Forum: PC Hard- und Software Linux wird nicht wirklich akzeptiert, woran liegt das ?


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von Nano (Gast)


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A. K. schrieb:
> Nano schrieb:
>> Der einzige Haken sind lediglich die Sicherheitsupdates
>
> Mein Drucker zu Hause stammt aus dem letzten Jahrhundert, und damit aus
> Zeiten, in denen niemand im Traum auf die Idee kam, aus
> Sicherheitsgründen regelmässig Drucker zu updaten. Ich werde das Gefühl
> nicht los, dass der nächste diese Lebenszeit nicht schaffen wird.

Das ist der Preis, den man bei Netzwerkdruckern zahlen muss.
Dafür ist er von jedem Gerät aus erreichbar. Man muss nicht erst den PC 
einschalten, an dem der Drucker angeschlossen ist.

Aber wie schon gesagt, man kann auch einen Drucker Proxy dazwischen 
hängen und den Drucker in seine eigene DMZ packen, dann sollte das kein 
Problem sein.
Für den Drucker Proxy nimmt man dann etwas, das man gut aktualisieren 
kann.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Cyblord -. schrieb:
> Um in deinem unsachlich-aggressiven Ton zu bleiben.

Du bist hier sicherlich der Vorletzte, der sich über einen unsachlichen 
oder aggressiven Ton beklagen darf.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Framulestigo schrieb:
> Auch wenn's nur 2% Linux auf'm Desktop sind, ist es ja weltweit ein
> 2-stelliger Mio. Markt, den die Druckerhersteller ausschließen. Warum
> tun sie's nicht? Sind die 2% Linux zu sehr in inkompatible Versionen
> fragmentiert?

Nein. Alle verbreiteten Distributionen benutzen das Drucksystem CUPS, 
und Drucker können (fast immer) relativ einfach mit passen PPD-Dateien 
eingebunden werden. Für einen etwas exotischen Drucker habe ich sogar 
mal die PPD aus einem Windowstreiber extrahiert, und sie lief problemlos 
unter Linux.

von Cyblord -. (cyblord)


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Sheeva P. schrieb:
> Nein. Alle verbreiteten Distributionen benutzen das Drucksystem CUPS,
> und Drucker können (fast immer) relativ einfach mit passen PPD-Dateien
> eingebunden werden.

Das "fast immer" und "relativ einfach" sind eine gute Vorschau auf die 
Tatsache dass es dann doch meistens nicht ganz so einfach funktioniert. 
Deine Linux-Brüder im Geiste suggerieren hier ebenfalls das genaue 
Gegenteil und erheben den Standard-USB-Drucker zum heiligen Gral der 
Linuxtreiber.

: Bearbeitet durch User
von Sheeva P. (sheevaplug)


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LOL schrieb:
> Aber wenn man sich in Linux eingearbeitet hat, kann man seine
> Konfiguration teils über Jahrzehnte mitnehmen ohne jedes mal neu
> anfangen zu müssen.

Nebenbei ist es eine feine Sache, daß man seine Konfigurationen oft über 
mehrere Systeme und Plattformen benutzen kann. Wenn ich zum Beispiel 
meinen KDE auf einem Linux sauber konfiguriert habe, dann muß ich die 
Konfiguration nur auf ein anderes Linux kopieren: läuft sofort.

Der mit Abstand größte Konstruktionsfehler von Windows ist die Registry. 
Total bescheuert, das Teil, schlecht und teilweise gar nicht 
dokumentiert, und im Kern etwas, das jedem Prinzip eines klugen 
Softwaredesigns widerspricht.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Nano schrieb:
> Der Fallbackmodus müsste viel direkter funktionieren. Im Grunde müsste
> man es irgendwo nach oder während dem Booten des Kernels einbauen.

Müsste, müsste... Dann mach' das doch, hindert Dich niemand dran.

von A. K. (prx)


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Sheeva P. schrieb:
> Ich habe einige Jahre lang ein paar AIX-Systeme für
> unsere Entwickler betreut, da hatte IBM neben dem eigenen
> AIX-Paketmanager auch noch RPM 'reingebastelt

Wobei AIX eine ähnliche Entwicklung nahm, wie ich sie vorhin über 
Windows beschrieben hatte. Für viele Jahre war das Paketmanagement von 
AIX derart von komplexen Abhängigkeiten durchsetzt, dass es sich 
irgendwann selbst auf den Füssen stand, weil die mitunter nicht mehr 
erfolgreich aufgelöst werden konnten. Ich hatte damals den Verdacht, 
dass zirkulare Abhängigkeiten entstanden waren.

: Bearbeitet durch User
von Maxe (Gast)


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Also mit Druckertreibern hab ich auch unter Windows keine guten 
Erfahrungen gemacht. Drucker ruehrt sich nicht, wenn man ihn per 
hot-plug verbindet anstatt bei abgeschaltetem Drucker. Dann lustig bunte 
Statusanzeigen, die man Zwangsweise mitinstallieren muss, sonst gibts 
keinen Treiber. Netzwerkdrucker, der sporadisch von der Windowsfirewall 
geblockt wird, wenn man ausgehende Verbindungen nicht pauschal zulaesst.

Halt der uebliche Wahnsinn.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Nano schrieb:
> A. K. schrieb:
>> Nano schrieb:
>>> Der einzige Haken sind lediglich die Sicherheitsupdates
>>
>> Mein Drucker zu Hause stammt aus dem letzten Jahrhundert, und damit aus
>> Zeiten, in denen niemand im Traum auf die Idee kam, aus
>> Sicherheitsgründen regelmässig Drucker zu updaten. Ich werde das Gefühl
>> nicht los, dass der nächste diese Lebenszeit nicht schaffen wird.
>
Sicherheitsupdates für Drucker?
Ihr meint wohl für die Win Treiber.

von A. K. (prx)


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Andreas B. schrieb:
> Sicherheitsupdates für Drucker?

Netzwerkdrucker aller Grössen sind Server mit Betriebssystem und 
Speicher, die gekapert und z.B. als Stützpunkte für für netzinterne 
Verbreitung von Malware und für Tunnel genutzt werden können. Nicht 
selten offen wie ein Scheunentor.

: Bearbeitet durch User
von Nano (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Nano schrieb:
>> Der Fallbackmodus müsste viel direkter funktionieren. Im Grunde müsste
>> man es irgendwo nach oder während dem Booten des Kernels einbauen.
>
> Müsste, müsste... Dann mach' das doch, hindert Dich niemand dran.

Schonmal in den Code des X.Org Servers reingeguckt? Ich rühr das ganz 
bestimmt nicht an.

Das sollen Leute machen, die sich jeden Tag damit beschäftigen.

von Nano (Gast)


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A. K. schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> Sicherheitsupdates für Drucker?
>
> Netzwerkdrucker aller Grössen sind Server mit Betriebssystem und
> Speicher, die gekapert und z.B. als Stützpunkte für für netzinterne
> Verbreitung von Malware und für Tunnel genutzt werden können. Nicht
> selten offen wie ein Scheunentor.

Danke, besser hätte ich es nicht schreiben können.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Nano schrieb:
> A. K. schrieb:
>> Andreas B. schrieb:
>>> Sicherheitsupdates für Drucker?
>>
>> Netzwerkdrucker aller Grössen sind Server mit Betriebssystem und
>> Speicher, die gekapert und z.B. als Stützpunkte für für netzinterne
>> Verbreitung von Malware und für Tunnel genutzt werden können. Nicht
>> selten offen wie ein Scheunentor.
>
> Danke, besser hätte ich es nicht schreiben können.

Theoretisch schon klar, aber ich habe noch nie irgendwelche Upgrades für 
Drucker gesehen.
Wo wären die z.B. bei Brother zu finden?
Um das aber mal zu relativieren: Wer hängt denn seinen Drucker direkt 
ans Internet? Der ist doch hinter dem Router. Ok, wenn der natürlich 
schlampig konfiguriert ist....

: Bearbeitet durch User
von Nano (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Theoretisch schon klar, aber ich habe noch nie irgendwelche Upgrades für
> Drucker gesehen.
> Wo wären die z.B. bei Brother zu finden?
> Um das aber mal zu relativieren: Wer hängt denn seinen Drucker direkt
> ans Internet? Der ist doch hinter dem Router. Ok, wenn der natürlich
> schlampig konfiguriert ist....

Die Sicherheitsphilosophie, dass man nur das interne LAN nach außen 
absichern müsse, ist veraltet.

von LOL (Gast)


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Nano schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> Theoretisch schon klar, aber ich habe noch nie irgendwelche Upgrades für
>> Drucker gesehen.
>> Wo wären die z.B. bei Brother zu finden?

Auf der Webseite, unter Firmware.
Von diversen Tintenspritzern und Lasern kenne ich das, z.B.

https://www.brother.de/support/mfc-7860dw/downloads

Bei den anderen Herstellern ebenso (z.B. EPSON, HP, Xerox).
Leider ist es noch nicht Standard, dass die Firmware automatisch 
aktualisiert wird, wie z.B. bei Fritz!Boxen, was dazu führt das es 
keiner macht.
Das macht die strunzdummen GDI-Drucker mit Firmware im RAM fast schon 
sympatisch - bei denen reicht ein Treiberupdate.

>> Um das aber mal zu relativieren: Wer hängt denn seinen Drucker direkt
>> ans Internet? Der ist doch hinter dem Router. Ok, wenn der natürlich
>> schlampig konfiguriert ist....
>
> Die Sicherheitsphilosophie, dass man nur das interne LAN nach außen
> absichern müsse, ist veraltet.

Sie ist vor allem gefährlich.
Den Drucker wie vormals vorgeschlagen "in die DMZ" zu schieben ist zwar 
eine Lösung, mit der man das eigene Netz frei von Malware halten kann, 
wenn man Ihn aber nicht aktualisiert ist er früher oder später Teil 
eines Botnetzes, mit dem DDoS auf andere Leute gefahren wird. Oder er 
wird zum Cryptominer oder was weiß ich.
Die größeren Maschinen haben mehrere Prozessorkerne (Xerox: PowerPC, 
ansonsten meist ARM), Gigabyteweise RAM und Plattenplatz. Selbst alte 
Kisten die PS3-fähig sind haben meist 300+ MHz und 128+ MB RAM, das ist 
mehr als ADSL Router und Kameras je hatten und die werden für so etwas 
genutzt.

Der Witz an der "Drucker sind Server und von Linux schlecht unterstützt" 
Geschichte ist, das auf Netzwerkdruckern selbst oft ein Linux-Derivat 
mit CUPS und einem Webserver läuft. Custom-OS sind da massiv auf dem 
Rückzug, weil zu kompliziert zu warten...

von LOL (Gast)


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Andreas B. schrieb:

> Um das aber mal zu relativieren: Wer hängt denn seinen Drucker direkt
> ans Internet? Der ist doch hinter dem Router. Ok, wenn der natürlich
> schlampig konfiguriert ist....

Nachtrag:
Das ist in IPv6 Zeiten ein Trugschluss. Router sind dazu da, Pakete 
weiterzuleiten. Das Internet basiert auf Ende-zu-Ende Kommunikation, und 
alle Standards sind so geschrieben, das an beiden Enden öffentliche 
IP-Adressen erwartet werden.
Das das bei IPv4 bereits Ende der 90er nicht mehr ging, weil IP-Adressen 
sonst alle gewesen wären und deshalb NAT das schlimmste verhinderte ist 
ein glücklicher Zufall.
Mit IPv6 werden öffentliche IPs aber wieder zum Normalfall, d.h. alles 
was IPv6 spricht kann i.d.R. eine öffentliche IP-Adresse erwarten. Da 
rettet einen dann nur noch eine sauber konfigurierte Firewall am 
Plasterouter, aber da die Drucker teils auch UPnP können (automatische 
Portfreigabe) ist das auch kein Hindernis (die Router machen das eh 
alle, es sei denn man schaltet es ab).
Das Internet of Shit wird in den nächsten Jahren noch extrem spannend 
werden...

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Sheeva P. schrieb:
> Weil die Kompatibilität mit offenen Standards, freier Wettbewerb und
> Quelloffenheit leider nicht Teil dieser Ausschreibungen sind. Und mit
> welchen Methoden Microsoft in diesem Bereich arbeitet, dazu gibt es eine
> sehr schöne Dokumentation

Ich hatte mich gefreut, als Word Unterstützung für das Open-Document 
Format einführte - bis ich es tatsächlich benutze. Mal ehrlich: So wie 
sie es umgesetzt haben, ist das Format unbrauchbar. Wahr wohl Absicht.

Alle anderen Programme, die ODF unterstützen, sind zueinander weitgehend 
kompatibel.

von M. H. (bambel2)


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Hallo,

auf die Frage, warum sich Linux auf Desktops nicht durchsetzt, meinte 
Linus Torvalds einmal: "It doesn't come preinstalled."

Meiner Meinung nach hat er damit auch Recht. Ich bin bekennender 
Linuxnutzer, da man mMn unter Windows einfach keinen Meter entwickeln 
kann.

Windows fasse ich nur auf der Arbeit an. Und, ich weiß nicht, ob das 
überall so ist, aber das Windows 10 auf der Arbeit ist auch absolut im 
Eimer. Wenn man mehr als 4 USB Ethernet Wandler am Rechner hat (Die IT 
verweigert mir einen Switch, da ich den ja ins Netzwerk anschließen 
könnte), dann stellt sich, wenn man beim dritten Adapter die IP Adresse 
einstellt auch die vom vierten Adapter um. Treiber und so... Dazu 
passiert es alle 3 Tage mal, dass die AltGr Taste in Windowsprogrammen 
aufhört zu funktionieren. Das schreiben von @,€,\ wird dann zur Qual. 
Lösung dafür: Excel schließen und es geht wieder. Ebenso geht unter 
Windows 10 der Japanische Sprach-Input teils nicht. Microsoft sagt: So 
lange Sprache neuinstallieren, bis es geht, oder eben third-party 
Sprachinputs, z.B. von Google, nutzen.

Soviel zum Hintergrund. Meine Erfahrung ist, dass Windows in Usability 
nicht wirklich besser ist. Viele Dinge sind verbuggt und Microsoft 
schert sich einen Dreck, ob das so ist, oder nicht.

Linux hat einige Gebiete, in denen Windows nicht mal im Ansatz mithalten 
kann: Bspw.

1) File-Performance. Jeder der mal doxygne unter Linux und Windows 
benutzt hat, weiß, was ich meine.
2) Funktionierende Inter-Process-Communication
3) Gut funktionierendes Networking
4) Überlegendes  Prozessmanagement

All das hilft aber nichts. Das sind alles Features, die vom normalen 
Nutzer nicht wirklich wahrgenommen werden.
Dazu kommt noch die Bindung an Microsoft-Müll, wie z.B. Doc-dateien, Die 
Bindung an das sinnbefreite .NET inkl. C#.

Noch etwas weiteres aus der Erfahrung: Ich habe Anfang des Jahres ein 
China-Visum beantragt. Das geht auf so einer Internetseite ihres 
Visa-Centers. Und diese Webseite funktioniert, gottverdammt nochmal, 
keinen Meter unter Linux. Egal welcher Browser. Ich weiß nicht, was die 
tun. Aber da kommen immer irgendwelche Datenbankfehler. Ende vom Lied: 
Ein Windows musste her. Mit edge, oder chrome, auf Windows ging es dann. 
Die Rechnung kam dann übrigens als Word DOC Dokument zurück, das in 
Libreoffice nicht zu öffnen war.

Solange Linux nicht auch in großer Menge vorinstalliert wird und die 
Leute dem Vendor-Lock von Microsoft mit Office etc. entgehen, wird Linux 
vermutlich auf dem Desktop in der Versenkung bleiben.

von Roland F. (rhf)


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Hallo,
M. H. schrieb:
> Solange Linux nicht auch in großer Menge vorinstalliert wird und die
> Leute dem Vendor-Lock von Microsoft mit Office etc. entgehen, wird Linux
> vermutlich auf dem Desktop in der Versenkung bleiben.

Und spätesten wenn auch nur ein Programm oder eine Hardware, das/die der 
Normaluser benötigt, nicht unter Linux läuft, wird er sich die Frage 
stellen warum er sich das mit dem "komischen" Linux antut und Windows 
installieren. Das Problem ist primär nicht die andere Art von Linux, das 
Problem ist die ungenügende Linux-Unterstützung von den 
Soft/Hardwareanbietern.

Hinzu kommt das der klassische Desktop langsam aber sicher an Boden 
verliert. Im Umfeld meiner Tochter (sie sind alle so Mitte/Ende 20) gibt 
es bereits einige, die gar keinen Desktop-Rechner mehr besitzen). Wofür 
auch? Immer mehr ehemaligen Desktop-Aufgaben lassen sich heute bequemer, 
intuitiver und mobiler per Smartphone und/oder Tablett erledigen. Und 
für den "Rest" gibt es einen unerschöpflichen Vorrat an Software für 
zwei Betriebssysteme, von denen eins allgegenwärtig ist. Da braucht es 
schlicht nicht noch ein drittes System.

rhf

von Framulestigo (Gast)


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M. H. schrieb:
> Die
> Bindung an das sinnbefreite .NET inkl. C#.

Was is'n daran sinnbefreit?

von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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Roland F. schrieb:
> Im Umfeld meiner Tochter (sie sind alle so Mitte/Ende 20) gibt
> es bereits einige, die gar keinen Desktop-Rechner mehr besitzen

Auf Twitter hab ich mal gelesen, das ein IT Lehrer mal erlebt habe, dass 
einige seiner neuen Schüler nicht mehr gewusst hätten, was Dateien und 
Ordner sind, denn auf Smartphones interagieren Benutzer mit Daten auf 
App + Datenart Basis (App->Anzeige Daten), statt auf Basis von Ordnern 
und Dateien, die mit Apps geöffnet werden können (Datei->Anzeige Daten).

von Le X. (lex_91)


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🐧 DPA 🐧 schrieb:
> Auf Twitter hab ich mal gelesen, das ein IT Lehrer mal erlebt habe, dass
> einige seiner neuen Schüler nicht mehr gewusst hätten, was Dateien und
> Ordner sind

Ja und?
Zu "meiner Zeit" wussten dass auch nur wir paar Nerds, hauptsächlich 
weil wir zocken wollten und uns deswegen in die Materie reinfuchsen 
mussten.

: Bearbeitet durch User
von Toby P. (Gast)


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M. H. schrieb:
> Wenn man mehr als 4 USB Ethernet Wandler am Rechner hat (Die IT
> verweigert mir einen Switch, da ich den ja ins Netzwerk anschließen
> könnte), dann ...

Echte Profis am Werk ;-). Diese Lin-Win Threads toppen jedes Kabarett.

Hat vielleicht noch jemand ne Konfiguration mit 7 externen USB Wlan 
Adpatern, 3 Surf Sticks von 4 verschiedenen Herstellern und ner 
PacketRadio per TOS-LINK Konfiguration die unter OS-A besser funzt als 
unter OS-B am Start und kann berichten? :-)

Sheeva P. schrieb:
> Wenn ich zum Beispiel
> meinen KDE auf einem Linux sauber konfiguriert habe, dann muß ich die
> Konfiguration nur auf ein anderes Linux kopieren:

Konfigurationen von einem OS -auf dem meine Anwendungen nicht funzen- 
auf ein anderes OS -auf dem diese auch nicht funzen- kopieren zu können 
ist natürlich ein KO Kriterium. Fragt sich nur für was.

/Ironie off

von Andreas B. (bitverdreher)


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LOL schrieb:
> Auf der Webseite, unter Firmware.
> Von diversen Tintenspritzern und Lasern kenne ich das, z.B.
>
> https://www.brother.de/support/mfc-7860dw/downloads

Da habe ich ja zuerst geschaut. Nach diesem Kommentar nochmal. Da hätte 
ich ja drauf kommen können: FW Upgrades gibt es nur für Windows User. 
:-(

LOL schrieb:
> Das ist in IPv6 Zeiten ein Trugschluss. Router sind dazu da, Pakete
> weiterzuleiten. Das Internet basiert auf Ende-zu-Ende Kommunikation, und

Welcher Router ist denn heute ein Nur-Router. Aber ok, wenn man da alles 
auf Standard stehen läßt, kann ich mir schon vorstellen, daß die 
Sicherheit dabei auf der Strecke bleibt.
Auch betr. der ganzen Dienste der Netzwerkdrucker: Man kann ja 
abschalten, was man nicht braucht.
Und was den Angriffe von innen betrifft, da geht es ja wohl nur um 
Firmennetzwerke. Und mal ehrlich: Wenn ich in der Fa. was sabotieren 
will, fallen mir einfachere Möglichkeiten ein, als einen Drucker 
versuchen anzugreifen.

Le X. schrieb:
> Ja und?
> Zu "meiner Zeit" wussten dass auch nur wir paar Nerds,

Ja, aber heute soll das ja die Internet Generation sein, die den Alten 
so viel voraus hat.

von Toby P. (Gast)


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M. H. schrieb:
> 1) File-Performance. Jeder der mal doxygne unter Linux und Windows
> benutzt hat, weiß, was ich meine.
> 2) Funktionierende Inter-Process-Communication
> 3) Gut funktionierendes Networking
> 4) Überlegendes  Prozessmanagement

Das mag alles Stimmen, evtl ist es auch etwas weniger überlegen so das 
man auch andere Betriebssysteme nutzen kann.

>
> All das hilft aber nichts. Das sind alles Features, die vom normalen
> Nutzer nicht wirklich wahrgenommen werden.
> Dazu kommt noch die Bindung an Microsoft-Müll, wie z.B. Doc-dateien, Die
> Bindung an das sinnbefreite .NET inkl. C#.


.doc ist schon etwas länger her. Kannst du alles in Standard Formaten 
abspeichern. Macht aber keiner, auch bei Open Office nicht freiwillig. 
.pdf ist das Austauschformat, von einer Company die sich auch nicht 
wirklich um den Sympathie-Award bewirbt. Dafür dafür funzt es dann auf 
Linux.

von rbx (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Ja, aber heute soll das ja die Internet Generation sein, die den Alten
> so viel voraus hat.

Ja, böse betrachtet, vor allem den Alzheimer..
Begreifen kommt halt auch vom tatsächlichen Begreifen - praktisch vier 
Gehirnparts statt zwei. Aber Fallobst, Bäume zum Klettern, sinnreiche 
Spielplätze (kochen im Fernsehen usw.)..oder Happenings zum 
Interagieren..oder wo z.B. sind die vielen Nachbarskinder abgeblieben. 
Gut, früher saßen auch viele den ganzen Tag vorm Fernseher - waren dafür 
aber auch in der Schule nicht so gut. Die, die nicht Fernsehgucken 
durften, aber dafür für die Schule pauken mussten, statt zu spielen, 
waren etwas besser. Aber eben leichter Tunnelblick..

Mir ist noch eine andere Überlegung in den Sinn gekommen: Früher: Basic 
auf vielen Kleincompis. Auch später noch, z.B. Algorithmus-Schulungen 
für Schüler ganz oft in Basic.

Viele gute alte Computersimulationen in Dos/Pascal. Und Dos und Basic 
sind ja auch so ein Bill Gates Ding..

Was geht heute, bzw. was macht vor diesem Hintergrund ein 
"Android-Devive" reizvoll?
Vielleicht eine Octave-Installation?
https://wiki.octave.org/Octave_for_Android

von Toby P. (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> LOL schrieb:
>> Das ist in IPv6 Zeiten ein Trugschluss.

Also ich schalte das immer und überall ab. Gibt es einen Grund das nicht 
zu tun?

von Alamos (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Nano schrieb:
> Der Fallbackmodus müsste viel direkter funktionieren. Im Grunde müsste
> man es irgendwo nach oder während dem Booten des Kernels einbauen.
>
> Müsste, müsste... Dann mach' das doch, hindert Dich niemand dran.

Eben. Bei Linux muss man vieles selber machen.
Ein wesentlicher Grund warum das nicht akzeptiert wird.

Sheeva P. schrieb:
>  relativ einfach mit passen PPD-Dateien
> eingebunden werden. Für einen etwas exotischen Drucker habe ich sogar
> mal die PPD aus einem Windowstreiber extrahiert, und sie lief problemlos
> unter Linux

Das meist missbrauchte Wort: Einfach!
Natürlich kann das Oma mal eben auch.

von Cyblord -. (cyblord)


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Toby P. schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> LOL schrieb:
>>> Das ist in IPv6 Zeiten ein Trugschluss.
>
> Also ich schalte das immer und überall ab. Gibt es einen Grund das nicht
> zu tun?

Ne, IPv6 ist tot.
Man wollte zu viel. IPv4 bisschen aufbohren langte nicht. Es musste 
alles neu gemacht werden. NAT ist bäh. Funktioniert zwar überall, aber 
widerspricht der reinen Lehre.
Jetzt hat man das perfekte Protokoll, alles nach Lehrbuch, und Dinge wie 
DHCP hat man auch gleich erschlagen. Wird halt nicht genutzt.
Wird auch nicht mehr passieren. Der Zug ist abgefahren.

von M. H. (bambel2)


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Toby P. schrieb:
> .doc ist schon etwas länger her. Kannst du alles in Standard Formaten
> abspeichern. Macht aber keiner, auch bei Open Office nicht freiwillig.
> .pdf ist das Austauschformat, von einer Company die sich auch nicht
> wirklich um den Sympathie-Award bewirbt. Dafür dafür funzt es dann auf
> Linux.

Da gebe ich dir absolut recht. Allerdings ändert das nichts daran, dass 
Schüler von ihren Lehrern trotzdem Aufgabenblätter in DOC/DOCX bekommen 
etc.
Bei uns in der Firma wird auch alles als Microsoftformat abgelegt. Sei 
es Excel, Powerpint, Word oder Visio etc. Ohne eine Microsoft Suite sind 
diese Daten teilweise komplett verloren. PDF ist zwar auch ein bisschen 
komisch. Aber es ist ein offenes Format. Da spielt es quasi keine Rolle, 
woher das mal kam. Hauptsache es ist offen. Doc wäre ja auch okay 
gewesen, hätte Microsoft freigegeben, wie das funktioniert. Stattdessen 
haben einige Leute das unter viel Stress reverse engineer-en müssen und 
das Ergebnis ist eben nur mäßig.

Toby P. schrieb:
> M. H. schrieb:
>> Wenn man mehr als 4 USB Ethernet Wandler am Rechner hat (Die IT
>> verweigert mir einen Switch, da ich den ja ins Netzwerk anschließen
>> könnte), dann ...
>
> Echte Profis am Werk ;-). Diese Lin-Win Threads toppen jedes Kabarett.

Ja. Es ist einfach nur traurig... Am Anfang waren es 12 solcher Adapter. 
Die dann alle im Adapterfenster markiert -> Rechtsklick -> Bridge. Ist 
auch keine gute Idee. Klappt nur mäßig.

von Dennis W. (Firma: Privat) (dw86)


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m2m schrieb:
> Ich bin jetzt auch schon einige Jahrzehnte im IT Umfeld unterwegs und
> die realistische Antwort ist: Ein Linux Nutzer ist selber ein Nerd oder
> kennt einen Nerd der ihm hilft. Nerds sind halt eine Randgruppe. Nerds
> verstehen auch meist nicht warum andere sie selber nicht verstehen.
>
> mfg
> bin strenggenommen auch ein Nerd

Linux ist nicht so leistungshungrig und die Treiber für alte System 
laufen besser als bei Windoof. leider ist es in der Praxis so das wenn 
ein Fehler auftaucht meist nur über die Console der Fehler behoben 
werden kann. Ich habe auch Linux aber nur als Zweitsystem.

von Xaver (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Der mit Abstand größte Konstruktionsfehler von Windows ist die Registry.
> Total bescheuert, das Teil, schlecht und teilweise gar nicht
> dokumentiert, und im Kern etwas, das jedem Prinzip eines klugen
> Softwaredesigns widerspricht.

Im Zweifelsfall vertrau ich bzgl. klugen Software-Designs lieber Profis 
von Mikrosoft als einem dahergelaufenen Linux-Technokraten. Hab noch nie 
ein Problem mit der Win- Registry gehabt, der normale User kommt damit 
gar nicht in Kontakt.

Wenn mich etwas stört, wirklich stört, an allen Betriebssystemen: Daß 
man es auch anno 2020  nicht hinbekommt, jegliches Update ohne jegliche 
Neustarts unbemerkt im Hintergrund ablaufen zu lassen. Als ob das 
physikalische Naturgesetze verbieten würden.

von A. K. (prx)


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Cyblord -. schrieb:
> Ne, IPv6 ist tot.

Die Alternative auf der Seite der Server im Internet wäre?

von Andreas B. (bitverdreher)


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Xaver schrieb:
> Im Zweifelsfall vertrau ich bzgl. klugen Software-Designs lieber Profis
> von Mikrosoft als einem dahergelaufenen Linux-Technokraten. Hab noch nie
> ein Problem mit der Win- Registry gehabt
Dann hast Du Dich noch nicht sonderlich viel mit der Registry 
beschäftigt.
Ich vertraue hingegen lieber dahergelaufenen Linux Programmierer die 
ihren Quellcode offenlegen und nichts zu verbergen haben.

Xaver schrieb:
> Wenn mich etwas stört, wirklich stört, an allen Betriebssystemen: Daß
> man es auch anno 2020  nicht hinbekommt, jegliches Update ohne jegliche
> Neustarts unbemerkt im Hintergrund ablaufen zu lassen. Als ob das
> physikalische Naturgesetze verbieten würden.

Unbemerkte Upgrades würde ich verbieten wollen. Ich möchte schon wissen 
wer da von meinem Rechner jetzt nach Hause telefoniert.
Ansonsten hast Du das bei aktuellen Distributionen. Diese Rebootorgien 
gibt es nur bei Windows.

: Bearbeitet durch User
von A. K. (prx)


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Andreas B. schrieb:
> nicht hinbekommt, jegliches Update ohne jegliche
>> Neustarts unbemerkt im Hintergrund ablaufen zu lassen.

Doch, das gibts auch in Windows. Die Defender-Updates benötigen keinen 
Reboot. ;-)

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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A. K. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Ne, IPv6 ist tot.
>
> Die Alternative auf der Seite der Server im Internet wäre?

Ich habe nur die Fakten genannt. IPv6 wird sich nicht durchsetzen und 
IPv4 ersetzen.
Ich bin für Alternativen nicht zuständig.
Und IPv6 nur für Server und der Rest macht weiterhin NAT ist halt ein 
schlechter Witz. Genau das wollte man ja mit IPv6 gerade nicht.

: Bearbeitet durch User
von A. K. (prx)


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Cyblord -. schrieb:
> Und IPv6 nur für Server und der Rest macht weiterhin NAT ist halt ein
> schlechter Witz.

Ein sehr schlechter. Geht nämlich nicht. Wenn den Servern die IPv4 
Adressen ausgehen, müssen sie in IPv6. Und das erreichen Clients nicht 
per NAT, sondern nur per IPv6.

Und unabhängig davon ob Witz oder nicht: Viele PCs und Smartphones in 
Heimnetzen verwenden berteis IPv6, weil der Router das automatisch zur 
Verfügung stellt.

: Bearbeitet durch User
von M. H. (bambel2)


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Cyblord -. schrieb:
> Und IPv6 nur für Server und der Rest macht weiterhin NAT ist halt ein
> schlechter Witz. Genau das wollte man ja mit IPv6 gerade nicht.

In wie fern? Ich bekomme von meinem ISP einen IP block und jedes meiner 
Geräte bekommt eine "globale" IP aus diesem Block. Also kein NAT. Die 
Geräte sind, sofern die Ports nach außen freigegeben sind, auch 
individuell über diese IP erreichbar. Also eigentlich so, wie es sein 
soll.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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A. K. schrieb:
> Die Defender-Updates benötigen keinen
> Reboot.

Dafür ist der Defender manchmal tagelang inaktiv, ohne dass man es 
bemerkt.

von DAU (Gast)


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Xaver schrieb:
> jegliches Update ohne jegliche
> Neustarts unbemerkt im Hintergrund ablaufen zu lassen.

Linux verlangt einen Neustart meist nur bei Kernalupdates und die sind 
selten.
Gerade bei größeren updatestau kann es auch schon mal vorkommen das das 
Updates im Hintergrund soviel Resourchen saugen das ein reguläres 
weiterarbeiten hakelt.
Das ein Update geradezu absurde Dimensionen annimmt wie das bei Windows 
vorkommt kenne ich von Linux nicht.

von Cyblord -. (cyblord)


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DAU schrieb:
> Das ein Update geradezu absurde Dimensionen annimmt wie das bei Windows
> vorkommt kenne ich von Linux nicht.

Natürlich nicht. Und wenn doch, hätte dein Stockholm-Syndrom das längst 
verdrängt.

von Linux ist cool (Gast)


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Ralph S. schrieb:
> ein Computer
> wird nicht langsamer

Austrocknende Wärmeleitpaste (Vibrationen tragen auch dazu bei) und 
dadurch mangelnde Kühlung führt dazu, dass das System sich selbs 
drosselt.

Wenn diese Couch-Internet-Rowdys also ihren mit Kaffe, 
Marmeladenbrötchen und Chipsbröseln versifften Laptop auf die Wolldecke 
stellen wird der schnell sehr langsam.

Es liegt meiner Meinung nach nicht an Linux, sondern grundsätzlich am 
Nutzungsverhalten oder der Wertschätzung den Dingen gegenüber.

von warumNurImmer (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Um in deinem unsachlich-aggressiven Ton zu bleiben.

Cyblord -. schrieb:
> Natürlich nicht. Und wenn doch, hätte dein Stockholm-Syndrom das längst
> verdrängt.

aaach so ;)

von M. H. (bambel2)


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Cyblord -. schrieb:
>> Das ein Update geradezu absurde Dimensionen annimmt wie das bei Windows
>> vorkommt kenne ich von Linux nicht.
>
> Natürlich nicht. Und wenn doch, hätte dein Stockholm-Syndrom das längst
> verdrängt.

:)

Die gesamten Paketquellen meiner Systeminstallation sind 4,8 GB groß 
(Gerad nachgeschaut). Im Worst Case muss das update also ALLE Pakete 
(4,8 GB + Adder). Sagen wir mal 5 GB herunter laden. In der Regel sind 
dies bei mir allerdings < 500 MB Updates. Diese 5 GB müssen dann 
lediglich entpackt werden. Dank brauchbarer CPU + NVMe SSD (2 bis 3 GB/s 
schreiben packt meine ganz gut (noch)) ist das innerhalb von 2 Minuten 
erledigt. Danach muss eventuell noch das initramfs oder anderes 
neugezippt werden. Das dauert dann im worst case auch nochmal ein, zwei 
Minuten.

Somit ist ein Update im worst case Die Downloaddauer + sagen wir 5 
Minuten Installation. Fertig. Dieses stundenlange Gerödel gibt es 
einfach prinzipbedingt nicht. Da es großteils wirklich nur entpacken von 
Dateien ist. (Das geht bei Windows leider ja nicht, da man keine Dateien 
löschen kann, während sie geöffnet sind).

Auf dem Server (angebunden mit 2,5 Gb/s) kann so ein update schonmal mit 
> 1Gb/s gezogen werden. Da geht es dann schon fast schneller es 
herunterzuladen, als es zu installieren. Auf dem Server habe ich kaum 
Updatezeiten > 1 Minuten.

Zur Verteidigung von Windows: Microsoft hat extrem viel darin 
inverstiert, dass man das Update abbrechen kann, den Rechner ausschalten 
kann etc., ohne dass alles stirbt. Wenn man sein Linux im Kernelupdate 
unterbricht, war's das halt.

von Nop (Gast)


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Andreas B. schrieb:

> Da habe ich ja zuerst geschaut. Nach diesem Kommentar nochmal. Da hätte
> ich ja drauf kommen können: FW Upgrades gibt es nur für Windows User.
> :-(

Und sie enthalten Spyware, weil das Brother-Dreckstool nämlich auch NACH 
dem Runterladen gerne eine Internetverbindung aufbauen möchte, obwohl es 
dazu keinerlei sachlichen Grund gibt.


Andreas B. schrieb:

> Ansonsten hast Du das bei aktuellen Distributionen. Diese Rebootorgien
> gibt es nur bei Windows.

Ich hatte auch schon Linux-Updates, wo es neu booten wollte.

von Cyblord -. (cyblord)


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M. H. schrieb:
> Dieses stundenlange Gerödel gibt es
> einfach prinzipbedingt nicht.

Hast du eine Quelle für die durchschnittliche Dauer eines Windows 
Updates? Oder ist das so ein Bauchgefühl der Linuxer?

Ich hab noch nie stundenlanges Gerödel erlebt bei einem Update. Gibts da 
zahlen?

von Andreas B. (bitverdreher)


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Cyblord -. schrieb:
> DAU schrieb:
>> Das ein Update geradezu absurde Dimensionen annimmt wie das bei Windows
>> vorkommt kenne ich von Linux nicht.
>
> Natürlich nicht. Und wenn doch, hätte dein Stockholm-Syndrom das längst
> verdrängt.
Du hast jetzt oft genug herausposaunt, daß Du von Linux keine Ahnung 
hast. Wir wissen es langsam.

Nop schrieb:
>> Ansonsten hast Du das bei aktuellen Distributionen. Diese Rebootorgien
>> gibt es nur bei Windows.
>
> Ich hatte auch schon Linux-Updates, wo es neu booten wollte.

Kernelupdates, und nur diese. Und Du kannst da auch genauso gut 
weiterarbeiten ohne daß das System ständig nach Reboots schreit.

von M. H. (bambel2)


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Cyblord -. schrieb:
> Ich hab noch nie stundenlanges Gerödel erlebt bei einem Update. Gibts da
> zahlen?

Kenne das aus VMs und von der Arbeit: Teils mehrere Stunden und mehrere 
Reboots, wenn der Rechner lange nicht an war. Habe selbst für Notfälle 
eine Windows 10 VM. Diese starte ich sehr sehr unregelmäßig. Zuletzt im 
Januar, wenn ich mich recht entsinne. Nach dem Start ist diese meist für 
1 bis 2 Stunden nicht benutzbar, außer man klaut ihr das Internet. Dann 
beruhigt sich das Ganze innerhalb weniger Minuten.

Bei meiner Linux-Distribution ist das obige halt einfach das 
prinzipbedingte Maximum: Runterladen, Entpacken, wenige post hooks, ggf. 
Neustart. Und dann ist das auch fertig. Das Ganz eist hauptsächlich 
durch die Downloadrate limitiert.

von Cyblord -. (cyblord)


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M. H. schrieb:
> Kenne das aus VMs und von der Arbeit: Teils mehrere Stunden und mehrere
> Reboots, wenn der Rechner lange nicht an war.

Und das kann auf keinen Fall an der VM liegen?

von Andreas B. (bitverdreher)


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Cyblord -. schrieb:
> M. H. schrieb:
>> Kenne das aus VMs und von der Arbeit: Teils mehrere Stunden und mehrere
>> Reboots, wenn der Rechner lange nicht an war.
>
> Und das kann auf keinen Fall an der VM liegen?
Ich habe es oft genug an reellen PCs gesehen. Mehrere Stunden vielleicht 
nicht, aber ca. eine Stunde Arbeitszeit war weg.

von Cyblord -. (cyblord)


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Andreas B. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> M. H. schrieb:
>>> Kenne das aus VMs und von der Arbeit: Teils mehrere Stunden und mehrere
>>> Reboots, wenn der Rechner lange nicht an war.
>>
>> Und das kann auf keinen Fall an der VM liegen?
> Ich habe es oft genug an reellen PCs gesehen. Mehrere Stunden vielleicht
> nicht, aber ca. eine Stunde Arbeitszeit war weg.

Ach, der große Linux-Gott und allwissender Meister lässt sich jetzt auf 
einmal zu Windows herab, und das "oft genug" um hier ein wertvoller 
Zeuge der Anklage zu sein?
Glaubwürdig geht anders.

von Le X. (lex_91)


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Cyblord -. schrieb:
> Und das kann auf keinen Fall an der VM liegen?

Das Update-System von Windows ist wirklich kaputt, da muss man nichts 
beschönigen.
Wie gesagt, der Paketmanager von Linux ist imho das Killerfeature 
dieses OS.

Du könntest aber, um einen beliebten Argumentations-Trick der Linuxer 
umzumünzen, argumentieren dass der Paketmanager ja eigentlich garnicht 
zu Linux selbst gehört sondern Teil des Userlands/der Distribution ist 
und deswegen nicht zählt.
Immerhin darf man sich bei Bugs/Problemen mit einer DE auch gerne 
anhören dass ja dies kein Linux-Problem sei und man sich gefälligst an 
den Bugtracker der DE/der Distribution wenden soll :-)

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Le X. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Und das kann auf keinen Fall an der VM liegen?
>
> Das Update-System von Windows (kann nur bis Win7 mitreden) ist wirklich
> kaputt, da muss man nichts beschönigen.

Ich kann von Win95 bis Win10 mitreden und sehe einfach keine Problem mit 
den Updates. Was ist wenn ein größeres Update mal 20 Minuten rödelt? Das 
kommt nicht so oft vor.

> Du könntest aber, um einen beliebten Argumentations-Trick der Linuxer
> umzumünzen, argumentieren dass der Paketmanager ja eigentlich garnicht
> zu Linux selbst gehört sondern Teil des Userlands/der Distribution ist
> und deswegen nicht zählt.

Das finde ich Erbsenzählerei.

> Immerhin darf man sich bei Bugs/Problemen mit einer DE auch gerne
> anhören dass ja dies kein Linux-Problem sei und man sich gefälligst an
> den Bugtracker der DE/der Distribution wenden soll :-)

Ja natürlich. Und beim fehlenden Treiber an den Hersteller des Geräts.
Bei Windows ist das allerdings nicht nötig. Und den Unterschied kapieren 
sie nicht.

von M. H. (bambel2)


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Cyblord -. schrieb:
> Und das kann auf keinen Fall an der VM liegen?

Ziemlich sicher. Die allgemeine Performance der VM ist gut. Das Image 
liegt ebenfalls auf einer NVMe SSD und die VM hat 16 GB RAM und 4 Kerne 
meines i7.
Wenn sie sich beruhigt hat performt das Ganze auch recht gut. Aber diese 
Updates... Linux VMs funktionieren auch tadellos. Merke in der VM keinen 
Unterschied zu meinem Hauptsystem.

Le X. schrieb:
> Das Update-System von Windows (kann nur bis Win7 mitreden) ist wirklich
> kaputt, da muss man nichts beschönigen.

Wie gesagt. Es performt kacke. Aber ist jemandem beim abwürgen des 
Rechners schonmal ein Windowsupdate kaputtgegangen? Aus meiner 
Windowszeit, hauptsächlich Win 7, kann ich nicht sagen, dass ich das 
schonmal kaputtbekommen habe. Da steckt bestimmt der Grund mit 
vergraben, dass das so grottig langsam ist.

Was mich daran nervt. Ich kann das nicht kontrollieren. Ich möchte, dass 
ich auf update drücke, wenn ICH es will, und dass es das dann auch 
sofort und komplett durchzieht. Und das ist bei Windows nicht der Fall.

von Le X. (lex_91)


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Cyblord -. schrieb:
> Das finde ich Erbsenzählerei.

Was ich damit sagen wollte:
"Linux" endet in Diskussionen immer da, wo es der eigenen Argumentation 
gerade zuträglich ist. Sieh es als Pun auf die Community.

Cyblord -. schrieb:
> Ich kann von Win95 bis Win10 mitreden und sehe einfach keine Problem mit
> den Updates. Was ist wenn ein größeres Update mal 20 Minuten rödelt? Das
> kommt nicht so oft vor.

Ich hatte mit beiden Systemen schon richtige scheiß Update-Erfahrungen, 
jeweils mehrmals. Aus dem Bauch geschätzt aber mit Win nen Tick 
scheißiger.
Dafür macht beim Linux-System gerne mal der grub schlapp und erfordert 
irgendwelche rescue-Orgien, gleicht sich also wieder aus.

: Bearbeitet durch User
von Andreas B. (bitverdreher)


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Cyblord -. schrieb:
>>> Und das kann auf keinen Fall an der VM liegen?
>> Ich habe es oft genug an reellen PCs gesehen. Mehrere Stunden vielleicht
>> nicht, aber ca. eine Stunde Arbeitszeit war weg.
>
> Ach, der große Linux-Gott und allwissender Meister lässt sich jetzt auf
> einmal zu Windows herab, und das "oft genug" um hier ein wertvoller
> Zeuge der Anklage zu sein?
> Glaubwürdig geht anders.
Ich hatte bereits erwähnt, daß ich auch an Kundenrechnern arbeiten muß 
und mir das egal ist was die machen. Worauf Du mir vorgeworfen hattest, 
daß dieses Verhalten der Linuxverbreitung nicht förderlich wäre. Da 
hattest Du mir merkwürdigerweise noch geglaubt.
Nochmal für Dich ganz langsam:
Zuhause kommt mir kein Windows rein (außer an einer virtuellen Maschine, 
die dazu dient proprietäre Windows SW laufen zu lassen wenn es sein muß. 
Und das muß dann sein, wenn ich für Kollegen meine SW in Linux auf 
Windows portieren muß).
Bei Kunden sind es immer Windows Rechner.
Jetzt angekommen?

von Werner P. (werner4096)


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Hätte eigentlich mit Problemen gerechnet.

gerade mein Fujitsu Celsius H270 gegen ein Lenovo 530 getauscht. Meine 
Vorgehensweise war recht unbedarft da ich Image vom alten System habe.

SSD vom alten Notebook raus und in neues Notebook rein. Win10 startete, 
rödelte ein bischen rum, und dann: Alles wie gehabt. Konnte sofort 
loslegen.

Hab dann noch das Tool von Lenovo drüberlaufen lassen wegen eventuell 
nochj fehlender Treiber.

Fazit: keinerlei Probleme.

von Toby P. (Gast)


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A. K. schrieb:
> Ein sehr schlechter. Geht nämlich nicht. Wenn den Servern die IPv4
> Adressen ausgehen, müssen sie in IPv6. Und das erreichen Clients nicht
> per NAT, sondern nur per IPv6.

Intern gehen die aber niemandem aus und extern kann man das sicher auch 
lösen, zur Not eben IPV6. Dann schwirrt das aber nicht intern herum.

M. H. schrieb:
> Zur Verteidigung von Windows: Microsoft hat extrem viel darin
> inverstiert, dass man das Update abbrechen kann, den Rechner ausschalten
> kann etc.,

Da gibt es nicht viel zu verteidigen . Bis Win10 war das eine 
Katastrophe. Ein Win7 Rechner hat manchmal 3 Tage gebraucht bevor er per 
Internet auf dem aktuellen Stand war.

Das kann man nicht beschönigen.

Sheeva P. schrieb:
> Der mit Abstand größte Konstruktionsfehler von Windows ist die Registry.

Es gibt halt 2 Konzepte. Zentral oder local. Hat beides vor und 
Nachteile. Bei Linux kannst du die Programme meist beliebig verschieben 
(kenn ich bei Windows unter mobile oder USB Version) dafür sind bei 
Windows zentrale Einstellungen möglich.

> Total bescheuert, das Teil, schlecht und teilweise gar nicht
> dokumentiert, und im Kern etwas, das jedem Prinzip eines klugen
> Softwaredesigns widerspricht.

Das liegt in der Natur dieser Registry. Eher ein Serviceangebot für die 
Hersteller und weniger bis gar nicht ein durchgenormtes System.

Ein Win-PC ist nun mal nur eine Spezifikation und jeder kann machen was 
er will. Vom Prinzip, gibt natürlich Grenzen. Einer der Gründe warum die 
sich durchgesetzt haben.

Man kann beliebige Schlüssel und Werte reinschreiben und braucht keine 
ini Files zu verwalten. Die sind dann auch noch zentral gespeichert, was 
die zusammenarbeit von Komponenten erleichtert.

von Cyblord -. (cyblord)


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Andreas B. schrieb:
> Jetzt angekommen?

Ich wusste schon vorher dass du nur ein kleiner arroganter Nerd bist.

von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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Ich muss mir auch mal IPv6 einrichten. Das es jetzt genug öffentliche 
IPs für jeden gibt, ja sogar jeder ganze IP Blöcke kriegt, ist ja 
eigentlich super!

Mir gefallen die link-lokalen Adressen aber nicht. Ich hab schon ne MAC 
Adresse, und meine echten IPs will ich gefälligst selbst einstellen! Es 
scheint aber nicht vorgesehen zu sein, die auszuschalten. Ich kann Linux 
mit Gemurxe in Sysfs trotzdem dazu bringen, aber funktioniert IPv6 ohne 
link-lokale Adressen überhaupt?

Und wieso konnten die nicht einfach die bestehenden ARP, ICMP und DHCP 
Protokolle nehmen? Die sahen die Verwendung mit andere logische 
Adresstypen doch sogar schon vor!

Andreas B. schrieb:
> Nop schrieb:
>> Ich hatte auch schon Linux-Updates, wo es neu booten wollte.
>
> Kernelupdates, und nur diese. Und Du kannst da auch genauso gut
> weiterarbeiten ohne daß das System ständig nach Reboots schreit.

Noch laufende, geupdatete, nicht selbst neu ladende Programme sollte man 
auch mal neu starten. Bei Servern/Services kein Problem, geht 
automatisch, aber beim Desktop ist es etwas schwieriger. Firefox ist 
noch ein Spezialfall, das weigert sich mittlerweile absichtlich ohne 
weiterzumachen. Bei X11 (aber nicht bei WM) sowie Wayland Compositor 
Updates muss man sich dafür Abmelden. Sich transparent neu laden, das 
Problem müsste halt jedes dieser Programme selbst lösen. Aber insgesamt 
trotzdem noch besser, als bei Windows.

von M. H. (bambel2)


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Wa smich bei meinem Linux freut ist, dass ich es 2016 installiert habe 
und es bis heute durchgehend gleich performt. Ich habe keine Änderung 
der Bootzeit. Warum auch? Es starten nur wenige Dienste. Die Anzahl hat 
sich in den 4 Jahren kaum verändert. Dieses "Der Rechner wird langsamer" 
kenne ich nur aus meinen Windowszeiten. Und das ist jeden Tag eine 
Freude für mich :) Sobald die GUI geladen ist, ist das System auch 
betriebsbereit und die Festplatten-LED ist aus.

Das kenne ich von Windows nicht. Sobald der Desktop da ist, dauert es 
noch eine Ganze Weile, bis Programme schnell starten oder die Suche im 
Startmenü funktioniert.

von M. H. (bambel2)


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Toby P. schrieb:
> Da gibt es nicht viel zu verteidigen . Bis Win10 war das eine
> Katastrophe. Ein Win7 Rechner hat manchmal 3 Tage gebraucht bevor er per
> Internet auf dem aktuellen Stand war.

Das stimmt allerdings. Was mich immer geärgert hat: Es installiert 
Updates und sagt alles ist fertig. Man klickt auf Update. Keine Updates. 
Man startet neu. Danach: 10 Updates. Das hat wirklich teilweise Tage 
gedauert, bis das aufgeräumt war.

von warumNurImmer (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Ach, der große Linux-Gott und allwissender Meister lässt sich jetzt auf
> einmal zu Windows herab
.... plaplapla plaaa

Cyblord -. schrieb:
> Ich wusste schon vorher dass du nur ein kleiner arroganter Nerd bist.

auch und du nicht? =D

von DAU (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Natürlich nicht. Und wenn doch, hätte dein Stockholm-Syndrom das längst
> verdrängt.

Wie kommst du auf so was. Ich nutze seit geraumer Zeit einfach lieber 
Linux als Windows. Ich habe irgendwann angefangen den Spiess umzudrehen 
und   Linux auf dem Hauptrechner zu nutzen und eine alte Kisten für 
Windows.
Natürlich geht einem es dann schnell so das man unter W ständig Flucht. 
Das ist die gleiche macht der Gewohnheit die auch eingefleischte 
Windowsuser unter Linux zum fluchen bringt.


Cyblord -. schrieb:
> Hast du eine Quelle für die durchschnittliche Dauer eines Windows
> Updates? Oder ist das so ein Bauchgefühl der Linuxer?

Das hat vieleicht auch damit zu tun das man den Rechner seltener 
hochfährt und dan einiges auf einmal ansteht. OK kann man auf 
automatisch stellen - gibt aber auch Gründe dagegen.
Alles in allem ist mir nicht nachvollziehbar wieso W10 derart viel an 
sich selbst herumspielt (man könnte es schon alleine deswegen ein W.... 
Betriebssystem nennen). Zahlen kann ich dir keine nenne aber Linux ist 
konzipiert updates im laufendem Betrieb durchzuführen Windows nicht.
Das führt dazu das ich oft unter Windows den Eindruck habe das da mein 
Rechner als Geisel von MS gehalten wird.
Ich selber als Geisel eines Betriebssystem (Stockholm-Syndrom) ist 
völlig absurd. Ich habe auch noch ander Hobbys und zur Not auch eine 
schweren Hammer zu hand.

von Andreas B. (bitverdreher)


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🐧 DPA 🐧 schrieb:
> Firefox ist
> noch ein Spezialfall, das weigert sich mittlerweile absichtlich ohne
> weiterzumachen.

Stimmt, da hast Du Recht aber damit arbeitet man ja seltener. ;-)
Und irgendwelche Editoren, Compiler oder Office SW ist der gerade 
laufende Upgrade und die Zeit danach ziemlich egal.
Mir ist bis jetzt noch nie aufgefallen, daß ich irgendwo daran gehindert 
worden wäre, während und nach einem Update einfach weiterzuarbeiten. Da 
einzige was da stört, ist daß man weiß, daß da gerade ein Update läuft 
und da die Konzentration auf die eigentliche Arbeit etwas nachläßt. Aber 
das ist eher ein mentales Problem.

von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Mir ist bis jetzt noch nie aufgefallen, daß ich irgendwo daran gehindert
> worden wäre, während und nach einem Update einfach weiterzuarbeiten.

Ja schon, aber man sollte sie dann halt trotzdem mal neu starten, 
zumindest falls es ein Sicherheitsupdate war.

von Andreas B. (bitverdreher)


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🐧 DPA 🐧 schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> Mir ist bis jetzt noch nie aufgefallen, daß ich irgendwo daran gehindert
>> worden wäre, während und nach einem Update einfach weiterzuarbeiten.
>
> Ja schon, aber man sollte sie dann halt trotzdem mal neu starten,
> zumindest falls es ein Sicherheitsupdate war.

Klar, aber wenn ich mit meiner Arbeit fertig bin. Und das bestimme ich 
und nicht das OS. Darauf will ich eigentlich hinaus.

von W.S. (Gast)


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M. H. schrieb:
> Bei uns in der Firma wird auch alles als Microsoftformat abgelegt. Sei
> es Excel, Powerpint, Word oder Visio etc. Ohne eine Microsoft Suite sind
> diese Daten teilweise komplett verloren.

Leg dir die Softmaker-Suite zu, damit bist du aus dieser Schwierigkeit 
raus.

W.S.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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M. H. schrieb:
> Wenn man sein Linux im Kernelupdate
> unterbricht, war's das halt.

Bei Debian und Ubuntu kannst du allerdings im Boot-Menü einen der 
vorherigen 5 Kernel auswählen.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Cyblord -. schrieb:
> Was ist wenn ein größeres Update mal 20 Minuten rödelt?

Kann Windows XP noch Updates herunterladen? Als ich das letzte mal 
Windows XP installieren (weil ein bestimmtest Programm es erforderte) 
musste ich den Rechner rund 10x neu Booten und ohne Übertreibung einen 
ganzen Tag lang Updates herunterladen, bis das Programm benutzbar wurde. 
Und dabei habe ich schon jeden optionalen Reboot ausgelassen.

Ich hatte damals das Gefühl, dass er in dieser Zeit die gleichen Dateien 
zig mal aktualisiert hatte anstatt einfach mit dem letzten Service Pack 
zu beginnen. Anders lässt sich der Zeitaufwand nicht erklären.

von Nano (Gast)


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LOL schrieb:
> Den Drucker wie vormals vorgeschlagen "in die DMZ" zu schieben ist zwar
> eine Lösung, mit der man das eigene Netz frei von Malware halten kann,
> wenn man Ihn aber nicht aktualisiert ist er früher oder später Teil
> eines Botnetzes, mit dem DDoS auf andere Leute gefahren wird.

Deswegen darf mein Drucker nicht mit dem Internet kommunizieren.
So habe ich das in meinem Router bzw. dessen Firewall eingestellt und 
mache ich bei allen Geräten so, die man nicht vernünftig patchen kann.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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W.S. schrieb:
> M. H. schrieb:
>> Bei uns in der Firma wird auch alles als Microsoftformat abgelegt. Sei
>> es Excel, Powerpint, Word oder Visio etc. Ohne eine Microsoft Suite sind
>> diese Daten teilweise komplett verloren.
>
> Leg dir die Softmaker-Suite zu, damit bist du aus dieser Schwierigkeit
> raus.

Ich kenne dieses Office-Paket nicht. Ist es tatsächlich so kompatibel zu
MS-Office, dass es selbst langjährige MS-Office-Nutzer als Ersatz
akzeptieren würden?

von LOL (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> LOL schrieb:
>> Auf der Webseite, unter Firmware.
>> Von diversen Tintenspritzern und Lasern kenne ich das, z.B.
>>
>> https://www.brother.de/support/mfc-7860dw/downloads
>
> Da habe ich ja zuerst geschaut. Nach diesem Kommentar nochmal. Da hätte
> ich ja drauf kommen können: FW Upgrades gibt es nur für Windows User.
> :-(

Das hab ich vergessen zu erwähnen. Ja, die Updates kommen per EXE und 
sind deshalb nur bei Auswahl von Windows zu sehen.

Ist aber meist nicht weiter tragisch: Xerox, HP und viele andere 
Druckerhersteller machen ihre Firmwareupdates per PJL, d.h. die schicken 
einfach einen entsprechend formatierten Druckjob an den Drucker.

Und ja, das ist genau so gefährlich wie es sich anhört: Wer drucken 
kann, kann in der Standardkonfiguration die Firmware flashen.

von LOL (Gast)


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🐧 DPA 🐧 schrieb:
> Mir gefallen die link-lokalen Adressen aber nicht. Ich hab schon ne MAC
> Adresse, und meine echten IPs will ich gefälligst selbst einstellen! Es
> scheint aber nicht vorgesehen zu sein, die auszuschalten. Ich kann Linux
> mit Gemurxe in Sysfs trotzdem dazu bringen, aber funktioniert IPv6 ohne
> link-lokale Adressen überhaupt?
>
> Und wieso konnten die nicht einfach die bestehenden ARP, ICMP und DHCP
> Protokolle nehmen? Die sahen die Verwendung mit andere logische
> Adresstypen doch sogar schon vor!

Weil link-lokale Adressen das Salz in der Suppe von IPv6 sind. Z.B. der 
Provider meiner Firma:

Hier, habt Ihr Subnetz bla::blub/48. Euer Router muss seine Daten an ::1 
schicken, die Antwort wird an ::2 geroutet.
Sprich: Der zentrale Router/die Firewall der Firma braucht nicht mal 
eine Adresse aus diesem Subnet, das geht komplett mit lokalen IPs. Das 
macht die Routingtabellen auch viel einfacher.

Der ganze link-lokale Kram sorgt somit dafür dass a) IPv6 immer 
funktioniert, auch wenn keine Infrastruktur da ist b) ich keine 
öffentlichen IPs für Gateways und solchen Kram brauche wenn ich nicht 
will und c) ich sauber trennen kann, wie weit meine Daten fließen.

Aber ja, der Lern-Schock ist recht groß.

von LOL (Gast)


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Nano schrieb:
> LOL schrieb:
>> Den Drucker wie vormals vorgeschlagen "in die DMZ" zu schieben ist zwar
>> eine Lösung, mit der man das eigene Netz frei von Malware halten kann,
>> wenn man Ihn aber nicht aktualisiert ist er früher oder später Teil
>> eines Botnetzes, mit dem DDoS auf andere Leute gefahren wird.
>
> Deswegen darf mein Drucker nicht mit dem Internet kommunizieren.
> So habe ich das in meinem Router bzw. dessen Firewall eingestellt und
> mache ich bei allen Geräten so, die man nicht vernünftig patchen kann.

Dann kann man nur hoffen, das du nicht mal den Router tauscht oder 
irgendjemand einen Werksreset dieses Gerätes macht.
Klar, man kann so sein Netz absichern, aber die "richtige" Lösung ist es 
IMHO trotzdem, wenn die Geräte selbst so sicher wie irgend möglich sind.
Davon abgesehen wird ein solches Gerät i.d.R. aus dem LAN heraus 
gekapert, nicht aus dem WAN. Und gerade bei Druckern reicht es schon 
drucken zu können, um die Teile in Wanzen zu verwandeln.

Xerox hat z.B. erst dieses Jahr verschlüsselte Firmwareupdates 
eingeführt, eben weil man den Dingern so ziemlich allen Mist als 
Firmware unterjubeln konnte. Und die Teile waren alle für diversen 
Geheimkram zertifiziert, mit Passworten, mit Zertifikaten, konnten 
Platten verschlüsseln etc.... Trotz all dem Mummenschanz konnte man die 
immer noch per Druckjob kapern.

von Nano (Gast)


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Nop schrieb:
> Im Gegensatz hierzu, wie es bei Mint geht. Man geht auf "Download" und
> kriegt Mint 20 angezeigt - in drei verschiedenen Desktop-Varianten
> (Cinnamon, Mate, XFCE). Es gibt einen Hinweis für Leute, die nicht
> wissen, was sie da auswählen sollen, daß Cinnamon die beliebteste
> Ausgabe ist.

Dafür ist die Webseite von Debian aber zu einem großen Teil in deutscher 
Sprache an den wichtigsten Stellen.

Außerdem wird Debian besser mit Sicherheitspatches versorgt.

Und dass es bei Debian amd64 heißt ist notwendig, da es für mehrere 
Architekturen verfügbar ist.
Bestenfalls hätte man es x86-64 nennen können, aber heutzutage wissen 
die gleichen Leute, die nicht wissen, was mit AMD64 gemeint ist, ja 
nicht einmal, dass sie eine x86 CPU haben.
Die Dinger heißen ja nicht mehr 80486 und 80386 wo man es am Namen her 
erkennen könnten, sondern haben Namen wie Core i7 und Ryzen 2.

von Nano (Gast)


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LOL schrieb:
> Ist aber meist nicht weiter tragisch: Xerox, HP und viele andere
> Druckerhersteller machen ihre Firmwareupdates per PJL, d.h. die schicken
> einfach einen entsprechend formatierten Druckjob an den Drucker.
>
> Und ja, das ist genau so gefährlich wie es sich anhört: Wer drucken
> kann, kann in der Standardkonfiguration die Firmware flashen.

Ist das dann wenigstens kryptografisch signiert?
Wenn ja, dann dürfte es nicht all zu schlimm sein.

von Nano (Gast)


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LOL schrieb:
> Dann kann man nur hoffen, das du nicht mal den Router tauscht oder
> irgendjemand einen Werksreset dieses Gerätes macht.

Wenn ich das mache, wird der neue Router entsprechend eingerichtet.
Und bei einem Werksreset gibt's keine Verbindung zum Internet mehr, weil 
die Zugangsdaten fehlen.

> Klar, man kann so sein Netz absichern, aber die "richtige" Lösung ist es
> IMHO trotzdem, wenn die Geräte selbst so sicher wie irgend möglich sind.
> Davon abgesehen wird ein solches Gerät i.d.R. aus dem LAN heraus
> gekapert, nicht aus dem WAN. Und gerade bei Druckern reicht es schon
> drucken zu können, um die Teile in Wanzen zu verwandeln.

Das ist mir schon klar, siehe mein Hinweis bezüglich DMZ.
Aber was der Drucker schonmal nicht kann, ist rauswählen, wenn er von 
Innen gekapert worden sein sollte.


> Xerox hat z.B. erst dieses Jahr verschlüsselte Firmwareupdates
> eingeführt, eben weil man den Dingern so ziemlich allen Mist als
> Firmware unterjubeln konnte. Und die Teile waren alle für diversen
> Geheimkram zertifiziert, mit Passworten, mit Zertifikaten, konnten
> Platten verschlüsseln etc.... Trotz all dem Mummenschanz konnte man die
> immer noch per Druckjob kapern.

Ja, das dürfte einem Unternehmen wie Xerox eigentlich nicht passieren, 
aber die haben auch schon bei ihren Scannen einiges verbockt.

von W.S. (Gast)


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Yalu X. schrieb:
> Ich kenne dieses Office-Paket nicht. Ist es tatsächlich so kompatibel zu
> MS-Office

Probier's doch aus!
https://www.softmaker.de/softmaker-office

Ich hab's seit einigen Jahren und bin damit zufrieden, auch wenn ich 
nicht die allerneueste Versionen habe, sondern die 2016 und 2018. Dieses 
Office ist aus meiner Sicht deutlich handlicher als LibreOffice.

W.S.

von Nano (Gast)


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rbx schrieb:
> Ich habe auch noch eine Theorie:
>
> Linux hat kein Notepad
> ( Und eigentlich auch keine so schönen Debugger wie das Visual Studio
> oder bei DOS/Win Debug/SoftICE/Ida
> Bei Windows war Assembler nötiger, u.a. ist wohl auch deswegen der
> Asm-Support etwas besser. )

Linux wird sehr viele Plattformen entwickelt. Da macht's keinen großen 
Sinn, sich auf eine ganz bestimmte Architektur mit speziellem 
Assemblercode zu einigen.

von LOL (Gast)


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Nano schrieb:
>
> Ja, das dürfte einem Unternehmen wie Xerox eigentlich nicht passieren,
> aber die haben auch schon bei ihren Scannen einiges verbockt.

Ja, es gab den OCR Bug in den Scannern, aber auch der wurde zeitnah 
abgestellt.

Der Witz ist: Das sind "die Guten".
Deren Scanner können seit 10 Jahren MMR-Kompression und machen 
saukleine PDF damit  -sogar mit OCR, direkt auf dem Drucker. 90% der 
Konkurrenz kann das bis heute nicht, die erzeugen immer noch 
JPG-in-PDF-scanns.

Xerox aktualisiert auch 10 Jahre alte Geräte noch. Die kommunizieren 
sowas recht offensiv über deren Security blog. Die stellen Fehler ab. 
Die haben Linux Support. Die unterstützen Standards.
Es gibt 2-3 mal im Jahr eine SPAR Firmware mit Bugfixes.

Und trotzdem geht da immer noch viel schief - kein Wunder, ein 
komprimiertes Firmware update ist >>300MiB und beinhaltet ein komplettes 
Betriebssystem, Aktualisierungen für diverse Tochterplatinen, Webserver, 
etc. pp.

von Nop (Gast)


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Nano schrieb:

> Dafür ist die Webseite von Debian aber zu einem großen Teil in deutscher
> Sprache an den wichtigsten Stellen.

Mir egal, ich habe Mint eh auf englisch installiert. Erstens kann ich 
dann Fehlermeldungen usw. leichter googeln bzw. bekomme wesentlich mehr 
Treffer, und zweitens bin ich nicht auf Sprachpakete angewiesen.

Zumal viele Fachbegriffe eh auf englisch sind und ich lieber gleich 
durchgehend englisch habe als so einen Mischmasch.

> Außerdem wird Debian besser mit Sicherheitspatches versorgt.

Schneller vielleicht aber besser? Debian ist doch die Basis für Ubuntu 
und Mint.

von Nano (Gast)


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Rausprüfer schrieb:
> Als E-Techniker ist man wohl eher auf Windows festgenagelt die ganze
> kommerzielle Software, unterstützung für Programmer,...  in dem Bereich
> gibts z.g.T. nur unter Windows, da hat man dann die Arschkarte gezogen.

Man kann Windows unter Linux auch in ein virtualisiertes Gastsystem 
packen und die USB Programmer per Virtualisierter I/O direkt an das 
Gastsystem anbinden, dann sollte alles gehen, was ein E-Techniker so 
braucht.

Gamer haben da größere Probleme, weil das I/O virtualisieren einer 
dedizierten GPU bedeutet, dass man sie nicht auf dem Linux Hostsystem 
nutzen kann.

von Nano (Gast)


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Nop schrieb:
> Nano schrieb:
>
>> Dafür ist die Webseite von Debian aber zu einem großen Teil in deutscher
>> Sprache an den wichtigsten Stellen.
>
> Mir egal, ich habe Mint eh auf englisch installiert. Erstens kann ich
> dann Fehlermeldungen usw. leichter googeln bzw. bekomme wesentlich mehr
> Treffer, und zweitens bin ich nicht auf Sprachpakete angewiesen.

Ja, aber es geht in diesem Thread ja darum, warum Linux von nicht it 
affinen nicht akzeptiert werden würde.
Und eine Webseite, die in der gleichen Sprache daherkommt, wie der 
Anwender spricht, hat da durchaus einen Vorteil gegen einer Webseite, 
die nur in Englisch verfügbar ist.

Da punktet dann also Debian, das muss man Debian dann durchaus zugute 
halten, wenn Mint das nicht hinkriegt.


>> Außerdem wird Debian besser mit Sicherheitspatches versorgt.
>
> Schneller vielleicht aber besser? Debian ist doch die Basis für Ubuntu
> und Mint.

Ja, besser, denn bei Ubuntu, worauf ja wiederum Mint aufbaut, gibt's 
nach Release kaum noch patches für die Pakete in universe und 
multiverse, weil sich keiner aus der Community dafür zuständig fühlt und 
Canonical von Anfang an sagt, dass sie diese beiden Repos nicht 
offiziell supporten.

Die Folge davon ist, dass diese Pakete recht schnell veralten, während 
man bei Debian für die gleichen Programme immer noch updates bekommt.

Ubuntu und Linux Mint sind daher gefährliche Sicherheitslücken, wenn man 
mehr als aus dem main Repository installiert und benötigt.

Bei Debian wird versucht jedes Paket zu supporten und wenn es nicht 
möglich ist, dafür gibt's dann sogar Tools, die dann auflisten, welche 
installierten Pakete gerade Bugs haben, die auf einen Patch warten.

von Korax K. (korax)


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Cyblord -. schrieb:
> Ich wusste schon vorher dass du nur ein kleiner arroganter Nerd bist.

Sorry, das qualifiziert dich nur als dümmster anzunehmender Nutzer, der 
Windows von 95 bis 10 verwendet, weil er nichts anderes kennt, weil 
vorinstalliert. Nie was anderes gesehen. Der Dummschwätzer in 
Reinstform.

von Cyblord -. (cyblord)


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Korax K. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Ich wusste schon vorher dass du nur ein kleiner arroganter Nerd bist.
>
> Sorry, das qualifiziert dich nur als dümmster anzunehmender Nutzer, der
> Windows von 95 bis 10 verwendet, weil er nichts anderes kennt, weil
> vorinstalliert. Nie was anderes gesehen. Der Dummschwätzer in
> Reinstform.

Danke. Aber ich schrieb weiter oben bereits dass ich beruflich Linux 
Sowohl auf dem Desktop als auch auf diversen Servern nutze. Nur privat 
bevorzuge ich Windows auf dem Desktop.

Dein Kommentar sagt deutlich mehr über dich aus, als über mich.

Und es ist auch völlig normal und erwartbar, bei Kritik von den Linuxern 
als DAU beschimpft zu werden. Was auch sonst?

PS: Das mit Win 95 stimmt gar nicht. Ich hatte sogar schon Win 3.11 auf 
einem S/W Compaq Notebook im Einsatz.

: Bearbeitet durch User
von Nano (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Gerd schrieb:
>> Wie ich schon viel weiter vorne in diesem Thread angesprochen habe, geht
>> es hier auch um die Fragen der digitalen Souverenität.
>
> Das werden wir in D. spätestens dann merken, wenn Donald den Export von
> MS SW verbietet, weil z.B. Nordstream nicht eingestellt wird.
> Unwahrscheinlich? Schauen wir mal ....

Da musste ich schmunzeln.
Für Linux wäre das wahrscheinlich das beste was passieren könnte und für 
unsere Steuergelder in Folge dann wahrscheinlich auch.

Donald, mach mal, bitte!

von Nop (Gast)


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Nano schrieb:

> Und eine Webseite, die in der gleichen Sprache daherkommt, wie der
> Anwender spricht, hat da durchaus einen Vorteil gegen einer Webseite,
> die nur in Englisch verfügbar ist.

Ach so, ja das ist richtig. Bei Mint gibt's das auch auf deutsch, aber 
das ist gut versteckt. Man muß erst auf Download, dann auf Documentation 
klicken, und bei keinem der beiden Klicks ist irgendein Hinweis auf 
andere Sprachen. Das ist schlechtes UI (information scent ist nicht 
vorhanden).

> Bei Debian wird versucht jedes Paket zu supporten

Ja gut, aber uni/multiverse gibt's doch deswegen, weil's das nicht bei 
Debian gibt, oder irre ich da? Dann wäre es trivial, daß Debian keine 
Lücken in Software hat, die nicht verfügbar ist.

von Nano (Gast)


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Nop schrieb:
>> Bei Debian wird versucht jedes Paket zu supporten
>
> Ja gut, aber uni/multiverse gibt's doch deswegen, weil's das nicht bei
> Debian gibt, oder irre ich da?

Ja, da irrst du dich.
Im Prinzip gibt es alles, was in universe und multiverse gibt auch in 
Debian, da die Pakete aus Debian sid kommen.
Canonical macht ein paar Monate vor Release einmal eine komplette Kopie 
aus allen Paketen in Debian sid (upstream) und zweigt sie dann in einem 
eigenen Entwicklungszweig ab.
Danach gibt es eine kurze Testphase, gefolgt von einem Release.

Der Grund warum es universe und multiverse bei Ubuntu gibt, ist der, 
weil Canonical eine Firma mit begrenzten Mitarbeitern ist und die nicht 
alle > 50000 Pakete, die von Debian kommen, pflegen können, das kostet 
einfach zu viel.
Deswegen grenzt man das ab, in dem man die Repositories in main, 
restricted, multiverse und universe abgrenzt.

Universe und restricted sind im Prinzip das Pendant zu dem Debian Repo 
non-free.
Allerdings wird nur restricted von Canonical supported, während universe 
der community überlassen wird.


Bei main und multiverse ist alles freie Software, während nur main von 
Canonical gepflegt wird und multiverse der Community überlassen wird.

von Nano (Gast)


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Hier gibt's einen guten Überblick über die Repos von Ubuntu:

https://wiki.ubuntuusers.de/Paketquellen/#Die-Komponenten-bei-Ubuntu

von Nop (Gast)


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Nano schrieb:

> Der Grund warum es universe und multiverse bei Ubuntu gibt, ist der,
> weil Canonical eine Firma mit begrenzten Mitarbeitern ist und die nicht
> alle > 50000 Pakete, die von Debian kommen, pflegen können, das kostet
> einfach zu viel.

Oder anders gesagt: weil sich die knappen Maintainer-Ressourcen auf 
zuviele Distris zersplittern. Und weil Debian stable zwar stabil ist, 
aber für den Desktop-Einsatz einfach zu veraltet.

Das ist halt der Pferdefuß des Paketanagers: man muß immer einen 
Kompromiß auf der Skala zwischen Arch und Debian stable eingehen. Man 
kann nicht wie noch bei Windows 7 ein stabiles, jahrelang gepflegtes 
Basissystem haben, aber brandaktuelle Anwendungen.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Cyblord -. schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Nein. Alle verbreiteten Distributionen benutzen das Drucksystem CUPS,
>> und Drucker können (fast immer) relativ einfach mit passen PPD-Dateien
>> eingebunden werden.
>
> Das "fast immer" und "relativ einfach" sind eine gute Vorschau auf die
> Tatsache dass es dann doch meistens nicht ganz so einfach funktioniert.
> Deine Linux-Brüder im Geiste suggerieren hier ebenfalls das genaue
> Gegenteil und erheben den Standard-USB-Drucker zum heiligen Gral der
> Linuxtreiber.

Das "fast immer" bezog sich darauf, daß ich vor vielen Jahren mal ein 
großes Druckcenter unter Linux eingerichtet habe, und dafür hat es 
tatsächlich einen Binärtreiber oder -filter vom Hersteller gebraucht.

Das "relativ einfach" bezieht sich darauf, daß man sich die PPD-Datei 
besorgen muß, nicht selten indem man sie aus einem Windows-Treiberpaket 
extrahiert (CAB-Dateien, selbstextrahierende Zip- und RAR-Archive, alles 
schon gesehen) und dann an die korrekte Stelle im Dateisystem kopiert. 
IIRC mußte ich vor langer, langer Zeit vorher auch mal den Zeilenumbruch 
von Windows "\r\n" zu UNIX' "\n" korrigieren, damit CUPS die Datei 
korrekt interpretiert hat. Das könnte einige jener Anfänger, wie wir sie 
in diesem Thread erlebt haben, vor größere Hürden stellen, aber wenn sie 
nicht um Hilfe bitten oder die angebotene Hilfe nicht annehmen wollen... 
tja.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Nano schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Nano schrieb:
>>> Der Fallbackmodus müsste viel direkter funktionieren. Im Grunde müsste
>>> man es irgendwo nach oder während dem Booten des Kernels einbauen.
>>
>> Müsste, müsste... Dann mach' das doch, hindert Dich niemand dran.
>
> Schonmal in den Code des X.Org Servers reingeguckt?

Nein, aber in den von XFree96.

> Ich rühr das ganz bestimmt nicht an.

Pardon, aber ich fürchte, das ist jetzt Dein Problem.

> Das sollen Leute machen, die sich jeden Tag damit beschäftigen.

Also rummeckern, aber nichts zur Lösung beitragen wollen? Sorry, so 
funktioniert OpenSource leider nicht. Und mit "das sollen Leute machen" 
schon gar nicht. Mach's selbst, oder beauftrage jemanden, es für Dich zu 
machen, oder liefer den Leuten, die die Software entwickeln, wenigstens 
einen freundlichen Feature Request. So simple.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Weil die Kompatibilität mit offenen Standards, freier Wettbewerb und
>> Quelloffenheit leider nicht Teil dieser Ausschreibungen sind. Und mit
>> welchen Methoden Microsoft in diesem Bereich arbeitet, dazu gibt es eine
>> sehr schöne Dokumentation
>
> Ich hatte mich gefreut, als Word Unterstützung für das Open-Document
> Format einführte - bis ich es tatsächlich benutze. Mal ehrlich: So wie
> sie es umgesetzt haben, ist das Format unbrauchbar. Wahr wohl Absicht.

Ja. Ich hatte mich auch gefreut, als Microsoft damals im Schatten des 
Verfahrens der EU mit SuSE zusammengearbeitet hat, um die Office-Format 
in OpenOffice einzubauen. Auch das funktioniert allerdings leider nur 
mit relativ einfachen und fehlerfreien Dokumenten. Auch da liegt der 
Verdacht nahe, daß das Absicht ist.

> Alle anderen Programme, die ODF unterstützen, sind zueinander weitgehend
> kompatibel.

Ja.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Toby P. schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Wenn ich zum Beispiel
>> meinen KDE auf einem Linux sauber konfiguriert habe, dann muß ich die
>> Konfiguration nur auf ein anderes Linux kopieren:
>
> Konfigurationen von einem OS -auf dem meine Anwendungen nicht funzen-
> auf ein anderes OS -auf dem diese auch nicht funzen- kopieren zu können
> ist natürlich ein KO Kriterium. Fragt sich nur für was.

Also meine Anwendungen funktionieren perfekt, vielleicht liegt es ja an 
Deinen Anwendungen?! Ansonsten möchtest Du das, was ich vorher 
geschrieben hatte, so lange lesen, bis Du es verstanden hast. Viel 
Glück!

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Alamos schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Nano schrieb:
>> Der Fallbackmodus müsste viel direkter funktionieren. Im Grunde müsste
>> man es irgendwo nach oder während dem Booten des Kernels einbauen.
>>
>> Müsste, müsste... Dann mach' das doch, hindert Dich niemand dran.
>
> Eben. Bei Linux muss man vieles selber machen.

Man kann -- und das ist der wesentliche Unterschied.

Wenn einem eine Funktion fehlt, kann man sich die Sourcen nehmen, die 
gewünschte Funktion einbauen. Wenn man klug ist, schickt man die eigenen 
Änderungen als Patch an die Entwickler und hofft, daß sie den Patch 
aufnehmen. Cool, nicht wahr?

> Sheeva P. schrieb:
>>  relativ einfach mit passen PPD-Dateien
>> eingebunden werden. Für einen etwas exotischen Drucker habe ich sogar
>> mal die PPD aus einem Windowstreiber extrahiert, und sie lief problemlos
>> unter Linux
>
> Das meist missbrauchte Wort: Einfach!
> Natürlich kann das Oma mal eben auch.

Weil Omas ja der absolute Maßstab sind... meine Schwiegermutter würde 
sich, wenn sie es selbst nicht hinbekommt, natürlich Hilfe suchen, aber 
die ist ja auch eine kluge Dame und weiß sich zu helfen (im Gegensatz zu 
Manchem hier, wie mir scheint).

Mich deucht, die Diskussion ist nun an einem Punkt angekommen, wo einige 
Menschen sich allen möglichen haltlosen Bullshit aus den Fingern saugen 
in der Hoffnung, daß daraus mit viel gutem Willen mal so etwas Ähnliches 
wie ein Argument wird. Leider schlägt diese mutige Spekulation 
allerdings meistens fehl.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Dennis W. schrieb:
> Linux ist nicht so leistungshungrig und die Treiber für alte System
> laufen besser als bei Windoof. leider ist es in der Praxis so das wenn
> ein Fehler auftaucht meist nur über die Console der Fehler behoben
> werden kann.

Denkanstoß: immerhin kann er behoben werden.

von Toby P. (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Kann Windows XP noch Updates herunterladen?

Einen XP Rechner hab ich vor ca. 3 Monaten neu installiert. Der hat den 
kompletten Update Zyklus durchgeführt, incl. einiger neuer 
Sicherheitspatches. Freigeschaltet hat der sich lustigerweise nach einer 
nicht akzeptierten Telefonanmeldung. Da ging es auf einmal über das 
Netz.

von Nop (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Weil Omas ja der absolute Maßstab sind... meine Schwiegermutter würde
> sich, wenn sie es selbst nicht hinbekommt, natürlich Hilfe suchen

Schwiegervaddern so am Wochenende: Ihr habt doch dieses neue 
Internetprogramm, das hätte ich auch gerne.

Äh?! Was er meinte: Er hat die Nase dermaßen voll von Windows 10, daß er 
sich für Linux interessiert, erstmal auf dem Zweitrechner zum Probieren. 
Mit über 70.

von Nano (Gast)


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Nop schrieb:
> Nano schrieb:
>
>> Der Grund warum es universe und multiverse bei Ubuntu gibt, ist der,
>> weil Canonical eine Firma mit begrenzten Mitarbeitern ist und die nicht
>> alle > 50000 Pakete, die von Debian kommen, pflegen können, das kostet
>> einfach zu viel.
>
> Oder anders gesagt: weil sich die knappen Maintainer-Ressourcen auf
> zuviele Distris zersplittern.

Nein, das ist Unsinn.
Warum sollten die Mitarbeiter von Red Hat denn die Arbeit bei Ubuntu von 
Canonical machen?

Das sind getrennte Firmen, die im Wettbewerb stehen. Insofern ist da 
jeder für seine eigene Distri selber verantwortlich.

Was du wohl meinst, ist ein gemeinsames entwickeln der Programme direkt 
bei den Projekten, das kann man machen, ist aber etwas ganz anderes als 
das paketieren und pflegen von Paketen des Programms einer 
Momentaufnahme.


> Und weil Debian stable zwar stabil ist,
> aber für den Desktop-Einsatz einfach zu veraltet.

Ich nutze es hier auf dem Desktop.

Und wegen den Sicherheitslücken bei Ubuntu habe ich inzwischen
alle Rechner, die ich pflege und verwalte, nach Debian stable migriert.

Man braucht zudem auch nicht für jedes Programm die allerneuste Version, 
sondern man braucht ein stabiles Gesamtsystem, wo die einzelnen 
Programme funktionieren und miteinander gut harmonieren.

Wenn man jetzt ganz speziell mit einem Programm ganz viel und oft 
arbeitet, wo es sich dann auch lohnt, immer die neusten Features zu 
haben, weil man die bspw. auch als Intensivnutzer der Anwendung nutzen 
könnte, dann kann man auf die Backports von Debian zurückgreifen oder 
dabei helfen, dass es da eingepflegt wird.

KiCad gibt es bspw. in der aktuellsten Version aus den Backports und 
wenn auf der Projektseite eine neue Version rauskommt, dann dauert es 
auch nicht lange, bis diese dann auch in den Backports erscheint und 
über das Paketsystem von Debian upgedated wird.

Siehe dazu bspw:
https://packages.debian.org/search?keywords=kicad&searchon=names&suite=buster-backports&section=all

> Das ist halt der Pferdefuß des Paketanagers: man muß immer einen
> Kompromiß auf der Skala zwischen Arch und Debian stable eingehen. Man
> kann nicht wie noch bei Windows 7 ein stabiles, jahrelang gepflegtes
> Basissystem haben, aber brandaktuelle Anwendungen.

Nunja, im Prinzip ist das richtig.
Aber inzwischen gibt es für Linux Flatpak, damit geht das dann schon.

https://de.wikipedia.org/wiki/Flatpak

von Toby P. (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Also meine Anwendungen funktionieren perfekt, vielleicht liegt es ja an
> Deinen Anwendungen

Bei Linux ist meine Wenigkeit dumb User. Das wird sich wohl auch nicht 
ändern so lange MS einigermaßen sauber weiter macht wie bisher. Die 
Bemerkung ist aus diesem Blickwinkel geschrieben, kann man auch anders 
lesen.

Das ist meiner Bescheidenen Meinung nach auch einer der Gründe warum 
Linux nicht hoch kommt. Es fehlt das Verständnis das Anwender nun mal 
Anwender sind und sich nicht für 1000e an Euros (wenn man den Aufwand 
mal in Geld umrechnet) von einem 99€ System trennen.

von Nano (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> IIRC mußte ich vor langer, langer Zeit vorher auch mal den Zeilenumbruch
> von Windows "\r\n" zu UNIX' "\n" korrigieren, damit CUPS die Datei
> korrekt interpretiert hat.

Hast du damals einen Bugreport an CUPS geschrieben oder das Problem in 
Cups behoben, damit CUPS auch mit Windows typischen Zeilenumbrüchen 
klarkommt?

Das wäre nämlich der eleganteste Fix, anstatt dutzende extrahierte 
Druckerdateien umzuschreiben.

von Nano (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Nano schrieb:
>> Sheeva P. schrieb:
>>> Nano schrieb:
>>>> Der Fallbackmodus müsste viel direkter funktionieren. Im Grunde müsste
>>>> man es irgendwo nach oder während dem Booten des Kernels einbauen.
>>>
>>> Müsste, müsste... Dann mach' das doch, hindert Dich niemand dran.
>>
>> Schonmal in den Code des X.Org Servers reingeguckt?
>
> Nein, aber in den von XFree96.

XFree86, na dann weißt du ja wie gewachsen, angebaut und komplex der 
Code ist. Den von XFree86 habe ich mir übrigens damals selber angesehen, 
bei X.Org hat man dann noch mehr drangeflanscht und gegebenenfalls etwas 
aufgeräumt, aber im großen und ganzen bleibt es ein großer alter Code, 
der schwer zu warten ist.

>> Ich rühr das ganz bestimmt nicht an.
>
> Pardon, aber ich fürchte, das ist jetzt Dein Problem.

Nö, niemand zwingt mich daran was zu machen und betroffen sind 
vornehmlich  die, die deswegen wieder zu Windows zurückkehren.

Siehe dazu auch das Kommentar weiter oben vom anderen Nutzer, der dich 
angeschissen hat, weil du so etwas erwartest. Und Recht hat er.


>> Das sollen Leute machen, die sich jeden Tag damit beschäftigen.
>
> Also rummeckern,

Klar rummeckern, hast übrigens noch das Wort "Nazi" vergessen. 
:facepalm:

> <snip restliches Geschwurbel>

@all
Sheeva P. ist so ein typisches Beispiel für Nichtentwickler der Linux 
Community, die es nicht kapieren, worauf es ankommt, wenn man das Thema 
warum nicht IT affine wieder zu Windows zurückkehren, thematisiert und 
dazu Stellung gibt.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Xaver schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Der mit Abstand größte Konstruktionsfehler von Windows ist die Registry.
>> Total bescheuert, das Teil, schlecht und teilweise gar nicht
>> dokumentiert, und im Kern etwas, das jedem Prinzip eines klugen
>> Softwaredesigns widerspricht.
>
> Im Zweifelsfall vertrau ich bzgl. klugen Software-Designs lieber Profis
> von Mikrosoft als einem dahergelaufenen Linux-Technokraten. Hab noch nie
> ein Problem mit der Win- Registry gehabt, der normale User kommt damit
> gar nicht in Kontakt.

Der normale Anwender merkt nur, daß sein System immer langsamer wird, 
weil die Registry sich mit jeder Installation weiter aufbläht. Außerdem 
ist es eine schlicht idiotische Idee, statische und halbdynamische 
Konfigurationsdaten wie die IP-Konfig von Netzwerkadaptern zusammen mit 
volatilen Daten wie Fensterfarben und -positionen in derselben teilweise 
undokumentierten Binärdatenbank zu speichern.

Erschwerend kommt hinzu, daß die Registry zwar in ein Textformat ex- und 
von dort aus wieder importiert werden kann, was bei einer defekten 
Registry leider manchmal nicht funktioniert. Und es ist schwierig, die 
Einstellungen einzelner Programme aus einem unübersichtlichen Baum zu 
extrahieren und anderswo zu importieren, auch weil die meisten 
Hersteller nicht dokumentieren, was sie wo in die Registry schreiben.

Wie angenehm ist das mit Linux: die Textdateien zur Konfiguration lassen 
sich ganz wunderbar lesen (okay, Sendmail... ;-)) und problemlos hin- 
und herkopieren, sogar unter verschiedenen Distributionen und nicht 
selten sogar auf andere UNIX-Systeme. Auch Tipp- und andere Fehler 
lassen sich in Textdateien ganz leicht beheben, dazu reicht ein simpler 
Texteditor.

Ich freue mich übrigens, daß Du noch nie ein Problem mit der Registry 
hattest, und wünsche Dir, daß das so bleibt. Meine Kollegen aus der 
Windows-Admin-Abrteilung können da ein paar ziemliche Gruselgeschichten 
erzählen, zum Beispiel, als ein Update über WSUS eine ganze Abteilung 
lahmgelegt und 70 unserer Kollegen zu einem zweitägigen Nichtstun 
verdammt hat, bis alle Rechner neu aufgesetzt waren. Helle Freude, wie 
Du Dir sicherlich vorstellen kannst.

> Wenn mich etwas stört, wirklich stört, an allen Betriebssystemen: Daß
> man es auch anno 2020  nicht hinbekommt, jegliches Update ohne jegliche
> Neustarts unbemerkt im Hintergrund ablaufen zu lassen. Als ob das
> physikalische Naturgesetze verbieten würden.

Das hängt davon ab, was genau aktualisiert wird. Unter Linux 
funktioniert das schon seit geraumer Zeit, mit kGcraft und kpatch und 
ksplice kann sogar der Systemkernel im laufenden Betrieb gepatcht 
werden. Bei Anwendungsprogrammen unter Linux geht das ohnehin schon 
lange so, allerdings müssen bei Anwendungs- und Bibliotheksupdates 
natürlich die Anwendungen bzw. die von der Bibliothek abhängigen 
Anwendungen neu gestartet werden, um den neuen Code zu laden.

Insgesamt ist das aber ein sehr schwieriges Thema, denn bei 
Aktualisierungen werden ja häufig auch Datenstrukturen und interne APIs 
geändert. Da bräuchte man einen sauberen Hin- und Rückmigrationspfad, 
und wer sich einmal mit Versionskontrolle von Datenbankschemata 
beschäftigt hat, weiß, daß das ein extrem komplexes und insgesamt sehr 
undankbares Thema ist.

von Nano (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Alamos schrieb:
>> Sheeva P. schrieb:
>>> Nano schrieb:
>>> Der Fallbackmodus müsste viel direkter funktionieren. Im Grunde müsste
>>> man es irgendwo nach oder während dem Booten des Kernels einbauen.
>>>
>>> Müsste, müsste... Dann mach' das doch, hindert Dich niemand dran.
>>
>> Eben. Bei Linux muss man vieles selber machen.
>
> Man kann -- und das ist der wesentliche Unterschied.

Blödsinn, ließ dein eigenes Kommentar weiter oben nochmal. Du hast ne 
Erwartungshaltung an mich gestellt, dass ich das bei X.Org fixe.


> Wenn einem eine Funktion fehlt, kann man sich die Sourcen nehmen, die
> gewünschte Funktion einbauen. Wenn man klug ist, schickt man die eigenen
> Änderungen als Patch an die Entwickler und hofft, daß sie den Patch
> aufnehmen. Cool, nicht wahr?

Jupp, macht ja auch gleich jeder nicht IT Affine, mal so schwupp die 
wupps, ohne jemals programmiert zu haben, nen Patch einreichen.  Achtung 
Ironie!


Du hast nichtmal den Sinn des Thread verstanden. :facepalm:

von Sheeva P. (sheevaplug)


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M. H. schrieb:
> Wenn man sein Linux im Kernelupdate unterbricht, war's das halt.

Äh, nein, wie kommst Du darauf? Dann wählt man im Bootloader den 
vorletzten Kernel, bootet ihn, und läßt das Kernelupdate dann nochmal 
laufen. Mir sind im Laufe der Zeit immer mal wieder ein paar 
Kernelupdates verkackt, immer wegen eigener Fehler -- im falschen Moment 
rebootet, /boot-Dateisystem vollgelaufen, etc. -- und das "war" es 
niemals, in keinem einzigen Fall.

von Nano (Gast)


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🐧 DPA 🐧 schrieb:
> herbert schrieb:
>> Andreas B. schrieb:
>>> Das werden wir in D. spätestens dann merken, wenn Donald den Export von
>>> MS SW verbietet, weil z.B. Nordstream nicht eingestellt wird.
>>> Unwahrscheinlich? Schauen wir mal ....
> ...
> Für die die sich mit Kerberos nicht auskennen, das wird für so ziemlich
> alles bezüglich Authentifizierung in Windowsnetzen benötigt. Damit
> müsste Windows selbst also auch darunter fallen. Die USA könnte also
> theoretisch durchaus die EU da noch mit drauf packen, wenn sie wollte.

Warum setzen eigentlich immer alle EU mit Deutschland gleich? Unser 
Staat heißt nicht EU.
Die EU ist nicht Deutschland. Nordstream 2 ist eine überwiegend rein 
deutsche Angelegenheit und einigen EU Ländern gefällt Nordstream 2 auch 
nicht.
Sollte also Donald Trump jemals das umsetzen, was Andreas B. 
angesprochen hat, dann würde das nur für Deutschland gelten.

von Nano (Gast)


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Nano schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Also rummeckern,
>
> Klar rummeckern, hast übrigens noch das Wort "Nazi" vergessen.
> :facepalm:
>
>> <snip restliches Geschwurbel>


Noch was, nicht das deine Ironiedetektoren auch noch kaputt sind.
Das war mit dem "klar rummeckern" war Ironie.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Le X. schrieb:
> Du könntest aber, um einen beliebten Argumentations-Trick der Linuxer
> umzumünzen, argumentieren dass der Paketmanager ja eigentlich garnicht
> zu Linux selbst gehört sondern Teil des Userlands/der Distribution ist
> und deswegen nicht zählt.
> Immerhin darf man sich bei Bugs/Problemen mit einer DE auch gerne
> anhören dass ja dies kein Linux-Problem sei und man sich gefälligst an
> den Bugtracker der DE/der Distribution wenden soll :-)

Das, was Du da einen "Argumentations-Trick" nennst, ist aber auch eine 
Folge davon, daß ein Vergleich zwischen Windows und Linux im Endeffekt 
immer ein Vergleich von Äpfeln und Birnen ist. Denn ein nacktes Windows 
bringt ja keinerlei Software mit, jedenfalls nichts, das sich produktiv 
nutzen ließe: keine Datenbank, kein Office, keinen ordentlichen 
Texteditor, keinen Compiler, keine Interpreter, nur Notepad, Solitär und 
den Taschenrechner. Okay, ein Webbrowser ist dabei, aber sonst? Eine 
Linux-Distribution dagegen enthält eine riesige Auswahl an produktiver 
Software, und die Desktop-Distributionen installieren standardmäßig 
etliches, was bei Windows erstmal mühsam zusammengesucht und 
nachinstalliert werden muß.

Während ein Linux-Desktop also aus dem Stand sofort nach der 
Installation produktiv genutzt werden kann, gilt das für Windows nicht. 
Wenn man also seriös vergleichen wollte, müßte man zunächst eine 
vergleichbare Basis schaffen. Zudem wird der Blick durch den hohen 
Integrationsgrad der Linux-Distributionen getrübt: wenn das Office unter 
Linux nicht richtig funktioniert, ist für viele Leute Linux daran schuld 
-- "ist ja alles Linux", während ein ganz ähnliches Problem unter 
Windows natürlich (richtigerweise) der konkreten Anwendung zugeordnet 
wird.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Nop schrieb:
> Das ist halt der Pferdefuß des Paketanagers: man muß immer einen
> Kompromiß auf der Skala zwischen Arch und Debian stable eingehen.

Nein.

> Man
> kann nicht wie noch bei Windows 7 ein stabiles, jahrelang gepflegtes
> Basissystem haben, aber brandaktuelle Anwendungen.

Doch, natürlich. Snap und Flatpack existieren, und man kann sie auch 
unter Debian einrichten und nutzen. Und auch Docker ist eine 
Möglichkeit, denn damit kann man natürlich auch GUI-Software betreiben. 
Und dann gibt es immer noch die Option des klassischen UNIX-Dreisprungs 
"./configure && make && sudo make install", mit dem etliche 
Softwarepakete direkt aus den Quellen übersetzt, und dorthin installiert 
werden können, wo sie dem Paketmanager nicht in die Quere kommen: 
/usr/local wäre klassisch für lokale Installationen, /opt für 
kommerzielle Software, und natürlich /home/<loginname> für bestimmte 
Benutzer.

Wenn man also unbedingt "brandaktuelle Anwendungen" braucht -- und 
nahezu alle User, die sowas superwichtig finden, brauchen es nach meiner 
Erfahrung tatsächlich nicht einmal -- dann gibt es viele Möglichkeiten, 
diese Software am Paketmanager vorbei installieren und nutzen zu können. 
Aber dann muß man eben auf den Komfort eines Paketmanagers zumindest 
teilweise verzichten, so what?

Ach so, und dann gibt es natürlich noch einen zweiten Aspekt, auf den 
man mit so einer Lösung leider verzichten muß: auf den Vorteil, daß 
etliche Programme unter Linux auf dieselben Shared Objects (Libraries, 
DLLs, ...) zurückgreifen, und die darum nur einmal in den 
Arbeitsspeicher geladen werden müssen. Dafür hat Docker jedoch auch eine 
Lösung, wenn man seine Images sorgfältig aufbaut... ;-)

von DPA (Gast)


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Ich habe schon ein zwei mal ein neueres Packet gebraucht, als zur zeit 
in debian stable war. Einmal gab es das dann aber in den Backports, das 
andere mal hab ich gleich nach testing upgegraded.

von Nano (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Nop schrieb:
>> Man
>> kann nicht wie noch bei Windows 7 ein stabiles, jahrelang gepflegtes
>> Basissystem haben, aber brandaktuelle Anwendungen.
>
> Doch, natürlich. Snap und Flatpack existieren, ...

Das habe ich ihm schon alles gesagt.


> Und dann gibt es immer noch die Option des klassischen UNIX-Dreisprungs
> "./configure && make && sudo make install", mit dem etliche
> Softwarepakete direkt aus den Quellen übersetzt,

Das ist Unsinn.
Was den nicht IT Affinen überfordert, gibt es (für ihn) nicht.
Also brauchst du das auch nicht als Lösung, die keine ist, aufzählen, da 
es ein unsinniger Vorschlag ist.


> Aber dann muß man eben auf den Komfort eines Paketmanagers zumindest
> teilweise verzichten, so what?

Und mit dem Unix Dreisprung kannst du dir auch gehört dein System 
zerschießen, wenn du beim angeben des Prefix nicht aufpasst.
Daher nochtmal, das ist KEINE Lösung für nicht IT Affine.

von Nano (Gast)


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> Jens G. schrieb:
>> Ja, aber bei Linux ist die mitgelieferte Software dafür ja nun auch kein
>> Ausdruck von besonderer Qualität. Insofern wäre da die Frage sicherlich
>> auch berechtigt, nach welchen sonstigen Hauptkriterien die SW entwickelt
>> wird.
>
> Sven B. schrieb:
> Diese Frage kann ich dir als Softwareentwickler, der sowohl kommerzielle
> als auch freie Software entwickelt hat, mit hundertprozentiger
> Sicherheit beantworten: Kommerzielle Software wird entwickelt, um damit
> Geld zu verdienen. Das ist das einzige Ziel, der Rest, wie Qualität der
> Software oder gar Qualität des Quellcodes, sind Details. Freie Software
> wird entwickelt, um gute Software zu entwickeln, denn das machen i.d.R.
> Enthusiasten in ihrer Freizeit, die kein anderes Interesse haben.
>
> Deshalb (?) ist übrigens auch, trotz Gefasel von "Profis", der Quellcode
> von Free-Software-Projekten idR aufgeräumter und moderner als der, den
> man in Unternehmen so vorfindet.

Bei großen bekannten Projekten ist das so, aber bei Nischensoftware, wo 
es dem Entwickler nur darum ging, eine Lösung zu entwickeln, die sein 
Problem löst und die er dann halt als Open Source online stellt, gilt 
das nicht.
Damit es zu dem Effekt des Verbesserns kommt, dafür sind nämlich meist 
weitere Iterationen und Refactoring notwendig, oft auch durch weitere 
Entwickler, die sich den Code angucken und hier und da verbessern, weil 
sie ne bessere Lösung haben, die der erste Entwickler nicht gesehen hat 
oder die ihm die Zeit nicht wert war, da z.b. aufwendig oder weil er 
nicht so viel Erfahrung hat, wie die anderen. So manches kleine Open 
Source Projekt beginnt zudem als Lernaufgabe, da ist die Erfahrung noch 
gar nicht vorhanden, entsprechend sieht dann auch der Code aus.

Wenn die Software aber funktioniert und die zu lösende Aufgabe damit in 
ausreichender Zeit gelöst werden kann, dann guckt das keiner groß nach.

Bestenfalls kann man bei solchen kleinen Nischenprojekten unterstellen, 
dass dem Entwickler es deswegen wichtig ist, dass das halbwegs sauber 
aussieht, weil er seinen Namen drunter schreibt und er keinen 
schlampigen Code öffentlich machen will.

Pauschal zu sagen, dass Open Source Software immer besser und sauberer 
entwickelt sei, würde ich daher nicht.
Es gilt nur für die größeren Projekte, wo mehrere Entwickler dran 
arbeiten oder der gleiche Entwickler über Jahre viel Zeit investiert 
hat.

von Nano (Gast)


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Sven B. schrieb:
> udok schrieb:
>> Die Codequalität ist so lala, von 20 github Projekten ist eines dabei,
>> wo ich mir denke, wow das hat Hand und Fuss.
>
> Bei github ein zufälliges Repo zu öffnen ist doch kein Free
> Software-Projekt.

Doch, was Free Software definiert ist nämlich eigentlich nur die Lizenz 
unter die der Entwickler die Software stellt.

> Ein Free Software-Projekt hat Dinge wie einen
> Maintainer, regelmäßige Releases, eine Community, ein Handbuch und eine
> Webseite. Blender, Krita, KiCAD, Thunderbird, Pidgin, Gimp, das sind
> Software-Projekte.
> Nicht das halbe Tetris vom Informatik-Zweitsemester
> auf GitHub in Haskell.

Jede neue Software ist erstmal ein neues Projekt.
Das sagt schon jede IDE aus wo es dann nen Button oder Menüeintrag für 
"Create new Project" gibt.
Die Größe und der Umfang muss nämlich nicht definiert sein.
Und zu Free Software, siehe oben.

Was du jetzt machst, ist die Definition eigenwillig erweitern, das mag 
deine eigene Vorstellung sein, aber in der Realität ist schon das 
Tetris, vom Informatikzweitsemester, des Studenten auf Github ein 
eigenständiges Projekt und wenn er als Lizenz eine freie Lizenz wie 
bpsw. die GPL gewählt hat, dann ist es ein Free Software Projekt.

von Andreas B. (bitverdreher)


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LOL schrieb:
> Nano schrieb:
>>
>> Ja, das dürfte einem Unternehmen wie Xerox eigentlich nicht passieren,
>> aber die haben auch schon bei ihren Scannen einiges verbockt.
>
> Ja, es gab den OCR Bug in den Scannern, aber auch der wurde zeitnah
> abgestellt.

Zeitnah? Ob Du da nicht was verwechselst?
http://www.dkriesel.com/blog/2013/0802_xerox-workcentres_are_switching_written_numbers_when_scanning

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Nano schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> IIRC mußte ich vor langer, langer Zeit vorher auch mal den Zeilenumbruch
>> von Windows "\r\n" zu UNIX' "\n" korrigieren, damit CUPS die Datei
>> korrekt interpretiert hat.
>
> Hast du damals einen Bugreport an CUPS geschrieben

Ja, natürlich. Was denn sonst?

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Toby P. schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Also meine Anwendungen funktionieren perfekt, vielleicht liegt es ja an
>> Deinen Anwendungen
>
> Bei Linux ist meine Wenigkeit dumb User.

Es... erscheint mir nicht sehr klug, über etwas diskutieren zu wollen, 
von dem man wenig bis keine Ahnung hat. YMMV.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Nano schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Nano schrieb:
>>> Schonmal in den Code des X.Org Servers reingeguckt?
>>> Ich rühr das ganz bestimmt nicht an.
>>
>> Pardon, aber ich fürchte, das ist jetzt Dein Problem.
>
> Nö, niemand zwingt mich daran was zu machen und betroffen sind
> vornehmlich  die, die deswegen wieder zu Windows zurückkehren.

Sollen sie doch. ;-)

> Siehe dazu auch das Kommentar weiter oben vom anderen Nutzer, der dich
> angeschissen hat, weil du so etwas erwartest. Und Recht hat er.

Ja, stimmt, wir gehen von unterschiedlichen Voraussetzungen aus: Du von 
Deppen, die einfach nur vor Windows fliehen wollen, ich dagegen von 
mündigen Nutzern.

> @all
> Sheeva P. ist so ein typisches Beispiel für Nichtentwickler der Linux
> Community,

Das wird mir jetzt zu stillos von Dir, guten Tag.

: Bearbeitet durch User
von Nano (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Nano schrieb:
>> Siehe dazu auch das Kommentar weiter oben vom anderen Nutzer, der dich
>> angeschissen hat, weil du so etwas erwartest. Und Recht hat er.
>
> Ja, stimmt, wir gehen von unterschiedlichen Voraussetzungen aus: Du von
> Deppen, die einfach nur vor Windows fliehen wollen, ich dagegen von
> mündigen Nutzern.

Ich halte nicht IT affine Nutzer nicht für Deppen, denn nicht jeder muss 
sich mit Computern super auskennen.
Manche sind bswp. Arzt und haben die meiste Zeit nicht viel mit 
Computern zu tun, denn operieren sie dich vielleicht irgendwann mal am 
Operationstisch. Sollen das Deppen sein? Ich denke nicht.

Aber da kommt wieder sichtbar die arrogante Haltung bei so einer 
Einstellung vor, die ein anderer hier schon erwähnt und kritisiert hat. 
Du solltest umdenken und dazu lernen.


>> @all
>> Sheeva P. ist so ein typisches Beispiel für Nichtentwickler der Linux
>> Community,
>
> Das wird mir jetzt zu stillos von Dir, guten Tag.

Tja wenn du mir rummeckern vorwirfst und konstruktive Hinweise nicht als 
solche verstehen kannst oder willst, dann bist du da ganz selber schuld.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Nano schrieb:
> Ich halte nicht IT affine Nutzer nicht für Deppen, denn nicht jeder muss
> sich mit Computern super auskennen.
> Manche sind bswp. Arzt und haben die meiste Zeit nicht viel mit
> Computern zu tun, denn operieren sie dich vielleicht irgendwann mal am
> Operationstisch. Sollen das Deppen sein? Ich denke nicht.
>
> Aber da kommt wieder sichtbar die arrogante Haltung bei so einer
> Einstellung vor, die ein anderer hier schon erwähnt und kritisiert hat.
> Du solltest umdenken und dazu lernen.

Man muß sein eigenen Grenzen kennen. Und sorry, aber ein Arzt oder ein 
Anwalt, der seine PCs selber administriert, ist für mich ein Depp 
(Ausnahmen bestätigen die Regel).
Das Grundproblem (übrigens bei jedem OS) sind die User die glauben, 
Ahnung zu haben und unqualifiziert in den Systemeinstellungen 
rumfuhrwerken. Meine Frau würde da nie auf die Idee kommen. Deshalb hat 
sie auch kein Probleme mit ihrem PC.

von Nano (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Nano schrieb:
>> Ich halte nicht IT affine Nutzer nicht für Deppen, denn nicht jeder muss
>> sich mit Computern super auskennen.
>> Manche sind bswp. Arzt und haben die meiste Zeit nicht viel mit
>> Computern zu tun, denn operieren sie dich vielleicht irgendwann mal am
>> Operationstisch. Sollen das Deppen sein? Ich denke nicht.
>>
>> Aber da kommt wieder sichtbar die arrogante Haltung bei so einer
>> Einstellung vor, die ein anderer hier schon erwähnt und kritisiert hat.
>> Du solltest umdenken und dazu lernen.
>
> Man muß sein eigenen Grenzen kennen. Und sorry, aber ein Arzt oder ein
> Anwalt, der seine PCs selber administriert, ist für mich ein Depp
> (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Es geht um den PC Zuhause, nicht im Krankenhaus.

von Maschinenstürmer (Gast)


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Was mich betrifft komme ich mit W10 eigentlich ganz gut klar. Mit 
Classic Shell und Wintweaker habe ich ihm so ziemlich die meisten 
unbequemen Zähne ziehen können. Bis auf einige sehr wenige USB Treiber 
Inkompatibilitäten funktioniert alles einwandfrei.

Das Nachhausetelefonieren habe ich ihm auch so gut wie es möglich ist 
abgewöhnt. Und wo es mit W10X64 in einigen Fällen überhaupt nicht geht, 
umschiffe ich solche Klippen einfach mit VMWare Player mit W7X32 bzw. 
W-XP32 und Linux Mint für Makefile GCC Projekte, installiert. Für 
gewisse ältere, mir noch wichtige USB Werkzeuge, die unter W10 ums 
Verrecken wegen X64 nicht lauffähig sind, ist halt XP oder W7X32 unter 
VM zuständig. (Auch wegen LPT Dongles für teure SW). So kann ich so 
ziemlich alles machen was mir wichtig ist.

Einmal im Monat wird das BS auf eine BU Festplatte kopiert und sonstige 
Daten auf einem NAS mit Synchronisations SW gesichert. Sollte irgendwas 
mit dem BS passieren das nicht mehr leicht reparierbar ist, wechsle ich 
einfach die Einschub Festplatte aus und in ein paar Minuten geht alles 
wieder.

Ich kann also so schon mit W10 leben. Sooo schlecht ist es trotz 
bekannter MS-Starrköpfigkeit und (angeblich) finsteren Motiven auch 
wieder nicht. Stabilität ist genauso wie bei W7 hervorragend.

Was mir übrigens bei Mint auffällt, ist, das es nach monatelanger 
Nichtbenützung immer lästig und laut nach Updates schreit und erst mal 
zufriedengestellt werden muß. Finde ich in solchen Fällen dann schon 
lästig.

Geschwindigkeitsmässig kann das Mint-GUI mit Windows auch nicht total 
mithalten. Sicher, die VM kann daran etwas schuld sein, andrerseits 
laufen XP und W7 aber ganz ohne ähnliche Mini-Verzögerungen. Für 
Spezialsachen ist mir allerdings Mint schon ganz nützlich. Sonst finde 
ich Windows im Allgemeinen für den täglichen Gebrauch doch als 
angenehmer.

Jedenfalls haben beide BS-Welten ihre Daseinsberechtigung. Hängt von 
vielen individuellen Faktoren ab. Am besten ist es beide BS nebeneinder 
bequem zugänglich zu haben.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Nano schrieb:
>> Man muß sein eigenen Grenzen kennen. Und sorry, aber ein Arzt oder ein
>> Anwalt, der seine PCs selber administriert, ist für mich ein Depp
>> (Ausnahmen bestätigen die Regel).
>
> Es geht um den PC Zuhause, nicht im Krankenhaus.

Auch dort sollte man seine Grenzen kennen. Bei einem kaputten 
Wasserhahn, der wesentlich einfacher zu reparieren ist als ein PC zu 
administrieren, wird ja auch der Handwerker gerufen.
Warum glaubt eigentlich jeder, er könne das?
Ja, kann man machen, aber dann bitte nicht jammern daß die Kiste später 
dann nicht ordentlich läuft.
Und nochmal: Auch ein BS aufzusetzen erfordert Kenntnisse. Das bleibt 
Windows Usern erspart, weil auf 99% aller PCs Windows samt aller Treiber 
für den jeweiligen PC/Notebook bereits installiert ist.

von Albert (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Ach so, und dann gibt es natürlich noch einen zweiten Aspekt, auf den
> man mit so einer Lösung leider verzichten muß: auf den Vorteil, daß
> etliche Programme unter Linux auf dieselben Shared Objects (Libraries,
> DLLs, ...) zurückgreifen, und die darum nur einmal in den
> Arbeitsspeicher geladen werden müssen. Dafür hat Docker jedoch auch eine
> Lösung, wenn man seine Images sorgfältig aufbaut... ;-)

Alles was Du hier tust werter SheevaP ist hier Dein Spezial-Wissen über 
Linux breitzutreten. Das hilft in der Frage "Linux wird nicht wirklich 
akzeptiert, woran liegt das ?" leider nicht wirklich weiter, weil Dir 
letztlich die Sicht des unbedarften Anwender längst abhanden gekommen 
ist.
Der wählt nicht ohne Grund in seiner überwältigenden Mehrzahl das 
intuitive Windows. Ich erinnere mich noch an Zeiten, wo der 
hartgesottene Linux-Freak die Berechtigung eines GUI noch ganz in Frage 
stellte.

von Nano (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Nano schrieb:
>>> Man muß sein eigenen Grenzen kennen. Und sorry, aber ein Arzt oder ein
>>> Anwalt, der seine PCs selber administriert, ist für mich ein Depp
>>> (Ausnahmen bestätigen die Regel).
>>
>> Es geht um den PC Zuhause, nicht im Krankenhaus.
>
> Auch dort sollte man seine Grenzen kennen. Bei einem kaputten
> Wasserhahn, der wesentlich einfacher zu reparieren ist als ein PC zu
> administrieren, wird ja auch der Handwerker gerufen.

Das ist ein Apfel Birnen Vergleich.
Der Handwerker wird gerufen, weil bei einem Wasserschaden keine 
Versicherung mehr zahlt, wenn das kein Fachmann gemacht hat. Das Risiko 
ist hier zudem viel größer, als der Datenverlust von privaten 
Spielständen oder Briefen, die man nach dem abschicken ohnehin nicht 
mehr braucht.


> Warum glaubt eigentlich jeder, er könne das?
> Ja, kann man machen, aber dann bitte nicht jammern daß die Kiste später
> dann nicht ordentlich läuft.

In Millionen von Haushalten machen die Nutzer das selber, weil alles 
andere zu teuer ist und nicht jeder eine IT affinen persönlich kennt.


> Und nochmal: Auch ein BS aufzusetzen erfordert Kenntnisse. Das bleibt
> Windows Usern erspart, weil auf 99% aller PCs Windows samt aller Treiber
> für den jeweiligen PC/Notebook bereits installiert ist.

Und die gleichen Nutzer fangen sich dutzende Schadsoftware ein und 
müssen ihr System dann irgendwann ja doch neu aufsetzen, weil nichts 
mehr so funktioniert wie es soll.
Die kaufen sich auch nach kurzer Zeit keinen neuen Rechner, wenn der 
alte noch ziemlich neu ist und hunderte Euros gekostet hat.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Na wenn Du schon bettelst, will ich mal nicht so sein...

Nano schrieb:
> Ich halte nicht IT affine Nutzer nicht für Deppen,

Ich auch nicht. Und es ist mir zudem schleierhaft, wie Du auf solche 
böswilligen Unterstellungen kommst.

> Manche sind bswp. Arzt und haben die meiste Zeit nicht viel mit
> Computern zu tun, denn operieren sie dich vielleicht irgendwann mal am
> Operationstisch. Sollen das Deppen sein? Ich denke nicht.

Wenn Du gelesen und vielleicht sogar verstanden hättest, was ich in 
diesem Thread geschrieben habe, würdest Du wissen, daß Dein Vorwurf 
haltlos ist. Mein Arzt hat allerdings diese Dings, wie heißen sie noch 
gleich... ah ja: Fachleute, welche sich um seine IT kümmern. Huch!

> Aber da kommt wieder sichtbar die arrogante Haltung bei so einer
> Einstellung vor, die ein anderer hier schon erwähnt und kritisiert hat.
> Du solltest umdenken und dazu lernen.

Damit fange ich an, wenn Du eine Kulturtechnik lernst, die "verstehendes 
Lesen" genannt wird. Viel Glück!

>>> @all
>>> Sheeva P. ist so ein typisches Beispiel für Nichtentwickler der Linux
>>> Community,
>>
>> Das wird mir jetzt zu stillos von Dir, guten Tag.
>
> Tja wenn du mir rummeckern vorwirfst und konstruktive Hinweise nicht als
> solche verstehen kannst oder willst, dann bist du da ganz selber schuld.

Wir scheinen unter "konstruktiv" und "Hinweise" sehr unterschiedliche 
Dinge zu verstehen.

Ein weiteres erhebliches Mistverständnis Deinerseits scheint in Deiner 
Annahme zu bestehen, ich wollte Benutzer zu Linux ziehen. Wenn Du meine 
bisherigen Beiträge gelesen hättest, wüßtest Du natürlich, daß das gar 
nicht der Fall ist.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Albert schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Ach so, und dann gibt es natürlich noch einen zweiten Aspekt, auf den
>> man mit so einer Lösung leider verzichten muß: auf den Vorteil, daß
>> etliche Programme unter Linux auf dieselben Shared Objects (Libraries,
>> DLLs, ...) zurückgreifen, und die darum nur einmal in den
>> Arbeitsspeicher geladen werden müssen. Dafür hat Docker jedoch auch eine
>> Lösung, wenn man seine Images sorgfältig aufbaut... ;-)
>
> Alles was Du hier tust werter SheevaP ist hier Dein Spezial-Wissen über
> Linux breitzutreten.

Nö. Docker läuft auch unter Windows und MacOS, weißt Du. Shared Objects 
sind unter Windows als Dynamic Link Libraries (DLLs) bekannt, und ich 
habe sie in dem von Dir zitierten Teil meines Postings sogar 
ausdrücklich angeführt.

> Das hilft in der Frage "Linux wird nicht wirklich
> akzeptiert, woran liegt das ?" leider nicht wirklich weiter,

Das ist nicht meine Frage. Aber ich finde es lustig, daß jetzt -- 
nachdem der Thread sechs Seiten, aber kein Ergebnis erreicht hat, und 
unterdessen zwischen GDI-Druckern und relevanten Themen herummäandriert 
ist -- sich diejenigen, denen offensichtlich die validen und seriösen 
Argumente ausgehen, auf einmal wieder auf das Thema dieses Threads 
kaprizieren.

> Der wählt nicht ohne Grund in seiner überwältigenden Mehrzahl das
> intuitive Windows.

Ja, und? Wen interessiert das?

> Ich erinnere mich noch an Zeiten, wo der
> hartgesottene Linux-Freak die Berechtigung eines GUI noch ganz in Frage
> stellte.

Du bist aber auch gern mal ein Laberköpfchen, oder sagen wir lieber, ein 
Behaupter? Solche Zeiten hat es unter Linux nämlich niemals gegeben, 
nichtmal unter den "hart gesottenen".

von Andreas B. (bitverdreher)


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Nano schrieb:
> Und die gleichen Nutzer fangen sich dutzende Schadsoftware ein und
> müssen ihr System dann irgendwann ja doch neu aufsetzen, weil nichts
> mehr so funktioniert wie es soll.

Das machen sie dann aber mit der Recovery Partition, die der freundliche 
Händler auch gleich mit auf dem PC eingerichtet hat.
Und wenn das alles so einfach ist, warum gibt es dann so viele Heftchen 
zum konfigurieren/optimieren und weiß ich von Windows? Da ist ja 
offensichtlich ein Markt dafür da.
Ich stimme mit Dir überein, daß das viele Leute so machen, aber sinnvoll 
ist das nicht. Und das Resultat dieser vermurksten Systeme sieht dann 
gleich wie ein vermurkstes Linux aus, hat aber mit den OS wenig zu tun.
Kurz: Wenn man Linux vorinstallieren würde und die Leute sich dran 
gewöhnt haben, würde sich am Grundproblem nicht allzuviel ändern. Die 
würden sich dann nämlich beschweren, daß man ein root PW eingeben muß, 
um die neuste Murks SW aus der Chip oder sonstigen Heftchen zu 
installieren. Als Folge würden die Distributionen u.a. auf das root PW 
verzichten und alles schön Dummy mäßig aufbauen.
Insofern hält sich mein Interesse, daß Linux einen großen Marktanteil 
gewinnt, doch sehr in Grenzen. Ein nicht unwichtiger Punkt, der für 
Linux spricht, ist nämlich die Sicherheit.

von A. K. (prx)


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Andreas B. schrieb:
> Die würden sich dann nämlich beschweren, daß man ein root PW eingeben
> muß

In Distros wie Mint muss man das eigene Password neu eingeben, da der 
Standarduser per sudo Admin-Recht erhalten kann. Der root User hat kein 
Password, kann sich nicht anmelden.

Das ist also bereits Dummy-mässig. ;-)

: Bearbeitet durch User
von Andreas B. (bitverdreher)


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A. K. schrieb:
> Das ist also bereits Dummy-mässig. ;-)

Ich weiß (toll finde ich das auch nicht), aber bei Win braucht man gar 
nichts einzugeben.
Immerhin wird man bei Mint noch gewarnt, daß jetzt etwas einschneidendes 
passiert.

: Bearbeitet durch User
von LOL (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> LOL schrieb:
>> Nano schrieb:
>>>
>>> Ja, das dürfte einem Unternehmen wie Xerox eigentlich nicht passieren,
>>> aber die haben auch schon bei ihren Scannen einiges verbockt.
>>
>> Ja, es gab den OCR Bug in den Scannern, aber auch der wurde zeitnah
>> abgestellt.
>
> Zeitnah? Ob Du da nicht was verwechselst?
> 
http://www.dkriesel.com/blog/2013/0802_xerox-workcentres_are_switching_written_numbers_when_scanning

Nicht wirklich.
Die ganze Sache war ein Debakel und typisch US-Konzern, trotzdem wurde 
der Bug so mir bekannt 2013-07 öffentlich gemacht und ab 2013-08 gab es 
Workarounds. Das der Bug in einem 8 Jahre alten Software-Stack ruhte hat 
damit erst einmal relativ wenig zu tun - ich kann erst reparieren, 
nachdem der Defekt erkannt wurde.

Den Vortrag 31C3 habe ich damals auch aus Eigeninteresse gesehen, Herr 
Kriesel hat vollumfänglich recht, trotzdem:

Zumindest auf meinen Geräten (WC 75xx) war die komplette MMR-Kompression 
im Standard (auch nach Factory-Reset) nicht an, die Scanner 
produzieren 1 JPEG/Seite PDF.
Die Qualitätsstufen, die da erwähnt werden (normal, höher, hoch) wirken 
bei aktiviertem MMR anders (der Fehler tritt nur auf, wenn man dem 
Drucker überhaupt erlaubt Bilder in Teilbilder zu zerlegen, ansonsten 
ist das ne JPEG-Qualitätsstufe).

Das Problem ist, das jeder der viel scannt und sich damit auskennt MMR 
nutzt oder halt, wie im Vortrag beschrieben, die Einstellung durch den 
Servicepartner aktiviert wurde. Diese sind im Übrigen auch nicht dafür 
bekannt, freiwillig Firmwareupdates zu installieren, weil das Zeit 
kostet und nicht (gut) bezahlt wird.

von Nop (Gast)


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Sheeva P. schrieb:

> Doch, natürlich. Snap und Flatpack existieren

Snap ist bei Mint aus guten Gründen per default gesperrt, und Flatpack 
bringt genauso wieder eigene Probleme mit sich. Insbesondere den Bloat 
und die Tatsache, daß Sicherheitslücken, die im Basissystem gefixt 
wurden, im Image erstmal drinbleiben. Selbes Problem wie Docker (in der 
Praxis).

Die Containerisierung ist ein total kranker Workaround für das Problem 
mangelhafter Binärkompatibilität unter Linux.

Die Kernel-Entwickler achten penibelst darauf, Userland nicht zu 
zerbrechen, aber innerhalb des Userlands wird links und rechts alles 
kaputtgetrampelt, weil diese Kultur sich außerhalb des Kernels nicht 
etabliert hat. Das geht schon bei der glibc los, weswegen ein Binary 
compiliert auf Debian Buster nicht auf Stretch läuft.

Torvalds Rant von der Debconf 2014 (!), daß das Ausrollen von 
Anwendungen unter Linux nervig ist, ist nach wie vor berechtigt. Es 
kommt daher, daß System und Anwendungen grundverschiedene Sachen sind 
und niemals so hätten zusammengemanscht werden dürfen.

> Und dann gibt es immer noch die Option des klassischen UNIX-Dreisprungs
> "./configure && make && sudo make install"

Dazu siehe den Titel des Threads, in dem wir uns gerade unterhalten. 
Wobei das Problem ist, daß weniger prominente Anwendungen schon in 
Debian überhaupt nicht aktualisiert werden, siehe auch den 
xscreensaver-Streit von vor ein paar Jahren, und das hat sich nicht 
gebessert.


Maschinenstürmer schrieb:

> Was mir übrigens bei Mint auffällt, ist, das es nach monatelanger
> Nichtbenützung immer lästig und laut nach Updates schreit

Erstens liegt das nicht an Mint, sondern an der Nichtbenutzung. Versuch 
dasselbe mal mit Windows. Zweitens MUSS Mint nicht zufriedengestellt 
werden, sondern anders als bei Windows ist es DEINE Entscheidung, ob und 
wann Du die Updates einspielst. Du kannst es auch einfach lassen.

> Geschwindigkeitsmässig kann das Mint-GUI mit Windows auch nicht total
> mithalten.

Sehe ich anders, wenn ich die Win10-Rechner in der Firma mit meinem 
Mint-PC vergleiche. Und nee, meiner hat nur eine mittelklassige APU, 
also weder eine CPU-Rakete noch eine leistungsstarke Graka.

von Andreas B. (bitverdreher)


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LOL schrieb:
> ich kann erst reparieren,
> nachdem der Defekt erkannt wurde.

Das ist schon klar, aber daß so ein Fehler 8 Jahre in der Weltgeschichte 
kursiert ist für mich ein Supergau. Als ich dieses Video vor ein paar 
Jahren gesehen habe, habe ich mir nur die Augen gerieben.
Man muß sich mal vorstellen, was da alles über die Kopierer (Ämter, 
Gerichte ect .) gelaufen ist.
Ich bin, obwohl technisch vorgebildet, vorher nie auf die Idee gekommen, 
daß eine Kopie nicht einfach eine Kopie ist. Manchmal unscharf und mit 
Flecken drauf, ok. Aber das??? Von einem Konzern, den man ein gewisses 
Qualitätsmanagement zutrauen sollte? So viel zu professioneller SW.

Nop schrieb:
> Maschinenstürmer schrieb:
>
>> Was mir übrigens bei Mint auffällt, ist, das es nach monatelanger
>> Nichtbenützung immer lästig und laut nach Updates schreit
>
> Erstens liegt das nicht an Mint, sondern an der Nichtbenutzung. Versuch
> dasselbe mal mit Windows. Zweitens MUSS Mint nicht zufriedengestellt
> werden, sondern anders als bei Windows ist es DEINE Entscheidung, ob und
> wann Du die Updates einspielst. Du kannst es auch einfach lassen.
>
+1

>> Geschwindigkeitsmässig kann das Mint-GUI mit Windows auch nicht total
>> mithalten.
>
> Sehe ich anders, wenn ich die Win10-Rechner in der Firma mit meinem
> Mint-PC vergleiche. Und nee, meiner hat nur eine mittelklassige APU,
> also weder eine CPU-Rakete noch eine leistungsstarke Graka.
+1

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Sheeva P. schrieb:
> Mir sind im Laufe der Zeit immer mal wieder ein paar
> Kernelupdates verkackt... und das "war" es
> niemals, in keinem einzigen Fall.

Selbst wenn, dann lädt man den Kerne von einer CD (oder USB Stick) und 
startet damit das installierte Linux System. Ist nicht schwieriger, als 
die Rettungs-CD von Windows.

von Framulestigo (Gast)


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Nop schrieb:
> Erstens liegt das nicht an Mint, sondern an der Nichtbenutzung. Versuch
> dasselbe mal mit Windows.
Das ist ja nun Fluch und Segen zugleich. Unter älteren Win-Versionen 
konnte man manuell updaten und war eine potentielle Virenseuche, wenn 
man es nicht tat.

von Nop (Gast)


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Framulestigo schrieb:

> Das ist ja nun Fluch und Segen zugleich. Unter älteren Win-Versionen
> konnte man manuell updaten und war eine potentielle Virenseuche, wenn
> man es nicht tat.

Dafür konnte man den Rechner mal eben schnell anschalten, erstmal seine 
Arbeit erledigen, und das Update später, wenn man fertig war. Unter 
Linux kann man das heute noch so tun.

von Framulestigo (Gast)


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Nop schrieb:
> Dafür konnte man den Rechner mal eben schnell anschalten, erstmal seine
> Arbeit erledigen, und das Update später, wenn man fertig war. Unter
> Linux kann man das heute noch so tun.
Unter Win10 poppt bei mir ein Fenster auf und fragt mich, wann ich das 
Update installieren will.
Hast Du das nicht?

von Andreas B. (bitverdreher)


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Framulestigo schrieb:
> Hast Du das nicht?
Natürlich und es poppt ständig wieder auf, bis Du dem nachgibst.
Unter Mint (und anderen Distris) hast Du eine diskrete Meldung im Tray, 
die Du auch genauso ignorieren kannst. Genau darum geht es.

von Nop (Gast)


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Framulestigo schrieb:
> Unter Win10 poppt bei mir ein Fenster auf und fragt mich, wann ich das
> Update installieren will.

Je nach Windows-Ausgabe hast Du unterschiedlich wenig Zeit zum 
Aufschieben.

Extra lästig ist es, wenn der Vorbenutzer des Rechners ihn 
heruntergefahren hat und Windows beim Hochfahren dann erstmal Ewigkeiten 
rumtrödelt, obwohl es schon vor dem Booten mit den Updates lange 
beschäftigt war.

Wenn ein Linuxkernel-Update einen Reboot unter Linux erfordert, dann IST 
das auch nur ein Reboot, und nicht wie bei Windows ein Reboot und eine 
Ewigkeit mit Update-Installation.

von Framulestigo (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Genau darum geht es.
Da fummeln heiße Hände am Sicherheitssystem Deines Rechners herum und 
bieten Dir noch just in Time den maßgeschneiderten Patch vor der 
anstehenden Katastrophe und Du drückst das wech?

von Nop (Gast)


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Framulestigo schrieb:

> Da fummeln heiße Hände am Sicherheitssystem Deines Rechners herum und
> bieten Dir noch just in Time den maßgeschneiderten Patch vor der
> anstehenden Katastrophe und Du drückst das wech?

Erstens übertreibst Du. Zweitens hat MS die QA zusammengestrichen, die 
Qualität der Updates ist gesunken. Wenn man dringend mit dem Rechner was 
machen will, ist es einfach keine gute Option, ihn direkt von MS bricken 
zu lassen.

Viele Security-Geeks verstehen nicht, daß Sicherheit nicht die einzige 
Metrik ist, sondern Verfügbarkeit oftmals sogar noch wichtiger sein 
kann. Viele Anwender verstehen das allerdings recht schnell, wenn sie 
einmal damit auf die Nase gefallen sind.

von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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Ich lasse meine Updates ohne Nachfrage automatisch mit cron-apt im 
Hintergrund laufen. Was es geupdatet hat usw. bekomme ich dann per Mail, 
wenn es welche gab. Man merkt ja sowieso nichts davon, also wozu sich 
Gedanken über Updates machen?

von Andreas B. (bitverdreher)


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Framulestigo schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> Genau darum geht es.
> Da fummeln heiße Hände am Sicherheitssystem Deines Rechners herum und
> bieten Dir noch just in Time den maßgeschneiderten Patch vor der
> anstehenden Katastrophe und Du drückst das wech?

Außer mir selbst fummelt da niemand an meinem Rechner herum. Lies doch 
einfach mal ein paar Beiträge weiter oben. Da habe ich ausführlich meine 
Arbeitsweise dargelegt.
Kurz: ICH möchte den Rechner kontrollieren. Nicht umgekehrt. ICH 
bestimme wann ein Upgrade gemacht wird, nicht das OS. ICH bestimme auch 
wann ein Reboot gemacht wird. Und auch ICH bestimme wann ich mit dem 
System arbeite.
Das waren jetzt viele ICHs aber das mußte jetzt sein. ;-)

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Framulestigo schrieb:
> Unter Win10 poppt bei mir ein Fenster auf und fragt mich, wann ich das
> Update installieren will.
> Hast Du das nicht?

Wenn du zu oft "jetzt nicht" anklickst, installiert er (nicht bei allen 
Editionen) einfach trotzdem. Ich hatte sogar schon mehrmals Reboots ohne 
Rückfrage erlebt - da waren meine letzten nicht gespeicherten Eingaben 
weg.

Stelle Dir mal vor, du stehst auf der Bühne um ein Konzert zu geben und 
Windows installiert unerwünscht Updates. Da kannst du dem Publikum 
schlecht sagen "Sorry Leute, es dauert noch eine halbe Stunde. 
Vielleicht auch zwei".

: Bearbeitet durch User
von Framulestigo (Gast)


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Natürlich übertreibe ich.
Allerdings unterliege ich auch nicht mehr dem Wahn, der Rechner mit 
Netzanbindung würde ausschließlich mir gehören. Wenn man mir sagt, 10% 
Rechnerleistung gehören in das Scannen von Ein- und Ausgabedaten, nehme 
ich das als Plausibel zur Kenntnis.
Wenn das unter Linux nicht so ist, frage ich mich, ob das Hacken 
schlechter zu bewerkstelligen ist oder sich aufgrund der geringen 
Verbreitung nicht lohnt.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Stelle Dir mal vor, du stehst auf der Bühne um ein Konzert zu geben und
> Windows installiert unerwünscht Updates.

Gab es doch vor kurzem so ähnlich:
https://www.spiegel.de/netzwelt/web/microsoft-windows-10-stoert-wetterbericht-im-us-tv-a-1089795.html

Framulestigo schrieb:
> Allerdings unterliege ich auch nicht mehr dem Wahn, der Rechner mit
> Netzanbindung würde ausschließlich mir gehören.

Ich schon.

: Bearbeitet durch User
von Toby P. (Gast)


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Nop schrieb:
> Erstens liegt das nicht an Mint, sondern an der Nichtbenutzung. Versuch
> dasselbe mal mit Windows. Zweitens MUSS Mint nicht zufriedengestellt
> werden, sondern anders als bei Windows ist es DEINE Entscheidung, ob und
> wann Du die Updates einspielst. Du kannst es auch einfach lassen.

Kannst du bei W10 auch aufschieben, halbes Jahr imo.
Kann man auch ganz abschalten (z.B. über OOSU) was auch die ganze andere 
Spyware lahmlegen kann. Vom Prinzip ist das alles eher nervig. Wenn die 
Nutzer das alles einfach abschalten können stehen die Kisten irgendwann 
ungeschützt im Netz. Das ist die andere Seite. und erzähl mir keiener 
das sowas mit anderen Systemen groß andres wäre, wir kochen alle mit 
Wasser.

Andere Frage.  Bei WSL (Windows Subsystem for Linux) stehen Ubuntu, 
Fedora Suse und Suse Enterprise zur Auswahl. Was würden die Linux 
Spezies zum rumspielen empfehlen.  Mein skill level: Kann ls-l und den 
Midnight commander starten.

von Nop (Gast)


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Framulestigo schrieb:
> Allerdings unterliege ich auch nicht mehr dem Wahn, der Rechner mit
> Netzanbindung würde ausschließlich mir gehören.

Das ist kein Wahn, sondern unter Linux gehört er Dir. Stockholm-Syndrom 
oder wie?

> Wenn das unter Linux nicht so ist, frage ich mich, ob das Hacken
> schlechter zu bewerkstelligen ist oder sich aufgrund der geringen
> Verbreitung nicht lohnt.

Linuxserver sind sogar ausgesprochen verbreitet und hängen offen im 
Internet. Beispielsweise läuft mikrocontroller.net unter Ubuntu.

von Nop (Gast)


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Toby P. schrieb:

> Kannst du bei W10 auch aufschieben, halbes Jahr imo.

Je nach Ausgabe. Etwa bei den Home-Editionen kannst Du das nicht, weil 
die Privatanwender die kostenlosen Betatester spielen sollen.

von Christobal M. (c_m_1)


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Andreas B. schrieb:
> Nano schrieb:
>> A. K. schrieb:
>>> Nano schrieb:
>>>> Der einzige Haken sind lediglich die Sicherheitsupdates
>>>
>>> Mein Drucker zu Hause stammt aus dem letzten Jahrhundert, und damit aus
>>> Zeiten, in denen niemand im Traum auf die Idee kam, aus
>>> Sicherheitsgründen regelmässig Drucker zu updaten. Ich werde das Gefühl
>>> nicht los, dass der nächste diese Lebenszeit nicht schaffen wird.
>>
> Sicherheitsupdates für Drucker?
> Ihr meint wohl für die Win Treiber.

Ich hatte nach diesem 28c3 Beitrag ein Firmware Update für meinen 
Drucker (HP p3005dn, gebraucht für ca 100€ gekauft).
https://youtu.be/njVv7J2azY8

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo

Um etwas Öl ins Feuer zu giessen:
https://www.heise.de/news/Datenschuetzer-sehen-Microsoft-365-in-Behoerden-als-nicht-rechtskonform-an-4893604.html

Bei Microsoft-365 sträuben sich mir auch die Nackenhaare.
Ich finde es in diesem Zusammenhang interessant, dass Firmen ihre 
gutgehüteten Interna nicht so viel Wert sind, so dass sie auf 
Microsoft-365 setzen.

Mal abgesehen dass ich nicht über drei Genberationen 
Schlipskopfinstinkte sozial vererbt bekommen habe, um die Microsoft 
Produkte als "intuitiv" zu empfinden.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Christobal.

Christobal M. schrieb:

> Ich hatte nach diesem 28c3 Beitrag ein Firmware Update für meinen
> Drucker (HP p3005dn, gebraucht für ca 100€ gekauft).
> https://youtu.be/njVv7J2azY8

Ich habe seit Ende des letzten Jahrtausends privat keinen Drucker mehr.
Zuerst als Streik gegen die Verkaufspolitik mit hohen 
Tintenpratronenpreisen und dem Treiberwahnsinn. Dann habe ich aber auch 
festgestellt, dass ich als
 Privatperson keinen Drucker benötige , und Geld und Stress spare. ;O)
Die seltenen Ausdrucke, die ich benötige, kann ich mir besser mal für 
einen Euro in einem Copyshop oder Fotoladen machen lassen, oder gegen 
eine Pizza in der Nachbarschaft.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Framulestigo schrieb:
> Nop schrieb:
>> Dafür konnte man den Rechner mal eben schnell anschalten, erstmal seine
>> Arbeit erledigen, und das Update später, wenn man fertig war. Unter
>> Linux kann man das heute noch so tun.
> Unter Win10 poppt bei mir ein Fenster auf und fragt mich, wann ich das
> Update installieren will.
> Hast Du das nicht?

Bei mir (allerdings noch Windows 7) poppt ebenfalls ein Fenster auf und
fragt mich, ob ich sofort rebooten will oder erst in 20 Minuten.
Spätestens nach diesen 20 Minuten rebootet sich das System selber ohne
die Möglichkeit eines weiteren Aufschubs (wie das früher der Fall war).

Durch dieses völlig hirnrissige Feature habe ich schon Daten verloren
und bin aus einer Web-Konferenz hinausgeschmissen worden. Anderen
Konferenzteilnehmern mit neueren Windows-Versionen ist es ebenso
ergangen. Wie peinlich wird es erst, wenn der Auto-Reboot mitten in
einer Präsentation vor wichtigen Leuten zuschlägt? Da kann so etwas
richtig geschäftsschädigend werden.

Als professionell kann man so eine Software jedenfalls nicht einmal
ansatzweise bezeichnen. Keine Ahnung, was MS sich dabei gedacht hat.

Immerhin kann man den Auto-Reboot deaktivieren, aber natürlich – wie
alle wichtigen Einstellungen – nur im hintersten Winkel der Registry,
wobei man den entsprechenden Eintrag erst einmal per Google herausfinden
muss.

In Windows 10 geht das wohl auch ohne Regedit, dafür aber noch
umständlicher und nur mit einem zusätzlichen Trick, auf den man erst
einmal kommen muss:

  https://www.windowscentral.com/how-prevent-windows-10-rebooting-after-installing-updates


Wie kann man bei einem OS, das für wirklich essentiellen Einstellungen
solche Verrenkungen erfordert, nur behaupten, es sei "für den nicht
IT-affinen Nutzer intuitiv bedienbar"? :D

Man achte auch auf den Hinweis in obigem Artikel:

Important: Before proceeding note that this is a workaround not
supported by Microsoft, and it can stop working at any time. You should
use it at your own risk.

D.h. irgendwann, wenn MS durch seine Abhöraktionen feststellt, dass ein
Großteil der Benutzer den obigen Work-Around anwendet, um wenigstens
halbwegs vernünftig arbeiten zu können, wird beim nächsten Update der
Auto-Reboot überhaupt nicht mehr deaktiviert werden können, nicht einmal
mit Tricks.


Edit:

Iche sehe gerade, dass dieses Thema schon von anderen angesprochen
wurde. Umso mehr wundert es mich, dass MS deswegen nicht schon längst
einen Dauer-Shitstorm geerntet hat. Aber die Windows-User scheinen
solche schwerwiegenden Mängel einfach als gegeben hinzunehmen,

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Framulestigo.

Framulestigo schrieb:

> Wenn das unter Linux nicht so ist, frage ich mich, ob das Hacken
> schlechter zu bewerkstelligen ist oder sich aufgrund der geringen
> Verbreitung nicht lohnt.

Beides.

Insbesondere sind die Defaultsicherheitseinstellungen und die 
Sicherheitsphilosophie bei Linux generell strenger als bei Windows.

Was die Defaulteinstellungen angeht: Windows ist dort stärker auf 
"convenience" ausgerichtet. Aber gerade die "Bequemlichkeit" ist (Wie in 
der Werbung und bei Deinem Kopf auch) das Einfallstor für Angriffe.

Bei Linux gibt es mehr Sicherheitsupdates als bei Windows. Allerdings 
sind diese viel kleiner, können zu 99,99% unauffällig im Hintergrund 
wärend der Arbeit gemacht werden und folgen sehr viel schneller dem 
Bekanntwerden von Sicherheitslücken als bei Windows.

Zumal bei offenen Quellen des Programmcodes ein öffentlicher Review des 
Programmcodes Transparenz und Zuverlässigkeit besser herstellt als die 
"Expertiese" der Programmierer bei Microsoft, die vermutlich auch oft in 
einen Zielkonflik zwischen seriöser Arbeit und ihren Vorgaben geraten. 
;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Christobal M. (c_m_1)


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Bernd W. schrieb:
> Dann habe ich aber auch festgestellt, dass ich als
>  Privatperson keinen Drucker benötige , und Geld und Stress spare. ;O)
> Die seltenen Ausdrucke, die ich benötige, kann ich mir besser mal für
> einen Euro in einem Copyshop oder Fotoladen machen lassen, oder gegen
> eine Pizza in der Nachbarschaft.

Ich denke das kann man so machen.
Zum Vergleich: Ich hatte nie ein Auto - die paar Fahrten alle Jubeljahre 
mache ich mit Taxi, und Grosszeug lasse ich liefern. Spart mir Geld und 
Stress :)

von W.S. (Gast)


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Nop schrieb:
> Linuxserver sind sogar ausgesprochen verbreitet und hängen offen im
> Internet. Beispielsweise läuft mikrocontroller.net unter Ubuntu.

Das mag ja sehr schön sein - aber was interessiert es HIER???

Hier geht es um Linux auf dem PC und zwar mit direktem Userkontakt mit 
demjenigen, der vor der Kiste sitzt.

Und es geht eben nicht um Linux auf irgend einem Server. Also bleib doch 
auf dem Thema.




Bernd W. schrieb:
> Mal abgesehen dass ich nicht über drei Genberationen
> Schlipskopfinstinkte sozial vererbt bekommen habe, um die Microsoft
> Produkte als "intuitiv" zu empfinden.

Bernd, in diesen Dingen bist du eben anders als alle anderen. Denke mal 
daran, was du mir vor geraumer Zeit zu den Symbolen im Schematic bei den 
EDA-Programmen mindestens dreimal gesagt hattest: Du hast symbolisierte 
Schaltkreise präferiert (also Vierecke mit Delle oben und Pins links und 
rechts) - ich hingegen will echte Symbole, also das NAND-Gatter, 
OpV-Symbol usw. - ich vergesse sowas nicht.

Mal abgesehen davon, daß ich - solange es ging - mit AmiPro gearbeitet 
hatte und mittlerweile auf Softmaker-Office umgestiegen bin und um 
Microsoft-Office bislang einen Bogen gemacht habe, weiß ich 
(beispielsweise von meiner Frau), daß sie und sehr viele andere sowohl 
Word als auch Excel und Powerpoint als SEHR INTUITIV ansehen und 
LibreOffice als zu dick, zu umfänglich, zu unbequem erachten. Letzteres 
kann ich teilweise bestätigen, LibreOffice kann sehr viel und ist 
entsprechend umfänglich und man braucht ne Weile, um sich zu der 
gewünschten Einzelheit durchzuhangeln.

Aber all das bringt mich nicht dazu, so generell die Microsoft-Produkte 
abzutun wie du das eben getan hast.

W.S.

von W.S. (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Dann habe ich aber auch festgestellt,
> dass ich als Privatperson keinen Drucker
> benötige , und Geld und Stress spare

Christobal M. schrieb:
> Zum Vergleich: Ich hatte nie ein Auto -
> die paar Fahrten alle Jubeljahre
> mache ich mit Taxi

Ach ihr zwei, man kann - in einigen Berufszweigen - sicherlich auf 
alternative Weise leben. Man kann auch auf sehr vieles, was es 
heutzutage gibt, verzichten und je nach persönlichem Gusto damit selig 
werden.

Aber allen anderen Lesern dieses Threads ist vermutlich klar, daß das 
keinesfalls der Lebensstil der Mehrheit der Leute ist, sondern ein 
ziemliches Ausßenseiter-Dasein. Womit wir wieder bei Linux sind, seinen 
2..5% Marktanteil und der Frage der Linuxer, weswegen ihr Liebling bei 
95% der Leute keinen Anklang findet.

Es wird langsam langweilig.

Laßt es doch einfach bleiben.

Wer einen Rechner braucht, der keinerlei direkten Userkontakt hat, der 
nur irgend eine vorbestimmte Arbeit zu verrichten hat (z.B. Server zu 
sein), und der von Administratoren aus der Ferne gewartet werden soll, 
dann seid ihr mit Linux richtig.

Aber das ist eben eine ganz andere Sache als der PC daheim.

Für unsereinen würde sich eigentlich nur die Frage stellen, was Linux 
denn mindestend doppelt so gut kann als Windows oder (für wohlbetuchte) 
Apple. Und die zweite Frage käme dann sofort: braucht man dieses doppelt 
so gute Feature daheim am PC denn überhaupt?

Also stelle ich hiermit mal eben diese zwei Fragen:

Was kann Linux doppelt so gut als Windows auf dem heimischen PC?
Ist diese auch doppelt so wichtig für den heimischen PC?

W.S.

von Nop (Gast)


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W.S. schrieb:
> Das mag ja sehr schön sein - aber was interessiert es HIER???

Extra für Dich nochmal in gaaanz langsam zum Mitmeißeln: Der Vorposter 
fragte, ob geringe Linuxverbreitung der Grund sei, daß es nicht so 
gehackt würde. Meine Antwort war, daß Linux auf Servern sehr verbreitet 
ist UND diese sogar offen im Netz hängen. Falls es Dir nicht klar ist: 
sie sind leichter auffindbare UND begehrtere Ziele im Vergleich zu 
Dekstops.

von Andreas B. (bitverdreher)


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W.S. schrieb:
> Was kann Linux doppelt so gut als Windows auf dem heimischen PC?
Updates
Sicherheit
> Ist diese auch doppelt so wichtig für den heimischen PC?
Ja, ich muß nämlich darauf arbeiten

von Rumms kaputt (Gast)


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Schuld ist m.M. nach das mafioese Verhalten von Microsoft.

Waere uberall Mint Mate auf allen verkauften PCs bzw. Laptops 
installiert, dann bekaeme MS keine Schnitte auf dem Markt.

von Werner P. (werner4096)


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W.S. schrieb:
> Also stelle ich hiermit mal eben diese zwei Fragen:
>
> Was kann Linux doppelt so gut als Windows auf dem heimischen PC?
> Ist diese auch doppelt so wichtig für den heimischen PC?
>
> W.S.

Vergiss es. Wenn ich schon lese "Mein Notebook bootet während der 
Installation von Updates während der Präsentation". In Firmen wird die 
Prof. oder Enterprise Version eingesetzt. Und wenn es da passiert dann 
würde ich mich schnell um neue Admins umsehen.

Ich habe eine Prof. Version und mein Notebook hat noch nie wegen Updates 
von sich aus gebootet.

Und zu den Hone Anwendern die ja so oft Probleme mit Windows haben. Kein 
Wunder. Da wird jede Scheiß Software von den gängigen beigelegten CDs 
der Computerzeitschriften installiert. Und das gnadenlos. Und wenn auf 
der CD ein Virenscanner drauf ist, der ja  so viel besser sein soll, 
dann wird der installiert. Sind dann halt dann 2 oder 3 Virenscanner 
drauf. Und natürlich braucht man auch noch Tools für die Bereinigung von 
Registry und was weiß ich noch.

Muss man sich nicht wundern wenn es irgendwann mal knallt.

Und seid euch sicher. Selbst wenn die Linux haben, dann hauen die sich 
den Scheiß genau so auf den Rechner. Und irgendwann ist auch dieses 
System im Arsch.

So what.

von A. K. (prx)


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Microsoft scheint sich allmählich auf Windows-freie Zonen vorzubereiten.

Fefe: "Ja, äh, wenn ich eine Linux-Partition mounte und davon 
Linux-Programme ausführe, … wieso hab ich dann überhaupt noch Windows?"

https://blog.fefe.de/?ts=a19f3925

: Bearbeitet durch User
von Nano (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Na wenn Du schon bettelst, will ich mal nicht so sein...

Da du jetzt heulst, werde ich dir antworten...

>
> Nano schrieb:
>> Ich halte nicht IT affine Nutzer nicht für Deppen,
>
> Ich auch nicht. Und es ist mir zudem schleierhaft, wie Du auf solche
> böswilligen Unterstellungen kommst.

Hast du eine gespaltene Persönlichkeit  oder weißt du nicht mehr, was du 
vorher geschrieben hast?
Hier, um dich mal zu zitieren:

> Ja, stimmt, wir gehen von unterschiedlichen Voraussetzungen aus: Du von
> Deppen, die einfach nur vor Windows fliehen wollen, ich dagegen von
> mündigen Nutzern.

Du nennst die Leute, die nicht IT affin sind, generell Deppen.
Lediglich die, die IT affin sind, die nennst du mündig.

Das ist eine klare und eindeutige Aussage.



>
>> Manche sind bswp. Arzt und haben die meiste Zeit nicht viel mit
>> Computern zu tun, denn operieren sie dich vielleicht irgendwann mal am
>> Operationstisch. Sollen das Deppen sein? Ich denke nicht.
>
> Wenn Du gelesen und vielleicht sogar verstanden hättest, was ich in
> diesem Thread geschrieben habe, würdest Du wissen, daß Dein Vorwurf
> haltlos ist. Mein Arzt hat allerdings diese Dings, wie heißen sie noch
> gleich... ah ja: Fachleute, welche sich um seine IT kümmern. Huch!

Ja klar, Zuhause am privaten Rechner hat er Fachleute.
Macht ja auch jeder so, dass er "suche Admin" ans schwarze Brett im 
Supermarkt hängt und sich dann schon einer meldet.

Ja, das war Ironie.



>
>>>> @all
>>>> Sheeva P. ist so ein typisches Beispiel für Nichtentwickler der Linux
>>>> Community,
>>>
>>> Das wird mir jetzt zu stillos von Dir, guten Tag.
>>
>> Tja wenn du mir rummeckern vorwirfst und konstruktive Hinweise nicht als
>> solche verstehen kannst oder willst, dann bist du da ganz selber schuld.
>
> Wir scheinen unter "konstruktiv" und "Hinweise" sehr unterschiedliche
> Dinge zu verstehen.

Auch eine TODO Liste ist ein konstruktiver Beitrag, weil er denen hilft, 
die den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen.

Du hältst deine Wohnung wahrscheinlich für sauber und siehst den Dreck 
nicht, weil du das gewohnt bist. Wenn ein dritter da durchlaufen würde,
würde ihm Dinge auffallen, die dir gar nicht mehr auffallen und dich so 
konstruktiv darauf hinweisen, dass du da noch putzen solltest.


> Ein weiteres erhebliches Mistverständnis Deinerseits scheint in Deiner
> Annahme zu bestehen, ich wollte Benutzer zu Linux ziehen.

Das habe ich nie behauptet. Du gehörst allerdings zu denen, die sie 
wegekeln und du gehörst zu denen, die es denen schwer machen, die es 
ändern wollen, anstatt einfach die Klappe zu halten wenn man nichts 
konstruktives beizutragen hat.

von Praktiker (Gast)


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hallo

Werner P. schrieb:
> Und seid euch sicher. Selbst wenn die Linux haben, dann hauen die sich
> den Scheiß genau so auf den Rechner. Und irgendwann ist auch dieses
> System im Arsch.

Dir ist aber schon klar das die wenigsten so motivierte (interessierte) 
Nutzer eines Computers sind wie wir?

Wobei was du beschreibst auch schon langsam Geschichte ist - CDs und 
DVDs mit Software werden seltener, selbst einen PC so mit externen 
Monitor, mehreren Festplatten, vielen GB RAM der dann auch noch 
aufgerüstet wird findet man bei reinen oft unbedarften Nutzern immer 
weniger.

Sehe einfach ein (wobei du leider auch nur einer von vielen bist) das 
ein Computer (Laptop, Tablet, Smartphone) für den Großteil der Nutzer 
nur ein unheimlich praktisches Werkzeug ist was einen viele 
Informationen (die müssen ja nicht großen Tiefgang haben) und 
Unterhaltung liefert - und eben nicht ein Hobby oder Interessengebiet an 
sich.

Einfach über den Tellerrand her ausschauen und verstehen das man und 
seine Interessen, Wissen und Einstellungen nicht der Mittelpunkt der 
Welt sind und "die Anderen" nicht automatisch doof sind.

Übrigens ist das alles was ich vorausgehend geschrieben habe auch ein 
(wenn nicht der) Grund warum Linux bei Endanwender und "normalen" Nutzer 
nicht akzeptiert wird, bzw. wenn es dann doch in Form von Ubuntu mal in 
kleinen Maße dort angekommen war (Oder noch ist ?) dann von den 
"Spezialisten" kaputt und schlecht geredet wird.

Praktiker

von Andreas B. (bitverdreher)


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A. K. schrieb:
> Fefe: "Ja, äh, wenn ich eine Linux-Partition mounte und davon
> Linux-Programme ausführe, … wieso hab ich dann überhaupt noch Windows?"

Damit es nicht zu schnell läuft.

von Werner P. (werner4096)


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Andreas B. schrieb:
> A. K. schrieb:
>> Fefe: "Ja, äh, wenn ich eine Linux-Partition mounte und davon
>> Linux-Programme ausführe, … wieso hab ich dann überhaupt noch Windows?"
>
> Damit es nicht zu schnell läuft.

HA HA. der war gut. Das entschleunigt total. Deswegen sind Windows User 
auch so entspannt und Linux User sehen immer so gehetzt aus ;-)

von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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A. K. schrieb:
> Fefe: "Ja, äh, wenn ich eine Linux-Partition mounte und davon
> Linux-Programme ausführe, … wieso hab ich dann überhaupt noch Windows?"
>
> https://blog.fefe.de/?ts=a19f3925

Weil die Linux Programme DirectX brauchen, und das gibt es nur in der 
WSL2!

von Nano (Gast)


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Nop schrieb:
> Die Containerisierung ist ein total kranker Workaround für das Problem
> mangelhafter Binärkompatibilität unter Linux.

Sind sind aber das einzige, was wirklich funktioniert.
Denn die Linux Standard Base (LSB) hat es ja versucht und ist daran 
gescheitert.
Es wurde erwartet, dass Firmen für eine LSB Zertifizierung Geld zahlen 
und die Open Source Projekte hat es gar nicht interessiert. Hätte von 
letzteren jeder bei Anwendersoftware ein schönes LSB Paket gemacht, 
hätte es vielleicht anders ausgesehen.
Und so sind wir heute halt bei Containern.
Die können Sicherheitslücken haben, das ist alles richtig, aber anders 
geht's wohl nicht für die Nutzer, die immer das neueste und gleichzeitig 
aber auch ein stabiles System haben wollen ohne Dutzende Mengen an 
Software immer wieder updaten zu müssen (Stichwort Rolling Release 
Distris).


> Die Kernel-Entwickler achten penibelst darauf, Userland nicht zu
> zerbrechen, aber innerhalb des Userlands wird links und rechts alles
> kaputtgetrampelt, weil diese Kultur sich außerhalb des Kernels nicht
> etabliert hat. Das geht schon bei der glibc los, weswegen ein Binary
> compiliert auf Debian Buster nicht auf Stretch läuft.

Das ist halt der Preis der bezahlt wird um alte Fehler in APIs zu 
beseitigen und besser zu machen.
Die Kernel Entwickler machen das übrigens bei ihren internen kernel 
interfaces genauso, nur das Interface nach Userland halten sie stabil.
Würde glibc alte Fehler mitschleppen, hätten wir bald dutzende glibc 
Versionen auf dem Rechner und die gesamte Distribution würde sich 
aufblähen.
Die LSB hat das übrigens genau so gemacht.

Denn es ist ja jetzt nicht so, dass man alte glibc Versionen einfach 
verwerfen könnte, wenn alle Open Source Software mit dem nächsten 
Release einfach gegen die neue compiliert wird, denn es gibt ja noch 
alte closed Source Software.

Container scheinen daher besser zu funktionieren, alte Container werden 
daher wohl noch in Jahren auf neuen Systemen funktionieren.
Insofern ist zumindest das im Hinblick auf die Abwärtskompatibilität ein 
Vorteil, auch wenn ich selber kein großer Fan von Containern bin, aber 
gerade für closed Source Software dürfte es der sinnvollste Weg sein.


> Torvalds Rant von der Debconf 2014 (!), daß das Ausrollen von
> Anwendungen unter Linux nervig ist, ist nach wie vor berechtigt. Es
> kommt daher, daß System und Anwendungen grundverschiedene Sachen sind
> und niemals so hätten zusammengemanscht werden dürfen.

Ja und welche Lösungen schlägt er vor?
War es dieser Fragerunde?
https://www.youtube.com/watch?v=5PmHRSeA2c8

Wenn ja, könntest du eventuell sagen, an welcher Stelle er das gesagt 
hat?


>> Geschwindigkeitsmässig kann das Mint-GUI mit Windows auch nicht total
>> mithalten.
>
> Sehe ich anders, wenn ich die Win10-Rechner in der Firma mit meinem
> Mint-PC vergleiche. Und nee, meiner hat nur eine mittelklassige APU,
> also weder eine CPU-Rakete noch eine leistungsstarke Graka.

Er bezieht sich wohl auf X Window, das ist in der Tat beim Scrollen 
ruckelig und haben schon mehrere, die bei so etwas empfindlich sind, 
beanstandet.
Deswegen ist ja auch Wayland auf dem Weg, insofern kann es nur besser 
werden.

von Nano (Gast)


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Nop schrieb:

> Wenn ein Linuxkernel-Update einen Reboot unter Linux erfordert, dann IST
> das auch nur ein Reboot, und nicht wie bei Windows ein Reboot und eine
> Ewigkeit mit Update-Installation.

Oh ja, das ist ein ganz großer nervender Faktor bei Windows, der das 
ganze System nicht einmal Planungssicher macht.

Man stelle sich vor, man möchte den Flug nicht verpassen und muss noch 
schnell ein Dokument raussuchen und Windows fängt mit Updaten an....

von Nano (Gast)


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Framulestigo schrieb:
> Wenn das unter Linux nicht so ist, frage ich mich, ob das Hacken
> schlechter zu bewerkstelligen ist oder sich aufgrund der geringen
> Verbreitung nicht lohnt.

Linux Rechner sind das Angriffsziel Nr.1, denn das sind meist die vielen 
Server, die im Internet stehen und dank ihrer besseren Anbindung und 
24/7 Laufzeit viel lohnender sind, als die Desktoprechner von 
Privatpersonen.

Lohnen tut es sich also auf jeden Fall, entsprechend viel Aufwand wird 
dann aber auch betrieben um sie aktuell zu halten. Zumindest von Admins, 
die ihre Server gut pflegen und sich des Risikos bewusst sind.

von Nano (Gast)


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Toby P. schrieb:
> Andere Frage.  Bei WSL (Windows Subsystem for Linux) stehen Ubuntu,
> Fedora Suse und Suse Enterprise zur Auswahl. Was würden die Linux
> Spezies zum rumspielen empfehlen.  Mein skill level: Kann ls-l und den
> Midnight commander starten.

Ubuntu, weil es von den drei die näheste Verwandtschaft zu Debian hat.

von ACDC (Gast)


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A. K. schrieb:
> Microsoft scheint sich allmählich auf Windows-freie Zonen vorzubereiten.
>
> Fefe: "Ja, äh, wenn ich eine Linux-Partition mounte und davon
> Linux-Programme ausführe, … wieso hab ich dann überhaupt noch Windows?"
>
> https://blog.fefe.de/?ts=a19f3925

MS sagt nix von Ausführen, sondern nur "access".
Ich könnte es gebrauchen um nicht teure Software kaufen zu müssen um 
Linux Raid zu lesen.

von A. K. (prx)


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Nano schrieb:
> die im Internet stehen und dank ihrer besseren Anbindung und
> 24/7 Laufzeit viel lohnender sind, als die Desktoprechner von
> Privatpersonen.

Ransomware läuft über Client-PCs und gilt mittlerweile als 
professionelles Business mit hohen Gewinnen. Ist aber natürlich kein 
Angriff direkt per Netz.

: Bearbeitet durch User
von Nano (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Insofern hält sich mein Interesse, daß Linux einen großen Marktanteil
> gewinnt, doch sehr in Grenzen. Ein nicht unwichtiger Punkt, der für
> Linux spricht, ist nämlich die Sicherheit.

Dann darfst du dich nicht beschweren, wenn du mal für jemanden aus 
deiner Familie einen Windows Rechner administrieren musst, weil der ein 
Programm braucht, dass es nur für Windows gibt, weil dem Hersteller 
dieser Software der Marktanteil von Linux zu klein ist.

Ich bevorzuge es nur Linux Rechner für meine Liebsten administrieren zu 
müssen, also kommt mir ein großer Marktanteil entgegen, weil damit auch 
die Wahrscheinlichkeit steigt, dass bestimmte notwendige Software dann 
auch für Linux verfügbar ist.

von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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Nano schrieb:
> aber gerade für closed Source Software dürfte es der sinnvollste Weg sein.

Die einzige Closed Source Software, die ich noch verwende (abgesehen von 
Webseiten), ist EasyTax[1]. Das ist Java. Ich weiss zwar nicht, warum 
die nicht einfach nur ein jar anbieten, sondern ein deb, rpm und ein tar 
mit Installer haben, geht aber auch so alles einwandfrei.
Java finde ich also eine recht gute Lösung für closed Source Software.

Das einzige, was noch besser ist, sind Webseiten und Progressive 
Web-Apps. Ich muss zugeben, ich bin noch nicht ganz von Twitter 
losgekommen, aber die Progressive Web-App dort finde ich sogar besser 
als deren "Nativen" Apps!
Es wäre schön, wenn diese mahl etwas mehr in mode kämen. Es haben ja 
schon viele Seiten welche, aber viele nutzen halt trotzdem stadessen die 
Nativen...

1) 
https://www.baselland.ch/politik-und-behorden/direktionen/finanz-und-kirchendirektion/steuerverwaltung/privatperson/easytax

von Andreas B. (bitverdreher)


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Nano schrieb:
> Dann darfst du dich nicht beschweren, wenn du mal für jemanden aus
> deiner Familie einen Windows Rechner administrieren musst, weil der ein
> Programm braucht, dass es nur für Windows gibt, weil dem Hersteller
> dieser Software der Marktanteil von Linux zu klein ist.

Da beschwere ich mich nicht. Ich sage dann einfach: Ich kenne mich mit 
Windows nicht aus und fertig. So groß ist meine Familie übrigens nicht. 
Als meine Schwester mal Probleme mit den PC hatte habe ich ihr 
kurzerhand Linux installiert und ab da war Ruhe.
Wer Geld für irgendwelche Spezialprogramme hat, der hat auch das Geld 
für einen Windows Spezialisten.

von Nano (Gast)


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🐧 DPA 🐧 schrieb:
> Java finde ich also eine recht gute Lösung für closed Source Software.

Ja, Java ist eine gute Lösung, wenn Crossplattformfähigkeit wichtig ist, 
das läuft dann auch recht unkompliziert auf den entsprechenden Rechnern.

Sobald aber Performance und eine flexible Speicherverwaltung der 
Programmdaten wichtig wird, reicht es nicht mehr, dann muss man zu einer 
nativen Lösung greifen.

Das gilt bspw. für Spiele oder 3d Modellierungsprogramme.


> Das einzige, was noch besser ist, sind Webseiten und Progressive
> Web-Apps. Ich muss zugeben, ich bin noch nicht ganz von Twitter
> losgekommen, aber die Progressive Web-App dort finde ich sogar besser
> als deren "Nativen" Apps!

Ja, wobei Webapps nicht die beste Wahl sind, wenn Datenschutz wichtig 
ist.
Ich würde weder eine Steuererklärung noch andere Sachen, die man 
möglichst geheim halten will, über eine Webapp machen.

Solange die nur in JS läuft, wäre das zwar theoretisch auch möglich, 
aber dann muss man auch einen Code Audit des JS Codes machen und das 
wäre viel zu viel Aufwand.

von Framulestigo (Gast)


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Nop schrieb:
> Extra für Dich nochmal in gaaanz langsam zum Mitmeißeln: Der Vorposter
> fragte, ob geringe Linuxverbreitung der Grund sei, daß es nicht so
> gehackt würde.

https://www.heise.de/tipps-tricks/Virenschutz-unter-Linux-3885535.html

Interessant in diesem Zusammenhang vielleicht, ob Andreas für die 
Anhänge hier einen Virenscanner am laufen hat. Das kann ja vielleicht 
mal ein Admin beantworten?

Ansonsten: Wir brauchen es nicht langsam - wir haben Fragen. Wenn die 
unter Deinem Niveau sind, musst Du nicht antworten.

von Toby P. (Gast)


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Nano schrieb:
> Man stelle sich vor, man möchte den Flug nicht verpassen und muss noch
> schnell ein Dokument raussuchen und Windows fängt mit Updaten an....

Auch Windows updates kann man planen, min. Wxx pro vorausgesetzt.

Zur allgemeinen Erheiterung: Baue hier gerade einen W7 Versuchsrechner 
von scratch auf. Updates will der machen. Nach ca. 15 Minuten ist der 
bei Nummer 14 von 162. Dann hab ich noch vergessen mehr RAM 
reinzustecken. Heute abend geht es dann weiter, evtl.



Nano schrieb:
> Toby P. schrieb:
>> Andere Frage.  Bei WSL (Windows Subsystem for Linux) stehen Ubuntu,
>> Fedora Suse und Suse Enterprise zur Auswahl. Was würden die Linux
>> Spezies zum rumspielen empfehlen.  Mein skill level: Kann ls-l und den
>> Midnight commander starten.
>
> Ubuntu, weil es von den drei die näheste Verwandtschaft zu Debian hat.

Danke, aber ehrlich gesagt versteh ich die Begründung nicht. Den Namen 
Debian hab ich schon mal gehört aber warum ist das so besser?



Andreas B. schrieb:
>> Fefe: "Ja, äh, wenn ich eine Linux-Partition mounte und davon
>> Linux-Programme ausführe, … wieso hab ich dann überhaupt noch Windows?"
>
> Damit es nicht zu schnell läuft.

Kann man so sehen. Meine Wenigkeit arbeitet unter Windows und freut sich 
da ein paar Linux Fenster aufmachen zu können, HDDs zu mounten die sonst 
nicht lesbar sind etc. Das soll sogar mit mehreren Distries parallel 
gehen, aber dann wird es wohl sehr langsam, wie bei allen VMs.

Vom Speed her sieht das auch nicht soooo schrecklich aus:

https://www.phoronix.com/scan.php?page=article&item=wsl-windows-eo2019&num=2

von Roland F. (rhf)


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Hallo,
Bernd W. schrieb:
> Ich habe seit Ende des letzten Jahrtausends privat keinen Drucker mehr.
> Zuerst als Streik gegen die Verkaufspolitik mit hohen
> Tintenpratronenpreisen und dem Treiberwahnsinn. Dann habe ich aber auch
> festgestellt, dass ich als
>  Privatperson keinen Drucker benötige , und Geld und Stress spare. ;O)
> Die seltenen Ausdrucke, die ich benötige, kann ich mir besser mal für
> einen Euro in einem Copyshop oder Fotoladen machen lassen, oder gegen
> eine Pizza in der Nachbarschaft.

Und, was willst du uns jetzt damit sagen?

rhf

von M. K. (mkn)


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Ralph S. schrieb:
> All das kann Linux natürlich spielend leisten und das sogar auf aus
> heutiger Sicht ältester Hardware (10 Jahre und älter).

Da gebe ich Dir völlig recht.

Es ist aber leider so, das man als Linux Anwender schon deutlich mehr 
draufhaben muss bei dem was unter der Haube passiert.
Ich kann mir einen x-beliebigen Rechner nehmen, sofern er die 
Vorraussetzungen für WIN erfüllt, die Installation starten und habe nach 
einem gerüttelt Maß an Zeit ein funktionierendes System, ohne große 
Klimmzüge.

Bei Linux geht das Drama dann oft erst richtig los, weil es mit dieser 
und jener Hardware erstmal nicht will, die Funktionstasten oder 
Energiesparmodi nicht wollen oder Software die ich benötige 
ausschliesslich für WIN verfügbar ist.

Sollte WIN tatsächlich Treiberprobleme nicht selbst lösen können, was 
wirklich sehr selten ist, gehe ich auf die Herstellerseite und lade mir 
die Treiber runter.
Bei Linux verfange ich mich ich seitenlangen Anleitungen aus dem Netz, 
bei denen ich endlose Kommandozeilen eingebe, die vielleicht mal 
funktioniert haben, bei einer anderen Version, einer anderen 
Distribution, vor langer Zeit. Dazu editiere ich dann ich irgendwelchen 
Dateien herum die ich nicht verstehe und auch nicht verstehen will, weil 
das OS für mich ein Werkzeug ist meine Arbeit zu machen.
Das schreckt dann schon mal die ersten 80% der User ab.
Das probiert man dann so lange durch, bis irgendeiner dieser Ratschläge 
mal wirklich funktioniert oder man sein System neu aufsetzen kann, weil 
man es gerade geschrottet hat.
Mehrfach passiert bei mir mit verschiedenen Notebooks mit Linux aber 
noch niemals mit Windows.

Am Beispiel des viel gescholtenen WIN10:
Am Drittnotebook (völlig andere Hardwarebasis) die durch SSD ersetze HDD 
meines Produktivrechners eingebaut.
Zuvor hatte ich da Mint drauf installiert, aber der mochte das Touchpad 
nicht und nach Verwendung alternativer Treiber hatte ich dann weder Maus 
noch Tastatur was Reparaturen dann so ziemlich unmöglich macht.😣

Also die alte WIN10 HDD rein, die eh größer ist, mit dem Plan die platt 
zu machen und WIN10 zu installieren weil mich das rumgewichse mit Linux 
schon genug Zeit gekostet hatte.
WIN10 startet und wundert sich, das es hier eine völlig andere Hardware 
findet. Bitte warten, wir müssen erstmal das Chaos ordnen ...
20min Gerödel und ohne auch nur einen Handschlag zu tun hatte ich ein 
vollständig funktionierendes WIN10.
Nix mit langsam und vollgemüllt. Funktioniert einfach nur.

Ich benutze jeden Tag dutzende Dienste bei denen ich darauf vertrauen 
muss das da kein Schindluder getrieben wird.
Beim Smartphone, Cloud Speichern, Skype, Whatsapp, E-Payment etc. pp. 
hat man auch meist garnicht die Wahl.
Will man die Möglichkeiten aus 2020, ist Privatsphäre und 
Datensparsamkeit eher ein frommer Wunsch.
Ob Win oder Linux spielt da eigentlich keine Rolle mehr, wenn ich sehe 
was ich jeden Tag an Daten produziere über die ich keine Kontrolle 
ausüben kann.

Im Prinzip ist es mir egal ob ich WIN10 oder Linux nutze.
Natürlich gefällt mir der Gedanke nicht am Gängelband aus Redmond zu 
hängen und ich habe auch schon mehrere Anläufe gemacht Linux als Haupt 
OS einzusetzen.
Es gefällt mir aber einfach wie nutzerfreundlich und unkompliziert WIN10 
ist. Ich sehe auch nicht das Linux hier irgendeinen 
Geschwindigkeitsvorteil bietet. Das war vielleicht mal so, ist es sicher 
noch bei älterer Hardware weil ich die Wahl zwischen verschiedenen 
Fernstermanagern habe die Recourcenschonender sind.
WIN10 ist im täglichen Gebrauch für mich einfach die beste Wahl bei der 
ich am wenigsten Arbeit habe.
Früher habe ich, beginnend mit meinem 286er 12Mhz und 1MB RAM, 
herumgefriggelt und mich über jedes halbe Prozent Speed gefreut.
Die Zeiten sind aber lange vorbei und die Rechner haben Leistung im 
Überfluss. SSDs gibt es nachgeworfen für den Preis eines Mittagessens 
und in der Bucht kann ich mir sehr performante Notebooks für kleinstes 
Geld schiessen.
Also geht es mir um Einfachheit und da hat für mich WIN10 die Nase klar 
vorne.

Ausserdem ist mir das 'Sicherheitsmanagement' von Linux erheblich zu 
restriktiv.
Für jede noch so profane Aktion erstmal das Passwort eingeben zu müssen 
nervt mich. Ich WILL das das System sich selbsttätig in Schuss hält und 
ich prinzipiell in annähernd jedes Verzeichnis schreiben kann ohne das 
mich das OS andauernd gängelt.
Die Kommandozeile habe ich vor locker zwei Jahrzehnten im wesentlichen 
hinter mir gelassen und verspüre überhaupt kein Vergnügen dabei tief im 
System herumzuwursten.

Ich vertraue jeden Tag auf proprietäre Systeme.
Meiner Fahrzeugelektronik + Software, die mich killen kann, meinem 
Smartphone, das jede meiner Bewegungen, Begegnungen und elektronischen 
Lebensäusserungen loggt und mich gläsern macht.
Ich sehe keinen Sinn ausgerechnet beim OS meines Rechners plötzlich in 
Panik zu verfallen das hier Code läuft den niemand kennt ausser die 
Redmonder und die ihnen verpartnerten Dienste.
Mein Sicherheitsmanagemt sitzt zwischen den Ohren und in einem modernen 
OS das sich stehts aktuell hält.

Deswegen bin ich aber absolut kein Feind von Linux.
Linux ist doch gerade auf den kleineren Systemen (Raspi und Co) 
alternativlos. Natürlich ist das auch als Desktop OS absolut benutzbar, 
wenn man jemanden hat der das für einen macht oder sich da selbst 
reinarbeitet und Freude an sowas hat.
Ich halte diese ganzen Flamewars und Bashing Orgien für absolut sinnlos.
WENN Linux für die breite Masse angenehmer zu verwenden wäre als WIN, 
dann hätte es sich als Desktop OS durchgesetzt.
Linux als kompromisslos kastrierte und verschlossene Variante namens 
Android hat das im Smartphonebereich spielend geschafft ohne diese zähen 
Kriege.
Im embedded Bereich redet auch kein Mensch über Windows IoT oder Win7 
embedded.
Server sind auch eindeutig in Linux Hand, weil eben über Softwareprofis 
gewartet.
Im Desktop Bereich gefällt den Anwendern ein unkompliziertes System bei 
dem sie nichts tun und nichts wissen müssen anscheinend einfach besser.

Ich nutze Open Source wo immer ich kann und es seinen Zweck erfüllt, 
schon ganz einfach aus monetären Gründen.
Libre Office und Kicad zum Beispiel.

Wenn übrigend 10J alte Hardware für WIN10 ungeeignet wäre, warum bin ich 
dann mit meinem T420, T420S und Asus Ultrabook UX31A so dermaßen 
zufrieden mit WIN10?
Alle drei sauschnell im täglichen Einsatz mit SSD und 8GB RAM.
Jeden davon konnte ich ohne Zusatzkosten von WIN7 updaten.

Sollte sich die Linux Entwicklergemeinde jemals dafür entscheiden eine 
Distribution herauszubringen die in Sachen Bedienkomfort für reine 
Anwender WIN10 das Wasser reichen kann und es schaffen ebenso von den 
diversen Hardwareherstellern unterstützt zu werden, stünde einem 
Siegeszug von Linux nichts entgegen.
Solange das aber nicht so ist, erübrigen sich auch die ganzen 
persönlichen Angriffe, die z.B. auch dieser Beitrag unweigerlich nach 
sich ziehen wird.

Was ich aber nicht nachvollziehen kann:
MS wird vorgeworfen alles nach Gutherrenart zu entscheiden, nach der 
Friss oder Stirb Methode (was stimmt) und damit Erfolg zu haben.
So bald ich aber ehrlich darauf antworte weshalb Linux für mich zweite 
Wahl ist, wird es heissen: Dann benutz das nicht, du bist zu blöd, Linux 
will auch kein Dummuser OS sein, etc. pp.
Der übliche Ton halt, wie er seit Jahren von Torvalds vorgelebt wird.

Also was jetzt?
Wenn Linux das OS für jedermann sein will, dann muss es sich verändern, 
weil der Jedermann es so nicht haben will, sondern WIN.
Damit vergrätzt es dann die Linux User, weil die es genauso haben 
wollen.
Wenn es das nicht sein will, weil man aus Spaß an der Freude daran 
schreibt und keinen Erfolgsdruck hat, dann sollte man sich langsam mal 
damit abfinden das es auf Desktops auf absehbare Zeit ein Nischen OS 
sein wird.

von A. K. (prx)


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Roland F. schrieb:
> Und, was willst du uns jetzt damit sagen?

Das man aus den hier im Thread seitenweise zelebrierten Druckertreibern 
keine Staatsaffäre machen muss, wenn man überhaupt keinen Drucker hat 
und keinen benötigt. ;-)

: Bearbeitet durch User
von Andreas B. (bitverdreher)


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M. K. schrieb:
> Ich kann mir einen x-beliebigen Rechner nehmen, sofern er die
> Vorraussetzungen für WIN erfüllt, die Installation starten und habe nach
> einem gerüttelt Maß an Zeit ein funktionierendes System, ohne große
> Klimmzüge.
Vielleicht bei einem PC, aber bestimmt nicht bei einem Notebook.

M. K. schrieb:
> Software die ich benötige
> ausschliesslich für WIN verfügbar ist.
Geht mir umgekehrt genauso. Was lernen wir daraus? Richtig: Gewohnheit.

M. K. schrieb:
> Ich WILL das das System sich selbsttätig in Schuss hält und
> ich prinzipiell in annähernd jedes Verzeichnis schreiben kann ohne das
> mich das OS andauernd gängelt.

Das tut dann aber leider jede Schadsoftware auch.
Der normale User hat eben nicht in jedes Verzeichnis zu schreiben. Was 
ich ja lustig finde: Wenn ich in Win7 in ein Systemverzeichnis schreiben 
will, erzählt mir Win, d,aß ich jetzt Administratorrechte bräuchte. Dann 
klickt man weiter ohne irgendein PW einzugeben und man hat dann vollen 
Zugriff auf das Systemverzeichnis. Gruselig!

M. K. schrieb:
> Wenn es das nicht sein will, weil man aus Spaß an der Freude daran
> schreibt und keinen Erfolgsdruck hat, dann sollte man sich langsam mal
> damit abfinden das es auf Desktops auf absehbare Zeit ein Nischen OS
> sein wird.
Da habe ich kein Problem damit. Leute von Win zu Linux zu bekehren tun 
nur Anfänger (wurde hier schon mal erwähnt).

von Sven B. (scummos)


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Andreas B. schrieb:
> Dann
> klickt man weiter ohne irgendein PW einzugeben und man hat dann vollen
> Zugriff auf das Systemverzeichnis. Gruselig!

Ja aber es kommt halt der Dialog. Das ist die Authentifizierung: es muss 
in dem Dialog jemand "Ok" klicken. Das macht schon Sinn.

In anderen Worten, das OS erzwingt dass Software nicht im Hintergrund da 
hin schreiben darf, ohne dass der Benutzer zwischendrin Ok klickt.

Wieviel das in der Praxis bei Oma Heidi bringt, sei mal dahingestellt.

: Bearbeitet durch User
von Andreas B. (bitverdreher)


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Sven B. schrieb:
> Das ist die Authentifizierung: es muss
> in dem Dialog jemand "Ok" klicken.

So eine "Authentifizierung" macht Dir jede Schadsoftware.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Toby P. schrieb:
> Was würden die Linux Spezies zum rumspielen empfehlen.

Ist eigentlich egal. Ich würde Ubuntu nehmen weil ich auf der Arbeit 
Debian nutze.

von Nano (Gast)


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Toby P. schrieb:
> Nano schrieb:
>> Man stelle sich vor, man möchte den Flug nicht verpassen und muss noch
>> schnell ein Dokument raussuchen und Windows fängt mit Updaten an....
>
> Auch Windows updates kann man planen, min. Wxx pro vorausgesetzt.

Ja, Win Pro. Deswegen nutze ich auch Win Pro, aber andere haben nur die 
Win Home Edition.


> Zur allgemeinen Erheiterung: Baue hier gerade einen W7 Versuchsrechner
> von scratch auf. Updates will der machen. Nach ca. 15 Minuten ist der
> bei Nummer 14 von 162. Dann hab ich noch vergessen mehr RAM
> reinzustecken. Heute abend geht es dann weiter, evtl.

Dann rechne ohne Updatesammlungspaket von Dritten mit über einem Tag.


> Nano schrieb:
>> Toby P. schrieb:
>>> Andere Frage.  Bei WSL (Windows Subsystem for Linux) stehen Ubuntu,
>>> Fedora Suse und Suse Enterprise zur Auswahl. Was würden die Linux
>>> Spezies zum rumspielen empfehlen.  Mein skill level: Kann ls-l und den
>>> Midnight commander starten.
>>
>> Ubuntu, weil es von den drei die näheste Verwandtschaft zu Debian hat.
>
> Danke, aber ehrlich gesagt versteh ich die Begründung nicht. Den Namen
> Debian hab ich schon mal gehört aber warum ist das so besser?

Weil du dir bei Fedora, Suse usw. selber helfen musst. Bei Debian oder 
teilweise bei Distris, die auf Debian aufbauen, kann ich Hilfestellung 
geben.
Um ein besser geht es hier nicht, sondern eher um persönliche 
Präferenzen und wer dir dann am Ende helfen kann.
Fedora und Suse verwenden als Paketsystem z.B. schon einmal nicht dpkg, 
wie Debian, Ubuntu, Mint und Co, sondern rpm.
Und bei rpm werde ich dir keine Hilfe geben können, bei dpkg schon.

von Nano (Gast)


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M. K. schrieb:
> Ausserdem ist mir das 'Sicherheitsmanagement' von Linux erheblich zu
> restriktiv.
> Für jede noch so profane Aktion erstmal das Passwort eingeben zu müssen
> nervt mich.

Das muss man bei Windows auch, wenn man es richtig administiert.
Windows hat dafür nämlich den UAC Modus und wenn einem die Daten auf dem 
Rechner wichtig sind, dann sollte man den auch tunlichst auf restriktiv 
einstellen.
Er ist lediglich für die DAUs auf eine weniger restriktive Form 
eingestellt, nach dem sich bei Vista viele über die restriktive 
Einstellung  geärgert haben.
D.h. Microsoft hatte den mal auf restriktiv Voreingestellt, konnte ihre 
Nutzer aber nicht überzeugen und ist dann zu einer löcheriger 
Käseeinstellung zurückgekehrt.
Das kann man als guter Admin aber nach der Installation problemlos 
wieder korrigieren.

> Ich WILL das das System sich selbsttätig in Schuss hält und
> ich prinzipiell in annähernd jedes Verzeichnis schreiben kann ohne das
> mich das OS andauernd gängelt.

Das kann kein System leisten.
Entweder opferst du die Einfachheit für die Sicherheit oder die 
Sicherheit für die Einfachheit.
Beides gleichzeitig geht nicht.

Win9x bot bspw. Einfachheit, man konnte überall hinschreiben, der Preis 
war 0 Sicherheit.

> Mein Sicherheitsmanagemt sitzt zwischen den Ohren und in einem modernen
> OS das sich stehts aktuell hält.

Dann schalte deine UAC Einstellung bei Windows auf restriktiv und nutze 
zwei getrennte Accounts, einen für die Administration des Systems, die 
andere für die alltägliche Arbeit.


> Ich halte diese ganzen Flamewars und Bashing Orgien für absolut sinnlos.
> WENN Linux für die breite Masse angenehmer zu verwenden wäre als WIN,
> dann hätte es sich als Desktop OS durchgesetzt.

Das sagt man den Produkten von Apple nach, aber durchgesetzt hat sich 
Mac OS X dennoch nicht. Das kann also nicht der einzige Grund sein.

von herbert (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Das "fast immer" und "relativ einfach" sind eine gute Vorschau auf die
> Tatsache dass es dann doch meistens nicht ganz so einfach funktioniert.
> Deine Linux-Brüder im Geiste suggerieren hier ebenfalls das genaue
> Gegenteil und erheben den Standard-USB-Drucker zum heiligen Gral der
> Linuxtreiber.

Die Praxis schaut exakt so aus , dass die Linuxer durchaus Geheimtipps 
für Drucker haben die so unter Linux laufen wie sie du das unter Windows 
gewohnt bist. Kosterngünstige Drucker laufen nicht richtig unter Linux. 
Die Treiber dafür sind ein Witz (CUPS). Ist schon blöd , wenn ich für 
Linuxbetrieb einen Drucker kaufen muss der ansonsten mit seinen 
Eigenschaften ganz hinten rangiert,aber unter Linux keine Probleme 
macht. Abhilfe ist immer Windows.
Hardware Probleme sind unter Windows einfacher zu lösen oder seltener.
PS: Der Thread ist eigentlich totgelutscht. Späteinsteiger haben null 
überblick bei über 1000 Postings.

Ganz ohne Windows mit Linux ist das nur was für Programmierer. Ich habe 
ja noch ein anderes Leben mit anderen Menschen.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Werner P. schrieb:
> Ich habe eine Prof. Version

Ich ebenfalls.

> und mein Notebook hat noch nie wegen Updates von sich aus gebootet.

Meins tut das inzwischen auch nicht mehr, nachdem ich mich durch einen
Wust von Registry-Einträgen gequält habe. Das hat es auch früher nicht
getan. Aber mit irgendeinem Windows-Update wurde der Auto-Reboot
aktiviert. Irgendeinen Sinn kann ich darin nicht erkennen, vielleicht
war es die Strafe dafür, dass ich Windows so selten nutze ;-)

von M. K. (mkn)


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Andreas B. schrieb:
> M. K. schrieb:
>> Ich kann mir einen x-beliebigen Rechner nehmen, sofern er die
>> Vorraussetzungen für WIN erfüllt, die Installation starten und habe nach
>> einem gerüttelt Maß an Zeit ein funktionierendes System, ohne große
>> Klimmzüge.
> Vielleicht bei einem PC, aber bestimmt nicht bei einem Notebook.
Doch.
Ich benutze ausschliesslich Notebooks und mitlerweile ausschliesslich 
WIN10 und das flutscht wie Scheisse durch ne Gans.

>
> M. K. schrieb:
>> Software die ich benötige
>> ausschliesslich für WIN verfügbar ist.
> Geht mir umgekehrt genauso. Was lernen wir daraus? Richtig: Gewohnheit.
Nun habe ich aber die Gewohnheit Elektronik zu entwickeln und z.B. zu 
Eval Boards zwingend die Hersteller Software benutzen zu müssen, weil 
das Ding sonst toter ist als eine Pizza.
Auch könnte ich mich scheckig lachen was manche für Aufwand betreiben so 
was profanes wie einen Programmer / Debugger für z.B. einen STM8 auf 
Linux zum Laufen zu bekommen. Sind doch nur ein paar Clicks bei Windows.

Was lernen wir daraus?
Richtig: Nicht vom eigenen Nutzungsprofil auf das der anderen 
schliessen.

Andreas B. schrieb:
> Wenn ich in Win7 in ein Systemverzeichnis schreiben
> will, erzählt mir Win, d,aß ich jetzt Administratorrechte bräuchte. Dann
> klickt man weiter ohne irgendein PW einzugeben und man hat dann vollen
> Zugriff auf das Systemverzeichnis. Gruselig!
Dann hast Du nur einen Nutzer eingerichtet, der automatisch Admin Rechte 
hat, weil es einen Admin geben muss.
Die Admin Rechte werden dann durch einen einfachen Klick auf OK gewährt 
weil man sich ja bereits bei der Anmeldung legitimiert hat.

Also ähnlich wie bei Linux:
Mach 'dies und das' -> Nö, darfste nicht.
sudo mach 'dies und das' -> Ja Meister, mache ich ohne Sicherheitsfrage
Nur das Win die Anmeldung als Admin vor Stunden dazu reicht die Rechte 
auszuweiten.

Kein Problem selbst bei win7 einen 'kastrierten' User ohne diese Rechte 
anzulegen.
Auch ist Win7 ja nun schon so alt das es aus dem Support gefallen ist 
und kein fairer Vergleich zu WIN10

Überhaupt das ganze Schadsoftwareproblem:
Ich hatte noch NIE, nicht ein einziges mal jemals in meiner nun >30J 
andauernden PC Karriere Schadsoftware auf meinem PC.
Der beste Schutz vor Schadsoftware nennt sich 'Brain' und 'Nachdenken 
vor Clicken'
Für den Fall der Fälle, wenn auch der Virenscanner und ggf. das 
vorherige probieren in der VM versagen, gibt es Backups.

Ich habe mir schon einige Male unter Linux mein System zerstört, weil 
ich nicht wusste was ich tat und nur Anleitungen aus dem Netz gefolgt 
bin, um ein Problem zu lösen das ich unter Win nicht hatte.
Aber noch nie ein win system durch schadsoftware.
Gegen überforderte User mit root Rechten ist auch unter Linux kein Kraut 
gewachsen ;-)

In der VM unter WIN10 läuft Linux super und gelegentlich ist das ganz 
nützlich.
Nur im täglichen Betrieb fühle ich mich mit Win10 sehr wohl.

Nano schrieb:
> Das muss man bei Windows auch, wenn man es richtig administiert.
> Windows hat dafür nämlich den UAC Modus und wenn einem die Daten auf dem
> Rechner wichtig sind, dann sollte man den auch tunlichst auf restriktiv
> einstellen.
Ich weiß.
Nur das der ganze UAC Scheiss überhaupt garnichts bringt, weil er die 
Verantwortung welcher Vorgang durchgeführt werden darf und welcher nicht 
auf einen User abwälzt, der keine Ahnung hat und von der 735ten 
Sicherheitsmeldung diesen Vormittag so restlos abgestumpft ist das er 
alles quittiert ohne das noch zu lesen, weswegen ich das komplett auf 
'nerv nicht' gestellt habe.

Das ist genauso sinnvoll wie der Zwang derart kryptische Passwörter zu 
verwenden das die sich niemand mehr merken kann und die deswegen per 
Post-it an den Bildschirm geklebt werden.
So wie in meiner letzten Firma, bei der jeder ein Passwort zugewiesen 
bekommen hat, das für jeden einsehbar im Papierordner im Büro des Admins 
auslag.
Die Sekretärin hat das ganze Firmennetzwerk für drei Tage lahmgelegt 
weil sie eine passwortgeschützte 'Bewerbung' geöffnet hat und der MS 
Word Makrovirus sich auch durch all das Sicherheitsgefussel nicht hat 
aufhalten lassen. Uralte Software auf diversen PCs ohne Firewall und das 
Ding hat sich tief reingefressen.
Mein WIN10 PC mit aktivierter Firewall und allen Sicherheitspatches war 
nicht betroffen. Der PC vom Chef war durchseucht 😂
Die restriktive Rechtevergabe in einer anderen FA hat dazu geführt das 
ich Sicherheitsupdates nicht einspielen konnte und das System offen 
stand wie ein Scheunentor, nur eben nicht für mich, der jeden Piss mit 
der IT telefonisch regeln musste.
Ein uralter Flash Player mit einem seid Jahren ungepatchten Browser oder 
ein WLAN AP im Kernnetz und Zugriff auf Produktionsdaten und 
Buchhaltungssoftware?
Kein Thema, auch auf wiederholte Warnungen hin nicht.

USB Sticks von der Messe wurde ohne jedes Verständniss für diesen 
Angriffsvektor in die PCs gestopft, der Mailserver war so alt das mich 
mal ein lachender Geschäftspartner anrief ob das unser Ernst sei, etwas 
aus dem Pleistozän mit so ca. 100 bekannten Sicherheitslücken ins Netz 
zu hängen.
Netterweise sagt der dem Angreifer sogar welche Version er hat und damit 
was genau man tun muss um da locker durchzumaschieren.

Wenn einem die Daten auf dem Rechner wichtig sind macht man Backups.
Wenn die plünnige sandisk SSD im sündhaft teuren UX31A nach 2J ohne jede 
vorankündigung die Hufe hochreisst weil die ganze Serie dafür bekannt 
ist (was man erst danach ergoogelt) bringt einem auch UAC nichts mehr.
Die größte Schwachstelle ist der Mensch und solange man den nicht 
vernünftig schult, erfolgen Angriffe im Endeffekt von innen heraus und 
lassen sich kaum verhindern.

herbert schrieb:
> Ganz ohne Windows mit Linux ist das nur was für Programmierer.
So sieht es leider aus und da Linux von Programmierern geschrieben wird, 
die das Problem des normalen Users mit Linux überhaupt nicht 
nachvollziehen können und es auch keine Vertriebler gibt die sich um 
Absatzmärkte sorgen, wird das wohl auch so bleiben.

Das ist aber nicht unbedingt ein Nachteil.
Konkurrenz belebt das Geschäft und ohne die hätte sich weder Win noch 
Linux so rasant entwickelt.
Dann hätten wir heute den faden Einheitsbrei des einen OS, das für jeden 
reicht, weil es für jeden reichen muss.
Erfreuen wir uns also an der Vielfalt und unseren unterschiedlichen 
Ansichten ;-)

von ACDC (Gast)


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Yalu X. schrieb:
> Werner P. schrieb:
>> Ich habe eine Prof. Version
>
> Ich ebenfalls.
>
>> und mein Notebook hat noch nie wegen Updates von sich aus gebootet.
>
> Meins tut das inzwischen auch nicht mehr, nachdem ich mich durch einen
> Wust von Registry-Einträgen gequält habe. Das hat es auch früher nicht
> getan. Aber mit irgendeinem Windows-Update wurde der Auto-Reboot
> aktiviert. Irgendeinen Sinn kann ich darin nicht erkennen, vielleicht
> war es die Strafe dafür, dass ich Windows so selten nutze ;-)

Nach Jahrzehnten mit Windows weis man doch, dass man "automatische 
Updates" nicht zulässt. (in der Registry muss man gar nicht fummeln)

Man erhält eine Benachrichtung dass es Updates gibt.
Dann kann man selbst entscheiden ob und wann die laufen sollen.

Ist das unter Linux wirklich besser?

von Nano (Gast)


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M. K. schrieb:>
> Überhaupt das ganze Schadsoftwareproblem:
> Ich hatte noch NIE, nicht ein einziges mal jemals in meiner nun >30J
> andauernden PC Karriere Schadsoftware auf meinem PC.

Das glauben viele, aber gute Schadsoftware fällt als solche gar nicht 
auf und zieht ihr Ding im Hintergrund durch.

> Nur das der ganze UAC Scheiss überhaupt garnichts bringt, weil er die
> Verantwortung welcher Vorgang durchgeführt werden darf und welcher nicht
> auf einen User abwälzt, der keine Ahnung hat und von der 735ten
> Sicherheitsmeldung diesen Vormittag so restlos abgestumpft ist das er
> alles quittiert ohne das noch zu lesen, weswegen ich das komplett auf
> 'nerv nicht' gestellt habe.

UAC bringt schon etwas, es achtet bspw. auf die Signaturen.
Signierte Programme werden blau hervorgehoben, solange die 
Signaturinfrastruktur funktioniert, kann der User da also immer drauf 
klicken.
Nicht signierte Programme werden gelb hervorgehoben, da muss der Nutzer 
dann schon entscheiden ob die Quelle vertrauenswürdig ist.
Und gefährliche Programme, deren Hashs Microsoft bekannt sind, werden 
mit einem roten UAC Dialog quittiert.


> Das ist genauso sinnvoll wie der Zwang derart kryptische Passwörter zu
> verwenden das die sich niemand mehr merken kann und die deswegen per
> Post-it an den Bildschirm geklebt werden.

Das ist, mit Ausnahme vom am Bildschirm hinkleben, nicht zwangsläufig 
eine schlechte Sicherheitsstrategie, wenn man davon ausgehen muss, dass 
die größte Gefahr vom Netz kommt und die Büroräume eigentlich 
abgeschlossen sind und auch keine fremden Dritten Zugang dazu haben.

> So wie in meiner letzten Firma, bei der jeder ein Passwort zugewiesen
> bekommen hat, das für jeden einsehbar im Papierordner im Büro des Admins
> auslag.

Die Alternative wären PW wie 123456 oder Passwort. Siehe oben, das mit 
verteilten Zetteln ist daher nicht zwangsläufig eine schlechte 
Sicherheitsstrategie wenn die Nutzer sich keine guten PW merken können.
Noch besser wäre ein Abgleich der von Nutzern eingegebenen Passwörtern 
mit Passwortdatenbanken, aber das ist halt auch nur bedingt sicher, wenn 
die Nutzer dann einfache Wortkombinationen wie "Ich+esse+Eiscreme" als 
Passwort verwenden und das von der Passwortdatenbank zufälligerweise mal 
nicht abgedeckt ist. Die PW Bruteforce Crackprogramme werden diese 
Kombination mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit trotzdem durchtesten.
Deswegen macht ein Zettel auf dem steht "dk2D_N87m#s!2M" durchaus mehr 
Sinn. Ist halt eine pragmatische Lösung, angepasst an die Benutzer.


> Die Sekretärin hat das ganze Firmennetzwerk für drei Tage lahmgelegt
> weil sie eine passwortgeschützte 'Bewerbung' geöffnet hat und der MS
> Word Makrovirus sich auch durch all das Sicherheitsgefussel nicht hat
> aufhalten lassen. Uralte Software auf diversen PCs ohne Firewall und das
> Ding hat sich tief reingefressen.

Gut, da war dann natürlich noch mehr falsch oder gar nicht 
administriert.


> Die restriktive Rechtevergabe in einer anderen FA hat dazu geführt das
> ich Sicherheitsupdates nicht einspielen konnte und das System offen
> stand wie ein Scheunentor, nur eben nicht für mich, der jeden Piss mit
> der IT telefonisch regeln musste.

Die Sicherheitsupdates sollte in Firmen auch der Admin durchführen und 
nicht der Benutzer.

von Nano (Gast)


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Nano schrieb:
>> Torvalds Rant von der Debconf 2014 (!), daß das Ausrollen von
>> Anwendungen unter Linux nervig ist, ist nach wie vor berechtigt. Es
>> kommt daher, daß System und Anwendungen grundverschiedene Sachen sind
>> und niemals so hätten zusammengemanscht werden dürfen.
>
> Ja und welche Lösungen schlägt er vor?
> War es dieser Fragerunde?
> Youtube-Video "DebConf 14: QA with Linus Torvalds"
>
> Wenn ja, könntest du eventuell sagen, an welcher Stelle er das gesagt
> hat?

Habe die Stelle jetzt selber gefunden.
Ab 4:43 min geht's los und endet bei 11:38.

Hier nochmal der Link, damit niemand suchen muss, welches Video gemeint 
ist:
https://www.youtube.com/watch?v=5PmHRSeA2c8

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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ACDC schrieb:
> Nach Jahrzehnten mit Windows weis man doch, dass man "automatische
> Updates" nicht zulässt.

Diese Erkenntnis nützt mir nichts mehr, seit Windows mich mit 
Zwangsupdates beglückt.

Ich werde mir deswegen jetzt keine Enterprise Edition für den 
Wohnzimmer-Laptop holen. Schließlich benutze ich das Windows nur ca. 4x 
pro Jahr.

> Man erhält eine Benachrichtung dass es Updates gibt.
> Dann kann man selbst entscheiden ob und wann die laufen sollen.

So läuft das unter Linux.

> Ist das unter Linux wirklich besser?

Anders herum: Windows hat Zwangsupgrades eingeführt. Je nach Edition 
mehr oder weniger hart. Die Leute mit der Home Edition sind am ärmsten 
dran.

: Bearbeitet durch User
von ACDC (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> ACDC schrieb:
>> Nach Jahrzehnten mit Windows weis man doch, dass man "automatische
>> Updates" nicht zulässt.
>
> Diese Erkenntnis nützt mir nichts mehr, seit Windows mich mit
> Zwangsupdates beglückt.
>
> Ich werde mir deswegen jetzt keine Enterprise Edition für den
> Wohnzimmer-Laptop holen. Schließlich benutze ich das Windows nur ca. 4x
> pro Jahr.
>
>> Man erhält eine Benachrichtung dass es Updates gibt.
>> Dann kann man selbst entscheiden ob und wann die laufen sollen.
>
> So läuft das unter Linux.
>
>> Ist das unter Linux wirklich besser?
>
> Anders herum: Windows hat Zwangsupgrades eingeführt. Je nach Edition
> mehr oder weniger hart. Die Leute mit der Home Edition sind am ärmsten
> dran.

welches Zwangsupdate meinst du?

Ich habe solches noch nicht gehabt.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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ACDC schrieb:
> welches Zwangsupdate meinst du?

Alle Windows Updates werden bei der Home Edition von Windows 10 
automatisch installiert, und du kannst nichts dagegen tun (außer auf 
Internet verzichten).

> Ich habe solches noch nicht gehabt.

Dann hast du vielleicht eine Enterprise Edition, wo das abgestellt 
wurde. Standardmäßig wäre das Feature nämlich auch dort aktiv.

Oder versucht du gerade, mich zu veräppeln?

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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ACDC schrieb:
> Nach Jahrzehnten mit Windows weis man doch, dass man "automatische
> Updates" nicht zulässt. (in der Registry muss man gar nicht fummeln)

Es geht mir nicht um die automatischen Updates (die ich finde angesichts
der häufigen Sicherheitslöcher in Ordnung), sondern um den automatischen
und nicht beliebig aufschiebbaren Reboot danach.

von M. K. (mkn)


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Yalu X. schrieb:
> sondern um den automatischen
> und nicht beliebig aufschiebbaren Reboot danach.

Das ist wirklich das aggressiv dümmste was MS seit Jahren gemacht hat.
Ein klitzekleines Symbol in der Taskleiste das man leicht übersehen kann 
und ein PC der einfach rebootet ohne das man seine Arbeit noch sichern 
kann.
Zum Glück über einen Registry Eintrag abzustellen.

Die nicht dauerhaft deaktivierbaren Updates finde ich auch das geringere 
Übel.
Wenn MS sich jetzt noch angewöhnt die erst vernünftig zu testen und dann 
auszurollen wäre das aber noch netter.

von A. K. (prx)


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M. K. schrieb:
> Wenn MS sich jetzt noch angewöhnt die erst vernünftig zu testen und dann
> auszurollen wäre das aber noch netter.

Das ist doch der Fall. Es gibt einen weitaus umfangreicheren Beta-Test 
als früher. Nur so kann man die Probleme wirklich finden.

: Bearbeitet durch User

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