Forum: Projekte & Code Transistortester AVR


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von Karol B. (johnpatcher)


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Hi,

habe heute mein Transistortester auch zusammengebaut und mit der Version 
0.96 geflasht. Vielen Dank an alle Beteiligten, vor allem aber 
Karl-Heinz für seine Mühen.

Allerdings gibt es da noch ein Problem. Nachdem ich einmal den Taster 
betätige, wird wie gewünscht ein Test durchgeführt. Unabhängig davon, ob 
nun etwas an den Pins hängt oder nicht, startet das Gerät anschließend 
aber ununterbrochen neue Tests, anstatt sich nach erfolgreicher 
Erkennung (bzw. der Anzeige, dass nichts erkannt wurde), abzuschalten.

Irgendwann (habe bisher leider noch kein System entdeckt) funktioniert 
es dann aber doch und das Gerät wird deaktiviert. Ich nehme an, dass es 
sich um ein Problem mit der Hardware handeln muss, da anderenfalls 
bestimmt schon jemand ähnliche Probleme festgestellt hätte.

Hat jemand eine Idee bzw. einen Tipp wo man den Fehler suchen könnte? 
Ich denke einmal, dass es im Bereich der Abschalt-Automatik Probleme 
gibt. Habe aber auf die Schnelle nichts finden können.

Habe die Platine so bestückt wie sie von Asko B. zuletzt (im Beitrag vom 
23.05.2012 19:39) hochgeladen wurde.

Danke vielmals!

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Hallo Karol,

die Funktion, die Du beschrieben hast, ist so bei meinen 
Standard-Programmfiles vorgesehen.
Das ist eine Serienmessung, die aber per Makefile Option auch 
abgeschaltet werden kann.
Man muß den Eintrag "CFLAGS += -DPOWER_OFF=5" auf "CFLAGS += 
-DPOWER_OFF" ändern, um die alte Funktion zu bekommen.
Man kann aber auch so jederzeit auch abschalten, wenn man während der 
Ergebnisanzeige den Taster gedrückt läßt, bis die Time out Meldung 
erscheint und dann den Taster losläßt.
Mit der vorbesetzten Konfiguration schaltet der Tester nach 5 
aufeinanderfolgenden Leermessungen oder 10 aufeinanderfolgenden 
Messungen mit Bauteil ab.

Grüße
Karl-Heinz

von Karol B. (johnpatcher)


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Alles klar, vielen Dank für deine Ausführungen. Hatte nachdem ich einige 
Stunden mit dem Aufbau beschäftigt war, einfach nur die im Archiv 
vorhandenen ".hex" und ".eep" geflasht und mich nicht weiter mit den 
Makefiles beschäftigt.

Habe das Ganze jetzt mit der von dir genannten Änderung selbst 
kompiliert und es funktioniert in der Tat wie erwartet. Da dies mein 
erstes Gerät ist, wusste ich halt einfach nicht wie das normale 
Verhalten ist.

Mir erscheint die Meldung, dass kein Teil gefunden wurde, allerdings 
etwas zu lang. Vielleicht wäre in zukünftigen Versionen eine Timeout 
Konstante direkt im Makefile eine nützliche Option.

Vielen Dank noch einmal für die schnelle Hilfe.

von Christian F. (cmf) Benutzerseite


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Wie heißt das Teil denn jetzt eigentlich?

Bauteiltester

Transistortester

...


???

Ich finde, man sollte sich mal auf einen Namen einigen. Transistortester 
passt ja dank KH (Großes Lob!) nicht mehr so ganz.

von Asko B. (dg2brs)


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Hi Cristian

Ich habe auf die Leiterplatte "Component-Test" geschrieben.
weil das Geraet ja mehr als R´s und C`s erkennt.

Das Geraet ist beinahe genial.
Sowas haette ich vor 30 Jahren haben wollen...
Ich kann nur eins sagen... Karl-Heinz mache weiter so.

Gruss Asko.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Hallo Transistortester Freunde,

es ist soweit, endlich habe ich es einmal geschafft, das SVN Archiv mit 
meiner Testversion sowie der überarbeiteten Dokumentation zu füllen.

Ich bin noch nicht ganz fertig, aber für diese Nacht reicht es mir.

Als Besonderheit ist die Doku jetzt auch wieder in deutscher Sprache 
verfügbar. Die englische Version versuche ich auch mit zu pflegen.
Die komplette Entwicklungs-Umgebung für die Erstellung der PDF-Dateien
ist im Unterverzeichnis Doku/trunk/pdftex .
Den Verzeichnisbaum kann man mit 
http://www.mikrocontroller.net/svnbrowser/transistortester/ anschauen.
Wer Lust hat, kann jetzt die Beschreibung auch in anderen Sprachen 
umschreiben, ich kann leider nur Deutsch und ein wenig Englisch!

Grüße
Karl-Heinz

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Hallo Transistortester Freunde,

ich habe ganz vergessen zu erwähnen, daß es auch eine kurze 
Zusammenfassung der Projektweiterführung unter der Adresse 
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_Transistortester gibt.
Hier ist auch der Aufbau des SVN Archivs erläutert.
Falls hier noch wichtige Ergänzungen und Korrekturen gewünscht werden, 
sollte man sich bei mir melden.
Ich möchte es aber bei einer Zusammenfassung belassen und die 
Einzelheiten weiter in den pdf-Dateien belassen.
Der letzte Entwicklungs-Stand sowie die neueste (dazu passende) 
pdf-Dokumentation befinden sich jeweils in den trunk Pfaden.

Grüße
Karl-Heinz

von Mathias B. (bzzz)


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Hallo Karl-Heinz,

ich werd mir das PDF gleich mal durchlesen. Wenn du mir Schreibzugriff 
aufs SVN gibst, dann liefer ich anschließend auch eine korrigierte 
Fassung (Rechtschreibung, Zeichensetzung, etc.) ein ;)

von Ingolf O. (headshotzombie)


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Apropos SVN! Kann mal jemand ´ne kurze DL-Anleitung geben, stehe auf´m 
Schlauch, da meine PDFs 5k groß sind und daher nicht funzen.

von Mathias B. (bzzz)


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Lad dir den gesamten Tarball aus dem entsprechenden Ordner und öffne die 
PDF dann daraus.
Oder hol dir das komplette svn via svn checkout 
svn://mikrocontroller.net/transistortester ./ (aber das ist sicherlich n 
bisschen Overkill)

Wie man das PDF direkt öffnet hab ich vorhin auch nicht 
herausgefunden...

von IchBins (Gast)


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von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Mathias B. schrieb:
> Lad dir den gesamten Tarball aus dem entsprechenden Ordner und öffne die
> PDF dann daraus.
> Oder hol dir das komplette svn via svn checkout
> svn://mikrocontroller.net/transistortester ./ (aber das ist sicherlich n
> bisschen Overkill)
>
> Wie man das PDF direkt öffnet hab ich vorhin auch nicht
> herausgefunden...

Hallo Mathias,

Ich bin ja auch ziemlich neu mit dem Umgang von SVN.
Eine einzelne Datei kann man mit svn cat herausholen.
Zum Beispiel die letzte Version der deutschen Doku mit:
"svn cat 
svn://www.mikrocontroller.net/transistortester/Doku/trunk/pdftex/german/ 
ttester.pdf  > transistortester.pdf"

Mit svn checkout kann man nur Verzeichnisse, aber auch 
Unterverzeichnisse herausholen.

Ich muß noch herausfinden wie ich Benutzer für den Schreibzugriff (svn 
commit) freigeben kann.
Bei Änderungen sollten natürlich die .tex Files geändert werden, nicht 
die pdf Files. Das pdf kann dann im german Unterverzeichnis (bzw. 
english) per make erstellt werden, wenn man pdflatex und andere Tools 
installiert hat.

Grüße
Karl-Heinz

von Dirk W. (psychodirk)


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Hallo Karl,
kannst Du nicht einfach die Doku in Ger und Eng hier posten?

Ich habe auch Probs mit SVN.

LG
Dirk

von Michael D. (mike0815)


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...so, hier is'! War ein wenig umständlich, hatte da auch meine Last 
herauszufinden wie ich das Teil zum lesen bekomme.

Frage an Karl-Heinz:
Der Tester mist bis runter 35pF, wenn ich eine Diode messe, wieso kann 
"dann" bis runter auf 1pF gemessen werden?

Gruß Michael

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Michael D. schrieb:
> ...so, hier is'! War ein wenig umständlich, hatte da auch meine Last
> herauszufinden wie ich das Teil zum lesen bekomme.
>
> Frage an Karl-Heinz:
> Der Tester mist bis runter 35pF, wenn ich eine Diode messe, wieso kann
> "dann" bis runter auf 1pF gemessen werden?
>
> Gruß Michael

Hallo Michael,

weil der Tester dann nicht mehr zwischen angeschlossenem Bauteil und 
leeren Anschlüssen unterscheiden muß. Messen kann der Tester bis 1pF, 
aber ist es wirklich ein Bauteil oder nur nahe zusammenliegende 
Test-Anschlüsse?

Ich hatte inzwischen zum Testen mein Windows 7 hochgefahren, weil mich 
die Zugangsmöglichkeit zum SVN-Archiv unter Windows interessiert hat.
Ich habe von heise.de den Tortoise SVN client für den Internet Explorer 
heruntergeladen und installiert. Es hat soweit funktioniert.
Bei mir erschien dabei auch ein Fenster mit Spendenaufruf.?!
Aber der Zugriff über svn://... funktioniert. Man kann sich im 
Verzeichnisbaum bewegen und ohne Probleme die PDF Doku lesen.

Grüße
Karl-Heinz

von Ingolf O. (headshotzombie)


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Na ja, nun hat es doch gefunzt! Einfach im Hauptverzeichnis auf 
"Download GNU tarball" und hat man ca. 3...4MB komprimierte Daten in 
einem Zug auf der Platte, die kann man in Ruhe entpacken und die Spreu 
vom (Hefe-)Weizen trennen.
Für den Firefox soll´s ja ein SVN-Plugin geben, allerdings befinde ich 
mich bei dessen Installation in einer Endlosschleife mit dem Resultat 
Null, da man das TortoiseSVN dazu benötigt.
Gucke mir daher mal auf Heise den Tipp an.

von Andreas W. (1andy1)


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Hallo
Ich bin per Zufall auf die Seite gelangt als ich Bauteiletester suchte.
Interessanter  Transistortester!

Vor lauter Querlinks, weiß ich jetzt nicht mehr wo ich bin, bzw. welche 
die Ursprungsseite war.

 Autor: Dirk Willner verkauft scheinbar Platinen ,
 Autor: Karl-Heinz Kübbeler programiert,
Markus Frejek hats erfunden ?
könnte mich jemand aufklären.

Leider habe ich keine Möglichkeit, Platinen zu ätzen, geschwiege denn 
den Chip zu programmieren.
Wäre es möglich die passenden Bauteile, zum zusammenbauen käuflich zu 
erwerben? (auch ohne Gehäuse oder Platine)
Im Forum finde ich keine Angaben zu Preise oder Bestell-links.

Vielen Dank

von Karol B. (johnpatcher)


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Andreas Wein schrieb:
> Autor: Dirk Willner verkauft scheinbar Platinen ,
>  Autor: Karl-Heinz Kübbeler programiert,
> Markus Frejek hats erfunden
So ungefähr stimmt das schon. Dirk Willner organisiert halt die 
Sammelbestellungen. Die Platine wurde hier im Thread - mehr oder weniger 
gemeinsam - entwickelt.

Andreas Wein schrieb:
> Wäre es möglich die passenden Bauteile, zum zusammenbauen käuflich zu
> erwerben? (auch ohne Gehäuse oder Platine)
Die Sammelbestellungen werden seit einiger Zeit hier 
(Beitrag "Info Platinen Bauteiletester / Transistortester") organisiert. Wenn ich das 
richtig sehe, ist noch etwas zu haben.

Welche Bauteile du benötigst, wurde hier im Thread besprochen. 
Alternativ kannst du das auch dem Schaltplan bzw. dem Platinen-Layout 
entnehmen. Finden tust du die Teile dann z.B. bei Reichelt.

von Dirk W. (psychodirk)


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Neue Infos unter: Markt

Beitrag "Info Platinen Bauteiletester / Transistortester"

Dirk

von smaeel (Gast)


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Hello to all Transistortester friends.
I want to thank "Mr. Karl-Heinz Kübbeler" for this great work
and all his help.

Best regards
Smaeel

von Asko B. (dg2brs)


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Hallo

Neue Platinenversion - Version 5.2.2

Neue Version - neues Glueck, oder so aehnlich.

Im Layout hab ich die Pads fuer Widerstande und Kondensatoren groesser 
gemacht.
Die Spannungsanschluesse sind jetzt 5,08 mm auseinander, so das jetzt 
ein
Steckverbinder oder aehnliches raufpasst.
Die Bauelementeseite hat jetzt von Hause aus eine durchgehende 
Masseflaeche.
Die wichtigste Sache ist jedoch, das man jetzt alternativ auch einen 
LM7805
bestuecken kann. Die Befestigung vom Display ist auch gleich die 
Befestigung
vom Spannungsregler. Dadurch wurde aber ein weiterer Leiterzug auf der
Bauelementeseite notwendig, der dann auch unbedingt von der 
Bauelementeseite
verloetet werden muss. Beim einsatz eines MCP 1702 bleibt alles beim 
alten.
Sicherheitshalber sollte man den 7805 auf der Platinenseite isolieren 
weil
dort drunter die Pads fuer den Low-drop Regler liegen.

Jetzt kann man also als Spannungsregler verwenden:
1. MCP 1702 5V    (TO92)
2. LM 78L05       (TO92)
3. LM7805         (TO220)
4. Schaltregler wie Traco 1-2450

Die Kondensatoren sind jetzt nur noch im 2,54 mm-Raster zu bestuecken.
Das TO220-Gehaeuse vom 7805 schluckte zu viel Platz.

Im Dateianhang sind wieder die Eagle-Boardfiles, PDF´s, PNG´s
und die Bauteilliste.

Gruss Asko.

von Michael D. (mike0815)


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Hallo Asko,
Der Regler ist ja Kilometer weit weg von der Einspeisung, sollte schon 
in der Nähe sein!
Für die Abschaltung, sollte auch ein mindensten 500mA Transistor 
werkeln, der BC5xx ist da etwas unterdimensioniert.
Den Starttaster solltest du etwas weiter nach rechts setzen, sonst 
kommst du evtl. mit deinen SMD-Adaptern in's Gehege.
Ein paar Testpins mehr, spendet mehr Flexibilität für versch. 
Bauteilgrössen, Widerstände, Kondensatoren, Dioden etc...

Gruß Michael

von Asko B. (dg2brs)


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Michael D. schrieb:
> Der Regler ist ja Kilometer weit weg von der Einspeisung, sollte schon
> in der Nähe sein!

Das war er vorher schon und brachte keine Einschraenkungen.

> Für die Abschaltung, sollte auch ein mindensten 500mA Transistor
> werkeln, der BC5xx ist da etwas unterdimensioniert.

Meines wissens nach vertraegt der Transistor 500mA.
Uebrigens mal ne frage: Welche Zimmerbeleuchtung willst Du
damit steuern ??

> Den Starttaster solltest du etwas weiter nach rechts setzen, sonst
> kommst du evtl. mit deinen SMD-Adaptern in's Gehege.

Die Adapter plaziert man sowieso extern am Gehaeuse, somit
sehe ich da kein Problem. Aber der Hinweis ist nicht von der
Hand zu weisen.

> Ein paar Testpins mehr, spendet mehr Flexibilität für versch.
> Bauteilgrössen, Widerstände, Kondensatoren, Dioden etc...

...echtes Argument...
Ich hatte fuer mich persoenlich vor sowieso einen Adapter zu
verwenden, um ausgeleierte Steckanschluesse zu umgehen.

Was aber bis jetzt noch niemanden aufgefallen ist, das die
Praezisionspannungsquelle "vor" der Siebdrossel angeschlossen ist.

Gruss Asko.

von Jörn P. (jonnyp)


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Asko B. schrieb:
> Was aber bis jetzt noch niemanden aufgefallen ist, das die
> Praezisionspannungsquelle "vor" der Siebdrossel angeschlossen ist.

Das wundert mich nicht, bei dem Zeichnungschaos ;-)

von Asko B. (dg2brs)


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Hallo Jörn

Ausschlaggebender Punkt ist aber das Layout gewesen.

Der Schaltplan ist zugegebenermassen nicht der schoenste.
Aber die Funktion ist ja entscheidend.
Wenn nun spikes auf der Versorgungsspannung vom ATmega
auftreten wirken die sich nicht auf die Versorgungsspannung
von der Praezisionsspannungsquelle aus. Stabilisiert
ist sie ja bereits durch den Spannungsregler.

Auch ist die entfernung vom Spannungsregler zum Batterieanschluss
kein Thema, dort ist eh nur die Selbsthalteschaltung und die
muss nicht stabilisiert sein. Die stabilisierten 5V gehen
direkt an den µC, kuerzer duerfte kaum moeglich sein.
Bullet-Proof wird man das wohl in der groesse nicht hinkriegen.

Gruss Asko.

von Michael D. (mike0815)


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hallo Asko,
ich kann den Rotz mal wieder nicht öffnen, da Eagle6-Ver. denke ich mal.
Einen aktuellen Schaltplan hast du leider nicht beigefügt, ich gehe mal 
von dem aus, was ich auf schon auf der FB habe.
Also wenn der oder ein BC557 vor dem Regler verbaut ist...

@Asko
> Meines wissens nach vertraegt der Transistor 500mA.
> Uebrigens mal ne frage: Welche Zimmerbeleuchtung willst Du
> damit steuern ??

...dann haben wir aber ein Problem! Der BC557 kann einen Kollektorstrom 
von 200mA abhaben, bei 625mW Verlustleistung kommt der aber ordentlich 
in's schwitzen, wenn dann noch optional die Beleuchtung zugeschaltet 
werden soll wird's sau-eng.
Wir gehen mal inkl. Reserve von 100mA und 5V Spannung aus, da sind wir 
schon bei ca.500mW, bei 60mA kommen wir immernoch auf ca.300mW 
Verlustleistung...und nu?

Gruß Michael

von René B. (reneb)


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Hallo,

schön das an dem Transistortester weiterentwickelt wird. Ich habe mir 
2009 das ursprüngliche Gerät gebaut. Dafür hatte ich ein Direkt-Toner 
freundliches einseitiges Layout entwickelt. Das ganze ist sehr 
minimalistisch gehalten. Wenn man noch die Platinenrückseite schützt, 
kann man das Gerät direkt so verwenden:
- Platz für den 9V-Block
- zwei Testsockel (normal und Präzisionsbuchsen)
- einseitig mit nur nur drei Drahtbrücken
- LF50CV(empfohlen) oder 7805
, aber eben ohne Quarz, ohne Programmieranschluss und nicht auf ein 
Standardgehäuse eingepasst.
Insgesamt ist das Layout nicht sehr hübsch, da ich damals noch nicht so 
fit in Eagle war und ich habe jetzt auch nicht alle Schweinereien 
beseitigt. Es steht zur freien Verwendung, viel Spaß damit.

Aetzmaske und Co gibts hier: 
http://www.keinschnickschnack.de/wp-content/uploads/2011/12/Transistortester-atmega8-Reichelt-Display.zip

Ich habe es nochmal kurz überarbeitet und einen passenden Reichelt.de 
Bestellkorb angelegt unter: 
https://secure.reichelt.de/index.html?;ACTION=20;LA=5010;AWKID=595527;PROVID=2084
Die Präzisionskontakteleiste SPL32 ist Sockel für den 28pin mega8 und 3 
Pins sind für den Testsockel. Gleiches gilt für die normale 
Buchsenleiste, ein Teil fürs LCD, der andere für den zweiten Testsockel.

Es lehnt sich an das alte Projekt an und Karl-Heinz Firmware sollte 
damit laufen.

von Jörn P. (jonnyp)


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Michael D. schrieb:
> ich kann den Rotz mal wieder nicht öffnen, da Eagle6-Ver. denke ich mal.

Hi Mike, lad dir die kostenlose eagle vers. 6.2.1 herunter, damit kannst 
du zumindest die Version 6 ansehen.

von H. W. (erazor)


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Hallo,

100mA dürften ausreichen. Allerdings fällt am Transistor weit weniger 
als 1V ab. Verlustleistungstechnisch also kein Problem.

Gruß

von Michael D. (mike0815)


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U. K. schrieb:
> Hallo,
>
> 100mA dürften ausreichen. Allerdings fällt am Transistor weit weniger
> als 1V ab. Verlustleistungstechnisch also kein Problem.
>
> Gruß

Was willst du uns jetzt damit sagen???

von Garfield (Gast)


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Michael D. schrieb:
> Wir gehen mal inkl. Reserve von 100mA und 5V Spannung aus, da sind wir
>
> schon bei ca.500mW, bei 60mA kommen wir immernoch auf ca.300mW
>
> Verlustleistung...und nu?


Dass Du damit falsch liegst...

von Ulrich S. (toktok)


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Ich habe den Tester nun mal nachgebaut (nach Schaltplan der SVN Doku) 
und muss sagen das Teil ist Klasse! Funktioniert auf Anhieb fehlerfrei. 
Nur die Anzeigetexte hab ich etwas an meinen Geschmack angepasst und die 
Zeit in der das Messergebnis angezeigt wird erheblich verlängert. Aber 
das ist eben mein persönlicher Geschmack.  :)
Vielen Dank für die tolle Arbeit die da drin steckt.

Gruß Uli

von Jörn P. (jonnyp)


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Hi Asko,
ich hab gerade einen dicken Hals (nicht deinetwegen ;-)  ) und hab als 
Entspannung mal deine letzte Schaltung etwas begradigt. (Eagle 6.x)
Es wurden nur die Bauteile im .sch verschoben und das Display hat jetzt 
"richtige" Anschlüsse für die Beleuchtung, sonst weiter nix.

@ Karl-heinz
Hast du schon Ergebnisse mit der Referez 4040?? Fühle dich durch meine 
Frage aber nicht gedrängt. Gute Dinge brauchen meist etwas Zeit ;-)

von Engy (Gast)


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Hello I found a bug in Makefile. There is ANZ_MESS define but in code 
there is ANZ_MES, so this define is not working correctly.

von Asko B. (dg2brs)


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Hallo Jörn

Das freut mich aber, das Du nicht wegen mir einen
dicken Hals hast. ;-)
Hoffentlich hat das nix mit un-Gesundheit zu tun.
Deinen Schaltplan hab ich noch nicht angesehen.
Mein Rechner will das 7z nichmehr extrahieren.
Da muss ich erst mal schauen.
Seit ich in Ungarn war, meckert klein&weich sowieso
ich haette eine unregistrierte Betriebssystemversion.

Ich habe mich gestern abend im Hotelzimmer
auch ein wenig "abgelenkt".
Nun ist die Version 5.2.3 fast fertig.

Der Starttaster ist jetzt ganz an den Rand gerueckt,
wie Michael es vorgeschlagen hatte. Somit duerfte
auch ein Testadapter nicht mehr im wege sein.

Zu den zusaetzlichen Messanschluessen:
Ist es evtl. sinnvoll zB. drei Anschluesse im
5mm-Raster dazuzupacken um vielleicht
zusaetzlich noch Schraubklemmenanschluesse aufzuloeten ???
Die wuerde ich einfach "druntersetzen". Wer die nicht
moechte, koennte ja den Leiterplattenstreifen
an dieser Stelle einfach absaegen.

Karl-Heinz hatte vorgeschlagen auch einen stehenden
Wannenstecker verwenden zu koennen.  Das ist jetzt
moeglich. Damit der aber auch bei nicht
durchkontaktierten Leiterplatten noch loetbar ist,
mussten drei zusaetzliche Vias her. Die man dann
auch verloeten muss. Bei verwendung eines
gewinkelten Wannensteckers sind die nicht unbedingt
noetig. Zwei Vias waren aber schon vorher noetig.
Es schadet jedoch nichts wenn man sie zusaetzlich
mit verloetet. Leider sind die Leiterzuege jetzt
nicht mehr so kurz wie vorher.

Die Abblock-Kondensatoren moechte ich noch
universeller machen. So das man wahlweise 2,5mm
oder 5mm Kondensatoren einsetzen kann.

Die Leiterplatte ist unwesentlich breiter geworden.
Jetzt guckt der Kuehlkoerper eines TO220-Gehaeuses
des Spannungsreglers nicht mehr ueber die Leiterplatte ueber.
Auf der anderen Seite entstand Platz fuer einen
zusaetzlichen Leiterzug (wegen dem ISP-Stecker).

Gruss Asko.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Jörn Paschedag schrieb:
> Hast du schon Ergebnisse mit der Referez 4040?? Fühle dich durch meine
> Frage aber nicht gedrängt. Gute Dinge brauchen meist etwas Zeit

Hallo Jörn,
leider bin ich noch nicht dazu gekommen. Ich habe noch etwas an der 
Widerstandsmessung verbessert, meine letzte Testversion habe ich als 
Update ins SVN Archiv gestellt. Ich konnte die Messung mit den 470k 
Widerständen verbessern, indem ich einen Offset von 700 Ohm zum Ergebnis 
hinzufüge. Erklären kann ich die Maßnahme zwar nicht so richtig, aber 
wenn ich gleichzeitig die Grenze für die Messungen mit den 680 Ohm 
Widerständen von 28kOhm auf 20kOhm senke, erziele ich besonders mit dem 
ATmega8 bessere Ergebnisse.
Die Ergebnisse im mittleren Widerstandsbereich (10k bis 100k) sind ohne 
AUTOSCALE_ADC Funktion deutlich besser, wie man in den letzten pdf-Dokus 
sehen kann.
Als nächste Aktion habe ich vor die Kapazitätsmessung noch einmal zu 
überprüfen, da ich mit einem neuen RCL-Meter hoffentlich bessere 
Vergleichswerte als mit meinem bisherigen Multimeter messen kann.

Grüße
Karl-Heinz

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Engy schrieb:
> Hello I found a bug in Makefile. There is ANZ_MESS define but in code
> there is ANZ_MES, so this define is not working correctly.

This error is corrected in the last SVN version (trunk path).
The source code is corrected now.
Thank you for your hint.

Karl-Heinz

von Garfield (Gast)


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Asko B. schrieb:
> Die Leiterplatte

Mannomann,

jetzt mach doch wegen dieser popligen Leiterplatte nicht so ein Faß auf.
Bei den paar Standardbauteilen ist das nun wirklich nichts besonderes.
Da muss man nicht nächtelang diskutieren, nur weil eine Leiterbahn 2mm 
weiter links liegt.

von Dirk W. (psychodirk)


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Neue Infos Part-4 im "Markt"

LG
Dirk

von Bruno M. (brumay)


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Hallo,

ich versuche diesen Code mit dem AVRStudio 5 zum Laufen zu bringen. Da 
ich aber so gut wie keine Erfahrung mit C habe, ist das natürlich etwas 
schwierig. Nun bin ich so weit, daß ich die Konfigurationseinstellungen 
mit einer eigenen Funktion integriert habe. Außerdem fehlte für das 
Studio anscheinend noch eine header datei, die ich eingefügt habe 
(inttypes.h).

Nun bin ich aber mit meinem Latein am Ende, u.z. bekomme ich zu allen 
Definitionen in Transistortester.h die Fehlermeldung "redefinition of 
xxx" und dazu die Warnung "previous definition of xxx was here", wobei 
der pointer auf die selbe Stelle zeigt.

Kann mir jemand helfen?

Bruno

von Tomas Starcok (Gast)


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I upgrade my previous version of this component tester. Here are 
changes:

1. Replaced 78L05 with precision LDO Regulator MCP1702-5002E
2. Added 8MHz crystal with two 22pF SMD capacitors...
3. Added external voltage reference (package TO-92)
4. Some esthetic changes :-)

My layout is still without ISP connect before I don´t need it, I 
programming microcontroller in external programmer...

von Tomas Starcok (Gast)


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*My layout is still without ISP connector because I don´t need it...*

Sorry for mistakes

Tomas Starcok

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Bruno M. schrieb:
> ich versuche diesen Code mit dem AVRStudio 5 zum Laufen zu bringen.

Hallo Bruno,
leider kenne ich mich nicht so gut mit Windows aus, weiß aber von 
mindestens einem Benutzer, das es mit WINAVR gehen soll.
Wichtig ist für meine Makefile, das sie sich in einem Unterverzeichnis 
des Quellcodeverzeichnis befindet.
Wenn ich den englischsprachigen Benutzer richtig verstanden habe, hat er 
in der avrdude Kommandozeile make aufgerufen.
Bei den Bedienoberflächen weiß man nie so recht, welche Intelligenz 
einem wieder hilfreich im Wege steht!

Grüße
Karl-Heinz

von Michael D. (mike0815)


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Hallo Bruno,

Das Problem mit dem Studio5 hatte ich und Andere auch, daher sind wir 
wieder auf die 4,19 mit allen Upgrades gegangen.

Im Studio 4,19, welches ich benutze, wird ein neues Projekt
(muß "Transistortester" heißen) angelegt.
Das Studio generiert darauf hin ein neues Makefile, welches wir aber 
nicht benutzen können, da ja gerade von diesem, die ganzen Einstellungen 
der Soft abhängt!
Nach dem laden der Source u. Header-Files, muß bei "Other Files" das 
Makefile von Karl-Heinz geladen werden, auch schon allein wegen dem 
Editieren.
Vor dem Kompilieren muß noch der Pfad des Makefiles von Karl-Heinz 
angegeben werden, Beispiel: PROJEKT--> CONFIGURATION OPTIONS--> USE 
EXTERNAL MAKEFILE...und dann den Pfad angeben, es sollte dann ohne 
Probleme Kompilieren, wenn der richtige "MCU" im Makefile angegeben ist.

Hallo Karl-Heinz,
ich habe inzwischen mein 2. Board mit der Abschaltung aufgebaut. Nach 
anfänglich massiven Schwierigkeiten, das Teil zum messen zu bewegen, ist 
es fast jeden Tag in gebrauch. Ich muß sagen, mein 9V Akku, hält mit der 
automatischen Abschaltung, eine Ewigkeit!
Was etwas Probleme bereitet, ist "manchmal" die hohe Luftfeuchtigkeit, 
die dann anstatt das Bauteil, gemessen wird. Das kann daran liegen, das 
mein Layout etwas kompakter als das Vorherige ausgefallen ist und die 
Leiterbahnen eben auch etwas enger aneinander liegen.

Gruß Michael

von Bruno M. (brumay)


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Hallo Karl-Heinz, hallo Michael,

herzlichen Dank für die Antworten!

Das Problem mit dem Makefile habe ich (scheinbar?) durch Einbinden einer 
h-Datei mit allen Konfigurationen gelöst. Zumindest bekomme ich dazu 
keine Fehlermeldungen.

Was AVRStudio 5 betrifft, so hätte ich das gerne vermieden, da ich auf 
meinem alten PC auch immer mit Studio 4 gearbeitet habe. Auf meinem 
neuen PC mit Win7 64bit hatte ich aber bei der Installation Probleme und 
deswegen bin ich umgestiegen. Habt Ihr dazu auch andere Erfahrungen?

Gruß Bruno

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Michael D. schrieb:
> Was etwas Probleme bereitet, ist "manchmal" die hohe Luftfeuchtigkeit,
> die dann anstatt das Bauteil, gemessen wird. Das kann daran liegen, das
> mein Layout etwas kompakter als das Vorherige ausgefallen ist und die
> Leiterbahnen eben auch etwas enger aneinander liegen.

Hallo Michael,

wenn das Problem mit der Feuchtigkeit fortbesteht, könntest Du 
gelegentlich vielleicht mit einem Isolierspray nachhelfen. Ich würde die 
bestückte Platine trockenföhnen und dann einsprühen. Ohne eigene 
Erfahrung würde ich z.B. das Teslanol T7 Spray (Reich..) für geeignet 
halten.

Konntest Du identifizieren, woran die massiven Schwierigkeiten bei der 
Inbetriebnahme lagen?

Grüße
Karl-Heinz

von Michael D. (mike0815)


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Man, Karl-Heinz...du hast Recht!!! Ausgerechnet bei dieser Platine, 
hatte ich keinen Schutzlack verwendet, der auf dem Vorgängermodel aber 
vorhanden ist, daher tritt das Problem bei dem alten Layout nicht auf!
Ich verwende für die Leiterseite normaler Weise "Plastik70", der auch 
lötbar ist und keine Kriechströme erzeugt.

> Konntest Du identifizieren, woran die massiven Schwierigkeiten bei der
> Inbetriebnahme lagen?
Selbstverständlich...nach 3 Tagen, hatte ich endlich herausgefunden, 
warum sich das Gerät einen Wolf mist und dann auf dem Display "Cell" 
ausgibt.
Das war aber bei anderen Prozessoren eben nicht der Fall, die sind dann 
meistens hängen geblieben, also war das lokalisieren des Fehlers um so 
schwieriger. Nach zig mal ein und auslöten gewisser Komponenten, die 
jetzt nicht wichtig waren, für die Funktion, sieht die Platine nicht 
mehr so schön aus :-(((
Der Übeltäter war der Regler, da muß man aber erstmal drauf kommen, denn 
die Pinausgabe des AVR's, hatte statt 50Hz, mehrere Kiloherz ausgegeben, 
was ich mir mal garnicht erklären konnte!
Kurzum, ein 220µF Elko (zusätzlich zum 100nF)nach der Regelung, hatte 
das Problem schlagartig gelöst!
Da ich mich fragte, wo denn diese Frequenz herkommen kann, kam ich mal 
auf die Idee, die Spannungsversorgung zu überprüfen und zwar nicht nach 
und vor der Batterie oder Netzteil, sondern mal eben direkt nach dem 
Regler!
Das "Ding" hat geschwungen wie verrückt, da kommt man ja erstmal nicht 
drauf, da die Schaltung ja ansich korrekt aufgebaut ist, der AVR, das 
aber mal garnicht mag.
Mein alter Aufbau hat eben auch einen 220µF Elko nach dem Regler 
drinnen, hatte ich aber nicht vermutet, das das der Grund dafür sein 
könnte.

Ich muß los...Gruß Michael

von Bruno M. (brumay)


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Hallo Michael,

aufgrund Deines Kommentars habe ich meinen alten PC angeschmissen und 
meinen bereits abgeänderten Code im Studio 4 getestet. Ergebnis: 
Gleiches Fehlerbild!

Dann habe ich den von Dir beschriebenen Weg versucht und tatsächlich, 
der Debugger ist durchgelaufen.

Danach habe ich das selbe Prozedere im Studio 5 versucht, aber leider 
ohne Erfolg. Das Programm blieb schon am Makefile Line1, Column1 mit der 
Fehlermeldung "***missing separator. Stop." hängen.

Gruß Bruno

von Michael D. (mike0815)


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So, wieder da...

Bruno M. schrieb:
> Hallo Michael,
>
> aufgrund Deines Kommentars habe ich meinen alten PC angeschmissen und
> meinen bereits abgeänderten Code im Studio 4 getestet. Ergebnis:
> Gleiches Fehlerbild!
>
> Dann habe ich den von Dir beschriebenen Weg versucht und tatsächlich,
> der Debugger ist durchgelaufen.
Na also, geht doch...
>
> Danach habe ich das selbe Prozedere im Studio 5 versucht, aber leider
> ohne Erfolg. Das Programm blieb schon am Makefile Line1, Column1 mit der
> Fehlermeldung "***missing separator. Stop." hängen.
Was will er denn mit einem Separator? Ich sag' ja, die 5er Version 
ist"Scheiße"!!!
Ich bin froh, das ich bei dem 4.19er Studio gerade so zurecht komme und 
jetzt kommt Atmel mit einem neuen Rotz, wo nichts mehr passt! Ich frage 
mich, was die sich dabei gedacht haben?!?
Der Jörn, z.B., hatte da auch massive Probleme mit dem Studio5, sogar 
das 6er hatte er mal installiert und nach einigen Nächten der 
Verzweiflung wieder runter geschmissen, weil die Endungen von bestimmten 
Codes z.B. nicht mehr ASM heissen dürfen usw....
>
> Gruß Bruno

Gruß Michael

von Aleks (Gast)


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Tomas Starcok schrieb:
> I upgrade my previous version of this component tester. Here are
> changes

So please can post your changed eagle-files

Thank You

von Peter II (Gast)


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in der Transistortester.h fehlt ein include guard. Wie es scheint wird 
sie 2mal includiert.

schreibt mal am anfang

#ifndef _TRANSISTORTESTER_H
#define _TRANSISTORTESTER_H

und am ende

#endif // _TRANSISTORTESTER_H


rein.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Peter II schrieb:
> in der Transistortester.h fehlt ein include guard. Wie es scheint wird
> sie 2mal includiert.

Hallo Peter,

Die Datei Transistortester.h wird ausschließlich in main.c ein einziges 
Mal includiert.
Bitte meine Makefile verwenden, keine Automatik von irgendwelchen 
Bedienoberflächen!

Grüße
Karl-Heinz

von Tomas Starcok (Gast)


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Hello

To Karl-Heinz:

It would be possible to display the SW version on LCD after power on ? 
The current version of SW in tester would be displayed for 500ms 
immediately after power on, for example. I think it is practical to show 
the version of software at the beginning...


Best regards

Tomas Starcok

von Bruno M. (brumay)


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Hallo Karl-Heinz,

wie schon weiter oben berichtet, hatte ich große Probleme Deinen Code im 
Studio 5 zum Laufen zu bringen. Es ging weder mit Deinem Makefile, da 
ich bei der Fehlermeldung "***missing separator. Stop." nicht weiter 
kam, noch ging es mit einem Standard Makefile, wobei ich alle 
Konfigurationen in die config.c übernommen habe. Damit hatte ich zuletzt 
mehrere Fehlermeldungen wie:

D:\Documents\Elektronik\Mikroprozessoren\GCC\Projekte\Transistortester\D
ebug/.././ReadADC.s(17,1):  R_AVR_13_PCREL against symbol `wait10ms'
defined in .text section in wait1000ms.o

Diese Fehlermeldungen waren alle ähnlich und bezogen sich auf ReadADC.S. 
Nun habe ich gelesen, daß ReadADC.c die gleichen Funktionen hat und habe 
deshalb versuchsweise RedADC.c genommen, statt ReadADC.S und siehe da es 
läuft.

Für mich stellt sich jetzt die Frage, wie sich das auf die Funktion des 
Gerätes auswirkt? Ein reines Geschwindigkeitsproblem? Oder hast Du etwa 
eine Erklärung für die Probleme?

Gruß Bruno

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Bruno M. schrieb:
> Damit hatte ich zuletzt
> mehrere Fehlermeldungen wie:
>
> D:\Documents\Elektronik\Mikroprozessoren\GCC\Projekte\Transistortester\D
> ebug/.././ReadADC.s(17,1):  R_AVR_13_PCREL against symbol `wait10ms'
> defined in .text section in wait1000ms.o
>
> Diese Fehlermeldungen waren alle ähnlich und bezogen sich auf ReadADC.S.
> Nun habe ich gelesen, daß ReadADC.c die gleichen Funktionen hat und habe
> deshalb versuchsweise RedADC.c genommen, statt ReadADC.S und siehe da es
> läuft.
>
> Für mich stellt sich jetzt die Frage, wie sich das auf die Funktion des
> Gerätes auswirkt? Ein reines Geschwindigkeitsproblem? Oder hast Du etwa
> eine Erklärung für die Probleme?

Hallo Bruno,

zunächst kann ich wegen der Befürchtung eines Geschwindigkeitsproblem 
beruhigen. Die Assembler Version wurde nur wegen Platzproblemen beim 
ATmega8 eingeführt. Beim Beginn meiner Arbeit hatte ich auch den 
Ehrgeiz, eine Version für einen ATmega48 übersetzen zu können. Die 
Assembler Routine von ReadADC spart bei einem ATmega168 80 Bytes Code 
(Flash Speicher).
Ich entwickle unter (Ubuntu-) Linux mit einer avr-gcc Version 4.5.3 .
Mit dieser Version bekomme ich nicht einmal Warnmeldungen beim 
Übersetzen von ReadADC .
Eine mögliche Ursache für die Schwierigkeiten könnte ein rcall / call 
Problem sein. Wegen des größeren Adressraumes des ATmega168 kann ein
rcall nur eingeschränkt benutzt werden. Der rcall ist ein 
Unterprogrammaufruf mit 2 Byte Code. Der call ist ebenfalls ein 
Unterprogrammaufruf aber mit 4 Byte Code, bei dem die Zieladresse dafür 
im gesamten Speicherbereich liegen kann. Die Zieladresse wait10ms ist 
eine externe Adresse. Möglicherweise mag Deine Compilerversion keine 
kurze Adressierung für externe Adressen. Die Vorgehensweise ist auch 
riskant, da sich ja erst beim Binden der übersetzten Objekt-Module (.o) 
herausstellt, ob die kurze Adressierung überhaupt möglich ist.
Du kannst ja mal prüfen, ob sich die Fehlermeldungen alle auf rcall 
Befehle
beziehen. In diesem Fall kann man bei allen "rcall wait..." Aufrufe und 
dem "rcall __udivmodhi4" Aufruf das r entfernen (call statt rcall).
Dadurch wird dann 18 Byte mehr Code verbraucht, es verbleiben aber immer 
noch 62 Byte weniger als bei der C-Version.
Dummerweise kennt der ATmega8 den call Befehl nicht, für eine 
universelle Assemblerfunktion müßte der Code mit #IF Abfragen angepaßt 
werden.

Falls mein Tipp nicht zutreffend ist, bräuchte ich mehr Informationen:
Für welchen Zielprozessor (ATmega8 oder ATmega168) wird übersetzt?
Welche Compiler Version wird benutzt?
Auch die vollständige Fehlerliste wäre nützlich.
Um das Forum hier nicht vollzustopfen, kann man mich auch direkt unter 
meiner Email Adresse (1. Seite PDF-Doku) erreichen.

Grüße
Karl-Heinz

von Bruno M. (brumay)


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Karl-Heinz Kübbeler schrieb:

>In diesem Fall kann man bei allen "rcall wait..." Aufrufe und
>dem "rcall __udivmodhi4" Aufruf das r entfernen (call statt rcall).

Alle Achtung, Volltreffer!!

Nun läuft der Code ohne Probleme.

Herzlichen Dank, Bruno

von Karl-Anton D. (rentnerd)


Angehängte Dateien:

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Zuerst allen Mitarbeitern bei der Programmerstellung DANKE! für das 
tolle Messgerät!

Passend zu dem aktuellen Projekt habe ich meine Aufbau-Variante 
beschreiben.
Diese besteht aus Schaltplan, einseitigem PDF-Layout zum Selbermachen,
Bestückungsplan mit Bauteilliste, der Einbaubeschreibung ins Gehäuse und 
Tipps dazu.
Zum Schluss mein Weg, wie eine eigene Software-Variante (*.hex und 
*.eep) mit AVR Studio 4.18 erzeugt und in den ATmega168 programmiert 
werden kann.
Um diesen Thread nicht unnötig aufzublähen,findet sich alles unter
Beitrag "Transistortester AVR - Hardware"

Für Interessierte das Foto von meinem Aufbau.

Karl-Anton

von orange h. (Firma: N/A) (orange_hand)


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Hi,

ich habe heute erst angefangen die Platine aus der Sammelbestellung zu 
bestücken. Ich muß sagen das die Platine eine echte Pfuscher Platine 
ist. Das man sich so etwas antun muß .... Nicht durchkontaktiert, die 
Komponentenabstände zu klein oder zu groß, der Schutzlack taugt nichts, 
die Lötpads sind teilweise zu klein, die Bohrlöcher für das Poti sind zu 
klein. Jetzt habe ich mir die Platine versaut, weil ein Lötpunkt so 
klein war das er kein Lötzinn angenommen hat. Ich kann die Platine 
wegwerfen. Dann noch die teilweise falsche Bestückungsmaske... Ich bin 
echt bedient.... Jetzt habe ich zwei Stunden verschwendet, ich hatte 
noch nie so eine Kackplatine am Start...

Grüße
Matthias

von Karol B. (johnpatcher)


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Hi,

orange hand schrieb:
> ich hatte
> noch nie so eine Kackplatine am Start...
Ja, ich muss auch sagen, dass ich schon bessere Platinen verarbeitet 
habe. "Interessant" wurde es, als ich die Steckerleiste fürs Display 
nochmal entfernen musste. Aber am Ende tut sie dann doch was sie soll.

Mit freundlichen Grüßen,
Karol Babioch

von Barney Geroellheimer (Gast)


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Wie jetzt, Ihr habt PCBs machen lassen und die haben keine 
Durchkontaktierungen ?

von orange h. (Firma: N/A) (orange_hand)


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> Wie jetzt, Ihr habt PCBs machen lassen und die haben keine
> Durchkontaktierungen ?

Naja, darüber wurde vor der Bestellung nicht gesprochen. Ich bin davon 
ausgegangen, das die Platine durchkontaktiert wird und der Schutzlack 
Standardspezifikationen entspricht. Sonst hätte man auch gleich selber 
ätzen können. Wer geht denn schon davon aus das ein Platinenhersteller 
die Platine nicht durchkontaktiert und so einen weichen und dünnen 
Schutzlack aufträgt. Der Schutzlack ist so dünn, das man von einem 
Lötpunkt ausgehend das Lötzinn direkt weiter über die Massefläche ziehen 
kann. Das wäre ja nicht so schlimm, wenn die Pads das Lötzinn besser 
aufnehmen würden. In meinem Fall konnte ich einen Widerstand nicht 
festlöten, da das Lötzinn nicht auf dem Pad halten wollte. Es perlte 
immer nach oben ab. Ich habe dann versucht durch längeres Draufhalten 
und hin un her bewegen, das Lötzinn auf das Pad zu bekommen. Dabei bin 
ich dann abgerutscht und habe dadurch eine Brücke zwischen der 
Massefläche und einem anderen Pad erzeugt. Ich muss mal sehen ob ich das 
wieder hin bekomme.
Auch vom Konzept her ist es doch Pfusch wenn man Komponenten auf einer 
doppelseitig ausgelegten Platine von oben und unten löten muß. Der 
Sockel für den uProzessor kann dann nicht korrekt aufliegen, da dann 
kein Platz mehr zum Löten von oben vorhanden ist. Dazu hätte man die 
Pads an der Stelle größer gestalten müssen. Dann noch die 6 Pin Buchse 
für den Programmer. Wie soll man bitte das verdeckte Mittelpin von oben 
vernünftig anlöten ?
Ne, das kann ich leider nur als Pfusch bezeichnen. Ich hätte lieber 5 
EUR mehr bezahlt und dafür eine vernünftige Platine im Industriestandard 
gehabt.

Grüße
Matthias

von Konrad S. (maybee)


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orange hand schrieb:
> Wer geht denn schon davon aus das ein Platinenhersteller
> die Platine nicht durchkontaktiert

War für mich keine Überraschung, weil

Oliver S. schrieb:
> Die wären im Gegensatz zum Platinenbelichter auch durchkontaktiert und
> mit Bestückungsdruck.

orange hand schrieb:
> Ich hätte lieber 5
> EUR mehr bezahlt und dafür eine vernünftige Platine im Industriestandard
> gehabt.

Ja, wäre weniger Fummelei gewesen.

von orange h. (Firma: N/A) (orange_hand)


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> Die wären im Gegensatz zum Platinenbelichter auch durchkontaktiert und
> mit Bestückungsdruck.

Ja, habe ich wohl nicht gelesen, oder realisiert....

Wie auch immer, die Platine hat für mich einen billigen China Charakter. 
Werde zukünftig besser aufpassen bei solchen Aktionen. Schlimm, das wir 
deutschen auch schon anfangen zu pfuschen, sei es aus Unkenntnis oder 
Geiz .....

Grüße
Matthias

von Jörn P. (jonnyp)


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Schlimm ist vor allen Dingen, das "wir Deutschen" nie selbst Schuld 
haben, sondern versuchen die eigene Dummheit anderen in die Schuhe zu 
schieben.

von orange h. (Firma: N/A) (orange_hand)


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Hi Jörn,

es geht hier nicht um Dummheit oder jemand anderem die Schuld in die 
Schuhe zu schieben. Es geht hier um die Erwartungshaltung. Mir war nicht 
klar das die Leute mit derartigem Pfusch zu frieden sind. Ich dachte 
immer das auch hier im Forum ein gewisser Perfektionismus vorherrscht, 
doch da wurde ich eines besseren belehrt. Dies impliziert, das man am 
besten alles selbst macht..

Grüße
Matthias

von Jörn P. (jonnyp)


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Hi orange_hand,
erst wollte ich schreiben: "Ich habs kommen sehen" (zusammen mit noch 
jemand aus dem Forum).
Die Antwort wäre dann gewesen: "Hinterher sind immer alle schlauer".

Dies ist ein ziemlich langer Fred und betreffs der hardware müßte man 
wohl ab dem oberen Drittel dieses Freds nachlesen was alles über das für 
und wider die hardware geschrieben wurde. Auch ich hab zum  ersten mal 
vom Platinenbelichter gehört und auch das er keine Durchkontaktierungen 
macht.
Auch das Konzept mit dem Display auf dem Rücken wurde besprochen, ebenso 
wurden hier größere Platinen vorgestellt, wo das Display auf der 
gleichen Seite ist.
Mike 0815 hatte hier z.B. eine einseitige Platine vorgestellt und bei 
ihm waren die Pads nicht zu klein für die Bohrungen.
Aber jeder der bestellt hat, hat die Platine vorher gesehen und der Dirk 
ist mit den Bestellungen kaum nach gekommen und imo (ich les das jetzt 
nicht nochmals nach) waren die Ersten mit der Platine zufrieden.

Bin gespannt, was andere Benutzer der Platine  schreiben.

von orange h. (Firma: N/A) (orange_hand)


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Jörn,

ich denke ich muß einfach meine Erwartungshaltung runter schrauben. Bei 
den Projekten die ich bisher gemacht habe (in eimen anderen Forum), gab 
es derartige Probleme nicht. Das waren allerdings auch viel größere 
Platinen, da hätte man bei derartiger Qualität spätestens nach zwei 
Stunden den Hammer genommen....
Das lag dort wahrscheinlich an der Erwartungshaltung der Macher, die 
sich mit meiner deckt.
Es ist nur so das mir gestern echt die Hutschnur hochgegangen ist...

Grüße
Matthias

von H. W. (erazor)


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orange hand schrieb:
> ich muß einfach meine Erwartungshaltung runter schrauben.


Ich denke, die überwiegende Erwartungshaltung hier war:
Hauptsache billig

von Barney Geroellheimer (Gast)


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Und nicht zu vergessen, so schnell wie möglich. Deswegen wurde das 
Layout auch nichts.
Gut Ding will Weile haben, das sagte schon meine UrOma.

von Axel R. (Gast)


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Mit einem Glashaarradierer war da nichts zu machen?
"Nimmt kein Zinn an" habe ich schon lange nicht mehr gehört (20Jahre), 
Flux oder in Schnaps aufgelöstest Kolophonium als Flussmittel sollte zur 
Not auch gehen, oder?.
Andererseits ist es schon bedenklich, das soetwas (bezogen auf die 
Qualität der Platinen)überhaupt vertrieben wird.
Macht doch mal ein - zwei scharfe, helle, kleine Fotos. (Bildformate :) 
)

Gruß AR

von Dirk W. (psychodirk)


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Moin und "huch",

Also, ich hatte bisher nur Positive Rückmeldungen. PM oder Forum.
Ich habe 5 Teile gelötet ohne Probleme!

Vias waren --noch-- nicht vorgesehen.

Lötkolben ist auch ein Faktor!!! (Löttemp.)

Bei 70µ Kupfer und Lötschutzlack, ist der Preis Top.

Wenn wirklich der Eine oder Andere Probleme hat.. Werde ich gerne den 
Platinen-Belichter mailen, zwecks Ersatz.

Antworten bitte per PM.

LG
Dirk

von Barney Geroellheimer (Gast)


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Wenn die Pads zu klein sind oder die Bauteile nicht passen, liegt das 
nicht am Belichter, sondern am bescheidenen Layout. Das musste ja alles 
ratz fatz gehen und wirklich diskutiert oder verbessert wurde hier ja 
nicht. Natürlich macht man die Pads größer, wenn man doch weiss das das 
Bleifrei verzinnt wird.
Irgendwer hat eine Platine gemacht und die musste dann vervielfältigt 
werden und das möglichst schnell und billig ohne das da auch nur eine 
mal ein Auge drauf geworfen hat. Und dann wundert man sich das sowas 
dabei raus kommt. Und das man Platinen mit DuKos bei einem Hersteller 
machen lässt, der keine DuKos machen kann ist doch wohl mehr als nur 
blöd.
Wer billig kauft, kauft zwei mal.

Damit keine Missverständnisse aufkommen. Der Platinenbelicher.de macht 
prima Platinen, wenn das Layout stimmt, das weiß ich aus Erfahrung und 
ich würde ihn jederzeit weiterempfehlen. Das er keine 
Durchkontaktierungen machen kann steht ja auf seiner Seite.

von Michael D. (mike0815)


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@Jörn
> erst wollte ich schreiben: "Ich habs kommen sehen" (zusammen mit noch
> jemand aus dem Forum).
ich glaube, das war ich... ;-)
> Die Antwort wäre dann gewesen: "Hinterher sind immer alle schlauer".
leider...

@orange_hand
und NEIN! Diese Art von Ansprüchen, sehe ich als gerechtfertigt!
Da ich und noch "Jemand" aus dem Forum :-)  es eben genauso sehen, das 
dieses Projekt ein (vorsichtig ausgedrückt) professionelles Layout 
beansprucht und verdient!

Leider wurde darüber zu wenig Diskutiert und eingegangen.
Ich will Askos Arbeit bezüglich seines Layout's nicht schlecht reden, er 
hatte sein bestes gegeben und man sollte ihm auch nicht die Schuld dafür 
geben, nur wurden diverse Vorschläge eben nicht umgesetzt.
Das "Ding" genommen und ab in die Produktion, das war nicht genug 
durchdacht, jetzt ist der Ärger da...
Unter Anderem war auch der Grund dafür, die angehende 
Unübersichtlichkeit des Threads!

Wenn ich mich an ein Layout mache, dauert das Stunden, Tage oder sogar 
Wochen und trotzdem findet man selbst oder "Andere" immernoch ein paar 
Ecken u. Kanten, die es zu glätten gilt.

Gruß Michael

von H. W. (erazor)


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Nu macht mal halblang:

Wenn jemandem die Platine nicht gefällt, hätte er sich nicht bestellen 
müssen. Jedenfalls wurde das Layout hier zig-mal gepostet. Jeder konnte 
sich das vorher ansehen. Wenn man selbst dazu zu faul ist, darf man sich 
hinterher nicht beschweren. Dass es nicht besonders geschickt ist, unter 
einem Wannenstecker eine Durchführung anzubringen die gelötet werden 
muss, ist ein Fehler, der in kürzester Zeit auffällt. Bei einer IC 
Fassung kann man geteilter Meinung sein. Erstens kann man auch ohne 
Sockel arbeiten und zweitens kann man vernünftige (gedrehte) Fassungen 
durchaus auf beiden Seiten löten.

Dass über das Design der Platine zu wenig diskutiert wurde, kann ich 
ebenfalls nicht nachvollziehen. Teilweise ging es tagelang nur noch um 
die Platine und die Frage, ob man da jetzt noch einen Pimmel verändern 
sollte oder nicht. Dabei muss man berücksichtigen, dass wir hier von 
einer absolut simplen Platine mit einer handvoll Bauteile reden. Alle 
Bauteile im 2,54mm Raster. Also im Grunde absolut anspruchslos.
Natürlich kann man Tage und Wochen an einer Platine zubringen, wenn 
einem langweilig ist. Oder wenn es eben ein anspruchsvolles Design ist.

Für den Vorgänger hab ich mir auch ein eigenes Layout gemacht weil mir 
keines, das ich irgendwo gefunden habe, gefallen hat. Das war in 2 
Stunden in 2 Varianten für unterschiedliche Displayanschlüsse und 
ISP-Anschluss fertig. Für die Platinenprofis, die hier jetzt ihre 
nachträglichen Kommentare abgeben, sollte das auch kein Problem sein.

Und wenn man nicht löten kann, dann ist das halt auch so eine Sache...
Im Zweifelsfall ist dann eben die Platine Schuld.

Viele Grüße

von Michael D. (mike0815)


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moin,
der "Pimmel" z.B., wäre in diesem Fall, der ISP-Stecker gewesen.
Platz für ein 10-Pol wäre vorhanden und eigendlich sollte dieser von den 
Probpins getrennt werden, wegen den Parasitären...
Ein einseitiges Layout, was jetzt "keine Tage" gedauert hat ;-), wurde 
hier bereits gepostet(Ver.6.1.0)

Oder, das 10.3, würde dann nicht mehr veröffentlich.

Gruß Michael

von orange h. (Firma: N/A) (orange_hand)


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Hi,

Ich habe gestern die Platine fertig gelötet, bis auf die Anschlüsse zum 
Display. Diese muss ich vorher noch prüfen, ob mein Display sich 1:1 
anschließen lässt. Und auch gestern ging es mit dem Löten nicht 
wesentlich besser.

> Und wenn man nicht löten kann, dann ist das halt auch so eine Sache...

Diesen Kommentar kann ich nicht auf mich beziehen, da ich in dem letzten 
Jahr mehrere Projekte (3 Synthesizer + Netzgerät) zusammengebaut habe. 
Jeder hatte jeweils mehr als 500 Bauteile. Die Geräte liefen all auf 
Anhieb, ohne jegliches Problem. Ich benutze einen Markenlötkolben und 
generell nur hochwertiges Werkzeug mit dem man vernünftig arbeiten kann. 
Daran kann‘s dann ja wohl nicht liegen. Von daher trifft der Kommentar 
nicht auf mich zu. Ich denke auch einige andere hier im Forum haben 
ähnliche Erfahrungen gemacht, oder gar nicht erst die Platine geordert, 
da sie diese Schwierigkeiten vorausgesehen haben.
Und ja, einen gedrehten Sockel kann man von beiden Seiten Löten, wenn 
die Pads auf der Oberseite groß genug ausgelegt sind und genug Platz zum 
Löten vorhanden ist. Ansonsten ergibt sich der Perleffekt und man erhält 
dann eine kugelförmige Lötstelle. Diese mag sogar noch leiten, aber ich 
sehe es als Pfusch an. Sorry, aber ich habe hier einen höheren Anspruch 
an meine Arbeit. Würde ein Lehrling so ein Werkstück einem Meister 
vorlegen, dann würde er es um die Ohren gehauen bekommen.

Wie auch immer, ich habe daraus gelernt und werde dieses Wissen beim 
nächsten Mal in meine Entscheidung einfließen lassen :-)

Jetzt habe ich noch eine Frage zum Programmieren des uControllers, denn 
das habe ich noch nie gemacht. Welche Optionen / Parameter (Fuses) muss 
man setzen ?

Grüße
Matthias

von H. W. (erazor)


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orange hand schrieb:
>> Und wenn man nicht löten kann, dann ist das halt auch so eine Sache...
> Diesen Kommentar kann ich nicht auf mich beziehen,

orange hand schrieb:
> Ich habe dann versucht durch längeres Draufhalten
> und hin un her bewegen, das Lötzinn auf das Pad zu bekommen. Dabei bin
> ich dann abgerutscht

???


> Ich benutze einen Markenlötkolben und
> generell nur hochwertiges Werkzeug mit dem man vernünftig arbeiten kann.

orange hand schrieb:
> Wie soll man bitte das verdeckte Mittelpin von oben
> vernünftig anlöten ?

Mit vernünftigen Werkzeug geht auch das.


orange hand schrieb:
> die Bohrlöcher für das Poti sind zu klein.

Was kann man da bloß tun?

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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orange hand schrieb:
> Jetzt habe ich noch eine Frage zum Programmieren des uControllers, denn
> das habe ich noch nie gemacht. Welche Optionen / Parameter (Fuses) muss
> man setzen ?

Hallo Matthias,

das Setzen der Fuses wird von der Makefile gesteuert in Abhängigkeit von
Prozessor-Modell, Taktrate und Quarzbetrieb.
Bei Quarz Betrieb gibt es noch zwei Möglichkeiten:
Full swing Betrieb oder low power Betrieb.
Aufruf für full swing Betrieb: make fuses-crystal
Aufruf für low power Betrieb:  make fuses-crystal-lp

Voraussetzung ist ein funktionsfähiges avrdude Programm.

Wenn man unter Windows Bedienoberflächen nutzen möchte, kann man die
Hex-Werte für das lower Byte der Fuses (lfuse) und für das
high Byte der Fuses (hfuse) aus der Makefile auslesen z.B für ATmega168:

ifeq ($(PARTNO),m168)
MCU = atmega168
ifeq ($(OP_MHZ),1)
# RC operation ,CLK 1MHz
FUSES_INT = -U lfuse:w:0x62:m -U hfuse:w:0xdc:m
# -U efuse:w:0xf9:m
# Operation with 8MHz crystal and /8 divider , full swing crystal
FUSES_CRY = -U lfuse:w:0x77:m -U hfuse:w:0xdc:m
# -U efuse:w:0xf9:m
# Operation with 8MHz crystal and /8 divider , low power
FUSES_CRY_L = -U lfuse:w:0x7f:m -U hfuse:w:0xdc:m
# -U efuse:w:0xf9:m
else
# RC operation ,CLK 8MHz
FUSES_INT = -U lfuse:w:0xe2:m -U hfuse:w:0xdc:m
# -U efuse:w:0xf9:m
# Operation with 8MHz crystal and /1 divider , full swing crystal
FUSES_CRY = -U lfuse:w:0xf7:m -U hfuse:w:0xdc:m
# -U efuse:w:0xf9:m
# Operation with 8MHz crystal and /1 divider , low power
FUSES_CRY_L = -U lfuse:w:0xff:m -U hfuse:w:0xdc:m
# -U efuse:w:0xf9:m
endif
endif

Ich hoffe, das ich das nicht weiter kommentieren muß.
Die Reihenfolge der if Abfrage bezieht sich auf den trunk-Zweig
in SVN-Archiv, das letzte 0.97k Release hatte die Reihenfolge
(1 MHz und 8 MHz) noch anders herum.
Die Reihenfolge mußte wegen Test des 16 MHz Betriebs vertauscht werden!

Grüße
Karl-Heinz

von orange h. (Firma: N/A) (orange_hand)


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Danke Karl Heinz,

welche Betriebsart empfiehlst Du für den Batteriebetrieb, low power oder 
ist der full swing auch möglich ?

In meinem Falle verwende ich
- µC ATmega 168
- Schwingquarz 8 MHz HC49U

Bedeutet also folgende Konfiguration:

full swing:
- lfuse = 0xf7
- hfuse = 0xdc
- efuse = 0xf9

oder low power:
- lfuse = 0xff
- hfuse = 0xdc
- efuse = 0xf9

Da ich mich noch gar nicht mit der Entwicklungsumgebung und dem 
Programmieren beschäftigt habe, muss ich mir erstmal einen Überblick 
verschaffen. Vielleicht erklärt sich ja auch jemand bereit mir einfach 
einen uController im Austausch oder gegen Bezahlung zu programmieren. 
Ich wollte mich nicht unbedingt in alle "bit and bobs" einlesen, wenn es 
nicht sein muss.

Grüße
Matthias

von orange h. (Firma: N/A) (orange_hand)


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Hallo Karl-Heinz,

ich habe mir eben mal die letzte Firmware Version aus dem Archiv 
herunter geladen und die ReadMe.txt gelesen. Wenn ich das richtig 
verstanden habe, dann könnte ich einfach die version aus dem Default 
Ordner auf meinen 168 laden, denn diese enthält offensichtlich die 
Konfiguration, die ich benötige. Ist mein Verständnis richtig ?

Grüße
Matthias

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Hallo Mathias,

ja, das hast Du richtig verstanden, der default Ordner enthält vorerst 
immer die Konfiguration für einen ATmega168 mit 8 MHz Quarz.
Lediglich die Kalibration auf das individuelle Exemplar für die 
Kapazitätsmessung kann man noch durchführen. Wenn man eine AVR 
Entwicklungsumgebung hat, werden dazu die Parameter in der Makefile 
angepaßt und mit make neu übersetzt. Im trunk Zweig 
(Entwicklungsversion) sind in der PDF-Doku die Messabweichungen 
verschiedener Exemplare graphisch dargestellt. Derzeit bin ich dabei 
auch mehrere ATmega168A zu vergleichen.

Grüße
Karl-Heinz

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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orange hand schrieb:
> Ich wollte mich nicht unbedingt in alle "bit and bobs" einlesen, wenn es
> nicht sein muss.

Nochmal Hallo Matthias,

der Full swing Betrieb des Quarzes arbeitet etwas störsicherer,
der low power Betrieb spart etwas Strom. Auf die Funktion hat das im 
allgemeinen keinen Einfluß.
Da ich noch mit Rechnern großgeworden bin, die mit einer Befehlszeile 
bedient werden, komme ich bestens mit der Linux Umgebung klar.
Wo es sinvoll ist, arbeite ich nach wie vor mit der Befehlszeile.
Fenster-Bedienoberflächen benutze ich nur da, wo es notwendig ist.
Die Software-Entwicklung ist ein zyklischer Prozeß, der aus
Editieren, Übersetzen und Programm Laden besteht.
Das klappt über die Befehlswiederholung auf Kommandozeilenebene prima.
Ich habe auch die Nebenarbeiten wie Fuses setzen in die universelle 
Makefile integriert. Die Makefiles in den default, mega8_auto und 
mega8_selftest Zweigen unterscheiden sich nur durch den gewählten 
Zielprozessor und die Optionen. Ich könnte also auch im default Zweig 
für einen ATmega8 konfigurieren. Wenn ich hier aber die anderen Optionen 
nicht gleichzeitig verändere, reicht der Speicher des Zielprozessors 
nicht.
Im übrigen sind die übersetzten Codes für die verschiedenen Prozessoren 
nicht kompatibel. Es wird aber der gleiche Quellcode (C und Assembler) 
verwendet. Wenn nötig, passt sich der Code über Preprozessor-Anweisungen 
dann selbst an. Das ist auch der Grund, warum die Makefiles in 
Unterverzeichnissen liegen. Der gemeinsame Quellcode befindet sich aus 
jedem dieser Unterverzeichnisse eine Ordnerebene höher.
Das Versenden eines fertig programmierten ATmega168 würde ich nur in 
Ausnahmefällen übernehmen. Die Entwicklung ist ja immer noch nicht 
abgeschlossen, sonst käme ich nachher gar nicht mehr zum 
Weiterentwickeln.

Wenn man überhaupt nicht mit Linux arbeiten will, weiß ich das es einige 
Nutzer geschafft haben, zumindestens den Übersetzungsvorgang mit meiner 
Makefile unter AVR Studio zu machen. Ob irgendeiner auch das Programm 
avrdude zum Laden des Programms in den ATmega unter Windows nutzt und ob 
das klappt, weiß ich nicht.
Vielleicht meldet sich ja Mal ein Windows Nutzer.

Grüße
Karl-Heinz

von Karl-Anton D. (rentnerd)


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Hallo Matthias,

unter Beitrag "Re: Transistortester AVR - Hardware" im 
PDF-Dokument  (am Ende) 
http://www.mikrocontroller.net/attachment/150186/_Transistortester-Hardware.pdf 
habe ich beschrieben, wie es bei mir (unter Windows XP) mit AVR Studio 
4.18 und dem preiswerten USB-Programmer ALL-AVR geklappt hat.

Grüße

Karl-Anton

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Hallo Karl-Anton, Hallo Matthias,

das Programm avrdude soll eigentlich auch unter Windows laufen, ich weiß 
nur nicht welche Version. Wenn das der Fall ist, müßte man eigentlich 
auch auf einer Windows Kommandozeile "make upload" oder "make 
fuses-crystal-lp" aufrufen können. Das Programmieren der richtigen Fuses 
wird dann von der Makefile gesteuert. Das Programm avrdude prüft vor dem 
Laden von Daten, ob der richtige Prozessor gewählt wurde. Da vor dem 
"make upload" immer automatisch ein "make" gemacht wird, kann man 
praktisch nichts falsch machen.
Die Programmierdaten werden immer entsprechend dem gewählten Prozessor 
neu erzeugt. Jede Änderung der Makefile erzwingt eine Neuübersetzung.
Wenn der Prozessor falsch gewählt wurde, verweigert avrdude das Laden 
der Daten.
Gefährlich ist nur, wenn man mit "make fuses-crystal-lp" einen 
Quarzbetrieb wählt, wenn kein Quarz angeschlossen ist.
Ich suche also jemanden, der auch mit Windows die volle Funktionalität 
der Makefile geprüft hat.

Im übrigen habe ich im SVN Archiv die Version 0.98k eingestellt.
Diesmal habe ich nach den Änderungen nicht ganz so gründlich einen 
Vollcheck gemacht wie sonst .

Grüße
Karl-Heinz

von orange h. (Firma: N/A) (orange_hand)


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Danke Karl-Anton und Karl-Heinz für die Hinweise. Ich werde es mal 
ausprobieren, vielleicht bekomme ich es ja hin :-)

Grüße
Matthias

von Michael K. (elektronix00)


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Hi @ all,

auch ich hatte schon vor langer Zeit geplant den Transistortester 
nachzubauen. Allerdings die erste Version von Markus. Die Platine hatte 
ich mir schon geätzt und nun wollte ich den ATMEGA 8 brennen und auf 
meiner selbstgebauten Entwicklungsumgebung testen. Die hex-Datei ließ 
sich ohne Problem brennen, bei der eep-Datei hatte ich Probleme, 
angeblich wäre sie zu groß. Nun muss ich aber vorweg sagen, dass ich 
eigentlich nur mit der Software BASCOM arbeite und damit meine Projekte 
programmiere. Aber auch mit dieser Software kann man fertig compilierte 
Dateien auf einen µC brennen.
Nachdem das Brennen der eep.Datei also nicht erfolgreich war, besuchte 
ich hier im Forum diese Seite und musste feststellen, dass dieses 
ursprüngliche Projekt weitergepflegt und auch weiterentwickelt wurde. 
Ich werde also nun die erste Platine schrotten und mir die neueste 
Version herstellen. Den ATMEGA 168 habe ich mir gestern bei meinem 
Händler bestellt, ich denke, dass ich die nächste Woche loslegen kann. 
Meine Erfahrungen und ggf. Änderungen werde ich natürlich mit der Kamera 
festhalten und hier ins Forum setzen.

Grüße

Michael

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Michael Klein schrieb:
> Ich werde also nun die erste Platine schrotten und mir die neueste
> Version herstellen.

Hallo Michael,

man muß die alte Platine nicht wegschmeißen.
Auch die neue Software läuft auf dem alten Entwurf.
Auch den ATmega8 kann man problemlos durch einen ATmega168 ersetzen!

Es sind überhaupt keine Modifikationen absolut notwendig, um die
neue Software zum laufen zu bringen. Dazu müssen einige Optionen in
der Makefile anders als im Standard vordefiniert gesetzt werden.

Sinnvoll sind aber folgende Modifikationen, die man im Hardware-Kapitel
der PDF-Doku nachlesen kann. Den 8 MHz Quarz hatte ich bei meiner
alten Platine einfach auf der Lötseite an die Pins gefrickelt.
Die 22 pF Kondensatoren hatte ich weggelassen, funktioniert aber 
trotzdem.

Der Quarz-Betrieb ist allerdings nicht zwingend erforderlich!
Er wird ohnehin nur für die Kondensatormessung gebraucht.

Grüße
Karl-Heinz

von Michael D. (mike0815)


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moin,
@Matthias
Ich hatte mal zwecks Studio-Kompilat, eine kleine Anleitung hier 
beschrieben, weiß gerade nicht wo...
Wenn du nicht zurecht kommst, schicke mir eine PN, dann sehen wir 
weiter.

@Michael
Mit Bascom die EEP auf den Prozessor zu bannen wird nicht funktionieren, 
da Bascom diese verfälscht überträgt!!! Dieses Problem hatten wir schon 
oft.
Ich kann dir den XtremBurner empfehlen, der ist unabhängig und schreibt 
die Daten korrekt in's Flash/EEprom.

Gruß Michael

von Karl-Anton D. (rentnerd)


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Hallo Karl-Heinz,

das Übersetzen deines Programms 098k im DOS-Fenster mit
"make" im Ordner default funktioniert problemlos.

Fuses Orginalzustand mit AVR-Studio ausgelesen:
Extended:  0xF9     Soll: 0xF9
High:      0xDF           0xDC
Low:       0x62           0xFF

Wenn ich versuche, die fuses mit avrdude zu setzen, bekomme ich folgende 
Antwort.

Aufruf im DOS-Fenster: make fuses-crystal-lp
=>
make fuses-crystal-lp
D:\All-Elektronik\AVR-Studio4\ATmega168\ttester_098k\default>m
lp
avrdude -c avrisp2 -B 10.0 -p m168 -P usb  -U lfuse:w:0xff:m -
avrdude: usbdev_open(): did not find any USB device "usb"
make: *** [fuses-crystal-lp] Error 1

D:\All-Elektronik\AVR-Studio4\ATmega168\ttester_098k\default>

Wo muss ich meinen Programmer/USB festlegen? (ALL-AVR (= AVRISP mkII))

Nachdem das fuse-Brennen mit avrdude fehlgeschlagen war, habe ich diese 
mit AVR studio gesetzt und auch das Programm damit übertragen
=> alles ok!

Karl-Anton

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Karl-Anton D. schrieb:
> Wo muss ich meinen Programmer/USB festlegen? (ALL-AVR (= AVRISP mkII))

Hallo Karl-Anton,

von der Makefile ist alles richtig konfiguriert.
Der Aufruf:
avrdude -c avrisp2 -B 10.0 -p m168 -P usb  -U lfuse:w:0xff:m ...
gibt den richtigen Programmer mit -c avrisp2 an.
Auch das Interface (Port) ist mit -P usb richtig angegeben.

Im avrdude Tutorial 
http://www.wiki.elektronik-projekt.de/mikrocontroller/avr/avrdude_tutorial 
ist davon die Rede, daß LibUSB installiert sein muß.
Liegt es vielleicht daran?
Aus dem Tutorial geht auch nicht deutlich hervor, in welcher Reihenfolge 
was installiert werden muß.

Ich selbst benutze ja Linux, aber auch bei Ubuntu lief avrdude nicht auf 
Anhieb.

Grüße
Karl-Heinz

von Barney Geroellheimer (Gast)


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von Karl-Anton D. (rentnerd)


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Hallo Karl-Heinz,

danke für die Hinweise.
Die Installation von LibUSB lass ich lieber sein, da ich ja keine 
Probleme habe. Nach der Beschreibung muss man einiges deinstalliern, 
dann wieder neu installiern, neuen USB-Treiber laden...
Am Ende geht bei mir dann weder USB-Tastatur noch USB-Maus und ich 
möchte auf diesem Rechner keinen Backup einspielen und dann wieder alles 
aktualisieren!

Karl-Anton

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Karl-Anton D. schrieb:
> Die Installation von LibUSB lass ich lieber sein, da ich ja keine
> Probleme habe.

Hallo Karl-Anton,

leider konnte ich es nicht lassen, das bei meinem Windows 7 doch
auszuprobieren.
Wenn ich in einem cycwin Konsolen-Fenster avrdude wie hier angegeben 
aufrufe:
avrdude -p m168 -c avrisp2 -P usb -v

bekam ich auch die "did not find any USB device" Fehlermeldung.

Ich habe dann libusb-win32-bin-1.2.6.0 aus dem Internet geladen.
Im ausgepackten Verzeichnis habe ich den
"libusb-win32 Inf-Wizard"
ausgeführt (Doppelklick).
Mein Diamex ALL-AVR war dabei schon eingesteckt (USB).
Danach geht ein Fenster auf, wobei eine Auswahlliste von USB-Geräten 
erscheint, für die eine .inf Datei angelegt werden soll.
Hier habe ich meinen Programmer (Klone von AVR ISP MK2) ausgewählt und 
weiterinstallieren lassen.
Danach brachte der oben angeführte avrdude Aufruf die gewünschten 
Informationen über die Programmereinstellungen und die ID des 
angeschlossenen ATmega168A.
Eine Gewähr kann ich natürlich nicht geben.

Grüße
Karl-Heinz

von Michael K. (elektronix00)


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Moin,

das hört sich ja gut an, dass ich die alte Platine doch noch nutzen 
kann.
Die Kondensatormessung hätte ich doch schon gerne mit drin gehabt, den 
ATMEGA 168 bekomme ich wohl nächste Woche.

Zum XtremBurner konnte ich zuerst nichts finden, unter XtremeBurner fand 
ich dann was im Netzt. Jetzt muss ich nur sehen wie ich das alles mit 
meinem selbstgebauten Parallelportprogrammer machen kann. Und welche 
Software ich dann auch noch zusätzlich installieren muss. Das ist 
nämlich auch der Grund, warum ich gleich die fertigen Dateien auf den 
ATMEGA 168 brennen wollte. Mit den Makefile Dateien kenne ich mich 
nämlich auch nicht aus, müsste ich mich dann auch noch reinlesen.

Kennt jemand eine Software mit der ich den ATMEGA direkt per 
Parallelportprogrammer brennen kann? Meine Entwicklungsumgebung ist ja 
auch selber gebaut und läuft in Verbindung mit meinem Programmer unter 
BASCOM prima.

schönen Sonntag

Michael

von Karl-Anton D. (rentnerd)


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Hallo Michael,

die Programmer-Software "PonyProg2000 2.7c beta" kann man auf seriell 
oder parallel umstellen (läuft bei mir unter XP). Der ATmega 168 ist 
dabei, der ATmega 168A nicht. Ob es eine neuere Versionen gibt, habe ich 
nicht nachgeprüft.

Karl-Anton

von Michael D. (mike0815)


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na dann wollen wir mal auspacken...

den eXtremburner1.1 z.B. gibt's hier:
http://extremeelectronics.co.in/avr-tutorials/gui-software-for-usbasp-based-usb-avr-programmers/
Soweit runterscrollen, bis deine gewünschte Version (u.A. auch Linux ist 
dabei) zum Download erscheint.
Es gibt noch eine 1.2 u. 1.3 Version, diese gehen dir aber auf die 
Nerven, wenn du die HEX neu kompiliert hast, wird immer nachgefragt, ob 
sie neu geladen werden soll. Bei der 1.1, geht es mit einem Button 
manuell von statten!
Der eXtrem unterstützt nur USB-ASP, den gibt's bei Ebay für um die 3€, 
für das Geld baut man keinen selbst.

Da wäre noch das myAVR ProgTool V 1.37 und unterstützt mehrere 
Programmer.
Welche das sind ist im Screenshot zu sehen.
Ich selbst, habe beides installiert und funktioniert einwandfrei!

Du brauchst jetzt nicht unbedingt den Mega168 um C's zu messen, das geht 
mit dem M8 auch wunderbar!
Bei bedarf, kann ich mein Kompilat hier hoch laden. Unterstützt wird 
Low-Drop-Regler und die Abschaltung, ansonsten sind "fast"alle Futures 
aktiviert(was relevant und wichtig ist).

Gruß Michael

von Michael K. (elektronix00)


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Hallo Michael,

das hast du ja sehr ausführlich beschrieben. Ich werde mir mal die 
Softwares runterladen und in Verbindung mit meinem Programmer testen. 
Für mich ist eigentlich die Kondensatormessung eher unwichtig, da ich 
ein Kapazitätsmessgerät habe. Wie du geschrieben hast, werden nicht alle 
Typen des ATMEGA 168 unterstützt. Welchen nehmen wir denn hier für 
dieses Projekt? Auch bei Reichelt habe ich verschiedene Typen finden 
können.
Als Anhang habe ich mal meinen aktuellen Schaltplan angehängt, der ist 
eigentlich soweit mit dem Ur-Schaltplan von Markus identisch. Nur die 
Bauteilewerte muss ich noch überprüfen.
Sollte ich diese Woche noch Aufträge reinbekommen und muss dann eh 
Platinen herstellen, dann werde ich mir dann doch das neuere Layout 
nehmen. Das wäre dann Version 5.2.1.?
Dann wäre ich auch für die Zukunft gewappnet, falls es Updates und 
Erneuerungen gibt. Den ISP Anschluss lasse ich aber weg, den ATMEGA kann 
ich ja auch auf meiner Umgebung brennen.

Gruß und nochmals Danke für die vielen Informationen

Michael

von Michael D. (mike0815)


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moin Michael,
bei Reichelt werde ich diesen hier bestellen:
http://www.reichelt.de/Atmel-ATMega-AVRs/ATMEGA-168-20DIP/index.html?;ACTION=3;LA=2;ARTICLE=58324;GROUPID=2959;artnr=ATMEGA+168-20DIP;SID=12T3Xy4n8AAAIAABT0PlU8bccc99f6b44db843b9cfaa778ef89c9
ist die 20DIP-Ausführung, ansonsten gibt es ja noch die SMD-Ausführung 
im TQFP-32, ansonsten kenne ich keine.
Das ist ja auch wurscht, die gehen ja alle.

> Wie du geschrieben hast, werden nicht alle Typen des ATMEGA 168
> unterstützt.
Das habe nie geschrieben!?!

Den ISP-Connector würde ich auf jeden Fall mit einbauen, du wirst es 
bereuen, wenn nicht!
Allerdings würde ich dafür Jumper vorsehen, (so habe ich es gemacht) 
damit die Messungen nicht verfälscht werden.

Wenn du keine Kondensator-Messung brauchst, dann würde der Mega8 ja voll 
ausreichen. Das Future kann man nämlich per Makefile abschalten.

Schaltplan: Vor dem LF-Fuffzich, fehlt ein Elko oder wenigstens im 
Layout optional vorsehen!

Siehe hier:
Beitrag "Re: Transistortester AVR"

Gruß Michael

Gruß Michael

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Michael Klein schrieb:
> Als Anhang habe ich mal meinen aktuellen Schaltplan angehängt, der ist
> eigentlich soweit mit dem Ur-Schaltplan von Markus identisch. Nur die
> Bauteilewerte muss ich noch überprüfen.

Hallo Michael,

den R4 würde ich kleiner wählen

die Verbindung von PD6 (12) nach C4 würde ich nicht direkt, sondern über 
einen Widerstand machen.

den C4 kann man auf 10nF verringern.

der C3 am AREF Pin sollte auf 1nF verkleinert werden.

Pin PD7 sollte mit einem Pullup Widerstand versehen sein.

Zusätzliche 100nF Kondensatoren direkt an den Versorgungs-Pins des 
ATmega können nicht schaden.

Den Quarz kann man weglassen, wenn die Kondensatormessung unwichtig ist.

Ich hoffe, daß ich jetzt nichts wichtiges vergessen habe.

Wenn man die Kondensatormessung in der Software per Option wegläßt,
misst der Tester auch keine Sperrschichtkapazität von Dioden und
auch keine Gatekapazität bei MOSFETs.

Kann Dein Kondensatormessgerät das überhaupt?
Mein LCR-Meter kann es nicht!

Grüße
Karl-Heinz

von Karl-Anton D. (rentnerd)


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Hallo Michael,

entschuldige, wenn ich nörgle. Für T1 würde ich statt dem 100mA 
Transistor BC557 den stärkeren BC327/328 nehmen.
Um die Auflösung der Kontrasteinstellung zu verbessern, zwischen R12 und 
+5V einen zusätzlichen 22 k Widerstand einfügen.
C2 wie bei den Beispielen im Hersteller-Datenblatt auf 10uF erhöhen, die 
low-drop-Regler neigen zum Schwingen.
Falls möglich den 100nF C1 als SMD direkt unter dem IC-Sockel bei Pin 7 
und 8/22 auf der Lötseite platzieren.
Falls Du doch einen ISP-Sockel (10 oder 6-polig) vorsiehst, parallel zum 
Taster einen Jumper für den Programmier-Modus schalten.
Ganz gründliche Leute setzen vor den AVCC-Eingang eine Siebdrossel von 
10uH mit Abblockkondensator von 100nF.
Denk auch darüber nach, ob Du Portpin PC3 für RS232  Ausgabe nach außen 
führen willst.

Es sollte aber auch ohne diese Ergänzungen gehen...

Karl-Anton

von Michael D. (mike0815)



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oder nimm das hier, ist erprobt, aufgebaut und alles druff!
Ausser der RS232 Anschluß, kann man ja noch irgendwo hin quetschen.
Statt dem BD140(war wohl etwas oversized) kann man auch, wie Karl-Anton 
schon erwähnte, den z.B. BC327 einsetzen

Gruß Michael

von Asko B. (dg2brs)


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Hallo Michael Klein

Die Version 5.2.1 ist zwar nicht mehr aktuell
funktioniert aber trotzdem.
Aber selbst in der letzten Version 5.2.3 ist
der LF50 nicht vorgesehen, weil der Elkos
am Ein- und am Ausgang benoetigt. Aber das laesst sich
sicher einfach realisieren.

Du kannst jedoch auch das von Karl-Anton oder
Michael D. vorgeschlagene Layout benutzen.
Funktionieren tuen sie alle gleich.

Mehr moechte ich heute nicht schreiben,
die Kirchturmuhr gongt schon maximalanzahl.

Gruss Asko.

von Barney Geroellheimer (Gast)


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Michael D. schrieb:
> oder nimm das hier, ist erprobt, aufgebaut und alles druff!
> Ausser der RS232 Anschluß, kann man ja noch irgendwo hin quetschen.

Super Idee bei einem PDF einfach mal eine UART dazu zu basteln. Warum 
postest Du nicht Deine Eagle Files ?

von Peter W. (Firma: Huddel und Brassel Ltd.) (jaffel) Benutzerseite


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Das PDF ist eh nicht zu gebrauchen, weil es voller Kurzschlüsse ist.

von Michael K. (elektronix00)


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Moin Freunde,

aus beruflichen Gründen komme ich leider nicht dazu den Thread mehrmals 
täglich weiterzuverfolgen. Deshalb bin ich heute morgen mal etwas früher 
aufgestanden. Schließlich bekomme ich ja von euch täglich so viele 
Informationen.

Mit der Ponyprog Software konnte ich leider meinen Programmer nicht 
ansprechen, deshalb überlege ich mir ob ich mir nicht doch einen dieser 
USB Programmer zulegen soll. Ist ja auch etwas zeitgemäßer.

Ich habe mich mal wegen dem Problem BASCOM / fremde eep-Dateien einlesen 
per Google schlau gemacht und eine Lösung gefunden. Man soll die *.eep 
einfach umbenennen in *.hex. Das habe ich gemacht und es hat 
funktioniert.

Wenn ich den Änderungen sowie Ergänzungen von Karl-Heinz und Karl-Anton 
vornehmen würde, müsste ich an meiner momentanen Platine auch 
"kosmetische" Änderungen vornehmen. Leiterbahnen auftrennen, neue 
Verbindungen legen usw.

Die Platinenversion von Michael ist bestimmt nicht schlecht aber SMD 
möchte ich vermeiden.

Ich denke, ich werde deshalb wenn ich eh wieder Platinen herstelle das 
aktuelle Board V 5.2.3 herstellen. (Danke Asko)

Zum Board V 5.2.3 hätte ich aber noch eine Anmerkung. Soweit ich weiss, 
sollen die beiden Lastkapazitäten am Quartz möglich dicht und 
gleichmäßig am Quartz liegen, also beide Leiterbahnen möglichst die 
gleiche Länge haben. Ansonsten finde ich das Layout sehr ausgereift. Ich 
werde dann statt dem 7805 den MCP1702 nehmen.

@ Karl-Heinz: Die Sperrschichtkapazität von Dioden und die Gatekapazität 
bei MOSFETs soll mein Komponententester dann doch schon können. Mein 
Kapazitätsmessgerät kann das natürlich auch nicht messen, genau wie dein 
LCR Meter.

Gruß Michael

von Michael D. (mike0815)


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moin,

@Barney
> Super Idee bei einem PDF einfach mal eine UART dazu zu basteln. Warum
> postest Du nicht Deine Eagle Files ?
Weil bei meinem letzten Post, sich keiner dafür interessierte und da 
viel Zeit drin steckt... da wollte ich erstmal die Resonanz abwarten.

@Peter W.
> Das PDF ist eh nicht zu gebrauchen, weil es voller Kurzschlüsse ist.
Der war gut... :-)))

@Michael Klein
Modifiziere doch erstmal deine alte Schaltung! Es müssen keine 
Leiterbahnen durchtrennt werden oder sonstiges.
Ergänzt werden ein Quarz und 2x 22pF. Desweiteren wird nur noch der 
100nF gegen einen 1nF getauscht oder kann auch weggelassen werden, muß 
aber im Makefile angegeben werden! Dann funktioniert das Teil, wie 
andere auch.

Askos Layout ist eine Double-Layer Version, meine ist einseitig mit ein 
paar Brücken.
Die SMD-Brocken sind nur die C's und können ohne große Veränderungen 
gegen bedrahtete getauscht werden, ausser C6/10nF. Der kann aber ein 
wenig verrückt werden, dann kann auch dieser als bedrahtete Version 
verbaut werden.

Gruß Michael

von Asko B. (dg2brs)


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Hallo

Die Version 5.2.3 ist wie die Vorgaengervarianten
eigentlich auch eine einseitige Platine.
Nur fuer den ISP_Anschluss ist die zweite Leiterseite
beutzt. Der ISP-Anschluss funktioniert also bei
einseitiger Platine nicht. Da noch genuegend
Platz auf der Oberseite vorhanden war hab ich noch
die Leiterzuege fuer Taster, Led auf der Oberseite
gedoppelt. Auch sind alle Leitungen zu den
Messwiderstaenden und Messpins doppelt.
Doppelt haelt nun mal besser.
Funktionieren wuerde sie ebend auch einseitig.
Aber ebend ohne ISP.
Dann kam noch die wahlweise Bestueckung der
Spannungsregler dazu. Da waere dann ein einziger
kurzer Schaltdraht anzuloeten (bei 7805er).
Beim MCP 1702 nicht notwendig.
Die 5 Via´s neben dem ISP-Wannenstecker sind extra
so gross gewaehlt, das man sie bequem mit einem
Stueck Draht herstellen kann, selbst wenn man die
Platine als Einzelstueck zu Hause selbst macht
und keine Durchkontaktierungen selbst fertigen kann.
(Ich bin da von mir selbst ausgegangen)
Jetzt Passt auch ein stehender Wannenstecker, deswegen
sind es jetzt auch 5 statt vorher 2 Via´s.
Der Taster hat jetzt den Platz mit der Led getauscht,
so das es kein Problem mit einem Messadapter geben sollte.
Auch kann man jetzt die 100nF-Abblockkondensatoren im
2,5 oder wahlweise im 5mm Raster bestuecken.
Ich empfehle unbedingt eine Praezisionsfassung mit
gedrehten Kontakten fuer den AtMega.
Entgegen der "normalen" Vorgehensweise, die Widerstaende
zu erst aufzuloeten, empfehle ich die Fassung fuer
den AtMega zu erst aufzuloeten. Dann kommt man naemlich
noch prima an die Kontakte zum anloeten der Oberseite.
An die Widerstaende kommt man danach immernoch gut ran.
Selbst wenn es ein billigloetkolben aus dem Baumarkt ist.
Die Dinger zum Dachrinnenloeten sollte man jedoch nicht verwenden.  ;-)

Den Schaltplan habe ich immer noch nicht aufgeraeumt.
Schande ueber mich...
Aber durch die ganzen Aenderungen und tests ist er total unaufgeraeumt.
Bei Dieser kleinen Platine ist ja ein Schaltplan schon
fast ueberfluessig. Eigentlich sollte der Bestueckungsplan
ausreichen.

Die 22pF am Quarz haben mir selbst eigentlich auch nicht
so richtig gefallen. Ich haette sie auch gerne symmetrisch
und naeher am Quarz gehabt. Aber dann haette ich die Leiterzugbreite
und Isolationsabstaende verkleinern muessen.
Und genau das wollte ich nicht. Ich wollte es auch mit
meinen eigenen technischen Moeglichkeiten sauber hinbekommen.
Und SMD´s wollte ich sowieso nicht verwenden.

Die Idee einen Jumper zu benutzen um die Einschaltautomatik
zu ueberbruecken (beim flashen) finde ich nicht schlecht.

Mal abwarten was noch fuer Vorschlaege kommen, oder gar
fehlermeldungen. Irgendjeman schrieb mal, man kann ewig vor
selbst so einer kleinen Platine sitzen und findet immer
noch etwas zu aendern.
Dem kann ich nur zustimmen.

Das die Loetpads bei der von Dirk organisierten Platine
so klein sind, hat mich auch gewundert. Ich war der Meinung
die groesser gemacht zu haben.
Aber vielleicht lag es auch am Wandel von
Eagle-->Target--->Platinenbelichter.

Gruss Asko.

von Asko B. (dg2brs)


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Zusatz

Wer eine doppelseitige durchkontaktierte Platine
der Version 5.2.2 oder 5.2.3 verwendet,
 !UND!  einen LM7805 im TO220-Gehaeuse verwendet,
sollte die Loetpads fuer den MCP 1702
unter der Kuehlflaeche des LM7805 isolieren.

Es koennte zu kurzschluessen kommen !

Bei Reglern mit TO92-Gehaeuse wie LM78L05
oder MCP 1702 ist das nicht notwendig.

Gruss Asko.

von Barney Geroellheimer (Gast)


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Wenig Sinnvoll einen 1A Regler hinter einen 100mA Transistor zu 
schalten.

von Christian F. (cmf) Benutzerseite


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Barney Geroellheimer schrieb:
> Wenig Sinnvoll einen 1A Regler hinter einen 100mA Transistor zu
> schalten.

Und wenn man nunmal nur einen 7805 und keinen 78L05 da hat? Soll ja mal 
vorkommen.

von Peter W. (Firma: Huddel und Brassel Ltd.) (jaffel) Benutzerseite


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Michael D. schrieb:
> @Peter W.
>> Das PDF ist eh nicht zu gebrauchen, weil es voller Kurzschlüsse ist.
> Der war gut... :-)))

Findest Du ? Ich nicht. Wofuer postest Du unnuetze Unterlagen, oder soll 
man die ganzen Bruecken rauskratzen ?

Christian F. schrieb:
> Und wenn man nunmal nur einen 7805 und keinen 78L05 da hat? Soll ja mal
> vorkommen.

Super Begruendung. Aber was wenn ich nur einen TO3 "rumliegen" habe ? 
Also passt doch bitte das Layout auch fuer einen TO3 an, denn den habe 
ich gerade rumliegen. Und ach ja, statt dem BC557 muss ich einen FET 
IRF2345 nehmen, weil ich keinen BC557 habe und ueberhaupt ist mir das 
Display mit Controller zu teuer, ich mochete eins ohne nehmen, also 
bitte auch auf einen brauchbaren AVR einigen.

von Christian F. (cmf) Benutzerseite


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Peter W. schrieb:
> Super Begruendung. Aber was wenn ich nur einen TO3 "rumliegen" habe ?
> Also passt doch bitte das Layout auch fuer einen TO3 an, denn den habe
> ich gerade rumliegen. Und ach ja, statt dem BC557 muss ich einen FET
> IRF2345 nehmen, weil ich keinen BC557 habe und ueberhaupt ist mir das
> Display mit Controller zu teuer, ich mochete eins ohne nehmen, also
> bitte auch auf einen brauchbaren AVR einigen.

So wars nicht gemeint. Ich wollte nur Asko danken, dass er das gesagt 
hat und dass dieser* Kommentar eben Quatsch ist.

* Barney Geroellheimer schrieb:
> Wenig Sinnvoll einen 1A Regler hinter einen 100mA Transistor zu
> schalten.

von Michael D. (mike0815)


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man Peter, komm mal wieder runter, hast du einen schlechten Tag oder 
was?
Ich dachte, du machst Spass...
Ich habe mir eben noch mal das PDF vom Bottom-Layer angeschaut und eben 
erst gesehen, das da noch der "Dummy-Layer" für das Display mit 
reingerutscht ist, also das falsche File gepostet. Da hätte ja mal 
Jemand sagen können, das da was nicht stimmt, dann hätte ich es 
korrigiert!!!

von Peter W. (Firma: Huddel und Brassel Ltd.) (jaffel) Benutzerseite


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Michael D. schrieb:
> Da hätte ja mal Jemand sagen können, das da was nicht stimmt, dann hätte
> ich es korrigiert!!!

Genau das habe ich getan.

von Bruno M. (brumay)


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Super, auch mein Tester läuft prima und das mit einer einfachen 
Lochrasterplatine im Standardgehäuse.

Herzlichen Dank an Karl-Heinz.

Trotzdem wäre ich noch für Ratschläge zu 2 Problemen dankbar.

1. Wenn ich die Spannung einschalte ist die LED dunkel. Nach Drücken des 
Tasters geht die LED an. So weit OK. Das Problem ist aber, daß sie nicht 
mehr ausgeht. Das gleiche Verhalten zeigt sich auch schon ohne 
Microcontroller. Ich gehe mal davon aus, es ist einer der 3 
Transistoren, aber welcher und warum?

2. Ich schaffe es nicht, mit AVRStudio 6 das EEPROM zu brennen. Der 
Flash funktioniert. Beim EEPROM kommt jedesmal eine Fehlermeldung, daß 
er einen bestimmten Speicherplatz erwartet, aber einen anderen gefunden 
hat.Die genaue Fehlermeldung habe ich im Moment nicht vorliegen, da ich 
mit Ponyprog erfolgreich war. Damit allerdings nur wenn die Fuses im 
Originalzustand sind. Fuses programmieren kann ich wiederum nur 
anschließend mit dem Studio. Wahrscheinlich liegt das daran, daß mein 
ATMega168A bei Ponyprog nicht enthalten ist.
Natürlich gehe ich an den funktionierenden Controller nicht mehr dran 
und bei meinem Reservecontroller scheine ich bei der Testerei mit 
Ponyprog die Fuses so verstellt zu haben, daß er normal nicht mehr 
ansprechbar ist.

von Christian F. (cmf) Benutzerseite


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Bruno M. schrieb:
> Super, auch mein Tester läuft prima und das mit einer einfachen
> Lochrasterplatine im Standardgehäuse.

Kannst du bitte dein Layout posten?
Ich habe auch vor mir den Tester auf Lochraster aufzubauen und vllt. ist 
dein Layout ja besser als meins?

Danke
Christian

von Bruno M. (brumay)


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Christian F. schrieb:

> Kannst du bitte dein Layout posten?
> Ich habe auch vor mir den Tester auf Lochraster aufzubauen und vllt. ist
> dein Layout ja besser als meins?
>
Gerne, aber es wird noch etwas dauern, da ich bei der praktischen 
Umsetzung vom Ursprungskonzept doch etwas abgewichen bin. Muß ich also 
neu zeichnen, was ich aber sowieso vorhatte.

von Bruno M. (brumay)


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So, mein Controller läuft wieder. Alle Low-Fuses waren auf 0 gestellt!

Ein erneuter Programmierversuch gab wieder die gleiche Fehlermeldung 
beim verify:
Verifying EEPROM...Failed! address=0x0000 expected=0x01 actual=0x4f

Ich habe mir dann mal angesehen, was er programmiert hat und im 
Vergleich dazu die Ursprungsdatei(siehe Anlage).

Hat jemand eine Erklärung??

von Michael D. (mike0815)


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Was für einen Programmer benutzt du denn?
und lies mal hier:
Beitrag "Re: Transistortester AVR"
alles erprobt u. funktioniert!

Gruß Michael

@Peter
bei dir weiß man nie, ob du gerade Spass machst oder es ernst meinst...
Mit der Schreiberei ist das immer so eine Sache, manches kann falsch 
rüber kommen, wenn du weißt, was ich meine?!?

Gruß Michael

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Bruno M. schrieb:
> Ein erneuter Programmierversuch gab wieder die gleiche Fehlermeldung
> beim verify:
> Verifying EEPROM...Failed! address=0x0000 expected=0x01 actual=0x4f

Hallo Bruno,

wenn Du Dir diesen Thread ganz am Anfang durchliest oder auch das 
Vorwort bei meiner PDF-Doku, wirst Du sehen, daß genau dieses Problem 
der Grund war, warum ich überhaupt mit dem Verändern der Software des 
Transistortesters angefangen hatte.
Ich konnte mit meinem Diamex ALL-AVR Brenner nicht das EEprom eines 
ATmega8 beschreiben!
Als Lösung hatte ich damals den Code so verändert, daß ich ohne EEprom 
auskomme. Diese Fähigkeit gibt es auch noch bei der aktuellen Software.
Dazu muß in der Makefile die Zeile CFLAGS += -DUSE_EEPROM auskommentiert 
werden und natürlich neu kompiliert werden. Nachdem ich den selben 
Diamex Brenner unter Linux mit avrdude betreibe, habe ich dieses Problem 
nicht mehr. Ob avrdude unter Windows fehlerfrei läuft, weiß ich nicht 
genau. Es liegt also auf jeden Fall nicht an der Hardware oder den 
Prozessoren.
Siehe auch Beitrag "Re: Transistortester AVR" !

Die wahrscheinlichste Ursache für die Erscheinung mit der nicht 
ausgehenden LED-Beleuchtung des LCDs ist eine Hochfrequenz-Schwingung 
vom PNP-Transistor. Ich würde die Basis-Emitter Strecke mit einem 
Kondensator von 1 nF bis etwa 10 nF abblocken.

Grüße
Karl-Heinz

von Bruno M. (brumay)


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Danke für die Infos! Da ich ja schon einen m168A erfolgreich 
programmiert habe, hake ich das Thema vorerst ab.

Karl-Heinz Kübbeler schrieb:

> Die wahrscheinlichste Ursache für die Erscheinung mit der nicht
> ausgehenden LED-Beleuchtung des LCDs ist eine Hochfrequenz-Schwingung
> vom PNP-Transistor. Ich würde die Basis-Emitter Strecke mit einem
> Kondensator von 1 nF bis etwa 10 nF abblocken.

Da habe ich mich offensichtlich nicht klar genug ausgedrückt. Ich meine 
nicht die LED des LCDs, sondern die Anzeige der Spannungsversorgung.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Bruno M. schrieb:
> Da habe ich mich offensichtlich nicht klar genug ausgedrückt. Ich meine
> nicht die LED des LCDs, sondern die Anzeige der Spannungsversorgung.

Hallo Bruno,

da der Fehler auch ohne ATmega auftritt, gehe ich davon aus, daß die
Basis von T1 (BC547) irgendwie über einen Widerstand von VCC Strom 
bekommt.
Ob das ein Isolationsproblem oder ein Verdrahtungsfehler (Lochraster) 
ist, kann ich nicht sagen. T1 ist der Transistor mit der LED am 
Kollektor.

Bitte überprüfen!

Wenn der Taster noch nicht gedrückt wurde, ist VCC 0V.
Wenn einmal eingeschaltet wurde (Taster), bleibt die VCC für immer 
eingeschaltet wenn die T1 Basis von VCC Strom bekommt.

Grüße
Karl-Heinz

von Bruno M. (brumay)


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Karl-Heinz Kübbeler schrieb:

> Ob das ein Isolationsproblem oder ein Verdrahtungsfehler (Lochraster)
> ist, kann ich nicht sagen. T1 ist der Transistor mit der LED am
> Kollektor.

Problem gelöst! Eine Leiterbahn war nicht entsprechend durchgetrennt.

Danke für die Hilfe.

Gruß Bruno

von Bruno M. (brumay)


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Christian F. schrieb:

> > Kannst du bitte dein Layout posten?
> Ich habe auch vor mir den Tester auf Lochraster aufzubauen und vllt. ist
> dein Layout ja besser als meins?
>
Anliegend das Layout und zwei Bilder.

Gruß Bruno

von Assemblino (Gast)


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Kann es sein, dass das hier eine Kopie des AVR Transistor-Testers / 
Komponenten-Testers ist, eventuell mit veränderter Firmware von den 
Chinesen?

Ebay-Artikel Nr. 180942061357

von Aleks (Gast)


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Das ist er !

Es war mir von Anfang an klar, das er bald dort zu finden sein würde...

von Ingolf O. (headshotzombie)


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Geänderte Firmware? Ha, ha, wenn man Resistor so falsch schreibt, wie 
auf dem Display zu sehen ist, dann ist mind. eine weitere Revision 
fällig!

von Michael K. (elektronix00)


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Moin,

das ist ja wohl wirklich eine Frechheit. Da machen sich Leute hier im 
Forum sehr viel Mühe und investieren ihr Freizeit in ein Projekt und 
dann kommt jemand und schlägt Kapital daraus. Ich habe mir die Auktion 
angeschaut und auch gleich den Shop dieses Händlers besucht. Mir 
scheint, da wurden auch noch andere Projekte von privaten 
Elektronikseiten und Ideen aus Foren einfach geklaut und nachgebaut. 
Wollen wir doch nur hoffen, dass diese Kopie bei weitem schlechter ist 
als die momentane Version von unseren Machern hier im Forum. Dann bleibt 
wenigstens bei denen, die sich diesen billigen Chinaschrott gekauft 
haben die Erinnerung, dass es mal wieder eine Fehlinvestition war.

Grüße Michael

von Christian F. (cmf) Benutzerseite


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Assemblino schrieb:
> Ebay-Artikel Nr. 180942061357

"Angebot ist beendet, da Artikel nicht mehr verfügbar"

Vorhin stand da noch "10 verfügbar"

Komisch

von nur ich (Gast)


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Im ebay shop ist er noch zuhaben!!

von Bastler (Gast)


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hallo,

die Firmware für den AVR-Transistortester kann man ja da runterladen:

-> http://frickelpower.bplaced.net/ctest/index.php?pglang=de

Wenn man die runterlädt bekommt man die Version vom Dezember 2010.

gibt es eine aktuellere Version auf der Basis des Atmega8?

Gruss

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Bastler schrieb:
> gibt es eine aktuellere Version auf der Basis des Atmega8?

Hallo,

ja, die Eigenschaften der weiterentwickelten Version sind unter der 
Adresse http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_Transistortester 
kurz beschrieben. Die letzten Softwareversionen sowie die 
PDF-Dokumentationen sind im dort angegebenen svn Archiv zu finden.
Es gibt drei Unterverzeichnisse mit Programm-Daten:
atmega8_selftest  ATmega8 Version mit Selbsttest
atmega8_auto   ATmega8 Version mit Autoscale ADC Funktion, ohne 
Selbsttest
default     ATmega168 Version mit allen Funktionen

Grüße
Karl-Heinz

von Michael D. (mike0815)


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Hallo Karl-Heinz,
ich glaube, da ist in der SW ein kleiner Bug?!?
Es werden keine Dual-Dioden erkannt, statt dessen wird ein 
Widerstandswert ausgegeben, der jetzt nicht so hilfreich ist.
Anbei mal ein paar Pics.
Gemessen wurde mit der 2 verschiedenen Comptestern mit der Mega8 
Bestückung und deiner aktuellen SW.
Ich meine, diese Rectifiers schon früher mal gemessen zu haben, 
allerdings mit der alten Software und "Diese" als richtig erkannt 
wurden.
Kann das mal Jemand prüfen?

Gruß Michael

von Ingolf O. (headshotzombie)


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Na ja, zumindest bei den dualen Dioden, wo die Pinbelegung ersichtlich 
ist, wäre das hinnehmbar, oder?
Wundern tät´s mich nur dann, wenn ein hfe-Wert etc. angezeigt würde! :D

von Peter W. (Firma: Huddel und Brassel Ltd.) (jaffel) Benutzerseite


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>Na ja, zumindest bei den dualen Dioden, wo die Pinbelegung ersichtlich
>ist, wäre das hinnehmbar, oder?

Noe, in der Originalversion von Markus funktioniert es doch.

Aber mal eine Frage am Rande. Was genau ist an dieser Version denn nun 
"besser" ? Aus dem Wiki ist nicht viel ersichtlich, da steht im Prinzip 
das gleiche drin wie im Wiki von Markus und den Thread mag ich jetzt 
auch nicht mehr komplett lesen.

Vielleicht kann mich mal jemand ueberzeugen, warum ich mir eine neue 
Platine machen sollte.

von Hubert G. (hubertg)


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Das mit den Dualdioden habe ich gerade auch probiert.
Bei mir tritt das nur bei Dioden mit einer Durchlassspannung von <0,47V 
auf und , ich habe nur welche mit gemeinsamer Kathode, wenn die Kathode 
in der Mitte, also 2 ist. Lege ich die Kathode auf die Seite, 1 oder 3, 
wird richtig angezeigt.

von Dirk W. (psychodirk)


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@ Peter W

Keiner soll dich überzeugen!

Warum auch? Das "alte" Layout/Platine tut es Ja.

Der Gedanke war nur eine einfache Platine für ALLE zu erstellen.
Ich habe mit vielen hier im Forum an dem Layout mitgearbeitet (12%) und 
heraus kam eine wirklich schöne und einfach zu bestückende...!

Ergo: brauchts du nicht aber viele sind dankbar für die Mühe, die einige 
geleistet haben.

Lg
Dirk

PS: Ich habe immer noch Anfragen, z.B aus Ungarn, Ö-Reich, CZ uva.

von Peter W. (Firma: Huddel und Brassel Ltd.) (jaffel) Benutzerseite


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Es ging mir weniger um die Platine als um die Software. Was genau ist 
daran nun besser ?
Ich meine dieser Thread ist ja nun Ellenlang, dass muss ja irgendeinen 
Grund haben. Und es wird ja noch immer an der Software gebastelt. Was 
kann die denn nun besser als die Originale von Markus, ausser das sie 
zusaetzlich seltsame Zeichen im Display zeigt ?

von Dirk W. (psychodirk)


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Dann frage K.H. oder lese pdf im Fred.

LG
Dirk

von Peter W. (Firma: Huddel und Brassel Ltd.) (jaffel) Benutzerseite


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Sehr hilfreiche Antwort, da waere ich ohne Deinen Kommentar nicht drauf 
gekommen. Danke.

von Ingolf O. (headshotzombie)


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Peter W. schrieb:
> Ich meine dieser Thread ist ja nun Ellenlang, dass muss ja irgendeinen
> Grund haben.

Ist das so schwer zu erkennen? Das große Interesse am Tester und einige, 
vermutlich trollgesteuerte, Anfragen bestimmen die Threadlänge! ;-)

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Peter W. schrieb:
> Es ging mir weniger um die Platine als um die Software. Was genau ist
> daran nun besser ?

Der Meßbereich für Kondensatoren ist auf derzeit 25pF bis 40mF 
erweitert.
Widerstände werden einigermaßen genau von ca. 1 Ohm bis etwa 50 MOhm 
gemessen (Auflösung der Anzeige 0,1 Ohm).
Der Verstärkungsfaktor von Darlington-Transistoren wird bis über 65000 
gemessen.
Die Kapazität von Dioden in Sperrichtung wird automatisch bestimmt.

Am besten liest man aufmerksam die PDF-Doku im SVN-Archiv um den Aufwand 
bei der Softwareentwicklung abschätzen zu können!

Das WIKI http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_Transistortester 
ist bewußt kurz gehalten, die Meßverfahren sind in deutsch und englisch 
im PDF dokumentiert! Sogar ein Vergleich der Meßergebnisse zwischen 
alter Version und der neuen ist graphisch dargestellt.

Grüße
Karl-Heinz

von Peter W. (Firma: Huddel und Brassel Ltd.) (jaffel) Benutzerseite


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Karl-Heinz Kübbeler schrieb:
> Der Meßbereich für Kondensatoren ist auf derzeit 25pF bis 40mF
> erweitert.
> Widerstände werden einigermaßen genau von ca. 1 Ohm bis etwa 50 MOhm
> gemessen (Auflösung der Anzeige 0,1 Ohm).
> Der Verstärkungsfaktor von Darlington-Transistoren wird bis über 65000
> gemessen.
> Die Kapazität von Dioden in Sperrichtung wird automatisch bestimmt.

Genau das wollte ich wissen, vielen Dank.

Eine "Messbereichsterweiterung" oder "genauere" Messwerte brauche ich 
nicht, dass machen Messgeraete besser. Ich dachte dieser 
"Bauteiletester" hat neue Komponenten bekommen, dass waere ein Grund 
gewesen zu aktualisieren.

von Michael D. (mike0815)


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zum Beispiel:

1. Die seltsamen Zeichen--> Symbole, sparen Speicherplatz im µC!
2. Die Genauigkeit ist um Einiges verbessert worden, durch den externen 
Takt (Quarz)
3. Die Widerstandsmessung geht bis unter 1 Ohm
4. Kapazitätsmessung geht jetzt ab ca. 35pF bis ...
..wahrscheinlich geht noch mehr, ausser der BUG, den ich ja weiter oben 
beschrieben habe.

Die Platine hat sich, bis auf kleine Erweiterungen, die für die Funktion 
im Moment unbedeutend sind, kaum verändert. die SW funktioniert auch mit 
der alten Version!
Das alte Layout ist bis auf Kleinigkeiten, wie Quarz und dessen C's, 
ebenfalls nachrüstbar.
Siehe hier:
Beitrag "Re: Transistortester AVR"
Der 100nF am AREF-Pin, sollte noch gegen einen 1nF getauscht werden.

Die externe Referenz ist ein Future, das in der Soft noch nicht 
implementiert ist, ob der Anton da was gemacht hat, weiß ich im Moment 
nicht. UART ist noch möglich...

Gruß Michael

von Michael D. (mike0815)


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oh, Karl-Heinz war schneller :-(

Hallo Karl-Heinz,
Das hier gelesen?

Beitrag "Re: Transistortester AVR"

Gruß Michael

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Michael D. schrieb:
> Hallo Karl-Heinz,
> ich glaube, da ist in der SW ein kleiner Bug?!?
> Es werden keine Dual-Dioden erkannt, statt dessen wird ein
> Widerstandswert ausgegeben, der jetzt nicht so hilfreich ist.

Hallo Michael,

es werden schon auch Dual-Dioden erkannt. Wenn ich z.B. einen 
Brückengleichrichter prüfe, habe ich im Prinzip auch eine Dual-Diode, 
wenn ich die beiden Wechselspannungseingänge anschließe.
Trotzdem muß ja irgend etwas schief gehen.
Wird dann eine einzelne Diode der Dualdiode erkannt?
Wenn ja, welche Parameter werden gemessen?
Ist der Kapazitätswert in Sperr-Richtung vielleicht besonders hoch?

Grüße
Karl-Heinz

von Dirk W. (psychodirk)


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Moin,
langsam runterfahren!

Es ist ein BAUTEILETESTER und nicht ein MESSGERÄT!

Was bisher von vielen, und besonders von K.H. ermöglicht wurde ist doch 
einmalig.

Da ja auch die Chinies das Teil nachbauen!!!

Bitte Ruhe.

Es klappt alles.

Dirk

von Peter W. (Firma: Huddel und Brassel Ltd.) (jaffel) Benutzerseite


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Dirk Willner schrieb:
> Es ist ein BAUTEILETESTER und nicht ein MESSGERÄT!

Eben und das scheinen hier viele nicht zu begreifen, wie z.B.

>2. Die Genauigkeit ist um Einiges verbessert worden, durch den externen
>Takt (Quarz)
>3. Die Widerstandsmessung geht bis unter 1 Ohm

Wenn ich allein schon Genauigkeit lese....

Und logisch bauen die das nach, Du siehst doch das es weg geht wie warme 
Semmeln.
Ich an Markus Stelle haette da laengst den Daumen drauf gedrueckt.

von Dirk W. (psychodirk)


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Ob Markus, Asko, K.H., Ich, alle die mitgwirkt haben..

Einen Gebrauch-Muster-Schutz oder Patent ist teuer...

Es ist ein GUI-Projekt.

Das soll es auch bleiben.

Was möglich ist, nur die Software von K.H zu schützen, das ist Geistiges 
Eigentum.

Mehr geht nach Recht nicht.

Dirk

von Michael D. (mike0815)


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Hallo Michael,

> es werden schon auch Dual-Dioden erkannt. Wenn ich z.B. einen
> Brückengleichrichter prüfe, habe ich im Prinzip auch eine Dual-Diode,
> wenn ich die beiden Wechselspannungseingänge anschließe.
> Trotzdem muß ja irgend etwas schief gehen.
Ja, und was, eine Idee?

> Wird dann eine einzelne Diode der Dualdiode erkannt?
Ja, wird.
> Wenn ja, welche Parameter werden gemessen?
> Ist der Kapazitätswert in Sperr-Richtung vielleicht besonders hoch?
Nein, die Kapazität beträgt 0pF und manchmal 7pF.

Bei der MBR20100CT wird z.B. 485mV / 0pF angezeigt, wenn ich nur eine 
Anode u. Kathode in die Probpins stecke.

Gruß Michael

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Michael D. schrieb:
> Nein, die Kapazität beträgt 0pF und manchmal 7pF.
>
> Bei der MBR20100CT wird z.B. 485mV / 0pF angezeigt, wenn ich nur eine
> Anode u. Kathode in die Probpins stecke.

Hallo Michael,

leider habe ich derzeit noch keine Idee. Aus dem Springen der
Kapazitätsanzeige von 0 auf 7 pF lese ich, daß Du den Tester noch
bei 1 MHz Takt betreibst. Das Wechseln auf 8 MHz ist durch
Umprogrammieren der fuses möglich, dafür braucht es keinen Quarz!
Da ich keine Schottky Dualdioden vorrätig habe, kann ich den Effekt 
leider nicht selber testen.
Das muß ich leider aufschieben. Ich werde das in die Fehlerliste 
aufnehmen.

Grüße
Karl-Heinz

von Michael D. (mike0815)


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Hallo Karl-Heinz,

Der Mega8 taktet mit externen Takt
die Anzeige springt nicht von 0 auf 7pF. Das passiert nur, wenn ich die 
Diode umstecke. Benutze ich den linken u. mittigen Pin, werden 0pF 
angezeigt, auch wenn ich das Bauteil herum drehe, was ja auch ok so ist.
Messe ich mitte Pin u. rechten Pin, werden 7pF angezeigt, egal wie rum 
ich den Probanten drehe.
Also entweder habe ich was kapazives am rechten Probpin, was ich 
bezweifle, da ich die Leiterbahnseite mit Lack überzogen habe oder der 
Mega8 hat am Messpin ein internes Problem!?!
Bei Gelegenheit werde ich den M8 mal austauschen, mal sehen, wie sich 
das dann verhält.
Ich konnte endlich einen Lieferanten für den Mega328 ausfindig machen 
und habe mal gleich einen Sack voll bestellt, müsste nächste Woche 
eintreffen.
Werde den dann auch mal in den Sockel stecken und testen, werde dann 
berichten. Hattest du diesen schon getestet?

Gruß Michael

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Michael D. schrieb:
> Ich konnte endlich einen Lieferanten für den Mega328 ausfindig machen
> und habe mal gleich einen Sack voll bestellt, müsste nächste Woche
> eintreffen.
> Werde den dann auch mal in den Sockel stecken und testen, werde dann
> berichten. Hattest du diesen schon getestet?

Hallo Michael,

den Mega328 hatte ich auch mal getestet, er verhält sich ähnlich wie der
ATmega168. Intensiver beschäftigt habe ich mich mit den mega168, 
mega168A und den mega168PA Prozessoren. Jeweils drei Exemplare habe ich 
auf die Unterschiede bei der Kondensatormessung untersucht.
Bei allen drei Reihen sind Unterschiede bei der Messung kleinerer 
Kondensatoren (< 40 µF) festzustellen.
Der Nulloffset der Kapazitätsmessung ist mit der Vorversion der 0.99k im
trunk Zweig des svn Archivs 
http://www.mikrocontroller.net/svnbrowser/transistortester/Software/trunk/ 
im Selbsttest-Zweig abzugleichen.
Allerdings wird derzeit nur ein Mittelwert aller drei Pin-Kombinationen 
berücksichtigt. Ich hatte bei einer Kombination eine Abweichung von 2 
pF, die ich in der Software zusätzlich ausgleiche. Vielleicht muß man 
die Nulloffsets doch für die einzelnen Pin-Kombination berücksichtigen.
Allerdings ist der Platz im EEprom schon knapp. Man kann zwar Texte aus 
dem EEprom in den Flash Speicher verschieben, dann wird es aber für den 
ATmega8 im Flash Speicher eng.
In der letzten Version hatte ich für den ATmega168 auch eine 
Korrekturkomponente für die Kondensatormessung eingebaut, die von der 
Anstiegsgeschwindigkeit der Spannung abhängig ist. Hier muß ich noch 
untersuchen, ob dieses Verhalten für den ATmega328P gleich ist.
Näheres zu den durchgeführten Meßreihen kann man in der PDF-Doku (im 
trunk Zweig) nachlesen inklusive der graphischen Darstellung der 
Meßfehler.

Grüße
Karl-Heinz

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Peter W. schrieb:
> Eine "Messbereichsterweiterung" oder "genauere" Messwerte brauche ich
> nicht, dass machen Messgeraete besser.

Hallo Peter,

leider kann ich es mir nicht verkneifen, Dich doch mal zu fragen,
wie Du mit Deinen Meßgeräten die Gatekapazität eines MOSFETS oder die 
Kapazität einer Diode in Sperr-Richtung misst.
Hast Du das schon mal versucht?
Hast Du schon mal versucht einen Kondensator mit mehr als 20 mF zu 
messen, oder einen Widerstand mit mehr als 20 MOhm ?

Ich bin nach wie vor selbst begeistert von der Leistungsfähigkeit des 
TransistorTesters.
Aber wenn einer nicht will, habe ich auch nicht vor, den zu überzeugen!

Grüße
Karl-Heinz

von Karol B. (johnpatcher)


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Dirk Willner schrieb:
> Einen Gebrauch-Muster-Schutz oder Patent ist teuer...
Wer hat denn davon geredet das Ganze in irgendeiner Form zu schützen? 
Auch wenn ich auf die Schnelle keine expliziten Lizenerklärungen finden 
konnte, war doch der Grundgedanke des Projekts - so behaupte ich jetzt 
einfach mal - die "freie" Entwicklung. Wie kommst du also auf diesen 
Dampfer?

Dirk Willner schrieb:
> Es ist ein GUI-Projekt.
Und wofür steht GUI hier? Die gängige Abkürzung für "Graphical User 
Interface" ergibt in diesem Zusammenhang keinen Sinn. Eine andere ist 
mir in diesem Kontext nicht bekannt und konnte ich auch nicht finden.

Dirk Willner schrieb:
> Was möglich ist, nur die Software von K.H zu schützen, das ist Geistiges
> Eigentum.
Vielleicht reagiere ich ja beim Begriff "Geistiges Eigentum" ein wenig 
zu allergisch, aber was genau gibt es denn hier schützenswertes? Gerade 
aus Sicht von Karl-Heinz, der ja im Wesentlichen "nur" die Software von 
Markus Frejek pflegt.

Damit möchte ich keineswegs Karl-Heinz bzw. seine geleistete Arbeit 
abwerten. Ganz im Gegenteil: Karl-Heinz leistet hier großartige Arbeit 
und das bleibt hoffentlich in absehbarer Zeit auch so ;). Aber jeden 
Firlefanz als "geistiges Eigentum" zu bezeichnen, halte ich für 
problematisch und mitunter als einen Grund für die vielen Patent- und 
Rechtsstreite in der Branche, die niemand anderem Schaden als uns - dem 
Verbraucher.

von H. W. (erazor)


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Karl-Heinz Kübbeler schrieb:

> Ich bin nach wie vor selbst begeistert von der Leistungsfähigkeit des
> TransistorTesters.
> Aber wenn einer nicht will, habe ich auch nicht vor, den zu überzeugen!
>
Entspann Dich.
Die meisten finden das Projekt und die Arbeit hier super.
Das ist ja auch schon an den vielen Rückmeldungen zu erkennen.
Mit so wenig Hardwareaufwand so viel erreichen.
Dazu kommen noch die vielen stillen Mitleser und Nachabauer.

Leider ist es in dem Forum hier üblich, dass man kein Thema aufmachen 
kann ohne dass spätestens mit dem 3. Beitrag einer meckert.
Aber so ist das eben, in der Pubertät ...

Herzlichen Dank und viele Grüße

von Hubert G. (hubertg)


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Das mit dem Meckern ist so ein Problem.
Mir ist etwas durch Zufall aufgefallen.
Ein Poti angesteckt, Schleifer in der Mitte. In einer bestimmten 
Schleiferstellung ist in der Anzeige Pin 1 und 2 vertauscht.
Mich stört das nicht sonderlich aber vielleicht kann Karl-Heinz was 
damit anfangen.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Hubert G. schrieb:
> Mir ist etwas durch Zufall aufgefallen.
> Ein Poti angesteckt, Schleifer in der Mitte. In einer bestimmten
> Schleiferstellung ist in der Anzeige Pin 1 und 2 vertauscht.

Hallo Hubert,

es kann durchaus vorkommen, daß in der Nähe der Endstellung mal
etwas vertauscht wird. Bei der Widerstandsmessung werden separat
drei Widerstände gemessen: Pin 1:2, Pin 2:3 und Pin 1:3 .
Für die Anzeige muß der größte weggelassen werden.
Das sollte für Dein Beispiel immer die Kombination 1:3 sein.
Wenn aber in Deinem Beispiel die 2:3 als größter Widerstand gemessen 
wird, kommt es zu dem Tester_01k Beispiel.
Zur Kontrolle könntest Du in diesem Fehlerfall einfach den Pin 1 lösen 
und den dann angezeigten Widerstandswert mit dem im Fehlerfall 
angezeigten 1:3 Widerstand vergleichen. Wenn der 2:3 Widerstand größer 
oder gleich ist, ist der Fehler erklärt. Abhilfe ist nur möglich, wenn 
die Meßfehler weiter minimiert werden.
Man sieht an der Summe der beiden angezeigten Widerstände, daß die 
Messung nicht ganz stabil ist. Eigentlich sollte die Summe in allen 
Beispielen den gleichen Wert ergeben.
Bisher wird in der Software der Innenwiderstand der Port-Ausgänge nur 
als Mittelwert für alle Ports berücksichtigt. Wenn man die 
Innenwiderstände für die Port-Ausgänge einzeln berücksichtigen wollte, 
kann man das Programm nicht mehr auf einem ATmega8 laufen lassen.

Solch einen Beitrag im Thread betrachte ich nicht als Meckern. Ich bin 
nach wie vor an Fehlerbeschreibungen und Auffälligkeiten bei der 
Benutzung der Tester-Software interessiert. Ich kann beim besten Willen 
nicht alles testen. Ich bin also auf das Melden von Problemfällen 
angewiesen.


Grüße
Karl-Heinz

von Christian F. (cmf) Benutzerseite


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Karl-Heinz Kübbeler schrieb:
> Wenn man die
> Innenwiderstände für die Port-Ausgänge einzeln berücksichtigen wollte,
> kann man das Programm nicht mehr auf einem ATmega8 laufen lassen.

Könnte man das nicht trotzdem als Option einführen?
Entweder so:
#ifdef __ATMEGA8__
#define bla DURCHSCHNITT
#elif __ATMEGA168__
#define bla1 xx
#define bla2 yy
#endif

Oder vllt. auch wenn mehr als 8kB vorhanden sind. (Das wird doch auch in 
einem Define mitgeliefert?)

von Michael D. (mike0815)


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Hallo Karl-Heinz,

> In der letzten Version hatte ich für den ATmega168 auch eine
> Korrekturkomponente für die Kondensatormessung eingebaut, die von der
> Anstiegsgeschwindigkeit der Spannung abhängig ist. Hier muß ich noch
> untersuchen, ob dieses Verhalten für den ATmega328P gleich ist.
Dieselbe Korrektur ist doch auch für den Mega8 vorhanden?!? Ich habe 
diese schon in Anspruch genommen und im Makefile editiert, oder sehe ich 
das falsch?

Jetzt habe ich allerdings noch ein anderes Problem:
Es lassen sich mit deinem Makefile alle µC kompilieren ausser der 
Mega328.
Nach einer kleinen Suche im Makefile habe ich einen kleinen Fehler 
entdeckt. Da wird der m328p ohne "p" initialisiert und das Studio 
pöpelt, das es die MCU nicht kennt:
-----------------------------------
ifeq ($(PARTNO),m328p)
MCU = atmega328p
-----------------------------------
Das "p" habe ich mal ergänzt, jetzt wird der Prozessor zwar erkannt aber 
irgendwie scheint es hier Probleme mit den lcd-routines zu geben.
Könntest du das fixen? Ich habe da mal keinen Plan...

Anbei mal ein Pic von der Fehlermeldung.
Es dreht sich hier immer um deine letzte SW-Version!

Gruß Michael

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Christian F. schrieb:
> Könnte man das nicht trotzdem als Option einführen?
> Entweder so:#ifdef __ATMEGA8__
> #define bla DURCHSCHNITT
> #elif __ATMEGA168__
> #define bla1 xx
> #define bla2 yy
> #endif

Hallo Christian,

die Schwierigkeit besteht darin die individuellen Port-Widerstände zu 
bestimmen. Es müssen für 3 C-Ports und für 3 B-Ports jeweils die
Schaltwiderstände nach VCC und GND bestimmt werden. Das sind 12 
Widerstandwerte! Dazu kommt auch noch das Problem, daß nur die C-Port 
Widerstände so einigermaßen genau bestimmt werden können, wenn man 
annimmt, daß die B-Port Werte wohl gleich sind. Es ist ja das Ziel, daß 
der ATmega die notwendigen Messungen selbst macht. Inwieweit der 
jeweilige Widerstandswert auch noch stromabhängig ist, ist auch nicht 
bekannt.

Im übrigen bestimmt die letzte trunk Version den Innenwiderstand per 
Makefile Option AUTO_CAL als Teil der Selbsttest-Routine schon selbst, 
allerdings nur die Mittelwerte zur VCC und zur GND Seite hin.
Dafür fehlen dem ATmega8 allerdings mindestens 400 Bytes flash.

Grüße
Karl-Heinz

von Karl-Anton D. (rentnerd)


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Hallo,

wenn der ATmega 8 mit seinen 8K an die Grenzen stößt, wäre es nach 
meiner Meinung an der Zeit, ihn mit einer letzten stabilen Version 
einzufrieren und mit dem ATmega 168 (A) weiterzumachen. Beim 168'er war 
bei der Version 098K im Flash mit 58% noch genug Platz für Ergänzungen.
Was ist die mehrheitliche Meinung dazu?

Karl-Anton

von Karol B. (johnpatcher)


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Karl-Anton D. schrieb:
> Was ist die mehrheitliche Meinung dazu?
Von meiner Seite aus gibt es da keine Einwände. Aber da werden sich 
sicherlich genug andere finden, die damit nicht zufrieden sein werden 
;).

von Christian F. (cmf) Benutzerseite


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Karl-Heinz Kübbeler schrieb:
> Im übrigen bestimmt die letzte trunk Version den Innenwiderstand per
> Makefile Option AUTO_CAL als Teil der Selbsttest-Routine schon selbst,
> allerdings nur die Mittelwerte zur VCC und zur GND Seite hin.
> Dafür fehlen dem ATmega8 allerdings mindestens 400 Bytes flash.

Ahhh. Ich dachte die müsste man selbst irgendwie messen und eintragen. 
Was spräche dagegen es beim Mega8 so zu machen wie bisher und bei den 
größeren eben "richtig"?

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Michael D. schrieb:
> Nach einer kleinen Suche im Makefile habe ich einen kleinen Fehler
> entdeckt. Da wird der m328p ohne "p" initialisiert und das Studio
> pöpelt, das es die MCU nicht kennt:
> -----------------------------------
> ifeq ($(PARTNO),m328p)
> MCU = atmega328p

Hallo Michael,

das war so beabsichtigt in der Makefile.
Der Code ist unabhängig von der PicoPower Version (-P), die sich soweit 
ich weiß nur durch Flags BODS und BODSE unterscheiden, die hier in der 
Software nicht benutzt werden.
Die Unterscheidung in der Makefile war nur wegen der unterschiedlichen 
Prozessor-ID notwändig.

Ein einfaches Unterscheiden der -P Varianten in der Software (config.h) 
würde den Quellcode aufblähen und damit die Wartung erschweren.
Vielleicht finde ich ja noch eine akzeptable Lösung.

Die Linux-Umgebung hatte mit der bisherigen Lösung jedenfalls keine 
Probleme.

Grüße
Karl-Heinz

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Michael D. schrieb:
> Das "p" habe ich mal ergänzt, jetzt wird der Prozessor zwar erkannt aber
> irgendwie scheint es hier Probleme mit den lcd-routines zu geben.

Hallo Michael,

die vertretbare Lösung ist gefunden!
die letzte Softwareänderung im trunc svn Archiv enthält die notwändigen 
Änderungen, damit die Picopower Versionen (-P) richtig in der Makefile 
gesetzt werden können. Das betrifft nicht nur den ATmega328P sondern 
auch die anderen Mitglieder der Processor-Familie also auch den 
ATmega168P !

Grüße
Karl-Heinz

von Michael D. (mike0815)


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Das aufblähen ist natürlich nicht so vorteilhaft.
Dummerweise kennt mein Studio4.19 keinen atmega328 sondern nur den "p" 
wie auf dem Pic zu sehen ist! Es werden da alle "Known" AVR-Typen 
aufgelistet, ausser der m328, sehr komisch
Vielleicht weiß Jemand abhilfe ?

Gruß Michael

EDIT:
Die letzte Sofwareänderung war am 09.06.2012 !
Hast du da zwischenzeitlich was geändert u. ich hab's nicht mitbekommen?

Aber trotzdem hätte ich gerne den m328. Das kann doch nicht sein, das da 
die Pico-Variante vorhanden ist und die normale Ausführung nicht?

von Michael D. (mike0815)


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jetzt habe ich die aktuelle Soft aus dem Trunk runtergeladen und wieder 
ins Studio gepackt. Die m328p Variante ist im Makefile korrigiert
(von dir?), beim kompilieren habe ich dieselben 7 Errors wie vorher, 
siehe hier:
Beitrag "Re: Transistortester AVR"
da stimmt was mit den lcd-routines nicht.

Ich bekomme gleich nen Anfall :-(

ich geh' jetzt mal auf die Suche nach dem m328 ohne "p" für's Studio, 
muß ja irgendwo zu finden sein...

EDIT:
Bei deiner Versionsvergabe blicke ich jetzt nicht mehr durch.
Könntest du die irgendwo noch in deiner Software unterbringen? 
Vielleicht im Makefile, wäre eine Idee!?!

Gruß Michael

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Michael D. schrieb:
> Die m328p Variante ist im Makefile korrigiert
> (von dir?), beim kompilieren habe ich dieselben 7 Errors wie vorher,

Ausversehen war in der config.h das P klein geschrieben, deswegen 
funktionierte es nicht!

Entschuldigung
Karl-Heinz

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Michael D. schrieb:
> Aber trotzdem hätte ich gerne den m328. Das kann doch nicht sein, das da
> die Pico-Variante vorhanden ist und die normale Ausführung nicht?

Hallo Michael,

in der Transistortester Software kann man natürlich auch einen ATmega328 
(PARTNO = m328) wählen, wenn man einen ATmega328P-PU besitzt, muß man in 
der Makefile aber PARTNO = m328p wählen.
Ich weiß nicht, ob es überhaupt eine andere Version des mega328 im 
DIP-28S Gehäuse tatsächlich gibt. Definiert im Handbuch ist zwar auch 
ein ATmega328, ich habe aber derzeit noch keinen in die Hände bekommen.
Was das AVR-Studio macht, weiß ich leider nicht.
Unter Linux bekomme ich einen ATmega328 übersetzt, ob ich die Daten mit
avrdude auch in einen ATmega328 geladen bekomme, konnte ich nicht 
testen.

Grüße
Karl-Heinz

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Michael D. schrieb:
> EDIT:
> Bei deiner Versionsvergabe blicke ich jetzt nicht mehr durch.
> Könntest du die irgendwo noch in deiner Software unterbringen?
> Vielleicht im Makefile, wäre eine Idee!?!

der trunk Zweig ist eigentlich die Entwickler-Variante.
Hier lade ich wichtige Entwicklungsschritte hoch.
Ich bemühe mich, die Doku und die Software einigermaßen konsistent zu 
halten, das ist aber hier nicht in allen Fällen möglich.
Dafür sind die Testserien zu zeitaufwändig.
Wenn man stabile Verhältnisse mit Versionsnummern haben möchte, muß man 
auf ein neues tag Release warten.
Wenn ich daran denke, trage ich die Änderungen in die changelog.txt im 
tag Verzeichnis ein.

Grüße
Karl-Heinz

von Michael D. (mike0815)


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mit deinem Makefile klappt ja alles im AV-Studio4.19 soweit.

Ich darf hier garnicht erzählen, was ich jetzt alles angestellt habe...

Jedenfalls, was für die Anderen hier, die mit dem Studio arbeiten evtl. 
hilfreich wäre ist der Pfad verschiedener Toolchains! Ich habe natürlich 
ettliche hier auf der Platte :-(
Angeben war die gcc.exe u.make.exe von WinAvr20090313, die eigendlich 
immer zuverlässig ihren Dienst getan hatte, nur nicht hier.
Jetzt habe ich mal die originale Toolchain in den Pfaden angegeben und 
bekomme den Mega328 "endlich" kompiliert.
Anbei 2 Pics, wie das aussieht.
Unter "Project Options" und dem Button "Custom Options" wird der Pfad 
der externen Toolchain angegeben, also gcc.exe, make.exe.

Ich denke mal, wenn meine Lieferung eingetroffen ist, das es 
Mega328(Dip28) ohne "p" sind, ich lass mich mal überraschen und werde 
dann berichten.
Der bestellte Typ ist von einem deutschen Lieferanten und ist um einges 
günstiger als der Mega168, nur mal so am Rande...

Gruß Michael

von Dirk W. (psychodirk)


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Super und Danke.

Wann kommt der XMega? (:-)))


Spass beiseite. Ich hatte auch Probs. zu proggen. Mega8 klappt und der 
Mega168 wollte nicht.

Aber die letzten 2 male klappte es. Frag mich nicht warum.

Dirk

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Michael D. schrieb:
> Der bestellte Typ ist von einem deutschen Lieferanten und ist um einges
> günstiger als der Mega168, nur mal so am Rande...

Hallo Michael,

gerade habe ich auch die ATmega328 ohne P entdeckt, und mir mal ein paar 
bestellt.
Die Warnungen beim Übersetzten wegen dem const uint16_t * habe ich bei 
mir auch, der Update des EEproms für die Autokalibration funktioniert 
aber trotzdem. Der Abgleich läuft beim Selbsttest automatisch, wenn man 
ab Test 7 nicht mehr mit dem Start-Taster vorzeitig die Wiederholungen 
abbricht.
Es sollte im Test 9 (Kapazitäts-Nullwert) die Testeinrichtung so sein, 
wie später Kondensatoren gemessen werden sollen.
Wenn die Versionsnummer ausgegeben wird, kann noch der 50 Hz Generator 
laufen (am Ende der Zeile 1 wird 50 Hz angezeigt).
Der 50 Hz Generator läuft 1 Minute, wenn er nicht durch längeres Drücken
des Start-Tasters abgebrochen wird.
Der 50 Hz Generator ist aber jetzt auch per Makefile-Option abwählbar.

Grüße
Karl-Heinz

von Michael D. (mike0815)


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> Hallo Michael,

> gerade habe ich auch die ATmega328 ohne P entdeckt, und mir mal ein paar
> bestellt.
Jawoll, dann können wir(natürlich du) den ja ohne Bedenken vollstopfen! 
;-)
Der Haupt-u.EEprom-Speicher ist ja 4x größer als beim Mega8, da geht 
was...

> Die Warnungen beim Übersetzten wegen dem const uint16_t * habe ich bei
> mir auch, der Update des EEproms für die Autokalibration funktioniert
> aber trotzdem. Der Abgleich läuft beim Selbsttest automatisch, wenn man
> ab Test 7 nicht mehr mit dem Start-Taster vorzeitig die Wiederholungen
> abbricht.
Da bin ich ja beruhigt, das auch bei dir die Warnings auftauchen!
Allerdings wird die "p" Variante auf keinen Fall kompiliert, egal welche 
Toolchain (gcc, make) ich einsetze, habe da jetzt alles durch.
Jetzt wird nicht mehr an den "lcd-routines" gemeckert sondern 
"ReadCapacity" (4 Errors)
Ich glaube, das liegt jetzt an der Software?

> Es sollte im Test 9 (Kapazitäts-Nullwert) die Testeinrichtung so sein,
> wie später Kondensatoren gemessen werden sollen.
> Wenn die Versionsnummer ausgegeben wird, kann noch der 50 Hz Generator
> laufen (am Ende der Zeile 1 wird 50 Hz angezeigt).
> Der 50 Hz Generator läuft 1 Minute, wenn er nicht durch längeres Drücken
> des Start-Tasters abgebrochen wird.
> Der 50 Hz Generator ist aber jetzt auch per Makefile-Option abwählbar.
Für was läuft der denn??? Ist der für die Messungen relevant?

Und noch mal ein Pic von der Fehlermeldung mit "p"

Gruß Michael

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Michael D. schrieb:
> Jetzt wird nicht mehr an den "lcd-routines" gemeckert sondern
> "ReadCapacity" (4 Errors)
> Ich glaube, das liegt jetzt an der Software?

Hallo Michael,
kann ich nicht glauben, ich habe im Anhang den trunk Zweig mit 
konfiguriertem m328p beigepackt. Die Korrektur 
Beitrag "Re: Transistortester AVR" hattest Du 
hoffentlich mitbekommen.  Der Fehler würde dann entstehen, wenn in der 
config.h die Prozessor abhängigen Zuweisungen nicht richtig gemacht 
werden.

Michael D. schrieb:
>> Der 50 Hz Generator ist aber jetzt auch per Makefile-Option abwählbar.
> Für was läuft der denn??? Ist der für die Messungen relevant?

Der 50 Hz Generator ist nur zur Überprüfung dee Verzögerungszeiten des 
ATmega mit einem Zähler oder Oszilloskop. Hier können die Warteschleifen 
und der Frequenzgenerator (Quarz oder RC) überprüft werden. Zeitfehler 
beeinflussen die Kondensatormessung. Wenn man sowieso keine Möglichkeit 
hat nachzumessen, kann man den Generator per Option weglassen.

Grüße
Karl-Heinz

von Hubert G. (hubertg)


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Karl-Heinz Kübbeler schrieb:
> Solch einen Beitrag im Thread betrachte ich nicht als Meckern. Ich bin
> nach wie vor an Fehlerbeschreibungen und Auffälligkeiten bei der
> Benutzung der Tester-Software interessiert. Ich kann beim besten Willen
> nicht alles testen. Ich bin also auf das Melden von Problemfällen
> angewiesen.

Wenn es für das Verhalten mit einem Poti eine logische Erklärung gibt, 
dann ist das OK.
Deine Erklärung könnte auch die Lösung für das Fehlverhalten bei 
Duo-Schottkydioden sein. Diese haben einen gewissen Leckstrom und werden 
auf Grund dessen als Poti interpretiert. Duodioden ohne messbaren 
Leckstrom werden einwandfrei angezeigt.

Das Gerät wird von mir als "Tester" benutzt, den ich auf keinen Fall 
missen möchte. Aber es wird jedes Ergebnis kritisch betrachtet und falls 
unklar mit Gegenmessungen bestätigt.
Danke für deine großartige Arbeit.
MfG Hubert

von Michael D. (mike0815)


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Moin Karl-Heinz,

> Hallo Michael,
> kann ich nicht glauben, ich habe im Anhang den trunk Zweig mit
> konfiguriertem m328p beigepackt. Die Korrektur
> Beitrag "Re: Transistortester AVR" hattest Du
> hoffentlich mitbekommen.  Der Fehler würde dann entstehen, wenn in der
> config.h die Prozessor abhängigen Zuweisungen nicht richtig gemacht
> werden.
hm, natürlich nicht! Jetzt weiß ich's aber...

ich konnte es natürlich nicht lassen und habe gleich mal das Makefile 
für den m328p ausgetauscht und siehe da, das "p" Model wird kompiliert!
Jetzt ist alles hübsch.
Siehe Pic!

@Hubert
> Deine Erklärung könnte auch die Lösung für das Fehlverhalten bei
> Duo-Schottkydioden sein. Diese haben einen gewissen Leckstrom und werden
> auf Grund dessen als Poti interpretiert. Duodioden ohne messbaren
> Leckstrom werden einwandfrei angezeigt.
Dem kann ich nur zustimmen! Andere Duo-Dioden, also "Nicht-Shottky" 
werden einwandfrei auch als solche erkannt.

Gruß Michael

von Michael D. (mike0815)


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So, Mega328 ist soeben eingetroffen! Es sind, wie erwartet, Exemplare 
ohne "p".
Einen habe ich gleich ausgepackt und geflasht!
Fuses gesetzt auf LF=FC u. HF=D9. Extendet u. Lock sind auf 0xFF 
geblieben.

Erster Test hat soweit funtionert.
Da habe ich doch gleich mal die Shottky-Dual eingesetzt, selbes 
Verhalten wie beim Mega8!
Manchmal schlägt die Initialisierung vom Display fehl(obere Reihe Balken 
sichtbar), könnte sein, das da noch ein Delay rein muß?
Als nächstes wird manchmal statt 14pF oder 0pF eben 14nF oder 0nF 
angezeigt, was beim Mega8 nie der Fall ist.

Gruß Michael

von olli (Gast)


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Hallo Karl-Heinz,

Ich wollte den Transistortester mit einem ATmega8 nachbauen,
jedoch habe ich beim Durchforsten des Threads den Überblick
verloren. Könntest Du bitte den neuesten Schaltplan und die
neuesten Programmdateien posten?

Vielen Dank im Voraus

Gruß

olli

von Michael D. (mike0815)


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ab dem 31.07.2012 gibt's gleich 2 Schaltpläne und Layout.
Software ist gerade mal 4 Posts über dir!
Man trägt noch den M8 in's Makefile ein, editiert den Rest weg, der 
nicht rein passt (ist alles im Makefile dokumentiert) und dann sollte es 
laufen.

Gruß Michael

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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olli schrieb:
> Hallo Karl-Heinz,
>
> Ich wollte den Transistortester mit einem ATmega8 nachbauen,
> jedoch habe ich beim Durchforsten des Threads den Überblick
> verloren. Könntest Du bitte den neuesten Schaltplan und die
> neuesten Programmdateien posten?
>
Hallo Olli,

die letzte Software gibt es jetzt immer im svn Archiv (Subversion),
das Wiki  http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_Transistortester
gibt die Informationen dazu.
Der trunk Zweig ist immer der letzte Entwicklungsstand, der zwar die 
allerletzten Verbesserungsversuche enthält, aber auch eher Fehler 
enthalten kann. Der tags Zweig enthält gepackte Dateien für eine 
herausgegebene Version.
Zugriff auf den gesamten Pfad (Doku und Software) ist unter Linux mit
"svn checkout svn://www.mikrocontroller.net/transistortester" zu 
erreichen.
Unter Windows gibt es für den Zugriff ein Plugin für den Firefox Browser 
mit der Bezeichnung "Tortoise SVN", den ich mal probeweise vom Heise 
Server installiert hatte.
Für den ATmega8 gibt es derzeit immer zwei Unterverzeichnisse 
(mega8_auto und mega8_selftest) die zwei Varianten für den ATmega8 als 
Makefile und fertige Programmierdaten enthalten. Wenn man eine 
lauffähige Entwicklungsumgebung besitzt, kann man in der jeweiligen 
Makefile seine Änderungen vornehmen, oder auch ein weiteres 
Unterverzeichnis mit einer veränderten Makefile anlegen.
Den kommentierten aktuellen Schaltplan findet man in der 
PDF-Dokumentation.
Empfohlen wird allerdings nicht mehr der ATmega8 sondern der ATmega168 
oder auch der ATmega328!

Grüße
Karl-Heinz

von olli (Gast)


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Hallo Karl-Heinz,

hab mir jetzt die .pdf-Datei runtergeladen,
ist gut erklärt und versteht sogar einer wie
ich, der sich noch nicht so gut mit dem
Ganzen auskennt.
Hab leider nur den ATmega8 da und wollte es
dann gerade mit dem µC machen.
Gibt es da eigentlich Einschränkungen?

Gruß olli

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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olli schrieb:
> Hab leider nur den ATmega8 da und wollte es
> dann gerade mit dem µC machen.
> Gibt es da eigentlich Einschränkungen?

Leider ja, es sind nicht mehr alle Funktionen gleichzeitig in den 
Flash-Speicher zu bekommen.
Dies ist der Grund für die beiden Versionen mega8_auto und 
mega8_selftest.
Die mega8_auto benutzt die AUTOSCALE_ADC Funktion, kann aber nicht mehr 
gleichzeitig die Selbsttest-Routine benutzen.
Im letzten Entwicklerzweig trunk ist zu der Selbsttest-Routine eine 
wählbare Kalibrierfunktion dazugekommen. Hier wird der Innenwiderstand 
der Port-Ausgänge bestimmt und für spätere Messungen im EEprom 
festgehalten.
Das gleiche gilt auch für den Nullwert bei der Kondensatormessung.
Ohne diesen Abgleich sind nur Schätzwerte in der Software 
berücksichtigt.
Derzeit kann die Kalibrierfunktion wegen Speichermangel aber nicht für 
den ATmega8 gewählt werden.
Ein ATmega168 oder auch ein ATmega328 ist auch wegen Vorteilen bei der 
AUTOSCALE_ADC Funktion die bessere Wahl. Nebenbei bemerkt sind ja auch 
noch weitere Verbesserungen geplant.

Grüße
Karl-Heinz

von Nobuyuki N. (Firma: Japan) (nobu)


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hello Mr. Karl-Heinz and all.

Request the addition of a function

I know that distinction of Dorain and Source is impossible for 
Junction-FET(JFET). If possible, please add the measurement function of 
Idss.
Idss is the current from Dorain to Source, which short-circuited Gate 
with Source.

I think that since measurement voltage of Transistor Tester is low, so 
only small FET is measurable.
But Isdd is a good parameter which gets to know the characteristic of 
small JFET. And, Idss of small JFET is well used as a constant current 
device.

Thank you for your consideration.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Nobuyuki Nagashima schrieb:
> Request the addition of a function
>
> I know that distinction of Dorain and Source is impossible for
> Junction-FET(JFET). If possible, please add the measurement function of
> Idss.

Hallo Friends of the TransistorTester,
Hallo Nobuyuki Nagashima,

the new Version 0.99k is ready on the svn archive, but this
requested function is only in the "to do" list.
This request was too late for this release.
The major new function of this release is the AUTO_CAL option for
the selftest section.
AUTO_CAL eliminates the zero offset for capacity measurement and
with a external capacitor connected to pin 1 and pin 3 the
offset voltage of the analog comparator can be respected.
The measurement results to more stable capacity measurement results (up 
to 40 µF) to the variance of the ATmega exemplars.
Detailed tests are added to the PDF documentation in the section 
capacity measurement.

Regards
Karl-Heinz

von Michael D. (mike0815)


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Hallo Karl-Heinz,
jetzt wollte ich mal deine neue Soft(099k) testen, da bekomme ich bei 
der Auswahl des Mega328, wieder die Fehlermeldung:

"Device does not have EEPROM available."
Wo soll denn das EEPROM ausgeschaltet sein? Habe da nichts gefunden...

Beim "Mega328p" fast dasselbe Problem, nur das hier ausserdem wieder
die "lcd-routines.o" als error ausgegeben werden! :-(((

Im Log habe ich gelesen, das die Soft 16MHz-Aussentakt unterstützt. Ich 
nehme mal an, das du das schon getestet hast? Bleiben die Messungen 
stabil und lohnt es sich den Quarz zu tauschen?

Im Log steht nichts vom nF/ pF Anzeigeproblem, welches ich weiter oben 
angegeben hatte, hast du es vergessen zu fixen?

Gruß Michael

von Michael D. (mike0815)


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Ich noch mal...

> jetzt wollte ich mal deine neue Soft(099k) testen, da bekomme ich bei
> der Auswahl des Mega328, wieder die Fehlermeldung:

> "Device does not have EEPROM available."
> Wo soll denn das EEPROM ausgeschaltet sein? Habe da nichts gefunden...

> Beim "Mega328p" fast dasselbe Problem, nur das hier ausserdem wieder
> die "lcd-routines.o" als error ausgegeben werden! :-(((

Vergess' das!!! Mein Studio4.19 hat mal wieder rumgezickt und wollte 
partou nicht auf die angegebene, aktuelle "Toolchain" greifen! Jetzt bin 
ich mal kurz mit dem Hammer dran ;-)

Gruß Michael

achso, das Duodioden-Problem besteht noch?

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Michael D. schrieb:
> Hallo Karl-Heinz,
> jetzt wollte ich mal deine neue Soft(099k) testen, da bekomme ich bei
> der Auswahl des Mega328, wieder die Fehlermeldung:
>
> "Device does not have EEPROM available."
> Wo soll denn das EEPROM ausgeschaltet sein? Habe da nichts gefunden...
>
> Beim "Mega328p" fast dasselbe Problem, nur das hier ausserdem wieder
> die "lcd-routines.o" als error ausgegeben werden! :-(((
>

Hallo Michael,
leider gebe ich keine Unterstützung für die Verwendung vom AVR-Studio.
Ich empfehle Linux oder cycwin (bildet linux shell unter Windows ab).
Die Oberfläche macht nur zusätzliche Probleme!

> Im Log habe ich gelesen, das die Soft 16MHz-Aussentakt unterstützt. Ich
> nehme mal an, das du das schon getestet hast? Bleiben die Messungen
> stabil und lohnt es sich den Quarz zu tauschen?

Ja, das habe ich getestet. Es funktioniert, ich habe aber keine
Vorteile bemerkt. Die internen Berechnungen dürften schneller werden.
Ansonsten spielt es keine Rolle ob der Prozessor schneller oder
langsamer auf das Ende der ADC-Lesung oder auf den Ablauf einer
10ms Wartezeit wartet. Der Geschwindigkeitsvorteil ist so gering,
daß er unbemerkt bleibt.
Die Auflösungs-Verbesserung bei der Kondensatormessung scheitert an
der pF Darstellung. Ich glaube auch, daß das Meßverfahren keine
Dezimalstelle mehr hergibt. Da war ich eher daran interessiert, die
Meßabweichungen von mehr als 5% von einem Atmega Exemplar zu nächsten
zu beseitigen (AUTO_CAL Option).
Die Versuche, den ADC schneller zu takten (250 kHz statt 125 kHz) haben 
ergeben, daß die Genauigkeit wie im Handbuch abgegeben leidet.
>
> Im Log steht nichts vom nF/ pF Anzeigeproblem, welches ich weiter oben
> angegeben hatte, hast du es vergessen zu fixen?
>
>
Der Fehler ist bei mir bei weit über 500 Kondensatormessungen für die
PDF-Diagramme in der Doku nie aufgefallen. Wenn Du auch
Probleme bei der Initialisierung des LCD hast, könnte das Problem
auch an der Anbindung des LCD Liegen.

Michael D. schrieb:
> achso, das Duodioden-Problem besteht noch?

Ich gehe auch davon aus, daß diese Duodioden ein Reststrom Problem haben
und sich deshalb nicht messen lassen. Wieviele Exemplare hattest Du
getestet? Ich habe inzwischen keine neue Materialbestellung unternommen,
habe also noch keine 20A Doppeldioden zum testen.
Das Nachprüfen kann auch zum Ergebnis haben, daß diese Leistungsdioden 
nicht in allen Fällen getestet werden können.
Auch für viele Tyristoren oder Triacs reicht der verfügbare Meßstrom von 
ungefähr 6 mA nicht.

Grüße
Karl-Heinz

von Michael D. (mike0815)


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Hallo Karl-Heinz,

> Der Fehler ist bei mir bei weit über 500 Kondensatormessungen für die
> PDF-Diagramme in der Doku nie aufgefallen.
Bei der reinen Kondensatormessung tritt dieser Fehler nicht auf!
Nur bei den besagten Duo-Shottky-Dioden.

> Wenn Du auch
> Probleme bei der Initialisierung des LCD hast, könnte das Problem
> auch an der Anbindung des LCD Liegen.
Ab u. zu tritt dieser Effekt tatsächlich auf, aber nur beim Mega328!
Beim Mega8/88 ist das noch nie vorgekommen.
Es tritt auch nur bei den Duo-Leistungsdioden auf, quasi nach der 
Messung, aber auch nicht immer.

> Ich gehe auch davon aus, daß diese Duodioden ein Reststrom Problem haben
> und sich deshalb nicht messen lassen. Wieviele Exemplare hattest Du
> getestet? Ich habe inzwischen keine neue Materialbestellung unternommen,
> habe also noch keine 20A Doppeldioden zum testen.

Ich habe ettliche getestet, die meisten sind aus ausgeschlachteten SNT's
hier ein Teil der gestesten Exemplare
Duo-Shottky:
Beitrag "Re: Transistortester AVR"

und hier das beschriebene Problem
pF / nf:
Beitrag "Re: Transistortester AVR"

Gruß Michael

EDIT: Eben habe ich einen MOS-FET 45N03LT getestet, da wird eine 
Kapazität von 2168pF gemessen, das scheint mir ein bißchen viel?!?
Ich habe darauf hin mal das Datenblatt consoltiert und angegeben sind 
Input-cap. 600pF und Output-cap. 290pF

Gruß Michael

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Michael D. schrieb:
> EDIT: Eben habe ich einen MOS-FET 45N03LT getestet, da wird eine
> Kapazität von 2168pF gemessen, das scheint mir ein bißchen viel?!?
> Ich habe darauf hin mal das Datenblatt consoltiert und angegeben sind
> Input-cap. 600pF und Output-cap. 290pF

Hallo Michael,
das Datenblatt von Philips für den 45N03LT zeigt in Abbildung 11 den
Kapazitätsverlauf über die VDS Spannung.
Bei Spannung nahe 0V ergibt sich ein Ciss von etwa 1500pF.
Da ist doch der Transistortester gar nicht so weit weg.
Der mißt ja die Gesamtkapazität ohne VDS Spannung.
Da die Kapazität hier spannungsabhängig ist, kann man nie
so präzise Werte erwarten wie bei richtigen Kondensatoren.

Wie wäre es, wenn Du mir von Deinen Duo-Dioden ein oder
zwei zum Testen zur Verfügung stellst?
Du kannst Dich ja mal per eMail melden.

Karl-Heinz

von Michael D. (mike0815)


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So, heute mal ein wenig sonne getankt, das Wetter war ja genial...

Hallo Karl-Heinz,

> das Datenblatt von Philips für den 45N03LT zeigt in Abbildung 11 den
> Kapazitätsverlauf über die VDS Spannung.
> Bei Spannung nahe 0V ergibt sich ein Ciss von etwa 1500pF.
> Da ist doch der Transistortester gar nicht so weit weg.
Ok, ich hatte es auch nur mal fix überflogen. :-(

> Der mißt ja die Gesamtkapazität ohne VDS Spannung.
Das wollte ich wissen ;-)
> Da die Kapazität hier spannungsabhängig ist, kann man nie
> so präzise Werte erwarten wie bei richtigen Kondensatoren.
Das sehe ich ein.

> Wie wäre es, wenn Du mir von Deinen Duo-Dioden ein oder
> zwei zum Testen zur Verfügung stellst?
> Du kannst Dich ja mal per eMail melden.
Selbstverständlich, kannst du von mir haben. Die bestehenden sind fast 
alle verplant. In der nächstan Zeit erwarte ich wieder ein paar SNT's 
zum schlachten, da lege ich ein paar für dich zurück.

Woran liegt das denn, das beim Mega328 manchmal das Display nicht 
richtig initialisiert wird?

Gruß Michael

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Michael D. schrieb:
> Woran liegt das denn, das beim Mega328 manchmal das Display nicht
> richtig initialisiert wird?

Hallo Michael,
das habe ich selbst bisher nicht beobachten können.
Ich habe sowohl Mega328 als auch Mega328P mit jeweils 3 Exemplaren 
gestestet, allerdings meistens mit meinem blauen 4x20 LCD.
Ich werde bei Gelegenheit noch mal mit einem grünen 2x16 LCD testen.
Mal sehen, ob ich dann etwas feststellen kann.
Es wäre hilfreich, wenn Du Dein verwendetes LCD beschreibst.

Grüße
Karl-Heinz

von Michael D. (mike0815)


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Hallo Karl-Heinz,
ich habe mehrere Exemplare von 2x16 mit u. ohne LED-Bel.
Displaytech 162D(Reichelt), HJ1602A(LED), alle HD44780 kompatibel.
Bei beiden trat das Initialisierungsproblem auf!

Jetzt hatte ich aber glatt die extendet Fuses beim Mega328 vergessen zu 
setzen, stand auf 0xFF. Diese sind ja für den Brown-out zuständig.
Ich habe die jetzt mal auf "enabled" gesetzt, also 0xFC (brown-out 
4,3V).
Komischerweise treten jetzt keine Ini-Probleme am Display auf, wie kann 
das sein? Was hat der Brown-out mit der Initialisierung des Display's 
zutun?

Gruß Michael

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Michael D. schrieb:
> Hallo Karl-Heinz,
> ich habe mehrere Exemplare von 2x16 mit u. ohne LED-Bel.
> Displaytech 162D(Reichelt), HJ1602A(LED), alle HD44780 kompatibel.
> Bei beiden trat das Initialisierungsproblem auf!
>
> Jetzt hatte ich aber glatt die extendet Fuses beim Mega328 vergessen zu
> setzen, stand auf 0xFF. Diese sind ja für den Brown-out zuständig.
> Ich habe die jetzt mal auf "enabled" gesetzt, also 0xFC (brown-out
> 4,3V).
> Komischerweise treten jetzt keine Ini-Probleme am Display auf, wie kann
> das sein? Was hat der Brown-out mit der Initialisierung des Display's
> zutun?
>
Hallo Michael,

jetzt wird der Fehler doch klarer.
Normalerweise hat der ATmega eine Start-Verzögerungszeit von 65 ms. Ohne 
den "Brown out" level startet der ATmega aber schon bei unter 2V. Der 
Display-Controller ist für einen Spannungsbereich von 4,5V bis 5V 
ausgelegt. Der Display-Controller braucht aber selbst auch eine 
Initialisierungszeit von 10 ms nach Überschreiten der 4,5V.
Wenn jetzt die VCC Spannung langsam steigt, hat der ATmega seine 
Verzögerungszeit schon abgearbeitet bevor die 4,5V (+10ms) überschritten 
sind und versucht schon Befehle an den LCD-Controller abzusetzen, wenn 
dieser noch nicht bereit ist.
Hast Du bei Deiner Hardware zusätzliche Elkos in der VCC Versorgung?
Ich selbst habe nur die 100nF Kondensatoren bestückt, wahrscheinlich 
deshalb tritt der Fehler bei mir nicht auf.

Das Setzen des Brown out levels auf 4,3 V vermeidet den Fehler, weil 
hierdurch der ATmega bis zum Überschreiten der "Brown out" Spannung auf 
Reset festgehalten wird.

Grüße
Karl-Heinz

von Michael D. (mike0815)


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eieiei,

> Hast Du bei Deiner Hardware zusätzliche Elkos in der VCC Versorgung?
> Ich selbst habe nur die 100nF Kondensatoren bestückt, wahrscheinlich
> deshalb tritt der Fehler bei mir nicht auf.
Und ja, ich habe 220µF an den Ausgang kleben müssen, da mein LDO(LM2940) 
geschwungen hat wie ein FG und das konnte der µC nicht kompensieren!
Nur so konnte ich vorerst das Schwingen unterdrücken.
Jetzt ist aber auch klar, das der Elko den Ausgang des LDO emens 
belastet.

Wahrscheinlich wäre ein LC oder RC-Filter die bessere Wahl gewesen.
Vielleicht setze ich das noch um, mal schauen welche Frequenz da ihr 
unwesen treibt! LDO's neigen sowieso dazu zu schwingen.

> Das Setzen des Brown out levels auf 4,3 V vermeidet den Fehler, weil
> hierdurch der ATmega bis zum Überschreiten der "Brown out" Spannung auf
> Reset festgehalten wird.
Oha, da kann man mal sehen, was das bewirkt. Ich wußte garnicht, das auf 
diese Weise eine Verzögerung eintritt und der Reset um diese bestehen 
bleibt. Ich hatte diese Fuseeinstellung völlig falsch interpretiert, 
jetzt bin ich um Einiges schlauer, danke für den Hinweis!

Gruß Michael

EDIT: Jetzt würde mich aber auch interessieren, wie das Schwingverhalten 
von anderen LDO's in der Comptesterschaltung ist. Hat das mal Jemand 
gemessen und würde das mal preis geben?

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Michael D. schrieb:
> EDIT: Jetzt würde mich aber auch interessieren, wie das Schwingverhalten
> von anderen LDO's in der Comptesterschaltung ist. Hat das mal Jemand
> gemessen und würde das mal preis geben?

Hallo Michael,

mit dem MCP 1702-5002 Regler und den 100nF Kondensatoren sehe ich eine 
Einschwingzeit von etwa 1,5 ms bis zur stabilen 5V. Ein Überschwingen 
oder Schwingneigung ist nicht erkennbar.
Verwendete Platine: DG2BRS V5.2.1

Grüße
Karl-Heinz

von Simone (Gast)


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Hi Karl,

It can you add an option to the makefile in order to include the eeprom 
data on the .hex file ?

What i mean is to provide an option to chenage this line:

HEX_FLASH_FLAGS = -R .eeprom -R .fuse -R .lock -R .signature

as this :

HEX_FLASH_FLAGS = --change-section-lma .eeprom=0x2000 -R .fuse -R .lock 
-R .signature
for atmega8

HEX_FLASH_FLAGS = --change-section-lma .eeprom=0x4000 -R .fuse -R .lock 
-R .signature
for atmega168

and
HEX_FLASH_FLAGS = --change-section-lma .eeprom=0x8000 -R .fuse -R .lock 
-R .signature
for atmega328

if not an option a commented line ready to uncomment would be great...


tnks

von Michael K. (elektronix00)


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Hallo Karl-Heinz,

ich habe den Komponententester soweit erfolgreich aufgebaut und zwar 
zuerst mit einem ATMEGA 8 und gestern mit einem ATMEGA 168 (Platine V 
5.2.3). Alle Bauteilewerte habe ich nach deiner Doku V.99 angepasst. In 
dem heruntergelöadenen Ordner V.99 sind ja die beiden Dateien 
TransistorTester.hex sowie TransistorTester.eep enthalten. Diese sind ja 
für den ATMEGA 168 schon vorbereitet? Sind dort nun alle Funktionen 
enthalten oder muss ich unbedingt mit AVR Studio und AVR Dude noch 
Einstellungen und Veränderungen vornehmen? Unnötige Schritte wollte ich 
mir sparen, da ich hier zum Programmieren / Brennen nur ein bescheidenes 
Equipment habe.

schönen Sonntag

Michael

von Karl-Heinz K. (kubi48)


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Michael Klein schrieb:
> Sind dort nun alle Funktionen
> enthalten oder muss ich unbedingt mit AVR Studio und AVR Dude noch
> Einstellungen und Veränderungen vornehmen? Unnötige Schritte wollte ich
> mir sparen, da ich hier zum Programmieren / Brennen nur ein bescheidenes
> Equipment habe.

Hallo Michael,
die .hex Datei im default Ordner ist für den flash Speicher eines 
ATmega168 konfiguriert, entsprechend die .eep für den EEprom Speicher.
Die Fuses müssen aber noch gesetzt werden, da die vorkonfigurierten 
Dateien für 8 MHz Betrieb übersetzt sind und die ATmega für 1 MHz 
Betrieb ausgeliefert werden.
Wenn ein 8 MHz Quarz bestückt ist, sollte natürlich auch der 
Quarz-Betrieb eingestellt werden.
Die Hex Werte für die Fuses sind für den ATmega168:
lfuse=0xf7, hfuse=0xdc und efuse=0xf9  (full swing crystal)
oder lfuse=0xff für low power crystal Betrieb.
Für die Kalibration sollte einmal der Selbsttest durchlaufen.
Selbsttest Nummer 10, 11 erfordert einen Kondensator (kein Elko)
100nF < C < 10µF.

Grüße
Karl-Heinz

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