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Forum: Projekte & Code Transistortester AVR


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Autor: Arnoldas (Gast)
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Hello everyone,

I just purchased the LCR-T4(T3) meter from Aliexpress (yellow board).
Where can I find the latest firmware for it?

I have reflashed to some russian one but it isn't too impressive so I'd 
like to chance it to something better.

Thank you.

Autor: Klaus R. (klaus2)
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I use 1.12k (see svn) with it...works!

Klaus.

Autor: Asriazh (Gast)
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Vor ein paar Tagen wollte ich meinen Transistortester (Abbildung 2.24 im 
ttester.pdf, rot mit LED oben), der bisher einwandfrei lief, anschalten. 
Der Bildschirm blieb einige Sekunden lang weiß, dann schaltete der 
Tester sich ab und lies sich nicht mehr starten. Beim Gedrückthalten des 
"An" Schalters wird der bildschirm weiß, sonst tut sich nichts. Ich 
benutze ein 12V 1A Netzteil.
Ich habe alle Transistoren ausgetauscht, da zwei ein c-e leck hatten, 
sowie die 2 10µF elektrolytkondensatoren. Einer hatte einen verdächtig 
hohen ESR Wert der nicht einmal stabil blieb. 5V sind stabil nach dem 
Spannungsregulator 7550. Auch der Bildschirm Spannungsregulator zeigt 
normale 3.3V. Alle Widertände zeigen zu erwartende Werte an.
Hat jemand eine Idee, wonach ich noch suchen sollte? Hat vielleicht eine 
Überspannung den ATmega328p chip beschädigt? Laut Beschreibung des 
Gerätes sollten 12V als Stromversorgung noch OK sein.

Danke schonmal im Voraus.

Autor: Karl-Heinz K. (kubi48)
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Asriazh schrieb:
> Hat vielleicht eine
> Überspannung den ATmega328p chip beschädigt?

Wenn die rote LED nach dem Drücken des Tasters weiter leuchtet, startet 
das ATmega Programm auf jeden Fall. Mit einer an die Testpins 
angeschlossenen LED läßt sich überprüfen, ob die Testfunktion normal 
abläuft. Die angeschlossene LED sollte nach dem Tastendruck ein paar Mal 
flackern.
Wenn dann keine Anzeige auf dem Display erscheint, kann es eigentlich 
nur noch an dem Display selbst, den ATmega-Ausgängen oder den 
Verbindungen liegen, wenn nicht vorher ein falsches Programm (mit 
falschem Display-Treiber) aufgespielt wurde. Eine Neuprogrammierung des 
ATmega328 oder besser eines Ersatz-ATmega328 würde den Fehler weiter 
eingrenzen.

Autor: Asriazh (Gast)
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Die rote LED leuctet nicht, obwohl sie selbst in Ordnung ist. Das habe 
ich mit einem Anlegen der Spannung direkt an der LED überprüft. Das 
lässt auf einen gelöschten/defekten ATmega chip schliessen?
Ich habe mir Gestern einem Programmer bestellt, da ich bisher die 
standard Firmware benutzt habe. Zur Sicherheit sind auch noch 2 
ATmega328p chips und ein 9V 1A netzteil hinzugekommen, da ich dem 12V 1A 
Netzteil nicht mehr ganz traue.
"mega328_color_kit" wurde mit avr-gcc 5.4.0 auf Linux vorbereitet - 98% 
chip Speicher Auslastung. Der Programmer ist ein STK500 Klon von Diamex. 
Ich werde versuchen avrdude-6.3 mit einer GUI zu benutzen. Habe ich 
sonst noch etwas vergessen?
Danke ^-^

Autor: Zobel (Gast)
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Kann der Transistortester mit dem Display EA DOGM163 (ELECTRONIC 
ASSEMBLY, Controller ST7036) betrieben werden?

Autor: Karl-Heinz K. (kubi48)
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Zobel schrieb:
> Kann der Transistortester mit dem Display EA DOGM163 (ELECTRONIC
> ASSEMBLY, Controller ST7036) betrieben werden?

Der ST7036 Controller wird unterstützt, das DOGM163 Display sollte 
funktionieren.

Autor: Zobel (Gast)
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Karl-Heinz K. schrieb:

> Zobel schrieb:
>> Kann der Transistortester mit dem Display EA DOGM163 (ELECTRONIC
>> ASSEMBLY, Controller ST7036) betrieben werden?
>
> Der ST7036 Controller wird unterstützt, das DOGM163 Display sollte
> funktionieren.

Vielen Dank für die Antwort. Werde mich ans Werk machen :)

Autor: Karl-Heinz K. (kubi48)
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Zobel schrieb:
> Kann der Transistortester mit dem Display EA DOGM163 (ELECTRONIC
> ASSEMBLY, Controller ST7036) betrieben werden?

Hier wäre die passende Makefile im Verzeichnis m328_dogm163. Einfach die 
zip-File im Quellcode-Ordner (trunk) auspacken.

Autor: DirkF (Gast)
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Testerfreunde,
Einige Wochen her die übliche T4-tester (gelbe Platine Aufdruck 
'HW-308', blauer Knopf) gekauft mit display LX-12864B5. GLCD ist 
unterwegs leider gebrochen, ich will es tauschen aber ist nirgendwo zo 
finden. Habe die ganze thread hier durch geblättert und nur sehr weniges 
darüber gefunden. Display LX-12864B5 hat keine Platine, die 
Gläser/Backlight sind direkt an die Tester angelötet mit eine kurtze 
25pin zu 14pin Flachbandkabel. Testerseitig werden nur pins 
1,2,3,5,6,7,8,9,10,13 gebraucht, also nur 10 pins. Backlight separat 
gespeist. Bitte, wie kannn ich diese Tester retten, welches Display soll 
ich anordnen. MfG, DirkF

Autor: Michael D. (mike0815)
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Du kannst jedes Display verwenden,  welches die Software unterstützt. 
Ich würde auf jeden Fall für ein Dotmatrix entscheiden. Im trunk sind 
die Displays ja aufgelistet.  Fast alle sind bei eBay erhältlich

Autor: Karl-Heinz K. (kubi48)
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DirkF schrieb:
> Bitte, wie kannn ich diese Tester retten, welches Display soll
> ich anordnen.

Bei meinem T3 Tester konnte ich dieses Display gebrauchen:
Ebay-Artikel Nr. 322916035258
Der Tester hatte aber eine 34-pol Kontaktleiste für das Display!!!
Bei Aliexpress gibt es den Tester derzeit für unter 7€ inkl. Versand. 
Für wenig mehr ist auch das KIT mit SW-Display erhältlich.
Obwohl ich nicht für wegwerfen bin, ist es fraglich, ob die Reparatur 
sinnvoll ist.

Autor: DirkF (Gast)
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Schade, komme damit nicht viel weiter, Michael. Wie soll ich beliebig so 
ein display hinein löten 'welches die Software unterstützt'? Nach zwei 
Stunden 'Eindringungsarbeit' (Tarball, 7Z, Tortoise, mein Gott...) Im 
Labyrinth \Software\Trunk zwar einzige GLCD's gefunden, das meiste ohne 
Readme, und gar kein LX-12864B5 oder vergleichbare GLCD. Noch einige 
Enthüllungen, bitte, damit ich es auch schaffe. MfG, DirkF

Autor: DirkF (Gast)
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Karl-Heinz, ist klar. Ja, wirklich Schade. Ohne Wegwerfkultur kein 
wachsende Ökonomie und damit auch kein Wohlstand wie mann behauptet, 
grrr. Bin kein Elektroniker, nur Bastler, darum komm ich hier nicht aus. 
Also neu kaufen. MfG DirkF

Autor: M. D. (Firma: Speedlimit) (speedlimit)
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Ok, hier ein direkter Link zum Trunk:
https://www.mikrocontroller.net/svnbrowser/transistortester/Software/trunk/

Aufgeführt sind jeweils der "mega328" mit dem dazugehörigen 
Controllertyp des der Displays! Welchen Controllertyp dein Display hat, 
weiß ich jetzt leider nicht.
Ich habe da mehrere Tester mit verschiedenen Displays,
wie z.B.:   mega328_st7920/ = der Controllertyp   (12864/ 128x64 Dots)
oder den:   mega328_fish8840/
und den :   mega328_color_kit/
Diese Displays sind zum Teil schon mit einem fertigen Makefile in der 
Software enthalten.
In diesem Link:
https://www.mikrocontroller.net/svnbrowser/transistortester/Software/
kannst du alle Variationen mit "Download GNU tarball" herunterladen und 
entpacken.

Gruß Michael

Autor: Michael D. (mike0815)
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Dein Teil hat keine Pinheader, sehe ich das richtig?
Wegschmeißen finde ich quatsch, da geht immer was...
Die Folienleiter ab u. wieder anlöten, ist natürlich nicht ohne.
Wenn du gerne  bastelst, dann würde ich das mal als "Lötübung" oder 
"Bastelspaß" deklarieren.

Gruß Michael

: Bearbeitet durch User
Autor: Horst O. (obelix2007)
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DirkF schrieb:
> LX-12864B5

Hallo Dirk,

... das günstigste Angebot bei EBAY ist z.Zt. 3,95$. Die grösste Hürde 
ist aber wohl das Anlöten des Flachkabels auf die Platinenseite unter 
dem Display - wenn Du das kannst, ist der Tester wohl zu retten.

Such mal im "Labyrinth" unter \Doku\trunk\pdftex\german\ttester.pdf z.B. 
Seite 29.

Gruß Horst

P.S.
... da waren welche schneller!

... die passende Software: Software\trunk\mega328_T3_T4_st7565

: Bearbeitet durch User
Autor: DirkF (Gast)
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Danke..! Mittlerweile öffnet sich die Tarball schon einfacher. Morgen 
unbedingt herein schauen. Was ich jetzt noch nicht verstehe ist dass 
hier öfters von einer LCD-Kontroller gesprochen wird. Ich kann am LCD 
davon nichts sehen. Es gibt keine Platine mit 'Blobs' wie zB. bei die 
andere displays. Die leiter kommen direkt aus dem Glas mit 25 Faden im 
Flachband. Am Glas gibt es eine 5 x 2mm Dichtstoffrand. Könnte er sich 
dort versteckt haben? Nochmahls Danke und mfG, Dirk

Autor: Michael D. (mike0815)
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st7565 ? Wie der Horst schon schrieb.
Das sollte der Controllertyp sein. Einfach austauschen, starten und 
freuen!
Hast bestimmt noch die originale Software drauf, oder ist das Display 
erst bei dir beschädigt worden?

Gruß Michael

Autor: Asriazh (Gast)
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Nach ein paar Kämpfen mit dem Programmer und der Erkenntnis, das da 
unbedingt ein externer Taktgeber an den Atmega328p muss, um ihn auslesen 
und programmieren zu können, hab ich's heute Abend dann doch geschafft. 
Mein China-Komponententester lebt wieder und ich kann den Peak Atlas 
Transistortester wieder abbestellen, der sowieso erst Anfang nächsten 
Monats lieferbar wäre. Prima. Danke ^_^

Autor: DirkF (Gast)
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Keine Pinheaders. Ablöten Folienleiter geht gut mit einem Messfühler 
dünste Mass, Lötinsel anheissen und runter schieben usw. Brate eben 0306 
mit Spass und... Andonstar ;-)

Autor: DirkF (Gast)
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Michael D. schrieb:
> die originale Software drauf
Ganzes Ding is noch original, nur die gebrochene GLCD ist abgelötet. Wo 
befindet sich ST7565?

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Karl-Heinz K. schrieb:
> Entweder ist die Diode defekt oder der Tester.

Oder es ist einfach saukalt.

Autor: Karl-Heinz K. (kubi48)
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Asriazh schrieb:
> Nach ein paar Kämpfen mit dem Programmer und der Erkenntnis, das da
> unbedingt ein externer Taktgeber an den Atmega328p muss, um ihn auslesen
> und programmieren zu können

Statt des externen Taktgebers kann man auch einen Quarz anschließen. Es 
muß für das Programmieren aber kein 8 MHz Quarz sein, die 
Resonanzfrequenz ist nicht so wichtig, sollte aber ausreichend hoch 
sein.

Autor: Oleksii H. (oleksii)
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Hallo. Sagen Sie mir, was und wo Sie ändern müssen, damit bei der 
Überprüfung der Dioden die Informationen der Pin-Nummern in der 
Reihenfolge 1-2-3 und nicht 3-2-1 angezeigt werden. Nicht bequem, wenn 
im Anzeigefeld von links nach rechts 1 2 3 und im Display 3 2 1 gelesen 
wird. V1.13k

Autor: Peter (Gast)
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Moin,
welcher Transistortester ist aktuell für Einsteiger (mit flashen von 
atmega kenne ich mich noch nicht aus, bisher nur ESP Module) zu 
empfehlen?

Mit meinen Kits hatte ich bisher öfters das Problem, dass die nicht 
vollständig waren, daher auch gerne einen fertigen.

Taugt der T4 noch was oder ist der komplett rückständig?

Autor: Karl-Heinz K. (kubi48)
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Oleksii H. schrieb:
> Nicht bequem, wenn
> im Anzeigefeld von links nach rechts 1 2 3 und im Display 3 2 1 gelesen
> wird. V1.13k

Das ist leider nicht einfach zu ändern. Die Reihenfolge hängt davon ab, 
wie die Dioden angeschlossen werden. Wenn z.B. beide Dioden in der 
gleichen Richtung liegen, wird der Pin mit der freien Anode als erster 
genannt.

Autor: Karl-Heinz K. (kubi48)
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Peter schrieb:
> Taugt der T4 noch was oder ist der komplett rückständig?

Der T4 und der T3 Tester haben möglicherweise ein Problem mit dem 
Anschluß des Display-Controllers. Nur wenn der Controller 5V tolerante 
Eingänge hat, kommt es nicht zu einer Überhöhung der 3.3V 
Betriebsspannung des Controllers.
Als Fertigprodukt ist wahrscheinlich der M644 Tester von Hiland 
interessant, der bei Aliexpress für unter 16€ angeboten wird.

Autor: Klaus R. (klaus2)
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...ich habe seit Jahren den LCR T4 mit 1.12k im Einsatz und bin sehr 
zufrieden damit. KH, was hat das mit dem DPC zu tun / auf sich?

Klaus.

Autor: Karl-Heinz K. (kubi48)
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Klaus R. schrieb:
> ...ich habe seit Jahren den LCR T4 mit 1.12k im Einsatz und bin sehr
> zufrieden damit. KH, was hat das mit dem DPC zu tun / auf sich?
>
> Klaus.

Über den T4 (bzw. T3) sind hier im Thread schon einige Einträge 
erschienen.
Interessant ist vielleicht der hier:
Beitrag "Re: Transistortester AVR"
Da wird die notwendige Umrüstung für den Betrieb im "Open Collector" 
Modus beschrieben. Dabei werden die Signalausgänge für den 
Displaycontroller nur nach GND geschaltet, nicht nach VCC. Ob eine 
Umrüstung notwendig ist, läßt sich durch Messen der Betriebsspannung für 
das Display im Betrieb prüfen. Hier sollte auf keinen Fall mehr als 3.6V 
zu messen sein.
Daneben kann bei diesem Modell mit etwas Geschick auch ein 
Impulsdrehgeber mit Taster anstelle des Tasters nachgerüstet werden wie 
im Bild zu sehen ist. Der Drehencoder macht die Bedienung einfacher.

Autor: Lutz Heinisch@freenet.de (Gast)
Datum:

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Die zwei Kontakte der Hintergrundbeleuchtung an der weißen Ecke  trennen 
(Seitenschneider) und Display ausrasten.

Bei mir steht irgendwo auf dem Kabel
LX-12864B5

zum Beispiel:
Ebay-Artikel Nr. 292628867746

Autor: Peter (Gast)
Datum:

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Karl-Heinz K. schrieb:
> Peter schrieb:
>> Taugt der T4 noch was oder ist der komplett rückständig?
>
> Der T4 und der T3 Tester haben möglicherweise ein Problem mit dem
> Anschluß des Display-Controllers. Nur wenn der Controller 5V tolerante
> Eingänge hat, kommt es nicht zu einer Überhöhung der 3.3V
> Betriebsspannung des Controllers.
> Als Fertigprodukt ist wahrscheinlich der M644 Tester von Hiland
> interessant, der bei Aliexpress für unter 16€ angeboten wird.

Hallo,

Den M644 habe ich auf Ali gefunden,  leider nicht von Hiland.

Hast du einen Link oder passt dieser auch: 
https://de.aliexpress.com/item/M644-Multifunktionale-Transistor-Tester-LCR-Widerstand-Induktivit-t-Diode-Kapazit-t-ESR-Frequenz-Meter-PWM-Signal/32912063006.html

Autor: Peter (Gast)
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Peter schrieb:
> Hallo,
>
> Den M644 habe ich auf Ali gefunden,  leider nicht von Hiland.
>
> Hast du einen Link oder passt dieser auch:
> 
https://de.aliexpress.com/item/M644-Multifunktionale-Transistor-Tester-LCR-Widerstand-Induktivit-t-Diode-Kapazit-t-ESR-Frequenz-Meter-PWM-Signal/32912063006.html

Gerade gesehen das auf dem Bild Hiland angegeben ist, aber nicht in der 
Beschreibung, ...
Geklautes Bild oder Original Hiland?

Autor: Sasa Z. (sal3z)
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Peter schrieb:

> Geklautes Bild oder Original Hiland?

ORIGINAL Hiland

: Bearbeitet durch User
Autor: Karl-Heinz K. (kubi48)
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Peter schrieb:
> Den M644 habe ich auf Ali gefunden,  leider nicht von Hiland.

Auf der Platine steht der Hersteller "Hiland".
Mir ist bisher nur der Hersteller Hiland bekannt!

: Bearbeitet durch User
Autor: Horst O. (obelix2007)
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Hallo Peter,

... über genau diesen Weg habe ich den Tester erworben:

Kam früher als angekündigt in einer stabilen Verpackung neu und mit 
engl. Software (K-Version 1.12)!

Ich habe jetzt die deutsche Vers. 1.13 (Danke Karl-Heinz!) am Start und 
bin damit gut zufrieden. Die zusätzliche Ausstattung mit der erweiterten 
Z-Dioden-Messung bis über 40Volt (DC/DC Wandler) und der Quarz-u. 
Frequenzmessung (Hi/Low) mit zus. C-MOS-Logik werten diesen Tester auf. 
Durch den ATmega644 ist mehr Speicher vorhanden und man kann so 
künftigen Software-Ergänzungen entspannt entgegen sehen.

Die Schaltung entspricht im wesentlichen der in der Dokumentation von 
Karl-Heinz (S.33 Abb. 2.26).

Ach ja, als Erst-Bestellung gibt's bei Ali meist noch einen 
Zusatz-Bonus.

Gruß Horst

Autor: Asriazh (Gast)
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Ich habe gelesen, daß man die Messgenauigkeit verbessern kann, wenn man 
die Widerstände, die zu den 3 Tespunkten führen, gegen 0,1% Tolleranz 
Versionen auswechselt, den Quartz durch einen 16MHz ersetzt und die 
Spannungsreferenz gegen eine mit 0,1% Tolleranz wechselt.
Lohnt das wirklich oder ist die Messgenauigkeit ohne diese Veränderungen 
ausreichend, z.B. um Transistorpaare mit gleicher/ähnlicher hFE zu 
finden?
Hat jemand die Veränderungen schon einmal vorgenommen und kann sagen ob 
es vorher/nacher grosse Unterschiede gab?
Danke.

Autor: Karl-Heinz K. (kubi48)
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Asriazh schrieb:
> Hat jemand die Veränderungen schon einmal vorgenommen und kann sagen ob
> es vorher/nacher grosse Unterschiede gab?

Für normale Ansprüche reichen 1% Widerstände sicherlich aus. Die 1% 
Angabe ist ja in der Regel eine Obergrenze für die Abweichung vom 
Nennwert. Die tatsächlichen Abweichungen sind meist geringer. Wer sich 
unsicher ist, kann die 680 Ohm und 470k Widerstände auf der Platine mit 
einem guten Ohmmeter (Multimeter) nachmessen.

Autor: Mathias B. (bzzz)
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Kurze Anschlussfrage zum M644 (oder einem anderen mit 644/1284): 
Verdient da der Chinese einfach deutlich mehr dran, oder suche ich nur 
falsch?

Die normalen LCR-T4 fangen mit Versand irgendwo unter 8€ an, die M12864 
sind bei knappen 10€, der M644 mit sehr ähnlichem Aufbau und Display wie 
letzterer liegt bei 16€. Bei Reichelt liegen zwischen 644-20AU und dem 
sonst überall verwendeten 328P-AU 4,65€ - 2,20€ = "zwei fuffzich", und 
unsre Fleunde bezahlen bestimmt keine Reicheltpreise für ihre AVRs aus 
dubiosen Quellen.

Autor: Horst O. (obelix2007)
Datum:

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Mathias B. schrieb:
> Kurze Anschlussfrage zum M644

... hast Du mal die Beschreibung der Testererweiterungen in Karl-Heinz's 
Doku gelesen?

Horst O. schrieb:
> Ich habe jetzt die deutsche Vers. 1.13 (Danke Karl-Heinz!) am Start und
> bin damit gut zufrieden. Die zusätzliche Ausstattung mit der erweiterten
> Z-Dioden-Messung bis über 40Volt (DC/DC Wandler) und der Quarz-u.
> Frequenzmessung (Hi/Low) mit zus. C-MOS-Logik werten diesen Tester auf.
> Durch den ATmega644 ist mehr Speicher vorhanden und man kann so
> künftigen Software-Ergänzungen entspannt entgegen sehen.
>
> Die Schaltung entspricht im wesentlichen der in der Dokumentation von
> Karl-Heinz (S.33 Abb. 2.26).

Gruß Horst

Autor: Mathias B. (bzzz)
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Seit vier Jahren oder grob der Hälfte der eingereichten svn-Versionen 
nicht mehr ;)
Der 74HCT595/74HCT164 scheint ja das teuerste an den drei 74ern zu sein 
- falls der benutzt wird (kann ich anhand der Bilder nicht sagen), 
müsste der aber auch schon beim M12864 im Einsatz sein. Der Rest kostet 
im 100er-Pack je keine 10 Cent pro Stück. Schwer, damit 6€ Differenz zu 
begründen, wenn die sich sonst um einzelne Cent bekriegen.

Prinzipiell könnens die Herrschaften ja auch von mir aus verlangen, ich 
war vorhin nur auf der Suche nach einer zukunftsfähigen Revision, bei 
der ich das Display wieder entfernt von der Platine platzieren kann. 
Bestehende 328-Hardware mit nem neuen 4x20 zu verklöppeln scheint ja 
witzigerweise teurer zu sein, als nen kompletten Tester inklusive 
Grafik-LCD zu kaufen.

Autor: Horst O. (obelix2007)
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Mathias B. schrieb:
> bei
> der ich das Display wieder entfernt von der Platine platzieren kann.
> Bestehende 328-Hardware mit nem neuen 4x20 zu verklöppeln...

... der 644 bzw. 1284 sollte sich nicht wesentlich anders als der 328 
beim Verbinden mit den unterschiedlichen Display-Typen verhalten.

Was die Frage zur Preisgestaltung der chinesischen Lieferanten u. ev. 
Rabatt-Staffelung angeht, bin ich allerdings überfragt.

Fest steht, das hierzulande keiner diese Geräte zu deren Preisen 
herstellen und erst recht nicht verkaufen kann.

Gruß Horst

Autor: madires (Gast)
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Horst O. schrieb:
> ... der 644 bzw. 1284 sollte sich nicht wesentlich anders als der 328
> beim Verbinden mit den unterschiedlichen Display-Typen verhalten.

Der ATmega 324/664/1284 bietet durch die zusätzlichen I/O-Pins u.A. die 
Möglichkeit, ein Grafikdisplay per Hardware-SPI anzubinden. Der 
Geschwindigkeitsvorteil gegenüber Bitbang-SPI ist bei einer höheren 
Pixelanzahl und Farbdisplay recht deutlich. Es gibt aber Clones mit 
vermurkster Pinzuordnung, wie z.B. der TC-1 mit ATmega 324. Da geht 
leider nur Bitbang-SPI, wenn man die Platine nicht modifizieren mag.

Autor: Horst O. (obelix2007)
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madires schrieb:
> Es gibt aber Clones mit
> vermurkster Pinzuordnung, wie z.B. der TC-1 mit ATmega 324. Da geht
> leider nur Bitbang-SPI, wenn man die Platine nicht modifizieren mag.

Hallo madires,

weist Du, ob das auch für den "Hiland M644" gilt?

Gruß Horst

Autor: madires (Gast)
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Horst O. schrieb:
> weist Du, ob das auch für den "Hiland M644" gilt?

Ich habe leider keinen Schaltplan zum Hiland M644, aber jemand im 
EEVblog-Forum hat etwas Reverse Engineering wegen dem Display betrieben. 
Demnach geht PB5 (MOSI bei Hardware-SPI) auf RS vom Display (beim ST7565 
müsste das eigentlich A0 sein). Somit würde nur Bitbang-SPI gehen.

Autor: Sasa Z. (sal3z)
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Schaltplan zum Hiland M644

Autor: Horst O. (obelix2007)
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Karl-Heinz K. schrieb:
> Das Pegelwandler-IC könnte auch Einfluß auf die
> Zeitfolge der Steuersignale haben.

Display-Probleme beim TT-GeekTeches GM328A


... bei meinen o.a. Testern habe ich z.T. massive Anzeigeprobleme (dazu 
Bilder im Anhang).

Bin dann der Sache mal nachgegangen und habe zunächst am abgesteckten 
Display Durchgangsmessungen an Signal-u. Powerverbindungen durchgeführt. 
Dabei zeigte sich, das alle drei Displays am Pin 8 (GND) des 
Pegelwandlers CD4050B keine GND-Verbindung hatten!?!

Trotzdem funktionierten die Tester, zumindest mit der Orginal-Software 
(K-SW 1.12) zufriedenstellend. Erst mit der Umstellung auf neue 
SW-Versionen und 16MHz Takt traten diese Anzeigefehler vermehrt auf.

Ich habe einen Steckbrett-Aufbau mit mit einem vergleichbaren Display 
ST7735 für 3,3VDC an einem CD4050B ohne GND-Anschluss am Tester mit 8MHz 
betrieben und die Anzeige funktionierte (mehr schlecht als recht) auch 
dort.

Ich habe dazu dann div. Messungen mit dem Scope durchgeführt (Bilder im 
Anhang).

Nach Einfügen einer Brücke von GND zu Pin 8 des CD4050B Pegelwandlers 
sind nun diese Anzeigeprobleme beseitigt (Bilder im Anhang).

Mich würde interessieren, ob noch anderen Besitzern der GeekTeches 
ähnliche Display-Fehler aufgefallen sind und ob diese Displays 
gleichfalls fehlende GND-Verbindungen haben?

Gruß Horst

: Bearbeitet durch User
Autor: Rainer (Gast)
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DirkF schrieb:
> Michael D. schrieb:
>> die originale Software drauf
> Ganzes Ding is noch original, nur die gebrochene GLCD ist abgelötet. Wo
> befindet sich ST7565?

Der ist direkt im Display COG-> Chip on Glass

Ich hatte das gleiche Problem. Der Ersatz kommt in ein paar Wochen, der 
alte Tester lebt jetzt mit einem DXDCG12864-4330 aus einem 
Arduino-Bausatz, das ich hier noch rumfliegen hatte. Das Display war 
zuerst gespiegelt und komplett ohne Kontrast. Das war aber relativ 
simpel anzupassen.

Ansonsten die Lötstellen waren groß genug, um sauber ein Stück 
Flachbandkabel anzulöten.

Was eher tricky war, das diese Schaltung die Display-LED unbedingt 
braucht, um den Tester zu starten. Und der Spannungsteiler für das 
orginale Display liefert einfach zu wenig Spannung, damit der 4050 auf 
dem Display-Shield tut. Das habe ich geändert. Bei dem aktuellen Display 
ist die LED aber direkt an die Versorgung gekoppelt. Das muss ich bei 
gelegenheit noch anpassen.

Eine Kleinigkeit habe ich aber noch nicht gelöst: vorher hat das Display 
am unteren Rand die Testpoints dargestellt und dort die 
Schaltungssymbole drüber gelegt. Jetzt nach dem neu Flashen steht am 
oberen Rand das Symbol. Das gefällt mir nicht so gut. Welcher Schalter 
ist das im Makefile, um den Font umzustellen auf die vorherige 
Darstellung?

Autor: Horst O. (obelix2007)
Datum:
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madires schrieb:
> Somit würde nur Bitbang-SPI gehen.



M-Software auf Hiland M644


... habe den o.a. Tester mit Deiner M-S.W. 1.35 mit Bitbang-SPI 
erfolgreich ausprobiert. Es ist aber noch ein kleines Anzeigeproblem: 
Der Bildanfang links ist 4 Pixel breit, am rechten Rand fehlen 1 oder 2 
Pixel (Bild im Anhang).

Du hast in Deinem ReadMe für die Component Tester Firmware mal darauf 
hingewiesen und empfohlen, mit den Display-Enstellungen etwas zu 
experimentieren.

Ich habe in der Offset-Korrektur der *"config_644"* schon etliche 
verschiedene Werte eingetragen, es ändert leider nichts an dem 
angezeigten Bild.

Was kann ich ändern, um den Bild-Inhalt nach links zu verschieben?

Kannst Du in Deine SW ev. auch die HI - LO Quarzmessung integrieren?

Ach ja - existiert ein weniger grober Font für dieses Display, etwa in 
der Art wie beim ST7735

Gruß Horst

Autor: Horst O. (obelix2007)
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Horst O. schrieb:
> es ändert leider nichts an dem
> angezeigten Bild.

... manchmal ist es einfacher als man denkt.

#define LCD_OFFSET_X auskommentieren, das JLX12864-378 braucht wohl 
keinen X-Offset.

Die Anzeige ist nun wie gewünscht.

Gruß Horst

: Bearbeitet durch User
Autor: madires (Gast)
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Horst O. schrieb:
> Kannst Du in Deine SW ev. auch die HI - LO Quarzmessung integrieren?

Wenn Du den SamplingADC meinst, dann steht der mit einem Fragezeichen 
auf meiner To-Do-Liste. Im Augenblick unterstützt die m-firmware den 
erweiterten Frequenzzähler mit zwei Quarzoszillatoren (low & high). Und 
zur alternativen Messung von L und C plane ich eine kleine 
Hardwareerweiterung.

> Ach ja - existiert ein weniger grober Font für dieses Display, etwa in
> der Art wie beim ST7735

Du könntest den font_6x8_vf.h versuchen. Musste noch in ST7565R.c als 
include rein und in config_644.h per "#define FONT_6X8_VF" aktiviert 
werden.

Wärst Du so nett und schickst mir Dein config.h und config_644.h für den 
Hiland M644 per EMail für die Clones-Datei?

Autor: Horst O. (obelix2007)
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madires schrieb:
> Hiland M644 per EMail für die Clones-Datei?

Hallo madires,

die Mail ist raus.

Gruß Horst

Autor: Horst O. (obelix2007)
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madires schrieb:
> Du könntest den font_6x8_vf.h versuchen. Musste noch in ST7565R.c als
> include rein und in config_644.h per "#define FONT_6X8_VF" aktiviert
> werden.

... ja, prima - find ich besser. Danke für den Tip. Die 
Hintergrund-Beleuchtung muß nur noch etwas runter.

Gruß Horst

: Bearbeitet durch User
Autor: madires (Gast)
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Fürs Backlight ist ein Vorwiderstand (R38, 220 Ohm) zuständig. Auf der 
Displayplatine gibt es noch einen zusätzlichen Widerstand mit 100 Ohm 
(R7).

Autor: Horst O. (obelix2007)
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madires schrieb:
> zur alternativen Messung von L und C plane ich eine kleine
> Hardwareerweiterung.

... da darf man ja mal gespannt sein, gutes Gelingen.

Gruß Horst

Autor: dg2drf (Gast)
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Gibt es ein Eagle_Schematic bzw. Board , welches alle Möglichkeiten der 
Erweiterung beinhaltet ?
Die letzte von mir gefundene Version ist die 5.2.3

Ich habe vor ein bestehendes Project von jemanden Hardware und damit 
auch Software anzupassen. (Es wurden im orginal DIP LCD auf 5 Volt 
verbaut, die gibt es jetzt nur noch als 3,3 Volt Ausführung.
Der Source ist leider in Basic und zu gross für die freie Version von 
BASAVR, so das ich das nach C umschreiben muss.

Wie schreibt man am besten "Lcd Fusing(u_soll , "#.##") ;" in c um. 
(wegen der Zeichenformatierung).

Gruss Ralf

Autor: dg2drf (Gast)
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@kubi48

Erst mal ein grosses Lob für deine Erweiterungen.


Ein Hinweiss für die Doku-Erstellung über  GNUPLOT: (habe Ubunto neu 
installiert, gnuplot ist Version 5.2)

Ich wollte die Doku neu übersetzten, habe eine Fehlermeldung bei der 
frequency_ppm.gnu bekommen (set timefmt y ....)

Laut recherche zu dem Fehler bin ich auf das gestossen:

 Use of time formats to generate axis tick labels is now controlled by 
set {xy}tics time rather than by set {xy}data time. Thus prior calls to 
set xdata time or set timefmt x are unnecessary for either input or 
output. These older commands still work, but are deprecated.

Autor: Wolfgang S. (wolle62)
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Eigentlich wollte ich so einen Tester kaufen, aber bin durch Zufall hier 
gelandet.
Also Selbstbau, weil es mehr Spass macht und man was lernt.
Die Teile hatte ich rumliegen.
Ich habe ein 16x2 Display und ein 128x64 mit ST7565 Controller da.
Derzeit ist das 16x2 an einem Atmega8 dran. Wenn es läuft, rüste ich auf 
den Mega328 mit dem 128x64 Display um.

So nun die Fragen:

1. Die hex und eep Files im Tarball unter "trunk", sind die für die 
Schaltung, die im ttester.pdf File abgebildet ist?

2. kann ich die auch mit dem TL866 Programmer in den Atmega flashen?

Bislang sehe ich nach dem Start des Testers (an bleibt er nach 
Tastendruck und die 5V vom ATmega halten den Einschalttransistor auch) 
nur schnell durchlaufende Zeichen aller Art. So schnell, das man sie 
nicht lesen kann.

Ich habe nichts kompiliert, nur die 2 Files aus dem Ordner 
"software/trunk/mega8" genommen und mit dem TL866 geflasht.
Testweise habe ich die Files aus dem "Mega328" Ordner mal in einen 
Atmega328P geflasht, da zeigt das Display dann das selbe an.
Sind die fertigen hex und eep Files überhaupt für das 16x2 Display? Oder 
muss ich wirklich erst alles neu kompilieren?
Ich bin bislang nur mit dem Arduino unterwegs. Mit WinAvr habe ich noch 
nicht zu tun gehabt.

Autor: Karl-Heinz K. (kubi48)
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Wolfgang S. schrieb:
> Ich habe ein 16x2 Display und ein 128x64 mit ST7565 Controller da.
> Derzeit ist das 16x2 an einem Atmega8 dran.

Die fertigen .hex und .eep Files sollten eigentlich funktionieren. Für 
den ATmega8 und ein 16x2 Zeichen Display sollte der mega8 Unterordner 
auch korrekt sein. Wenn der Prozessor einige Zeit nach dem Tastendruck 
in Betrieb bleibt, sollte auch die Betriebsspannungsversorgung korrekt 
sein. Man kann mit einer LED an zwei beliebigen Testpins außerdem 
überprüfen, ob das Testprogramm korrekt abläuft. Die LED sollte nach dem 
Tastendruck ein paar Mal aufblinken. Wenn das Display nicht korrekt 
anzeigt, ist die Ursache schwerer zu finden. Handelt es sich um ein 
Standard-Modul oder um ein DOGM Modul? Die DOGM Module brauchen eine 
andere Init-Sequenz.
Wenn das Modul falsch angeschlossen ist, wundert es mich, daß überhaupt 
Zeichen erscheinen, weil dann meist auch die Init-Sequenz für das 
Display nicht funktioniert.
Leider ist es mit dem Übersetzen des Quellcodes nicht ganz einfach. Das 
WinAvr Paket ist ziemlich veraltet und der darin enthaltene avr-gcc 
erzeugt zu wenig optimierten Code, der dann beim ATmega8 wahrscheinlich 
nicht in den Flash-Speicher paßt. Beim ATmega328 kann es je nach 
verwendetem Display auch eng mit dem Speicher werden. Die mit dem 
Arduino-Paket mitgelieferten Compiler sind aktueller. Hier kann man aber 
die Bedienoberfläche nicht benutzen. Auf der Kommando-Ebene sollte ein 
Übersetzen möglich sein, wenn die benötigten Programme (make, avr-gcc 
...) im Suchpfad sind. Bei Linux-Betriebssystem wie Linux-Mint ist das 
Übersetzen wahrscheinlich einfacher, wenn die benötigten Pakete 
installiert sind.

Autor: Wolfgang S. (wolle62)
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Es ist kein DOGM Modul. Ein Standard-0815  aus dem Arduino Bereich, wo 
es auch problemlos funktioniert. Ich habe auch noch ein anderes 16x2 
getestet, das selbe Bild.

Die Anschlüsse stimmen mit dem Schaltbild überein. Ich habe alle
Verbindungen nochmals mit dem Multimeter gemessen

Die empfohlene "Blindmessung" mit einer LED ergab nichts. Kein Flackern.
Also läuft da nichts wie es soll.

Stimmen meine Fuses denn? Beim Atmega328 habe ich
LFuse 0xF7
HFuse 0xD9
genommen. Externer Quarz mit 8 MHz ist eingebaut.

Ich kann die 8 MHz aber nicht mit einem Frequenzzähler an Pin 9 oder 10 
messen?!

Autor: Karl-Heinz K. (kubi48)
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Wolfgang S. schrieb:
> Stimmen meine Fuses denn?

Die Fuses sind für den ATmega328 korrekt. Möglicherweise funktioniert 
die Frequenzmessung am Quarz nicht, weil die Quelle (Quarz) zu hoch 
belastet ist.
Beim Programmieren ist natürlich wichtig, daß das EEprom (.eep Datei) 
und der Flash-Speicher (.hex Datei) programmiert wird. Natürlich darf 
der Chip nur einmal vorher gelöscht werden. Fehlende EEprom Daten würden 
seltsame Zeichen auf dem Display erklären, aber nicht das fehlende 
Flackern der Test-LED. Es ist irgendwie seltsam.

Autor: Wolfgang S. (wolle62)
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Genau, der Quarz war zu stark belastet. Ein anderer Tastkopf ging dann 
dafür.
Die 8 MHz stehen.
Dann muss der TL866a Programmer Schuld sein.
Ich lade das .hex File als "Code Memory" und das .eep File als "Data 
Memory".
Das ist korrekt oder?
Mal ein Bild von der Software. Die Fuses hier mal ignorieren. Nur für 
das Bild.
Das hex File wird als "Intel HEX" Format und das eep als "Binary" vom 
Programm interpretiert.
Oder ist das eep auch ein hex Format?

Achso: während der Messung am Quarz mit dem falschen Tastkopf habe ich 
dabei die 8Mhz natürlich gestoppt und da standen die Zeichen solange auf 
dem Display auch still. Aber nur wirres Zeug , Buchstaben und Zahlen 
durcheinander.

Ansonsten muss ich den ISP Adapter rauskramen und es mit PonyProg 
versuchen??

: Bearbeitet durch User
Autor: Wolfgang S. (wolle62)
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Das war es: die .eep Datei auch eine HEX Datei.

Also beim einlesen in die Software den Punkt von "Binary" auf "INTEL 
HEX" und alles läuft.
Danke für die erste Hilfe hier. Weitere Fragen kommen bestimmt.
Jetzt ein paar Probemessungen und das Ding auf das große Display 
umbauen...

Autor: Wolfgang S. (wolle62)
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So der Umbau auf das  128x64 Display mit ST7565 ist erfolgt.
Ich habe auch ein Bild, messen geht auch, aber:

Das Bild ist spiegelverkehrt!

Wenn ich also einen Spiegel vorhalte kann ich alles im Spiegel lesen.
Ein leichter Versatz ist auch da, vorn sind 3-4 Pixel abgeschnitten.
Was kann ich denn da verkehrt gemacht haben?
Am Arduino läuft das Ding ganz normal.

: Bearbeitet durch User
Autor: Horst O. (obelix2007)
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Wolfgang S. schrieb:
> Das Bild ist spiegelverkehrt!

... hast Du die Einstellmöglichkeiten im zugehörigen "Makefile" mal 
durchgesehen?

Gruß Horst

Autor: Wolfgang S. (wolle62)
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Ja habe ich. Ich muss wohl doch eine "Kompilierumgebung" herstellen,
um selbst Dinge ändern zu können.
Die Files in "Mega328 ST7565 KIT" laufen mit meinem Display.
Aber auch nur die. Da gefällt mir der Font nicht und der Kontrast müsste 
angepasst werden.

Also ein Linux muss wohl her und das drumherum.

Ist jemand so nett und gibt mir einen Link, wo das für Anfänger erklärt 
wird? Ich suche hier im Forum selbst auch danach. Vielleicht finde ich 
im Dschungel das richtige.
 Danke für Eure Hilfe! Ist ein echt schönes Projekt.
 Und mein GLCD bekommt endlich wieder Arbeit. :D

: Bearbeitet durch User
Autor: Wolfgang S. (wolle62)
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So, geschafft.
Ihr hättet mir ruhig sagen können, dass das durch die perfekte Vorarbeit 
des Entwicklers und den vorhandenen Makefiles ganz einfach ist.

Erst habe ich es mit Windows versucht. Aber genau wie prophezeit:
Der Compiler erzeugt zu große Files, die wohl schlecht optimiert sind.

Also einen alten Laptop raus gekramt, ein Ubuntu Mate 32 Bit drauf und
das avr-gcc Paket mit "sudo apt-get......." installieren lasen.

Nun in das Verzeichnis gewechselt, wo ich weiss, dass diese 
Konfiguration schon grundlegend läuft, das Makefile durch aus- und 
einkommentieren angepasst, und dann nur noch "make all" ausgeführt.

Schon hatte ich meine Files, in Deutsch mit geeignetem Font.
Jetzt muss ich nur noch meinen Drehimpulsgeber anpassen.
Der braucht zur Zeit noch 2 Raste für einen Wechsel im Menü.
Kontrastregelung hier geht auch prima.
Vielen Dank an die Entwickler des Projekts!

Abschließend werde ich mich noch an den Schutz der Messports machen und 
noch die Erweiterungen für Frequenz und PWM umsetzen. Dazu noch 2 
Fragen:
Mit dem PWM Ausgang könnte man LED Treiberstufen ansteuern und testen?
Frequenzerzeugung ist Rechtecksignal?

Gehäuse ist auch schon fertig, da muss noch die Frontplatte gemacht 
werden.
Da ich alles aus "Schrott" (rumliegendem Gebrauchtmaterial und 
Punktrasterplatine) gemacht habe, wird es nicht die schönste Umsetzung 
werden. Von daher werde ich wohl nach der Anleitung vom Srippenstrolch 
die Frontplatte laminieren. Das reicht für meine Ansprüche.

ZIF Sockel habe ich auch nicht, da muss erst mal eine Buchsenleiste 
herhalten.
In China Doppelpack für 1 EUR + kostenloser Versand, wenn man viel Zeit 
hat. Habe ich...

Autor: Fooji (Gast)
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Hallo,

ich habe versucht herauszufinden, welche Lizenz-Bedingungen für die 
Software gelten. Leider habe ich dazu weder von Markus, noch von 
Karl-Heinz irgendetwas gefunden. Nur Markus hat geschrieben, dass 
nicht-kommerzieller Gebrauch erlaubt ist.

Ich würde gerne an der Software Änderungen durchführen und die 
Änderungen auch veröffentlichen. Die derzeitige Lage erlaubt jedoch 
solche Änderungen nicht. Könnten sich also die Autoren der Software mal 
dazu äußern?

mfg, Fooji

Autor: Karl-Heinz K. (kubi48)
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Fooji schrieb:
> Könnten sich also die Autoren der Software mal
> dazu äußern?

Markus hat sich für eine Lizenz entschieden, EUPL V.1.1.
Die Statuten von Mikrocontroller.net lassen nach meinem Kenntnisstand 
sowieso nur die Veröffentlichung von "Open Source" zu. Bei mir fehlte 
die Absprache mit Markus Frejek, um sich auf eine Lizenz festzulegen. 
Die ursprüngliche Idee stammte ja von Markus Frejek, mit dem ich leider 
keinen Kontakt mehr hatte, als ich mit den Veränderungen und 
Weiterentwicklungen begonnen hatte. Der Hinweis, daß sich kommerzielle 
Anwender beim Autor melden sollen, ist erst auf die Wiki Seite von 
Markus gekommen, als ich keinen Kontakt mehr zu Markus aufnehmen konnte. 
Somit nehme ich an, daß der Hinweis gar nicht von Markus selbst stammt.
Von meiner Seite aus steht aber nichts einer Weiterverbreitung und auch 
Weiterentwicklung sowohl des ganzen Programms oder auch Teilen daraus im 
Wege. Auch einem Kommerziellen Gebrauch der Software oder Teilen daraus 
habe ich nie widersprochen. Ich möchte lediglich jegliche Haftung 
ausschließen. Das Risiko einer Haftung geht also auf den jeweiligen 
Anbieter über bzw. muß auch von diesem ausgeschlossen werden.

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