
gefallen haben. Und darum haben selbige auf jede nur erdenkliche Art
versucht, die Antworten als irrelevant abzutun, dagegenzusprechen,
kurzum die Antworten einfach nicht wahrnehmen WOLLEN.
OK, es gibt auch die Möglichkeit, daß sie die Antworten einfach nicht
wahrnehmen KÖNNEN. Sowas kommt von völlig unterschiedlichen beruflichen
Arbeitsfeldern. Kleines Beispiel aus der Historie: COBOL versus FORTRAN.
Hier hab ich so unsäglich oft lesen müssen 'Linux ist nichts für dich,
bleib bei Windows' im Sinne von 'du bist ja nur zu strunzdoof und
Windows ist für Strunzdoofe'. Das ist der Versuch, sich als Linuxer
etwas elitärer zu fühlen als der Rest der Welt. Klar, kann man machen
(und es gibt erschreckend viele, die das für ihr Ego brauchen), einem
jeden ist sein Elfenbeinturm gegönnt (so er ihn haben will)...
... aber was an all dem suchst du, das dich zu irgend etwas
weiterbringen soll? Wartest du darauf, daß dir endlich jemand eine
Antwort auf die Frage des TO liefert, die dir gefällt?
Wenn du schon in diesem Thread weitergebracht sein willst, dann schreib
etwas mehr und erkläre dich etwas gründlicher.
W.S.
W.S. schrieb:> 'Linux ist nichts für dich,> bleib bei Windows' im Sinne von 'du bist ja nur zu strunzdoof und> Windows ist für Strunzdoofe'.
Nachdem ich damit wohl gemeint sein soll: interessante Unterstellung,
jedoch leider nicht zutreffend. Wenn ich schreibe: „Linux ist nichts für
dich“, dann meine ich „Linux ist nichts für dich“. Wenn ich hingegen
meinen würde: „Du bist doof“, dann schriebe ich: „Du bist doof“. Ich
bitte daher, die haltlosen Unterstellungen mal gepflegt steckenzulassen,
danke.
Ist genau der gleiche Stuss, wie die wiederholte Unterstellung, ich
würde behaupten, Linux wäre per se besser als Windows, oder das Windows
Schrott wäre – die Pappnasen, die das hier zu glauben scheinen,
interpretieren und phantasieren offensichtlich mehr, als sie tatsächlich
lesen.
W.S. schrieb:> Ich habe mit Pappnasen ganz bewußt eines der> harmlosesten Wörter aus meinem Repertoire> benutzt. Ich kann noch ganz anders [...]
Das zieht niemand in Zweifel. Es stellt sich aber
die Frage nach dem Sinn.
Merke: "Toleranz ist der Verdacht, der andere
könnte Recht haben."
In diesem Sinne: Sei tolerant -- es könnte Deine
Rettung sein.
> Da gibt es keinen erklärten Sinn des Threads,> lediglich Antworten,
Richtig.
> die im wesentlichen den Linuxern nicht gefallen> haben. Und darum haben selbige auf jede nur> erdenkliche Art versucht, die Antworten als> irrelevant abzutun,
Auch richtig.
Ich nehme mir beispielsweise die unglaubliche
Arroganz und Überheblichkeit heraus, von einer
Erklärung zu erwarten, dass sie tatsächlich etwas
erklärt -- also "klarer macht".
Dazu gehört -- weiterer Affront -- das Respektieren
der Kausalität: Die Wirkung kann nicht vor der
Ursache eintreten.
Wenn ich also -- wie einige hundert Beiträge weiter
oben vorgeführt -- die Geburtsdaten von William Gates
und Linus Thorvalds sowie die Veröffentlichungsdaten
von MS-DOS, MS Windows 1.0 und Linux 0.01 hernehme
und darüber auch nur fünf Minuten nachdenke, dann ist
die gestellte Frage für mich beantwortet: Neben anderen
Faktoren hatte Linux zu dem Zeitpunkt, als es weiteren
Kreisen bekanntwurde, einen Rückstand von ca. 10 Jahren
gegenüber den Microsoft-Produkten. Das ist praktisch
nicht mehr aufzuholen -- gerade in einem derart dynamischen
Markt wie dem der Computertechnik.
Die viel interessantere Anschlussfrage, wo Richard Stallman
eigentlich mit seinem Kernel geblieben ist, OBWOHL er fast
zeitgleich mit Gates gestartet ist, wurde überhaupt nicht
gestellt. :)
Und nebenbei bemerkt: Ich war Mitte der Neunziger auch
noch fest davon überzeugt, dass theoretisch die Möglichkeit
besteht, Linux könne in den nächsten Jahren eine wesentliche
Rolle auf dem Desktop spielen -- erst aus der Rückschau
wird mir sonnenklar, dass das schon damals eine Illusion
war. Ich wusste es nur nicht...
> dagegenzusprechen, kurzum die Antworten einfach nicht> wahrnehmen WOLLEN.>> OK, es gibt auch die Möglichkeit, daß sie die Antworten> einfach nicht wahrnehmen KÖNNEN.
Das stimmt beides nicht, und das könntest Du vermutlich
auch erkennen, wenn Du nicht so blind vor Eifer wärst.
> Hier hab ich so unsäglich oft lesen müssen 'Linux ist> nichts für dich, bleib bei Windows'
Richtig.
> im Sinne von 'du bist ja nur zu strunzdoof und Windows> ist für Strunzdoofe'.
Stopp: Es KANN wohl sein, dass dieser Sinn gemeint ist,
aber das ist NICHT IMMER UND NICHT ZWANGSLÄUFIG der Fall.
> Das ist der Versuch, sich als Linuxer etwas elitärer> zu fühlen als der Rest der Welt.
Nein, nicht notwendig.
Ein wesentliches Motiv, bei Linux zu bleiben, ist bei
mir tatsächlich ein gewisses Interesse an der
Computertechnik. Dies damit gleichzusetzen, dass ich
ja "nur ewig frickeln und nie produktiv arbeiten" will,
ist aber auch eine Diffamierung -- die nebenbei auch
nicht der Wahrheit entspricht. Ich möchte ein zuverlässig
arbeitendes System haben, UND ich möchte ungefähr wissen,
was im System passiert und mir selbst helfen können, wenn
es klemmt.
Es gibt aber Menschen, die NICHT dieses Interesse an
der Computertechnik haben -- und denen muss man Stand
heute sagen: Wenn Du niemanden kennst, der Dir bei
Problemen helfen kann, dann ist Linux nichts für Dich.
Das hat überhaupt nichts mit "elitär fühlen" zu tun,
das ist einfach der Status quo.
> ... aber was an all dem suchst du, das dich zu irgend> etwas weiterbringen soll? Wartest du darauf, daß dir> endlich jemand eine Antwort auf die Frage des TO> liefert, die dir gefällt?>> Wenn du schon in diesem Thread weitergebracht sein> willst, dann schreib etwas mehr und erkläre dich> etwas gründlicher.
Also... ich war zwar nicht gefragt, aber ich HABE eine
für mich plausible Antwort, und der Thread HAT mich
weitergebracht. Ja.
W.S. schrieb:> Das ist der Versuch, sich als Linuxer> etwas elitärer zu fühlen als der Rest der Welt.
Das ist in erster Linie der Versuch, den Leuten näherzubringen, dass es
sich um unterschiedliche Systeme handelt. Mit einem unterschiedlichen
Konzept, einer unterschiedlichen Philosophie, und daraus folgend
unterschiedlichen Eigenschaften und unterschiedlicher Bedienung. Es ist
der Versuch, den Leuten zu erklären, dass sie mit ihren dreißig Jahren
Windowserfahrung trotzdem Anfänger unter Linux sind, und auftretende
Probleme mit höchster Wahrscheinlichkeit darauf zurückzuführen sind.
Und es ist der Versuch, ihnen beizubringen, dass, wenn sie nicht willens
oder in der Lage sind, sich mit dem Neuen zu beschäftigen, sie doch
lieber bei dem bleiben sollten, womit sie sich auskennen – weil
ansonsten nunmal nur Frust und Ärger vorprogrammiert sind.
Wie man daraus lesen kann, dass es irgendwas mit „elitär“ zu tun haben
soll, erschließt sich mir nicht. Projektion?
W.S. schrieb:> Hier hab ich so unsäglich oft lesen müssen 'Linux ist nichts für dich,> bleib bei Windows' im Sinne von 'du bist ja nur zu strunzdoof und> Windows ist für Strunzdoofe'. Das ist der Versuch, sich als Linuxer> etwas elitärer zu fühlen als der Rest der Welt. Klar, kann man machen> (und es gibt erschreckend viele, die das für ihr Ego brauchen), einem> jeden ist sein Elfenbeinturm gegönnt (so er ihn haben will)...
Gut analyliert, ist unterm Strich auch meine Sicht der Dinge.
Ich hab auch mal einen Link eingefügt der einiges treffend erklärt
siehe :https://karrierebibel.de/confirmation-bias/
Die leben halt in ihrer eigenen kleinen Welt und denken ,es gibt sonst
nichts mehr. Wenn dann einer daher kommt und meint ihre "kleine Welt hat
Macken, dann wird man für Strunzdoof erklärt, weil sie alles was ihnen
gegen den Strich geht mit Beleidigungen und Ablehnung beantworten.
Dabei ist Linux doch nicht der Nabel der Welt,vieles geht vieles aber
auch nicht weil Programmiere vom normalen denken soweit weg sind und nur
ein kleines Fester zum Hof haben wo sich das reale Leben abspielt. Das
"Bleib bei Windows" als sicheres Empfehlung wenn man behauptet es geht
etwas nicht , ist doch an Armut kaum mehr zu toppen. Vermutlich
reagieren sie nur deshalb so empfindlich weil Linux das einzige ist
wofür sie so etwas wie Gefühle aufgebaut haben.Verteidigen um jeden
Preis. Die Glucke macht das auch nicht anders...
herbert schrieb:> Ich hab auch mal einen Link eingefügt der einiges treffend erklärt> siehe :https://karrierebibel.de/confirmation-bias/
… leider hast du’s entweder nicht selbst gelesen, oder es nicht
verstanden. Denn die Theorie des Confirmation Bias erklärt auch ganz
wunderbar deine Wahrnehmung: „Die Linuxer sind alle doof und überhaupt
halten sie sich für die Spitze der Evolution. Und mit allem, was sie
sagen, wollen sie doch nur ihr System verteidigen“ – und fortan findest
du in jedem Beitrag „Belege“ dafür.
Du bist uns übrigens immer noch den Link auf den Beitrag schuldig, in
dem jemand behauptet, dass Linux objektiv besser als Windows wäre. Ich
bestehe deshalb darauf, weil das ein wunderbares Beispiel für
Obenstehendes ist: keiner hat das nämlich hier geschrieben. Du hast das
Geschriebene aufgrund deiner Erwartungshaltung nur so interpretiert.
Jack V. schrieb:> Es ist> der Versuch, den Leuten zu erklären, dass sie mit ihren dreißig Jahren> Windowserfahrung trotzdem Anfänger unter Linux sind, und auftretende> Probleme mit höchster Wahrscheinlichkeit darauf zurückzuführen sind.
Nein ,es ist der Versuch den Leuten vorzuwerfen was man alles selber
verbockt haben und dass man selber Schuld ist dass es nicht geht.
Wahrscheinlich hast du , mit Sicherheit hast du, wahrscheinlich hast du
irgendwo gedreht,wahrscheinlich bist du aber auch nur ein Troll der uns
Linixer ärgern will... und und und. Verfolungswahn herrscht da vor
Leute ,da wird jede Fehlerbeschreibung erstmal in Quarantäne geschickt.
Locker ist das nicht eher ziemlich verkrampft.
Jack V. schrieb:> Wie man daraus lesen kann, dass es irgendwas mit> „elitär“ zu tun haben soll, erschließt sich mir> nicht.
Naja, ein "Körnchen" Wahrheit liegt schon in seiner
Kritik. Wer hat nicht schon Antworten der Bauart:
"Wenn Du Blödmann nicht siehst, dass es
'cat $/)"/) <<awk ?)=8)7 > sed -opqweur << /dev/null'
heißen muss, dann ist Linux nix für Dich Depp!"
gelesen?
Jack V. schrieb:> herbert schrieb:>> Ich hab auch mal einen Link eingefügt der einiges>> treffend erklärt>> siehe :https://karrierebibel.de/confirmation-bias/>> … leider hast du’s entweder nicht selbst gelesen,> oder es nicht verstanden. Denn die Theorie des> Confirmation Bias erklärt auch ganz wunderbar> deine Wahrnehmung:
Das ist ja die Ironie dabei.
herbert schrieb:> Nein ,es ist der Versuch den Leuten vorzuwerfen was man alles selber> verbockt haben und dass man selber Schuld ist dass es nicht geht.
Und? War’s nicht so? Hast du nicht selbst den neuen User angelegt und
mangels Erfahrung mit dem System übersehen, dass der noch in die
richtige Gruppe gesteckt werden müsste? Hast du daraufhin nicht
geschimpft, wie ein Rohrspatz, wie doof dieses Linux doch wäre, weil es
nicht wie Windows funktionieren würde?
Jack V. schrieb:> … leider hast du’s entweder nicht selbst gelesen, oder es nicht> verstanden. Denn die Theorie des Confirmation Bias erklärt auch ganz> wunderbar deine Wahrnehmung: „Die Linuxer sind alle doof und überhaupt> halten sie sich für die Spitze der Evolution. Und mit allem, was sie> sagen, wollen sie doch nur ihr System verteidigen“ – und fortan findest> du in jedem Beitrag „Belege“ dafür.
Ich würde mir nach meinen Erfahrungen hier mit lediglich 4 oder 5
Linuxer hier im Thread niemals anmaßen ein schlechtes Urteil über alle
Linuxer zu fällen. Ihr fünf seid doch nicht repräsentativ für alle .Gott
sei Dank nicht.Da gibt es sicher bessere als ihr.
Egon D. schrieb:> Naja, ein "Körnchen" Wahrheit liegt schon in seiner> Kritik. Wer hat nicht schon Antworten der Bauart:>> "Wenn Du Blödmann nicht siehst, dass es> 'cat $/)"/) <<awk ?)=8)7 > sed -opqweur << /dev/null'> heißen muss, dann ist Linux nix für Dich Depp!">> gelesen?
Mag sein. Allerdings gebe ich mir große Mühe, eben genau sowas nicht zu
machen. Umso mehr nagt es mich ein wenig an, dass mir sowas unterstellt
wird. Wenn die Leute mehr zusammendichten, als tatsächlich lesen, und
mir auf der Grundlage dann so Sachen unterstellen – darf ich dann nicht
auch mal ein wenig sauer werden und das auch zeigen?
herbert schrieb:> Da gibt es sicher bessere als ihr.
… „als euch“.
Und ja, mag’s geben. Die würden sich aber diese Schlammschlacht nicht
antun, sondern sich mit einem wohlbedachten „Scheiß drauf“ wieder ihren
Sachen zuwenden. Sollte unsereins dann vielleicht auch machen – um
besser zu werden. Aber einmal darf ich noch, oder? Ich mach einfach mal:
„herbert! Linux ist nichts für dich! Deine dreißig Jahre Windows und
deine vollkommene Unfähigkeit, sich auf was anderes einzulassen, werden
immer wieder dafür sorgen, dass du unter Linux (oder irgendeinem anderen
System außer Windows) gegen Wände läufst!“
So, besser – bye, herbert o/
(den Beleg für deine Behauptung, siehe oben, braucht man wohl nicht mehr
erwarten, oder?)
Jack V. schrieb:> Und? War’s nicht so? Hast du nicht selbst den neuen User angelegt und> mangels Erfahrung mit dem System übersehen, dass der noch in die> richtige Gruppe gesteckt werden müsste? Hast du daraufhin nicht> geschimpft, wie ein Rohrspatz, wie doof dieses Linux doch wäre, weil es> nicht wie Windows funktionieren würde?
Schick mir mal einen Link ... weisst du heute wollte ich meinen User "h"
den "Administrator" nehmen und daraus einen normalen Benutzer machen.
Das geht nicht,das System verweigert das,und warum klar weil es dann
Keinen Administrator geben würde und das harakiri wäre.
Hätte ich vorher einen neuen Benutzer angemeldet und dem Admin Rechte
eingeräumt, dann wäre das gegangen.Als einziger User geht das nicht. Ist
ja auch logisch. Man kann sich nicht den Ast absägen auf dem man sitzt.
Damit ist deine These widerlegt.
W.S. schrieb:> Uwe D. schrieb:>> Deine Beiträge sind einfach nur beleidigend. Und es bringt mich keinen>> Millimeter weiter im Sinne des Threads.>> Ach herrje - schau dir doch bloß mal an, WAS hier in diesem Thread> schon alles den jeweils anderen an die Köpfe geworfen wurde!
Ja. Ich finde es nicht als Legitimierung das zu akzeptieren. Bei jedem.
> Und wohin soll bei dir die Reise 'im Sinne der Threads' gehen? Dieser> Thread fußt auf einer Frage. Da gibt es keinen erklärten Sinn des> Threads, lediglich Antworten, die im wesentlichen den Linuxern nicht> gefallen haben.
Das „gefallen“ ist Interpretation, immer. I.d.R. spielt die emotionale
Ebene eine viel größere Rolle, da ist mit „Fakten“ schwer was zu
bewegen.
Respektvoller Umgang ist eine gute Basis.
> versucht, die Antworten als irrelevant abzutun, dagegenzusprechen,> kurzum die Antworten einfach nicht wahrnehmen WOLLEN.
Nee, Deine Worte - oder auch meine - sind die persönliche
Wahrheiten/Sichten/Erfahrungen. Geh‘ mal ein Stück auf Abstand und
schau‘, ob Du Dich so verhältst wie Du das von allen Anderen forderst.
> OK, es gibt auch die Möglichkeit, daß sie die Antworten einfach nicht> wahrnehmen KÖNNEN.
Stimmt.
> .... Das ist der Versuch, sich als Linuxer> etwas elitärer zu fühlen als der Rest der Welt. Klar, kann man machen> (und es gibt erschreckend viele, die das für ihr Ego brauchen), einem> jeden ist sein Elfenbeinturm gegönnt (so er ihn haben will)...
Das ist das was Du für Dich empfindest. Die Worte schreibst auch Du
selbst.
> ... aber was an all dem suchst du, das dich zu irgend etwas> weiterbringen soll?
Es gab mehrere gute Zusammenfassungen, die Emotionen und persönliche
Ausbrüche außen vorgelassen haben. Konkurrenz belebt das Geschäft und
erhöht die Qualität.
Heute war ich im Mediamarkt um mal die neuen iPads in der Hand zu haben
und zu überlegen, ob eine Tastatur & Stift fällig wären. Es hat hier
ordentlich geregnet, so dass der Markt ziemlich voll war.
Da konnte ich zuschauen, wie „Papa Normalverbraucher“ gegenüber
versuchte mit dem Stift eine Reaktion am iPad zu erzielen. „Intuitiv“
war es nicht, denn nach vielleicht 15 Minuten wurde dem Mann geholfen.
Und für mich ist klar, dass das normal ist.
Und ich trotzdem mir das Teil demnächst kaufen werde.
> Wartest du darauf, daß dir endlich jemand eine> Antwort auf die Frage des TO liefert, die dir gefällt?
Du fällst in alte Muster zurück....
Ein Dialog wird jedenfalls durch persönliches Bashing und
Phrasendrescherei kaputt gemacht.
herbert schrieb:> Nein ,es ist der Versuch den Leuten vorzuwerfen was> man alles selber verbockt haben und dass man selber> Schuld ist dass es nicht geht.
Ja -- und weisst Du auch, warum längjährige Linux-Nutzer
das so schreiben?
Weil sie aus langjähriger Erfahrung WISSEN, "dass man
es meistens selbst verbockt hat und selber Schuld ist,
dass es nicht geht"!
Schade das der Admin meinen verlinkten Beitrag zu @Cyblord Worten
gelöscht hat.
Da ging es mir nicht darum jemanden ans Bein zu machen, sondern auf die
Widersprüche zwischen diesem Thread und anderen Beiträgen aufzuzeigen.
Es ist halt einfach Schade, das Dauertrollerei ohne Konsequenz bleibt.
herbert schrieb:> weisst du heute wollte ich meinen User "h"> den "Administrator" nehmen und daraus einen normalen Benutzer machen.
Der Administrator ist root, und dem kannst du die Rechte nicht nehmen.
Aber Namen sind Schall und Rauch, es zählt die UID. Nun kann’s UID 0
jedoch nur einmal geben, ergo kannst du nicht einfach einem Useraccount
„Administrator geben“, also auch nicht „Administrator nehmen“. Und das
Geschilderte ist ein ganz wunderbares Beispiel dafür, dass du mit deiner
Herangehensweise wie unter Windows an die Wand fährst – etwas
Grundlagenwissen über die Userverwaltung unter Linux hätte dir das
gesamte Gehampel erspart. q.e.d.
Jack V. schrieb:> Aber einmal darf ich noch, oder? Ich mach einfach mal:> „herbert! Linux ist nichts für dich! Deine dreißig Jahre Windows und> deine vollkommene Unfähigkeit, sich auf was anderes einzulassen, werden> immer wieder dafür sorgen, dass du unter Linux (oder irgendeinem anderen> System außer Windows) gegen Wände läufst!“
Man spürst richtig, dass du das jetzt "gebraucht" hast. Wie fühlst du
dich jetzt? Ich kenne mich zwar mir Linux nicht aus, weil es neu ist für
mich ,aber es gibt eine Reihe von Feldern , da hören die Leute auf mich.
Du schläfst schlecht,deine Posting -Zeiten hier wo andere und ich
pennen und was schönes träumen lassen nicht das annehmen.
Ps: Du hast einen Schreibfehler von mir hervorgehoben "euch" "ihr".War
dir das wichtig? Warum ? Ich übergehe so etwas bei anderen... aus reiner
Menschlichkeit, weil man selber nicht perfekt ist.
Martin schrieb:> Denken ist nicht deine Stärke. Wenn im Falle eines Falles die Platte> nicht lesbar ist, dann ist es egal wie viele Systemd die Platte nicht> lesen können.
Tja, leider ist verstehendes Lesen noch Denken nicht Deine Stärke. Noch
mal Schritt für Schritt damit auch Du das verstehst.
Wenn man von einem System, egal erst mal welches, ein Backup seiner
Daten macht, dann geht es darum die Daten auf einem anderen Medium als
dem auf dem das System läuft zu sichern, damit man man für den Fall wenn
das System crashen sollte, man immer noch auf seine Daten zurückgreifen
kann. Deshalb sicher man diese Daten auf einem, besser zwei, externen
Medium (Medien). Das oder die Medien mit der Sicherungskopie bewahrt man
am besten auch an verschiedenen Orten auf. Mit anderen Worten es ist
eine schlechte Idee das Medium mit der Sicherung in der Nähe des PC's
aufzubewahren, von dem man die Daten gezogen hat. Es ist ebenso eine
gute Idee das Ganze nach der Datensicherung zu verifizieren und zu
prüfen ob die Daten lesbar sind.
Wenn Du natürlich das Sicherungsmedium nimmst und mit einen 10kg Bello
drauf haust, dann ist natürlich kein System mehr in der Lage die Platte
noch zu lesen.
Egon D. schrieb:> herbert schrieb:> Nein ,es ist der Versuch den Leuten vorzuwerfen was man alles selber> verbockt haben und dass man selber Schuld ist dass es nicht geht.>> Ja -- und weisst Du auch, warum längjährige Linux-Nutzer das so> schreiben?> Weil sie aus langjähriger Erfahrung WISSEN, "dass man es meistens selbst> verbockt hat und selber Schuld ist, dass es nicht geht"!
der eigentliche Witz ist ja, dass auch seine ganze Erfahrung mit Windows
durch Ausprobieren und Scheitern entstanden ist. Aber das wird gern mal
ausgeblendet wenn es schon so lange her ist. Möchte nicht wissen, wie
oft die Windows-Verfechter ihr System in der Lernphase neu aufgesetzt
haben.
Jack V. schrieb:> Wenn man unter Linux ein Backup anlegt (darauf deutet das FS hin), dann> wird man mit hoher Wahrscheinlichkeit im Ernstfall auch unter Linux> wieder daraus zurücksichern wollen. Warum sollte man in dem Fall> Rücksicht drauf nehmen, ob irgendwelche anderen Systeme damit Probleme> haben könnten?
Für ein komplettes Systembackup ist das durchaus richtig, aber
Sicherungskopien von Daten würde ich so speicheren, das sie möglichst
von vielen Systemen gelesen werden können. In Praxis hat sich bewährt
und hat mir schon des öfteren weiter geholfen.
Das muß aber jeder für sich selbst entscheiden. Da ich privat mit 3
System arbeite (Win, Mac, Linux) mache ich Sicherungskopien meiner Daten
auf einer USB-Platte mit mit FAT32, da dieses Filesystem von allen
Systemen die ich verwende gelesen werden kann.
Jack V. schrieb:> Der Administrator ist root, und dem kannst du die Rechte nicht nehmen.
Ich dachte "root " ist der "Supervisor" und steht über dem
Administrator.
Bei der Installation gab es auch die Option ein "root" Passwort
anzulegen , was ich aber nicht gemacht habe. Deswegen auch meine Annahme
"root" und "Admin" wären nicht das selbe. Gut jetzt ist mir das klar.
ThomasW schrieb:> der eigentliche Witz ist ja, dass auch seine ganze Erfahrung mit Windows> durch Ausprobieren und Scheitern entstanden ist. Aber das wird gern mal> ausgeblendet wenn es schon so lange her ist. Möchte nicht wissen, wie> oft die Windows-Verfechter ihr System in der Lernphase neu aufgesetzt> haben.
Woher hast du das ? Schickst du mir einen Link?
Egon D. schrieb:> Weil sie aus langjähriger Erfahrung WISSEN, "dass man> es meistens selbst verbockt hat und selber Schuld ist,> dass es nicht geht"!
Schimpfen wie die Rohrspatzen tun sie dabei allerdings auch. Manchmal
auch im Netz. Das gehört einfach zur Beschäftigung mit Technik dazu.
herbert schrieb:> ThomasW schrieb:> der eigentliche Witz ist ja, dass auch seine ganze Erfahrung mit Windows> durch Ausprobieren und Scheitern entstanden ist. Aber das wird gern mal> ausgeblendet wenn es schon so lange her ist. Möchte nicht wissen, wie> oft die Windows-Verfechter ihr System in der Lernphase neu aufgesetzt> haben.>> Woher hast du das ?
Erfahrungen. Eigene und im Umfeld. Ich war oft der, der Windows neu
installieren durfte.
herbert schrieb:> Schickst du mir einen Link?
Du schaffst es nicht ein neues System richtig zu nutzen, schlägst jede
Hilfe aus und gibst lieber dem System die Schuld. Und jetzt so ein
Kindergarten? Ach komm schon ...
ThomasW schrieb:> der eigentliche Witz ist ja, dass auch seine ganze> Erfahrung mit Windows durch Ausprobieren und Scheitern> entstanden ist. Aber das wird gern mal ausgeblendet> wenn es schon so lange her ist. Möchte nicht wissen,> wie oft die Windows-Verfechter ihr System in der> Lernphase neu aufgesetzt haben.
Das erklärt übrigens auch den wütenden Hass, den
sie auf Linux und deren User haben: Bisher waren
sie der Meinung, sich mit Blut, Schweiss und Tränen
eine Menge COMPUTERwissen angeeignet zu haben -- und
jetzt kommen diese arroganten Sprutze, die noch grün
hinter den Ohren sind, daher, und behaupten, man
verstünde gar nicht so viel von COMPUTERN, sondern
nur einiges von WINDOWS!
Kann ich sogar verstehen. Hilft nur nicht allzuviel
weiter, die Erkenntnis...
W.S. schrieb:> Hier hab ich so unsäglich oft lesen müssen 'Linux ist nichts für dich,> bleib bei Windows'
Ist ja auch bei manchen Leuten hier so.
> im Sinne von 'du bist ja nur zu strunzdoof und> Windows ist für Strunzdoofe'.
Das halluzinierst Du. Doof ist man nur, wenn man was macht, was nicht
funktioniert, und es dann wieder und wieder macht.
Beispielsweise sich an ein Linux setzen und sich immer wieder
beschweren, daß es nicht haargenau wie Windows ist. Das ist ähnlich
doof, wie sich an einen Pflaumenpudding zu machen in der Erwartung, er
müsse wie Schokopudding schmecken, und sich bei jedem Bissen erneut zu
beschweren, wenn er das nicht tut.
> Das ist der Versuch, sich als Linuxer> etwas elitärer zu fühlen als der Rest der Welt.
Mag's geben. Wäre das für mich ein Motiv, dann wäre ich aber nicht von
Linux damals zu Win 7 gewechselt, weil ich mich dann ja nicht mehr
"elitär" hätte fühlen können.
Nee, ich nutze Linux vor allem, weil es (je nach Distro) zuverlässiger
und problemfreier funktioniert als Windows, und weil es keine Spyware
enthält.
Während Leute wie Du mit Erfahrungen von vor 15 Jahren argumentieren,
daß sowas nicht sein könne, sitzen bei mir reine Endnutzer (d.h. keine
IT-Geeks) an ihren Linuxmaschinen und freuen sich, daß es super geht.
Allerdings sind das auch keine Windows-"Experten", weswegen sie nicht am
System rumfummeln und es sich damit auch nicht verbasteln. Aber selbst
wenn doch, ist Timeshift installiert, so daß ein Rollback auch kein
Problem ist.
herbert schrieb:> Ich kenne mich zwar mir Linux nicht aus, weil es neu ist für> mich ,aber es gibt eine Reihe von Feldern , da hören die Leute auf mich.
Oh, ein Lichtblick. Was ist passiert? Oder meinst du nun, weil du in
anderen Bereichen „was auf dem Kasten hast“, wie man so schön sagt, muss
es an diesem Linux liegen, dass du damit nicht klarkommst? Dann wäre
alles beim Alten geblieben.
herbert schrieb:> Du schläfst schlecht,deine Posting -Zeiten hier wo andere und ich> pennen und was schönes träumen lassen nicht das annehmen.
Ich schlafe recht gut, danke der Nachfrage.
herbert schrieb:> Ps: Du hast einen Schreibfehler von mir hervorgehoben "euch" "ihr".War> dir das wichtig? Warum ? Ich übergehe so etwas bei anderen... aus reiner> Menschlichkeit, weil man selber nicht perfekt ist.
Es ist mir wichtig, auf sowas hinzuweisen, ja. Allerdings nicht, um das
Gegenüber irgendwie abzuwerten, sondern um seine Aufmerksamkeit darauf
zu lenken. Oft ist ihm nämlich gar nicht bewusst, wie störend solche
Sachen für einen geübten Vielleser sind.
Vor Satzzeichen (auch Kommata) gehört im Deutschen übrigens kein
Leerzeichen.
Nop schrieb:> von der ich Clonezilla starte
Also auch noch ein Sonderdateiformat benutzen was mit nix anderem lesbar
ist. Dazu sag ich nur : Es sind Deine Daten - denk mal in aller Ruhe
drüber nach.
Ich habe früher auch mal so Backuptools wie Ghost oder Acronis genutzt,
davon bin ich lange weg. Gerade wenn man die Sicherung auf CD/DVD macht,
sind bei den heutigen Plattengrößen mehrere Datenträger erforderlich und
da ist es mehr als einmal vorgekommen das ich auf die Archive nur noch
mit viel Mühe zugreifen konnte weil ein Medium beschädigt war. Zugriff
mit anderen Tools war auch nicht mehr möglich, da probitäre Formate.
Wenn ich überhaupt noch Komplettsicherungen mache, dann mache ich das
auch mit einem Linuxlivesystem und ganz Oldscool mit gezippten
tar-Archiven auf eine USB Platte, wobei die Archive so aufgeteilt
werden das jedes Archiv auf eine CD passen würde. Bootsektoren werden
mit dd gesichert. Das ist der kleinste gemeinsame Nenner. tar und zip
ist auf allen unixoiden Systemen vorhanden. tar, zip sowieso, ist auch
für Windows verfügbar.
Das Verfahren ist sehr wahrscheinlich nicht super effizient, aber die
Datensicherungen sind, wenn sie nicht beschädigt werden, mit allen
gängigen Systemen lesbar. Selbst wenn ein Archiv beschädigt werden
sollte hält sich der Schaden in Grenzen.
Letzendlich ist jeder seines eigenen Glückes Schmied.
Zeno schrieb:> Oldscool mit gezippten> tar-Archiven auf eine USB Platte, wobei die Archive so aufgeteilt> werden das jedes Archiv auf eine CD passen würde
Ist lange her, dass ich mit "tar" als Backup aktiv zutun hatte. Daher
die ernst gemeinte Frage: Speichert der alle Attribute von Files, also
inklusive ACL, SELinux etc, mit Namen jeder Länge, die in Filesystemen
vorkommen kann?
Zeno schrieb:> [allerhand]
Bitte erkläre mir mit einfachen Worten den Unterschied zwischen einem
Livesystem mit tar und zip, und einem mit Clonezilla, was die
Verfügbarkeit betrifft.
Ich meine: wenn meine Daten und mein System gleichzeitig die Hufe
hochreißen, dann ist’s zumindest mir mal völlig egal, ob ich die Daten
mit clonezilla, oder mit tar und zip aus dem Backup ziehe – ist eh
beides auf dem grml-Stick. Abgesehen davon meine ich gehört zu haben,
dass die Sicherungen von clonezilla sehr wohl auch manuell zugreifbar
sind – kann das aber selbst nicht bestätigen, weil ich schlicht ein
Script auf Basis von rsync nutze.
In dem Zusammenhang steht auch noch die Erläuterung aus, warum ext4 als
Dateisystem für Backups eine schlechte Wahl wäre.
Egon D. schrieb:> Und warum bist Du? Ich frage ganz im Ernst.
Im Wesentlichen, weil die Neuanschaffung eines Rechners genau in die
unselige Zeit fiel, als die KDE-Truppe meinen damals bevorzugten Desktop
ruiniert hat. KDE3 war schon nur mäßig stabil, aber immer noch etwas
besser als XP - nur habe ich gesehen, daß der Trend bei KDE massiv
abwärts ging.
XFCE mochte ich noch nie außer als Notlösung, Gnome schon gar nicht, und
Cinnamon gab's noch nicht.
Dazu kam, daß ich seinerzeit Linux immer am Laufen gehalten habe, aber
der Aufwand nervte. DVDs gucken ging nicht bei allen DVDs ruckelfrei,
wohl wegen irgendwelcher Treiberprobleme. Installierte Software (über
den Paketmanager natürlich) hatte immer irgendwelche Macken, wo ich
hinterherfrickeln mußte. Updates lösten Probleme, brachten aber neue,
mit immer neuen Workarounds.
Den endgültigen Rest gab mir dann, als ich nicht mehr online gehen
konnte, weil mein damaliges DSL-Modem mit PPPoE nach einem Linux-Update
auf einmal nicht mehr ging. Das war der Tropfen, der das Faß zum
Überlaufen brachte.
Gut, ich hätte wahrscheinlich mit genug Gefummel und Distro-Hopping bei
Linux bleiben können, aber dazu hatte ich keinen Nerv. Meine Erfahrung
war damals, daß Distro-Hopping meistens Probleme gegen andere Probleme
eintauschte, aber keine Lösung darstellte. Außerdem wollte ich das
Gefrickel noch nie haben. Ich hatte eigentlich ein Sorglos-System haben
wollen.
Zugleich war Win 7 das geworden, was Vista hätte sein sollen, und in der
Firma war ich von Win 7 sehr angetan. Diese Stabilität und
Frickelfreiheit hatte ich mit Windows noch nie erlebt. Spyware im OS war
damals ja noch kein Thema.
Als Sahnehäubchen kam dann noch der Aero-Eyecandy, weil Win 7 genau in
die kurze Zeit fiel, als die Hardware dafür leistungsfähig genug war,
aber bevor man mit Flat Design wieder zu Windows 3.1 zurückfiel.
Es hat einfach "wow" gemacht bei mir. Wenn man sich in ein
Betriebssystem verlieben könnte, dann wäre Win 7 bei mir sowas wie Liebe
auf den ersten Blick gewesen. ^^
Zeno schrieb:> Also auch noch ein Sonderdateiformat benutzen was mit nix anderem lesbar> ist.
Clonezilla gibt es schon so lange, daß es das auch immer geben wird,
zumal es Open Source ist und daher nicht "vom Markt genommen" werden
kann. Ich brauche auch nur eine Festplatte, die mindestens so groß ist
wie die alte. Ich kann damit notfalls auch das Image auf eine andere
externe USB-Platte entpackt zurückspielen - auf jedem Rechner, der von
USB booten kann.
Wobei ich die Backups übrigens nochmal dupliziere, weil ich hier zwei
Rechner im Haushalt habe, die jeweils mit Clonezilla auf eigene
USB-Platten gesichert werden. Ich halte die Images beider Rechner auf
beiden Sicherungsplatten vor, falls eine die Grätsche macht.
> Ich habe früher auch mal so Backuptools wie Ghost oder Acronis genutzt
Ich traue keinem Backup-Tool, das auf aktiven Dateisystemen läuft.
Deswegen Clonezilla von einer Live-Distro.
> Gerade wenn man die Sicherung auf CD/DVD macht,> sind bei den heutigen Plattengrößen mehrere Datenträger erforderlich
Bei einigen hundert GB wäre ich da als Discjockey eine Ewigkeit am
Brennen.
A. K. schrieb:> Snapshots sind eine sehr nützliche Erfindung.
Weiß ich, Timeshift habe ich ja auch. Aber das ist nur gegen vergurkte
Updates gedacht und nicht als Backup in dem Sinne. Wenn Timeshift
versagt, kann ich das System notfalls immer noch neu installieren, das
kostet mich vielleicht zwei, drei Stunden.
A. K. schrieb:> Zeno schrieb:>> Oldscool mit gezippten>> tar-Archiven auf eine USB Platte, wobei die Archive so aufgeteilt>> werden das jedes Archiv auf eine CD passen würde>> Ist lange her, dass ich mit "tar" als Backup aktiv zutun hatte. Daher> die ernst gemeinte Frage: Speichert der alle Attribute von Files, also> inklusive ACL, SELinux etc,
schöne Frage mal eine lokal zugängliche manpage anzuschauen :)
Wird von der Version abhängen, aktuelle unterstützen das.
--[no]selinux, --[no]acl, --[no]xattrs,
ansonsten vlt. mit get/setfacl vorher sichern dann wiederherstellen
> mit Namen jeder Länge, die in Filesystemen> vorkommen kann?
gnu 255byte
--
1
Archive format selection
2
-H, --format=FORMAT
3
Create archive of the given format. Valid formats are:
Y/n ... schrieb:>> mit Namen jeder Länge, die in Filesystemen>> vorkommen kann?>> gnu 255byte
Was schon anno OS/2 ein Problem war, heute erst recht. Der damalige GNU
TAR hatte dafür eine zum würgen üble Krücke drin.
A. K. schrieb:> Speichert der alle Attribute von Files, also> inklusive ACL, SELinux etc, mit Namen jeder Länge, die in Filesystemen> vorkommen kann?
Habe ich bisher nie darauf geachte, allerdings ist ja tar ein Urgestein
und da würde ich mal davon ausgehen das es das kann. ACL und SELinux
sagen mir jetzt nichts - erklärs einfach mal. Ansonsten kannte du
einfach mal ein kleines Archiv mit ein zwei Dateien erzeugen wo die von
Dir genannten Attribute vorhanden sind. Das Archiv kannste dann ja in
einem einem anderen Verzeichnis mal auspacken und nachschauen ob die von
Dir genannten Attribute korrekt gesichert wurden.
Jack V. schrieb:> Ich meine: wenn meine Daten und mein System gleichzeitig die Hufe> hochreißen, dann ist’s zumindest mir mal völlig egal, ob ich die Daten> mit clonezilla, oder mit tar und zip aus dem Backup ziehe – ist eh> beides auf dem grml-Stick. Abgesehen davon meine ich gehört zu haben,> dass die Sicherungen von clonezilla sehr wohl auch manuell zugreifbar> sind – kann das aber selbst nicht bestätigen, weil ich schlicht ein> Script auf Basis von rsync nutze.
Der Punkt ist einfach, das wenn ein spezielles Format benutzt wird, man
immer etwas braucht was mit diesem Format umgehen kann.
Nehmen wir einfach mal rein hypothetisch an, die Clonezilla Entwickler
ändern irgend etwas, wodurch die Abwärtskompatibilität nicht mehr
gewährleistet ist (muß ja noch nicht mal Absicht sein), Du vertraust
darauf und bringst Dein Lifesystem auf den aktuellen Stand, weil
Clonezilla auch ein neues Feature bekommen hat auf welches Du schon
lange gewartet hast. Irgendenwann nach dem Update brauchst Du Dein
Backup, weil Du versehentlich irgendwelche Daten geschreddert hast, aber
irgendwie kann das neue Clonezilla nicht mehr auf die alten zugreifen.
Ich weis das das ein konstruiertes Szenario ist, aber man kann es nicht
ausschließen das es so passiert. Genau deshalb bevorzuge ich für Backups
Lösungen die mit klassischen bewährten Tools auf die möglichst vielen
Plattformen funktionieren.
Ich habe z.B. für berufliche Dinge noch 2 HP-UX Workstations stehen,
selbst mit denen könnte ich ein mit tar und zip unter Linux erzeugtes
Archiv lesen und auspacken und käme so an die Daten ran. Das ginge auch
mit einem Mac.
Nop schrieb:> Clonezilla gibt es schon so lange, daß es das auch immer geben wird,> zumal es Open Source ist und daher nicht "vom Markt genommen" werden> kann.
Würde ich nicht darauf vertrauen, ist aber Deine Sache.
Nop schrieb:> Bei einigen hundert GB wäre ich da als Discjockey eine Ewigkeit am> Brennen.
Ich habe ja nicht gesagt das ich das auf CD mache. Ich mache das schon
auf USB-Platte, aber eben in Häppchen die auf eine CD passen würden. Man
hätte dann die Möglichkeit die Archive oder Teile noch auf eine CD zu
schreiben, um diese an einem anderen Ort zulagern. Auch können fast alle
OS mit Dateigrößen kleiner 650MB umgehen so das ein Restore der Daten
fast immer möglich sein sollte.
Ich habe sogar noch einen Server mit angeschlossenen DAT-Laufwerk
stehen. Ganz wichtige Daten (Sourcecode, in einem meiner Projekt stecken
über 20 Jahre Arbeit drin) werden dann zusätzlich noch auf Band
gesichert.
A. K. schrieb:> Misverständnis. Snapshots sind auch die Grundlage von> konsistenten Image-Backups aus dem laufenden System> heraus.
Hilf einem Unwissenden (--> mir) auf die Sprünge:
Gemeint ist, zunächst einen Snapshot anzulegen und
von diesem dann das Backup zu erstellen? Inwiefern
löst das das Problem mit den offenen Dateien?
A. K. schrieb:> Was schon anno OS/2 ein Problem war, heute erst recht. Der damalige GNU> TAR hatte dafür eine zum würgen üble Krücke drin.
Jetzt formuliere das doch auch mal so das man es versteht.
Egon D. schrieb:> Wenn ich also -- wie einige hundert Beiträge weiter> oben vorgeführt -- die Geburtsdaten von William Gates> und Linus Thorvalds sowie die Veröffentlichungsdaten> von MS-DOS, MS Windows 1.0 und Linux 0.01 hernehme> und darüber auch nur fünf Minuten nachdenke, dann ist> die gestellte Frage für mich beantwortet: Neben anderen> Faktoren hatte Linux zu dem Zeitpunkt, als es weiteren> Kreisen bekanntwurde, einen Rückstand von ca. 10 Jahren> gegenüber den Microsoft-Produkten. Das ist praktisch> nicht mehr aufzuholen -- gerade in einem derart dynamischen> Markt wie dem der Computertechnik.
Du versuchst also, alles auf einen Zeitvorsprung von DOS und Windows
zurückzuführen?
Das ist ziemlicher Unsinn. Linux IST abgeschriebenes Unix und der
Grund dafür waren (sind?) die Lizenzprobleme seit AT&T. Unix als solches
ist ja weitaus älter - und es wurde als administriertes
Mehrbenutzersystem konzipiert. Das ist eigentlich der Basis-Fakt in der
Orientierung dieses OS und damit auch dieser ganzen Diskussion.
Linus Thorvalds hatte überhaupt keinen Rückstand sondern einen etwa 20
jährigen Vorlauf, denn Unix wurde m.W. schon Ende der 60er, Anfang der
70er Jahre entwickelt. Erst deutlich später kam dann CP/M, schließlich
konnte das erst ab der Verfügbarkeit des i8080 überhaupt konzipiert
werden und MS-DOS kam dann noch einige Jahre später, schließlich
brauchte es dafür die Verfügbarkeit der i8086.
Und Windows kam noch viel später. Die ersten verfügbaren
Linux-Distributionen kamen um 1993..4, also zur Zeit von Windows 3.1 und
dem Anlauf von OS/2.
Nein, Thorvalds hatte Vorlauf. Er hätte ein PC-Betriebssystem
konzipieren können, aber er hat es nicht getan, sondern Unix
hergenommen. Daß das dann Linux genannt wurde und rein nominell keine
Codezeile aus dem Besitz von AT&T enthalten hat, ist ein Teil des
damaligen Unix-Wars. Juristenzeugs eben.
Der krasse Unterschied zwischen allen unixoiden OS und allen PC-OS liegt
in der grundsätzlichen Ausrichtung: Mehrbenutzersystem mit
Administrierung auf der einen Seite, von einem (1 Person) Benutzer zu
handhabendes System auf der anderen Seite - deswegen auch PC =
persönlicher Rechner. Und eben der von IBM hatte sich durchgesetzt, weil
er Steckplätze hatte, von Firmen und Anwendern konfiguriert werden
konnte und damit an sehr unterschiedliche Verwendung angepaßt werden
konnte. Alles andere war damals eben nicht derart flexibel.
Was bleibt, sind die völlig unterschiedlichen Ausrichtungen zwischen der
Mainframe-Szene und der PC-Szene und der jeweils dafür verwendeten
Betriebssysteme und Programme.
Genau DIESES ist auch der Anlaß dieses gesamten Threads. Ein unixoides
OS ist definitiv von hause aus NICHT geeignet für einen PC, denn es geht
aus von mehreren Dingen, die am PC eben völlig anders sind als in den
Gefilden (vulgo "Rechenzentrum"), die dunnemals bei Bell und in den
Universitäten üblich waren, als da sind:
1. Mehrbenutzerbetrieb. Gleichzeitig.
2. professionelle Administration
3. EDV- bzw. datentechnische Ausrichtung. Keine Meß- und Steuertechnik,
kein Büroeinsatz, kein privater Einsatz
zu 1. Am PC spielt ein Mehrbenutzerbetrieb praktisch gar keine Rolle,
denn es gibt nur einen einzigen Platz vor der Kiste und mehrere Benutzer
irgendwo an diversen Terminals sind unüblich.
zu 2. Am PC (zumindest am privaten) gab/gibt es keinen angestellten
Administrator. Das war und ist Sache des Benutzers.
zu 3. Am PC findet sowohl Büroeinsatz oder büroähnlicher Einsatz statt,
ebenso Meß- und Steuerungstechnik, ebenso ganz erheblich privater
Einsatz, auch zu privaten Hobbies. Und da wir Menschen keine Maschinen
sind und am PC auch nicht über Netzwerke hinweg irgendwelche Server
administrieren müssen um unsere Brötchen zu verdienen, ist es die
Normalität, daß das User-Interface eben grafisch und bunt ist und nicht
die Kommandozeile, daß wir mit Anwendungen auf grafischer Glotze
arbeiten und nicht mit Kommandozeilentools, die per Script zu diversen
Zwecken zusammengestellt werden.
Dies habe ich noch deutlich nach 2000 und mehr als 5 Jahren
Windows95/98/2K/XP mir von Linuxer vorwerfen lassen müssen, die
"Klickibunti" riefen und die Kommandozeile lobten.
An dieser Stelle wird klar, daß der angebliche Vorsprung von Windows
keineswegs SO jemals existiert hat, sondern daß die Entwicklung von den
Linuxern schlichtweg verpennt worden ist. SO HERUM.
Nun mag man argumentieren, daß es ja inzwischen grafische Aufsätze auf's
Unix/Linux gibt, womit das äußere Erscheinungsbild dem Erscheinungsbild
von Windows angenähert wird. Ja, ist richtig, aber die grundsätzliche
Orientierung des gesamten OS ist nach wie vor dazu nicht passend,
sondern immer noch so wie zu Zeiten von Bell Labs. Die schiere bunte
Oberfläche ist nicht das Entscheidende, sondern die Funktionalität
dahinter.
W.S.
Image Backups sind sehr praktisch bei Disaster-Recovery des
Grundsystems. Mit oder ohne Anwendungsdaten, je nachdem wie die auf den
Disks liegen. Um an versemmelte Einzelfiles oder Subtrees zu kommen sind
sie aber eher unhandlich, auch wenn es Backup-Systeme gibt, die das
einigermassen können.
Darüber hinaus nutze ich gerne Backup-Systeme, die ein normales
Filesystem verwenden, über Hardlinks versionierend. Ob rsync, oder davon
abgeleitete Progs wie rsnapshot etc. Was auch in Windows geht (=>
hardlinkbackup).
Das hat nämlich den Charme, dass man auf der Suche nach versemmelten
Einzelfiles nichts auspacken muss, keine Inkrements durchsuchen muss.
Sondern einfach bloss das Backup-FS durchbrowsen kann, in dem für jeden
einzelnen Backup der vollständige Dateibaum liegt.
Das geht aber natürlich nur mit Filesystemen, die Hardlinks kennen, und
die Files mit ihren Eigenschaften und Attributen speichern können. FAT
Varianten können das nicht.
Zeno schrieb:> A. K. schrieb:>> Was schon anno OS/2 ein Problem war, heute erst recht. Der damalige GNU>> TAR hatte dafür eine zum würgen üble Krücke drin.>> Jetzt formuliere das doch auch mal so das man es versteht.
GNU TAR hatte zumindest damals zwei Pfadfelder mit zusammen 255 Bytes.
Zwischendrin musste passend ein "/" sein, 155 davor, 100 dahinter, iirc.
Passte das nicht, war der Pfad nicht direkt codierbar. War der Pfad
sowieso zu lang, dann erst recht nicht.
Passte es nicht, vergab es einen Pseudo-Filenamen, und am Ende vom
Backup hing ein spezielles Pseudo-File, das diese Pseudo-Filenamen in
reale umsetzte.
Jack V. schrieb:> Bitte erkläre mir mit einfachen Worten den Unterschied zwischen einem> Livesystem mit tar und zip, und einem mit Clonezilla, was die> Verfügbarkeit betrifft.
Wenn du ne Scheibe hast, wo ein Clonezilla-Archiv drauf ist, brauchst du
Clonezilla und das dazu passende OS, um an die Briefe an die Omi wieder
heranzukommen.
Wenn du ne Scheibe hast, wo du ZIP-Archive drauf sind, kommst du auf so
gut wie allen Systemen an die Briefe an die Omi wieder heran, weil ZIP
eben ubiquitär ist. Und wenn jemand zuerst ein TAR macht und das dann
zippt, dann vergeigt er sich den individuellen Zugriff auf die im Archiv
enthaltenen Dateien zugunsten einer etwas höheren Kompressionsrate - er
muß zuerst das tar entzippen und kann sich dann auf die Suche seines
Briefes im tar machen.
Aber da tar ja nichts komprimiert, sondern bloß mit nem oktalen Header
versieht und aneinander beppt (mit 256 mal nul = Leer-Vorlauf, um es an
dieser Stelle in den Lochbandleser einlegen zu können), ist das
Auspacken von tar kein Kunststück.
Aber bei Verwendung von speziellen Backup-Programmen braucht man eben
immer wieder genau diese Programme, um an die gesicherten Briefe an die
Omi wieder heranzukommen.
Das ist der Unterschied.
W.S.
W.S. schrieb:> Wenn du ne Scheibe hast, wo ein Clonezilla-Archiv drauf ist, brauchst du> Clonezilla und das dazu passende OS, um an die Briefe an die Omi wieder> heranzukommen.
Soll heissen: Du verwendest sinnvollerweile ein Clonezilla-Livesystem
von CD oder USB-Stick. Kein Hexenwerk, gibts nämlich fix und fertig von
der Clonezilla-Site. Und läuft auf so ziemlich allem, was einen x86 drin
hat.
Wie eben schon beschrieben ist das super für Komplettrestores der
Systemdisk. Und ziemlich mies, wenn man nur die Briefe will. Weshalb
Disaster-Recovery ein ganz anderes Thema ist, als die Wiederherstellung
von Omis Briefen. Und weshalb es sinnvoll sein kann, die Verfahren zu
trennen.
A. K. schrieb:> GNU TAR hatte zumindest damals zwei Pfadfelder mit zusammen 255 Bytes.> Zwischendrin musste passend ein "/" sein, 155 davor, 100 dahinter, iirc.> Passte das nicht, war der Pfad nicht direkt codierbar. War der Pfad> sowieso zu lang, dann erst recht nicht.>> Passte es nicht, vergab es einen Pseudo-Filenamen, und am Ende vom> Backup hing ein spezielles Pseudo-File, das diese Pseudo-Filenamen in> reale umsetzte.
OK das war mir bisher nicht bekannt, ist mir aber bis dato nicht auf
die Füße gefallen.
Unter HP-UX haben Backups auch mit gpio gemacht, das soll wohl gegenüber
tar irgendwelche Vorteile haben. Aber da müßte ich nach schauen wie das
geht. Wenn ich mich recht entsinne war das sehr kryptisch.
W.S. schrieb:> Wenn du ne Scheibe hast, wo ein Clonezilla-Archiv drauf ist, brauchst du> Clonezilla und das dazu passende OS
Äh, nein. Auf der Backup-Platte ist natürlich das Iso (nebst
MD5-Checksumme) mit der passenden Live-Distri mit drauf, wo sowohl das
verwendete Clonezilla als auch ein passendes OS drin sind. Das braucht
man nur auf einen USB-Stick zu überspielen und davon zu booten.
Alles, was es dazu braucht, ist (wegen Ext4 auf der externen Platte) ein
Linuxrechner, aber das kann genausogut ein Windowsrechner sein, in dem
Knoppix von USB gebootet wurde.
Übrigens habe ich spaßeshalber die Live-Distri vom alten Rechner mal am
neuen getestet und war verblüfft, daß eine Live-Distri von 2014
problemlos auf Hardware von 2020 lief.
W.S. schrieb:> er muß zuerst das tar entzippen und kann sich dann auf die Suche> seines Briefes im tar machen.
Naja, tar heisst "tape archiver", dafür war er gebaut. Gezielter Zugriff
gehört nicht zu seinen Stärken. Das gzip kann man freilich ins Verfahren
einbauen, d.h. gzip in tar pipen und dann lesen. Läuft auch nicht anders
als ohne gzip.
Direkter Zugriff auf Positionen im Archiv war nicht vorgesehen, nur
Suche im Stream von vorne bis hinten. Das entsprach den Tape-Laufwerken
damaliger Ära. In neueren Zeiten konnten die aber direkt positionieren,
also hatte ich es damals dem Backup-Verfahren via tar beigebracht (OS/2
16bit, 32bit, WinNT). Das geht mit Stream-Komprimierung über gzip
freilich nicht mehr so einfach, aber die Laufwerke konnten irgendwann
selbst komprimieren.
Letztlich ist tar zwar sukzessive modernisiert worden, aber ein im Kern
antiquiertes Werkzeug. Ob aber zip besser ist, wenn man nicht nur
Fileinhalte sichern will, sondern auch Metadaten wie EATTRs oder ACLs,
ist eine andere Frage.
Zeno schrieb:> Unter HP-UX haben Backups auch mit gpio gemacht, das soll wohl gegenüber> tar irgendwelche Vorteile haben.
Tar ist geblockt, was zu feste Grössen führt und zu Bandlaufwerken
passt. Cpio ist ein Bytestream, der liess sich im Laufe der Zeit
leichter adaptieren.
Zeno schrieb:> Unter HP-UX haben Backups auch mit gpio gemacht, das soll> wohl gegenüber tar irgendwelche Vorteile haben.
Du meinst "cpio". Hat den Hauptvorteil, dass das Dateiformat wesentlich
besser standardisiert ist, d.h. es da keinen Wildwuchs gibt wie bei tar.
Deswegen nutzt Linux das für die initramfs.
Allerdings ist die Syntax von cpio (dem Tool) eher beschissen.
W.S. schrieb:> Das ist ziemlicher Unsinn. Linux IST abgeschriebenes Unix und der> Grund dafür waren (sind?) die Lizenzprobleme seit AT&T.
Krieg ich nicht dekodiert. Linux fusst auf dem API von Unix, aber
abgeschrieben wurde nichts. Das gibts schriftlich vom Gericht, SCO hats
ja versucht.
W.S. schrieb:> Der krasse Unterschied zwischen allen unixoiden OS und allen PC-OS liegt> in der grundsätzlichen Ausrichtung: Mehrbenutzersystem mit> Administrierung auf der einen Seite, von einem (1 Person) Benutzer zu> handhabendes System auf der anderen Seite
Windows NT ist im Kern genauso ein Mehrbenutzersystem wie Unix. Nur war
die Inspirationsquelle nicht Unix, sondern DEC VMS. Kein Zufall, der
Chefdesigner kam von DEC. Scherzkeksen fiel bald auf, dass WNT
rauskommt, wenn man VMS buchstabenweise hochzählt.
Das ist es übrigens auch heute noch. Per RDP können sich verschiedene
User gleichzeitig anmelden, begrenzt nur durch die Lizenzierung. Es gibt
etwas Haken und Ösen bei Anwendungen, weshalb der dafür gedachte Windows
Terminal-Server nicht nur Freude bereitete.
W.S. schrieb:> Was bleibt, sind die völlig unterschiedlichen Ausrichtungen zwischen der> Mainframe-Szene und der PC-Szene und der jeweils dafür verwendeten> Betriebssysteme und Programme.
Unix wurde von Leuten gebaut, die auf den damaligen Mainframes keine
Rechenzeit kriegten und denen Multics zu klobig war, die aber an die
damaligen Kleinrechner ran kamen. Die nicht in den Rechenzentren
standen.
VMS als Inspirationsquelle von Windows NT hatte deutlich mehr mit
Rechenzentren zu tun als Unix. Die DEC VAXen mit VMS wurden ähnlich
betrieben wie Mainframes. Gross genug dafür war so eine 780 sowieso. Die
PDPs mit Unix hingehen waren oft keine RZ-Kisten, vor allem nicht die
kleinen. Es gab aber VAXen, auf denen Unix statt VMS lief.
W.S. schrieb:> Du versuchst also, alles auf einen Zeitvorsprung> von DOS und Windows zurückzuführen?
Nicht alles, nein.
Ich versuche nur, die TATSÄCHLICHE Ausgangslage zu
verstehen und zu berücksichtigen.
> Das ist ziemlicher Unsinn. Linux IST abgeschriebenes> Unix und der Grund dafür waren (sind?) die Lizenzprobleme> seit AT&T. Unix als solches ist ja weitaus älter - und> es wurde als administriertes Mehrbenutzersystem konzipiert.> Das ist eigentlich der Basis-Fakt in der Orientierung> dieses OS und damit auch dieser ganzen Diskussion.
Ich drösel das mal auf:
- "Unix ist älter als Linux": Klar, ungefähr 20 Jahre.
- "Unix = administrierter Mehrnutzersystem": Klar.
Zu "Linux ist abgeschriebenes Unix" komme ich weiter
unten noch.
> Linus Thorvalds hatte überhaupt keinen Rückstand> sondern einen etwa 20 jährigen Vorlauf,
Das ist schlecht möglich -- Linus mag zwar ein Genie
sein, aber es ist nichts davon überliefert, dass er
bereits im zarten Alter von 2 Jahren Betriebssysteme
entwickelt hätte :)
Soll heißen: Ich versteh, glaube ich, Deinen Gedanken,
bin aber der Meinung, dass Du ihn sinnwidrig anbringst.
> denn Unix wurde m.W. schon Ende der 60er, Anfang> der 70er Jahre entwickelt. Erst deutlich später> kam dann CP/M, schließlich konnte das erst ab der> Verfügbarkeit des i8080 überhaupt konzipiert> werden und MS-DOS kam dann noch einige Jahre später,> schließlich brauchte es dafür die Verfügbarkeit> der i8086.
Soweit, so gut. Bis hierher halbwegs Einigkeit über
die Jahreszahlen.
Was Du m.E. außer Acht lässt, das ist die Tatsache,
dass Unix auf der einen und Einzelplatzsysteme wie
CP/M, MS-DOS und Konsorten auf der anderen Seite auf
ganz verschiedene Maschinenklassen und Anwenderkreise
zielten. CP/M hatte seine goldenen Jahre auf einem
Prozessor, der heutzutage sogar als Mikrocontroller
veraltet ist.
Der moderne PC ist technisch ein Großrechner,
entwicklungsgeschichtlich aber ein programmierbarer
Tischrechner. Aus diesem Widerspruch resultiert
der ganze Ärger, über den wir diskutieren.
> Und Windows kam noch viel später. Die ersten> verfügbaren Linux-Distributionen kamen um 1993..4,> also zur Zeit von Windows 3.1 und dem Anlauf von> OS/2.
Die Fakten stimmen -- aber was folgt daraus?
Windows kam später als Unix, stimmt -- so viel später,
dass wesentliche Ideen vom X Window System bzw. vom
Mac geklaut werden konnten. Linux seinerseits kam
später als Windows.
Und -- nicht zu vergessen: Selbst Windows 3.1 war
noch ein "Graphischer Betriebssystemaufsatz"!
Die Trennung von Kommandointerpreter und graphischer
Oberfläche findet sich also sogar in den ersten
Versionen von Microsoft Windows wieder!
> Nein, Thorvalds hatte Vorlauf.
Sicher nicht. Als Windows 3.1 erschien, war Linus
Student.
Es ist nicht redlich, so zu tun, als wären Richard
Stallman und Linus Thorvalds dieselbe Person. Das
ist nicht fair.
> Er hätte ein PC-Betriebssystem konzipieren können,> aber er hat es nicht getan, sondern Unix hergenommen.
Naja, aus der Rückschau würde ich sagen: Er hat das
getan, was längst überfällig war -- nämlich endlich
ein Betriebssystem, das keine "Ladehilfe" ist, auf
den PC zu bringen.
Stallman hat das begonnen -- Linus hat es vollbracht.
> Der krasse Unterschied zwischen allen unixoiden OS und> allen PC-OS liegt in der grundsätzlichen Ausrichtung:
Korrekt.
> Mehrbenutzersystem mit Administrierung auf der einen> Seite,
Moment: "Multi User multi Tasking"-System, soviel Zeit
muss sein.
Der Unterschied ist wichtig; ich komme auf ihn zurück.
> von einem (1 Person) Benutzer zu handhabendes System> auf der anderen Seite - deswegen auch PC = persönlicher> Rechner.
Richtig.
> Und eben der von IBM hatte sich durchgesetzt, weil> er Steckplätze hatte, von Firmen und Anwendern> konfiguriert werden konnte und damit an sehr> unterschiedliche Verwendung angepaßt werden konnte.> Alles andere war damals eben nicht derart flexibel.
Ja -- aber nicht NUR deshalb hat sich der IBM-PC
durchgesetzt:
IBM hat damals sämtliche Schaltpläne veröffentlicht,
was es den findigen Asiaten ermöglicht hast, preiswerte
Clones auf den Markt zu werfen, die bis ins letzte Bit
kompatibel waren.
Damit kam dann der bekannte jahrzehntelange Preisrutsch
und die immer noch laufende Explosion der Rechenleistung.
(Und es kam auch das von c't-Autor Andreas Stiller
heißgeliebte A20-Gate.)
> Was bleibt, sind die völlig unterschiedlichen> Ausrichtungen zwischen der Mainframe-Szene und der> PC-Szene und der jeweils dafür verwendeten> Betriebssysteme und Programme.
Richtig -- und genau hier möchte ich einhaken:
Es gab -- am Geldbeutel von Privatandwendern und
Kleinunternehmen gemessen -- Ende der Achtziger
schlicht weder preiswerte Hardware, auf der man Unix
hätte ausführen können, noch ein leicht zugängliches
und preiswertes unixoides Betriebssystem. (Einzige
mir bekannte -- tragische -- Ausnahme: Coherent.)
Diese Lage änderte sich schlagartig, als der 386er
erschien -- und die logische Folge war ein freier
Nachbau von Unix. ENDLICH! konnten die Erfahrungen,
die schon über zwanzig Jahre hinweg beim Betrieb
von EDVA gesammelt wurden, auch für ein System
verfügbar gemacht werden, das Kleinanwender mit
schmalem Geldbeutel nutzen können!
> Genau DIESES ist auch der Anlaß dieses gesamten> Threads. Ein unixoides OS ist definitiv von hause> aus NICHT geeignet für einen PC, denn es geht> aus von mehreren Dingen, die am PC eben völlig> anders
Das stimmt. Deshalb ist ein aktuelles Linux ja
auch kein Unix von anno dunnemals.
> sind als in den Gefilden (vulgo "Rechenzentrum"),> die dunnemals bei Bell und in den Universitäten> üblich waren, als da sind:> 1. Mehrbenutzerbetrieb. Gleichzeitig.> 2. professionelle Administration> 3. EDV- bzw. datentechnische Ausrichtung. Keine> Meß- und Steuertechnik, kein Büroeinsatz, kein> privater Einsatz>> zu 1. Am PC spielt ein Mehrbenutzerbetrieb praktisch> gar keine Rolle, denn es gibt nur einen einzigen Platz> vor der Kiste und mehrere Benutzer irgendwo an diversen> Terminals sind unüblich.
Formell richtig, inhaltlich aber sinnwidrig:
Auch wenn die verschiedenen Nutzer den PC NACHEINANDER
nutzen, ist es sehr angenehm, wenn deren private Daten
und deren persönliche Systemeinstellungen getrennt im
System getrennt werden. Das ist SO praktisch, dass auch
MS Windows dazu in der Lage ist.
Auf der anderen Seite möchte ich heute DEFINITIV keine
Kiste benutzen, die nicht zum Mehrprozessbetrieb
(multi tasking) in der Lage ist -- und das scheint
ja immerhin auch anderen SO wichtig zu sein, dass
es Windows ab XP ebenfalls beherrscht.
Tanenbaum hat übrigens in der legendären Diskussion
"Linux is obsolete" auch so ähnlich argumentiert wie
Du -- was die Argumente nicht gültiger macht, aber
zeigt, wie alt das Denkmuster ist.
> zu 2. Am PC (zumindest am privaten) gab/gibt es> keinen angestellten Administrator. Das war und ist> Sache des Benutzers.
Das ist richtig -- aber kein Argument gegen getrennte
Logins. Es ist auch Laien sehr leicht zu erklären, dass
dieselbe physische Person zu verschiedenen Zeitpunkte
verschiedene Rollen bekleiden kann.
> zu 3. Am PC findet sowohl Büroeinsatz oder büroähnlicher> Einsatz statt, ebenso Meß- und Steuerungstechnik, ebenso> ganz erheblich privater Einsatz, auch zu privaten Hobbies.> Und da wir Menschen keine Maschinen sind und am PC auch> nicht über Netzwerke hinweg irgendwelche Server> administrieren müssen um unsere Brötchen zu verdienen,> ist es die Normalität, daß das User-Interface eben> grafisch und bunt ist und nicht die Kommandozeile,
Das hat nichts miteinander zu tun.
Ob ich eine GUI oder eine Kommandozeile verwenden will,
hängt von der konkreten AUFGABE ab.
> Dies habe ich noch deutlich nach 2000 und mehr als> 5 Jahren Windows95/98/2K/XP mir von Linuxer vorwerfen> lassen müssen, die "Klickibunti" riefen und die> Kommandozeile lobten.
Siehe oben.
> An dieser Stelle wird klar, daß der angebliche Vorsprung> von Windows keineswegs SO jemals existiert hat,
Das sagen die Linuxer ja schon lange: TECHNISCH war
Windows nie besser als Linux. :)
> sondern daß die Entwicklung von den Linuxern schlichtweg> verpennt worden ist. SO HERUM.
Nein, auch das nicht.
Beim Aufkommen von Linux (LINUX! Nicht GNU, und nicht Unix!)
war die Marktdurchdringung von Windows einfach schon zu groß.
Schlechtes Timing.
> Nun mag man argumentieren, daß es ja inzwischen grafische> Aufsätze auf's Unix/Linux gibt,
Geschichtsklitterung: Diese Aufsätze gibt es nicht
"inzwischen", die gab es (für Unix) VOR dem Erscheinen
von MS Windows.
ThomasW schrieb:> Erfahrungen. Eigene und im Umfeld. Ich war oft der, der Windows neu> installieren durfte.
Ich habe in all den vielen Jahre mein System nicht ein einziges mal
selber zerschossen.
Freilich, wenn ich in den Anfangszeiten mit Internet neu ausetzen musste
, dann hatte ich mir eine Schädling eingefangen. War aber daran selber
Schuld weil ich mit meinem Admin Account im Netz war. Dann habe ich aber
dazu gelernt.und die AV- Software gewechselt und zusätzlich eine
Firewall unter w2k (das erste bessere windows) eingerichtet und
natürlich auch einen eingeschränkte Nutzer.
Heute setze ich nur noch auf, wenn es sich um eine neues OS handelt. Xp
habe ich auf einer Sicherungplatte und wenn ich das Gefühl habe , xp
wird ist wieder schleppend, dann bereinige ich meine ED kopiere die auf
eine externe und dann kommt Clonezilla zum Einsatz. Danach geht es
wieder etwas flotter.
Aber heuer noch werde ich ein W7 neu aufsetzen. Hatte mal vor 3 Jahren
ein Test Installation gemacht, nur um mir das mal anzusehen. Danach
sollte mein Problem mit den alten Browsern unter xp eine Zeit lang
vergessen sein. Ich weiß, das w7 nicht mehr gesupportet wird. xp auch
nicht, es ist mir egal, Hatte noch nie ein Problem deswegen.
Zeno schrieb:> Der Punkt ist einfach, das wenn ein spezielles Format benutzt wird, man> immer etwas braucht was mit diesem Format umgehen kann.> Nehmen wir einfach mal rein hypothetisch an, die Clonezilla Entwickler> ändern irgend etwas, wodurch die Abwärtskompatibilität nicht mehr> gewährleistet ist (muß ja noch nicht mal Absicht sein), Du vertraust> darauf und bringst Dein Lifesystem auf den aktuellen Stand, weil> Clonezilla auch ein neues Feature bekommen hat auf welches Du schon> lange gewartet hast. Irgendenwann nach dem Update brauchst Du Dein> Backup, weil Du versehentlich irgendwelche Daten geschreddert hast, aber> irgendwie kann das neue Clonezilla nicht mehr auf die alten zugreifen.
Danke für die Ausführung. Dazu wäre aus meiner Sicht zu sagen: Was du
für Clonezilla beschreibst, könnte ebenso mit tar passieren.
Tatsächlich ist’s so, dass es derzeit verschiedene Varianten gibt, die
in Details voneinander abweichen (GNU tar und BSD tar), so dass man
etwas aufpassen muss, sich keinen Datensalat zuzubereiten. Außerdem kann
das Gleiche, was du für Clonezilla zeigst, mit tar passieren. Allerdings
unterstelle ich sowohl den Entwicklern von tar, als auch denen von
Clonezilla mal, dass sie Wert drauf legen, das nicht geschehen zu
lassen, und dass sie kompetent genug sind, das auch zu schaffen.
Außerdem würde ich direkt nach einem Major-Update ein Backup mit der
dann aktuellen Version fahren, so dass ich eine garantiert zur
Softwareversion passende Backupversion vorliegen hätte.
Aber angenommen, der gezeichnete Fall tritt ein: dann hole ich mir ein
älteres Clonezilla aus einem der unzähligen Archive und gut. Außerdem
ist das Format wohl dokumentiert, so dass man auch ohne das Programm
darauf zugreifen können sollte – ich kann’s nicht mit Gewissheit sagen,
weil ich nichts davon halte, Images zu normalen Backupzwecken zu
erstellen: Das ist aus meiner Sicht eine furchtbare
Ressourcenverschwendung (Redundanz, Zeitbedarf, unwichtige Sachen werden
mitgesichert, Platzbedarf), und extrem unflexibel (kein Backup der
tatsächlich geänderten Daten, sondern immer alles) – und wenn ich
wirklich mal ein Image brauchen sollte, dann nehme ich dd, cat, cp, pv –
die etablierten Werkzeuge halt, die tatsächlich Images erzeugen können.
Das jedenfalls wären aus meiner Sicht die Argumente gegen Clonezilla,
das „spezielle“ Datenformat ist’s jedoch nicht.
Für besser als Images oder auch tarballs zu Backupzwecken halte ich
dateibasierte Sicherungen: mittels rsync kann man initial Kopien des
gewünschten Dateisystems oder Verzeichnisses oder auch nur einzelner
Dateien aus einer Liste erzeugen, und diese Kopien dann im
Rotationsprinzip inkrementell (sprich: mit geringstem Zeitaufwand) auf
den aktuellen Stand bringen. Das lässt sich auch gut scripten: man
steckt einen Backupdatenträger an, und einige Sekunden später sagt eine
Meldung auf dem Bildschirm, dass man ihn nun wieder abziehen kann, weil
das Backup fertig ist – mehr ist nach einmaliger Einrichtung nicht
erforderlich. Und: die Dateien sind direkt zugreifbar, weil es ein
normales Dateisystem ist, das man einhängen und nutzen kann.
Selbstverständlich ist dazu ein Dateisystem nötig, welches alle
Attribute unterstützt, die relevant sind. Ein NTFS oder FAT ist dazu
unter Linux ungeeignet.
Egon D. schrieb:> Gemeint ist, zunächst einen Snapshot anzulegen und> von diesem dann das Backup zu erstellen? Inwiefern> löst das das Problem mit den offenen Dateien?
Die Dateien sind im Snapshot nicht mehr offen. Gegen unsyncrone Files
etwa eines DBMS, bei dem für eine Aktion teils mehrere Files geändert
werden, hilft das natürlich nicht – solches weiß man aber, wenn man
derartige Software nutzt, und macht das Backup dieser Daten mit den
dafür vorgesehenen Werkzeugen.
Snapshots sind eine prima Sache – man sollte allerdings nicht auf die
Idee kommen, sie selbst als Backup zu betrachten, sondern zu dem Zweck
den Inhalt auf herkömmliche Weise sichern.
A. K. schrieb:> Speichert der alle Attribute von Files, also> inklusive ACL, SELinux etc, mit Namen jeder Länge, die in Filesystemen> vorkommen kann?
man tar
Zeno schrieb:> Jack V. schrieb:>> Wenn man unter Linux ein Backup anlegt (darauf deutet das FS hin), dann>> wird man mit hoher Wahrscheinlichkeit im Ernstfall auch unter Linux>> wieder daraus zurücksichern wollen. Warum sollte man in dem Fall>> Rücksicht drauf nehmen, ob irgendwelche anderen Systeme damit Probleme>> haben könnten?>> Für ein komplettes Systembackup ist das durchaus richtig, aber> Sicherungskopien von Daten würde ich so speicheren, das sie möglichst> von vielen Systemen gelesen werden können. In Praxis hat sich bewährt> und hat mir schon des öfteren weiter geholfen.> Das muß aber jeder für sich selbst entscheiden. Da ich privat mit 3> System arbeite (Win, Mac, Linux) mache ich Sicherungskopien meiner Daten> auf einer USB-Platte mit mit FAT32, da dieses Filesystem von allen> Systemen die ich verwende gelesen werden kann.
Akademisch stimmt das. Nur, es ist weder in der Breite der Benutzer
üblich noch halten es die meisten Anwender so durch.
Der aufgeklärte Otto-Normaluser sichert...
- auf USB-Medien mit C&P
- in die Cloud, wenn es vorher eingerichtet wurde
- mit Kauf-Software (schon seltener)
- mit Bordmitteln des OS (selten)
Unsere lokale Admins arbeiten mit fertiger Business-Lösung. Und da ist
schon einmal nicht sicher was nach Upgrades geht oder nicht geht - auch
in der Windows-Welt.
Frag‘ doch mal den Admin Deiner Wahl, wie die Daten aus TEAMS-Kanälen
zurückgesichert werden... Ich wette das er nicht einmal weiß ob das
überhaupt geht.
Schnappschüsse sind DAS Mittel für 24x7 oder auch das Backup in der
Mittagspause, ohne runterfahren des Systems.
Windows Volumenschattenkopielässt grüßen.
Rsync benutze ich sehr gerne, weil zuverlässig und schnell und mit allem
was ich brauche und in vielen OS verfügbar.
Zeno schrieb:> Ich habe sogar noch einen Server mit angeschlossenen DAT-Laufwerk> stehen. Ganz wichtige Daten (Sourcecode, in einem meiner Projekt stecken> über 20 Jahre Arbeit drin) werden dann zusätzlich noch auf Band> gesichert.
Dann kannste du auch gleich nach /dev/null sichern, das geht schneller.
Jack V. schrieb:> Gegen unsyncrone Files> etwa eines DBMS, bei dem für eine Aktion teils mehrere Files geändert> werden, hilft das natürlich nicht
In Windows gibt es einen Mechanismus, über den das Snapshot-Verfahren
des Systems solchen DBMS diese Intention mitteilen kann. Das DBMS kann
dann temporär point-in-time consistency herstellen.
NACHTRAG: Die Sicherungen sollen i.d.R. kurzfristig/zeitnah
funktionieren, deshalb ist eine Annahme wie „Einstellung des Produktes“
o.ä. praktisch von geringer Relevanz. Wer nur alle 2 Jahre sichert ist
selbst das Problem, nicht die Softwareversion/Verfügbarkeit.
A. K. schrieb:> Jack V. schrieb:>> Gegen unsyncrone Files>> etwa eines DBMS, bei dem für eine Aktion teils mehrere Files geändert>> werden, hilft das natürlich nicht>> In Windows gibt es einen Mechanismus, über den das Snapshot-Verfahren> des Systems solchen DBMS diese Intention mitteilen kann. Das DBMS kann> dann temporär point-in-time consistency herstellen.
Dafür verwendet der geneigte Nutzer die geeignete Software. Und das
passiert beim Otto-Normalverbraucher eher nicht, dass da eine 500GB
große SQL-DB produktiv werkelt...
Uwe D. schrieb:> Schnappschüsse sind DAS Mittel für 24x7 oder auch das Backup in der> Mittagspause, ohne runterfahren des Systems.
Was man auf geeigneten Systemen auch alle 15 Minuten machen kann. Aber
das ist derzeit noch nichts für Tante Erna, weil der Unterbau nicht
wirklich reif ist. In FreeNAS gehts schon eine Weile, da hat man ZFS zur
Verfügung. Bei Linux auf dem Desktop käme nur BTRFS in Frage, und da
gibts wohl keine Distro, die das schlüsselfertig anbietet.
A. K. schrieb:> In Windows gibt es einen Mechanismus, über den das Snapshot-Verfahren> des Systems solchen DBMS diese Intention mitteilen kann. Das DBMS kann> dann temporär point-in-time consistency herstellen.
Die Sache mit den DBMS ist aber auch: es kann durchaus passieren, dass
ein dateibasiertes Backup einer älteren Version mit einer aktuellen
Version des DBMS nicht mehr kompatibel ist (aka „die Daten aus der
Datenbank haben wir ewig nicht gebraucht, irgendwann im letzten Jahr
muss sie aus dem System verschwunden sein – ich gehe und hole das
LTO-Band mit den Files aus dem Safe …“). Mit dem mitgelieferten Werkzeug
ist das hingegen kein Problem, damit kann man sich beim Restore auch
genau die Datenbanken oder gar Tabellen raussuchen, die man wirklich
wiederherstellen will. Meine Erfahrung beschränkt sich hier aber
zugegebenermaßen auf MySQL/MariaDB – mag sein, dass es mit anderen
Produkten weniger problematisch ist.
A. K. schrieb:> Bei Linux auf dem Desktop käme nur BTRFS in Frage, und da> gibts wohl keine Distro, die das schlüsselfertig anbietet.
Unter den von mir genutzten /Distro/bitionen … ähm /Distri/butionen
ist’s kein Problem, BTRFS zu nutzen. Ebensowenig, ZFS herzunehmen
(einige User schwören drauf …).
Und nicht zuletzt kann man ja noch LVM drunterlegen, das bringt dann
dateisystemunabhängig Snapshots mit.
Jack V. schrieb:> Die Sache mit den DBMS ist aber auch: es kann durchaus passieren, dass> ein dateibasiertes Backup einer älteren Version mit einer aktuellen> Version des DBMS nicht mehr kompatibel ist
Es ist generell kein Nachteil, wenn man weiss, was man tut. Was sich
besonders bei DBMS empfiehlt. ;-)
A. K. schrieb:> Bei Linux auf dem Desktop käme nur BTRFS in Frage, und da> gibts wohl keine Distro, die das schlüsselfertig anbietet.
Nur ist BTRFS eher ne frühe Beta, wer mit solchem halbfertigen Müll
"Backups" macht hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Der Dreck kann ja
bis heute nicht zuverlässig den freien Speicher melden, wenn es
vollläuft riskiert man ein geschrottetes FS. Meine Tests mit BTRFS waren
vernichtend.
Jack V. schrieb:> Unter den von mir genutzten /Distro/bitionen … ähm /Distri/butionen> ist’s kein Problem, BTRFS zu nutzen.
Ich erwähnte in diesem Zusammenhang nicht zufällig Tante Erna...
Zeno schrieb:> Für so eine Sicherungskopie würde ich ein Format wählen,> welches von möglichst vielen OS zumindest lesbar ist.> Gleiches gilt für das Komprimierverfahren.
Ich benutze auf meinen externen Destplatten NTFS. Dazu ein Programm,
dass meine Dateien einfach nur kopiert und identische Dateien mit
einander verlinkt.
Komprimieren bringt mir derzeit nicht viel, da die größten Dateien
(Bilder, Videos, Java Bibliotheken) sowieso schon komprimiert sind. Wenn
ich komprimieren würde, dann mit einem gängigen Format. ZIP wäre da mein
bevorzugter Kandidat, dicht gefolgt von tar.gz.
Mir ist es wichtig, dass ich meine Backups nach einem OS oder
Programmwechsel notfalls mit anderer Software wieder einlesen kann.
Deswegen mag ich Tools, die auf Standard-Verfahren (wie ZIP) aufbauen
und ihre Meta-Informationen in einer Maschinen+Menschen lesbarer Form
drumherum bauen.
Für diese Flexibilität nehme ich in Kauf, einige Informationen vom Linux
Dateisystem (z.B. Zugriffsrechte) zu verlieren. Die wäre für mich nur
von Interesse, wenn ich das ganze OS sichern würde. Aber das mache ich
ohnehin nicht. Ich sichere nur meine persönlichen Dateien und die von
mir geänderten Konfigurationsdateien aus /etc (das sind nicht einmal 10
Dateien).
A. K. schrieb:> Was man auf geeigneten Systemen auch alle 15 Minuten machen kann. Aber> das ist derzeit noch nichts für Tante Erna, weil der Unterbau nicht> wirklich reif ist. In FreeNAS gehts schon eine Weile, da hat man ZFS zur> Verfügung. Bei Linux auf dem Desktop käme nur BTRFS in Frage, und da> gibts wohl keine Distro, die das schlüsselfertig anbietet.
IMHO kann Ubuntu von einem ZFS-Snapshot booten und richtet für jeden
Update einen Snapshot ein.
Jack V. schrieb:> Tatsächlich ist’s so, dass es derzeit verschiedene Varianten gibt, die> in Details voneinander abweichen (GNU tar und BSD tar)
Das ist richtig, da aber tar dazu konzipiert wurde die Daten Bit für Bit
schön hintereinander auf ein Tape zu schreiben wir und kann sich an dem
Datenformat nichts ändern. tar ist mittlerweile so ein Unixurgestein das
es auch keiner mehr anfassen wird.
Wichtig bei der Benutzung von tar ist z.B. auch das man keine Schalter
benutzt die nur ein bestimmtes tar kennt. Klassisches Beispiel dafür ist
der bei GNU tar vorhandene Schalter -z mit dem das Archiv gleich
zip-komprimiert wird. tar von HP-UX kennt diesen Schalter nicht. Also
schreibe ich beim Erstellen des Archives nicht tar cfz backup.tar.gz
/home/* sondern tar cf - /home/* |gzip > backup.tar.gz. Vielleicht ist
das ja auch etwas paranoid, aber für den 2.Fall weis ich das die
eigentlich jedes unixoide System lesen kann, während ich beim ersten mir
da nicht so sicher bin.
Mit anderen Worten ich versuche möglichst den Standard zu verwenden,
weil man nur da relativ sicher sein kann das er von vielen Sytemen
unterstützt wird.
Wie gesagt vielleicht etwas paranoid, aber bei Backups von Daten
vertraue ich lieber den Standards und setze nicht auf irgendwelche
Sondersachen, an dieser Stelle steht Sicherheit ein Back auch wieder
lesen zu können vor Effizienz und Komfort.
Zeno schrieb:> Klassisches Beispiel dafür ist> der bei GNU tar vorhandene Schalter -z mit dem das Archiv gleich> zip-komprimiert wird. tar von HP-UX kennt diesen Schalter nicht. Also> schreibe ich beim Erstellen des Archives nicht tar cfz backup.tar.gz> /home/* sondern tar cf - /home/* |gzip > backup.tar.gz. Vielleicht ist> das ja auch etwas paranoid, aber für den 2.Fall weis ich das die> eigentlich jedes unixoide System lesen kann, während ich beim ersten mir> da nicht so sicher bin.
Soweit mir bekannt ist, sind diese beiden Kommandos im Resultat
identisch - also 100% kompatibel.
Computerbildleser schrieb:> Dann kannste du auch gleich nach /dev/null sichern, das geht schneller.
Bist halt ein typischer Computerbildleser - keine Ahnung von nix.
Bänder gehören immer noch zu den sichersten Backupmedien und werden
immer noch im professionellen Umfeld eingesetzt.
Magnetische Datenspeicher haben immer noch die höchste Lebensdauer (s.
hier https://blog.storagecraft.com/de/lebensdauer-der-datenspeicher/),
was ich auch bestätigen kann. Ich habe selbst noch einige alte Bänder
die immer noch lesbar sind, hingegen haben da gleich alte CD's schon
Aussetzer und werden teilweise gar nicht mehr gelesen. Es gibt da sicher
auch bei CD/DVD Ausnahmen, aber man kann sich eben nicht darauf
verlassen.
DAT ist auch ein Kompromiss, es gibt Besseres aber das ist auch noch
heute (für privat) unbezahlbar. Gebrauchte DAT bekommt man heute zu
bezahlbaren Preisen. Die klassischen Laufwerke benötigen in aller Regel
aber einen SCSI Anschluß, so das man da eine spezielle Controllerkarte
braucht. Die scheint es aber noch bei Amazon zu geben - im örtlichen
Mediamarkt, wo Du einkaufst, aber ganz bestimmt nicht.
Zeno schrieb:> Vielleicht ist> das ja auch etwas paranoid, aber für den 2.Fall weis ich das die> eigentlich jedes unixoide System lesen kann, während ich beim ersten mir> da nicht so sicher bin.
Weil ja andere unices so wichtig sind wenn man daheim linux nutzt. Dein
Allerwetlsformat kann man auch unter Windows entpacken.
Wer mit tar + gzip verwendet hat ganz andere Probleme und ist sehr
mutig.
Zeno schrieb:> ist halt ein typischer Computerbildleser - keine Ahnung von nix.> Bänder gehören immer noch zu den sichersten Backupmedien und werden> immer noch im professionellen Umfeld eingesetzt.
Aber nicht dein DDS-Schrott. Das sollte man mittlerweile mal mitbekommen
haben, wir haben 2020. Den Müll setzt man auch aus ganz anderen Gründen
heute nicht mehr ein.
Zeno schrieb:> bezahlbaren Preisen. Die klassischen Laufwerke benötigen in aller Regel> aber einen SCSI Anschluß, so das man da eine spezielle Controllerkarte> braucht. Die scheint es aber noch bei Amazon zu geben - im örtlichen> Mediamarkt, wo Du einkaufst, aber ganz bestimmt nicht.
Im Gegensatz zu dir Vollexperten weiss ich dass es sogar DDS-Laufwerke
mit USB-Anschluss gibt. DDS und sicher mein Gott du lebst hinterm Mond.
Wenn dir dein Laufwerk verreckt wirst du den Grossteil deiner Bänder in
einem anderen definitiv nicht mehr lesen können. Ich habe hier noch ne
Kiste voller DDS-Laufwerk in diversen Level (diverse HPs,
Quantum/Seagate, von DDS-2 bis DAT72), welches Laufwerk da was von
andern lesen kann ist die reinste Glückssache. Das ist der
unzuverlässigste Schrott der jemals produziert wurde.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Dazu ein Programm,> dass meine Dateien einfach nur kopiert und identische Dateien mit> einander verlinkt.
Für Datensicherungen, also Dokumente, Bilder, Sourcecode etc. ist
einfaches Kopieren eigentlich immer noch 1.Wahl. Unkompriemiert geht bei
den heutigen Datengrößen schon fast nicht mehr. Der Umfang eines
größeren C# Projektes ist schon beträchtlich, da geht es ohne
komprimieren eigentlich nicht mehr.
tar nehme ich halt gerne weil das ohne große Verrenkungen halt auch die
Unterverzeichnisse mit sichert. Bei zip muß es meistens dem Paker noch
per Schalter mitteilen, das er rekursiv sichern soll. Ich hatte auch
schon mal einen ZIP-Packer der hatte mit größeren Verzeichnisbäumen
Probleme und die Sicherungskopien waren dann schlichtweg unbrauchbar,
weil unvollständig.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Ich benutze auf meinen externen Destplatten NTFS. Dazu ein Programm,> dass meine Dateien einfach nur kopiert und identische Dateien mit> einander verlinkt.
NTFS ist an und für sich schon ein recht gutes Dateisystem - auch wenn's
von MS ist - ich kann mich aber noch erinnern das es mal Linuxdistris
gab die damit nicht richtig umgehen konnten. Aus diesem Grund benutze
ich lieber FAT32 weil dort die Kompatibilität besser ist, auch zu MS
eigenen BS wie z.B. Win98.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Für diese Flexibilität nehme ich in Kauf, einige Informationen vom Linux> Dateisystem (z.B. Zugriffsrechte) zu verlieren. Die wäre für mich nur> von Interesse, wenn ich das ganze OS sichern würde. Aber das mache ich> ohnehin nicht. Ich sichere nur meine persönlichen Dateien und die von> mir geänderten Konfigurationsdateien aus /etc (das sind nicht einmal 10> Dateien).
SEhe ich genau so - habe ich ja auch schon geschrieben.
Zeno schrieb:> ich kann mich aber noch erinnern das es mal Linuxdistris> gab die damit nicht richtig umgehen konnten.
Ich auch. Das ist zum Glück verbessert worden.
Computerbildleser schrieb:> Im Gegensatz zu dir Vollexperten
Als Vollexperte hast eben Du Dich mit Deinem ersten Post geoutet. Ich
habe mittlerweile seit gut 30 Jahren mit HP-UX inclusive den zu den
Workstations gehörigen DAT-Laufwerken zu tun und da kann ich nur sagen
das die bisher sehr zuverlässig waren. Hardwareausfälle kann ich in den
30 Jahren an einer Hand abzählen und die brauch ich noch nicht mal
vollständig dazu. Dabei stehen die in teilweise recht rauher
Produktionsumgebung.
Computerbildleser schrieb:> Wenn dir dein Laufwerk verreckt wirst du den Grossteil deiner Bänder in> einem anderen definitiv nicht mehr lesen können.
Da ich 3 gleichartige Laufwerke habe mache ich mir da sehr wenig Sorgen.
Selbst wenn da mal eines verrecken sollte ist das kein Beinbruch. Da das
bisher noch nicht vorgekommen ist, gehe ich davon aus das ich da zu
Lebzeiten nicht im Regen stehen werde. Desweiteren habe ich wichtige
Daten auf verschiedenen Medien gesichert, so das ich das Ganze sehr
entspannt angehe.
Computerbildleser schrieb:> Dein> Allerwetlsformat kann man auch unter Windows entpacken.
Richtig! Und jetzt benutze mal Dein Hirn warum ich eben genau diese
Allerweltsformat gern nutze.
Computerbildleser schrieb:> Weil ja andere unices so wichtig sind wenn man daheim linux nutzt
Hatte ich nicht geschrieben, das LX nur eines unter mehreren Systemen
ist, die ich zu Verfügung habe?
Computerbildleser schrieb:> Wer mit tar + gzip verwendet hat ganz andere Probleme und ist sehr> mutig.
Bisher hat sich dieser Mut bewährt und ich habe keine Gründe davon
abzugehen.
PS: Arbeite mal an Deine Rechtschreibung, gerade der Post den ich hier
zitiert habe ist schwierig zu lesen.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Soweit mir bekannt ist, sind diese beiden Kommandos im Resultat> identisch - also 100% kompatibel.
Sind sie. Da passiert intern auch nichts anderes.
Tarpit schrieb:> Computerbildleser schrieb:>>> Wer mit tar + gzip verwendet hat ganz andere Probleme und ist sehr>> mutig.>> Wieder so eine steile Behauptung ohne Belege.
Ja, das dachte ich auch gerade als Du diese These aufgestellt hast.
Welche, konkret werden bitte...
Wenn tar.gz kein allgemeiner langzeit-stabiler Standard ist, dann ist es
ASCII auch nicht. Der Einzige, der dieses Format immer noch nicht
implementiert hat, ist (tadaaaa!) Microsoft.
Aber das wundert niemanden. Microsoft hat nämlich schon immer alles so
lange anders gemacht, bis die Leute dies als den neuen Standard
akzeptieren.
Bestes Beispiel ist ihre Umsetzung der OpenDocument Formate und diese
beschissene ssh.exe, mit der man neuerdings zwangsbeglückt wird.
Vor nicht allzu langer Zeit hatte MS auch eine ganz eigene Vorstellung
davon, wie Webseiten zu funktionieren haben. Gottseidank ist wenigstens
das vorbei.
Zeno schrieb:> Das ist richtig, da aber tar dazu konzipiert wurde die Daten Bit für Bit> schön hintereinander auf ein Tape zu schreiben wir und kann sich an dem> Datenformat nichts ändern.
Das ist ja alles schön und gut, aber erlaube mir drei Fragen:
1) wenn du es sowieso nicht auf ein Tape schreiben willst, warum
verpackst du es vorher noch mit tar? Wie gesagt, ich fahre mit meiner
dateibasierten Sicherung mit rsync ziemlich gut – prüfen, ob’s Backup
geklappt hat? Mit diff kein Problem. Selektives Rücksichern, ohne dass
ein Programm erstmal den ganzen tarball durchrödeln muss? Mit cp kein
Problem. Nur die tastächlich geänderten Files wegsichern? Mit rsync kein
Problem. Dateirechte? Sowieso kein Problem.
2) wenn jemand, warum auch immer, sein Pseudoimage haben will, das
Clonezilla erzeugt, was spricht denn nun dagegen? Clonezilla ist offen,
wird also nicht von heute auf morgen verschwinden, oder so umgebaut,
dass es mit alten Daten nicht mehr klarkommt. Und es gibt ein Livesystem
extra dafür (wobei andere Systeme das ebenfalls mitbringen, so dass das
nicht mal erforderlich ist – grml, etwa), wodurch es vom eigentlichen
System unabhängig ist.
3) wenn ich nur Linuxmaschinen habe, und alle meine Kisten zudem von USB
booten können, ein Livesystem also ohne irgendein Problem zum Einsatz
kommen kann – warum sollte ich ein Dateisystem mit in diesem Szenario
nennenswerten Nachteilen nutzen wollen, nur, damit ein nicht mal
vorhandenes Windows darauf zugreifen könnte?
Jack V. schrieb:> 1) wenn du es sowieso nicht auf ein Tape schreiben willst, warum> verpackst du es vorher noch mit tar?
Ich sichere meine Dateien ohne Kompression.
Die Kompression (als *.tar.gz) spart Speicherplatz und damit Geld. Da
kann die Backup-Platte schon mal 20€ billiger werden, oder man gibt das
gesparte Geld für (hoffentlich) mehr Qualität aus.
Ich kann das schon nachvollziehen.
Ich hatte mal ein Backup Programm (unter Windows), das scheinbar ganz
normale ZIP Archive erstellte. Doch bei einem späteren Test stellte sich
heraus, dass alle meine ZIP Tools nur die ersten 80% davon lesen
konnten. Nur dieses eine Backup Programm konnte alles lesen.
Wenn einem so etwas zu spät auffällt, hat man unter Umständen ein
ernsthaftes Problem. Da nützt es einem gar nichts, die Schuld auf ein
Programm zu schieben.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Die Kompression (als *.tar.gz) spart Speicherplatz und damit Geld.
Wenn ich eines beim Backup nicht machen würde, dann, es zu komprimieren
– während ein gekipptes Bit unkomprimiert maximal eine Datei unbrauchbar
macht, kann dieses eine gekippte Bit in einem komprimierten Archiv
erheblich mehr in den Abgrund reißen.
Da ich, wie geschrieben, inkrementell sichere, sind mir die paar
Prozent, die ich mir damit erkaufen würde, auch potentiell egal. Wenn
meine 1TB-Platten irgendwann in vielen Jahren wirklich voll sein
sollten, dann werde ich die paar Münzen für neue Platten wohl auch
auftreiben können.
Meine Frage zielte darauf ab: Wenn ich nun also ohne Komprimierung
sichere, warum sollte ich dann nicht auch direkt tar weglassen? Seinen
einzigen Vorteil in dem Kontext würde ich sehen, wenn jemand große
Files, etwa Videos, auf sowas wie FAT32 sichern möchte – da kann man tar
anweisen, handliche Stücke draus zu machen. Da ich aber mangels
ernsthaft genutztem Windows sowieso keinen Bedarf sehe, das Backup auf
ein solches Dateisystem zu schreiben, fällt auch der Punkt weg. Was also
wäre der Vorteil von tar?
Jack V. schrieb:> Meine Frage zielte darauf ab: Wenn ich nun also ohne Komprimierung> sichere, warum sollte ich dann nicht auch direkt tar weglassen?
Solltest du. Ich sehe keinen Sinn darin, die Festplatte zum Bandlaufwerk
zu degradieren.
> Da ich, wie geschrieben, inkrementell sichere
Guck dir mal an, wie "Back In Time" das macht. Damit erstellst du
komplette Schnappschüsse. Aber bei Dateien, die nicht verändert wurden,
verweist der Eintrag im Inhaltsverzeichnis einfach auf die alte Datei.
So wird vermieden, Duplikate zu speichern. Das Verfahren ist super
einfach und doch effizient.
(FAT32 kann das nicht, wohl aber NTFS und alle Unix/Linux Formate).
Am Ende hast du auf deiner Backup Platte für jeden Schnappschuss einen
kompletten Verzeichnisbaum, auf den du ganz normal mit dem Dateimanager
zugreifen kannst.
Beim Benutzen des Sicherungskopie entfällt somit die Notwendigkeit, erst
die Komplettsicherung zu nehmen und danach in inkrementellen Änderungen.
Du hast alle Dateien sofort präsent, in jeder beliebigen
Schappschuss-Version. Du musst sie nicht einmal zurück kopieren.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Jack V. schrieb:>> 1) wenn du es sowieso nicht auf ein Tape schreiben willst, warum>> verpackst du es vorher noch mit tar?>> Ich sichere meine Dateien ohne Kompression.>> Die Kompression (als *.tar.gz) spart Speicherplatz und damit Geld. Da> kann die Backup-Platte schon mal 20€ billiger werden, oder man gibt das> gesparte Geld für (hoffentlich) mehr Qualität aus.>> Ich kann das schon nachvollziehen.>> Ich hatte mal ein Backup Programm (unter Windows), das scheinbar ganz> normale ZIP Archive erstellte. Doch bei einem späteren Test stellte sich> heraus, dass alle meine ZIP Tools nur die ersten 80% davon lesen> konnten. Nur dieses eine Backup Programm konnte alles lesen.>> Wenn einem so etwas zu spät auffällt, hat man unter Umständen ein> ernsthaftes Problem. Da nützt es einem gar nichts, die Schuld auf ein> Programm zu schieben.
tar kann alle Dateiattribute aufnehmen,
ein einfaches zip nicht.
gz, bzip2, xy ist diesbezüglich sekundär
zip ist halt Standard auf Windows,
jeder kann das lesen ohne weitere Software zu installieren.
Daten weitergeben zip.
7z, rar, etc. muss halt wieder ein Stück Software installiert werden.
Aber irgendwie kommts da auch nicht mehr drauf an.
https://itsfoss.com/tar-vs-zip-vs-gz/
... Whereas we cannot reject tradition as a motivation for still using
tarballs, with this little example, you understand why there is still
some (corner?) cases where tar cannot be replaced by zip. This is
especially true when you want to preserve all standard file metadata....
Stefan ⛄ F. schrieb:> Aber bei Dateien, die nicht verändert wurden,> verweist der Eintrag im Inhaltsverzeichnis einfach auf die alte Datei.
Klingt umständlich. Wenn ich sowas wollte, würde ich lieber Hardlinks
nehmen.
Y/n ... schrieb:> tar kann alle Dateiattribute aufnehmen,> ein einfaches zip nicht.
Naja, die Frage war: warum die Daten überhaupt irgendwo reinstopfen? Ist
doch nur eine weitere potentielle Fehlerquelle, zumindest aber unnötiger
Aufwand?
> Stefan ⛄ F. schrieb:>> Aber bei Dateien, die nicht verändert wurden,>> verweist der Eintrag im Inhaltsverzeichnis einfach auf die alte Datei.Jack V. schrieb:> Klingt umständlich. Wenn ich sowas wollte, würde ich lieber Hardlinks> nehmen
Es sind Hardlinks.
https://blog.bmarwell.de/backup-mit-back-in-time/#Hardlinks_statt_Dupletten
Wobei ich zu diesem Aufsatz ergänzen möchte, dass auch Windows solche
Hardlinks unterstützt. Das war dem Autor wohl nicht klar.
Jack V. schrieb:
:
>> Naja, die Frage war: warum die Daten überhaupt irgendwo reinstopfen? Ist
Wenn der angedachte Speicherort genug Platz und das gleiche FS in der
gleichen Revision hat braucht man das nicht, dann kriegt man sie so
zurück wie man sie abgelegt hat, von ext2,3,4 auf NTFS u. dann zurück
liefert ja nur den gestrippten Inhalt.
Y/n ... schrieb:> Wenn der angedachte Speicherort genug Platz und das gleiche FS in der> gleichen Revision hat braucht man das nicht, dann kriegt man sie so> zurück wie man sie abgelegt hat, von ext2,3,4 auf NTFS u. dann zurück> liefert ja nur den gestrippten Inhalt.
Ja, genau das war doch die Frage: warum sollte ich für mein Backup nicht
das passende Dateisystem nehmen, und die Daten einfach draufkopieren
(was z.B. rsync macht), sondern ein unpassendes Dateisystem nehmen, und
dann noch eine weitere Komplexitätsschicht wie tar hinzufügen?
Filebündel statt einzelner Files zu speichern kann bei vielen kleinen
Files wesentlich schneller sein, als die Files einzeln zu verarbeiten.
Sowohl schreibend, wie auch später löschend. Besonders dann, wenn das
System entfernbare Medien so anspricht, dass die die Strukturen des
Filesystems des Mediums eine vorzeitige Entfernung halbwegs unbeschadet
überleben.
Windows ist dafür bekannt, entfernbare Medien anders zu behandeln als
fest installierte. Weil es davon ausgeht, dass Tante Erna nicht immer
daran denkt, das USB-Medium abzumelden, bevor sie es rauszieht.
Hintergrund sind primär die Metadaten-Operationen, wie Files und
Directories anlegen und löschen. Die Integrität der Metadaten ist
kritisch, entsprechend vorsichtig ist Windows in Standardeinstellung bei
entfernbaren Medien. Linux ist rücksichtsloser, kann aber folglich auch
effizienter mit solchen Medien umgehen.
Files zu bündeln, ob in zip, tar, cpio oder andere Formaten, erspart
solche Metadaten-Operationen für jedes einzelne File. Bei grossen Files
spielen die anteilig keine Rolle. Bei vielen kleinen Files hingegen kann
die Metadaten-Verarbeitung den grössten Teil der Arbeit des Backups
darstellen.
A. K. schrieb:> Windows ist dafür bekannt, entfernbare Medien anders zu behandeln als> fest installierte.
Windows war hier eigentlich irrelevant. Und zumindest ich sehe bei mir
im normalen Betrieb keinen nennenswerten Unterschied zwischen der
Übertragungsgeschwindigkeit, wenn ich mein ~ einmal durch tar pipe, und
einmal direkt auf den Zieldatenträger schreibe. Beim zweiten Backuplauf
dann ist der Unterschied hingegen in der Tat beträchtlich: wenige
Sekunden vs. mehrere Minuten. Allerdings ist Ersteres die Lösung mit den
einzelnen Files im Ziel.
Nein, tut mir leid – ich sehe bislang weder einen Grund, Backups auf ein
FAT-FS zu schreiben, noch, eine zusätzliche Schicht Komplexität
reinzustopfen, und die bisherigen Erläuterungen haben das nicht ändern
können.
Eine Ausnahme ist, wenn ich via Packet Write (also ohne den
Zwischenschritt eines Images) auf BD-RE sichere – dort scheint der
kontinuierliche Datenstrom eines tars erkennbare Vorteile zu bringen,
aber beim Backup über USB oder über das Netz auf ein HDD oder SSD ist
davon nichts mehr feststellbar.
Microsoft bzw. deren Einsatz von Produkten wie Windows, Office etc. im
Bildungswesen wurde hier vermutlich auch schon angeschnitten.
Hr. Kuketz hat hierzu vor kurzem einige meiner Meinung nach lesens- und
bedenkenswerte Überlegungen angestellt, und 5 Mythen rund um den
Microsoft-Einsatz durchleuchtet.
https://www.kuketz-blog.de/bildungswesen-entlarvung-der-haeufigsten-microsoft-mythen/
A. K. schrieb:>> Soweit mir bekannt ist, sind diese beiden Kommandos im Resultat>> identisch - also 100% kompatibel.>> Sind sie. Da passiert intern auch nichts anderes.
Ich war mir da halt nicht sicher, weils es diesen Komprimierungsschalter
bei HP-UX nicht gibt und bei anderen Implementationen von tar könnte
dies ja ebenso gelagert sein. Deshalb bin ich halt lieber den Weg über
das Konstrukt mit dem Pipe gegangen, da war ich mir sicher das es mit
einer gwissen Kompatibilität funktioniert.
Wenn beides identisch ist um so besser, schaden tut der andere Weg aber
definitiv nicht.
Jack V. schrieb:> wenn du es sowieso nicht auf ein Tape schreiben willst, warum> verpackst du es vorher noch mit tar?
Hatte ich doch ein paar Post's weiter vorn geschrieben, weil tar von
Hause aus rekursiv einpackt und ich da keine Klimmzüge machen muß. Bei
Zip bin ich da schon mal auf die Nase gefallen.
Desweiteren schreibe ich ja ganz wichtige Daten auch noch auf Band, dann
brauche ich dem Script halt nur das andere Zielangeben und der Rest
läuft gleichartig ab. Beim auspacken ist es dann genauso, ich kann die
Datei und das Band gleichartig verwenden.
Und ganz bestimmt ist auch noch ein bissel Gewohnheit dabei.
Zeno schrieb:> A. K. schrieb:>>> Soweit mir bekannt ist, sind diese beiden Kommandos im Resultat>>> identisch - also 100% kompatibel.>>>> Sind sie. Da passiert intern auch nichts anderes.>> Ich war mir da halt nicht sicher, weils es diesen Komprimierungsschalter> bei HP-UX nicht gibt und bei anderen Implementationen von tar könnte> dies ja ebenso gelagert sein.
Ist bei Solaris genau so. Man kann sich aber ein GNU Tool Package
nachinstallieren bei dem dann die gewohnten Optionen verfügbar sind.
Zeno schrieb:> Hatte ich doch ein paar Post's weiter vorn geschrieben, weil tar von> Hause aus rekursiv einpackt und ich da keine Klimmzüge machen muß. Bei> Zip bin ich da schon mal auf die Nase gefallen.
Eigentlich wollte ich gefragt haben (und im Grunde bin ich mir auch
sicher, es getan zu haben): Warum hälst du es für einen Vorteil, die
Daten überhaupt einzupacken? Warum ich es für einen Vorteil halte,
genau das nicht zu tun, habe ich dargelegt – mich interessieren nun die
Argumente dafür.
Jack V. schrieb:> wenn jemand, warum auch immer, sein Pseudoimage haben will, das> Clonezilla erzeugt, was spricht denn nun dagegen?
Es verbietet Dir keiner Clonezilla. Ich mag generell keine
Backuplösungen die auf eine spezielle Software setzen, unabhängig davon
welches System das ist, weil ich eben dann von dieser Software abhängig
bin. Ich versuche eigentlich immer den kleinsten gemeinsamen Nenner zu
finden, weil ich das eben für wichtig halte mich nicht auf ein System
fest zu nageln. Hängt vielleicht auch damit zusammen das ich beruflich
mit verschiedenen Systemen zu tun habe. Da gibt es noch DOS, die
komplette Windowspalette, HP-UX und Linux. DOS und UX wird zwar immer
weniger und nur noch ganz wenige Kunden benutzen diese Systeme aber es
gibt es eben noch - es gibt halt auch Kunden bei denen das Geld nicht so
locker sitzt.
Jack V. schrieb:> wenn ich nur Linuxmaschinen habe, und alle meine Kisten zudem von USB> booten können, ein Livesystem also ohne irgendein Problem zum Einsatz> kommen kann – warum sollte ich ein Dateisystem mit in diesem Szenario> nennenswerten Nachteilen nutzen wollen, nur, damit ein nicht mal> vorhandenes Windows darauf zugreifen könnte?
Bei mir können halt nicht alle Maschinen von USB booten. Desweiteren
schrieb ich ja das ich zu Hause auch viel mit Mac arbeite und Mac kann
von Haus aus keine ext Dateisysteme von Linux mounten und damit weder
lesen noch schreiben. Es gibt zwar Zusatzsoftware mit der das möglich
sein soll, aber darauf vertraue ich nicht. Umgekehrt kann Linux per
default auch kein HFS. Auch da gibt es ein Kernelmodul und diverse
Software, ist aber eben auch kein Standard. FAT32 ist da eben der
kleinste gemeinsame Nenner, da dieses Dateisystem von allen 3 System
(Win, Linux, Mac) les- und schreibbar ist.
Jack V. schrieb:> Zeno schrieb:>> Hatte ich doch ein paar Post's weiter vorn geschrieben, weil tar von>> Hause aus rekursiv einpackt und ich da keine Klimmzüge machen muß. Bei>> Zip bin ich da schon mal auf die Nase gefallen.>> Eigentlich wollte ich gefragt haben (und im Grunde bin ich mir auch> sicher, es getan zu haben): Warum hälst du es für einen Vorteil, die> Daten überhaupt einzupacken? Warum ich es für einen Vorteil halte,> genau das nicht zu tun, habe ich dargelegt – mich interessieren nun die> Argumente dafür.
Hast Du meinen zitierten Post vollständig gelesen? Da ist die Antwort
auf Deine Frage eigentlich drin.
Zeno schrieb:> Hast Du meinen zitierten Post vollständig gelesen?
Das Einzige, was da für tar sprechend drinstand, war, dass du z.T. auf
Tape sicherst. Die Beiträge vorher lasen sich aber eher so, als würdest
du generell a) ein Dateisystem empfehlen, das „von möglichst vielen
Systemen gelesen“ werden könne, und b) die dadurch entstehenden
Nachteile durch das Verpacken via tar kompensieren wollen. Dafür hätte
ich Argumente lesen wollen, aber:
Zeno schrieb:> Es verbietet Dir keiner Clonezilla.
Leider scheinst du nicht zu lesen, was ich schreibe, denn ich habe
mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass ich Clonezilla weder nutze,
noch sonderlich toll finde. Insofern würde ich vorschlagen, wir belassen
es dabei.
Naja, daß MS die Prio nicht mehr bei Windows sieht, war ja überhaupt
erst der Grund, wieso MS die Windows-QA eingestampft hat. Die Profite
mit Azure und MS' Verdreifachung des Börsenwertes geben Nadella insofern
ja recht, auch wenn's für die Windowsnutzer bitter ist.
Aber Chromedge als Testplattform für Linux zu sehen ist schon arg weit
hergeholt. Ich habe hier Vivaldi unter Linux, was ja genau wie der
jetztige Edge auf Chromium basiert. Das ist also von vornherein so
portabel, daß es eben deswegen kaum als Testfall taugt.
A. K. schrieb:> Naja, tar heisst "tape archiver", dafür war er gebaut.
Du, ich weiß was tar ist/war. Vermutlich habe ich zu meiner
Studentenzeit mit dem Wiederaufrollen von Lochbändern mindestens 2x den
Äquator umrundet (längenmäßig gesehen).
256x Leerlochung, dann der Header, den man damals direkt vom Lochband
lesen konnte (so eingeübt mit oktal und ASCII war man damals), dann noch
ein Stückchen Leerlochung und was dann kam, gehörte ein Stückchen vor
die Abtastzeile, Klappe runter und es konnte losgehen. Kenn ich alles,
dem weine ich aber keine Tränen nach. War genau so umständlich wie das
Editieren von Lochband zu Lochband. Danke, genau wegen all dieser
Erfahrungen bevorzuge ich ein grafisches UI und schreibe Batchdateien
bloß, um mir make zu ersparen.
Also laß mal.
W.S.
Also wer glaubt, Windows würde ihren Kernel durch den Linux kernel
ersetzen, muss schon arg was geraucht haben. Deren letzte Aktion mit den
fragwürdigen DirectX wsl patches, die DirectX in WSL für
Linuxanwendungen ermöglicht, aber nur in der WSL und nicht auf einem
standalone linux, würde ich eher als Versuch betrachten, Linux
Anwendungen zu Linux selbst inkompatibel zu machen, und nicht als indiz,
dass MS was an Linux liegt.
Egon D. schrieb:>> Linus Thorvalds hatte überhaupt keinen Rückstand>> sondern einen etwa 20 jährigen Vorlauf,>> Das ist schlecht möglich -- Linus mag zwar ein Genie> sein, aber es ist nichts davon überliefert, dass er> bereits im zarten Alter von 2 Jahren Betriebssysteme> entwickelt hätte :)>> Soll heißen: Ich versteh, glaube ich, Deinen Gedanken,> bin aber der Meinung, dass Du ihn sinnwidrig anbringst.
Es ist exakt so wie ich es schrieb. Unix lag allen Universitäten im
Quelltext vor. Thorvald brauchte bloß in die Quellen zu schauen. Das
Einzige, was er tatsächlich neu und selbst gemacht hatte, war der
allererste Versuch, einen Scheduler für den 386 zu schreiben. Ja
richtig, nicht für den 286, denn dessen protected Mode war zwar deutlich
sicherer als der 32 Bit Modus, aber eben deshalb auch richtig
lahmarschig - jedenfalls auf einem damaligen 286er mit stolzen 24 MHz
Systemtakt.
Also, Thorvalds hatte das gesamte Systemkonzept von Unix vorliegen, dazu
sämtliche Quellen - er hatte 20 Jahre Vorlauf vor DOS/Windows, eben weil
er nicht etwas wirklich neues gemacht hatte, sondern lediglich das
bereits bekannte Unix ähem.. 'wiederverwendet' hatte. So war das nämlich
- oder willst du die durchaus frappierenden Ähnlichkeiten zwischen Unix
und Linux als reinen Zufall abtun?
Egon D. schrieb:> Was Du m.E. außer Acht lässt, das ist die Tatsache,> dass Unix auf der einen und Einzelplatzsysteme wie> CP/M, MS-DOS und Konsorten auf der anderen Seite auf> ganz verschiedene Maschinenklassen und Anwenderkreise> zielten. CP/M hatte seine goldenen Jahre auf einem> Prozessor, der heutzutage sogar als Mikrocontroller> veraltet ist.>> Der moderne PC ist technisch ein Großrechner,> entwicklungsgeschichtlich aber ein programmierbarer> Tischrechner. Aus diesem Widerspruch resultiert> der ganze Ärger, über den wir diskutieren.
Nein, ich habe hier garnichts außer Acht gelassen. MS-DOS hatte als
einziges Vorbild CP/M, was aber schon für 16 Bit Prozessoren ein einfach
zu kleines System war. Und Windows hatte überhaupt keine Vorläufer außer
den nur quasi-grafischen Oberflächen diverser Programme, die es damals
für den IBM-PC gab. Windows war tatsächlich eine genuine Entwicklung von
Microsoft und die ersten zwei Versionen waren ungefähr so kümmerlich wie
die allererste Version von Eagle. Aber man sehe mal, was daraus geworden
war - weil damals die Fundamente für diese Software an den richtigen
Stellen gelegt wurden.
Und der moderne PC ist beileibe kein Großrechner, denn dessen
Gesamtarchitektur ist völlig anders: Der Rechner als administriertes
Ding ohne Zutritt durch User, abgesetzt davon User an Terminals. Eben
deswegen auch ein OS, was diesen Umständen entspricht. Und die sind
himmelweit entfernt von den Umständen am PC. Verrate mir doch mal,
wieviele User an deinem PC zugleich arbeiten, also mit eigenem
Bildschirm, eigener tastatur, Maus etc. Nein, ein PC ist durchweg ein
Einmann-Rechner, war es schon immer und wird es auch bleiben. Eben ein
persönlicher Rechner. Mit nur einem Stuhl davor.
Der moderne PC kommt auch nicht von einem programmierbaren Tischrechner
her. Das ist schlichtweg auch falsch. Selbst ein etwa zeitgleicher
ZX-Spectrum war zu keiner Zeit ein programmierbarer Tischrechner. Der
moderne PC ist eine Klasse von Geräten, die es vor dem ertsen IBM-PC
nicht gegeben hatte: Ein Desktopgerät, was sowohl bürotauglich ist, als
auch dank Erweiterbarkeit für Labor und Werkstatt geeignet. Zwar von
einem Hersteller kommend, aber ausdrücklich für die weitere Ausstattung
durch andere Firmen vorgesehen. Das hatte es zuvor schlichtweg noch
nicht. Selbst die damaligen Osborne PC's waren geschlossene Konstrukte
(und unverschämt teuer).
W.S.
Jack V. schrieb:> Warum hälst du es für einen Vorteil, die> Daten überhaupt einzupacken?
Packen hat den Vorteil, dass man nicht mit hunderttausenden Dateien
hantieren muss, unabhängig von der Kompression.
Viele Dateien sind schlicht unhandlich: Dateimanager mögen keine 20k
Dateien in einem Ordner, das I/O-System wird strapaziert und die
Performance auch bei SSDs leidet, und Netzwerkprotokolle verlieren auch
deutlich an Effizienz.
🐧 DPA 🐧 schrieb:> Also wer glaubt, Windows würde ihren Kernel durch den Linux kernel> ersetzen, muss schon arg was geraucht haben.
Es würde mich sehr wundern, wenn Microsoft darüber nicht gründlich
nachgedacht hätte. Technisch ist das garnicht so furchtbar abwegig.
Der Windows-Kernel hat eine stabile Treiber-API, die man in den
Linux-Kernel integrieren kann (man denke an Projekte wie z.B.
ndiswrapper). Die Anzahl der Anwendungen für den Windows-Kernel ist
ebenfalls recht überschaubar - hauptsächlich die Win64- und
Win32/WoW-Hosts.
Der Linux-Kernel ist nachweislich stabil, skaliert deutlich besser und
hat eine größere Entwicklergemeinschaft um sich herum. Portabilität ist
bei beiden Kerneln gegeben, aber Linux existiert für so ziemlich jede
Plattform auf dieser Welt.
🐧 DPA 🐧 schrieb:> und nicht als indiz, dass MS was an Linux liegt.
Naja, Microsoft entwickelt sich zu einem ernstzunehmenden
Linux-Contributor.
W.S. schrieb:> Es ist exakt so wie ich es schrieb. Unix lag allen Universitäten im> Quelltext vor. Thorvald brauchte bloß in die Quellen zu schauen.
Was er weder konnte - weil er keinen Zugang dazu hatte - noch durfte -
die BSDs sind aufgrund der rechtlichen Unsicherheit gescheitert, nicht
weil sie untauglich waren.
Was Torvalds hatte (und man schreibt ihn ohne 'h'), sind die Sourcen von
Minix. Und Minix ist durch das Mikrokernel-Konzept vollständig anders
aufgebaut, weswegen wir heute garantieren können, dass er es definitiv
nicht abgeschrieben hat.
> Das Einzige, was er tatsächlich neu und selbst gemacht hatte,> war der allererste Versuch, einen Scheduler für den 386 zu schreiben.
Ich glaube, du unterschlägst hier sowohl 386BSD und DOS-Extender. Die
gab es nämlich auch schon. Und selbst Windows 3.0 (Extended Mode) ist
technisch äußerst interessant, weil es eigentlich nur ein Hypervisor für
Windows 3.0 (Standard Mode) und Real Mode ist. Zwischen denen übrigens
vollwertiges, präemptives(!) Multitasking existiert.
> Ja richtig, nicht für den 286, denn dessen protected Mode> war zwar deutlich sicherer als der 32 Bit Modus,
Hä? Erstens kann ein 286er keinen 32 Bit Modus, zweitens kann der 386er
keinen 32 Bit Modus ohne Protected Mode...
> aber eben deshalb auch richtig lahmarschig - jedenfalls auf> einem damaligen 286er mit stolzen 24 MHz Systemtakt.
... und drittens gab es keine 286er mit 24 MHz zu der Zeit. Schon
garnicht von Intel.
> So war das nämlich - oder willst du die durchaus frappierenden> Ähnlichkeiten zwischen Unix und Linux als reinen Zufall abtun?
Du unterstellst ihm, dass er den UNIX-Code kopiert hat.
Das ist nachweislich falsch.
Und du verwechselst außerdem den UNIX-Kernel mit den UNIX-APIs (später
als POSIX standardisiert), sowie die bereits existierenden
Implementationen der ganzen UNIX-Tools aus dem GNU-Projekt und die grob
kompatiblen Minix-Tools.
Kurz: Da fehlt ein ganzer Haufen relevanter Details in deinem Text.
> 🐧 DPA 🐧 schrieb:>> und nicht als indiz, dass MS was an Linux liegt.>> Naja, Microsoft entwickelt sich zu einem ernstzunehmenden> Linux-Contributor.
Hast du deren Mail auf der mailingliste gesehen? Viel mühe hat man sich
da nicht gegeben. Zuerst der grosse Mediawirbel mit Blogpost, dann erst
die mail... Reines Alibihelfen.
Oder meinst du OSS allgemein? Ja, hab ich erlebt. Plötzlich war ein
github Projekt zu dem ich schon beigetragen hatte unter der Microsoft
Organisation, und wenn man was neues beitragen wollte, musste man
plötzlich Microsofts CLA zustimmen, was aber nur Microsoft hilft, aber
nicht anderen, die später das Projekt forken. Also nein, nicht mit mir.
Und dann gabs mal noch ne geschichte in den News, wo sie von jemanden
ein OSS Projekt angeschaut haben, den Author befragt, und dann
kurzerhend das Projekt nachentwickelt haben, natürlich ohne den anderen
auch nur zu erwähnen.
Und die ganzen packet/software repos, die sie gerade übernehmen (z.B.
NPM) oder anbieten, hinterlassen auch keinen guten nachgeschmack...
Ok, ernstzunehmen sind sie, aber nicht unbedingt zum besten...
🐧 DPA 🐧 schrieb:>> Naja, Microsoft entwickelt sich zu einem ernstzunehmenden>> Linux-Contributor.> Hast du deren Mail auf der mailingliste gesehen?
Die um den Hypervisor-Support? Ja.
🐧 DPA 🐧 schrieb:> Oder meinst du OSS allgemein? Ja, hab ich erlebt.> Plötzlich war ein github Projekt zu dem ich schon> beigetragen hatte unter der Microsoft Organisation,
...und plötzlich war ganz Github ein Teil von Microsoft. :-)
Fakt ist, dass Microsoft plötzlich begriffen hat, dass OSS eine günstige
und gebrauchbare Basis für eigene Entwicklungen ist. Ideen wie das
Rolling Release, semi-öffentliche Entwicklung (z.B. die Microsoft-Blogs
zum Thema WSL etc.) oder die Adoption von Standards (ANSI-Support in
cmd.exe) sprechen dafür.
Was die CLAs betrifft, die kann ich aus Unternehmenssicht vollkommen
nachvollziehen, auch wenn ich sie persönlich nicht mag. Andererseits
schenken sich Microsoft, Canonical oder Google da absolut nichts.
Immerhin führt das dazu, dass der Code öffentlich ist - und da wollten
wir doch alle mal ursprünglich hin, oder? Soweit ich weiß, ging es bei
OSS nicht vordergründig darum, die großen Konzerne zu zerschlagen.
🐧 DPA 🐧 schrieb:> Und dann gabs mal noch ne geschichte in den News, wo sie> von jemanden ein OSS Projekt angeschaut haben, den Author> befragt, und dann kurzerhend das Projekt nachentwickelt haben,> natürlich ohne den anderen auch nur zu erwähnen.
Das klingt für mich eher nach Google als nach Microsoft. Die machen das
nämlich auch sehr gerne.
S. R. schrieb:> 🐧 DPA 🐧 schrieb:>>> Naja, Microsoft entwickelt sich zu einem ernstzunehmenden>>> Linux-Contributor.>> Hast du deren Mail auf der mailingliste gesehen?>> Die um den Hypervisor-Support? Ja.
Nein, die davor, auf der dri-devel liste, zu DirectX.
> Immerhin führt das dazu, dass der Code öffentlich ist - und da wollten> wir doch alle mal ursprünglich hin, oder? Soweit ich weiß, ging es bei> OSS nicht vordergründig darum, die großen Konzerne zu zerschlagen.
Das ist nicht genug. Die Ursprünglichen freien Softwareentwickler,
hatten gewisse Moralische/Ethische grundsätze, die von den Firmen in der
Szene heutzutage einfach nicht geteilt werden. Bei denen gilt nur,
haupsache, es macht sich gut in der Öffentlichkeit, oder spült Geld in
die Tasche.
🐧 DPA 🐧 schrieb:>> Soweit ich weiß, ging es bei OSS nicht vordergründig>> darum, die großen Konzerne zu zerschlagen.> Das ist nicht genug.
Das Zerschlagen der Konzerne ist nicht genug?
Was würdest du denn noch alles zerschlagen wollen?
Ich finde das Stallman'sche Extrem jetzt auch nicht unbedingt
erstrebenswert...
Nachtrag: Nein, die DirectX-Mails habe ich nicht gelesen.
S. R. schrieb:>> Es ist exakt so wie ich es schrieb. Unix lag allen Universitäten im>> Quelltext vor. Thorvald brauchte bloß in die Quellen zu schauen.>> Was er weder konnte - weil er keinen Zugang dazu hatte - noch durfte
Ob er Zugang dazu hatte weiss ich nicht, ich jedenfalls hatte. Denn der
kommentierte Quellcode vom recht frühen Unix V6 war an Universitäten
leicht aufzutreiben und wurde oft kopiert:
https://de.wikipedia.org/wiki/Lions_BookW.S. schrieb:> So war das nämlich> - oder willst du die durchaus frappierenden Ähnlichkeiten zwischen Unix> und Linux als reinen Zufall abtun?
Ein System, das den API von Unix mit einem monolithischen Kernel
re-implementiert, sieht aus Sicht von Anwendungsprogrammen einem Unix
frappierend ähnlich. Dazu muss es nicht abgeschrieben sein.
W.S. schrieb:> Und Windows hatte überhaupt keine Vorläufer außer> den nur quasi-grafischen Oberflächen diverser Programme, die es damals> für den IBM-PC gab.
Es besteht keine innere Ähnlichkeit zwischen dem auf DOS basierten
frühen Windows 3.1 und dem Unterbau des vollkommen neu aufgesetzten
Windows NT 3.1. Das neue System hatte zwar keinen nominellen Vorläufer,
aber die Inspiration durch VMS hat Microsoft $150 Mio gekostet:
https://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Windows_NT
herbert schrieb:> Unter Mint Mate war der Erstbenutzer der Ersteller der Installatoin "H"> von den Rechten her nicht definiert.
Mit Sicherheit war er das, sonst hätte er sich nicht einmal einloggen
können.
> Das habe ich nachträglich auf> "Administrator" gesetzt. Mich hat eh schon gewundert warum ich für alle> anderen Aktionen immer mein Passwort das ich bei der Installation> vergeben habe eingeben musste.
Wenn man weiß, wie es geht, dann muß man das natürlich nicht.
> Unter Win gibt es das nicht
Aber siehst Du, Herbert, genau das ist (wieder einmal) der Punkt. Du
erwartest, daß Linux so funktioniert, wie Du es unter Windows gewöhnt
bist.
Das tut es aber nicht, und daran wird sich auch nichts ändern.
Klügere Menschen, als ich es bin, und auch ich selbst haben es in diesem
und anderen Threads schon abermillionen, wenn nicht gar -milliardenfach
gesagt. Linux ist nicht das bessere Windows. Das will es auch nicht
sein. Und das wird es auch nicht.
Wer Linux benutzen will, muß sich darauf einlassen. (Das gilt übrigens
genauso für jedes andere Betriebssystem, seien es Windows, MacOS, eines
der *BSDs, Solaris, AIX oder HP-UX.) Daran führt kein Weg vorbei!
(Exkurs: als ich vor Ewigkeiten einem Freund von mir, einem
Grafikdesigner der sonst nur mit MacOS9 arbeitete, das Windows auf einem
ausgemusterten P2/300 mit einem SuSE Linux ersetzt habe, rief er mich
schon auf dem Heimweg triumphierend an, er habe es geschafft, Linux zum
Abstürzen zu bringen. Da habe ich gelacht und ihn gefragt, was er denn
getan habe. Er hatte die 3D-Grafiksuite Blender ausprobiert und damit
eines der mitgelieferten Beispiele rendern wollen, jetzt könne er die
Maus nur noch ganz ruckelnd bewegen und das ganze System fühle sich
total zäh und langsam an. Deshalb habe ich ihn gebeten, das System
einfach mal in Ruhe zu lassen und am nächsten Tag nochmal zu schauen,
und siehe da: die Grafik war gerendert, und alles lief wieder flüssig
und rund. Ich glaube, ich habe ihn nie so tief beeindruckt erlebt. Er
nutzt Linux immer noch, mittlerweile allerdings Xubuntu.)
Nun, wie dem auch sei, ich befürchtet, Deine Motivation ist die falsche.
Du suchst einen Ersatz für Windows, aber den gibt es nicht. Linux ist
keiner, und MacOS und die *BSDs sind es auch nicht.
Natürlich, ist ja auch doof: da hat man sich in die
"Benutzerkontensteuerung", die "Systemsteuerung", den "Gerätemanager",
das (unter Windows durchaus komplizierte) Rechtesystem, die "Setup.exe"
und die "MSI-Installer" und womöglich sogar in diese "Registry"
hineingefuchst. Und dann probiert man etwas anderes, und plötzlich ist
das ganze schöne und -- wahlweise in Form von Fachliteratur und
reißerisch-buntem Computerpr0n, oder mit vielen bitteren Erfahrungen mit
Trial, Error und diversen Neuinstallationen -- teuer erkaufte
"Fachwissen" nichts mehr wert.
Am Rande bemerkt habe ich die Erfahrung gemacht, daß sich
Windows-Umsteiger nicht nur mit einem Linux, sondern auch mit MacOS und
anderen Systemen oft viel schwerer tun als komplette Neueinsteiger. Ich
persönlich erkläre mir das so, daß die Windows-Erfahrenen sich dermaßen
an seine Marotten und Meriten gewöhnt haben, daß ihnen die Offenheit
(und manchen vielleicht auch die Einsicht) fehlen, das aufwändig
Erlernte und lange Gewohnte zu vergessen und mit etwas Neuem, Anderem zu
beginnen.
Klar, das ist doof. Und klar, mir geht es nicht anders, wenn ich mich
mal mit einem Windows auseinandersetzen muß -- und das, obwohl ich vor
Ewigkeiten mal ein großes Microsoft-Zertifikat für Windows NT4 gemacht
habe. Es ist also nicht so, als würde ich das nicht durchaus verstehen.
Jedesmal, wenn ich vor einem Windows sitzen muß, was -- glücklicherweise
-- nur noch sehr selten der Fall ist, fühle ich mich wie jene berühmten
drei Affen, nur daß der "Nichts sagen"-Affe durch einen ersetzt ist, der
Tastatur und Maus mit dicken Polarfausthandschuhen bedienen muß.
Aber mein Verständnis dafür ändert nichts an der Situation, und diese
Situation ist, daß Linux nun einmal anders ist als Windows, und man sich
darauf einlassen und Neues erlernen muß, wenn man denn umsteigen will.
Ob Du ernsthaft bereit bist für einen Einstieg in Linux, oder vielleicht
sogar für einen Umstieg, ist Deine Sache. In Wahrheit hat das aber gar
nichts mit Linux zu tun, sondern einzig und alleine mit Dir selbst --
und Deiner Einstellung, genauer: Deiner Erwartung.
Nebenbei bemerkt wird es Dir und auch sonst niemandem helfen, wenn Du
Dich in einem Mikrocontroller- und Elektronikforum darüber beschwerst,
daß dieses blöde Linux sich standhaft weigert, Deine unerfüllbaren
Erwartungen zu erfüllen. Wie bereits gesagt, will und wird es das nicht
tun, solange Du im Endeffekt ein besseres, kostenloses und
ressourcenschonenderes Windows erwartest.
Wenn Du ein anderes Betriebssystem erwartest, das kein Windows ist,
deswegen anders funktioniert, das Dir neue, unbekannte Komfortfunktionen
liefert, Ressourcen schont, flexibler, mächtiger, besser dokumentiert
und deutlich vielseitiger ist als Windows, dann sei herzlich willkommen
und hab' viel Freude und Vergnügen damit. Ich möchte Dir dann das Buch
"Linux" von Michael Kofler empfehlen, und ansonsten das "Debian
GNU/Linux Anwenderhandbuch" von Frank Ronneburg [1] sowie, wenn Du über
die ersten Schritte hinaus bist und die Mächtigkeit von Linux erkunden
willst, natürlich das "Debian Administrationshandbuch" von Raphaël
Hertzog und Roland Mas [2], außerdem das Wiki des Projekts Arch Linux
[3].
[1] https://www.debiananwenderhandbuch.de/
[2] https://debian-handbook.info/browse/de-DE/stable/
[3] https://wiki.archlinux.org/
herbert schrieb:> Ein Destopsystem muss jemand mit etwas Computererfahrung ohne> Informatikstudium oder 30 Jahre Linuxerfahrungen inkl. Unix.... aufsezen> können [...] Linux ist das Gegenteil und eigentlich> mehr Basis und selbstzweck eines Wissenden der natürlich nicht 30 Jahre> umsonst gelernt haben will.
Zu meinen lustigsten Erfahrungen in diesem Thread gehört für mich, daß
ich immer wieder etwas hinsichtlich Deines Hintergrundes, Deiner
Erfahrungen und Deiner Erwartungen vermute, und Du meine Vermutungen
dann umgehend bestätigst.
Pardon, Du bist ein vielleicht ein Windows-Wissender. Aber das macht
Dich noch lange nicht zu einem Wissenden, tut mir leid. Solange Du Deine
30 Jahre Windows-Erfahrungen nicht zumindest hinterfragen und erweitern
möchtest, wird das mit Dir und Linux leider nichts werden. Das tut mir
leid, ändert aber nichts an den Tatsachen.
Nebenbei bemerkt, hast Du allerdings trotzdem eine Reihe sehr nützlicher
Dinge unter Windows gelernt, wenn Du so viel Erfahrung hast, wie Du
sagst. Zum Beispiel kennst Du vermutlich noch die Autoexec.bat und die
Config.sys unter DOS-basierten Windowsen, womöglich hast Du sogar schon
einmal eine .INI-Datei gesehen oder eventuell sogar editiert. Wenn das
so ist, dann hast Du gelernt: ein Betriebssystem und die Programme kann
man prima mit so Textdateien konfigurieren, in denen man sich nicht
vertippen sollte, und nach Änderungen an solchen Dateien sollte man
meistens die solcherart konfigurierte Software neu starten.
herbert schrieb:> 🐧 DPA 🐧 schrieb:>> Einige Player kommen nur mit Audio CDs klar, dort sind die Daten>> unkomprimiert drauf. Stelle sicher, dass K3b auch auf Audio CD>> eingestellt ist. Ausserdem empfehle ich, CD-RW zu verwenden, die kann>> man nämlich einige male wiederverwenden.>> Die Einstellung k3b war "clonen". Das ist eindeutig für die Software> und wenn ich eine Video DVD einlege zum "clonen" dann muss das das> Programm selber handeln. Ich will dann da nicht reinpfuschen müssen.
Merkwürdig, mit der Einstellung "klonen" macht k3b eine bitweisen Kopie
eines vorhandenen Mediums oder eines vorhandenen Image eines Mediums,
sofern ebendieses keinen Kopierschutz hat.
Aber nur, damit ich das richtig verstanden habe: Du hast eine Video-DVD
eingelegt oder hattest ein Video-DVD-Image, und hast dann k3b aufgerufen
und ihm gesagt, er soll Dein Quellmedium klonen? Und Du hast erwartet,
daß eine Audio-CD oder -DVD herauskommt, die Deine
Stereoanlage/Autoradio/whatever abspielen können soll?
Und wo wir gerade bei Video-DVDs sind: hast Du die Bibliothek libdvdcss
installiert, um den auf DVDs regelmäßig vorhandenen Kopierschutz
"Content Scrambling System" CSS umgehen zu können? Diese Bibliothek wird
aus rechtlichen Gründen meistens nicht mit installiert, kann in modernen
Distributionen aber leicht nachinstalliert werden.
W.S. schrieb:> Nein, ein PC ist durchweg ein> Einmann-Rechner, war es schon immer und wird es auch bleiben.
Man sollte zwischen Usern im Sinn der Kernels und vor dem Gerät
sitzenden Anwendern unterscheiden (die auch weiblich sein dürfen ;-).
Da mehrere Anwender nicht gleichzeitig vor dem gleichen PC sitzen
können, muss es sich bei gleichzeitiger Nutzung zwangsläufig um
Terminal-Betrieb handeln.
Von Linux (nicht Unix) ist mir nicht bekannt, dass die Nutzung durch
mehrere Anwender gleichzeitig nennenswert verbreitet war, wenngleich es
technisch möglich ist und die von Unix übernommene X11-Technik es auch
mit GUIs zulässt.
Im Kern ist auch Windows ein Multiuser-System. Die GUI war auf eine
parallele Nutzung durch mehrere Anwender jedoch anfangs nicht
eingerichtet. Da half Citrix nach, was in Terminal Services mündete.
Zumindest früher waren Windows Server auch als Multi-Anwender-Systeme
verbreitet. Für Adminsitrationstätigkeit findet das auch heute noch
statt. Technisch gibt es keinen wesentlichen Unterschied zwischen den
Windows-Varianten von "Home" bis "Datacenter Server".
Im direkten Vergleich beider Systeme war nur in Windows die
gleichzeitige Nutzung durch mehrere Anwender in Unternehmen zeitweilig
verbreitet.
Unabhängig davon laufen in beiden Systemen stets Prozesse verschiedener
User gleichzeitig, ob als Daemons in Linux oder als Services in
Windows. Darunter sind auch Services mit GUI-Zugang (sichtbar im System
Tray).
Nop schrieb:> Sheeva P. schrieb:>> Dagegen hat Linux im Serverbereich schon längst gewonnen, auch wenn es>> zuerst die alten Platzhirsche wie SunOS/Solaris und in weiten Teilen>> auch AIX, HP-US und Co. verdrängt hat.>> Das lag jedoch vor allem daran, daß Linux auf billiger x86-Hardware lief> und die anderen nur auf teurer proprietärer.
Ja, natürlich. Ich war viele Jahre bei Sun Microsystems und habe den
Niedergang quasi live miterlebt, und manchmal blutet mir bis heute das
Herz. Unsere Hardware war unfaßbar teuer, aber auch unfaßbar stabil und
schnell, und aus Nostalgie steht hier immer noch eine Sun Ultra
1-Workstation auf dem verstaubten Rack. Und unsere Software war bis
heute wegweisend. Aber so ist der Lauf der Welt: das Bessere frißt das
Gute, und heutzutage erreichen billige x86-Server für 10k€ schon im
Idlemode die Leistung, für die man damals eine Starfire Enterprise 10000
(E10k) für kommode 6-8 Millionen US-Dollar gebraucht hätte. ;-)
> Sheeva P. schrieb:>> Und etwas Besseres als diese findest Du auch nicht im>> Windows-Umfeld, denn die Kosten von Support seitens Microsoft... sagen>> wir so: das kann die Telekom bezahlen, aber Du und ich mit sehr hoher>> Wahrscheinlichkeit eher... nicht.>> Ist man Privatnutzer ohne Supportvertrag, dann findet man in den> Linuxforen der genutzten Distri um Längen bessere Hilfestellungen als in> den MS-Hilfeforen, in denen zu 90% am Ende die Neuinstallation von> Windows empfohlen wird.
Zweifellos, aber man muß halt mitarbeiten. Das muß man bei kommerziellem
Support natürlich auch, aber... naja, sagen wir so: dann werde ich von
jemandem bezahlt, damit ich mir seine Elogen anhören muß. ;-)
Gerhard schrieb:> Wen die häufige Passworteingabe beim Administrieren so stört, der meldet> sich halt als root entweder grafisch oder im Terminal an und hat Ruhe> davor. Wo ist das Problem?
Vermutlich ein klassischer Fall von PEBKAC. ;-)
Le X. schrieb:> Cyblord -. schrieb:>> Es gibt keins. Ich habe nur widersprochen dass eine ständige lokale>> Passworteingabe sinnvoll ist. Ob und wie man das abschalten kann, war>> NICHT das Thema>> Halte ich auch für wenig sinnvoll.
Es ist auch völliger Unfug, weil das so nämlich gar nicht läuft. sudo(8)
merkt sich nämlich für einen konfigurierbaren Zeitraum -- standardmäßig
fünf (5) Minusten, daß der User das Paßwort korrekt eingegeben hat, und
fragt dann nicht mehr. Und wenn in diesen fünf Minuten der User am
selben Controlling TTY wieder sudo(8) aufruft, dann verlängert sich die
Ablaufzeit.
Tippfaule können sudo(8) so einstellen, daß für bestimmte Kommandos
keine Eingabe des Paßworte erforderlich ist.
Berechtigte Kundige geben, wenn sie längere Admin-Sessions vorhaben,
auch gerne mal "sudo su -" oder "sudo -i" ein, und bekommen dann eine
echte Rootshell.
Es ist sogar möglich, sudo(8) so einzustellen, daß ein Benutzer
bestimmte Kommandos mit genau definierten Parametern aufrufen kann, ohne
daß eine Paßworteingabe nötig ist, aber wenn andere Parameter eingegeben
werden, dann schon.
Man kann sudo auch so einstellen, daß bestimmte Benutzer gar keine
Paßworteingabe brauchen, egal welches Kommando (und mit welchen
Parametern) sie aufrufen.
Dasselbe natürlich alles auch für Gruppen.
sudo(8) ist ein sehr mächtiger Befehl, und was wer wann wie darf, ist
extrem fein granuliert konfigurierbar. Man kann damit sogar -- in
gewissem Umfang -- richtige Mandatory Access Control wie RSBAC,
SE-Linux, AppArmor, oder Polkit nachbilden.
Profitipp: zum Editieren der Konfigurationsdatei immer visudo(8)
benutzen. Das sorgt dafür, daß die betreffende Konfigurationsdatei --
die ich hier nicht nennen möchte -- zumindest syntaktisch korrekt ist.
Mit der Umgebungsvariablen EDITOR läßt sich dabei einstellen, ob als
Editor vi, Emacs, Nano, Kate oder sonstwas benutzt wird.
Jay W. schrieb:> Will sagen, die Präferenz des Betriebssystems ist, ähnlich wie Religion> eine Sozialisierungsfrage. Die Diskussion hier zeigt das recht> eindrücklich.
Keine Frage, aber das darf man nicht sagen. Wenn man es sagt, sind die
Windowsuser angepieselt, weil sie sich dann als genau das Herdenvieh
betrachtet sehen, das sie objektiv betrachtet sind -- wie wir alle. ;-)
W.S. schrieb:> Android IST Googles Kind und ein jeder weiß, daß Google auf jedes> irgendwie am Internet oder wenigstens an einem Telefonprovider hängende> Android-Gerät als root zugreifen kann - jederzeit. Lediglich der> Käufer/Benutzer kann explizit dies nicht.>> Und ebenso weiß jedermann, daß neben Google eigentlich auch alle> staatlichen Stellen der USA prinzipiell dort ebenfalls zugreifen können.>> Und jedermann weiß, daß ein Gleiches gilt für alle Produkte von Apple.
Wenn ich mich recht entsinne, haben sich die Apfelleute doch vor einigen
Jahren noch mit (IIRC) dem FBI angelegt, weil sie nicht verraten
wollten, wie man die Äpfelchen knackt.
> Und den Leuten ist das erstaunlicherweise absolut schnurz. Auch den> Linuxern, die ein Smartphone haben.
Was, wenn ich nicht "die Leute" bin?
herbert schrieb:> Zum brennen braucht iman "Root Rechte" !!!!!
Dein Imam vielleicht. Meiner nicht.
"Three exclamation marks", he nodded, "the sure sign of a diseased
mind." (Terry Pratchett)
Jack V. schrieb:> herbert schrieb:>> Zum brennen braucht iman "Root Rechte" !!!!>> Manchmal fragt man sich schon, wie manche Leute> überhaupt in der Lage sind, hier zu schreiben …
Weil 30 Jahre Windows es möglich machen. ;-)
Zeno schrieb:> Glaubste mir nicht dann geh einfach mal nach /dev und mache ein> geschmeidiges ls -l. Und danach schauste in die /etc/group rein und> schon weist Du wer welches device benutzen darf.
Wenn jemand wissen will, welchen Gruppen sie/er angehört, gibt es unter
Linux die Kommandos id(1) oder groups(1). Nur so nebenbei.
ACDC schrieb:> Ein normaler Windows User kennt kein Root oder sonst was.> Also wird er nur erkennen, dass er unter Linux nicht brennen kann.>> Was ist nun die Lösung?> Dem Windows User eine Schulung geben?
Ja. Was sonst?
Jack V. schrieb:> Rene schrieb im Beitrag #6416263:>> Windows ist dennoch auf den meisten Desktops zuhause. Aber ich verstehe>> schon, der Fakt passt gerade nicht in Dein Weltbild.>> An welcher Stelle glaubst du zu erkennen, dass ich der Meinung wäre,> dass das anders sei? Warum dichtest du dir Müll zusammen, und postest> das als Aussage Anderer? Hast du keinen Anstand?
Naja, das sind diese "Most Valuable Professionals", die am MVP-Programm
von Microsoft teilnehmen. Die bekommen Geld, Schulungen, verbilligte
Lizenzen, und weitere Goodies, wenn sie Werbung für Microsoft-Produkte
und ansonsten alles runtermachen.
Zeno schrieb:> Egon D. schrieb:>> Ein normaler User, der Zugriff auf das CDROM-Laufwerk>> benötigt, sollte somit Mitglied der Gruppe "cdrom" sein - ja!>> Genau das ist die Logik dahinter!> Ja und genau das ist im privaten Desktopbereich Mist.
Das wäre Mist, wenn es "im privaten Desktopbereich Mist" wäre. Ist es
aber nicht.
> Da ist der> Benutzer in aller Regel User und Admin in Personalunion
Ja, super Idee.
> und will mit> seinenm Rechner was machen z.B. auch mal ne CD brennen - ohne Frickeln.> Windows und MacOS beweisen das es geht.
Ja, Linux auch.
> Man könnte ja beim Anlegen eines neuen Users, diesen auch automatisch> z.B mit in die Gruppe cdrom aufnehmen, aber igitt das wäre ja> userfreudlich.
Ja, und haargenau das machen ja auch alle mir bekannten Installer für
den ersten User. Danach muß man das natürlich manüll angeben.
Multiusersystem, klar. :-)
Egon D. schrieb:> Andreas schrieb:>>> Ist in dem Fall wohl wirklich ursächlich ein Problem>> eines ungeeigneten Rechtekonzepts [...]>> "Ungeeignet" würde ich jetzt nicht direkt sagen.> "Etwas schlicht gestrickt" trifft es m.E. besser.>> Man kann halt keine "Rechteprofile" erstellen, sondern> muss jedem User jede Geräteklasse einzeln erlauben> oder verbieten.
Aber ja doch, sowas kann UNIX seit einer Zeit, als Linus noch nicht
einmal geboren war und "Windows" Öffnungen nichts als in Mauern waren.
Diese "Rechteprofile" werden unter UNIX üblicherweise als "Gruppen"
bezeichnet. :-)
Zeno schrieb:> Da kann man davon ausgehen das die passende Adminscripte haben die das> erledigen - egal ob Linux, Unix oder Windows.
Profis scripten sowas nicht selbst. Ansible, Puppet, cfengine und Co.
existieren.
S. R. schrieb:> Ich finde das Stallman'sche Extrem jetzt auch nicht unbedingt> erstrebenswert...
Das derzeitige Copyright/Lizenz/Eigentums Regime ist nicht minder
extrem.
Zeno schrieb:> Allerdings ist bei Ubuntu, Mint und Konsorten das Sicherheitskonzept von> Linux durch sudo eh schon aufgeweicht. Mit den passenden Eintragungen in> der /ezc/sudoers ist das Ding offen wie ein Scheunentor.
Doof, daß es diese Eintragungen nicht gibt. Sonst könnte unser
Herbie-Held ja locker und flockig auf seinen Brenner zugreifen, ne?
Xenu, tust Du mir einen Gefallen? Ja? Bitte red' doch mal ausnahmsweise
über etwas, von dem Du auch was verstehst. Lieben Dank.
A.B. schrieb im Beitrag #6420272:
> Gleiches gilt mal mindestens für den aktuellen Datenschutz-Wahn.
Arbeitest du bei Cambridge Analytica?
Strebst du eine Plutokratie an?
Zeno schrieb:> Mit den passenden Eintragungen in> der /ezc/sudoers ist das Ding offen wie ein Scheunentor.
Sollte es diese Möglichkeiten nicht geben?
Willst du die totale Bevormundung durch den Hersteller?
W.S. schrieb:> Nein, ein PC ist durchweg ein> Einmann-Rechner, war es schon immer und wird es auch bleiben. Eben ein> persönlicher Rechner. Mit nur einem Stuhl davor.
Auf dem Schreibtisch ja. Windows passt dazu.
Mittlerweile werden PC aber auch als Server eingesetzt, und da sind 10
bis 1000 gleichzeitige User der Regelfall. Windows passt nicht dazu.
Sheeva P. schrieb:> Unsere Hardware war unfaßbar teuer, aber auch unfaßbar stabil und> schnell
Angeblich konnte man in die Netra FT1800 eine Schraube werfen, ohne dass
man den daraus resultierenden Defekt von außen bemerkte. Ich durfte das
leider nicht ausprobieren.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Mittlerweile werden PC aber auch als Server eingesetzt, und da sind 10> bis 1000 gleichzeitige User der Regelfall. Windows passt nicht dazu.
Inwiefern? Windows selbst scheint nicht zu wissen, dass das ein Problem
sei. Windows ist zudem nicht erst "mittlerweile" ein funktionierender
Server, sondern seit WinNT. Die x86 waren es z.B. unter Novell, OS/2
oder auch SCO Unix/Xenix schon vorher.
A. K. schrieb:> Inwiefern?
Windows verliert ständig Marktanteile im Server Umfeld. Das zeigt, dass
die Zeit vom Windows zumindest dort allmählich zu Ende geht.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Angeblich konnte man in die Netra FT1800 eine Schraube werfen, ohne dass> man den daraus resultierenden Defekt von außen bemerkte. Ich durfte das> leider nicht ausprobieren.
Leider fing SUN irgendwann an wegen ECC-Fehlern Zicken zu machen, für
das Geld was die bekommen haben hätte ich was anderes erwartet.
Aber egal, der Laden ist Geschichte!
Stefan ⛄ F. schrieb:> Windows verliert ständig Marktanteile im Server Umfeld. Das zeigt, dass> die Zeit vom Windows zumindest dort allmählich zu Ende geht.
Das heisst nicht, dass Windows prinzipiell ungeeignet sei, sondern das
Linux (a) besser und (b) viel billiger ist. Bei Windows mit SQL-Server
als Datenbank dahinter gibts beispielsweise lustige Lizenzfragen.
GPL-Nazi schrieb:> Leider fing SUN irgendwann an wegen ECC-Fehlern Zicken zu machen
Das kann auch am Speicher selbst liegen. Wir hatten eine zweistellige
Anzahl gleicher Dell-Server, deren Speichermodule nach ~5 Jahren reihum
die Grätsche machten. Ersatz lief problemlos bis zur Ausmusterung.
Sheeva P. schrieb:> Ja, natürlich. Ich war viele Jahre bei Sun Microsystems
Ich mochte die Suns an der Uni lieber als die HP-Apollos. Sag mal, wie
hieß der Sun-Desktop, welcher nicht CDE/Motif war? Das war ein
tendentiell blaues Theme mit grauen Elementen und etwas rundlicher als
CDE. Zeitindex wäre so Mitte der 90er Jahre. Ich suche das als
Retro-Theme für Linux-DEs, weiß aber nichtmal, wonach ich googeln muß.
Sheeva P. schrieb:> Nun, wie dem auch sei, ich befürchtet, Deine Motivation ist die falsche.> Du suchst einen Ersatz für Windows, aber den gibt es nicht.
Wobei Linux je nach Distri durchaus auch als Windows-Ersatz taugt, das
sehe ich ja in meiner Familie. Das sind aber auch keine
"Windows-Experten", sondern die wollen einfach nur die Anwendungen
nutzen.
Der Browser ist da genauso ein Icon auf dem Desktop zum Doppelklicken
wie unter Windows. Das Startmenü geht ähnlich, ist aber (bei Cinnamon)
noch etwas besser organisiert. Updates machen sich mit nem Tray-Icon
bemerkbar, wie unter Windows. Installation neuer Software ist deutlich
anders, aber vom Smartphone her bekannt.
Sheeva P. schrieb:> Zeno schrieb:>> Allerdings ist bei Ubuntu, Mint und Konsorten das Sicherheitskonzept von>> Linux durch sudo eh schon aufgeweicht. Mit den passenden Eintragungen in>> der /ezc/sudoers ist das Ding offen wie ein Scheunentor.>> Doof, daß es diese Eintragungen nicht gibt. Sonst könnte unser> Herbie-Held ja locker und flockig auf seinen Brenner zugreifen, ne?>> Xenu, tust Du mir einen Gefallen? Ja? Bitte red' doch mal ausnahmsweise> über etwas, von dem Du auch was verstehst. Lieben Dank.
Du widersprichst Dir höchst persönlich
Sheeva P. schrieb:> Man kann sudo auch so einstellen, daß bestimmte Benutzer gar keine> Paßworteingabe brauchen, egal welches Kommando (und mit welchen> Parametern) sie aufrufen.>> Dasselbe natürlich alles auch für Gruppen.>> sudo(8) ist ein sehr mächtiger Befehl .... usw.
Ich habe nichts anderes gesagt, einziger Unterschied Du schreibst wieder
mal einen Roman zu einer Sache, die man mit 2 Sätzen abtun kann.
Sheeva P. schrieb:> Xenu, tust Du mir einen Gefallen? Ja? Bitte red' doch mal ausnahmsweise> über etwas, von dem Du auch was verstehst. Lieben Dank.
Du hast mir hier gar nix vorzuschreiben. Laß Du mal lieber DFeine
Oberlehrerhafte Art hier stecken.
Nop schrieb:> Ich mochte die Suns an der Uni lieber als die HP-Apollos. Sag mal, wie> hieß der Sun-Desktop, welcher nicht CDE/Motif war? Das war ein> tendentiell blaues Theme mit grauen Elementen und etwas rundlicher als> CDE. Zeitindex wäre so Mitte der 90er Jahre. Ich suche das als> Retro-Theme für Linux-DEs, weiß aber nichtmal, wonach ich googeln muß.
Meinst Du das "Java Desktop System"
(https://de.wikipedia.org/wiki/Sun_Java_Desktop), das war bei Solaris10
für Intel PC mit dabei. Ja das sieht schick aus, gefällt mir auch.
Zeno schrieb:> Meinst Du das "Java Desktop System"
Geil: "Die Idee hinter JDS war es, ein System für durchschnittliche
Computeranwender zu erstellen"
Also ob sich jemand eine Sun Workstation ins Wohnzimmer stellen würde.
Hochmut kommt vor dem Fall.
Auch Cool, dass sie es "Java Desktop" nannten, obwohl er mit Java fast
nichts zu tun hatte. Hauptsache man trägt den Markennamen nochmal hoch,
dann verkauft er sich vielleicht besser.
Zeno schrieb:> Meinst Du das "Java Desktop System"
Nein, das paßt zeitlich nicht. JDS basiert auf Gnome 2, was erst 2002
erschien. Außerdem gab's für Solaris 8 eine Preview noch mit Gnome 1.4,
aber Solaris 8 war 2000.
Was ich meine, war noch früher, halt Mitte der 90er.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Also ob sich jemand eine Sun Workstation ins Wohnzimmer stellen würde.
In den 90ern waren Workstations als Arbeitsgeräte für nicht IT-ler
durchaus relevant - beispielsweise SGIs unter Irix für CAD-Zwecke. Die
wurden allerdings überrollt, weil auf x86 ein Kreislauf aus Spielen,
beschleunigten Grafikkarten und anspruchsvolleren Spielen entstand. Da
floß als Massenmarkt dermaßen Geld rein, daß dagegen kein Ankommen war.
warumNurImmer schrieb:> ~Mercedes~ . schrieb:>> Aber was ist eigendlich ein GPL-Nazi?>> Eine offensichtlich traurige und tief frustrierte Persönlichkeit...
Nö, Windowsfrei und Spaß dabei.
Nop schrieb:> In den 90ern waren Workstations als Arbeitsgeräte für nicht IT-ler> durchaus relevant - beispielsweise SGIs unter Irix für CAD-Zwecke. Die> wurden allerdings überrollt, weil auf x86 ein Kreislauf aus Spielen,> beschleunigten Grafikkarten und anspruchsvolleren Spielen entstand. Da> floß als Massenmarkt dermaßen Geld rein, daß dagegen kein Ankommen war.
Rate mal wo Nvidia das Know-How für 3D hergenommen hat.
Ich hab mal eine Frage an Leute die sich mit Windows auskennen.
Vorgeschichte: Mir ist wieder einmal ein USB Stick verreckt -
"Markenware" (Intenso), wenig gebraucht, vielleicht 2 Jahre alt,
trotzdem kaputt.
Ich hab mir nun neue Sticks bestellt, wieder "Markenware" (Samsung), und
möchte testen wie weit und lange ich den Dingern wohl trauen kann.
Da man in Werbung und Tests immer nur die Übertragungsraten, aber nie
TBW (wie bei SSD's) findet, dachte ich mir ich schreibe ein kleines
Script das einen Stick andauernd beschreibt und dabei logt.
Die Idee ist 2 grosse Dateien abwechselnd auf den Stick zu schreiben,
nach jedem schreiben den Dateisystemcache zu leeren um dann eine
Checksumme von der geschriebenen Datei zu erzeugen - so lange bis ich
keine Lust mehr habe, oder ein Schreibfehler auftritt.
Unter Linux, meinem präferierten System kein Problem. Aber, um auf meine
Eingangsfrage zu kommen, wie würde man sowas unter Windows machen?
Ich hab ca um die Jartausendwende aufgehört Windows zu benutzen (ausser
als Spieleplattform), und in der Zwischenzeit hat sich ja einiges getan
- die Powershell zum Beispiel - wovon ich keine Ahnung habe.
Nop schrieb:> Nein, das paßt zeitlich nicht. JDS basiert auf Gnome 2, was erst 2002> erschien. Außerdem gab's für Solaris 8 eine Preview noch mit Gnome 1.4,> aber Solaris 8 war 2000.>> Was ich meine, war noch früher, halt Mitte der 90er.
Da gäbe es noch OpenLook (https://en.wikipedia.org/wiki/OPEN_LOOK)
Christobal M. schrieb:> Ich hab mir nun neue Sticks bestellt, wieder "Markenware" (Samsung), und> möchte testen wie weit und lange ich den Dingern wohl trauen kann.
Dazu müsstest du sie mit zahlreichen Steckzyklen und Stromstößen
stressen, bis sie kaputt gehen. Und das dann ganz oft machen, um eine
Ausfallquote zu ermitteln. Du kannst den Sticks von außen nicht ansehen,
wie robust sie sind.
> dachte ich mir ich schreibe ein kleines> Script das einen Stick andauernd beschreibt und dabei logt.
Damit testest du nur den Speicherchip - übrigens auch zerstörend.
Meistens geht aber der Controller zwischen dem Speicher und dem Stecker
kaputt.
Christobal M. schrieb:> Aber, um auf meine> Eingangsfrage zu kommen, wie würde man sowas unter Windows machen?
Würde ich eines der vielen USB Testprogramme (c't-test fällt mir ad hoc
ein) nehmen und startest über einen loop batch starten.
Wie bereits geschrieben nützt das aber eher wenig. Wenn dir öfter mal
USB Sticks abrauchen liegt das wohl eher an Hardware Problemen die du
mit Software nicht raustesten kannst. Das ist übrigens OS-independend
;-).
Mit SW-Tests findest du nur Fake-Sticks raus. Die also falsche
Größenangaben machen.
USB-Sticks sind einfach kein Medium dem man groß vertrauen sollte. Die
sind für den Datentransfer gedacht und dafür können sie genutzt werden.
Nicht das längere Aufbewahren wichtiger Daten.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Geil: "Die Idee hinter JDS war es, ein System für durchschnittliche> Computeranwender zu erstellen">> Also ob sich jemand eine Sun Workstation ins Wohnzimmer stellen würde.> Hochmut kommt vor dem Fall.
"Durchschnittliche" Computeranwender findet man ja nicht nur in
Wohnzimmern, sondern bspw. auch in Sekretariaten, Verwaltungsbüros usw.
Ich hatte mal bei einer französischen Firma zu tun, da standen in den
meisten Büros Suns herum, nicht nur in den technischen Abteilungen. Und
am Empfang wurden zwei Suns für die Registrierung von Besuchern
eingesetzt.
Generell ist man in Frankreich nicht ganz so sehr dem Windows-Wahn
verfallen wie in Deutschland. Insbesondere Apple Macs haben dort einen
vergleichsweise hohen Marktanteil. Wenn ein Franzose von einem "PC"
(ohne Zusatz wie "Windows-", "compatible" o.ä.) spricht, meint er damit
ganz allgemein einen "Personal Computer", was durchaus auch ein Mac sein
kann.
In den 90ern stand eine zweistellige Anzahl IBM RS/6000 Clients mit IBMs
Unix AIX im Unternehmen. Die Anwender waren von einer Berufsgruppe, die
man weder damals noch heute auf dem Bürostuhl vor einem
Computerbildschirm sucht.
@ Sheeva P
Du solltest nicht so lange mit alten Infos arbeiten sonder gelegentlich
ein Update durchführen. Bei so vielen Beiträgen ist das allerdings
Arbeit.
Ich habe zueltzt geschrieben, dass K3b mitlerweile das tut was es
soll,es dubliziert meine Musik CD- auf eine CD-R im Clon-Modus.
Ich habe aktuell 3 Abspiel Geräte wo von ich nur zwei aktuell benutzen
kann weil eines unter meinem Bett verpackt ist. Dieser von K3b erstellte
Clon kann in meiner Steroanlage nicht gelesen werden , aber von einem
portablen Gerät (Diskman ).
Unter derselben Hardware und Windows xp ikl. xp bourner free geclonte
gleiche Musik CD kann ich in beiden Playern abspielen. Die Roglinge sind
gleich.
Ergo muss unter k3b etwas anders ablaufen beim Clonen. Das einzige Setup
unter k3b ist das vorgeben der Brenngeschwindigkeit. Sonst ändere ich
nichts.
Meine Info ist, dass älter Laufwerke keine Ordnerstruktur lesen
können.Da der Discman neuer ist wird er das können ,das ist bei Mp3
Dateien ja üblich, wenn man keinen Wert auf guten Klang legt.
Ich hab jetzt einige Tests gemacht aber die Scheiben von k3b laufen nur
im Discman. Ich werde jetzt noch schauen ob ich noch andere Hardware
ausprobieren kann um meine Erkenntnisse zu festigen.Probleme mit
Kopierschutz hatte ich eigentlich noch nie. Bei mir unter Win wurde
immer alles gebrannt.
Sheeva P. schrieb:> Man kann sudo auch so einstellen, daß...
Merkst du eigentlich, daß du dich bereits ellenlang über die
Befindlichkeiten von Administratoren ausläßt? Das ist genau DAS Zeugs,
an dem ein PC-Benutzer aktiv desinteressiert ist. Der will, daß die
Kiste das tut was er von ihr haben will - ohne all die fein granulierte
Einstellbarkeit von sudo und Konsorten.
W.S.
Sheeva P. schrieb:> Wenn ich mich recht entsinne, haben sich die Apfelleute doch vor einigen> Jahren noch mit (IIRC) dem FBI angelegt, weil sie nicht verraten> wollten, wie man die Äpfelchen knackt.
Und? Das ändert nichts daran, daß Apple es kann - mit oder ohne FBI, NSA
und Konsorten. Bewiesen haben sie es ja bereits einmal.
>> Und den Leuten ist das erstaunlicherweise absolut schnurz. Auch den>> Linuxern, die ein Smartphone haben.>> Was, wenn ich nicht "die Leute" bin?
Das ist genauso schnurz.
W.S.
Sheeva P. schrieb:> Egon D. schrieb:> [...]>> Man kann halt keine "Rechteprofile" erstellen, sondern>> muss jedem User jede Geräteklasse einzeln erlauben>> oder verbieten.>> Aber ja doch, [...] Diese "Rechteprofile" werden> unter UNIX üblicherweise als "Gruppen" bezeichnet. :-)
Nee. Ich weiss nicht, ob es theoretisch auch anders
ginge -- aber ich kenne das nur so, dass jede Gruppe
für genau EIN Recht steht.
Das Rechte- PROFIL eines einzelnen Nutzers ergibt
sich daraus, in welchen Gruppen er Mitglied ist --
das wird aber für jeden Nutzer immer wieder neu
völlig wahlfrei festgelegt.
Anders wäre es, wenn man "Gruppen von Gruppen"
bilden könnte -- aber genau das geht mit den
Standard-Unix-Rechten nicht.
S. R. schrieb:> Packen hat den Vorteil, dass man nicht mit hunderttausenden Dateien> hantieren muss, unabhängig von der Kompression.>> Viele Dateien sind schlicht unhandlich: Dateimanager mögen keine 20k> Dateien in einem Ordner, das I/O-System wird strapaziert und die> Performance auch bei SSDs leidet, und Netzwerkprotokolle verlieren auch> deutlich an Effizienz.
Das ist in der Theorie durchaus richtig, in der Praxis einer üblichen
Desktopkiste aber zu vernachlässigen – ich habe es verglichen.
Außerdem wäre das nur genau beim ersten Backuplauf von Bedeutung. Schon
beim Zweiten dauert’s nämlich erheblich länger, und erzeugt erheblich
mehr Last, einen neuen Tarball zusammenzuschnüren, als die Handvoll
Dateien zu übertragen, die sich seit dem letzten Backuplauf geändert
haben.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Auf dem Schreibtisch ja. Windows passt dazu.>> Mittlerweile werden PC aber auch als Server eingesetzt, und da sind 10> bis 1000 gleichzeitige User der Regelfall. Windows passt nicht dazu.
Ja. Hier wird allerdings die ganze Zeit über den Einsatz auf dem PC
geredet (wo nur der eine Stuhl davor steht) und nicht über den Einsatz
als Server. Am Server gibt es heutzutage keine User, die sitzen irgendwo
an ihrem PC an einer anderen Strippe des Netzwerks und der Server
"servt" dazu bloß.
W.S.
W.S. schrieb:> auf dem PC geredet (wo nur der eine Stuhl davor> steht)
Unter "PC" wird im deutschen Sprachraum üblicherweise
ein "IBM-kompatibler Computer" verstanden und nicht
ein "persönlicher Computer beliebigen Fabrikats".
Es hilft nichts, wenn Du den Begriff zum persönlichen
Gebrauch umdeutest.
Ich muss auch mit "Kontrollstrukturen" und "Festplatten-
kontrolle" leben -- wobei ich bei letzterer merkwürdige
Bilder vor meinem geistigen Auge haben: "HALT! Fest-
plattenkontrolle! Bitte nennen sie Login und Passwort
und nehmen sie die Hände von der Tastatur!"
Christobal M. schrieb:> Die Idee ist 2 grosse Dateien abwechselnd auf den Stick zu schreiben,> nach jedem schreiben den Dateisystemcache zu leeren um dann eine> Checksumme von der geschriebenen Datei zu erzeugen - so lange bis ich> keine Lust mehr habe, oder ein Schreibfehler auftritt.
Halte ich für eine miserable Idee. Solange das Wear-Leveling im Stick
noch funktioniert, wird er dir keine Schreibfehler melden, sondern
allmählich nur langsamer werden.
Und das Schreiben einiger großer Dateien ist auch nicht das Problem
dabei, sondern das Aktualisieren des Dateisystems. Sticks laufen
normalerweise bei Windows als "surprise removal" oder so ähnlich und das
heißt, Windows läßt ohnehin keine Reste in irgend einem Cache stehen,
sondern schreibt sie (vermutlich nach ein paar Millisekunden) immer
wieder zurück - eben um nicht durch ein unerwartetes Entfernen des
Sticks überrascht zu werden. Wenn du da was testen willst, dann benenne
deine Datei einfach alle 100 ms um. Das reicht, um den Stick zu
ruinieren.
Aber WOZU das ganze?
Speichersticks enthalten heutzutage üblicherweise nur noch MLC Speicher
und der altert eben ziemlich schnell, auch wenn der Stick nur in der
Schublade liegt. Das kann dir mit Noname genauso passieren wie mit
Markensticks.
Nochwas: Die wearleveling-Routinen in Sticks und SD-Karten sind m.W.
einigermaßen an das auf dem Medium bei Auslieferung vorhandene
Dateisystem angepaßt. Wenn man die umformatiert, dann läuft man gefahr,
daß das wear-leveling anschließend schlechter funktioniert und das Ding
eben früher ausfällt.
W.S.
Christobal M. schrieb:> Die Idee ist 2 grosse Dateien abwechselnd auf den Stick zu schreiben,
....
> Unter Linux, meinem präferierten System kein Problem.
...
> Aber, um auf meine> Eingangsfrage zu kommen, wie würde man sowas unter Windows machen?
Gar Nicht.
Man legt alles auf dem Netzlaufwerk ab und gut ist.
Um den Rest (BackUps, Time Maschine...) kümmert sich der die IT.
W.S. schrieb:> Windows läßt ohnehin keine Reste in irgend einem Cache stehen,> sondern schreibt sie (vermutlich nach ein paar Millisekunden) immer> wieder zurück
Windows wartet (mit den Default Settings) sogar nach jeder einzelnen
Datei ab, bis sie auf den Stick übertragen ist. Erst danach wird die
nächste Datei übertragen. Deswegen läuft das unter Windows so
schnarch-langsam ab. Dafür aber deppensicher.
W.S. schrieb:>> Mittlerweile werden PC aber auch als Server eingesetzt, und da sind 10>> bis 1000 gleichzeitige User der Regelfall. Windows passt nicht dazu.
Ja klar. Und man verwendet einen Windows PC als Server für bis zu 1000
User.
man oh man!
Werner P. schrieb:> Und man verwendet einen Windows PC als Server für bis zu 1000> User.
Einen normalen Anwender-PC sollte man nicht als Server für 1000 User
verwenden, egal welches Betriebssystem drauf läuft.
Für x86 Server sind 1000 User weder unter Linux noch unter Windows ein
Problem. Er sollte natürlich für die zu erwartende Last ausgelegt sein.
Aber die Anzahl User selbst stellt keine erhebliche Last dar.
A. K. schrieb:> Werner P. schrieb:>> Und man verwendet einen Windows PC als Server für bis zu 1000>> User.>> Einen normalen Anwender-PC sollte man nicht als Server für 1000 User> verwenden, egal welches Betriebssystem drauf läuft.>> Für x86 Server sind 1000 User weder unter Linux noch unter Windows ein> Problem. Er sollte natürlich für die zu erwartende Last ausgelegt sein.> Aber die Anzahl User selbst stellt keine wesentliche Last dar.
Du hast das "Ja klar." vergessen zu zitieren ;-)
Stefan ⛄ F. schrieb:> W.S. schrieb:>> Windows läßt ohnehin keine Reste in irgend einem Cache stehen,>> sondern schreibt sie (vermutlich nach ein paar Millisekunden) immer>> wieder zurück>> Windows wartet (mit den Default Settings) sogar nach jeder einzelnen> Datei ab, bis sie auf den Stick übertragen ist. Erst danach wird die> nächste Datei übertragen. Deswegen läuft das unter Windows so> schnarch-langsam ab. Dafür aber deppensicher.
Keine Ahnung wie das unter Windows funktioniert, aber unter Linux sind
auch fertig geschriebene Daten noch im Cache - so kann man sie schneller
lesen.
Da ich aber sicher sein will keine Cache Daten zu checksummen, sage ich
dem Kernel das er die Caches leeren soll, so das ich auf jeden Fall die
Datei vom Datenträger lesen muss.
1
root@node01:/media/DATEN/temp# time dd if=/dev/zero of=testfile bs=1G count=4 ; time sync
W.S. schrieb:> Nochwas: Die wearleveling-Routinen in Sticks und SD-Karten sind m.W.> einigermaßen an das auf dem Medium bei Auslieferung vorhandene> Dateisystem angepaßt. Wenn man die umformatiert, dann läuft man gefahr,> daß das wear-leveling anschließend schlechter funktioniert und das Ding> eben früher ausfällt.
Welches Wear Leveling? Selbst ein USB Stick Hersteller wie Samsung gibt
bei seinen Sticks kein min TBW an, so wie es bei SSD's üblich ist.
Oder ich bin zu doof die Specs auf Samsungs Seite zu lesen:
https://www.samsung.com/de/memory-storage/usb-3-1-flash-drive-bar-silver-2020/MUF-64BE3APC/
Ich hab mir zu den normalen USB Sticks auch noch USB3.1/PCIe Gehäuse und
passende PCIe SSD's gekauft - um etwas dickere aber zuverlässigere "USB
Sticks" zu bauen.
Bei diesen Flash Speichern ist in den Specs die Mindesthaltbarkeit in
TBW angegeben (1,2EB beim 2TB Modell), siehe:
https://www.samsung.com/de/memory-storage/970-evo-plus-nvme-m2-ssd/MZ-V7S2T0BW/
Ich schreib grad einen 4GB Stick den ich schon seit Jahren habe (Sandisk
Ultra Cruzer Titanium) mit dem Script voll. Mal sehen wie lange der
durchhält, und wie sich dann die neuen Samsung Sticks schlagen.
Aber ich habe auf meine Frage eigentlich noch keine Antwort bekommen:
Wie würde man sowas unter Windows machen?
Der Sinn oder behauptete Unsinn war gar nicht das Thema.