Forum: Projekte & Code Transistortester AVR


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von Marcel D. (derri)


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Karl-Heinz K. schrieb:
> ferdi abiş schrieb:
>> dass Fehler gebe ich Ihnen die
>> Resmini sende ich bin nur froh, wenn Sie hex helfen können
>
> Oft ist eine zu alte avr-gcc Version die Ursache, wenn zu viel
> Flash-Speicher verbraucht wird. Die avr-gcc Version sollte 4.8.2 oder
> höher sein.

Verzeihung, dass ich mich einmische, aber mir scheint, das HEX-File für 
das EEPROM ist das Problem. Es sieht so aus als wäre es für den 
Atmega328 kompiliert (1 K EEPROM = 400H) statt für den Atmega168 (1/2 K 
EEPROM = 200H).

Sieht aus nach falscher Prozessorwahl im Makefile. Es wundert mich nur, 
dass das hier verwendete Flash-Tool aus dem Atmel Studio die Grösse des 
Flashspeichers nicht reklamiert, die dürfte ja auch nicht passen. Aber 
es kann ja sein, dass die HEX-Files für Flash und EEProm aus 
unterschiedlichen Compilerläufen stammen (?).

Ich glaube, es gibt noch Klärungsbedarf!

Gruss, Derri

: Bearbeitet durch User
von Nichteingeweihter (Gast)


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Ganz schön knapp der Flash:

Mit Änderungen zum Standardmakefile für dieses Interface:
_328p_rotary_NOICONSDEMO_UART_ADC6_ADC7_VEXT_16MHZ_USBasp

ergibt sich:

> "make.exe" all
avr-gcc  -Wall -DWITH_MENU -DWITH_ROTARY_CHECK -DNO_ICONS_DEMO 
-DWITH_ROTARY_SWITCH=2 -DFOUR_LINE_LCD -DLCD_SCREEN_ROTATE=1 
-DLCD_ST7565_H_FLIP=0 -DLCD_ST7565_H_OFFSET=0 -DLCD_ST7565_V_FLIP=1 
-DLCD_CHANGE_COLOR=2 -DLCD_BG_COLOR=0x7800 -DLCD_FG_COLOR=0xffff 
-DFONT_8X12thin -DICON_TYPE=3 -DBIG_TP -DWITH_SELFTEST -DAUTO_CAL 
-DWITH_AUTO_REF -DREF_C_KORR=12 -DREF_L_KORR=40 -DC_H_KORR=0 -DWITH_UART 
-DTQFP_ADC6 -DTQFP_ADC7 -DWITH_VEXT -DRMETER_WITH_L -DCAP_EMPTY_LEVEL=4 
-DAUTOSCALE_ADC -DREF_R_KORR=3 -DESR_ZERO=20 -DNO_AREF_CAP -DUSE_EEPROM 
-DPULLUP_DISABLE -DANZ_MESS=25 -DPOWER_OFF -DBAT_CHECK -DBAT_OUT=150 
-DBAT_POOR=6400 -DBAT_NUMERATOR=133 -DBAT_DENOMINATOR=33 
-DEXT_NUMERATOR=10 -DEXT_DENOMINATOR=1 -mcall-prologues 
-DLCD_ST_TYPE=7735 -DF_CPU=16000000UL -DF_CPU_HZ=16000000 -DMHZ_CPU=16 
-mmcu=atmega328p -gdwarf-2 -std=gnu99 -Os -funsigned-char 
-funsigned-bitfields -fpack-struct -fshort-enums -MD -MP -MT 
lcd_hw_4_bit.o -MF dep/lcd_hw_4_bit.o.d  -DSamplingADC -c 
../lcd_hw_4_bit.S

... usw.

16 MHz operation configured.
AVR Memory Usage
----------------
Device: atmega328p

Program:   32322 bytes (98.6% Full)
(.text + .data + .bootloader)

Data:        202 bytes (9.9% Full)
(.data + .bss + .noinit)

EEPROM:      906 bytes (88.5% Full)
(.eeprom)

> Process Exit Code: 0
> Time Taken: 00:43

Programmierung und Verify waren OK.

Ob es funktioniert weiß ich erst bis ich die Hardware fertig aufgebaut 
habe, ich tüftle noch an den Adapter für den DIL28 Sockel und die 
diversen Umbauten.

1.4% Restspeicher ist für zukünftige Erweiterungen nicht mehr viel...

von Marcel D. (derri)


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Nichteingeweihter schrieb:
> Ganz schön knapp der Flash:

Ja, das ist aber bekannt. 
(Beitrag "Re: Transistortester AVR")

Angefangen hat alles mit einem atmega8. Das Aufrüsten war damals noch 
einfach, weil man die Pin-kompatiblen Typen atmeg168p oder -328p statt 
des atmega8 einsetzen konnte. Aber die vielen nützlichen Verbesserungen 
und Erweiterungen haben halt ihren Preis. Etwas Speicher kannst Du 
sparen, wenn Du avr-gcc in der Version 4.8.2 zum Kompilieren verwendest. 
Damit solltest Du mit Deinen Optionen auf einen Füllstand knapp über 90% 
kommen. Warum dieser etwas ältere (4.9.2 oder höher ist aktuell, aber in 
dieser Hinsicht wieder ungünstiger) avr-gcc kleinere Binaries erzeugt, 
weiss niemand hier so recht, aber so ist es nunmal.

Download: http://gnutoolchains.com/download/

Ich selber benutze z.Z. 4.8.1, der bringt ähnliche Ergebnisse:

Optionen:
-DWITH_MENU -DNO_ICONS_DEMO -DSHORT_UNCAL_MSG -DWITH_ROTARY_SWITCH=2 
-DFOUR_LINE_LCD -DLCD_ST7565_H_FLIP=0 -DLCD_ST7565_H_OFFSET=0 
-DLCD_ST7565_V_FLIP=1 -DVOLUME_VALUE=37 -DFONT_8X15 -DICON_TYPE=3 
-DBIG_TP -DINVERSE_TP -DWITH_SELFTEST -DAUTO_CAL -DWITH_AUTO_REF 
-DREF_C_KORR=12 -DREF_L_KORR=40 -DC_H_KORR=0 -DRMETER_WITH_L 
-DCAP_EMPTY_LEVEL=4 -DAUTOSCALE_ADC -DREF_R_KORR=3 -DESR_ZERO=20 
-DNO_AREF_CAP -DUSE_EEPROM -DPULLUP_DISABLE -DANZ_MESS=25 -DPOWER_OFF 
-DBAT_CHECK -DBAT_OUT=150 -DBAT_POOR=6400 -DBAT_NUMERATOR=133 
-DBAT_DENOMINATOR=33 -mcall-prologues -DLCD_ST_TYPE=7565 
-DLCD_ST7565_RESISTOR_RATIO=4 -DF_CPU=8000000UL -DMHZ_CPU=8 
-mmcu=atmega328p -DSamplingADC

Ergebnis:
AVR Memory Usage
----------------
Device: atmega328p

Program:   30118 bytes (91.9% Full)
(.text + .data + .bootloader)

Data:        208 bytes (10.2% Full)
(.data + .bss + .noinit)

EEPROM:      866 bytes (84.6% Full)
(.eeprom)

Gruss, Derri

von F. F. (foldi)


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Solange noch alles rein passt ist es doch egal, ob 99% oder nur 91%.

von Nichteingeweihter (Gast)


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Danke Derri, guter Tip. Ich habe die 4.9.2 verwendet und davor die 4.3.3 
von der Winavr-2010-Installation, da war das Kompilat bei 112%.
Die 4.8.2 kann ich aber nicht finden, hast Du eventuell einen 
Direktlink?

von Dominic K. (dominic_k)


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Gut zu wissen...
Ich habe alles mit der neuesten winavr Version bzw die darin enthaltene 
programmers notepad kompiliert...
Musste aber diese menüfunktion rauswerfen, weil ich zum ersten irgend 
eine frequent Meldung, irgendwas nicht bekanntes, bekommen habe und weil 
die Datei so 112 Prozent größe hatte...
Der tester selber funktioniert jedoch mit externen pullup widerständen 
super...

von Tomas P. (tom666)


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Nichteingeweihter schrieb:
> ... Ich habe die 4.9.2 verwendet und davor die 4.3.3
> von der Winavr-2010-Installation, da war das Kompilat bei 112%.
> Die 4.8.2 kann ich aber nicht finden, hast Du eventuell einen
> Direktlink?

I do not know about the existence of the AVR-GCC version 4.8.2 under 
Windows, but please refer to this post:
http://www.eevblog.com/forum/testgear/$20-lcr-esr-transistor-checker-project/msg825078/#msg825078

von bianchifan (Gast)


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Toolchain 3.4.5 (3.5.0 hab ich wieder runter geworfen)
http://www.atmel.com/images/avr8-gnu-toolchain-installer-3.4.5.30-win32.any.x86.exe

von Nichteingeweihter (Gast)


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thanks a lot, 4.8.1 Windows did it a tiny little bit better but no 
chance for 92%:

16 MHz operation configured.
AVR Memory Usage
----------------
Device: atmega328p

Program:   32224 bytes (98.3% Full)     ----> instead of 98,6%
(.text + .data + .bootloader)

Data:        202 bytes (9.9% Full)
(.data + .bss + .noinit)

EEPROM:      906 bytes (88.5% Full)
(.eeprom)


D:\Programme\WinAVR-20100110\bin>avr-gcc --version
avr-gcc (AVR_8_bit_GNU_Toolchain_3.4.5_1522) 4.8.1
Copyright (C) 2013 Free Software Foundation, Inc.
This is free software; see the source for copying conditions.  There is 
NO
warranty; not even for MERCHANTABILITY or FITNESS FOR A PARTICULAR 
PURPOSE.


D:\Programme\WinAVR-20100110\bin>



Übrigens: ich möchte den übriggebliebenen 328p in DIL oder eventuell 
einen alten mega8 dazu benutzen, die Frequenzmessung im Dauerbetrieb 
laufen zu lassen und die Daten seriell ausgeben.
Also keine schaltbare Versorgung sondern via USB dauernd versorgt, kein 
Display, keine Bauteilmessungen, kein Menüselektor, etc. Spannung 
einschalten und auf Frequenz-Daten warten.
Was sind denn da die korrekten CFLAGs bzw. ist das überhaupt möglich?

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Nichteingeweihter schrieb:
> Was sind denn da die korrekten CFLAGs bzw. ist das überhaupt möglich?

Eine ausschließliche Frequenzmeßfunktion ist nicht vorgesehen. Dazu 
müßte die Software angepaßt werden. Normalerweise ist die 
Frequenzmeßfunktion nur über die Menüfunktion wählbar.
Es ist aber möglich, die Zeitbegrenzung der Funktionen (Batteriebetrieb) 
außer Kraft zu setzen. Mit der Makefile Option DC_PWR kann eine 
Eingangsspannung (mV) angegeben werden, oberhalb der in einen "DC-Power" 
Modus gewechselt wird. Bei sehr kleiner Eingangsspannung (< 0.9V) wird 
ebenfalls in den DC-Power Modus gewechselt. Im DC-Power Modus sind die 
Zeitbegrenzungen inaktiv.
Natürlich sind die Zeitbegrenzungen auch inaktiv, wenn die Makefile 
Option POWER_OFF deaktiviert wird.

von Nichteingeweihter (Gast)


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Hallo Karl-Heinz,

danke für die Info; das heißt man braucht auf jeden Fall ein Display und 
das Menü dafür.



Ich habe die HW jetzt fertig aufgebaut und den µC ohne Fehlermeldungen 
programmiert.

Nach Tastendruck auf den Button des Drehencoders tut sich folgendes:

* Spannung 9,2V am Eingang
* Versorgung ist OK, der Bausatzregler "7550" gibt ca. 5,5V ab
* Quarz schwingt mit 16MHz mit 1Vpp, LO-Level ist 200mV
* Display bleibt weiß
* Reset ist HI.
* Selbsthaltung hat nach vielen Versuchen gerade einmal funktioniert, da 
leuchtet dann die LED auf der Bausatzplatine für grob ca. 5s.
* Referenzspannung sind ein paar mV, Vorwiderstand ist OK und auf VCC, 
VCC ist ON. Verdrahtung korrekt auf ADC4 Pin 27 -> µC ist offenbar auf 
Output und auf LO.

-> offenbar ist falscher Code erzeugt worden; wie kann ich sowas prüfen 
?

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Nichteingeweihter schrieb:
> das heißt man braucht auf jeden Fall ein Display und
> das Menü dafür.

Die arduino_uno Konfiguration kommt ohne Display aus, benutzt aber die 
Hardware-UART Schnittstelle!

Nichteingeweihter schrieb:
> * Referenzspannung sind ein paar mV, Vorwiderstand ist OK und auf VCC,
Das ist normal, PC4 wird als Output benutzt, um gegebenenfalls ein 
Schutzrelay zu schalten. Das 2.5V Signal ist also nur zeitweise 
vorhanden.

Mit einer LED an zwei Testports kann man prüfen, ob das Testprogramm 
läuft. Die LED muß ein paar mal flackern. Falls das der Fall ist, wird 
auf jeden Fall schon einmal die Batteriespannung (PC5) akzeptiert.
Dann bleibt noch zu klären, warum das Display nichts anzeigt.

von Nichteingeweihter (Gast)


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danke für die schnelle Antwort und die Inbetriebnahmehilfe:

Ich habe ADC4 getrennt und so die Referenzspannung zu 2.4950V mit dem 
Multimeter vermessen.

Pin28 (am DIL-Sockel): für 176ms liegt eine Spannung von 2,20V an, das 
ergibt mit dem 10k/3k3-Teiler eine Eingangsspannung von 8,87V hinter dem 
S9012 PNP. Mit dem Oszi auf 8,80V vermessen, mit dem Multimeter sind es 
9,1V.

Auf AREF ist auf dem Modul noch der 100nF bestückt, den muss ich noch 
auf 1nF tauschen.

An welchem Port liegen denn diese Testsignale an?
Ich kriege jetzt keine Selbsthaltung mehr hin, das Display habe ich 
jetzt abgesteckt damit ich besser zum µC komme.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Nichteingeweihter schrieb:
> An welchem Port liegen denn diese Testsignale an?

Ich meine natürlich zwei der drei Testports TP1-TP3, direkt verbunden 
mit PC0-PC2.

> Ich kriege jetzt keine Selbsthaltung mehr hin, das Display habe ich
> jetzt abgesteckt damit ich besser zum µC komme.

Wenn die Selbsthalterung nicht funktioniert, kommem mehrere Ursachen in 
Frage. Zunächst muß der ATmega-Ausgang PD6 (Pin 12) bei gedrücktem
Taster auf 5V schalten. Damit sollte C-E von T1 leitend werden (am 
Kollektor <0.5V). Damit sollte die Basis des PNP-Transistors T3 über 
LED1 und R7 (3k3) Strom bekommen. Wenn die Stromverstärkung von T3 
ausreichend ist, sollte T3 den 5V Regler mit ausreichend Strom 
versorgen. Der Basisstrom von T3 ist bei gedrücktem Taster aber höher 
wie bei der Versorgung über T1 (LED1). Der Unterschied ist abhängig von 
der Flußspannung der LED. Eine rote LED ist günstiger als eine blaue 
oder weiße.

von Nichteingeweihter (Gast)


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danke, da hatte ich mich unvollständig ausgedrückt gehabt; "nicht 
eingeweiht" bin ich nur in der AVR-Programmierung und dem Drumherum, die 
HW ist mir ziemlich klar und die Selbsthaltung sowieso.

Somit hatte ich nicht geschrieben, dass beim Drücken des Buttons PD6 
(Pin 12 am Sockel, Pin 16 am TQFP32) auf LO bleibt. Es gibt auch keinen 
Verdrahtungskurzschluß von PD6 nach GND (ca. 112k gemessen).

Ein einziges Mal - ich kann den Fall aber nicht wiederholen - hat die 
Selbsthaltung für ein paar Sekunden (zu kurz um zu messen) funktioniert, 
somt sollte es nicht an der Verdrahtung liegen.

Drum dachte ich an einen Kompilierfehler (16MHz hatte ich gesetzt), der 
Batteriemeßport geht ja für die 176ms auf die Meßspannung, also scheint 
irgendein Programm anzulaufen.

Bei allen drei Testports kommt beim Einschalten ein ca. 1ms Spike mit 
1,5V Spitze heraus, allerdings habe ich das Schutzrelais schon 
nachgerüstet.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Nichteingeweihter schrieb:
> Somit hatte ich nicht geschrieben, dass beim Drücken des Buttons PD6
> (Pin 12 am Sockel, Pin 16 am TQFP32) auf LO bleibt.

Dann läuft das Programm nicht an. Das Setzen des High Pegels von PD6 ist 
eine der ersten Aktionen im Programm. Entweder ist der Chip nicht 
richtig programmiert oder die Betriebsspannung stimmt nicht. Mit der 
Brown-Out Funktion muß die Betriebsspannung permanent mindestens etwa 
4.5V halten. Kurzzeitige Pegeleinbrüche können zum Reset führen! Wenn 
der ATmega über die ISP-Schnittstelle ansprechbar ist, sollte der 
Quarzbetrieb laufen (sofern Quarzbetrieb in den Fuses eingestellt ist). 
Sonst würde sich der ATmega über die ISP-Schnittstelle nicht melden. Ein 
Verify der Programmdaten (.hex) ist auf jeden Fall sinnvoll.

von Nichteingeweihter (Gast)


Angehängte Dateien:

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Hallo,

>Dann läuft das Programm nicht an. Das Setzen des High Pegels von PD6 ist

ja, das sehe ich auch so; leider ist der Thread schon so 
unübersichtlich, ich fasse alles nocheinmal zusammen:

* Aufbau, Makefile-Switches und Programmierausgaben siehe pdf im Anhang
* ISP Programmierung inkl. verify via USBasp (mit aktueller USBasp-FW) 
OK
* 5V-Versorgung ist OK: Anstieg in 400µS und keinerlei Einbrüche
* RESET immer HI
* 16MHz Quarzoszillator schwingt mit 1Vpp
* Batteriespannung via Teiler liegt an, ca. 176ms Fenster.
* Selbsthaltung via PD6 hat nur ein einziges Mal funktioniert, ansonsten 
Port immer LO
* Testausgabe: kurze Spikes beim Einschalten, allerdings ist das Relais 
nachgerüstet
* Fuses: Das ist ein guter Tip: ich dachte dass diese im Hexfile zum 
Programmieren mitkodiert sind?
  Mit AVRProg ausgelesen ergibt folgende Werte:

  Low Fuse = 0xFF
  High Fuse = 0xDA
  Extended Fuse = 0xFD
  Lock Fuse = 0xFF
  Calibration = 0xFFFFFF8D

  Falls da falsche Werte sind, wo hätte ich die korrekten gefunden?

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Nichteingeweihter schrieb:

>   Low Fuse = 0xFF
>   High Fuse = 0xDA
>   Extended Fuse = 0xFD
>   Lock Fuse = 0xFF
>   Calibration = 0xFFFFFF8D
>
>   Falls da falsche Werte sind, wo hätte ich die korrekten gefunden?

Die empfohlenen Werte findet man in der setup.mk Datei.
Low Fuse steht auf low power Oszillator (0xFF, für full swing 0xf7).
Für die High Fuse ist 0xFC empfohlen, 0xFD sollte aber keine Probleme 
bereiten, da nur die Größe des Bootbereichs geändert ist. Der wird aber 
gar nicht benutzt.
Für die extended Fuse wird 0xFC empfohlen (Brown Out Pegel 4.3V).
Bei einem Brown Out Pegel von 2.7V (0xFD) wird die Betriebsspannung nur 
unzureichend überwacht.
Der Zustand der Fuses erklärt nicht das Fehlverhalten!
Wurde wirklich ein getrennter Verify des Programms durchgeführt? Nicht 
der automatische Verify nach dem Schreiben. Man kann nämlich das 
Programm versehentlich löschen, wenn das EEprom beschrieben wird.

von Nichteingeweihter (Gast)


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Verify, da habe ich beim Programmieren tatsächlich nur den automatischen 
Verify machen lassen.


-> jetzt mit dem AVRProg (eXtreme Burner, 1.4) die vom avr-gcc 
erstellten Kompilate geladen, geflasht (verify OK!) und dann ausgelesen 
abgespeichert und Files veglichen, ist OK für die hex-Files (1.Byte ist 
die Feldlänge):

C:\Users\XY\Desktop\DIY TFT 
Mega328\trunk_20160712\mega328_color_kit(20160716)+m
od>diff  TransistorTester.eep myFirmware.eep
57c57
< :0A0380002020205B524C5D007846FF
---
> :100380002020205B524C5D007846FFFFFFFFFFFFFF

C:\Users\XY\Desktop\DIY TFT 
Mega328\trunk_20160712\mega328_color_kit(20160716)+m
od>diff  TransistorTester.hex myFirmware.hex

C:\Users\XY\Desktop\DIY TFT 
Mega328\trunk_20160712\mega328_color_kit(20160716)+m
od>




Gegencheck mit dem avrdude:

C:\Users\XY\Desktop\DIY TFT 
Mega328\trunk_20160712\mega328_color_kit(20160716)+m
od>d:avrdude -p m328p -c USBasp -U eeprom:v:TransistorTester.eep:i

d:avrdude: AVR device initialized and ready to accept instructions

Reading | ################################################## | 100% 
0.08s

d:avrdude: Device signature = 0x1e950f (probably m328p)
d:avrdude: verifying eeprom memory against TransistorTester.eep:
d:avrdude: load data eeprom data from input file TransistorTester.eep:
d:avrdude: input file TransistorTester.eep contains 906 bytes
d:avrdude: reading on-chip eeprom data:

Reading | ################################################## | 100% 
4.24s

d:avrdude: verifying ...
d:avrdude: 906 bytes of eeprom verified

d:avrdude: safemode: Fuses OK (E:FD, H:DA, L:FF)

d:avrdude done.  Thank you.


C:\Users\XY\Desktop\DIY TFT 
Mega328\trunk_20160712\mega328_color_kit(20160716)+m
od>d:avrdude -p m328p -c USBasp -U flash:v:TransistorTester.hex:i

d:avrdude: AVR device initialized and ready to accept instructions

Reading | ################################################## | 100% 
0.08s

d:avrdude: Device signature = 0x1e950f (probably m328p)
d:avrdude: verifying flash memory against TransistorTester.hex:
d:avrdude: load data flash data from input file TransistorTester.hex:
d:avrdude: input file TransistorTester.hex contains 32224 bytes
d:avrdude: reading on-chip flash data:

Reading | ################################################## | 100% 
12.51s

d:avrdude: verifying ...
d:avrdude: 32224 bytes of flash verified

d:avrdude: safemode: Fuses OK (E:FD, H:DA, L:FF)

d:avrdude done.  Thank you.


C:\Users\XY\Desktop\DIY TFT 
Mega328\trunk_20160712\mega328_color_kit(20160716)+m
od>


Die Fuses lassen sich aber nicht umsetzen:

gesetzt und programmiert mit AVRProg (eXtreme Burner, 1.4)
Low Fuse = 0xFF
High Fuse = 0xDC
Extended Fuse = 0xFC
Lock Fuse = 0xFF
Calibration = 0xFFFFFF8D

zurückgelesen:
Low Fuse = 0xFF
High Fuse = 0xDA
Extended Fuse = 0xFD
Lock Fuse = 0xFF
Calibration = 0xFFFFFF8D

Funktion nach wie vor negativ...

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Nichteingeweihter schrieb:
> zurückgelesen:
> Low Fuse = 0xFF
> High Fuse = 0xDA

Mit High Fuse 0xDA ist der Boot Reset Vector eingeschaltet (Adresse 
0x3C00). Damit startet das Programm nicht richtig. Ein Bootloader ist ja 
nicht installiert. Die High Fuse sollte beim Mega328 auf 0xD9 gesetzt 
werden!

von Nichteingeweihter (Gast)


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Hallo Karl-Heinz,

danke für Deine Geduld, haargenau das wars: D9 statt DA und es 
funktioniert soweit einwandfrei: das Display zeigt korrekt an und eine 
Doppeldioden-Messung bringt richtige Ergebnisse!

Probleme waren somit:
* Die Fuses waren offenbar nicht im setup.mk enthalten
* Beim Nachprogrammieren der Fuses habe ich im extreme-Burner den Haken 
"write" vergessen gehabt.

von Nichteingeweihter (Gast)


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Nachtrag:
Die externen Spannungen passen in der Messung gar nicht, Werte ungenau 
und schwankend -> hier fehlen noch kleine Kondensatoren am ADC-Eingang, 
die Quellimpedanz scheint zu hoch zu sein.
Widerstandsmessung ist sehr genau, durch die Kalibrierung muss ich mich 
erst durchkämpfen.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Nichteingeweihter schrieb:
> Probleme waren somit:
> * Die Fuses waren offenbar nicht im setup.mk enthalten

Diese Werte werden nur berücksichtigt, wenn ein "make fuses-crystal" 
oder ein "make fuses-crystal-lp" Kommando verwendet wird. Ohne Quarz 
würde der Aufruf "make fuses" heißen. Auf jeden Fall muß die Makefile 
für den ISP-Programmer angepaßt werden (PROGRAMMER= , PORT= ).
Zur Ansteuerung des Programmers wird avrdude in der Makefile verwendet.

von Nichteingeweihter (Gast)


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Fuses: da habe ich ursprünglich im Winavr Editor via Menü make all oder 
make clean und dann make program genommen.

Der TT funktioniert gut: kleine Cs (z.B. 3p3) ziemlich genau obwohl der 
Aufbau laut Selbsttest schon ca. 40pF hat.
BJT-Stromverstärkungen schwanken zwar etwas, sind aber sehr passend zu 
den Messungen mit Multimeter mit hfe-Messung.

Die ADC-Eingänge für VEXT habe ich noch durch je einen 100pF ergänzt, 
das sollte 50HZ Einstreuungen schon gut dämpfen, die Werte sind 
wiederholbar und stabil, aber immer ca. 150mV zu niedrig, das scheint 
ein fixer Offset zu sein.

Serial, Generator und vor allem die Frequenzmessung muß ich erst testen.

von Marcel D. (derri)


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F. F. schrieb:
> Solange noch alles rein passt ist es doch egal, ob 99% oder nur
> 91%.

Stimmt im Prinzip, aber manchmal möchte man ein zusätzliches 
Leistungsmerkmal freischalten, und dann zählt jedes Byte.

Nichts für ungut, Derri

von Marcel D. (derri)


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Nichteingeweihter schrieb:
> Die 4.8.2 kann ich aber nicht finden, hast Du eventuell einen
> Direktlink?


Ich war die letzten Tage weg und antworte deshalb leider erst heute.

Hier sind einige Links zu verschiedenen Versionen der Toolchain. Einen 
Link zum Download der Version mit dem avr-gcc in der Version 4.8.2 für 
Windows konnte ich leider auch nicht finden. Für Linux gibt es die 
Sourcefiles aber als Archiv mit quasi allen Versionen. Meine Version ist 
die 4.8.1 und stammt aus dem Link zum Downloadarchiv von Atmel.

Toolchain Atmel 3.4.5 (gcc 4.8.1):
http://www.atmel.com/images/avr8-gnu-toolchain-installer-3.4.5.30-win32.any.x86.exe

Toolchain Atmel 3.5.0 (avr-gcc 4.9.2 - nicht empfohlen):
http://www.atmel.com/images/avr8-gnu-toolchain-installer-3.5.0.85-win32.any.x86.exe

SysProgs Prebuilt Toolchain for AVR (avr-gcc 5.3.0):
http://sysprogs.com/files/gnutoolchains/avr/avr-gcc5.3.0.exe

Zak Kemble's Toolchain (avr-gcc 6.1.0 - für Mutige):
http://blog.zakkemble.co.uk/avr-gcc-6-1-0/

Die beiden letzten habe ich noch nicht ausprobiert.

Gruss, Derri

von Nichteingeweihter (Gast)


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Danke für die Links,
ich habe die Toolchain 4.8.1 von den Links von tom666 (siehe etwas 
weiter oben) verwendet.
Viel hats ja nicht geändert, Flashbedarf ist nur sehr wenig gesunken.

Korrektur von vorhin bez. der VEXT-Messung: Der Fehler ist kein 
konstanter Offset, sondern ein Faktor ca. 1,03.
Da die Teilerwiderstände exakt selektiert bzw. mit Serienwiderstand 
korrigiert wurden, ist 3% Fehler doch etwas viel, die Referenzspannung 
ist mit 2495mV ebenfalls exakt genau.

VEXT

Vin  Vanzeige Faktor    Diff  Korrekturfaktor auf 1
[V]  [V]  f     [V]  f
1,0011  0,95  0,948956148  -0,0511  1,053789474
2,0023  1,93  0,963891525  -0,0723  1,03746114
3,0001  2,91  0,969967668  -0,0901  1,030962199
4,0016  3,89  0,972111156  -0,1116  1,028688946
5,0012  4,88  0,975765816  -0,1212  1,024836066
6,004  5,86  0,976015989  -0,144  1,024573379
7,002  6,85  0,978291917  -0,152  1,022189781
8,004  7,84  0,979510245  -0,164  1,020918367
9,004  8,82  0,979564638  -0,184  1,020861678
10,003  9,8  0,979706088  -0,203  1,020714286
11,001  10,8  0,981728934  -0,201  1,018611111
12,002  11,6  0,966505582  -0,402  1,034655172
13,002  12,6  0,96908168  -0,402  1,031904762
14,004  13,5  0,964010283  -0,504  1,037333333
15,012  14,5  0,965893952  -0,512  1,035310345
20,006  19,4  0,969709087  -0,606  1,031237113
25,005  24,3  0,971805639  -0,705  1,029012346
30,001  29,2  0,97330089  -0,801  1,027431507

          1,03  Mittel

von Nichteingeweihter (Gast)


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Noch ein Nachtrag:

Diodenvermessung einer 1N4148 ergibt Uf ca. 704mV, ähnlich bei BE-Dioden 
eines BC547C.

Diodentest mit der Diodenmessfunktion eines Multimeters ergibt ca. 
578mV, d.h. es werden stark unterschiedliche If verwendet, oder der TT 
misst falsch.

Da beim TT Ir angezeigt wird, wäre es nicht auch hilfreich den If 
angezeigt zu bekommen?

von Marcel D. (derri)


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Nichteingeweihter schrieb:
> Noch ein Nachtrag:
>
> Diodenvermessung einer 1N4148 ergibt Uf ca. 704mV, ähnlich bei BE-Dioden
> eines BC547C.
>
> Diodentest mit der Diodenmessfunktion eines Multimeters ergibt ca.
> 578mV, d.h. es werden stark unterschiedliche If verwendet, oder der TT
> misst falsch.
>
> Da beim TT Ir angezeigt wird, wäre es nicht auch hilfreich den If
> angezeigt zu bekommen?

Ir ist relativ leicht zu berechnen:

Ir = (5V - Uf)/700 Ohm, in deinem Beispiel also etwa 6 mA,
wobei 700 Ohm die Summe aus dem 680 Ohm Reihenwiderstand und dem 
Innenwiderstand des Portpins am Atmega ist. Der Wert schwankt kaum, da 
Si-Dioden ja recht einheitliche Werte aufweisen.

Ich glaube, die meisten Multimeter arbeiten da mit deutlich geringeren 
Strömen, deshalb der niedrigere Wert. Laut Datenblatt der 1N4148 von NXP
gilt übrigens: Vf < 0.72 V bei If = 5.0 mA.

1:0 für den TT :-)

Gruss, Derri

von Marcel D. (derri)


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Nichteingeweihter schrieb:
> Korrektur von vorhin bez. der VEXT-Messung: Der Fehler ist kein
> konstanter Offset, sondern ein Faktor ca. 1,03.
> Da die Teilerwiderstände exakt selektiert bzw. mit Serienwiderstand
> korrigiert wurden, ist 3% Fehler doch etwas viel, die Referenzspannung
> ist mit 2495mV ebenfalls exakt genau.

Deine Überlegung ist grundsätzlich richtig, und ich teile Deine 
Argumente insofern. Allerdings ist das Ergebnis einer Spannungsmessung 
immer abhängig vom Verhältnis der Innenwiderstände der gemessenen 
Schaltung und des Messinstruments. Je kleiner der Innenwiderstand der 
Schaltung und je grösser der Innenwiderstand des Messgerätes, desto 
genauer das Ergebnis.

Wie sieht denn Dein Messaufbau aus?

Derri.

: Bearbeitet durch User
von Nichteingeweihter (Gast)


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Hallo Derri,

>1:0 für den TT :-)

...habe ja nichts gegenteiliges behauptet :-), ich bin bisher extrem 
zufrieden mit dem Gerät; nur der Fehler bei Vext stört mich aber doch 
und drum habe ich auch hier eine Unsicherheit vermutet; ausserdem hat 
mein Bausatz einen 7550 als TO92-Spannungsregler, der gibt ca. 5,4V ab, 
den kann ich noch durch einen selektierten 78L05 ersetzen, dann gibts 
weniger Spannung und auch etwas weniger Strom.

Übrigens: die Referenzspannung in Betrieb ist 2,4947V, also nicht 
verantwortlich für die Vext-Abweichungen; Quellwiderstand in Serie zum 
180k kanns auch nicht sein, da ich von einem Labornetzgerät angespeist 
habe und mit einem 9V-Block wars auch nicht anders.

Da ich ja jetzt schon ein Halbeingeweihter bin, suche ich dann im 
Quelltext nach der Vext-Messung und versuche einen Faktor 1,03 
dazuzugeben.

Schade, dass es (noch) keinen Kommando-Modus gibt, also die Steuerung 
des Menüs duch die serielle Schnittstelle; der Generator- und PWM-Output 
ist was sehr feines.

von Michael D. (mike0815)


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@Nichteingeweihter schrieb:

> Da ich ja jetzt schon ein Halbeingeweihter bin, suche ich dann im
> Quelltext nach der Vext-Messung und versuche einen Faktor 1,03
> dazuzugeben.
Versuch erstmal im Makefile die Werte zu verändern, die Parameter dafür 
sind hier im Screenshot.
Ansonsten kam ich auch nicht genau auf die gemessenen Werte, bis ich die 
Faxen dick hatte und es mit einem Poti am Teilereingang des ADC 
nachgeregelt hatte. Präzision ist natürlich was anderes, so war es aber 
auch nie angedacht!

> einen 7550 als TO92-Spannungsregler, der gibt ca. 5,4V ab...
Die erste Wahl wäre natürlich der LDO MCP1702 von MICROCHIP mit 5µA für 
StBy!
Sehr präzise 5V Ausgangsspannung treibt meinen Eigenbau-Tester.

Ich selber habe ein "regelbares" StepUp-Modul vom Chinesen, da ich 
meinen FISH8840 mit einem 3,7V Lipo betreibe. Allerdings haben die mehr 
Ripple den man aber ganz leicht mit einem LC-Filter minimieren 
kann/sollte.

Gruß Michael

: Bearbeitet durch User
von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Nichteingeweihter schrieb:
> Da die Teilerwiderstände exakt selektiert bzw. mit Serienwiderstand
> korrigiert wurden, ist 3% Fehler doch etwas viel, die Referenzspannung
> ist mit 2495mV ebenfalls exakt genau.

Die 3% Anweichung sind doch auffällig hoch und keinesfalls bei jedem 
Exemplar vorhanden.
Wird denn die VCC Spannung (~5.0V) beim Start in Zeile 2 angezeigt?
Diese Zeile erscheint nur dann, wenn die Präzisionsreferenz (2.495V) in 
einem Toleranzbereich zur halben VCC Spannung liegt.
Man kann natürlich über das Widerstands-Teilerverhältnis (EXT_NUMERATOR 
und EXT_DENOMINATOR) den Fehler korrigieren. Es ist aber sinnvoller, die 
Ursache zu finden. Direkt am PC3 (ADC3) Eingang müßte man den zehnten 
Teil der externen Spannung messen können.
Beim Schaltungsvorschlag ist übrigens ein 10 nF Kondensator am PC3 
Eingang vorgesehen.

von Dieter F. (Gast)


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Nichteingeweihter schrieb:
> Schade, dass es (noch) keinen Kommando-Modus gibt, also die Steuerung
> des Menüs duch die serielle Schnittstelle; der Generator- und PWM-Output
> ist was sehr feines.

Na, dann hast Du ja eine Aufgabe :-)

von Marcel D. (derri)


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Nichteingeweihter schrieb:
> ausserdem hat
> mein Bausatz einen 7550 als TO92-Spannungsregler, der gibt ca. 5,4V ab

Dein Regler hat vielleicht eine Macke, 5,4 V ist doch arg daneben. Das 
wundert mich, denn mein TT hat auch einen 7550, und beim Einschalten 
bekomme ich Vcc=5,01 V angezeigt. Mein Multimeter bestätigt dies.

Die Referenzspannung beträgt bei mir 2,498 V.

Auch die Batteriespannung wird korrekt (+/- 1 Digit) angezeigt. Die 
externe Spannungsmessung habe ich nicht implementiert, weil ich PC3 als 
seriellen Ausgang eingestellt habe.

> versuche einen Faktor 1,03 dazuzugeben.

Das kannst Du einfacher haben. In den Zeilen 346 bis 348 der Makefile im 
Verzeichnis d:\Data\atmel\projects\transistortester\mega328_st7565_kit\ 
kann man das Teilerverhältnis einstellen, ohne was am Sourcecode zu 
ändern. Ich gehe davon aus, dass Werte von 0 bis 255 für die beiden 
Faktoren zulässig sind (8bit unsigned).

Ein erster Versuch mit
----------
# Voltage divider for the external zener voltage measurement 180k / 20k
CFLAGS += -DEXT_NUMERATOR=103
CFLAGS += -DEXT_DENOMINATOR=10
----------
sollte Klarheit verschaffen. Danach kannst Du ja mit den Werten 
experimentieren. Wegen dieser Einstellmöglichkeit müssen die 
Teilerwiderstände auch nicht exakt den vorgegebenen Wert besitzen.

Ansonsten findest Du die Berechnung in 'main.c' und 'function_menu.c'.

Viel Glück, Derri

von Nichteingeweihter (Gast)


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Ja, VCC wird in der 2.Zeile beim Start angezeigt.

PC3: Der Bausatz hat hier gar keinen Kondensator, ich habe auf ADC6 bzw. 
Pin 26 am DIL und ADC7 (TQFP) je einen 100pF nachgerüstet gehabt. Jetzt 
einen 10n parallel dazu und es ändert sich wenig: Anzeige 9,83V bei 
angelegter Spannung von 10,037V. Die Spannungsteiler sind exakt 20k/180k 
vermessen bzw. entsprechend korrigiert.

Ich auch habe vorhin bemerkt, dass die Batteriespannungsmessung 
eigenartig aber genau und wiederholbar ist, da muß eine Art 
Wertebereichsdecke sein, also Achtung bei Versorgung mit Netzteil:

Vbatt  Vanz
[V]  [V]
6,6  6,6 weak
7,0  7,0
8,0  8,0
9,0  9,0
9,5  9,5
10,0  8,8
11,0  9,0
12,0  9,2
13,0  9,2
14,0  9,5

Der Holtek HT7550 wäre gar nicht so schlecht: ein LDO mit +-3% und 
Iss<5µA,
meiner muß wohl Ausschuß sein: 5,4V zu 5V sind immerhin 8%. Ich lasse 
ihn drinnen, der 78L05 hat immerhin typ. 1,7V Vdropout.

Gute Idee, EXT_NUMERATOR und EXT_DENOMINATOR als Korrekturfaktor zu 
verwenden.

Die Bausatzplatine ist grottig schlecht gelayoutet, die Masse zieht sich 
da nur so dahin von Bauteil zu Bauteil und der Adapter für den TQFP 
macht die Sache natürlich auch nicht besser. Morgen werde ich noch ein 
paar Stützkondensatoren dazugeben, vielleicht hilft das ja. Eigenartig 
halt nur die guten Werte bei den Bauteilmessungen und der verdächtig 
konstante 3% Fehler bei VEXT. Rauschen und Ripples der Versorgung muß 
ich mir dann auch noch anschauen.

von Marcel D. (derri)


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Nichteingeweihter schrieb:
> Ich auch habe vorhin bemerkt, dass die Batteriespannungsmessung
> eigenartig aber genau und wiederholbar ist, da muß eine Art
> Wertebereichsdecke sein, also Achtung bei Versorgung mit Netzteil:

Die Batteriespannung wird mit Hilfe eines Spannungsteilers 4:1 gemessen, 
so dass der ADC des Prozessors Werte bis 10,0 V messen kann (bei einer 
Referenzspannung Uref von 2,495 V geht der Messbereich ebenso bis 2,495 
V). Bei Eingangsspannungen von > 4*Uref tritt ein Überlauf im ADC auf. 
Das Ergebnis davon siehst Du an Deiner Messreihe. Das Verhalten ist 
demnach normal.

Bei höheren Spannungen als 20 V begrenzt der Vorwiderstand des 
Spannungsteilers (10k) zusammen mit der Schutzdiode am Eingang die 
Spannung am Pin auf etwa 5,5 V. Derart hohe Betriebsspannungen sollte 
man aber tunlichst unterlassen.

Bei permanenter Stromversorgung aus einem Netzteil kann das 
Startverhalten des TT mit Hilfe eines Parameters in der Makefile 
geändert werden. Dann wird die "Batterie"-Spannung nicht mehr angezeigt, 
sondern die Softwareversion:
----------
# Option BAT_CHECK enables the Battery Voltage Check,
# otherwise the SW Version is displayed instead of Bat.
# BAT_CHECK should be set for battery powered tester version.
CFLAGS += -DBAT_CHECK
----------

Gruss, Derri

Anmerkung: Es ist überraschend zu sehen, dass die Batteriespannung bis 
10 V korrekt gemessen wird, die externe Spannung an PC3 aber nicht, wo 
doch beide nach dem gleichen Prinzip arbeiten. Nur der Spannungsteiler 
ist verschieden. Hat der Kondensator am Pin 21 (Aref) 1 nF, wie im 
Handbuch  beschrieben?

von Nichteingeweihter (Gast)


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> Spannungsteilers 4:1 gemessen,
danke; klar, logisch, ich hatte vergessen, dass hier ja ein anderes 
Teilerverhältnis als bei Vext ist.
Ich kann auch nur bis 15V messen, da dann Querstrom durch die 
nachgerüstete TVS-Diode gezogen wird.

Aref: Auf dem Deek_Robot Modul war ein 100nF 1206, den habe ich schon 
durch einen 1nF ersetzt gehabt.

Einen Unterschied im Aufbau habe ich natürlich: das nachgerüstete 
Relais, die Spule zieht ca. 20mA
bei 4,5V. Die Stromaufnahme einer Relaisspule ist ja auch dynamisch auch 
beim Ankerweg, somit belastet sie den Spannungsregler auch dynamisch. 
Sollte der Meßvorgang hier zu geringe Wartezeit haben, könnte das ja 
auch einen Effekt geben, da ja die Vcc-Messung noch vor dem Schalten des 
Relais passiert.

Spannungseinbrüche auf Vcc gibt es nur geringe, hauptsächlich 10mVpp mit 
16MHz, also Einstreuungen in die Tastkopfanordnung.

Den TL431A habe ich auf den Deek_Robot verlegt nahe an die 
entsprechenden Anschlüsse, ergibt keine Änderung.

Somit bin ich am Ende der Versuche und werde jetzt den Korrekturfaktor 
1,03 via EXT_NUMERATOR und EXT_DENOMINATOR setzen.

von Nichteingeweihter (Gast)


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So, Faktor 1,02 mit
CFLAGS += -DEXT_NUMERATOR=204
CFLAGS += -DEXT_DENOMINATOR=20

ist korrekt bis ca. 15V, dann gibts Abweichungen und bei 30V zeigt er 
30,2V an, das ist mehr als gut genug.

von Kalle S. (heinrich_zwo)


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Hallo,

ich habe zwei "2016 DIY GM328 Transistor Tester LCR ESR meter PWM Square 
wave Signal Generator"
eBay-Artikelnummer:282029136760

bei einem ist der ATmega328P-PU defekt ( Elko gemessen)

Nun habe ich zwei "PC 8-Bit Micro Controller Microcontroller 
ATmega328P-PU KL"
eBay-Artikelnummer:381677787180
bestellt.

Jetzt habe ich versucht den intakten ATmega328P-PU mit Hilfe des Galep 3 
Software: G32setup_12004.exe zu kopieren.

Beim Kopieren des ATmega328P-PU sehe ich keine Fehler, aber nur beim 
drücken des Taster wird das Display nur "Hell" keine Anzeige und die Led 
hat keine Funktion.

Nach meiner Meinung werden die Fuse-Bits vom Galep 3 mit Ausgelesen

Für ein paar Hinweise wäre ich dankbar.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Kalle S. schrieb:
> Jetzt habe ich versucht den intakten ATmega328P-PU mit Hilfe des Galep 3
> Software: G32setup_12004.exe zu kopieren.

Die Ursache liegt nicht beim Kopierprogramm, sondern mit hoher 
Wahrscheinlichkeit daran, daß die Chinesen das Auslesen der Software mit 
den Sicherheitsbits verhindern. Da bleibt wahrscheinlich nichts anderes 
übrig, als es mit den Programmdaten (.hex und .eep) aus dem 
mega328_color_kit Unterverzeichnis zu versuchen. Die aktuelle 
Entwicklerversion der Software ist hier im Subversion (SVN) Verzeichnis 
zu finden: 
https://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_Transistortester#Downloads_.28deutsch.29 
.
Das komplette Archiv ist auch bei github 
https://github.com/svn2github/transistortester gekloned.
Bei beiden Archiven ist die aktuelle Entwicklerversion im Verzeichnis 
Software/trunk zu finden.
Bei der aktuellen Entwicklerversion ist zusätzlich das SamplingADC 
Verfahren von Pieter-Tjerk freigeschaltet (Makefile Option 
WITH_SamplingADC = 1). Deshalb wird beim Abgleich ein zusätzlicher 
Kondensator zwischen 10nF und 30nF benötigt. Dieser Kondensator kann 
dann bei kleinen Spulen für die Induktivitätsmessung parallel geschaltet 
werden, um eine Messung über die Resonanzfrequenz zu ermöglichen. Wenn 
diese Funktion nicht benötigt wird, kann man sie aber auch in der 
Makefile deaktivieren.

von Timo N. (tnn85)


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Karl-Heinz K. schrieb:
> Die Ursache liegt nicht beim Kopierprogramm, sondern mit hoher
> Wahrscheinlichkeit daran, daß die Chinesen das Auslesen der Software mit
> den Sicherheitsbits verhindern.

Die Chinesen wollen nicht, dass ihr geistiges Eigentum (das eigentlich 
zum größten Teil von anderen kopiert wurde) gestohlen wird und 
verhindern das das Kopieren einer Software. Das hat bei mir gerade den 
Schmunzler des Tages erzeugt.

von Winholt (Gast)


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Timo N. schrieb:
> Karl-Heinz K. schrieb:
>> Die Ursache liegt nicht beim Kopierprogramm, sondern mit hoher
>> Wahrscheinlichkeit daran, daß die Chinesen das Auslesen der Software mit
>> den Sicherheitsbits verhindern.
>
> Die Chinesen wollen nicht, dass ihr geistiges Eigentum (das eigentlich
> zum größten Teil von anderen kopiert wurde) gestohlen wird und
> verhindern das das Kopieren einer Software. Das hat bei mir gerade den
> Schmunzler des Tages erzeugt.

Musste gerade mal wieder lächeln: da schreibt doch einer, dass Chinesen 
ihr geistiges Eigentum von anderen kopieren. Frage mich aber nicht, ob 
der wirklich so dumm is?.

von Kalle S. (heinrich_zwo)


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Hallo,

ich werde es mal mit den  (.hex und .eep)  versuchen - nur mit den 
FuseBits des Galep 3 bin ich nicht so richtig fit.

Ich werde bald berichten !

Vielen Dank !

von Marcel D. (derri)


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Kalle S. schrieb:
> Hallo,
>
> ich werde es mal mit den  (.hex und .eep)  versuchen - nur mit den
> FuseBits des Galep 3 bin ich nicht so richtig fit.
>
> Ich werde bald berichten !
>
> Vielen Dank !

Hallo Kalle,

Wenn ich das richtig sehe, hat Dein Galep die Fuses für die Sperren der 
Speicher mitkopiert, Dich also ausgesperrt. Nicht gut :-( . Reset geht 
nur mit einem parallelen Programmiergerät. Vielleicht kann Dein Galep 
das.

Mein TT (328p) läuft mit den Werten:
extended fuses:  0xfc
high fuses:  0xd9
low fuses:  0xf7

Ich habe mal mit Hilfe Deines Bildes versucht, das für Deinen Galep 
umzusetzen:

1. Alle Bits im 328p sind ab Werk auf logisch 1 gesetzt, d.h. NICHT 
gesetzt (inverse Logik). Einem nicht gesetzten Häkchen im entsprechenden 
Feld entspricht eine 1 und damit eine abgeschaltete Funktion. Bei den 
Lockbits bedeutet "kein Häkchen" keine Sperre. Somit müssten alle 
Häkchen im Panel "Lockbits" entfernt werden.

2. Die anderen Einstellungen sind:

SPIEN: Häkchen an
RSTDIS bis einschl. DWEN: Häkchen aus (also wie in Deinem Bild)

Geändert werden müssen die Werte von:

BODLEV => 011
BOOTSZ => 00 (spielt beim TT aber keine Rolle)
CKSEL  => 0111
SUT    => 11

Ich bitte um Überprüfung und eventuelle Korrektur durch andere 
Mitglieder.

Viel Glück, derri

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Marcel D. schrieb:
> Nicht gut :-( . Reset geht
> nur mit einem parallelen Programmiergerät.

Soweit ich das weiß, reicht ein einfacher Reset mit dem 
ISP-Programmiergerät. Das Parallel-Programmiergerät braucht man z.B. 
dann, wenn der Reset Pin außer Funktion gesetzt wurde (Fuse RSTDISBL). 
Beim externen ISP-Programmieren braucht man aber den angeschlossenen 
Quarz oder einen externen Takt, wenn mit den Fuses der Quarzbetrieb 
gewählt wurde. Leider hat der Bausatz ja keinen ISP-Stecker auf der 
Platine.

von Kalle S. (heinrich_zwo)


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Hallo,

danke für die Hilfe. Der Stand der Dinge:

BODLEVEL  = 011
BOOTSZ    =  00

Also der ATMEGA 328P-PU ist gegen Auslesen durch die Lock Bits 
geschützt. Es gibt aber vom Galep 3 keine Fehlermeldung.

Ich habe jetzt den ATMEGA 328P-PU mit den Daten von dieser Seite 
programiert:

https://www.mikrocontroller.net/svnbrowser/transistortester/Software/trunk/mega328_color_kit/


Die Datei TransistorTester.hex startet von von 0000h.
Die Datei TransistorTester.eep startet von 8000h.

Screenshots von den Speicherbereichen habe ich beigefügt.
Es wäre schön wenn jemand mal Adresse und Byte mal grob vergleichen 
würde.

Der Transistortester verhält sich mit den oben genannten Dateien wie 
folgt:

Nach dem drücken des Tasters geht für ca. 5 Sekunden die Led an.

Für ca. 1 Sekunde wird das Display hell dann dunkel und in der oberen
Zeile des Displays ist für ca. 4 Sekunden eine Laufschrift (von links 
nach recht-  mehr Zahlen als Buchstaben - recht schnell) zu erkennen.

Am ATMEGA 328P-PU sind 8 Mhz zu messen. Pin 9 + 10.

Kann jemand bei einem funktionstüchtigen TT mit einem Galep den ATMEGA 
328P-PU auslesen und als *.cfg mir zusenden ?

Hat sonst einer eine Idee ?

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Kalle S. schrieb:
> Hat sonst einer eine Idee ?

Man kann unabhängig von der Displayausgabe testen, ob das Programm 
überhaupt einen Bauteiletest durchführt indem man eine LED an zwei 
Testports anschließt. Die LED sollte ein paar Mal flackern.
Dann wäre wichtig zu klären, ob es sich um die bekannte "Color" Version 
des Bausatzes handelt. Die beiden bisher bekannten Bausätze sind in der 
aktuellen PDF-Dokumentation abgebildet (Datei ttester.pdf im Verzeichnis 
Doku/trunk/pdftex/german).

von Marcel D. (derri)


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@Kalle: Hallo!
Kalle S. schrieb:
> Die Datei TransistorTester.hex startet von von 0000h.

Soweit man an Deinem Screenshot sehen kann, sind die Daten im 
Flashspeicher richtig programmiert. Das erklärt auch soweit das 
Startverhalten.

> Die Datei TransistorTester.eep startet von 8000h.

Das scheint eine Eigenart des Galep zu sein, tut aber nichts zur Sache.

> Screenshots von den Speicherbereichen habe ich beigefügt.
> Es wäre schön wenn jemand mal Adresse und Byte mal grob vergleichen
> würde.

Offensichtlich sind im EEPROM nicht die im Hex-File codierten Daten 
gelandet, sondern das Hex-File in Binärform. Im Screenshot siehst Du das 
daran, dass die ersten Bytes 
":1000000031080308332031302D33306E46284C2917" lauten. (Dies ist die 
erste Zeile des Hex-File, nur als Beispiel). In diesem String stecken:

- ein Doppelpunkt als Markierung des Zeilenanfangs,
- die Anzahl der zu programmierenden Bytes,
- die Speicheradresse des ersten Bytes in der Zeile. Weitere Adressen 
werden laufend heraufgezählt,
- ein Funktionscode, bei dieser Variante immer "00",
- soviele Bytes wie im ersten Wert angegeben, hier 0x10, also dezimal 
16,
- Eine Prüfsumme, derart dass die Summe aller Bytes inklusive der 
Prüfsumme 0 ergibt.

Zum besseren Verständnis kann man die Zeile auch so schreiben:
":10 0000 00 3108030833203130 2D33306E46284C29 17"
  16 0000  0 31 08 03 ... usw., 16 Bytes          0x17
 Anz.Adr.    16 Datenbytes                        Prüfs.

Die Codierung der Daten ist wie folgt:
- Alle Zahlen sind in hexadezimaler Notierung angegeben (daher 
"HEX"-File).
- ':' markiert den Anfang eines Datenblocks.
- Anschliessend wird jeweils ein Byte in Form von zwei ASCII-Zeichen 
abgelegt, ohne Zwischenräume, Byte an Byte.
- Das letzte Byte ist, wie gesagt, die Prüfsumme.

Dieser Vorgang wird bis zum Ende des Datenblocks wiederholt. Die 
zweitletzte Zeile enthält in der Regel weniger als 16 Datenbytes, je 
nach Programm. Die letzte Zeile ":00000001FF" markiert das Ende des 
Hex-Files, alles was danach kommt wird ignoriert. Nicht programmierte 
Bytes enthalten ab Werk 0xFF.

Jetzt steht aber in Deinem EEPROM laut Screenshot nicht, wie 
beabsichtigt,
"31 08 03 08 33 20 31 30  2D 33 30 6E 46 28 4C 29" (die 16 ersten 
Bytes), sondern:
"3A 31 30 30 30 30 30 30 30 33 31 30 38 30 33 30 ..." usw., also der 
Ascii-Code von ":100000003108030...". Der Galep hat also das Hex-File 
nicht dekodiert, sondern als Binärdaten 1:1 ins EEPROM verfrachtet. Da 
im EEPROM auch Anzeigetexte stehen, bekommt das Programm beim Versuch, 
diese anzuzeigen, nur Unsinn zu lesen (@Karl-Heinz: Asche auf mein 
Haupt, wenn auch ich Unsinn verbreite!).

> Hat sonst einer eine Idee ?

Da ist wohl beim Laden der Datei  TransistorTester.eep ein Missgeschick 
passiert. Bei Laden der Datei in das Kontrollprogramm des Galep muss 
unbedingt das Format intel-hex ausgewählt werden.

Viel Glück, derri

: Bearbeitet durch User
von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Marcel D. schrieb:
> @Karl-Heinz: Asche auf mein
> Haupt, wenn auch ich Unsinn verbreite!

Deine Analyse sieht sehr vernünftig aus. Die Programmdaten wurden aber 
offensichtlich von Galep richtig als Intel Hex erkannt.

von Kalle S. (heinrich_zwo)


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Hallo,

kein Glück sondern Dein Wissen ! Klasse - er lief sofort !

Also Datei "TransistorTester.eep" nach "TransistorTestereep.hex" 
umbenannt

und nochmal nach 8000h programmiert und es läuft sofort.
Der Galep kennt wohl *.eep nicht bei  *.hex macht er alle richtig.

Wäre ich nicht darauf gekommen - vielen Dank.


Kalle.S

von Wolfgang (OE1MWW) (Gast)


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Danke für den Tip und die rasche Antwort!

War wohl so, Chinese beim programmieren eingeschlafen... und dann
einen 'leeren' Prozessor geschickt. Den neu angefordert, kostenlos
geschickt bekommen und getauscht - alles bestens!

Vielen Dank für die tolle Idee mit dem Transistortester!

Liebe Grüße

Wolfgang

von Frank W. (frank_w)


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Hallo,
ich habe mir die Dateien von:
www.mikrocontroller.net/articles/AVR_Transistortester#Downloads_.28deuts 
ch.29  herruntergeladen.


Leider finde ich da nicht die Schaltung laut Anhang. Wo finde ich die 
und die entsprechende Software für den Atmega 328?

Eine Frage noch zur Spule L1 33µH reicht da 1/4W aus?



Gruß Frank

: Bearbeitet durch User
von Marcel D. (derri)


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Frank W. schrieb:
> Leider finde ich da nicht die Schaltung laut Anhang. Wo finde ich die
> und die entsprechende Software für den Atmega 328?
>
Hallo Frank,

Die von Dir gezeigte Schaltung konnte ich so auch nicht finden. Es ist 
allerdings die Grundschaltung aus dem Wiki, die um einige Extras 
erweitert wurde (rot eingerahmt im angehängten Bild). Eine komplette 
Beschreibung im PDF-Format mit allen Konfigurationsmöglichkeiten findest 
Du in der Doku im SVN:
https://www.mikrocontroller.net/svnbrowser/transistortester/Doku/trunk/pdftex/german/
Die betreffende Datei heisst "ttester.pdf".

Die Software ist grundsätzlich für alle Varianten die gleiche, nur 
werden über Schalter im Makefile eine Reihe von "Features" ein- oder 
ausgeschaltet. Es kann allerdings sein, dass die eine oder andere 
Zusatzschaltung von der Grundsoftware nicht unterstützt wird. Da bin ich 
überfragt. Die Software kannst Du als Tarball vom folgenden Link 
herunterladen:
https://www.mikrocontroller.net/svnbrowser/transistortester/Software/trunk

> Eine Frage noch zur Spule L1 33µH reicht da 1/4W aus?
>
Was die 33uH-Spule anbelangt, so glaube ich nicht, dass eine Angabe von 
1/4 Watt sinnvoll ist. Die Spule dient als Filter und wird nur mit 
Gleichstrom beaufschlagt. Der Wandler nimmt nach meinen Berechnungen 
etwa 300mA auf. Bei ~3A/mm2 sollte demnach ein Drahtdurchmesser von 0,2 
mm ausreichen, um diesen Strom zu bewältigen. Der entsprechende 
Spannungsabfall wäre dann noch zu prüfen.

Gruss, derri.

von Asko B. (dg2brs)


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Hallo

Scheinbar ist die Zeit das China-Importe das Nonplusultra
sind so langsam am abklingen.
Ich hab heute(gestern) eine Mail aus Mazedonien erhalten
wo um eine einseitige Leiterplattenversion gebeten wurde.
Also ich war erstaunt, ich dachte ehrlich das die
Selbstbauarie vorbei sei. Es ist ja schliesslich schon
ein paar Jahre her.

Immer Jung bleibt die Sache natuerlich durch Karl-Heinz.

73 Asko

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Frank W. schrieb:
> Wo finde ich die
> und die entsprechende Software für den Atmega 328?

Im Subversion Archiv (SVN) findet man eine gute Basis für diese Verson 
im Verzeichnis Software/trunk/mega328_strip_grid.
Die Makefile Option  "CFLAGS += -DWITH_UART" sollte aber auskommentiert 
werden und die Option "CFLAGS += -DWITH_VEXT" aktiviert werden, damit 
der Zenerdiodentest mit dem DC-DC Wandler funktioniert. Natürlich muß 
die Software nach der Makefile Änderung neu übersetzt werden.
Diese Schaltung kann nur für Text-Displays (2x16 oder 4x20) benutzt 
werden. Bei den graphischen Displays hat die Option STRIP_GRID_BOARD 
eine andere Bedeutung.

von Frank W. (frank_w)


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Marcel D. schrieb:
> Die Software kannst Du als Tarball vom folgenden Link
> herunterladen:
> https://www.mikrocontroller.net/svnbrowser/transistortester/Software/trunk
>
>> Eine Frage noch zur Spule L1 33µH reicht da 1/4W aus?
>>
> Was die 33uH-Spule anbelangt, so glaube ich nicht, dass eine Angabe von
> 1/4 Watt sinnvoll ist. Die Spule dient als Filter und wird nur mit
> Gleichstrom beaufschlagt. Der Wandler nimmt nach meinen Berechnungen
> etwa 300mA auf. Bei ~3A/mm2 sollte demnach ein Drahtdurchmesser von 0,2
> mm ausreichen, um diesen Strom zu bewältigen. Der entsprechende
> Spannungsabfall wäre dann noch zu prüfen.
>
> Gruss, derri.

Danke
der Link funktioniert leider nicht.

Hast du alle Daten für die Spule für mich (Kern und Windungszahl)?

Gruß Frank

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Frank W. schrieb:
> der Link funktioniert leider nicht.

Das komplette SVN Archiv ist auch unter der Adresse
https://github.com/svn2github/transistortester
als GIT Archiv gekloned.
Die 33µH Spule kann wahrscheinlich auch durch eine Drahtbrücke ersetzt 
werden. Die Spule soll lediglich Störungen vom DC-DC Wandler von der 5V 
Versorgung fernhalten. Der DC-DC Wandler ist aber nur bei gedrücktem 
Taster aktiv und in diesem Zustand wird lediglich die Zenerspannung 
gemessen. Bei den anderen Messungen ist der DC-DC Wandler abgeschaltet.

von Marcel D. (derri)


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Frank W. schrieb:
> Danke
> der Link funktioniert leider nicht.
>
Seltsam, bei mir tut er's. Probier doch mal:
https://www.mikrocontroller.net/svnbrowser/transistortester/ und 
navigiere dann von da aus weiter.

> Hast du alle Daten für die Spule für mich (Kern und Windungszahl)?
>
Leider nein. Ich verwende meistens Spulen aus ausgeschlachteten Geräten, 
z. B. Schaltnetzteilen. Aber ich habe mal mit meinem TT drei solcher 
Spulen gemessen (Bild). Die Werte sind wie folgt, von links nach rechts:

1. Ringkern ca. 1 cm Durchmesser, etwa 70 Windungen, 55uH, <0,1 Ohm
2. Zylinderspule, ca.  1cm hoch, etwa 25-30 Windungen, 29 uH, <0,1 Ohm

   Der Drahtdurchmesser beträgt bei diesen beiden etwa 0,5 mm.

3. Zylinderspule, ca. 7 mm lang, 100 uH, 1,6 Ohm
  (eher ungeeignet wegen zu hohem Spannungsabfal von ca. 0,48 V).

Gruss, derri

von Home S. (seric)


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Karl-Heinz, you can change the program that would be before compilation 
can be switched on or off some of the main features: f-Generator, 
Frequency, 10-bit PWM

von Frank W. (frank_w)


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Hallo Karl Heinz und derri,

danke.
Erstmal probiere ich es mit einer Brücke.

Derri Deine Idee hatte ich auch.

Gruß Frank

von Ben A. (omigron)


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Moin zusammen,

kann mir bitte eben jemand sagen, welche Revision die aktuelle auf 
github ist?
https://github.com/svn2github/transistortester

Der SVN ist leider aktuell nicht aufrufbar. Da stand immer mit dabei, 
welche Revision das war.
Bei Github habe ich keine Infos zur Rev. gefunden.

Gruß
Ben

von Albert (Gast)


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Der Link
https://www.mikrocontroller.net/svnbrowser/transistortester/
lässt sich nicht aufrufen (Fehlermeldung).

Können die Quelltexte des Transistortesters über einen anderen Link
eingesehen werden?

von Ben A. (omigron)


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Hier ist doch ein mirror.
https://github.com/svn2github/transistortester
Ich weiß jetzt aber aus dem stand auch nicht, in welcher Datei die 
aktuelle Revision angegeben ist (Revision, nicht Version).

: Bearbeitet durch User
von Marcel D. (derri)


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Ben A. schrieb:
> Bei Github habe ich keine Infos zur Rev. gefunden.

Wenn https://github.com/svn2github/transistortester das 
Wurzelverzeichnis "..." darstellt, dann ist in .../Software/trunk/
grundsätzlich immer der neueste Ausgabestand zu finden.

.../Software/tags/changelog.txt ist eine Liste mit den Änderungen.

"Verblichene" Versionen sind auch unter .../Software/tags/ gelistet.

Ältere Versionen gibt es auch von der von Markus gepflegten Version 
unter .../Software/Markus/ , aber das ist ein völlig anderer Zweig.

Viel Spass beim Stöbern, derri

: Bearbeitet durch User
von Ben A. (omigron)


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Hallo Marcel,

danke für dein Posting.
In der changelog.txt stehen wohl die Änderungen drin, aber leider nicht, 
welche Revision das ist :-)

Aber der SVN läuft wieder. Habe eben gesehen, dass die aktuelle Revision 
690 ist.
Meine letzte installierte Rev. ist 669. Da hat sich ja einiges in der 
Zeit getan.
Ich frage nach der Revision nur, weil ich einige Softwareversionen bzw. 
Revisionen auf dem Rechner archiviert habe. Dann werden die Ordner 
entsprechen benannt, und ich habe einen guten Überblick.

Wünsche dir noch einen schönen Tag
Ben

von Tobi (Gast)


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Hallo,

ich habe ein Problem mit einem China-Clone.
(Link: 
Ebay-Artikel Nr. 182121154675 
)

Der Tester hängt bei der Spannungsmessung fest. Wenn ich ihn einschalte 
kommt kurz die auswahl: selection: switch off, transistor, frequency
Es lässt sich aber nichts wählen und dann springt er zur 
Spannungsmessung.
Batterie hab ich schon abgeklemmt.

Selbsttest etc. hat bevor ich "voltage" wählte funktioniert. Über hilfe 
wäre ich sehr dankbar.

von Tobi (Gast)


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Bin nun aus der Spannungsmessung raus. :-) :-) :-) :-) :-) :-):-)
Hab den Tester heute mit den Brücken zwischen Pin 1und2 und pin 2und3 an 
die Batterie gehängt. Und dann kam auf dem Display "Selfmod" und ich 
konnte wieder ins Menu und dort Transistor wählen.

In der Nacht hatte ich, dass mit den Brücken auch schon versucht, ohne 
erfolg, bin immer bei der Spannugsmessung gelandet.

Die Software ist noch im Beta-Stadium. Zumindest was die zusätzlichen 
funktionen wie "Voltage", "Frontcolor", Backcolor",... betrifft.

von Ed Ouellette (Gast)


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Latest LCR-T4 tester schematics (rev. 1d) from Roland Elmiger.

von Dirk K. (dekoepi)


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Dass hinter den Dioden 3,3V rauskommen sollen, hat mich etwas genervt - 
konnte auch 4,33V messen. Spricht etwas dagegen, eine genügsamen LDO 
einzulöten? Scheint soweit alles noch zu funktionieren mit der "neuen" 
T4-Version mit blauem Knopf und ausgeführten Kontakten von dem Quarz 
(auf die Schnelle der einzige Unterschied, den ich zum alten T4 gesehen 
habe - der lässt sich nicht mehr flashen und zickt, daher die 
Ersatzbeschaffung).

Habe eine Spule aus einem instabilen Gerät, die ich einfach durch 4,7µH 
ersetzt habe - deren Induktivität ist jedoch nicht messbar, mit beiden 
Versionen nicht. Der Tester findet nur einen Widerstand von 
0,02-0,00Ohm. Leider ist kein Wert aufgedruckt, wäre das erste Mal ein 
Praxiseinsatz für den Tester gewesen.

von Jakob H. (gh7531)


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Hallo zusammen,

ich habe die letzten Tage über versucht den Komponententester auf Basis 
von einem Arduino Uno und einem, nach der Vorlge im repo 
selbstgemachten, Shield zu basteln. Ich bin fast fertig habe aber noch 
paar Probleme die ich leider nicht selbst lösen konnte.

1) Der Arduino meint, auch nach einer Kallibrierung, das er nicht 
richtig kallibriert wurde und fordert mich auf ihn neu zu kallibrieren.

1.1) Die Messwerte für Kondesatoren sind völlig daneben. Ich schätze das 
liegt mit Problem eins zusammen.

2) Das setzen der Fuses sorgt dafür das die serielle Ausgabe am PC nur 
noch willkürliche Zeichen ausgibt. -> Ich bekomme eine saubere Ausgabe 
(bis auf die in 1) beschrieben fehler) wenn die Fuses nicht verändert, 
bzw auf den Standartwerten stehen. Eine Ausnahme hier ist die eFuse 
diese kann auf 0xfc bzw. 0x04 gesetzt werden ohne das die serielle 
Verbindung spinnt. Die BaudRate beträgt 115000. Evtl. verursacht das 
auch den ersten Fehler.

Ich verwende einen USBTiny ISP um den Arduino zu bespielen, die Fehler 
treten aber auch auf wenn ich einen anderen Arduino zum Progammieren 
verwende.

Ich bin mir nicht sicher was die h/l -Fuses machen aber ich glaube sie 
setzen den Takt auf einen anderen Wert? Ich habe ein paar andere 
BaudRaten verwendet da ich die Vermutung habe das ein veränderter Takt 
die BaudRate beeinflusst? Bei allen Werten die ich versucht habe kam 
aber nur kauderwelsch an.

Ich verwende kein Bildschirm nur die serielle Schnittstelle zum PC und 
den seriell Monitor der Arduino IDE

Im Anhang befindet sich das verwendete Makefile. Ich habe das Arduino 
Uno Makefile nahezu unverändert übernommen die einzigen Anderungen sind 
meinen USBTiny als Programmer und die Sprache ist deutsch.

Schonmal vielen Dank für alle Antworten, ich hoffe ich habe nichts 
wichtiges Vergessen.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Jakob H. schrieb:
> Der Arduino meint, auch nach einer Kallibrierung, das er nicht
> richtig kallibriert wurde und fordert mich auf ihn neu zu kallibrieren.

Ich hatte selbst Probleme mit einem chinesischen ARDUINO UNO Clone, weil 
auf der Platine die beiden GND Pins des ATmega nicht verbunden waren.
Siehe dazu Beitrag Beitrag "GND Problem mit ArduinoUno Clone"
Die Software braucht nicht mit einem ISP-Programmiergerät geladen 
werden. Dazu kann die serielle Schnittstelle benutzt werden.
Ein Programmiergerät ist nur erforderlich, wenn ein neuer Bootloader 
installiert werden soll. Da die meisten Bootloader das EEprom nicht 
programmieren können, empfehle ich den modifizierten Optiboot 
Bootloader, der im Transistortester SVN Archiv im Verzeichnis 
bootloaders veröffentlicht wurde. Mit einem Linux Betriebssystem sollte 
die Anpassung der Fuse-Einstellung automatisiert sein. Die in Assembler 
optimierte und erweiterte Optiboot Version kann bei einer Größe von 
unter 512 Byte auch das EEprom beschreiben. Im bootloaders/Doku 
Unterverzeichnis ist eine PDF Dokumentation (bootloader.pdf) in 
deutscher und englischer Sprache verfügbar.
Bei der Benutzung der seriellen Schnittstelle für das Programmladen 
sollte beachtet werden, daß der Seriel Monitor des Arduino Sketch die 
Ladefunktion stört, wenn nicht eine separate auf der TX-Schnittstelle 
des ATmega parallel geschaltete Schnittstelle benutzt wird.

von Jakob H. (gh7531)


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Vielen Dank für Ihre Antwort, jedoch scheint das nicht das Problem zu 
sein.
Ich messe 0V an PB0 wenn der Tester angeschlossen, der Taster aber nicht 
gedrückt ist. Wenn der Taster gedrückt wird ändert sich die Spannung, 
sie fällt aber auch wider auf 0V ab. Ich verwede zwar einen chinesischen 
Arduino UNO er hat aber keinen gesockelten Chip sondern einen 
surfacemount Chip.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Jakob H. schrieb:
> Ich messe 0V an PB0 wenn der Tester angeschlossen, der Taster aber nicht
> gedrückt ist.

Der Taster ist an PD7 angeschlossen. PD7 sollte bei gedrücktem Taster 
von 5V auf 0V wechseln. Ob das Meßprogramm läuft, läßt sich mit einer 
LED an beliebigen 2 Testpins (PC0-PC2) prüfen. Die LED sollte ein paar 
mal flackern. Falsche Kapazitätswerte werden übrigens dann gemessen, 
wenn die 680 Ohm bzw. 470kOhm Widerstände nicht richtig angeschlossen 
sind oder die Taktfrequenz nicht stimmt.

von Klaus H. (nikolaus10)


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Ed Ouellette schrieb:
> Latest LCR-T4 tester schematics (rev. 1d) from Roland Elmiger.

Hallo

Ist der Schaltplan so richtig?

Wird die BL LED ueber 3k + 1k angesteuert ?

Ist die Interne Ref des Atmel so schlecht das man eine externe braucht ?

73

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Klaus H. schrieb:

> Wird die BL LED ueber 3k + 1k angesteuert ?
Nein, der Stromkreis wird über B-E von Q1, 1k, S1 und B-E von Q2 beim 
Start geschlossen und danach von E-C von Q3 und LED gehalten. Die LED 
ist nur vorhanden, damit der Taster auch im Betrieb funktioniert. Eine 
blaue oder weiße LED ist hier eher ungünstig für den Basisstrom von Q1, 
besser ist eine rote LED oder auch eine normale SI-Diode.

> Ist die Interne Ref des Atmel so schlecht das man eine externe braucht ?
Die Stabilität der internen Ref des ATmel ist schon in Ordnung, aber die 
Höhe der Spannung ist unzureichend genau spezifiziert.
Die zusätzliche externe 2.5V Präzisionsreferenz ist nur erforderlich, um 
die Höhe der VCC (5V) Spannung zu ermitteln. Deswegen sollte die 
eingesetzte Referenz eine deutlich niedrigere Spannungstoleranz besitzen 
als der verwendete Spannungsregler. Sonst sollte man die externe 
Referenz besser weglassen. Ein Pull-Up Widerstand sollte aber an PC4 
verbleiben, damit die Spannung definiert ist. Die Höhe der VCC Spannung 
ist wichtig für alle Zeitkonstanten-Messungen (Kondensator und Spule).

von cybermind (Gast)


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Hallo!
Wird es mit ATmega16 arbeiten?

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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cybermind schrieb:
> Wird es mit ATmega16 arbeiten?

Möglicherweise könnte man die Basisfunktion auch auf einem ATmega16 zum 
Laufen bringen. Diese Serie (ATmega16 und ATmega32) ist aber bisher 
nicht vorgesehen. Dazu müßten auf jeden Fall die Dateien config.h und 
autoconfig.h wegen der Pinbelegung erweitert werden. Für den ATmega16 
ist ähnlich wie für den ATmega168 nur eine eingeschränkte Funktion (ohne 
Menüfunktionen usw.) möglich. Beim ATmega32 sehe ich Probleme für die 
Pinbelegung der Frequenzmeßfunktion. Die ATmega324/644/1284 Serie wird 
aber bereits unterstützt!

von Klaus H. (nikolaus10)


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Karl-Heinz K. schrieb:
> Klaus H. schrieb:
>
>> Wird die BL LED ueber 3k + 1k angesteuert ?
> Nein, der Stromkreis wird über B-E von Q1, 1k, S1 und B-E von Q2 beim
> Start geschlossen und danach von E-C von Q3 und LED gehalten. Die LED
> ist nur vorhanden, damit der Taster auch im Betrieb funktioniert. Eine
> blaue oder weiße LED ist hier eher ungünstig für den Basisstrom von Q1,
> besser ist eine rote LED oder auch eine normale SI-Diode.

Danke fuer die Antwort.

Aber die LED fuer die Hintergrundbeleuchtung brauch doch mindestens 
20mA.

Und die fliessen ueber die Basis von Q1 resp. Q3 ?


Gruesse und 73

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Klaus H. schrieb:
> Und die 20mA fliessen ueber die Basis von Q1 resp. Q3 ?

Dieser Entwurf stammt so von dem chinesischen Hersteller. Es wird aber 
mit Sicherheit keine 20mA Strom erreicht. Der Strom dürfte bei höchstens 
4mA liegen, was für die Hintergrundbeleuchtung nicht viel ist. Aber 
andererseits muß man auch an die Batterie-Lebensdauer denken und die 
Effizienz der LED's wird ja auch immer besser.

von Andreas H. (ahagele)


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Hallo Karl-Heinz,
danke fuer die tolle Software fuer den Transistortester. Ich war faul 
und hab ein Fertiggeraet in China gekauft. Funktioniert wunderbar.
Aber wie so oft gibt es doch etwas zum veraendern.

Ich komm nicht klar mit der Bedienung wenn ich eingeloetete Bauteile 
messen will. Brauch beide Haende fuer die Messspitzen und kann dann den 
Taster nicht druecken.
Ich hab das 'lange' Einschalten versucht und das gibt mir 30 Sek sofern 
ein Bauteil gleich gefunden wurde. Mit offenen Eingaengen schaltet es 
nach 5 Sek schon ab.

Wie koennte die Software auswerten dass gemessen wird und daher nicht 
abschaltet, aber dann wenn nichts passiert trotzdem abschaltet nach 
einiger Zeit?
Oder ist es einfacher den Taster an das Messkabel anbauen und dann mit 
freiem Finger druecken?

Oder sollte ich die Serienmessung ein-kompilieren da mein Geraet das 
nicht hat.
Muss wohl erst mal sehen ob ich die firmware auslesen kann um wenigsten 
ein fall-back zu haben.

Hab bis jetzt auch keinen Schaltplan fuer MK-328-TR gefunden.
Falls jemand einen hat bitte verlinken.

Gruss

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Andreas H. schrieb:
> Wie koennte die Software auswerten dass gemessen wird und daher nicht
> abschaltet, aber dann wenn nichts passiert trotzdem abschaltet nach
> einiger Zeit?

Zunächst möchte ich darauf hinweisen, daß die Messung von Bauteilen in 
der Schaltung problematisch ist. Besonders bei der normalen 
Bauteile-Erkennung ist die Gefahr groß, daß der Tester falsche Bauteile 
meldet. Etwas besser wird die Bedingung, wenn die Bauteilegruppe durch 
die Spezialprogramme eingegrenzt wird (C bzw. RL Messung). Speziell für 
die "in circuit" Messung ist nur das Spezialprogramm "C+ESR@TP1:3" 
vorgesehen. Bei Batteriebetrieb sind auch die Spezialprogramme 
zeitbegrenzt, so daß dann immer wieder ein Neustart über einen 
Tastendruck und erneute Anwahl des Programmteils notwendig ist. Diese 
Unterbrechung läßt sich in der aktuellen Entwicklerversion des Programms 
(1.12k) durch eine höhere Betriebsspannung (Parameter DC_PWR in der 
Makefile) vermeiden. Für die Standard-Konfiguration (DC_PWR=9500) 
wechselt der Tester bei einer Betriebsspannung über 9.5V in einen 
DC-Mode ohne die zeitliche Beschränkung.
Für den normalen Testerbetrieb kann auch eine automatische Wiederholung 
der Messung vorgesehen werden (Parameter POWER_OFF in der Makefile). 
Hierbei erkennt die Software einen Wechsel zwischen "erkanntem" und 
"nicht erkanntem" Bauteil und setzt dann jedesmal den Zähler zurück. 
Damit ist dann eine fortlaufende Bauteilemessung ohne Abschaltung auch 
im Batteriemodus möglich, wenn immer wieder ein Bauteil rechtzeitig 
angeschlossen und abgeklemmt wird. Bei der Standard-Konfiguration 
(Einzelmessung) ist mit Ausnahme der Spezialprogramme für jede Messung 
ein erneuter Tastendruck erforderlich. Bei der automatischen 
Wiederholung der Messung kommt es beim Bauteilewechsel innerhalb eines 
Meßzyklus zu Fehlerkennungen. Deshalb muß immer ein Meßzyklus mit fest 
angeschlossenem Bauteil abgewartet werden.

von Klaus H. (nikolaus10)


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Hallo Kubi

Danke fuer die Arbeit die du dir fuer alle anderen machst.
Es ist ein sehr hilfreiches Messinstrument.

Gerade das "Dauermessen" waehre eine schoene Funktion.
Schoen waehre es auch wenn der Messwert an der seriellen Schnitstelle 
ausgegeben wuerde.

Den automatischen Power off finde ich nicht so hilfreich, es gibt 
Ein-Aus- schalter und Accus fuer den kompfortablen Betrieb.
Die Mess-Start-Taste ist eher schwieriger zu bedienen.

Trozdem, mach weiter so.
Die Community wird es dir danken.

73

von Enzo65 (Gast)


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großartige Arbeit
Sie planen, auf ili9341 2.2 TFT 240 x 320 Pixel mit?
entschuldigt sich für den deutschen schlecht!

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Enzo65 schrieb:
> Sie planen, auf ili9341 2.2 TFT 240 x 320 Pixel mit?

Der ILI8341 Controller wird zur Zeit nur von der alternativen Software 
von Markus unterstützt. Die aktuelle Versionsnummer von Markus ist 1.25m 
!
Die Versionen von Markus sind alle im Ordner Software/Markus zu finden.
Die Version für grafische Displays (-trendy-) ist in die Datei 
ComponentTester-trendy-1.24m.tgz gepackt.

von Enzo65 (Gast)


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Ich habe versucht, die Firmware 1.25 Markus mit dieser Anzeige, aber das 
Programm ist zu groß für den ATmega328 [107%]. Sie ist?

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Enzo65 schrieb:
> aber das Programm ist zu groß für den ATmega328 [107%].

Möglicherweise ist die Ursache eine veraltete C-Compiler (avr-gcc) 
Version. Die Version (avr-gcc -v) sollte 4.82 oder höher sein.

von Enzo65 (Gast)


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vielen Dank für die schnelle Antwort, meine Version ist 4.8.2 und 
Verwendung Linux-mint. die Dimension der .hex-Datei wächst deutlich, 
wenn ich ili9341 Controller ermöglichen, auch wenn ich andere 
deaktivieren.

von Enzo65 (Gast)


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Ich stelle fest, dass die Datei ili9341.o 27,4 kb viel mehr als andere 
Displays groß ist, dass alle 819 Bytes

von Enzo65 (Gast)


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Ich habe einige Tests und völlig normal ist, ich denke, das Problem ist 
eigentlich die große ili9341.h Datei. Dazu gehören viele zusätzliche 
Befehle, die die Größe des Programms zu erhöhen. vielleicht sollten Sie 
durch das Entfernen einige zusätzliche Befehl optimiert werden

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Enzo65 schrieb:
> Ich stelle fest, dass die Datei ili9341.o 27,4 kb viel mehr als andere
> Displays groß ist, dass alle 819 Bytes

Die Größe der Objekt-Datei (.o) sagt fast nichts über den belegten 
Speicher aus. Bei mir ist die Größe von ST7735.o aber nur 22856 Bytes 
und die gesamte Speicherbelegung nur 30798 Bytes (94%).

von Enzo65 (Gast)


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Sie haben Recht, aber Sie können die ILI9341 Anzeige mit dem ATmega328 
nicht verwendet werden, ist das Programm zu groß

von madires (Gast)


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Enzo65 schrieb:
> Sie haben Recht, aber Sie können die ILI9341 Anzeige mit dem
> ATmega328
> nicht verwendet werden, ist das Programm zu groß

README lesen ;) Einfach Optionen abschalten, bis die Firmware klein 
genug ist. Übrigens ist der ILI9341 wegen der hohen Pixelzahl bei 
bit-bang SPI recht langsam. Die 1.26m wird zusätzlich Hardware SPI 
unterstützen, was aber erst mit dem ATmega324/644/1284 (mehr I/O Pins) 
sinnvoll nutzbar ist. Der Geschwindigkeitsunterschied ist recht 
deutlich.

von thanh (Gast)


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It does't check the line Triac BTA12, BTA16 ...

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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You can only check Thyristors or Triacs, if the required gate trigger 
current is below 6mA.

von Andreas S. (igel1)


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Liebe Transistortester-Profis,

nachdem ich gelesen und verstanden habe, welch ein tolles Gerät
Ihr da mit minimalem Hardware-Aufwand erfunden habt (Respekt, Respekt!),
möchte ich mir ebenfalls so ein Teil zulegen.

Dabei genügt es mir, wenn ich reiner "Nutzer" des TT's bleibe und
nicht allzu tief in die Details von Schaltung und Software einsteigen
muss - nicht weil ich nicht könnte, sondern weil ich meine Zeit
anderweitig investieren möchte und den TT als reiches Messgerät
nutzen will.

Vermutlich drängt sich daher für mich ein China-Clone auf, aber auch
davon scheint es inzwischen Dutzend verschiedene zu geben.
Daher benötige ich bei der Auswahl Eure Hilfe bzw. Euren Rat.

Ich habe folgende Auswahlkriterien (most important first):

- Ich möchte möglichst wenig Aufwand bei der Anschaffung bzw. mit
  dem Aufbau des Gerätes haben (max. 2h Zeitinvest).

- Die Hardware sollte möglichst "zukunftssicher" sein - will sagen:
  auch zukünftige Software-Releases sollten darauf laufen.
  Dazu sollte das Gerät natürlich "flashbar" sein.
  Ich besitze einen mySmartUSB MK II - ISP-Programmer - ich hoffe,
  der genügt zur Programmierung.

- Eine Genauigkeit <3% genügt mir eigentlich.
  1% Genauigkeit oder besser wären mir nochmals 2h Bastlerzeit wert.

- Gehäuse wäre schön, aber kein unbedingtes "must".

- Invest sollte < 40 EUR bleiben.

ATmega-Programmierkenntnisse, Lötkenntnisse, Scope, LogicAnalyzer
und Multimeter sind allesamt in passabler Qualität vorhanden, sollten
aber von dem anzuschaffenden TT nicht mehr als 2-4h in Anspruch
genommen werden.

Welchen Clone bzw. welchen Bausatz bzw. welche Vorgehensweise
empfehlt Ihr mir?  (ein Link zum Anbieter wäre optimal für mich)

Viele Grüße

Igel1

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Andreas S. schrieb:
> Welchen Clone bzw. welchen Bausatz bzw. welche Vorgehensweise
> empfehlt Ihr mir?

Der vollständigste Bausatz ist nach meinem Kenntnisstand:
[[]]Ebay-Artikel Nr. 252554371942
Leider ist hier ein Farbdisplay verbaut und der ISP-Stecker für den 
Softwareupdate fehlt. Das Farbdisplay hat keinen weiteren Nutzen, aber 
die Ausgabe ist langsamer. Etwas schneller wird die Ausgabe, wenn man 
den 8 MHz Quarz durch einen 16 MHz Quarz ersetzt und das Programm 
entsprechend neu übersetzt und in den ATmega328 läd. Der gleiche Bausatz 
wird teilweise direkt aus China noch billiger angeboten. In China ist 
wohl auch eine fertig aufgebaute Version erhältlich.
Ich hatte aber bei meinen Testbausatz die 680 Ohm und 470 kOhm 
Widerstände durch 0.1% Meßwiderstände ersetzt und den IC-Sockel durch 
einen Präzisions-sockel (gedrehte Kontakte) ersetzt.
Ebenfalls zu empfehlen ist der Bausatz:
[[Ebay-Artikel Nr. 222142226390]]
Hier fehlt lediglich ein Eingang für die optionale Frequenzmessung und 
DC-Spannungsmessung. Ein ISP-Stecker ist auch hier nicht vorhanden.
Dafür ist die Ausgabe auf das graphische SW-Display schneller.

Alle fertig aufgebauten chinesischen Tester verwenden eine SMD ATmega328 
Version. Im Falle eines Unfalls beim Anschluß eines geladenen 
Kondensators müßte hier der SMD-ATmega ausgelötet und ersetzt werden. Da 
ist der Ersatz des gesockelten DIP-ATmega328 erheblich einfacher. Oft 
ist ein weiterer Nachteil der fertigen Versionen, daß der Anschluß der 
3.3V graphischen Displaycontroller nicht ordentlich gelöst wurde.

von Andreas S. (igel1)


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@Karl-Heinz Kübbeler:

Danke für die prompte und sehr ausführliche Antwort!
Dann werde ich mal mein Glück mit dem erstgenannten Bausatz versuchen:
die Bestellung ging gerade raus.

Die Lötarbeiten sind ja mehr als übersichtlich und den ATmega könnte
ich dank DIL-Fassung dann hoffentlich auch außerhalb auf meinen
anderen Boards flashen.

Muss ich also nur noch einen 16MHz Quarz, die Präzisionsfassung und
die beiden 0,1% Widerstände nachrüsten bzw. austauschen. Ist sonst
noch etwas zu beachten bzw. zu kaufen?

Viele Grüße

Igel1

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Andreas S. schrieb:
> Ist sonst
> noch etwas zu beachten bzw. zu kaufen?

Es sind 3x 680 Ohm und 3x 470 kOhm Widerstände, die ggf. zu ersetzen 
sind. Die mitgelieferten bei diesem Bausatz hatten bei mir 1% Toleranz. 
Den Quarz habe ich bei mir in eine improvisierte Fassung (2 einzelne 
Kontakte einer gedrehten Fassung) gesteckt, so daß man mit dem 8 MHz 
Quarz beginnen kann und später leicht gegen einen 16 MHz austauschen 
kann.
Einen der 22 pF Kondensatoren an dem Quarz habe ich durch einen Trimmer 
(z.B. 6-30pF) ersetzt. Damit läßt sich der Quarz auf die richtige 
Frequenz ziehen. Wenn kein geeignetes Frequenznormal zur Verfügung 
steht, kann man einen GPS (oder GLONASS) Empfänger mit 1PPS Ausgang zur 
Kalibration der Frequenz verwenden.
Die Einstellung der Quarzfrequenz ist natürlich nur für die 
Frequenzmessung bzw. die Frequenzerzeugung wichtig. Für die 
Zeitkonstantenmessung (Kapazität und Induktivität) ist die unkalibrierte 
Quarzfrequenz genau genug. Der Trimmer sollte so eingebaut werden, daß 
die Einstellschraube auf Masse-Potenzial liegt.

von Andreas S. (igel1)


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@Karl-Heinz Kübbeler:

Abermals Danke - diesmal für die schnelle Ergänzung!
Da hätte ich fast ein paar Bauteile zu wenig bestellt - das wäre 
ärgerlich gewesen. Klasse Tipp auch das mit der Quarz-Fassung und dem 
Trimm-Kondensator.

Viele Grüsse

Igel1

von Stefan (Gast)


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Hallo,
ertstmal vielen Dank für dieses großartige Projekt!

Ich habe mir zwei dieser Bausätze gekauft: 
Ebay-Artikel Nr. 252554371942

Ich habe den ersten aufgebaut (habe für die Messwiderstände 0,1% 
genommen und den Spannungsregler durch einen MCP1702 ersetzt) und nichts 
geht, wenn ich drücke passiert nichts, LED leuchtet nicht. Nachdem alle 
Lötpunkte nochmal kontrolliert waren versuche ich den mega328 
auszulesen, kein Problem, aber avrdude meldet, das nichts drin ist.
Habe dann die Software "mega328_color_kit" eingespielt und siehe da, er 
verhält sich schonmal recht normal, wenn ich auf den Taster drücke 
bleibt die LED einige Sekunden an und das Display flackert. Meine erste 
Vermutung, dass die Software nicht korrekt für den Bausatz ist hat, 
bestätigt sich nicht: Ich habe den mega328 aus dem zweiten Bausatz 
eingesteckt, gleiches Verhalten wie mit dem selbstprogrammierten. Im 
nächsten Schritt versuche ich das Display des zweiten Bausatzes, auch 
hier keine Änderung. Ich habe die Verbindungen avr zu Display alle 
nachgemessen und nochmal die Werte aller Widerstände/Kondensatoren 
kontrolliert, kein Problem entdeckt.

Irgendeine Idee was da los sein könnte?

Vielen Dank
Stefan

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Stefan schrieb:
> Irgendeine Idee was da los sein könnte?

Ich hoffe, daß der MCP1702 auch richtig angeschlossen wurde. Die 
Belegung ist anders als beim 78L05! Die 5V Betriebsspannung sollte man 
auf jeden Fall nachmessen. Wenn kein Bauteil angeschlossen (erkannt) 
wurde, erfolgt die automatische Abschaltung nach etwa 15 Sekunden. Die 
Suche nach Bauteilen kann mit einer LED als Testobjekt beobachtet 
werden. Die LED sollte bei der Bauteilsuche einige Male flackern. In 
diesem Fall funktioniert die Display-Ausgabe nicht. Da auch mit dem 
mitgelieferten Chip keine Ausgabe erfolgt, ist eine fehlerhafte 
Verbindung zur LCD-Anschlußleiste wahrscheinlich.
Die ATmega-Chips der Chinesen lassen sich in der Regel nicht auslesen 
(Security Fuse). Ich habe aber auch schon erlebt, daß die Programmierung 
vergessen wurde. Dann reagiert der Tester natürlich gar nicht.

von Stefan (Gast)


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Hallo,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Der MCP1702 hat die gleiche 
Pinbelegung wie der mitgelieferte Regler (7550). Spannung ist auch 
überall korrekt.

Ich habe jede Verbindung vom AVR zum Display mit einem Durchgangsprüfer 
getestet, daran liegt es nicht. Ich habe auch den Drehencoder 
abgeklemmt, der mit auf den Display-Leitungen hängt, kein Unterschied 
(wenn man ihn vorher gedreht hat flackerte das Display).

Ich habe eine LED an den Testsockel angeschlossen, alle 6 Möglichkeiten 
probiert (1-2, 2-3, 1-3 jeweils beide Polaritäten), nichts zu sehen.

Ich habe in einem nächsten Test die Software neu kompiliert mit 
serieller Schnittstelle statt externer Spannung. Wenn ich den Tester 
starte kommt folgendes am Rechner an: "Bat. 5.2V leer!"
Ich habe die Batteriespannung während des Betriebs gemessen, die lag 
deutlich über 8V, das passt nicht. Für den Spannungsteiler sind aber die 
korrekten Werte in der Software eingetragen, daran liegt es nicht. Die 
wird aber hinter dem ersten Transistor gemessen, vielleicht hat der 
einen Schuss.

Viele Grüße
Stefan

von Stefan (Gast)


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Hallo,

habe den Transistor getauscht, jetzt geht alles einwandfrei, der hat 
wohl den Strom begrenzt.

Die Software aus dem SVN (mega328_color_kit) läuft auch einwandfrei 
darauf. Der vorprogrammierte AVR der Chinesen hatte auch die gleiche 
Software, auch wenn einige Features nicht einkompiliert wurden und sie 
nur 4 Zeilen auf dem Display darstellen kann.
Beim Kompilieren habe ich festgestellt, das ich nicht alle Features 
einkompilieren kann, sonst komme reicht der Speicher nicht (z.B. fegt 
Crystal gar nicht und Rotary nur wenn ich ganz viel anderes abschalte). 
Benutze ich den falschen Compiler (avr-gcc aus Ubuntu 16.04) oder ist 
das normal?
Im Menü gibt es jetzt zwei Einträge für Kondensatoren "1-||-3" und 
"C+ESR@TP1:3". Für den ESR geben sie mir praktisch identische Werte, 
aber nicht für die Kapazität ("1-||-3" gibt ca. 2% größere Werte für die 
Kapazität an für die von mir gemessenen Kondensatoren (nur 3 
verschiedene)). In der Dokumentation (die großartig ist!!!) sind mehrere 
Verfahren beschrieben, welches gehört zu welchem Menüpunkt?

Ich glaube ich habe hier auch einen Bug in der Software gefunden: Wenn 
er im Transistormodus ein Kondensator oder Widerstand findet zwischen 1 
und 3, schaltet er in die entsprechenden Modi. Aus diesen kommt man 
nicht wieder raus, wenn man am Encoder dreht oder auch drückt, schaltet 
er ab und geht nicht ins Menü.

Letzter Punkt: Abgleich der Frequenz: Was auch in der Dokumentation 
erwähnt wird, den Quarz mit einem Trimmer abzugleichen. Ich habe dafür 
die CKOUT-Fuse gesetzt, so dass der Takt an Messpunkt A ausgegeben wird, 
das geht auch soweit, aber ich habe einen enormen Jitter, der Trimmer 
ist völlig sinnlos, mein Frequenzzähler misst alles zwischen 15,99... 
und 16,01... Ich habe bis jetzt noch keinen Quarz am AVR abgeglichen, 
aber Quarze in anderen Geräten, dort kann ich auf ca. 0,1kHz abgleichen 
(wobei das vermutlich auch wohl deutlich bessere Quarze als die für 
0,28€ von Reichelt). Ist das mit dem Jitter normal oder stimmt da was 
nicht?

Viele Grüße
Stefan

von Stefan (Gast)


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Nachtrag: Das mit dem Abgleich war mein Fehler, durch die Software 
scheint der Takt nicht exakt stabil zu bleiben. Ich habe einfach eine 
Dummy-Software eingespielt die nur die LED blinken lässt und siehe da, 
ich kann perfekt abgleichen.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Stefan schrieb:
> Im Menü gibt es jetzt zwei Einträge für Kondensatoren "1-||-3" und
> "C+ESR@TP1:3".

Der Eintrag "1-||-3" ist eine normale Dauermessung für Kondensatoren 
(Kapazitätsmeßgerät), der Eintrag "C+ESR@TP1:3" ist eine spezielle 
Kapazitätsmessung mit besonders niedriger Meßspannung für Messungen in 
der Schaltung (in circuit). Der Schwerpunkt liegt hier bei der ESR 
Messung, die Kapazitätsmessung hat hier nur einen eingeschränkten 
Meßbereich (2µF - 50mF) mit reduzierter Genauigkeit.
Der automatische Wechsel zum Kapazitätsmess-Modus bzw. 
Widerstandsmess-Modus beim Anschluß eines entsprechenden Bauteils an 
TP1:3 ist beabsichtigt. Wenn nur eine Einzelmessung gewünscht wird, 
sollte man TP2 benutzen.

Stefan schrieb:
> Ich glaube ich habe hier auch einen Bug in der Software gefunden:

Die Abschaltung bei Beenden des Widerstandsmeß- oder 
Kondensatormeß-Modus is so beabsichtigt und erfolgt so auch, wenn die 
Funktion über das Menü aufgerufen wird.

Stefan schrieb:
> Letzter Punkt: Abgleich der Frequenz:
Der Abgleich ist auch anders geplant. Es sollte im Frequenzmeßbetrieb 
(Zählerfunktion) eine genau bekannte Frequenz gemessen werden. Mit dem 
Trimmer wird dann die Anzeige auf den gewünschten Wert getrimmt. Da ich 
kein genaues Frequenznormal besitze, habe ich für die Kalibration das 
1PPS Signal eines GPS Empfängers benutzt.

Stefan schrieb:
> Beim Kompilieren habe ich festgestellt, das ich nicht alle Features
> einkompilieren kann
Für die Quarzmessung müssen einige Optionen geändert werden:
OP_MHZ = 16 ist zwingend erforderlich!
Um Speicherplatz zu sparen, sollten zusätzlich NO_ICONS_DEMO und 
SHORT_UNCAL_MSG eingeschaltet werden und ein kleinerer Font (FONT8X8) 
gewählt werden.

von Stefan (Gast)


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Karl-Heinz K. schrieb:
> Die Abschaltung bei Beenden des Widerstandsmeß- oder
> Kondensatormeß-Modus is so beabsichtigt und erfolgt so auch, wenn die
> Funktion über das Menü aufgerufen wird.

Wenn das beabsichtigt ist OK, aber wenn die Funktion aus dem Menü 
aufgerufen wird geht er definitiv ins Menü zurück wenn ich drehe oder 
drücke, gerade nochmal probiert, sowohl bei C als auch RL.

Karl-Heinz K. schrieb:
> Der Abgleich ist auch anders geplant. Es sollte im Frequenzmeßbetrieb
> (Zählerfunktion) eine genau bekannte Frequenz gemessen werden. Mit dem
> Trimmer wird dann die Anzeige auf den gewünschten Wert getrimmt. Da ich
> kein genaues Frequenznormal besitze, habe ich für die Kalibration das
> 1PPS Signal eines GPS Empfängers benutzt.

Sowas habe ich leider nicht, ich habe nur einen Frequnzzähler, welchen 
ich wiederum mit einem Messsender (Frequenzen jenseits dem was ein AVR 
messen kann) mit Quarzofen abgleiche. Mit anderer Software und CKOUT hat 
es jetzt ja problemlos geklappt.

Karl-Heinz K. schrieb:
> Für die Quarzmessung müssen einige Optionen geändert werden:
> OP_MHZ = 16 ist zwingend erforderlich!
> Um Speicherplatz zu sparen, sollten zusätzlich NO_ICONS_DEMO und
> SHORT_UNCAL_MSG eingeschaltet werden und ein kleinerer Font (FONT8X8)
> gewählt werden.

Den Quarz hatte ich schon in 16 MHz geändert. Klappt jetzt wenn ich 8X8 
nehme und NO_ICONS_DEMO/SHORT_UNCAL_MSG wenn ich zusätzlich noch UART 
abschalte. Aber ROTARY_CHECK und XTAL beides klappt nicht. Schade, dass 
es keinen Mega648 gibt.

von Dirk K. (millenniumpilot)


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Stefan schrieb:
> Der MCP1702 hat die gleiche
> Pinbelegung wie der mitgelieferte Regler (7550)

darf ich fragen, warum Du den 7550 ersetzt hast?
Habe mir das gleiche Board geholt. Die 0,1%-Rs ersetzen ist klar.

von Stefan (Gast)


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Dirk K. schrieb:
>
> darf ich fragen, warum Du den 7550 ersetzt hast?
> Habe mir das gleiche Board geholt. Die 0,1%-Rs ersetzen ist klar.

Weil ich hier irgendwo gelesen hab, dass der Spannungsregler eine 
kritische Komponente sei und man am besten einen MCP1702 nimmt. In den 
Datenblatt steht des weiteren Folgendes:

7550:
Output Spannung: +/- 3%
Max Output: 150mA

MCP1702:
Output Spannung: +/- 0,2%
Max Output: 250mA

Daher habe ich gedacht kein Risiko und direkt den MCP1702 genommen.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Stefan schrieb:
> Aber ROTARY_CHECK und XTAL beides klappt nicht.

Man kann übrigens noch über 600 Byte (1.8%) Code sparen, wenn man auf 
die im Menü einstellbaren Farben verzichtet (Option LCD_CHANGE_COLOR). 
Die Vordergrund- und Hintergrund-Farbe kann man über die Optionen 
LCD_BG_COLOR und LCD_FG_COLOR fest einstellen!

von Michael D. (mike0815)


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>> darf ich fragen, warum Du den 7550 ersetzt hast?
Dasselbe hab ich mich auch gefragt, denn so schlecht ist der Holtek 
nicht und hat ebenfalls einen quiescent Currend von 5µA, hätte man drin 
lassen können.

von Nichteingeweihter (Gast)


Angehängte Dateien:

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Firmware 1.12k Beobachtungen:

Messung von Germanium-PNP-Transistor bei Raumtemperatur (AF126) OK, und 
Fehler beim Messen eines Si PNP (BF451):


AF126: (TO72 mit Aufdruck)


Bat. 8.7V OK         VCC=5.24V  Testing...

BJT-PNP        hFE=108        Ic=1.7mA      Ube=297mV      ICE0=.53mA 
ICEs=7uA        2-|<-1 Uf=3.64V       Pin 1=C 2=E 3=B



(1) BF451: (TO92 mit Aufdruck)

Bat. 8.7V OK         VCC=5.25V  Testing...

BJT-NPNp       hFE=.39        Ie=3.6mA      Ube=898mV      2-|<-3 
Uf=852mV       Pin 1=B 2=C 3=E


-> Fehler, wird als "NPNp" erkannt und hFE falsch; mit dem Multimeter 
sind die BC- und BE-Dioden korrekt meßbar, ein Analog hfe-Tester gibt 
ca. 50 aus.


(2) BF451: (TO92 mit Aufdruck)

Bat. 8.6V OK         VCC=5.30V  Testing...

BJT-NPNp       hFE=.85        Ic=8uA        Ube=616mV      2-|<-3 
Uf=860mV       Pin 1=B 2=C 3=E

-> Fehler, wird als "NPNp" erkannt und hFE falsch; mit dem Multimeter 
sind die BC- und BE-Dioden korrekt meßbar, ein Analog hfe-Tester gibt 
ca. 70 aus.



Frequenzmessung: leider kommen die Daten mit vielen Spaces getrennt 
statt mit 0x0d 0x0a daher:

Frequency 
f=0Hz 
f=0Hz 
f=0Hz 
f=0Hz

bzw.:
0D 0A 46 72 65 71 75 65 6E 63 79 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 
20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 
20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 
20 20 20 20 66 3D 30 48 7A 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 
20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 
20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 
20 66 3D 30 48 7A 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 
20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 
20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 66 3D 
30 48 7A 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 
20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 
20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 66 3D 30 48 7A

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Nichteingeweihter schrieb:
> Fehler, wird als "NPNp" erkannt und hFE falsch; mit dem Multimeter
> sind die BC- und BE-Dioden korrekt meßbar, ein Analog hfe-Tester gibt
> ca. 50 aus.

Die Bezeichnung NPNp bedeutet, daß dieser Transistor sowohl als NPN als 
auch als PNP (PNp) erkannt wird. Die Testersoftware versucht über die 
größere Sperrschichtkapazität der jeweiligen Basis-Emitter-Strecke den 
richtigen Typ zu identifizieren, was hier aber offensichtlich mißlingt. 
Wenn während des Tests (bevor die Anzeige erfolgt) der Start-Knopf 
gedrückt wird, werden die Parameter des PNP Transistors (als PNPn) 
ausgegeben. Für diesen Transistor wäre der Typ mit den höheren hFE 
richtig gewesen, was aber leider nicht immer so ist. Der Taster sollte 
zum Start kurz gedrückt werden und dann sofort wieder gedrückt gehalten 
werden, sobald die Meldung "Testing.." erscheint. Wenn das Ergebnis 
angezeigt wird, sollte der Tester wieder losgelassen werden.

Nichteingeweihter schrieb:
> Frequenzmessung: leider kommen die Daten mit vielen Spaces getrennt
> statt mit 0x0d 0x0a daher:

Das sollte geändert werden! Vielen Dank für den Hinweis.

von Nichteingeweihter (Gast)


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Danke für den Tipp!

Ich stecke immer zuerst das Bauteil in die Fassung und schalte dann erst 
per Tasterdruck den Tester ein, da sollte dann weniger passieren weil 
das Relais die Ports noch verbindet.

(1) BF451 und (2) BF451 waren nicht 2 Messungen eines Transistors, 
sondern 2 Transistoren unterschiedlicher Hersteller.

Jetzt habe ich die Messungen mit (1) laut Deines Hinweises mit dem 
Tastendruck wiederholt:

A) so wie vorher, Taster einmal drücken zum Einschalten:
BJT-NPNp       hFE=.39        Ie=3.6mA      Ube=903mV      2-|<-3 
Uf=853mV       Pin 1=B 2=C 3=E
-> NPN-Symbol

B) Taster einmal drücken zum Einschalten und dann nocheinmal mittellang 
drücken wenn "Testing..." erscheint:
BJT-PNPn       hFE=51.5       Ie=6.3mA      Ube=770mV      3-|<-1 
Uf=911mV       Pin 1=C 2=B 3=E
-> PNP-Symbol

-> hFE passt auch zum Analogtester

Danke, da habe ich wohl das Manual nicht genau genug gelesen gehabt...

Könnte man da nicht beide Messungen hintereinander durchführen und dann 
nur das Ergebnis mit der höheren hFE als Ergebnis anzeigen?

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Nichteingeweihter schrieb:
> Könnte man da nicht beide Messungen hintereinander durchführen und dann
> nur das Ergebnis mit der höheren hFE als Ergebnis anzeigen?

Den Effekt mit dem parasitären Transistor durch die C-E Diode habe ich 
zuerst beim BUL38D festgestellt. Bei diesem NPN Transistor passte die 
höhere hFE gerade nicht. Da hat der NPN nur ein hFE von 38, der PNP 
Transistor hat aber ein hFE von 83! Die PNP Basis-Emitter Strecke hat 
eine Sperrschicht-Kapazität von 130pF, die NPN Basis-Emitter Strecke hat 
aber beim BUL38D eine Kapazitär von 1.4nF . Es ware aber denkbar, hFE 
Werte unter 5 nicht zu akzeptieren, wenn der andere Typ ein hFE über 5 
hat.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Bei SVN Version 695 wird für NPNp und PNPn Transistoren ein 
Stromverstärkungswert unter 5 bei der automatischen Auswahl nicht 
berücksichtigt.

von Arief (Gast)


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Good morning,

Maybe anyone can help I ...
I have the latest version of PCB WITH ATMega8 well as the 8 MHz crystal 
and the latest software version 1.12k.
The design of the original scheme Without change one bit.
My fuse settings: lfuse = 0x3F hfuse = 0xc9

after all finished and when in turn inexplicably only blue lcd without 
the slightest writing, whether the fault is where I do not know


thank you for your answers !

von Nichteingeweihter (Gast)


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Karl-Heinz K. schrieb:
> Bei SVN Version 695 wird für NPNp und PNPn Transistoren ein
> Stromverstärkungswert unter 5 bei der automatischen Auswahl nicht
> berücksichtigt.

Da habe ich eines nicht bedacht: falls man einen defekten Transistor 
mißt, trägt dies dann zu weiterer Verwirrung bei?
Z.B. ein Transistor , welcher durch Defekt bereits ein sehr kleines B 
hat.
Wenn man weiß ob NPN oder PNP ist das aber auch kein Problem, so wie 
beim funktionierenden.

695: ist da schon ein Zeilenumbruch in den Datenreihen implementiert?

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Arief schrieb:
> after all finished and when in turn inexplicably only blue lcd without
> the slightest writing, whether the fault is where I do not know

Please connect a LED to any two of the three testpins and start the 
tester again. The LED should flicker some times durung the test 
sequence.
If you notice this flicker of the LED, the test programs runs well and 
you have a problem with the display (LCD). Are you shure, that your 
character display has a HD44780 compatible controller and the contrast 
voltage is selected well?

von Arief (Gast)


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thanks to instructions

after checking all the components seems all good condition, but after a 
check display (lcd) unexpected problem on display (lcd), which appears 
to have been damaged, after the change in the display (lcd) new, it 
turns normal work

thank you!
regards!
Arief

von Carsten (Gast)


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Hi, ich wende mich mal mit meiner Fragestellung hierher:

Ich habe 
http://www.mikrocontroller.net/articles/Datei:TransistorTesterVC1.png 
Aufgebaut.

Nun meldet mir jedoch das Display "Timeout".

Lt. Quellcode:
"Überprüfen auf Watchdog-Reset
Das tritt ein, wenn der Watchdog 2s nicht zurückgesetzt wurde
Kann vorkommen, wenn sich das Programm in einer Endlosschleife 
"verheddert" hat."


PS: SVN (https://www.mikrocontroller.net/svnbrowser/transistortester/) 
ist gerade offline, vielleicht hab ich mir auch nur die falsche Firmware 
runtergleaden.

LG Carsten

von Carsten S. (in-18)


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Ich hab jetzt mal andere Software ausprobiert: 
https://github.com/svn2github/transistortester/blob/master/Software/Markus/ComponentTester-trendy-1.25m.tgz
Jetzt zeigt er mir "Version 1.12" an. Nach erneutem Einschalten, zeigt 
er mir nix mehr an

von Carsten S. (in-18)


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Mittlerweile lässt sich mein EEprom nicht mehr beschreiben...

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Carsten schrieb:
> vielleicht hab ich mir auch nur die falsche Firmware
> runtergleaden.

Das Prinzipschaltbild zeigt den Tester ohne die 
Batterie-Spannungsversorgung und die automatische Abschaltung. Das 
vollständige Schaltbild ist in der PDF Dokumentation zu finden 
(Doku/trunk/pdftex/german/ttester.pdf).
Für die abgemagerte Schaltung sollte in der Makefile die 
Batteriespannungsüberwachung (Option BAT_CHECK) und die automatische 
Abschaltung (Option POWER_OFF) abgewählt werden.
Bei einem Character-Display muß bei der alternativen Software von 
"Markus R." eine -classic- Version gewählt werden, nicht die -trendy- , 
welche nur für grafische Displays vorgesehen ist.
Ein häufiger Grund für einen Timeout beim Start ist ein Tastensignal, 
welches auf 0V bleibt. Der externe Pullup Widerstand ist erforderlich, 
da normalerweise die internen Pullup Widerstände des ATmega im Programm 
abgeschaltet werden.

von Carsten S. (in-18)


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Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich habe tatsächlich eine 
trendy-version erwischt. Leider ist der SVN-Browser immer noch 
offline...

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Carsten S. schrieb:
> Leider ist der SVN-Browser immer noch offline...

Das komplette SVN-Archiv ist auch auf 
https://github.com/svn2github/transistortester gekloned.

von Andreas S. (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this


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Der SVN-Browser ist wieder online, und sollte ab jetzt auch nicht mehr 
unbemerkt offline gehen. Sorry fuer die Unannehmlichkeiten dadurch.

von Carsten S. (in-18)


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Ich hab jetzt diese Version ausprobiert: 
https://github.com/svn2github/transistortester/blob/master/Software/Markus/ComponentTester-classic-1.21m.tgz 
- Soweit schaut das ganz gut aus, aber die Option BAT_CHECK gibts da 
nicht (mir ist klar, dass diese Verion nicht aus dem SVN ist.) - 
Außerdem entwickel ich unter Atmel Studio; Evtl macht das auch Probleme 
(nutzt aber das angegebene Makefile)

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Carsten S. schrieb:
> Soweit schaut das ganz gut aus, aber die Option BAT_CHECK gibts da
> nicht

Die Software-Versionen von Markus R. unterscheiden sich in mehreren 
Punkten von meinen Versionen. Bei meiner Version (derzeit 1.12k) wird 
für alle Konfigurationen der gleiche Quelltext (Software/trunk 
Verzeichnis) benutzt. Die verschiedenen Makefiles befinden sich in 
Unterverzeichnissen wie beispielsweise default, mega328, 
mega328_2x16_menu oder mega644_LCD2004.
Das github Archiv ist ein automatisch erzeugtes Abbild des SVN Archivs. 
Änderungen im SVN Archiv sollten spätestens nach einem Tag übernommen 
sein.

Andreas S. schrieb:
> Der SVN-Browser ist wieder online,

Vielen Dank!

von Carsten S. (in-18)


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https://www.mikrocontroller.net/svnbrowser/transistortester/Software/trunk/ 
hab ich jetzt runtergeladen, Makefile für mega328 ausgewählt, 
draufgeflashed, - Da Display zeigt mir immer noch nix an

von Carsten S. (in-18)


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Hier mal mein Software-Setup,
Transistortester\Transistortester\mega328\Transistortester.elf
und
Transistortester\Transistortester\mega328\Transistortester.eep
werden dann auf den Controller geflased, die Power-Flags sind 
auskommentiert, das richtige Makefile ausgewählt (mega328).  - Ich weiß 
echt nicht mehr weiter. Ich will doch einfach nur, dass das Ding läuft

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Carsten S. schrieb:
> as richtige Makefile ausgewählt (mega328).

In dieser Makefile sollte Zeile 312 (CFLAGS += -DPOWER_OFF) und Zeile 
320 (CFLAGS += -DBAT_CHECK) auskommentiert werden. Dazu muß die Zeile 
mit dem Zeichen # beginnen. Natürlich muß die Makefile nach den 
Änderungen überschrieben werden.

von madires (Gast)


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Karl-Heinz K. schrieb:

> Bei einem Character-Display muß bei der alternativen Software von
> "Markus R." eine -classic- Version gewählt werden, nicht die -trendy- ,
> welche nur für grafische Displays vorgesehen ist.

Nicht ganz :)

classic: ATmega 168/328 und 2*16 Text-Display (HD44780)
trendy: ATmega 328/324/644/1284, 2*16 bis 4*20 HD44780 oder 
Grafik-Display

von Andreas S. (igel1)


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@Karl-Heinz:

Ich bin genau Deinen Vorschlägen vom 03.10.2016 und 04.10.2016 (siehe
Posts weiter oben) gefolgt:

Habe mir den ersten von Dir empfohlenen Bausatz bei ebay gekauft
(der mit dem Farb-Display) und den Zusatz-Präzisionssockel + 0,1% 
Widerstände + C-Trimmer + Sockel für Quarz ebenfalls beschafft.

Habe vorhin alles zusammengeschustert und der TT lief auf Anhieb.
Nach dem Selbsttest habe ich einen 1nF/1% Glimmer-Kondensator
getestet - siehe selbst das Ergebnis im Bild!

Tolle Arbeit von Dir und allen, die daran mitgewirkt haben - Danke !!
(Und Deine Doku ist auch weltmeisterverdächtig umfangreich.)

Viele Grüße

Igel1

von JIndrich (Gast)


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I do not know how to move the text on two lines up. Display TFT ILI9163.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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JIndrich schrieb:
> I do not know how to move the text on two lines up. Display TFT ILI9163.

Is it really a ILI9163 or a simular ST7735 display?
The ST7735 display has 128x160 pixels, the ILI9163 has only 128x128 
pixels.

von JIndrich (Gast)


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It's a 1.44" TFT ILI9163, 128x128 pixels. Not applicable?

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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JIndrich schrieb:
> It's a 1.44" TFT ILI9163, 128x128 pixels. Not applicable?

I don't know the reason for your problem. My picture seems to be OK!
The value of LCD_ST7565_V_OFFSET should be not set (same as 0).

von JIndrich (Gast)


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Here is my file:

von Janusz B. (freddypl)


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Kubi48, In my 3-rd tester with Mega328, and graphic 128x64 LCD - soft is 
Your v1.12, I can't enter  to calibrate mode, with capacitor measurment 
?

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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JIndrich schrieb:
> Here is my file:

With your .hex and .eep files I get the above result!
Probably your display is mounted in a different way.
You can try to set the Option "CFLAGS += -DLCD_ST7565_V_OFFSET=32" in 
your Makefile in a new line near to the LCD_ST7565_H_OFFSET line.

von JIndrich (Gast)


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It's OK!
The error was on line:
CFLAGS += -DLCD_ST7565_V_OFFSET=0

It was the "H" OFFSET instead of "V" OFFSET

The error is in the original Makefile for ILI9163


Thank you very much for your help!

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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JIndrich schrieb:
> It was the "H" OFFSET instead of "V" OFFSET

Both offsets can be set in the Makefile! The horizontal (H) and the 
vertical (V) offset can be set. If any of these values is not set in 
the Makefile, a value of 0 is usually preset in the file lcd_defines.h !
Some displays need a horizontal offset too.

von bpl (Gast)


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Test - ILI9341
LCD Display TFT Color 2.2" 240x320 ILI9341 SPI
I tried to connect the display.
to display the information
   disable CFLAGS   = -DLCD_CHANGE_COLOR = 2.

Firmware compiles fine with only a vertical orientation.
Horizontal text is not displayed correctly.

Makefile  - compiled  - Directory revision:695 - 
trunk\mega328_color_kit
applied - FONT 8x16 thin

LCD – vertically 0º
WITH_LCD_ST7565 = 9341
#CFLAGS += -DLCD_CHANGE_COLOR=2
CFLAGS += -DLCD_SCREEN_ROTATE=1
CFLAGS += -DLCD_ST7565_H_FLIP=1
CFLAGS += -DLCD_ST7565_H_OFFSET=0
CFLAGS += -DLCD_ST7565_V_FLIP=0

LCD – horizontal 90º
WITH_LCD_ST7565 = 9341
#CFLAGS += -DLCD_CHANGE_COLOR=2
#CFLAGS += -DLCD_SCREEN_ROTATE=1
CFLAGS += -DLCD_ST7565_H_FLIP=0
CFLAGS += -DLCD_ST7565_H_OFFSET=0
CFLAGS += -DLCD_ST7565_V_FLIP=0

LCD – vertically 180º
WITH_LCD_ST7565 = 9341
#CFLAGS += -DLCD_CHANGE_COLOR=2
CFLAGS += -DLCD_SCREEN_ROTATE=1
CFLAGS += -DLCD_ST7565_H_FLIP=0
CFLAGS += -DLCD_ST7565_H_OFFSET=0
CFLAGS += -DLCD_ST7565_V_FLIP=1

LCD – horizontal 270 °
WITH_LCD_ST7565 = 9341
#CFLAGS += -DLCD_CHANGE_COLOR=2
#CFLAGS += -DLCD_SCREEN_ROTATE=1
CFLAGS += -DLCD_ST7565_H_FLIP=1
CFLAGS += -DLCD_ST7565_H_OFFSET=0
CFLAGS += -DLCD_ST7565_V_FLIP=1

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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bpl schrieb:
> Test - ILI9341

If you use the 8x8 font without the LCD_SCREEN_ROTATE option, the size 
of font and icons is doubled for better reading for the normal 320H x 
240V orientation.
The count of 16 characters use then 16x8x2 = 256 pixels, which leave 
enough place for the doubled 32 pixel icon (total of 320 pixel).
The 240 vertical pixel of the display enable 15 text lines, which should 
be sufficient. So you can only use the 0° and 180° orientation 
(H_FLIP=1, V_FLIP=1) with this feature.
Currently bigger fonts like 8x12 are not yet supported with this 
controller.

von Andreas S. (igel1)


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Weiß jemand, wieviel Spannung mein Chinesischer Clone (Ebay-Artikel 
Ebay-Artikel Nr. 252554371942) 
an seiner Netzteilbuchse verträgt? Oder noch besser: gibt's davon 
Schaltpläne?

Anleitung sagt DC 6,8 - 12V.
Mein Netzteil hätte aber 12,5V.

Spannungsregler habe ich auf die Schnelle nicht gefunden.
Oder ist es das 6-beinige SMD-Bauteil mit der Aufschrift "MC5"?

Viele Grüße

Igel1

: Bearbeitet durch User
von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Andreas S. schrieb:
> Mein Netzteil hätte aber 12,5V.

Da hätte ich keine Bedenken. Selbst der MCP1702 Regler verträgt 13.2V 
Eingangsspannung. Die anderen Regler vertragen nach meinem Kenntnisstand 
höhere Spannungen. So verträgt z.B. der LP2950 oder der 78L05 30V am 
Eingang.

von Jan L. (ranzcopter)


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Andreas S. schrieb:
> Oder noch besser: gibt's davon
> Schaltpläne?

sollte dieser sein...

von Thomas S. (doschi_)


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Ich hatte mir nun auch einen DIY-Tester aus der Bucht bestellt. (wie 
Ebay-Artikel Ebay-Artikel Nr. 252554371942).
Der Aufbau lief weitgehend reibungslos.
Allerdings war ich bei der Inbetriebnahme zu neugierig, und habe die 
Überprüfung der Versorgungsspannung vor dem Einsetzen des ATmega 
übersprungen ...
Der Tester ist trotzdem gestartet, allerdings war das Verhalten recht 
ungewöhnlich. Die Batteriespannung wurde deutlich zu niedrig 
ausgewiesen.
Auch die Flashen der "trendy"-Firmware (hier gefunden: 
Beitrag "Re: Hilfe: China DIY Transistortester mit TFT geht nicht :-(") (Danke an 
Sebastian V. (n8falter74) ) hat nicht wirklich geholfen. Trotz Abgleich 
hat keine Messung gepasst.

Dann habe ich mir die Spannung am ATmega doch mal angeschaut, sagenhafte 
7,35V!  Der mitgelieferte Regler "7550" hat diese auch ordentlich 
geliefert ... und der ATmega hat es überlebt. Die Ursache ist für mich 
nicht nachvollziehbar, da es keinen 7550 mit 7,3 V geben sollte.

Nach einem Tausch gegen einen LP2950-50 (mehr war nicht vorrätig) mit 
Anpassung der Belegung passt nun die Versorgungsspannung, und auch die 
Anzeigen nach erneutem Abgleich sind deutlich realisitischer.

von bpl (Gast)


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ILI9341 - Test  -  Directory revision:696  -  ILI9341 with 8x12 font
LCD Display TFT Color 240x320 ILI9341 SPI .
Doubling the font 8x12 with a horizontal screen orientation.
to display the information
   disable CFLAGS   = -DLCD_CHANGE_COLOR = 2.

Makefile  - compiled  - Directory revision:696 - 
trunk\mega328_color_kit
applied - FONT 8x12 thin

  - LCD – horizontal 90º
WITH_LCD_ST7565 = 9341
#CFLAGS += -DLCD_SCREEN_ROTATE=1
CFLAGS += -DLCD_ST7565_H_FLIP=1
CFLAGS += -DLCD_ST7565_H_OFFSET=0
CFLAGS += -DLCD_ST7565_V_FLIP=1
#CFLAGS += -DLCD_CHANGE_COLOR=2
CFLAGS += -DFONT_8X12thin

Karl-Heinz Kübbeler Thank you for hard work and support.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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bpl schrieb:
> - LCD – horizontal 90º

I would like to call this orientation 180° .
You can also use a 0° orientation (LCD_ST7565_H_FLIP=0, 
LCD_ST7565_V_FLIP=0) with the same font and icon size.
You can also use the LCD_SCREEN_ROTATE=1 option for 90° 
(LCD_ST7565_H_FLIP=0, LCD_ST7565_V_FLIP=1) or 270° (LCD_ST7565_H_FLIP=1, 
LCD_ST7565_V_FLIP=0) orientation. But for this orientation the
icon size and the character size is shown with the original pixel size.
For 0° and 180° orientation all display data are automatically shown 
with double size.
Please note, that the 8x12 font data takes the double amount of flash 
memory as the 8x12 font memory!

von Andreas S. (igel1)


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Andreas S. schrieb:
>> Oder noch besser: gibt's davon
>> Schaltpläne?


... woraufhin Jan L. schrieb:
> sollte dieser sein...


Cool!!
Wie und wo hast Du den denn so schnell aufgetrieben?

Viele Grüße

Igel1

von Andreas S. (igel1)


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Okay - nachdem Ihr mir so viel Mut zugesprochen habt,
habe ich soeben mein 12,5V Netzteil an den Chinaclone gehängt.

Scheinen beide überlebt zu haben - sowohl der Clone als auch
das Netzteil ...

Allerdings hat der Clone als Netzspannung auf seinem Display
nur 12V ausgewiesen. Vielleicht war das ja der Grund, warum man
ihn nicht mit mehr als 12V füttern sollte.

Anyway - ich freue mich jedenfalls, das Dingen nun auch ohne
9V Batterie betreiben zu können.  Habe hier übrigens ein
nettes Gehäuse dafür gefunden - bin gespannt, ob es etwas taugt:
Ebay-Artikel Nr. 172301811638

Viele Grüße

Igel1

von F. F. (foldi)


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Andreas S. schrieb:
> Habe hier übrigens ein
> nettes Gehäuse dafür gefunden - bin gespannt, ob es etwas taugt:
> Ebay-Artikel Nr. 172301811638

Hallo Andreas,
hoffe dir und deiner Familie geht es gut und ihr habt nun alles fertig!

Das ist ein wirklich schönes Gehäuse und zu einem günstigen Preis.

von Detlef Kahn (Gast)


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Hallo zusammen, ich habe den TransistorTester soweit erfolgreich 
nachgebaut.
Er startet bei Tastendruck, startet das Menü und führt sofort die 
Messung durch und dann schaltet es aus. Ich kann keine Menüpunkte 
auswählen.
Ich finde den Fehler einfach nicht.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Detlef Kahn schrieb:
> Ich finde den Fehler einfach nicht.

Vielleicht geht das Tastensignal (PD7) nicht auf 5V Pegel.
Es muss ein externer PullUp Widerstand angeschlossen sein, sonst bleibt 
das Signal auf 0V. Bei losgelassenem Taster sollte das PD7 Signal auf 5V 
Pegel gehen.

von Detlef K. (dkahn)


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Danke für die schnelle Antwort.
10k reichen ?

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Detlef K. schrieb:
> 10k reichen ?

Im Schaltbild sind sogar nur 27k vorgesehen. 10k gehen natürlich auch.

von J.P. B. (jp_b)


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Karl-Heinz K. schrieb:
> Einen der 22 pF Kondensatoren an dem Quarz habe ich durch einen Trimmer
> (z.B. 6-30pF) ersetzt. Damit läßt sich der Quarz auf die richtige
> Frequenz ziehen. Wenn kein geeignetes Frequenznormal zur Verfügung
> steht, kann man einen GPS (oder GLONASS) Empfänger mit 1PPS Ausgang zur
> Kalibration der Frequenz verwenden.

Kann mir jemand diese Frequenz-Kalibration noch einmal genauer erklären?
Was bedeutet hier geeignetes Frequenznormal, wie macht man das mit einem 
GPS-modul? Reicht es nicht mit einem Oszilloskop am Quarz zu messen?

Danke schon im Voraus

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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J.P. B. schrieb:
> Was bedeutet hier geeignetes Frequenznormal, wie macht man das mit einem
> GPS-modul?

Geeignete Frequenznormale wären solche, deren Frequenzgenauigkeit über 
der normalen Quarzstabilität liegen. Dazu müßten sie wenigstens einen 
temperaturstabilisierten Quarz besitzen. Zusätzlich müßten diese einen 
Frequenzausgang besitzen, der vom Transistortester messbar ist, z.B. 1 
MHz.
Günstig wäre eine Langzeitstabilisierung der Frequenz über ein 
Atomnormal um die Alterungseffekte des Quarzes auszugleichen. Ein 
solches Frequenznormal übersteigt im Anschaffungspreis oft den normalen 
Bastlerrahmen. Relativ günstig sind Frequenznormale, die einen OCXO 
(ofengeheizter Quarz-Oszillator) besitzen, aber zur 
Langzeitstabilisierung einen GPS-Empfänger benutzen. Die GPS-Satelliten 
benutzen hochgenaue Atomnormale zur Stabilisierung der Frequenz.
Noch preiswerter ist die Benutzung eines GPS-Moduls mit 1 PPS (Pulse Per 
Second) Ausgang. Auch dieses 1 PPS Signal wird letztlich von der 
hochpräzisen Frequnz der GPS-Satelliten abgeleitet und ist damit auch 
hochgenau. Da der Tester neben der Frequenzmessung auch die Periode 
eines Eingangssignals misst, wenn die Frequenz unter 25 kHz liegt, wird 
die Periode mit genügend Kommastellen erfasst. Damit lässt sich unter 
Beobachtung der angezeigten Periode des 1 PPS Signals die Frequenz des 
Taktgebers abgleichen, wenn man einen 22pF Kondensator am Quarz durch 
einen Trimmer ersetzt hat.
Ein Beispiel für die Verwendung eines solchen GPS-Moduls findet man in 
der PDF-Dokumentation.

von Christian S. (chris02)


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Hallo zusammen,

habe den Transistortester von der ersten Sammelbestellung von Markus
(Beitrag "Sammelbestellung Transistortester")

Endlich habe ich, seitdem ich ihn aufgebaut habe, den Transistortester
mal aktualisiert. Nun vermisse ich aber die Z-Dioden Test
funktion (Taster gedrückt halten)?!Sonst funktioniert er einwandfrei. 
Kann es sein, dass dazu ein anderes File geflasht werden muss? Verwendet 
habe ich die
Files aus transistortester-mega328_strip_grid_dogm
und ansonsten funtkioniert auch Alles prima.


Vielen Dank für eure Unterstützung!

von Ameer Khan (Gast)


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Liebe Freunde,
Vielen Dank für die Aufrechterhaltung dieses schönen Projektes, 
besonders für Karl Heinz Kubbeler. Ich bin aus Indien und interessiert 
mich für dieses Projekt. Vor zwei Jahren habe ich eine Schaltung dieses 
Projektes mit automatischer Backlight abgeschaltet Schaltung zusammen 
mit den Details heruntergeladen und machte die PCB auch. Leider konnte 
ich das Projekt zu dieser Zeit nicht fortsetzen. Das Design wurde von 
Eberhard Hauq (LED-Treoner.de) Ich hatte alle Details aus meinem System 
verloren und ich hatte nur den Schaltplan jetzt bei mir. Kann mir 
irgendjemand mich auf den Ort des Projektdetails hinweisen, damit ich 
das gleiche herunterladen kann, um das Projekt zu starten.
Vielen Dank
VU3SQM
Ameer Khan

von Asko B. (dg2brs)


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Ameer Khan schrieb:
> Das Design wurde von
> Eberhard Hauq (LED-Treoner.de)
                 LED-Treiber.de
Also ich finde da nicht mal einen Hinweis zum Transistortester.
Vielleicht kannst Du mal den Schaltplan hier posten, damit
man evtl. nachvollziehen kann, welche der vielfaeltigen Versionen
Du aufgebaut hast.
Da gibt es ja mittlerweile viele verschiedene Versionen.
Dann kann vermutlich Karl-Heinz genau sagen, welche Software
Du dazu benoetigst.

Was Dir sicher nicht weiterhilft:
Ich wollte auch einen Tester mit einer Nullkraft-Fassung haben.
Da habe ich dann einen Bausatz aus China im Internet bestellt.
Preiswerter haette ich die Platine/Bauteile nicht besorgen koennen.
----
 https://www.amazon.de/dp/B01HCU8VTM/ref=pe_386171_38075861_TE_item
----
Und nach dem Aufbau funktioniert der auch noch.  ;-)

Eventuell bekommst Du das in Indien sogar Preisguenstiger.
China--->Indien ist ja kuerzer als China--->Germany.  ;-)


Gruss Asko

von F. F. (foldi)


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von Asko B. (dg2brs)


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von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Christian S. schrieb:
> Verwendet habe ich die
> Files aus transistortester-mega328_strip_grid_dogm

In dieser Makefile ist die Option WITH_VEXT nicht gesetzt. Deswegen gibt 
es keine Spannungsmessung. Falls eine Neuübersetzung selbst durchgeführt 
werden kann, braucht man nur das Kommentarzeichen # in der Zeile 243 
(#CFLAGS += -DWITH_VEXT) zu entfernen und in diesem Verzeichnis make 
aufrufen, um neue .hex und .eep zu erhalten.
Das Ergebnis habe ich aber auch in die zip Datei gepackt.

von F. F. (foldi)


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Asko B. schrieb:
> Was willst Du mir damit sagen ??

Das es über eBay alle möglichen Sorten vom TT günstig gibt.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Reiches schrieb im Beitrag #4813703:
> Wird da der Leckstrom vom HFE schon abgezogen, oder nicht?

Das hängt von der verwendeten Meßschaltung ab.
Bei der Emitterschaltung wird der Kollektorstrom (Ic=) angezeigt. Dann 
wird der Reststrom (ICEO) vom Kollektorstrom abgezogen, um die 
Verstärkung zu bestimmen.
Wenn aber die Kollektorschaltung verwendet wird, wird der Emitterstrom 
(Ie=) angezeigt. In diesem Fall wird der Basisstrom vom Emitterstrom 
abgezogen, um den Kollektorstrom zu bestimmen (hFE = Ic/Ib). Der 
Kollektorreststrom wird hier nicht berücksichtigt, weil bei dieser 
Schaltung die Kollektor-Basis-Spannung sehr klein ist und damit auch 
kein hoher Reststrom zu erwarten ist.
Der Kollektorreststrom wird natürlich immer in der Emitterschaltung 
(ICEO bei offener Basis) bestimmt.

von Reiches (Gast)


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OK. Danke ;-)

von Eugen (Gast)


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Sehr geerte Herr Karl-Heinz Kübbeler.
Ich habe eine Frage. Wie kann mann anschlissen Display von HP C4580 
Photosmart.
Danke! MfG Eugen Bollinger

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Eugen schrieb:
> Wie kann man anschliessen Display von HP C4580 Photosmart.

Ohne nähere Informationen über den verwendeten Controller ist der 
Aufwand sehr hoch. Wegen der hohen Anzahl von Leitungen auf der 
flexiblen Platine vermute ich, daß auch Kondensatoren für die 
Hilfsspannungen erforderlich wären. Ohne weitere Informationen müßte 
erst die Schaltung des HP C4580 Druckers bezüglich des 
Display-Anschlusses analysiert werden.

von Harry L. (mysth)


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Ich hab ein seltsames Phänomen beim Programmieren des EEPROM des 
Transistortester.

Das eigentliche Programmieren scheint erfolgreich zu sein, aber beim 
Verifizieren bekomme ich immer an der selben Stelle einen Fehler:
harry@hl-blue:~/Labor/TT/transistortester/Software/trunk/mega328_st7565_kit$ make eeprom
avrdude -c stk500v2 -B 1.0  -p m328p -P /dev/MySmart \
-U eeprom:w:./TransistorTester.eep:a
avrdude: stk500v2_set_sck_period(): p = 1.0 us too small, using 1.1 us

avrdude: AVR device initialized and ready to accept instructions

Reading | ################################################## | 100% 0.01s

avrdude: Device signature = 0x1e950f
avrdude: reading input file "./TransistorTester.eep"
avrdude: input file ./TransistorTester.eep auto detected as Intel Hex
avrdude: writing eeprom (866 bytes):

Writing | ################################################## | 100% 9.84s

avrdude: 866 bytes of eeprom written
avrdude: verifying eeprom memory against ./TransistorTester.eep:
avrdude: load data eeprom data from input file ./TransistorTester.eep:
avrdude: input file ./TransistorTester.eep auto detected as Intel Hex
avrdude: input file ./TransistorTester.eep contains 866 bytes
avrdude: reading on-chip eeprom data:

Reading | ################################################## | 100% 0.15s

avrdude: verifying ...
avrdude: verification error, first mismatch at byte 0x02c0
         0x65 != 0x78
avrdude: verification error; content mismatch

avrdude: safemode: Fuses OK

avrdude done.  Thank you.

../finish.mk:145: die Regel für Ziel „eeprom“ scheiterte
make: *** [eeprom] Fehler 1

Als ISP-Programmer kommt ein mySmart USB light zum Einsatz, und als 
Programmieradapter verwende ich dieses Teil
Ebay-Artikel Nr. 201223232054
da der Tester selbst (Bausatz aus China: 
Ebay-Artikel Nr. 272112644748 ) keinen ISP-Connector hat.

Ich hatte zunächst angenommen, daß der Atmega328 eine Macke hätte, aber 
mit weiteren (neuen) Chips die ich getestet habe, tritt der selbe Fehler 
immer an der selben Stelle auf.

Ich verwende trunk/mega328_st7565_kit mit einem 16MHz Quarz, und das 
makefile hab ich auch entsprechend angepasst.
Das Programmieren der Fuses und des Flash funktioniert fehlerlos.
Zunächst war mir der Fehler beim EEPROM gar nicht aufgefallen, aber beim 
Messen von Kondensatoren wird exakt die halbe Kapazität angezeigt, und 
daher bin ich den Build-Prozess nochmal detailliert durchgegangen.

Hat jemand eine Idee, was da schief läuft?

: Bearbeitet durch User
von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Harry L. schrieb:
> Hat jemand eine Idee, was da schief läuft?

Vielleicht ist die Bitrate des ISP-Programmers zu hoch eingestellt.
Dazu versuchsweise den Parameter -B höher einstellen und dann noch 
einmal probieren.

von Harry L. (mysth)


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Karl-Heinz K. schrieb:
> Harry L. schrieb:
>> Hat jemand eine Idee, was da schief läuft?
>
> Vielleicht ist die Bitrate des ISP-Programmers zu hoch eingestellt.
> Dazu versuchsweise den Parameter -B höher einstellen und dann noch
> einmal probieren.

Das hab ich bereits probiert, aber das ändert nichts.
Der Fehler tritt immer an exakt der selben Stelle auf.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Wenn bei der Kapazität etwa der halbe Wert angezeigt wird, läuft der 
Prozessor wahrscheinlich nicht auf der richtigen Taktrate. 
Möglicherweise ist der Quarzbetrieb nicht in den Fuses eingestellt und 
der Prozessor läuft noch auf 8 MHz. Der richtige Betrieb kann mit make 
fuses-crystal eingestellt werden. Zu dem Verifikationsproblem beim 
EEprom habe ich derzeit keine Idee.

von Harry L. (mysth)


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Karl-Heinz K. schrieb:
> Wenn bei der Kapazität etwa der halbe Wert angezeigt wird, läuft
> der
> Prozessor wahrscheinlich nicht auf der richtigen Taktrate.
> Möglicherweise ist der Quarzbetrieb nicht in den Fuses eingestellt und
> der Prozessor läuft noch auf 8 MHz. Der richtige Betrieb kann mit make
> fuses-crystal eingestellt werden.

Oops!
Das make-target hab ich wohl übersehen.
Jetzt stimmt die Kapazitäts-Anzeige.

Das EEPROM-Problem besteht weiter.

Vielen Dank schon mal!

von Mario (Gast)


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Hallo

Ich habe mir dieses ( 
http://www.amazon.de/gp/product/B01HCU8UNO/ref=oh_aui_detailpage_o06_s00?ie=UTF8&psc=1 
) chinesische Gerät bei über Amazon bestellt und erhalten und bin 
einfach begeistert.
So etwas hätte ich schon vor 40 Jahren haben müssen.
Hier einen großen Dank an Markus Frejek ,Karl-Heinz Kübbeler und die 
vielen Mitstreiter hier im Forum für die Entwicklung der Hard und 
Software. Weiter so.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch

ein begeisterter Hobbybastler

von Joachim K. (jotka13)


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Hallo,

zunächst wünsche ich allen Lesern ein frohes neues Jahr, viel Glück, 
Gesundheit und gelungene Projekte!

Dann möchte auch ich die Gelegenheit einmal nutzen und Karl-Heinz, 
Markus und allen Mitstreitern für dieses genial Tool zu danken. Ihr habt 
einen großartigen Job gemacht und engagiert Euch vorbildlich!

In zwischen habe auch ich zwei China Clone problemlos aufgebaut und bin 
voll zufrieden.

Hier noch zwei kleine Tipps, die vielleicht dem ein oder anderen 
interessieren zu dem letzte China Clone mit farbigem TFT Display und 
herausgeführtem Eingang zur Messung externer Spannung (siehe Foto).

In dem Dioden Array SRV05-4, welches zur Schutzbeschaltung dient, ist 
noch ein Anschluss (Pin 1) ungenutzt. Ich habe diesen genutzt um den 
externen Spannungseingang zu schützen, da dieser ja auch durch Verpolung 
gefährdet ist. Hierzu habe ich einfach Pin 1 des Arrays mit dem 
Mittelpunkt des Spannungsteilers für die externe Spannungsmessung 
verbunden. Hiermit ist der Punkt gemeint wo die Widerstände 180k und 20k 
miteinander verbunden sind. Auf dem Foto ist das die rechte Seite der 
beiden Widerstände.

Wer einen etwas höheren Eingangswiderstand für die externe 
Spannungsmessung haben möchte, kann auch folgende Widerstandspaarungen 
verwenden:

20k, 180k (Standard)
30k, 270k
40k, 360k (40k gibt es leider bei Reichelt nicht mit 0,1% Toleranz)

Das Teilungsverhältnis (10:1) bleibt hierbei bei allen Kombinationen 
gleich.


Viele Grüße

Joachim

von Asko B. (dg2brs)


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Joachim K. schrieb:
> Auf dem Foto ist das die rechte Seite der
> beiden Widerstände.

Hallo Joachim / Hallo World

Erst auch mal ein freundliches neues Jahr 2017

@Joachim

Du schreibst von der "rechten Seite" der zwei Widerstaende.
Koenntest Du auf dem Bild ein "Pfeil" dranmachen ?
Oder hab ich die falsche Brille auf ?

Gruss Asko

von Joachim K. (jotka13)


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Asko B. schrieb:
> Koenntest Du auf dem Bild ein "Pfeil" dranmachen ?

Hallo Asko,

ich habe es mal so auf einem anderen Bildausschnitt markiert (grüne 
Linie) und hoffe, dass es nun eindeutig ist. Die beiden Widerstände 
müssen nicht verbunden werden, die sind schon auf der Leiterplatte 
verbunden. Einfach an einen der beiden Anschlüsse anlöten.

VG Joachim

von kubi48 (Gast)


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Joachim K. schrieb:
> Einfach an einen der beiden Anschlüsse anlöten.

Diese Änderung wird wahrscheinlich nicht gebraucht. Die Eingänge des 
ATmega sind mit Dioden nach VCC und GND intern geschützt. Hier liegt 
immer ein hochohmiger Widerstand vom Spannungsteiler (180k) zwischen der 
Spannungsquelle und dem ATmega Eingang. Dadurch bleibt der Strom durch 
die Schutzdioden auch bei höheren Spannungen ausreichend gering.
Bei den drei normalen Testports sind die Eingänge direkt mit den ATmega 
Eingängen verbunden. Da ist die Gefahr eines zu hohen Stromes viel 
größer. Die zusätzlichen externen Schutzdioden (SRV05-4) stellen aber 
auch keinen sicheren Schutz dar. Daher Kondensatoren trotzdem immer 
vorher entladen!

von Joachim K. (jotka13)


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kubi48 schrieb:
>
> Diese Änderung wird wahrscheinlich nicht gebraucht. Die Eingänge des
> ATmega sind mit Dioden nach VCC und GND intern geschützt. Hier liegt
> immer ein hochohmiger Widerstand vom Spannungsteiler (180k) zwischen der
> Spannungsquelle und dem ATmega Eingang.

Hallo Karl-Heinz,

hier kannst Du sehr gut Recht haben, was die intere Schutzbeschaltung 
des ATmega so alles verkraftet, kann ich nicht wirklich beurteilen.

VG Joachim

von Marko (Gast)


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Wäre es möglich eine Funktion zum Testen von Quarzen zu integrieren?

von Peter W. (Firma: Huddel und Brassel Ltd.) (jaffel) Benutzerseite


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Bin gespannt wann der Erste fragt wann Thermomix und Kaffeemaschine 
eingepflegt wird.

von Marko (Gast)


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Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.

Quarze sind eben Bauteile, bei denen oft keine gescheiten Infos 
aufgedruckt sind.

Da ja schon ein Frequenzzähler drin ist, bräuchte man nur eine kleine 
Oszillatorschaltung:

https://www.elv.de/controller.aspx?cid=726&detail=34034

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Marko schrieb:
> Wäre es möglich eine Funktion zum Testen von Quarzen zu integrieren?

Das ist schon jetzt möglich. Vorraussetzung ist aber ein Betrieb mit 
16MHz statt 8MHz. Dazu muß der Quarz ausgetauscht werden. Zusätzlich muß 
die Option "WITH_SamplingADC = 1" und die Option "CFLAGS += -DWITH_XTAL" 
in der Makefile gesetzt sein. Die Option WITH_XTAL ist nur bei 16MHz 
Takt möglich. Getestet werden können keramische Resonatoren und Quarze 
bis etwa 12,75Mhz.
Wenn möglich, wird die Parallel- und Seriell-Resonanzfrequenz sowie 
daraus abgeleitet die Kapazität des Ersatzschwingkreises Cm ermittelt.

Weil die Tests zeitaufwändig sind, wird nur zwischen TP1 und TP3 
getestet!

: Bearbeitet durch User
von Marko (Gast)


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Wow das ist ja fabelhaft!

Karl-Heinz, welche Platine/Bausatz würdest Du empfehlen? Gibt es eine 
Kaufmöglichkeit wo Du finanziell etwas abbekommst?

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Zu den chinesischen Bausätzen habe ich schon im Beitrag 
Beitrag "Re: Transistortester AVR" etwas 
geschrieben. Finanziell beteiligt bin ich bei keinem der Geräte. Die 
Weiterentwicklung ist reines Hobby. Die samplingADC Erweiterung (auch 
mit WITH_XTAL) ist übrigens vom Funkamateur Pieter-Tjerk (PA3FWM) 
eingebaut worden.

von Peter W. (Firma: Huddel und Brassel Ltd.) (jaffel) Benutzerseite


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Marko schrieb:
> Wäre es möglich eine Funktion zum Testen von Quarzen zu integrieren?

Karl-Heinz K. schrieb:
> Das ist schon jetzt möglich.

Dann nehme ich alles zurueck. Ich habe hier schon lange nicht mehr 
mitgelesen und wusste nicht das das halbwegs geht.
Man moege mir verzeihen.

: Bearbeitet durch User
von Klaus I. (klauspi)


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Peter W. schrieb:
> Dann nehme ich alles zurueck. Ich habe hier schon lange nicht mehr
> mitgelesen und wusste nicht das das halbwegs geht.
> Man moege mir verzeihen.

Wieso? Ich fand Deinen Kommentar lustig :oD

Diese Möglichkeit kannte ich auch noch nicht. Hm, ist aber ein guter 
Grund für mich, mir den sechsten Transistortester zu basteln.

von Wilfried A. (messtechniker)


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Nun wird's ganz verrückt:

Der TT (mit dem 328) kann auch mit Temperatur- und Feuchtesensoren 
umgehen.
Wo die da noch den Platz dafür finden?

Gefunden hier:

Ebay-Artikel Nr. 172198005211

von Michael D. (mike0815)


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Das Teil liest, unter Anderem, noch den Romcode vom Dallas aus, wie geil 
ist das denn?

> Wo die da noch den Platz dafür finden?
Das ist ein ziemlich kleines Display mit sehr kleiner Schriftart. Da die 
Fonts, abhängig von ihrer Größe, doch sehr viel Speicherplatz 
benötigen...

Gruß Michael

: Bearbeitet durch User
von Wilfried A. (messtechniker)


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Hallo werter Karl-Heinz,
im SVN lese ich was von "Abschluss der 1.12k Version".

Wenn das für längere Zeit oder überhaupt die letzte 1.12k Version sein 
soll,
dann würde ich die von mir erstellten Progrämmchen für den TT (siehe in 
diesem Thread weiter oben) an die inzwischen erfolgten 
Firmwareänderungen (mehr CR/LF am seriellen Ausgang) anpassen. Ich denke 
durch die vermehrten CR/LFs wird sich die Programmierung doch etwas 
vereinfachen - schaun wir mal.

Dann noch die Frage der Fragen: Wie soll es mit der Entwicklung des TT 
weitergehen?

Ich lese in der Doku unter: "Idee für ein neues Projekt: USB-Version 
ohne LC-Display, Power vom USB-Port, Kommunikation zum PC über eine 
USB-Serial-Brücke." Da würde ich mich, was die Kommunikation zum PC 
angeht, eventuell einbringen wollen (Diskussion zu Pflichtenheft für 
Befehle, Modus- und Datenausgabeformat, Funktionstest und PC Software).

von Max (Gast)


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Hallo,

ich versuche schon etwas länger die trunk-Version, mittlerweile also 
1.12 für den atmega8 zu compilieren mit gcc-avr 4.8.1.

Ich passe also mein Makefile im default-Verzeichnis an:

PARTNO = m8
UI_LANGUAGE = LANG_GERMAN
CFLAGS += -DFOUR_LINE_LCD
CFLAGS += -DLCD_LINE_LENGTH=20

und versuche zu kompilieren. Aber im Prinzip ist es vollkommen egal was 
ich angebe, sobald ich auf atmega8 umstelle kompiliert er nicht mehr 
sondern wirft mir undefined references um die Ohren für die Funktionen: 
GetESR, u2lcd_space, lcd_save_position, lcd_restore_position

Die Ursache scheint immer dieselbe zu sein der Präprozessor wirft die 
Funktionen raus, da beim atmega8 ja FLASHEND < 0x1fff.

Aber es scheinen doch Leute die aktuelle Software auf dem atmega8 zu 
verwenden, oder? Was mache ich denn falsch?

Danke für eure Zeit und Antworten.

Gruß Max

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Max schrieb:
> Aber es scheinen doch Leute die aktuelle Software auf dem atmega8 zu
> verwenden, oder? Was mache ich denn falsch?

Für den ATmega8 müssen einige Einschränkungen bei der Software in Kauf 
genommen werden. Eine entsprechend vorbereitete Makefile findet man im 
Unterverzeichnis mega8.
Beim 4-zeiligen Display gab es hier trotzdem Schwierigkeiten (undefined 
lcd_next_line_wait), die in einer korrigierten Version im SVN 710 
behoben sein sollten. Die Übersetzung sollte mit avr-gcc Version 4.8.2 
gelingen (8020 Bytes). Ob es auch mit Version 4.8.1 gelingt, weiß ich 
nicht.
Eine Umstellung auf einen pinkompatiblen ATmega328 wird empfohlen!

von Max (Gast)


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Karl-Heinz K. schrieb:
> Beim 4-zeiligen Display gab es hier trotzdem Schwierigkeiten (undefined
> lcd_next_line_wait), die in einer korrigierten Version im SVN 710
> behoben sein sollten.

Genau das war der Grund warum ich begann im default-Verzeichnis zu 
basteln. Vielen Dank für den schnellen Bugfix.

> Die Übersetzung sollte mit avr-gcc Version 4.8.2
> gelingen (8020 Bytes). Ob es auch mit Version 4.8.1 gelingt, weiß ich
> nicht.

Kompiliert problemlos, auch mit 4.8.1 (8128 bytes).

> Eine Umstellung auf einen pinkompatiblen ATmega328 wird empfohlen!

Das habe ich auf jeden Fall vor, nur der atmega8 lag hier noch rum. 
Sobald der Breadboard-Aufbau läuft, werde ich eine Bestellung aufgeben!

von Werner A. (homebrew)


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Ich habe mir diesen Ebay-Artikel Nr. 222142226390 Bausatz bei Ebay 
gekauft.

Leider sind keine Bauteilwerte auf der Platine angegeben. Den Verkäufer 
hab ich schon kontaktiert, allerdings keine Antwort bekommen.
In der Hardware Beschreibung des Projektes 
https://github.com/svn2github/transistortester/tree/master/Doku/tags/german/ttester_ger112k.pdf 
habe ich auch schon geschaut, aber leider nichts gefunden.

Hat jemand diesen Tester auch und hat einen Bestückungsplan?

Danke + vg Werner

von Peter W. (Firma: Huddel und Brassel Ltd.) (jaffel) Benutzerseite


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Werner A. schrieb:
> Leider sind keine Bauteilwerte auf der Platine angegeben.

Die kann man ja leicht mit dem Schaltbild in der Doku herausfinden. 
Seite 10 oben.

Werner A. schrieb:
> Den Verkäufer
> hab ich schon kontaktiert, allerdings keine Antwort bekommen.

Dann oeffne mal einen Fall das Du den Artikel zurueckgeben moechtest. Da 
unbrauchbar.
Was denkst Du wie schnell Du das Schaltbild hast.
Und wenn nicht, passende Bewertung hinterlassen, da er so ja wirklich 
"unbrauchbar" ist, zumindest fuer Anfaenger. Allerdings weiss ich auch 
nicht was Anfaenger, die mit Schaltbild keine 10 Teile zusammengeloetet 
bekommen,  mit einem Transistortester wollen.

: Bearbeitet durch User
von Werner A. (homebrew)


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Peter W. schrieb:
> Werner A. schrieb:
>> Leider sind keine Bauteilwerte auf der Platine angegeben.
>
> Die kann man ja leicht mit dem Schaltbild in der Doku herausfinden.
> Seite 10 oben.

Naja, der Schaltplan ist für ein 2x16 Display. Meiner ist allerdings mit 
einem Grafik Display. Den Teil mit den Chinesischen Nachbauten hab ich 
auch geschaut, allerdings ist da die Platine anders.

von Peter W. (Firma: Huddel und Brassel Ltd.) (jaffel) Benutzerseite


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Die Grundschaltung ist ueberall gleich. Das Display musst Du nur richtig 
rum rein stecken und verloeten. Das kann doch jetzt nicht sooo 
kompliziert sein.
Musst Du halt ein paar Leitungen durchklingeln und gucken wo was hin 
muss.
Vom Mega ist die Belegung eh gleich und damit ist doch schon die Haelfte 
der der Teile klar wo sie hin muessen.
/Anhang

Leg' die Platine mal auf den Scanner das man die Leiterbahnen sehen 
kann. Dann ist das ruck zuck erledigt die Werte einzumalen.
Ruhig schoen gross und vergiss Bildformate.

Und mach mal eine Liste Deiner Bauteile. Oder ein gutes Foto.
Scanner mit offenem Deckel und Licht an geht fuer sowas immer ganz gut.

: Bearbeitet durch User

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