Forum: PC Hard- und Software Linux wird nicht wirklich akzeptiert, woran liegt das ?


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Jack V. (jackv)


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michael_ schrieb:
> Ubuntu belegt knapp 20GB. Die Anwendungen sind da sehr bescheiden.

Hättest mal mitlesen sollen: jemand hat da schon geschaut (und irgendwie 
einen anderen Wert). Dein Win10 brauchst dafür auch nicht neu 
aufzusetzen – ist auch schon bekannt.

Mach lieber ’ne Liste, was man mit deinem Windows ootb machen kann. Ich 
mache dann eine VM fertig, in die ich ein System mit genau diesen 
Möglichkeiten installiere – und dann schauen wir mal, wie groß das wird.

michael_ schrieb:
> Was kannst du unter Win10 pur nicht machen? Beispiele!

Also die vorinstallierten IDEs fand ich dann schon recht bescheiden. 
Nicht zu reden von der Office-Suite. Und von CAD-Kram wollen wir lieber 
auch nicht reden, genausowenig, wie von der vorinstallierten DAW, ja? 
Aber auch so kleine Sachen, wie XMPP-Client, RAW-Entwickler, FTP-Client, 
DBMS, Zeichenprogramm, Compiler samt Zubehör, Scriptsprachen, …, fielen 
mir dort durch Abwesenheit auf. Die ganzen sinnvollen Dinge ohne 
plakative Oberfläche brauche ich wohl nicht im Detail zu erwähnen – der 
durchschnittliche Windowsuser weiß damit eh nix anzufangen.

michael_ schrieb:
> Dann schau dir mal die Update Einstellungen unter Ubuntu an!

Dann schau dir mal eines der weniger aufgeblasenen Linuxe an. Das 
tägliche Update eines Debian Stable dauert im Normalfall einige 
Sekunden, und automatisch geht’s genau dann, wenn man das so möchte.

Ubuntu sollte man nun wirklich nicht als Beispiel für 
Linuxdistributionen bringen. Wenn das Referenz ist, verstehe ich den 
Frust und die Abneigung sogar – mein Beileid.

: Bearbeitet durch User
von Andreas B. (bitverdreher)


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Zeno schrieb:
> Da wird dann halt
> einfach mal ein Teil der Argumente des anderen einfach ausgeblendet und
> schon erscheint der Rest in einem völlig anderen Licht.

Nein, es werden hier nur unsinnige, unbelegte Behauptungen korrigiert. 
Und mit diesen Behauptungen tun sich wenige Win Fanboys besonders 
hervor. Jedenfalls habe ich in diesem Thread von diesen Personen bis 
jetzt nichts anderes gesehen.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6411594 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6411597 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Egon D. (egon_d)


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Zeno schrieb:

> Jack V. schrieb:
>> Nein, sagen mir deine Beiträge. Da kannst du noch so
>> gegenreden: wenn du die vom typischen Linuxuser als
>> Vorteil empfundenen Eigenschaften als Nachteil anführst,
>> dann ist Linux nix für dich. No offense intended –
>> einfach nur ’ne Feststellung.
>
> Naja eben typisch Linux-Fanboy-Nase-hoch-trag
>
> Weitere Kommentare bedarf es dazu nicht.

Ähh... doch. Da hätte ich Klärungsbedarf:

Also, zum Beispiel sagt ein Linux-Fanboy (ich), dass
Linux super ist, weil man da unter 20 verschiedenen
Window-Managern auswählen und sich das Erscheinungsbild
so hinkonfigurieren kann, wie man möchte.

Darauf sagst Du -- immer noch als Beispiel --, dass
Du das schlecht findest, weil da die Einheitlichkeit
fehlt und sich Otto-Normalnutzer davon völlig verwirrt
und überfordert fühlt.

Darauf sage ich: "Okay, das verstehe ich -- aber wenn
Du das so empfindest, dann ist Linux einfach nix für
Dich, und Du solltest bei Windows bleiben."

Und darauf sagst Du zu Deinem Kumpel, der daneben steht
und das zufällig mit angehört hat, dass ich eben der
typische arrogante Linux-Arsch bin, der die Nase zu hoch
trägt.

Korrekt verstanden?

Du siehst es im vollen Ernst als Dein gutes Recht und
meine verdammte Pflicht an, dass ich freiwillig etwas,
was ich aus freien Stücken für mich selbst und Meines-
gleichen geschaffen habe, so ruinieren muss, dass es
DIR gefällt und MIR nicht mehr -- und wenn ich das
verweigere, bin ich ein arroganter Arsch?

Korrekt verstanden?

von Egon D. (egon_d)


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Micha schrieb im Beitrag #6411594:

> Andreas B. schrieb:
>> Und mit diesen Behauptungen tun sich wenige Win Fanboys
>
> Allein in diesem Satzfragment stecken schon zwei Fehler.
> Erstens gibt es keine Win-Fanboys

Doch, natürlich.

Sie...

1. ...treten hier praktisch immer als Gäste und nie
   als angemeldete Nutzer auf,
2. ...haben (mit ganz wenigen Ausnahmen) nur einen
   Vor-, aber nie einen Nachnamen und
3. ...nennen kaum technische Fakten, kompensieren dies
   aber durch wohlgedrechselte Jubelarien.

Ich würde sagen, die Pest der "Influencer" hat uns
erreicht.

Beitrag #6411605 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Egon D. (egon_d)


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Micha schrieb im Beitrag #6411605:

> Also wirklich, Egon. Schau bitte genauer hin. Deine
> "Ruinieren" Wahrnehmung folgt nicht etwa daraus, daß
> hier irgendjemand irgendwem etwas vorschreiben will.
> Sie entsteht vielmehr bei Dir selbst aus der ziemlich
> eindeutigen Pro-Windows Faktenlage heraus. Die mag
> dem eingefleischten Linux-Freak zwar nicht gefallen
> und sich dieser in die Defensive gedrängt fühlen.
> Doch wenn das bei manchem Linuxer zu giftigen
> Reaktionen führt wird es berechtigterweise oft als
> recht arrogant wahrgenommen!

Mag sein... und Leute, die sinnfreie Textblöcke
absondern, werden als unterbezahlte Influencer
wahrgenommen.

Ich habe Zeno eine Frage gestellt -- da hilft Dein
Geseiere nicht weiter.

Beitrag #6411607 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Egon D. (egon_d)


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Micha schrieb im Beitrag #6411607:

> Egon D. schrieb:
>> nennen kaum technische Fakten
>
> Warum?

Weil es keine relevanten Fakten gibt.


> Weil Deine "technischen Fakten" eher nur für Linux-Leute
> mit der Bestimmung, [...]

Ich sage ja: "Influencer", der mit unzureichend
funktionierender KI experimentiert.

Ich habe einige hundert Beiträge weiter oben ausdrücklich
erklärt, dass ich Linux nutze und Windows meide, weil ich
Microsoft für einen Verbrecherladen halte, der eine mafiöse
Produktpolitik macht.

Darauf wurde mir "Ideologie" und das Fehlen von Argumenten
vorgeworfen.

Der Schönheitsfehler an diesem Vorwurf ist, dass ich (neben
25jähriger Gewohnheit) TATSÄCHLICH davon motiviert bin,
keine Software von diesem Drecksladen einzusetzen. Das mag
man lächerlich finden, aber es IST mein Argument.

Beitrag #6411610 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Andreas B. (bitverdreher)


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Micha schrieb im Beitrag #6411594:
> Zweitens
> sind es keine Behauptungen sondern schlicht positive Erfahrungen dieser
> Anwender. Letztere wollen in ihrer Mehrheit nur ihre Aufgaben erledigt
> wissen und das können sie spätestens seit Win7 recht problemlos.

Es geht nicht um diejenigen, die mit Windows arbeiten und keine Probleme 
damit haben, sondern um Leute die Fakten über Linux/Windows nicht 
wahrhaben wollen. Und da gibt es in diesem Thread hier einige.
Und wenn Du für Dich die Vor und Nachteile von Win/Linux abwägst und 
Dich für Win aus rationalen Gründen oder eben aus Gewohnheit oder was 
auch immer entscheidest, ist das nicht das Problem.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Micha schrieb im Beitrag #6411610:
> Zu Recht. Denn eine solche Weltsicht muss man nicht teilen und zu
> irgendwelchen Begründungen im technischen OS-Vergleich taugt die erst
> recht nicht. Warum reitest Du überhaupt auf dem Fehlen "technischer
> Fakten" rum wenn DAS Dein eigentliches (politisches) Argument ist?

Es ist beides. Kannst Du das verstehen?

Beitrag #6411614 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Egon D. (egon_d)


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Micha schrieb im Beitrag #6411610:

> Egon D. schrieb:
>> Ich habe einige hundert Beiträge weiter oben
>> ausdrücklich erklärt, dass ich Linux nutze und
>> Windows meide, weil ich Microsoft für einen
>> Verbrecherladen halte, der eine mafiöse
>> Produktpolitik macht.
>
> Aha. Da wird einiges klarer. Hinter der oft

Nein, nicht OFT . Ich bin EINE EINZIGE Person.
Wir reden von MEINER Motivation, von niemand
anderem.


> so festgefahrenen Haltung

Tjaja... schon empörend, dass solche festgefahrene
Aggression auf der einen Seite mit festgefahrener
Haltung auf der anderen beantwortet wird!


> alternativer Linuxer stecken solche Weltbilder!

Richtig.
Leider, leider gibt es halt immer noch Leute, die
NICHT auf bezahlte Jubelarien und brüllende Werbung
"ICH BIN DOCH NICHT BLÖD!" hereinfallen. Das ist
echt zum Kotzen...


>> Darauf wurde mir "Ideologie" und das Fehlen von
>> Argumenten vorgeworfen.
>
> Zu Recht.

Nein, nicht ganz.

Der Übergang mag fließend sein, aber Ideen, Ideale und
Ideologie sind nicht ganz dasselbe.
Das ist aber nicht von Bedeutung; als "Influencer" kann
man auch ohne nenneswerte Bildung reich werden. Lass'
Dich also nicht verwirren.


> Denn eine solche Weltsicht muss man nicht teilen

Das habe ich auch nirgendwo verlangt.
Es wäre schon viel erreicht, wenn die nichttechnischen
Fakten wenigstens nicht als "Ideologie" abgetan, sondern
als Fakten akzeptiert würden.


> und zu irgendwelchen Begründungen im technischen
> OS-Vergleich

Ich kann mich nicht entsinnen, dass irgendwo im Verlaufe
der Diskussion eine verbindliche Beschränkung auf
technische Fakten beschlossen worden wäre.


> taugt die erst recht nicht. Warum reitest Du überhaupt
> auf dem Fehlen "technischer Fakten" rum wenn DAS Dein
> eigentliches (politisches) Argument ist?

Ich soll Dir jetzt noch Tipps geben, wie Du Deine KI
besser parametrieren kannst, damit sie uns NOCH
effizienter auf die Nerven geht?

Nicht ernsthaft, oder?!

Beitrag #6411618 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Andreas B. (bitverdreher)


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Micha schrieb im Beitrag #6411618:
> Andreas B. schrieb:
>> für Win aus rationalen Gründen
>
> So ist es. Rational nenne ich: Der Rechner soll mir meine Anwendungen
> ermöglichen ohne daß Zeit in die Verwaltung desselben und "technische
> Fakten" investiert werden muss (von obligatorischen Updates abgesehen).

Eben. Und genauso rational entscheide ich, daß ich eben Windows nicht 
verwende. Das das hat sowohl belegbare (und das ist der Unterschied zu 
Deiner Argumentation) technische als auch politische Gründe. Über die 
politischen Gründe kann man streiten, das ist durchaus Ansichtssache.
Aber der Unterschied, ich und andere hier begründen das konkret und 
sehen auch durchaus daß Windows für viele Vorteile hat.

Beitrag #6411620 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Andreas B. (bitverdreher)


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Micha schrieb im Beitrag #6411620:
> Das hat ganz rationale
> Gründe...

Die Du aber z.B. bis jetzt nicht genannt hast.

Beitrag #6411623 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Andreas B. (bitverdreher)


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Es wurde bestritten. Das ist das Problem.
Neben wir mal das Win 10 Update Problem, das für viele angeblich nicht 
existiert (Rebootorgien ect.). Wenn ich in Goggle einfach mal "Win 10 
update" angebe, sehe ich da ganz andere Fakten. Ich selbst habe es 
erlebt und viele hier in diesem Thread auch. Windows raubt meine 
kostbare Arbeitszeit. Und das ist für mich nicht akzeptabel.
Wenn Du jetzt sagen würdest, das stört Dich nicht, Du trinkst dann eben 
Kaffee und kommst nach 1h wieder, dann ist das ein Argument das ich 
akzeptieren kann. Aber dieses Faktum abzustreiten  und dann noch 
behaupten, daß Linux ähnliche Probleme hat, dann ist das schlicht 
Realitätsverweigerung.
Das nur mal an diesem Beispiel.

von Egon D. (egon_d)


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Micha schrieb im Beitrag #6411618:

> Egon D. schrieb:
>> Ich soll Dir jetzt noch Tipps geben, wie Du
>> Deine KI besser parametrieren kannst, damit
>> sie uns NOCH effizienter auf die Nerven geht?
>
> Da ist sie wieder, die Arroganz!

Welche Arroganz?

Influencer sind Fakt. KI ist auch Fakt. Wer will
mir also verübeln, dass ich bei dem Buzzword-Bingo,
das hier abläuft, auf Influencer-KI tippe?


> Sollte man auf dieser Basis diskutieren?
> Ich glaube nicht.

Naja.

Ich habe zu Deinem Beitrag SIEBEN Kommentare
abgegeben; davon waren drei Kommentare sachlich,
drei boshaft mit sachlichem Hintergrund und einer
beleidigend.

Du antwortest AUSSCHLIESZLICH auf meine beleidigende
Bemerkung.

Das sagt mir: Du suchst nicht den Dialog -- Du suchst
einen Grund, mich als dialogunfähig hinzustellen.

Es sei Dir gegönnt.

von Egon D. (egon_d)


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Micha schrieb im Beitrag #6411623:

> Es muß sie tatsächlich geben, nicht wahr?

Naja, wenn Du ( DU ) erst schreibst, dass es "ganz
rationale Gründe" hat, dann "muss es sie tatsächlich
geben" -- ja. Andernfalls bist Du nämlich ein Lügner.

> Daß die Diskussion auch jenseits mittlerweile 2000
> Beiträgen weitergeht zeigt die Sturheit vor allem
> einer Seite.

Ja -- also das finde ich auch, das ist UNERTRÄGLICH!

Es muss doch genügen, dass man ihnen sagt, ihre Meinung
ist falsch! Warum dann noch irgendwelche "Belege" und
"Beweise" und gar noch "Argumente"? Dass ist doch alles
nur an den Haaren herbeigezogenes Zeug...

Make Microsoft Great Again!

Beitrag #6411627 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Egon D. (egon_d)


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Micha schrieb im Beitrag #6411627:

> Egon D. schrieb:
>> Dass ist doch alles nur an den Haaren herbeigezogenes
>> Zeug...
>> Make Microsoft Great Again!
>
> Jetzt flippt er völlig aus.
> Kann ich aber verstehen wenn man dermaßen bloßgestellt
> und demontiert wird

Kannst Du das bitte kurz erklären -- nur für die
Zuschauer, die erst jetzt zugeschaltet haben?

Deine Rede war:

>> Daß die Diskussion auch jenseits mittlerweile 2000
>> Beiträgen weitergeht zeigt die Sturheit vor allem
>> einer Seite.

Und darauf habe ich geantwortet mit:

> Ja -- also das finde ich auch, das ist UNERTRÄGLICH!
>
> Es muss doch genügen, dass man ihnen sagt, ihre Meinung
> ist falsch! Warum dann noch irgendwelche "Belege" und
> "Beweise" und gar noch "Argumente"? Dass ist doch alles
> nur an den Haaren herbeigezogenes Zeug...
>
> Make Microsoft Great Again!

Inwiefern bin ich dabei "bloßgestellt" oder "demontiert"
worden?

Ach ja: Es wäre nett, wenn Du im Zweifelsfall eher etwas
reichlicher als zu knapp zitieren würdest, damit den
Lesern der Zusammenhang nicht abhanden kommt.

Vielen Dank im Voraus.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Micha schrieb im Beitrag #6411627:
> Andreas B. schrieb:
>> Neben wir mal das Win 10 Update Problem, das für viele angeblich nicht
>> existiert (Rebootorgien ect.). Wenn ich in Goggle einfach mal "Win 10
>> update"
>
> Um das gleiche Problem auf der Linux-Seite zu beleuchten googelt man
> einfach "Linux Reboot Update" :)

Das ist es was ich meine: Es gibt kein Linux reboot Problem. Es fragen 
dort lediglich Leute, ob ein reboot nach einem Update notwendig ist, 
weil sie es von Windows her so gewohnt sind.

Micha schrieb im Beitrag #6411627:
>> Windows raubt meine kostbare Arbeitszeit
>
> so pauschal falsch. Denn es lässt sich immer noch eine mehrwöchige
> Update-Pause einrichten als auch der Update-Dienst ganz abschalten.

Und? Dann bekomme ich keine Updates. Wie Du richtig erkannt hast, ist 
das ein Sicherheitsproblem.
Nochmal für Dich: Linux erledigt seine Updates im Hintergrund. Ich kann 
einfach weiterarbeiten.

Micha schrieb im Beitrag #6411627:
> Kann ich aber verstehen wenn man dermaßen bloßgestellt und demontiert
> wird
Trifft auf niemanden besser als auf Dich zu.
Lerne erst mal lesen und verstehen, dann diskutiere ich mit Dir weiter. 
So ist das ziemlich sinnlos.

Beitrag #6411634 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Andreas B. (bitverdreher)


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Micha schrieb im Beitrag #6411634:
> Andreas B. schrieb:
>> Und? Dann bekomme ich keine Updates
>
> Dazu fällt mir nur ein: Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass.

Andreas B. schrieb:
> Und? Dann bekomme ich keine Updates. Wie Du richtig erkannt hast, ist
> das ein Sicherheitsproblem.
> Nochmal für Dich: Linux erledigt seine Updates im Hintergrund. Ich kann
> einfach weiterarbeiten.

Du hast schon Probleme damit, 3 zusammenhängende Sätze zum lesen. Merkst 
Du eigentlich nichts mehr?

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Zeno schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Wegen
>> dieser Flexibilität hat Cumulus Networks Linux als Basis ihres
>> Betriebssystems "Cumulus Linux" für Netzwerk-Switches gewählt und ...
> Es geht hier nicht um Linux in Serversystemen oder ...

Es ging darum, daß derjenige, auf den ich mit dem von Dir zitierten Text 
geantwortet hatte, die Konfigurierbarkeit und damit die Flexibilität von 
Linux als Problem dargestellt hatte.

> In diesem Thread geht es aber um Desktopsysteme und das ist etwas völlig
> anderes. Bei den Desktopsystemen sind nun mal die meisten User keine IT
> Profis und die sind halt der Meinung das dieses System für den
> Desktopbereich eher ungeeignet ist.

Geschätzt 80% dieser Leute haben noch nie etwas von Linux gehört, 
weitere 15% haben niemals einen Linux-Desktop auch nur gesehen. Das, was 
diese Menschen haben können, ist also  keine Meinung, sondern allenfalls 
ein Vorurteil -- wenn überhaupt.

> Das muß so erst einfach mal zur
> Kenntnis nehmen, egal ob's gefällt oder nicht.

Es ist mir ganz einfach egal. Ich für mich habe meine Entscheidung vor 
über zwanzig Jahren getroffen und sie seitdem keine einzige Sekunde 
bereut. Das, und nur das ist es, was für mich zählt -- ob Du's glaubst 
oder nicht. ;-)

von Andreas B. (bitverdreher)


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Micha schrieb im Beitrag #6411634:
> Selbstverständlich kommt auch Linux nicht ohne Reboot aus wenn
> umfangreiche Softwareänderungen anstehen.

Es muß rebooten wenn ein Kernelupdate ansteht. Und das kann man ohne 
ständiges Gemeckere seitens des Betriebsystems aufschieben. Und das ist 
dann auch nur ein Reboot und nicht diese mehrfachen reboots mit 
zwischendurch Updates wie bei Win 10, die mal locker Stunden dauern 
können. Alles schon gesehen.
Das wurde hier aber alles auch schon mehrmals geschrieben.
Aber wer nicht lesen kann, dem ist nicht zu helfen.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Zeno schrieb:
> Das habe ich doch niemals bestritten, aber um Server und Embedded geht
> es hier nicht. Hier geht es um den Desktopbereich und da führt Linux
> nunmal ein Nischendasein. Deshalb wird im Desktopbereich die Richtung
> halt Windows bestimmt und nicht von Linux. Das wird auch nicht anders
> wenn Du und einige andere hier Linux zu ihrem Desktopsystem erkoren
> haben. Darf ja auch gern jeder so halten wie er mag und wenn ihr damit
> zurecht kommt das ist das ja gut so. 94% der Desktopuser sehen das halt
> anders und benutzen Windows oder Mac und das ist auch gut so.

Daß Linux im Desktopbereich ein Nischendasein führt, haben weder ich 
noch andere je bestritten. Na und? Das ist völlig okay für mich.

Allerdings bezweifle ich, daß die von Dir genannten 94% der Destopuser 
etwas "sehen". Die allermeisten davon kennen nichts anderes als Windows 
und haben höchstens mal was von diesem Ding mit dem angeknabberten Apfel 
gehört. Linux gibt es in deren Welt gar nicht, höchstens als Running Gag 
in Two And A Half Men oder The Big Bang Theory.

von ACDC (Gast)


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Egon D. schrieb:
> 1. ...treten hier praktisch immer als Gäste und nie
>    als angemeldete Nutzer auf,

Das liegt allein an Windows.... :D

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Werner P. schrieb:
> mal eine blöde frage.
>
> hab mir ubuntu desktop iso heruntergeladen und in einer VMWare
> installiert. Lief soweit ohne Probleme durch.
>
> Nur ist da alles auf Englisch. Ist das normal?

Wenn Du es nicht anders einstellst, ja.

> Wenn ich dann google lese ich nur dass nach der Installation das
> Sprachpaket Deutsch installiert werden muss.
>
> Warum wird nicht während der Installation eine Sprachauswahl bereit
> gestellt?

Äh, normalerweise werden diese Dinge relativ bei der Installation 
abgefragt, und bei Auswahl einer anderen Sprache als Englisch dann auch 
automatisch die entsprechenden Pakete installiert und die korrekte 
Lokalisierung eingestellt. War das bei Dir nicht der Fall?

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Zeno schrieb:
> Jack V. schrieb:
>> @Zeno: Linux ist nicht für dich.
>
> Sagt Dir Deine Glaskugel. Ich benutze durchaus Linux und ich habe auch
> kein Problem mit apt, aptitude und dpkg, ich habe auch kein Problem mit
> rpm und yum, aber 99% aller Hans Otto Normalverbraucherdesktopuser ist
> dies suspekt, was die 100% eingefleischten Linuxuser nicht verstehen
> wollen oder können.

Wenn das Deinem Hans Otto suspekter ist, als sich sich obskure Software 
aus dubiosen Quellen herunterzuladen und sie mit höchsten Privilegien zu 
installieren, dann wird ein Linux vermutlich nichts für sie sein.

Wobei ich mich schon frage, woher Du 99% aller Hans Otto 
Normalverbraucherdesktopuser kennst und auch noch weißt, was sie denken. 
Bei mir ist es nämlich so, daß ich sogar bei Leuten, die ich seit 
Jahrzehnten gut kenne, häufig nicht weiß, was sie denken. Aber okay, ich 
kenne wohl auch nicht so viele Leute wie Du. ;-)

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Sven B. schrieb:
> Hier ist auch einer der tatsächlich nennenswerten Unterschiede zwischen
> Windows und Linux. Während Windows eine Kernel-API hat, die
> vergleichsweise stabil ist, ist die unter Linux ständig anders. Also,
> so, auf vier-Wochen-Basis.

Ja, sie ändert sich schonmal, aber sicherlich nicht im Vier-Wochen-Takt. 
Üblicherweise ist sie über eine Majorversion des Kernels sogar 
weitgehend stabil, und die Änderungen zwischen einzelnen Majorversionen 
sind meist recht moderat, siehe [1] und [2].

Im Vergleich dazu ändert Microsoft seine Treiber-APIs mit jeder neuen 
Major-Version deutlich umfangreicher: von VxD über WDM zu WDF, und dann 
gibt es innerhalb dieser Treiber-APIs noch weitere Änderungen. Für die 
Windows Driver Foundation, mithin die akuelle Version seit Windows2000, 
gibt es zwei Untermodelle für Kerneltreiber (KMDF) und Usermode-Treiber 
(UMDF); von KMDF gibt es 16 Versionen, für UMDF 14. Die Tabellen unter 
[3] geben dazu eine ganz gute Übersicht -- und zeigen, daß alleine seit 
Win10 mindestens zehn Änderungen an den WDF-APIs gemacht worden sind. 
Von Stabilität kann hier also keine Rede sein, allerdings wird auf 
Abwärtskompatibilität geachtet.

[1] https://www.kernel.org/doc/html/v5.4/driver-api/index.html
[2] https://www.kernel.org/doc/htmldocs/kernel-api/
[3] https://en.wikipedia.org/wiki/Windows_Driver_Frameworks

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Zeno schrieb:
> [...] es ändert aber nichts daran das nur 3% aller Desktopuser
> Linux, 77% Windows, 17% Apple und der Rest irgend was anderes benutzen.

Wir alle hier kennen die Situation, weißt Du. Niemand bestreitet sie, 
allenfalls wird hie und da noch die Frage diskutiert, ob Android mit 
seinem Linuxkernel nun als Linux durchgehen soll oder nicht.

Aber: daß die Situation so ist, wie sie ist, ist kein Argument für die 
Beantwortung der hier im Thread behandelten (vulgo: vom TO gestellten) 
Frage, warum sie so ist.

Im Übrigen ist es so, daß -- wie gesagt -- allenfalls 10% der Anwender 
überhaupt einmal was von diesem Linux (oder wie das heißt) gehört haben. 
Auch deswegen sind Deine ständig wiederholten Hinweise auf die aktuelle 
Situation kein Argument in irgendeiner auch nur ansatzweise seriösen 
Diskussion. Denn um eine qualifizierte Auswahl treffen zu können, muß 
man natürlich die Alternativen kennen, und wenn nur besagte 10% 
überhaupt auch nur von der Alternative gehört haben und sicher nicht 
einmal die Hälfte dieser Menschen die Alternative Linux ausprobiert 
haben, können diese Menschen eben auch keine qualifizierte Auswahl 
getroffen haben.

Außerdem ist es nicht besonders klug, aus der aktuellen Verteilung im 
Markt der Desktop-Betriebssysteme auf die Eignung der vorhandenen 
Alternativen zu schließen. Schließlich spielen da noch eine ganze Reihe 
anderer Faktoren eine Rolle, etwa der gerade angesprochene 
Bekanntheitsgrad, aber auch so Themen wie die Marketing- und 
Vertriebsaufwände, die die Hersteller betreiben, und in diesem 
besonderen Fall auch die zum Teil durchaus mafiösen Tricksereien, für 
die Microsoft ja bereits sowohl in den USA als auch von der EU 
verurteilt wurde, sowie die massive Lobbyarbeit, die Microsoft auch, 
aber nicht nur im Falle von München, Schwäbisch-Hall, Leipzig, dem 
italienischen Militär oder der französischen Gendarmerie betrieben hat 
und betreibt.

Und dann, so ehrlich muß man sein, hat die aktuelle Situation auch etwas 
mit zwei weiteren Aspekten zu tun: Microsoft hatte, pünktlich zum ersten 
großen Wachstum des Internet und damit dem wachsenden Bedarf an 
Computern, zwei für die damalige Zeit besonders ansehnliche 
Betriebssysteme, nämlich Windows95 und -NT4. Die sahen gut aus, liefen 
auf vergleichsweise preiswerten IBM-kompatiblen PCs, und waren daher 
schlicht zur richtigen Zeit verfügbar, um einen neuen Markt zu 
erschließen. Damit haben sie sich in relativ kurzer Zeit ein 
Quasimonopol erarbeitet, und es seitdem mit allen erdenklichen (und 
nicht immer fairen und legalen) Mitteln verteidigt.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Zeno schrieb:
> Bei Linux gibt es ebenso mehrere interne Formate darum geht es aber
> nicht. Da kommt SW als deb, pkg, rpm, tar oder sonstwas. Im günstigsten
> Fall ist noch ein Installerscript dabei welches die Arbeit erledigt,
> ansonsten ist der User gefragt und er muß zusehen wie er die Software
> auf die Platte bekommt.
> Das ganze Paketmanagement, egal bei welcher Distribution, funktioniert
> nur wenn der Maintainer der Distribution der Meinung ist, das die
> jeweilige SW Eingang in das Repositority finden soll. Wenn er dies nicht
> für nötig erachtet bleibt es halt draußen und dann muß man sich wohl
> oder übel mit den Paketen herumschlagen.

Verzeihung, aber hattest Du nicht oben noch behauptet, Linux zu benutzen 
und gut damit klarzukommen? Wenn Du so einen Unfug schreibst, 
beschleichen mich daran nun leider langsam gewisse Zweifel. Denn 
selbstverständlich kann man auch andere, vom Distributor nicht 
vorgesehene Sofwarepakete und -Versionen mit dem Paketmanagement 
installieren; dafür benötigt es nur jemanden, der Binärpakete baut und 
sie in einem eigenen Repository anbietet. Dieses Repository bindet der 
Anwender dann in seine Paketquellen ein, aktualisiert seine Paketlisten 
und kann die in dieser externen Quelle angebotenen Pakete dann sofort 
wie gewohnt installieren. Dieses Vorgehen funktioniert übrigens sowohl 
mit YUM/RPM-, als auch mit APT/dpkg-basierten, also allen weiter 
verbreiteten Linux-Distributionen.

Und, nebenbei bemerkt: .pkg-Dateien kenne ich nur für SunOS/Solaris, 
Apple MacOS und iOS, BeOS und meinen guten alten Apple Newton. Im 
Prinzip gibt es auch nur zwei weiter verbreitete Linux-Paketformate für 
Distributionen, nämlich deb und rpm. Die von Dir erwähnten Tarballs sind 
üblicherweise Quelltext-Archive, die der Benutzer selbst kompilieren und 
installieren muß, und die in den allermeisten Fällen nicht nur unter 
Linux, sondern auch unter anderen UNIXoiden genutzt werden können.

Aber Du hast noch ein Format vergessen, das für Windows typisch ist, das 
es aber auch für Linux gibt, nämlich binär paketierte, meist 
kommerzielle Software, für die es dann häufig ein selbstextrahierendes 
Shellarchiv gibt. IBM zum Beispiel nutzt so etwas für WebSphere und 
andere Software, und im Prinzip funktioniert das genau wie die Installer 
unter Windows: herunterladen, Ausführrechte geben, aufrufen, und schon 
geht der übliche Sermon mit Lizenzbedingungen, Installationsort, -Umfang 
und dem ganzen anderen Gerümpel los.

von Apple ist Dreck (Gast)


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Sven B. schrieb:

> Hier ist auch einer der tatsächlich nennenswerten Unterschiede zwischen
> Windows und Linux. Während Windows eine Kernel-API hat, die
> vergleichsweise stabil ist, ist die unter Linux ständig anders. Also,
> so, auf vier-Wochen-Basis. Ich fände es mal eine interessante
> Diskussion, was daraus folgt und ob das (weiß ich nicht) vielleicht
> ein ursächliches Hindernis für die weitere Akzeptanz von Linux auf
> Desktops sein könnte.

Die Schnittstelle zum Userspace ist extrem stabil, siehe auch die 
Verbreitung von Docker.

> Was daraus nämlich auf jeden Fall folgt, ist dass ich als
> Hardware-Hersteller effektiv nur zwei Möglichkeiten habe, Treiber für
> meine Hardware bereitzustellen:
>
>  - entweder pflege ich sie direkt in den Kernel ein, unter GPL, oder
>  - ich targette "genau dieses Release von CentOS 7 und genau dieses eine
> Ubuntu", und überall sonst geht's halt dann nicht.

Bisher haben noch keiner Firma GPL-Treiber geschadet, und die Ideologen 
die GPL-Treiber für schlecht halten werden auch immer weniger. Ansonsten 
gibt es auch noch DKMS.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Toby P. schrieb:
> Stefan ⛄ F. schrieb:
>> Man kann Programme auch woanders hin installieren, als ins
>> Standard-Verzeichnis. Die Vorgehensweise ist dann nur etwas
>> komplizierter. In der Tat mache ich das mit einigen großen Programmen,
>> die kommen bei mir auf die HDD anstatt SDD. NoGo finde ich daher
>> übertrieben.
>
> Womit wir dann bei einer ähnlichen Vorgehensweise wie bei Windows wären
> und der Punkt sich in wohlgefallen auflöst. Wie soll es auch anders
> sein?

Nein, Toby. Denn über die mit dem Paketmanager installierten Pakete, 
Dateien etc. führt ebendieser Paketmanager eine Datenbank, anhand derer 
man das Vorhandensein, die Integrität und andere Aspekte der 
Installation jederzeit prüfen kann, und die auch zur Kalkulation der 
notwendigen Updates verwendet wird. Das ist ja das geniale an so einem 
Paketmanagement: ein Knopfdruck, und schon ist das gesamte System 
inklusive aller mit dem Paketmanager installierten Anwendungen 
aktualisiert. Das ist eine völlig andere Vorgehensweise als unter 
Windows, wo jede Software entweder eine eigene Aktualisierung mitbringt 
(wie zum Beispiel Java und verschiedene Virenscanner), oder vom Benutzer 
je einzeln und manuell gepflegt werden muß.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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🐧 DPA 🐧 schrieb:
> Toby P. schrieb:
>> Danke für die Warnung, für mich schlicht ein NoGo. Woher soll Linux
>> wissen das ich eine Videobearbeitung auf meiner M.2 NVME PCIe SSD
>> installiert haben möchte?
>
> Distroeigene Programme auf verschiedene Speichermedien zu verteilen ist
> bei den meisten Distributionen nicht vorgesehen. Beim Ausführen eines
> Programms unter Linux wird das aber erstmal gememory mappt, und gememory
> mappte Dateien kann das OS im RAM cachen.

Zumal es in den meisten Fällen auch kaum klug ist, eine Videobearbeitung 
oder ähnliche Software auf einer SSD zu installieren. Da gehören die 
Videos hin, nicht das Programm -- weil das, wenn es einmal geladen ist, 
ohnehin aus dem RAM läuft.

> Für schnellere Ladegeschwindigkeit dort wo es tatsächlich sinn macht,
> könnte man aber ansonsten noch Dinge wie dm-cache verwenden. Dann muss
> man auch nicht herumraten und selbst Dinge rum schieben, das übernimmt
> dann alles das System.

Richtig. Multitiered Storage existiert, ist aber unter keinem mir 
bekannten System etwas für Dokumentationsresistente, Merkbefreite, oder 
einfache Desktopuser.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Yalu X. schrieb:
> Ach nee, das Wort "automatisieren" kennt Windows ja gar nicht, da wird –
> anders als in Linux – alles lieber manuell gemacht ;-)

Vor einigen Monaten stand ich zufällig im Büro unserer Marketingleute 
und sah während des Gesprächs auf den Bildschirm einer unbeteiligten 
Kollegin. Sie hatte sich für eine Dokumentation etwas über 120 
Screenshots unserer Webapplikation geben lassen und fing gerade an, 
diese einzeln nacheinander zu resizen. Ich hab' sie dann gebeten, mir 
die eben auf einen USB-Stick zu kopieren und uns einen Kaffee zu holen, 
bin dann zu meinem Linuxrechner gegangen und habe convert(1) aus dem 
ImageMagick-Paket angeworfen. Siehe da: als ich mit dem USB-Stick und 
den fertigen Bildern 'reinkam, war auch mein Kaffee gerade angekommen... 
;-)

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Andreas B. schrieb:
> Werner P. schrieb:
>> Warum wird nicht während der Installation eine Sprachauswahl bereit
>> gestellt?
> Wird es. Oft ist das jedoch so, daß einige Sprachanwendungspakete noch
> nachinstalliert werden müssen. Meist unter Systemeinstellungen -
> Sprachen in 3min erledigt. Dafür kannst Du dann (im  Gegensatz zu Win)
> Dir vor dem Einloggen die jeweilige Sprache aussuchen.

Das klappt sogar nach dem Einloggen noch, für einzelne Shells oder sogar 
Programme, indem man die betreffende Umgebungsvariable LANG setzt. Ist 
manchmal ganz praktisch, um Dokumentation oder Problemlösungen zu 
suchen, da findet man auf Englisch häufig mehr (und nicht selten auch 
bessere) Antworten.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Werner P. schrieb:
> So, jetzt habe ich mir Ubuntu mal installiert. Allerdings in einer
> VMWare.
>
> Die Installation war eigentlich sehr einfach. Bildschirmauflösung ändern
> usw. kein Problem.
>
> Gut dachte ich mir. Jetzt installiere ich mal meinen Drucker Kyocera
> ECOSYS P2135dn. Drucker hinzufügen und siehe da, Drucker schon mal
> gefunden. Aber leider ist mein Drucker nicht in der Liste.
>
> Ab zur Kyocera Seite und Linux Treiber heruntergeladen. Ist eine tar.gz
> Datei. Diese habe ich doppelgeklickt und dann Auswahl Ubuntu. Dann wird
> ein Dialog geöffnet und ich habe die Möglichkeit oben auf "Paket
> installieren" zu klicken.
>
> Es ertönt ein kurzer Beep und dann war es das auch schon. Keine Meldung
> nur der Beep.
>
> Und jetzt. So als normaler Anwender?

Jetzt ist der Treiber für Deinen Drucker installiert, und Du kannst ihn 
einrichten. Dafür gibst Du in die Adreßzeile Deines Browsers die Adresse 
http://localhost:631 ein und gelangst dort auf die Administrationsseite 
Deines Druckserversystems CUPS und richtest dort unter "Drucker und 
Klassen hinzufügen" Deinen Drucker ein. Oder Du benutzt die 
Ubuntu-eigenen Werkzeuge dafür, die Du unter "Systemeinstellungen" und 
dann "Drucker" findest.

> Unter Windows lade ich ein Setup Programm herunter, doppelklicke und
> schwups ist der Drucker installiert.

Wenn Du das Glück hast, daß es einen Treiber dafür gibt... Etliche 
Benutzer haben nach dem Upgrade auf Windows10 die traurige Erfahrung 
machen müssen, daß es keine Druckertreiber für das neue System mehr gab. 
;-)

von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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michael_ schrieb:
> Meine neue Installation hat da mehr als 5min wegen Update auf der Platte
> rumgerödelt.
> Ganz automatisch, ohne zu fragen.

Kann das mal jemand nachprüfen? Ich hab da nämlich so meine Zweifel 
daran. Zumindest liest man im Internet was anderes. Meinst du eventuell 
das Update der Paketliste? (Das entspräche nur dem checken nach updates)

von Realist (Gast)


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Hallo

Sheeva P. schrieb:
> Jetzt ist der Treiber für Deinen Drucker installiert, und Du kannst ihn
> einrichten. Dafür gibst Du in die Adreßzeile Deines Browsers die Adresse
> http://localhost:631 ein und gelangst dort auf die Administrationsseite
> Deines Druckserversystems CUPS und richtest dort unter "Drucker und
> Klassen hinzufügen" Deinen Drucker ein.

Dir ist die Ironie im Zusammenhang mit der vorausgegangenen Diskussion 
dieses von mir jetzt zitierten Teils deiner Aussage aber schon bewusst, 
oder?
"Wat is dnnh nen localhost ?- De Horst gäht schonn langh nächht mähr in 
däh Wärthschaff",
wird jetzt etwas karikierend dargestellt der (sehr)einfache Nutzer 
Paulemann denken.

Paulemann ist übrigens der (dähh) Kumpel von Horst ;-)

Gut mit der weiteren Ausführung

> Oder Du benutzt die
> Ubuntu-eigenen Werkzeuge dafür, die Du unter "Systemeinstellungen" und
> dann "Drucker" findest.

Relativiert sich das und auch der hypothetische Paul wird dann den 
Drucker installiert bekommen.

Aber die Selbstverständlichkeit wie du als nur einer der "typischen" 
Linuxnutzerfanboys  - die es in dieser Ausprägung aber natürlich auch 
bei Windows und anderen Systemen gibt (Aber wesentlich seltener und 
nicht so laut missionierend) die "Einfachheit" der Druckerinstallation 
zumindest im ersten teil deiner "Anleitung" darstellst zeigt wie 
Realitätsfern viele der sagen wir mal "ungeschickten" Nerds sind.
Die im leben stehenden Nerds wissen das sie Nerds sind (behaupte mal das 
ich zu der Sorte gehöre) und können zwischen ihrer Einstellung, Wissen 
und Interessen und das der "normalen" Leute und Anwender sehr gut 
unterscheiden und handeln auch entsprechend.

Mit Sachen wie den localhost und der richtigen Adresse (Port) will und 
kann sich doch ein "normaler" Nutzer nicht auseinandersetzen.
Der will einfach nur sein Foto, sein Dokument, seine Zeichnung, den 
Liebesbrief (Nein hoffentlich doch dann doch nicht...) - what ever nur 
innerhalb seiner Anwendungssoftware, die er beherrscht, auf seinen 
(neuen) Drucker ausdrucken.

Realist

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Schatz im Ofenrohr schrieb im Beitrag #6411516:
> Es führt zur bereits
> hier angesprochenen Notwendigkeit einer grundlegenden
> Architekturänderung, die Updates grundsätzlich im Hintergrund möglich
> macht. Da bekleckern sich weder Linux noch Windows mit Ruhm. Und das
> 2020.

Linux musste schon immer nur einmal rebooten - wenn überhaupt. Linux 
installiert auch nicht 5 Updates für das gleiche Paket nacheinander, 
sondern nur eins (das neueste). Damit kann ich gut leben.

Leute die ihre Server 24h betreiben müssen habe da sicher mehr Interesse 
an einer weiteren Verbesserung. Irgendwas läuft da ja auch bezüglich 
Kernel Module, soweit ich mitbekommen habe.

von Apple ist Dreck (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Wenn Du das Glück hast, daß es einen Treiber dafür gibt... Etliche
> Benutzer haben nach dem Upgrade auf Windows10 die traurige Erfahrung
> machen müssen, daß es keine Druckertreiber für das neue System mehr gab.
> ;-)

Jaja, hier zeigen die stabilen Treiberschnittstellen was in ihnen 
steckt.

von Le X. (lex_91)


Angehängte Dateien:

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Dieser Thread erinnert mich irgendwie an eine alte Werbung ;-)

von Carl D. (jcw2)


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Andreas B. schrieb:
> Micha schrieb im Beitrag #6411634:
>> Selbstverständlich kommt auch Linux nicht ohne Reboot aus wenn
>> umfangreiche Softwareänderungen anstehen.
>
> Es muß rebooten wenn ein Kernelupdate ansteht.

Selbst das kann man umgehen, denn Linux läuft auch auf Systemen, die 
echte 24/7 anbieten und gleichzeitig Security-Updates haben wollen.
https://www.kernel.org/doc/html/latest/livepatch/livepatch.html

Das gibt es auch für Ubuntu,also auch den Desktop, wenn man will.


Windows braucht einen Reboots schon, wenn ein Update für Notepad 
reinkommt und dieser gerade läuft. Das ist durch die Eigenheit des 
Filesystems bedingt, daß ein gerade in einen Prozess gemaptes File nicht 
ausgetauscht werden kann. Also wird das neue Notepad.EXE in ein 
Verzeichnis gelegt, das nach jedem Reboot, bevor das System wirklich 
läuft, dieses Verzeichnis durchsucht und die hinterlegten Files an ihren 
gewünschten Platz geschoben. Solange da was drinsteht, hat man Probleme 
zusätzliche Updates anzustoßen. Deshalb Mehrfach-Reboots.

Andere Filesysteme (Unix), können alle Namens-Referenzen auf ein File 
entfernen, auch wenn diese noch benutzt wird (Programm läuft noch). Dann 
wird die neue Programmversion einfach unter dem bisherigen Namen neu 
angelegt. Notepad (bzw. dessen Linux-Äquivalent) kann weiterlaufen, bis 
es beendet wird. Werden Shared-Librafies ausgetauscht, funktioniert das 
analog. Und letztendlich haben Patches unter Linux Scripte dabei, die 
relevante Systemteile (z.B. Netzwerkstacks) Restkarten können, ohne 
einen Reboot zu brauchen.

Mit Window könnte man letzteres auch (den Netzwerk-Stack ohne Reboot 
restarten) nur kann man Files "on the fly" nur bei Nichtbenutzung, d.h. 
jede neue Version braucht neue Filenamen. Und in Summe ist der Aufwand 
(für den Patch-Ersteller) so groß, daß man den "Reboot tut gut"-Reflex 
der Enduser nutzt.

von Apple ist Dreck (Gast)


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Apropos Drucker, einen Netz-HP-Drucker erkannte Ubuntu und Mint 
automatisch, nach dem Einschalten kam ein Popup ala "Wollen Sie den 
Drucker installieren?" hoch, Treiber installieren lassen, Testseite 
drucken lassen, fertig.

Für Windows gab ~5 verschiedene Treiber auf der HP-Seite die mir selber 
runterladen musste, nach der Installation dieser musste ich 
umständlichst in den Tiefen der Druckerconfig von Windows diverse 
Parameter händisch angeben damit ich drucken konnte.

Wie sagte der Realist:

Realist schrieb:
>
> Mit Sachen wie den localhost und der richtigen Adresse (Port) will und
> kann sich doch ein "normaler" Nutzer nicht auseinandersetzen.
> Der will einfach nur sein Foto, sein Dokument, seine Zeichnung, den
> Liebesbrief (Nein hoffentlich doch dann doch nicht...) - what ever nur
> innerhalb seiner Anwendungssoftware, die er beherrscht, auf seinen
> (neuen) Drucker ausdrucken.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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michael_ schrieb:
> Käse!
> Ubuntu belegt knapp 20GB. Die Anwendungen sind da sehr bescheiden.

Auf meinem Arbeitsgerät belegt Debian zusammen mit allen 
Anwendungsprogrammen 12 GB. Da die größeren darunter sind.

- LibreOffice
- IntelliJ IDEA (Java IDE)
- Tibco JasperSoft Studio
- Java Development Kit 7
- Java Development Kit 8
- Java Development Kit 11
- yEd (ähnlich Visio)
- soap UI
- Rocket Chat
- Skype
- Firefox
- Chromium
- Thunderbird

Ich habe mein System nicht aufgeräumt oder herunter gestrippt. Das baut 
alles auf einer ganz normalen Grundinstallation auf. Ich weiß aus 
Versuchen von vor einem Jahr, dass Ubuntu nicht wesentlich größer ist.

Deine 20GB sind völlig übertrieben! Die Grundinstallation belegt nicht 
einmal 10 GB. Und damit tun sich die beiden Betriebssysteme nicht viel, 
sie sind ähnlich groß.

Windows wird im Laufe der Zeit erheblich größer, weil es Backups von 
aktualisierten Dateien aufbewahrt, was Linux (normalerweise) nicht tut. 
Während ein Linux Distributor immer gut aufpassen muss, dass alle 
Bilbiotheken zu den Programmen passen, kann Windows das dynamisch zur 
Laufzeit regeln, was sehr praktisch ist.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Micha schrieb im Beitrag #6411610:
>> weil ich Microsoft für einen
>> Verbrecherladen halte, der eine mafiöse Produktpolitik macht.

> Aha. Da wird einiges klarer. Hinter der oft so festgefahrenen Haltung
> alternativer Linuxer stecken solche Weltbilder!

Wenn Microsoft sich anders verhalten würde, würde er womöglich auch 
gerne Windows benutzen. Wie kommst du darauf, dass seine Haltung 
"festgefahren" sei?

von Realist (Gast)


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Hallo

auch wenn ich nicht gefragt bin:

> Verbrecherladen
> mafiöse Produktpolitik

Solche reißerischen Bildzeitungsbegriffe sprechen nicht unbedingt von 
einer neutralen und rein auf belegbaren Fakten basierenden Meinung.

Realist

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Micha schrieb im Beitrag #6411618:
> Der Rechner soll mir meine Anwendungen
> ermöglichen ohne daß Zeit in die Verwaltung desselben und "technische
> Fakten" investiert werden muss (von obligatorischen Updates abgesehen).

Im Prinzip sehe ich das genau so. Am Beispiel Linux habe ich allerdings 
über Jahrzehnte erlebt habe, dass auch die obligatorischen Updates mit 
viel weniger Zeit-Einsatz ablaufen können.

Das heißt, diese eine Einschränkung, die du in Klammern geschrieben 
hast, fällt bei Linux weg. Dafür haben wir ein paar andere 
Einschränkungen. Das muss halt jeder für sich abwägen, wo die 
Prioritäten liegen. Perfekt ist kein Computer. Man wählt 
vernünftigerweise das für sich persönliche kleinere übel - wenn man 
überhaupt wählen kann (daran scheitert es leider oft).

Manche Leute neigen dazu, sich Dinge schön zu reden, die sie nicht 
ändern können. Ist das schlimm? Wohl kaum, denn die ewigen Meckerfritzen 
sehen weder attraktiver aus, noch leben sie länger.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Micha schrieb im Beitrag #6411623:
> Daß die Diskussion auch jenseits mittlerweile 2000 Beiträgen weitergeht
> zeigt die Sturheit vor allem einer Seite. Jene, die Fan-Boys besonders
> nötig hat ;)

Wenn es nur an einer Seite liegen würde, gäbe es nichts zu 
diskutieren.

: Bearbeitet durch User
von Carl D. (jcw2)


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Apple ist Dreck schrieb:
> Apropos Drucker, einen Netz-HP-Drucker erkannte Ubuntu und Mint
> automatisch, nach dem Einschalten kam ein Popup ala "Wollen Sie den
> Drucker installieren?" hoch, Treiber installieren lassen, Testseite
> drucken lassen, fertig.
>
> Für Windows gab ~5 verschiedene Treiber auf der HP-Seite die mir selber
> runterladen musste, nach der Installation dieser musste ich
> umständlichst in den Tiefen der Druckerconfig von Windows diverse
> Parameter händisch angeben damit ich drucken konnte.
>
> Wie sagte der Realist:
>
> Realist schrieb:
>>
>> Mit Sachen wie den localhost und der richtigen Adresse (Port) will und
>> kann sich doch ein "normaler" Nutzer nicht auseinandersetzen.
>> Der will einfach nur sein Foto, sein Dokument, seine Zeichnung, den
>> Liebesbrief (Nein hoffentlich doch dann doch nicht...) - what ever nur
>> innerhalb seiner Anwendungssoftware, die er beherrscht, auf seinen
>> (neuen) Drucker ausdrucken.

Schon mal ein Windows neu installiert (von W7 auf W10 ge-updated) ohne 
einen Treiber für die völlig exotische Realtek-Netzwerkkarte (gefühlt 
nur 50% Marktanteil) auf einm Stick zu haben?

Ja, wenn ich einen neuen PC gekauft hätte, statt das 2Jahre alte 
AMD-Board weiter zu benutzen, dann hätte der PC-Hersteller mir den 
Netzwerktreiber aufgespielt. Bin halt keiner aus der Wegwerfgeneration.

Weiter oben hat sich jemand beschwert, daß Ubuntu nicht beliebige 
Sprachversionen schon beim Installieren nachläd, was es natürlich macht, 
wenn man den Dialog für die WLAN-Anmeldung nicht überspringt. Das 
Problem hat Windows zu 50% nicht.

von Nop (Gast)


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Zeno schrieb:

> Sagt Dir Deine Glaskugel. Ich benutze durchaus Linux und ich habe auch
> kein Problem mit apt, aptitude und dpkg, ich habe auch kein Problem mit
> rpm und yum, aber 99% aller Hans Otto Normalverbraucherdesktopuser ist
> dies suspekt

Für solche Nutzer gibt's Mint. Neben Synaptic mit Detailsicht auf 
einzelne Pakete gibt's da nämlich noch einen "Software Manager", der mit 
Sicht auf Anwendungen geht. Mit Kategorien, Screenshots und 
Nutzerbewertungen, und natürlich auch durchsuchbar.

Kommentar meiner Holden, als ich mit ihr durchgegangen bin, wie man eine 
Anwendung damit nachinstalliert: das ist ja wie ein Appstore auf dem 
Smartphone!

Danach sortiert sich die Anwendung im Startmenü automatisch unter der 
richtigen logischen Kategorie ein. Noch cooler: bis man eine neue 
Anwendung das erstemal gestartet hat, ist deren Name in Fettschrift 
hervorgehoben, damit man auch direkt sieht, daß es das neue Programm 
ist.

Viel einfacher als unter Windows, wo das stattdessen so geht:

1) Rumgoogeln
2) Umweg über z.B. Wikipedia gehen und erst von da aus auf die 
Projektseite, damit man als Laie nicht auf Fake-Seiten mit Malware 
reinfällt
3) Runterladen (brauche ich jetzt die Version mit 32 oder 64 bit?)
4) In den Download-Ordner gehen
5) Installer anklicken
6) Die Installer-Optionen genauestens duchlesen, damit einem nicht 
Taskbars und sonstiger Dreck mitinstalliert wird (mein Hit: eine per 
default deaktivierte (!) Checkbox mit negiertem Text wie "keinen Mist 
installieren")
7) Sich selber durchklicken, wo im Startmenü das wohl abzulegen ist
8) Und dann braucht jedes Programm auch noch einen eigenen Unterordner 
im Startmenü, weil es außer der Anwendung auch noch Weblinks, Dokulinks 
und den Uninstaller reinpackt

von Nop (Gast)


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Realist schrieb:
> Hallo
>
> auch wenn ich nicht gefragt bin:
>
>> Verbrecherladen
>> mafiöse Produktpolitik
>
> Solche reißerischen Bildzeitungsbegriffe sprechen nicht unbedingt von
> einer neutralen und rein auf belegbaren Fakten basierenden Meinung.

Doch, tun sie. Die Tatsachen passen Dir nur nicht. Aber daß Microsoft 
seine Dominanz genau wie Intel u.a. auch mit illegalen Methoden erlangt 
hat, ist nunmal so. Und die Spyware in Windows 10 ist nach wie vor nicht 
DSGVO-konform.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Micha schrieb im Beitrag #6411627:
>> Windows raubt meine kostbare Arbeitszeit
> so pauschal falsch. Denn es lässt sich immer noch eine mehrwöchige
> Update-Pause einrichten als auch der Update-Dienst ganz abschalten.

Wo ich arbeite ist Datenschutz ein ganz großes Thema, denn wir arbeiten 
mit Kundendaten, Verträgen und viel Geld. Auf Updates zu verzichten ist 
daher keine Option. Auch nicht zu hause, denn ein dortiger Angriff kann 
(z.B. via Erpressung) letztendlich auch die Kunden des Unternehmens 
betreffen. Da gibt es ziemlich erschreckende Gesetze zum Thema Haftung 
und Strafen.

Also: Updates müssen sein!

Ich kann mir vorstellen, Updates zu verschieben. Bei Windows (und nur 
das) sammeln sich dann im Laufe der Monate viele Updates an, die sehr 
viel Zeiteinsatz erfordern. Ich kann dabei auch nicht einfach einen 
Kaffee trinken gehen, weil die Installation der Updates meine 
Anwesenheit erfordert.

> Tatsächlich ist das Reboot-Problem noch nirgendwo gelöst, deshalb
> geht der Punkt auch nirgendwohin.

Linux rebootet nur einmal, selbst nach einem großen Upgrade der gesamten 
Distribution.

Gestern musste ich nach 2 Wochen Nutzungspause 9 Reboots bestätigen. Von 
alleine hätte der Rechner nur einen winzigen Bruchteil der Updates 
installiert. Die restlichen Updates wäre bis zum nächsten mal in der 
Warteschlange hängen geblieben, also vielleicht bis Dezember oder 
Januar. Und so wird es dann immer mehr.

Fakt ist: Wenn du Windows nicht wenigstens einmal pro Woche 
aktualisierst (also auch benutzt und durch startest), dann werden die 
Updates zur Qual. Damit muss man wohl leben.

> Nun kommt bei Win10 hinzu, dass es intensiv weiterentwickelt und
> mit Updates versorgt wird.

Ja, Microsoft hat angekündigt, dies zu verbessern. Das haben sie aber 
schon zu Windows XP Zeiten gesagt. Leider bemerke ich von den 
Verbesserungen unterm Strich nichts.

Linux und sein Nutzer hingeben kann sich entspannt zurück lehnen, denn 
sein 20 Jahre alter Paketmanager ist immer noch viel schneller, als der 
von Windows.

: Bearbeitet durch User
von Realist (Gast)


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Hallo

Nop schrieb:
> Doch, tun sie. Die Tatsachen passen Dir nur nicht.

Trotzdem bleiben die Begriffe reißerisch und Aufmerksamkeitserheischend.

Das ist einfach nur Bildzeitungniveau - das mittlerweile auch ehemals in 
die tiefe gehende und vor Urzeiten mal sachliche Magazine, Zeitungen, 
halt leider der gesamte (fast Ausnahmen gibt es immer) Medienbereich mit 
solchen Begrifflichkeiten quote machen zu versucht  macht es nicht 
besser oder gar richtig.

Realist

von Apple ist Dreck (Gast)


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Nop schrieb:
> Viel einfacher als unter Windows, wo das stattdessen so geht:
>
> 1) Rumgoogeln
> 2) Umweg über z.B. Wikipedia gehen und erst von da aus auf die
> Projektseite, damit man als Laie nicht auf Fake-Seiten mit Malware
> reinfällt
> 3) Runterladen (brauche ich jetzt die Version mit 32 oder 64 bit?)
> 4) In den Download-Ordner gehen
> 5) Installer anklicken
> 6) Die Installer-Optionen genauestens duchlesen, damit einem nicht
> Taskbars und sonstiger Dreck mitinstalliert wird (mein Hit: eine per
> default deaktivierte (!) Checkbox mit negiertem Text wie "keinen Mist
> installieren")
> 7) Sich selber durchklicken, wo im Startmenü das wohl abzulegen ist
> 8) Und dann braucht jedes Programm auch noch einen eigenen Unterordner
> im Startmenü, weil es außer der Anwendung auch noch Weblinks, Dokulinks
> und den Uninstaller reinpackt

Da fehlt noch was:

9) Feststellen das dieses Tool nix taugt, und wieder zurück auf 1)

von Sheeva P. (sheevaplug)


Angehängte Dateien:

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Roland F. schrieb:
> Ich habe gerade noch mal Kubuntu 20.04 unter VM-Ware installiert.
> Nach dem Starten der Installation werden Name, Benutzername, Passwort
> und Name der virtuellen Maschine abgefragt und man kann abgeben wie groß
> der Plattenplatz für die virtuelle Maschine sein soll. Danach kann man
> die "Hardware" der virtuellen Maschine anpassen.
> Mit "Finish" startet man dann die eigentliche Installation. Es wird
> während der Installation zu keinem Zeitpunkt irgend eine
> Konfigurationsinformation abgefragt.
> Nach der Installation erscheint ein Anmeldebildschirm. Nach Eingabe des
> Passwortes erscheint dann eine englische KDE-Oberfläche mit englischer
> Tastaturbelegung.

Das ist aber wirklich komisch. Ich hab' nämlich auch gerade ein Kubuntu 
installiert, Version 20.04 LTS, in einer virtuellen Maschine mit 
KVM/qemu. Ich hab' Dir mal einen Screenshot der entsprechenden Abfrage 
gemacht, direkt im ersten Screen (bevor ich ihn umgestellt habe) wird 
ganz oben als erstes die Sprache abgefragt. (Damit auch unsere älteren 
Mitleser es besser erkennen können, habe ich mir dreist erlaubt, den 
Bereich mit einer roten Ellipse farblich hervorzuheben, übrigens mit dem 
total unzumutbaren Grafikprogramm The GIMP, das ebenfalls auf Deinem 
Kubuntu installiert sein sollte und das ich sehr gerne benutze.)

Nach dem Screenshot habe ich das dann umgestellt, und siehe: schon die 
Installation lief auf Deutsch ab, und dann erscheint plötzlich ein 
Desktop... auf Deutsch! Nicht zu fassen: kaum macht man es richtig, 
schon funktionierts! Wahnsinn. Aber natürlich gleichzeitig vollkommen 
unzumutbar, daß man vom Benutzer tatsächlich erwartet, eine Einstellung 
zu sehen und zu benutzen! Schrecklich, dieses Linux. Habe Dir auch noch 
einen Screenshot des Desktops angehängt, mit geöffneten 
Systemeinstellungen und dem Systemmonitor. Bitte beachte bei den 
Systemeinstellungen den Punkt "Zugangshilfen", dort findest Du 
verschiedene Einstellmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung.

Nebenbei: entgegen anderslautender Gerüchte, die in diesem Thread 
gestreut worden sind, hat die Installation übrigens auch mit nur 1 GB 
RAM perfekt funktioniert, und auch die VM läuft damit. Sieht man in dem 
KSysGuard im zweiten Screenshot...

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Werner P. schrieb:
> Ja genau so war es bei mir auch. Und dann die Umstellung auf Deutsch.
> Für einen normalen Anwender ist das uferlos.

Ja, völlig unzumutbar. Dabei würde unter Windows jetzt erst der ganze 
Spaß anfangen: Installationsmedien und Treiberdateien zusammensuchen, 
alles installieren, dann ein Officepaket, einen Webbrowser, ein 
E-Mail-Programm installieren... Nicht zu fassen, das ist bei Deinem 
Linux alles schon installiert, wo bleibt denn da der ganze Spaß? Und 
dann diese Sache mit der Spracheinstellung, schlimm, dafür muß man 
dieses doofe Linux nichtmal neu installieren, sondern muß das in den 
Systemeinstellungen machen, wie grauenvoll. Warum kann dieses blöde 
Kubuntu nicht einfach mal in die Glaskugel gucken und hellsehen, was für 
eine Sprache Du sprichst?

Nein, jetzt mal unter uns: "uferlos"? Dein Ernst? Dann schlage ich vor, 
daß Du das mit dem Linux lieber bleibenläßt. Wenn Dich schon eine 
Spracheinstellung überfordert, dann ist das mit dem Linux leider nichts 
für Dich. Schade, das tut mir leid.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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A. K. schrieb:
> Roland F. schrieb:
>> Nach dem Starten der Installation werden Name, Benutzername, Passwort
>> und Name der virtuellen Maschine abgefragt und man kann abgeben wie groß
>> der Plattenplatz für die virtuelle Maschine sein soll.
>
> Das sind Fragen von VMwares Installationshilfe, nicht von Ubuntu.

VMware fragt nach Usernamen und Paßwort? 8-O

Ich glaube, mit dem Plattenplatz meint er die Einrichtung der Disk im 
Kubuntu-Installer... aber ich kenne VMware nicht (nur das Webinterface 
vom ESX Server).

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Werner P. schrieb:
>> Unter Windows lade ich ein Setup Programm herunter, doppelklicke und
>> schwups ist der Drucker installiert.
>
> Bei HP ist das auch unter Linux so.
>
> Was kann Linux nochmal dafür, wenn der Hersteller keinen ordentlichen
> Druckertreiber bereit stellt?

... und offenbar nur eine englischsprachige Installationsanleitung... 
blödes Linux aber auch!

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Apple ist Dreck schrieb:
> Da fehlt noch was:
> 9) Feststellen das dieses Tool nix taugt, und wieder zurück auf 1)

Das kann dir auch bei Linux passieren. Bestest Beispiel: 
Rechtschreibkontrolle/Wörterbuch. Oder Desktop-Wallpaper-Changer.

Manchaml ist weniger mehr.

von (prx) A. K. (prx)


Angehängte Dateien:

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Sheeva P. schrieb:
> VMware fragt nach Usernamen und Paßwort? 8-O

Ja.

> Ich glaube, mit dem Plattenplatz meint er die Einrichtung der Disk im
> Kubuntu-Installer...

Danke für das Vertrauen in meine Kenntnisse. ;-)

von John Doe (Gast)


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Ich habe am Wochenende so gut wie den ganzen Thread gelesen... Unterm 
Strich kommt das Linux Lager für mich nicht gut weg. Postiv überrascht 
war ich zuerst von Sheeva Plug, was ich nicht erwartet hatte.
Ihr lasst in der Regel Aussagen und mögliche Begründungen links rein und 
rechts sofort wieder raus und antwortet dann genau so wie in einem 
Thread der heißen würde: 'Warum benutze ich Linux'.....

Nein, hier wurde gefragt, warum sich Linux nicht durchsetzen kann!
Dass man das auf den Desktop präzisieren muss ist schnell Konsens 
geworden aber wenn die Leute Gründe geben haben, wird darüber 
hinweggegangen. Entweder werden Ideologien in die Antworten gemischt 
oder unterstellt man wollte andersrum die Linuxer überzeugen und 
missionieren. Nein. Das haben die allerwenigsten getan.

Es wurden zuletzt von Zeno mit Gedult Gründe benannt.

Es wurde gesagt und zugegeben, dass Linux für viele Anwender eine gute 
Alternative wäre - wer nur ins Internet geht, ein Mediacenter will oder 
einen Brief schreibt, hätte keinen Grund für etwas anderes. Da liegt es 
aber am Image oder der allgemeinen Bekanntheit. Der Wust an 
Distributionen ist dafür aber einfach nicht förderlich. Das Vorurteil, 
dass Linux Fans borniert sind, konntet ihr leider nicht aus der Welt 
räumen.

Es wurde benannt, dass die Anwendungssoftware einfach nicht breit genug 
ausfgestellt ist für viele. Die Anwedungen die es gibt, wirken mir 
häufig anachronistisch und alleine so ein Projekt wie KiCad zeigt doch, 
dass Open Source einfach Nachteile hat. Zwangsweise schon in 
aufzubringenden Mannstunden.
Spiele sind Kinderkram und daher auf Linux sowiso egal. Tetris gibts auf 
Linux.

Ich fotografiere leidenschaftlich. Benutze nicht Lightroom, sondern 
Capture one. Beides verbietet Linux. Ich habe Linux sogar auf der 
Platte, aber wird nie benutzt. Warum auch? Als das Thema Fotos / 
Bildbearbeitung benannt wurde, kam direkt das vermeindliche 
Totschlagargument: Hallo du simpel wir haben Gimp.... Also von jemandem, 
der einfach gar nicht weiß worum es geht aber mal laut ist. Beweis durch 
einschüchtern. (manchmal glaube ich ohnehin vielen Linux Nutzern ist die 
eigene Hybris so gar nicht bewusst)

Ach und es gab noch so einige ganz gute Punkte, die entweder ignoriert, 
oder verquert wurden. Insgesamt wären sie aber beachtenswert gewesen.

Gegen ein sinnvolles, offenes und unabhängiges OS hätte wohl kaum jemand 
etwas einzuwenden. Aber es dürfen im Alltag keine Nachteile wie fehlende 
Software dadurch entstehen.
Ich persönlich glaube dass Open Source Segen und Fluch ist. Gerade bei 
den Anwendungen ist es ein Fluch, denn mit professionell erstellter 
Software kann man nicht konkurieren.

Ich hoffe ich habe einige Punkte noch mal konzentriert. Ihr dürft 
selbstverständlich wieder Fragmente zitieren und vermeindlich 
widerlegen. Aber vergesst nicht den Threadtitel.
Ich wette von denen hier die mitgeschrieben haben hätte quasi nicht ein 
einziger etwas dagegen wenn er einfach Linux nutzen könnte. Das kann 
aber nur durch die harte Linux Gemeinde gefördert werden und dafür 
müssten sie es einmal wollen und die Argumente durchdenken.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Roland F. schrieb:
> Komisch, die ganze Zeit wird hier von vielen Linux-Nutzern betont wie
> wichtig es ihnen ist die Wahl und Kontrolle über "ihr" Betriebssystem zu
> haben und wie schlimm doch der gewöhnliche Windows-Nutzer bevormundet
> wird.
>
> Wenn aber Windows dem Benutzer die Wahl überlässt und die
> Linux-Distribution einfach ohne Rücksprache beim Benutzer entscheidet,
> ist die freie Wahl und Kontrolle auf einmal doch gar nicht mehr so
> wichtig. Interessant.

Ah, ich verstehe. Du hast Dir das Kubuntu nur installiert, um es Dir mal 
anzusehen und dann richtig kompetent herumranten zu können. Aber wieder 
einmal gehen Dein Aussagen an der Realität vorbei, denn: wenn es Dir 
wichtig ist, wohin die Software installiert wird, hast Du 
selbstverständlich auch unter Linux die volle Kontrolle darüber. Dennoch 
trifft Linux hier -- wie meistens -- eine sehr sinnvolle 
Vorentscheidung, die Du dann entweder einfach übernehmen oder eben 
überschreiben kannst.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Apple ist Dreck schrieb:
> Apropos Drucker, einen Netz-HP-Drucker erkannte Ubuntu und Mint
> automatisch, nach dem Einschalten kam ein Popup ala "Wollen Sie den
> Drucker installieren?" hoch, Treiber installieren lassen, Testseite
> drucken lassen, fertig.

Da hast Du aber noch eine alte Version. ;-) Bei Mint 19 hat er gar 
nichts gemacht. Als ich drucken wollte, war der Drucker einfach da. (ok, 
Netzwerkdrucker)

Realist schrieb:
> auch wenn ich nicht gefragt bin:
>
>> Verbrecherladen
>> mafiöse Produktpolitik
>
> Solche reißerischen Bildzeitungsbegriffe sprechen nicht unbedingt von
> einer neutralen und rein auf belegbaren Fakten basierenden Meinung.
>
> Realist

Dann frage Dich mal, warum OS/2, das damals mit Abstand beste OS war, 
nicht mehr existiert. Den Link mit der Vobis Geschichte habe ich oben 
genannt.
Und diese Methoden ziehen sich durch die ganze MS Historie.
Andere Worte fallen mir für ein solches Geschäftsgebaren leider auch 
nicht ein.

von Cyblord -. (cyblord)


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Andreas B. schrieb:
> Und diese Methoden ziehen sich durch die ganze MS Historie.
> Andere Worte fallen mir für ein solches Geschäftsgebaren leider auch
> nicht ein.

Mir fällt zu diesem MS gebashe nur eins ein: "Schlechter Verlierer".

MS hat sich durchgesetzt und fertig.

von (prx) A. K. (prx)


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Andreas B. schrieb:
> warum OS/2, das damals mit Abstand beste OS war, nicht mehr existiert

Ist nur ein Einzelfall, aber ich war einmal in einer Veranstaltung für 
Firmenkunden, in der Windows (vor NT) und OS/2 von jeweiligen "Fanboys" 
am Beispiel vorgestellt wurde. Hätte ich es nicht besser gewusst, wäre 
ich als Win95-Fan rausgegangen, so dusselig haben sich die OS/2er 
angestellt.

: Bearbeitet durch User
von Apple ist Dreck (Gast)


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Ach ja, und die tollen Windows-Treiber mit der ach so stabilen API die 
Hardware zerstört, Stichwort FTDI!

von (prx) A. K. (prx)


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Apple ist Dreck schrieb:
> Ach ja, und die tollen Windows-Treiber mit der ach so stabilen API die
> Hardware zerstört, Stichwort FTDI!

Das lag aber nicht am API.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Werner P. schrieb:
> Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ja sicher kann Linux nichts dafür.
>
> Aber ihr Linuxer kapiert einfach nicht dass das den Anwender auch nicht
> interessiert.
>
> Der will seinen PC und seine Drucker und was weiß ich noch EINFACH
> installieren können und dann benutzen.
>
> So einfach ist das. Und das geht mit Linux definitiv nicht. Da kann das
> noch so stabil laufen und noch so sicher sein.

Doch, das geht natürlich. Meine Drucker erkennt Linux allesamt 
vollautomatisch. Wenn es das mit Deinem nicht tut... schon seltsam, wenn 
Dein Hersteller Linux nicht sauber unterstützt, ist Linux doof, aber 
wenn er nach einem Update auf Win10 keine Treiber für diese 
Systemversion anbietet, wie das bei vielen Leuten der Fall war, dann ist 
nicht Microsoft und nicht Windows, sondern tatsächlich einmal der 
Hersteller schuld. Das ist eine Art von "Logik", die sich meinem 
Verständnis entzieht.

Übrigens könntest Du auch ein guter User sein und Kyocera anschreiben, 
warum sie ihre Druckertreiber über ein Zip-Archiv auf ihrer Website 
vertreiben, anstatt in einfach in Linux zu integrieren. Wenn das ohnehin 
nur PPD-Dateien sind, wäre es nämlich auch für Kyocera wesentlich 
einfacher, den entsprechenden Projekten ihre PPDs zu geben und sie von 
denen direkt integrieren zu lassen. Das wär für Kyocera viel weniger 
Arbeit, sie würden die eigene Paketierung und die Kosten für Server, 
Downloads etc. sparen, und für die User eine viel bessere Erfahrung. Und 
wenn es Kyocera für notwendig hält, daß ihre Drucker immer die 
allerneuesten Treiber haben, dann sollen sie halt je ein Repository für 
RPM- und dpkg-basierte einrichten und ihre hochwichtigen Treiberpakete 
-- also die, die sie ohnehin bauen und dann in dieses unprofessionelle 
und dämliche Zip-Archiv packen -- dort direkt anbieten, so würden sie 
ebenfalls das Einpacken in ein Zip-Format vermeiden und die User können 
immer mit den aktuellsten Treiberversionen versorgt werden, ohne daß sie 
jedesmal manuell das Gesamtpaket mit RPMs und DEBs... Ich meine, am Ende 
will Kyocera doch seine Ducker verkaufen, oder?

von Zeno (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Denn
> selbstverständlich kann man auch andere, vom Distributor nicht
> vorgesehene Sofwarepakete und -Versionen mit dem Paketmanagement
> installieren; dafür benötigt es nur jemanden, der Binärpakete baut und
> sie in einem eigenen Repository anbietet.

Ist mir durchaus bekannt und ich mache das auch so. Aber der ganz 
normale, wenig PC-Afine User tut das eben nicht und hat genau in diesem 
Moment ein Problem. Ich sehe es doch jeden Tag das ein Großteil der User 
schon Probleme hat sobald mal etwas nicht ganz gradlinig verläuft und da 
ist es völlig egal welche System da am Laufen ist.

Und wenn es für eine spezielle Software und die eingesetzte Distri kein 
Binärpaket gibt? Dann hat man ja unter Linux auch noch die Chance das 
ganze aus Quellen selbst zu bauen, was für mich schon ein echter Vorteil 
gegenüber probrietärer Windowssoftware ist. Finde ich gut und ich mache 
es auch. Aber ich kann ebensowenig wie Du von mir auf andere schließen. 
Mein Nachbar z.B. würde dies alles schon nicht mehr tun. Er will das 
System einfach nur zu Erledigung seiner Aufgaben nutzen. Alles was über 
das Ausführen einer SETUP.EXE ist für ihn nix und genau deshalb benutzt 
er Windows, da er eben dort nur einen Doppelklick auf die SETUP.EXE 
machen muß. Und wenn er sich einen neuen Drucker kauft legt er einfach 
die beigefügte Treiber CD ein und das Ding läuft. Weil all dies bei 
Linux eben nicht immer so einfach geht ist die Akzeptanz dieses System 
eben nicht so groß.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Cyblord -. schrieb:
> Mir fällt zu diesem MS gebashe nur eins ein: "Schlechter Verlierer".
>
> MS hat sich durchgesetzt und fertig.

Ich habe nicht verloren. Ich nutze Linux. Also kein Problem. Trotzdem 
darf man das benennen als das was es ist: Mafiamethoden.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Cyblord.

Cyblord -. schrieb:

>> Und wenn es nicht mehr flüssig rennt, fliegt es weg,
>> und es wird etwas Neues gekauft.
>>
>> Der ideale Konsument.
>
> Der REALE Konsument. Aber du bist ein schönes Lehrstück, was bei Linux
> in den Köpfen falsch läuft: Ideologie vor Realismus.

In dem Falle ist wohl das vorziehen von "open source" vor "proprietär" 
als   " Strategie " und nicht als "Ideologie" zu Bezeichnen. ;O)

Linux ist als Alternative für Anwender gedacht, die es, aus welchen 
Gründen auch immer, halt gerne etwas anders hätten als der standard 
Konsument. Linux besetzt somit eine Marktlücke.

Wenn Linux einen breiteren Konsumerbereich bedienen würde, könnte es 
diese Marktlücke nicht mehr besetzten.

Ich wundere mich immer, warum sich die Windowsfanboys hier so 
echaufieren. Wenn Windows in der Breite nicht aktzeptiert wird, was 
schert das Windows User? Diese Klage von Windows Usern ist so albern wie 
Raucher, die sich über Nichtraucher beschweren. ;O)

Und Linux User ist es weitestgehend egal, ob ihr System in der Breite 
aktzeptiert wird, solange es existiert und benutzt werden kann.


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Le X. (lex_91)


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John Doe schrieb:
> Ich hoffe ich habe einige Punkte noch mal konzentriert. Ihr dürft
> selbstverständlich wieder Fragmente zitieren und vermeindlich
> widerlegen. Aber vergesst nicht den Threadtitel.
> Ich wette von denen hier die mitgeschrieben haben hätte quasi nicht ein
> einziger etwas dagegen wenn er einfach Linux nutzen könnte. Das kann
> aber nur durch die harte Linux Gemeinde gefördert werden und dafür
> müssten sie es einmal wollen und die Argumente durchdenken.

Hallo John Doe,
danke für deinen Beitrag, einer der besten bisher.

Auf die Frage "Linux wird nicht wirklich akzeptiert, woran liegt das ?" 
wird tatsächlich kaum eingegangen, stattdessen sehen wir, wie immer, 
eine lose Aneinanderreihung von Anekdoten und Geschichten die mal mehr, 
mal weniger in Zusammenhang mit vorherigen Beiträgen stehen.

Der Gag an der ganzen Sache:
Die Frage "Linux wird nicht wirklich akzeptiert, woran liegt das ?" kann 
natürlich nur jemand beantworten der Linux nicht wirklich akzeptiert, 
und zwar nur individuell für genau seinen Fall.
Jemand der Linux akzeptiert kann diese Frage nicht beantworten, er kann 
nur  mutmaßen.

Wenn eine Person P Linux nicht akzeptiert und dafür eine Begründung 
liefert dann wurde die Fragestellung korrekt beantwortet.
Völlig egal ob diese Begründung technisch korrekt ist, ob jemand den 
Sachverhalt anders sieht oder ob es Alternativen/Lösungswege gäbe.

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Bernd W. schrieb:
> Linux ist als Alternative für Anwender gedacht, die es, aus welchen
> Gründen auch immer, halt gerne etwas anders hätten als der standard
> Konsument. Linux besetzt somit eine Marktlücke.

In diesem Fall wäre der Titel des Threads unsinnig. Wenn Linux nur als 
Nischensystem gedacht wäre, für Leute die es gerne mal etwas anders und 
spezieller mögen, dann hat es sein Ziel erreicht.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Andreas B. schrieb:
> Bei Mint 19 hat er gar nichts gemacht. Als ich drucken wollte,
> war der Drucker einfach da. (ok, Netzwerkdrucker)

Ist bei Ubuntu und Debian inzwischen auch so. Als ich das bemerkte habe 
ich ehrlich gesagt ziemlich gestaunt. So viel Automatik hätte ich von 
Windows erwartet (wo es noch nicht der Fall ist), aber nicht von Linux.

: Bearbeitet durch User
von Andreas B. (bitverdreher)


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Zeno schrieb:
> Ich sehe es doch jeden Tag das ein Großteil der User
> schon Probleme hat sobald mal etwas nicht ganz gradlinig verläuft und da
> ist es völlig egal welche System da am Laufen ist.

Eben das ist der Punkt. Und wenn da standardmäßig auf 95% aller PCs 
Linux statt Win installiert wäre, würden sie es gar nicht merken und 
Linux hätte den 95% "Markt"anteil.
Fazit: Die Masse nutzt Win weil es eben vorinstalliert ist. Und schon 
ist die Ursprungsfrage dieses ellenlangen Threads beantwortet. ;-)

von Cyblord -. (cyblord)


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Le X. schrieb:
> Wenn eine Person P Linux nicht akzeptiert und dafür eine Begründung
> liefert dann wurde die Fragestellung korrekt beantwortet.
> Völlig egal ob diese Begründung technisch korrekt ist, ob jemand den
> Sachverhalt anders sieht oder ob es Alternativen/Lösungswege gäbe.

Korrekt. Die Eingangsfrage kann eigentlich nur ein Windows- oder MAC 
User beantworten. Und die Antwort kann auch nicht falsch sein.  So was 
ähnliches habe ich am Anfang auch mal geschrieben. Allerdings wird man 
von den Linux Hohe Priestern sofort niedergebrüllt, wenn man eine Kritik 
anbringt, da man entweder selbst zu blöd war, oder halt die Hersteller 
von Software und Hardware es nicht auf die Kette bekommen.
Aber, wie ich auch schon schrieb, die Ursache spielt hier keine große 
Rolle wenn man wirklich die Eingangsfrage beantworten will.

Im Endeffekt wollen das die Linuxer aber natürlich gar nicht. Diese 
lehnen ja die dort aufgestellte Prämisse meist schon im vorhinein ab.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Cyblord -. schrieb:
> In diesem Fall wäre der Titel des Threads unsinnig. Wenn Linux nur als
> Nischensystem gedacht wäre, für Leute die es gerne mal etwas anders und
> spezieller mögen, dann hat es sein Ziel erreicht.

Hast Du es jetzt auch gemerkt: Linux hat und hatte nie den Anspruch 
Windows zu "ersetzen". Ob man das jetzt als Nische bezeichnen will, sei 
mal dahingestellt. Das wurde in diesem Thread aber auch oft genug 
angesprochen.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Le X. schrieb:
> Der Gag an der ganzen Sache:
> Die Frage "Linux wird nicht wirklich akzeptiert, woran liegt das ?" kann
> natürlich nur jemand beantworten der Linux nicht wirklich akzeptiert,
> und zwar nur individuell für genau seinen Fall.
> Jemand der Linux akzeptiert kann diese Frage nicht beantworten, er kann
> nur mutmaßen.

Sehr gut, ich wollte gerade etwas ähnliches schreiben: Man müsste die 
Massen zu Linux zwingen, damit sich heraus stellt, ob Linux 
massen-tauglich ist. Aber unter Zwang würde das Urteil vieler Nutzer 
negativ ausfallen, egal wie gut es technisch ist.

von Cyblord -. (cyblord)


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Andreas B. schrieb:

> Hast Du es jetzt auch gemerkt: Linux hat und hatte nie den Anspruch
> Windows zu "ersetzen".

Ja dann: Ziel erreicht. Glückwunsch.

Diese Feststellung ist aber halt nicht Inhalt dieses Threads. Sondern 
die Frage nach dem WARUM.
Denn egal was die Intention der Linuxer ist, Linux hätte sich ja 
TROTZDEM als Alternative etablieren und Windows überholen können.
Hat es aber nicht. Und warum? Darum gehts hier.

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Cyblord -. schrieb:
> In diesem Fall wäre der Titel des Threads unsinnig. Wenn Linux nur als
> Nischensystem gedacht wäre, für Leute die es gerne mal etwas anders und
> spezieller mögen, dann hat es sein Ziel erreicht.

Es geht sogar noch weiter: Linux war für einen einzigen Anwender 
gedacht, nämlich dem Autor selbst. Sein Zweck bestand darin, die Basis 
für ein Terminalprogramm bereit zu stellen, das die Multitasking 
Funktionen des i386 nutzen sollte.

Alles andere danach hat sich irgendwie von selbst ergeben.

von Cyblord -. (cyblord)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Man müsste die
> Massen zu Linux zwingen, damit sich heraus stellt, ob Linux
> massen-tauglich ist. Aber unter Zwang würde das Urteil vieler Nutzer
> negativ ausfallen, egal wie gut es technisch ist.

Also halten wir fest:
Freiwillig, auch wenn es kostenlos ist, installiert es sich niemand.

Und nicht mal eine Zwangsinstallation würde wohl ein positives Urteil 
hervorbringen.

Das kann nur eines bedeuten: Linux ist besser als Windows.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Cyblord -. schrieb:
> Im Endeffekt wollen das die Linuxer aber natürlich gar nicht. Diese
> lehnen ja die dort aufgestellte Prämisse meist schon im vorhinein ab.

Du hast keine Ahnung, was in den Köpfen anderer vorgeht. Mit solchen 
phantasien versaust du dir immer die guten Fakten.

von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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Für mich ist das auch ganz klar, Microsofts antikompetitive Methoden, 
und die daraus resultierende Marktdominanz und Konformitätsdruck sind 
der Grund, warum es mühe hat, sich durchzusetzen. Wie man da auf andere 
Ideen kommen könnte ist mir Schleierhaft. Sich in einem gesättigten 
Markt durchzusetzen ist immer schwierig bis unmöglich, eigentlich ist es 
erstaunlich, dass Linux ganz ohne Werbekampagnen und Marketingteam 
trotzdem schon ganze 3% des Desktop Marktes hat.

von John Doe (Gast)


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Die Frage nach dem WARUM impliziert nach meiner Logik den Wunsch oder 
das Bestreben, dass sich das ändert. Das hört sich ja nach den letzten 
Antworten ja ganz anders an. Alle sind froh;

Ich -würde- mir das wünschen, dazu muss aber professionelle 
Software-Entwicklung unter Linux und eine konzentriertere PR gefördert 
werden. Will die Linux Gemeinde gar nicht, also warum postet ihr 
überhaupt wenn ihr gar keine weitere Verbreitung wollt?!

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Cyblord -. schrieb:
> Diese Feststellung ist aber halt nicht Inhalt dieses Threads. Sondern
> die Frage nach dem WARUM.

Genau, die ursprüngliche Frage ist nicht mehr akut, es geht inzwischen 
um das WARUM.

Cyblord -. schrieb:
> Also halten wir fest:
> Freiwillig, auch wenn es kostenlos ist, installiert es sich niemand.

Falsche Annahme. Ich habe es zum Beispiel freiwillig installiert. In 
keinem Bekanntenkreis hat jeder zehnte Linux freiwillig installiert.

Deine falsche Annahme führt zur falschen Schlussfolgerung:

> Und nicht mal eine Zwangsinstallation würde wohl ein positives Urteil
> hervorbringen.

Bei mir auf der Arbeit müssen einige Leute mit Linux arbeiten. 
Mindestens zwei davon finden es toll. Mindestens zwei finden es 
schlecht.

> Das kann nur eines bedeuten: Linux ist besser als Windows.

Du kennst zu wenig Leute und ihre Situation, um zu so einem Fazit zu 
kommen.

: Bearbeitet durch User
von Andreas B. (bitverdreher)


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Cyblord -. schrieb:
> Diese Feststellung ist aber halt nicht Inhalt dieses Threads. Sondern
> die Frage nach dem WARUM.

Das habe ich doch einen Betrag weiter oben geschrieben. Das gleiche 
hatte ich zwar auch schon ziemlich weit am Anfang geschrieben, aber 
egal.

von udok (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Zeno schrieb:
>> Ich sehe es doch jeden Tag das ein Großteil der User
>> schon Probleme hat sobald mal etwas nicht ganz gradlinig verläuft und da
>> ist es völlig egal welche System da am Laufen ist.
>
> Eben das ist der Punkt. Und wenn da standardmäßig auf 95% aller PCs
> Linux statt Win installiert wäre, würden sie es gar nicht merken und
> Linux hätte den 95% "Markt"anteil.
> Fazit: Die Masse nutzt Win weil es eben vorinstalliert ist. Und schon
> ist die Ursprungsfrage dieses ellenlangen Threads beantwortet. ;-)

Hätti, wäri, täti...

von Cyblord -. (cyblord)


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🐧 DPA 🐧 schrieb:
> Für mich ist das auch ganz klar, Microsofts antikompetitive
> Methoden,
> und die daraus resultierende Marktdominanz und Konformitätsdruck sind
> der Grund, warum es mühe hat, sich durchzusetzen. Wie man da auf andere
> Ideen kommen könnte ist mir Schleierhaft.

Es wird nicht bestritten. So läuft das Geschäft eben. Daraus kann aber 
nicht ableiten dass Windows NUR wegen solcher Methoden dominiert. Und 
dann so eine lange Zeit.
Und "Konformität" hat in der gesamten Computerbranche nun mal große 
Vorteile. Egal ob bei Hardware oder Software. Auch in der Industrie wird 
ständig, genormt und spezifiziert. Weil keiner Bock auf Insellösungen 
von einem bestimmten Hersteller hat. Windows konnte viele Hersteller 
hinter sich bringen, was eben heute Vorteile für den Anwender hat. 
Natürlich nicht für den Ideologen, das ist klar.

> Sich in einem gesättigten
> Markt durchzusetzen ist immer schwierig bis unmöglich, eigentlich ist es
> erstaunlich, dass Linux ganz ohne Werbekampagnen und Marketingteam
> trotzdem schon ganze 3% des Desktop Marktes hat.

So wie Android sich gegen iOS ja niemals durchsetzen konnte? Oder TV 
gegen die Kinos, oder Streaming gegen TV? Oder Online-Handel gegen 
Läden?
Alles "gesättigte Märkte", mit viel viel Geld im Hintergrund.
Immer wieder setzen sich neue Dinge durch. Nur Linux ist es unmöglich. 
Das ist so eine typische Dolchstoßlegende.

von Andreas B. (bitverdreher)


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John Doe schrieb:
> Will die Linux Gemeinde gar nicht, also warum postet ihr
> überhaupt wenn ihr gar keine weitere Verbreitung wollt?!

Weil es mich nervt, von Usern eines Frickelsystems als Frickler 
bezeichnet zu werden.
OK, das war jetzt provokant.
Es ist aber auch der Versuch zu erklären warum man eben Linux nutzt. Und 
ja, ich mag auch keine Monopole.

von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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John Doe schrieb:
> Will die Linux Gemeinde gar nicht, also warum postet ihr
> überhaupt wenn ihr gar keine weitere Verbreitung wollt?!

Würde jemand fragen, warum sind Blumen nicht immer grün, und jemand 
würde antworten, weil sie eckig sind, würde letzteres auch schnell 
jemand der Blumen kennt richtigstellen wollen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Diese Feststellung ist aber halt nicht Inhalt dieses Threads. Sondern
>> die Frage nach dem WARUM.
>
> Genau, die ursprüngliche Frage ist nicht mehr akut, es geht inzwischen
> um das WARUM.
>
> Cyblord -. schrieb:
>> Also halten wir fest:
>> Freiwillig, auch wenn es kostenlos ist, installiert es sich niemand.
>
> Falsche Annahme. Ich habe es zum Beispiel freiwillig installiert. In
> keinem Bekanntenkreis hat jeder zehnte Linux freiwillig installiert.
> Deine falsche Annahme führt zur falschen Schlussfolgerung:

Falsche Annahme? Max 3% Marktanteil geben mir da recht.

>> Und nicht mal eine Zwangsinstallation würde wohl ein positives Urteil
>> hervorbringen.
>
> Bei mir auf der Arbeit müssen einige Leute mit Linux arbeiten.
> Mindestens zwei davon finden es toll. Mindestens zwei finden es
> schlecht.

Ja nun aber du schriebst das ja selbst:
> Aber unter Zwang würde das Urteil vieler Nutzer
> negativ ausfallen, egal wie gut es technisch ist.

Du widersprichst dir selbst.

von Andreas B. (bitverdreher)


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udok schrieb:
>> Fazit: Die Masse nutzt Win weil es eben vorinstalliert ist. Und schon
>> ist die Ursprungsfrage dieses ellenlangen Threads beantwortet. ;-)
>
> Hätti, wäri, täti..

Du hast es immer noch nicht kapiert. Mir ist es egal wieviele User nun 
MS benutzen. Ich habe lediglich eine Erklärung geliefert warum  das so 
ist.
Angekommen?

Beitrag #6411891 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Cyblord -. (cyblord)


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Andreas B. schrieb:
> Du hast es immer noch nicht kapiert. Mir ist es egal wieviele User nun
> MS benutzen.

Schwer zu glauben, bei dem ganzen Rumgeheule von dir, über die ganzen 
schrecklichen Ungerechtigkeiten. Angefangen von den MS Mafiamethoden bis 
hin zur Bezeichnung "Frickler".

Im Gegenteil: Du legst in dieses Linux Ding dermaßen viele Gefühle rein, 
und das liest man deutlich. Während du noch zähneklappernd MS 
verurteilst (J'accuse!), arbeitet die Mehrheit völlig emotionslos mit 
Windows.

von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
>> Sich in einem gesättigten
>> Markt durchzusetzen ist immer schwierig bis unmöglich, eigentlich ist es
>> erstaunlich, dass Linux ganz ohne Werbekampagnen und Marketingteam
>> trotzdem schon ganze 3% des Desktop Marktes hat.
>
> So wie Android sich gegen iOS ja niemals durchsetzen konnte? Oder TV
> gegen die Kinos, oder Streaming gegen TV? Oder Online-Handel gegen
> Läden?

Die haben also kein Marketing Team, versuchen gleich zu sein (sich nicht 
zu Differenzieren), und versuchen die selben Kunden für sich zu 
gewinnen, btw. die selben Werte und Vorzüge zu verkaufen? Ein 
abgeschottetes Ökosystem gibt es in den Bereichen auch nicht? Und das 
Kino kann ich zuhause hinstellen?

Die Situation dort unterscheidet sich komplett von der zwischen Windows 
und Linux auf dem Desktop. Linux hat als das wofür es steht nicht die 
Möglichkeit, sich derart zu differenzieren oder vergleichbare 
Marketingmethoden zu verfolgen.

von Cyblord -. (cyblord)


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🐧 DPA 🐧 schrieb:
> Die Situation dort unterscheidet sich komplett von der zwischen Windows
> und Linux auf dem Desktop. Linux hat als das wofür es steht nicht die
> Möglichkeit, sich derart zu differenzieren oder vergleichbare
> Marketingmethoden zu verfolgen.

Im Gegenteil: Linux kann sich jeder in 5 Minuten und kostenlos 
installieren. Wie groß kann der Vorteil für Linux noch werden? Man muss 
den "Kunden" noch nicht mal überzeugen Geld dafür auszugeben. Trotzdem 
will es niemand.

: Bearbeitet durch User
von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> 🐧 DPA 🐧 schrieb:
>> Die Situation dort unterscheidet sich komplett von der zwischen Windows
>> und Linux auf dem Desktop. Linux hat als das wofür es steht nicht die
>> Möglichkeit, sich derart zu differenzieren oder vergleichbare
>> Marketingmethoden zu verfolgen.
>
> Im Gegenteil: Linux kann sich jeder in 5 Minuten und kostenlos
> installieren. Wie groß kann der Vorteil für Linux noch werden? Man muss
> den "Kunden" noch nicht mal überzeugen Geld dafür auszugeben. Trotzdem
> will es niemand.

Runterladen? Installieren? Windows hat man schon, was soll ich da noch 
was Runterladen? Und wieso neues lernen, Windows kennt man ja schon seit 
Jahren. Was für ein Vorteil soll das bitte sein?

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Cyblord.

Cyblord -. schrieb:

>> Man müsste die
>> Massen zu Linux zwingen, damit sich heraus stellt, ob Linux
>> massen-tauglich ist. Aber unter Zwang würde das Urteil vieler Nutzer
>> negativ ausfallen, egal wie gut es technisch ist.

> Also halten wir fest:
> Freiwillig, auch wenn es kostenlos ist, installiert es sich niemand.

Doch, natürlich, die Leute, die aus irgendwelchen Gründen ein Bedürfnis 
dazu haben und dafür sogar die angeblichen oder tatsächlichen Nachteile 
in kauf nehmen und gewillt sind, sich ernsthaft damit auseinander zu 
setzten.

> Und nicht mal eine Zwangsinstallation würde wohl ein positives Urteil
> hervorbringen.

Zwang bringt nie etwas. Auch zu Windows wird in privatem Umfeld auf 
Desktops niemand "gezwungen". Die meisten greifen zu Windows, weil sie 
nichts anderes kennen und erstmal für sich persönlich keinen Grund 
sehen, sich mit etwas fremden auseinander zu setzten.

Selbst wenn Linux besser als Windows ist:
Die etablierte Verbreitung und das Beharrungsvermögen der grossen 
Usermasse, die an Windows gewohnt ist bedingt und fixiert den 
Verbreitungsvorsprung von Windows

> Das kann nur eines bedeuten: Linux ist besser als Windows.

Und Ferrari Sportwagen sind besser als Claas Traktoren. ;O)

Das Linux grundsätzlich "massentauglich" ist, sieht man Android aud 
Tablets und Smatphones. Aber Leute, die aus strategischen Gründen Linux 
verwenden um nicht in Abhängigkeit zu geraten, mögen aus genau diesem 
Grunde Android nicht, weil Android an kritischen Stellen halt nicht 
offen ist.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Andreas B. (bitverdreher)


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Cyblord -. schrieb:
> arbeitet die Mehrheit völlig emotionslos mit
> Windows.

nee, die regen sich über die Updates auf.
Und ich rege mich generell über Dummheit auf. Das ist jetzt nicht 
Win/Lin bezogen. Und falls Du Dich jetzt wieder daran hochziehst: Ich 
meine damit nicht die Win user, die stichhaltig begründen können warum 
sie Win und nichts anderes benutzen.

Cyblord -. schrieb:
> Im Gegenteil: Linux kann sich jeder in 5 Minuten und kostenlos
> installieren. Wie groß kann der Vorteil für Linux noch werden?
Noch mal extra ganz langsam für Dich: Linux ist nicht vorinstalliert. 
Und 95% aller Anwender können kein BS installieren und die wissen das 
auch (daher sind für mich auch diese Anwender nicht dumm, wie mir jetzt 
gleich wieder unterstellt wird).

von Le X. (lex_91)


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Andreas B. schrieb:
> Das habe ich doch einen Betrag weiter oben geschrieben. Das gleiche
> hatte ich zwar auch schon ziemlich weit am Anfang geschrieben, aber
> egal.

Falls du damit diese Aussage meinst:

Andreas B. schrieb:
> Fazit: Die Masse nutzt Win weil es eben vorinstalliert ist. Und schon
> ist die Ursprungsfrage dieses ellenlangen Threads beantwortet. ;-)

Das ist halt nur ein Bruchteil der Wahrheit, trifft eher auf den 
Mediamarkt-Heimanwender-PC zu (dessen Nutzung stark rückläufig ist).
Zum Beispiel im professionellen Umfeld (Büros etc.) ist Windows sicher 
nicht vorinstalliert sondern wird von der IT bewusst installiert und 
konfiguriert.

Wenn man also versuchen wöllte deine Frage "Warum nutzt die Masse 
Windows?" (was, wir erinnern uns, eigentlich nicht Thema des Threads 
ist) in einem Satz zu beantworten wäre meine Antwort: "Aufgrund einer 
Vielzahl an Gründen, hauptsächlich historischer Natur".

Jetzt ist mir natürlich (im Gegensatz zum Gros hier) bewusst dass man so 
eine komplexe Frage nicht so einfach beantworten kann. Trotzdem trifft 
es diese Antwort aus meiner Sicht am besten.

: Bearbeitet durch User
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Andreas.

Andreas B. schrieb:

> Hast Du es jetzt auch gemerkt: Linux hat und hatte nie den Anspruch
> Windows zu "ersetzen". Ob man das jetzt als Nische bezeichnen will, sei
> mal dahingestellt. Das wurde in diesem Thread aber auch oft genug
> angesprochen.

Cyblord versteht meistens nur, wenn man mit Wirtschaftswissenschaftler- 
oder Vertrieblersprech erklärt. ;O)

Ich inistiere dabei aber, das seine Volten und Purzelbäume absichtlich 
sind. ;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Le X. (lex_91)


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Le X. schrieb:
> Wenn man also versuchen wöllte deine Frage "Warum nutzt die Masse
> Windows?" (was, wir erinnern uns, eigentlich nicht Thema des Threads
> ist) in einem Satz zu beantworten wäre meine Antwort: "Aufgrund einer
> Vielzahl an Gründen, hauptsächlich historischer Natur".

Nachtrag:
Jetzt mögen für technisch affine Personen historische Gründe keine 
gewichtigen Argumente sein.
Diese Personen sehen ja gerne nur das technische Klein-Klein.

Aus Anwendersicht schaut das aber anders aus. Bei VHS war es ja genauso.
Und was einmal ins Rollen gekommen ist (aus welchen Gründen auch immer) 
hält man nicht mehr so schnell auf.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Le.X.

Le X. schrieb:

> Der Gag an der ganzen Sache:
> Die Frage "Linux wird nicht wirklich akzeptiert, woran liegt das ?" kann
> natürlich nur jemand beantworten der Linux nicht wirklich akzeptiert,
> und zwar nur individuell für genau seinen Fall.
> Jemand der Linux akzeptiert kann diese Frage nicht beantworten, er kann
> nur  mutmaßen.
>
> Wenn eine Person P Linux nicht akzeptiert und dafür eine Begründung
> liefert dann wurde die Fragestellung korrekt beantwortet.
> Völlig egal ob diese Begründung technisch korrekt ist, ob jemand den
> Sachverhalt anders sieht oder ob es Alternativen/Lösungswege gäbe.

Richtig. Eine provozierende Fragestellung eines Windowsfanboys mit einem 
oberflächlichen "pro Linux" Klang.

Eine "false Flag" Operation also. ;O)


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von udok (Gast)


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Der typische Linuxer erwartet, dass die ganze restliche Welt
auf ihn zukommt
(wobei das überzeichnet ist, vielen Linuxern
ist es wurscht, die sind zufrieden wie es ist).

Wenn Linux eine grösssre Verbreitung wollte, dann wäre das
nicht schwer zu erreichen:

 + Kompatibilitätschicht zur MS Treiberschicht einbauen

   => Treiberproblematik hat sich erledigt,
      und Industrie und Anwender sind glücklich.
      Doppelt- und Dreifachaufwand bei der Entwicklung fällt weg.
   => Damit würden etliche Prestige Firmen im
      Bereich Spiele und High-End CAD/Audio/Video Andwendugen
      nicht mehr von der Treiberproblematik ausgebremst.
   => Diese Killer-Anwendungen bringen die breite Masse zu Linux.

 + Konzentration auf eine Distribution mit einem GUI System
   und den dazupassenden GUI Entwicklungssystem.

   => Damit macht man es Firmen leichter ihre Anwendungen
      zu portieren.  Man wäre damit sogar an MS vorbeigezogen,
      die immer mehr Wildwuchs im GUI Bereich erzeugen.

 + Zuständige Stelle, die garantiert das die Softwarepackete
   immer Sicherheitspatches bekommen, und nicht nur bei Erscheinen
   einer neuen Major Version der Distri.

   => Das stärkt das Vertrauen der Anwender in Linux enorm

 + Konfortable Defaulteinstellungen beim Installieren mit einem
   automatischen Modus, der Settings eventuell auch aus einer
   bestehenden Windows Installation übernimmt.

   => Automatische Installation ist schmerzfrei in 3 Minuten erledigt

 + Die wichtigsten 9 Anwendungen
  (Webbrowser, Email, Editor, Textverarbeitung,
   Bildbetrachter, Video, Dateiexplorer, Systemsettings, Taskmanager)
   müssen als zentrale Punkte dieser Distribution gesehen werden,
   und noch vor dem Kernel Unterbau priorisiert werden.

Mit den 5 Massnahmne könnte die Linux Gemeinde das MS Monopol
innerhalb von 5 Jahren brechen.
Wobei nur der erste Punkt wirklich technische Anstrengung
bedeutet, die restlichen 4 Punkte sind politische und organisatorische.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Le X. schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> Fazit: Die Masse nutzt Win weil es eben vorinstalliert ist. Und schon
>> ist die Ursprungsfrage dieses ellenlangen Threads beantwortet. ;-)
>
> Das ist halt nur ein Bruchteil der Wahrheit,
Genauer gesagt, die Hälfte.

Le X. schrieb:
> wäre meine Antwort: "Aufgrund einer
> Vielzahl an Gründen, hauptsächlich historischer Natur".
Exakt.
Und genau an diesem Punkt greift auch meine Kritik an den Mafiamethoden 
von MS. Aber ok, "historische Natur" hört sich natürlich schöner an. ;-)

von Sheeva P. (sheevaplug)


Angehängte Dateien:

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Werner P. schrieb:
> Stefan ⛄ F. schrieb:
>> Will noch jemand die Sprachauswahl im Linux Installer leugnen?
>
> Ja ich. Bei der ISO ubuntu-20.04.1-desktop-amd64.iso kommt keine
> Sprachauswahl. Bei der mini.iso schon.

Komisch, bei mir kommt die Sprachauswahl bei dem von Dir genannten Image 
als Erstes, anscheinend mache ich irgend etwas falsch.

von udok (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> udok schrieb:
>>> Fazit: Die Masse nutzt Win weil es eben vorinstalliert ist. Und schon
>>> ist die Ursprungsfrage dieses ellenlangen Threads beantwortet. ;-)
>>
>> Hätti, wäri, täti..
>
> Du hast es immer noch nicht kapiert. Mir ist es egal wieviele User nun
> MS benutzen. Ich habe lediglich eine Erklärung geliefert warum  das so
> ist.
> Angekommen?

Nein.  Du lieferst keine Erklärungen, sondern polemisierst herum.
MS ist böse, Linux ist gut.
Schud sind die anderen.
Linux hat ja schon viel mehr, als was der Mensch je brauchen kann.
etc. etc.

von (prx) A. K. (prx)


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udok schrieb:
>  + Kompatibilitätschicht zur MS Treiberschicht einbauen

Dazu müssten Windows Treiber allerdings erst einmal zu Windows 
kompatibel sein. Das ist nicht so einfach wie es klingt, weil sich die 
MS Treiberschicht ab und zu erheblich ändert.

https://en.wikipedia.org/wiki/NDISwrapper

>    => Treiberproblematik hat sich erledigt,

Die GPL allerdings auch.

>  + Konzentration auf eine Distribution mit einem GUI System
>    und den dazupassenden GUI Entwicklungssystem.

Um damit einen neuen Monopolisten zu definieren und Anpassungsfähigkeit 
weitgehend aus dem System raus zu nehmen.

: Bearbeitet durch User
von Andreas B. (bitverdreher)


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udok schrieb:
> Wenn Linux eine grösssre Verbreitung wollte, dann wäre das
> nicht schwer zu erreichen:
>
>  + Kompatibilitätschicht zur MS Treiberschicht einbauen
O Gott. Bloß nicht.
Wer eine Kopie haben will, nimmt am besten das Original.
Aber ok, das war zum Glück nur im Konjunktiv.

udok schrieb:
> Mit den 5 Massnahmne könnte die Linux Gemeinde das MS Monopol
> innerhalb von 5 Jahren brechen.
Das geht mit keiner Maßnahme weil es hier nicht um das bessere System 
geht. Das geht nur mit ganz viel Geld. Und da es keine Firma "Linux" 
gibt, ist das auch nicht realistisch.
Es will auch niemand.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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🐧 DPA 🐧 schrieb:
> Wie kann ich eigentlich unter Windows die Sprache eines einzelnen
> Programms ändern? Unter Linux setze ich einfach die LC* und LANG*
> variablen.

Kleiner Tipp zu Deinen Screenshots: Du mußt die Umgebungsvariablen nicht 
setzen und exportieren, sondern kannst sie einfach direkt beim, 
beziehungsweise vor dem Aufruf setzen -- und meistens reicht es auch, 
einfach nur LANG zu setzen:
1
LANG=C kate

von Werner P. (werner4096)


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Sheeva P. schrieb:
> Werner P. schrieb:
>> Stefan ⛄ F. schrieb:
>>> Will noch jemand die Sprachauswahl im Linux Installer leugnen?
>>
>> Ja ich. Bei der ISO ubuntu-20.04.1-desktop-amd64.iso kommt keine
>> Sprachauswahl. Bei der mini.iso schon.
>
> Komisch, bei mir kommt die Sprachauswahl bei dem von Dir genannten Image
> als Erstes, anscheinend mache ich irgend etwas falsch.

das lag an der Installation von Ubuntu in VMWare. Ich nutzte den Easy 
Mode und das war der Fehler.

Wurde ich weiter oben schon darauf hingewiesen.

Es kam dann auch die Sprachauswahl. Und mein Kyocera ECOSYS P2135dn 
wurde mit dieser Ubuntu Version auch automatisch erkannt :-)

von Le X. (lex_91)


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A. K. schrieb:
> Um damit einen neuen Monopolisten zu definieren und Anpassungsfähigkeit
> weitgehend aus dem System raus zu nehmen.

Das mag aus deiner Sicht (und, wenns um PCs geht, auch aus meiner) ein 
Nachteil sein.

Eine große Firma hat aber genau das gemacht und damit im 
Smartphone-Bereich den unumstrittenen Marktführer geschaffen sowie 
Microsoft aus dem Geschäft gekegelt.
Das gibt udok insofern Recht dass man durch dieses Vorgehen sehr wohl 
auch im PC-/Desktop-Markt Fuss fassen könnte, wenn man denn wöllte.

Vielleicht sollte man anerkennen dass die eigenen Präferenzen von der 
Masse nicht geteilt werden.
(Was mich wieder zu der Aussage zurückbringt dass jemand der Linux gut 
findet und verwendet die Ausgangsfrage garnicht beantworten kann.)

von Andreas B. (bitverdreher)


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udok schrieb:
> Du lieferst keine Erklärungen, sondern polemisierst herum.

Was bitte ist daran (Du hattest mich zitiert):
>>> Fazit: Die Masse nutzt Win weil es eben vorinstalliert ist. Und schon
>>> ist die Ursprungsfrage dieses ellenlangen Threads beantwortet. ;-)
polemisch?
Oder hattest Du Dich gerade selbst damit gemeint?

von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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udok schrieb:
> Kompatibilitätschicht zur MS Treiberschicht einbauen

Das wäre dann aber nicht mehr Linux, sondern ReactOS.

Naja, vielleicht könnte man ja dafür wie Windows mit WSL2 ne Windows 
oder React VM seamless integrieren. Also so, dass alle Windowsfenster 
auf dem Linuxdesktop erscheint, user gesynct werden, etc. Ersteres geht 
mit rdesktop im seamless mode, der Rest  könnte etwas komplizierter 
sein. Da müsste sich mal jemand in die ganzen Windows Workgroup/Domänen 
geschichten usw. einarbeiten.

Eine andere Idee, die ich mal hatte: Linux zur Standard UEFI 
Implementierung von PCs machen, und über das EFI Interface darauf 
installierte Windowse dessen Treiber nutzen lassen, so dass die in Linux 
statt in Windows landen.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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udok schrieb:
> Unter Linux würde ich nie irgendwas wichtiges im Netz machen,
> wie Onlinebanking.

Das ist jetzt wirklich ganz lustig, denn mit sehr hoher 
Wahrscheinlichkeit ist die Gegenstelle bei Deiner Bank ein Linux-Server 
-- das kann ich Dir deswegen so genau sagen, weil die Firma, bei der ich 
arbeite, Software für die Betrugsprävention bei Banken und 
Versicherungen entwickelt und vertreibt.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Sheeva P. schrieb:
> udok schrieb:
>> Unter Linux würde ich nie irgendwas wichtiges im Netz machen,
>> wie Onlinebanking.
>
> Das ist jetzt wirklich ganz lustig, denn mit sehr hoher
> Wahrscheinlichkeit ist die Gegenstelle bei Deiner Bank ein Linux-Server

Ah, jetzt komm doch nicht mit Fakten.

von warumNurImmer (Gast)


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Tim Schnurz schrieb:
> dafür das es den Linux Jüngern immer ziemlich schnurz ist, machen sie
> immer ziemlich viel Wirbel, wenn jemand sagt das es für ihn nicht
> geeignet ist

ja sorry aber dein naives geschwurbel ist nur polemik und man merkt das 
du nur provozieren willst um dich selbst zu erheitern in welcher Form 
auch immer

Lg ein Windows-User der auf Arbeit mit Linux umgehen kann und auch bei 
Mac nicht anfängt zu Heulen

von udok (Gast)


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A. K. schrieb:
> udok schrieb:
>>  + Kompatibilitätschicht zur MS Treiberschicht einbauen
>
> https://en.wikipedia.org/wiki/NDISwrapper

Keine Ahnung wie kompatibel das ist.  Dazu kann ich nichts sagen.

>
>>    => Treiberproblematik hat sich erledigt,
>
> Die GPL allerdings auch.

Die Treiberschnittstelle ist eine Binärschnittstelle.
Da gilt dann halt die LGPL.
Du kannst einen HW Herstller nicht dazu zwingen, den Sourcecode
offenzulegen.  Dazu steckt zu viel Entwicklung darin,
und die Chinesen (und Deutsche Konurrenz) kopiert auch so schon genug.

>
>>  + Konzentration auf eine Distribution mit einem GUI System
>>    und den dazupassenden GUI Entwicklungssystem.
>
> Um damit einen neuen Monopolisten zu definieren und Anpassungsfähigkeit
> weitgehend aus dem System raus zu nehmen.

Das Monopol wäre aber quelloffen :-)

Und Anpassungsfähigkeit verringert sich damit aber nicht.

Der Superadmin kann sich ja noch immer seine Packete im
Terminal wie gehabt installieren,
und in /etc herumwerken, wie er mag.

Er muss nur nicht mehr zwischen 5 unterschiedlichen Packetsystemen
auswählen, und sich ärgern, wenn seine Lieblingsanwendung
nur im Packetsystem xzy da ist, aber seine Distri abc verwendet.

von warumNurImmer (Gast)


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udok schrieb:
> Unter Linux würde ich nie irgendwas wichtiges im Netz machen,
> wie Onlinebanking.
> Da gibt es doch keinerlei Sicherheit gegen Website Spoofing.

der war gut =D

also ich mach mein Onlinebanking auch auf Windows, aber aus faulheit. 
Hab halt alles schon konfiguriert dort.

Aber das ist ein weitere Polemisches arrgument :D du hast wahrscheinlich 
keine Ahnung von der Umsetztung der Sicherheit auf BEIDEN Systemen.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Realist schrieb:
> Stefan ⛄ F. schrieb:
>> Was kann Linux nochmal dafür, wenn der Hersteller keinen ordentlichen
>> Druckertreiber bereit stellt?
>
> Nichts - aber stell dir nur mal vor irgendein Druckerhersteller würde
> kein Treiber unter Windows bereitstellen - dieser Hersteller könnte für
> die nächsten Monate erstmal "zu machen" bzw. müsste kräftig (mittels
> Preisgestaltung) locken und hätte das "versagen" trotzdem auf jeden Fall
> jahrelang am Hals hängen.

Da ist es aber seltsam, daß Google für die Suche nach "printer not 
working after windows 10 update" ganze 540 Millionen Ergebnisse liefert 
und ich von mehreren Leuten gehört habe, daß ihre Hardware unter 
Windows10 nicht mehr funktioniert, weil die Hersteller keine neuen 
Treiber für diese Hardware liefern würden. Die Hersteller machen das 
natürlich in der Hoffnung, daß Du dann die alte, perfekt funktionierende 
Hardware zum örtlichen Wertstoffhof bringst und sie Dir eine neue 
Hardware verkaufen können. Insofern kannst Du Dir zwar relativ sicher 
sein, daß Deine Hardware unter einem aktuellen Windows läuft. Aber ob 
sie das unter dem Nachfolger auch noch tut, darauf solltest Du 
möglicherweise lieber nichts verwetten, das Dir lieb ist.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Nop schrieb:
> Es aktualisiert die Treiber sogar. Gerne überschreibt es dabei die
> funktionierenden Hersteller-Treiber mit Microsoft-Treibern, die vom
> Datum her aktueller sind, aber nicht funktionieren. Dann kann man nach
> einem Windows-Update nicht mehr drucken, wie das dieses oder letztes
> Jahr erst passiert ist.

Das ist doch super, so kann man wenigstens keinen Beschwerdebrief 
schreiben. ;-)

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Carl D. schrieb:
> Tim Schnurz schrieb:
>> Gibt es ernsthaft Vögel hier, die das ernst meinen?
>> Die meinen Windows wäre nur so verbreitet weil Windows vorinstalliert
>> wird?
>>
>> Meint ihr nicht eher das 90% der User, die ein PC/Laptop mit
>> vorinstalliertem Linux kaufen, kurz darauf Windows zu installieren oder
>> jemanden fragen der es für sie tut?
>
>
> Wenn sie dafür nach offizieller MS-Preisliste zwischen 139€ und 459€
> bezahlen müßten?

Liebe Kollegen, dieser Herr Schnurz hat noch nicht einen einzigen auch 
nur halbwegs sachlichen oder gar seriösen Beitrag in diesem Thread 
geschrieben, anstelle dessen strotzen seine Ergüsse vor kindischen 
Provokationen und dummem Geschwätz. Könnten wir also bitte aufhören, 
diesen Troll zu füttern? Lieben Dank.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Übrigens liefert Windows sehr wohl Webbrowser, einfache Textverarbeitung 
und Medienviewer (Foto, Film) mit.
Das kein Mailprogramm geliefert wird, erklärt sich evtl. auch daher, das 
viel Leute eben nur Webmail kennen und nutzen. Ich will jetzt nicht 
behaupten, das Edge das Maß aller Dinge ist, aber er ist modern und 
funktioniert einwandfrei.
Ich z.B. benutze SeaMonkey für Browsing und EMail in der 64-bit Version, 
ebenso IrfanView für Bilder und den MPC-HC für Filme. Das lässt sich 
problemlos integrieren, ohne das die alten Standardprogramme 
intervenieren. Zum Konvertieren benutzte ich FormatFactory, um Torque3D 
zu kompilieren das kostenlose VC Express. Damit kann ich auch andere 
Windows Software erstellen und es sind zahlreiche Beispiele 
mitgeliefert.
Auch das Spieleangebot ist überreichlich und die Verbindung zum Server 
läuft prima mit Samba und CUPS Drucker. Der Server läuft (natürlich) 
unter Linux und auch damit habe ich kein Problem.

Der Rechner mit i3, Win10, 500er Platte und 8GB RAM hat gerade mal 129 
Euro gekostet und war somit billiger als Win10 alleine. Warum also 
sollte ich auf dem Desktop Linux installieren?
Ich habe mich ans klassische Design von XP gewöhnt und freue mich, das 
auch Win10 so zu konfigurieren ist:
Beitrag "Classic Theme für Windows 10"
Und das geht auch völlig mit den Bordmitteln. Z.B. Rechtsklicken auf 
eine Kachel und man kann sie entfernen. Rechtsklick auf eine Software in 
der Startleiste erlaubt das Deinstallieren. Ich finde das recht 
intuitiv.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Roland F. schrieb:
> Hallo,
> Stefan ⛄ F. schrieb:
>> Doch, und zwar gleich auf dem allerersten Screen, wie bei Ubuntu. Ich
>> habe es gerade ausprobiert.
>
> Nein, tut es nicht.

Doch, tut es wohl.

> Ich habe versucht Kubuntu unter VMware zu installieren und da funktioniert
> das sicherlich ein wenig anders als bei deinem VirtualBox.

Weil VMware da irgendeinen selbstgestrickten Mist mit vorgefertigten 
Images macht. Sowohl der Installer von Kubuntu als auch jener von Ubuntu 
fragen beim Aufruf als Allererstes nach der Sprache.

Übrigens: daß Du das mit Deinem VMware und dessen eigengebasteltem Unfug 
nicht gewußt hast, ist ein ziemlich trauriges Zeugnis davon, wie gut Du 
Dich mit Deiner Software auskennst, Du Experte.

von udok (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> udok schrieb:
>> Unter Linux würde ich nie irgendwas wichtiges im Netz machen,
>> wie Onlinebanking.
>
> Das ist jetzt wirklich ganz lustig, denn mit sehr hoher
> Wahrscheinlichkeit ist die Gegenstelle bei Deiner Bank ein Linux-Server
> -- das kann ich Dir deswegen so genau sagen, weil die Firma, bei der ich
> arbeite, Software für die Betrugsprävention bei Banken und
> Versicherungen entwickelt und vertreibt.

Hier ging es aber nicht um Bankensoftware, sondern um die 
Anwendersoftware.
Linux hat meiner Meinung nach zu viele Sicherheitslöcher, und ist
nur sicher, weil es so einen kleinen Marktanteil hat.

Das Sicherheitskonzept von Linux besteht einfach aus den Unix 
Zugriffsrechten, die sind aber völlig ungeeignet.
Sie schützen nicht die Daten der Anwender, sonder die BS Daten,
und in der Praxis hat ein kundiger Hacker mit lokalen Rechten
auch Root Rechte...

von (prx) A. K. (prx)


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udok schrieb:
> Und Anpassungsfähigkeit verringert sich damit aber nicht.

Wenn eine einzige Institution alles definiert, dann haben es 
substantielle Änderungen schwer, die nicht aus der Mitte dieser 
Institution kommen, sondern von aussen.

Es würde wie Debian/Devuan laufen: Eine Gruppe entscheidet. Andere sind 
damit nicht zufrieden und machen eine neue Distro auf. Weg ist die 
Einheitlichkeit.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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udok schrieb:
> Das Sicherheitskonzept von Linux besteht einfach aus den Unix
> Zugriffsrechten, die sind aber völlig ungeeignet.

Bissel mehr gibts schon. Beispielsweise ACLs und SElinux.

von (prx) A. K. (prx)


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Sheeva P. schrieb:
> Weil VMware da irgendeinen selbstgestrickten Mist mit vorgefertigten
> Images macht.

Die Images sind normales Ubuntu. Aber VMware verkompliziert es mit einer 
Autoinstallation, um es dem Anwender vermeintlich noch einfacher als 
einfach zu machen. Ist bei einer Windows-VM nicht anders. Da wird 
beispielsweise der Aktivierungsschlüssel abgefragt.

: Bearbeitet durch User
von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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A. K. schrieb:
> udok schrieb:
>> Das Sicherheitskonzept von Linux besteht einfach aus den Unix
>> Zugriffsrechten, die sind aber völlig ungeeignet.
>
> Bissel mehr gibts schon. Beispielsweise ACLs und SElinux.

Und PolicyKit. Wobei, die Defaults in z.B. ubuntu bei sudo und PolicyKit 
sind schon etwas lascher als mir lieb wäre. Und ein paar weniger 
Autostartverzeichnisse wären sicher auch nicht verkehrt. Ich halte es 
insgesamt aber immer noch für sicherer als Windows.

von udok (Gast)


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A. K. schrieb:
> udok schrieb:
>> Und Anpassungsfähigkeit verringert sich damit aber nicht.
>
> Wenn eine einzige Institution alles definiert, dann haben es
> substantielle Änderungen schwer, die nicht aus der Mitte dieser
> Institution kommen, sondern von aussen.
>
> Es würde wie Debian/Devuan laufen: Eine Gruppe entscheidet. Andere sind
> damit nicht zufrieden und machen eine neue Distro auf. Weg ist die
> Einheitlichkeit.

DAS ist das Linux Dilemma, und trifft den Kern des Problems schon eher,
als polemische Aussagen, wie "Windows ist vorinstalliert"..

von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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Wieviele newbies installieren sich Arch, Gentoo, Slackware, Debian oder 
Devuan? Ok, Debian vielleicht noch vereinzelte, aber ansonsten?

von udok (Gast)


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🐧 DPA 🐧 schrieb:
> A. K. schrieb:
>> udok schrieb:
>>> Das Sicherheitskonzept von Linux besteht einfach aus den Unix
>>> Zugriffsrechten, die sind aber völlig ungeeignet.
>>
>> Bissel mehr gibts schon. Beispielsweise ACLs und SElinux.
>
> Und PolicyKit. Wobei, die Defaults in z.B. ubuntu bei sudo und PolicyKit
> sind schon etwas lascher als mir lieb wäre. Und ein paar weniger
> Autostartverzeichnisse wären sicher auch nicht verkehrt. Ich halte es
> insgesamt aber immer noch für sicherer als Windows.

ACLs sind im wesentlichen auch nur Zugriffsrechte, die den Anwender
und seine wichtigen Daten nicht schützen.
Sie schützen nur das Linux-Betriebssystem vor bösen Anwendern.

Die anderen zwei Lösungen kenne ich nicht, aber sie schauen
nach Speziallösungen aus, die erst mal eingerichtet werden müssen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Andreas B. schrieb:
> Noch mal extra ganz langsam für Dich: Linux ist nicht vorinstalliert.

Das habe ich verstanden.  Ich sprach aber von neuen Technologien, die 
sich TROTZDEM durchsetzen. Auch auf einen sehr etablierten Markt. Und da 
gibt es halt an jeder Ecke genug Beispiele. Ich sehe nicht ein, warum 
das ausgerechnet für Linux nicht möglich wäre. Und es gab und gibt ja 
immer wieder Rechner mit vorinstalliertem Linux. Sogar im Mediamarkt und 
Co.

Das berühmte Henne/Ei Problem scheint vielen neuen Technologien (ich 
hatte einige aufgezählt) nicht das große Problem gewesen zu sein. Die 
konnten trotzdem Fuß fassen. Und der Kunde bezahlt sogar dafür.
Nur das kostenlose, viel bessere Linux, scheitert an diesen Hürden.

von Roland F. (rhf)


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Hallo,
Sheeva P. schrieb:
> War das bei Dir nicht der Fall?

Nein, war weder bei Werner noch bei mir der Fall. Das Problem ist der 
"Easy Install"-Modus von WMware. Wenn man Kubuntu manuell installiert 
funktioniert die Installation mit der korrekten Spracheinstellung.
Das Ganze ist also ein VMware-Problem und hat nichts mit Kubuntu zu tun.

rhf

P.S
Allerdings hatte ich nach der Installation das Problem, das sich 
Bildschirmgröße von 800x600-Pixeln nicht verstellen ließ. Ich habe dann 
nach einer Internetrecherche eine Behelfslösung gefunden bei der ein 
bestimmter Dienst abgeschaltet wird, danach ging es dann. Ob diese 
Vorgehensweise noch noch irgendwelche unerwünschten Nebenwirkungen hat 
muss ich erst noch herausfinden.

von udok (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Carl D. schrieb:
>> Tim Schnurz schrieb:
>>> Gibt es ernsthaft Vögel hier, die das ernst meinen?
>>> Die meinen Windows wäre nur so verbreitet weil Windows vorinstalliert
>>> wird?
>>>
>>> Meint ihr nicht eher das 90% der User, die ein PC/Laptop mit
>>> vorinstalliertem Linux kaufen, kurz darauf Windows zu installieren oder
>>> jemanden fragen der es für sie tut?
>>
>>
>> Wenn sie dafür nach offizieller MS-Preisliste zwischen 139€ und 459€
>> bezahlen müßten?
>
> Liebe Kollegen, dieser Herr Schnurz hat noch nicht einen einzigen auch
> nur halbwegs sachlichen oder gar seriösen Beitrag in diesem Thread
> geschrieben, anstelle dessen strotzen seine Ergüsse vor kindischen
> Provokationen und dummem Geschwätz. Könnten wir also bitte aufhören,
> diesen Troll zu füttern? Lieben Dank.

Ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber manchmal kommst du mir
auch ein bischen wie ein entlaufener Troll vor...

von Jack V. (jackv)


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udok schrieb:
> Sie schützen nur das Linux-Betriebssystem vor bösen Anwendern.

… der böse Anwender kann damit gar seine Daten vorm noch böseren Root 
schützen.

von udok (Gast)


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Jack V. schrieb:
> udok schrieb:
>> Sie schützen nur das Linux-Betriebssystem vor bösen Anwendern.
>
> … der böse Anwender kann damit gar seine Daten vorm noch böseren Root
> schützen.

Lächerlich machen war schon immer eine gute Strategie, wenn man
keine Argumente hat.

MS hat früh erkannt, das der Anwender und seine Daten wichtiger ist,
als die Daten des BS.

Das muss Linux erst noch lernen, bevor es massentauglich wird.

von Nop (Gast)


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Micha schrieb im Beitrag #6411594:

> Anwender. Letztere wollen in ihrer Mehrheit nur ihre Aufgaben erledigt
> wissen und das können sie spätestens seit Win7 recht problemlos.

Korrektur: Sie konnten es BIS Windows 7 recht problemlos, und Windows 7 
war das beste Windows aller Zeiten.

Danach war in Windows 8 auf einmal das ganze Startmenü weg, wonach 
niemand gefragt hatte. Weil MS auf dem Desktop ein Smartphone-GUI pushen 
wollte. Soviel zum Thema, daß man in Windows keine UI-Überraschungen 
erlebt.

Allerdings hat Windows Phone gezeigt, daß MS ohne Mafiamethoden (also im 
echten Wettbewerb) keine Chance hat, weswegen Windows-Smartphones 
geflopt sind. Übrig blieb der Desktop-Flurschaden, den MS bei Win 8.1 
immerhin wieder halbwegs hingebogen hat.

Dann ging es mit Windows 10 weiter, und der gefeuerten QA bei MS, so daß 
die Updates immer mehr Schaden angerichtet haben. Intuitiver wurde es 
auch nicht, z.B. weil man jetzt ZWEI Systemsteuerungen hat, ohne daß da 
irgendeine Sortierung herrscht. Die Zeit hat MS lieber dafür investiert, 
einem ungefragt Mistspiele wie Candy Crush und Werbung im Startmenü 
aufzudrücken.

Lustig auch, wenn man Candy Crush deinstalliert hat, hat es sich beim 
nächsten System(!)update wieder von selber installiert. Voll intuitiv.

Ein weiteres Argument war bis Win 10 die enorm lange Supportdauer von 
Windows. Win XP wurde außerplanmäßig auf unglaubliche 14 Jahre 
verlängert, Win 7 und 8 bekamen (bzw. bekommen) ihre geplanten 10 Jahre.

Tjjaa.. Win 10 ist bei jedem Major-Update de facto ein neues 
Betriebssystem mit allen Überraschungen, die sich MS einfallen läßt. Die 
Major-Releases bekommen aber jetzt nicht mehr 10 Jahre, sondern nur noch 
18 Monate Support. Das ist wesentlich weniger als LTS unter Linux 
(typisch 5 Jahre).

Wieder keine Regel ohne Ausnahme: die Enterprise und Edu von Win 10 
bekommen 30 Monate Support. Das ist immer noch bloß die Hälfte von Linux 
LTS, und als Ausnahme zur Ausnahme (!) gilt es auch nur für die 
September-Releases, nicht für die März-Releases. Letztere haben auch bei 
Edu und Enterprise nur 18 Monate Support. Voll intuitiv.

von Jack V. (jackv)


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udok schrieb:
> Lächerlich machen war schon immer eine gute Strategie, wenn man
> keine Argumente hat.

Wo genau mache ich irgendwas lächerlich, wenn ich herausstelle, dass mit 
den MAC-Sachen der User seine Daten so sichern kann, dass selbst Root 
nicht direkt drauf zugreifen kann?

udok schrieb:
> MS hat früh erkannt, das der Anwender und seine Daten wichtiger ist,
> als die Daten des BS.

Ja. Deswegen haben die ganzen Ransomwares auch überhaupt keine Chance 
auf Windowssystemen. Weil die Userdaten so extrem gut geschützt sind.

: Bearbeitet durch User
von Sheeva P. (sheevaplug)


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ACDC schrieb:
> Jack V. schrieb:
>> Wieviel belegt
>> heutzutage eine nackte Windowsinstallation?
>
> Alles in VirtualBox ausprobiert mit 64 Bit:
> Frisch und Neu.
> Den Funktionsumfang habe ich nicht getestet.
> Einfach nur Installation.
> Debian: 12,6GB
> Mint: 11,2GB
> Ubuntu: 9,04GB
> Win10: 13,3GB

Verzeihung, da kann etwas nicht stimmen. Ich habe gerade erst ein 
komplett nacktes Ubuntu 20.04 installiert, das belegt nur knappe 7 
Gigabyte. Dafür sind im Gegensatz zum Windows allerdings schon etliche 
Produktivprogramme wie LibreOffice, Thunderbird, Remmina, Shotwell, 
Rhythmbox und Cheese dabei.

Ach so, nebenbei: natürlich war alles korrekt auf Deutsch installiert, 
nachdem ich diese Auswahl im Installer getroffen hatte.

von MeierKurt (Gast)


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Sheeva P. schrieb:

> sein, daß Deine Hardware unter einem aktuellen Windows läuft. Aber ob
> sie das unter dem Nachfolger auch noch tut, darauf solltest Du
> möglicherweise lieber nichts verwetten, das Dir lieb ist.

Mit Win10 habe ich bisher von allen Win-Versionen die geringsten 
Probleme mit fehlenden Hardwaretreibern gehabt.
Nachfolger von Win10 ist Win10, man wird an der Treiberarchitektur nicht 
soviel ändern, dass alte Win10-Treiber auf aktuellen Win10 nicht mehr 
laufen.
Wenn es ganz blöd kommt, muss man halt eine alte Win-Version in einer VM 
laufen lassen.
Probleme gibts eher bei höherpreisiger Hardware (3D-Mäuse für CAD) - mal 
davon ab gesehen, dass es unter Win eher CAD-Software (wir reden von 
prof. 3D-Software mit ERP-Anbindung undsoweiter) als unter Linux gibt - 
befürchte ich, dass es für Linux für die angesprochene Hardware entweder 
gar keine oder nur irgendwas rudimentäres gibt, was u.U. dann zu allen 
Überfluß nicht auf jeder Distri läuft.
Sorry, so ein Bastelsystem für den Produktiveinsatz - nee, sowas will 
man doch nicht wirklich.

von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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udok schrieb:
> ACLs sind im wesentlichen auch nur Zugriffsrechte, die den Anwender
> und seine wichtigen Daten nicht schützen.
> Sie schützen nur das Linux-Betriebssystem vor bösen Anwendern.

Kommt drauf an, ob man einen Benutzer für ein Programm, oder einen 
Benutzer für eine Person nutzt. Aber ja, beides geht damit nicht. Das 
ist unter Windows aber auch nicht anders.

Die schon genannten LSM/MAC, wie z.B. selinux, apparmor, smack, etc. 
können das, müssen aber erst entsprechend eingestellt werden.

Alternativ kann man Anwendungen auch mit Namespaces einschränken, so 
dass diese gewisse Files gar nicht mehr sehen.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Jack V. schrieb:
> Wobei ich mal davon ausgehe, dass dir das bewusst ist. Ist ja nicht
> direkt so, als wäre noch nicht darauf hingewiesen worden. Daher frage
> ich mich schon ein wenig, was du mit diesen fortgesetzten Provokationen
> bezwecken möchtest – magst du es hinschreiben? Vielleicht ließe sich das
> ja abkürzen.

Vermutlich wird damit bezweckt, daß einer der Linux-Freunde sich hier 
provozieren läßt und etwas Unfreundliches schreibt, damit er und / oder 
seine Homies dann über ihn her fallen können und einen neuerlichen 
Beweis dafür bekommen, wie arrogant diese ganzen bösen Linuxleute sind.

von Toby P. (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Nein, Toby. Denn über die mit dem Paketmanager installierten Pakete,
> Dateien etc. führt ebendieser Paketmanager eine Datenbank,

Ok, zentral gemanaged, was da jetzt genial dran ist würde ich mal auf 
persönliche Wertung buchen. Zentrales Management braucht aber eine 
Instanz die das macht. Das ist bei Windows aber nicht möglich da es eben 
nur Teil einer sehr großen Industrie ist. Andere Firmen binden sich 
nicht an Microsoft und deren Vorgaben (im guten wie im schlechten). Sie 
würden sich mit ihren Updates ähnlich abhängig machen wie in diesem 
stalinistischen Apple Universum (das ja auch hohe Sicherheit im Austauch 
gegen weniger Freiheit verspricht :-) ).

Dieses möglichst große Freiheit war von Anfang an das Konzept von 
Microsoft und einer der Gründe für den Erfolg. Deshalb auch u.v.a. die 
Registry, eher eine Pinnwand in die jeder was reinschreiben kann.

Cyblord -. schrieb:
> Im Gegenteil: Linux kann sich jeder in 5 Minuten und kostenlos
> installieren.

Ist das Trollerei oder einfach nur Fanboytum? Die Aussage  ist auch 
inhaltlich unrichtig weil man für dafür mindestens einen PC und das 
Installationsmedium benötigt ;-).

von (prx) A. K. (prx)


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udok schrieb:
> ACLs sind im wesentlichen auch nur Zugriffsrechte, die den Anwender
> und seine wichtigen Daten nicht schützen.
> Sie schützen nur das Linux-Betriebssystem vor bösen Anwendern.

Und Anwender voneinander.

von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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Toby P. schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Nein, Toby. Denn über die mit dem Paketmanager installierten Pakete,
>> Dateien etc. führt ebendieser Paketmanager eine Datenbank,
>
> Ok, zentral gemanaged, was da jetzt genial dran ist würde ich mal auf
> persönliche Wertung buchen. Zentrales Management braucht aber eine
> Instanz die das macht.

Man kann 3rd party Repos hinzufügen. Auch ich biete welche an.

von Cyblord -. (cyblord)


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Toby P. schrieb:
> Ist das Trollerei oder einfach nur Fanboytum?

Meine Aussage schon mal im Kontext gelesen oder nur auf den einen Satz 
angesprungen? Wenn du mir hier Linux-Fanboytum vorwirfst, dann solltest 
du wirklich mehr lesen und weniger reflexhaft posten.

> Die Aussage  ist auch
> inhaltlich unrichtig weil man für dafür mindestens einen PC und das
> Installationsmedium benötigt ;-).

Die Aussage ist verkürzt, stimmt aber natürlich grundsätzlich.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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W.S. schrieb:
> Also wenn es viele Anfragen wegen Linux gibt, dann ist das ein viel
> heftigeres Anzeichen für Entwicklungsrückstand als noch viel mehr
> Anfragen wegen Windows. Weil der Marktanteil von Windows eben viel
> größer ist.

Ja, das könnte man glauben, wenn man ein bisschen naiv ist -- oder mit 
Gewalt nach etwas sucht, das wie ein Argument aussehen könnte. Wer etwas 
klüger ist, weiß aber selbstverständlich auch, daß Linux schon seit 
langer Zeit Marktführer bei Servern und Embedded-Geräten ist, dort 
allerdings häufig von Leuten betrieben wird, die selbst höchstens 
Windows haben und kennen. Alleine in der i-worker-Mailingliste, der ich 
seit vielen Jahren angehöre, betrifft das etwa 70% der dort 
eingeschriebenen Webworker und Webagenturen, und die haben natürlich 
Fragen...

Wenn Du also eine Möglichkeit kennst, die Anfragen von Desktop-Linuxern 
von jenen der anderen Linux-User zu unterscheiden (und die von 
Windows-Server-Nutzern von denen, die Windows auf dem Desktop nutzen), 
dann freue ich mich sehr über Deine aktualisierte und dann hoffentlich 
auch etwas seriösere Statistik. Viel Glück!

von michael_ (Gast)


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Jack V. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Ubuntu belegt knapp 20GB. Die Anwendungen sind da sehr bescheiden.
>
> Hättest mal mitlesen sollen: jemand hat da schon geschaut (und irgendwie
> einen anderen Wert). Dein Win10 brauchst dafür auch nicht neu
> aufzusetzen – ist auch schon bekannt.

Nein, nur die Kiste hinstellen und anschalten.

Belegt sind 16GB!

Dabei ist schon FF, CDBurnerXP, IrvanView und paar weitere kleine Tools.
Im W10 sind auch Programme für den 3-D Druck - da guckste!

> michael_ schrieb:
>> Was kannst du unter Win10 pur nicht machen? Beispiele!

> ... vorinstallierten DAW, ja?
> Aber auch so kleine Sachen, wie XMPP-Client, RAW-Entwickler, FTP-Client,
> DBMS, Zeichenprogramm, Compiler samt Zubehör, Scriptsprachen, …, fielen
> mir dort durch Abwesenheit auf.
...

Wozu? Manches kenn ich nicht und brauch es nicht.
Und FTP, das kann man seit 100 Jahren mit dem IE machen.

> michael_ schrieb:
>> Dann schau dir mal die Update Einstellungen unter Ubuntu an!
>
> Dann schau dir mal eines der weniger aufgeblasenen Linuxe an.

So, welches denn?

von Jack V. (jackv)


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michael_ schrieb:
> Im W10 sind auch Programme für den 3-D Druck - da guckste!

Benenne diese bitte.

michael_ schrieb:
> Manches kenn ich nicht und brauch es nicht.
> Und FTP, das kann man seit 100 Jahren mit dem IE machen.

Ich kenne das auf meinem System, und ich brauche das – sonst wäre es 
nicht drauf. Gut, ein wenig lasse ich mich schon gehen – deswegen 
belegt’s System halt auch 15GB – voll ausgerüstet, wohlgemerkt. Und von 
FTP hast du keine Ahnung. Ist so.

michael_ schrieb:
> So, welches denn?

Debian, Arch, grml – das sind die, von denen ich reden kann, weil ich 
sie selbst nutze. Gerade das Letztgenannte dürfe dich in tiefes Staunen 
versetzen, wenn du dein nacktes Windows mit 16GB schlank findest.

von Toby P. (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Wenn ich in Goggle einfach mal "Win 10
> update" angebe, sehe ich da ganz andere Fakten. Ich selbst habe es
> erlebt und viele hier in diesem Thread auch.

Das sind meiner bescheidenen Meinung nach keine Fakten sondern 
Eindrücke. Fakten wären es wenn man das analysiert und im Verhältnis zur 
Nutzerbasis zitiert.

Sei es drum, mich als Win Benutzer nervt das richtig. Aber bevor ich mir 
das gebastele an anderen Systemen antue nehme ich das in Kauf.


> Windows raubt meine
> kostbare Arbeitszeit. Und das ist für mich nicht akzeptabel.
Es ist bei mir so das es mir auch ne Mange Zeit einspart. Wenn mir Linux 
nicht so sympathisch wäre dann würde ich es nie wieder anfassen. Es hat 
mich einfach endlos Zeit gekostet einfache Dinge in Betrieb zu nehmen.

> Wenn Du jetzt sagen würdest, das stört Dich nicht, Du trinkst dann eben
> Kaffee und kommst nach 1h wieder, dann ist das ein Argument
Das Argument für mich ist das ich überhaupt Kaffee trinken kann und 
nicht stundenlang versuche aktiv Fehler auszubügeln.

Hier tun ja einige so als ob ihr OS keine Probleme hätte. Wenn das 
wirklich so wäre dann hätte Microsoft (unter vielen anderen) Konzepte 
und Ideen längst geklaut.

von Cyblord -. (cyblord)


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Jack V. schrieb:
>> Im W10 sind auch Programme für den 3-D Druck - da guckste!
>
> Benenne diese bitte.

"Print 3D"
"3D Object Viewer"
"Paint 3D"

von Sheeva P. (sheevaplug)


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ThomasW schrieb:
> Mit solchen Aussagen ist es echt schwer Dich ernst zu nehmen :-)

Mit seinen Aussagen und seinem Tonfall hattest Du ernsthaft erwogen, ihn 
ernst zu nehmen? O tempora, o mores.

von herbert (Gast)


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Sei gester spiele ich mich mit Linux bestimmt über 4 Stunden rum um 
endlich meine Musik CD zu clone. Ich mache kleine Schritte ,habe jetzt 
endlich Brenn Rechte was ich nach der Installation nicht hatte.Ich hatte 
diesbezüglich gar keinen Status. Bei Windows xp bist du nach der 
Installation "Admin", da geht alles. Um Eingeschränkte Konten kümmert 
man sich danach (empfohlen).Bei Linux ist es so dass man alle Rechte 
nach der erfolgreichen Installation erst vergeben muss,sonst gibt es all 
überall nur Probleme. Super,nachdem mir K3b jetzt 6 Rohlinge zerschossen 
hat weil nach dem brennen  die Cd zwar als Musik-CD erkannt wird aber 
mein CD Player von der Anlage nix abspielt.
Gerade habe ich das nochmal unter Windows mit XP Bourner gemacht 
...geht.
Vier Stunden für nix vergammelt und eine Ende ist nicht abzusehen.
So gut ist das, wenigstens kann es Internet,denn sonst hätte ich das 
schon längst geschreddert. Sowas im Jahre 2020 ... nicht zu fassen. Naja 
,wennigstens gibt es noch 999 Distris zu ausprobieren. Denen wo das 
gefällt sind Bastler die unbedingt basteln wollen weil sie sonst nicht 
wissen was sie in ihrer Freizeit machen sollen. Leider halten diese 
andere die einfach nur ein gefügiges Betriebssystem haben wollen für 
unter ihre Würde und für Idioten.
Ich will vorwärts laufen weil das das bessere ist .aber erzähl das mal 
einem der warum auch immer rückwärts joggt. Ich bin 3x schneller wie der 
aber ist für den kein Argument.Ich bin dann halt zu blöd um rückwärts zu 
laufen.

von Jack V. (jackv)


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Hat eigentlich schon jemand mal angedeutet, dass Linux gar nix für dich 
sein könnte, herbert? Es gibt da so zarte Anzeichen dafür …

von Toby P. (Gast)


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Jack V. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Im W10 sind auch Programme für den 3-D Druck - da guckste!
>
> Benenne diese bitte.

Du erwartest von anderen etwas zu liefern was du in 20 Sekunden selber 
recherchieren kannst?

Cyblord -. schrieb:
> Die Aussage ist verkürzt, stimmt aber natürlich grundsätzlich.

Sie kann grundsätzlich nicht stimmen weil du nicht alle kennst die so 
was installieren. Mir ist es übrigens noch nie gelungen, außer bei 
fertigen  Distries für Virenscanner.

Wenn man alle Seiteneffekte weg lässt dann verkürzt sich das auch bei 
allen anderen auf 5 Minuten.

> Meine Aussage schon mal im Kontext gelesen oder nur auf den einen Satz
> angesprungen?

Ja hab ich, führt aber nicht weiter das zu diskutieren.

von Jack V. (jackv)


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Cyblord -. schrieb:
> Jack V. schrieb:
>>> Im W10 sind auch Programme für den 3-D Druck - da guckste!
>>
>> Benenne diese bitte.
>
> "Print 3D"
> "3D Object Viewer"
> "Paint 3D"

Komisch – gerade nachgeschaut, in meiner Win10-VM sind die nicht 
aufzufinden. Dafür scheint’s aus MS-Store installierbar zu sein. Das 
scheint Microsofts Versuch zu sein, das Paketsystem von 
Linuxdistributionen nachzubauen.

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Jack V. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Jack V. schrieb:
>>>> Im W10 sind auch Programme für den 3-D Druck - da guckste!
>>>
>>> Benenne diese bitte.
>>
>> "Print 3D"
>> "3D Object Viewer"
>> "Paint 3D"
>
> Komisch – gerade nachgeschaut, in meiner Win10-VM sind die nicht
> aufzufinden. Dafür scheint’s im MS-Store. Das scheint Microsofts Versuch
> zu sein, das Paketsystem von Linuxdistributionen nachzubauen.

Wohl eher die AppStores von Android und iOS.
Aber bei mir war es automatisch installiert.

Spielt aber keine große Rolle. Mit einem Klick hat das jeder, der will, 
vom Store installiert.

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Cyblord -. schrieb:
> Mit einem Klick hat das jeder, der will,
> vom Store installiert.

Ach … vor kurzer Zeit wurde sowas aber noch als Negativbeispiel für 
Linuxsysteme gebracht. Und nun ist’s gut?

Wie auch immer – nun möchte ich sehen, wie alleine damit was 3D-gedruckt 
wird. So ganz ohne Slicer und so.

: Bearbeitet durch User
von Sheeva P. (sheevaplug)


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Micha schrieb im Beitrag #6411634:
> Selbstverständlich kommt auch Linux nicht ohne Reboot aus wenn
> umfangreiche Softwareänderungen anstehen.

Aber ja doch. Unter normalen Umständen kann das gesamte System mit 
Ausnahme des Kernels ohne Reboot aktualisiert werden, unter unnormalen 
Umständen -- nämlich, wenn man eine Software für das Live Kernel 
Patching benutzt -- geht das sogar bei einem Kernelupdate ohne Reboot. 
Und daß man sein Betriebssystem rebooten muß, nur weil der Webbrower 
aktualisiert wurde, das gibt es nur bei Microsoft.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Cyblord -. schrieb:
> Ich sehe nicht ein, warum
> das ausgerechnet für Linux nicht möglich wäre.
Wenn jemand viel Geld dafür in die Hand nehmen wollte, ja. Aber wer will 
das?

Cyblord -. schrieb:
> Und es gab und gibt ja
> immer wieder Rechner mit vorinstalliertem Linux. Sogar im Mediamarkt und
> Co.
Das würde es nicht lange geben wenn es solche Dimensionen annehmen würde 
daß es MS gefährlich werden könnte. Siehe Vobis-OS/2. Da müßte schon 
jemand in der Größenordnung wie Musk einsteigen wollen. Und in diesem 
Fall hätte man dann vermutlich ein anderes Monopol. ;-)  Warum? Aus dem 
einfachen Grund: So viel Geld um ein >20jähriges Monopol zu brechen 
steckt da nur eine Fa rein, die sich den Markt selbst unter den Nagel 
reißen möchte. Da dieser Markt in einigen Jahren (Smartphones und Cloud 
sei Dank) vermutlich sowieso nicht mehr existiert, dürfte sich die Suche 
nach einem solchen Investor eh erledigt haben.

von Cyblord -. (cyblord)


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Jack V. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Mit einem Klick hat das jeder, der will,
>> vom Store installiert.
>
> Ach … vor kurzer Zeit wurde sowas aber noch als Negativbeispiel für
> Linuxsysteme gebracht. Und nun ist’s gut?

Nö, ich brauche den MS App Store auch nicht und ich will so auch meine 
Programme nicht installieren. Allerdings WIRD es de facto eben 
mitgeliefert. Egal wie man es betrachtet und darum gings ja.

> Wie auch immer – nun möchte ich sehen, wie alleine damit was 3D-gedruckt
> wird. So ganz ohne Slicer und so.

Spielt auch keine Rolle.
Ich arbeite auch mit FreeCAD und Cura und brauche keine MS Tools dafür.
Es ging aber um den Fakt ob solche Tools dabei sind oder nicht.
Du musst echt mal konkrete Fragestellungen von deiner extrastarken 
Meinung trennen lernen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Andreas B. schrieb:
> Das würde es nicht lange geben wenn es solche Dimensionen annehmen würde
> daß es MS gefährlich werden könnte.

Dunkle Mächte zu akzeptieren ist natürlich viel einfacher (aber auch 
infantiler) als die schlichte Tatsache dass Linux niemand will.

Realitätsverweigerung par excellence.

: Bearbeitet durch User
von Toby P. (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Wie auch immer – nun möchte ich sehen, wie alleine damit was 3D-gedruckt
> wird. So ganz ohne Slicer und so.

Was möchtest du mit solchen Beiträgen erreichen? 3D Druck ist eine 
spezielle Anwendung und warum sollte ein Betriebssystem (unabhängig von 
Namen und Hersteller) das in den Grundeinstellungen zur Verfügung 
stellen?

von Jack V. (jackv)


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Cyblord -. schrieb:
> Ich arbeite auch mit FreeCAD und Cura und brauche keine MS Tools dafür.
> Es ging aber um den Fakt ob solche Tools dabei sind oder nicht.

Nein. Eigentlich ging’s darum, die Möglichkeiten und installierten 
Größen eines Windows- und eines typischen Linuxssystems OOTB zu 
vergleichen.

Und die Tatsache, dass MS nun auch auf den Zug mit zentraler 
Paketverwaltung (optional, ja – wie bei den anderen Systemen (außer iOS) 
aber auch) aufgesprungen ist, und man ja Kram mit einem Klick 
nachinstallieren könnte, ist in dem Kontext irgendwie total unerheblich.

Cyblord -. schrieb:
> Du musst echt mal konkrete Fragestellungen von deiner extrastarken
> Meinung trennen lernen.

Du musst mal lernen, konkrete Fragestellungen zu erfassen, und nicht auf 
was ganz anderes zu antworten. Wobei das dieses Mal ja von dem anderen 
Windowsuser ausgegangen ist.

von Cyblord -. (cyblord)


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Jack V. schrieb:
> Du musst mal lernen, konkrete Fragestellungen zu erfassen, und nicht auf
> was ganz anderes zu antworten. Wobei das dieses Mal ja von dem anderen
> Windowsuser ausgegangen ist.

Wenn ich antworte, dann zitiere ich die Frage/Aussage. Die Frage war, 
man möge die Win10 Programme für 3D Druck benennen. Das habe ich getan. 
Nicht mehr und nicht weniger.

von Roland F. (rhf)


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Hallo,
Sheeva P. schrieb:
> ...in einer virtuellen Maschine mit KVM/qemu.

Schön für dich, aber ich verwende VMware und da funktioniert das eben 
nicht so. Man muss bei der Installation von Kubuntu eine andere 
Vorgehensweise einschlagen.

> ...übrigens mit dem total unzumutbaren Grafikprogramm The GIMP...

Gehört jetzt eigentlich nicht hier hin, aber gut:
Gimp ist einen Grafikprogramm, nicht mehr und nicht weniger.
Im Gegensatz zu Gimp ist Photoshop ein "Universum". Man kann es fast 
schon als eine Art Betriebssystem für die Bearbeitung von Bildern 
betrachten, an den sich viele an der Werkzeuge von Drittfirmen andocken, 
so das man ohne Problem von einem zum anderen Tool springen kann und 
entsprechende Bilddaten weitergegeben werden. Gimp ist, bei all seinen 
Möglichkeiten, damit nicht annähernd vergleichbar.
Das Problem für Linux-Benutzer ist nur, das Photoshop (und praktisch 
alles was da dran hängt) nicht unter Linux läuft. In diesem Fall 1:0 für 
Windows.

> ...dort findest Du verschiedene Einstellmöglichkeiten für Menschen
> mit Behinderung.

Ich habe mich bei meinen Beiträgen in dieser Diskussion bemüht sachlich 
zu bleiben, da ich Linux durchaus für sehr brauchbar und nützlich halte. 
Diese Vorgehensweise erwarte ich eigentlich auch von anderen Beteiligten 
in dieser Diskussion. Deshalb finde ich es schon recht dreist das du 
versuchst mich als Dummkopf darzustellen, der einfach zu beschränkt ist 
ein Linux in einer virtuellen Maschine zu installieren.
Ich muss nach dieser Aussage leider feststellen, das du trotz deiner 
hohen fachlichen Qualifikation scheinbar doch nur einer dieser typischen 
Linux-Nerds bist, schade.

rhf

von Andreas B. (bitverdreher)


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Toby P. schrieb:
> Es hat
> mich einfach endlos Zeit gekostet einfache Dinge in Betrieb zu nehmen.
Wie lange war das her? Wir reden hier von aktuellen Systemen.

> Hier tun ja einige so als ob ihr OS keine Probleme hätte.
Das nicht, aber weitaus wenige als bei Win. Und sie sind alle lösbar. 
Und wenn man sich damit auskennt sogar ziemlich schnell,

> Wenn das
> wirklich so wäre dann hätte Microsoft (unter vielen anderen) Konzepte
> und Ideen längst geklaut.
Haben sie doch. Wurden hier im Thread auch schon aufgezählt. Und nein, 
ich suche das jetzt nicht für Dich raus.

von Framulestigo (Gast)


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Le X. schrieb:
> (Was mich wieder zu der Aussage zurückbringt dass jemand der Linux gut
> findet und verwendet die Ausgangsfrage garnicht beantworten kann.)
Bei mir kommt Linux nicht auf den Desktop, weil Linux auch keinen 
DoWhatIMean-Button enthält, der mir den ganzen Blödsinn dieses Threads 
auf das Wesentliche reduziert.
So effektiv produktivitätsgesteigert, wie die Jungs angeblich arbeiten, 
sollten sie ihn schon längst haben (Sorry für den Seitenhieb).

Wo mir die Galle hochkocht: Schau ich inspiriert durch diesen Thread 
einmal nach "Treiber für Linux", also nach einer Kompatibilitätsliste, 
lande ich bei https://wiki.ubuntuusers.de/Hardwaredatenbanken/
Von da aus weiter nach Druckern gesucht, oh, Open Printing klingt doch 
amtlich (steht sogar extra daneben "Linux Foundation").

Abgesehen davon, dass die hier zur Verfügung stehende 
"Manufacturer"-Liste auf die erste Auswahl nicht reagiert (die Seite 
also verbuggt ist), gebe ich nach mehreren Versuchen unterschiedlicher 
Druckermodelle für die Darstellung und Aussagekraft der angebotenen 
Informationen 0 Punkte.

Kurz: Professionell oder Userfreundlich geht anders. Lieblos 
hingeschluderte Daten erwecken kein Vertrauen und bestätigen den 
Verdacht, dass Entwickler sich im Allgemeinen lieber mit ihrem Spielzeug 
beschäftigen. als sich um die Sorgen des Anwenders zu kümmern.

von Roland F. (rhf)


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Hallo,
Sheeva P. schrieb:
> ...aber ich kenne VMware nicht...

Tja, und das ist genau dein Problem.
rhf

von herbert (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Hat eigentlich schon jemand mal angedeutet, dass Linux gar nix für dich
> sein könnte, herbert? Es gibt da so zarte Anzeichen dafür …

Vermutlich deshalb, weil Linux "Programmiere" benötigt weil es sonst 
nicht läuft wie man das von Windows her kennt. Deshalb auch nur die 3% 
Verbreitung.Alles auf diesem Planeten hat seine Gründe und ich sag mal 
so ,Linux für Desktop ist nur deshalb noch nicht geschreddert worden 
weil es ein paar Programmierer oder Nerds gibt die in den 
Unzulänglichkeiten eine persönliche Herausforderung sehen die sie 
brauchen. Windows gibt mir die Freiheit auch noch was anderes tun zu 
können. .Danke Windows! Danke auch für die endlich gebrannte Musik-CD.

von (prx) A. K. (prx)


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Framulestigo schrieb:
> der mir den ganzen Blödsinn dieses Threads auf das Wesentliche reduziert.

Leicht nachrüstbar:
  sudo rm -rf /*
Da bleibt nur das Wesentliche übrig.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Cyblord -. schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> Das würde es nicht lange geben wenn es solche Dimensionen annehmen würde
>> daß es MS gefährlich werden könnte.
>
> Dunkle Mächte zu akzeptieren ist natürlich viel einfacher (aber auch
> infantiler) als die schlichte Tatsache dass Linux niemand will.
Wenn Du meine Beitrag mal richtig gelesen hättest, hättest Du 
festgestellt daß ich das auf Wirtschaftsmacht (=Geld) zurückführe und 
nicht auf "dunkle Mächte"
Aber es geht bei Dir ja offensichtlich eh nur um Provokation.

von Jack V. (jackv)


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Framulestigo schrieb:
> Von da aus weiter nach Druckern gesucht, oh, Open Printing klingt doch
> amtlich (steht sogar extra daneben "Linux Foundation").
>
> Abgesehen davon, dass die hier zur Verfügung stehende
> "Manufacturer"-Liste auf die erste Auswahl nicht reagiert (die Seite
> also verbuggt ist), gebe ich nach mehreren Versuchen unterschiedlicher
> Druckermodelle für die Darstellung und Aussagekraft der angebotenen
> Informationen 0 Punkte.

https://openprinting.github.io/contribute/

von Andreas B. (bitverdreher)


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Framulestigo schrieb:
> Abgesehen davon, dass die hier zur Verfügung stehende
> "Manufacturer"-Liste auf die erste Auswahl nicht reagiert

Vielleicht mal einen richtigen Browser verwenden?

von (prx) A. K. (prx)


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... oder alles wieder einschalten, was man vorher abgeschaltet hat, um 
Scripte zu blockieren, Werbung logzuwerden und die Privatspäre zu 
retten.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Realist schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Jetzt ist der Treiber für Deinen Drucker installiert, und Du kannst ihn
>> einrichten. Dafür gibst Du in die Adreßzeile Deines Browsers die Adresse
>> http://localhost:631 ein und gelangst dort auf die Administrationsseite
>> Deines Druckserversystems CUPS und richtest dort unter "Drucker und
>> Klassen hinzufügen" Deinen Drucker ein.
>
> Dir ist die Ironie im Zusammenhang mit der vorausgegangenen Diskussion
> dieses von mir jetzt zitierten Teils deiner Aussage aber schon bewusst,
> oder?
> "Wat is dnnh nen localhost ?- De Horst gäht schonn langh nächht mähr in
> däh Wärthschaff",
> wird jetzt etwas karikierend dargestellt der (sehr)einfache Nutzer
> Paulemann denken.

Das Schöne an der CUPS-Lösung ist, daß sie auf jedem modernen Linux mit 
CUPS funktioniert. Und meine Beschreibung war absichtlich so genau, 
damit das auch Dein Kumpel Paule hinbekommt -- und dazu muß er nicht 
einmal wissen, wer oder was dieser Lokalhors ist, er muß es einfach nur 
in die Adreßzeiles seines Brausers eingeben, auf den von mir angegebenen 
Link klicken, und den Anweisungen folgen. Genau so, wie der das auch 
unter Windows tun würde, wenn man ihm irgendeine obskure Software bei 
Tucows oder einer anderen Virenschleu^WDownloadportalseite empfiehlt.

> Mit Sachen wie den localhost und der richtigen Adresse (Port) will und
> kann sich doch ein "normaler" Nutzer nicht auseinandersetzen.

Muß er ja auch nicht. Er muß nur meinen Anweisungen folgen und das, was 
ich darin geschrieben habe, so umsetzen, wie ich es geschrieben habe.

Weißt Du, ich könnte Deine Kritik ja verstehen, wenn ich geschrieben 
hätte: "und dann gehst Du auf die lokale CUPS-Adminseite und richtest da 
Deinen Drucker im System ein". Aus guten Gründen habe ich das aber nicht 
geschrieben, sondern dem Hilfesuchenden eine genaue 
Schritt-für-Schritt-Anleitung gegeben. Auf Nachfrage hätte ich auch gern 
und jederzeit erklärt, was da passiert, hielt das in einem Technik- und 
Technikerforum wie diesem aber nicht für notwendig -- gibt es hier 
ernsthaft jemanden, der nicht weiß, was "localhost" heißt? Andererseits 
würde ich das aber vermutlich auch bei Totalanfängern nicht ohne 
Nachfrage schreiben, um sie nicht mit einer Informationsflut zu 
überfordern, die sie nicht brauchen, die sie höchstwahrscheinlich 
verunsichert, und ihnen womöglich noch das Gefühl gäbe, ich wolle mich 
mit einer -- wie hat es hier ein anderer "Beitrag" formuliert -- "mich 
mit der überheblichen Zurschaustellung von Expertenwissen profilieren".

von Jack V. (jackv)


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herbert schrieb:
> Vermutlich deshalb, weil Linux
> […] nicht läuft wie man das von Windows her kennt.

Ja, das hast du sehr schön erkannt. Weil Linux nämlich nicht Windows 
ist. Wenn du ein System möchtest, bei dem es läuft, „wie man das von 
Windows her kennt”, dann gibt es nun für dich etwas ganz Neues: 
Microsoft Windows

von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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Framulestigo schrieb:
> Abgesehen davon, dass die hier zur Verfügung stehende
> "Manufacturer"-Liste auf die erste Auswahl nicht reagiert (die Seite
> also verbuggt ist)

Keineswegs. Man muss nur warten, bis die Seite vollständig geladen 
wurde, dann funktioniert die Auswahl. Browser haben da so einen 
Indikator dafür. OK, da hätte man eventuell einen lade Balken oder so 
hintun können, oder das Script blockierend laden oder so was, aber 
verbuggt ist die Seite nicht.

von Toby P. (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Ich arbeite auch mit FreeCAD und Cura und brauche keine MS Tools dafür

Außer einem .stl Viewer aus dem man auch bestellen kann hat MS auch 
keine tools (m.W.).

Selber mache ich 3D meist mit DSM (Designspark Mechanical ein 
reduzierter Spaceclaim Ableger). Ein fantastisches Tool ohne Kosten. Hab 
auch Fusion 360 (über die Eagle Rentnerpromotion) aber das ist eher 
etwas unbeholfen in der Benutzung. Imo ist Freecad vs. DSM wie Gimp / 
Photoshop.

Das einzige OSS Programm welches ich Nutze und das mit den bezahlten 
mithalten kann ist Blender. Das ist schon sehr mächtig und hat 
faszinierende Möglichkeiten. Das gibt es aber auf allen 3 großen 
Platformen, die sind da ganz undogmatisch.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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John Doe schrieb:
> Aber vergesst nicht den Threadtitel.

Danke für deinen Beitrag und den Versuch, den Thread wieder etwas auf
das ursprüngliche Thema zurückzulenken.

Der Thread verläuft – was bei dem Thema nicht anders zu erwarten war –
tatsächlich sehr chaotisch und vor allem emotional.

Ich habe mal versucht, ein paar wesentliche von den weniger emotional
geladenen Aussagen zusammenzufassen und zu strukturieren. Ich glaube
aber – um es gleich vorwegzunehmen – nicht, das es uns gelingen wird,
eine umfassende Antwort auf die Frage des TE zu finden.

Anlass für die Frage des TE war ja, dass seine Bekannten Linux ablehnten
und das, obwohl der TE für sie die Installation übernahm und ihnen
sicher auch guten Support angedeihen ließ. Der TE zitierte in einem
späteren Beitrag die von seinen Bekannten genannten Gründe für ihre
Ablehnung:

- "Ich habe gehört, dass wenn ich den Drucker wechsle oder den
  Internetanbieter wären Probleme vorprogrammiert"

- "Bei Windows kennt sich auch mein Sohn gut aus !"

- "Mein Nachbar sagt, dass die Internetunterstützung für Linux bald
  eingestellt wird und dann muß man sowieso Windows benutzen"

- "Ich vermisse mein Solitair"

Auch viele Diskussionsteilnehmern nannten ihre persönlichen Gründe für
die Ablehnung von Linux. Im Wesentlichen sind dies:

- Unzureichende Unterstützung der Dateiformate von MS-Office

- der Einsatz von Spezialsoftware, die unter Linux nicht lauffähig ist
  (bspw. das Atmel Studio, VCDS oder spezielle Home-Banking-Software)

- Probleme bei der Installation

- Probleme mit Treibern

Einige dieser Bedenken sind tatsächlich begründet (bspw. die mangelnde
Unterstützung von MS-Office-Dateiformaten und die Nichtverfügbarkeit von
Spezialsoftware). Da stellt sich die Frage: Wieviele PC-Nutzer sind
davon wirklich betroffen? Bei beruflichen PC-Nutzern ist dieses Problem
sicher weit verbreitet. Diese haben aber nur einen relativ kleinen
Anteil an der Gesamtzahl der PC-Nutzer. Was ist mit der im Vergleich
dazu riesigen Anzahl von Privatnutzern, die den PC wirklich nur zum
Surfen, E-Mailen und Briefe schreiben benutzen?

Ein paar andere Bedenken beruhen auf Unwissenheit (bspw. das Fehlen von
Solitär). Es ist für einen Linux-Einsteiger auch nicht leicht, in dem
riesigen Softwareangebot Alternativen (Klone oder Software mit ähnlicher
Funktionalität) zu seinen bisher unter Windows genutzten Programmen zu
finden. Hier stellt sich die Frage: Wie kann das entsprechende Wissen
vermittelt werden? Da die meisten Autoren von Open-Source-Software keine
gezielte Push-Werbung machen können und wollen, kann das nur geschehen,
wenn der Linux-Einsteiger selber seinen Teil dazu beiträgt, indem er
selber recherchiert oder zumindest in Internetforen danach fragt. Da das
mit (wenn auch geringem) Aufwand verbunden ist, führt das wohl bei
vielen dazu, dass sie Linux schon wieder den Rücken kehren, bevor sie
überhaupt richtig damit angefangen haben.

Dann gibt es viele Probleme, die zwar real, aber nicht Linux-spezifisch
sind (bspw. Installations- und Treiberprobleme). Da ist es sicher so,
dass 95% aller Leute – unabhängig davon, ob sie Windows oder Linux
benutzen – keine wirklich ernsthaften Probleme haben (kleinere
Unwegsamkeiten, die auch ein wenig PC-affiner Nutzer selber bewältigen
kann, sollen hier nicht das Thema sein). Nur lassen die Erfolgreichen
meist nichts mehr von sich hören, sondern benutzen ihr System einfach.
Die restlichen 5% haben entweder ein Problem mit Linux erfahren, das sie
exakt in dieser Form mit Windows nicht hatten, oder umgekehrt. Viele
Beiträge in diesem Thread berichten von solchen Erfahrungen und tragen
damit – zumindest indirekt – durchaus etwas zur Beantwortung der
Ursprungsfrage bei. Diese Probleme werden in einem extrem komplexen
Softwaresystem wie Linux oder Windows wahrscheinlich nie komplett
beseitigt werden können. Da kommt es dann darauf an, ob der Nutzer in
der Lage ist, solche Probleme selbst oder mit Hilfe von anderen zu
lösen. Mein Eindruck ist, das ein typischer Linux-Nutzer eher ein
Windows-Problem zu lösen imstande ist als umgekehrt. Das hat den Effekt,
dass die Akzeptanz von Linux unter diesem Aspekt etwas stärker leidet
als die von Windows.

Ein paar weitere Bedenken beruhen auf gezielten Fehlinformationen (bspw.
das baldige Ende der Internetunterstützung für Linux). Da stellt sich
die Frage: Wer streut überhaupt solche Gerüchte, und welchen Nutzen hat
er davon? Die Linux-Community hat leider weder die Macht noch die
Mittel, gegen solche Fehlinformationen anzugehen. Jeder angehende
Linux-Nutzer könnte solche Informationen leicht als Fake identifizieren,
in dem er etwas recherchiert oder – im konkreten Fall – einfach bei
seinem Provider nachfragt. Wenn aber kein wirklicher Wille da ist, Linux
zu nutzen, wird das nicht geschehen. Man sieht ja auch in vielen anderen
Bereichen, wie leicht Fake-News auf fruchtbaren Boden fallen.

Ein möglicher Grund für die Ablehnung von Linux, über den nur gemutmaßt
werden kann, da ihn keiner der Betroffenen von sich aus nennen wird, ist
die Drang zur Konformität. Kaum jemand läuft gerne in gelben oder roten
Jeans herum, wenn der Rest der Welt blaue trägt. Da ich mir mit den
vorgenannten Punkten kaum die Ablehnungsquote von 97% erklären kann,
bleibt die Vermutung, dass dieser letzte Punkt eine sehr große Rolle
spielt. Leider bleibt das eine Vermutung, weil man die Linux-Ablehner
nicht gezielt dazu befragen kann. Mit einem geschickt gemachten
psychologischen Test könne man evtl. an diese Information herankommen,
aber welcher Psychologe interessiert sich schon für dieses Thema?
Ein weiterer Grund, der in diese Kategorie passt, ist die (ganz
natürliche) Angst vor Neuem. Auch da bringt es nichts, jemanden danach
zu fragen, denn die Antwort wird fast immer nein sein.

Also ist es halt wie es ist: Es gibt

- Leute, die für sich objektive Vorteile von Linux sehen und deswegen
  Linux nutzen

- solche, die für sich objektive Vorteile von Windows sehen und deswegen
  Windows nutzen

- und schließlich solche, die uninformiert oder verunsichert sind, diese
  nutzen ebenfalls Windows.

Von diesen drei Gruppen belegt IMHO die dritte den größten Anteil¹, und
daran wird sich auch nicht viel ändern, es sei denn, Windows wird auf
Grund von Gesetzesverstößen verboten, oder irgendeine Firma schafft es,
Linux zum neuen Lifestyle-Produkt zu avancieren. Beides ist aber äußerst
unwahrscheinlich.


─────────────
¹) Beweisen kann ich das natürlich nicht, es wird aber auch niemand das
   Gegenteil beweisen können.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Yalu X. schrieb:
> Beweisen kann ich das natürlich nicht, es wird aber auch niemand das
>    Gegenteil beweisen können.

Damit lieferst Du den Stoff für die nächsten 1000 Beiträge. ;-)

von michael_ (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Und die Tatsache, dass MS nun auch auf den Zug mit zentraler
> Paketverwaltung (optional, ja – wie bei den anderen Systemen (außer iOS)
> aber auch) aufgesprungen ist, und man ja Kram mit einem Klick
> nachinstallieren könnte, ist in dem Kontext irgendwie total unerheblich.

Paketverwaltung ist das nicht.
Von "nun" ist auch keine Rede.
Gab es mindestens seit W8 und Windows Phone.
Schau selbst nach, wann das war.

von warumNurImmer (Gast)


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herbert schrieb:
> Sei gester spiele ich mich mit Linux bestimmt über 4 Stunden rum um
> endlich meine Musik CD zu clone. Ich mache kleine Schritte ,habe jetzt
> endlich Brenn Rechte was ich nach der Installation nicht hatte.Ich hatte
> diesbezüglich gar keinen Status. Bei Windows xp bist du nach der
> Installation "Admin", da geht alles. Um Eingeschränkte Konten kümmert
> man sich danach (empfohlen).Bei Linux ist es so dass man alle Rechte
> nach der erfolgreichen Installation erst vergeben muss,sonst gibt es all
> überall nur Probleme. Super,nachdem mir K3b jetzt 6 Rohlinge zerschossen
> hat weil nach dem brennen  die Cd zwar als Musik-CD erkannt wird aber
> mein CD Player von der Anlage nix abspielt.
> Gerade habe ich das nochmal unter Windows mit XP Bourner gemacht
> ...geht.
> Vier Stunden für nix vergammelt und eine Ende ist nicht abzusehen.
> So gut ist das, wenigstens kann es Internet,denn sonst hätte ich das
> schon längst geschreddert. Sowas im Jahre 2020 ... nicht zu fassen. Naja
> ,wennigstens gibt es noch 999 Distris zu ausprobieren. Denen wo das
> gefällt sind Bastler die unbedingt basteln wollen weil sie sonst nicht
> wissen was sie in ihrer Freizeit machen sollen. Leider halten diese
> andere die einfach nur ein gefügiges Betriebssystem haben wollen für
> unter ihre Würde und für Idioten.
> Ich will vorwärts laufen weil das das bessere ist .aber erzähl das mal
> einem der warum auch immer rückwärts joggt. Ich bin 3x schneller wie der
> aber ist für den kein Argument.Ich bin dann halt zu blöd um rückwärts zu
> laufen.

Du tust mir echt leid. Aber dann bitte bleib bei Windows oder MAC!

Aber hör auf mit so Sachen =D

von warumNurImmer (Gast)


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herbert schrieb:
> Vermutlich deshalb, weil Linux "Programmiere" benötigt weil es sonst
> nicht läuft wie man das von Windows her kennt. Deshalb auch nur die 3%
> Verbreitung.Alles auf diesem Planeten hat seine Gründe und ich sag mal
> so ,Linux für Desktop ist nur deshalb noch nicht geschreddert worden
> weil es ein paar Programmierer oder Nerds gibt die in den
> Unzulänglichkeiten eine persönliche Herausforderung sehen die sie
> brauchen. Windows gibt mir die Freiheit auch noch was anderes tun zu
> können. .Danke Windows! Danke auch für die endlich gebrannte Musik-CD.

herbert... las gut sein. Deine Polemik erinnert  mich an die armen alten 
Männer in der Schweizer Volks Partei. Die heulen auch nur immer, aber 
wollen die alternative nicht nutzen...

Lass doch Linux in ruhe. Aus deiner Sicht ist es ja nur was für 
Programmiere, Nerds, ignoranten, Idioten, introvertierte, Kellerkinder, 
Redbull Trinker und schwarze Pullover träger. Und das trifft ja 
schliesslich alles nicht auf dich zu!

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Realist schrieb:
> Hallo
>
> auch wenn ich nicht gefragt bin:
>
>> Verbrecherladen
>> mafiöse Produktpolitik
>
> Solche reißerischen Bildzeitungsbegriffe sprechen nicht unbedingt von
> einer neutralen und rein auf belegbaren Fakten basierenden Meinung.

Daß Microsoft sowohl in den USA als auch in der EU wegen des 
wettbewerbswidrigen Mißbrauchs seiner Marktmacht zum Nachteil seiner 
Wettbewerber und seiner Kunden verurteilt worden ist, daran kannst Du 
Dich aber noch erinnern? Und daß Microsoft jahrelang die PC-Hersteller 
mit den Kosten für Windows- und Office-Lizenzen erpreßt hat, bloß keine 
Computer mit Linux, *BSD oder anderen Rechnern auszuliefern, das scheint 
Dir wohl auch entfallen zu sein. Genauso wie die vielen verschiedenen im 
Hintergrund von Microsoft finanzierten Gefälligkeitsgutachten 
hinsichtlich der Performance und Stabilität von Microsoft-Produkten... 
und, und, und. Und dann ist da ja immer noch diese Sache mit der 
Einsperrung von Kundendaten, die dann nur mittels Zahlung eines 
Lösegeldes in Form der Lizenzen für die Folgeversion herausgegeben 
werden, nicht wahr?

Das mag zwar alles nicht im juristischen Sinne strafbar sein, aber die 
Attribute passen meines Erachtens trotzdem ganz gut. Als potentieller 
Kunde und Nutzer ihrer Produkte würde ich mir angelegentlich auch mal 
die Frage stellen, ob ich eine solche Geschäftspolitik mit meinem Geld 
unterstützen soll und was ich von einem Unternehmen halte, das seine 
Kunden und deren Eigentum, ihre Daten, so behandelt.

Das hat rein gar nichts mit Ideologie oder mangelnder Neutralität zu 
tun, das sind einfach die nackten, vollkommen rationalen Tatsachen, auch 
wenn manche Windowsfans sie nicht gerne hören.

von Framulestigo (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Vielleicht mal einen richtigen Browser verwenden?

Selbst wenn für Dich Chrome kein richtiger Browser ist. Eine Darstellung 
für mehrere Browser zu testen und anzupassen, ist kein Hexenwerk. Das 
macht man so, wenn man gelesen werden will.

von Cyblord -. (cyblord)


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warumNurImmer schrieb:
> Du tust mir echt leid. Aber dann bitte bleib bei Windows oder MAC!
>
> Aber hör auf mit so Sachen =D

Das trifft aber eben GENAU SO auf viele viele Leute ebenso zu. Daher 
kommen nun mal die mickrigen 3% Linux auf dem Desktop. Die Leute haben 
damit reale Probleme.
Diese mit "ist halt nichts für dich" abzubügeln, bringt nichts. Weil 
diese Leute das selbst merken und auf Windows wechseln oder gleich da 
bleiben. Das Ergebnis sehen wir heute.

Aber wenn man das zu 97% der Anwender sagen muss, muss man sich fragen 
ob alle diese Anwender das Problem sind, oder halt doch Linux.

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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michael_ schrieb:
> Schau selbst nach, wann das war.

Interessiert nicht – genausowenig, wie interessiert, dass es die gleiche 
Funktionalität seit 25 Jahren bei den Linuxsdistributionen gibt. An 
dieser Stelle ist’s nicht mal von Interesse gewesen, dass genau die 
gleiche Funktionalität (Software über eine zentrale Verwaltung von einer 
zentralen Stelle zu beziehen) für Linux als Nachteil, und kurze Zeit 
später für Windows als Vorteil dargestellt wurde.

Was hier interessierte, ist eigentlich von vorneherein bekannt gewesen: 
die Behauptung, dass eine 16GB großes Windowsinstallation und eine 13GB 
große Debianinstallation die gleiche Funktionalität mitbringen würden, 
und Linuxsysteme daher mittlerweile nahezu gleichstark aufgeblasen 
wären, ist falsch. Aber schön, dass drüber geschrieben wurde.

von Toby P. (Gast)


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Jack V. schrieb:
> https://openprinting.github.io/contribute/

Linux wie es leibt und lebt. Statt zu contributen zahl ich lieber einen 
Obolus, dann hab ich das von der Backe.

Dann noch bei Druckern, man das schafft selbst Microsoft in 90% der 
Fälle automatisch. Außer bei älteren und Netzwerkdruckern (so wie bei 
mir als PS/PCL Netzwerkfan).

MS bekommt es immerhin hin mir die Netzwerkseiten der Drucker zu leiten. 
Kann also nicht allzu schwer sein?

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Carl D. schrieb:
> Weiter oben hat sich jemand beschwert, daß Ubuntu nicht beliebige
> Sprachversionen schon beim Installieren nachläd, was es natürlich macht,
> wenn man den Dialog für die WLAN-Anmeldung nicht überspringt.

Das machen Ubuntu und Kubuntu übrigens auch dann, wenn man sie von ihren 
normalen ISO-Images installiert. Ich habe heute morgen jeweils ein 
Kubuntu und danach ein Ubuntu in VMs ohne Netzwerkgeräten installiert, 
weil ich keinen Bock hatte, meine Firewallregeln umzukrempeln. Man muß 
halt nur den Installer anwerfen und gleich die allererste Frage, nämlich 
die nach der gewünschten Sprache, korrekt beantworten.

von warumNurImmer (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Das trifft aber eben GENAU SO auf viele viele Leute ebenso zu. Daher
> kommen nun mal die mickrigen 3% Linux auf dem Desktop. Die Leute haben
> damit reale Probleme.
> Diese mit "ist halt nichts für dich" abzubügeln, bringt nichts. Weil
> diese Leute das selbst merken und auf Windows wechseln oder gleich da
> bleiben.
> Aber wenn man das zu 97% der Anwender sagen muss, muss man sich fragen
> ob alle diese Anwender das Problem sind, oder halt doch Linux.

Das bestreit ich auch nicht... darf und soll auch sein.

Aber herbert merkt es offensichtlich nicht oder er hat irgendwelche 
selbstzerstörerische Züge die er gerne auslebt. Aber ich an seiner 
Stelle, und das mach ich au wirklich bei einigen Problemen, hätte schon 
lang das OS meines Vertrauens genommen.

Ich mein 4h um eine CD versuchen zu brennen :D!!!! Verarschen kann ich 
mich selber, aber das schafft auch Ubuntu oder Mint ohne Root-Rechte.

Jedem das seine.

von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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@Framulestigo

Wie ich oben schon erwähnte, es ist nicht der Browser. Einfach die Seite 
ganz laden lassen. Warten, bis der Ladeindicator vom vom Browser weg 
ist.

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