herbert schrieb:> Andreas B. schrieb:>> Warum installiert Du dann nicht einfach wieder Windows und sei glücklich>> damit?>> Ich habe Windows installiert xp,seit Jahren. Davor W2k. Probleme hatte> ich nur immer mit den auslaufenden Browsern FF und Chrome. Die wurden> nicht mehr gewartet und funktionierten nach einiger Zeit nicht mehr> zufriedenstellend.> Bin dann nur wegen diesem Problem von W2k auf xp umgstiegen.jetzt habe> ich und das war zu erwarten die gleichen Probleme wg. Internet mit xp.> Da alle software die ich unter xp am laufen habe null Probleme machen,> dachte ich, ich versuche es mal mit Linux Mint.
So langsam glaube ich, dass der Selbstverteidigungsmodus von Mint
aktiviert wurde. Kann ich gut verstehen.
herbert schrieb:> Ist doch dumm über etwas zu schimpfen was man> nicht kennt.
Und warum machst du’s? Dass du Linux kennst, kannst du ja nun wirklich
nicht behaupten.
herbert schrieb:> Im übrigen wurde Mint als W7 Ersatz in der Presse> angepriesen.
In der Computerbild, oder was? Allenfalls noch Chip – aber sehr viel
andere Schmierblätter kann ich mir gerade nicht vorstellen, die ’n
System mit völlig anderem Aufbau, anderer Funktion und binärer
Inkompatibilität als Ersatz darstellen würden.
herbert schrieb:> Im übrigen wurde Mint als W7 Ersatz in der Presse> angepriesen. Scheinbar habe diese Journalisten wenig Ahnung
Wahrscheinlich bei Heise, habe ich Recht?
Linux kann Windows genau so wenig ersetzen, wie ein Induktionsherd einen
Gasherd. Der Wechsel ist auf jeden Fall mit Seiteneffekten Verbunden.
Man kann nicht jede Hardware/Software darauf nutzen.
herbert schrieb:> Scheinbar habe diese Journalisten wenig Ahnung...Kan ich> jetzt behaupten.
Ich sehe hier nur einen, der wenig Ahnung hat. Du kommst offensichtlich
mit keinem OS zurecht.
Ist ja auch nicht weiter schlimm. Warum suchst Du dir nicht einfach ein
neues Hobby?
Nutzer schrieb:> Hallo>> Andreas B. schrieb:>> Es geht auch nicht darum daß mein Windows Programm XY auch unter Linux>> läuft (umgekehrt geht das nie), sondern daß es auch andere SW unter>> Linux gibt, die die gleichen Jobs erledigen.> Gimp z.B. kann immer noch nicht in entferntesten mit Photoshop mithalten> - und trotz einer gewissen Bekanntheit ist die Unterstützung durch> externe Medien die sich an den absoluten Anfänger bis zum Vollprofi> wenden deutlich geringer.> Das hört bei Gimp leider noch nicht auf - all die (meist freien) Office> Pakete haben immer kleine Funktionseinschränkungen die im Falle eines> Falles dann einen doch zu Windows und den leider teuren "Original"> zwingen, oder halt zum verzichtet bzw. viel Arbeit und man ist trotzdem> weiterhin vorher nicht sicher das es dann mit den vielen Tricks und der> notwendigen Recherche auch funktioniert.> ...> Um nochmal auf Gimp vs. Photoshop zu kommen:> Da ist das schon viel früher und unter "normalen" Bedingungen der Fall -> viele moderne mittlerweile normale und "geniale" Funktionen die es dort> schon seid 5 und mehr Jahren gibt findet man bei Gimp und Co (auch bei> den Windowsversionen) nicht.
Ja na klar: Wer nicht mit Adobe unterwegs ist, ist eine Pfeiffe...
Komisch nur, dass es unter Windows auch andere Lösungen im
Bildbearbeitungsbereich gibt mit denen Profi‘s und ambitionierte
Hobbyisten erfolgreich sind.
>> Hinzu kommt das gerade dort wo sich (freie) Software vorrangig an> Linuxnutzer wendet, unabhängig ob es dann auch eine Windowsversion gibt,> die Programmautoren oft eine sehr ungewöhnliche Bedienphilosophie ihren> Werken mitgeben.> Der Anwender ist nun mal ein Gewohnheitstier der über lang an trainierte> Konzepte beibehalten möchte - da gibt es so einige Programme im> Fotobereich die unter Linux (und auch Windows) von den reinen> "technischen" Möglichkeiten sehr gute RAW Konverter sind die locker mit> den Lightroom Funktionen in diesen Teilbereich mithalten oder sogar> übertreffen können - aber "dank" eines sehr speziellen Bedienkonzeptes> letztendlich ein Nischen oder "Nerd" Dasein fristen - ganz abgesehen das> die wichtige Bilddatenbank und Verwaltungsfunktionen nicht mit> integriert sind.
Weißt Du, dass ist nix anderes als Hörensagen und Vorbehalt. Und die von
Dir genannten RAW-Bearbeitungsprogramme sind sehr gut - der Rest ist
Politik/Religion.
„Spezielles Bedienkonzept“ - was genau soll dass sein?
Hallo
herbert schrieb:> Scheinbar habe diese Journalisten wenig Ahnung...Kan ich> jetzt behaupten.
Das ist im technischen Bereich aber nichts wirklich neues, oder?
Das kann wirklich jeder der auch auch einen nur leicht aus dem
technischen bzw. im weitesten Sinne den Informatiksektor kommt immer
und immer wieder bestätigen. Ein andauernde Trauerspiel.
Frag irgendjemanden (übertreiben selbst den Pförtner oder den
Sicherheitsdienst) der in einen Kraftwerk, einer Bahnwerkstatt, der
Automobilentwicklung ausserhalb der Produktionsstraße usw. arbeitet.
Die schlagen nahezu immer die Hand vor die Stirn wenn sie die Ergüsse
der absoluten Überzahl der Journalisten ihre Sparte betreffend in den
"Massenmedien" zu lesen bekommen.
Selbst der E-Technik Hobbyist und oder nur leicht physikalisch gebildete
weis nicht ob er bei der absoluten Überzahl der journalistischen
"Ergüsse" ausserhalb von Fachpublikationen lachen oder weinen soll.
Kaum woanders gibt es dermaßen geballtes Unwissen (noch schlimmer ist da
Viertelwissen - zu halbwissen langt es meist nicht) gepaart mit den
Weltanschaulichen oder Political correctness "muss".
So das war jetzt eine ziemliche Abschweifung von Thema, aber wer
wirklich im technischen Umfeld auf die allgemeine Presse der
"Massenmedien" baut der hat schon verloren - leider!
Praktiker
Stefan H. schrieb:> Wie wäre die Akzeptanz von Linux, wenn die eifrig streitenden Fanboys> einfach die Probleme lösen würden, anstatt ewig ihre Position zu> verteidigen?
Das Problem daß die WindowsFanboys es nicht mögen?
Unlösbar!
Ja Physik und Chemie in der Schule abgewählt und in Mathe alles
abgeschrieben. Das sind die besten Voraussetzungen um Journalist zu
werden um dann über diese Dinge zu berichten.
Ich habe heute mal einen Block Papier ausprobiert. Drauf schreiben, und
manuell schriftlich Dinge ausrechnen geht zwar, aber ansonsten war es
der letzte Mist. Keine Internetunterstützung, und Windows Software
konnte ich darauf auch nicht installieren! So werden sich Papier Blöcke
nie durchsetzen!!!1!!elf
ACDC schrieb:> A. N. schrieb:>> Dazu gibt es ein ganz einfaches Beispiel unter Windows. Versuche mal die>> Infos, die du in der CMD mit ipconfig /all bekommst, exakt genauso>> mittels der GUI zusammen zu klicken. Viel Spaß mit "Weil benötigte>> Funktionen auf Mausklick da sein sollten".>> Netzwerk und Interneteinstellungen => Adapteroptionen ändern => Ethernet> => Details>> Das ist schneller geklickt als das ich ein CMD aufmache.
Und wer braucht diese Detailinformationen? Fast immer ein Admin, und der
benutzt Skripte/Powershell ==> Console...
Wenig zielführend.
mh schrieb:> So langsam glaube ich, dass der Selbstverteidigungsmodus von Mint> aktiviert wurde. Kann ich gut verstehen.
Die Arroganz von der immer im Zusammenhang mit Linuxern die Rede
ist,oder die schiere Hilflosigkeit Angesichts der Vielen Kritiken über
euer Liebligs-Zeit totschlag OS?
herbert schrieb:> W7 werde ich demnächst> aufsetzen und dann mal schauen wie lange ich dafür noch aktuelle Browser> bekomme.
meinst du Windows 7?
Welchen Grund gibt es jetzt win7 zu installieren?
Welchen Grund gibt es, auf eine abgekündigte Version zu setzten?
Andreas B. schrieb:> Ich sehe hier nur einen, der wenig Ahnung hat. Du kommst offensichtlich> mit keinem OS zurecht.> Ist ja auch nicht weiter schlimm. Warum suchst Du dir nicht einfach ein> neues Hobby?
Hast du getrunken, oder machen dich die "Fensterputzer "Fertig?
ACDC schrieb:> Welchen Grund gibt es jetzt win7 zu installieren?> Welchen Grund gibt es, auf eine abgekündigte Version zu setzten?
Grund Nummer 1 W10 ,Grund Nummer 2 Linux Mint. Ich hatte vor 6 Jahren
noch W2k. ich sehe bis auf die Browser keine Probleme für eine Arbeits
-Installation.
Uwe D. schrieb:> „Spezielles Bedienkonzept“ - was genau soll dass sein?
Ribbons, Kacheln im Startmenü, Seitenformatierung im Datei-Menü (statt
im Format-Menü), Ordner mit falschen Namen anzeigen
oh ich merke gerade dass ich im falschen Film bin. Hier sollten doch
Linux Programme bemäkelt werden.
Jack V. schrieb:> Und warum machst du’s? Dass du Linux kennst, kannst du ja nun wirklich> nicht behaupten.
Im Moment schimpfe ich über Mint. Aber auf dessen Verwandschaft bin ich
jetzt auch nicht neugierig geworden.
Mach was du willst ,du kommst mit Windows eh nicht klar.
herbert schrieb:> Mach was du willst ,du kommst mit Windows eh nicht klar.
Man sollte nie von sich auf andere schliessen. Außer Dir hat niemand
hier Probleme, irgendwelche Geräte unter Win oder Linux zu installieren.
Die Probleme bei Win sind ganz woanders.
herbert schrieb:> Mach was du willst, du kommst mit Windows eh nicht klar.
Stimmt. Aber ich gehe damit nicht in den Foren hausieren und jammere
wahlweise die Leute voll, warum dieses doofe Windows nicht wie Linux
sein kann, oder schiebe meine eigene Beschränktheit auf das System.
Umgekehrt machst du genau das, und scheinst das gar noch für legitim zu
halten. Traurige Sache.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Linux kann Windows genau so wenig ersetzen, wie ein Induktionsherd einen> Gasherd. Der Wechsel ist auf jeden Fall mit Seiteneffekten Verbunden.> Man kann nicht jede Hardware/Software darauf nutzen.>
Richtig und jetzt brauchen wir noch Linux Nerds die das akzeptieren...
oder kann uns das scheißegal sein was die meinen? Wahrheit kommt ohne
Linuxer und Win(ner) aus.
herbert schrieb:> Nop schrieb:>>> Und wenn herbert das mit seinem Windows hinbekommt, ohne nachschauen zu>>> müssen, dann, weil er damit Erfahrung hat.>>>> Nein, sondern weil es schon vorinstalliert war und somit jemand anderes>> mit mehr Erfahrung diesen Schritt übernommen hat.>> Quatsch ! Ich baue meine Rechner selber auf und installiere alles> selber.> Ich beseitige auch Sachen die mir nicht gefallen zb. die Gründe für> ellenlange Einträge (Warnungen) im Systemprotokoll ua. bis sie nicht> mehr kommen. Das geht ohne Hintergrundwissen auch nicht so einfach.
Und wieviel Prozent der 77% der User machen das so? Unzulässige
Verallgemeinerung, nix weiter. Schließe nicht von Dir auf Dritte.
Wenn meine Nicht-IT-afinenen-aber-nicht-abgeneigten-Verwandten das
machen, dann mit Datenträger einlegen/anstecken und hoffen das nach
wenigen Klicks alles geht. Alle Abweichungen sind ein Problem, aber
nicht vom OS abhängig.
herbert schrieb:> ACDC schrieb:>> Erklär mal genauer.>> Lese halt zweimal wenn es beim ersten mal nicht hängen geblieben ist...
Du installierst also immer eine Version die 5 Jahre älter ist?
Aber Warum.
Nach XP kommt win7
Nach Win7 kommt Win10.
Dabei bleibt es auch.
Nach Win10 V1809 kommt V1909
Nach Win10 V1909 kommt V2004
Stefan H. schrieb:> Wie wäre die Akzeptanz von Linux, wenn die eifrig streitenden Fanboys> einfach die Probleme lösen würden, anstatt ewig ihre Position zu> verteidigen?
Wurde doch schon mehrfach gesagt : Kräfte bündeln und das Potential des
BS nutzen, dann wird das auch was. Der Apfel hat doch bewiesen das es
möglich auch mit einem unixoiden System als Unterbau eine GUI/
Gesamtsystem auf die Beine zu stellen, welches von knapp einem fünftel
aller User von Desktopsystemen akzeptiert wird. Warum sollte das bei
Linux nicht möglich sein? Es wäre möglich, aber man tut es eben nicht.
Statt dessen kocht jeder sein eigenes Süppchen.
RedHat hatte doch mal Ende der 90'ziger ein recht akzeptables System, wo
auch die Administration graphisch möglich war. Ich schrieb ja schon das
die Firma wo ich arbeite mal ne Software hatte die auf Linux auf setzte
und das war genau dieses System von RedHat. Aber RedHat hat es versäumt
diesen guten Ansatz weiter auszubauen. Es scheiterte letztendlich wieder
an der auf Dauer mangelnden Hardwareunterstützung.
Eine Zeitlang hat ja auch mal ein PC-Distributur (Name vergessen, gibts
heute auch nicht mehr) PC's mit vorinstalliertem Linux verkauft.
Borland hatte mal eine Version von Delphi (Kylix) für Linux gemacht. Es
gab wohl 2 Releases, dann hat man es wegen mangelnder
Akzeptanz/Nachfrage wieder fallen gelassen.
Es hat also durchaus Ansätze gegeben Linux populär zu machen. Es ist
letztendlich an der Zersplitterung und den damit einhergehenden
Unzulänglichkeiten gescheitert.
Man hat auch manchmal den Eindruck, das es von Seiten der Linuxkommunity
gar nicht gewollt ist Linux populär zu machen. Spekulationen über das
Warum erspare ich mir mal an dieser Stelle.
Um es gleich vorweg zu nehmen, ich bin nicht gegen Linux und hab selbst
Desktopsysteme installiert, die nutze ich allerdings recht wenig. Meine
Arbeit erledige ich vorzugsweise auf einem Windowssystem. Selbst die
Programmierung für RasPi, wo in aller Regel Linux läuft, erfolgt unter
Windows. Mit Eclipse oder Lazarus geht das wunderbar.
Meine Server und RasPi's laufen natürlich unter Linux ohne grafische
Oberfläche und werden per SSH von Windows oder Mac aus administriert.
Server funktioniert ja unter Linux auch sehr gut - hat ja auch niemand
bestritten.
ACDC schrieb:> Nach XP kommt win7> Nach Win7 kommt Win10.> Dabei bleibt es auch.> Nach Win10 V1809 kommt V1909> Nach Win10 V1909 kommt V2004
Nach Win10 1909 kam Mint 19. ;-)
Zeno schrieb:> Der Apfel hat doch bewiesen das es> möglich auch mit einem unixoiden System als Unterbau eine GUI/> Gesamtsystem auf die Beine zu stellen,
Der kostet ja auch ein Schweinegeld und beweist damit seinen gefühlten
Wert. Den probierst du nicht mal kurz aus und schmeisst ihn bei der
ersten Hürde weg.
Der gilt gemeinhin als leicht bedienbar für jeden. Wer damit nicht klar
kommt erklärt sich also selbst zum Deppen, bezeichnet nicht das System
als Mist.
Zeno schrieb:> Wurde doch schon mehrfach gesagt : Kräfte bündeln und das Potential des> BS nutzen, dann wird das auch was. Der Apfel hat doch bewiesen das es> möglich auch mit einem unixoiden System als Unterbau eine GUI/> Gesamtsystem auf die Beine zu stellen, welches von knapp einem fünftel> aller User von Desktopsystemen akzeptiert wird. Warum sollte das bei> Linux nicht möglich sein?
Weil’s nicht gewollt ist.
Ich maße mir jetzt mal an, für viele „richtige“¹ Linuxuser zu sprechen:
Wir wollen weder ein zweites Windows, noch ein zweites MacOS. Wenn wir
Windows wollten, würden wir Windows nehmen. Wenn wir MacOS wollten,
würden wir MacOS nehmen. Wir wollen unsere Vielfalt, unsere Freiheit,
unsere Kontrolle.
Es ist uns weitgehend egal, ob irgendwelche Leute, die keine
Vorstellungen von dem Aufbau des Systems haben, der Meinung sind, wenn
nur alle genau den gleichen Einheitsbrei fräßen, wie sie und die anderen
User der anderen Systeme es tun, dann würde es sich am Markt etablieren.
Wir wollen es nicht verkaufen. Und wir mögen die Vielfalt.
¹) „unrichtige“ Linuxuser wären in dem Kontext Leute, die ein zweites
Win wollen, sich aber eigentlich gar nicht für Linux interessieren.
Siehe herbert.
Vor 20 Jahren schrieb Linus Thorvalds in seinem Buch "Just for Fun":
"It also makes me personally convinced that if we're still talking in a
big way about operating systems fifteen years from now, something is
seriously wrong somewhere."
Tja, dumm gelaufen.
"This may sound strange coming from somebody whose main claim to fame is
writing his own operating system, but the fact is that, statistically
speaking, nobody wants an operating system.
In fact, nobody even wants a computer. What everybody wants is this
magical toy that can be used to browse the Web, write term papers, play
games, balance the checkbook, and so on."
herbert schrieb:> Internet mit xp.
Wo ist da das Problem. Funktioniert bei mir nach wie vor. Gut der
allerneuste FF läuft nicht, ist kein Problem der letzte XP-fähige tut's
auch. SChwieriger war da eher einen geeigneten Virenscanner zu finden.
Wenn ich da irgendwann nix passendes mehr bekomme, wird für den
XP-Rechner der Internetzugang gesperrt. Das System läuft aber ohne
Probleme, die Software die ich hauptsächlich benutze läuft auch darauf.
Es gibt für mich keinen Grund das Arbeitsgerät zu wechseln und es muß ja
nicht immer das Allerneueste sein.
Für die Arbeit habe ich einen Rechner mit W7 da läuft VS drauf und gut
ist. Zum Surfen auf der Couch, Fotobearbeitung, Videobearbeitung gibt es
ein MacBook Pro.
Zeno schrieb:> Wenn ich da irgendwann nix passendes mehr bekomme, wird für den> XP-Rechner der Internetzugang gesperrt.
Gegen remote code execution Angriffe aus dem lokalen Netz heraus hilft
das nicht. Dafür sollten soweit möglich alle im Netz zur Verfügung
gestellten Ports blockiert/gefiltert oder deren Services deaktiviert
werden.
ACDC schrieb:> Du installierst also immer eine Version die 5 Jahre älter ist?
Ich war noch nie aktuell mit einem BS. Wozu auch? Solange meine
Programme (ja auch ich nutze Photoshop) top laufen gibt es keinen Grund
das zu ändern.
xp und W7 waren und sind immer noch sehr beliebt. Das hat Gründe. dass
der Support eingestellt wurde ändert für mich nichts. Bei W7 ist es ja
so , dass es dafür auch heute noch funktionierende und gesupportet
Browser gibt. Wie lange noch kann ich nur spekulieren .5 Jahre denke ich
mal, in 3 Jahren werden sie den Chrome Support einstellen etwas später
FF. Danach werden sie noch zwei Jahre gut laufen aber dann schätze ich
wird es Monat für Monat schlechter. Mal schauen dann wie dann in 5
Jahren die aktuelle Mint Version läuft..denn ohne Internet ist das ja
nix. Meine Arbeitsprogramme laufen auch unter w2k ,xp und w7. Naja, und
erleben muss man das ja auch noch... falls man keine Lizenz für das
ewige Leben hat.
A. K. schrieb:> Der kostet ja auch ein Schweinegeld und beweist damit seinen gefühlten> Wert. Den probierst du nicht mal kurz aus und schmeisst ihn bei der> ersten Hürde weg.
Stimmt den probierst Du aus, merkst es funktioniert und Du kannst mit
dem Teil alles erledigen was Du so am PC zu erledigen hast. Das Fazit
kaufe ich wieder, demzufolge gibt es bei mir seit 13 Jahren für's
private nur noch den Apfel und der schmeckt wunderbar.
Einen Nachteil hat auch der Apfel - speziell beim Programmieren : Man
muß schon wissen wo []{} auf der Tastatur liegen.
Zeno schrieb:> Wo ist da das Problem. Funktioniert bei mir nach wie vor. Gut der> allerneuste FF läuft nicht, ist kein Problem der letzte XP-fähige tut's> auch.
Die Abendzeitung hat ihre Webseite umgestellt. Der letzte Chrome für xp
geht auf deren Seite gar nicht mehr , beim FF hakelt es auch schon
leicht.
Man bemerkt das Problem sicher nicht überall.
A. K. schrieb:> Zeno schrieb:>> Wenn ich da irgendwann nix passendes mehr bekomme, wird für den>> XP-Rechner der Internetzugang gesperrt.>> Gegen remote code execution Angriffe aus dem lokalen Netz heraus hilft> das nicht. Dafür sollten soweit möglich alle im Netz zur Verfügung> gestellten Ports blockiert/gefiltert oder deren Services deaktiviert> werden.
Ich leide nicht an Paranoia, das Leben ist generell gefährlich.
herbert schrieb:> Die Abendzeitung hat ihre Webseite umgestellt. Der letzte Chrome für xp> geht auf deren Seite gar nicht mehr , beim FF hakelt es auch schon> leicht.> Man bemerkt das Problem sicher nicht überall.
Ich halte das so, Webseiten die sich zunageln und nur noch die
aktuellste der aktuellen Hardware unterstützen sorgen bei mir eher für
weniger Interesse.
Hole Dir doch ein Tablet damit kannst Du ganz bestimmt die Abendzeitung
bei einem Gläschen Wein oder Bier auf der Couch lesen.
Zeno schrieb:> Wurde doch schon mehrfach gesagt : Kräfte bündeln und das Potential des> BS nutzen, dann wird das auch was. Der Apfel hat doch bewiesen das es> möglich auch mit einem unixoiden System als Unterbau eine GUI/> Gesamtsystem auf die Beine zu stellen, welches von knapp einem fünftel> aller User von Desktopsystemen akzeptiert wird.
Mich nervt die "Bedienung" von sämtlichen Applekram total ab.
Schönes Beispiel: Ich musste mir von einem Kollegen zeigen lassen das
der angezeigte Preis in Appstore ein Bedienelement ist, ich habe das für
eine Anzeige gehalten.
Apple ist Dreck schrieb:> Mich nervt die "Bedienung" von sämtlichen Applekram total ab.
Zwingt Dich jemand das zu benutzen? Nein! Nimm einfach etwas anderes und
gut ist.
Mann, wenn man hier mal einen Tag nicht reinschaut!
Eigentlich wollte ich das Thema Linux vor 2 Jahren abschließen.
Hatte da intensiv mehrere Versionen auf 2 Rechnern getestet.
Leider wegen unzureichender bzw. nicht vorhandener Grafik Unterstützung.
Aufgrund dieses Threads und vierer (2x intern, 2xextern) Grafikkarten
habe ich doch noch mal einen Test gemacht.
Die externen Grafiken sind GF6200 und eine Radeon R7 250.
Sind nicht gar zu jung, aber auch nicht gar zu alt.
Dazu Ubuntu 18.04 und Mint20. 64 Bit.
Und ein 24" bis 1920x1200.
Da sollte doch im Gegensatz von vor Jahren was zu machen sein.
Aber denkste!
Nur 1024x768!!! Was soll man denn damit?
Nicht mal die höheren VESA Auflösungen werden angeboten.
Bei NVIDIA keine Treiber für die GF6200.
Für die Radeon bei AMD einen Ubuntu-Treiber gefunden.
MINT(Ubuntu) zeigte keine Reaktion, weder über den Paketmanager bzw.
über den Install-Script.
Ubuntu werde ich noch mal versuchen.
In der Treiberunterstützung kommt nur der Hinweis, alles ist aktuell und
weitere Treiber sind nicht nötig.
Man kommt ja auch an die Hardware/Treiber schlecht ran.
Es gibt ja keine Systemsteuerung und Gerätemanager.
Die zentrale Steuerung unter Win ist da eine Wohltat.
Warum wird bei den Linux-Distributionen nich vornweg gesagt, welche
Hardware man braucht.
Und dann aber die Treiber konkret bereitstellt. Damit man die nicht
selbst irgendwo aus dubiosen Quellen zusammensuchen muß.
Und es ist eine Mär, dass Linux auf alter Hardware besser läuft als Win.
Es gibt kein aktuelles Linux mit 32 Bit mehr.!
Von Nichts kommt Nichts!
Und mit einem 10 Jahre alten Linux kann man genau so wenig
verschlüsselte Internetseiten aufmachen wie unter XP.
Mein KNOPPIX 7.6 (Debian?) lässt mich auch im Stich.
Bietet auch nur wahnsinnige 1280x1024 an.
Umstieg geht anders.
michael_ schrieb:> Warum wird bei den Linux-Distributionen nich vornweg gesagt, welche> Hardware man braucht.
Weil das keiner so genau weiß. Es genügt nicht einmal die Nummer des
Chipsatzes, um zu ermitteln, ob die Grafikkarte kompatbel ist.
Leider machen deren Hersteller nur selten Angaben zur Linux
Kompatibilität, die müssten das eigentlich tun.
> Man kommt ja auch an die Hardware/Treiber schlecht ran.> Es gibt ja keine Systemsteuerung und Gerätemanager.
Doch die gibt es schon. Unter Linux installiert man Treiber allerdings
nicht dort, sondern mit den gleichen Tools, wie man normale
Anwednungsprogramme installiert.
Pakete vom Distributor installiert man bei Debian basierten Systemen mit
apt (Kommandozeile) oder dem Menügeführetn Tool Aptitude (in
Konsole-Fenster) oder mit einer der zahlreichen GUIs, zum Beispiel
Synaptics.
Bereits herunter geladene *.deb Pakete installiert man mit dpkg. Oder
mit Synaptics. Oder oft auch ganz banal per Doppelklick.
Die "Systemsteuerung" dient danach der Konfiguration. Allerdings gibt es
bei Grafiktreiber so eine gewaltige Vielfalt, dass man doch oft an
Konfigurationsdateien Hand anlegen muss. Insbesondere wenn es mehrere
GPUs sind oder auf den Namen Nvidia oder Radeon hört.
> Warum wird bei den Linux-Distributionen nich vornweg gesagt, welche> Hardware man braucht.
Weil das von deiner Anwendung abhängt. Das kann außer dir selbst also
niemand wissen.
> Man kommt ja auch an die Hardware/Treiber schlecht ran.> Es gibt ja keine Systemsteuerung und Gerätemanager.
Doch die gibt es schon. Unter Linux installiert man Treiber allerdings
nicht dort, sondern mit den gleichen Tools, wie man normale
Anwednungsprogramme installiert.
Pakete vom Distributor installiert man bei Debian basierten Systemen mit
apt (Kommandozeile) oder dem Menügeführetn Tool Aptitude (in
Konsole-Fenster) oder mit einer der zahlreichen GUIs, zum Beispiel
Synaptics.
Bereits herunter geladene *.deb Pakete installiert man mit dpkg. Oder
mit Synaptics. Oder oft auch ganz banal per Doppelklick.
Die "Systemsteuerung" dient danach der Konfiguration. Allerdings gibt es
bei Grafiktreiber so eine gewaltige Vielfalt, dass man doch oft an
Konfigurationsdateien Hand anlegen muss. Insbesondere wenn es mehrere
GPUs sind oder auf den Namen Nvidia oder Radeon hört. Deren Linux
Treiber waren schon immer schwierig.
Ich nutze auf meinem Laptop (der 2 GPUs hat) daher lieber den
Open-Source Treiber Noveau. Der ist zwar nicht "original" und nutzt den
Nvidia Chip nicht optimal aus, aber dafür macht er wenigsten keine
Probleme.
Jack V. schrieb:> Wir wollen weder ein zweites Windows, noch ein zweites MacOS. Wenn wir> Windows wollten, würden wir Windows nehmen. Wenn wir MacOS wollten,> würden wir MacOS nehmen. Wir wollen unsere Vielfalt, unsere Freiheit,> unsere Kontrolle.
Also ich will ja einfach nur ein OS, das ohne allzuviel Gehacke OOTB und
stabil funktioniert, das einen stinknormalen Desktop nebst Startmenü
beherrscht, das mir keine vergurkten Zwangsupdates verpaßt, das mich
nicht ausspioniert, und das mir keine überteuerte Hardware vorschreibt.
Linux Mint/Cinnamon ist das OS, was derzeit meine Anforderungen am
besten erfüllt. Vor zehn Jahren war das Windows 7, vor 20 Jahren Suse.
Ich kenne beide Welten, aber Linux wird immer besser, Windows
schlechter. Bei Microsofts derzeitigem Kurs halte ich es aber für
unwahrscheinlich, daß die mich nochmals überzeugen können.
Umgedreht.
Wenn ich das auf einem Laptop installiere, dann erkennt das ja auch die
1280x800.
Es steckt also drin.
Wie gesagt, es bietet ja nicht mal die VESA Auflösungen an.
Übrigens, bei ganz alten Linux-Fenstermanager konnte man das problemlos
Umstellen.
Da startete es mit sehr hoher Auflösung und 120Hz.
Winzige Schrift, ging also.
michael_ schrieb:> Aufgrund dieses Threads und vierer (2x intern, 2xextern) Grafikkarten> habe ich doch noch mal einen Test gemacht.michael_ schrieb:> Dazu Ubuntu 18.04 und Mint20. 64 Bit.
Aktuell ist Ubuntu 20.04.1 TLS, zumindest wird die auf der Webseite
angeboten. Sollte zwar keinen unterschied machen, Mint20 müsste aud
Ubuntu 20 basieren.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Die "Systemsteuerung" dient danach der Konfiguration. Allerdings gibt es> bei Grafiktreiber so eine gewaltige Vielfalt, dass man doch oft an> Konfigurationsdateien Hand anlegen muss. Insbesondere wenn es mehrere> GPUs sind oder auf den Namen Nvidia oder Radeon hört. Deren Linux> Treiber waren schon immer schwierig.
Außer den zwei Namen, was gibt es denn sonst noch im Brot und Butter
Bereich?
Ja, Intel.
Aber die sollten doch wenigstens laufen. Vor allem die integrierten.
> Ich nutze auf meinem Laptop (der 2 GPUs hat) daher lieber den> Open-Source Treiber Noveau. Der ist zwar nicht "original" und nutzt den> Nvidia Chip nicht optimal aus, aber dafür macht er wenigsten keine> Probleme.
Es ist eben Gebastel!
Ich will keine Spiele oder (später) CAD.
Nur ordentliche Auflösung, die man auch mal schnell umschalten kann.
Geschwindigkeit ist wurscht.
Win hat da die Latte schon hoch gelegt.
herbert schrieb:> Möchtest du ein Auto haben, dass du ohne Manual nicht fahren kannst?
Nun, wenn du ein Auto fahren darfst, dann hast du mal eine Fahrschule
besucht und eine Fahrprüfung bestanden. Zur theoretischen Prüfung gehört
die grundlegende Funktionsweise von Autos, zum praktischen Teil die
Bedienung.
Insofern ist dein Beispiel entweder auch für Computer wünschenswert oder
an den Haaren herbeigezogen. :-)
Irgendwie ist dieser Thread (wie immer) auch wieder total dem Thema
entglitten. Die Fragestellung war: warum wird Linux nicht mehr auf
Desktoprechnern genutzt? Der Trollkrieg darüber was besser ist oder wer
mit was welches Problemchen mit seinem Drucker hatte hat damit IMO nur
am Rande zu tun.
Ein Punkt der immer wieder genannt wird ist Spezialsoftware. Ok, aber
das kann nicht "der Grund" sein, denn 99% der Anwender heutzutage nutzen
keine solche Software. Ist ja schade dass $CAD auf Linux nicht läuft,
aber wieviel Prozent der Bevölkerung benutzen ein CAD?
Ein weiterer Punkt ist die Bedienbarkeit. Da muss ich sagen, das kann
ich nicht nachvollziehen; ich finde so ein aktuelles KDE Plasma deutlich
intuitiver zu bedienen als Windows 10.
Ein anderer Punkt ist, dass irgendwelches Zeug nicht funktioniert oder
irgendwann degeneriert. Hier frage ich mich immer, ob ich da bei Windows
in einer anderen Welt lebe als alle anderen ... aber bei mir ist das
unter Windows genauso ... und unter Linux habe ich inzwischen zumindest
die Expertise nachzuvollziehen was los ist, für Windows habe ich den
Eindruck das ist eigentlich nicht erreichbar ;)
🐧 DPA 🐧 schrieb:> michael_ schrieb:>> Dazu Ubuntu 18.04 und Mint20. 64 Bit.>> Aktuell ist Ubuntu 20.04.1 TLS,
Nö, mindestens habe ich mir auf die CD 18.04.4 geschrieben.
Und bei Mint 20 LTS.
Sven B. schrieb:> Ein Punkt der immer wieder genannt wird ist Spezialsoftware. Ok, aber> das kann nicht "der Grund" sein, denn 99% der Anwender heutzutage nutzen> keine solche Software. Ist ja schade dass $CAD auf Linux nicht läuft,> aber wieviel Prozent der Bevölkerung benutzen ein CAD?
Diese "Spezialsoft" sind Banking-Programme, Steuer-Soft, Steuerung von
Heim-Elektronik usw.
> Ein weiterer Punkt ist die Bedienbarkeit. Da muss ich sagen, das kann> ich nicht nachvollziehen; ich finde so ein aktuelles KDE Plasma deutlich> intuitiver zu bedienen als Windows 10.
Damit kann man leben.
> Ein anderer Punkt ist, dass irgendwelches Zeug nicht funktioniert oder> irgendwann degeneriert. Hier frage ich mich immer, ob ich da bei Windows> in einer anderen Welt lebe als alle anderen ... aber bei mir ist das> unter Windows genauso ... und unter Linux habe ich inzwischen zumindest> die Expertise nachzuvollziehen was los ist, für Windows habe ich den> Eindruck das ist eigentlich nicht erreichbar ;)
Du hast das noch nicht erkannt.
WIN ist in dieser Hinsich gerade zu perfekt geworden.
S. R. schrieb:>> Möchtest du ein Auto haben, dass du ohne Manual nicht fahren kannst?>> Nun, wenn du ein Auto fahren darfst, dann hast du mal eine Fahrschule> besucht und eine Fahrprüfung bestanden. Zur theoretischen Prüfung gehört> die grundlegende Funktionsweise von Autos, zum praktischen Teil die> Bedienung.>> Insofern ist dein Beispiel entweder auch für Computer wünschenswert oder> an den Haaren herbeigezogen. :-)
LOL!!
Also wenn du es wünschenswert findest das man einen Kurs besuchen muss
um mit seinem PC arbeiten zu können, bist du bei Linux ja perfekt
aufgehoben.
Ich denke alle wünschen dir weiterhin viel Spaß damit.
Die meisten finden es wohl ganz gut das man für Windows keinen Kur
benötigt.
damit sit klar wieso SUX sich nicht durchsetzt und hast es ja auch noch
mal ausdrücklich bestätigt
Thema kann jetzt beendet werden
wenn es nach den Suxer geht, benötigt man keien Banking Software.
Klar, Schüler und Studenten benötigen das auch nicht..später wenn die
Suxer mal groß sind, merken sie es dann das eine Bankingsoftware
irgendwie Vorteile hätte..#
Nun lass sie erst mal ihre Pubertät durchlaufen und gehe in Deckung wenn
die Pickel spritzen
michael_ schrieb:> Aber die sollten doch wenigstens laufen. Vor allem die integrierten.
Mein AMD 3400G läuft auch graphiktechnisch mit Mint 20 tadellos OOTB.
Die 4x00-APUs brauchen jedoch mindestens Kernel 5.7, was zu neu für
aktuelle Distris mit LTS-20 ist; da dürfte das mit den Kernel-Updates
zum Jahresende Einzug erhalten.
Intels iGPUs werden traditionell unter Linux gut unterstützt, sind aber
hardwaremäßig grottenlahm. Das dürfte sich mit der kommenden Tiger Lake
XE-Graphik ändern. Die ist im 5.7-Kernel noch in Arbeit und
treibertechnisch selbst unter Windows nicht ausgereift, aber
entsprechende Produkte gibt's eh noch nicht zu kaufen.
gnucash ist Schrott, abgesehen davon kann keine Linux Banking software
EBICS
Nicht für den Massen markt wichtig, aber für viel selbstständige und
Unternehmer sehr.
Ich weiß es da ich laaange nach entsprechender Alternative zu Alfbanko
gesucht habe.
Unter Linux gibt es nichts bzw nicht unter vielen 100€ von einem
kommerziellen Anbieter..was die taugt weiß ich nicht, jedenfalls ist sie
mir zu tuer
Tim Schnurz schrieb:> gnucash ist Schrott, abgesehen davon kann keine Linux Banking software> EBICShttps://wiki.gnucash.org/wiki/De/HBCI> Dieser Standard wird in GnuCash neben anderen Methoden wie> * Electronic Banking Internet Communication Standard EBICS in CH, DE and FR,> * OFX Direct Connect (english) in den USA oder> * Paypal> über die Biblothek AqBanking realisiert.
Tim Schnurz schrieb:> gnucash ist Schrott, abgesehen davon kann keine Linux Banking software> EBICS> Nicht für den Massen markt wichtig, aber für viel selbstständige und> Unternehmer sehr.> Ich weiß es da ich laaange nach entsprechender Alternative zu Alfbanko> gesucht habe.
Vor Jahren habe ich auch danach gesucht.
Gab es auch für Win mit verschiedenen Aufsätzen.
Nur Murks.
Bin auch bei Alf gelandet und sehr zufrieden.
Allein das schon ein Ausschlußkriterium für Linux.
Gibt es eigentlich Reiner SCT auch für alle Linuxe?
🐧 DPA 🐧 schrieb:> Tim Schnurz schrieb:>> wenn es nach den Suxer geht, benötigt man keien Banking Software.>> Es gäbe da gnucash. Ausprobiert hab ich es aber noch nie.
Musst du auch nicht. Geh zu einer gescheiten Bank, die ein ordentliches
Web-Tool für die Kontoführung anbietet. Eine lokal installierte
Banking-Software braucht ein Privatkunde heute nicht mehr, das war vor
20 Jahren vielleicht noch etwas anders. Banking-Software brauchen heute
nur noch Firmenkunden (bei denen ist das aber in ihrer Buchhaltungs-
oder ERP-Software integriert) und natürlich die Banken selber.
Tim Schnurz schrieb:> abgesehen davon kann keine Linux Banking software> EBICS
Mal abgesehen, dass das völlig falsch ist (einfach mal googeln), welcher
Privatkunde braucht EBICS? Du hängst dich an diesem EBICS genauso auf
wie "ACDC" an seinem VCDS, das ebenfalls weniger als 0,01% aller Leute
brauchen und deswegen auch so gut wie niemand kennt.
Ganz abgesehen davon: Homebanking unter Windows – egal mit welcher
Software – wäre mir viel zu riskant, da ich kein Geld zu verbrennen
habe.
🐧 DPA 🐧 schrieb:> Scheint also wohl alternativ auch noch kmymoney zu geben:> https://kmymoney.org/
Du scheinst es zu kennen. Ich werde nicht so recht schlau aus der engl.
Seite.
Geht da auch HBCI?
🐧 DPA 🐧 schrieb:> Ich habe heute mal einen Block Papier ausprobiert. Drauf schreiben, und> manuell schriftlich Dinge ausrechnen geht zwar, aber ansonsten war es> der letzte Mist. Keine Internetunterstützung, und Windows Software> konnte ich darauf auch nicht installieren! So werden sich Papier Blöcke> nie durchsetzen!!!1!!elf
Sag doch nicht sowas!
Das rPaperPad™ ist nämlich genau das Device, nach dem die Normal-User,
um die es hier geht, schon immer gesucht haben.
Das rPaperPad™ funktioniert im Prinzip wie ein Tablet-PC, nur besser.
Wenn man einen Stift mit leichtem Druck darüber bewegt, wird ohne die
geringste Zeitverzögerung auf dem Display als Linie angezeigt, die
absolut präzise der Bewegung des Stifts folgt. Das Display ist eine
Weiterentwicklung von ePaper und arbeitet mit der fortschrittlichen
rPaper™-Technologie, wobei rPaper™ für "real Paper" steht.
Das rPaperPad™ stellt sogar jedes Rugged Tablet in den Schatten: Es
übersteht einen Sturz aus über 10000 Meter Höhe auf einen harten
Steinboden unbeschadet. Dabei wiegt es nur einen Bruchteil eines Rugged
Tablet.
Habt ihr Probleme mit dem Kabelgestrüpp eures Desktop-PCs oder der viel
zu geringen Akkukapazität eures Laptops? Mit rPaperPad™ gehören diese
Probleme endgültig der Vergangenheit an. Es arbeitet völlig ohne
Netzkabel und läuft und läuft und läuft ... ein Leben lang, ohne ein
einziges Mal nachladen zu müssen.
Das herausragendste Merkmal des rPaperPad™ ist seine unerreicht einfache
und intuitiv Bedienung. Selbst meine Urgroßmutter, die bereits ein
Vorgängermodell nutzte, konnte schon am ersten Tag effizient damit
arbeiten und benötigte auch danach keinerlei Support. RTFM? Nicht beim
rPaperPad™. Dagegen fühlt man sich selbst mit einem Apple Mac ins
Lochkartenzeitalter zurückversetzt.
Das rPaperPad™ ist die perfekte Verkörperung des WYSIWYG-Gedankens,
sowohl bei Texten als auch bei Grafiken. Dagegen wirken Word und
Powerpoint wie der Versuch, an einem 80x25-Monochrom-Textbildschirm bunt
illustrierte Hochglanzprospekte zu entwerfen.
> Windows Software konnte ich darauf auch nicht installieren!
Der Normal-User will die Software nicht installieren, er will sie
nutzen. Das rPaperPad™ gibt es drei verschiedenen Ausführungen: Mit
Linien (Word++), mit Karos (Excel++) und transparent (Powerpoint++). Bei
allen dreien muss überhaupt nichts installiert werden, man kann jeweils
sofort mit der produktiven Arbeit beginnen
> Keine Internetunterstützung
Internet? Das ist ein technisches Detail, von dem der Normal-User nichts
wissen will. Er will Mails verschicken können, die zugrunde liegenden
Kommunikationsmedien und -protokolle sind ihm völlig egal.
Dazu schreibt er einfach die Empfängeradresse auf das rPaperPad™, reißt
eine Layer desselben ab und tut diesen in einen Window-Wrapper und zwar
so, dass die Adresse durch dessen Window gelesen werden kann. Wenn
gewünscht, können natürlich auch Fotos attacht werden. Anschließend wird
noch ein kleines Icon mit einem bunten Bildchen und der Zahl 80
daraufgepastet (aber bitte nur Paste, kein Copy machen, sonst kommt die
Mail evtl. nicht an).
Jetzt muss man die ganze Unit nur noch zu der gelben Box mit dem
schwarzen Musikinstrument draggen und dort hineindroppen, und schon ist
die Mail unterwegs.
Ein Outlook-User wäre jetzt immer noch damit beschäftigt, unter den
gefühlt 300 verschiedenen, wie auf einer Müllhalde angeordneten Buttons
diejenigen zu finden, die für das Erstellen und Abschicken der Mail
zuständig sind.
Schon überzeugt?
Nein natürlich nicht!
Spätestens jetzt wird nämlich der Normal-User, der immer noch leichte
Zweifel an den Vorzügen des rPaperPad™ hat, die alles entscheidende
Frage stellen:
──────────────────────────
"Aber wo sind die Spiele?"
──────────────────────────
Ja, was glaubt ihr denn? Da das rPaperPad™ angetreten ist, die Dominanz
der Windows-PCs ein für allemal zu beenden, hatte dieses Thema bei der
Entwicklung natürlich allerhöchste Priorität. So wird gleich ein ganzer
Stapel faszinierender und leicht zu erlernender Spielen mitgeliefert,
darunter Tic-Tac-Toe, Galgenmännchen, Stadt-Land-Fluss, Montagsmaler,
Schiffe versenken und viele weitere mehr.
"Ja aber gibt es denn auch einen Flugsimulator?"
Nein, den gibt es leider nicht ...
... dafür aber etwas tausendmal Besseres:
Einzelne Layer des rPaperPad™ lassen sich nämlich auf intuitive Weise in
reale Flugzeuge umkonfigurieren, die sich real im dreidimensionalen
Raum bewegen und nicht nur in einer pixeligen, zweidimensionalen
Projektion desselben, wie man es von den entsprechenden PC-Spielen
gewohnt ist.
Ist das nicht genial? Tauscht euren Windows- und Linux-PC noch heute
gegen das neue rPaperPad™, und ihr werdet euer Leben lang daran Freude
haben und nie wieder gefrustet sein.
PS: Ich werde schon mal den Admin dieses Forums bitten, das Unterforum
"PC Hard- & Software" endgültig zu schließen, da es ab sofort keinerlei
Bedarf mehr dafür gibt.
michael_ schrieb:> 🐧 DPA 🐧 schrieb:>> Scheint also wohl alternativ auch noch kmymoney zu geben:>> https://kmymoney.org/>> Du scheinst es zu kennen.
Nein, ich hab nur schnell nachgeschaut, was sonst noch so aqbanking
verwendet.
> Ich werde nicht so recht schlau aus der engl.> Seite.> Geht da auch HBCI?
aqbanking müsste das eigentlich können, zumindest behaupten das diverse
online wikis. Damit müsste das dann auch kmymoney können, denn das setzt
da ja nur drauf auf.
Ja, da bauen mehrere drauf auf.
Und, so glaube ich, man mußte noch irgendeine Unterstützer-Soft (?)
installieren.
War mir zu doof und konnte nicht alles.
Schau dir Alf an und suche sowas in dem Niveau unter Linux.
Kostet einmalig für mehrere Konten ca. 30EUR.
Yalu X. schrieb:> 🐧 DPA 🐧 schrieb:>> Tim Schnurz schrieb:>>> wenn es nach den Suxer geht, benötigt man keien Banking Software.>>>> Es gäbe da gnucash. Ausprobiert hab ich es aber noch nie.>> Musst du auch nicht. Geh zu einer gescheiten Bank, die ein ordentliches> Web-Tool für die Kontoführung anbietet. Eine lokal installierte> Banking-Software braucht ein Privatkunde heute nicht mehr, das war vor> 20 Jahren vielleicht noch etwas anders. Banking-Software brauchen heute> nur noch Firmenkunden (bei denen ist das aber in ihrer Buchhaltungs-> oder ERP-Software integriert) und natürlich die Banken selber.
Gehts noch?
Willst du mir vorschreiben, was ich zu machen habe?
Es gibt auch für Privat nichts Besseres.
Und klar, die Banken bieten auch Soft an.
Für ca. 30 EUR. Pro Jahr!!!
Hans schrieb im Beitrag #6410346:
> Yalu X. schrieb:>> Ganz abgesehen davon: Homebanking unter Windows – egal mit welcher>> Software – wäre mir viel zu riskant, da ich kein Geld zu verbrennen>> habe.>> Solche dummen Aussagen werfen wirklich kein gutes Licht auf Dich.
Kann ich etwas dafür, dass ich ein wenig paranoid bin?
Wieso ein Risiko?
Erst mit BTX und T-Online und sicher unter OS/2.
Danach Verschlüsselung nur noch unter Win.
Keine Ahnung, ob es da es auch unter Linux gab.
Danach Kündigung, obwohl der Tarif bei T-Online für weniger Leistung
gleich blieb.
2 Jahre kostenlose Ersatzsoftware.
Danach kostenpflichtig für 30EUR pro Jahr.
Rettung kam durch Alf. Perfekt für Privatkunden!
Alles andere, egal ob Win oder Linux, ist unbrauchbar.
michael_ schrieb:> Die externen Grafiken sind GF6200 und eine Radeon R7 250.> Sind nicht gar zu jung, aber auch nicht gar zu alt.
Bezüglich der Radeon kann ich vielleicht ETWAS Licht
in's Dunkel bringen.
> Da sollte doch im Gegensatz von vor Jahren was zu machen> sein.> Aber denkste!
Doch, sollte möglich sein.
> Für die Radeon bei AMD einen Ubuntu-Treiber gefunden.> MINT(Ubuntu) zeigte keine Reaktion, weder über den> Paketmanager bzw. über den Install-Script.> Ubuntu werde ich noch mal versuchen.> In der Treiberunterstützung kommt nur der Hinweis,> alles ist aktuell und weitere Treiber sind nicht> nötig.
Ja... das ist bissl kompliziert. Siehe unten.
> Man kommt ja auch an die Hardware/Treiber schlecht ran.
Eigentlich nicht -- die stehen einfach unter /lib/modules/*,
die Konfiguration dazu unter /etc/modules.
Das ist aber im Prinzip egal, weil der Kernel in der Regel
alles automatisch läd, was er braucht. Vertrau mir [tm].
Fummel nicht daran herum!
> Warum wird bei den Linux-Distributionen nich vornweg> gesagt, welche Hardware man braucht.
Wieso "braucht" -- Linux läuft ja, es nutzt nur Deine
Hardware schlecht aus.
> Und dann aber die Treiber konkret bereitstellt. Damit> man die nicht selbst irgendwo aus dubiosen Quellen> zusammensuchen muß.
Hier kommt die erste Schwierigkeit: Es gibt ZWEI Treiber
für Radeon-Karten, zum einen den "Catalyst"-Treiber von
AMD, der "non-free" ist, sowie einen freien Treiber.
Der AMD-Catalyst-Treiber unterstützt mehr Karten, muss
aber separat heruntergeladen und installiert werden.
Der freie Treiber ist schon da, kann aber u.U. weniger.
> Und es ist eine Mär, dass Linux auf alter Hardware> besser läuft als Win.
Es ist aber KEINE Mär, dass Linux SEHR genügsam ist.
> Es gibt kein aktuelles Linux mit 32 Bit mehr.!
Doch, selbstverständlich.
Allerdings ist trotzdem mindestens ein Pentium
notwendig; echte 386 und 486 funktionieren nicht mehr.
> Mein KNOPPIX 7.6 (Debian?) lässt mich auch im Stich.> Bietet auch nur wahnsinnige 1280x1024 an.
Ja... wieder zurück zum Thema.
Das erste Problem ist also die Frage, ob der freie
Radeon-Treiber Deine Karte überhaupt unterstützt, oder
ob der proprietäre AMD-Treiber erforderlich ist.
Das zweite Problem: Die Radeon-Treiber setzen unter
Linux das sogenannte "kernel mode setting" voraus,
und das ist eine der ganz wenigen Optionen, die m.W.
NUR beim Systemstart gesetzt werden können -- NICHT
nachträglich!
Bei mir war das der Showstopper.
Probleme mit den VESA-Modi hatte ich auch; da kann ich
mich aber nicht mehr an die Einzelheiten erinnern.
Hans schrieb im Beitrag #6410346:
> Yalu X. schrieb:>> Ganz abgesehen davon: Homebanking unter Windows – egal>> mit welcher Software – wäre mir viel zu riskant, da ich>> kein Geld zu verbrennen habe.>> Solche dummen Aussagen werfen wirklich kein gutes Licht> auf Dich.
Dummheit liegt im Auge des Betrachters.
Hallo,
Yalu X. schrieb:> Geh zu einer gescheiten Bank, die ein ordentliches> Web-Tool für die Kontoführung anbietet.> ... Homebanking unter Windows – egal mit welcher Software –> wäre mir viel zu riskant, da ich kein Geld zu verbrennen> habe.
Wie passt es zusammen für "HomeBanking" ein Web-Tool zu empfehlen und
Windows als zu riskant abzulehnen?
Meiner Meinung nach passt da ein abgewandelter Spruch von Karl
Lagerfeld: "Wer HomeBanking mit einem Browser-basierten WebTool
durchführt, hat die Kontrolle über sein (Konto) Leben verloren."
rhf
Hallo,
Yalu X. schrieb:> Sag doch nicht sowas!>> Das rPaperPad™ ist nämlich genau das Device, nach dem die Normal-User,> um die es hier geht, schon immer gesucht haben.> ...
Klasse!!! :-))))
rhf
Nop schrieb:> Udo schrieb im Beitrag #6409414:>> Nein. Das Beste ist, unter Windows heisst es ganz intuitiv Auto-Start>> Ordner.
Wird das darin Befindliche nicht nur beim Startup ausgeführt? Das würde
bei mir nicht funktionieren, die meisten meiner Maschinen laufen
monatelang 24/7 durch.
> Unter Mint Cinnamon gibt's dafür im Menü den Punkt "Startup> Applications". Da kann man sogar einstellen, daß eine Anwendung mit> Zeitverzögerung autogestartet werden soll, und mit wieviel. Man muß eine> Anwendung auch nicht gleich aus der Gruppe löschen, um sie zu> deaktivieren, sondern man kann sie auch auf disabled stellen.>> Die Updates muß man auch nicht per cron-job automatisieren, sondern kann> auch einfach im Update-Manager einstellen, daß Updates automatisch> eingespielt werden sollen.
Das stimmt natürlich, aber cron-apt hat für Leute Daniel und mich ein
paar nette Vorzüge:
1.) Einfach Paket installieren und läuft.
2.) Man bekommt die Zusammenfassungen per E-Mail.
3.) Das läuft überall: Laptop, Desktop, Server, RasPis...
Robert schrieb im Beitrag #6410318:
> Na toll. Atmel-Studio geht also nicht (wie vieles andere). Die Linux> Kommandozeilen-Tools kannst Du steckenlassen-
Wenn Du nicht imstande bist, die Antworten hier zu lesen kann ich Dir
leider nicht helfen. Und nein, Eclipse, CodeBlocks und diverse sind
keine Kommadozeilentools.
michael_ schrieb:> Übrigens, bei ganz alten Linux-Fenstermanager konnte man das problemlos> Umstellen.
Kann man auch bei neuen.
herbert schrieb:> Ich bin kein Masochist..
Nicht? Das kann ich gar nicht glauben.
> Zeit ist wertvoll,es gibt andere schöne> Dinge zu tun.
Anstatt Dein Brennproblemchen zu lösen oder um Hilfe zu bitten,
schreibst Du lieber mittlerweile 49 (in Worten: neunundvierzig) Beiträge
in diesem Thread, in denen Du allerdings leider nur immer wieder zeigst,
wie irrational Du bist.
Auf der einen Seite willst Du Linux Mint benutzen. Warum? Genau: weil es
eben kein Windows ist. Auf der anderen Seite erwartest Du aber, daß
alles gefälligst genau so zu funktionieren habe, wie Du es unter Windows
gewohnt bist. Sorry, aber so kann das niemals etwas werden.
Du möchtest gerne Linux benutzen, aber Du hast keine Ahnung davon.
Grundsätzlich ist das natürlich überhaupt kein Problem, gerade unter
Linux kann man sich diese Dinge ziemlich schnell und einfach aneignen,
die Dokumentation ist herausragend, in jeder Detailtiefe und jederzeit
sofort verfügbar. Aber Du weigerst Dich vehement, Dir für die Nutzung
von Linux nötigen Grundzüge anzueignen. Das ist ein Problem und es wird
so niemals funktionieren.
Wenn etwas nicht funktioniert, oder nicht so funktioniert, wie Du das
unter Windows gewohnt bist, dann ist das natürlich Linux' Schuld. Und
nicht die eines Anwenders, der weder Ahnung, noch ein Interesse hat,
sich diese anzueignen.
Ich bin jetzt zu faul, um einen der etlichen Artikel im Internet
herauszusuchen, die wortwörtlich sagen, daß Linux nicht einfach nur ein
besseres Windows ist. Fakt ist, daß Linux ein eigenständiges
Betriebssystem ist, das -- genauso wie jedes andere Betriebssystem --
seine Eigen- und Besonderheiten hat.
Ein sehr wesentlicher Unterschied zwischen Linux und Windows ist zum
Beispiel, daß Linux ein echtes Multiusersystem ist und von vorneherein
so konzipiert wurde. Eine Folge dieser Eigenschaften ist, daß Linux
seine Sicherheitskonzepte nunmal anders umsetzt als Windows -- und im
Prinzip sogar viel einfacher, konsistenter, aber auch strikter. Das
gehört übrigens zu den wesentlichen Gründen, warum Linux immer noch als
wesentlich sicherer gilt und wesentlich seltener erfolgreich angegriffen
wird.
Ein Teil dieses Sicherheitskonzepts ist, daß der Zugriff von Benutzern
auf Geräte kontrolliert wird. Auf diese Weise kann Benutzern ganz genau
erlaubt oder verboten werden, die Audiohardware oder den Brenner zu
benutzen. Unter Windows ist das egal, da sitzt ja eh nur ein einzelner
Heini davor und kann anderen nicht in die Quere kommen. Unter Linux
dagegen ist das sehr, sehr wichtig.
Dein Brennerproblem ließe sich übrigens ganz einfach lösen, aber ich
habe keine Lust, Dir die Lösung zu verraten -- erstens weil Du Dich
bisher so verhalten hast, wie Du Dich verhalten hast, und zweitens weil
Du das ohnehin nur wieder als Beweis dafür herbeiphantasieren würdest,
wie unzumutbar kompliziert Linux angeblich sei.
Aber ich sage Dir, was vermutlich passiert ist: Du hast nach der
Installation einen neuen Benutzer angelegt, ihm aber nicht die für die
Benutzung des Brenners nötigen Rechte zugewiesen. Und deswegen
verweigert Linux diesem Benutzer korrekterweise den Zugriff auf den
Brenner. Tja, ein Anwenderfehler. Dein Anwenderfehler, und direkte Folge
Deiner ignoranten Anspruchs- und Verweigerungshaltung.
Solange Du die nicht ablegst, solltest Du wirklich besser bei Windows
bleiben. Wer von einem Golf auf ein Rallyeauto umsteigen will, ohne sich
mit dessen Bedienung vertraut machen oder jemanden Kompetentes um
Unterstützung bitten zu wollen, der wird das Rallyeauto keinen Meter
weit bewegen können. Das ist dann aber nicht die Schuld des Rallyeautos,
immerhin kommen Rallyefahrer damit ja prima zurecht.
Robert schrieb im Beitrag #6410372:
> Falsch. Du kannst nicht helfen weil es Linux überhaupt nicht ermöglicht> und es von meiner gewünschten Software keine Linux-Version gibt.
Und wieder hast Du die Antworten nicht gelesen. Linux ist ein anderes
System und Windows SW ist eben für Windows gedacht und nicht für Linux
oder Apple OS oder OS/2.
JEDER Umstieg ist mit gewissem Aufwand verbunden.
Robert schrieb im Beitrag #6410374:
> Egon D. schrieb:>> Es ist aber KEINE Mär, dass Linux SEHR genügsam ist.>> Na warum wohl?> Weil vielleicht jene Massen Codes fehlen die Win10 erst so bequem,> hardware-vielwissend und intuitiv machen?
Noch mal: Intuitiv ist Windows nur für Windows Nutzer. Und Windows ist
eben nicht hardware-vielwissend. Im Gegenteil. Bei Linux sind die
meisten Treiber schon im Kernel. Bei Win müssen Treiber installiert
werden.
Was stimmt, ist daß viele Hersteller nur Win Treiber für ihre Geräte
bereitstellen.
Ich vermeide diese Hersteller eben. So einfach ist das. Obwohl viele
Geräte dieser Hersteller trotzdem unter Linux laufen weil sich die
Community die Mühe gemacht hat, diesen undokumentierten Mist zu
reengineeren.
Es gibt genug Alternativen. Bei Hardware gibt es ja zum Glück noch nicht
diese MS Monopol.
Aber nochmal, damit es bei Dir auch angekommen ist: Niemand möchte Dich
davon abhalten, Win zu benutzen. Aber erzähl bitte nicht so einen
Unsinn, daß Win besser sei, nur weil Du Alternativen nicht kennst.
Rolf schrieb im Beitrag #6410378:
> Dieses maßlos überzüchtete "Sicherheitskonzept" bringt mich (unter> Raspi-Linux) regelmäßig auf die Palme.
Wenn Du keine Sicherheit willst, nimm Win.
So einfach ist das.
Linux ist nun mal als ein Mehrbenutzersystem konzipiert, das auf
Sicherheit ausgerichtet ist.
Robert schrieb im Beitrag #6409713:
> Jack V. schrieb:>> und man daher eben nicht alles mit einem UI zum Klicken erschlagen kann.>> Jenseits des GUI aber benötigt man einige Grundlagen, um nicht wie>> herbert aufzulaufen.>> Genau das ist ein untrügliches Zeichen für den Rückstand, den Linux> heutzutage noch hat.> Detaillierte Konfigurierbarkeit ist ein Zeichen für das Fehlen> (intelligenter) Funktionalität die ja gerade erst für bequeme> Bedienbarkeit sorgt.
Widerspruch. Konfigurierbarkeit ist ein Zeichen für Flexibilität, sonst
nichts. Das ist eine Eigenschaft, die Profis sehr zu schätzen wissen.
Wegen genau dieser Flexibilität hat die SCOPE-Alliance der größten
Player in der Telekommunikationsindustrie (kleine Klitschen wie
Alcatel-Lucent, Ericsson, Huawei, Motorola, NEC, Nokia Siemens Networks
und Nortel) Linux als Basis ihres "Carrier Grade Linux" gewählt. Wegen
dieser Flexibilität hat Cumulus Networks Linux als Basis ihres
Betriebssystems "Cumulus Linux" für Netzwerk-Switches gewählt und
mittlerweile so unbedeutende Industriepartner wie Dell, Hewlett Packard
Enterprise, Lenovo und Mellanox um sich scharen können. Wegen genau
dieser Flexibilität laufen die 500 schnellsten Supercomputer der Welt
allesamt unter Linux. Und ja, auch wegen dieser Flexibilität hat Google
Linux als Basis seines Android-Betriebssystems ausgewählt, laufen
etliche Embedded-Geräte wie die bekannten Fritz!Boxen von AVM unter
Linux, und laufen etwa 80% der Server weltweit unter Linux. Sogar in
Microsofts eigener Azure-Cloud laufen etwa sechzig Prozent der Systeme
unter Linux.
Aber das ist der Teil, den die Profis mögen. Er ist trotzdem kein
Problem für die Anfänger, denn die benötigen diese Flexibilität ohnehin
nicht, und dort, wo sie trotzdem vorhanden ist, setzen Entwickler und
Distributoren natürlich sinnvolle Defaultwerte. Daß einige ahnungslose
Anfänger an diesen Dingen herumspielen, und sich dann häufig in die
eigenen Füße schießen, spricht nicht dagegen: Macht hat natürlich immer
auch etwas mit Verantwortung zu tun.
Rolf schrieb im Beitrag #6410382:
> Nö. Seinen Anspruch auf einen gewissen Komfort sollte man sich schon> bewahren dürfen. Hier unterscheiden sich die Systeme, weil sie schlicht> nicht in der gleichen Liga spielen.
Korrekt. Das habe ich soeben ausgeführt.
Sicherheit und Komfort passen nicht zusammen. Nie.
Ich bevorzuge eben Sicherheit.
Du bevorzugst Komfort. Dann bleib bei Win, lasse alle Passwörter weg
(die es bei Win durchaus auch gibt) und alle sind glücklich. Aber dann
bitte nicht rumheulen wenn Du Dir einen Trojaner o.ä. einfängst.
Rolf schrieb im Beitrag #6410387:
> Du kennst Windows gar nicht.
Ich kenne Windows sehr gut. Auch Win10. Du irrst Dich! Die
Kerneltreibergeschichte hat Win10 gerade angefangen von Lin zu kopieren,
ist aber noch lange nicht auf diesen Stand.
Und falls Dir aufgefallen sein sollte, daß bei Win Geräte ohne Treiber
funktionieren, dann liegt das daran, daß die Treiber über da Internet
nachgeladen werden.
Zeno schrieb:> Wer den Markt beherrscht bestimmt nun mal wo es lang geht und> das ist nun mal nicht Linux.
Das ist Linux im Server- und Embedded-Bereich längst. Und deswegen
bestimmt es auch, wo das Hase langläuft. Schau Dir die Entwicklungen der
letzten Jahre an: Clustering macht niemand mehr unter Windows, alle
großen Plattformen von Hadoop über Kubernetes bis hin zu Apache Spark
und Storm werden unter Linux entwickelt. Microsoft versucht gerade, mit
WSL und Docker nachzuziehen, aber das haben sie komplett verschlafen.
> Wenn man will das Linux größere Marktanteile im> Desktopbereich erlangt, dann wird nichts anderes übrigbleiben als denen> die es benutzen sollen, in einem gewissen Maße entgegen zu kommen.
Das stimmt, und es ist genau das Problem. Den Benutzern entgegen zu
kommen, um mehr Benutzer anzuziehen, würde nämlich heißen, daß Linux
eingeschränkt werden müßte und somit weniger nutzbar und attraktiv für
seine heutigen Entwickler und Nutzer würde. Diese Diskrepanz erscheint
mir unauflösbar, und deswegen sage ich -- auch wenn das die Leute
ärgert, die einen höheren Marktanteil auf dem Desktop wollen -- daß die
Unbedarften, die lediglich ein besseres Windows suchen, lieber kein
Linux benutzen sollten.
Übrigens, die Gnome-Entwickler haben so etwas IIRC einmal ausprobiert
und etliche Konfigurationsoptionen entfernt, sowie später mit Gnome3
auch die Bedienkonzepte geändert und einige Möglichkeiten entfernt oder
deaktiviert. Ein sehr prominenter Kritiker dessen war ein gewisser Linus
T. aus Finnland, und seine Rants sind mir noch gut in Erinnerung...
> Eigentlich schade, denn Linux hätte das Potential auch zu einem guten> und von den Usern akzeptierten Desktopsystem zu werden. Man hat aber den> Eindruck das dies nicht gewollt ist - die Statistik spricht da eine> eindeutige Sprache.
Statistik ist keine Evidenz, nebenbei bemerkt. Aber Du hast Recht: so
etwas ist tatsächlich nicht gewollt, weil es Linux mittelfristig
zerstören würde.
Linux war nicht und ist nicht das bessere Windows, und wird es
hoffentlich auch niemals werden. Und wer mit dieser Einstellung an Linux
herangehen will, sollte besser bei Windows bleiben.
Rolf schrieb im Beitrag #6410393:
> Ist Linux dazu in gleicher Weise in der Lage?
Braucht es nicht, weil die Treiber im Kernel bereits enthalten sind.
> Ich hoffe Du machst Dich mit der Aussage Linux würde besseren> Hardware-Support bieten jetzt nicht vollends lächerlich.
Wo habe ich das behauptet?
Daß Windows besser Hardware unterstützt liegt an dem, vom jeweiligen
Herstellern bereitgestellten Treibern und nicht an Win selbst. Das war
die Aussage.
Sheeva P. schrieb:> Linux war nicht und ist nicht das bessere Windows, und wird es> hoffentlich auch niemals werden. Und wer mit dieser Einstellung an Linux> herangehen will, sollte besser bei Windows bleiben.
+1
Das kann man gar nicht oft genug wiederholen, weil das viele partout
nicht begreifen wollen.
Rolf schrieb im Beitrag #6410392:
> Der Idealfall ist doch, daß ein System vollautomatisch das macht was> beabsichtigt oder gewünscht ist. Das zu erkennen verlangt viel KnowHow> und Intelligenz.
Nö, das verlangt Glaskugellesen. Und das kann kein System.
Man kann natürlich Pseudostandards durchdrücken, die Anwender darauf
konditionieren und das dann als das ultima ratio verkaufen.
ThomasW schrieb:> stimmt, ich begreife nicht wieso die Windows-Jünger so einen Frust wegen> Linux haben. Aber kein Problem damit, dass eine amerikanische Firma ihre> Daten speichert und sichtet.
Mindestens genauso schlimm finde ich, daß ebendiese Firma die Daten
ihrer Kunden in proprietäre Formate einsperrt und nur gegen Lösegeld
wieder freigibt. Das war und ist immer Microsofts primäres
Geschäftsmodell und seine Art der "Kundenbindung": nicht durch
überlegene Produkte, sondern durch die Geiselnahme der Kundendaten.
Im Umkehrschluß erklärt dies auch verschiedene Punkte, die in dieser
Diskussion bereits genannt wurden, etwa den Konformitäts- und
Kompatibilitätsdruck. Und es erklärt, warum Microsofts Produkte heute in
keinerlei Hinsicht mehr überlegen sein müssen: denn wenn ich über meine
Formate und Protokolle die Hoheit über Deine Daten gewonnen habe, dann
habe ich Dich an den Eiern.
Ein bisschen böswillig könnte man dazu jetzt auch noch anmerken, daß so
etwas nur nötig hat, wer keine überlegenen Produkte hat und damit nicht
im freien Wettbewerb bestehen kann.
> Microsoft hat sich nur ein einziges Mal in einem fairen Wettbewerb> durchgesetzt: Visual Studio war immer die Referenz bei IDEs.
Ja, und warum? Weil Microsoft eines schon sehr früh begriffen hat: wenn
man eine maximale Verbreitung erreichen will, muß man gar nicht die
Kunden anziehen, sondern die Entwickler. Das war und ist der Grund für
viele (wie ich zu meinem Bedauern sagen muß: kluge) strategische
Entscheidungen:
- warum Entwicklungswerkzeuge bei Microsoft immer technisch ausgereift
waren
- warum es davon immer kostenlose oder kleinpreisige Versionen zum
Anfixen gab
- warum in MS' Java gefummelt wurde, um es zu Suns Java inkompatibel zu
machen
- warum MS als Konkurrenz .NjET gebaut hat, als das gerichtlich verboten
wurde
und aus meiner persönlichen, unbewiesenen Vermutung:
- warum es die SFU gab
- warum es heute das WSL gibt
- warum MS heute Docker unterstützt
Man kann über William H. "Bill" Gates III. sagen, was man will, aber er
war und ist ein kluges Kerlchen, der schnell verstanden hatte, wo der
Hase entlang läuft. Aber als Kunde würde mich das nicht sehr glücklich
machen... und ich ganz persönlich halte es immer noch für ein
unverantwortliches operatives Risiko für Unternehmen, ihre Daten seinen
proprietären Formaten und Protokollen anzuvertrauen. Von dieser Ansicht
werde ich auch erst dann abrücken, wenn Microsoft tatsächlich einmal
damit beginnen sollte, freie, offene und standardisierte Dateiformate zu
unterstützen.
Framulestigo schrieb:> Interessanterweise sind es die schwachbrüstigen Rechner, die die Mängel> von Windows zeigen. Versuch mal, die Windows-Version für den Raspi ans> rennen (nicht kriechen) zu kriegen. MS hat's einfach zu groß gedacht und> ist niemals von dieser Desktop-Denke runtergekommen.
Das war anfangs übrigens auch im Netbook-Markt so. Kann sich noch jemand
an Asus' Eee PC erinnern? Das war ein winziges Gerät und lief unter
Linux... und als Microsoft plötzlich realisiert hat, daß da ein neuer
Markt entsteht, haben sie ausnahmsweise einmal schnell reagiert. Aber
leider genau so, wie man das von Microsoft erwarten konnte: Microsoft
entwickelte plötzlich ein abgespecktes Windows für kleine, mobile
Rechner, erstellte eine dazu minimale Hardwarespezifikation, mit der
dieses System lauffähig war, und gleichzeitig wurden Asus und die
anderen OEMs, die auf den Zug mit den Netbooks aufgesprungen waren oder
es wollten, massivst unter Druck gesetzt, MS' Specs zu erfüllen und ihre
Netbooks nur noch mit Windows auszuliefern.
Ich fand das wirklich schade, ich habe meinen kleinen Eee PC wirklich
geliebt. Im Meetings war der unschlagbar, ein richtiger kleiner Rechner,
aber trotzdem klein genug, um die anderen Leute im Meeting noch zu sehen
und nicht als Störfaktor und Kommunikationskiller gesehen zu werden...
Die nächste Generation kam dann mit Windows und war mehr als doppelt so
groß, viermal so schwer, halb so schnell, und für mich leider vollkommen
unbrauchbar. :-(
Sheeva P. schrieb:> ich ganz persönlich halte es immer noch für ein> unverantwortliches operatives Risiko für Unternehmen, ihre Daten seinen> proprietären Formaten und Protokollen anzuvertrauen.
Was ich noch viel krasser finde, daß sie auch in China fast
ausschließlich mit Win arbeiten. Und das bei den bekannten
Hintertürchen.
Das muß man nicht verstehen. Aber das Geschäftsmodell von MS
funktioniert. Das muß man neidlos anerkennen.
Mit Apple ist es für mich ähnlich. Nie würde ich mir Apple kaufen, weil
a) zu teuer
b) man sich der Fa. und ihren eigenem Universum gnadenlos ausliefert.
Nichtsdestrotz freue ich mich über mein Anteil von Apple in meinem Depot
das bis jetzt nur eine Richtung kennt. User sein ist halt was anderes
als Geschäftanteile halten. ;-)
herbert schrieb:> Nop schrieb:>>> Und wenn herbert das mit seinem Windows hinbekommt, ohne nachschauen zu>>> müssen, dann, weil er damit Erfahrung hat.>>>> Nein, sondern weil es schon vorinstalliert war und somit jemand anderes>> mit mehr Erfahrung diesen Schritt übernommen hat.>> Quatsch ! Ich baue meine Rechner selber auf und installiere alles> selber.> Ich beseitige auch Sachen die mir nicht gefallen zb. die Gründe für> ellenlange Einträge (Warnungen) im Systemprotokoll ua. bis sie nicht> mehr kommen. Das geht ohne Hintergrundwissen auch nicht so einfach.
Oh, interessant. Ich dachte, für Windows müßte man nichts lernen? Das
könne jeder? Das sei so einfach?
Du bist wirklich ein lustiger Mensch. Einerseits willst Du Linux. Du
willst Dich aber nicht darüber informieren, damit auseinandersetzen und
Dir auch keine Hilfe suchen -- und wenn Du dann doch einmal Hilfe
suchst, verweigerst Du die Kooperation mit denen, die Dir helfen wollen.
Stattdessen schimpfst Du auf Linux, weil es nicht genau so ist wie das
Windows, mit dem Du seit Version 3.11 -- also: seit mindestens
fünfundzwanzig (in Zahlen: 25 Jahren) -- nahezu täglich Erfahrungen
gesammelt hast.
Linux ist also doof, weil es anders ist. Weil die Lösungen, Workarounds
und Tricks, auf die Du in einem Vierteljahrhundert mit Windows
konditioniert worden bist -- und Dich selbst konditioniert hast -- nicht
mehr wie gewohnt funktionieren.
Unter Windows hast Du Dich jetzt also ein Vierteljahrhundert
eingearbeitet und bist tatsächlich sogar gewillt und imstande, es so zu
konfigurieren, daß es so läuft wie Du es möchtest. Da investierst Du
Zeit und womöglich sogar Geld (zum Beispiel für professionellen Support
oder seriöse Fachliteratur).
Unter Linux ist das für Dich aber alles völlig unzumutbar. Das hat
gefälligst so zu funktionieren, wie Du es gewohnt bist! Alleine diese
ganzen Distributionen, und die verschiedenen Desktops, schrecklich, wie
sollst Du Dich denn da entscheiden? Warum hat das ein anderes
Berechtigungssystem? Das braucht doch kein Mensch, Du bist mit den
Berechtigungen unter Windows schließlich immer gut zurecht gekommen!
Und nach einem Vierteljahrhundert an Nutzererfahrung mit Windows bist Du
natürlich ein echter Experte. Für PCs. Für Server natürlich auch. Für
Desktops sowieso, wer wollte das anzweifeln? Du weißt ja wohl, wie der
Hase läuft! Und wenn jemand etwas anders macht, als Du es gewohnt bist?
Dann muß er ein Idiot sein! Was sonst?
Ich weiß, Du informierst Dich nicht gerne. Dir als Experten für alles,
dies und das ist das ja nicht zuzumuten, Du weißt ja schon alles. Aber
ich möchte Dir trotzdem gerne einen erhellenden Artikel ans Herz legen:
[1].
[1]
https://www.felix-schwarz.name/files/opensource/articles/Linux_ist_nicht_Windows/
Zeno schrieb:> Zwingt Dich jemand das zu benutzen? Nein! Nimm einfach etwas anderes und> gut ist.
Immer diese Arbeitslosen die noch nie gearbeitet habe und keine
Vorstellung davon haben das zum arbeiten Sachen vom Arbeitgeber gestellt
bekommt die man für die Arbeit braucht.
Rolf schrieb im Beitrag #6410378:
> Sheeva P. schrieb:>> die für die>> Benutzung des Brenners nötigen Rechte zugewiesen. Und deswegen>> verweigert Linux>> Dieses maßlos überzüchtete "Sicherheitskonzept" bringt mich (unter> Raspi-Linux) regelmäßig auf die Palme.
Dieses Sicherheitskonzept ist tatsächlich sogar sehr einfach -- im
Prinzip stammt es aus den sechziger Jahren des vorherigen Jahrhunderts
-- und wird in dieser oder sehr ähnlicher Form von allen UNIXoiden
geteilt. Allen.
> Ob es dieses rigide und oft intransparente Verhalten für den konkreten> Nutzer in seiner konkreten Situation überhaupt braucht danach fragt> keiner.
Das Verhalten ist in keiner Weise intransparent, im Gegenteil: es ist
extrem einfach und verständlich, das versteht jedes Kind.
Aber ja, es ist rigide, und es wird hart durchgesetzt. Und das ist auch
gut so.
> Das wird jedem Anwender unabschaltbar aufoktruiert- Bevormundung> par excellence.
Richtig, das wird jedem Anwender aufoktroyiert. Erzwungen. Durchgesetzt.
Nur so funktioniert Sicherheit: ohne Aus- und Umwege für Angreifer,
Faule und Dumme.
Robert schrieb im Beitrag #6410318:
> Na toll. Atmel-Studio geht also nicht (wie vieles andere). Die Linux> Kommandozeilen-Tools kannst Du steckenlassen- für mich ist sowas> minderwertig. Ich lass mich doch durch Linux im Bedienkomfort nicht> downgraden...
Als ich das letzte mal was mit µc unter Windows machen wollte kam beim
linken "Argument list too long". Ich hab diesen Frickelkram gleich
wieder entsorgt.
Und die letzte Installation von Atmel-Studio hat mehrere Stunden
gedauert weil ständig Sachen nachgezogen wurden die auch noch Reboots
brauchten.
Yalu X. schrieb:> ), welcher> Privatkunde braucht EBICS? Du hängst dich an diesem EBICS genauso auf> wie "ACDC" an seinem VCDS, das ebenfalls weniger als 0
Du solltest esst mal vernünftig lesen was ich schreibe als gleich
loszupoltern und genau das zeigt wieso die Diskussion nach 8 Seiten
völlig sinnlos ist
Das hatte ich erwähnt wieso und warum es wer braucht und wieso sich
Sucks nicht durchsetzt solange immer schlaue dabei sind , die meinen das
es niemand braucht..
Andreas B. schrieb:> Wo habe ich das behauptet?> Daß Windows besser Hardware unterstützt liegt an dem, vom jeweiligen> Herstellern bereitgestellten Treibern und nicht an Win selbst. Das war> die Aussage.
Wobei die Qualität von Herstellertreibern gerne total grottig ist.
Rolf schrieb im Beitrag #6410392:
> Sheeva P. schrieb:>> Konfigurierbarkeit ist ein Zeichen für Flexibilität, sonst nichts.>> Der Idealfall ist doch, daß ein System vollautomatisch das macht was> beabsichtigt oder gewünscht ist. Das zu erkennen verlangt viel KnowHow> und Intelligenz.
Ein deklaratives Modell für Desktops? Lustig.
> Auf diesem Weg ist zwar noch kein System angekommen
Natürlich, zum Beispiel Kubernetes.
> und> es kann sich auch immer nur drum handeln diesem idealen Ziel näher zu> kommen, aber Win10 liegt hier gegenwärtig Meilen vor jedem Linux.
Tatsächlich liegt es Lichtjahre zurück.
> Manueller Konfigurationsaufwand ist nichts anderes als "billiger" Ersatz> für diese Programmintelligenz.
Nö.
@sheevaplug
Ich stimme mit Dir völlig überein!
Bei uns im Konzern hat man vor ca. 30 Jahren erfolgreich das Know-how
der Mitarbeiter gestohlen.
Teamarbeit wurde es genannt. Und die MA gesalbt. Erkannt habe ich es
damals schon. Daher hat es bei mir nicht geklappt. Mein Wissen mir
selber beigebracht durch praktische Erfahrungen oder... ist Meins und
bleibt auch meins!
michael_ schrieb:> Und es ist eine Mär, dass Linux auf alter Hardware besser läuft als Win.
Das musste ich ja vor einiger Zeit auch feststellen, als ich mich mit
einem Mobility X1600 in einem gar nicht so alten Notebook rumgeschlagen
habe. Wohlgemerkt lief das Notebook ja prima mit XP und auch der Ubuntu
Installer lief im Compatibility Modus durch, aber dann gabs nur noch
schwarze Bildschirme.
Es stellte sich heraus, das ein AMD Mitarbeiter den Treiber vermurkst
hatte und ein paar Leute das herausgefunden hatten (Respekt!). Ein Fix
lässt aber durch die Bugfix-Einsickerung-Politik im Entwicklungsteam auf
sich warten. Ehe die Jungs sich einigen, dauerts.
Leider sind mir die Distributionen auch im Rausschmeissen alter Treiber
etwas zu schnell. So kann ich 10 Jahre alte Notebooks mit Linux meist
auch nicht mehr betreiben. Schade, das war mal ein grosses Plus.
Mich hatte auch die Politik mit der sich ändernden Syntax der Treiber
geärgert. Plötzlich hiessen die Dinger *.ko, mussten völlig anderes
kompiliert werden, so das mir schnell die Lust verging, meinen kleinen
uCSimm auf Kernel >2.x umzubauen. Und der Kernel wurde so gross, das ich
ihn nicht mehr in den Speicher gekriegt habe.
Das Problem in der Linux Community ist sicher u.a., das es niemanden
gibt, der mal ein Machtwort spricht, der würde sicher gleich als
Diktator gebrandmarkt und Flamewars ausgesetzt werden. So gibts einen
Wildwuchs von Distris und keinerlei Kompatibilitätshinweisen und der
gemeine User ist verunsichert.
Hallo
weder Win xx noch ein Linux Derivat sind schlecht bzw. dumm und
unverschämt mit manchmal autistischen Zügen (weil es sind ja keine
Menschen) sondern einige, leider besonders laute Anwender die man
versammelt auf einen Haufen in bestimmten Foren trifft.
Wenn diese Zeitgenossen auch nur 1/10 ihres Einsatzes für "ihr"
Betriebssystem und die (ihre?) Philosophien dahinter in vernünftigen
-freundlichen-(!) ach was freundlich -einfach nur normalen und
zivilisierten Umgang legen würden, könnte die Diskussion hier wirklich
was bringen.
Einige haben das ja verstanden - aber die ziehen sich so langsam aber
sicher zurück weil sie mit den Reaktionären Mobbern beider Fraktionen
nichts zu tun haben wollen.
Meine Güte: Ist das hier eine µC, E-Technik und Computerforum oder der
Tummelplatz pubertierender semimännlicher Jugendlicher aus den sozialen
Brennpunkt einer Großstadt?
Hennes
Robert schrieb im Beitrag #6410374:
> Na warum wohl?> Weil vielleicht jene Massen Codes fehlen die Win10 erst so bequem,> hardware-vielwissend und intuitiv machen?
Es nimmt sich nicht viel.
W10 knapp 4GB und Ubuntu über 2GB zur Installation.
Apple ist Dreck schrieb:> Andreas B. schrieb:>> Wo habe ich das behauptet?>> Daß Windows besser Hardware unterstützt liegt an dem, vom jeweiligen>> Herstellern bereitgestellten Treibern und nicht an Win selbst. Das war>> die Aussage.>> Wobei die Qualität von Herstellertreibern gerne total grottig ist.
MS verlangt von den Herstellern generische Treiber . Hauptsache, es
funktioniert erst mal. Und das zuverlässig.
Zusätzlich kann der Hersteller noch weitere Soft bereitstellen.
Nop schrieb:> Linux wird immer besser, Windows> schlechter. Bei Microsofts derzeitigem Kurs halte ich es aber für> unwahrscheinlich, daß die mich nochmals überzeugen können.
Als bei Windows 8 das Kachelmenü kam, dachte ich mir "Das war ein Griff
ins Klo, sie werden es verbesssern". Und sie haben es verbessert. Dann
kam Windows 10 mit der unerträglichen Update-Politik.
Wieder dachte ich mir "Noch ein Griff ins Klo, sie werden es
verbessern". Haben sie aber nicht. Dieses mal kann die fehlende
Konfigurierbarkeit in Kombination mit dem Update und Reboot Zwang nur
Absicht sein. Dazu liest man fortwährend über sehr ärgerliche Fehler in
den Updates. Das sind nur seltene Sonderfälle? Keineswegs!
Ich selbst war auch schon zweimal betroffen, was für mich ganz besonders
ärgerlich ist, da ich Windows nur sehr selten nutze. Jedes zweite mal,
wenn ich Windows "mal eben kurz" benutzen will, dauert es über eine
Stunde. Manchmal sogar einen halben Tag. Ich könnte Kotzen!
Eigentlich müsste ich meinem Windows das Internet weg nehmen, doch dann
brauche ich einen zweiten Computer, um Anleitungen im Internet zu lesen.
Das wird wir dann aber doch zu teuer. Deswegen lautet meine
Entscheidung: Ich trenne mich von AVR, dann brauche ich kein Windows
mehr.
Leider fällt der Wechsel auf andere (besser passende) Betriebssysteme
nicht jedem so leicht.
Was die Treiber angeht: Drucker und Grafikkarten sind die Schwachpuntke
bei Linux, weil diese Geräte Treiber vom Hersteller brauchen. Diese
Treiber fehlen aber oft oder sind schlecht gemacht.
Bei Druckern sehe ich es mittlerweile so, dass ich dann einfach einen
anderen Kaufe. In der Preisklasse unter 200€ sind die Verbrauchskosten
ohnehin die höheren. Und in der höheren Preisklasse hat man nur selten
Treiberprobleme, da sie irgendein Postscript Format unterstützen.
Bei Grafikkarten kommt mir das große Kotzen. Ich finde es unfassbar,
dass der Nvidia Treiber sich immer noch wie ein Krebsgeschwür ins System
einfügt. Man bekommt schnelle3D Grafik, dafür gehen aber viele andere
Sachen kaputt (Stromaufnahme, automatische Umschaltung zwischen
Chipsätzen, Standby-Modus, Wayland, etc...). Da unter Linux ohnehin nur
wenige Spiele laufen, verzichte ich auf den Treiber. Dann habe ich halt
keine volle 3D Power. Zum spielen steht im Wohnzimmer eine Playstation.
Ich hatte zwischendurch auch mal ein Gaming Laptop mit Radeon Chipsatz,
der war auch nicht besser.
Abgesehen von Drucker und Grafikkarten, bin ich mit Linux sehr
zufrieden. Ich habe für alle Aufgaben entsprechende Programme gefunden,
die mir gefallen. Bis auf eins sind sie sogar alle kostenlos.
Ich erlebe Linux als zuverlässigeres System. Wenn ich den Rechner heute
aus mache, habe ich keine Bedenken, ob er morgen wieder ohne Probleme
starten wird. Ich benutze Linux als Zweitsystem seit 1996, als fast von
Anfang an. Inzwischen ist es mein Haupt-System geworden, sowohl zu hause
als auch am Arbeitsplatz auf dem Tisch und im Rechenzentrum. Ich hatte
in der ganzen Zeit noch nie ernsthafte Probleme mit Upgrades - ganz im
Gegensatz zu Windows. Diese Zuverlässigkeit ist das, was ich an Linux am
meisten schätze. Dafür bin ich bereit, bei einigen anderen Punkten (z.B
3D Grafik) Abstriche hin zu nehmen.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Wenn ich den Rechner heute> aus mache, habe ich keine Bedenken, ob er morgen wieder ohne Probleme> starten wird.
Ich schon.
Sei es aufgrund eines tiefgreifenden Updates oder weil grub rumzickt.
Ich will daraus keinen Trend postulieren, aber dass ich* schon mehrmals
nicht mal eben was am PC machen konnte weil mir das OS einen Strich
durch die Rechnung gemacht hat ist eine Tatsache.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Inzwischen ist es mein Haupt-System geworden, ...
Meins auch, seit ca. 15 Jahren.
Und solang ich vom OS so wenig wie nur geht mitkrieg bin ich damit sehr
zufrieden.
Leider ist das nicht immer so.
*jaja, ich hab mein System verbastelt, hab keine Ahnung, bin selber
schuld, rtfm usw. geschenkt.
michael_ schrieb:> MS verlangt von den Herstellern generische Treiber . Hauptsache, es> funktioniert erst mal. Und das zuverlässig.
Oder die Firma kauft sich vom Betriebssystemhersteller Unterstützung
ein. Im Kleingedruckten steht dann so etwas, dass Details der Hersteller
zu der Hardware nicht ohne Zustimmung herausgeben darf. Dann müssen die
Linuxianer erst einmal mühsam herausfinden, wie die Funktionen zum
Beispiel der Grafikkarte im Grafikkarten-Bios angesprochen werden. Das
bindet genügend Kräfte um die Probleme des Anwenders, die hier schon
alle genannt wurden mal schnell deutlich besser zu lösen.
Hier noch eine kleine Geschichte zum Thema Treiber unter Windows und
Linux für ältere Peripheriegeräte:
Vor vielen Jahren, als Windows 3.1 noch aktuell war, habe ich einen
ursprünglich sündhaft teuren Bildschirm mitsamt Grafikkarte vor dem
Wegschmiss gerettet. Diese Kombination wurde noch zu MS-DOS-Zeiten mit
einem DTP-System genutzt und stellte zu dieser Zeit die Speerspitze in
der Bildschirmtechnik für PCs dar.
Zur Technik des Gespanns:
- Bildschirmdiagonale: 20" oder 21". Typische PC-Monitore hatten zu
MS-DOS-Zeiten nur 12".
- Auflösung: ca. 1600 × 1200 (genau weiß ich es nicht mehr). Die sonst
zu dieser Zeit üblichen VGA-Bildschirme hatten nur 640 × 480.
- Er war zwar nur monochrom, dafür aber gestochen scharf. Jeder spätere
Nutzer eines Atari ST kennt sicher noch die Vorzüge eines guten
Monochrombildschirms, vor allem für die Textverarbeitung.
- 16-Bit-ISA-Karte in volle Länge mit aufgesetzter Huckepackplatine in
der gleiche Größe, über 100 DIL-ICs mit abgeschliffenem Typaufdruck
plus 16 RAM-ICs.
- Die Grafikkarte hatte eine proprietäre, speziell auf diesen Bildschirm
zugeschnittene Schnittstelle und war damit inkompatibel zu EGA, VGA
und was es sonst noch so alles gab.
- Es gab mehrere Treiber, jeweils wie damals üblich dediziert für eine
spezielle PC-Software (CAD, DTP etc.). Grafiktreiber auf OS-Ebene gab
es unter MS-DOS noch nicht.
Die Leistungsdaten bzgl. Größe, Auflösung und Bildschärfe waren für
damalige PC-Verhältnisse absolut beeindruckend und wurden sonst nur von
extrem teuren Workstations erreicht. Man hat den Teilen aber sofort
angesehen, dass sie nur in sehr geringen Stückzahlen hergestellt wurden,
also absolute Exoten waren.
Mit dem Einzug von Windows wollte die DOS-basierte DTP-Software keiner
mehr nutzen, womit der Bildschirm und die Grafikkarte de facto Schrott
waren.
Ich hoffte nun, mit etwas Gefrickel die Grafikkarte auf meinem Privat-PC
zum Laufen zu bringen. Ich bootete also Windows 3.1 (ja, damals war ich
noch ein Windows-Fanboy, weil Linux noch arg in den Kinderschuhen
steckte) und suchte nach einem passenden Treiber, leider ohne Erfolg. Es
gab auch längst keinen Hersteller-Support mehr.
Schon wollte ich die Teile zurück auf ihren Weg zum Schrott schicken, da
dachte ich, vorher kann ich ja noch einen Versuch mit Linux wagen. Und
tatsächlich – ich traute meinen Augen kaum – fand ich einen Open Source
XFree86-Server für die Karte. Modulare Treiber wie heute gab es damals
für XFree86 noch nicht, es war also immer einen kompletten Server für
die jeweilige Grafikkartenfamilie erforderlich.
Irgendwie fanden da offensichtlich durch einen glücklichen Zufall ein
(damals noch) exotisches OS und eine noch exotischere Grafikkarte den
Weg zueinander :)
Ich habe also den Server in guter alter Linux-Manier aus den Sourcen
gebaut und installiert und siehe da: Es erschien tatsächlich ein Bild
auf dem Monitor. Mann, war das ein Erfolgserlebnis :)
Es kam aber noch besser:
Ich stöpselte zusätzlich meinen 14"-Farbbildschirm an die gewöhnliche
Grafikkarte im PC an, und auch dieser zeigte ein Bild (natürlich in
Farbe). Der XFree86-Server für die Supergrafikkarte unterstützte also
sogar zwei Grafikkarten gleichzeitig. Eigentlich hätte ich erwartet,
dass dafür zumindest ein zweiter X-Server erforderlich ist.
Ich hatte nun also nicht nur einen Superbildschirm, der problemlos zwei
A4-Seiten nebeneinander darstellen konnte, sondern war auch einer von
vielleicht 0,01% aller PC-User, die an einem PC in den Genuss von zwei
parallel betriebenen Bildschirmen kamen.
Und das hatte ich nur Linux zu verdanken :)
Unter Windows habe ich die Grafikkarte trotz ein paar weiterer Versuche
nicht zum Laufen bekommen, und der Luxus von zwei Bildschirmen war m.W.
erst ab Windows 98, also etliche Jahre später möglich.
Auch in der Folgezeit hatte ich immer wieder einmal einen tollen
Bildschirm vor dem Schrott gerettet. Das waren dann große Farbmonitore
von ausgemusterten Workstations, von denen die meisten PC-User nur
geträumt haben.
Um sie überhaupt an eine PC-Grafikkarte anschließen zu können, musste
erst etwas Hardware gefrickelt werden, da sie die Sync-Signale auf der
Grün-Leitung erwarteten, die PC-Grafikkarten die Sync-Signale aber auf
separaten Leitungen ausgaben.
Da es sich um Festfrequenzbildschirme mit einem auf PCs unüblichem
Bildsignal-Timing handelte, waren sie – zumindest mit den meisten
Grafikkarten – unter Windows unbrauchbar.
Aber unter Linux bzw. XFree86 war das überhaupt kein Problem, da man
hier das Timing feingranular über die berühmt-berüchtigten Modelines
einstellen kann. Das habe ich dann auch getan und war fortan unter den
Kumpels immer derjenige mit dem fettesten und höchstauflösenden
Bildschirm, und das, ohne Geld dafür auszugeben :)
Alsbald habe ich festgestellt, dass einige wenige Grafikartenhersteller
(ich glaube, es waren Elsa und Spea) auch in ihren Windows-Treibern die
Einstellung der Timing-Parameter erlauben. Damit waren die Bildschirme
auch unter Windows nutzbar.
Leider haben diese Firmen nicht mehr lange überlebt, was für mich vor
die Entscheidung stellte, beim nächsten PC-Kauf entweder einen
Bildschirm speziell für Windows mitzukaufen oder mich von Windows zu
verabschieden. Da Windows im Lauf der Zeit für mich sowieso immer
unattraktiver wurde und Linux parallel große Fortschritte in die
richtige Richtung gemacht hat, habe ich mich schließlich gegen Windows
entschieden und damit nebenbei ein wenig dem Wachsen der Müllberge
entgegengewirkt.
Bei meinem Brotgeber wird das Geld mit 99,9% mit MS gemacht - ab
Mittelstand aufwärts. AZURE ist die Zielrichtung.
Der Desktop ist zweitrangig, Linux spielt mit einem Drittel mehr Raum
ein als der Apfel. Wie gesagt, der Desktop ist mehr oder weniger
zweitrangig....
Und wer Linux nicht mag, ja mein - dann lass es links liegen.
Jedenfalls läuft Linux seit mehr als 20 Jahren auf meinen Desktops,
neben FreeBSD und Win10.
Jedenfalls schätze ich die Freiheit die damit einhergeht, nicht die
(scheinbare) Kostenlosigkeit.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Jedes zweite mal,> wenn ich Windows "mal eben kurz" benutzen will, dauert es über eine> Stunde. Manchmal sogar einen halben Tag.
Win10 ist zum Beispiel vollkommen unbrauchbar, wenn man an einen mobilen
Homespot als Zugang verwendet mit 10-50GB High-Speed Traffik. Ein
Rechner war 3 Monate nicht am Netz zog letzten Monat 20GB mit dem Update
über das mobile Internet.
michael_ schrieb:> Außer den zwei Namen, was gibt es denn sonst noch im Brot und Butter> Bereich? Ja, Intel.> Aber die sollten doch wenigstens laufen. Vor allem die integrierte
Tun sie auch. Ohne wenn und aber.
Tim Schnurz schrieb:> LOL!!> Also wenn du es wünschenswert findest das man einen Kurs besuchen muss> um mit seinem PC arbeiten zu können, bist du bei Linux ja perfekt> aufgehoben.
Da gibt es gar nichts zu lachen!
Warum wohl ist Bildungsministerium parteiübergreifend ebenfalls dieser
Meinung? Warum wird der Umgang mit Computern tatsächlich ab der
Sekundarstufe unterrichtet (bald vielleicht noch eher)?
Robert schrieb im Beitrag #6410318:
> Na toll. Atmel-Studio geht also nicht
Geht tatsächlich nicht. Allerdings ist das Programm längst angezählt. Es
wird gerade durch MPLAB X ersetzt, welche auch für Linux und Max OS zur
Verfügung steht.
Wie dem auch sei, das Atmel Studio ist bei mir der einzige Grund, zu
hause noch Windows zu verwenden. Aber auch nur zum debuggen, wenn es mal
sein muss.
Bei den Entwicklungsumgebungen für ARM Controller ist es sogar
umgekehrt, die kommen aus der Linux Welt und wurden nach Windows
portiert.
Tim Schnurz schrieb:> LOL!! Also wenn du es wünschenswert findest das man einen Kurs besuchen> muss um mit seinem PC arbeiten zu können, bist du bei Linux ja perfekt> aufgehoben.
Wenn der Kurs nicht hauptsächlich den Weg zum Netzschalter zeigt,
sondern den Umgang mit Informationen lehrt, ist das sehr sinnvoll. Jene,
die man aufnimmt, und jene, die man von sich ausstreut.
Robert schrieb im Beitrag #6410372:
> Der Umstieg auf Linux bedeutet, man kommt vom Hundertsten zum> Tausendsten- der Rattenschwanz an zu lösenden Folgeproblemen ist schier> endlos.
Du übertreibst maßlos.
Robert schrieb im Beitrag #6410372:
> Der Umstieg auf Linux bedeutet, man kommt vom Hundertsten zum> Tausendsten- der Rattenschwanz an zu lösenden Folgeproblemen ist schier> endlos.
Ich hatte nur eines: Der Durchsatz vom Atheros10k WLAN war in Mint 20
miserabel. Das fiel auch jemandem auf, der von 19 auf 20 upgradet hatte.
Was mir die Lösung zeigte: Mint 19. Effektiv also Ubuntu 18.04 statt
20.04. Da der Zwerg für eng begrenzte Aufgaben und nicht für die
Ewigkeit vorgesehen ist, stellt das für mich kein Problem dar.
Rolf schrieb im Beitrag #6410378:
> Dieses maßlos überzüchtete "Sicherheitskonzept" bringt mich (unter> Raspi-Linux) regelmäßig auf die Palme.
Das ist gar nicht maßlos überzüchtet. Im Gegensatz zu Windows ist das
Rechtesystem von Linux beeindruckend simpel und sehr leicht
nachvollziehbar.
Viel wichtiger ist aber, dass es die Sicherheit bringt, sie für
vernetzte Computer erforderlich ist. Komfort versus Sicherheit - du
kannst nicht beides maximieren. Auch Windows kann das nicht. Microsofts
Versuch, mit Windows Vista mehr Sicherheit zu schaffen, ging gründlich
in die Hose, da die Mehrheit der Nutzer so wie du drauf sind und es
nicht wollten.
Nun, wenn Dir maximaler Komfort so wichtig ist, dann logge dich als als
"root" ein. Niemand verbietet es dir. Als root User hast du gar keinen
Stress mit Zugriffsrechten. In der Tat wechsle auch ich für manche
Aktivitäten zum Root Account, weil ich zu Faul bin, die Zugriffsrechte
auf diverse USB Geräte zu konfigurieren.
Abgesehen davon: Wie oft im Jahr legst du zu Hause Benutzer an? Ist das
wirklich so schlimm, dass man für neue Benutzer ein paar mal Hand
anlegen muss?
Für Dich mag Sicherheit im Netz keine Rolle spielen. Aber warte mal ab,
irgendwann wirst auch du Opfer eines bösartigen Angriffs. Ich musste
wegen so etwas schon zweimal zum Gericht. Bösewichte benutzen meine
Identität, um andere zu betrügen. Nach solchen Erlebnissen denkst du
über Datenschutz und Sicherheit ganz anders, als davor.
By the Way, ein minimales Linux System hat überhaupt kein Rechtesystem.
Das gibt es schon - wenn man will. Ich habe selbst so eins aufgesetzt,
für ein minimales Terminal mit Web Browser, basierend auf einem mini PC
mit 8 Megabyte SSD und 1 Megabyte RAM. Heute würde ich es allerdings
nicht wieder so unsicher bauen.
Rolf schrieb im Beitrag #6410392:
> Der Idealfall ist doch, daß ein System vollautomatisch das macht was> beabsichtigt oder gewünscht ist. Das zu erkennen verlangt viel KnowHow> und Intelligenz.
Oder einen ausgewählten Kundenkreis - wie bei Apple.
Ich habe das Gefühl, dass der durchschnittliche Apple Kunde besonders
viel Wert legt auf:
- schickes Design
- Zuverlässigkeit
- einfache Bedienung
- guten Support
dafür macht die Apple Welt Abstriche bei der Freiheit, das System so zu
nutzen oder zu konfigurieren, wie man will. Der typische Apple Kunde
nimmt die Sachen so hin, wie sie sind. ggf passt er sich an.
Der durchschnittliche Linux User passt hingegen sein System so an, dass
es ihn zufrieden stellt. Windows liegt irgendwo in der Mitte dazwischen.
Sheeva P. schrieb:> Aber ich sage Dir, was vermutlich passiert ist: Du hast nach der> Installation einen neuen Benutzer angelegt, ihm aber nicht die für die> Benutzung des Brenners nötigen Rechte zugewiesen. Und deswegen> verweigert Linux diesem Benutzer korrekterweise den Zugriff auf den> Brenner. Tja, ein Anwenderfehler. Dein Anwenderfehler, und direkte Folge> Deiner ignoranten Anspruchs- und Verweigerungshaltung.
Das müsste ich wissen ...ich weiß so ziemlich alles was ich tue..
Weißt du was? Ich glaube du bist auf dem besten Weg die Kontrolle über
"herbert" zu verlieren. Ich habe dich wohl ohne es zu ahnen tief
getroffen. Das sehe ich an deinem Post hier.Du bist ja nicht mal in der
Lage den "herbert" ruhen zu lassen ,statt dessen denkst du dir
ellenlange Szenarien aus und verkaufst das als "gesicherte
Erkenntnisse". Sag mal, kannst du über einen See zu Fuß laufen ?Komme
langsam da runter!
Rolf schrieb im Beitrag #6410393:
>> Und falls Dir aufgefallen sein sollte, daß bei Win Geräte ohne Treiber>> funktionieren, dann liegt das daran, daß die Treiber über da Internet>> nachgeladen werden.> Ach? Das macht jetzt genau welchen Unterschied?> Ist Linux dazu in gleicher Weise in der Lage?
Das ist es in der tat. Allerdings machen dabei nur sehr wenige
Hersteller für sehr wenige Produkte mit.
pacman schrieb:> Weil das von deiner Anwendung abhängt. Das kann außer dir selbst also> niemand wissen.
Komisch dieses Sch... Windows weiß das.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Pakete vom Distributor installiert man bei Debian basierten Systemen mit> apt (Kommandozeile) oder dem Menügeführetn Tool Aptitude (in> Konsole-Fenster) oder mit einer der zahlreichen GUIs, zum Beispiel> Synaptics.>> Bereits herunter geladene *.deb Pakete installiert man mit dpkg. Oder> mit Synaptics. Oder oft auch ganz banal per Doppelklick.
Da geht es doch schon los. 4 Applikationen für ein und die selbe Sache.
Anwenderfreundlich geht anders.
Bei Windows kommt das Setup als EXE oder als MSI und bei ganz wenigen
Treibern (das sind aber spezielle Sachen mit denen der Normalanwender
nicht in Berührung kommt) in Form einer INF, bei allen Diesen Varianten
führe ich einen Doppelklick auf die Datei aus und das Programm, Treiber
etc. wird installiert. Das kann jeder nachvollziehen und das bekommt
auch jeder Dau hin. Bei Apple ist es ähnlich da gibt es PKG's die
einfach mit Klick installiert werden. Nur bei Linux ist das anders und
der User muß zusehen wie er es installiert bekommt. Dazu kommt noch das
jede Distribution ein anderes Paketformat und einen anderen Paketmanager
benutzt. Einfach geht eben anders.
Der Michael ist ja gerade wieder mal das beste Beispiel. Er ist ja
durchaus willig, es ist sehr wahrscheinlich nicht die erste BS
Installation die er macht und er bekommt es trotzdem nicht hin, das
seine Hardware optimal unterstützt wird.
Nein so läuft das nicht. Wenn man es in Linux nicht hinbekommt,
wenigstens innerhalb einer Distribution, eine durchgängig konsistente,
jedem User einleuchtende Bedienung der Applikationen sowie eine
ordentliche Hardwareunterstützung und das ohne Klimmzüge und Frikeleien
hinbekommt, dann wird Linux leider nicht aus seinem Nischendasein im
Desktopbereich heraus kommen und es bleibt bei 94% der User ein System
für Frikler.
Serverbereich oder auch RasPi ist eine ganz andere Ecke und wer sich
damit beschäftigt gehört sehr wahrscheinlich nicht zu den Hans Otto
Normalverbrauchern
herbert schrieb:> ich weiß so ziemlich alles was ich tue.
Das möchte ich an dieser Stelle mal bezweifeln.
[scnr]
@Zeno: Linux ist nicht für dich. Damit ist nichts verkehrt. Du
beschwerst dich, dass du ’ne Wahl hast, welche Software du für einen Job
benutzt. Wir möchten die Wahl haben, welche Software wir benutzen. Du
meinst, es wäre toll, wenn jeder popelige Installer überall im System
rumschreiben kann. Wir mögen es, dass das Paketmanagement im
Normalfall Sorge dafür trägt, dass das System von Fremdsoftware nicht
beschädigt wird, und sie insbesondere rückstandsfrei wieder entfernt
werden kann – und wir trotzdem auch die Möglichkeit haben, ’nen
Hersteller-Installer zu benutzen, wenn der Hersteller einen mitliefert.
Sogar mit Rootrechten und damit der potentiellen Chance, das System zu
zerlegen.
Wir mögen es, die Wahl zu haben. Du nicht – und again: damit ist
nichts verkehrt. Nutze einfach das, was du magst – aber hör doch mal
auf, von anderen zu erwarten, dass sie sich deinen Vorstellungen
anpassen.
Sheeva P. schrieb:> Das war anfangs übrigens auch im Netbook-Markt so. Kann sich noch jemand> an Asus' Eee PC erinnern?
Kurze Zeit später kaufte ich mir einen dieser Netbooks mit Windows (von
Acer). 160 GB Festplatte, 1 GB RAM, 1024x768 Pixel.
Das war ein wirklich schickes Gerät, aber das mitgelieferte Windows
Vista war auf dieser Hardware nicht zu ertragen. Viel mehr als Booten
ging nicht, weil dann schon der Speicher voll war und die ganzen
Hintergrund-Dienste die CPU ununterbrochen mehr als 20% belastete. Da
war der Akku schon nach zwei Stunden leer, ohne das man den Rechner
angefasst hatte.
Ganz anders mit Linux. Damit lief der Rechner 6 Stunden und alle meine
geliebten Programme vom ausgewachsenen PC liefen auch darauf gut (mit
Ausnahme der Eclipse IDE).
In dieser Zeit begann ich, Linux als ernsthaftes Betriebssystem auch für
Desktops wahrzunehmen. Vorher war das für mich nur ein Server-OS und
eine Spielwiese für Technikfreaks (wie mich).
Heute nutzt meine Tochter das Gerät als Übergangslösung bis sie sich
ihren Macbook zusammen gespart hat. Das Netbook wurde inzwischen mit
einer 256er SSD und 4 GB RAM aufgerüstet. Damit kann man es immer noch
sinnvoll nutzen - sogar mit aktueller (Linux) Software.
Robert schrieb im Beitrag #6410372:
> Der Umstieg auf Linux bedeutet, man kommt vom Hundertsten zum> Tausendsten- der Rattenschwanz an zu lösenden Folgeproblemen ist schier> endlos.
So geht es mir jedes mal unter Windows, ich mache allerdings auch kein
malen nach Zahlen mit Photoshop.
Zeno schrieb:> pacman schrieb:>> Weil das von deiner Anwendung abhängt. Das kann außer dir selbst also>> niemand wissen.>> Bereits herunter geladene *.deb Pakete installiert man mit dpkg. Oder>> mit Synaptics. Oder oft auch ganz banal per Doppelklick.> Da geht es doch schon los. 4 Applikationen für ein und die selbe Sache.> Anwenderfreundlich geht anders.> Bei Windows kommt das Setup als EXE oder als MSI und bei ganz wenigen> Treibern (das sind aber spezielle Sachen mit denen der Normalanwender> nicht in Berührung kommt) in Form einer INF, bei allen Diesen Varianten> führe ich einen Doppelklick auf die Datei aus und das Programm, Treiber> etc. wird installiert. Das kann jeder nachvollziehen und das bekommt> auch jeder Dau hin. Bei Apple ist es ähnlich da gibt es PKG's die> einfach mit Klick installiert werden. Nur bei Linux ist das anders und> der User muß zusehen wie er es installiert bekommt. Dazu kommt noch das> jede Distribution ein anderes Paketformat und einen anderen Paketmanager> benutzt. Einfach geht eben anders.
Die Setup-Orgie unter WIN ist nicht einheitlich und u.U. abhängig von
Drittkomponenten. Du verallgemeinerst und erhebst Deine Sicht zum einzig
Richtigen.
> Serverbereich oder auch RasPi ist eine ganz andere Ecke und wer sich> damit beschäftigt gehört sehr wahrscheinlich nicht zu den Hans Otto> Normalverbrauchern
RasPi und Arduino wurden vordergründig für „Normalos“ gemacht. Zum
Lernen. Der Unterschied ist: Die meisten Lernbereiten sind nicht negativ
vorkonditioniert.
Zeno schrieb:> Da geht es doch schon los. 4 Applikationen für ein und die selbe Sache.> Anwenderfreundlich geht anders.
So formuliert ist das ein m.E. recht kurioser Wunsch nach weltweitem
Monopol für alle Lebenslagen. Monopole sind nur insoweit
"anwenderfreundlich", als Big Brother den Anwender zu seinem Glück
zwingt und der nicht nur nicht denken muss, sondern es auch nicht darf.
Tatsächlich führt der Linux-Ansatz von Anwendungen und Systemkomponenten
zur einer weit effektiveren Modernisierung. Proprietäre Software pflegt
intern vor sich hin zu gammeln und Flicken auf Flicken aufzuhäufen, weil
kommerziell denkende Softwareschmieden nur sehr selten bereit sind,
alles neu aufzubauen. In Linux geht so eine Konstellation oft irgendwann
jemandem derart auf den Geist, dass er eine komplett neue Alternative
baut und es Distris und Anwendern überlässt, welche die für sinnvoller
halten. Oder es wird von Grund auf überarbeitet, statt partikular
geflickt, und besteht vielleicht eine Weile parallel, bis es sich
ausmendelt.
Sheeva P. schrieb:> Wegen> dieser Flexibilität hat Cumulus Networks Linux als Basis ihres> Betriebssystems "Cumulus Linux" für Netzwerk-Switches gewählt und ...
Es geht hier nicht um Linux in Serversystemen oder Linux als FW in
verschiedenen Geräten, dort hat Linux bewiesen das es dafür gut ist und
deshalb wird es dort auch verwendet. In den genannten Bereichen werden
die Systeme in aller Regel auch von Profis aufgesetzt.
In diesem Thread geht es aber um Desktopsysteme und das ist etwas völlig
anderes. Bei den Desktopsystemen sind nun mal die meisten User keine IT
Profis und die sind halt der Meinung das dieses System für den
Desktopbereich eher ungeeignet ist. Das muß so erst einfach mal zur
Kenntnis nehmen, egal ob's gefällt oder nicht.
Jack V. schrieb:> Das möchte ich an dieser Stelle mal bezweifeln.
Naja gelegentlich zweifle ich wenn ich im Bett liege ob ich alle
Netzsteckerleisten ausgeschaltet habe um Standby-Strom zu sparen.
Solange du keine Verschwörungstheorien zum besten gibst kannst du an
allem zweifeln... es sei dir gegönnt.
Sheeva P. schrieb:> Zeno schrieb:>> Wer den Markt beherrscht bestimmt nun mal wo es lang geht und>> das ist nun mal nicht Linux.>> Das ist Linux im Server- und Embedded-Bereich längst.
Das habe ich doch niemals bestritten, aber um Server und Embedded geht
es hier nicht. Hier geht es um den Desktopbereich und da führt Linux
nunmal ein Nischendasein. Deshalb wird im Desktopbereich die Richtung
halt Windows bestimmt und nicht von Linux. Das wird auch nicht anders
wenn Du und einige andere hier Linux zu ihrem Desktopsystem erkoren
haben. Darf ja auch gern jeder so halten wie er mag und wenn ihr damit
zurecht kommt das ist das ja gut so. 94% der Desktopuser sehen das halt
anders und benutzen Windows oder Mac und das ist auch gut so.
Zeno schrieb:> In diesem Thread geht es aber um Desktopsysteme und das ist etwas völlig> anderes. Bei den Desktopsystemen sind nun mal die meisten User keine IT> Profis und die sind halt der Meinung das dieses System für den> Desktopbereich eher ungeeignet ist. Das muß so erst einfach mal zur> Kenntnis nehmen, egal ob's gefällt oder nicht.
Fünf Zeilen ...alles gesagt. Aber dir ist hoffentlich klar, für einen
Linuxer ist das ein Angriff auf seine "heilige Kuh". Die Auswirkungen
kann man sich ja reinziehen...wenigstens ein paar...damit es nicht so
anstrengend wird.
Zeno schrieb:>> apt, aptitude, synaptics, dpkg> Da geht es doch schon los. 4 Applikationen für ein und die selbe Sache.> Anwenderfreundlich geht anders.> Dazu kommt noch das jede Distribution ein anderes Paketformat> und einen anderen Paketmanager benutzt.
Unter Windows gibt es auch mehrere Wege, Programme zu installieren. Es
gibt dort sogar noch mehr Paketformate, als innerhalb einer beliebigen
Linux Distribution - nur mal so nebenbei bemerkt.
Du kannst in den meisten Linux Distributionen alle Pakete mit synaptic
installieren - ein Programm für alles. Das ist nicht einmal neu, so war
es schon vor (mindestens) 15 Jahren. Manche Distributionen (z.B. Ubuntu)
haben synaptic durch ein simpleres (meinetwegen auch komfortableres)
Programm ersetzt. Auch auch da gilt immer noch die Regel: Ein programm
für alles.
Ich hätte die Kommandozeilentools nicht erwähnen sollen. Wer nur Rechner
mit Bildschirm kennt, kann wohl nicht nachvollziehen, warum man
Kommandozeilentools wichtig findet.
Robert schrieb im Beitrag #6410374:
> Weil vielleicht jene Massen Codes fehlen die Win10 erst so bequem,> hardware-vielwissend und intuitiv machen?
Das mit der Hardware ist einfach nur Ahnungslosigkeit, sorry. Linux
unterstützt von Haus aus viel mehr Hardware als Windows, nämlich quasi
alle die es überhaupt unterstützt; quasi alle Treiber werden im
Mainline-Kernel entwickelt und geshippt. Unter Windows gibt es einen
Haufen Dinge, die man erst 3rd-Party installieren muss. Auf meinem
Mainboard hier erkennt es z.B. nichtmal die Ethernet-Karte.
Der Hardware-Support ist sicherlich ein Thema, aber die Aussage "Windows
10 unterstützt mehr Hardware als Linux" ist schlicht und einfach falsch.
Windows 10 unterstützt viel weniger Hardware als Linux. Es gibt
lediglich mehr dritte Parteien, die noch zusätzliche Unterstützung
bereit stellen.
Apple ist Dreck schrieb:> Immer diese Arbeitslosen die noch nie gearbeitet habe und keine> Vorstellung davon haben das zum arbeiten Sachen vom Arbeitgeber gestellt> bekommt die man für die Arbeit braucht.
Achso Du bekommst das vom Arbeitgeber gestellt - bist ja arm dran.
Tja ich bekomme halt vom Arbeitgeber Rechner mit Windows gestellt, die
zudem noch komplett administriert sind. Ist mir aber völlig Rille, da
ich es eh nicht ändern kann. Außerdem muß ich die ja nur 5 Tage die
Woche für 8 bis maximal 10 Stunden benutzen, dann kann ich die
problemlos ausschalten und dann benutze ich meine eigene IT Umgebung. Da
bin ich auch sehr flexibel, denn das kann Windows, Mac, Linux oder auch
HP-UX sein, je nach Lust und Laune.
Zeno schrieb:> Bei den Desktopsystemen sind nun mal die meisten User keine IT> Profis und die sind halt der Meinung das dieses System für den> Desktopbereich eher ungeeignet ist.
Was du alles weißt, woher nur?
Gehe doch mal in eine Fußgängerzone und frage Leute, ob sie schon
ernsthaft mit Linux gearbeitet haben. Nur diese fragst du dann, ob sie
Linux als Betriebssystem für den Desktop gut geeignet finden.
Jetzt rate ich: Vermutlich werden mindestens 50% die zweite Frage mit ja
beantworten. Und 50% Akzeptanz wäre großartig, da möchte Apple gerne hin
kommen.
Die Meinung der anderen ahnungslosen zählt nicht. Man kann ein System
nicht bewerten oder gar ablehnen, solange man es nicht kennen gelernt
hat.
Zeno schrieb:> Tja ich bekomme halt vom Arbeitgeber Rechner mit Windows gestellt, die> zudem noch komplett administriert sind.
Wobei wir das zweigleisig fahren, da es Bereiche gibt, in denen z.B.
Webentwickler schlecht mit zentraler Administration und unflexiblem
Internetzugang leben können. Die haben auf ihrem zentral administrierten
Standard-PC VMware Workstation drauf, und eine separate Ethernet-Karte
in ein offeneres Netz. Darin haben sie grosse Freiheit und viel Zugang
nach aussen, aber kaum Zugang nach innen. Mancher installiert sich
Windows, mancher Linux, wie es beliebt.
mal eine blöde frage.
hab mir ubuntu desktop iso heruntergeladen und in einer VMWare
installiert. Lief soweit ohne Probleme durch.
Nur ist da alles auf Englisch. Ist das normal?
Wenn ich dann google lese ich nur dass nach der Installation das
Sprachpaket Deutsch installiert werden muss.
Warum wird nicht während der Installation eine Sprachauswahl bereit
gestellt?
Werner P. schrieb:> Warum wird nicht während der Installation eine Sprachauswahl bereit> gestellt?
Vermutlich wurde hier die Abwägung getroffen
- das System soll nach dem Download ohne Netzwerkverbindung
installierbar sein und
- der Download soll auf eine CD/DVD passen.
Wenn du das beides willst, kann es gut sein dass "alle Sprachen sind zur
Auswahl verfügbar" nicht mehr machbar ist.
Werner P. schrieb:> Warum wird nicht während der Installation eine Sprachauswahl bereit> gestellt?
Hey immer meckern!
Warum programmierst Du das nicht selbst???
Jack V. schrieb:> @Zeno: Linux ist nicht für dich.
Sagt Dir Deine Glaskugel. Ich benutze durchaus Linux und ich habe auch
kein Problem mit apt, aptitude und dpkg, ich habe auch kein Problem mit
rpm und yum, aber 99% aller Hans Otto Normalverbraucherdesktopuser ist
dies suspekt, was die 100% eingefleischten Linuxuser nicht verstehen
wollen oder können.
Ich habe auch kein Problem eine Software aus den Quellen zu bauen.
Mir bereitet das keine Schwierigkeiten, dennoch halte ich
Linuxdesktopsysteme nicht für Ein- und Umsteigerfreundlich. Und ja man
kann mit grafischen Oberflächen von Linux schon arbeiten, aber ich
benutze da eben lieber Windows oder Mac. Auf der Shell ist Linux
hingegen klasse und da mache ich mittlerweile auch sehr viel. Aber für
den Umsteiger ist das eben nichts.
Zeno schrieb:> Sagt Dir Deine Glaskugel.
Nein, sagen mir deine Beiträge. Da kannst du noch so gegenreden: wenn du
die vom typischen Linuxuser als Vorteil empfundenen Eigenschaften als
Nachteil anführst, dann ist Linux nix für dich. No offense intended –
einfach nur ’ne Feststellung.
Stefan ⛄ F. schrieb:>> Man kommt ja auch an die Hardware/Treiber schlecht ran.>> Es gibt ja keine Systemsteuerung und Gerätemanager.>> Doch die gibt es schon. Unter Linux installiert man Treiber allerdings> nicht dort, sondern mit den gleichen Tools, wie man normale> Anwednungsprogramme installiert.
Treiber installiert man unter Linux normalerweise gar nicht weil die
quasi alle im Kernel-Tree gepflegt werden.
Hier ist auch einer der tatsächlich nennenswerten Unterschiede zwischen
Windows und Linux. Während Windows eine Kernel-API hat, die
vergleichsweise stabil ist, ist die unter Linux ständig anders. Also,
so, auf vier-Wochen-Basis. Ich fände es mal eine interessante
Diskussion, was daraus folgt und ob das (weiß ich nicht) vielleicht
ein ursächliches Hindernis für die weitere Akzeptanz von Linux auf
Desktops sein könnte.
Was daraus nämlich auf jeden Fall folgt, ist dass ich als
Hardware-Hersteller effektiv nur zwei Möglichkeiten habe, Treiber für
meine Hardware bereitzustellen:
- entweder pflege ich sie direkt in den Kernel ein, unter GPL, oder
- ich targette "genau dieses Release von CentOS 7 und genau dieses eine
Ubuntu", und überall sonst geht's halt dann nicht.
Naja, oder Userspace-Treiber. Aber außer für USB hat das wohl noch nicht
so Fuß gefasst, leider.
Sven B. schrieb:> Werner P. schrieb:>> Warum wird nicht während der Installation eine Sprachauswahl bereit>> gestellt?>> Vermutlich wurde hier die Abwägung getroffen> - das System soll nach dem Download ohne Netzwerkverbindung> installierbar sein und> - der Download soll auf eine CD/DVD passen.>> Wenn du das beides willst, kann es gut sein dass "alle Sprachen sind zur> Auswahl verfügbar" nicht mehr machbar ist.
ok. Hab mir jetzt mal die mini.iso heruntergeladen. Da habe ich eine
Sprachauswahl während der Installation.
Das muss man aber wissen dass es da einen Unterschied gibt.
Zeno schrieb:> kein Problem mit apt, aptitude und dpkg, ich habe auch kein Problem mit> rpm und yum, aber 99% aller Hans Otto Normalverbraucherdesktopuser ist> dies suspekt, was die 100% eingefleischten Linuxuser nicht verstehen> wollen oder können.
Suspekt? Was führ eine wohlwollende Umschreibung für blankes
Unverständnis solch kryptischer, computer-steinzeitlicher Bedienweisen!
Schatz im Ofenrohr schrieb:> Zeno schrieb:>> kein Problem mit apt, aptitude und dpkg, ich habe auch kein Problem mit>> rpm und yum, aber 99% aller Hans Otto Normalverbraucherdesktopuser ist>> dies suspekt, was die 100% eingefleischten Linuxuser nicht verstehen>> wollen oder können.>> Suspekt? Was führ eine wohlwollende Umschreibung für blankes> Unverständnis solch kryptischer, computer-steinzeitlicher Bedienweisen!
Dass das keine steinzeitliche Bedienweise ist, siehst du daran dass MS
mit riesigem Aufwand versucht, genau diese zu etablieren (mit dem
Windows Store) und sie sich unter Android und iOS schon seit Tag 1
durchgesetzt hatte. Verwende für den Paketmanager einfach mal den
Begriff "App Store", denn nix anderes ist es, und schon wirkt es seiner
Zeit um Jahrzehnte voraus ;)
Dass die meisten grafischen Oberflächen dafür Wünsche offen lassen ist
allerdings korrekt und etwas ungünstig, ja.
Uwe D. schrieb:> Die Setup-Orgie unter WIN ist nicht einheitlich und u.U. abhängig von> Drittkomponenten. Du verallgemeinerst und erhebst Deine Sicht zum einzig> Richtigen.
Doch die ist schon relativ einheitlich und funktioniert auch fast immer
ordentlich.
Ich verallgemeinere da gar nichts. Unter Windows ist ein Setup nichts
anderes als eine ganz normale Applikation die man einfach startet.
Setuporgien kenne ich nur von Linux und zwar wenn ich mal ein Programm
benötige welches aus den Quellen gebaut werden muß, weil es für die
installierte Distri nicht oder noch nicht verfügbar ist. Dann helfen
weder apt, rpm oder wie die Paketsysteme sonst noch heißen, um
Abhängigkeiten aufzulösen, dann macht man das alles schön zu Fuß und
wehe man vergißt etwas.
Ich erhebe hier gar nix zur einzig Richten, das tuen in diesen Thread
mal vorzugsweise die Linuxer, die ihr System für das einzig richtige
halten. Da ist auch Kritik völlig unerwünscht und wer es dennoch wagt
wir runter gemacht oder als Depp hin gestellt.
herbert schrieb:> Fünf Zeilen ...alles gesagt. Aber dir ist hoffentlich klar, für einen> Linuxer ist das ein Angriff auf seine "heilige Kuh". Die Auswirkungen> kann man sich ja reinziehen...wenigstens ein paar...damit es nicht so> anstrengend wird.
Ja ist mir schon klar. Wäre auch nicht der der erste Thread wo das so
ist, damit muß man halt leben. Wenns einem zu viel wird kann man ja
immer noch den Deckel zu klappen.
🐧 DPA 🐧 schrieb:> Nein, die Sprachauswahl solte eigentlich der erste Bildschirm sein,> zumindest
... und es kommt wie es bei jeder Nennung des Buzzwords Linux kommen
muss: Der Thread artet zu einem von Millionen Hilfsthreads für dieses
steinzeitliche OS aus.
Merke: Die Anzahl der Hilfsersuchen zu einer Sache ist direkt
proportional zum Entwicklungsstand ebendieser :-)
Schatz im Ofenrohr schrieb:> ... und es kommt wie es bei jeder Nennung des Buzzwords Linux kommen> muss: Der Thread artet zu einem von Millionen Hilfsthreads für dieses> steinzeitliche OS aus.
Sorry, aber wenn jemand so dumm ist und einfach immer nur auf "weiter"
klickt, anstatt zu lesen, was da er da bestätigt ...
Das hat mit "steinzeitlich" nichts zu tun. Im Übrigen kann man die
Sprache bei Ubuntu genau so einfach nachträglich wechseln, wie bei
Windows.
Zeno schrieb:> Stefan ⛄ F. schrieb:>> Pakete vom Distributor installiert man bei Debian basierten Systemen mit>> apt (Kommandozeile) oder dem Menügeführetn Tool Aptitude (in>> Konsole-Fenster) oder mit einer der zahlreichen GUIs, zum Beispiel>> Synaptics.>>>> Bereits herunter geladene *.deb Pakete installiert man mit dpkg. Oder>> mit Synaptics. Oder oft auch ganz banal per Doppelklick.> Da geht es doch schon los. 4 Applikationen für ein und die selbe Sache.> Anwenderfreundlich geht anders.
Stefan verbindet diese 4 Alternativen in seinem Text jeweils mit einem
"oder", d.h. du musst nicht alle gleichzeitig benutzen und beherrschen,
sondern du kannst die eine davon auswählen. Welche, ist für den Anfang
egal. Wenn du irgendwann später in die Situation kommst, dass nur ein
bestimmtes dieser 4 Tools zu Ziel führt, dann wirst du auch wissen,
welches.
Bei Windows gibt es nicht nur 4 Installationsprogramme, sondern etwa so
viele, wie es Softwarepakete gibt, also unübersichtlich viele. Das ist
zwar auch kein großes Problem, weil der Softwarehersteller das passende
Setup-Tool üblicherweise mitliefert, passt aber überhaupt nicht zu dem
Ruf nach Konformität vonseiten der Windows-Usern, wenn es um das Thema
Linux geht. Diese Windows-Setup-Tools nerven aus einem ganz anderen
Grund (s.u.).
> Bei Windows kommt das Setup als EXE oder als MSI und bei ganz wenigen> Treibern (das sind aber spezielle Sachen mit denen der Normalanwender> nicht in Berührung kommt) in Form einer INF
Stimmt die MSI- und INF-Dateien kommen ja auch noch dazu, damit werden
es ja noch mehr.
> bei allen Diesen Varianten führe ich einen Doppelklick auf die Datei> aus und das Programm, Treiber etc. wird installiert.
Nein, vorher muss man meist noch die Lizenzbedingungen akzeptieren, ein
Installationsverzeichnis festlegen, entscheiden, ob ein Desktop-Icon und
ein Eintrag im Startmenü erzeugt werden sollen, ob die Software als
Ganzes oder nur in Teilen installiert werden soll, und und und ...
Selbst wenn man für alles die Defaulteinstellung übernimmt, muss man die
Hinweise trotzdem alle lesen und jeweils mit dem "Weiter"-Button
bestätigen. Bei größeren Softwarepaketen werden im Abstand von mehreren
Minuten oft noch weitere Fragen gestellt, d.h. man muss während der
gesamten Installationsdauer vor dem PC verharren. Möchtest du weitere
Pakete installieren, geht das Ganze wieder von vorne los.
In Linux hingegen wählst du ein oder mehrere Pakete aus und musst
normalerweise genau ein einziges Mal bestätigen, dass du die Pakete
wirklich installieren möchtest. Dann startet der Installationsvorgang
sofort ohne weitere Interaktion mit dem Benutzer. Bei der Installation
eines größeren Schwungs von Paketen, die etwas länger dauern kann, kann
man jetzt den PC verlassen und fernsehen oder spazierengehen, ohne
befürchten zu müssen, dass die Installation mittendrin angehalten wird,
weil das Setup-Tool unbedingt noch die Schuhgröße des Users erfahren
möchte.
Das war eigentlich eines der ersten Dinge, die mir positiv aufgefallen
sind, als ich vor vielen Jahren mit Linux angefangen habe. Und die
Paketmanager haben sich seither noch deutlich verbessert.
Schatz im Ofenrohr schrieb:> Die Anzahl der Hilfsersuchen zu einer Sache ist direkt> proportional zum Entwicklungsstand ebendieser :-)
Je weiter entwickelt eine Sache ist, desto mehr Hilfe wird nachgefragt?
Schatz im Ofenrohr schrieb:> Vergleicht mal die Anzahl der Linux Hilfsthreads hier mit denen zu> Win10!
Was soll das aussagen? Wenn zu einem System mehr diskutiert wird, ist es
dann beliebter oder schlechter?
Stefan ⛄ F. schrieb:> Unter Windows gibt es auch mehrere Wege, Programme zu installieren. Es> gibt dort sogar noch mehr Paketformate, als innerhalb einer beliebigen> Linux Distribution - nur mal so nebenbei bemerkt.
Dann zähle doch mal ein paar auf. Bei Windows gibt es in 99% der Fälle
eine SETUP.EXE und die führt man einfach aus. Was der Installer intern
für ein Format benutzt ist dem Anwender völlig egal und interessiert ihn
auch nicht weiter.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Du kannst in den meisten Linux Distributionen alle Pakete mit synaptic> installieren - ein Programm für alles.
Achja? Wie ist das doch gleich bei RedHat oder Suse oder Slakware. Oder
wie ist das z.B. bei einem RockPi (ja auch so etwas gibt es), dort gibt
es weder aptitude noch synaptic.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Ich hätte die Kommandozeilentools nicht erwähnen sollen.
Doch, ich benutze die unter Linux ausschließlich, auch dann wenn es
eingrafisches System ist. Die ganzen grafischen Tools sind unter Linux
nichts anderes als Aufsätze, die versuchen das Ganze recht hübsch zu
verpacken. Letzendlich machen diese GUI's nix anderes als die
Kommandozeilentools mit den passenden Parametern zu starten. Solange es
funktioniert ist das ja auch ganz nett, aber wehe es klemmt mal, dann
wird's schnell zappenduster.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Das hat mit "steinzeitlich" nichts zu tun. Im Übrigen kann man die> Sprache bei Ubuntu genau so einfach nachträglich wechseln, wie bei> Windows.
Huch, seit wann geht das unter Windows? Ist das bei Windows 10 neu dazu
gekommen?
Yalu X. schrieb:> Nein, vorher muss man meist noch die Lizenzbedingungen akzeptieren, ein> Installationsverzeichnis festlegen, entscheiden, ob ein Desktop-Icon und> ein Eintrag im Startmenü erzeugt werden sollen, ob die Software als> Ganzes oder nur in Teilen installiert werden soll, und und und ...> Selbst wenn man für alles die Defaulteinstellung übernimmt, muss man die> Hinweise trotzdem alle lesen und jeweils mit dem "Weiter"-Button> bestätigen.
Und nicht zu vergessen, der Screen mit den Optionen:
☑ Das eigentliche Program installieren
☑ Verbesserters Web-erlebnis mit Yahoo-toolbar
☑ Suchmaschiene umstellen
☑ Gratis Antivirenprogram
☑ Newsletter erhalten
Yalu X. schrieb:> In Linux hingegen wählst du ein oder mehrere Pakete aus und musst> normalerweise genau ein einziges Mal bestätigen, dass du die Pakete
Wer wohl auf die glorreiche Idee mit diesen "Paketen" gekommen ist?
Sind wir hier bei der Post? Wie fern von intuitiv ist das denn?
Wenn, dann aktualisiert man aus Anwendersicht 1 Programm- oder eben das
Betriebssystem. Menetwegen kann man auch bemängeln daß es unter Windows
noch kein globales "aktualisiere alles" gibt. Aber Paket-Verwaltung???
Ein technokratischer Bezeichner mehr der darauf hindeutet, daß die
Verliebtheit in interne Abläufe bei Linux'ern mehr zählt als intuitive,
unbedarfte Anwendersicht von außen.
Schatz im Ofenrohr schrieb:> Merke: Die Anzahl der Hilfsersuchen zu einer Sache ist direkt> proportional zum Entwicklungsstand ebendieser :-)
… und da laut $großerSuchmaschine die meisten Hilfesuchenden Fragen zu
Windows haben …
Zeno schrieb:> Bei Windows gibt es in 99% der Fälle> eine SETUP.EXE und die führt man einfach aus.
Weit verbreitet sind auch MSI und ZIP. Dann gibt es noch RAR, MSIX und
UWP. Außerdem hat man oft die Qual der Wahl zwischen
x86 (32bit)
x64 (64bit)
beides in einem
portable Version, wiederum in 32 oder 64bit
Viele Softwarehäuser bieten wiederum ihre eigenen halb-universellen
Installer an, die am Windows Paketformat vorbei arbeiten, zum Beispiel
Steam.
Wirklich übersichtlicher ist die Lage bei Windows nicht.
Zeno schrieb:> aber wehe es klemmt mal, dann wird's schnell zappenduster.
Nicht so duster wie etwa bei der Installation von Windows Updates.
Fragen über hochinformative Fehlermeldungen wie "fehlgeschlagen:
0x87654321" sind Legion. Derart kryptisch traut sich das kein Linux,
gewöhnlich gibts dabei ggf Prosa.
Oskar schrieb:> Wer wohl auf die glorreiche Idee mit diesen "Paketen" gekommen ist?> Sind wir hier bei der Post? Wie fern von intuitiv ist das denn?
Das ist sogar so intuitiv, dass Google, Apple, Microsoft... das gleiche
Verfahren bei ihren mobilen Geräten verwendet. Auch mein Samsung
Fernseher und die Playstation machen es so. Ich kenne niemanden, der
damit nicht zurecht kommt.
🐧 DPA 🐧 schrieb:>> Im Übrigen kann man die>> Sprache bei Ubuntu genau so einfach nachträglich wechseln, wie bei>> Windows.> Huch, seit wann geht das unter Windows? Ist das bei Windows 10 neu dazu> gekommen?
Die schnelle Umschaltmöglichkeit gibt es (glaube ich) schon seit Windows
XP. Aber da war das Icon noch nicht standardmäßig in der Ecke rechts
unten sichtbar. In Windows 10 ist es jedenfalls immer da, bis man es
selber weg macht.
Sven B. schrieb im Beitrag...
>> Zeno schrieb:>>> kein Problem mit apt, aptitude und dpkg, ich habe auch kein Problem>> Suspekt? Was führ eine wohlwollende Umschreibung für blankes>> Unverständnis solch kryptischer, computer-steinzeitlicher Bedienweisen!> Verwende für den Paketmanager einfach mal den> Begriff "App Store", denn nix anderes ist es, und schon wirkt es seiner> Zeit um Jahrzehnte voraus ;)
Sehr gut und mit wenigen Worten beschrieben. Ist halt ein anderer
Blickwinkel.
Zeno schrieb:> Uwe D. schrieb:>> Die Setup-Orgie unter WIN ist nicht einheitlich und u.U. abhängig>> Doch die ist schon relativ einheitlich und funktioniert auch fast immer> ordentlich.> Ich verallgemeinere da gar nichts. Unter Windows ist ein Setup nichts> anderes als eine ganz normale Applikation die man einfach startet.
Jetzt verwende ich mal Deine Argumentationsgrundlage: „Normalerweise“,
„..relativ..“, „...fast immer...“
Warum gelten diese Argumente immer nur in die eine Richtung?
> Dann helfen weder apt, rpm oder wie die Paketsysteme sonst noch> heißen, um> Abhängigkeiten aufzulösen, dann macht man das alles schön zu Fuß und> wehe man vergißt etwas.
Das ist ein Spezialfall und passt nicht für den „Normalo-User“.
> Da ist auch Kritik völlig unerwünscht und wer es dennoch wagt> wir runter gemacht oder als Depp hin gestellt.
Nee, Kritik ist erwünscht und bringt voran. Nur Kritik hat nichts mit
den persönlichen Erwartungen zu tun. Und Qualität wird gemessen an den
vorher vereinbarten Eigenschaften.
Oskar schrieb:> Wer wohl auf die glorreiche Idee mit diesen "Paketen" gekommen ist?> Sind wir hier bei der Post? Wie fern von intuitiv ist das denn?
Diese Idee wird auch in Windows genutzt, heisst nur nicht so.
Typischerweise steckt hinter bei einem Offline-Installer im SETUP.EXE
auch bloss ein Paket, das ausgepackt und verarbeitet wird.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Gehe doch mal in eine Fußgängerzone und frage Leute, ob sie schon> ernsthaft mit Linux gearbeitet haben. Nur diese fragst du dann, ob sie> Linux als Betriebssystem für den Desktop gut geeignet finden.>> Jetzt rate ich: Vermutlich werden mindestens 50% die zweite Frage mit ja> beantworten. Und 50% Akzeptanz wäre großartig, da möchte Apple gerne hin> kommen.
Ja von Linux hat der eine oder andere bestimmt schon mal gehört. Und
nehmen wir mal das da 10 Leute sagen ja ich arbeite mit Linux und von
denen sagen 5 ja Linux ist geeignet, dann sind das zwar 50% der
Befragten, es ändert aber nichts daran das nur 3% aller Desktopuser
Linux, 77% Windows, 17% Apple und der Rest irgend was anderes benutzen.
Im Umkehrschluß bedeuten diese Zahlen, das ich erst mal 300 Leute
befragen muß, um überhaupt 10 Leute zu finden die Linux als
Desktopsystem benutzen.
Also Dein Ansatz ist hier völlig falsch. Im Übrigen bedeutet ja Dein
Ansatz das nur 50% derer die Linux als Desktopsystem benutzen damit
zufrieden sind. Wenn man das jetzt auf auf die 3% anwendet dann bedeutet
dies nur 1,5% der Linuxdesktopuser sind mit dem System zufrieden. Bei
den anderen 1,5% muß man damit rechnen das dessertieren und zu einem
anderen System wechseln - das muß nicht Windows sein.
Jack V. schrieb:> Nein, sagen mir deine Beiträge. Da kannst du noch so gegenreden: wenn du> die vom typischen Linuxuser als Vorteil empfundenen Eigenschaften als> Nachteil anführst, dann ist Linux nix für dich. No offense intended –> einfach nur ’ne Feststellung.
Naja eben typisch Linux-Fanboy-Nase-hoch-trag
Weitere Kommentare bedarf es dazu nicht.
A. K. schrieb:> Fragen über hochinformative Fehlermeldungen wie "fehlgeschlagen:> 0x87654321" sind Legion. Derart kryptisch traut sich das kein Linux,> gewöhnlich gibts dabei ggf Prosa.
Das ist doch heute schon nicht mehr wahr. Heute zeigt es nur noch an
"Something happend" oder "Oops", details interessieren eh keinen.
Stefan ⛄ F. schrieb:> 🐧 DPA 🐧 schrieb:>>> Im Übrigen kann man die>>> Sprache bei Ubuntu genau so einfach nachträglich wechseln, wie bei>>> Windows.>>> Huch, seit wann geht das unter Windows? Ist das bei Windows 10 neu dazu>> gekommen?>> Die schnelle Umschaltmöglichkeit gibt es (glaube ich) schon seit Windows> XP. Aber da war das Icon noch nicht standardmäßig in der Ecke rechts> unten sichtbar. In Windows 10 ist es jedenfalls immer da, bis man es> selber weg macht.
War das nicht nur die Tastatur, nicht die Systemweit verwendete Sprache?
Zeno schrieb:> Also Dein Ansatz ist hier völlig falsch.
Der ist genau so falsch wie deiner, zu sagen, dass Windows besser sei,
weil 77% der Leute es benutzen. Denn auch von denen wird ein erheblicher
Anteil sagen, dass er es nicht gut findet.
A. K. schrieb:> Sie möchten die Standardsprache Ihres Windows 10 ändern und wissen> nicht, wie es geht? Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie es> klappt.
Ist ja total einfach ... voll Dummy-Freundlich (Finger hinter dem Rücken
gekreuz)
Yalu X. schrieb:> Nein, vorher muss man meist noch die Lizenzbedingungen akzeptieren, ein> Installationsverzeichnis festlegen, entscheiden, ob ein Desktop-Icon und> ein Eintrag im Startmenü erzeugt werden sollen, ob die Software als> Ganzes oder nur in Teilen installiert werden soll, ...
Gott sei dank, es gibt auch Programme die das nicht machen und die sind
absolut nervig.
> In Linux hingegen wählst du ein oder mehrere Pakete aus und musst> normalerweise genau ein einziges Mal bestätigen, dass du die Pakete> wirklich installieren möchtest.
Danke für die Warnung, für mich schlicht ein NoGo. Woher soll Linux
wissen das ich eine Videobearbeitung auf meiner M.2 NVME PCIe SSD
installiert haben möchte? Die ist klein aber sauschnell, bei Windows
tausche ich da nur C: mit z.B. F: aus und bin fertig.
Auf der einen Seite ist Linux toller weil es mehr Kontrolle ermöglicht.
Da hat man auf einmal keine mehr und das ist auch toll.
Windows fragt nicht grundlos nach. Es gibt auch Programme wo die
Standardeinstellungen mit einem Klick gewählt werden können.
herbert schrieb:
> Im übrigen wurde Mint als W7 Ersatz in der Presse> angepriesen. Scheinbar habe diese Journalisten wenig Ahnung
Wenn sich in den Foren Spacken, Fanboyz, Ahnungslose etwas zurückhalten
und sozial unfähige auf persönliche Angriffe verzichten würden wären die
längst weg vom Fenster. Kein Journalist kann es z.B. inhaltlich mit
diesem Forum aufnehmen aber kein Normalverbraucher tut sich die diese
Typen hier an.
Toby P. schrieb:> Danke für die Warnung, für mich schlicht ein NoGo.
Man kann Programme auch woanders hin installieren, als ins
Standard-Verzeichnis. Die Vorgehensweise ist dann nur etwas
komplizierter. In der Tat mache ich das mit einigen großen Programmen,
die kommen bei mir auf die HDD anstatt SDD. NoGo finde ich daher
übertrieben.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Weit verbreitet sind auch MSI und ZIP. Dann gibt es noch RAR, MSIX und> UWP. Außerdem hat man oft die Qual der Wahl zwischen
Das ist intern im Installer und interessiert den Anwender null komma
nix.
Bei MS ist's in CAB's verpackt, das ist dem Anwender aber völlig
schnurz, weil das der Installer erledigt und der ist eben in 99% eine
EXE.
Bei Linux gibt es ebenso mehrere interne Formate darum geht es aber
nicht. Da kommt SW als deb, pkg, rpm, tar oder sonstwas. Im günstigsten
Fall ist noch ein Installerscript dabei welches die Arbeit erledigt,
ansonsten ist der User gefragt und er muß zusehen wie er die Software
auf die Platte bekommt.
Das ganze Paketmanagement, egal bei welcher Distribution, funktioniert
nur wenn der Maintainer der Distribution der Meinung ist, das die
jeweilige SW Eingang in das Repositority finden soll. Wenn er dies nicht
für nötig erachtet bleibt es halt draußen und dann muß man sich wohl
oder übel mit den Paketen herumschlagen.
In Windows ist das eben anders gelöst. Da gibt es ein Setup und das
führt man einfach aus. Die Zeiten wo man Software aus Ziparchiven
einfach durch Entpacken aus irgendwelchen Archiven installiert sind
schon lange vorbei.
🐧 DPA 🐧 schrieb:> Stefan ⛄ F. schrieb:>> Das hat mit "steinzeitlich" nichts zu tun. Im Übrigen kann man die>> Sprache bei Ubuntu genau so einfach nachträglich wechseln, wie bei>> Windows.>> Huch, seit wann geht das unter Windows? Ist das bei Windows 10 neu dazu> gekommen?
Das habe ich mich auch gerade gefragt. Ich dachte immer, die Sprache
müsse man bereits beim Kauf von Windows oder spätestens bei der
Installation festlegen.
Dann habe ich diese Seite (sogar original Microsoft) entdeckt, die etwas
anderes behauptet:
https://support.microsoft.com/de-de/help/972813/windows-7-language-packs-are-available-for-computers-that-are-running
Natürlich wollte ich das gleich mal ausprobieren. Der Versuch scheiterte
aber schon daran, dass es bei mir in "Windows Update" keinen Link für
"optionale Updates" gibt, über den man angeblich weitere Sprachpakete
installieren können soll.
Ebensowenig waren die in "Ändern der Benutzeroberfläche von Windows 7
nach der Installation eines Sprachpakets" beschrieben Schritte
umsetzbar.
Auf einer anderen Webseite (die nicht von Microsoft ist) habe ich dann
gelesen, dass das Installieren von Sprachpaketen unter Windows 7
Professional gar nicht möglich sei:
https://www.softwareok.de/?seite=faq-Windows-7&faq=163
Wie es aussieht, kennt der Betreiber dieser Webseite Windows besser als
Microsoft selbst ;-)
Naja das "Professional" bei Windows ist wohl ähnlich zu interpretieren
wie das "Sport" bei den SUVs ;-)
Aber selbst wenn das alles klappen würde, würde damit wohl nur die
Sprache der eigentlichen Windows-Oberfläche geändert werden. Für jedes
der installierten Anwendungsprogramm ginge dann der Kampf aufs Neue los.
Gut, dann bleibe ich eben bei der deutschen Sprache, obwohl es gerade
für das Googeln nach Problemlösungen geschickter wäre, wenn alle
Bedienelementbeschriftungen und Fehlermeldungen auf Englisch wären. So
sind bspw. auch die Screenshots der obigen deutschsprachigen
Microsoft-Seite sinnigerweise alle auf Englisch.
Zeno schrieb:> das ist dem Anwender aber völlig schnurz, weil das der Installer> erledigt und der ist eben in 99% eine EXE.
Das stimmt doch gar nicht. Es ist eben nicht 99%, sondern deutlich
weniger.
Abgesehen davon gilt das ebenso für 3rd party Software unter Linux. Die
enthält auch fast immer ein Setup Programm, dass man nach dem Download
ausführt und dass alle nötigen Schritte automatisiert. Wenn da überhaupt
mehr nötig ist, als das Paket auszupacken.
Toby P. schrieb:> Auf der einen Seite ist Linux toller weil es mehr Kontrolle ermöglicht.> Da hat man auf einmal keine mehr und das ist auch toll.
Steht dir frei, den Kram selbst am Paketmanagement vorbei in ein
Verzeichnis deiner Wahl zu installieren. Üblicherweise wird /opt/… dafür
genommen. Jemand, der sich damit auskennt, hat die volle Kontrolle
darüber. Jemand, der die Gründe und Grundlagen (hier: Filesystem
Hierarchy Standard) nicht kennt, hat natürlich Probleme mit dem Erfassen
der Zusammenhänge.
Wenn dieser Jemand auch nicht gewillt ist, sich mal damit zu
beschäftigen, gilt für ihn das Gleiche, wie für etwa Zeno oder herbert:
Linux ist nichts für ihn. Er würde ’zig weitere Sachen finden, die nicht
funktionieren, wie er’s von Windows kennt und erwartet. Weil er eben ein
Windows erwartet. Und Linux ist nicht Windows. Kann doch nicht so
schwer zu verstehen sein?
Stefan ⛄ F. schrieb:> 🐧 DPA 🐧 schrieb:>> War das nicht nur die Tastatur, nicht die Systemweit verwendete Sprache?>> Hmm, da bin ich jetzt unsicher. Weiß ich nicht.
Also früher™ konnte man bei Win ohne Neuinstallation die Sprache nicht
ändern. Ob es bei Win 10 inzwischen geht weiß ich nicht.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Man kann Programme auch woanders hin installieren, als ins> Standard-Verzeichnis. Die Vorgehensweise ist dann nur etwas> komplizierter. In der Tat mache ich das mit einigen großen Programmen,> die kommen bei mir auf die HDD anstatt SDD. NoGo finde ich daher> übertrieben.
Womit wir dann bei einer ähnlichen Vorgehensweise wie bei Windows wären
und der Punkt sich in wohlgefallen auflöst. Wie soll es auch anders
sein?
Stefan ⛄ F. schrieb:> Im Übrigen kann man die Sprache bei Ubuntu genau so einfach> nachträglich wechseln, wie bei Windows.
So einfach ist das nicht. Die Systemsprache lässt sich nicht vollständig
ändern, im Gegensatz zur Sprache des Benutzers. Ich hab den Spaß schon
durch, irgendwo kommen immer Reste der Installationssprache durch.
Tim Schnurz schrieb im Beitrag #6410829:
> Ich hoffe in 10 Jahren ist Sux auf dem Desktop kein Thema mehr
Nun, dummerweise gilt:
- Apple benutzt "Sux" (heißt zwar FreeBSD, ist aber äquivalent) überall;
- Microsoft integriert "Sux" (inzwischen sogar das Original);
- und alle anderen halbwegs verbreiteten Systeme basieren darauf.
Ich empfehle dir, auf Pferderennen zu wetten.
Bei deinen Odds findet sich bestimmt was passendes.
🐧 DPA 🐧 schrieb:> Das ist doch heute schon nicht mehr wahr. Heute zeigt es nur noch an> "Something happend" oder "Oops", details interessieren eh keinen.
Nein, es ist schön etwas höflicher:
"Sorry, something went wrong."
Für den üblichen Windows-Nutzer bedeutet das also einen Neustart und
wenn sich dann nichts ändert, den Weg in den Laden für einen neuen
Computer. Denn wie wir in diesem Thread bereits nachgewiesen haben, ist
der übliche Windows-Nutzer nicht in der Lage, ein Betriebssystem zu
installieren, bzw. findet das Installationsmedium nicht.
Wenn man das hier so liest, dann scheint der derzeitige Weltuntergang
wie eine himmlische Erfüllung.
Toby P. schrieb:> Danke für die Warnung, für mich schlicht ein NoGo. Woher soll Linux> wissen das ich eine Videobearbeitung auf meiner M.2 NVME PCIe SSD> installiert haben möchte?
Distroeigene Programme auf verschiedene Speichermedien zu verteilen ist
bei den meisten Distributionen nicht vorgesehen. Beim Ausführen eines
Programms unter Linux wird das aber erstmal gememory mappt, und gememory
mappte Dateien kann das OS im RAM cachen. Das brint also höchstens beim
erstmaligen Laden einen Geschwindigkeitsvorteil, für die Verwendung des
Programms danach wäre es sowieso ziemlich nutzlos. Ich würde da eher den
swap drauf tun.
Für schnellere Ladegeschwindigkeit dort wo es tatsächlich sinn macht,
könnte man aber ansonsten noch Dinge wie dm-cache verwenden. Dann muss
man auch nicht herumraten und selbst Dinge rum schieben, das übernimmt
dann alles das System.
Toby P. schrieb:> Womit wir dann bei einer ähnlichen Vorgehensweise wie bei Windows wären> und der Punkt sich in wohlgefallen auflöst.
Abgesehen davon befasse ich mich nicht jeden Tag damit, Programme zu
installieren. Da gibt es andere Aspekte, die viel wichtiger sind, weil
die tägliche Arbeit betreffen. Und genau bei denen (die mich betreffen)
sind Linux und Windows beide gut - bis auf die Sache mit den
Zwangsupdates.
Yalu X. schrieb:> So> sind bspw. auch die Screenshots der obigen deutschsprachigen> Microsoft-Seite sinnigerweise alle auf Englisch.
Die KB Seiten von MS sind automatisch übersetzt. Das klappt bei
Screenshots noch nicht perfekt.
Hallo
Oskar schrieb:> Ein technokratischer Bezeichner mehr der darauf hindeutet, daß die> Verliebtheit in interne Abläufe bei Linux'ern mehr zählt als intuitive,> unbedarfte Anwendersicht von außen.
Ich würde es nicht als verliebtheit sondern als eine Art
Betriebsblindheit bezeichnen die es aber auch unter Windows und Andriod
bzw. iOS gibt.
Die Entwickler und Spezialisten bei all diesen (und auch den wenigen
weiteren) Betriebssystemen haben verlernt das nicht jeder neue Anwender
oder reine Nutzer automatisch die jeweilige "Sprache" spricht oder das
Bedienkonzept und die ganze jeweilige Philosophie dahinter beherrscht
und verinnerlicht hat.
Ähnliche Probleme haben aber auch viel Bedienungsanleitungsschreiber -
als "Techniker" oder E-Technik Nerd versteht man das Konzept meist
sofort bzw. hat ein Gefühl dafür wie es meist abläuft - wenn man in die
Bedienungsanleitung schaut versteht man sofort (selbst bei einer
schlechten englischsprachigen Übersetzung) was gemeint ist und wie es
funktioniert bzw. die Bedienung konzipiert ist.
Aber setz so eine Bedienungsanleitung mal einen unbedarften reinen
Nutzer vor der Nase - meist große Fragezeichen - einzig Sony und Canon
(somit wahrscheinlich auch Nikon) sind mir aktuell in Erinnerung
wirklich allgemein verständlich und richtig übersetzte
Bedienungsanleitungen zu haben - die allerdings "uns" (mir) "Techniker"
dann oft schon zu detailliert und kindlich waren (sind?) bzw. im
Fotobereich Dinge erzählen die ich als Käufer einer entsprechenden
Kamera(Body) eigentlich beherrschen sollte, aber scheinbar steigen auch
manche Anfänger und Gelegenheitsnutzer oft genug "ganz" Groß ein, das
Geld muss weg..?(!)
All die "niedlichen" asiatisch aussehenden (ist das eigentlich PC ?- Ach
schei.. was drauf so sehen die halt aus) gezeichneten Mangafigürchen
nerven mich zumindest schnell und ich fühle mich als "Techniker" nicht
ernst genommen.
Aber: Es wird alles gut verständlich und im Detail erklärt so das es
auch der absolute Laie und reine Anwender versteht.
Und genau daran mangelt es bei allen Betriebssystemen wenn es auch nur
ein wenig ins Detail geht oder kleine Probleme auftauchen.
Warum App,Sketch (zwar andere Ecke im von Prinzip passt es schon)... und
nicht einfach "Programm" oder auch "Anwendung"?
Bei WinXX eher weniger und bei Linux halt mehr - aber die
Betriebsblindheit der "Techniker" Programmierer und Entwickler tritt
immer wieder hervor - Windows hat halt wohl wenigstens Abteilungen ,
"Vorfilter" und Tests die das ein wenig abfedern, aber auch da wird es
ganz schnell unnötig schwer verständlich für den unbedarften Anwender
und reinen Nutzer wenn die "Spezialisten" mit ihren Wortschöpfungen und
oft schwer zu verstehenden Gedenkeingängen kommen.
Jeder der mal angefangen hat zu programmieren weis wie lange so was
dauert bis man das einmal wirklich versteht - bei mir hat es auch "ewig"
gedauert bis ich so einigermaßen verstanden hatte was OOP ist - all die
tausenden Erklärungen und Videos haben nicht wirklich geholfen, und erst
als ich es dann mit der zeit doch so einigermaßen verstanden habe - habe
ich auch die Erklärungen verstanden (Was dann irgendwie sinnfrei war).
So und jetzt versucht (oder auch nicht...) jemand mit diesen Fachwissen
und den mühsam an trainierten verstehen (Bauchgefühl, es können, die
"Sprache" verstehen) irgendwas im Zusammenhang damit -und sei es nur
eine Anwendung- zu erklären.
Da kann, abgesehen von seltenen Ausnahmen, nur unverständlicher "Mist"
bei herauskommen.
Wobei der "Mist" fachlich auch noch vollkommen korrekt ist aber so gar
nichts mit der Gedankenwelt und den Verständnis der "normalen" Anwender
und Laien zu tun hat.
-Betriebsblindheit- -Fachidiotentum- -Eine Form von Autismus-
trifft es schon ganz gut
Realist