Forum: PC Hard- und Software Linux wird nicht wirklich akzeptiert, woran liegt das ?


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von DAU (Gast)


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A. K. schrieb:
> Neu kann schwierig sein, wenn wirklich neu. Der AMD Ryzen 4000 ist noch
> nicht in der Kernels der üblichen Distris angekommen. Weshalb es diese
> Notebooks zwar schon mit Windows gibt, aber mit Linux (z.B. Acer,
> Tuxedo) erst ca November. Vmtl auf Ubuntu 20.10 wartend.

Mit der Weile gibt es die ersten Ryzen 4000 mini PC's. Asrock hat sogar 
die ersten Boards schon angekündigt. Reizt mich schon obwohl ich 
eigentlich noch gut mit dem bestehendem System gut auskomme.
Aber - ja es stimmt als Early Bird ist man wohl mit W10 besser bedient. 
Das lässt sich nicht ändern solange die Hersteller nur Windows 
berücksichtigen.

von Jack V. (jackv)


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Zeno schrieb:
> Ich habe keine Lust mit einem Blinden weiter über Farben zu diskutieren,
> der wird davon auch nicht sehend.

Ziemlich kreative Umdeutung dieses Spruches. Eigentlich wird er von 
Leuten gebraucht, die wissen, wovon sie reden, und die im Vorfeld 
Argumente/Belege gebracht haben, die vom Gegenüber nicht zur Kenntnis 
genommen werden konnten – und nicht als Umschreibung für „ich habe keine 
Ahnung und möchte das auch nicht ändern“.

Nun ja, lassen wir das halt – ist auch nicht wichtig. Den herbert 
interessiert sowas ja sowieso nicht.

Was mir auszudrücken wichtig war: wenn man was Falsches annimmt (hier: 
beim Kopieren einer Audio-CD wird ein Image erstellt) und das einem 
Programm mitgibt, das dann genau das macht, was der User verlangt (hier: 
ein Image zu erstellen und das auf die Ziel-CD zu schreiben), dann kann 
man den Fehler nicht dem OS anlasten – das hat damit mal so überhaupt 
gar nichts zu tun gehabt.

von kimi (Gast)


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Linux ist gut so lange es outofthebox ist, wenn du ein programme 
brauchst was genau das macht was du willst, dann schaust du dumm aus der 
wäsche. Windows kosten unter 100 euro, da ist mir meine zeit für linux 
einfach zu schade.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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kimi schrieb:
> Linux ist gut so lange es outofthebox ist, wenn du ein programme
> brauchst was genau das macht was du willst, dann schaust du dumm aus der
> wäsche. Windows kosten unter 100 euro, da ist mir meine zeit für linux
> einfach zu schade.

Und Windows garantiert, dass es ohne weitere Programme immer genau das 
macht, was du willst? Kann ich mir nicht vorstellen, habe ich anders 
erlebt.

von DAU (Gast)


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herbert schrieb:
> Wo kaufst du denn deine Hardware? Flohmarkt oder Kleianzeigen. Ich kaufe
> meine immer neu. Windows Treiber sind immer dabei und ich kann mir
> quasie das beste für meinen Zweck aussuchen. Du musst halt immer gucken
> und nehmen mit der Priorität auf "Geht unter linux"

Handelsübliche Bürorechner (Dell, Lenovo, HP) kann man gut gebraucht 
kaufen Ebay, Kleinanzeigen etc.. Mein erster Linuxrechner war ein 
geschenkter Lenovo (oder war dass damals sogar noch IBM ?).
Mit intel und integrierter Graphik macht man eigentlich nie was falsch. 
Je mehr schnikschnack umso schwieriger wird es. Bei Laptops ist es 
besonders kritisch weil da gerne auch seitens mancher Hersteller viel 
getrickst und viel prioritäre Treiber verwendet werden. Da kennen ich 
mich aber nicht besonders aus - die Dinger sind mir zu laut.
Meinen aktuellen HTPC habe ich 1 zu 1 nach einer Bauanleitung für einen 
Linux Fileserver zusammengestellt mit 8 Kernen und 8 GB Arbeitspreicher 
<100 Euro, ausreichend schnell für meinen Bedarf da kann ich auch mal ne 
VM anschmeißen und im Hintergrund immernoch Youtube hören. Die Differenz 
zu einem ausgemustertem Bürorechner hat der durch den geringen 
Stromverbrach mit der Weile zum Teil wieder eingespiel und er kommt halt 
ohne Lüfter aus.

von c-hater (Gast)


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udok schrieb:

> Unter Windows gab es Nero, das ohne zwischenspeichern die Daten
> von einem CD-Leselaufwerk auf einen CD-Brenner kopierte.
> Das Image war da einfach der Bitstrom, der vom Cd-Leselaufwerk
> ausgelesen wurde, so wie es auch ein CD-Player macht.

Das stimmt natürlich absolut nicht. Nero hat natürlich heftig auf die 
Festplatte gebuffert. Hatte sogar ein sehr hübsche Anzeige im GUI dafür, 
die nur leider den tatsächlichen Ereignissen oft heftig 
hinterherhinkte...

Aber: wen interessiert das heute noch? Ich habe jedenfalls schon seit 
Jahren nicht mehr mit optischen Datenträgern hantiert und auch nicht mit 
Nero. Hab' es aber immer noch lauffähig in einer Win7-Installation. Nur 
für den Fall, dass ich doch noch irgendwann mal eins der wirklich 
exotischen Formate lesen oder produzieren muss, die das Zeitalter der 
optischen Medien hervorgebracht hat. Das ist mit Nero immer noch am 
einfachsten. Für Standard-CD oder -DVD braucht man das nicht. Brauchte 
man es nie.

von S. R. (svenska)


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udok schrieb:
>> [Exchange] Qualitätssoftware, u no?
> Was erwartest du?  Realität ist doch, dass heute kein Schwein
> mehr für Software und Entwicklung zahlen will.

Weswegen bekannte Software-Titel, wie z.B. Firefox oder große Teile von 
Chrome und Edge als Open Source entwickelt werden.

> Ergebnis ist schlechte Software, die im Alpha Zustand ausgeliefert wird,
> und endlose Abo und Werbe Modelle mit Zusatzkaufoptionen, damit
> die SW Hersteller irgendwie ihre Entwicklungskosten reinbekommmen.

Betrifft vor allem Software, die von Firmen mit Gewinnerzielabsicht 
vertrieben wird. Sei es Samsung mit Android-Fernsehern, Microsoft mit 
Windows-Computern oder Apple mit iOS-Telefonen.

Linux (in der hier diskutierten "Desktop"-Variante, also nicht Android) 
ist da größtenteils raus. Abgesehen von den bekannten Webbrowsern, aber 
auch da gibt es Alternativen. Unter Windows ist dem nicht so.

ACDC schrieb:
> Bitte versuche mal es mir schmackhaft zu machen.

Warum sollte ich? Du wirst mir Leberwurst auch nicht schmackhaft machen.

udok schrieb:
> Es wäre nicht klug von MS, und sie werden es auch nicht machen.
> Linux hat keine stabiles Treiber-ABI, und sie würden damit
> jegliche Kompatibilität über den Haufen werfen.

Dazu habe ich bereits was geschrieben und verweise auf den relevanten 
Beitrag in diesen Thread. Stichwort "ndiswrapper".

von (prx) A. K. (prx)


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DAU schrieb:
> Das lässt sich nicht ändern solange die Hersteller nur Windows
> berücksichtigen.

Acer hat Notebooks für Linux im Programm, d.h. ohne Windows, und Tuxedo 
hat sich darauf spezialisiert. Aber sie müssen warten, bis das Linux so 
weit ist, sonst gibt's nur Zoff. Darüber haben sie wenig Kontrolle.

: Bearbeitet durch User
von DAU (Gast)


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A. K. schrieb:
> Acer hat Notebooks für Linux im Programm, d.h. ohne Windows, und Tuxedo
> hat sich darauf spezialisiert. Aber sie müssen warten, bis das Linux so
> weit ist, sonst gibt's nur Zoff. Darüber haben sie wenig Kontrolle.

Deswegen ja lieber intel, die liefern auch für Linux.

von Uwe D. (monkye)


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Cyblord -. schrieb:
> Stefan ⛄ F. schrieb:
>> Oder denke an den anderen Thread, wo jemand eine ganze HDD 1:1 kopieren
>> wollte. Unter Linux tippst du einen Einzeiler (beginnend mit dd) ein.
>> Wer eine GUI verwenden will, hat die Qual der Wahl (ganz extrem unter
>> Windows) und muss erstmal herausfinden, welches der vielen Programme
>> überhaupt das gewünschte Resultat produziert.
>
> dd ist auch nur ein Linux Programm und man muss es kennen und wissen
> dass es das gewünschte Resultat produziert.

Ja, der geneigte Otto-Normal-User kopiert i.d.R. keine Festplatten. 
Deshalb ist die Debatte Konsole vs. GUI obsolet.

von (prx) A. K. (prx)


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DAU schrieb:
> Deswegen ja lieber intel, die liefern auch für Linux.

Was konkret liefert Intel in diesem Zusammenhang?

von Uwe D. (monkye)


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Cyblord -. schrieb:
> Stefan ⛄ F. schrieb:
>> Ich bin kein normaler User. Ich bin sicher, eine Kommandozeile zu
>> brauchen. Auch unter Windows.
>
> Wen interessierts? Es geht hier um Normaluser. Diese ständige ICH ICH
> ICH nervt. ICH kann auch Linux, ICH kann auch Kommandozeile. Trotzdem
> weiß ICH dass ein Normaluser damit nicht klar kommt.
> Also fokussiere dich mal aufs Thema.
>

Sehe ich wie Du, aber ich kann nirgends lesen das der Otto-Normal-User 
mit einer Out-of-the-Box Installation gezwungen wird unbedingt die 
Konsole zu probieren.
Ein Mint/Ubuntu/Raspian mit GUI fahre ich hoch und fertig.

von DAU (Gast)


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A. K. schrieb:
> Was konkret liefert Intel in diesem Zusammenhang?

Prioritäre Linux - Treiber ;-)

von bitte was (Gast)


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Ähm, brennt hier jemand immer noch irgendwelche Audio-CD's?

Da sind doch diese silberne Scheiben mit etwa 10 Songs drauf oder? ;-)

Macht ihr sowas aus MP3-Files oder wie? )

von (prx) A. K. (prx)


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Das macht man, um Unterschiede zwischen Windows und Linux 
herauszuarbeiten. ;-)

von bitte was (Gast)


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Also so ein Ding

https://de.wikipedia.org/wiki/TPS-L2#/media/Datei:Walkman_TPS-L2.jpg

das hat schon was.

Aber selbstgebrannnte CD's - neeeee, danke. Nicht im Jahr 2020. (aber 
eine CD-Sammlung und ein tolles Retro-Gerät - das hat natürlich seine 
Daseinsberechtigung)

von DAU (Gast)


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A. K. schrieb:
> Das macht man, um Unterschiede zwischen Windows und Linux
> herauszuarbeiten. ;-)

OK erwischt: nicht Intel liefert. Ich habe die Erfahrung gemacht das 
intel Harware besonders gut unterstütz wird das liegt aber wohl eher an 
den fleißigen Linuxern die da viel Arbeit reinstecken.

von bitte was (Gast)


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Also Intel ist schon fleißig, da kann man nicht meckern. Die 
Sicherheitspatches für irgendwelche Lücken kommen ja regelmäßig.

von udok (Gast)


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S. R. schrieb:
> udok schrieb:
>> Es wäre nicht klug von MS, und sie werden es auch nicht machen.
>> Linux hat keine stabiles Treiber-ABI, und sie würden damit
>> jegliche Kompatibilität über den Haufen werfen.
>
> Dazu habe ich bereits was geschrieben und verweise auf den relevanten
> Beitrag in diesen Thread. Stichwort "ndiswrapper".

Dann probiere es mal aus, anstatt hier die Klappe gross aufreissen.

von udok (Gast)


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c-hater schrieb:
>> Unter Windows gab es Nero, das ohne zwischenspeichern die Daten
>> von einem CD-Leselaufwerk auf einen CD-Brenner kopierte.
>> Das Image war da einfach der Bitstrom, der vom Cd-Leselaufwerk
>> ausgelesen wurde, so wie es auch ein CD-Player macht.
>
> Das stimmt natürlich absolut nicht. Nero hat natürlich heftig auf die
> Festplatte gebuffert. Hatte sogar ein sehr hübsche Anzeige im GUI dafür,
> die nur leider den tatsächlichen Ereignissen oft heftig
> hinterherhinkte...

Hat es nicht.  Das war ja der Trick, dass man nebenbei auf der 
Festplatte
(damals noch sehr langsam) was machen konnte, ohne dass der CD Brenner
wegen Buffer Underrun den Rohling ruinierte...

Leg mal deine Linux Verteidigungsreflexe ab...

>
> Aber: wen interessiert das heute noch? Ich habe jedenfalls schon seit
> Jahren nicht mehr mit optischen Datenträgern hantiert und auch nicht mit
> Nero. Hab' es aber immer noch lauffähig in einer Win7-Installation. N

Dich anscheindend nicht, aber Hauptsache die Klappe aufreissen..

von udok (Gast)


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S. R. schrieb:
> Weswegen bekannte Software-Titel, wie z.B. Firefox oder große Teile von
> Chrome und Edge als Open Source entwickelt werden.
>
>> Ergebnis ist schlechte Software, die im Alpha Zustand ausgeliefert wird,
>> und endlose Abo und Werbe Modelle mit Zusatzkaufoptionen, damit
>> die SW Hersteller irgendwie ihre Entwicklungskosten reinbekommmen.
>
> Betrifft vor allem Software, die von Firmen mit Gewinnerzielabsicht
> vertrieben wird. Sei es Samsung mit Android-Fernsehern, Microsoft mit
> Windows-Computern oder Apple mit iOS-Telefonen.

Das betrifft inzwischen auch schon Firefox.

>
> Linux (in der hier diskutierten "Desktop"-Variante, also nicht Android)
> ist da größtenteils raus. Abgesehen von den bekannten Webbrowsern, aber
> auch da gibt es Alternativen. Unter Windows ist dem nicht so.

Du richtest dir die Welt, wie es dir gerade in den Kram passt.

von push (Gast)


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von (prx) A. K. (prx)


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bitte was schrieb:
> Die
> Sicherheitspatches für irgendwelche Lücken kommen ja regelmäßig.

Die Lücken auch.

von udok (Gast)


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von DAU (Gast)


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A. K. schrieb:
> Die Lücken auch.

Ich habe keine Angst vor Geheimdiensten oder der Polizei mich nerven die 
Datenhändler die "ihre Ware" höchsbietend verhöckern. Die übelsten 
Schurken zahlen halt die besten Preise. Aber davor schütt mich Linux 
auch nicht. Macht es mir aber leichter ohne PRO-Version und ohne 
Registry Eingriff.

von Nop (Gast)


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ACDC schrieb:
> Muss ich dann der Admin dafür sein?
> Was ich hier immer wieder lese:
> Opa, Oma, Mutter, Vater, Kind, Frau, ...
> kommen mit Mint klar.

Ist bei mir auch so. Ich richte das ein, danach sind nur noch die 
Updates einzuspielen, was die Nutzer selber tun können. Hätte ich auch 
auf Auto-Update stellen können, wollte ich aber nicht.


Jack V. schrieb:
> Es wäre reichlich blöde,
> die Feldbezeichnungen zu internationalisieren.

Ich hasse sowas. Das ist der Grund, wieso ich als deutscher 
Muttersprachler mein Linux auf englisch habe - ich verstehe die 
deutschen Begriffe z.T. nur nach Rückübersetzung ins Englische.


Cyblord -. schrieb:
> Der Trick besteht einfach darin dass ein normaler User keine
> Kommandozeile braucht. Das hat Linux noch nicht hinbekommen.

Doch, hat es. Meine Holde hat auf ihrem Linux-PC noch nie die Shell 
gebraucht und wüßte auch nicht, was sie da eintippen sollte. Sie nutzt 
aber zugegeben auch nicht z.B. GDB auf der Kommandozeile wie ich, weil 
sie nicht programmiert.


herbert schrieb:

> Wo kaufst du denn deine Hardware? Flohmarkt oder Kleianzeigen. Ich kaufe
> meine immer neu.

Ich auch. Der Desktop läuft soweit gut - mit Linux. 
Komplett-Desktoprechner kommen mir schon seit 20 Jahren nicht mehr ins 
Haus, weil immer irgendwo Besch*ß und Pfusch ist.

von michael_ (Gast)


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bitte was schrieb:
> Ähm, brennt hier jemand immer noch irgendwelche Audio-CD's?
>
> Da sind doch diese silberne Scheiben mit etwa 10 Songs drauf oder? ;-)
>
> Macht ihr sowas aus MP3-Files oder wie? )

Selbst der schlechteste Zuhörer außer dir wird da sehr wohl einen 
Unterschied im Klang hören.

DAU schrieb:
> Ob man sich den Rechner zerschießt mit Format... oder dd.. ist
> eigentlich egal der normale user wird beides erstmal vermeiden. Gerade
> was die Diskusion um dd angeht:

Es nervt langsam. Immer wenn es um HD kopieren geht, kommt dieses dd. 
Bei MS ist das seit DOS ausgerottet.
Selbst unter Linux gibt es seit Ewigkeit Tools, die man mit der Maus 
bedienen kann. Ewig Gestrige.

DAU schrieb:
> Zugegeben das besch.. W10 -32 bit hat mich auch
> deutlich gegen MS aufgebracht.

Bitte? Ich finde auf gleicher Hardware keinen bedeutenden Unterschied zu 
64-Bit.
Außer das alte Treiber und Hardware da nicht mehr laufen.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> ACDC schrieb:
>> Das ist ja noch mehr nixsagendes Zeug als es bei Windows gibt.
>
> Ja nu, man muss halt wissen, wie die Programme heißen. Excel ist auch
> kein aussagekräftiger Name.

Nein? Nur dass es die Erfinder sind.
Wie Maggi, Kärcher, Google, ...

Jack V. schrieb:
> Alternativ könntest du nun auch so ein Programm, das ein Image einer
> Audio-CD erstellt, verlinken. Ich verspreche auch, keine Kopie einer
> kommerziellen CD damit anzufertigen, sondern eines meiner eigenen Werke
> für die Tests heranzuziehen.

NERO. Es gibt weitere, die das seit mindestens 20 Jahren machen.

ACDC schrieb:
> Stefan ⛄ F. schrieb:
>> Da muss man sagen, dass die Namen "Notepad"
>
> Ja,
> Notepad++

Das sind aber zwei gänzlich verschiedene Programme. Wer hat da wohl 
abgeschrieben, um bekannt zu werden?

herbert schrieb:
> DAU schrieb:
>> Da ich Windows nicht mehr das Previleg erteile die neuere Hartware zu
>> nutzen (die Kaufe ich mitterweile geziehlt für Linux) ergibt es sich von
>> alleine das Windows im Vergleich sehr, sehr alt aussieht.
>
> Wo kaufst du denn deine Hardware? Flohmarkt oder Kleianzeigen. Ich kaufe
> meine immer neu.

Neu? Du mit deinem XP?

von Nop (Gast)


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michael_ schrieb:
> bitte was schrieb:
>> Macht ihr sowas aus MP3-Files oder wie? )
> Selbst der schlechteste Zuhörer außer dir wird da sehr wohl einen
> Unterschied im Klang hören.

Je nach Bitrate. Bei 320 kbps hört keiner mehr im Blindtest einen 
Unterschied, das wurde schon vor 15 Jahren getestet. Bei 128 kbps 
hingegen schon.

> Es nervt langsam. Immer wenn es um HD kopieren geht, kommt dieses dd.

Tja, es funktioniert eben, ist immer da, bedient sich immer gleich, und 
man kann eine Zeile copy/pasten. Ich hab dd erst letzte Woche gebraucht, 
um eine alte HDD einmal komplett zu überschreiben zwecks bad sector 
remapping.

von DAU (Gast)


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michael_ schrieb:
> DAU schrieb:
>> Ob man sich den Rechner zerschießt mit Format... oder dd.. ist
>> eigentlich egal der normale user wird beides erstmal vermeiden. Gerade
>> was die Diskusion um dd angeht:
>
> Es nervt langsam. Immer wenn es um HD kopieren geht, kommt dieses dd.
> Bei MS ist das seit DOS ausgerottet.
> Selbst unter Linux gibt es seit Ewigkeit Tools, die man mit der Maus
> bedienen kann. Ewig Gestrige.

Was bist du denn für ein schäbiger Trump rinem so das wort im mund zu 
verdrehen. Das habe ich geschrieben:

DAU schrieb:
> Ob man sich den Rechner zerschießt mit Format... oder dd.. ist
> eigentlich egal der normale user wird beides erstmal vermeiden. Gerade
> was die Diskusion um dd angeht: da gibt es schon lange gnome-disk,

und ja: es muss gnome-disks heißen.

von DAU (Gast)


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Sorry, sollte eigentlich schamlos nicht schäbig heißen.

von Nop (Gast)


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DAU schrieb:
> Sorry, sollte eigentlich schamlos nicht schäbig heißen.

Hatte mich schon über die Freisler-Anleihe gewundert.

von DAU (Gast)


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Nop schrieb:
> Hatte mich schon über die Freisler-Anleihe gewundert.

ach du scheiß sogesehen sollte ich Trump nicht mehr benutzen klingt 
wirklich zu ähnlich in beiden Fällen.

von michael_ (Gast)


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Nop schrieb:
> michael_ schrieb:
>> bitte was schrieb:
>>> Macht ihr sowas aus MP3-Files oder wie? )
>> Selbst der schlechteste Zuhörer außer dir wird da sehr wohl einen
>> Unterschied im Klang hören.
>
> Je nach Bitrate. Bei 320 kbps hört keiner mehr im Blindtest einen
> Unterschied, das wurde schon vor 15 Jahren getestet. Bei 128 kbps
> hingegen schon.

Wo willst du die herkriegen?
Der Herr bitte was hat sicher nicht so eine Quelle.
Übrigens kenne ich den Artikel in der c't von vor 10 Jahren.

>> Es nervt langsam. Immer wenn es um HD kopieren geht, kommt dieses dd.
>
> Tja, es funktioniert eben, ist immer da, bedient sich immer gleich, und
> man kann eine Zeile copy/pasten. Ich hab dd erst letzte Woche gebraucht,
> um eine alte HDD einmal komplett zu überschreiben zwecks bad sector
> remapping.

Bist du stolz, dass du auf dem Stand von vor 30 Jahren stehengeblieben 
bist?

DAU schrieb:
> DAU schrieb:
>> Ob man sich den Rechner zerschießt mit Format... oder dd.. ist
>> eigentlich egal der normale user wird beides erstmal vermeiden. Gerade
>> was die Diskusion um dd angeht: da gibt es schon lange gnome-disk,
>
> und ja: es muss gnome-disks heißen.

Ich gehöre nicht zu den Buchstabenfanatikern.
Es gibt genug CD auf Linux Basis, wo das dd eine grafische Oberfläche 
hat.
Part-Image, Bild-CD, Desinfect c't, ...

Ach ja, unter DOS/WIN gibt es sicher auch so einen Buchstabenwurm, den 
man in einem schwarzen Fenster eingeben kann.
Seit 25 Jahren brauch ich das nicht mehr.
Damals gab es den Partition-Magic.
Ein Bekannter war begeistert davon. Aber er hat sich geweigert, 
irgendwas in ein schwarzes Fenster einzutippen. Was da doch Mode mit 
Xcopy war.
Das war die Geburtsstunde der LINUX-Verweigerer.

von Nop (Gast)


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michael_ schrieb:

> Wo willst du die herkriegen?

Indem ich im Rip-Programm die Qualität auf 320 kbps einstelle. Geripte 
Audio-Sachen auf einschlägigen Webseiten sind heute üblicherweise immer 
320 kbps. YT hingegen ist nur 128 kbps, wenn man keinen 
kostenpflichtigen Account hat.

> Bist du stolz, dass du auf dem Stand von vor 30 Jahren stehengeblieben
> bist?

Nö. Ich bin zufrieden, wenn's funktioniert wie gewünscht. Bei 
Partitionierern hingegen finde ich eine GUI mit Visualisierung der 
Partitionen schon hilfreich, und bei Tools wie Clonezilla mag ich den 
Wizard.

> Ach ja, unter DOS/WIN gibt es sicher auch so einen Buchstabenwurm, den
> man in einem schwarzen Fenster eingeben kann.
> Seit 25 Jahren brauch ich das nicht mehr.

Ich habe erst diese Woche unter Windows cmd benutzt, um ohne Reboot die 
geänderte Netzwerkkonfig zu übernehmen - mittels ipconfig.

von michael_ (Gast)


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Nop schrieb:
> Indem ich im Rip-Programm die Qualität auf 320 kbps einstelle. Geripte
> Audio-Sachen auf einschlägigen Webseiten sind heute üblicherweise immer
> 320 kbps.

Was sind bei dir "einschlägige Webseiten"?
Internetradio sicher nicht.
MP-3 bleibt MP-3.

Nop schrieb:
> Ich habe erst diese Woche unter Windows cmd benutzt, um ohne Reboot die
> geänderte Netzwerkkonfig zu übernehmen - mittels ipconfig.

Was woltest du da bitte übernehmen?

von Toby P. (Gast)


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DAU schrieb:
> Nein definitiv nich. Es ist zwar heute möglich ein Linuxsystem faktisch
> komplett mit der grapfischen Benutzeroberfläche zu bedienen und
> mitterweile auch in erstaunlichem Umfang zu administrieren. Dazu muss
> man sich allerdings  auch auf die jeweilige Benutzerschnittstelle auch
> einlassen und die hängt halt von  der Distribution und dem jeweiligen
> Fenstermanager ab.

Das soll jetzt ein Vorteil gegenüber Windows sein (von dem Mac 
Stalinismus mal ganz ab)? Nichts gegen Linux, aber sowas ist eine 
absolute Ergonomiekatastrophe. Der Anwender macht ein Handbuch / Video 
oder ne Webseite auf und sein Bildschirm sieht völlig anders aus als im 
Beispiel.

Ähnlich wie Software mit 2 verschiedenen Tatsenkürzeln, hab ich auch 
schon gesehen. War auch Open Source.

Das sich die Gemeinde nicht einmal auf einen Standardoberfläche einigen 
konnte liegt m.E. in der Natur von OSS. Jeder macht was er denkt. Eine 
Instanz die etwas regelt und standardisiert wäre halt ein Widerspruch 
dazu.

Aber man muss dann den Preis bezahlen das selbst dieses wirre Microsoft 
Betriebssystem über die Versionen konsistenter ist.

von Toby P. (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Der Trick besteht einfach darin dass ein normaler User keine
> Kommandozeile braucht.

wer nicht täglich mit einem Programm (oder OS) arbeitet weiß die Befehle 
oft nicht.

Bei einem GUI sind die Befehle meist sinnvoll gruppiert und ausklappbar. 
Da kann man jederzeit nachlesen was man braucht. Auch weiß der Anwender 
das speichern irgendwo oben links steht. Das reicht ihm meist. Das ist 
m.E. der Vorteil von GUIs. Mit Kürzeln und Kommandozeile ist man zwar 
schneller, spart Mauskilometer und die Befehle sind flexibler, aber man 
muss auch mehr können und wissen.

Das hat auch mit Grafik gar nichts zu tun. Das funzt auch in MS-Basic 
unter Dos. Beim Norten-, Midnight-, und Totalcommander etc. sind die 
Befehle bzw. Menüs bei allen Betriebssystemen sogar gleich oder zumin. 
ähnlich. Da finde ich mich sofort zurecht egal welches Betriebssystem. 
Selbst wenn ich keinen einzigen Befehl auf der Konsole kann.

Kommandozeile muss man also können, was viele nicht interessiert.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Nop schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>
>> Ja, natürlich. Ich war viele Jahre bei Sun Microsystems
>
> Ich mochte die Suns an der Uni lieber als die HP-Apollos. Sag mal, wie
> hieß der Sun-Desktop, welcher nicht CDE/Motif war? Das war ein
> tendentiell blaues Theme mit grauen Elementen und etwas rundlicher als
> CDE. Zeitindex wäre so Mitte der 90er Jahre. Ich suche das als
> Retro-Theme für Linux-DEs, weiß aber nichtmal, wonach ich googeln muß.

Erst war da OpenWindows, später CDE, und dann gab es auch noch das Java 
Desktop Environment. Mitte der Neunziger düfte das CDE gewesen sein.

> Sheeva P. schrieb:
>
>> Nun, wie dem auch sei, ich befürchtet, Deine Motivation ist die falsche.
>> Du suchst einen Ersatz für Windows, aber den gibt es nicht.
>
> Wobei Linux je nach Distri durchaus auch als Windows-Ersatz taugt, das
> sehe ich ja in meiner Familie. Das sind aber auch keine
> "Windows-Experten", sondern die wollen einfach nur die Anwendungen
> nutzen.

Ja, natürlich, da hast Du natürlich Recht, das habe ich mißverständlich 
formuliert. Was ich sagen wollte, ist: Linux ist (zum Glück) kein 
1:1-Ersatz für Windows, bei dem man seine erlernten Windows-Kenntnisse 
weiternutzen könnte. Es ist technisch sicherlich gleichwertig und kann 
auch als Ersatz für Windows dienen, ist jedoch trotzdem ein anderes 
Betriebssystem mit anderen Konzepten.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Zeno schrieb:
> Du widersprichst Dir höchst persönlich

Nein, das tue ich nicht.

> Sheeva P. schrieb:
>> Man kann sudo auch so einstellen, daß bestimmte Benutzer gar keine
>> Paßworteingabe brauchen, egal welches Kommando (und mit welchen
>> Parametern) sie aufrufen.
>>
>> Dasselbe natürlich alles auch für Gruppen.
>>
>> sudo(8) ist ein sehr mächtiger Befehl .... usw.
>
> Ich habe nichts anderes gesagt, einziger Unterschied Du schreibst wieder
> mal einen Roman zu einer Sache, die man mit 2 Sätzen abtun kann.

Tatsache ist, daß sudo(8) ausgesprochen mächtig und flexibel ist. 
Tatsache ist auch, daß es standardmäßig bei allen mir bekannten 
Linux-Distributionen mit einer sicheren Konfiguration ausgeliefert wird. 
Ebenfalls ist es natürlich  eine Tatsache, daß ein privilegierter 
Benutzer sudo(8) so umkonfigurieren kann, daß es unsicher wird.

Wo Du da einen Widerspruch erkennen willst, ist mir schleierhaft.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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W.S. schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Man kann sudo auch so einstellen, daß...
>
> Merkst du eigentlich, daß du dich bereits ellenlang über die
> Befindlichkeiten von Administratoren ausläßt? Das ist genau DAS Zeugs,
> an dem ein PC-Benutzer aktiv desinteressiert ist.

Hast Du womöglich auch gelesen, daß sich einige Anwender hier über 
sudo(8) beschwert haben? Denen wollte ich durch meine Hinweise helfen.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Egon D. schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>
>> Egon D. schrieb:
>> [...]
>>> Man kann halt keine "Rechteprofile" erstellen, sondern
>>> muss jedem User jede Geräteklasse einzeln erlauben
>>> oder verbieten.
>>
>> Aber ja doch, [...] Diese "Rechteprofile" werden
>> unter UNIX üblicherweise als "Gruppen" bezeichnet. :-)
>
> Nee. Ich weiss nicht, ob es theoretisch auch anders
> ginge -- aber ich kenne das nur so, dass jede Gruppe
> für genau EIN Recht steht.

Nunja, es geht durchaus anders; SE-Linux, AppArmor und RSBAC machen es 
ja vor, auch wenn das sicherlich nichts mit der hier diskutierten Frage 
zu tun hat. Aber die DAC ist fest im Kernel vorgegeben, und die einzige 
Möglichkeit, es zu umgehen, sind die Dateisysteme mit ACLs: nur so ist 
es möglich, Nutzern Rechte an Dateisystemobjekten zu geben, die ihnen 
die klassische UNIX-DAC nicht gewähren würde. RSBAC, SE-Linux, und 
AppArmor können nur Zugriffe verbieten, die ihnen die DAC nicht gewährt 
-- aber sie können keine höheren Befugnisse erteilen als die DAC.

> Das Rechte- PROFIL eines einzelnen Nutzers ergibt
> sich daraus, in welchen Gruppen er Mitglied ist --
> das wird aber für jeden Nutzer immer wieder neu
> völlig wahlfrei festgelegt.

Naja, ich habe gewisse... Schwierigkeiten damit, in diesem Fall von 
einem Profil zu sprechen. Primär allerdings mit dem Terminus, denn der 
Begriff "Profil" wird ja für SE-Linux und AppArmor verwendet -- und die 
Konfigurationen dort haben ja auch viel mehr mit dem zu tun, was IT-ler 
klassischerweise unter einem Profil verstehen.

> Anders wäre es, wenn man "Gruppen von Gruppen"
> bilden könnte -- aber genau das geht mit den
> Standard-Unix-Rechten nicht.

Naja, möglich ist das schon, aber nicht mit dem Standard-DAC-System 
unter UNIX. Aber man kann seine Benutzer natürlich in einem 
Verzeichnisdienst wie LDAP (oder einem Active Directory, das unter 
anderem von LDAP abgekupfert ist) führen, damit kann man das durchaus 
realisieren.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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GPL-Nazi schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Wenn ich mich recht entsinne, haben sich die Apfelleute doch vor einigen
>> Jahren noch mit (IIRC) dem FBI angelegt, weil sie nicht verraten
>> wollten, wie man die Äpfelchen knack
>
> Ach Blödsinn, das ist nur Propaganda von Apple:
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/National_Security_Letter

Es ist jetzt keine besondere Neuigkeit, daß Unternehmen sich an die 
Rechtsordnung jener Staaten halten müssen, in denen sie tätig sind. Aber 
Apple ist immerhin für mehrere solcher Fälle vor Gericht gezogen und war 
dabei sogar erfolgreich, nur im bekanntesten Fall nicht -- weil das FBI 
seine Klage zurückgezogen hat.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Egon D. schrieb:
> Es ging mir darum, dass dies eine m.E. legitime Kritik
> an Linux ist.
> Es ist sinnvoll, dass es eine Vielfalt an Userinterfaces
> gibt; das mögen einfache Windowmanager oder komplette
> Desktop-Environments sein.
> Es ist aber nicht sinnvoll, dass jeder Desktop sein
> eigenes Toolset hat -- und die FVWM-User in die Röhre
> gucken.

Es erscheint mir aus technischen Gründen durchaus sinnvoll, daß jeder 
Desktop sein eigenes Toolkit hat. Immerhin basieren die großen Desktop 
Environments jeweils auf unterschiedlichen GUI-Frameworks, zum Beispiel 
KDE auf Qt, und GNOME und Konsorten auf GTK(+). Eine Zentralisierung 
dieser Werkzeuge würde bedeuten, daß die User von GNOME und Co. die 
KDE-Libraries installieren müßten, oder die KDE-Nutzer umgekehrt die 
GTK(+)-Libraries.

Daß die Benutzer von FVWM2 (ich hoffe, wir reden von FVWM2, FVWM1 wird 
ja schon lange nicht mehr unterstützt) in die Röhre schauen müssen, 
haben sie sich leider selbst zuzuschreiben: offensichtlich hat es 
niemand für nötig gehalten, eine GUI fürs Usermanagement dafür zu 
implementieren. Wobei es auch nicht ganz richtig ist, daß die FVWM-Leute 
in die Röhre schauen müssen, schließlich können sie sich die Werkzeuge 
anderer Desktops installieren und diese benutzen. Das willst Du jedoch 
nicht tun, und zwar -- tadaa -- wegen genau jenes Problems, das in 
meinem vorigen Absatz beschrieben wurde: weil Du keinen Bock hast, Dir 
zum Beispiel die GNOME-Libraries zu installieren.

> Und -- bei allem Respekt: Jetzt ist kein Vortrag nötig,
> wieso es so ist, wie es ist, denn das weiss ich. Es ist
> nur eine sachliche Feststellung eines langjährigen
> Linux-Users: So, wie es ist, ist es für den Anwender
> nicht sinnvoll.

Wie gesagt, das sehe ich nicht so. Aber wenn es Dich so sehr stört, gibt 
es eine probate Methode, Abhilfe zu schaffen -- indem Du selbst was 
entwickelst, und es idealerweise als OpenSource-Software 
veröffentlichst.

>> Ich kann die Kritik an sudo(8) nicht einmal ansatzweise
>> nachvollziehen und verstehe auch nicht, warum man sich als
>> Root einloggen sollte.
>
> Musst Du nicht.

Zum Glück -- denn auch wenn ich es müßte, würde ich es nicht können.

> Ich ganz persönlich lege aber ENTSCHIEDENEN Wert darauf.
> Der Root-Account trägt dazu bei, mich vor meiner eigenen
> Dussligkeit zu schützen. Wenn andere ihn nicht brauchen,
> sollen sie IHR System entsprechend konfigurieren -- aber
> ICH möchte ihn haben.

Ja, natürlich, ich auch. Aber was bitte hat das mit der hier wiederholt 
geäußerten Kritik an sudo(1) zu tun? Zumal man sich, wie ich aufgezeigt 
habe, mit sudo(1) auf diversen Wegen immer eine Rootshell verschaffen 
kann, wenn man berechtigt ist.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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udok schrieb:
> Ja ist es.
> Ein Windozer setzt sich einfach nicht intensiv genug mit seinem OS
> auseinander, so dass keine innige Beziehung entsteht.

Na klar. Das merkt man hier im Thread vor allem an der Häufigkeit, mit 
der sich der eine oder andere Windows-Freund komplett im Ton vergreift.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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herbert schrieb:
> Da sagst nix mehr?

Da Jack das bereits für mich erledigt hat, muß ich das ja auch nicht. 
;-)

von Sheeva P. (sheevaplug)


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c-hater schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Und da es unter Linux
>> üblich ist und von den Installern durchgesetzt wird, nicht mit einem
>> privilegierten Account wie dem "Administrator" unter Windows zu
>> arbeiten
>
> Das wird auch unter Windows seit fast ewigen Zeiten durchgesetzt (mit
> Ausnahme der Server-Versionen, da geht MS wohl davon aus, dass der
> Ersteller des Systems weiß, was er tut.). D.h.: Deine verfickten
> Pseudoargumente sind ca. 15 Jahre alt. Zeit für ein Update deiner
> Kenntnisse, du Schnarchnase...

Oh, ist das so? Vor einigen hundert Postings hatte hier jemand, der 
angeblich etwa dreißig (30) Jahre Windows-Erfahrung hat, genau das 
Gegenteil davon behauptet. Mir fällt es -- als jemand, der zugegeben 
keine Ahnung von Windows hat -- etwas schwer, mit Menschen zu 
disktuieren, die angeblich alle Ahnung haben, jedoch zu bestimmten 
Punkten genau Gegenteiliges behaupten. Bitte werdet Euch mal einig, ja? 
Danke.

von Alois (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Es erscheint mir aus technischen Gründen durchaus sinnvoll, daß jeder
> Desktop sein eigenes Toolkit hat.

Soso. Was Dir dabei wieder mal abgeht ist die Anwender-Sicht. Verstehst 
Du auch warum?

von Sheeva P. (sheevaplug)


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herbert schrieb:
> Ach so ist das...;-)  Wenn sich einer freiwillig und ohne Zwang mit
> Linux beschäftigt, dann hat er gefälligt keinen Anspruch darauf, dass
> Linux und alles was unter Linux laufen soll das auch fehlerfrei tut. Wer
> sich mit Linux beschäftigt tut das auf eigene Gefahr. Funktionsgarantie
> gibt es nicht.

Auch wenn Du natürlich nur wieder ein bisschen trollen willst, hast Du 
hier sogar Recht. Mir ist keine einzige Software bekannt, die eine 
Funktionsgarantie bietet, unter den verbreitetsten Lizenzen GNU GPL, MIT 
und BSD stehen entsprechende Passus sogar ausdrücklich im Lizenztext, 
ebenso im Python License Agreement und allen anderen, die ich bisher 
gelesen habe.

Lustigerweise gilt das allerdings auch für jede kommerzielle Software, 
die ich kenne, inklusive aller Microsoft-Produkte. Dessen "End User 
License Agreements" führen dazu umfangreich aus, daß die Garantien des 
Herstellers nur genau so weit reichen, wie es die Gesetze in den 
betreffenden Staaten minimal einfordern.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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herbert schrieb:
> Ok, jetzt ist mir alles klar, Linux ist umsonst und auf eigene Gefahr zu
> installieren. UND: Ich bin selbst daran Schuld, dass ich Probleme habe
> denn schließlich habe ich mir diesen Mist ohne Funktionsgarantie
> freiwillig installiert. "WINDOWS" Konnte sich das nicht leisten, weil
> wer kauft schon Schrott , wenn man mal die neugierde von W10 außen vor
> lässt.Niemand.

Offenbar hast Du noch nie die Lizenzen der Software gelesen, die Du 
benutzt. Gehst Du sonst auch Verträge ein, ohne sie gelesen und 
verstanden zu haben?

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Robert schrieb:
> Herbert schildert doch nur seine Erfahrungen.

Aber nein, er hat ja keine Erfahrungen, weil er nicht lernen will, wie 
es geht, deswegen immer wieder dumme Anfängerfehler macht, es dann aber 
nicht ertragen kann, daß er die Fehler gemacht hat. In einem anderen 
Thread hat er um Hilfe gebeten, und dann jedwede Zusammenarbeit mit den 
Helfenwollenden verweigert, was natürlich wieder nicht er selbst, 
sondern immer nur ausschließlich Linux' schuld war.

Wegen dieser seiner besonderen Verhaltensauffälligkeiten haben ihm hier 
und in dem anderen Thread immer wieder wohlmeindende Leute erklärt, daß 
und warum Linux nichts für ihn ist, aber auch dieser Erkenntnis 
widersetzt er sich vehement. Stattdessen gefällt er sich in der Rolle 
eines modernen Don Quichote und kämpft also gegen die bösen Windmühlen, 
ohne auf die schöne Dulcinea oder wenigstens seinen treuen Knecht Sancho 
Pansa hören zu wollen. Oder zu können, da mag ich mir nichts anmaßen. 
;-)

von Toby P. (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Immerhin basieren die großen Desktop Environments jeweils auf
> unterschiedlichen GUI-Frameworks, zum Beispiel KDE auf Qt, und GNOME und
> Konsorten auf GTK(+). Eine Zentralisierung dieser Werkzeuge würde
> bedeuten, daß die User von GNOME und Co. die KDE-Libraries installieren
> müßten, oder die KDE-Nutzer umgekehrt die GTK(+)-Libraries.
> Daß die Benutzer von FVWM2 (ich hoffe, wir reden von FVWM2, FVWM1 wird
> ja schon lange nicht mehr unterstützt) in die Röhre schauen müssen ...

Ließ dir diesen Satz mal als Otto Normalverbraucher durch der nur einen 
Brief schreiben will. Dann hat er noch irgendeinen GDI Drucker von dem 
er auch nicht weiß  - und auch nicht wissen will - wie der funktioniert 
oder was GDI ist.

Microsoft ist ein chaotischer Amiladen bei dem die Linke oft nicht  weiß 
was die Rechte macht. Aber das kriegen Sie hin. Seit Win10 übrigens 
verdammt gut.

Beispiel gefällig?
Letzte Woche beim Kunden lief Wake On Lan nicht bei einer Maschine. 
Rechte Maustaste beim LANcard Treiber auf aktualisieren und nach 2 
Minuten war alles erledigt.

Ihr habt den Schuss nicht gehört. Während in Villa abacho noch an QT, 
KDE etc. gefummelt wird geht der Win Admin aus Villa arriba entspannt 
nach Hause ( in dem Fall in den Weinladen nebenan wo der Feierabend 
"eingeläutet" wurde. 😎

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Mark S. schrieb:
> Jack V. schrieb:
>> Oder laberst du auch die Wand voll, weil
>> dir die Birne wehtut, nachdem du dagegengelaufen bist?
>
> Davon gehe ich aus.

Er labert ja nicht sein Linux voll, sondern uns. Demzufolge müßte im 
Wandbeispiel ja wohl nicht die arme Wand leiden, sondern... dreimal 
dürft Ihr raten. ;-)

von Sheeva P. (sheevaplug)


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S. R. schrieb:
> Allerdings sollte man bei solchen Behauptungen zwischen "Linux" und
> "K3b" (bzw. "Linux-Anwendungen") unterscheiden.

Ach, wer will schon differenzieren... das wäre doch viel zu kompliziert.

> Entweder, Herbert hat ein schwarzes Schaf (K3b) erwischt,

Nein, hat er nicht. k3b ist eine hervorragende Software, die ich seit 
ihren ersten Betaversionen benutze, und sie hat immer genau das getan, 
was ich ihr gesagt habe. Ohne Mucken, ohne Abstürze, ohne Probleme.

von Alois (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Er labert ja nicht sein Linux voll, sondern uns.

Wenn hier jemand Nacht für Nacht labert dann bist Du das. Aber natürlich 
ist es auch sinnlos, von Linux-Technokraten eine sinnvolle Antwort auf 
die gestellte Frage des Threads zu erwarten.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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herbert schrieb:
> S. R. schrieb:
>> Allerdings ist die
>> Reaktion auf Nachfragen eindeutig und lässt eine der Varianten deutlich
>> wahrscheinlicher erscheinen als die andere.
>
> Deine Glaskugel taugt nichts eventuell ist ein Link für deine
> Behauptungen klarer.

Oh, Du möchtest einen Link? Hier, bitte, den habe ich extra für Dich 
herausgesucht, gerne geschehen:

  Beitrag "Re: Linux mint Problem mit Internet"

Deine anderen Beiträge in jenem Thread sprechen ebenfalls Bände.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Robert schrieb:
> Jack V. schrieb:
>> Dort steht im Grunde drin, warum das nicht unbedingt die
>> tollste Argumentation ist.
>
> Ist das unangenehm für Dich? Für den Linux-Freak, dessen Spezialwissen
> durch die große Konkurrenz überflüssig gemacht wird?

Meine Güte, ist das arm. Magst Du nicht bitte wenigstens einmal 
versuchen, die Diskussion um sinn- und gehaltvolle Beiträge zu 
bereichern? Danke.

> Software ist primär kein Selbstzweck sondern für den Menschen da.

Nein.

> Hier reden wir nicht von Spezialsoftware für Spezialisten sondern von
> einem Betriebssystem für möglichst viele.

Nein. Linux ist kein Betriebssystem "für möglichst viele". Es ist ein 
Betriebssystem für Leute, die wissen wollen, was sie tun. Welche die 
Kontrolle über ihren eigenen Computer und ihre Daten behalten wollen. 
Linux ist nicht Windows und will das auch nicht sein, nicht bedient 
werden wie Windows und nicht dessen Fehler wiederholen.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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W.S. schrieb:
> c.m. schrieb:
>> Keine Ahnung wie das unter Windows funktioniert, aber unter Linux sind
>> auch fertig geschriebene Daten noch im Cache - so kann man sie schneller
>> lesen.
>
> Daten, die noch in einem Cache stehen, sind eben NICHT FERTIG
> GESCHRIEBEN.
> Dein Verständnis für Linux scheint auch nicht grad das Beste zu sein.

Immerhin ist sein Verständnis von Linux besser als Dein Textverständnis, 
würde ich sagen. Natürlich bleiben die Daten im Cache stehen, auch wenn 
sie bereits auf die Peristenzschicht synchronisiert worden sind. Sogar 
wenn die zugehörige Datei schon geschlossen wurde und die Dirty Pages 
(das ist der Fachausdruck, weißt Du) auf die Festplatte geschrieben 
worden sind. Die Daten im Dateisystemcache werden nur dann verworfen -- 
und auch das natürlich nur, nachdem sie synchronisiert wurden -- wenn 
eines von zwei Ereignissen eintritt: daß nämlich entweder das System 
durch einen Mangel an freiem Arbeitsspeicher unter Druck gerät, dies ist 
auch von verschiedenen Kerneleinstellungen wie zum Beispiel der 
swappiness abhängig, oder wenn das System ausdrücklich angewiesen wird, 
den Dateisystempuffer zu flushen.

von Robert (Gast)


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Alois schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Er labert ja nicht sein Linux voll, sondern uns.
>
> Wenn hier jemand Nacht für Nacht labert dann bist Du das. Aber natürlich
> ist es auch sinnlos, von Linux-Technokraten eine sinnvolle Antwort auf
> die gestellte Frage des Threads zu erwarten.

Dabei finden sich zutreffende Antworten durchaus.
Die Linux-Labertaschen wollen die offensichtlich unauffindbar zumüllen 
und werden keine Ruhe geben, bis sie hier das letzte Wort haben.

Ich finde, der Thread zeigt sehr schön was Mitglieder einer Sekte 
ausmacht und warum es sich keinesfalls lohnt, mit ihnen über 
Glaubensinhalte zu diskutieren.

von Sheeva P. (sheevaplug)


Angehängte Dateien:

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W.S. schrieb:
> 🐧 DPA 🐧 schrieb:
>> Useradd ist lowlevel, und legt einfach einen user an. adduser ist
>> high level, ist per /etc/adduser.conf konfigurierbar, und...
>
> Jaja, und wer soll sich das alles merken?

Vielleicht Frau Merkel... ok, Namenswitze sind blöd.

> Das ist hier alles nur Administartoren-Gedöns, auf einem
> benutzerfreundlichen System hat man ne Systemsteuerung zum Verwalten der
> User (so man überhaupt selbige braucht).

Natürlich gibt es etwas Ähnliches auch unter Linux. Lustigerweise wird 
es nicht einmal mit jedem neuen Release neu designt, wie Nutzer und 
Admins es bei der Systemsteuerung unter Windows jedesmal ärgern soll. 
Damit Du mal siehst, wie wunderschön aufgeräumt und übersichtlich das 
bei KDE aussieht, habe ich Dir mal einen Screenshot angehängt.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Jack V. schrieb:
> W.S. schrieb:
>> als PC-Benutzer hat man ganz anderes Zeugs um die Ohren
>> und muß sich ganz anderes merken als  adduser versus useradd, oder
>> startx oder war's xstart und so weiter.
>
> Als PC-Benutzer kannst du heute eines der grafischen Frontends für den
> Job des Hinzufügens des Users nehmen – obwohl ich mich schon frage,
> warum du als PC-Benutzer einen weiteren Useraccount benötigst.

W.S. hat uns doch weiter oben schon erklärt, daß er so etwas nicht 
braucht, weil er doch ohnehin nur einen Stuhl hat.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Zeno schrieb:
> Egon D. schrieb:
>> Meine Kritik gilt überhaupt nicht der Vielfalt an sich --
>> sie zielt auf die mangelnde Interoperabilität und auf
>> unzureichende Mindeststandards.
>
> Aber das ist doch genau das was die meisten Windowsuser an Linux
> bemängeln. Und das ist auch genau das was viele die evtl. auf Linux
> umsteigen würden abschreckt.
> Es wäre durchaus möglich trotz Vielfalt grundlegende Konzepte und
> Standards einzuhalten. Es gibt aber zu viel Wildwuchs und keiner achtet
> darauf das Standards eingehalten werden, es gibt noch nicht mal jemanden
> der Standards definiert an denen man sich orientieren könnte.

Aber Leute, was redet Ihr denn da? Natürlich gibt es diese Standards, 
zum Beispiel die Linux Standard Base (LSB), den Filesystem Hierarchy 
Standard (FHS), POSIX und viele weitere. Zum Hinzufügen und Ändern von 
Benutzern sieht die Linux Standard Base den Befehl useradd(8) vor, siehe 
[1].

[1] 
https://refspecs.linuxfoundation.org/LSB_3.0.0/LSB-Core-generic/LSB-Core-generic/useradd.html

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Roland F. schrieb:
> S. R. schrieb:
>> Unter Linux geht das wahrscheinlich auch so wie unter Windows.
>> Betonung auf "wahrscheinlich".
>> Wenn man es halbwegs richtig macht.
>
> Schön, wie macht man es denn jetzt richtig?
>
> Konkret: was muss Herbert in welcher Reihenfolge tun, um das was er bis
> jetzt (eurer nach Meinung) falsch macht, richtig zu machen.

Das könnten und würden wir ihm gerne erklären, wenn er a) mitarbeiten 
und b) sein destruktives Verhalten ändern würde. Da beides nach meinen 
bisherigen Erfahrungen leider mehr als unwahrscheinlich ist, wird das 
aber wohl nichts werden.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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michael_ schrieb:
> Jack V. schrieb:
>> Leute, wie herbert, haben kein Problem mit der Bedienung von Linux,
>> weil’s so furchtbar unintuitiv wäre, sondern weil sie mit bis zu dreißig
>> Jahren Windows so dermaßen konditioniert sind, dass sie sich nicht auf
>> was anderes einlassen können/wollen. Sie wollen ein zweites Windows, nur
>> ohne die Sachen, die sie derzeit an Windows stören – und das will Linux
>> nicht.
>
> Warum nicht?

Weil das genau die Eigenschaften zerstören würde, die Linux ausmachen 
und die seine Entwickler und Nutzer so an ihm lieben.

> Systemübergreifende gleiche Funktionen.
> Die Zwischenablage z.Bsp. Die hat Linux erst später integrirt und bei
> manchen Programmen hapert es da noch.

Tatsächlich haben die meisten Linux-Desktops sogar zwei Zwischenablagen: 
eine, die wie unter Windows mit Ctrl+[CXV] funktioniert, und die 
X-Zwischenablage, bei der ein Text nur mit der Maus markiert werden muß, 
um in der Zwischenablage zu landen, und dann mit einem Druck auf die 
mittlere Maustaste (oder dort, wo es keine gibt, mit einem Druck auf 
linke und rechte Maustaste) eingefügt werden kann. Manche Desktop 
Environments wie KDE gehen bei ihrer eigenen Zwischenablage sogar noch 
weiter und merken sich eine konfigurierbare Anzahl an Einträgen, im 
Default zehn, die man mit zwei Mausklicks wieder nach vorne holen kann.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Roland F. schrieb:
> Hallo,
> Sheeva P. schrieb:
>> Technisch gesehen war Microsoft nie besonders gut.
>
> Da ist sicherlich was dran, aber...
>
>> DOS war von IBM ... geklaut
>
> ...das stimmt nicht:
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Disk_Operating_System
>
> Zitat:
> "MS-DOS [...]"

Das bezieht sich auf MS-DOS, aber wenn ich mich recht entsinne, war IBM 
mit ihrem DOS/360 für ihr System/360 eines der ersten Unternehmen, das 
das damals schon gut bekannte Konzept eines Betriebssystems, das von 
einer Festplatte geladen werden konnte, zu einem kommerziellen Produkt 
entwickelt hat. Am Rande bemerkt, wurde MS-DOS seinerzeit im Auftrag von 
IBM entwickelt...

>> ...Basic ebenfalls...
>
> auch das stimmt nicht:
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Altair_BASIC

Du sprichst schon wieder von einem konkreten Produkt. BASIC wurde zuerst 
von Kurtz, Kemeny und Keller am Dartmoor College entwickelt, über zehn 
Jahre, bevor Microsoft überhaut gegründet wurde.

> Mag sein, aber man kann auch in Schönheit sterben, wie man ja an der von
> dir in anderen Beiträgen hoch gelobten Firma Sun Microsystems sehen
> kann.

Sun ist nicht in Schönheit gestorben, sondern weil ihm mit immer 
leistungsfähigeren x86-Computern und der Verfügbarkeit von 
UNIX-ähnlichen und weitgehend -kompatiblen Betriebssystemen wie Linux 
langsam der Markt wegbröckelte. Auch die Akquisition von Cobalt und die 
Portierung von Linux auf unsere großen Eisen wie die E10k hat damals 
leider nichts daran ändern können. Aber trotzdem leben viele 
Sun-Erfindungen und -Produkte bis heute fort, etwa die 
Programmiersprache Java oder das PAM-System, das sich heute in fast 
jedem UNIXoiden System findet -- so auch in Linux.

> Und bei aller Kritik an Microsoft sollte man vielleicht auch bedenken,
> das die extreme Verbreitung von Microsoft-Produkte zu einem gigantischen
> Markt an günstiger und extrem leistungsfähiger Hardware geführt hat, von
> dem auch die Linux-Welt in nicht geringem Masse profitiert hat und immer
> noch profitiert. Das wäre mit Sicherheit nicht der Fall wenn sich immer
> die technisch schönste oder beste Technik durchgesetzt hätte.

Das ist zwar einerseits korrekt, andererseits aber auch wieder nicht. 
Anfang der Neunziger begann der Markt der Personal Computer zu boomen, 
und das hätte er auch dann getan, wenn sich statt Microsoft ein oder 
mehrere andere Hersteller darauf durchgesetzt hätten. Vielleicht sähe 
die Technik dann heute ein wenig anders aus, aber vermutlich nicht sehr 
wesentlich.

von Kugelblitz (Gast)


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Guten Morgen! Arbeitsloser Linuxer? Wer würde hier sonst jede Nacht 
stundenlang rumschwadronieren?

von Sheeva P. (sheevaplug)


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udok schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Schau, in den Händen eines Könners ist eine gute Kommandozeile ein
>> extrem mächtiges und leistungsfähiges Werkzeug, mit dem sich viele
>> Aufgaben wesentlich schneller und effizienter lösen lassen als mit einer
>> GUI. Das Mächtige an einer Kommandozeile ist nämlich, daß sie nicht ein
>> einzelner Monolith ist, der nur kann, was die Entwickler vorgesehen
>> haben, sondern eine Kommandozeile besteht aus einer Vielzahl von kleinen
>> Werkzeugen, die sich unendlich kombinieren lassen.
>
> Die Kommandozeile ist was für Entwickler, nicht für Anwender.

Ja, das haben meine Kollegen auch gesagt, als ich damals bei meinem 
aktuellen Arbeitgeber angefangen habe. "Mach das doch mit Excel" und so 
lustige Dinge. Meistens haben sie dabei gelacht und mir manchmal auch 
etwas von der Steinzeit erzählt.

Im Laufe der Zeit hat mir dann der eine oder andere mal bei der Arbeit 
über die Schulter geschaut. Seitdem lacht keiner mehr. Im Gegenteil: 
regelmäßig kommen die Kollegen zu mir und bitten mich, ihnen entweder zu 
sagen oder zu zeigen, wie dies oder jenes auf der Kommandozeile geht und 
welche Programme man da benutzen kann, oder sie bitten mich, Dinge für 
sie zu tun, die mit ihren GUI-Monolithen deutlich länger dauern würden.

> Sie ist dann wichtig, wenn sich die Entwickler keine Gedanken
> über die Arbeitsabläufe der Anwender gemacht haben.
> Die Kommandozeile macht dann das wett, was bei der Entwicklung
> gesparrt wurde.
>
> Sie zeugt von fehlender Planung und von Ignoranz gegenüber den
> Bedürfnissen und Arbeitsabläufen von Anwendern.

Deine Aussagen zeugen eher von Deiner Ignoranz -- und davon, daß Du es 
anscheinend nie mit Aufgaben zu tun hast, die die Hersteller Deiner 
kleinen Softwarewelt nicht vorgesehen haben. Das freut mich für Dich, 
dann brauchst Du nichts zu lernen und keine Kreativität für Deine 
Tätigkeiten.

> Ich habe auch noch nie ein Shell Skript gesehen, dass länger als eine
> Seite ist, und sich dann nicht ein ein Write-Only Dokument verwandelt.
> Das kann keiner mehr ohne extensiven Geldeinsatz warten.

Ich schon.

> Wie man es richtig macht, zeigt Apple und Android.

Ja, vor allem Apple. Die haben nämlich seit Version X ihres MacOS 
endlich auch eine leistungsfähige Kommandozeile mit entsprechendem 
Userland. Und, wie gesagt, etliche andere Hersteller haben 
Scriptingfähigkeiten und Kommandozeilen in ihre Software eingebaut, weil 
das schlicht und ergreifend sinnvoll ist und sie offensichtlich klüger 
und weniger ignorant sind als Du. Sogar Microsoft, das die DOS-Box 
früher gerne aus ihrem System verbannt hätte, hat sie nicht nur darin 
gelassen, sondern obendrein noch eine neue Implementierung namens 
Powershell entwickelt. Von einem Freund, der als Exchange-Experte bei 
Microsoft arbeitet, weiß ich, daß er die GUI-Werkzeuge von Exchange gar 
nicht mehr benutzt, sondern alles mit der Powershell macht. Insofern 
glaube ich, Pardon, daß Dein Problem mit der Kommandozeile sich 
lediglich zwischen Deinen eigenen Ohren befindet.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Toby P. schrieb:
>> Aber Netware war so ziemlich das stabilste mit dem ich je gearbeitet
>> habe.
>
> Solaris ist auch extrem stabil gewesen. Wir hatten Server, die 5 Jahre
> lang ohne Reboot durch liefen.

Ja, und das Coolste bei den dickeren Maschinen war, daß man sogar 
defekte Hardware wie CPUs und Arbeitsspeicher im laufenden Betrieb 
tauschen konnte. Einfach stillegen, die betreffende Komponente tauschen, 
und wieder einschalten... ;-)

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Außerdem kann man eine Reihe Befehle viel bequemer und sicherer aus
> einer Anleitung kopieren, anstatt ellenlange Bedienvorgänge mit der Maus
> in Prosa zu beschreiben. Zudem sind solche Befehle in der Regel länger
> aktuell und richtig, als grafische Oberflächen. Bestes Beispiel ist die
> Systemsteuerung von Windows. Die Dialoge sind ja sogar schon innerhalb
> der Windows 10 Ausgaben mehrfach umgestaltet worden.

Nebenbei bemerkt, habe ich mal eine Untersuchung gelesen, die 
feststellte, daß bei GUI-Programmen etwa 90% des Sourcecode und damit 
auch 90% der Fehler sowie 90% der Laufzeit für die GUI draufgehen.

von Tim Schnurz (Gast)


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"Dabei finden sich zutreffende Antworten durchaus.
Die Linux-Labertaschen wollen die offensichtlich unauffindbar zumüllen
und werden keine Ruhe geben, bis sie hier das letzte Wort haben.

Ich finde, der Thread zeigt sehr schön was Mitglieder einer Sekte
ausmacht und warum es sich keinesfalls lohnt, mit ihnen über
Glaubensinhalte zu diskutieren.§

das beobachtet man wirklich überall...sehr nervig

von Kugelblitz (Gast)


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Guten Morgen! Arbeitsloser Linuxer? Wer würde hier sonst jede Nacht 
stundenlang rumschwadronieren?

von ACDC (Gast)


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Geht auch Videoschnitt oder Fotobearbeitung mit Komandozeile?

von Kugelblitz (Gast)


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ACDC schrieb:
> Geht auch Videoschnitt oder Fotobearbeitung mit Komandozeile?

Was soll die Frage eines Ungläubigen? Das erklärt Dir die Labertasche 
nächste Nacht!

von Jack V. (jackv)


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michael_ schrieb:
> NERO. Es gibt weitere, die das seit mindestens 20 Jahren machen.

Nero erstellt kein Image einer Audio-CD. Bitte nenne die weiteren 
Programme, damit ich sie auch angucken kann.

Andererseits … nein, lass lieber. Jemand, der überzeugt ist, den 
Unterschied zwischen 320kBit/s MP3 und CDDA zu hören, ist vermutlich 
nicht in der Lage zu erfassen, was eigentlich gemeint war.

ACDC schrieb:
> Geht auch Videoschnitt oder Fotobearbeitung mit Komandozeile?

Natürlich. ffmpeg und imagemagick.

: Bearbeitet durch User
von ACDC (Gast)


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Jack V. schrieb:
> ACDC schrieb:
>> Geht auch Videoschnitt oder Fotobearbeitung mit Komandozeile?
>
> Natürlich. ffmpeg und imagemagick.

Wahrscheinlich wahnsinnig einfach und intuitiv :D

Wer so geil auf Komandozeile ist, da ist doch klar, es geht nicht um den 
Benutzer der seine Anwendungen benutzen will, sondern rein ums Basteln 
mit Linux.

von Robert (Gast)


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ACDC schrieb:
> es geht nicht um den
> Benutzer der seine Anwendungen benutzen will, sondern rein ums Basteln
> mit Linux.

Ein waschechtes Bastel-OS eben!

Sheeva P. schrieb:
>> Software ist primär kein Selbstzweck sondern für den Menschen da.
>
> Nein.

Nein? Ich hoffe Dich lässt man niemals eine durch Menschen zu bedienende 
Anwendung entwerfen. Mich erinnert das ans SAP im Betrieb: Da muß sich 
der Nutzer auch mit Gewalt an die Software anpassen.

von Jack V. (jackv)


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ACDC schrieb:
> Wahrscheinlich wahnsinnig einfach und intuitiv :D

Deine Frage war, ob es [grundsätzlich] geht – ohne spezifische Details. 
Und die Antwort zeigt: ja.


Wenn du was anderes wissen wolltest, hättest du danach fragen sollen.

von (prx) A. K. (prx)


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ACDC schrieb:
> Wer so geil auf Komandozeile ist, da ist doch klar, es geht nicht um den
> Benutzer der seine Anwendungen benutzen will, sondern rein ums Basteln

Der Trend zur Kommandozeile hat auch Microsoft erfasst: ;-)
https://en.wikipedia.org/wiki/Windows_Terminal

von Robert (Gast)


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A. K. schrieb:
> Der Trend zur Kommandozeile hat auch Microsoft erfasst: ;-)

Als Ergänzung für die letzten 2% :-)

von Jack V. (jackv)


Lesenswert?

ACDC schrieb:
> Wer so geil auf Komandozeile ist, da ist doch klar, es geht nicht um den
> Benutzer der seine Anwendungen benutzen will, sondern rein ums Basteln
> mit Linux.

… und den Stuss hauen eben nur Leute raus, die’s nicht kennen. Klar ist 
für manche Aufgabenstellungen ein GUI die effektivere Variante. Aber 
andersrum ist’s eben genauso.

Ich glaube, was die Windows-Verteidiger von den Linuxusern 
unterscheidet: letztere sind eher pragmatisch, und nutzen, was für den 
jeweiligen Job passend erscheint – und wenn das Windows sein sollte, 
wird halt auch das in ’ne VM gesteckt und genutzt. Erstere hingegen 
sehen alles davonschwimmen, sobald jemand auch nur andeutet, dass ihr 
Windows möglicherweise nicht der heilige Gral sein könnte – und drehen 
dann frei. Kann man sehr gut in diesem Thread nachlesen :)

(natürlich gibt’s auch pragmatische Windowsuser, keine Frage. Aber in 
diesem Thread sind sie eher in der Unterzahl, zumindest könnte es 
angesichts des Gekrähes der „anderen“ so wahrgenommen werden)

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


Lesenswert?

Robert schrieb:
> Als Ergänzung für die letzten 2% :-)

Wie hoch schätzt du die Chancen ein, diese 2% damit zu ködern? ;-)

von Uwe D. (monkye)


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Alois schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Er labert ja nicht sein Linux voll, sondern uns.
>
> Wenn hier jemand Nacht für Nacht labert dann bist Du das. Aber natürlich
> ist es auch sinnlos, von Linux-Technokraten eine sinnvolle Antwort auf
> die gestellte Frage des Threads zu erwarten.

Wenn ich Deine Zeilen lese hab' ich ein schlechtes Gefühl, es nervt. 
Schreib' was zur Sache und lass den persönlichen Kram. Einfach 
respektvoll.

von ACDC (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Klar ist
> für manche Aufgabenstellungen ein GUI die effektivere Variante. Aber
> andersrum ist’s eben genauso.

Unter Windows benötige ich keine Komandozeile.
Was sollte ich damit machen?
Videoschnitt?

von Uwe D. (monkye)


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Robert schrieb:
> Alois schrieb:
>> ...
>> Wenn hier jemand Nacht für Nacht labert dann bist Du das. Aber natürlich
>> ist es auch sinnlos, von Linux-Technokraten eine sinnvolle Antwort auf
>> die gestellte Frage des Threads zu erwarten.
>
> Die Linux-Labertaschen wollen die offensichtlich unauffindbar zumüllen
> und werden keine Ruhe geben, bis sie hier das letzte Wort haben.
> Ich finde, der Thread zeigt sehr schön was Mitglieder einer Sekte
> ausmacht und warum es sich keinesfalls lohnt, mit ihnen über
> Glaubensinhalte zu diskutieren.

Und Du gießt weiter Öl ins Feuer, schau in den Spiegel. Sei besser und 
selbst dann ist das kein Freibrief zu Deinem Ton.

von Uwe D. (monkye)


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Kugelblitz schrieb:
> Guten Morgen! Arbeitsloser Linuxer? Wer würde hier sonst jede Nacht
> stundenlang rumschwadronieren?

Jemand der Nachtdienst hat oder in einer anderen Zeitzone arbeitet... 
Danke für's Nachdenken.

von Uwe D. (monkye)


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ACDC schrieb:
> Jack V. schrieb:
>> ACDC schrieb:
>>> Geht auch Videoschnitt oder Fotobearbeitung mit Komandozeile?
>>
>> Natürlich. ffmpeg und imagemagick.
>
> Wahrscheinlich wahnsinnig einfach und intuitiv :D
>
> Wer so geil auf Komandozeile ist, da ist doch klar, es geht nicht um den
> Benutzer der seine Anwendungen benutzen will, sondern rein ums Basteln
> mit Linux.

Hört Ihr Euch reden? Wir waren beim Otto-Normal-Verbraucher und nicht 
bei der Kommandozeile.

von ACDC (Gast)


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Uwe D. schrieb:
> Wir waren beim Otto-Normal-Verbraucher und nicht
> bei der Kommandozeile.

Der braucht keine Komandozeile und muss auch keine Benutzer anlegen oder 
irgendwelche Rechte verwalten.

Da geht Windows einwandfrei.

von Uwe D. (monkye)


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A. K. schrieb:
> DAU schrieb:
>> Das lässt sich nicht ändern solange die Hersteller nur Windows
>> berücksichtigen.
>
> Acer hat Notebooks für Linux im Programm, d.h. ohne Windows, und Tuxedo
> hat sich darauf spezialisiert. Aber sie müssen warten, bis das Linux so
> weit ist, sonst gibt's nur Zoff. Darüber haben sie wenig Kontrolle.

LENOVO bietet auch Redhat und Ubuntu für seine Geräte an.

von herbert (Gast)


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bitte was schrieb:
> Ähm, brennt hier jemand immer noch irgendwelche Audio-CD's?

Ja , wird noch oft gemacht um die Originalscheibe zu schonen.

bitte was schrieb:
> Macht ihr sowas aus MP3-Files oder wie? )

Brauchst du sowas für die Baustelle? minderwertig ,aber platzsparend.

von warumNurImmer (Gast)


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ACDC schrieb:
> Unter Windows benötige ich keine Komandozeile.
> Was sollte ich damit machen?

Du offensichtlich nix, aber das heisst nicht, dass andere nicht wissen 
wie das geht oder sie nicht brauchen. Ja ich rede von der KoMMandozeile 
von Windows.

von warumNurImmer (Gast)


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herbert schrieb:
> Ja , wird noch oft gemacht um die Originalscheibe zu schonen.

Also oft.. du meinst oft in DEINEM Haushalt. Hab ich noch nie gehört das 
jemand sowas macht um das wertvolle Original zu schützen =D

herbert schrieb:
> Brauchst du sowas für die Baustelle? minderwertig ,aber platzsparend.

oke herbert, auch noch das absolute gehör geschenkt bekommen? =D

von Arno (Gast)


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ACDC schrieb:
> Uwe D. schrieb:
>> Wir waren beim Otto-Normal-Verbraucher und nicht
>> bei der Kommandozeile.
>
> Der braucht keine Komandozeile und muss auch keine Benutzer anlegen oder
> irgendwelche Rechte verwalten.

Ich hab verstanden: Alles was Windows nicht oder nicht gut kann, braucht 
Otto-Normal-Verbraucher nicht. Einen Schritt weiter geht das mit iOS: 
Kontakte per Bluetooth weitergeben? Jedes meiner Bluetooth-fähigen 
Telefone kann das, nur das iPhone nicht. Braucht Otto-Normal-Verbraucher 
ja auch nicht.

ACDC schrieb:
> Jack V. schrieb:
>> Klar ist
>> für manche Aufgabenstellungen ein GUI die effektivere Variante. Aber
>> andersrum ist’s eben genauso.
>
> Unter Windows benötige ich keine Komandozeile.
> Was sollte ich damit machen?
> Videoschnitt?

Ich benutze auch unter Windows die Kommandozeile häufig. Unter anderem 
immer wieder, wenn teuer gekaufte Software wieder mal komische Bugs hat 
und mit irgendwelchen seltsamen Umgebungsvariablen gestartet werden 
will. Oder wenn die Verbindung zu Windows-Server-Netzwerkfreigaben 
wieder kaputt ist. (Irgendwas macht net use /d anscheinend anders als 
der Kontextmenü-Eintrag "Trennen", jedenfalls funktioniert die 
Neuverbindung danach zuverlässig...)

Ich hab doch keine Lust, mir zu merken, wo in der GUI in welchem nicht 
durchsuchbaren Untermenü jetzt wieder welche Einstellung gelandet ist. 
Unter Windows 98 und 2000 konnte ich das noch, seitdem keine Lust 
mehr... Und unsere IT - die das beruflich macht - kann sich das auch 
nicht merken. Dazu ändert sich das zu schnell.

MfG, Arno

von herbert (Gast)


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michael_ schrieb:
> Neu? Du mit deinem XP?

Ich habe den letzten Rechner vor zwei Jahten aufgebaut und darauf 
geachtet , das es fürs Mainboard auch xp Treiber gibt. Da es für Intel 
CPUs nicht mehr gab außer gebraucht und teuer, bin ich auf AMD 
umgestiegen.Ein AMD Fx 6300 reicht für meine Aufgaben, ich zocke nicht. 
Ein Mainbooard von  Gigabyte dazu, wo es auch noch Treiber für xp gab 
bis hoch zu W10. Ich habe jetzt 3 Rechner da stehen ,die sollten mich 
überleben. Gehäuse  sind seit 20 Jahren immer die selben , da ich zwei 
richtig gute von Chieftec habe.Innereien raus neue rein...fertig.

von Arno (Gast)


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warumNurImmer schrieb:
> herbert schrieb:
>> Ja , wird noch oft gemacht um die Originalscheibe zu schonen.
>
> Also oft.. du meinst oft in DEINEM Haushalt. Hab ich noch nie gehört das
> jemand sowas macht um das wertvolle Original zu schützen =D

Vor 15 Jahren habe ich das gemacht, weil CDs im Auto gern kaputt gehen, 
ich aber trotzdem gern meine Musik im Auto hören wollte. Nur damit du 
das auch mal gehört hast.

Heute kann ich meine Musik FLAC-kodiert auf einen USB-Stick speichern 
und diesen an das Autoradio stecken (geht auch alle paar Jahre kaputt) 
oder gleich vom Mobiltelefon per Bluetooth streamen.

MfG, Arno

von herbert (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Da Jack das bereits für mich erledigt hat, muß ich das ja auch nicht.
> ;-)

Was hat Jack erledigt?

Sheeva P. schrieb:
> Aber nein, er hat ja keine Erfahrungen, weil er nicht lernen will, wie
> es geht, deswegen immer wieder dumme Anfängerfehler macht, es dann aber
> nicht ertragen kann, daß er die Fehler gemacht hat. In einem anderen
> Thread hat er um Hilfe gebeten, und dann jedwede Zusammenarbeit mit den
> Helfenwollenden verweigert, was natürlich wieder nicht er selbst,
> sondern immer nur ausschließlich Linux' schuld war.

Wenn mein Arzt von dem ich hilfe erwarte kränker und noch desolater im 
Zustand ist ist als ich , gehe ich wieder und suche mir einen der besser 
beieinander ist.

von warumNurImmer (Gast)


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Arno schrieb:
> Vor 15 Jahren habe ich das gemacht, weil CDs im Auto gern kaputt gehen,
> ich aber trotzdem gern meine Musik im Auto hören wollte. Nur damit du
> das auch mal gehört hast.

Oke, vor 15 Jahren. 15 Jahre sind ja nix in der IT-Welt =D

Und die Linuxer wurden ausgelacht weil sie alte Hardware verwenden 
wollen... naja lassen wir das

Arno schrieb:
> Heute kann ich meine Musik FLAC-kodiert auf einen USB-Stick speichern
> und diesen an das Autoradio stecken (geht auch alle paar Jahre kaputt)
> oder gleich vom Mobiltelefon per Bluetooth streamen.

Jap, so wurden meine Audio-CD's ( unter anderem die Spice Girls ) auf 
mein Mediaserver gespeichert und von da werden sie nun gestreamt.

herbert schrieb:
> Ich habe den letzten Rechner vor zwei Jahten aufgebaut und darauf
> geachtet , das es fürs Mainboard auch xp Treiber gibt.

Oke herbert, nur damit ich dich richtig verstehe. Wenn also ein Linuxer 
HW kauft und darauf achtet dass es ein Treiber für Linux gibt ist das 
Schwachsinn und Mühsam und plöde, ja er ist ein pöser.
Aber wenn du das für dein XP machst ist es ok? =D oder wie kann man das 
verstehen? =D

von herbert (Gast)


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Alois schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Er labert ja nicht sein Linux voll, sondern uns.
>
> Wenn hier jemand Nacht für Nacht labert dann bist Du das. Aber natürlich
> ist es auch sinnlos, von Linux-Technokraten eine sinnvolle Antwort auf
> die gestellte Frage des Threads zu erwarten.

Richtig!! Warum laabert sheeva ein Forum so zu? Klar eigentlich will sie 
nur ihr gelerntes antrainiertes zur schau stellen. Sie genießt halt 
dieses Prosti-Feeling jenen Zustand den Schlagersänger haben wenn sie 
auf der Bühne stehen. Dabei bin ich mir ganz sicher , dass sie irgendwo 
sichtbar oder unsichtbar erhebliche defizite hat. Wer so auftritt will 
was kaschieren.
Außerdem hat sie Schwierigkeiten sich von mir zu lösen.

von MaWin (Gast)


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Leute, so geht das nicht weiter. Ihr müsst noch 80 Seiten mit noch mehr 
Scheisse füllen, bis dass Ihr dreistellig seid.

Allerdings beantwortet der braindump, der hier bereits abgekippt wurde, 
die ursprüngliche Frage des TO auf's Beste.

von Cyblord -. (cyblord)


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MaWin schrieb:
> Allerdings beantwortet der braindump, der hier bereits abgekippt wurde,
> die ursprüngliche Frage des TO auf's Beste.

In der Tat. Wer würde als Normaluser jetzt Linux installieren nach dem 
er diesen Thread hier mal quergelesen hat? Ich sage: Niemand der 
wenigstens noch etwas Grütze in der Birne hat.

von herbert (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> In der Tat. Wer würde als Normaluser jetzt Linux installieren nach dem
> er diesen Thread hier mal quergelesen hat? Ich sage: Niemand der
> wenigstens noch etwas Grütze in der Birne hat.

Richtig, das schreckt ab ,ist aber im  Sinne ser Linuxer weil die in 
ihrer eigenen neurologische Welt unter sich bleiben wollen.

Ich gehe jetzt biken ,10 Grad ,Sonne scheint was will man neben Windows 
noch mehr? ;-)

von Nop (Gast)


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michael_ schrieb:
> Nop schrieb:
>> Ich habe erst diese Woche unter Windows cmd benutzt, um ohne Reboot die
>> geänderte Netzwerkkonfig zu übernehmen - mittels ipconfig.
>
> Was woltest du da bitte übernehmen?

Die netzwerkseitig geänderte Konfig. Macht man mit "ipconfig /release" 
und dann "ipconfig /renew".


ACDC schrieb:

> Wer so geil auf Komandozeile ist

Und der drölfzigste, der nicht kapiert, daß man unter Linux die 
Kommandozeile für vieles nutzen KANN, aber nicht MUSS. Diejenigen, die 
es tun, tun dies, weil sie es WOLLEN. Scheint für Windowsnutzer ja 
wirklich ein ganz schwieriger Brocken zu sein, daß man die Auswahl hat, 
wie man ein Problem lösen will.

Tja, und ich hab gerade vorgestern erst wieder GDB auf der Kommandozeile 
genutzt, weil ich keinen Bock hatte, mich durch Dutzende von Menüs einer 
IDE zu klicken, bloß um einen Segfault in einem Programm von wem anders 
zu debuggen. Und nicht, weil es keine IDEs mit Source Level Debugger 
unter Linux gäbe.

von offtopic (Gast)


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Damals war es Atmel gegen Microchip, das hat sich jetzt Erledigt :)
Bleibt also noch Windows gegene Linux.

AB in den Offtopic damit.

20 Seiten gesülze aus "Überzeugung" in ein paar Wochen,
Wordclock mit WS (Fachlich) 30 Seiten über Jahre.

Hier stimmt was nicht.

von Cyblord -. (cyblord)


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offtopic schrieb:
> 20 Seiten gesülze aus "Überzeugung" in ein paar Wochen,
> Wordclock mit WS (Fachlich) 30 Seiten über Jahre.
>
> Hier stimmt was nicht.

Doch alles ok.

JEDER hat seine Religion. Jeder betet etwas an. Man hat keine Wahl.
Man hat nur die Wahl WAS man anbetet.

: Bearbeitet durch User
von Zeno (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Zeno schrieb:
>> Egon D. schrieb:
>>> Meine Kritik gilt überhaupt nicht der Vielfalt an sich --
>>> sie zielt auf die mangelnde Interoperabilität und auf
>>> unzureichende Mindeststandards.
>>
>> Aber das ist doch genau das was die meisten Windowsuser an Linux
>> bemängeln. Und das ist auch genau das was viele die evtl. auf Linux
>> umsteigen würden abschreckt.
>> Es wäre durchaus möglich trotz Vielfalt grundlegende Konzepte und
>> Standards einzuhalten. Es gibt aber zu viel Wildwuchs und keiner achtet
>> darauf das Standards eingehalten werden, es gibt noch nicht mal jemanden
>> der Standards definiert an denen man sich orientieren könnte.
>
> Aber Leute, was redet Ihr denn da? Natürlich gibt es diese Standards,
> zum Beispiel die Linux Standard Base (LSB), den Filesystem Hierarchy
> Standard (FHS), POSIX und viele weitere. Zum Hinzufügen und Ändern von
> Benutzern sieht die Linux Standard Base den Befehl useradd(8) vor, siehe

Du bist wirklich nicht in der Lage mal die Sache aus der Normalsicht 
eines Users zu sehen. Alles was Du da aufführst sind doch Internas, die 
aus Sicht des Anwenders schon sehr weit unten liegen im System und den 
(Normal)Anwender nicht interessieren. Dem (Normalanwender) geht es eher 
um die GUI und da möchte er eine gewisse Einheitlichkeit haben. Dazu 
gehört auch das für gleiche Aufgaben z.B. die gleichen Tastenkürzel 
benutzt werden, das Menüs so aufgebaut sind das sich Standardfunktionen 
möglichst am gleichen Ort befinden.
Und der Normaluser möchte natürlich auch das unterschiedliche Programme 
für die gleiche Aufgabe aus seiner Sicht ähnlich funktionieren und die 
ihnen zugedachte Aufgabe erfüllen.
Die Linuxprogrammierer, die ganz bestimmt kluge Leute sind, leben da 
aber in irgendeiner Blase aus der sie irgendwie nicht herauskommen. 
Manchmal sind es ja nur Kleinigkeiten die zwischen für die Allgemeinheit 
gut benutzbar und unbrauchbar liegen. Man sollte eben ab und an auf die 
User hören und wenn es technisch Möglich benannte Unzulänglichkeiten 
abstellen. Stattdessen bekommt man zu hören: "Die Quellen sind offen, 
wenns nicht passt mach es selber". Klasse! - 99% der Normaluser können 
nicht programmieren und stimmen dann mit den Füßen ab.

von Nop (Gast)


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Cyblord -. schrieb:

> JEDER hat seine Religion.

Wenn Du das über Betriebssysteme denkst, und ernsthaft glaubst, man 
setze Linux aus "religiösen" Gründen ein, dann bist Du dermaßen 
merkbefreit, daß man Dir getrost jedwede technische Kompetenz absprechen 
kann.

von Zeno (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> a, das haben meine Kollegen auch gesagt, als ich damals bei meinem
> aktuellen Arbeitgeber angefangen habe. "Mach das doch mit Excel" und so
> lustige Dinge. Meistens haben sie dabei gelacht und mir manchmal auch
> etwas von der Steinzeit erzählt.
>
> Im Laufe der Zeit hat mir dann der eine oder andere mal bei der Arbeit
> über die Schulter geschaut. Seitdem lacht keiner mehr. Im Gegenteil:
> regelmäßig kommen die Kollegen zu mir und bitten mich, ihnen entweder ...

Du wiederholst Dich, das hast schon einige tausend Post's vorher mal 
geschrieben.

von Zeno (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Ja, vor allem Apple. Die haben nämlich seit Version X ihres MacOS
> endlich auch eine leistungsfähige Kommandozeile mit entsprechendem
> Userland.

Ja das haben die. Ich benutze die auch recht häufig und zwar 
ausschließlich um meine RasPi's und Linuxserver per ssh zu 
administrieren. Ganz selten mal um eine spezielle Einstellung am Apfel 
zu machen an die man anderweitig nicht herankommt, war das letzte mal 
vor ein paar Jahren.
Ansonsten brauche ich auf dem Apfel weder die Kommandozeile , noch 
besagtes Userland, denn alles was dort tue mache ich über die GUI. Ob 
die im Hintergrund auf das hochgelobte Userland zurückgreift und 
irgendwelche kryptische Shellbefehle ausführt ist mir so ziemlich egal. 
Es funktioniert einfach und zwar bestens.

von warumNurImmer (Gast)


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herbert schrieb:
> Richtig!! Warum laabert sheeva ein Forum so zu? Klar eigentlich will sie
> nur ihr gelerntes antrainiertes zur schau stellen.

Ja besser als dein fantasiertes Computer Halbwissen! Warum schreibst DU 
hier noch?

herbert schrieb:
> Dabei bin ich mir ganz sicher , dass sie irgendwo
> sichtbar oder unsichtbar erhebliche defizite hat.

Du ganz bestimmt auch Herby. Sonst müsstest du nicht solchen, auf die 
Person bezogenen und Niveaulosen, Scheiss denken/schreiben.

von Nop (Gast)


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Zeno schrieb:
> Dem (Normalanwender) geht es eher
> um die GUI und da möchte er eine gewisse Einheitlichkeit haben.

Tja, und bei Windows hat man das auch nur, weil man keine Wahl beim 
Desktop hat. Man muß nehmen, was MS einem vorsetzt, auch wenn dabei 
schonmal das Startmenü hopsgeht wie bei Windows 8 und einem plötzlich 
Kacheln vorgesetzt werden.

Oder wie bei Windows 10 die Aufsplitterung der Systemsteuerung ohne jede 
Logik, was wo zu finden ist, zumal sich das laufend ändert. Das erinnert 
mich doch sehr an die legendäre MS-Werbung mit den mutierenden Pinguinen 
damals, nur daß MS das bei Windows selber macht.

Oder wie bei MS Office, als man die Ribbons eingeführt hat und das 
Geschrei der Anwender über die auf einmal deutlich andere GUI niemanden 
interessiert hat.

Soviel zur "gewissen Einheitlichkeit", die offensichtlich höchst 
selektiv nur bei Linux ein Argument ist, nicht aber bei noch viel 
gröberen Änderungen unter WIndows.

von warumNurImmer (Gast)


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Zeno schrieb:
> Ich benutze die auch recht häufig und zwar
> ausschließlich um meine RasPi's und Linuxserver per ssh zu
> administrieren.
Jap ich auch, sei es Windows oder Linux.

Zeno schrieb:
> Ganz selten mal um eine spezielle Einstellung am Apfel
> zu machen an die man anderweitig nicht herankommt, war das letzte mal
> vor ein paar Jahren.
Jap ich auch, sei es Windows oder Linux. Einstellungen muss ich normaler 
weisse bei der Installation machen oder wenn ich ein neues Projekt 
beginne. Geht aber bei beiden Systemen auch mit GUI.

Zeno schrieb:
> Ansonsten brauche ich auf dem Apfel weder die Kommandozeile , noch
> besagtes Userland, denn alles was dort tue mache ich über die GUI. Ob
> die im Hintergrund auf das hochgelobte Userland zurückgreift und
> irgendwelche kryptische Shellbefehle ausführt ist mir so ziemlich egal.
Jap, mir auch scheiss egal wenn ich den PC als Otto-Normal-Verbraucher 
verwende.

Zeno schrieb:
> Es funktioniert einfach und zwar bestens.
Für mich auch, schön das wir noch eine Gemeinsamkeit finden.

Zeno schrieb:
> Du wiederholst Dich, das hast schon einige tausend Post's vorher mal
> geschrieben.

Wiederholungen gehören zum guten Ton bei diesem Thema.

von michael_ (Gast)


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Jack V. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> NERO. Es gibt weitere, die das seit mindestens 20 Jahren machen.
>
> Nero erstellt kein Image einer Audio-CD. Bitte nenne die weiteren
> Programme, damit ich sie auch angucken kann.

Gut, Image nicht, bei NERO nennt sich das Kopie :-)
Aber mit 5x Klick rattert das los und wirft hinterher die Kopie aus.
Und beim richtigen Klick ist dann etwas auf der HD, wo ich hunderte 
Zwillinge machen kann.

> Andererseits … nein, lass lieber. Jemand, der überzeugt ist, den
> Unterschied zwischen 320kBit/s MP3 und CDDA zu hören, ist vermutlich
> nicht in der Lage zu erfassen, was eigentlich gemeint war.

Das mit den 320 hast du ins Spiel gebracht.
Üblich ist das nicht und nicht jeder Player kann das dann auch 
wiedergeben.
Eine direkte Quelle wurde auch noch nicht genannt.

von korax (Gast)


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herbert schrieb:
> Ich gehe jetzt biken ,10 Grad ,Sonne scheint was will man neben Windows
> noch mehr? ;-)

Ja, was will man bei Hartz4 noch mehr?

von warumNurImmer (Gast)


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korax schrieb:
> Ja, was will man bei Hartz4 noch mehr?

CD Brennen mit Xp unter Linux oder sowas

von Nop (Gast)


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michael_ schrieb:

> Was sind bei dir "einschlägige Webseiten"?

Solche, wo man geripte Audiosachen runterladen kann. Manchmal legal zum 
Kaufen (dann oft auch unkomprimiert), manchmal auch illegal. Ersteres 
gibt's u.a. bei Amazon. Letzteres werde ich Dir hier sicherlich nicht 
verlinken, weil das gegen die Nutzungsbedingungen des Forums verstoßen 
dürfte (bemühe Google).

Außerdem natürlich auch eigene Audio-CDs, die man selber ript, dann 
sogar legal.

von Zeno (Gast)


Angehängte Dateien:

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Jack V. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> NERO. Es gibt weitere, die das seit mindestens 20 Jahren machen.
>
> Nero erstellt kein Image einer Audio-CD. Bitte nenne die weiteren
> Programme, damit ich sie auch angucken kann.

Du willst es einfach nicht begreifen. Was meinst Du wie Nero 
Mehrfachkopien von Audio CD's anlegt? Ganz bestimmt nicht indem es jedes 
mal die CD neu einliest. Die Daten wrden ganz einfach in einen Puffer 
eingelesen und und dann auf die Kopie raus geschrieben. Der Puffer ist 
technisch nichts anders als ein Imgage, auch wenn Du da keine ddiizierte 
Datei auf dem Datenträger findest. Ich bin mir sicher, daß Nero die 
Daten auch in eine Datei schreiben kann wenn das möchte.
Es gibt sogar noch andere Programme die das können, z.B. CDBurnerXP, ich 
habe mal ein paar Screenshots angehangen. Es geht, dank einer klar 
strukturierten GUI, auch ganz einfach, ohne Verrenkungen, und wenn er 
fertig ist sagt er sogar das er ein ISO geschrieben hat - irgendwie 
magisch. Er bekommt sogar mit wenn da unlesbare Bereiche vorhanden sind, 
was bei der Erstellung des Images aber nicht weiter zustören scheint. 
Und - tata - am Ende ist eine Datei auf der Festplatte, die auch ganz 
zufällig die Größe einer CD hat und die man, man glaubt es kaum, mit 
"Burn ISO image" kann man daraus wieder eine CD machen. Das habe ich 
grad mal alles gemacht, dauert ungefähr 5min und ich muß da auch keine 
Anleitung studieren - es funktioniert einfach, obwohl ich bestimmt schon 
mehrere Jahre keine CD gebrannt habe und demzufolge selbiges Programm 
schon lange nicht mehr genutz habe. Die ganze Sache keine 10min 
gedauert.

Achja die CD kann ich zu jedem meiner CD/DVD-Player tragen, einlegen und 
sie funktioniert. So wird Funktionalität gemacht.

So und jetzt sei brav, geh wieder in Deine Spielecke und fummel weiter 
an Deinem Lieblingsspielzeug Linux rum. Vielleicht bekommst Du das, was 
ich gerade gemacht habe, auch mit Linuxbordmitteln hin.

von Zeno (Gast)


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ACDC schrieb:
> Jack V. schrieb:
>> ACDC schrieb:
>>> Geht auch Videoschnitt oder Fotobearbeitung mit Komandozeile?
>>
>> Natürlich. ffmpeg und imagemagick.
>
> Wahrscheinlich wahnsinnig einfach und intuitiv :D

Stelle mir gerade vor "König der Löwen" auf der Kommadozeile 
geschnitten.

von herbert (Gast)


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warumNurImmer schrieb:
> CD Brennen mit Xp unter Linux oder sowas

Nein, mit Audiograbber und Lame Phlugin unter xp, wenn ich mal was für 
Unterwegs brauche wo sowieso der Strassenlärm dominiert.320kb und 
variable Bitrate.

von herbert (Gast)


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Zeno schrieb:
> Achja die CD kann ich zu jedem meiner CD/DVD-Player tragen, einlegen und
> sie funktioniert. So wird Funktionalität gemacht.

Tja, so hätte ich das auch gerne unter k3b und mint gehabt...und 
bestimmt nicht nur ich ,sonder 97% aller Desktop-User ...weil man das 
einfach so gewöhnt ist. Bremse Kupplung und Gaspedal haben eine 
Anordnung im Auto,die nur ein Depp versucht zu ändern.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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herbert schrieb:
> Bremse Kupplung und Gaspedal haben eine Anordnung im Auto,die nur ein
> Depp versucht zu ändern.

Was ist mit der Feststellbremse, den Lichtschaltern, dem Rückwärtsgang,
der Bedienung den Anlassers, der Position und dem Öffnungsmechanismus
der Tankklappe? Außerdem gibt es Autos ohne Kupplung, an deren Stelle
dann das Bremspedal liegt.

Seltsamerweise haben die wenigstens Leute mit diesen Unterschieden ihre
Probleme. Das liegt aber vermutlich daran, dass Autofahren i.Allg. nicht
autodidaktisch, sondern unter professioneller Anleitung gelernt wird und
praktisch jeder hin und wieder die Automarke wechselt, so dass der
Gewöhnungseffekt nicht so stark zuschlägt wie bei den Betriebssystemen.

von warumNurImmer (Gast)


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Zeno schrieb:
> Achja die CD kann ich zu jedem meiner CD/DVD-Player tragen, einlegen und
> sie funktioniert. So wird Funktionalität gemacht.

Ach was? Du auch? Ich auch. Schon wieder eine Gemeinsamkeit. Wobei, bei 
mir müsste es heissen konnte. Hab leider kein modernes CD Abspielgerät 
mehr.

herbert schrieb:
> Tja, so hätte ich das auch gerne unter k3b und mint gehabt...

Tja, dann lass dir helfen Herby ;)

von Zeno (Gast)


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Yalu X. schrieb:
> herbert schrieb:
>> Bremse Kupplung und Gaspedal haben eine Anordnung im Auto,die nur ein
>> Depp versucht zu ändern.
>
> Was ist mit der Feststellbremse, den Lichtschaltern, dem Rückwärtsgang,
> der Bedienung .....

Yalu jetzt mach Dich mal nicht dümmer als Du bist. Du weist doch ganz 
genau worauf Herbert hinaus will.

von Zeno (Gast)


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warumNurImmer schrieb:
> Ach was? Du auch? Ich auch. Schon wieder eine Gemeinsamkeit. Wobei, bei
> mir müsste es heissen konnte. Hab leider kein modernes CD Abspielgerät
> mehr.

Du vielleicht schon, aber der Jack findet kein Programm, welches 
Imagedaten von Audio-CD's erstellt. Wenn Du eines kennst, dann helfe ihm 
doch einfach.

Und im Übrigen sind mir irgendwelche Gemeinsamkeiten mit irgend jemanden 
schlichtweg Rille.

von warumNurImmer (Gast)


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Zeno schrieb:
> Yalu jetzt mach Dich mal nicht dümmer als Du bist. Du weist doch ganz
> genau worauf Herbert hinaus will.

Ja, bei Windows werden Änderungen im GUI akzeptiert. Bei Linux ist es 
unverschämt nerdig.

Frei nach dem Schweizer Armee Moto: Ist so, weil ist so.

von warumNurImmer (Gast)


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Zeno schrieb:
> Du vielleicht schon, aber der Jack findet kein Programm, welches
> Imagedaten von Audio-CD's erstellt. Wenn Du eines kennst, dann helfe ihm
> doch einfach.

Doch doch, die findet er schon. Ihr habt euch da nur in eine 
Argumentation verstrickt aus der ihr nicht mehr raus kommt.

Etwa das selbe wie Linux vs. Microsoft vs. Apple. vs. BSD vs. blabla

Oder BMW vs VW vs Mercedes vs Ford

Oder Maserati vs Ferrari vs Lamborghini

von N. A. (bigeasy)


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Yalu X. schrieb:
> Was ist mit der Feststellbremse, den Lichtschaltern, dem Rückwärtsgang,
> der Bedienung den Anlassers, der Position und dem Öffnungsmechanismus
> der Tankklappe? Außerdem gibt es Autos ohne Kupplung, an deren Stelle
> dann das Bremspedal liegt.

Was ist mit einem Automatikgetriebe? Bei Linux fühlt sich Schalten eher 
so an: https://www.youtube.com/watch?v=HrbvQLxCjLM

Ja, 16x Gänge sind toll - wenn man sie denn braucht...

: Bearbeitet durch User
von c.m. (Gast)


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warumNurImmer schrieb:
> Zeno schrieb:
>> Yalu jetzt mach Dich mal nicht dümmer als Du bist. Du weist doch ganz
>> genau worauf Herbert hinaus will.
>
> Ja, bei Windows werden Änderungen im GUI akzeptiert. Bei Linux ist es
> unverschämt nerdig.

Ich hab grad per do-release-upgrade von xubuntu 18 auf 20 aktualisiert, 
und 1,5GB später haben die Idioten mir doch tatsächlich den 
Desktophintergrund geändert!!!!!!
Und die Schrift sieht irgendwie anders aus :((((

Beitrag #6424228 wurde vom Autor gelöscht.
von warumNurImmer (Gast)


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c.m. schrieb:
> Ich hab grad per do-release-upgrade von xubuntu 18 auf 20 aktualisiert,
> und 1,5GB später haben die Idioten mir doch tatsächlich den
> Desktophintergrund geändert!!!!!!
> Und die Schrift sieht irgendwie anders aus :((((

Was? Sicher? Phuu... kannst du die Kommandozeile noch öffnen? CD Brenner 
geht? Welchen Gang hast du eingelegt? All-Rad ebenfalls eingeschaltet?? 
Bist du überhaupt ein Nerd?

von Werner P. (werner4096)


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c.m. schrieb:
> Ich hab grad per do-release-upgrade von xubuntu 18 auf 20 aktualisiert,
> und 1,5GB später haben die Idioten mir doch tatsächlich den
> Desktophintergrund geändert!!!!!!
> Und die Schrift sieht irgendwie anders aus :((((

Bestimmt ganz einfach. Ab in die Konsole und ein paar kryptische Befehle 
eingeben und dann wird das schon wieder.

Selber Schuld wenn Du dich nicht auskennst ;-)

von Korax K. (korax)


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herbert schrieb:
> Bremse Kupplung und Gaspedal haben eine
> Anordnung im Auto,die nur ein Depp versucht zu ändern.

MS Office 2003 > 2007 (Ribbons)
MS Windows 7 > 8 (Kacheln)
Systemsteuerung > Einstellungen (jetzt zwei Stellen, wo man am OS 
rumstellen muss)

Wer ist also der Depp?

von warumNurImmer (Gast)


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Korax K. schrieb:
> MS Office 2003 > 2007 (Ribbons)
> MS Windows 7 > 8 (Kacheln)
> Systemsteuerung > Einstellungen (jetzt zwei Stellen, wo man am OS
> rumstellen muss)
>
> Wer ist also der Depp?

=D Aber das sind doch keine echte Änderungen. Nur Änderungen. Und es 
betrifft nicht Linux, also alles gut.

von Korax K. (korax)


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c.m. schrieb:
> xubuntu 18 auf 20 aktualisiert,
> und 1,5GB später haben die Idioten mir doch tatsächlich den
> Desktophintergrund geändert!!!!!!
> Und die Schrift sieht irgendwie anders aus :((((

Wenn die Smileys nicht wären, würde ich annehmen du meinst das lustig. 
Also es wurde nur der Hintergrund und die Schriftart geändert?

Beim Upgrade von Win7 auf WinX wurde das Innerste nach außen gestülpt.

von Idiotenhasser (Gast)


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Korax K. schrieb:
> herbert schrieb:
>> Bremse Kupplung und Gaspedal haben eine
>> Anordnung im Auto,die nur ein Depp versucht zu ändern.
>
> MS Office 2003 > 2007 (Ribbons)
> MS Windows 7 > 8 (Kacheln)
> Systemsteuerung > Einstellungen (jetzt zwei Stellen, wo man am OS
> rumstellen muss)
>
> Wer ist also der Depp?

Du Vollexperte natürlich, weil du zu merkbefreit bist, dich auf eine 
neue Situation einzustellen. Hat schon dem Neantertaler den Untergang 
bereitet, will sagen, Merkbefreitheit ist augenscheinlich nichts, was 
nur den modernen Menschen auszeichnet. Du bist also in bester 
Gesellschaft.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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udok schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Ein Beispiel für eine Strategie, um die damals erlangte
>> Marktführerschaft auf dem Desktop zu verteidigen, ist zum Beispiel die
>> Einsperrung der Kundendaten in MS' un- bis schlecht dokumentierte,
>> proprietäre Formate.
>
> Open Source dokumentiert die Formate oft gar nicht.
> Das steht doch alles im Source Code drinnen...

Ob Du es verstehst oder nicht, auch das kann eine Form von Dokumentation 
sein. Aber bitte, zeig' mir doch mal drei OpenSource-Softwarepakete, die 
ihre Dateiformate und Netzwerkprotokolle nicht dokumentiert haben.

> Und die Gründe, warum Libreoffice Probleme mit MS-Office hat sind
> die fehlenden Manpower, all die langweiligen Details des ODF Formats
> umzusetzen und auch zu testen.

Offensichtlich hast Du Dich jetzt so richtig auf mich eingeschossen, 
meine Aussagen scheinen Dich ja enorm zu stören. Warum Du allerdings 
wieder einmal völligen Unsinn redest und nie auf meine Aussagen und 
Argumente eingehst, kann ich mir nur erklären, daß Du davon ablenken 
möchtest, was ich gesagt habe. Naja, Deine Sache und mir egal, aber auf 
Deine Ablenkungsmanöver werde ich natürlich nicht eingehen.

von Korax K. (korax)


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Idiotenhasser schrieb:
> Du Vollexperte natürlich, weil du zu merkbefreit bist, dich auf eine
> neue Situation einzustellen.

Nicht ich, Herbert hat sich beschwert, das bei Linux vieles anders ist. 
Und nicht bemerkt, daß Windows auch (mal wieder) anders ist.
Ich kann damit umgehen, Danke der Nachfrage.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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N. A. schrieb:
> Was ist mit einem Automatikgetriebe? Bei Linux fühlt sich Schalten eher
> so an: https://www.youtube.com/watch?v=HrbvQLxCjLM
>
> Ja, 16x Gänge sind toll - wenn man sie denn braucht...

Ja, das ist Linux ;-), aber nicht nur:

Unter Windows hast du einen Schalthebel für 3 Gänge ohne Rückwärtsgang¹.
Das ist alles, was der normale Nutzer braucht. Autos hatten lange Zeit
auch nur drei Gänge, und jeder konnte damit fahren. Eine Alternative zu
diesem Schalthebel gibt es nicht, denn das würde den Nutzer verwirren.

Unter Linux hast du eine Automatik, die aber abschaltbar ist, so dass
man bei Bedarf auch jeden der 16 Gänge einzeln auswählen kann. Meist
muss man das aber gar nicht, da die Automatik von Hause aus schon gut
optimiert ist und bei Bedarf auch nach dem persönlichen Geschmack
parametriert werden kann. Wer möchte, kann vom Fahrersitz aus – ohne
sich die Finger schmutzig zu machen – das Getriebe komplett umbauen,
dabei den Grad der Automatisierung selber festlegen und sogar
zusätzliche Getriebestufen hinzufügen, um es den aktuellen Verhältnissen
noch besser anzupassen. Dazu muss man allerdings ein paar grundlegende
technische Dinge beherrschen. Wer allzu ahnungslos an die Sache
herangeht, bei dem wird das Getriebe irgendwann blockieren.

Fahranfänger im Linux-Auto sollten die Automatik aktiviert lassen und
auf keinen Fall an den vielen Knöpfen und Hebeln herumspielen. Wer sich
dies nicht verkneifen kann², ist beim einfachen Dreigangschalthebel von
Windows sehr viel besser aufgehoben.

─────────────
¹) Schon mal versucht, eine fehlgeschlagene umfangreiche Änderung in der
   Systemsteuerung mit geringem Aufwand wieder rückgängig zu machen? :)

²) 97% aller Menschen können sich diesbezüglich nicht beherrschen,
   deswegen steigen ganz schnell wieder aus dem Linux-Auto aus und gehen
   sofort ins Internet, um mit lautem Geschrei darüber zu schimpfen, und
   das nicht einmal, sondern immer und immer wieder :)

: Bearbeitet durch Moderator
von Sheeva P. (sheevaplug)


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Cyblord -. schrieb:
> Der Trick besteht einfach darin dass ein normaler User keine
> Kommandozeile braucht. Das hat Linux noch nicht hinbekommen.

Aber ja doch. In meinem näheren Umfeld gibt es mehrere jahrelange 
Linux-Nutzer, von denen keiner je die Kommandozeile benutzt hat. Sind 
halt keine Poweruser und kommen vollständig mit den GUI-Werkzeugen aus.

> In den 80ern war das in der Tat eine revolutionäre Idee. Einen Computer
> ohne kryptische Befehle zu bedienen schien absurd. Ähnlich der
> Argumentation wie das heute die Linuxer machen.
>
> Xerox sah das ähnlich. Die GUI war halt nur eine Spielerei. Nichts für
> ernsthaftes Arbeiten.
>
> MS und Apple sahen das anders. Und Android hat diesen Weg auch mit
> Erfolg beschritten.

Na da ist es doch besonders lustig, daß sowohl Microsoft als auch Apple 
von dieser bescheuerten Idee längst abgerückt sind, findest Du nicht? 
Außerdem hat auch Android eine Kommandozeile, versteckt sie aber gut -- 
und einer der am häufigsten gehörten Gründe dafür, ein Android-Gerät zu 
rooten, ist, daß der betreffende Poweruser eine vernünftige und 
unlimitierte Kommandozeile haben möchte. Nein, das sind nicht alles 
Entwickler und Admins, sondern einfach Leute, die sich auskennen...

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Yalu X. schrieb:
> Unter Windows hast du einen Schalthebel für 3 Gänge ohne Rückwärtsgang¹.

Vor allem hat man 3 Lenkräder unter Windows:

Es gibt hier immer mehrere Wege, um etwas umzuschalten oder zu 
konfigurieren, z.B. Dienstprogramm, Registry oder Eingabeaufforderung. 
Und jede Seite im Web bietet einen anderen Weg als Lösung für Dein 
Problem.

: Bearbeitet durch Moderator
von Sheeva P. (sheevaplug)


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ACDC schrieb:
> Fragan schrieb:
>> Linux wird von mir akzeptiert.
>
> Ja, das ist eben das Problem.
> Bitte versuche mal es mir schmackhaft zu machen.

Warum sollte das jemand tun? Du hast Deine ausgeprägte Abneigung doch 
bereits mit einer kaum zu überbietenden Deutlichkeit ausgebreitet. 
Vielleicht ist das ja der wichtigste Unterschied zwischen Windows und 
Linux: Windows braucht man nur als notwendiges Übel, Linux dagegen muß 
man wollen.

Übrigens, auch das Argument "für Linux gibt es das Programm XY nicht" 
sagt letztlich nichts anderes, als daß Windows als "notwendiges Übel" 
gesehen wird.

Beitrag #6424278 wurde von einem Moderator gelöscht.
von udok (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Offensichtlich hast Du Dich jetzt so richtig auf mich eingeschossen,
> meine Aussagen scheinen Dich ja enorm zu stören. Warum Du allerdings
> wieder einmal völligen Unsinn redest und nie auf meine Aussagen und
> Argumente eingehst, kann ich mir nur erklären, daß Du davon ablenken
> möchtest, was ich gesagt habe. Naja, Deine Sache und mir egal, aber auf
> Deine Ablenkungsmanöver werde ich natürlich nicht eingehen.

Ich liebe deinen tiefgründigen und sachlichen Argumentationsstil.

Weiter so, wir haben bald die 4000'er Marke :-)

Beitrag #6424283 wurde von einem Moderator gelöscht.
von warumNurImmer (Gast)


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Robert schrieb im Beitrag #6424278:
> Windows-PC

Nanu, bist du mit dem Windows-Wissen vom Himmel gefallen?

Frank M. schrieb:
> Es gibt hier immer mehrere Wege, um etwas umzuschalten oder zu
> konfigurieren, z.B. Dienstprogramm, Registry oder Eingabeaufforderung.
> Und jede Seite im Web bietet einen anderen Weg als Lösung für Dein
> Problem.

pssst... nicht solche Sachen schreiben. Sonst gibts wieder ne klatsche 
von dem Typen Namens 97%

von michael_ (Gast)


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Yalu X. schrieb:
> ¹) Schon mal versucht, eine fehlgeschlagene umfangreiche Änderung in der
>    Systemsteuerung mit geringem Aufwand wieder rückgängig zu machen? :)

Da nimmt man den entsprechenden Wiederherstellungspunkt und fertig.

Beitrag #6424290 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Sheeva P. (sheevaplug)


Angehängte Dateien:

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ACDC schrieb:
> Bin gerade unter real installiertem Kubuntu unterwegs.
> Gerade poppt die Meldung auf, dass ein Restart notwendig ist.
>
> Wo ist der Unterschied zu Windows?

Daß der Restart nicht erzwungen wird, wie das manche Windows10-Versionen 
(vermutlich wie immer im unpassendsten Moment) zu tun scheinen.

> Was bitte ist "Okular - DjVu Documents" ?
> Unter "Installed" finde ich jede Menge Zeug das mir nix sagt.

Merkwürdig, in meinem K-Menü steht bei der jeweiligen Anwendung, um was 
es sich handelt -- bei Okular zum Beispiel, daß es ein 
Dokumentbetrachter ist, siehe dazu auch den angehängten 
Screenshot-Ausschnitt. Übrigens erkennt der Interessierte auch, daß hie 
und da die Internationalisierung noch nicht überall perfekt 
funktioniert, was in diesem Fall aber auch kein Wunder ist: Evince ist 
eben kein KDE-Programm.

Beitrag #6424301 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Sheeva P. (sheevaplug)


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c.m. schrieb:
> Das meinst du nur weil du die Begriffe verinnerlicht hast. Kate, Geany,
> Mousepad, Firefox, Chromium und Opera sind für andere Leute genau so
> geläufig.
> Ebenso wie guvcview, XSane, dstat, htop, glances...

Ja, wobei wir uns "dstat" wohl mittelfristig abgewöhnen und stattdessen 
den Fork "dool" benutzen müssen. Dag hat seine Entwicklung von dstat 
eingestellt, nachdem RedHat sein eigenes Tool für das "Performance 
Co-Pilot"-Framework unter dem Namen dstat integriert hat und Dag keine 
Lust hatte, sich mit ihnen anzulegen. Immerhin existiert Scotts Fork 
namens dool, der zudem mit Python3 kompatibel ist.

Beitrag #6424303 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Cyblord -. (cyblord)


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Sheeva P. schrieb:
> Ja, wobei wir uns "dstat" wohl mittelfristig abgewöhnen und stattdessen
> den Fork "dool" benutzen müssen. Dag hat seine Entwicklung von dstat
> eingestellt, nachdem RedHat sein eigenes Tool für das "Performance
> Co-Pilot"-Framework unter dem Namen dstat integriert hat und Dag keine
> Lust hatte, sich mit ihnen anzulegen. Immerhin existiert Scotts Fork
> namens dool, der zudem mit Python3 kompatibel ist.

Wie viele Normaluser würde so ein Quatsch interessieren?

von Sheeva P. (sheevaplug)


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udok schrieb:
> Es wäre nicht klug von MS, und sie werden es auch nicht machen.
> Linux hat keine stabiles Treiber-ABI, und sie würden damit
> jegliche Kompatibilität über den Haufen werfen.

Windows dagegen hat nichtmal ein stabiles Treiber-API, vom Binary 
Interface einmal ganz abgesehen. Alleine seit Windows10 hat Microsoft 
dessen Treiber-API schon neun Male geändert.

von ACDC (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Linux: Windows braucht man nur als notwendiges Übel, Linux dagegen muß
> man wollen.

Genau. Scheinen ja nur ein paar Prozent zu sein die das wollen.

Sheeva P. schrieb:
> Übrigens, auch das Argument "für Linux gibt es das Programm XY nicht"
> sagt letztlich nichts anderes, als daß Windows als "notwendiges Übel"
> gesehen wird.

Natürlich ist es ein notwendiges Übel.
Wurde schon oft gesagt.
MS selbst sieht es ja auch so.
Windows gibt es praktisch seit Jahren geschenkt.
Für Office wollen die monatlich Geld sehen.

von (prx) A. K. (prx)


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herbert schrieb:
> Bremse Kupplung und Gaspedal haben eine
> Anordnung im Auto,die nur ein Depp versucht zu ändern.

Man ist bei E-Autos dabei, das zu ändern. ;-)

von Uwe D. (monkye)


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Cyblord -. schrieb:
> offtopic schrieb:
>> 20 Seiten gesülze aus "Überzeugung" in ein paar Wochen,
>> Wordclock mit WS (Fachlich) 30 Seiten über Jahre.
>>
>> Hier stimmt was nicht.
>
> Doch alles ok.
>
> JEDER hat seine Religion. Jeder betet etwas an. Man hat keine Wahl.
> Man hat nur die Wahl WAS man anbetet.
Dafür, das alles gesagt wurde und alle angekotzt sind, können nicht von 
dem Thread lassen.
Und andere blöd anmachen kann ich auch, nur bringt mich das kein Stück 
weiter.

Zeno schrieb:
> Die Linuxprogrammierer, die ganz bestimmt kluge Leute sind, ......
> der Normaluser können
> nicht programmieren und stimmen dann mit den Füßen ab.

Das Defizit an fertigen Programmpaketen hatten wir schon. Nur sind die 
Schreiber in diesem pro-Linux-Schreiber in dem Forum dafür nicht 
verantwortlich.
Und Windows Anwender müssen auch nicht danach suchen.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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herbert schrieb:
> Wo kaufst du denn deine Hardware? Flohmarkt oder Kleianzeigen.

Also mein Arbeitgeber kauft seine Hardware bei Dell, natürlich immer 
nagelneu. Funktioniert alles prima mit Linux.

> Aber es ist gar nicht so
> schlecht wenn man Erfahrungen mit einem anderen OS sammeln kann.Man kann
> ein wenig mitreden,

Man? Ja. Du? Nein.

von ACDC (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Daß der Restart nicht erzwungen wird, wie das manche Windows10-Versionen
> (vermutlich wie immer im unpassendsten Moment) zu tun scheinen.

Das scheint ein Gerückt zu sein.
Bei mir ist das noch niemals passiert.
Vielleicht ist es bei der Home Version so. Ich hab nur Pro.

Wer nun eine Homeversion benutzt und damit bei einer wichtigen 
Präsentation von Kunden einen Restart hat......

von (prx) A. K. (prx)


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Robert schrieb im Beitrag #6424301:
> wenn man mit Windows alles bekommen kann?

Alles und noch viel mehr. Mehr als man haben will.

von Korax K. (korax)


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Cyblord -. schrieb:
> Wie viele Normaluser würde so ein Quatsch interessieren?

Keinen. Weil er es nicht braucht. Der, der's braucht, den 
interessiert's.

Das war jetzt einfach.

Beitrag #6424331 wurde von einem Moderator gelöscht.
von c.m. (Gast)


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Korax K. schrieb:
> c.m. schrieb:
>> xubuntu 18 auf 20 aktualisiert,
>> und 1,5GB später haben die Idioten mir doch tatsächlich den
>> Desktophintergrund geändert!!!!!!
>> Und die Schrift sieht irgendwie anders aus :((((
>
> Wenn die Smileys nicht wären, würde ich annehmen du meinst das lustig.
> Also es wurde nur der Hintergrund und die Schriftart geändert?
>
> Beim Upgrade von Win7 auf WinX wurde das Innerste nach außen gestülpt.

Nein es gab schon ein paar Änderungen... unter der Haube.
Thunar (XFCE4 Filemanager) hat eine bessere Spaltenbreite Steuerung, 
Chromium läuft unter Snap, Gimp ist in einer neuen Version mit ganz 
anderen Icons installiert.... Kleinigkeiten.
Das einzige was stört ist, das Unison jetzt inkompatibel mit der 
Installation auf meinem Server ist - den update ich grade, und dann 
sollte das auch wieder passen.


Sheeva P. schrieb:
> c.m. schrieb:
>> Ebenso wie guvcview, XSane, dstat, htop, glances...
>
> Ja, wobei wir uns "dstat" wohl mittelfristig abgewöhnen und stattdessen
> den Fork "dool" benutzen müssen....

Ty. Werde ich mir anschauen.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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A. K. schrieb:
> Acer hat Notebooks für Linux im Programm, d.h. ohne Windows, und Tuxedo
> hat sich darauf spezialisiert. Aber sie müssen warten, bis das Linux so
> weit ist, sonst gibt's nur Zoff. Darüber haben sie wenig Kontrolle.

Tuxedo hat übrigens bereits ein Linux-Notebook mit AMD Ryzen 4000 im 
Angebot, nur so nebenbei bemerkt: [1]. Und die KDE-Community hat 
ebenfalls einen solchen Laptop mit dem spanischen Hersteller Slimboook 
auf Basis von Kubuntu entwickelt: [2].

[1] 
https://www.heise.de/news/Tuxedo-Pulse-15-Linux-Notebook-mit-Ryzen-4000H-und-grossem-Akku-4850109.html
[2] 
https://www.computerbase.de/2020-07/kde-slimbook-amd-ryzen-4000-renoir/

Beitrag #6424341 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Sheeva P. (sheevaplug)


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DAU schrieb:
> A. K. schrieb:
>> Was konkret liefert Intel in diesem Zusammenhang?
>
> Prioritäre Linux - Treiber ;-)

Guckstu: https://01.org/

von Uwe D. (monkye)


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michael_ schrieb:
> Yalu X. schrieb:
>> ¹) Schon mal versucht, eine fehlgeschlagene umfangreiche Änderung in der
>>    Systemsteuerung mit geringem Aufwand wieder rückgängig zu machen? :)
>
> Da nimmt man den entsprechenden Wiederherstellungspunkt und fertig.

Aber nicht der Otto-Normal-Verbraucher... Das hatten wir schon.

von warumNurImmer (Gast)


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Korax K. schrieb:
> Keinen. Weil er es nicht braucht. Der, der's braucht, den
> interessiert's.
>
> Das war jetzt einfach.

Konntest du das mit Linux schreiben oder hast du einen Windows dazu 
benötigt? ;)

Beitrag #6424352 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Uwe D. (monkye)


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Robert schrieb im Beitrag #6424301:
> A. K. schrieb:
>> Robert schrieb:
>>> Als Ergänzung für die letzten 2% :-)
>>
>> Wie hoch schätzt du die Chancen ein, diese 2% damit zu ködern? ;-)
>
> Warum sollte man noch unausgereiftes Linux nehmen wenn man mit Windows
> alles bekommen kann? Das tun dann nur noch wenige OS-Bastler,
> Anti-Amerikaner, Paranoide und

Sei bitte freundlich in Deinem bewertenden Ton...

> Sheeva P. schrieb:
>> Daß der Restart nicht erzwungen wird, wie das manche Windows10-Versionen
>> (vermutlich wie immer im unpassendsten Moment) zu tun scheinen.
>
> Da spricht wieder mal der Kenner.
> Ein Restart lässt sich bei Win10 immer aufhalten- ggf. kommt für ein
> paar Wochen eine Update-Sperre rein.

Aha... Der Otto-Normal-Verbraucher... 
https://answers.microsoft.com/de-de/windows/forum/all/windows-10-zwangsneustart-abschalten/46d64720-8643-434c-b0af-d8e86fd825f6

von Sheeva P. (sheevaplug)


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udok schrieb:
> [...] Hauptsache die Klappe aufreissen..

Ich habe in diesem Thread so ziemlich alle Beiträge gelesen und mich 
gefreut, daß er bislang so (relativ) gesittet und sachlich geführt 
wurde, mit wenigen erwartbaren Ausnahmen. Eine dieser Ausnahmen, die 
ihre "Klappe" immer besonders "groß aufreißt", nie auf Argumente 
eingeht, ständig ablenkt, provoziert, und herumpöbelt, bist dabei 
allerdings: Du. Udolein, wenn Du in der Sache nichts zu sagen und auch 
sonst nichts Konstruktives beitragen kannst, dann laß' es doch einfach.

Beitrag #6424356 wurde von einem Moderator gelöscht.
von warumNurImmer (Gast)


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Robert schrieb im Beitrag #6424356:
> Schreib Dir das ruhig selber hinter die Ohren.

geht das mit Linux?

Beitrag #6424360 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Arno (Gast)


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A. K. schrieb:
> herbert schrieb:
>> Bremse Kupplung und Gaspedal haben eine
>> Anordnung im Auto,die nur ein Depp versucht zu ändern.
>
> Man ist bei E-Autos dabei, das zu ändern. ;-)

...und genau dieselben Leute, die jahrelang problemlos Automatik 
gefahren sind, suchen jetzt im E-Auto den Schalthebel und das 
Kupplungspedal.

MfG, Arno

von (prx) A. K. (prx)


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Sheeva P. schrieb:
> Tuxedo hat übrigens bereits ein Linux-Notebook mit AMD Ryzen 4000 im
> Angebot, nur so nebenbei bemerkt:

Ist mir nicht entgangen. Lieferung ab November, nebenbei bemerkt. ;-)

von (prx) A. K. (prx)


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Arno schrieb:
> suchen jetzt im E-Auto den Schalthebel und das Kupplungspedal

Ein Art Schalthebel gibt es, weil man per Pedal schlecht rückwärts 
fahren kann.

von (prx) A. K. (prx)


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Sheeva P. schrieb:
> die KDE-Community hat
> ebenfalls einen solchen Laptop mit dem spanischen Hersteller Slimboook
> auf Basis von Kubuntu entwickelt

Lieferung ca November. Das ist ja das Schema. Die liefern alle nicht 
vor November.

: Bearbeitet durch User
von warumNurImmer (Gast)


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Andere Frage. Warum Betreibt eigentlich Microsoft ein Forum?

Bei Windows funktioniert ha alles, also gibts ja gar keine Probleme für 
die es ein Forum notwendig wäre...

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Alois schrieb:
> Soso. Was Dir dabei wieder mal abgeht ist die Anwender-Sicht. Verstehst
> Du auch warum?

Ehrlich gesagt, nein. Weißt Du, wir leben (zum Glück) in einer 
kapitalistischen und demokratischen Wirtschafts- und 
Gesellschaftsordnung. Eine der großartigsten Folgen davon ist, daß wir 
die Wahl haben. Ständig. Bei allem. Das geht schon bei einfachen 
Standard-Produkten wie, sagen wir als Beispiel, Milch los. Sogar bei den 
Discountern gibt es da etliche Marken und Sorten, mit unterschiedlichen 
Fettgehalten und von verschiedenen Herstellern. Dasselbe gilt aber 
natürlich auch für komplexere Podukte, etwa für Autos, Smartphones, 
Kühlschränke, Computer-Hardware -- you name it. Wir sind es also 
gewöhnt, eine Auswahl aus verschiedenen Produkten zu treffen, wir alle 
tun das nahezu täglich oder zumindest bei jedem Einkauf.

Warum dies ausgerechnet bei Desktop-Oberflächen anders sein soll, 
erschließt sich mir nicht. Beim besten Willen nicht. Ich freue mich 
darüber, daß es unterschiedliche DEs und WindowManager gibt, denn 
dadurch habe ich eine Wahl. Und wenn ein Desktop etwas implementiert, 
das mir nicht gefällt, qualitativ schlechter, oder vielleicht sogar 
eingestellt wird, dann nehme ich halt einen anderen. Na und?

Unter Windows dagegen sind die Leute ihrem Hersteller absolut hilf- und 
rettungslos ausgeliefert. Das konnte man sehr schon an Window8 mit den 
Kacheln sehen, wobei MS in diesem einen, seltenen Ausnahmefall 
tatsächlich den Aufschrei der Anwender gehört und mit Windows8.1 dann 
wieder zu den bewährten Konzepten zurückgekehrt ist. Aber das ist auch 
nur etwas, für die sich die Nutzer vielmals bei Apple und den 
Linux-Entwicklern bedanken dürfen, denn ohne Wettbewerber -- und 
insbesondere Microsofts Angst, daß ausgerechnet das mit ökonomischen und 
mafiösen Tricks unkontrollierbare Linux Marktanteile gewinnen könnte -- 
wären Microsoft die Anwender, wie so häufig, vollkommen egal gewesen und 
da vorbei gegangen, wo die Sonne nicht scheint. So war das ja bei Karl 
Klammer, den Ribbons, und daß die Windows-Anwender wegen Windows10 
ächzen und über einen Wechsel zu anderen Systemen nachdenken, kommt ja 
auch nicht gänzlich von ungefähr, oder was meinst Du?

Außerdem ist so ein Desktop Environment ja kein eifersüchtiger 
Individualist, man kann sogar mehrere auf demselben Rechner benutzen. 
Hier auf meinem Kubuntu, das -- wie der Name schon sagt, standardmäßig 
auf KDE basiert -- sind auch ein GNOME sowie ein WindowMaker 
installiert, auf einem anderen Rechner sind es XFCE und LXDE. Was 
konkret gestartet wird, kann der Anwender individuell beim Einloggen 
entscheiden, ganz nach Belieben und ohne irgendein Problem.

Wenn ein Einsteiger also nicht sicher ist, welchen Desktop er benutzen 
will, dann kann er sich einfach mehrere installieren, anschauen, den 
Bevorzugten benutzen und die, die er nicht haben möchte, vollkommen 
rückstandsfrei wieder löschen. Power to the people also, ist das nicht 
toll?

von Korax K. (korax)


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Robert schrieb im Beitrag #6424360:
> Offensichtlich nicht :-)

Zeig mal die Quelle, derzufolge das mit Windows ginge ;-)
Vielleicht mit dem Apple-pen
https://www.apple.com/de/apple-pencil/

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Alois schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Er labert ja nicht sein Linux voll, sondern uns.
>
> Wenn hier jemand Nacht für Nacht labert dann bist Du das. Aber natürlich
> ist es auch sinnlos, von Linux-Technokraten eine sinnvolle Antwort auf
> die gestellte Frage des Threads zu erwarten.

Ach, weißt Du, ich habe etliche Beiträge in diesem Thread geschrieben, 
die sich mehr oder weniger detailliert mit diesem Thema beschäftigen. 
Leider hat keiner von Euch Windows-Fanboys es vermocht, auch nur eine 
einzige sinnvolle, konstruktive Antwort darauf zu liefern. Und auch Du 
trägst ja nichts zum Thema bei, sondern greifst mich direkt persönlich 
an -- in Deinem ersten Posting (ich kann es nicht Beitrag nennen, das 
bringe ich nichts übers Herz) in diesem Thread. Aber sei trotzdem 
herzlichst willkommen in der Hoffnung, daß Du das besser kannst. Viel 
Glück!

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Frank M. schrieb:
> Vor allem hat man 3 Lenkräder unter Windows:
>
> Es gibt hier immer mehrere Wege, um etwas umzuschalten oder zu
> konfigurieren, z.B. Dienstprogramm, Registry oder Eingabeaufforderung.
> Und jede Seite im Web bietet einen anderen Weg als Lösung für Dein
> Problem.

Die drei Lenkräder wären überhaupt nicht schlimm, wenn eines davon so
eine Art Universallenkrad wäre, das zwar etwas schwergängiger als die
beiden anderen ist, dafür aber die komplette Steuerung erlaubt.

Man muss der Gerechtigkeit halber einräumen, dass es auch unter Linux
mehr als ein Lenkrad gibt: Die Konfiguration kann wahlweise über GUI
oder editierbare Konfigurationsdateien erfolgen. Allerdings gibt es mit
den letzteren das o.g. Universallenkrad.

von c.m. (Gast)


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c.m. schrieb:
> Das einzige was stört ist, das Unison jetzt inkompatibel mit der
> Installation auf meinem Server ist - den update ich grade, und dann
> sollte das auch wieder passen.

So. Systemupdate fertig, passt wieder.
Geht alles super schmerzlos unter Linux.

Nur um mal wieder ein bissel Öl ins Feuer zu giessen ^^

von (prx) A. K. (prx)


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Sheeva P. schrieb:
> von Linux-Technokraten

Dann darf man aufgrund der Dominanz von Windows im Office dessen 
Benutzer doch bestimmt als Bürokraten bezeichnen.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Kugelblitz schrieb:
> Guten Morgen! Arbeitsloser Linuxer? Wer würde hier sonst jede Nacht
> stundenlang rumschwadronieren?

In meinem Fall ein Linuxer, der sich die Nächte um die Ohren schlägt, um 
seine windowsaffinen Kollegen in den USA beim Feintuning unserer 
Software unter Linux zu unterstützen.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Robert schrieb im Beitrag #6424301:
> Ein Restart lässt sich bei Win10 immer aufhalten

Schön wär's. Wie ich weiter oben schon geschrieben habe, habe ich leider
schon schmerzvolle gegenteilige Erfahrungen gemacht. Ein paar Bekannten
und anderen Forenteilnehmern erging es ebenso.

Da ich kein Windows-Experte bin, habe ich keine Ahnung, warum dieses
Problem nicht bei jedem auftritt. Da auch die Experten keine Erklärung
dafür haben, muss man es halt – wie viele andere Mängel von Windows –
hinnehmen wie es ist. Für mich ist es halt besonders ärgerlich, da ich
deswegen schon Daten verloren habe.


michael_ schrieb:
> Yalu X. schrieb:
>> ¹) Schon mal versucht, eine fehlgeschlagene umfangreiche Änderung in der
>>    Systemsteuerung mit geringem Aufwand wieder rückgängig zu machen? :)
>
> Da nimmt man den entsprechenden Wiederherstellungspunkt und fertig.

Hmm, hast du das mal selber ausprobiert? Die "Wiederherstellungspunkte"
scheinen nicht für solche Dinge gemacht zu sein:

Ich habe gerade mal ein paar Einstellungen in der Systemsteuerung
gemacht (und sie mir wohlweislich aufgeschrieben ;-)). Danach sehe ich
im Dialog "Systemwiederherstellung" (den man auch erst einmal finden
muss) genau zwei Wiederherstellungspunkte, die sich jeweils auf ein
Windows-Update aus der Vergangenheit beziehen, die ich natürlich nicht
rückgängig machen möchte.

Ok, man kann so einen Wiederherstellungspunkt vor den Änderungen in der
Systemsteuerung auch manuell erstellen. Auch das habe ich probiert: Das
Erstellen dauert schon recht lange, die Wiederherstellung erfordert
einen Reboot und dauert noch länger, und am Ende sind die Einstellungen
genauso wie vorher. Also nix mit Rückwärtsgang :)

Ich glaube, der Sinn dieser Wiederherstellungspunkte liegt eher darin,
fehlerhafte Treiber zu löschen. Aber man kann ja nicht einmal sehen,
welche Informationen in diesen Wiederherstellungspunkten überhaupt
gespeichert werden.

von Joachim D. (Firma: JDCC) (scheppertreiber)


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Wir haben in der Firma ca 30 Rechner (meist Webserver) laufen,
alle mit Windows 10. Windows 10 schafft es nicht einmal, alle
Rechner im "Netzwerk" des Explorers anzuzeigen (es sind regelmäßig
andere). Was Win da nach hause funkt weiß auch keiner. Nichts
funktioniert richtig seit Windows 10. Es klemmt nach jedem Update
an einer anderen Ecke. Es nervt.

Das GUI interessiert micht nicht wirklich, ich schreibe fast nur
Programme für die Kommandozeile.

Unser Admin kennt Windows aus dem ff (bzw MS-Schulungen), ein
Paar Kisten laufen unter Linux.

Wie bekomme ich die Herren zu einem Umstieg ?

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Tim Schnurz schrieb:
> "Dabei finden sich zutreffende Antworten durchaus.
> Die Linux-Labertaschen wollen die offensichtlich unauffindbar zumüllen
> und werden keine Ruhe geben, bis sie hier das letzte Wort haben.
>
> Ich finde, der Thread zeigt sehr schön was Mitglieder einer Sekte
> ausmacht und warum es sich keinesfalls lohnt, mit ihnen über
> Glaubensinhalte zu diskutieren.§
>
> das beobachtet man wirklich überall...sehr nervig

Oh, ja, wir huldigen der Vielfalt und der Flexibilität. Sowas ist 
wirklich das, was eine Sekte auszeichnet. Während Ihr Windows-Fänbois 
das alles aus purem Altruismus macht, um uns arme Sektenkinder zu 
belehren, wie dumm wir doch seien...

Ach nein, halt, Ihr huldigt ja dem großen Windows:

--snip-----
Ein Mann, ein Ziel,
Ha, eine Mission,
Ein Herz, eine Seele,
Nur ein saurer Verlierer,
Ein Blitz des Lichts,
Yeah, ein Gott, eine Vision.

Ein Fleisch, ein Knochen, eine wahre Religion,
Eine Stimme, eine Hoffnung, eine echte Entscheidung,
Whoa, whoa, whoa, whoa, whoa, whoa,
Gib' mir eine Vision, yeah.
--snap-----

Daran erinnert mich das dumme Geschwätz über die Vielfalt, die die 
Anwender nur überfordert, diese Vielfalt scheint die Windows-Leute ja 
sehr zu stören. Alle müssen dem großen Bill und seinem spionierenden 
Betrübssystem huldigen, wenn Deine Daten nicht bei Microsoft landen, 
dann kannst Du kein richtiger Mensch sein.

Dabei fällt Euch ironischerweise nicht einmal auf, daß Ihr es seid, die 
einer Sekte verfallen seid, in der es nur eine Wahrheit, eine 
Benutzeroberfläche, eine Technik und nur ein Betriebssystem geben darf. 
Wir Linuxer dagegen sind die Abweichler, die Häretiker, und so kommt Ihr 
über jede Linux-Diskussion wie die heilige (naja, gut, manchmal auch 
heulige) Inquisition -- denn es darf einfach nicht sein, daß jemand 
etwas anderes als Eure Gottheit haben möchte.

In solchen Diskussionen sehe und verstehe ich leider viel zu oft, wie 
sich aus Menschen Hexenverbrenner, Inquisitoren und Blockwarte 
entwickeln konnten. Euch sind ja sogar die popeligen zwei Prozent zu 
viel, die Linux auf dem Desktop hat, deswegen müßt Ihr es immer wieder 
niederschreien, bei manchen habe ich sogar das Gefühl, es sei geradezu 
eine Zwangsstörung, so eine Art Betriebssystem-Tourette... ;-)


PS: wem die Übersetzung des Queen-Textes ein bisschen wie Nazi- oder 
SED-Sprech vorkommt: das ist absolut und vollkommen beabsichtigt...

von Sheeva P. (sheevaplug)


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ACDC schrieb:
> Geht auch Videoschnitt oder Fotobearbeitung mit Komandozeile?

Ja, natürlich.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Jack V. schrieb:
> ACDC schrieb:
>> Geht auch Videoschnitt oder Fotobearbeitung mit Komandozeile?
>
> Natürlich. ffmpeg und imagemagick.

Und transcode(1), natürlich.

von (prx) A. K. (prx)


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Joachim D. schrieb:
> Wir haben in der Firma ca 30 Rechner (meist Webserver) laufen,
> alle mit Windows 10.

Webserver mit Windows 10? Du weisst schon, dass die Client-Versionen von 
Windows in der Anzahl Verbindungen absichtlich kastriert sind, damit die 
Leite sie nicht als günstige Server-Version verwenden?

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Yalu X. schrieb:
> Ich glaube, der Sinn dieser Wiederherstellungspunkte liegt eher darin,
> fehlerhafte Treiber zu löschen.

Nichtmal das funktioniert richtig. Ich musste die Funktion zweimal 
nutzen. Einmal wegen einen fehlerhaften Update und einmal weil ich aus 
Versehen falsche Dateien gelöscht habe. Beide male hat die 
Wiederherstellung den Rechner nicht wieder hergestellt. Irgendwas ist 
schon passiert, aber nicht das Richtige.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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ACDC schrieb:
> Wahrscheinlich wahnsinnig einfach und intuitiv :D

Naja, es geht, was aber nichts daran ändert, daß es manchmal extrem 
nützlich ist. Um beispielsweise aus allen JPEGs im aktuellen Verzeichnis 
Thumbnails zu erstellen, reicht folgender Kommandozeilenbefehl:
1
for i in *.jpg; do convert ${i} -scale 80x120 out/${i}; done

Mach' das doch mal mit Deinem Photoshop für, sagen wir, 500 Bilder. 
Oder, komm, ich bin ja nicht so, nimm' 100. Ich wette, mein Kommando ist 
mit den 500 schon fertig, bevor Dein Photoshop überhaupt gestartet ist.

> Wer so geil auf Komandozeile ist, da ist doch klar, es geht nicht um den
> Benutzer der seine Anwendungen benutzen will, sondern rein ums Basteln
> mit Linux.

Nö, es hängt natürlich immer davon ab, was die Aufgabe ist, und wie gut 
sie sich mit welcher Art von Software erledigen läßt. Weißt Du, für mich 
ist der Rechner nur ein Arbeitsgerät, um andere Dinge damit zu 
erledigen. Nicht immer nur auf eine einzige, ganz bestimmte Software 
angewiesen zu sein, und die Lösungen für meine Aufgaben mit meinen 
Kommandozeilenkenntnissen häufig sehr effizient automatisieren zu 
können, ist deswegen eine großartige und extrem komfortable 
Verbesserung, Erweiterung, und Effizienzsteigerung für mich. In der 
Zeit, in der mein Computer für mich arbeitet, kann ich nämlich ganz 
gepflegt mit meinen Kolleginnen und Kollegen sprechen, Kaffee trinken, 
eine Runde spazierengehen, oder irgendetwas anderes schönes tun, während 
Du Dir bei derselben Aufgabe Deine armen Fingerchen wund klicken mußt... 
;-)

von Cyblord -. (cyblord)


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Sheeva P. schrieb:
> Mach' das doch mal mit Deinem Photoshop für, sagen wir, 500 Bilder.
> Oder, komm, ich bin ja nicht so, nimm' 100. Ich wette, mein Kommando ist
> mit den 500 schon fertig, bevor Dein Photoshop überhaupt gestartet ist.

Nun, DAS Kommando musst du dir aber auch erst mal zusammen bauen und 
zusammen suchen.

Photoshop kennt Batch Processing. Ähnlich Makros. Einmal die Schritte 
festgelegt, kann man die auf ganze Ordner usw. anwenden. Photoshop kann 
auch ein Drop-Target erzeugen. Alle Bilder/Ordner die man dann drauf 
fallen lässt (Achtung GUI!!!) werden dann anhand dieses Batch behandelt.

Das geht alles intuitiv mit GUI. So wie ein Normaluser das erwartet.

von warumNurImmer (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Photoshop kennt Batch Processing. Ähnlich Makros. Einmal die Schritte
> festgelegt, kann man die auf ganze Ordner usw. anwenden. Photoshop kann
> auch ein Drop-Target erzeugen. Alle Bilder/Ordner die man dann drauf
> fallen lässt (Achtung GUI!!!) werden dann anhand dieses Batch behandelt.
>
> Das geht alles intuitiv mit GUI. So wie ein Normaluser das erwartet.

Auch diese Schritte musst du zuerst zusammen Suchen. Und Ja es ist 
intuitiv, bringt aber wenig wenn man das Programm nicht kennt... auch 
das muss man zuerst ERLERNEN.

von (prx) A. K. (prx)


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Cyblord -. schrieb:
> Nun, DAS Kommando musst du dir aber auch erst mal zusammen bauen und
> zusammen suchen.

Beim ersten Mal. Ausserdem kann man sich die Scriptsprache aussuchen, in 
der man das macht. Wer lieber Python oder Ruby verwendet...

Der entscheidende Punkt ist, dass man die Bildkonvertierung per 
Kommandozeile ausführen kann, nicht womit man das aufrufen kann. Ist das 
gegeben, kann man dieses Prinzip bei allen Plattformen durchziehen. Ich 
hatte mir von zig Jahren Perl ausgeguckt, und verwende dies seither auf 
allen Plattformen.

von Cyblord -. (cyblord)


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warumNurImmer schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Photoshop kennt Batch Processing. Ähnlich Makros. Einmal die Schritte
>> festgelegt, kann man die auf ganze Ordner usw. anwenden. Photoshop kann
>> auch ein Drop-Target erzeugen. Alle Bilder/Ordner die man dann drauf
>> fallen lässt (Achtung GUI!!!) werden dann anhand dieses Batch behandelt.
>>
>> Das geht alles intuitiv mit GUI. So wie ein Normaluser das erwartet.
>
> Auch diese Schritte musst du zuerst zusammen Suchen. Und Ja es ist
> intuitiv, bringt aber wenig wenn man das Programm nicht kennt... auch
> das muss man zuerst ERLERNEN.

Bestreitet ja niemand. Es wurde gefragt wie man das in Photoshop macht 
und behauptet dass die Linux Kommandozeile viel schneller wäre.

von Cyblord -. (cyblord)


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A. K. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Nun, DAS Kommando musst du dir aber auch erst mal zusammen bauen und
>> zusammen suchen.
>
> Beim ersten Mal. Ausserdem kann man sich die Scriptsprache aussuchen, in
> der man das macht. Wer lieber Python oder Ruby verwendet...

Der Normaluser will aber einfach eine Möglichkeit wie er bestimmte 
Schritte automatisieren kann. Und zwar mit GUI. Wen interessiert da eine 
Skriptsprache?

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Nop schrieb:
> ACDC schrieb:
>> Wer so geil auf Komandozeile ist
>
> Und der drölfzigste, der nicht kapiert, daß man unter Linux die
> Kommandozeile für vieles nutzen KANN, aber nicht MUSS. Diejenigen, die
> es tun, tun dies, weil sie es WOLLEN.

Seltsam, nicht wahr? Dabei habe ich in meinem ersten Beitrag zur 
Kommandozeile sogar extra geschrieben, daß sie "in den Händen eines 
Profis" ein extrem leistungsfähiges und mächtiges Werkzeug ist. 
Intelligente Menschen hätten daraus durchaus den absolut korrekten 
Schluß ziehen können, daß das eben nichts für einfache 
Gelegenheitsnutzer ist, sondern eben -- wie gesagt -- für Profis. Ich 
stelle also fest: Windows scheint seine Benutzer nicht gerade klüger zu 
machen. ;-)

Trotzdem spricht es Bände, welche Leute sich jetzt daran hochziehen 
müssen wie die Verdurstenden an einem Glas Wasser, und auf welche 
<ironie>sachliche</ironie> und <ironie>kompetente</ironie> Weise sie das 
tun. Das den Linux-Usern so oft und gerne unterstellte 
Sendungsbewußtsein quillt ihnen offenbar aus allen Poren, nur mit der 
Kinderstube und dem Respekt vor anderen hapert es noch.

PS: Die Ironie-Tags gelten natürlich nicht Dir, sondern einigen unserer 
Mitleser. Da muß man leider manchmal etwas deutlicher sein, damit sie es 
auch verstehen.

von warumNurImmer (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Bestreitet ja niemand. Es wurde gefragt wie man das in Photoshop macht
> und behauptet dass die Linux Kommandozeile viel schneller wäre.

Hmm... also eigentlich wieder einmal mehr gleichstand im Match Linux vs. 
Windows. Wie so oft wohl wieder nur eine Frage des Geschmacks und 
Wohlbefinden

von (prx) A. K. (prx)


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Cyblord -. schrieb:
> Der Normaluser will aber einfach eine Möglichkeit wie er bestimmte
> Schritte automatisieren kann.

Was unter Windows zu umfangreichen Makro-Tools führte, mit denen man 
GUI-Aktionen automatisieren kann. Die menschlichen Klickaktionen werden 
dan ersatzweise per Roboter gesteuert, weil nicht jedes Programm eine 
funktionierende Batch-Lösung bietet, oder die strunzdumm arbeitet. Diese 
Methode kann man als naheliegend betrachten, oder als bekloppt, je nach 
Sichtweise.

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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warumNurImmer schrieb:
> Hmm... also eigentlich wieder einmal mehr gleichstand im Match Linux vs.
> Windows. Wie so oft wohl wieder nur eine Frage des Geschmacks und
> Wohlbefinden

Es wurde ja nie bestritten dass man im Grunde immer alles mit beidem 
machen kann. Es geht nur um das WIE.

Eingie der Hardcore-Linuxer hier kapieren einfach nicht, welchen Wert 
eine GUI für den normalen Nutzer hat und denken ERNSTHAFT ein 
Normalnutzer, z.B. ein Fotograf, würde seine Bilder mit einem 
kryptischen Kommandozeilenbefehl konvertieren. Der nutzt nicht mal GIMP. 
Der kauft Photoshop. Ende der Geschichte.

von warumNurImmer (Gast)


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Es gibt noch Batch Files für Automatisierung unter Windows, aber dann 
müsste der Normaluser schon wieder was lernen

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