Forum: PC Hard- und Software Linux wird nicht wirklich akzeptiert, woran liegt das ?


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von Andreas B. (bitverdreher)


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Jens G. schrieb:
> Ja, aber bei Linux ist die mitgelieferte Software dafür ja nun auch kein
> Ausdruck von besonderer Qualität.

Ah, nenn mal ein Beispiel.

Ich nenne Dir mal eines:
Ich möchte eine cmake Umgebung mit openCV und GUI aufbauen:

unter Linux Mint 19 rufe ich synaptic auf, suche openCV, cmake, gcc, 
g++, und codeblocks und kreuze die entsprechenden Pakete an. Dann 
"Anwenden" klicken und 5 min später ist mein erstes Hallo Welt Programm 
damit erstellt.
Ich arbeite meist lieber mit Kate als Editor und rufe dann ein simples 
make auf. Wenn es dann mal was zum debuggen braucht, dann eben 
Codeblocks.

Unter Windows war das eine eintägige Odysee. Erst mal rumgoogeln wo man 
überhaupt die entsprechenden Installationsprogramme findet, von denen 
keines fehlerfrei durchlief. Passende dlls suchen, installieren und 
immer noch weit davon entfernt, sauber zu laufen.
Warum ich das mache? Damit meine Kollegen (die alle mit Firmenrechnern 
und Win  arbeiten) auch mit meinen Tools (speziell für die Fa. erstellt) 
unter Win arbeiten können.
So viel zur Qualität von Windows SW.
Klar kann ich mir auch ein Monster wie Visual Studio installieren, was 
alleine gefühlte 5min zum hochstarten braucht. Ob das dann so viel 
besser geht habe ich nicht ausprobiert. Für solche Spielereien ist mir 
meine Zeit zu schade.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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ACDC schrieb:
> Sven B. schrieb:
>> Firefox
>
> verwende ich jetzt schon ein paar Jahre.
>
> Und nun soll ich mit doch irgendwie "anmelden".
> usw....
>
> Irgendwas Syncronisieren....

Ja, das ist ein kostenloses Angebot von Mozilla.org, daß Du Deine 
Bookmarks, Addons, Chronik etc. an einer zentralen Stelle im Netz, 
nämlich bei Mozilla.org, speichern und dadurch mit Deinen 
Firefox-Installationen auf anderen Geräten synchronisieren kannst.

Mozilla.org speichert Deine Daten dabei vollständig verschlüsselt ab, 
und kann sie seinerseits weder einsehen noch für irgendwelche sinistren 
Zwecke verwenden. Zudem kannst Du den Sync benutzen oder es lassen, ganz 
wie Du magst, und den Firefox auch dann uneingeschränkt nutzen, wenn Du 
das nicht magst.

> Da schwindet mein Vertrauen zu FireFox.
>
> Ich denke, das ist das gleichen Übel wie Windows....

Was Du da tust, würde ich nicht "denken" nennen, sondern "aus den 
Fingern saugen". Wer denkt, erkundigt sich, bevor er sich ein Urteil 
bildet. Wenn Du Dich erkundigt hättest, wärst Du sicherlich genau wie 
ich binnen Sekunden auf die folgende Seite gestoßen, die Dir nicht nur 
erklärt, daß Deine Daten sicher sind, sondern auch wie das 
sichergestellt ist und warum die FF-Entwickler das so gemacht haben:

https://hacks.mozilla.org/2018/11/firefox-sync-privacy/

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Jens G. schrieb:
> In Anbetracht der Aussage, daß nur 3% aller Deskotopuser Linux benutzen,
> findet man vergleichsweise viele Problemmeldungen im Internet in
> irgendwelchen Foren.

Daß viele sich mit ihren Problemen an Foren wenden, liegt aber auch sehr 
wesentlich daran, daß sie häufig niemanden mit Linux-Kenntnissen im 
Bekanntenkreis haben. Für Windows gibt's da im Zweifelsfalle immer den 
Sohn von Tante Liesels Nachbarin, ...

von ACDC (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Windows ist toll

Nein,
Windows ist nicht toll.
Es ist ein Betriebssytem mit dem ich meine Programme laufen lassen kann.

Jack V. schrieb:
> man kann quasi alles damit
> machen. Prima Logs, durchweg konfigurierbar, absolut transparent, man
> hat volle Kontrolle, ohne auch nur einmal ins Manual gucken zu müssen –
> die Creme de la Creme der OS, quasi. Links und Mountpoints sind völlig
> gleich, und werden von Software absolut gleich behandelt

Ist das nötig, damit ich meine Programme laufen lassen kann?

Und ich kann solange an Linux rumkonfigurieren wie ich will, einige 
meiner Programme gibt es nicht für Linux.
Und mit Wine funktioniert es auch nicht.

von ACDC (Gast)


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Egon D. schrieb:
> Einen Dateimanager, der "Dokument 1" anzeigt, wenn die
> Datei "Dokument 1.doc.exe" heisst, würde ich als "kaputt"
> bezeichnen, aber viele Windows-User würden das wohl ganz
> anders sehen...

Kann man doch ganz einfach konfigurieren :D
dass Dateiendungen angezeigt werden.
Genauso wie in Linux.

Beitrag #6396963 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Christobal M. (c_m_1)


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Baku M. schrieb:
> Meine -vom Mainstream abweichende- Meinung zu dem Thema ist:
> <b>Beides ist Kacke!</b>

Beide OS haben Vor- und Nachteile. Keines ist ideal.
Das ist aber generell mit allem der Fall.

> 30 Jahre Windows und 20 Jahre Linux.
> Aber vermutlich ist meine Grundhaltung tiefenpsychologisch bedingt, weil
> ich mit Religionen auch nichts anfangen kann. Alles nur Lüge und
> Verarschung.

Wenn man beides kennt und nutzt wählt man für bestimmte Aufgaben das 
Passende Werkzeug.
Für Spiele halte ich Windows für das bessere OS, zum Arbeiten ist für 
mich Linux erste Wahl.
Das ändert sich natürlich sofort wenn ein Arbeiten unter Linux nicht 
möglich ist weil es die nötige Software nur für Windows gibt.

"Religion" (Ideologie) kommt ins Spiel wenn man wie ich zum Beispiel 
sagt: "Ich vertraue Windows weniger als Linux".
Windows spioniert aus, sammelt Daten, ich vermute das es Backdoors 
gibt,
ich vermute das "One Drive" gescannt wird.
Deswegen mag ich Windows weniger als Linux.


> Daß Linux nix für meine Mutter ist, habe ich bereits 2000 bei der
> Installation von Suse(tm) festgestellt, wo ich vor der (erfolgreichen)
> compilierung der Netzwerktreiber für die installierte Nezwerkkarte noch
> ein Headerfile editieren musste...

Ich kann mich nicht erinnern wann ich das letzte mal was händisch 
kompilieren musste.
2000 ist schon verdammt lang her.


> Und ich bin nun fast 60 und habe schon unglaublich viel Software in
> meinem Leben geschrieben, aber man kann doch nicht alles selber machen.
> Und dann muß man am Ende eben sagen, na gut. Isso.

Ich bin irgendwann um die 40 rum von Gentoo auf Xubuntu umgestiegen weil 
mir die Kompiliererei auf den Sack ging.
Ich hab kein Interesse mehr daran am OS rum zu basteln - das Zeug soll 
einfach laufen.
Xubuntu mit XFCE als Desktop Manager, weil ich auf dem Desktop 
Schlichtheit haben will: Keine Animationen, keine knallbunten Icons oder 
transluzente Elemente, kurz: kein Schnickschnack.
Aber mit der Einstellung gehöre ich anscheinend zu einer Minderheit - 
siehe "RGB". Die Masse mag greebles ( 
https://de.wikipedia.org/wiki/Greeble ).

Beitrag #6396974 wurde vom Autor gelöscht.
von A. K. (prx)


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Christobal M. schrieb:
> ich vermute das "One Drive" gescannt wird.

Diese Vermutung darfst du als offiziell bestätigt betrachten.

"Microsoft weist in den OneDrive-Nutzungsbedingungen darauf hin, dass 
die Daten seiner Kunden automatisiert durchsucht werden, um 
Kinderp0rnografie oder anderen Missbrauch ausfindig zu machen.
Im Januar 2015 wurde ein Fall bekannt, bei dem auf Hinweis von Microsoft 
das BKA gegen einen Nutzer aus Deutschland ermittelte.

Im Jahr 2020 häuften sich unerwartete Sperrungen von Microsoft-Konten, 
als Ursache wurde eine KI vermutet, die willkürlich "unangemessene" 
Bilder erkennt."

Wikipedia [Zitat modifiziert, da Texte dieser Seite automatisiert nach 
unerwünschten Begriffen durchsucht werden]

: Bearbeitet durch User
von DAU (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
>> c-hater schrieb:
>>>> Eben das Firefoxsymbol.
>>>
>>> Kann ich haben, wenn ich das will. Dürfte sogar auch Standard sein.
>> Nein.
>
> Doch.

Ausgerechnet Mint Mate, also das was Leute gerne wählen wenn sie einen 
altmodisch schlichten) Desktop suchen, hat diesen Schwachsinn mit den 
neuen Symbolen eingeführt.


Für die die es stört:
Natürlich lässt sich das schnell ändern:
Steuerzentrale > Erscheinungsbild > Mint-X statt Mint-Y. Damit ändert 
sich allerdings auch das Gesamterscheinungsbild.

Oder einzeln: Rechtsklick auf dem ikon > Eigenschaften dann auf das 
hässliche Icon klicken. Die alten Icons findet man unter Mint-X > apps > 
48

Nicht wirklich schlimm aber unnötig.

von Egon D. (egon_d)


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ACDC schrieb:

> Egon D. schrieb:
>> Einen Dateimanager, der "Dokument 1" anzeigt, wenn die
>> Datei "Dokument 1.doc.exe" heisst, würde ich als "kaputt"
>> bezeichnen, aber viele Windows-User würden das wohl ganz
>> anders sehen...
>
> Kann man doch ganz einfach konfigurieren :D

Man kann Windows-User so konfigurieren, dass sie die
vollständige Anzeige als "richtig" und die verkürzte
als "falsch" ansehen?

Wie geht das?

von Framulestigo (Gast)


Angehängte Dateien:

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Keine Ahnung, warum zu 95% ein Fehler nach dem Reboot meines BPI und dem 
erstmaligen Anmelden per Remote Desktop auftritt. Beim 2. mal geht's 
dann. Die Fehlermeldung (Bild) ist nicht besser als unter Windows.

Auch keine Ahnung, warum sich die Bluetoothschnittstelle sporadisch nach 
dem Reboot nicht initialisiert. Manchmal lässt sie sich über 
"bluetoothctl" reanimieren, manchmal geht's wirklich nur über einen 
Reboot.

Und überhaupt keine Ahnung, warum ich Anfang des Jahres nach einem 
Update apt-get remove --purge modemmanager auführen musste, damit sich 
laufende BT-Verbindungen nicht nach 1..5 Minuten sang- und klanglos 
verabschiedeten.

Ist auch eigentlich nicht wichtig, zeigt mir aber: Linux kocht auch nur 
mit Wasser.

Trotzdem positiv. Wenn ich jünger wäre, würde ich vielleicht noch 
umsteigen. So aber habe ich mir unter Windows als Programmierer zu viele 
Ecken eingerichtet, die ich nicht missen möchte.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Wenn man nicht wirklich ein Experte auf der Konsole ist, dann ist Linux 
auf dem Desktop immer ein Zufalls-Spiel. Für Leute, die einfach nur 
arbeiten wollen und kein IT-Studium haben, manchmal eine echte Zumutung.

Kann gehen, kann auch nicht. Allerdins ist die Zahl der 
Positiv-Erlebnisse in den letzten 10 Jahren durchaus gößer geworden, das 
will ich nicht bestreiten.

Unter den Negativ-Erlebnissen waren bei mir immer so scheinbar triviale 
Dinge wie (ist nur ne ganz grobe Erinneruns-Skizze):

- Der Desktop startet ums Verrecken nicht in der richtigen Auflösung
- ein RDP-Client startet ums Verrecken nicht in der richtigen Auflösung 
(auch wenn der Desktop in HD läuft)
- VNC macht immer eine neue Session auf, anstatt die aktuelle zu 
übernehmen
- Firefox ist uralt und immer in Englisch (ich weiss inzwischen, dass 
man Sprachpakete nachinstallieren kann, aber wieso? Geht doch bei 
Windows und MacOSX auch ohne?)
- man ist Doppelklick zum Öffnen von Programmen gewohnt, Linux meint da 
immer die Anwendung zweimal zu öffnen
- Farblaserdrucker druckt generell in SW und mit unterirdischer 
Auflösung

.. sind nur so Beispiele. Wie gesagt, für Experten jedes Einzelne sicher 
Pillepalle, in Summe nervt sowas aber ganz gewaltig.

Ich bin dennoch kein Linux-Gegner, habe z.B. viele Raspis privat und 
kommerziell in Betrieb. Wenn alles klappt ist es ja auch gut, nur wehe 
wenn nicht :-)

: Bearbeitet durch User
von ACDC (Gast)


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Frank E. schrieb:
> Unter den Negativ-Erlebnissen waren bei mir immer so scheinbar triviale
> Dinge wie (ist nur ne ganz grobe Erinneruns-Skizze):

Es gibt viel cooleres:
Jahr 2018.
Ethernetpakete gehen über WLAN raus und kommen über Kabel wieder rein :D
Wieso das den?
Und das plötzlich ohne jegliche Vorwarnung......
Kabel raus, keine Ethernetverbindung mehr.

von W.S. (Gast)


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Nop schrieb:
> Es wurde GAR KEIN Terminalkommando gegeben, sondern Dir wurde gesagt, in
> welcher Datei Du nachsehen sollst. Da Du aber nicht lesen kannst, hat Du
> geglaubt, es sei ein Terminalkommando.

Begreift ihr eigentlich noch etwas?

Eigentlich ist es doch völlig egal, ob das nun ein Terminalkommando oder 
ein Sonstwas-Kommando ist oder nicht.

Stattdessen klickt man auf die Systemeinstellungen, sucht sich dort das 
heraus, was man einstellen will und stellt es ein.

So herum. Die geradezu sprichwörtlichen Bandwurm-Kommandozeilen bei 
Linux sind ein deutlicher Teil dessen, was die Leute partout nicht 
mögen. Und nein, es ist beileibe nicht das einzige was stört.

Aber die Linuxer meinen, das alles viel besser zu wissen - mich hat noch 
zu Zeiten von Windows XP ein Linuxer mit Schmähreden über "Klickibunti" 
bedacht und die Kommandozeile als eine Art heiligen Gral gelobt.

Naja, den grandiosen Erfolg sieht man ja, weswegen es zu diesem Thread 
und zu der Frage gekommen ist, warum nur die Leute Linux verschmähen und 
lieber Windows benutzen.


O ha:

Egon D. schrieb:
> Du musst jetzt ganz tapfer sein: Menschen, die mit Linux
> Probleme haben, sind mir im großen und ganzen egal. Sollen
> sie halt Kuchen fressen...

Du weißt aber, was mit der Dame passiert ist, die diese Worte geprägt 
hatte - ja?



Meine Meinung schrieb:
> Tim Schnurz schrieb:
>> behebt die Mängel an Linux, sorgt für einen Standard.
>
> An wen geht die Aufforderung: An Debian, an Ubuntu/Canonical, an RedHat,
> an SuSE, an einzelne Linux-Entwickler? Es gibt keinen dominanten
> Anbieter einer auf Linux basierenden Distribution für Desktop Anwendung.
> Das ist Fluch und Segen zugleich.

Ich sehe es eher als reinen Fluch ohne Segen. Eigentlich wäre es ja 
einfach (jaja: reiner KONJUNKTIV!): Die Leute mit der 
Richtlinienkompetenz setzen sich zusammen und arbeiten einen gemeinsamen 
Standard aus, der dann eben umgesetzt wird.

Sowas geht in vielen anderen Industriezweigen durchaus, aber 
offensichtlich genau NICHT bei Linux, da will jeder unbedingt sein 
eigenes Süppchen kochen und ne Richtlinienkompetenz wird glatt für 
nichtexistent erachtet. Aber auch dieses ist nur ein Teil dessen, was 
die Leute nicht mögen.

Ach, ich hätte da noch eines:
Wer von den Linuxern/Unixern war eigentlich auf die hirnrissige Idee 
gekommen, den vorangestellten Punkt einzuführen? Aus meiner Sicht ist es 
einer der größten Kunstfehler, den Namen einer Datei zwecks Realisierung 
eines Zugriffs-Flags zu mißbrauchen. Sowas macht man einfach nicht. 
Flags sollen gefälligst im Dateisystem geführt werden und nicht in die 
Namen der Dateien eingebaut werden.

W.S.

von A. K. (prx)


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W.S. schrieb:
> Die geradezu sprichwörtlichen Bandwurm-Kommandozeilen bei Linux sind ein
> deutlicher Teil dessen, was die Leute partout nicht mögen.

Liegt vielleicht daran, dass so mancher hier auch Administration macht. 
Da migriert auch MS zur Kommandozeile.

von DAU (Gast)


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W.S. schrieb:
> Eigentlich ist es doch völlig egal, ob das nun ein Terminalkommando oder
> ein Sonstwas-Kommando ist oder nicht.
>
> Stattdessen klickt man auf die Systemeinstellungen, sucht sich dort das
> heraus, was man einstellen will und stellt es ein.

Zu deiner Information es ging um ein log file, welches von den armen 
Idioten die versucht haben herbert zu helfen, gebraucht wurde. Ja bei 
Linux gibt es sowas.

Ich weiß nicht wie du unter Windows eine Textdatei mit der 
Systemsteuerung öffnest - Respekt !

Herbar hat das file wohl auch gefunden, nicht verstanden und aus 
Datenschutz- oder was auch immer Gründen für sich behalten um 
anschließend über die armen Idioten und Linux her zuziehen.

W.S. schrieb:
> Du weißt aber, was mit der Dame passiert ist, die diese Worte geprägt
> hatte - ja?

Es gilt als erwiesen das das Zitat nicht von der Dame stammt.
Eine 250 Jahre alte Fake News also.

von Nop (Gast)


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W.S. schrieb:

> Stattdessen klickt man auf die Systemeinstellungen, sucht sich dort das
> heraus, was man einstellen will und stellt es ein.

Bist heut ein bißchen merkbefreit, ne? Das Problem war, daß IRGENDWAS an 
dem Rechner verkehrt lief. Vielleicht hast Du ja auch schonmal Software 
in Deinem Leben entwickelt und festgestellt, daß man Probleme schlecht 
aus der Ferne diagnostizieren kann, wenn man so gar keine Infos hat. 
Deswegen guckt man in Logdateien nach, und der genaue Pfad einer solchen 
war gegeben.

Unter Windows (besonders Win 10) lautet Microsofts Empfehlung aus deren 
Hilfeforen in solchen Fällen übrigens zu 90% "installieren Sie Windows 
neu", weil man gar nicht erst Probleme richtig diagnostizieren KANN.

von Jens G. (jensig)


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Jack V. (jackv)

>Jaja, passt dir nicht in den Kram, ist also doof.

> ...

> Gut so? Dann noch viel Spaß in deiner Traumwelt.

Ja, toll, weiter so ...

>… meine Fresse, Leute gibt das – keine Ahnung haben, aber anderen die
>Welt erklären wollen …

Du hast noch nicht erklärt, warum Dein tolles Spiel angeblich bei 
vorhandener Mount-Möglichkeiten funktioniert hätte haben sollen, und 
warum Du speziell mklink dafür verantwortlich machst, daß es das doch 
nicht macht.


Sven B. (scummos)

>Jens G. schrieb:
>> Ja, aber bei Linux ist die mitgelieferte Software dafür ja nun auch kein
>> Ausdruck von besonderer Qualität. Insofern wäre da die Frage sicherlich
>> auch berechtigt, nach welchen sonstigen Hauptkriterien die SW entwickelt
<> wird.

>Diese Frage kann ich dir als Softwareentwickler, der sowohl kommerzielle
>als auch freie Software entwickelt hat, mit hundertprozentiger
>Sicherheit beantworten: Kommerzielle Software wird entwickelt, um damit
>Geld zu verdienen. Das ist das einzige Ziel, der Rest, wie Qualität der

Guck an. Aber ich hoffe, das ist nicht verwerflich, sonst müsstest Du um 
deine Brötchen bangen.

>Software oder gar Qualität des Quellcodes, sind Details. Freie Software
>wird entwickelt, um gute Software zu entwickeln, denn das machen i.d.R.
>Enthusiasten in ihrer Freizeit, die kein anderes Interesse haben.

Das werden sicherlich Enhusiasten sein. Aber deswegen müssen das keine 
Vollprofis sein, oder gar fehlerlose.

>Deshalb (?) ist übrigens auch, trotz Gefasel von "Profis", der Quellcode
>von Free-Software-Projekten idR aufgeräumter und moderner als der, den
>man in Unternehmen so vorfindet.

Aufgeräumter und moderner - das klingen schon ein bißchen nach bla bla 
bla. Du hast wohl Zugriff auf alle möglichen internen Quellen der 
Firmen, daß Du das so pauschal behaupten kannst, und z.B. Linux mit 
Windows vergleichen kannst?
Ich war auch damals in einer (größeren) Firma als SW-Supporter unterwegs 
für eine bestimmte SW, und hatte Sourcecode-Zugriff zu dieser SW. Auch 
wenn ich nun nicht unbedingt der C/C++/Java-Profi bin, zum lesen reichts 
allemal, um beurteilen zu können, daß der Code klar und sauber 
modularisiert und strukturiert und kommentiert ist, ganz einfach, weil 
es da klar definierte Coding Rules gibt, runter bis zur Kommentierung 
des Codes. Sonderwege gab es da nicht, es sei denn, das wird mit dem und 
über den Chef-Coder geklärt.

von Mr. Stümp (Gast)


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Windows und Linux saugen maximal.
BSD RULEZ.


:D

von S. R. (svenska)


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W.S. schrieb:
> Die Leute mit der Richtlinienkompetenz

Wer wäre denn deiner Meinung nach dafür geeignet? LennartP?

W.S. schrieb:
> Wer von den Linuxern/Unixern war eigentlich auf die hirnrissige
> Idee gekommen, den vorangestellten Punkt einzuführen?

Das ist schon deutlich länger her als die Geburt des österreichischen 
Kanzlers. Von denen, die es hätten sein können, leben einige schon nicht 
mehr. Die Frage bringt nichts.

In Schweden herrscht Rechtsverkehr - aber nur auf der Straße, nicht auf 
der Schiene. Is' halt so. Führt bei Straßenbahnen zu seltsamen Effekten.

: Bearbeitet durch User
von c-hater (Gast)


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W.S. schrieb:

> Ach, ich hätte da noch eines:
> Wer von den Linuxern/Unixern war eigentlich auf die hirnrissige Idee
> gekommen, den vorangestellten Punkt einzuführen?

Naja, muss wohl derselbe Typ gewesen sein, der bei Microsoft das 
führende Dollarzeichen für versteckte Freigaben vorgesehen hat...

Ein Doppel-U-Boot sozusagen...

Ist mir aber komplett Wurscht, ich konfiguriere sowohl meine Windowse 
als auch meine Linuxe grundsätzlich so, dass sie keine Dateien vor mir 
verbergen, ganz egal ob CLI oder GUI, ganz egal ob der Hide-Mechanismus 
per Attribut oder per spezeller Form eines Dateinamens passiert, ganz 
egal ob Freigaben oder lokale Filesysteme.

Aber ich bin Profi.

Für 99,9% der Anwender ist es hingegen sinnvoll, dass sie nicht alles 
sehen. Können sie weniger kaputt machen und kommen nicht auf blöde 
Ideen. Genau für die gibt es solche Mechanismen. Wie genau die umgesetzt 
sind, ist doch eigentlich ziemlich nachrangig.

Aber ich gebe zu: auch mir ist die Sache mit den Attributen lieber, 
wenn's schon überhaupt sein muss. Blöd halt nur, wenn ein FS halt keine 
Attribute kennt. Noch blöder, wenn die Abstraktion oberhalb des FS keine 
Attribute kennt. POSIX, ick hör' dir trappsen...

von Egon D. (egon_d)


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W.S. schrieb:

> [...]
> Stattdessen klickt man auf die Systemeinstellungen,
> sucht sich dort das heraus, was man einstellen will
> und stellt es ein.

Absoluter Nebenkriegsschauplatz.


> So herum. Die geradezu sprichwörtlichen Bandwurm-
> Kommandozeilen bei Linux sind ein deutlicher Teil
> dessen, was die Leute partout nicht mögen. Und nein,
> es ist beileibe nicht das einzige was stört.

Lass' es mich mal zynisch so formulieren: Ich schätze
Deine Bemühungen, der Diskussion endlich mal eine lebhafte
Dynamik zu verleihen, auf das Höchste -- beobachte aber
gleichzeitig mit hämischer Freude, dass offenbar zu viele
der anwesenden Linuxer zu abgeklärt sind, um sich auf ein
wildes Hauen und Stechen einzulassen. Gut so!

Und übrigens: Es gibt nicht "DIE Leute".


> Aber die Linuxer meinen,

Du ahnst vermutlich schon, was jetzt kommt: Es gibt auch
nicht "DIE Linuxer".


> das alles viel besser zu wissen - mich hat noch zu
> Zeiten von Windows XP ein Linuxer mit Schmähreden über
> "Klickibunti" bedacht und die Kommandozeile als eine
> Art heiligen Gral gelobt.

Komplett sinnfreie Diskussion.
Ob Maus oder Kommandozeile das richtige Interface ist,
hängt von der Komplexität und der Häufigkeit der Arbeits-
aufgabe ab.

Komplexität und Häufigkeit der Aufgaben hängen ab davon,
ob man
- Anwendungssoftware verwenden will/muss,
- die nutzereigene Konfiguration ändern will,
- die Systemkonfiguration ändern muss/will,
- ein System installieren muss/will.


>> An wen geht die Aufforderung: An Debian, an
>> Ubuntu/Canonical, an RedHat, an SuSE, an einzelne
>> Linux-Entwickler? Es gibt keinen dominanten Anbieter
>> einer auf Linux basierenden Distribution für Desktop
>> Anwendung. Das ist Fluch und Segen zugleich.
>
> Ich sehe es eher als reinen Fluch ohne Segen.

Hmm. Das ist ein interessanter Gedanke -- aber diesen
Seitenast will ich mal nicht weiter verfolgen.


> Eigentlich wäre es ja einfach (jaja: reiner KONJUNKTIV!):
> Die Leute mit der Richtlinienkompetenz setzen sich
> zusammen und arbeiten einen gemeinsamen Standard aus,
> der dann eben umgesetzt wird.

Das funktioniert nicht, denn dank GPL hat niemand die
Richtlinienkompetenz: Jeder darf seine eigene Distribution
erschaffen, und Du kannst ihn nicht wirksam daran hindern.

Das war vor über 30 Jahren bei Microsoft anders: Software-
entwicklung ist personalintensiv und also teuer; wenn man
seiner Konkurrenz das Geschäft verhageln kann, geht das
irgendwann an die Substanz -- und genau das hat Microsoft
auch mit Aggressivität und krimineller Energie gemacht.

Die "Richtlinienkompetenz", die Microsoft heute hat, ist
ein direktes Resultat der geschluckten oder ruinierten
Konkurrenten.


> Sowas geht in vielen anderen Industriezweigen durchaus,

Tatsächlich?
Autofahrer fahren DAS Einheitsauto? Fräsmaschinenhersteller
fertigen DIE Einheitsfräsmaschine?


> aber offensichtlich genau NICHT bei Linux,

Grober Unsinn.

Zum einen gibt es -- man sollte es kaum glauben -- plattform-
übergreifende (Quasi-)Standards; aus dem Stand fallen mir
ASCII, Unicode, PDF/PostScript, JPEG, HTML ein.

Für Unix-ähnliche Systeme gibt es noch POSIX; darüberhinaus
existiert für Linux ein Filesystem-Standard.


> da will jeder unbedingt sein eigenes Süppchen kochen
> und ne Richtlinienkompetenz wird glatt für nichtexistent
> erachtet.

Die Richtlinienkompetenz gibt es tatsächlich nicht. Es ist
Dir möglicherweise entgangen, aber in den letzten 40 Jahren
hat eine Rechenleistungsexplosion stattgefunden, die zu
einer außerordentlich dynamischen Entwicklung des gesamten
Software-Marktes geführt hat. In dieser Situation KANN kein
Sterblicher sinnvolle und zuverlässige Voraussagen machen.
Das geht einfach nicht.

von ACDC (Gast)


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Egon D. schrieb:
> Komplett sinnfreie Diskussion.
> Ob Maus oder Kommandozeile das richtige Interface ist,
> hängt von der Komplexität und der Häufigkeit der Arbeits-
> aufgabe ab.

Auch ein 30k€ Switch hat eine GUI obwohl Linux läuft.

von A. K. (prx)


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ACDC schrieb:
> Auch ein 30k€ Switch hat eine GUI obwohl Linux läuft.

... hat vielleicht eine ...

Bei Switches kenne ich GUI-Management eher am unteren Ende.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Ralph S. schrieb:
> Woran liegt das?

An der Statistik.

In den Firmen, wo ich in den letzten 20 Jahren gearbeitet habe, laufen 
fast alle Server unter Linux. Windows gibt es dort nur auf Desktops. 
Zweifellos gibt es auch Firmen, wo das anders ist.

Diese Statistik (welche war das?) erfasst wohl auch nicht die vielen 
kleinen Geräte ohne Tastatur die unter Linux laufen. Zum Beispiel 
Internet Router und Fernseher.

Android enthält auch Linux als kern. Wenn du die ganzen Android 
Smartphones mit zählst, dann hat Linux vermutlich mehr als 50% 
Marktanteil.

Die Verbreitung auf dem Desktop ist eher gering, weil diese Computer 
seit 30 Jahren mit Windows ausgeliefert werden. Die meisten Leute nutzen 
ihre Geräte wie geliefert. Wenn ich mein Smartphone auf Windows umbauen 
könnte, würde ich das auch nicht tun. Was hätte ich davon? Nur neue 
Probleme, bei denen mir keiner (aus meinem Umfeld) helfen kann.

: Bearbeitet durch User
von ACDC (Gast)


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A. K. schrieb:
> ACDC schrieb:
>> Auch ein 30k€ Switch hat eine GUI obwohl Linux läuft.
>
> ... hat vielleicht eine ...
>
> Bei Switches kenne ich GUI-Management eher am unteren Ende.

und Du kennst auch 30k€ Switchs?

von Sven B. (scummos)


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Andreas B. schrieb:
> Ob das dann so viel
> besser geht habe ich nicht ausprobiert.

Nö, tut es nicht. Ist genauso aufwändig wie mit den OSS Toolkits, oder 
sogar noch aufwändiger, weil die Chance dass du ein vertrauenswürdiges 
vorkompiliertes zlib mit MSVC2019 x86-64 ABI zum Download findest gegen 
null geht ...

Bzw. bei zlib geht das noch weil es C ist, aber bei einer C++-Bibliothek 
sitzt du tagelang da und baust alles selber.

: Bearbeitet durch User
von Christobal M. (c_m_1)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> In den Firmen, wo ich in den letzten 20 Jahren gearbeitet habe, laufen
> fast alle Server unter Linux. Windows gibt es dort nur auf Desktops.
> Zweifellos gibt es auch Firmen, wo das anders ist.

Wenn ich mir anschaue was Windows sich so leistet, kann ich ahnen warum 
Windows auf Servern eher ein Nischendasein fristet
https://randomascii.wordpress.com/2017/07/09/24-core-cpu-and-i-cant-move-my-mouse/
Process creation is CPU bound, as it should be. Process shutdown, however, is CPU bound at the beginning and the end, but there is a long period in the middle (about a second) where it is serialized – using just one of the eight hyperthreads on the system, as 1,000 processes fight over a single lock inside of NtGdiCloseProcess. This is a serious problem. This period represents a time when programs will hang and mouse movements will hitch – and sometimes this serialized period is several seconds longer.

Oder der Bug unter Vista, wo ein Prozess 100% CPU brauchte wenn der 
Benutzername "user" enthielt.
https://support.microsoft.com/en-us/help/3053711/high-cpu-use-by-taskhost-exe-when-windows-8-1-user-name-contains-user
Da frage ich mich was die intern mit der Zeichenkette machen... 
Programmabläufe steuern?

Mich schreckt sowas, auch wenn es ältere Meldungen sind, deutlich von 
Windows ab. Heartbleed ist zwar auch nicht toll, aber das war nur ein 
ungewollter Bug, nicht verkacktes Design.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Hans schrieb:
> Früher mussten die Röhren erst aufheizen. Heute muss das OS booten. Ich
> sehe da keinen wirklichen zeitlichen Unterschied.

Dazwischen gab es viele Jahre lang Geräte, die weder das eine noch das 
andere hatten. Die waren schneller.

von c-hater (Gast)


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ACDC schrieb:

> Auch ein 30k€ Switch hat eine GUI obwohl Linux läuft.

Genau.

Und die ist Linux-typisch bei jedem komplett anders (selbst bei den 
Produkten desselben Herstellers, sie müssen nur ganz wenige Jahre 
auseinander liegen) und generell katastrophal unlogisch und 
bedienungsmäßig ziemlich inkonsistent selbst zwischen einzelnen Bereiche 
eines GUI eines konkreten Switch-Modells.

Hier herrscht ganz exakt dieselbe Krankheit wie im Bereich des 
Linux-Desktop.

Aber mehr noch: selbst auf dem CLI feiert die Mannigfaltigkeit fröhliche 
Urständ...

Naja, bei einigen Herstellern ist zumindest noch ein angedeutetes 
Grundkonzept zu erkennen. Aber auch dies wird mit jeder 
Switch-Generation weiter aufgeweicht. Nur noch ein, zwei Generationen 
und die Ausnahmen von der Regel sind die Regel...

von Sven B. (scummos)


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c-hater schrieb:
> Und die ist Linux-typisch bei jedem komplett anders (selbst bei den
> Produkten desselben Herstellers, sie müssen nur ganz wenige Jahre
> auseinander liegen) und generell katastrophal unlogisch und
> bedienungsmäßig ziemlich inkonsistent selbst zwischen einzelnen Bereiche
> eines GUI eines konkreten Switch-Modells.

Ach komm, muss ich jetzt wirklich Screenshots von MS-Produkten der 
letzten 10 Jahre raussuchen um zu zeigen dass das dort ganz genau so 
ist?

Im Ernst, selbst die Systemsteuerung verwendet im Moment 3 
verschiedene UI-Toolkits, je nach dem welches Fenster mal aufmacht. Die 
Systemsteuerung!

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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c-hater schrieb:
>> Auch ein 30k€ Switch hat eine GUI obwohl Linux läuft.
> Genau.
> Und die ist Linux-typisch bei jedem komplett anders...
> und generell katastrophal unlogisch und bedienungsmäßig
> ziemlich inkonsistent

Inwiefern würde Windows dies verbessern?

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Sven B. schrieb:
> Im Ernst, selbst die Systemsteuerung verwendet im Moment 3
> verschiedene UI-Toolkits, je nach dem welches Fenster mal aufmacht. Die
> Systemsteuerung!

Als Windows 10 raus kam dachte ich: Ok, das ist Bananenware. In einem 
Jahr haben wir durchgehend das neue UI und dann wird Windows 10 so 
schick und übersichtlich sein, wie man das gerne hätte.

Doch Pustekuchen. Wie lang ist das jetzt her? ich hab's vergessen.

von c-hater (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:

> Inwiefern würde Windows dies verbessern?

Wer hat behauptet, dass das so wäre?

von Tim Schnurz (Gast)


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das Geile ist die gleichen Linux Leute die z.B. bei Programmiersprachen 
über z.B. PAscal herziehen, das es nicht eingesetzt werden kann, das es 
keinen ISo Standard gibt blaaa weil C hat  das ja alles..
TJa..nun stehen sie da mit ihrem verwurschtelten Linux, etliche Distris, 
zig Unterschiedlichem Handling etc pp.
Wo sind sie nun, die immer einen ISO Standard als Argument anführen?
Da werde sie ganz Kleinlaut..dann ist plötzlich gerade das der 
Vorteil..da Linux ja so frei wäre und eben nicht festgelegt sei blaaaaa
Merken die Linux Leute eigentlich nicht, das ihnen langsam die Felle 
wegschwimmen?
Es mehren sich immer mehr und mehr und mehr die Kontra Linux Stimmen.
Sie waren auf einem guten Weg, und das ganze kehrt sich seit einigen 
Jahren mit raschen Tempo um in Richtung Kontra Linux.
Anstatt das sie das mal erkennen und was daran ändern, machen sie genau 
so weiter wie zuvor und schnallen nicht das sie Linux damit geradewegs 
aus dem Massenmarkt vergraulen

Beitrag #6397929 wurde vom Autor gelöscht.
Beitrag #6397933 wurde vom Autor gelöscht.
von A. K. (prx)


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Tim Schnurz schrieb:
> Merken die Linux Leute eigentlich nicht, das ihnen langsam die Felle
> wegschwimmen?

Gut erkannt. Ich merke es eigentlich nicht.

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Ich kann verstehen, dass Linux so unbeliebt ist. Das einzige Linux, 
welches ohne viel Lernaufwand "einfach" benutzbar ist, ist Ubuntu. Und 
das ist einfach Dreck. Ich verwende Ubuntu selbst und ja, vieles ist 
Schrott:

* Nvidia-Optimus wird nicht nativ unterstützt.
* Der Installer ist unter aller Sau. Er stürzt ab, Buttons sind falsch 
beschriftet, Swap wird zu klein angelegt (Defaulteinstellung), dadurch 
geht Ruhezustand nicht.
* Nvidia-Treiber sind oft Schrott. Oft wird der freie Nouveau 
ausgeliefert. Dieser neigt zum Abstürzen und schwarzem Bild.
* Der proprietäre Nvidia-treiber stürzt unter tensorflow oft ab und der 
PC geht einfach aus.
* Pulse-Audio ist unbedienbar
* Anordnung der Einstellungsmenüs ergeben kein Konzept, z. B. 
Energieeinstellungen
* Frontend und Backend sind zu schlecht entkoppelt. Ein klemmender 
WLAN-Stack führt zum Einfrieren mehrere Netzwerk-Menüs
* zufällige Fehlermeldungen
* Softwarecenter und apt oft inkonsistent
* Installation durch apt/Softwarecenter kann Snap-Installationen 
nachziehen
  -> eine Deinstallation mittels Softwarecenter/apt entfernt das 
Snap-Paket nicht vollständig
* Konflikte durch Mischen von apt- und pip-Installationen
* Fehlerhafte und undurchdachte Energieverwaltung: Bildschirmabschaltung 
und Bildschirmschoner werden durch mehrere nicht aufeinander abgestimmte 
Systeme gesteuert. Dadurch schaltet sich oft ein zweiter Bildschirm nach 
20 min. Untätigkeit ab, obwohl alles auf "nie"-Abschalten steht.
* "Modemmanager" stürzt häufig ab und verhindert das Neustarten von 
Virtualbox-VMs.

Eigentlich ist Linux, insbesondere Ubuntu, ein Frickelhaufen. Es gibt 
kein klares, konsistentes Konzept, sondern eher viele Dienste, die sich 
gegenseitig auf die Füße treten, viel stümperhaft programmiertes Zeug, 
wie der Ubiquity-Installer und ständig gehen Sachen kaputt, die früher 
gingen. Bspw. konnte man unter Ubuntu 18.04 problemlos ohne 
voreingestelltes Passwort auf Samba-Druckern drucken. Dazu öffnete sich 
ein Dialog und man konnte das Passwort und Nutzername eingeben. Unter 
Ubuntu 20.04 öffnet sich ein neuer, viel designermäßiger, responsiviger 
Dialog und geht nach wenigen Sekunden wieder zu, bevor man es schafft 
das Passwort einzugeben.

Hinzu kommen die vielen kaputten Anwendungen bzw. die Unterstützung 
dieser:

* Es gibt viele Jabber-Clients, doch keinen einzigen, der omemo auf 
mehreren Devices gleichzeitig erlaubt, private Chats, Gruppenchats und 
private Zuschriften auf einzelne Personen in Gruppenchats sinnvoll 
handhaben kann und gleichzeitig stabil arbeitet. Die meisten Clients 
stürzen bei Standby des Hosts einfach ab.
* Software von Adobe läuft nicht.
* Es gibt keine freie Software, welche die ERiC-Schnittstelle bedienen 
kann.
* Audible läuft nicht.
* Es gibt kaum Software, welche proprietäre Camera-RAW-Formate 
unterstützen.
* Thunderbird ist ziemlicher Dreck: Passwortmanager kann in Accounts 
falsch hinterlegte Passwörter nicht mit "Passwort merken" überschreiben. 
Man kann eingetragene Postfächer nicht inaktiv schalten, ohne sie zu 
entfernen. Zertifikats-Ausnahmen lassen sich nicht hinzufügen, obwohl 
man den Haken setzt. Zertifikats-Fehler-Fenster öffnen sich immer 
wieder, obwohl schon hunderte offen sind.
* Man kann nicht zwischen Dolphin und Nautilus Dateien kopieren.
* Dateibrowser neigen in Ausnahmefällen schnell zum Absturz.

von MaWin (Gast)


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c-hater schrieb:
> Für 99,9% der Anwender ist es hingegen sinnvoll, dass sie nicht alles
> sehen.

Nein. Es ist nie sinnvoll. Es ist sinnvoll Dinge gut anzuordnen, so daß 
ein Benutzer sofort erkennen, was relevant ist. Desktop-Dateien in 
Verzeichnissen, Thumbnail-Dateien in Verzeichnissen, gehören nicht dazu.

> Können sie weniger kaputt machen und kommen nicht auf blöde Ideen.

Ein System, das ein Benutzer kaputt machen kann, kann auch von einem 
Virus kaputt gemacht werden. So ein System ist schon konzeptionell 
kaputt. Ich weiss: Windows und Linux sind solche. Und Androids Ansatz 
will man nicht wirklich. Aber eine vernünftige Rechtefreigabe, die es 
verhindert daß ein Benutzer installierte Programme beschädigt (ausser er 
deinstalliert sie, oder er ist der Programmierer und das Programm wird 
von ihm erzeugt), und eine vernünftige Dateiverwaltung, die zwar das 
Löschen einer Datei ermöglicht, aber auch das wieder-zurückholen eine 
Altversion davon, ist technisch kein Hexenwerk. Man muss halt wollen, 
schon ganz tief innendrin im Systemkonzapt. Schade, daß viele Frickler 
(Microsoft & Co) nicht wollen.

von Jens G. (jensig)


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Christobal M. (c_m_1)

>Wenn ich mir anschaue was Windows sich so leistet, kann ich ahnen warum
>Windows auf Servern eher ein Nischendasein fristet
>https://randomascii.wordpress.com/2017/07/09/24-core-cpu-and-i-cant-move-my-mouse/

>...

>Oder der Bug unter Vista, wo ein Prozess 100% CPU brauchte wenn der
>Benutzername "user" enthielt.
>https://support.microsoft.com/en-us/help/3053711/high-cpu-use-by-taskhost-exe-when-windows-8-1-user-name-contains-user
>Da frage ich mich was die intern mit der Zeichenkette machen...
>Programmabläufe steuern?

>Mich schreckt sowas, auch wenn es ältere Meldungen sind, deutlich von
>Windows ab. Heartbleed ist zwar auch nicht toll, aber das war nur ein
>ungewollter Bug, nicht verkacktes Design.

Du hast vergessen, mal einen Blick in die Linux-Bugliste zu werfen. Aber 
da Du zu selektivem Lesen neigst, wird es wohl nix bringen, wie man ja 
auch aus der beschönigenden Heartbleed-Erwähnung herauslesen kann.


Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)

>Ich kann verstehen, dass Linux so unbeliebt ist. Das einzige Linux,
>welches ohne viel Lernaufwand "einfach" benutzbar ist, ist Ubuntu. Und
>das ist einfach Dreck. Ich verwende Ubuntu selbst und ja, vieles ist
>Schrott:

Das kann alles nicht sein, denn wie man weiter oben lesen konnte, werden 
Linux und all seine Opensource-Bestandteile mit viel Liebe von 
Enthusiasten zu Qualität geführt.

Vielleicht noch ein tolles Feature (war irgendein Ubuntu-Derivat, 
vielleicht aber auch generell):
Konnte lange Zeit nicht verstehen, warum all die verfügbaren 
Dateimanager keinen Fortschrittsbalken mehr beim Kopieren anzeigten - 
nur noch unten in der Taskleiste wird ein Balken angedeutet, natürlich 
ohne weitere Infos.
Irgendwann nach längerem Suchen fand ich dann eine Einstellung in den 
Tiefen hinter irgendeinem Taskleistensymbol unten rechts, um den 
Fortschrittsbalken wieder hervor zu zaubern. Auf diese Idee muß man 
natürlich erstmal kommen, daß die Fortschrittsanzeige zentral versteckt 
wurde ... man kann also auch Linux schlechte "Informationspolitik" 
vorwerfen ...

: Bearbeitet durch User
von Sven B. (scummos)


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Jens G. schrieb:
> Das kann alles nicht sein, denn wie man weiter oben lesen konnte, werden
> Linux und all seine Opensource-Bestandteile mit viel Liebe von
> Enthusiasten zu Qualität geführt.

Das kann man da lesen, wenn man nicht lesen kann. Es wäre wirklich 
schön, wenn ein bisschen Textverständnis vorhanden wäre -- dann wäre das 
vielleicht auch mit dem Bedienen von Computern einfacher (?) ;)
Ich habe gesagt, OSS wird idR mit dem Ziel entwickelt, hohe Qualität zu 
haben. Daraus folgt nicht, dass das Ergebnis hohe Qualität hat; das Ziel 
ist dafür weder notwendig noch hinreichend.

> Vielleicht noch ein tolles Feature (war irgendein Ubuntu-Derivat,
> vielleicht aber auch generell):
> Konnte lange Zeit nicht verstehen, warum all die verfügbaren
> Dateimanager keinen Fortschrittsbalken mehr beim Kopieren anzeigten -
> nur noch unten in der Taskleiste wird ein Balken angedeutet, natürlich
> ohne weitere Infos.
> Irgendwann nach längerem Suchen fand ich dann eine Einstellung in den
> Tiefen hinter irgendeinem Taskleistensymbol unten rechts, um den
> Fortschrittsbalken wieder hervor zu zaubern. Auf diese Idee muß man
> natürlich erstmal kommen, daß die Fortschrittsanzeige zentral versteckt
> wurde ... man kann also auch Linux schlechte "Informationspolitik"
> vorwerfen ...

Wirklich eine furchtbare Erfahrung. Hoffentlich müssen nicht noch mehr 
Menschen so schreckliche Dinge erleiden, wie eine Konfigurationsoption 
für ihren Lieblibgsfortschrittsbalken zu suchen! Unbenutzbar.

Leider ist der Thread schon wieder in ein ziemliches Trollfest 
ausgeartet ... statt das eigentlich wirklich interessante Thema zu 
diskutieren, gibt es wieder Grabenkämpfe zwischen der "LINUX IST 
FURCHTBAR" und "LINUX IST DAS BESTE"-Fraktion (wie typisch auch 
hauptsächlich von Leuten, die offenbar wenig Vorstellung haben, was der 
Begriff "Linux" eigentlich bezeichnet). Naja, ist wohl wie bei 
Religionen oder der Politik, sachliche Diskussionen sind nicht drin in 
der heutigen Zeit.

: Bearbeitet durch User
von Sheeva P. (sheevaplug)


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Joachim B. schrieb:
> Guten Morgen Linux
> Du kannst so hässlich sein
> So dreckig und grau
> [...]

Find' ich gut! Weil es stimmt: wenn Du Linux als eine Art "besseres 
Windows" willst, hast Du keine Chance.

> nach dem Versuch gimp 2.10.20 (nur 2.10.8 gefunden) mit darktable zu
> installieren

Hase, wenn Du die neueste GIMP-Version haben willt, dann übersetz' sie 
doch einfach. So ein klassischer Dreisprung ("./configure && make && 
sudo make install") ist jetzt wirklich kein Hexenwerk.

Ich persönlich würde jedem, der nicht haargenau weiß, was er tut, und es 
auch nicht wissen will, von so etwas dringendst abraten. Sowas kann man 
machen, wenn man sich damit auskennt, aber... ja, genau, dann wird Linux 
(und jedes andere mit bekannte Betriebssystem) sehr schnell sehr 
häßlich, dreckig, und grau.

Schau, entweder Du willst es. Dann memmst Du hier nicht 'rum, sondern 
sorgst dafür, daß Du es auch kannst. Oder, genau... dann eben nicht. ;-)

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Frank E. schrieb:
> Wenn man nicht wirklich ein Experte auf der Konsole ist,

Ok, der folgende Teil betrifft mich nicht. Ich bin erfahren mit der 
Shell, und das nicht nur unter Linux, sondern auch unter *BSD, 
SunOS/Solaris und AIX.

> Ich bin dennoch kein Linux-Gegner, habe z.B. viele Raspis privat und
> kommerziell in Betrieb. Wenn alles klappt ist es ja auch gut, nur wehe
> wenn nicht :-)

Das stimmt zweifellos: wenn man von etwas keine Ahnung hat, ist es 
schwer, Fehler zu beheben. Liegt das an der Technik? Nein. Es liegt 
daran, daß man keine Ahnung hat.

Man könnte sich diese Ahnung aneignen, und wenn man freundlich fragt, 
ist das Forum hier sicherlich sogar eine ziemlich gute Adresse dafür. 
Hier posten hochkompetente, erfahrene und kluge Leute, Daniel (DPA) und 
A.K. seien nur als Beispiele genannt.

Wenn ein Linux mal nicht so funktioniert, wie es soll, dann gibt es 
dafür Gründe, die man eruieren und -- mit ein bisschen Kenntnis und 
Erfahrung -- üblicherweise auch gut lösen kann. Dafür gibt es Gründe: 
ein ausführliches und verständliches Logging, viele verschiedene 
Möglichkeiten zum Debugging, eine herausragende Dokumentation, und viele 
hilfsbereite Benutzer, die einem gerne helfen.

Wenn einem keiner helfen will, nun... wie sage ich das jetzt elegant... 
gibts dafür meistens Gründe. Ich persönlich helfe immer gerne, wenn 
jemand freundlich fragt. Es scheint aber leider so, daß manche Menschen 
intellektuell überfordert sind, wenn es darum geht, sich anderen 
gegenüber freundlich und höflich zu verhalten.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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W.S. schrieb:
> Begreift ihr eigentlich noch etwas?
>
> Eigentlich ist es doch völlig egal, ob das nun ein Terminalkommando oder
> ein Sonstwas-Kommando ist oder nicht.
>
> Stattdessen klickt man auf die Systemeinstellungen, sucht sich dort das
> heraus, was man einstellen will und stellt es ein.

Oh ja, das... trifft meinen Eindruck Deiner "Beiträge" nahezu perfekt. 
Großes Maul, keine Ahnung, dämlich 'rumklicken Hirn. ;-)

> Aber die Linuxer meinen, das alles viel besser zu wissen

Weil wir es halt wirklich besser wissen, weißt Du. ;-)

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Nop schrieb:
> Unter Windows (besonders Win 10) lautet Microsofts Empfehlung aus deren
> Hilfeforen in solchen Fällen übrigens zu 90% "installieren Sie Windows
> neu", weil man gar nicht erst Probleme richtig diagnostizieren KANN.

Das stimmt ja gar nicht! In 90% der Fälle lautet die Diagnose am Ende 
"Fragen Sie Ihren Systemadministrator"... ;-)

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Stefan H. schrieb:
> Ich kann verstehen, dass Linux so unbeliebt ist. Das einzige Linux,
> welches ohne viel Lernaufwand "einfach" benutzbar ist,

Nö.

> * Nvidia-Optimus wird nicht nativ unterstützt.

Aber klar doch.

> * Nvidia-Treiber sind oft Schrott.

Klar, und das ist natürlich Linux' Schuld...

> * Der proprietäre Nvidia-treiber stürzt unter tensorflow oft ab und der
> PC geht einfach aus.

Linux, klar... rolleyes

> Eigentlich ist Linux, insbesondere Ubuntu, ein Frickelhaufen.

Oder Du bist ein Depp. Hast Du das mal in Erwägung gezogen? ;-)

von Tim Schnurz (Gast)


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sinnlos mit diesen Sektenleuten.
War klar das aus guten Texten, einzelne Beispiele rausgepickt werden.
für den Normalo ist der Nvidia Treiber ein PRoblem wie so viele andere 
Sachen auch.
Was ist daran so schwer zu verstehen?
Das du mit Fricklux kein PRoblem hast mag, sein, du bist aber nicht die 
breite Masse,aber das wurde jetzt mehrfach wiederholt

von Jack V. (jackv)


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Sheeva P. schrieb:
> Hase, wenn Du die neueste GIMP-Version haben willt, dann übersetz' sie
> doch einfach. So ein klassischer Dreisprung ("./configure && make &&
> sudo make install") ist jetzt wirklich kein Hexenwerk.

… und für Leute, denen selbst das noch zuviel ist, gibt’s das 
mittlerweile auch als Flatpak. Bloat und Redundanz sind für solche Leute 
ja auch kein Thema, so dass dem nichts entgegenstehen sollte.

von Gerd (Gast)


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Passend zum Thema der aktuelle Artikel auf Heise:

Woran LiMux scheiterte und was wir daraus lernen können

https://www.heise.de/hintergrund/Woran-LiMux-scheiterte-und-was-wir-daraus-lernen-koennen-4881035.html?wt_mc=intern.red.plus.topteaser.startseite.teaser.teaser

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Sheeva P. schrieb:
>> * Nvidia-Optimus wird nicht nativ unterstützt.
>
> Aber klar doch.

Zeig!

Sheeva P. schrieb:
>> * Nvidia-Treiber sind oft Schrott.
>
> Klar, und das ist natürlich Linux' Schuld...

Nicht zwingend schuld, aber offenbar besteht kein großes Interesse das 
Problem zu lösen...

Sheeva P. schrieb:
>> * Der proprietäre Nvidia-treiber stürzt unter tensorflow oft ab und der
>> PC geht einfach aus.
>
> Linux, klar... rolleyes

Warum muss das gesamte System abstürzen, wenn nur ein Treiber betroffen 
ist? Kann man das nicht auch (mit etwas Aufwand) isolieren?

Warum liefert Linux nicht einfach einen freien, getesteten Treiber mit, 
der in Kooperation mit Nvidia entsteht? Canonical kann doch Nvidia 
einfach aufkaufen. Natürlich könnte Ubuntu Nvidia auch androhen, die 200 
Mio. Ubuntu-Certified-Laptops, die sie jedes Jahr verkaufen zukünftig 
mit AMD-Grafik auszurüsten....

von Codo (Gast)


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Stefan H. schrieb:
> Natürlich könnte Ubuntu Nvidia auch androhen, die 200
> Mio. Ubuntu-Certified-Laptops, die sie jedes Jahr verkaufen zukünftig
> mit AMD-Grafik auszurüsten....

Seit wann ist Ubuntu ein Laptop-Hersteller?
Dell verkauft Laptops, wo Ubuntu installiert ist.
Lenovo verkauft Laptops, wo Fedora installiert ist.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Tim Schnurz schrieb:
> für den Normalo ist der Nvidia Treiber ein PRoblem

Das ist das einzige Argument von Dir das ich mal ansatzweise 
nachvollziehen kann.
Das liegt aber nicht an Linux, sondern an Nvidia. Nividia gibt keine 
Docs raus, sondern nur vorkompilierte Treiber. So muß also diese Nvidia 
Sch..e mühevoll reengineert werden.
Das klappt halt mal mehr oder weniger gut. Ich finde es trotzdem eine 
Leistung unter diesen Bedingungen überhaupt einigermaßen 
funktionierenede Treiber hinzubekommen.
Für mich ein Grund, keine Nvidia HW zu kaufen.
Wer sich jetzt über mangelnde Nvidia Unterstützung für Linux beschwert, 
soll sich eben vertrauensvoll an Nvidia wenden.
Für alle anderen bleibt eben Windows. So what!

Stefan H. schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>>> * Nvidia-Treiber sind oft Schrott.
>>
>> Klar, und das ist natürlich Linux' Schuld...
>
> Nicht zwingend schuld, aber offenbar besteht kein großes Interesse das
> Problem zu lösen...
Das gilt o.g. bezieht sich auch auf Deine Aussage.
Aber ihr könnt Euch ja hinsetzen und bei der Treiberunterstützung für 
Nividuia mitwirken, wenn es Euch so stört.

Stefan H. schrieb:
> Warum liefert Linux nicht einfach einen freien, getesteten Treiber mit,
> der in Kooperation mit Nvidia entsteht?
Nividia kooperiert nicht. Das ist ja gerade das Problem.

> Canonical kann doch Nvidia
> einfach aufkaufen.
Wo kommt das Geld dafür her? Druckst Du das? Mann Mann!!

: Bearbeitet durch User
von Codo (Gast)


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von Thomas S. (doschi_)


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von Codo (Gast)


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Thomas S. schrieb:
> Codo schrieb:
>>
> 
https://www.heise.de/ct/artikel/Die-Woche-Warum-ich-keine-Linux-PCs-verkaufe-1436957.html
>
> Der Artikel ist von 2012?

Was hat sich seitdem geändert? Die Probleme sind die gleichen geblieben.

von Thomas S. (doschi_)


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Codo schrieb:
> Thomas S. schrieb:
>> Codo schrieb:
>>>
>>
> 
https://www.heise.de/ct/artikel/Die-Woche-Warum-ich-keine-Linux-PCs-verkaufe-1436957.html
>>
>> Der Artikel ist von 2012?
>
> Was hat sich seitdem geändert? Die Probleme sind die gleichen geblieben.

Die Zeiten ändern sich. Die Faktoren ebenfalls.
U.a. Tuxedo (https://www.tuxedocomputers.com/) verkauft Linux-Notebooks, 
übrigens umfassend konfigurierbar.
Dell sowie Lenovo wurden auch schon erwähnt.

: Bearbeitet durch User
von Tim Schnurz (Gast)


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"Tim Schnurz schrieb:
> für den Normalo ist der Nvidia Treiber ein PRoblem

Das ist das einzige Argument von Dir das ich mal ansatzweise
nachvollziehen kann.
Das liegt aber nicht an Linux, sondern an Nvidia. Nividia gibt keine
Docs raus, sondern nur vorkompilierte Treiber. So muß also diese Nvidia
Sch..e mühevoll reengineert werden."

das ist völlig schnurz woran es liegt.
Das ist wieder einer der Gründe weshalb Linux nicht für den Massenmarkt 
taugt

Da kann man sich noch so viel winden und gegen Sträuben und Argumente 
aus den Fingern saugen wieso und warum.
Es ändert aber an dem Fakt nicht und das wird sich offenbar auch die 
nächsten 10 Jahre nicht ändern das die linux Leute das verstehen.
Offenbar sind viele Linuxer einfach etwas naja, "langsamer".....

von Nop (Gast)


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Stefan H. schrieb:
> Ich kann verstehen, dass Linux so unbeliebt ist. Das einzige Linux,
> welches ohne viel Lernaufwand "einfach" benutzbar ist, ist Ubuntu.

Nö. Mint ist das bessere Ubuntu.

> * Nvidia-Optimus wird nicht nativ unterstützt.

In Mint sehe ich zumindest irgendwas Optimus-mäßiges in den 
Startup-Applikationen. Habe ich natürlich abgestellt, weil ich keine 
Nvidia-Produkte verwende, solange sie nicht mit brauchbaren OSS-Treibern 
ums Eck kommen.

> * Der Installer ist unter aller Sau. Er stürzt ab, Buttons sind falsch
> beschriftet

Bei Mint nicht.

> Swap wird zu klein angelegt

Swap ist per default eine Datei bei Mint, keine Partition, deswegen kann 
sie nicht zu klein sein, außer Du hast zuwenig Platz auf der Platte. 
Suspend-to-disk nutze ich trotzdem nicht, weil es unnötig viel auf die 
SSD schreibt und das Booten eh in Sekundenschnelle geht.

Ach ja, und die Performance ist bei einer Swap-Datei auch OK, und selbst 
wenn es einen Tick langsamer als eine Swap-Partition ist: wenn das 
tatsächlich stört, ist die vernünftigste Lösung, sich ausreichend RAM zu 
installieren.

> * Nvidia-Treiber sind oft Schrott.

Deswegen kaufe ich nix von Nvidia.

> * Pulse-Audio ist unbedienbar

Keine Probleme unter Mint 20. Ich war positiv überrascht.

> * Installation durch apt/Softwarecenter kann Snap-Installationen
> nachziehen

Ist bei Mint per default geblockt. Wer's unbedingt haben will, kann es 
aber auch selber wieder freischalten.

> * Software von Adobe läuft nicht.

Lohnt sich halt für Adobe nicht.

> * Es gibt kaum Software, welche proprietäre Camera-RAW-Formate
> unterstützen.

Proprietäre Formate sind halt nicht offen - d'oh! Das hättest Du Dir vor 
dem Kauf überlegen müssen.

> * Thunderbird ist ziemlicher Dreck: Passwortmanager kann in Accounts
> falsch hinterlegte Passwörter nicht mit "Passwort merken" überschreiben.

Natürlich kann er das, und tut es auch. Das ist unter Linux nicht anders 
als unter Windows. Habe ich gerade erst diese Woche genutzt, als ich 
serverseitig das Paßwort gewechselt habe.

> * Man kann nicht zwischen Dolphin und Nautilus Dateien kopieren.

Wer sich ernsthaft die Dateimanager von KDE und Gnome parallel 
installiert und sich damit jeweils das halbe DE an Bord zieht, macht was 
verkehrt. Wenn Du meinst, die Default-Installation auf solche Weise 
vergrützen zu müssen, liegt das Problem zwischen Bildschirm und Stuhl.

> * Dateibrowser neigen in Ausnahmefällen schnell zum Absturz.

Aha.

> Warum liefert Linux nicht einfach einen freien, getesteten Treiber
> mit, der in Kooperation mit Nvidia entsteht?

Weil Nvidia daran nicht interessiert ist.

> Canonical kann doch Nvidia einfach aufkaufen.

Hast Du auch nur IRGENDEINE Vorstellung vom Größenverhältnis dieser 
Firmen oder brabbelst Du einfach nur mal wirres Zeug?

Canonical ist eine kleine Bude mit 450 Leuten, 6 Millionen Dollar 
Nettoeinkünften und 70 Mio Dollar Eigenkapital. Nvidia hat 13000 Leute, 
4 Milliarden Dollar Nettoeinkünfte und 10 Milliarden Dollar Eigenkapital 
(Zahlen von 2018).

> Natürlich könnte Ubuntu Nvidia auch androhen, die 200
> Mio. Ubuntu-Certified-Laptops, die sie jedes Jahr verkaufen

Ubuntu ist eine Distro und keine Firma. Die Firma ist Canonical, und die 
sind kein Laptop-Hersteller.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Tim Schnurz schrieb:
> das ist völlig schnurz woran es liegt.
> Das ist wieder einer der Gründe weshalb Linux nicht für den Massenmarkt
> taugt
>
> Da kann man sich noch so viel winden und gegen Sträuben und Argumente
> aus den Fingern saugen wieso und warum.
> Es ändert aber an dem Fakt nicht und das wird sich offenbar auch die
> nächsten 10 Jahre nicht ändern das die linux Leute das verstehen.
> Offenbar sind viele Linuxer einfach etwas naja, "langsamer".....

Und mir ist völlig schnurz wem das stört.
Mich jedenfalls nicht.
Und ja, es mag sein daß Linux nicht für den Massenmarkt taugt.
Stört mich auch nicht. Die Masse mag zu Aldi gehen.
In dem Moment wenn Linux sich für den Massenmarkt eigenen würde, wäre es 
für mich (und andere) vermutlich schon nicht mehr geeignet. Und warum 
Linux Leute da "langsamer" sein sollen, entzieht sich meiner Kenntnis. 
Ich nutze Linux in den verschiedensten Varianten seit ca. 20 Jahren und 
bin, im Gegensatz zu Windowsnutzung, zufrieden damit.
Ich bin aber auch kein Gamer. Wenn ich das aber wäre, würde ich mir eher 
eine Spielkonsole kaufen.

Davon angesehen, solltest Du das korrekte zitieren mal etwas üben. Wenn 
Du das noch nicht einmal richtig hinbekommst, ist Linux tatsächlich 
nichts für Dich.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Stefan H. schrieb:
> * Nvidia-Treiber sind oft Schrott.

Das stimmt zwar, ist aber nicht Linux-spezifisch:

Google nach                           Ergebnisse
────────────────────────────────────────────────
windows problem with nvidia graphics  80.500.000
mac problem with nvidia graphics      21.300.000
linux problem with nvidia graphics    18.600.000
────────────────────────────────────────────────

Bei Windows scheint die Anzahl der geposteten Nvidia-Probleme – gemessen
am Marktanteil des OS – zwar etwas geringer zu sein als bei Linux, das
liegt aber daran, dass Windows sehr oft vorinstalliert verwendet wird,
so dass mögliche Probleme bereits vom Hersteller beseitigt oder umgangen
wurden. Das geschieht bspw. dadurch, dass bestimmte, unzuverlässig
laufende Kombinationen von Grafikkartentypen und Windows-Versionen gar
nicht erst angeboten werden. Entsprechendes gilt auch für den Mac.

> Oft wird der freie Nouveau ausgeliefert. Dieser neigt zum Abstürzen
> und schwarzem Bild.

Immerhin gibt es unter Linux eine Alternative zu den fehlerhaften
Nvidia-Treibern. Hat man unter Windows ein unlösbares Treiberproblem,
bleibt einem nur der Wechsel zu einer anderen Grafikkarte.

A propos Marktanteile und vorinstallierte Betriebssysteme: Auch auf
meinem Privatrechner war Windows vorinstalliert, das ich aber gleich zu
Beginn gelöscht habe. Trotzdem taucht mein Rechner in der Statistik
vermutlich als Windows- und nicht als Linux-Rechner auf. So wird es
vielen anderen Linux-Installationen ebenfalls ergehen.

: Bearbeitet durch Moderator
von A. K. (prx)


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Yalu X. schrieb:
> Trotzdem taucht mein Rechner in der Statistik
> vermutlich als Windows- und nicht als Linux-Rechner auf.

In der Verkaufsstatistik unter Windows, in der Statistik der Clients von 
Webseiten unter Linux.

von Peter Trans (Gast)


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von Peter Trans (Gast)


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"Und mir ist völlig schnurz wem das stört.
Mich jedenfalls nicht.
Und ja, es mag sein dass Linux nicht für den Massenmarkt taugt.
Stört mich auch nicht. Die Masse mag zu Aldi gehen."


ähm..du hast aber schon verstanden worum es in diesem faden überhaupt 
geht-oder?
Oder wolltest du dich auf biegen und brechen nur irgendwie einbringen?

von Andreas B. (bitverdreher)


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Peter Trans schrieb:
> Und die Frickler merken es nicht...

Ich merks tatsächlich nicht, weil mein System wunderbar läuft.
Und nun?
Jetzt kannst Du Dir den Schaum vorm Mund wieder abwischen.

Peter Trans schrieb:
> ähm..du hast aber schon verstanden worum es in diesem faden überhaupt
> geht-oder?

Ja, und ich habe schon geschrieben, wenn die User die Finger von Dingen 
lassen die sie nicht verstehen und Linux einfach nutzen, dann haben sie 
auch keine Probleme damit.

: Bearbeitet durch User
von Hauser (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> weil mein System wunderbar läuft

Schön für dich. Glückwunsch.
Was ist mit den endlosen Problemen der anderen?
Nicht jeder hat Zeit, Lust und Ahnung, sein Linux so hinzufrickeln, dass 
es endlich zufriedenstellend läuft.
Und schon sind wir wieder beim Titel des Threads.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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@Tim Schnurz alias Peter Trans:

Ich kann ja verstehen, dass du hier die wahrgenommene Anzahl von
Linux-Gegnern etwas nach oben treiben möchtest. Das verstößt aber gegen
die Nutzungsbedingungen:

https://www.mikrocontroller.net/user/conditions

Nicht erlaubte Inhalte
...

Ebenso nicht erlaubt ist:
    ...
    Beteiligung an einer Diskussion unter verschiedenen Namen

Also lass das bitte bleiben.

von Ralph S. (jjflash)


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Yalu X. schrieb:
> Aber vielleicht gibt es ja noch weitere Gründe. Deswegen habe ich Ralph
> in meinem letzten Beitrag darum gebeten, doch mal bei seinen Bekannten
> nachzufragen.
>
Na ja, auf Nachfrage Antworten in der Art:

- "Ich habe gehört, dass wenn ich den Drucker wechsle oder den 
Internetanbieter wären Probleme vorprogrammiert"

- "Bei Windows kennt sich auch mein Sohn gut aus !" sorry wenn ich das 
so sage: ein typischer 15 Jähriger der glaubt, besser zu sein als jemand 
der sich schon Ewigkeiten mit IT beschäftigt, aber nicht weiß was die 
Registry ist

- "Mein Nachbar sagt, dass die Internetunterstützung für Linux bald 
eingestellt wird und dann muß man sowieso Windows benutzen" -  kein 
Scheiß jetzt, so schon gehört. Da kannst du erklären wie du willst, dass 
die Browser für Android (was große Linuxteile beinhaltet) und Linux 
technisch gesehen nur kleine Unterschiede besitzen

- "Ich vermisse mein Solitair"

----------------------------------------------

Unterm Strich glaube ich jedoch auch oben genanntes Argument: 
Konformitätsdruck

Yalu X. schrieb:
> AmChiemsee schrieb:
>> So z.B. Simulationssoftware wie MultiSim oder LT Spice, hier gibt es
>> keine Linux Version.
>
> Ich würde mal vermuten, dass Ralphs Bekannte diese Programme nicht
> einmal vom Namen her kennen ;-)

Jetzt muß ich lachen: mit Sicherheit haben die nie etwas davon gehört

von warumNurImmer (Gast)


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tja typisch für solche Leute... zähle mich was Desktop angeht auch zu 
Windoff fraktion und finde W10 auch sehr toll!

Trotzdem brauche ich Linux regelmässig an der Arbeit.

Aber was dieser Tim Schnurz alias Peter Trans alias "name hier einfügen" 
von sich gibt ist dann doch zu viel =D

Lass doch Linux Linux sein und bleib bei Windows. Was bringt es dir 
Leute zu verachten?

von Nop (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Und ja, es mag sein daß Linux nicht für den Massenmarkt taugt.
> Stört mich auch nicht.

Bessere Hardware-Unterstützung direkt mit Engagement der Hersteller wäre 
für jeden Linuxnutzer gut, und mehr native kommerzielle Software wäre 
auch nicht zu verachten. Bei Behörden wäre es auch für Dich sicherlich 
schöner, wenn die Geheimdienste der Amis nicht Deine Daten über ein 
Spyware-OS wie Windows 10 abgreifen könnten.

> In dem Moment wenn Linux sich für den Massenmarkt eigenen würde, wäre es
> für mich (und andere) vermutlich schon nicht mehr geeignet.

Es wird immer Distros für jeden Einsatzzweck geben. Mint ist Dir zu 
nutzerfreundlich und verbloatet? Nimmste halt Arch. Obwohl Du dann 
natürlich nicht mehr Veganer werden kannst, das wäre zuviel des Guten.


Yalu X. schrieb:
> Stefan H. schrieb:
>> * Nvidia-Treiber sind oft Schrott.
>
> Das stimmt zwar, ist aber nicht Linux-spezifisch:

Ich hatte auch unter Windows schon Treiberprobleme, auch mit AMD. Nach 
einem Catalyst-Update ging nichtmal mehr das Abspielen von Videos, die 
plötzlich voller Artefakte waren. Ich habe dann eine funktionierende 
Catalyst-Version installiert und nie wieder ein Update gemacht.

Ach ja, und bei meinem Netbook unter Win7 hatte ich Soundaussetzer, 
sobald WLAN aktiv war. Nach längerem Googeln habe ich irgendwo bei 
Realtek einen Treiber gefunden, der auf Multimedia optimiert war und das 
Problem gelöst hat.

> A propos Marktanteile und vorinstallierte Betriebssysteme: Auch auf
> meinem Privatrechner war Windows vorinstalliert

Sowas würde ich mir nicht kaufen, weil ich nicht einsehe, für Windows zu 
bezahlen, wenn ich es nicht haben will. Bei Laptops erwäge ich nur 
solche, die gleich mit Linux kommen (z.B. Tuxedo), weil ich dann weiß, 
daß das läuft und wohl keinen WLAN-Chip von Broadcom enthält. Notfalls 
ginge auch noch FreeDOS als Alibi-OS, wäre aber riskanter. Desktops baue 
ich aus Komponenten selber auf, aber das taucht in der Verkaufsstatistik 
überhaupt nicht als PC auf.


Hauser schrieb:
> Nicht jeder hat Zeit, Lust und Ahnung, sein Linux so hinzufrickeln, dass
> es endlich zufriedenstellend läuft.

Dann nimmt man keine Distro wie Arch, wo der ganze Sinn der ist, daß man 
sich das System exakt so konfiguriert, wie man es will.

Aber ja, das ist ein Punkt, daß man unter hunderten von Distros erstmal 
wissen muß, welche man nehmen soll. Allerdings hilft eine 
Internet-Suchmaschine weiter, wenn man nach einsteigertauglichem Linux 
sucht.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Hauser schrieb:
> Was ist mit den endlosen Problemen der anderen?
> Nicht jeder hat Zeit, Lust und Ahnung, sein Linux so hinzufrickeln, dass
> es endlich zufriedenstellend läuft.
> Und schon sind wir wieder beim Titel des Threads.

Noch einmal: Wenn man die Finger von den Standardeinstellungen läßt 
funktionieren die heutigen Distributionen ohne frickeln.
Wenn man ein System mit vorinstallierten Linux kauft, wie es auch der 
gewöhnliche Windowsuser mit wenig Ahnung gewohnt ist, stellt sich dieses 
Problem erst gar nicht.
Daß die Installation mit mancher HW manchmal hakt, will ich gar nicht 
bestreiten. Das ist bei Windows aber genauso. Du siehst es nur nicht, 
weil der Verkäufer des PCs das für Dich bereits geregelt hat.

Ralph S. schrieb:
> Na ja, auf Nachfrage Antworten in der Art:

OK, gegen solche Leute ist kein Kraut gewachsen. Das geht dann in die 
Aluhut Richtung.

Nop schrieb:
> Mint ist Dir zu
> nutzerfreundlich und verbloatet?

Ich nutze Mint 19.3 und Bloatware habe ich da noch nicht entdecken 
können. Verwechselst Du das etwa mit Ubuntu?

: Bearbeitet durch User
von Nop (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Ich nutze Mint 19.3 und Bloatware habe ich da noch nicht entdecken
> können. Verwechselst Du das etwa mit Ubuntu?

Beispielsweise ist per default Nvidia Optimus aktiv in den 
Startup-Applications, obwohl ich gar keine Nvidia-Grafik habe. Ebenso 
sind Microcode-Pakete für AMD und Intel installiert, obwohl ich keinen 
Intel-Prozessor habe.

Daß sie dennoch drin sind, ist schon verständlich, schließlich soll die 
Distro auf jedem Rechner und auch bei Wechsel der Hardware laufen.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Nop schrieb:
> Beispielsweise

Na, ok. Aber unter Bloatware verstehe ich etwas anderes. Das ist das, 
was bei Windows ständig aufpoppt, wenn man arbeiten will.
Ich weiß nicht ob das in D genauso ist wie hier in Japan. Aber wenn ich 
mal an die Laptops von Kollegen muß, bekomme ich die Krise. :-(

von Framulestigo (Gast)


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warumNurImmer schrieb:
> Was bringt es dir
> Leute zu verachten?

Das ist die Beförderung vom "gar nix" zum "nix" (man hat noch jemanden 
unter sich)

von Hauser (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Noch einmal: Wenn man die Finger von den Standardeinstellungen läßt
> funktionieren die heutigen Distributionen ohne frickeln.

Ein Mint (z.B.) neu aufsetzen ist kein Problem. Das läuft dann auch 
problemlos. Was ich aber schon sehr oft bemerkt habe (und deshalb auch 
kritisiere) ist das Verhalten nach Updates. Und da habe ich beide 
Varianten durch (shell und auch GUI). Dann fehlt mal eine Einstellung, 
mal kommt beim Starten eines Programmes, was die ganze Zeit funktioniert 
hat plötzlich eine Fehlermeldung. Und dann kann man (als dummer 
Anwender) versuchen was man will, man kriegt es nicht wieder hin. Dann 
greift man in seiner Verzweiflung zum letzten Weg, einer 
Neuinstallation. So habe ich das ganze Theater schon paarmal durch. Und 
das darf mir dann auch keiner übelnehmen, wenn ich es kritisiere. 
Durchaus möglich (oder sogar sehr wahrscheinlich), dass das ein 
erfahrener Anwender das wieder hinbekommen hätte. Aber mir ist es eben 
nicht gelungen...

von Roland F. (rhf)


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Hallo,
Sheeva P. schrieb:
> Das stimmt zweifellos: wenn man von etwas keine Ahnung hat, ist es
> schwer, Fehler zu beheben. Liegt das an der Technik?

Es liegt aber bei Linux oft daran das anderswo einfache Dinge unnötig 
kompliziert funktionieren:
Ich habe im letzten Jahr einen uralten Surf/Schreib-Laptop problemlos 
von Windows Vista auf Ubuntu umgestellt. Für die Installation eines im 
LAN "hängenden" Drucker habe ich trotz des herstellereigenen 
Universaltreiber (nebst Installationsanleitung) weit über eine Stunde 
gebraucht bis sich der Drucker ansprechen ließ. Für einen reinen 
Computer-Benutzer hätte das eine unüberbrückbare Hürde dargestellt.

Bei der zeitgleichen Installation von Windows 10 auf einem neuen 
Desktop-PC  lief das nahezu vollautomatisch ab und der 
Multifunktionsdrucker und stand innerhalb kürzester Zeit mit allen 
Funktionen zur Verfügung.

> Nein. Es liegt daran, daß man keine Ahnung hat.

Ja, das stimmt. Aber man kann andererseits nicht erwarten, das sich alle 
reinen Benutzer, die ein Problem haben, intensiv mit der Lösung dieses 
Problems auseinandersetzen. Da fehlt oft schon die Fähigkeit das Problem 
richtig zu beschreiben.

> Man könnte sich diese Ahnung aneignen,...

Ja, könnte man. Machst du das auch immer, wenn z.B. deine Heizung 
ausfällt? Eignest du dir dann erst Ahnung an wie so eine Heizung 
funktioniert und sitzt während der Zeit in der kalten Wohnung, wo doch 
die einfachste Lösung doch eher darin besteht den Installateur deines 
Vertrauens zu kontaktieren?

> ...und wenn man freundlich fragt,...

Tja, das ist hier oft leider ein echtes Problem.

rhf

von Patrick S. (paddyhb89)


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Andreas B. schrieb:
> Warum wurde VHS Betamax vorgezogen?

Por-noindustrie...

Mit der DVD sah es nicht anders aus. Die Laserdisk war halt zu groß für 
die Jackentasche sonst hätte sie durchaus ne chance gehabt...

BD vs. HD-DVD:

Por-noindustrie...

Die forensoftware zwingt mich zu dieser schreibweise des bösen 
"P"-Wortes... 😁

von Nop (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Na, ok. Aber unter Bloatware verstehe ich etwas anderes. Das ist das,
> was bei Windows ständig aufpoppt, wenn man arbeiten will.

Das ist Malware, genau wie Werbung im Windows-Startmenü, ausgeliefert 
von Microsoft. Immerhin kann man unter Linux nicht benötigte Pakete 
deinstallieren. Unter Win 10 hat sich bei vielen Nutzern so Müll wie 
Candy Crush nach dem nächsten Windows-Update einfach mal re-installiert, 
weil Microsoft seit Win 10 die PCs der Nutzer als Microsofts Eigentum 
betrachtet.

Daß Microsoft Windows immer schlechter macht, ist zwar jetzt keine 
direkte Verbesserung für Linux - es legt aber die Meßlatte tiefer, über 
die Linux rüberspringen muß, um als Alternative zu taugen.

von Nop (Gast)


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Hauser schrieb:
> Ein Mint (z.B.) neu aufsetzen ist kein Problem. Das läuft dann auch
> problemlos. Was ich aber schon sehr oft bemerkt habe (und deshalb auch
> kritisiere) ist das Verhalten nach Updates.

Mint schubst Dich nach der Installation regelrecht dazu, Timeshift zu 
für Deine Bedürfnisse konfigurieren. Hast Du das nicht gemacht? Dann 
brauchst Du nämlich nicht neu zu installieren, sondern hast ein 
Äquivalent zu Wiederherstellungspunkten.

Ich habe wöchentliche Sicherungen, wo die letzten drei behalten werden, 
und monatliche, wo die letzten zwei behalten werden. Dazu manuelle 
Sicherungspunkte, wenn ich größere Veränderungen gemacht habe.


Roland F. schrieb:
> die einfachste Lösung doch eher darin besteht den Installateur deines
> Vertrauens zu kontaktieren?

Guter Vergleich. Der Installateur arbeitet nämlich nicht kostenlos. Wenn 
man bereit ist, Geld auszugeben, kriegt man für jedes Betriebssystem 
Unterstützung.

von Patrick S. (paddyhb89)


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Andreas B. schrieb:
> Ich nutze Mint 19.3 und Bloatware habe ich da noch nicht entdecken
> können. Verwechselst Du das etwa mit Ubuntu?

Linux Mint ist und war eine Krücke (die erfahrung durfte ich mehrfach 
persönlich machen).
Schau' dir doch mal Distributionen wie Slackware/Arch/Gentoo an. Dann 
wirst du ein ganz anderes verständnis von Bloatware bekommen.
wenn ich will, dass mein fest installiertes Linux auf anderer Hardware 
läuft greife ich zum USB-Stick und bringe die Treiber selbst mit, welche 
ich brauche. Aber wie oft kommt das bitte vor?
Für alles andere gibt es Live-Systeme.

Aber mal zum Thema:

Die Allgemeinheit der Techniklegasteniker ist einfach beleidigt, dass 
sie ihr System nicht mehr zumüllen können ohne sich selbst die Schuld in 
die Schuhe schieben zu müssen...
Sie hören einfach zu oft die beiden bösen Worte ("selbst" "Schuld") oder 
haben keine Möglichkeit große Scheiße zu verzapfen.
Wenn ich jemand anderem ein Linux installiere kann es derjenige 
vergessen , dass ich ihm das Root-PW mitteile und wenn die Person wieder 
auf Windows umsteigen will soll sie sich jemanden anderes suchen, 
der/die ausreichend langeweile mitbringt...

: Bearbeitet durch User
von Hauser (Gast)


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Nop schrieb:
> Mint schubst Dich nach der Installation regelrecht dazu, Timeshift zu
> für Deine Bedürfnisse konfigurieren. Hast Du das nicht gemacht? Dann
> brauchst Du nämlich nicht neu zu installieren, sondern hast ein
> Äquivalent zu Wiederherstellungspunkten.

Gutes Stichwort. In einem Fall war es Timeshift, was nicht mehr richtig 
funktionierte. Es zeigte ein paar Wiederherstellungspunkte an, aber die 
liessen sich nicht mehr wiederherstellen. Es passierte einfach gar 
nichts. In einem anderen Fall konnte ich manuell 
Wiederherstellungspunkte setzen, aber so bald ich sie automatisch setzen 
liess, wurden keine mehr angelegt. Und dann ging das manuelle Setzen 
auch nicht mehr. Das war dann mal wieder ein Zeitpunkt, wo ich mich zu 
einer Neuinstallation entschloss. Ähnliche Fälle kamen relativ häufig 
vor. Das System läuft prima, ich konnte auch gut damit arbeiten und 
irgendwann nach einiger Zeit passiert dann so ein nichtdeterministisches 
Verhalten.

Beitrag #6398389 wurde von einem Moderator gelöscht.
von herbert (Gast)


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Roland F. schrieb:
>> ...und wenn man freundlich fragt,...
>
> Tja, das ist hier oft leider ein echtes Problem.
>
> rhf

Tja, so lange dem Linuxer die "Troll Vermutung" näher ist als eine 
Hilfestellung ohne Vorurteile und Beleidigungen wie Dumm ,dämmlich etc. 
wird das auch so bleiben. Wer bei Problemen nur ständig mit sich selber 
kommuniziert und auf seine eigene Datenbank zugreift eventuell sogar 
Programmierer ist, der ist meistens dermassen auf sich reduziert, der 
bemerkt gar nicht dass er mit seiner Art zu helfen alles nur noch 
schlimmer macht. Die vergessen oft , dass sie sich schon eine halbe 
Ewigkeit mit dem Zeug rumschlagen und oft nur Fragmente zum Besten 
geben, wo der Anfänger das noch fehlende nicht ergänzen kann.

Beitrag #6398395 wurde von einem Moderator gelöscht.
von warumNurImmer (Gast)


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@herbert

Erklär doch mal, warum du das Log-File nicht einfach geteilt hast, damit 
man dir Helfen kann?

Wenn ich in Windows ein Fehler oder Problem haben, dann muss ich ja auch 
eine Error-Code oder Meldung oder was auch immer Teilen damit die Leute 
auf der anderen Seite von diesem Internet wissen was ich den genau 
meine.

Aber einfach zusagen "Linux hat Internet aussetzter, Windows nicht" 
bringt halt nix.

Lg vom Chamäleon das alle OS liebt

von Nop (Gast)


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Patrick S. schrieb:

> Wenn ich jemand anderem ein Linux installiere kann es derjenige
> vergessen , dass ich ihm das Root-PW mitteile

Also kann er sich weder aus dem dafür vorgesehenen Package-Manager 
Software installieren noch die eintrudelnden Updates ausführen. Na 
herzlichen Glückwunsch.

von DAU (Gast)


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Tim Schnurz schrieb im Beitrag #6398389:
> Schafft die Gastzugänge ab, dann habt ihr das Problem nicht oder lebt
> damit aber nervt nicht rum wenn man mit anderen Namen shreibt.
> Das Problem ist hausgemacht.

Psychogramm eine Linuxhassers: statt seiner Forderung nach Abschaffung 
des Gästezugangs nachdruck zu verleihen in dem er konsequenterweise den 
Gastzugang nicht mehr benutzt schiebt er die Schuld dem Forenbetreiber 
zu weil der Ihm Freiheiten einräumt mit denen er nicht umgehen will oder 
kann und deswegen soll auch möglichst kein anderer diese Freiheiten 
nutzen können.

von Nop (Gast)


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Hauser schrieb:

> Gutes Stichwort. In einem Fall war es Timeshift, was nicht mehr richtig
> funktionierte.

Du hast nicht zufällig da was "bereinigt", indem Du direkt mit dem 
Dateimanager im Dateisystem Wiederherstellungspunkte gelöscht hast? Man 
kann Punkte löschen, aber nur aus Timeshift heraus. Es arbeitet nämlich 
differentiell und muß sich deswegen beim Löschen eines Punktes die Daten 
rausfischen, die es für die Punkte danach noch braucht.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Patrick S. schrieb:
> Linux Mint ist und war eine Krücke (die erfahrung durfte ich mehrfach
> persönlich machen).

Das würde mich jetzt mal interessieren, warum Du das denkst. Ich habe 
damit in den letzten Jahren keine Probleme mehr gehabt.
Und mal ehrlich: Wem stören die paar unbenötigten Treiber, die da auf 
der Festplatte rumliegen.
OK, man könnte sich auch den Kernel selbst kompilieren und alles 
raufwerfen was man nicht braucht. Mir ist es den Aufwand nicht wert.
Früher habe ich auch viel am System rumgefrickelt. Seit die 
Distributionen so reibungslos laufen bin ich, ehrlich gesagt, 
mittlerweile zu faul geworden mir ein maßgeschneidertes System zu 
basteln. (Oder frickeln, wenn das den militanten Windowsusern hier 
lieber ist).

Nop schrieb:
> Also kann er sich weder aus dem dafür vorgesehenen Package-Manager
> Software installieren noch die eintrudelnden Updates ausführen. Na
> herzlichen Glückwunsch.

Na gut, das macht meine Frau auch nicht. Wenn ich ihren Laptop mal in 
die Finger bekomme, darf ich die Upgrades des letzten halben Jahres 
einspielen.

Nop schrieb:
> Du hast nicht zufällig da was "bereinigt", indem Du direkt mit dem
> Dateimanager im Dateisystem Wiederherstellungspunkte gelöscht hast?

So etwas ähnliches wird es wohl gewesen sein. Ich hatte Timeshift 
kürzlich mal in Aktion treten lassen, weil ich den Upgrade von Mint 19.3 
auf 20 gemacht habe. Hat mir nicht gefallen und schwupps (ok, 5 oder 
10min später) war es wieder das alte System.

von Hauser (Gast)


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Nop schrieb:
> Du hast nicht zufällig da was "bereinigt",

Nein, natürlich nicht. Ich habe alles im Originalzustand belassen.
Inzwischen bin ich dazu übergegangen, das Mint in VirtualBox zu 
installieren (ja, auch die Gast-Erweiterungen habe ich installiert). 
Dann tut eine Neuinstallation nicht so weh und geht schneller.

von Patrick S. (paddyhb89)


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Nop schrieb:
> Patrick S. schrieb:
>
>> Wenn ich jemand anderem ein Linux installiere kann es derjenige
>> vergessen , dass ich ihm das Root-PW mitteile
>
> Also kann er sich weder aus dem dafür vorgesehenen Package-Manager
> Software installieren noch die eintrudelnden Updates ausführen. Na
> herzlichen Glückwunsch.

In der Praxis bedeutet es weniger Arbeit für mich, wenn ich das 
übernehme.
Ich habe es nicht immer so gehandhabt, wollte aber wieder etwas 
Freizeit... 😉

von Nop (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> OK, man könnte sich auch den Kernel selbst kompilieren und alles
> raufwerfen was man nicht braucht. Mir ist es den Aufwand nicht wert.

Mir auch nicht. Heute sind selbst mittelmäßige CPUs so schnell, daß man 
eh keinen Unterschied merkt. Außer natürlich man hat Server mit hoher 
Last am Laufen, aber da nimmt man eh kein Mint.

> Na gut, das macht meine Frau auch nicht. Wenn ich ihren Laptop mal in
> die Finger bekomme, darf ich die Upgrades des letzten halben Jahres
> einspielen.

Halte ich nicht für so gut, schließlich sind es auch Sicherheitsupdates. 
Ich habe die Rechner auf tägliche Updatesuche eingestellt, spiele sie 
bei mir ein, und wenn's läuft, soll sie ihre Updates auch einspielen. 
Ist ja nicht Windows, wo man dann zehn Minuten vor einem Bootscreen 
sitzt, oder manchmal auch viel länger.


Hauser schrieb:
> Nein, natürlich nicht. Ich habe alles im Originalzustand belassen.

Famous last words. Und bei näherer Recherche "eigentlich hab ich ja 
nur... aber das kann ja gar nicht... oohhh." ;-) Beliebt ist ja auch, 
Timeshift auf eine Partition sichern zu lassen, die gar nicht genug 
Speicherplatz frei hat.

Andererseits ziehe ich einmal im Monat ohnehin zusätzlich ein 
Komplettbackup der gesamten Platte, weil Timeshift nicht hilft, wenn die 
SSD sich verabschiedet. Da sowas meistens an einem Controllerschaden 
liegt, hat man nichtmal die Smart-Daten als Vorwarnung.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Ralph S. schrieb:
> Yalu X. schrieb:
>> Aber vielleicht gibt es ja noch weitere Gründe. Deswegen habe ich Ralph
>> in meinem letzten Beitrag darum gebeten, doch mal bei seinen Bekannten
>> nachzufragen.
>>
> Na ja, auf Nachfrage Antworten in der Art:

Danke für die Information, denn jetzt wissen wir, wo den wenig
technikaffinen Windows-Linux-Umsteiger der Schuh wirklich drückt.

> - "Ich habe gehört, dass wenn ich den Drucker wechsle oder den
> Internetanbieter wären Probleme vorprogrammiert"

Ja, was man so alles hört ;-) Bei der Druckergeschichte ist ja sogar ein
Fünkchen Wahrheit drin. Trotzdem würde ich von einem rational denkenden
Menschen erwarten, dass er ein bereits installiertes und lauffähiges
System erst einmal solange weiternutzt, bis tatsächlich Probleme
auftreten. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird dieser Fall sowieso nie
eintreten.

> - "Bei Windows kennt sich auch mein Sohn gut aus !" sorry wenn ich das
> so sage: ein typischer 15 Jähriger der glaubt, besser zu sein als jemand
> der sich schon Ewigkeiten mit IT beschäftigt, aber nicht weiß was die
> Registry ist

Der kennt die Registry nicht? Das ist das wichtigste Konfigurationstool
in Windows überhaupt, genauso wichtig wie der Dreifingergriff bzw. der
Hardresetknopf. Fast alle wirklichen Ärgernisse von Windows konnte ich
bisher – wenn überhaupt – nur über über irgendwelche im hintersten
Winkel versteckten und undokumentierten Registry-Einträge abstellen.

> - "Mein Nachbar sagt, dass die Internetunterstützung für Linux bald
> eingestellt wird und dann muß man sowieso Windows benutzen" -  kein
> Scheiß jetzt, so schon gehört. Da kannst du erklären wie du willst, dass
> die Browser für Android (was große Linuxteile beinhaltet) und Linux
> technisch gesehen nur kleine Unterschiede besitzen

Ok, gegen Fake-News und Verschwörungstheorien helfen keine Argumente.
Da würde ich auch die Flinte ins Korn werfen.

> - "Ich vermisse mein Solitair"

Aber wenigstens hier kann man etwas tun, nämlich kpat installieren. Da
bekommen deine Bekannten außer dem klassischen Windows-Solitaire
(Klondike) noch 11 weitere Patiencen. Und das Beste: Das Verschieben der
Karten ist – genau wie in Windows – völlig ohne Konsole möglich. Damit
sollten doch alle anderen (vermeintlichen) Probleme in den Hintergrund
treten :)

von Patrick S. (paddyhb89)


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herbert schrieb:
>
> Tja, so lange dem Linuxer die "Troll Vermutung" näher ist als eine
> Hilfestellung ohne Vorurteile und Beleidigungen wie Dumm ,dämmlich etc.
> wird das auch so bleiben. Wer bei Problemen nur ständig mit sich selber
> kommuniziert und auf seine eigene Datenbank zugreift eventuell sogar
> Programmierer ist, der ist meistens dermassen auf sich reduziert, der
> bemerkt gar nicht dass er mit seiner Art zu helfen alles nur noch
> schlimmer macht. Die vergessen oft , dass sie sich schon eine halbe
> Ewigkeit mit dem Zeug rumschlagen und oft nur Fragmente zum Besten
> geben, wo der Anfänger das noch fehlende nicht ergänzen kann.

Hätten die "Anfänger" sich die Jahre davor mit ihrem Windows-System 
beschäftigt hätte Cloudflare nichts mehr zu tun als IP-Adressen zu 
verstecken... 🙄

: Bearbeitet durch User
von Andreas B. (bitverdreher)


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Yalu X. schrieb:
> Fast alle wirklichen Ärgernisse von Windows konnte ich
> bisher – wenn überhaupt – nur über über irgendwelche im hintersten
> Winkel versteckten und undokumentierten Registry-Einträge abstellen.

Klar, daß Du das konntest. Ist doch intuitiv.

von rbx (Gast)


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A. K. schrieb:
> Tim Schnurz schrieb:
>> Merken die Linux Leute eigentlich nicht, das ihnen langsam die Felle
>> wegschwimmen?
>
> Gut erkannt. Ich merke es eigentlich nicht.

Ich eigentlich auch nicht. Nicht mal beim Skyrim spielen. Skyrim soll so 
absturzfreudig sein. Müsste ja bei Linux schlimmer werden. Nun gab es 
aber lange Zeit überhaupt keine Abstürze. Absturzfrei. Nach der ein oder 
anderen Mod-Installation gab es dann schon mal einen. Kann man aber 
immer noch an einer Hand abzählen.

Das Schachprogramm ist so stark, dagegen habe ich keine Chance. Stört 
allerdings auch nicht, denn ich habe gar nicht so dass Gefühl, 
schlechter zu werden.

von Peter Trans (Gast)


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"Ich eigentlich auch nicht. Nicht mal beim Skyrim spielen. Skyrim soll 
so
absturzfreudig sein. Müsste ja bei Linux schlimmer werden."

Was hat das mit Linux zu tun, weshalb sollte es da mehr abstürzen?!
Hä, kann das sein das du hier einiges verdrehst und nur rumpupen willst?

von warumNurImmer (Gast)


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Peter Trans schrieb:
> Was hat das mit Linux zu tun, weshalb sollte es da mehr abstürzen?!
> Hä, kann das sein das du hier einiges verdrehst und nur rumpupen willst?

machst du ja auch =D

lg von der rosa Regenwolke

von herbert (Gast)


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warumNurImmer schrieb:
> Aber einfach zusagen "Linux hat Internet aussetzter, Windows nicht"
> bringt halt nix.
>
> Lg vom Chamäleon das alle OS liebt

Ich habe nicht behauptet "Linux" hätte Ausetzer sondern "unter Linux" 
und das ist schon mal ganz was anderes.Und ich habe auch gesagt, dass 
ich unter Widows das nicht habe bzw nicht bemerke.
Wahrscheinlich ist es sogar so, dass das Problem Providerseitig ist.Da 
werde ich noch nachhaken.
Wenn das so ist wie ich vermute, dann bezieht sich mein Problem 
lediglich auf die Frage, warum kommt Windows mit kurzem Ausetzern so 
zurecht, dass ich das nicht bemerke und warum Linux nicht. Zuerst dachte 
ich ,ich muss immer neu starten um wieder Internetfähig zu sein, dann 
erprobte ich einen Tipp mit ab und anmelden und jetzt weil ich das jetzt 
mal absichtlich ausgesessen habe stelle ich fest, nach etwa 4 Minuten 
ist das Problem gegessen.
Windows kann das sehr viel schneller so schnell , dass ich den Aussetzer 
gar nicht bemerke.Ich habe noch andere Rechner hier, alles Windows da 
kenne ich diesen Fehler auch nicht.
Hilfe hätte ja auch anders laufen Können. Ohne Troll und dumm und 
dämlich.
Da sage ich ganz einfach :Hier ist der Befehl sowieso für das 
Eingabefeld, damit kommst du Einsicht in ein Fehlerprotokoll, das du mit 
Sicherheit nicht deuten kannst. Poste das und dann sehen wir weiter.
Dann hätte ich mich entscheiden können ob ich das will mit dem Protokoll 
reinstellen. Bin ja ein gebranntes Kind. Nachdem ich mal ein Protokoll 
als Screenshot reingestellt habe wurde ich übel betitelt. Ich vergesse 
das nicht. Außerdem ,so ahnunglos wie ich bin weiß ich ja gar nicht was 
ein Profi alles aus eine Systemprotokoll herauslesen kann.Ich denke 
dabei auch an Datenschutz im erweiterten Sinne. Möglicherweise sind 
meine Bedenken unbegründet ...möglicherweise aber nur ..ich habe keine 
Ahnung. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
Und immer wieder Vermutungen, Unterstellungen...ich mag sie gar nicht 
zurückweisen ..ist völlig sinnlos sich damit zu beschäftigen.
Ich bin kein Programmierer, ich versuche aus Mint das rauszukitzel was 
es mir stressfrei freiwillig gibt ,als Vollsystem ist es nur für 
Programmierer oder ähnliche tauglich. Windows stellt weniger Ansprüche 
und ist tzransparenter zu handeln....Hardwareseitig sowieso, da 
Hersteller Treiber meistens gut laufen. Pseudo-Not-Treiber für Linux 
unter Linux aber oft nicht.
Wenige aber besser programmierte Distris wären wohl ein Segen wenn man 
die Kräfte einfach mal bündeln täte. Momentan  ist Masse statt Klasse 
angesagt.
1000 Distris soll es geben..ich fasse es nicht...

von A. K. (prx)


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herbert schrieb:
> ich fasse es nicht...

Dann lass es. Nimm das, was die am besten passt, und erspare dem Netz 
das Mimimi, alles was dir nicht genehm ist, sei auch für andere 
ungeeignet. Das gilt gleichermassen für Windows-, Mac-, Linux- und 
BSD-Fans.

Wenn Linux nicht mehrheitlich genutzt wird, kann ich damit gut leben.

von Hauser (Gast)


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herbert schrieb:
> sehr viel schneller so schnell

kicher

von warumNurImmer (Gast)


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herbert schrieb:
> Und immer wieder Vermutungen, Unterstellungen...ich mag sie gar nicht
> zurückweisen ..ist völlig sinnlos sich damit zu beschäftigen.

Ja ohne Log kann man nur Vermuten... und um eine Vermutung mehr 
aufzustellen:
- Evtl. ist das Refresh Timeout bei deinem Linux falsch konfiguriert, 
hatte ich auch schon. Aber eben... Vermutung

Und nimm dir den Tipp von oben zu Herzen, lass es doch mit Linux. Mit 
solch einer Einstellung die du an den Tag legst wird es nie was... Auch 
ich habe damit aufgehört Linux am Wochenende zu nutzen, weil ich am 
Wochenende einfach zum Spass surfe oder TV schaue aufm Notebook. Und 
dazu reicht Windows lange.

Ah ja und am besten eine aktuelle Version von Windwos... gell herbert :P

von Max (Gast)


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Wenn ich in der Arbeit Windows nutzen (muss), dann nutze ich zuhause 
auch Windows, weil ich mich nicht ständig umstellen muss - das ist wohl 
auch ein wesentlicher Grund für den größeren Anteil von Windows. 
Gewohnheit macht da sicher viel aus.

von herbert (Gast)


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warumNurImmer schrieb:
> Ah ja und am besten eine aktuelle Version von Windwos... gell herbert :P

Ganz aktuell , so aktuell, dass es gar keine Updates mehr gibt. Sollen 
sich andere in die Hose machen. Zum surfen geht das ja mit Linux. Ich 
wette , fast jede Linuxer-Installation ist ein hingefrickeltes Unicat.
Von der "Stange " benutzt steht man bei vielen Anwendungen ohne 
"Kunsteinfriffe" aber sowas von auf dem Schlauch. Die Verbreitung ist 
ist ein Spiegelbild des ganzen. 1000 Distris, da steckt jede Menge 
Egoismus dahinter. Weiter so! Morgen werde ich mein Läppi mit W10 
updaten. Hoffe ,die größten Bugs sind abgearbeitet. Leider gibt es dafür 
keine W7 Treiber.
Ach ja , im Verlauf hier habe ich irgendwo gelesen Microsoft hätte die 
Aktivierungsserver für W7 abgeschaltet. Stimmt nicht. Außerdem kann man 
W7 auch mit ein Paar Tricks dauerhaft aktivieren. Nicht ganz legal ,aber 
sollte es notwendig werden immer eine gute Option.

von batman (Gast)


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Ralph S. schrieb:
> Woran liegt das, dass die Akzeptanz von Linux so gering ist und obwohl
> man demonstriert hat, dass die Standardanwendungen LibreOffice, Google
> Chrome und Firefox sowie VLC-Player problemlos funktionieren?

Da hab ich gerade mit Porteus (4.0="current") andere Erfahrungen 
gemacht: Das beiliegende VLC-Modul läßt sich schon nicht installieren 
(falsche/unvollständige Libs etc., das Übliche halt) und der USM 
(Slackware-Installer) hat (inzwischen) ungültige URLS, verweigert den 
Dienst. Da fangen die Probleme schon an und Linux hört für einen nOOb 
verständlicherweise auf.
Es ist eben leider nur immer ein sehr kleines Set von Anwendungen, das 
zumindest anfangs "problemlos" funktioniert. Ich kenne keine Dist, bei 
der das wirklich anders war.
Aber es stimmt natürlich, sofern man damit auskommt, ist Windoof/Mac 
absolut unsinnig.

von herbert (Gast)


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A. K. schrieb:
> Wenn Linux nicht mehrheitlich genutzt wird, kann ich damit gut leben.

Wer hat dir da einen Vorwurf gemacht, dass du Linux nutzt? Du hast das 
Programmierer Gen, da bietet sich das doch an. Würdest dich mit Windows 
eh nur langweilen. Du brauchst einfach die Herausforderung. Gibt auch 
schon Kinder die langweilen sich in der ersten Klasse. Gut dann fangen 
die gleich mit der zweiten an. Geht doch.Linux wäre aber doch noch zu 
früh...;-)

von warumNurImmer (Gast)


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herbert schrieb:
> Ganz aktuell , so aktuell, dass es gar keine Updates mehr gibt. Sollen
> sich andere in die Hose machen.

Top =D. Freut mich zu hören, W10 ist wirklich toll.

herbert schrieb:
> Ich
> wette , fast jede Linuxer-Installation ist ein hingefrickeltes Unicat.
> Von der "Stange " benutzt steht man bei vielen Anwendungen ohne
> "Kunsteinfriffe" aber sowas von auf dem Schlauch. Die Verbreitung ist
> ist ein Spiegelbild des ganzen. 1000 Distris, da steckt jede Menge
> Egoismus dahinter. Weiter so!

Aber warum muss das sein? Stimmt so nicht. Du hast keine Ahnung und 
deine Erfahrung ist jetzt auch nicht seeeehr gross.
Ja ich hatte schon Probleme beim installieren. Es ging auch schon ohne 
Probleme. Das selbe Lied kann ich von Windows singen. Ausgenommen ist 
bisher Windows 7 lustiger weise =D

herbert schrieb:
> Nicht ganz legal ,aber
> sollte es notwendig werden immer eine gute Option.

Böser Bube

von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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Mich stört es ja nicht, das für einige Linux nicht das richtige ist. 
Aber was ich wirklich Schockierend finde, ist Zeugs wie folgendes

was schrieb:
> Wenn es nur EIN Desktop Linux geben würde, sähe die Sache vielleicht
> anders aus.
> Aber es gibt nunmal etliche Distributionen, mit etlichen X-Umgebungen,

W.S. schrieb:
> Natürlich hätte man in Linuxkreisen in den letzten 20 Jahren dazulernen
> können und z.B. ein einheitliches Linux mit einheitlicher Oberfläche,

MaWin schrieb:
> Ein System, das ein Benutzer kaputt machen kann,
...
> ist schon konzeptionell kaputt.

Zudem gibt es solche, die nur zu gern mithelfen, Auswahl auszumerzen, 
und die Benutzer zu bevormunden. Da gefriert mir das Blut in den Adern! 
Was glaubt ihr, warum ich seit Jahren Linux verwende? Das ist genau weil 
mir keine Grenzen gesetzt sind, weil niemand alles kontrollieren konnte, 
weil Ich alles bestimmen, ändern oder anders machen konnte, und weil 
mich deshalb keiner ausnutzen kann!

Was denkt ihr euch dabei eigentlich? Vielleicht was in die Richtung 
"Hey, cool, hier werde ich mal nicht ausgenutzt! Aber irgend wie vermiss 
ich das, könnte ihr ein paar Mauern Bauen, und mir alle Entscheidungen 
Abnehmen? Es wäre ja dann alles so viel besser, und es endet ja nie 
damit, dass das von denen, die die Mauern aufgebaut haben, ausgenutzt 
wird, und man dann keine guten Alternativen mehr hat!"

Seid ihr wirklich so kurzsichtig? Ich sag euch mal was, mir ist es 
scheiss egal, wie viele Marktanteile Linux hat, aber um Himmels willen, 
nehmt es mir nicht weg! Es gibt auch Leute, die ihre Freiheit zu 
schätzen wissen! Ihr habt doch schon genügend von wenigen Kontrollierte 
Ökosysteme, was wollt ihr den hier, warum wollt ihr, dass das alles 
zerstört wird?

von NichtWichtig (Gast)


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Linux rockt! :D

von herbert (Gast)


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🐧 DPA 🐧 schrieb:
> Seid ihr wirklich so kurzsichtig? Ich sag euch mal was, mir ist es
> scheiss egal, wie viele Marktanteile Linux hat, aber um Himmels willen,
> nehmt es mir nicht weg! Es gibt auch Leute, die ihre Freiheit zu
> schätzen wissen! Ihr habt doch schon genügend von wenigen Kontrollierte
> Ökosysteme, was wollt ihr den hier, warum wollt ihr, dass das alles
> zerstört wird?

Na, jetzt komme aber wieder mal "runter" Niemand will dir dein Linux 
nehmen.
Ich kann mir auch nicht vorstellen , dass ein "Poster" von hier dazu in 
der Lage wäre. Mach dir mal keine Sorgen ,du darfst auch in Zukunft 
"Herr der Lage" sein. Bin ich doch auch und da bin ich "bockig"genug. Wo 
ich Linux brauchen kann und es läuft...ohne tiefere Eingriffe,da läuft 
es und dort wo ich Programme und Hardware habe die unter Linux nicht 
laufen gibt es Windows als Arbeitsrechner. Das Läppi mit W10 ist ein 
Geschenk und für bestimmte Einsatzfälle (Krankenhaus ,Urlaub 
,Schlafzimmer)besser als nichts. Manchmal gucke ich im Bett 
Sportsendungen von ARD oder ZDF Mediathek. Via W-Lan  geht das ganz gut.

von A. K. (prx)


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herbert schrieb:
> Du hast das Programmierer Gen, da bietet sich das doch an.

Glücklicherweise habe ich noch mehr Gene. Als hauptsächliche Tätigkeit 
ist das viel zu langweilig. Am Anfang des Berufs ein oder zwei 
erfolgreiche Programme schreiben, und du bist bis zur Rente damit 
beschäftigt, sie zu pflegen. Gähn.

: Bearbeitet durch User
von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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herbert schrieb:
> Na, jetzt komme aber wieder mal "runter" Niemand will dir dein Linux
> nehmen.
> Ich kann mir auch nicht vorstellen , dass ein "Poster" von hier dazu in
> der Lage wäre.

An die hab ich mit "solche" auch nicht gedacht...

von c-hater (Gast)


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A. K. schrieb:

> Glücklicherweise habe ich noch mehr Gene. Als hauptsächliche Tätigkeit
> ist das viel zu langweilig.

Das sehe ich ganz anders. Ich programmiere seit >30 Jahren kommerziell 
und ich habe mich dabei niemals gelangweilt. Wenn mal Zeit über ist, 
nutzt man die, um Neues zu lernen. Wie kann man sich da jemals 
langweilen? Schließlich gibt es ganz sicher immer sehr viel mehr Neues 
zu lernen, als man je Zeit hat, selbst wenn man garnix mehr 
programmieren müßte...

> Am Anfang des Berufs ein oder zwei
> erfolgreiche Programme schreiben, und du bist bis zur Rente damit
> beschäftigt, sie zu pflegen. Gähn.

Das wäre vielleicht irgendwie ein bisschen schön, würde mehr Zeit zum 
Lernen frei machen.

Dürfte aber nicht der Lebenswirklichkeit der weit überwiegenden Mehrheit 
der aktiven Programmierer entsprechen...

von Idiotenhasser (Gast)


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Einfach köstlich, das Gequake der üblichen Forenexperten. Linux hat 
alleine schon über Android-Smartphones eine Installationsbasis, nach der 
würde sich Microsoft die Finger lecken. Im Server-Umfeld sind es immer 
noch deutlich über 70%, im Supercomputing glatte 100%. Aber die Experten 
hier kennen ja nur ihren verfikkten Desktop, weil echte IT hat ja noch 
keiner von denen wirklich zu sehen bekommen. Blökt einfach weiter, dann 
haben wir auf der nächsten Team-Telko wenigstens etwas zu lachen.

Und nicht zuletzt: warum sollte eine Software, die nicht unbedingt 
gekauft werden muss, "Marktanteile" (schien dem ODepp ja wichtig zu 
sein) erringen?

von Egon D. (egon_d)


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🐧 DPA 🐧 schrieb:

> Mich stört es ja nicht, das für einige Linux
> nicht das richtige ist. Aber was ich wirklich
> Schockierend finde, ist Zeugs wie folgendes
>
> was schrieb:
>> Wenn es nur EIN Desktop Linux geben würde, sähe
>> die Sache vielleicht anders aus.Aber es gibt
>> nunmal etliche Distributionen, mit etlichen
>> X-Umgebungen,
>
> W.S. schrieb:
>> Natürlich hätte man in Linuxkreisen in den
>> letzten 20 Jahren dazulernen können und z.B.
>> ein einheitliches Linux mit einheitlicher
>> Oberfläche,

Wieso? Was ist denn daran schockierend?

W.S. hat ja einen durchaus zutreffenden Punkt
angesprochen, nämlich die komplette Überforderung
des Laien angesichts der Überfülle unterschiedlicher
Linux-Distributionen.

Dass ich in zahlreichen Details anderer Meinung bin als
er tut doch der Tatsache, dass seine Kritik zumindest
einige Körnchen Wahrheit enthält, keinen Abbruch.

(Und, nebenbei bemerkt: Es ist ein Beleg für die
Abwesenheit jeglichen Diskussionsniveaus, dass auf die
berechtigten und substanziellen Kritikpunkte, die hier
im Faden vereinzelt formuliert werden, ÜBERHAUPT NICHT
eingegangen wird.)


> MaWin schrieb:
>> Ein System, das ein Benutzer kaputt machen kann,
> ...
>> ist schon konzeptionell kaputt.
>
> [...] Da gefriert mir das Blut in den Adern!

Ja, mir auch: Offenbar darf hier unwidersprochen jeder
Unsinn stehen bleiben.

Ein normaler Nutzer kann auf einem auch nur halbwegs
vernünftig gewarteten Linux-System weder die
Systemsoftware noch die Daten anderer Nutzer
kaputtmachen -- seine eigenen Daten kann er natürlich
ruinieren.

Letzteres liegt aber in der Natur der Sache, denn
jeder Nutzer benötigt natürlich Zugriff auf SEINE
EIGENEN Daten, und damit ist zwingend die Möglichkeit
verbunden, sie zu Klump zu hauen. Wer echte
Verantwortung hat, kann auch echte Scheisse bauen, das
ist der Lauf der Welt.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Idiotenhasser schrieb:
> Aber die Experten
> hier kennen ja nur ihren verfikkten Desktop, weil echte IT hat ja noch
> keiner von denen wirklich zu sehen bekommen.

Der Name ist Programm. Windows ist das Fenster zur (richtigen) IT.

von Egon D. (egon_d)


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Idiotenhasser schrieb:

> Aber die Experten hier kennen ja nur ihren verfikkten
> Desktop, weil echte IT hat ja noch keiner von denen
> wirklich zu sehen bekommen.

Nun ja... Datennetzwerke ohne "Datenendgeräte" sind
irgendwie... sinnfrei -- findest Du nicht?

Und mit einem Desktop ohne Internet kann ich durchaus
etwas anfangen -- mit einem Internetzugang ohne PC
aber DEUTLICH weniger.

von Egon D. (egon_d)


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Stefan ⛄ F. schrieb:

> Idiotenhasser schrieb:
>> Aber die Experten hier kennen ja nur ihren verfikkten
>> Desktop, weil echte IT hat ja noch keiner von denen
>> wirklich zu sehen bekommen.
>
> Der Name ist Programm. Windows ist das Fenster zur
> (richtigen) IT.

Genau. Scheiss Anwender! Server als Selbstzweck sind
doch völlig ausreichend! Wozu noch Clients?

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Egon D. schrieb:
>> Der Name ist Programm. Windows ist das Fenster zur
>> (richtigen) IT.
>
> Genau. Scheiss Anwender! Server als Selbstzweck sind
> doch völlig ausreichend! Wozu noch Clients?

So habe ich das nicht gemeint. Windows ist eine (nicht die einzige) gute 
Plattform für Clients.

: Bearbeitet durch User
von Framulestigo (Gast)


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Au geil, jetzt bekommen wir auch noch eine Definition für "richtige" IT.

Sagt mal. Geht's noch?

von A. K. (prx)


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c-hater schrieb:
>> Am Anfang des Berufs ein oder zwei erfolgreiche Programme schreiben, und
>> du bist bis zur Rente damit beschäftigt, sie zu pflegen. Gähn.
>
> Das wäre vielleicht irgendwie ein bisschen schön, würde mehr Zeit zum
> Lernen frei machen.

Das war direkt aus Leben eines Bekannten gegriffen. Ihn störts allerding 
nicht, aber für mich wäre das nichts.

von Nop (Gast)


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Idiotenhasser schrieb:
> Android-Smartphones
[...]
> echte IT

Ja nee, ist klar!

Und ein höherer Anteil von Desktop-Linux wäre sehr wünschenswert, weil 
dann die HW-Hersteller direkt die Treiber schreiben würden, anstatt daß 
die Community nach reverse engineering bei 50% der Funktionalität 
aufgibt.

Was denkst Du denn, wieso Firmen wie Intel beim Linuxkernel mitmachen? 
Weil man Server-Hardware ohne gute Linuxunterstützung heute gar nicht 
mehr verkaufen kann. Das wäre beim Desktop auch super. Idealerweise 
natürlich als OSS und nicht wie bei Nvidia mit Binärblobs. Einmal als 
OSS im Mainline-Kernel braucht der Hersteller sich nicht mehr groß zu 
kümmern, auch wenn sich Treiberschnittstellen ändern.

von Thorben (Gast)


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>Glaubt man diversen Statistikseiten, dümpelt der Marktanteil von Linux
>bei etwa 2 bis 3 % vor sich !

Kann ich nicht glauben.

>Mädels..anstatt hier Pro linux zu argumentierten TUT WAS!!!
>behebt die Mängel an Linux, sorgt für einen Standard.

Ist nicht das Resultat MacOS und Android, welche auf Linux aufbauen oder 
hab ich das falsch verstanden?

>dann hat euer Linux die besten Chancen so bleibt es Spielkram für
>Frickler das keiner will.

Naja viele Highend Embedded Systeme nutzen Linux, welche sicherlich 
keine Frickelgeräte sind.

von A. K. (prx)


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c-hater schrieb:
> Wenn mal Zeit über ist, nutzt man die, um Neues zu lernen. Wie kann man
> sich da jemals langweilen?

Das ist genau der Punkt. Im Job immer wieder Mal was Neues zu tun. 
Lösungen für verschiedenste Probleme zu finden, verschiedene Projekte. 
Nicht im Leerlauf, sondern als Teil des Jobs. Breites Spektrum.

: Bearbeitet durch User
von A. K. (prx)


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Thorben schrieb:
> Kann ich nicht glauben.

Linux steckt fast überall dort, wo man vom System wenig bis nichts 
mitkriegt. Weniger dort, wo es dem Anwender ins Gesicht springt.

von Frodo (Gast)


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Thorben schrieb:
> Naja viele Highend Embedded Systeme nutzen Linux, welche sicherlich
> keine Frickelgeräte sind.

Das wurde schon oft gesagt. Stimmt auch.
Nur hier geht es um Desktop-Systeme und ähnliches.
Da hagelt es eben viel Kritik, weil das Angebot an Distributionen 
unübersichtlich gross ist und viele Dinge existieren, die in der einen 
Distri gelten und in der anderen nicht. So kann man sich nicht vornehmen 
"jetzt lerne ich Linux", sondern muss sich vorher für eine Distri 
entscheiden und damit lernen. Wenn es sich dann später herausstellt, 
dass man "umlernen" muss, dann kann das schwer werden, wenn sich 
verschiedene Sachen unterscheiden. Und es bleibt ja nicht bei den vielen 
verschiedenen Distris, sondern es geht weiter mit verschiedenen 
X-Window-Systemen, verschiedenen Soundsystemen, Druckern usw. Auch hier 
gibt es massenhaft Unterschiede. Und die wollen im Zweifelsfall alle 
gelernt werden...

von Nop (Gast)


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Frodo schrieb:
> So kann man sich nicht vornehmen
> "jetzt lerne ich Linux", sondern muss sich vorher für eine Distri
> entscheiden und damit lernen.

Deswegen ist es gut, daß es verschiedene gibt, weil man für den Server 
nicht dasselbe haben will wie für einen Desktop. Selbst am Desktop 
wollen Einsteiger sicherlich keine Hardcore-Distro wie Arch haben, aber 
deren Nutzer auch kein Ubuntu. Als Einsteiger wählt man folglich eine 
Einsteiger-Distro. Das macht man selbst als Fortgeschrittener, wenn man 
den Rechner einfach nutzen will.

> mit verschiedenen X-Window-Systemen

Das ist auch gut so, denn so passiert nicht sowas wie Windows 8 mit 
Metro, oder die völlig vergurkte Oberfläche von Windows 10. Oder, wenn 
sowas doch passiert, dann muß man es nicht nutzen. Bei Windows heißt es 
dann "friß oder stirb".

> verschiedenen Soundsystemen

Pulseaudio hat sich weitestgehend durchgesetzt und funktioniert 
inzwischen.

> Druckern usw.

Auch hier haben sich CUPS bzw. SANE durchgesetzt.

> Und die wollen im Zweifelsfall alle gelernt werden...

Logisch, wenn Du Dich für ein anderes DE entscheidest, dann gibt es das 
deswegen, WEIL es anders ist. Sonst wäre es ja überflüssig. Du willst 
nicht umlernen? Dann behalte Dein DE eben bei. Außerdem kann man auf so 
ziemlich jede Distro jedes DE draufinstallieren.

von Egon D. (egon_d)


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Frodo schrieb:

> Nur hier geht es um Desktop-Systeme und ähnliches.

Richtig. Bleiben wir dabei.


> Da hagelt es eben viel Kritik, weil das Angebot an
> Distributionen unübersichtlich gross ist

Ja, zweifellos.


> und viele Dinge existieren, die in der einen Distri
> gelten und in der anderen nicht.

Tatsächlich? Kannst Du mal ein paar Beispiele geben,
die für den reinen Büro-Anwender existenziell sind?

Die Auswahl an FREIEN, VERBREITETEN Office-Paketen
hält sich m.W. in Grenzen; bei Webbrowsern ist die
Auswahl etwas größer, aber immer noch einstellig.


> So kann man sich nicht vornehmen "jetzt lerne ich
> Linux", sondern muss sich vorher für eine Distri
> entscheiden und damit lernen. Wenn es sich dann später
> herausstellt, dass man "umlernen" muss, dann kann
> das schwer werden, wenn sich verschiedene Sachen
> unterscheiden.

Das ist aber bei der Fahrschule genauso: Man kann in
einen Ford, einen Mercedes oder einen Trabant einsteigen,
aber nicht in ein "Auto" -- und man lernt immer einen
(hoffentlich großen) Anteil Dinge, die allgemeingültig
sind, und einen (kleineren) Teil, die spezifisch für
genau DIESES Modell sind.
Das Problem hat selbst ein Klavierschüler -- verschiedene
Instrumente spielen sich durchaus DEUTLICH verschieden.


> Und es bleibt ja nicht bei den vielen verschiedenen
> Distris, sondern es geht weiter mit verschiedenen
> X-Window-Systemen,

Tatsächlich? Ich dachte, XOrg ist der Quasi-Standard.

Bei reinen Window-Managern ist die Auswahl natürlich
deutlich größer.

Bei kompletten Desktop-Umgebungen fallen mir nur die
zwei großen (Gnome und KDE) ein.


> verschiedenen Soundsystemen,

Kann sein.


> Druckern usw.

Naja, DRUCKER gibt es natürlich tausende -- aber gibt
es tatsächlich noch irgend eine GRÖSSERE Distribution,
die nicht mittels cups druckt? Für mich schwer vorstellbar.


> Auch hier gibt es massenhaft Unterschiede. Und die
> wollen im Zweifelsfall alle gelernt werden...

Eigentlich nicht.

Ich bin Debian-User -- warum sollte ich mich permanent
dafür interessieren, wie irgend ein Detail unter Suse oder
RedHat gelöst ist? Das geht mir i.d.R. am Allerwertesten
vorbei.

von Frodo (Gast)


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Egon D. schrieb:
>> Auch hier gibt es massenhaft Unterschiede. Und die
>> wollen im Zweifelsfall alle gelernt werden...
>
> Eigentlich nicht.

Komisch. Ein anderer User schrieb:

Nop schrieb:
>> Und die wollen im Zweifelsfall alle gelernt werden...
>
> Logisch

Nicht mal in diesem einfachen Punkt besteht Einigkeit.

Egon D. schrieb:
> Ich bin Debian-User -- warum sollte ich mich permanent
> dafür interessieren, wie irgend ein Detail unter Suse oder
> RedHat gelöst ist? Das geht mir i.d.R. am Allerwertesten
> vorbei.

Richtig. Und weshalb bist du Debian-User? Hast du gewürfelt?
Wohl eher nicht. Du wirst dich erstmal intensiv mit den verschiedenen 
möglichen Varianten von Linux beschäftigt haben mit allem Für und Wider 
und hast dich dann für Debian entschieden und nicht z.B. für KUbuntu 
oder für Mate. Dabei wirst du sorgfältig vorgegangen sein und hast keine 
"Schuss aus der Hüfte" gemacht.
Siehst du - Ich will mit dem Rechner arbeiten und will nicht das Lernen 
von Linux zum Selbstzweck machen.
Wenn mir einer sagt "Du willst wohl nichts lernen?" dann kann ich nur 
antworten: "Doch, aber irgendwann will ich auch mit dem Ding arbeiten".

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Frodo schrieb:
> Nicht mal in diesem einfachen Punkt besteht Einigkeit.

Logisch, denn der Punkt nicht konkret ausformuliert.

von Walter K. (Gast)


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Wenn man mit einem unixoden OS arbeiten will, nimmt man ein BSD oder 
MacOS!

von Frodo (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Frodo schrieb:
>> Nicht mal in diesem einfachen Punkt besteht Einigkeit.
>
> Logisch, denn der Punkt nicht konkret ausformuliert.

Soll ich vorher sämtliche möglichen Kombinationen aufzählen? Ist es dann 
genügend ausformuliert?
Wie stellst du dir eine adäquate Ausformulierung vor?

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Dussel schrieb:
> Beschreibe es, dass ich es finden könnte. Bei der Installation wurde ich
> nicht gefragt, welches ich haben will.

Wenn der Installer dich nach solchen Kleinigkeiten fragen würde, 
bräuchte man mehrere Tage, um Linux zu Installieren.

> Vim ... dass dieser absolut unintuitive Editor
> als Standard voreingestellt ist

Bei Ubuntu und Debian ist der Standard-Editor schon lange nano.

: Bearbeitet durch User
von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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Egon D. schrieb:
>> Und es bleibt ja nicht bei den vielen verschiedenen
>> Distris, sondern es geht weiter mit verschiedenen
>> X-Window-Systemen,
>
> Tatsächlich? Ich dachte, XOrg ist der Quasi-Standard.

Ja schon, aber die Leute die die offiziellen Repos verwalten sehen die 
Zukunft leider ausschliesslich in Wayland. Das sind die selben Leute, 
die das drm/dri Subsystem, also das momentane Grafiksubsystem, betreuen. 
Es wurde mir dort sehr klar gemacht, dass mein geliebtes Xorg tot sei. 
Noch so ein Problem, für dass wo ich mir Gedanken darum machen müssen 
werde...

https://people.freedesktop.org/~cbrill/dri-log/?channel=dri-devel&highlight_names=DPA&date=2020-09-02#t-1025

von Nop (Gast)


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Egon D. schrieb:
> Tatsächlich? Ich dachte, XOrg ist der Quasi-Standard.

Waland gibt's auch noch.

> Bei kompletten Desktop-Umgebungen fallen mir nur die
> zwei großen (Gnome und KDE) ein.

Cinnamon und MATE stammen zwar technisch von Gnome ab, sind aber 
deutlich unterschiedlich, so daß man sie aus Anwendersicht nicht unter 
Gnome zählen sollte. Und dann gibt's noch den puristischen XFCE.


Walter K. schrieb:
> Wenn man mit einem unixoden OS arbeiten will, nimmt man ein BSD

Jo, wenn einem die Hardware-Unterstützung von Desktop-Hardware unter 
Linux zu gut ist, kann man das machen.

> oder MacOS!

Oder auch das, wenn man das Doppelte für veraltete Hardware zahlen will.

von Nop (Gast)


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🐧 DPA 🐧 schrieb:
> Noch so ein Problem, für dass wo ich mir Gedanken darum machen müssen
> werde...
Ich überlasse das einfach den Distro-Maintainern und schaue, was da 
kommt.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Frodo schrieb:
> Und weshalb bist du Debian-User? Hast du gewürfelt?

Ich nutze derzeit Debian, weil das auf der Arbeit unser Standard System 
ist. Davor war es in einer anderen Firma mal CentOS (wegen RedHat auf 
den Servern) und davor SuSE. Ich hatte zwischendurch auch mal Ubuntu 
ausprobiert. Letztendlich bin mit all diesen Distributionen gut zurecht 
gekommen und zufrieden gewesen.

Windows ist auf dem Desktop auch Ok. Auf Servern würde ich es nur 
einsetzen, wenn ich unbedingt muss. Das letzte mal ist ca 20 Jahre her.

: Bearbeitet durch User
von Hans Bohnekamp (Gast)


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von Sven B. (scummos)


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Idiotenhasser schrieb:
> Aber die Experten
> hier kennen ja nur ihren verfikkten Desktop, weil echte IT hat ja noch
> keiner von denen wirklich zu sehen bekommen.

Im den Sätzen drum rum sagst du doch selbst, dass Linux in den meisten 
anderen Kategorien fast 100% Marktanteil hat. Nur nicht auf Desktops. 
Dieser Thread stellt die Frage, warum das so ist, die ich gerechtfertigt 
finde. Was ist also dein Punkt?

von Egon D. (egon_d)


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Frodo schrieb:

> Nicht mal in diesem einfachen Punkt besteht
> Einigkeit.

Und?


> Egon D. schrieb:
>> Ich bin Debian-User -- warum sollte ich mich permanent
>> dafür interessieren, wie irgend ein Detail unter Suse oder
>> RedHat gelöst ist? Das geht mir i.d.R. am Allerwertesten
>> vorbei.
>
> Richtig. Und weshalb bist du Debian-User?

Moment... das ist schon der zweite Schritt.

Vorher kommt noch die Frage: Warum bin ich Linux-User?
Die Antwort ist: Weil der Internet-Zugang mittels
Windows 3.1 (!) und "Trumpet Winsock" ein
unbeschreiblicher Krampf war. Jedesmal, wenn der
Webbrowser (kann das "Mosaic" gewesen sein?) hing,
musste man die Kiste rebooten.

Unter Linux konnte man einfach den Prozess mit
"kill" beenden und neu starten -- was für ein
Fortschritt... :)


> Hast du gewürfelt? Wohl eher nicht. Du wirst dich
> erstmal intensiv mit den verschiedenen möglichen
> Varianten von Linux beschäftigt haben

Ich habe erstmal Slackware installiert -- warum gerade
die, weiss ich nicht mehr. Wahrscheinlich, weil meine
Kommilitonen die auch verwendeten... und SOOO viele
Distributionen gab es damals ja auch noch nicht.

Das Prinzip war einfach, aber die Slackware wurde mir
schnell zu klein (vom Software-Angebot her), also habe
ich meine Installation ohne jegliche Sachkenntnis mit
Suse- und Redhat-Paketen gepimpt.
Das funktionierte meistens halbwegs, manchmal aber auch
gar nicht.

Irgendwann wurde mir das Gemurkse zu schlimm, und ich
las von Ian Murdock (Friede seiner Asche), dass er auf
das Ziel hinarbeitet, eine komplett freie und qualitativ
hochwertige Linux-Distribution zu schaffen. Mir gefiel
der Ansatz aus -- wenn man es unbedingt so nennen will --
ideologischen Gründen, und so habe ich die Debian 2.1 (!)
ausprobiert und bin dabei geblieben (-- bei Debian, nicht
bei Version 2.1).


> mit allem Für und Wider und hast dich dann für Debian
> entschieden und nicht z.B. für KUbuntu oder für Mate.

Nun ja, die Entscheidung war damals sehr einfach -- es
gab nämlich weder (K)Ubuntu noch Mate.

Ich fand einiges, was die GNU-Leute sagten und machten,
gut, eben weil es sich nicht ausschließlich auf Technik
beschränkte, sondern die Bedeutung der Computertechnik
für die Gesellschaft erkannte. Fast 30 Jahre später
kommt das dann auch in der Politik an (--> "Digitale
Souveränität").


> Dabei wirst du sorgfältig vorgegangen sein und hast
> keine "Schuss aus der Hüfte" gemacht.

Naja, ich habe mich irgendwie durchgewurschtelt -- und
ich wollte KEINESFALLS von diesem unsäglichen Ar*chloch
namens Bill Gates abhängig sein, der seinen Erfolg den
privaten "Raub"-Kopien verdankt und just zu der Zeit, als
er den Markt fest im Griff hatte, genau diese privaten
"Raub"-Kopien kriminalisierte. Auch wenn man sich in der
Geschäftswelt normalerweise keine Moral leisten kann --
ich als Privatmann wollte es wenigstens versuchen. Soviel
Zynismus sollte nicht auch noch durch Erfolg und Unter-
stützung belohnt werden.


> Siehst du - Ich will mit dem Rechner arbeiten und will
> nicht das Lernen von Linux zum Selbstzweck machen.

Es wird Dich jetzt überraschen: Linux konfigurieren und
installieren ist NICHT mein bevorzugtes Hobby -- ich will
die Kiste auch primär BENUTZEN.

Das schließt aber ein, dass ich den Launen und Wehwehchen
dieses Arbeitsgerätes nicht ausgeliefert sein und
auftretende Probleme beseitigen können möchte.


> Wenn mir einer sagt "Du willst wohl nichts lernen?"
> dann kann ich nur antworten: "Doch, aber irgendwann
> will ich auch mit dem Ding arbeiten".

Das sei zugestanden, aber wenn das sachgerechte Bedienen
konventioneller Dreh- und Fräsmaschinen schon eine
Lehrzeit von mehreren Jahren rechtfertigt -- woher kommt
dann die Illusion, ein UNGLEICH komplexeres Gerät wie
einen PC innerhalb weniger Tage beherrschen zu können?

von Gerd (Gast)


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>von Peter Trans (Gast) alias Tim Schnurz
>09.09.2020 10:14

>Und wie gesagt....die Stimmen mehren sich!
>Und die Frickler merken es nicht...
>https://www.heise.de/forum/heise-online/Kommentare/Woran-LiMux-scheiterte-und-was-wir-daraus-lernen-koennen/Lernfaehigkeit-Nicht-bei-den-Pinguinen/posting-37381070/show/?nid=4TOtCdOD

Da hast Du einen schönen Link gepostet. Schon die zweite Antwort gefällt 
mir ausnehmend gut:
1. Anders als OB Reiter und der Stadtrat darstellten, kam keine der von der Stadt in Auftrag gegebene Studie zu dem Schluß, dass eine Rückmigration sinnvoll und wirtschaftlich sei. Das Gegenteil versuchte aber Reiter und Konsorten so darzulegen.

2. Bis heute liegt sind keine Kosten für Lizenzen oder Aufwände für eine Rückmigration vor. Die Stadt und vor allen Reiter scheuen sich, die Kosten offen zu legen. Anstelle dessen hatte man ein Paket über 90 Mio über 6 Jahre für eine Modernisierung genannt. Klar ist aber nicht was wofür ausgegegben wird.

Offenbar hatte man sich was die Kosten anbelangt etwas verschätzt. Jetzt musste gleich die Nebelkerzen her. Bei Ude damals hatte man den Menschen die Kosten genannt.

Und nun die Preisfrage:

Stinkt die Korruption in München mehr als
der elektronische Mundgeruch der Auftragsposter ?

von A. K. (prx)


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Hauser schrieb:
> Was ich aber schon sehr oft bemerkt habe (und deshalb auch
> kritisiere) ist das Verhalten nach Updates.

Damit scheint Windows aber auch ein Problem zu haben. Der Update auf 
Win10 gibt massive Probleme, weshalb man überlegt, wieder auf das vorige 
Win95 zurück zu wechseln.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/wieder-it-panne-an-berliner-gerichten-richter-koennen-nicht-arbeiten-performanceprobleme-an-computern/26169946.html

: Bearbeitet durch User
von Nop (Gast)


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A. K. schrieb:
> Der Update auf
> Win10 gibt massive Probleme, weshalb man überlegt, wieder auf das vorige
> Win95 zurück zu wechseln.

Wie jetzt? Hardware, auf der Win95 überhaupt noch lief, also wo es 
Treiber für gab, die läuft nicht mit Win10? Hätte doch nur mal vorher 
einer Hirn vom Himmel geschmissen...

Beitrag #6399147 wurde vom Autor gelöscht.
von Jack V. (jackv)


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Nop schrieb:
> Wie jetzt? Hardware, auf der Win95 überhaupt noch lief, also wo es
> Treiber für gab, die läuft nicht mit Win10?

… fairerweise muss man aber auch sagen, dass das mittlerweile auf viele 
Linuxsdistributionen zutrifft: die meisten Distris haben den 
32Bit-Support eingestellt, und von denen, die’s noch unterstützen, 
erfordern viele wiederum min. die Generation vom Pentium Pro. Sprich: 
auf 586ern, auf denen Win95 laufen würde, oder gar 486ern, ist auch 
Linux gar nicht mehr so einfach zum Laufen zu bekommen.
Allerdings wäre das auch nicht so richtig sinnvoll, weil man für weniger 
als dreißig Münzen ein ARM-Platinchen bekommen kann, das die Arbeit 
schneller und für erheblich weniger Strom erledigen kann, und dazu noch 
aktuellere Schnittstellen bietet.

: Bearbeitet durch User
von Toby P. (Gast)


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Geht ja hoch her hier. Ich und mich werden am meisten getippt, das bei 
einem Thema bei dem es darum gar nicht geht.

Mir ist Linux sehr sympathisch, der Ansatz von freier Software wäre auch 
meins.

Aber Linux gibt es anscheinend gar nicht. Es ist nur ein Sammelbegriff 
für alle möglichen Distributionen die diese oder jene Vor- und Nachteile 
haben. Tja, die anderen sind da schlauer. Windows hat eine sehr 
stringente "Modellpolitik" bei der sehr klar ist was man mit welcher 
Version machen kann. Bei der OSS Fraktion muss ich mühsam raus finden. 
Es gibt auch keine DOS Anwendung die ich nicht unter Windows 7 oder 10 
zum laufen bekomme, zumindest bisher.

Dann passen die sich auch an. Einen 2019 Server kann ich genau so 
Administrieren wie eine Win10 Workstation. Da kommen dann frei wählbar 
Rollen hinzu, bis zu voll virtualisierten Serverclustern. Die muss ich 
natürlich lernen, aber Standalone läuft der in ner halben Stunde.

Wenn ich alles per Konsole mache ist die Powershell mein Freund. Die 
schafft es zwar auch nicht Verzeichnisse mit Leerzeichen vernünftig an 
ein Batch zu übergeben, aber das Problem gab es schon immer. Andere 
haben auch ungelöste Aufgaben.

Ob mein Stabmixer mit Linux läuft oder mit ner C Statemachine ist mir 
auch egal. Hauptsache er püriert meine Erdbeeren. Beim Kochfeld das 
gleiche und auch bei dem Smartphone auf dem ich gerade tippe. Firefox, 
eine 500 Mio. Company, ist mir auch Suspekt. Da nutze ich lieber 
Chromium vom Tetschner, der war immer integer.

Linux ist längst im Big Business angekommen, geht den Weg den alle 
erfolgreichen Anwendungen gehen. Ist nun mal so. Eine Renderfarm z. B. 
wird von Profis betrieben. Das Betriebssystem ist ein Tool auf diversen 
Maschinen, mehr nicht. Zwischen Designspark Fusion 360 und Freecad auf 
der anderen Seite liegen auch Welten, bei Office und OpenOffice ist das 
leider nicht anders.

Das man aus BSD ein komplett verdongeltes stalinistisches und 
überteuerten Produkt machen kann hat die Company mit dem angebissennen 
Apfel auch hinreichend bewiesen. Gegen die ist Windows der Hort der 
Freiheit. Die Powershell ist übrigens Open Source und nu?

von Zeno (Gast)


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Toby P. schrieb:
> Die
> schafft es zwar auch nicht Verzeichnisse mit Leerzeichen vernünftig an
> ein Batch zu übergeben, aber das Problem gab es schon immer. Andere
> haben auch ungelöste Aufgaben.

Deshalb war es schon immer sinnvoll Parameter die Leerzeichen enthalten 
können in Anführungszeichen zu setzen. Es ist doch schon seit Urzeiten 
so, daß das Leerzeichen als Parametertrenner gilt.

von Zeno (Gast)


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Toby P. schrieb:
> Das man aus BSD ein komplett verdongeltes stalinistisches und
> überteuerten Produkt machen kann hat die Company mit dem angebissennen
> Apfel auch hinreichend bewiesen.

Da hast Du zwar nicht ganz Unrecht, allerdings funktioniert der Apfel, 
obwohl angebissen, recht ordentlich. Wenn ich so ein Teil aus dem Karton 
nehme dann schalte ich den ein und das Teil läuft. Man muß nur ein 
Rootpasswort und die Zugangsdaten zum WLAN eingegeben - das war's. Ich 
könnte dann sofort beginnen einen Brief zu verfassen, denn die nötigen 
Werkzeuge, also das Applepedant zu MS Office, ist mit an Bord. Wenn ich 
den fertig habe kann ich den Brief auch gleich ausdrucken, denn während 
ich den Brief geschrieben habe hat er nämlich die im Netzwerk 
befindlichen Drucker schon installiert.
Falls er im Netz noch einen laufenden Apple-Rechner mit gleichen 
Useraccount findet, dann wird auch noch gefragt ob er Adressbuch und 
Favoriten von diesem übernehmen soll. Das empfinde ich als 
userfreundlich. Der Rechner ist für mich ein Werkzeug wie eine Zange 
oder ein Hammer etc., die muß ich doch auch nicht erst konfigurieren.
Das Zusammenspiel verschiedener Apfelgeräte funktioniert ebenso bestens 
und die Bedienung ist in sich konsistent.
Die haben durchaus bewiesen das man Betriebssysteme auch so machen kann 
das die Technik dem Menschen dient und nicht ungekehrt. Und ja die 
lassen sich das sehr gut bezahlen. Andereseits sind andere 
Hardwarehersteller auch nicht gerade zimperlich. Ich habe von der Firma 
ein DELL M6700 Notebook bekommen, das war nicht billiger als mein 
privates Macbook.

Letzendlich ist es jedem selbst überlassen mit welchem System er seine 
Arbeiten erledigt und jedes System hat Stärken und Schwächen.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Stefan H. schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>>> * Nvidia-Optimus wird nicht nativ unterstützt.
>>
>> Aber klar doch.
>
> Zeig!

Ich selbst nutze einen Dell E5580 mit Nvidia Optimus und Kubuntu 18.04 
LTS, und das funktioniert wunderbar.

> Sheeva P. schrieb:
>>> * Nvidia-Treiber sind oft Schrott.
>>
>> Klar, und das ist natürlich Linux' Schuld...
>
> Nicht zwingend schuld, aber offenbar besteht kein großes Interesse das
> Problem zu lösen...

Wer soll das Problem denn lösen? Und wer kann es lösen?

> Sheeva P. schrieb:
>>> * Der proprietäre Nvidia-treiber stürzt unter tensorflow oft ab und der
>>> PC geht einfach aus.
>>
>> Linux, klar... rolleyes
>
> Warum muss das gesamte System abstürzen, wenn nur ein Treiber betroffen
> ist? Kann man das nicht auch (mit etwas Aufwand) isolieren?

Das mußt Du Nvidia fragen. Tatsache ist, daß die Gerätetreiber in 
monolithischen Kerneln nunmal in Ring0 laufen und damit potentiell das 
gesamte System abstürzen lassen können.

> Warum liefert Linux nicht einfach einen freien, getesteten Treiber mit,
> der in Kooperation mit Nvidia entsteht?

Weil Nvidia das nicht will. Vielleicht haben sie Angst, bestimmte 
Informationen offenzulegen, weil dann herauskommen würde, daß sie seit 
geraumer Zeit die Patente ihrer Wettbewerber verletzen, aber das ist nur 
eine Hypothese.

> Canonical kann doch Nvidia
> einfach aufkaufen. Natürlich könnte Ubuntu Nvidia auch androhen, die 200
> Mio. Ubuntu-Certified-Laptops, die sie jedes Jahr verkaufen zukünftig
> mit AMD-Grafik auszurüsten....

Das solltest Du vielleicht mal mit Canonical besprechen. Allerdings 
erscheint es mir ein bisschen schwierig, wenn ein Unternehmen mit 100 
Mio. Umsatz eines mit 10 Mrd. Umsatz kaufen will. Aber sicherlich hast 
Du dazu ein paar gute Tipps und Ideen, die Du Canonical unbedingt 
unterbreiten solltest und die dort sicherlich auf ein großes Interesse 
stoßen dürften. Viel Erfolg!

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Andreas B. schrieb:
> Tim Schnurz schrieb:
>> für den Normalo ist der Nvidia Treiber ein PRoblem
>
> Das ist das einzige Argument von Dir das ich mal ansatzweise
> nachvollziehen kann.

Nebenbei bemerkt, verstehe ich das Gemecker über NVidias Linux-Treiber 
nur in sehr kleinen Teilen. Ok, er ist nicht OpenSource, das ist nicht 
schön, aber offenbar will Nvidia seine Geschäftsgeheimnisse um die 
Funktion seiner Hardware nicht öffentlich machen. Aber daß er instabil 
sein soll, kann ich nicht bestätigen. Ich verwende hier drei Geräte mit 
NVidia-Grafikkarten unter Kubuntu, einen Dell E6530, einen Dell E5580 
und einen zehn Jahre  alten, selbstschraubten Desktop. Auf keinem dieser 
Geräte habe ich jemals auch nur ein einziges Problem mit den 
NVidia-Treibern gehabt.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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warumNurImmer schrieb:
> Was bringt es dir Leute zu verachten?

Er erhebt sich über die anderen und fühlt sich dadurch besser. Was er 
leider nicht versteht, ist: das sagt viel mehr über ihn selbst als über 
sonstwen aus... ;-)

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Nop schrieb:
> Patrick S. schrieb:
>
>> Wenn ich jemand anderem ein Linux installiere kann es derjenige
>> vergessen , dass ich ihm das Root-PW mitteile
>
> Also kann er sich weder aus dem dafür vorgesehenen Package-Manager
> Software installieren noch die eintrudelnden Updates ausführen. Na
> herzlichen Glückwunsch.

Kommt darauf an, wie man's einrichtet. Unter Ubuntu und den mir 
bekannten Derivaten davon ist es so, daß der Benutzer nur sein eigenes 
Benutzerpaßwort braucht, aber so kann er sich mit "sudo -i" oder "sudo 
su -" auch eine Rootshell verschaffen.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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herbert schrieb:
> Hilfe hätte ja auch anders laufen Können. Ohne Troll und dumm und
> dämlich.

Das stimmt, das hätte ganz anders laufen können, wenn Du Dich nicht wie 
ein dummer, dämlicher Troll angestellt hättest. Denn, weißt Du, jede 
erfolgreiche Hilfe braucht immer (mindestens) zwei Parteien: eine, die 
hilft, und eine, die sich helfen lassen will -- und dazu mit der 
Helfenden kooperiert. Leider hast Du beim zweiten Teil, dem 
Helfenlassen, komplett versagt. Dann funktioniert das Konzept Hilfe eben 
nicht, und üblicherweise ist das für die Helfenden das kleinere Problem.

: Bearbeitet durch User
von Patrick S. (paddyhb89)


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Zeno schrieb:
>
> Da hast Du zwar nicht ganz Unrecht, allerdings funktioniert der Apfel,
> obwohl angebissen, recht ordentlich. Wenn ich so ein Teil aus dem Karton
> nehme dann schalte ich den ein und das Teil läuft. Man muß nur ein
> Rootpasswort und die Zugangsdaten zum WLAN eingegeben - das war's. Ich
> könnte dann sofort beginnen einen Brief zu verfassen, denn die nötigen
> Werkzeuge, also das Applepedant zu MS Office, ist mit an Bord. Wenn ich
> den fertig habe kann ich den Brief auch gleich ausdrucken, denn während
> ich den Brief geschrieben habe hat er nämlich die im Netzwerk
> befindlichen Drucker schon installiert.
> Falls er im Netz noch einen laufenden Apple-Rechner mit gleichen
> Useraccount findet, dann wird auch noch gefragt ob er Adressbuch und
> Favoriten von diesem übernehmen soll. Das empfinde ich als
> userfreundlich. Der Rechner ist für mich ein Werkzeug wie eine Zange
> oder ein Hammer etc., die muß ich doch auch nicht erst konfigurieren.
> Das Zusammenspiel verschiedener Apfelgeräte funktioniert ebenso bestens
> und die Bedienung ist in sich konsistent.
> Die haben durchaus bewiesen das man Betriebssysteme auch so machen kann
> das die Technik dem Menschen dient und nicht ungekehrt. Und ja die
> lassen sich das sehr gut bezahlen. Andereseits sind andere
> Hardwarehersteller auch nicht gerade zimperlich. Ich habe von der Firma
> ein DELL M6700 Notebook bekommen, das war nicht billiger als mein
> privates Macbook.
>
> Letzendlich ist es jedem selbst überlassen mit welchem System er seine
> Arbeiten erledigt und jedes System hat Stärken und Schwächen.


Schau' doch mal, was die für eine 1Tb-SSD verlangen.... 🙄

Die Welt wäre heute ziemlich sicher eine bessere, wenn Apple zur 
richtigen Zeit einfach aufgelöst worden wäre...

Freust du dich schon auf die ARM-Prozessoeren und den damit 
wahrscheinlich verbundenen ,(schließlich reden wir hier von Apple...) 
zwang zu Cloud-Anwendungen und Store-Zwang? 😉

von Patrick S. (paddyhb89)


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Sheeva P. schrieb:
> Nop schrieb:
>> Patrick S. schrieb:
>>
>>> Wenn ich jemand anderem ein Linux installiere kann es derjenige
>>> vergessen , dass ich ihm das Root-PW mitteile
>>
>> Also kann er sich weder aus dem dafür vorgesehenen Package-Manager
>> Software installieren noch die eintrudelnden Updates ausführen. Na
>> herzlichen Glückwunsch.
>
> Kommt darauf an, wie man's einrichtet. Unter Ubuntu und den mir
> bekannten Derivaten davon ist es so, daß der Benutzer nur sein eigenes
> Benutzerpaßwort braucht, aber so kann er sich mit "sudo -i" oder "sudo
> su -" auch eine Rootshell verschaffen.

Das wäre theoretisch 'ne Möglichkeit...
Allerdings hat mich Ubuntu, mit fast jeder neuen LTR-Version, dermaßen 
enttäuscht, dass ich es seit geraumer Zeit überhaupt nicht mehr nutze.
Normaler Weise gibt es von mir ein Fedora...
Aber auch dann ist es weit weniger zeitvernichtend und nervenaufreibend, 
wenn man die Administration des Systems selbst übernimmt...

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Egon D. schrieb:
> W.S. hat ja einen durchaus zutreffenden Punkt
> angesprochen, nämlich die komplette Überforderung
> des Laien angesichts der Überfülle unterschiedlicher
> Linux-Distributionen.

Wenn ich ein Zelt, ein Geschirr, eine Waschmaschine oder ein Auto kaufen 
möchte, dann stehe ich ebenfalls vor einer enormen Auswahl und bin 
meistens nicht kompetent genug, um eine qualifizierte Auswahl zu 
treffen. Darum mache ich dann etwas total revolutionäres: ich frage 
Leute, die Ahnung davon haben, entweder welche in meinem Umfeld, oder 
über verschiedene Kommunikationsplattformen im Internet wie dieses 
Forum, oder, manchmal, sogar jemanden, den ich für seine 
Beratungsleistung bezahle.

Um eine Wahl zwischen den verschiedenen Linux-Distributionen zu treffen, 
könnte ein interessierter Benutzer es natürlich genauso machen. Häufig 
gibt es sogar kostenlose und ausgesprochen freundliche Beratung bei 
einem Linux-Stammtisch oder einer Linux User Group in der nächsten 
größeren Stadt. Zweifellos werden die Damen und Herren da auch gerne bei 
der Installation und den ersten Schritten helfen, ein paar Grundzüge 
erklären und wie man an weitere Hilfen und Dokumentationen kommt.

In der Regel wird dann am Ende Ubuntu oder ein Derivat wie Kubuntu, 
Lubuntu, Xubuntu oder Mint herauskommen, und jede dieser Distributionen 
ist sowohl für Anfänger als auch für Profis gut geeignet. Denn, seien 
wir mal ehrlich: oft sind die Unterschiede zwischen den einzelnen 
Distributionen zumindest hinsichtlich der Basisplattform ja doch recht 
überschaubar, und wer ein Linux kennt, kann auch die anderen.

Wie dem auch sei: es gibt gute und etablierte Strategien für den Umgang 
mit einer für den Laien unüberschaubaren Vielfalt, und jeder von uns hat 
solche Strategien schon viele Male benutzt. Warum das mit der Wahl einer 
Linux-Distribution nicht gehen sollte, erschließt sich mir nicht, und 
deswegen sehe ich auch kein Problem darin, daß es eine Vielfalt von 
Distributionen gibt.

Ganz im Gegenteil: auf diese Weise funktioniert die Weiterentwicklung 
von Linux selbst und seiner Software. Jemand hat eine Idee, baut ein 
Programm daraus, und bietet es anderen an. Wenn es ein vorhandenes 
Problem besser löst als bisherige Programme, wird sich das neue Programm 
durchsetzen, und wenn nicht... genau.

von A. K. (prx)


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Sheeva P. schrieb:
> Darum mache ich dann etwas total revolutionäres: ich frage Leute, die
> Ahnung davon haben, entweder welche in meinem Umfeld, oder über
> verschiedene Kommunikationsplattformen im Internet wie dieses Forum,

Auf der Suche nach der Stecknadel im Misthaufen...

Auf dieser und vielen anderen Plattformen nach der empfehlenswerten 
Distribution zu fragen, erfordert ein ziemlich dickes Fell, denn es 
tritt totsicher eine trollbeladene Linux vs Windows Diskussion los, evtl 
angereichert mit Mac oder BSD.

Selbst die zielführenden Reaktionen dürften praktische alle Distros 
zwischen Mint und LFS (Linux from Scratch) enthalten.

: Bearbeitet durch User
von Patrick S. (paddyhb89)


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A. K. schrieb:
>
> Auf der Suche nach der Stecknadel im Misthaufen...
>
> Auf dieser und vielen anderen Plattformen nach der empfehlenswerten
> Distribution zu fragen, erfordert ein ziemlich dickes Fell, denn es
> tritt totsicher eine trollbeladene Linux vs Windows Diskussion los, evtl
> angereichert mit Mac oder BSD.
>
> Selbst die zielführenden Reaktionen dürften praktische alle Distros
> zwischen Mint und LFS (Linux from Scratch) enthalten.

Wie viele Mainstream-Distributionen gibt es und wie viele 
Benutzeroberflächen bieten diese jeweils für die Standartinstallation 
an?!...

- Ubuntu
- Mint

um bei den "Anfängerfreundlichen" zu bleiben...

Wie sieht es unter Windows aus?

- Windows 7
- Windows 8
- Windows 10

um bei den gleichzeitig akzeptierten zu bleiben...

................

von Jack V. (jackv)


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Patrick S. schrieb:
> Normalerweise¹ gibt es von mir ein Fedora.

Auch da sollte™ sudo mit einigen Tastendrücken installiert und 
entsprechend konfiguriert sein. Ansonsten würde man heutzutage eher mit 
polkit dem Anwender genau die Rechte für sein grafisches Frontend des 
Paketmanagements einräumen, die er für die Updates benötigt, wenn man 
die Updates schon nicht automatisiert.



¹) ins Deutsche übersetzt

von Korax K. (korax)


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A. K. schrieb:
> Selbst die zielführenden Reaktionen dürften praktische alle Distros
> zwischen Mint und LFS (Linux from Scratch) enthalten.

So isses.

Darüberhinaus kann man auch Zeitschriften kaufen, die 
einsteigerfreundliche Distros vorstellen. "Easylinux", "c't", "PCWelt" 
fällt mir grad so ein.

von Toby P. (Gast)


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Zeno schrieb:
> Deshalb war es schon immer sinnvoll Parameter die Leerzeichen enthalten
> können in Anführungszeichen zu setzen. Es ist doch schon seit Urzeiten
> so, daß das Leerzeichen als Parametertrenner gilt.

Genau das ist das Problem, weil auch andere Parameter in 
Anführungszeichen stehen können und die shell das eher willkürlich 
trennt. Schau dir mal Diskussionen darüber an. Aber da ist eine andere 
Baustelle und hat mit Linux nichts zu tun.

Zeno schrieb:
> Da hast Du zwar nicht ganz Unrecht, allerdings funktioniert der Apfel,
> obwohl angebissen, recht ordentlich. Wenn ich so ein Teil aus dem Karton
> nehme dann schalte ich den ein und das Teil läuft.

Das macht Windows auch, zu wesentlich geringeren Kosten. Das installiert 
mittlerweile auch Multifunktionsdrucker und Druckzentren automatisch.

Von der Hardware her nehmen die sich auch nichts. Wird alles auf den 
gleichen Fertigungsstraßen hergestellt mit den gleichen Teilen. Dann ist 
ein Windows PC eine Spezifikation, mehr nicht. Da gibt es von bis. 
Apfelgeräte sind da preislich nur mit den allerobersten Qualitätsgeräten 
vergleichbar.

...

> Die haben durchaus bewiesen das man Betriebssysteme auch so machen kann
> das die Technik dem Menschen dient und nicht ungekehrt.

Naja, den Laden jetzt als menchendienlich zu sehen finde ich schon sehr 
gewagt. Im PC Markt bedienen Sie eine sehr spezielle Nische und lassen 
die sich sehr teuer bezahlen. Das machen Sie sehr gut, der Laden ist ja 
nicht grundlos so erfolgreich.

Andere decken eine ungeheure Vielzahl von sich teils widersprechenden 
Anforderungen zu einem  Bruchteil des Preises ab. Sie kommen auch nicht 
auf den Gedanken -oder weil es die Konkurrenz nicht zulässt- die 
Menschen (Kunde passt wohl besser) an ihr System zu ketten. Was diese 
Firma sich mit der PowerPC verarsche geleistet hat spottet auch jeder 
Beschreibung. Für mich waren sie danach toter als ein geräucherter 
Dosenhering.

Sheeva P. schrieb:
> Wenn ich ein Zelt, ein Geschirr, eine Waschmaschine oder ein Auto kaufen
> möchte, dann stehe ich ebenfalls vor einer enormen Auswahl und bin
> meistens nicht kompetent genug, um eine qualifizierte Auswahl zu
> treffen. Darum mache ich dann etwas total revolutionäres: ich frage
> Leute,

Genau das ist das Problem. Kein Schwein fragt von wem der Motor in 
deiner Waschmaschine oder Zahnbürste stammt. Aber die Linux Fangemeinde 
ist der Meinung die Anwender sollten das tun. Von denen wissen viele 
nicht mal ob Sie Windows benutzen, es ist ihnen auch egal. Es soll 
funktionieren, Details sind beim Muster der Bettwäsche oder bei 
Pizzavarianten interessant.

Meine Mutter ist über 80 und hat vor 3 Jahren ihr erstes iPad bekommen. 
Seit dem surft Sie (und bestellt noch mehr Klamotten, zusätzlich zu H24 
und die anderen Teleshopper). Davor hatte Sie 3 Notebooks mit Windows, 
alles lag in der Ecke. Jetzt surft Sie auch regelmäßig über alles 
mögliche und macht WhatsApp mit ihren Freundinnen. Windows hat da zwar 
enornm aufgeholt ist aber noch weit von der Nutzererfahrung weg. Linux 
... .

von Korax K. (korax)


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Tja, Bill hat sich sich seinerzeit mit der Lizenzpolitik auf den 
IBM-Maschinen breit gemacht. Im betrieblichen Umfeld musste IBM 
angeschafft werden und es entstanden viele Compatible ebenfalls mit 
MS-(D)OS. Dann noch die Vorinstallation beim 
Hardwarehersteller/-verkäufer, nun ja. Dadurch hat sich MS durchgesetzt. 
Es war eben am Anfang da.

Heute werden die Kinder schon an der Schule mit Windows konfrontiert. 
Manche haben es auf Arbeit vorgesetzt bekommen. Man kennt es dann schon. 
Zur Jugendweihe ein Läppi bekommen - Windows ist schon da. Arbeit 
angefangen - Windows ist schon da.

Ralph S. schrieb:
> Woran liegt das, dass die Akzeptanz von Linux so gering ist und obwohl
> man demonstriert hat, dass die Standardanwendungen ... problemlos funktionieren?

Gewiss, es funktioniert. Aber es ist irgendwie anders. Auch Vista und 8 
und 10 war anders als vorher, aber es war trotzdem Windows - eben 
moderner.

Wenn man einer Linuxdistro den Look&Feel von Windows verpassen würde und 
erklären täte die Bedienung ist jetzt fortschrittlicher, es würde der 
normale Nutzer gar nicht merken.
Ist wie mit Bier: fülle es in eine Flasche eines beliebten Herstellers 
und es schmeckt besser.

Zu meiner Weiterbildung habe ich Suse Linux 10 vorgesetzt bekommen. 
Konnte durch Anleitungen zu Installation und Verwendung damit lernen und 
meine Arbeiten abliefern. Seitdem kenne ich Linux und verwendete privat 
erst openSUSE und jetzt Mint.

Beruflich habe ich den Zirkus  NT3.5 > 2000 > 7 > 10 mitgemacht. Was da 
alles nicht funktionierte oder völlig anders war!

von Zeno (Gast)


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Patrick S. schrieb:
> Schau' doch mal, was die für eine 1Tb-SSD verlangen....
Ja und? Jeder der den Apfel kauft weis das. Du mußt die SSD nicht bei 
Apple kaufen. Ich würde es nicht machen es kann halt nach hinten los 
gehen. Üblicherweise konfiguriert man den PC beim Kauf da muß man nichts 
aufrüsten. Die bei Apple für das jeweilige Modell verbaute Standardgröße 
ist in aller Regel völlig ausreichend.

Patrick S. schrieb:
> Die Welt wäre heute ziemlich sicher eine bessere, wenn Apple zur
> richtigen Zeit einfach aufgelöst worden wäre...
Tja das mag ja Deine persönliche Meinung zu sein, es gibt genug Leute 
die das völlig anders sehen, immerhin so viele, das Apple gut davon 
leben kann. Im Übrigen belebt Konkurrenz das Geschäft.
Niemand wird gezwungen einen Apfel zu kaufen, auch Du nicht. Jeder darf 
selber entscheiden welchen Rechner er sich zulegt und welches BS darauf 
läuft.

Patrick S. schrieb:
> Freust du dich schon auf die ARM-Prozessoeren und den damit
> wahrscheinlich verbundenen ,(schließlich reden wir hier von Apple...)
> zwang zu Cloud-Anwendungen und Store-Zwang?
Warten wir erst mal ab was kommt. Ob da ein Arm-, Intel- oder ein völlig 
anderer Prozessor drin werkelt ist mir sowas von Rille, solange das Ding 
tut was ich (der geneigte User) will. Was unter dem Blech werkelt ist 
doch völlig irrelevant.
Alles Andere was Du da schreibst ist ja für's erste mal Spekulation. Was 
die Cloudgeschichte betrifft da überlegt auch MS in die gleiche 
Richtung. Die sind sogar mit ihrem Office365 schon einen Schritt weiter. 
Mir ist derzeit keine Mietsoftware von Apple bekannt, was allerdings 
nicht ausschließt das es solche gibt.
Den Store muß man nicht mögen, allerdings haben sich meisten Mobileuser 
von Applegeräten damit arrangiert und so schlecht funktioniert das ja 
auch nicht. Der Store schränkt den Wildwuchs an Software schon deutlich 
ein und das empfinde zumindest ich als positiv.

von Zeno (Gast)


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> Patrick S. schrieb:
> Wenn ich jemand anderem ein Linux installiere kann es derjenige
> vergessen , dass ich ihm das Root-PW mitteile

Du bist ja noch viel schlimmer als Apple, die gängeln ihre User deutlich 
weniger, denn da darf jeder selbst entscheiden wann und welche Software 
er installieren möchte, sogar aus dem Appstore, und das ohne das er 
einen Patrick fragen muß.

von Zeno (Gast)


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Toby P. schrieb:
> Genau das ist das Problem, weil auch andere Parameter in
> Anführungszeichen stehen können und die shell das eher willkürlich
> trennt. Schau dir mal Diskussionen darüber an. Aber da ist eine andere
> Baustelle und hat mit Linux nichts zu tun.

Die Shell trennt gar nichts willkürlich. Man kann beliebig viele 
Parameter in Anführungszeichen setzen. Zeig doch mal ein Beispiel wo die 
Shell derlei Trennung durchführt.

von Jack V. (jackv)


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Zeno schrieb:
>> Patrick S. schrieb:
>> Wenn ich jemand anderem ein Linux installiere kann es derjenige
>> vergessen , dass ich ihm das Root-PW mitteile
>
> Du bist ja noch viel schlimmer als Apple,

Eigentlich ist das ganz geschickt: wer das Passwort benötigt, hat 
jederzeit die Möglichkeit, ein Neues zu setzen – im Gegensatz zu Apple, 
wo ein Jailbreak nicht ganz so trivial sein soll.

Wer das nicht auf die Reihe bekommt, sollte auch keine Rootrechte 
bekommen, weil die Gefahr zu groß ist, dass er in seinem Unwissen was 
kaputtmacht – und man sich dann anhören muss, was für einen Müll man 
demjenigen gegeben hätte, weil der sich aufgrund seines Unwissens nicht 
mal bewusst ist, dass er es selbst zerstört hat.

von Zeno (Gast)


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Toby P. schrieb:
> Andere decken eine ungeheure Vielzahl von sich teils widersprechenden
> Anforderungen zu einem  Bruchteil des Preises ab.
Es steht Dir doch völlig frei die kostengünstige Alternative zu nutzen.

Toby P. schrieb:
> Meine Mutter ist über 80 und hat vor 3 Jahren ihr erstes iPad bekommen.
> Seit dem surft Sie (und bestellt noch mehr Klamotten, zusätzlich zu H24
> und die anderen Teleshopper). Davor hatte Sie 3 Notebooks mit Windows,
> alles lag in der Ecke.
Hört, hört! Also doch der völlig überteuerte angebissene Apfel, ich 
denke das können andere deutlich günstiger.

von Zeno (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Eigentlich ist das ganz geschickt: wer das Passwort benötigt, hat
> jederzeit die Möglichkeit, ein Neues zu setzen – im Gegensatz zu Apple,
> wo ein Jailbreak nicht ganz so trivial sein soll.

Wer sich von einem P...... ein Linux installieren läßt, wird wohl 
selbständig nicht dazu in der Lage sein, denn dann könnte er es ja 
selbst tun. Für solche Leute dürfte die Erlangung eines administrativen 
Zuganges auch über sudo schlichtweg nicht möglich sein. Das Rücksetzen 
des eigenen Passwortes hilft da auch nich weiter.

von Jack V. (jackv)


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Zeno schrieb:
> Wer sich von einem P...... ein Linux installieren läßt, wird wohl
> selbständig nicht dazu in der Lage sein, denn dann könnte er es ja
> selbst tun.

… und genau dann sollte er Rootrechte auch nur in einem eng begrenzten 
Umfang (z.B. für Updates) erlangen können. Denn wenn er selbstständig 
nicht in der Lage ist, umfassende Rootrechte zu erlangen, wird er auch 
nicht in der Lage sein, damit umzugehen.

: Bearbeitet durch User
von A. K. (prx)


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Zeno schrieb:
> Es ist doch schon seit Urzeiten so, daß das Leerzeichen als
> Parametertrenner gilt.

Nicht überall. In IBMs CMS werden Files durch 3 Komponenten beschrieben, 
die durch Leerzeichen getrennt sind.

von A. K. (prx)


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Zeno schrieb:
> Hört, hört! Also doch der völlig überteuerte angebissene Apfel, ich
> denke das können andere deutlich günstiger.

Die iPads sind vergleichsweise günstig.

von Michael B. (laberkopp)


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Korax K. schrieb:
> Tja, Bill hat sich sich seinerzeit mit der Lizenzpolitik auf den
> IBM-Maschinen breit gemacht. Im betrieblichen Umfeld musste IBM
> angeschafft werden und es entstanden viele Compatible ebenfalls mit
> MS-(D)OS. Dann noch die Vorinstallation beim
> Hardwarehersteller/-verkäufer, nun ja. Dadurch hat sich MS durchgesetzt.
> Es war eben am Anfang da.

Hmm, Apple war deutlich früher da als IBM, mit Apple ][ und dem (eher 
nicht funktionierenden) Apple ///.

Konnte sich halt kaum einer leisten.

Und diejenigen, die sie benutzt haben, hatten meiste eine CP/M Karte 
drinstecken, für die wirkliche Arbeit.

von Cyblord -. (cyblord)


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Man könnte auch fragen:

Mundfäule wird nicht wirklich akzeptiert, woran liegt das ?

von Egon D. (egon_d)


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Cyblord -. schrieb:

> Man könnte auch fragen:
>
> Mundfäule wird nicht wirklich akzeptiert, woran
> liegt das ?

Wenn man mit Gewalt der ganzen Welt seine mangelnde
Kompetenz vor Augen führen will, kann man das tun,
ja.

von Cyblord -. (cyblord)


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Egon D. schrieb:
> Wenn man mit Gewalt der ganzen Welt seine mangelnde
> Kompetenz vor Augen führen will, kann man das tun,
> ja.

Das ist ja mal ein ganz neues und ganz originelles Argument: Du magst 
XYZ nicht? Dann bist wohl zu blöd dafür.
Aber von Linuxern ist man das gewohnt.

von Roland F. (rhf)


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Hallo,
Egon D. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>
>> Man könnte auch fragen:
>>
>> Mundfäule wird nicht wirklich akzeptiert, woran
>> liegt das ?
>
> Wenn man mit Gewalt der ganzen Welt seine mangelnde
> Kompetenz vor Augen führen will, kann man das tun,
> ja.

:-)))))

rhf

von Egon D. (egon_d)


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Sheeva P. schrieb:

> Egon D. schrieb:
>> W.S. hat ja einen durchaus zutreffenden Punkt
>> angesprochen, nämlich die komplette Überforderung
>> des Laien angesichts der Überfülle unterschiedlicher
>> Linux-Distributionen.
>
> Wenn ich ein Zelt, ein Geschirr, eine Waschmaschine
> oder ein Auto kaufen möchte, dann stehe ich ebenfalls
> vor einer enormen Auswahl und bin meistens nicht
> kompetent genug, um eine qualifizierte Auswahl zu
> treffen.

Ja, ich weiss -- genau das ist ja Teil des Phänomens:

Bei nahezu allen Gütern steht der unbedarfte Käufer
vor einer unübersehbaren Auswahl -- aber ausgerechnet
bei PC-Betriebssystemen erschüttert es die Grundfesten
ihrer Persönlichkeit. Wieso?

von Korax K. (korax)


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Egon D. schrieb:
> Bei nahezu allen Gütern steht der unbedarfte Käufer
> vor einer unübersehbaren Auswahl

Bei PCs eben nicht. Für Ottonormal gibt es nur Windowssysteme.

von Cyblord -. (cyblord)


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Egon D. schrieb:
> Bei nahezu allen Gütern steht der unbedarfte Käufer
> vor einer unübersehbaren Auswahl

Deshalb hat sich Amazon mit den Bewertungen so gut durchgesetzt.

von 🐧 DPA 🐧 (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Das ist ja mal ein ganz neues und ganz originelles Argument: Du magst
> XYZ nicht? Dann bist wohl zu blöd dafür.
> Aber von Linuxern ist man das gewohnt.

Das können die Windowser auch: 
Beitrag "Re: Windows 10 bootet nicht mehr."

von Egon D. (egon_d)


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Cyblord -. schrieb:

> Egon D. schrieb:
>> Wenn man mit Gewalt der ganzen Welt seine mangelnde
>> Kompetenz vor Augen führen will, kann man das tun,
>> ja.
>
> Das ist ja mal ein ganz neues und ganz originelles
> Argument:

Richtig -- das merkt man daran, dass Du es nicht
verstanden hast.


> Du magst XYZ nicht? Dann bist wohl zu blöd dafür.

Es ging mir um Deine Sozialkompetenz -- oder
genauer gesagt um das Vakuum, an dessen Stelle andere
Leute ihre haben.

Deine Diskursunfähigkeit erreicht Ballmersches bzw.
Trumpsches Niveau...


> Aber von Linuxern ist man das gewohnt.

[X] Das glaube ich nicht, Tim.

von Toby P. (Gast)


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Zeno schrieb:
> Hört, hört! Also doch der völlig überteuerte angebissene Apfel, ich
> denke das können andere deutlich günstiger.

Meiner einer weiß das nicht, keine Ahnung wo deren Tabletts preislich 
liegen. Meine Meinungen zum Preisgefüge bezog sich auf PCs.

Obwohl ich Apple-Allergiker bin würde ich Menschen die nur surfen wollen 
und die nicht technikaffin sind ein iPad empfehlen. Das gilt besonders 
für ältere Jahrgänge

Das Thema ist im übrigen emotional aufgeladen, da nehme ich mich nicht 
aus. Wäre schön wenn es dennoch auf sachlicher Ebene bleibt.

Egon D. schrieb:
> Ja, ich weiss -- genau das ist ja Teil des Phänomens:
> Bei nahezu allen Gütern steht der unbedarfte Käufer vor einer
> unübersehbaren Auswahl -- aber ausgerechnet bei PC-Betriebssystemen
> erschüttert es die Grundfesten ihrer Persönlichkeit. Wieso?

Weil man zu den dümmsten Dingen halt Emotionen entwickeln kann? Das 
kommt meistens vor wenn die Unterschiede eher gering sind. Ob man nun 
mit Linux auf einem Raspi surft oder einem 10k€ Schleiflackboliden im 
Braun Küchenmaschinendesign der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts ist 
völlig egal. Da müssen schon Gefühle her um Unterschiede zu sehen

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Toby P. schrieb:
> Von denen (Anwendern) wissen viele
> nicht mal ob Sie Windows benutzen, es ist ihnen auch egal.

Ja. Für die meisten Anwender sollte das OS irrelevant sein, sofern es 
funktioniert.

In meinem Verwandten-Kreis trifft es auch zu. Ich habe einige 
alte/schwache Computer auf Linux gewechselt ohne dass die damit igendein 
Problem gehabt hätten. Hauptsache die Webseiten sehen noch so aus wie 
vorher und das Email Programm funktioniert. Den Rest haben sie alle von 
alleine heraus gefunden.

Wenn ich einen Hammer kaufe, hinterfrage ich auch nicht, aus welchem 
Holz der Griff geschnitzt ist.

von Roland F. (rhf)


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Hallo,
Egon D. schrieb:
> ...unbedarfte Käufer...

Der unbedarfte Käufer (in diesem Fall Benutzer) interessiert sich nicht 
im Mindesten für das PC-Betriebssystem, der will nur das seine Programme 
funktionieren. Und das ist in der Regel nun mal Software, die auf jeden 
Fall unter Windows läuft. Da weiß er das das funktioniert, das kennt er 
das von der Arbeit und da ist immer jemand in seinem Umfeld den er bei 
Problemen fragen kann (was bei Linux in der Regel nicht der Fall ist).

Und wenn der unbedarfte Benutzer nur ein wenig im Internet surfen will, 
nimmt er ganz pragmatisch sein Android-iOS-Smartphone-Tablet (also 
Linux/UNIX). Weil, das kennt er und da ist immer jemand in seinem Umfeld 
den er bei Problemen fragen kann.

So einfach ist das.

rhf

von Werner P. (werner4096)


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Roland F. schrieb:
> So einfach ist das.

Genau so ist es!

Was interessiert mich das Betriebssystem. Für meine Arbeit brauche ich 
diverse  Programme. Und wenn ein Teil davon nur unter Windows läuft dann 
hilft mir ein anderes Betriebssystem herzlich wenig. Wäre es umgekehrt 
dann hätte ich halt ein anderes Betriebssystem.

von Peter E. (Firma: S&P) (eosangel)


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Ja das sehe ich auch so. Es würde mich aber schon Wahnsinnig machen wenn 
er bei jedem Nagel fragt:
 "Wollen sie einschlagen? Ja; Nein; Abbrechen.
Dann lieber einen von Fedora, da kann ich den Hut aufbehalten und treffe 
immer. ;-)

von Egon O. (Gast)


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Roland F. schrieb:
> Da weiß er das das funktioniert, das kennt er das
             --- ---               ---          ---

Du hast vermutlich ein Faible mit "das"
und die Hälfte davon ist auch noch falsch...

SCNR

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Michael B. schrieb:
> Und diejenigen, die sie benutzt haben, hatten meiste eine CP/M Karte
> drinstecken, für die wirkliche Arbeit.

Das lag daran, dass die x86-Prozessoren abwärtskompatibel waren. Somit 
liefen die Programme, die nur die API zum Betriebssystem benötigten, 
auch unter der neuen Hardware und meist auch unter dem neuen 
Betriebssystem. Damit wurde Apple überholt.

von Egon D. (egon_d)


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Roland F. schrieb:

> Hallo,
> Egon D. schrieb:
>> ...unbedarfte Käufer...
>
> Der unbedarfte Käufer (in diesem Fall Benutzer) interessiert
> sich nicht im Mindesten für das PC-Betriebssystem, der will
> nur das seine Programme funktionieren.

Bis hierhin kann ich folgen.


> Und das ist in der Regel nun mal Software, die auf jeden
> Fall unter Windows läuft.

Hier kann ich nicht mehr folgen: Wir leben nicht mehr im
Jahr 2000, wo OpenOffice brandneu und der heisse Scheiss
war.
Alle relevante Bürosoftware gibt es auch für Linux bzw.
plattformübergeifend.

Ich habe beruflich einige Zeit Excel (unter XP) und privat
OpenOffice Calc verwendet und kann daher aus eigener
Erfahrung sagen, dass die Unterschiede m.E. gering sind.
Das meiste, was unter Calc anders als bei Excel war, war
zwar zunächst ungewohnt, aber eigentlich logischer so.

Soll heißen: Die Software läuft zwar unter Windows,
aber sie läuft nicht nur unter Windows.


> Da weiß er das das funktioniert, das kennt er das von
> der Arbeit und da ist immer jemand in seinem Umfeld den
> er bei Problemen fragen kann (was bei Linux in der Regel
> nicht der Fall ist).

Hmm. Ja. Das leuchtet ein.

Es ist nur ungewohnt, dieselben Sachverhalte aus einem
komplett anderen Blickwinkel zu sehen. Als halbwegs
computeraffiner Mensch weiss man ja, dass es in der
Geschichte eine Unzahl unterschiedlicher Maschinen mit
unterschiedlichen Betriebssystemen gab, und wer in der
Heimcomputerszene aktiv war, kennt das auch aus eigener
Anschauung. Für denjenigen ist die (nahezu) absolute
Herrschaft eines einzigen Betriebssystemes ein
unnatürlicher und potenziell gefährlicher Zustand,
insbesondere, weil Betriebssystem UND Standardsoftware
in der Hand eines einzelnen, milliardenschweren
Unternehmens liegen.

Der Computerlaie weiss davon nichts -- oder es spielt
für ihn wenigstens keine Rolle. Der erste Computer als
Alltagsgerät war (höchstwahrscheinlich) ein DOS- oder
Windows-PC mit Explorer, Word und Excel.
Was daran schlecht sein soll, erschließt sich ihm nicht.


> Und wenn der unbedarfte Benutzer nur ein wenig im
> Internet surfen will, nimmt er ganz pragmatisch sein
> Android-iOS-Smartphone-Tablet (also Linux/UNIX). Weil,
> das kennt er und da ist immer jemand in seinem Umfeld
> den er bei Problemen fragen kann.

Ja -- aber das zählt nicht als "richtiges" Linux,
weil -- da merkt man ja gar nicht, dass es Linux ist  :)

SCNR

von Roland F. (rhf)


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Hallo,
Egon O. schrieb:
> Du hast vermutlich ein Faible mit "das"
> und die Hälfte davon ist auch noch falsch...

Das das das, das ich hier benutzt habe nicht immer das richtige Ende 
hatte, das war Absicht.

rhf

P.S.
Wie war dein Beitrag zum Thema?

SCNR

von Cyblord -. (cyblord)


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Egon D. schrieb:
> Alle relevante Bürosoftware gibt es auch für Linux bzw.
> plattformübergeifend.

Das ist immer die gleiche Lüge. Sie hält der Realität maximal bis zum 
ersten Formularfeld oder buntem Rechteck stand, den ein User in sein 
Dokument einfügt.

von Miethai (Gast)


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Was erst drei Seiten voll zum Klassiker Linux vs Win.
Da ging früher mehr. Los gebt mal Gas, ich will unterhalten werden, habe 
extra Popcorn gemacht.

von Egon O. (Gast)


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Roland F. schrieb:
> Hallo,
> Egon O. schrieb:
>> Du hast vermutlich ein Faible mit "das"
>> und die Hälfte davon ist auch noch falsch...
>
> Das das das, das ich hier benutzt habe nicht immer das richtige Ende
> hatte, das war Absicht.
>
> rhf
>
> P.S.
> Wie war dein Beitrag zum Thema?
>
> SCNR

Intelligente Leute sind dankbar, wenn sie auf Fehler hingewiesen werden.
Und dann gibt es noch die, die unbedingt auf dem hohen Ross sitzen 
müssen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Miethai schrieb:
> Was erst drei Seiten voll zum Klassiker Linux vs Win.
> Da ging früher mehr. Los gebt mal Gas, ich will unterhalten werden, habe
> extra Popcorn gemacht.

Es wäre viel einfacher und schneller wenn die Linuxer ihre Fehler 
einfach einsehen und korrigieren würden. Dann hätte Linux auf dem 
Desktop wenigstens ne Theoretische Chance. Grade in der heutigen "Alles 
ist eine Webseite" Zeit, wäre diese so groß wie nie. Aber das kann man 
wohl vergessen.

: Bearbeitet durch User
von Roland F. (rhf)


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Hallo,
Egon D. schrieb:
> Alle relevante Bürosoftware gibt es auch für Linux bzw.
> plattformübergeifend.

Nein. Ich habe hier eine Bankensoftware im Einsatz, die läuft nur unter 
Windows. Es gibt keine andere Version. Und die ist für mich relevant.

> Ich habe beruflich einige Zeit Excel (unter XP) und privat
> OpenOffice Calc verwendet und kann daher aus eigener
> Erfahrung sagen, dass die Unterschiede m.E. gering sind.

Stimmt. Aber die meisten Menschen sind froh wenn sie sich mühsam in ein 
Programm eingearbeitet haben und halbwegs bedienen können, warum dann 
Zeit für die Einarbeitung in ein anderes Programm (anderes 
Betriebssystem) investieren?

> Soll heißen: Die Software läuft zwar unter Windows,
> aber sie läuft nicht nur unter Windows.

Stimmt. Nutzt dir aber nichts, wenn sich die MS-Office-Datei unter 
Libre-Office nicht genauso verhält wie unter MS-Office.

> Als halbwegs computeraffiner Mensch weiss man ja...

Ja, du als computeraffiner Mensch weißt das, aber glaube mir, du bist 
nur Teil einer verschwindend kleinen Minderheit.

rhf

von Cyblord -. (cyblord)


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Es ist halt auch einfach zu kurz gesprungen, beim Otto-Normaluser nur 4 
Büroanwendungen anzunehmen. So einfach ist das auch wieder nicht.
Es gibt hunderte Anwendungen welche der Normalbürger so installiert. Das 
fängt beim Druck/Scan Treiber für den Multifunktionsdrucker an und hört 
bei der Aldi Fotobuch Software auf.

Das ist halt auch so eine arrogante Attitüde der Linuxer: Ach der 
Normaluser braucht nur Word und Excel und ist dann glücklich. So läuft 
das nicht. Lief es noch nie. Ist Realitätsfremd. Wie die ganze Bande.

von warumNurImmer (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Es wäre viel einfacher und schneller wenn die Linuxer ihre Fehler
> einfach einsehen und korrigieren würden. Dann hätte Linux auf dem
> Desktop wenigstens ne Theoretische Chance. Grade in der heutigen "Alles
> ist eine Webseite" Zeit, wäre diese so groß wie nie. Aber das kann man
> wohl vergessen.

Würdest du dann zu Linux wechseln wenn alles so wäre wie bei Windows? 
Und wenn ja warum?

von Roland F. (rhf)


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Hallo,
Egon O. schrieb:
> Intelligente Leute sind dankbar, wenn sie auf Fehler hingewiesen werden.

Wir können uns da gerne weiter per PM drüber unterhalten, hier ist das 
Thema OT.

rhf

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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warumNurImmer schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Es wäre viel einfacher und schneller wenn die Linuxer ihre Fehler
>> einfach einsehen und korrigieren würden. Dann hätte Linux auf dem
>> Desktop wenigstens ne Theoretische Chance. Grade in der heutigen "Alles
>> ist eine Webseite" Zeit, wäre diese so groß wie nie. Aber das kann man
>> wohl vergessen.
>
> Würdest du dann zu Linux wechseln wenn alles so wäre wie bei Windows?
> Und wenn ja warum?

Das ist für mich keine relevante Frage. Ich arbeite auch einiges unter 
Linux. Aber für den privaten Desktop bevorzuge ich Windows.

Es könnte aber mehr Leute zu Linux verleiten. So wie die heute auch zu 
Android gehen statt zu ios.

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