Forum: Projekte & Code Transistortester AVR


von Moritz A. (moritz_a)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Soo, endlich mal komplett fertiggestellt, meine Fähigkeiten im Gehäuse 
bearbeiten lassen zwar noch zu wünschen übrig, aber im groben und ganzen 
bin ich damit zufrieden.

von Hobby I. (nitro2)


Lesenswert?

Marco ,

Im pdf hat KH dass alles erklärt .

Bitte schaue mal hier ;

http://www.mikrocontroller.net/svnbrowser/transistortester/


nitro2

von Christian (Gast)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Hello @ all
Habe das Layout noch einmal überarbeite und stelle mal alles rein.
Ich weis ja wie das ist wenn man auf der suche nach einem Layout ist und
nur die Hälfte findet.

mfg
Christian

von Marco (Gast)


Lesenswert?

Hello nitro2,
Thank you for the input, I just missed it in the docu
Marco

von Tomas P. (tom666)


Lesenswert?

You can find it in the original manual.
Specifically:
Chapter 4 - Configuring the TransistorTester
page 21 - option OP_MHZ

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Marco schrieb:
> is it possible to use a 16 MHz crystal instead of the standard 8 MHz?

Tomas P. schrieb:
> You can find it in the original manual.
> Specifically:
> Chapter 4 - Configuring the TransistorTester
> page 21 - option OP_MHZ

But you should know, that there is no significant advantage to use the 
16 Mhz crystal. The controller just takes more current and wait faster 
for completing the ADC or for the expiring the wait times. You should 
not expect to make the tester faster or to increase the resolution or 
precision of the measurements.

Regards, Karl-Heinz

von Marco (Gast)


Lesenswert?

Karl-Heinz Kübbeler schrieb:
> But you should know, that there is no significant advantage to use the
> 16 Mhz crystal. The controller just takes more current and wait faster
> for completing the ADC or for the expiring the wait times. You should
> not expect to make the tester faster or to increase the resolution or
> precision of the measurements.

Hello Karl-Heinz,
I figured out too that there is no advantage but I happen to have many 
16MHz crystals and no 8MHz ones at the moment.
I tried internal 8MHz RC clock and external 16 MHz crystal and infact 
there is almost no difference.
Everything runs fine but the shut off time is always twice the expected: 
28 sec instead of 14 with both clocks sources.
I use a Mega328P and the auto shut off circuit
Any idea?
Thank you
Marco

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Marco schrieb:
> Everything runs fine but the shut off time is always twice the expected:
> 28 sec instead of 14 with both clocks sources.
> I use a Mega328P and the auto shut off circuit
> Any idea?

Hello Marco,

Thank you for reporting the bug.
Some users had found the 14 seconds too short. So I had increased the 
wait time to 28 seconds (#define LONG_WAIT_TIME 28000 in file config.h).
But I had forgotten to change the documentation!
Longer display time make sense for newer software versions because the 
sleep mode of the ATmega is used by default to save power.

Regards, Karl-Heinz

von Marco (Gast)


Lesenswert?

Karl-Heinz Kübbeler schrieb:
> Thank you for reporting the bug.
> Some users had found the 14 seconds too short. So I had increased the
> wait time to 28 seconds (#define LONG_WAIT_TIME 28000 in file config.h).
> But I had forgotten to change the documentation!

Hello Karl-Heinz,
Glad to help you.
I built an early version of the tester a lot of time ago.
It was already very good but the last versions are really awesome!!!
Thank you for sharing and supporting it.
Best regards,
Marco

von Andreas (Gast)


Lesenswert?

Hallo, ich habe noch den "Uhrvater" des Testers hier, mit einem Mega8 
und ohne Automatische abschaltung. Welche Software könnte ich für dieses 
Gerät noch verwenden? Es ist ein 2x16 LCD verbaut.

Danke!

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Andreas schrieb:
> Welche Software könnte ich für dieses
> Gerät noch verwenden?

Hallo Andreas,

im Prinzip jede der veröffentlichten Versionen mit der k Endung der 
Versionsnummer.
Ohne Prozessortausch (ATmega8 <--> ATmega328) wird aber auf viele 
Meßmöglichkeiten verzichtet. Wenn kein Pullup Widerstand (10k) an Pin 13 
nachgerüstet wird, muß die Makefile Option PULLUP_DISABLE entfernt 
werden und die Software neu übersetzt werden.
Wenn der Prozessor getauscht wird, sollte entweder die Software mit 
Entfernen der Makefile-Option NO_AREF_CAP angepaßt werden oder der 100nF 
Kondensator am AREF Pin gegen einen 1nF getauscht werden. Wenn kein 8MHz 
Quarz nachgerüstet wird, muß bei den neueren Versionen auch die Makefile 
Option RESTART_DELAY_TICS=6 gesetzt werden oder die Schlaf-Funktion des 
ATmega mit der Makefile Option INHIBIT_SLEEP_MODE verhindert werden.
Der Prozessor sollte aber auf jeden Fall mit 8 MHz Takt betrieben werden 
und nicht bei 1 MHz wie die alte Version!
Die Umrüstung ist auch in der PDF Dokumentation beschreiben.

Grüße, Karl-Heinz

von Andreas (Gast)


Lesenswert?

Ok, danke für deine Hilfe!

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Hallo Transistortester Freunde,

wie einige vielleicht schon bemerkt haben, habe ich die Entwicklung für 
die 1.08k Version abgeschlossen.
Mit der neuen Makefile Option LCD_DOGM kann jetzt auch ein Display mit 
ST7036 Controller (DOG-M von Electronic Assembly) angeschlossen werden.
Wegen Speichermangel beim ATmega168 kann die Stromverstärkung nur noch 
in Kollektorschaltung (oder Emitterschaltung) bestimmt werden. Beim 
ATmega328 wird in beiden Schaltungen gemessen und der höhere Wert 
ausgegeben. Deshalb gibt es jetzt zwei neue Unterverzeichnisse mega328 
und mega328_strip_grid für die Programmdaten des ATmega328.
Bei Einzeldioden wird jetzt auch der Strom in Sperrichtung gemessen. 
Deswegen entfällt bei der Ausgabe der Text "Diode".
Bei der Bestimmung der Stromverstärkung in Emitterschaltung wird der 
Kollektor-Reststrom berücksichtigt. Dies ergibt für Germanium 
Transistoren realistischere Werte für die Stromverstärkung.
Die Spannungsgrenze für die Erkennung von Verarmungs FETs wurde 
verändert, um eine Verwechslung mit Germanium Transistoren mit höherem 
Kollektor-Reststrom zu vermeiden.

Außerdem habe ich entdeckt, daß eine neue chinesische Version des 
Testers bei Ebay aufgetaucht ist. Diese Version benutzt einen ATmega328 
Prozessor in der DIP Version und für die Testports eine Textool Fassung 
und zusätzlich ein SMD-Testfeld. So weit ich erkennen kann, sind nur 
bedrahtete Bauteile verwendet worden. Als Software wird entweder die 
1.07k oder die 1.08k verwendet (Vloss erscheint bei der 
Kondensatormessung!).

Grüße, Karl-Heinz

von Benedikt K. (benek)


Lesenswert?

Gerade eben gesehen: 
https://guloshop.de/shop/Mikrocontroller/ATmega328-mit-Firmware-fuer-Transistortester::87.html

Perfekt für Anfänger, die noch keinen ISP Brenner haben!

von Dirk K. (millenniumpilot)


Lesenswert?

Hallo Benedikt,

aber darauf achten, das dies die Version für Strip-Grid und DOGM-Display 
ist.

von Tomas P. (tom666)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Alternative means of power supply using adjustable output step-up DC/DC 
converter MAX757. It can also be used MAX576 with a fixed voltage 5V. 
Circuit works reliably from 0.7V.
The power supply can be used:
- 1x or 2x AA (AAA) battery
- charger for mobile battery
- USB port
This is not my solution - the documents I received from the author of 
this modification. To ensure the functionality of this solution is 
needed slight adjustment software, which has the effect of removing the 
initial testing 9V batteries. If necessary, I can also attach software, 
which I edited.

von Milhaus (Gast)


Lesenswert?

Hello,
I would like to ask about the value of the parameter DCAP_EMPTY_LEVEL
for stable operation china clone, I use a different PCB, but sometimes 
people want, I already have on my china clone soldered capacitor and now 
I have to try, thanks for the info M

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Milhaus schrieb:
> I would like to ask about the value of the parameter DCAP_EMPTY_LEVEL
> for stable operation china clone

Hello Milhaus,

the parameter CAP_EMPTY_LEVEL defines the maximum voltage of a 
discharged capacitor in mV units. Normally this parameter need no 
change. If you are shure, that your VCC voltage is stable and that the 
VCC and AVCC power voltage is blocked with sufficient capacity, you can 
increase the default value of 4 to 6 or 8 mV. But incresing this value 
can cause a inexact capacity value of capacitors, especially those with 
bigger capacity.
Unloading of capacitors is done even if there is no capacitor connectet!
You can also try to set the option INHIBIT_SLEEP_MODE to prevent the 
ATmega to switch to sleep mode. This will result to a more stable 
current consumption. But your battery will be empty faster.
Does your tester report the "Cell!" message?

Regards, Karl-Heinz

von Thomas N. (tonevi)


Lesenswert?

Hallo Karl-Heinz, hallo Forum

nachdem ich die ursprüngliche Version von Markus Frejek fertig gestellt 
und getestet hatte, bin ich natürlich auch auf die hier beschriebene 
Weiterentwicklung gestossen, die ich sehr interessant finde. Meine 
Hardware: z.Z. Mega-8 ohne Quarz (1MHz, 8MHz intern). Als Einstieg habe 
ich die Software 120217 - und zwar die vorkompilierte Datei 
TransistorTester8MHz.hex auf den Prozessor übertragen - Fuse Bits für 
8MHz wie angegeben, 65ms Startup - funktionierte bestens! Damit ich die 
Software auch ändern und kompilieren kann, habe ich dann der Anleitung 
von Michael D. vom 13.07.2012 folgend die Quelltexte (v120217) nach 
AVR-Studio migriert, mit dem Ergebnis, dass der Compiler mit "Build all" 
auch alles fehlerfrei übersetzt und eine neue Hex-Datei erzeugt. Nur die 
läuft dann nicht mehr auf meiner Hardware. Da ich nicht so ein C-Freak 
bin, handelt es sich sicherlich um einen Anfängerfehler. Was könnte ich 
falsch gemacht haben?

Gruß
Thomas N.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Thomas Neveling schrieb:
> Damit ich die
> Software auch ändern und kompilieren kann, habe ich dann der Anleitung
> von Michael D. vom 13.07.2012 folgend die Quelltexte (v120217) nach
> AVR-Studio migriert, mit dem Ergebnis, dass der Compiler mit "Build all"
> auch alles fehlerfrei übersetzt und eine neue Hex-Datei erzeugt. Nur die
> läuft dann nicht mehr auf meiner Hardware.

Hallo Thomas,
wie Du wahrscheinlich weisst, benutze ich AVR Studio nicht. Ich empfehle 
die Benutzung von WinAVR oder Linux. Wenn die vorkompilierte Version 
läuft, muß der Pullup Widerstand (PD7) eigentlich schon nachgerüstet 
sein. Ich gehe auch davon aus, daß meine Makefile aus dem mega8 
Unterverzeichnis benutzt wurde.
Was genau passiert denn mit dem AVR Studio kompiliertem Programm?
Schaltet der Tester ein (LED leuchtet) und auch wieder nach etwa 30 
Sekunden aus? Wenn ja, kann man mit einer an die Testpins 
angeschlossenen Leuchtdiode sehen, ob die Testfunktion läuft (LED 
flackert). In diesem Fall könnte ein Problem bei der LCD-Ausgabe liegen.

Grüße, Karl-Heinz

von Thomas N. (tonevi)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Hallo Karl-Heinz,

danke für die sehr schnelle Antwort. Ich habe den Fehler gefunden: Das 
Makefile der Version 120217 war noch auf 1MHz eingestellt. Das habe ich 
auf 8MHz geändert jetzt läuft es. Ich benutze übrigens noch die ganz 
einfache Hardware ohne Batterieabschaltung, LED etc, Taster zwischen PD7 
und GND ohne Pull-up Widerstand, denke aber über ein neues Eagle Layout 
mit Quarz etc nach. Bei Dioden bekomme ich immmer 0pF 
Sperrschicht-Kapazität angezeigt. Liegt das an der schlechten Qualität 
des internen Oszillators?

Grüße
Thomas

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Thomas Neveling schrieb:
> Bei Dioden bekomme ich immmer 0pF
> Sperrschicht-Kapazität angezeigt. Liegt das an der schlechten Qualität
> des internen Oszillators?

Hallo Thomas,
die ATmega8 Version hat wahrscheinlich keine halbautomatische 
Kalibration der Nullkapazität. Dann ist wahrscheinlich etwa 39pF 
voreingestellt. Wenn der aktuelle Aufbau weniger Eigenkapazität hat, 
werden kleine Kapazitätswerte nicht angezeigt. An dem fehlenden 
Quarz-Takt kann es nicht liegen. Der interne Oszillator hat 
normalerweise auch eine brauchbare Genauigkeit. Die aktuellen Versionen 
im SVN-Archiv 
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_Transistortester#Downloads 
haben die Kalibration (Selbsttest) nur für den ATmega168/328 integriert.
Wenn die Dioden höhere Restströme in Sperr-Richtung haben, funktioniert 
die Kapazitätsmessung nicht (z.B. bei Germaniumdioden oder bei 
Leistungs-Schottkydioden). Hier hilft manchmal kühlen der Diode mit 
Kältespray.
Zum Test kann man aber der Diode einen Kondensator (z.B. 100pF) parallel 
schalten, um die Meßfunktion zu überprüfen.

Grüße, Karl-Heinz

von Sven Renert (Gast)


Lesenswert?

Hallo,
Frage an Karl-Heiz....

Mein WinAVR enthält weder den 328 noch den 328P.
Ich benutze die Version WinAVR-20100110.

Muss ich da irgendwas erneuern oder tauschen damit das funktioniert?

Grüße

von Andreas (Gast)


Lesenswert?

Hallo, ich hab ein Problem mit dem Aufbau des Testers. Ich hab mir eine 
Platine aud dem Beitrag 
Beitrag "Re: Transistortester AVR" erstellt. Wenn ich 
die Schaltung OHNE AVR teste, ist alles ok, die Spannungen wie sie sein 
solten. Stecke ich aber den AVR in seinen Sockel, wird in kürzester Zeit 
der Spannungsregler heiß, und nichts tut sich. Kurzschlüsse auf der 
Platte können es ja nicht sein, würde sich ja auch ohne den AVR 
bemerkbar machen. Bitte um Hilfe!

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Sven Renert schrieb:
> Mein WinAVR enthält weder den 328 noch den 328P.

Hallo Sven,
im Beitrag Beitrag "Re: Transistortester AVR" 
hatte ich einen Patch für WinAVR bzw. avrdude veröffentlicht.
Damit sollte es gehen, da die 328 Prozessoren für avrdude in der 
Konfigurationsdatei ergänzt wurden.

Grüße, Karl-Heinz

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Andreas schrieb:
> Stecke ich aber den AVR in seinen Sockel, wird in kürzester Zeit
> der Spannungsregler heiß, und nichts tut sich.

Hallo Andreas,
bitte überprüfe spannungslos und ohne Prozessor mit einem Ohmmeter oder 
Durchgangsprüfer, daß Pin 22 und 8 mit GND verbunden ist und Pin 20 und 
7 mit VCC. Kein anderer Pin sollte eine direkte Verbindung zu VCC oder 
GND haben.

Grüße, Karl-Heinz

von Andreas (Gast)


Lesenswert?

Belegung ist einwandfrei, keine anderen pins haben verbindung mit GND 
bzw. VCC.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Andreas schrieb:
> Belegung ist einwandfrei, keine anderen pins haben verbindung mit GND
> bzw. VCC.

Ließ sich der ATmega einwandfrei programmieren?
Vielleicht besteht ja sonst die Möglichkeit, den ATmega auf einem 
Steckbrett oder in einem provisorischen Sockel anzuschließen und die 
Stromaufnahme zu messen. Dabei brauchen nur die Pinne 8 und 22 an GND 
und die Pinne 7 und 20 an 5V angeschlossen werden.

Grüße und viel Erfolg, Karl-Heinz

von Andreas (Gast)


Lesenswert?

Ich hab das Dysplay in verdacht. Wenn das nicht gesteckt ist, bleibt 
alles kühl, der AVR lässt sich programmieren, die Spannungen sind ok. 
Ich mache gerade ein ersatz fertig.

von Moritz A. (moritz_a)


Lesenswert?

Ganz dumme Idee: Den AtMega falschrum eingesetzt?

von Andreas (Gast)


Lesenswert?

So, lag tatsächlich am Display. Welche Software ist eigendlich die 
richtige? Habe jetzt die aus dem Software-Archiv/Tags/ttester_108k.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Andreas schrieb:
> Welche Software ist eigendlich die
> richtige?

die Version 1.08k ist die letzte. Im Entwicklerzweig Software/trunk ist 
derzeit nur die Abschaltzeit in den Kommentaren berichtigt.

von Andreas (Gast)


Lesenswert?

Danke für die Hilfe und Info.

von Manfred G. (manfred_g)


Lesenswert?

Hallo,
Gibt es irgendwo die Möglichkeit einen Tester fertig montiert im Gehäuse 
und der aktuellen Version zu erwerben?
Habe bisher nur ausländische Produkte gefunden, meistens ohne Gehäuse 
und dann auch nicht die aktuellen Softwareversionen.

Anschlussmöglichkeit sollte über SMS Pad, Strippen und Klemmbock, 
ähnlich wie bei den Chinatestern möglich sein.

Vielleicht ist ja jemand aus dem Forum bereit einen aufzubauen. Ich 
schaffe es momentan zeitlich einfach nicht.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Manfred G. schrieb:
> Gibt es irgendwo die Möglichkeit einen Tester fertig montiert im Gehäuse
> und der aktuellen Version zu erwerben?

Hallo Manfred,
da ist mir leider auch nichts bekannt.
Bei Ebay werden zwar auch chinesische Tester im Gehäuse angeboten. 
Wahrscheinlich verwenden die aber die SMD-Platine und der Name MK-168 
läßt auf einen ATmega168 schließen. SMD-Pads und eine Textool Fassung 
werden als Aufsteckmodul ebenso wie Kabel mit Klemmen mitgeliefert.
Die neueste Version der China-Tester verwendet aber einen ATmega328 in 
der DIL Version und auch sonst bedrahtete Bauteile. Das Display ist bei 
dieser Version verschraubt und für die Test-Ports verwendet dieser 
Tester neben einem SMD-Feld einen Textool Sockel. Diese Version wird 
ohne ISP-Stecker geliefert, so daß der ATmega328 zum Umprogrammieren aus 
dem Sockel genommen werden muß. Wenn man die Platine in ein Gehäuse 
baut, könnte man auch einen ISP-Stecker auf einer Lochraster-Erweiterung 
mit Kabeln nachrüsten.
Nach meinem Wissen verwendet diese Version die Software 1.07k und kostet 
bei einigen Anbietern nur 25 Dollar.

Grüße, Karl-Heinz

von Manfred G. (manfred_g)


Lesenswert?

Hallo Karl Heinz,
Danke für deine Antwort.
Ich habe diesen hier gefunden

160995123823  eBay Artikelnummer
Der scheint schon auf dem neuesten Stand zu sein, oder gibt es da 
irgendwas wesentliches zu bemängeln aus deiner Sicht?
Gruß Manfred

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Manfred G. schrieb:
> oder gibt es da
> irgendwas wesentliches zu bemängeln aus deiner Sicht?

der Innenaufbau ist mir nicht bekannt, lediglich der mega168 ist für die 
aktuelle Software etwas knapp. Besser wäre der mega328. Wahrscheinlich 
muß auch die Software noch auf den letzten Stand gebracht werden.
Bei einer ebay Suche mit Stichwort "transistor tester ESR" findet nan 
auch den mit dem mega328. Der hat allerdings kein Gehäuse!

Grüße, Karl-Heinz

von Manfred G. (manfred_g)


Lesenswert?

Hallo Karl-Heinz,
Das wäre genau der richtige. Aktueller Softwarestand und M328. Fehlt nur 
das Gehäuse und die dritte Anschlussmöglichkeit über drei Krokoklemmen.

Meinst du das man das anpassen könnte?

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Manfred G. schrieb:
> Meinst du das man das anpassen könnte?

Die drei Anschlußschnüre mit Krokodilklemmen könnte man in den Textool 
Sockel stecken, auf der Seite des Textool Sockels am besten angelötet an 
eine Stiftleiste. Auf ein Gehäuse könnte man verzichten wenn man nur die 
Unterseite mit einer Platte gegen Kurzschlüsse schützt. Vielleicht kann 
man die Platte dann etwas größer machen und die Batterie mit einer 
Klammer montieren. Mit mehr Aufwand ist auch ein Gehäuse-Einbau 
möglich.Jedenfalls ist bei dieser China-Version der Prozessor 
austauschbar. Damit könnte man den ATmega gegen einen programmierten mit 
der letzten Software tauschen. Ein programmierter ATmega328 wird 
übrigens derzeit von Guloshop für 3 € angeboten.
Grüße, Karl-Heinz

von Manfred G. (manfred_g)


Lesenswert?

Toll, das wäre die richtige Lösung. Der Atmega der momentan da drin ist 
hat wohl schon den neuesten Software Stand.
Insofern wäre ein Tausch doch jetzt nicht nötig.

Du meinst sicher den Tausch für zukünftige Updates oder?

Herzlichen Dank für deine kompetente selbstlose Hilfe.
Gruß Manfred

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Manfred G. schrieb:
> Insofern wäre ein Tausch doch jetzt nicht nötig.

Leider weiß ich nicht genau, welche SW installiert ist, das wird aber am 
Ende des Selbsttest ausgegeben. Auf einer amerikanischen Webseite hat 
man die Version 1.07k festgestellt. Diese Version hat manchmal Probleme 
bei der Erkennung von Germanium Transistoren mit höherem Reststrom.
Bei der 1.08k wird auch der Reststrom von Einzeldioden gemessen und der 
Kollektor-Reststrom bei der Ermittlung der Stromverstärkung von 
Transistoren in Emitterschaltung berücksichtigt.

Grüße, Karl-Heinz

von Manfred G. (manfred_g)


Lesenswert?

Eine Frage ist mir noch eingefallen. Ich hatte bisher von ELVIS de ESR 
Tester ELV1 zum bestimmen des ESR in Circuit im Einsatz. Funktioniert 
durch die niedrige Messspannung auch sehr gut.

Kann ich diesen nun in den Ruhestand schicken weil unser Universaltester 
dies auch kann?
Ich glaube der Avr Tester nimmt aber höhere Messspannung Idas Pn. 
Übergänge durchgeschaltet würden wenn in Circuit gemessen wird. Wenn dem 
so wäre müsste ich den Elvis ja noch im Messpark belassen.
Gruß Manfred

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Manfred G. schrieb:
> Kann ich diesen nun in den Ruhestand schicken weil unser Universaltester
> dies auch kann?

Hallo Manfred,

der Transistortester verwendet bei der ESR-Messung auch eine kleine 
Meßspannung. Aber die anderen Bauteilerkennungen werden zuerst gemacht.
Deswegen ist der Tester normalerweise nicht für die "in circuit" Messung 
geeignet. Außerdem wird zuerst die Kapazität gemessen und danach erst 
der ESR. Bei der Kapazitätsmessung ist der Spannungswert bei der Messung 
abhängig von der Kapazität. Bei kleineren Kapazitäten ist die 
Meßspannung gleich wie die interne Spannungsreferenz (1.1V). Bei 
größeren Kapazitäten kann die Meßspannung auch nur 60mV betragen.
Vielleicht entwickle ich auch mal eine Software für die ESR / 
Kapazitätsmessung, welches in der Schaltung messen kann. Dafür wird aber 
ein anderer Prozessor verwendet werden.

Grüße, Karl-Heinz

von Frank Bertel (Gast)


Lesenswert?

Hallo,

mein Gerät funktioniert so weit recht ordentlich, nur Thyristoren
mag das Gerät nicht. Von ca. 10 versch. Typen werden nur recht alte
von TESLA sicher erkannt. Germaniumdioden (DDR-Typ GYxxx) werden
grundsätzlich als Kondensatoren mit ca. 25pF ermittelt.
Irgendwie seltsam, oder?

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Hallo Frank,

bei Thyristoren muß ein kleiner Zündstrom und auch ein kleiner 
Haltestrom vorhanden sein, damit sie erkannt werden. Das ist meistens 
nur bei Kleinsignal Thyristoren (TRIACs) der Fall. :-(
Eine GY100 Diode wird bei mir einwandfrei erkannt:
1-|<-2   Ir=7.6uA
UF=254mV  C=0pF
Der hohe Reststrom verhindert eine Kapazitätsmessung!
Wenn ich mit Kältespray kühle, geht der Reststrom zurück und es wird 
eine Kapazität von 16pF ermittelt.
Welche Software-Version wird denn benutzt?
Wurde der Selbsttest/Kalibration durchgeführt?

Grüße, Karl-Heinz

von Helge T. (htefs)


Lesenswert?

Hallo Allerseits!
Demnächst wird es den Bauteiltester wohl auch als Bausatz beim 
Funkamateur geben. In der aktuellen Ausgabe (11/2013) ab Seite 1191 gibt 
es einen Artikel dazu.
Gruß, Helge

von Moritz A. (moritz_a)


Lesenswert?

Helge Tefs schrieb:
> In der aktuellen Ausgabe (11/2013) ab Seite 1191 gibt
> es einen Artikel dazu.

Die Anzeige kommt mir durchaus bekannt vor: 
http://www.box73.de/product_info.php?products_id=3006

von Michael D. (mike0815)


Lesenswert?

Stromversorgung mit nur einer Knoppzelle?
Der Karl-Heinz hat den Stromverbrauch zwar emens gesenkt, auf längere 
Laufzeit gesehen, könnte das aber eng werden!?

Gruß Michael

von Walter T. (nicolas)


Lesenswert?

Es geht. Ich habe hier einen der Prototypen in Betrieb, die Knopfzelle 
hält dem regelmäßigen Hobbybetrieb jetzt seit Januar (?) problemlos 
stand. Allerdings messe ich auch selten große Cs, da steht die Kapazität 
ja groß und deutlich drauf.

Viele Grüße
Nicolas

von Dau (Gast)


Lesenswert?

Von Rufzeichen zu Name geht für deutsche Rufzeichen hier:
http://ans.bundesnetzagentur.de/Amateurfunk/Rufzeichen.aspx
- sind das die hier vorrantreibenden Leute?
Zitat "  Bauteiltester nach DF3DCB/DH8GHH (FA 11/13) "

von Michael D. (mike0815)


Lesenswert?

Natürlich ohne Displaybeleuchtung ;-)

irgendwo hatte ich mal den Stromverbrauch nach der letzten FW hier 
notiert, nachdem Karl-Heinz den Mega328 schlafen gelegt hatte...

Gruß Michael

von Walter T. (nicolas)


Lesenswert?

Ich verlinke einfach mal auf das Projekt:

http://www.o28.sischa.net/bauteiltester/trac/wiki

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Michael D. schrieb:
> Stromversorgung mit nur einer Knoppzelle?

Hallo Michael,
die Hardware dieses Testers wurde ja von Funkamateuren entwickelt.
Der Tester besitzt auch eine USB-Schnittstelle, die in der 
Standardversion für die Power-Versorgung genutzt werden kann.
Der Tester kann aber auch auf LiPo-Akku umgerüstet werden, wenn man die 
Ladeschaltung auf dem Board nachrüstet. Auch eine serielle Ausgabe über 
den USB-Port kann nachgerüstet werden! Näheres findet man im oben 
genannten Artikel in der "Funkamateur" und im oben angeführten Wiki.
Grüße, Karl-Heinz

: Bearbeitet durch User
von Moritz A. (moritz_a)


Lesenswert?

Nicolas S. schrieb:
> http://www.o28.sischa.net/bauteiltester/trac/wiki

Oh, wofür sind denn die 2x3pF an jedem Messeingang gegen GND?

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Moritz A. schrieb:
> Oh, wofür sind denn die 2x3pF an jedem Messeingang gegen GND?

das sind Varistoren mit geringer Eigenkapazität, die die Eingänge 
zusätzlich schützen sollen.  Grüße, Karl-Heinz

von Dirk K. (millenniumpilot)


Lesenswert?

Hallo Ihr,

ich habe den Transistortester auf der Platine von Moritz A. aufgebaut 
und jetzt festgestellt, das sich die Messwerte beim Betrieb des Testers 
an einem Netzteil von denen bei Batteriebetrieb unterscheiden.
Aufgefallen ist mir dies am Sperrstrom von Dioden. Bei gleicher Diode 
messe ich im Batteriebetrieb 4nA, im Netzteilbetrieb zw. 24 und 32nA. 
Und das reproduzierbar.
Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein unstabilisiertes 
Steckernetzteil mit konventionellen Trafo, ein stabilisiertes 
"EcoGreen"-Schaltnetzteil oder ein lineares Labornetzteil handelt. Immer 
ist der Wert stark erhöht. Kennt jemand diesen Effekt?

Ich könnte mir vorstellen, das dies an Einstreuungen liegt, denn ich 
löse im Steckernetzteilbetrieb schon eine Messung aus, wenn ich mit dem 
Finger an die Basis von T2 komme, bzw. an den entsprechenden Pin vom 
Taster.

Ist dies normal so oder muss ich von einem Schaltungsfehler bei mir 
ausgehen?

Gruß Dirk

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Dirk K. schrieb:
> Ist dies normal so oder muss ich von einem Schaltungsfehler bei mir
> ausgehen?

Hallo Dirk,
von einem Schaltungsfehler gehe ich erst einmal nicht aus. Mit 
verschiedenen Aufbauten habe ich versucht, den Effekt bei mir zu 
reproduzieren. Sowohl mit der modifizierten China-Version als auch mit 
anderen Aufbauten habe ich kaum einen Effekt beobachtet.
Auch die Version der Funkamateure im Gehäuse zeigt keine deutliche 
Änderung der Restströme beim Betrieb an der USB 5V.
Gibt es denn eine Änderung, wenn man zusätzlich den GND mit dem 
Schutzleiter verbindet? Wie verhält es sich, wenn man nur den GND mit 
dem Labornetzteil verbindet? Ansonsten würde ich die Abblockung von VCC 
und des Spannungseingangs mit Kondensatoren überprüfen bzw. probeweise 
Kondensatoren nachrüsten. Man könnte auch an eine Drossel auf der 
Plus-Seite der externen Versorgung nachdenken, wenn der Test mit der GND 
Verbindung zum Netzteil bei Batteriebetrieb keine Änderung ergibt.

Grüße und viel Erfolg, Karl-Heinz

von Dirk K. (millenniumpilot)


Lesenswert?

Hallo Karl-Heinz,

vielen Dank für Deine Lösungsvorschläge. Zwei der Dinge konnte ich eben 
überprüfen.

- Schutzleiter an GND bei Steckernetzteilbetrieb lässt den Effekt 
verschwinden

- GND an Labornetzteil bei Batteriebetrieb lässt den Effekt entstehen.

Die Abblock-Cs schaue ich mir morgen an.

Gruß Dirk

von Barney G. (fuzzel)


Lesenswert?

>>Bausatz für einen universellen Bauteiltester nach DF3DCB/DH8GHH

Wer bitteschoen ist denn DF3DCB/DH8GHH ?

Noch nie gehoert von denen.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Barney Geroellheimer schrieb:
> Wer bitteschoen ist denn DF3DCB/DH8GHH ?

wie man von den Amateurfunker-Rufzeichen zu den Namen kommt, wurde schon 
im Beitrag 
Beitrag "Re: Transistortester AVR" vom 
Gast Dau erklärt.

von Charly B. (charly)


Lesenswert?

Barney Geroellheimer schrieb:
>>>Bausatz für einen universellen Bauteiltester nach DF3DCB/DH8GHH
>
> Wer bitteschoen ist denn DF3DCB/DH8GHH ?
>
> Noch nie gehoert von denen.

und auch noch nie von einer Suchmaschien, z.B. google
(gabs ja in der Steinzeit nicht)

Setzen!, 6!



ps.:gegen eine geringe Gebuehr erklaer ich dir die Bedienung
einer Suchmaschine

von Dirk K. (millenniumpilot)


Lesenswert?

Hallo Karl-Heinz,

Deine konkreten Fragen bezüglich meines Problems mit dem 
Steckernetzteilbetrieb machten auf mich den Eindruck, Du hast da schon 
eine Idee.
Kannst Du anhand meiner Beobachtungen vielleicht sagen, was den nun das 
Problem sein könnte?

Gruß Dirk

von Wojtek J. (bongobongo)


Lesenswert?

Hallo,
in wie fern ist der -
"Bausatz für einen universellen Bauteiltester nach DF3DCB/DH8GHH" -
mit dem hier durch gedachtem Tester Vergleichbar?
Bis jetzt konnte ich feststellen, das die Funkamateure einem Mega 168 
einsetzen.
Was an dem Funken interessant ist das sie kompletten Bausatz Anbieten.

Grüß
bongobongo

von Hubert G. (hubertg)


Lesenswert?

Wojtek Jan schrieb:
> Was an dem Funken interessant ist das sie kompletten Bausatz Anbieten.

Der Preis ist allerdings beachtlich.
Ansonst ist nur die Spannungsversorgung der wesentliche Unterschied.

von Helge T. (htefs)


Lesenswert?

Wojtek Jan schrieb:
> Bis jetzt konnte ich feststellen, das die Funkamateure einem Mega 168
> einsetzen.

Laut Schaltplan und Text in der Zeitschrift wird ein ATMEGA328 
eingesetzt...

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Wojtek Jan schrieb:
> "Bausatz für einen universellen Bauteiltester nach DF3DCB/DH8GHH" -
> mit dem hier durch gedachtem Tester Vergleichbar?

Der Meßteil des Testers ist absolut identisch. Die Software wurde nur 
bezüglich der geringeren Batteriespannung (Makefile-Option) angepaßt.
In der Software sind viele Anregungen von den Funkamateuren 
eingeflossen.
So z.B. die Stromspar-Funktion und die Möglichkeit, die Abschaltgrenze 
der Batteriespannung auf sehr kleine Werte setzen zu können wegen dem 
verbauten DC-DC Wandler.
Der Aufbau des Testers ist sehr klein. Trotzdem fehlt nichts 
wesentliches, das Testpad für SMD-Bauteile ist vorhanden in das auch 
bedrahtete Bauteile in Durchkontaktierungen gesteckt werden können. An 
der Seite kann ein Kabelsatz mit Testclips zugesteckt werden. Ein 
ISP-Stecker für eventuelle Software-Updates fehlt trotz des kompakten 
Aufbaus auch nicht.
Der Preis ist zwar für einen Bausatz nicht gerade billig, man muß aber 
berücksichtigen, daß eine vorbestückte SMD-Platine und ein bearbeitetes 
Alu-Gehäuse mitgeliefert wird. Zur Zeit können Abonnenten der 
Funkamateur Zeitschrift den Bausatz für 69,-€ vorbestellen.

Grüße, Karl-Heinz

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Dirk K. schrieb:
> Kannst Du anhand meiner Beobachtungen vielleicht sagen, was den nun das
> Problem sein könnte?

Hallo Dirk,
einerseits verschwindet der Effekt der unterschiedlichen Meßwerte 
(Netzteil/Batterie), wenn der Netzteilausgang mit dem Schutzleiter 
verbunden ist. Andererseits werden andere Meßwerte bei Batterie-Betrieb 
gemessen, wenn nur der GND des Netzteils mit dem GND der Testers 
verbunden ist. Dies läßt eigentlich nur den Schluß zu, daß die Testports 
irgendwie als Antenne für die über das Netzteil eingeschleppte 
Wechselspannung wirken.
Wie hoch ist denn die Wechselspannung des Netzteilausgangs hochohmig 
gegen den Schutzleiter gemessen?

Grüße, Karl-Heinz

: Bearbeitet durch User
von Stephan H. (stephan-)


Lesenswert?

Hallo Karl Heinz.

habe den Funkbummi gerade zu liegen aber den Artikel noch nicht gelesen.
Habe mich lediglich beim Durchblättern für die Quellenangabe 
interessiert, da ich hier schon was davon gelesen hatte.
Bei den Quellenangaben tauchst Du unter 4. auf.
Beziehen die sich auf Dinge die Du gegenüber Markus F. anders/ besser 
gemacht hast? Oder haben die einfach nicht bemerkt das Du den Tester von 
Markus verbessert hast und die Grundidee von Markus stammt ?

Ist nicht abwertend gemeint. Ich schätze Deine Mühe und Arbeit.

Mich interessiert lediglich der Zusammenhang.

Danke und Gruß

Stephan

von Walter T. (nicolas)


Lesenswert?

Also in meinem "Funkamateur" steht Markus bei [3] und Karl-Heinz bei [2] 
- also alles da.

von Dirk K. (millenniumpilot)


Lesenswert?

Hallo Karl-Heinz,

Karl-Heinz Kübbeler schrieb:
> Wie hoch ist denn die Wechselspannung des Netzteilausgangs hochohmig
> gegen den Schutzleiter gemessen?


je nach Netzteil sind das zw. 60V und 75V. Kann das an meiner dämlichen 
Hausverkabelung liegen?! Habe hier leider noch ein  TN-C-System in der 
Wohnung. Hat das diese Auswirkungen?
Ich werde am WE überprüfen, ob noch weitere Kenngrößen betroffen sind. 
Ansonsten tangiert mich der Sperrstrom selten.

Dank Dir jedenfalls für Deine Mühe mit mir.
Gruß Dirk

von Stephan H. (stephan-)


Lesenswert?

Nicolas S. schrieb:
> Also in meinem "Funkamateur" steht Markus bei [3] und Karl-Heinz bei [2]
> - also alles da.


Jepp, unter 2. und 3. ist alles da. Wie ich sagte, ich hatte es 
überflogen.
Zwischen 7:40 und 7:50 Uhr zwischen dem 1. und 2. Kaffee.
Wobei ich Markus nur als Markus F.  kenne. Im Bummi ist er ja genau 
anders herum ausgeschrieben.

Asche auf mein Haupt !!

von vlad (Gast)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Did this tester in the form of a small pair of tweezers. The result was 
a remarkable compact device. Thanks to the author.
http://radiokot.ru/circuit/digital/measure/91/

von Wojtek J. (bongobongo)


Lesenswert?

Hallo Karl-Heinz,
bedeutet das,dass der hier erdachte Tester auch Induktivitäten Testen 
kann?
Ich habe zwar nicht den gesamten Umfang des Beitrags gelesen, aber 
vermisse ich so was wie eine Zusammenstellung der Technischen Daten oder 
so ähnlich.

Grüße
bongobongo

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Wojtek Jan schrieb:
> bedeutet das,dass der hier erdachte Tester auch Induktivitäten Testen
> kann?

Hallo Wojtek,
bedingt ja. Es wird erst der ohmsche Widerstand bestimmt. Wenn der 
Widerstand eines einzelnen Bauteils unter 2100 Ohm liegt, wird die 
Induktivität bestimmt. Dabei ist die Meßauflösung 10uH, wenn der 
Widerstand unter 24 Ohm beträgt. Bei höherem Widerstand (<2100 Ohm) 
beträgt die Meßauflösung 100uH.
Die Induktivitätsmessung durch Bestimmung der Zeitkonstante ist etwas 
problematisch, funktioniert aber meistens recht gut. Problematisch sind 
Eisenkerne wegen der Remanenz.
Die Fähigkeiten sind kurz in der Übersicht 
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_Transistortester 
beschrieben. Näheres zu den Meßverfahren und Ergebnissen stehen in der 
PDF-Beschreibung (deutsch/englisch).

Grüße, Karl-Heinz

von Dirk K. (millenniumpilot)


Lesenswert?

Hallo Karl-Heinz,

mir ist bei meinem Tester aufgefallen, das weiße LEDs mit einer 
Flußspannung zw. 3,0 und 3,2V als unbekanntes Bauelement gemeldet 
werden.
Ist das normal so?

Gruß Dirk

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Dirk K. schrieb:
> Ist das normal so?

Hallo Dirk,
vielen Dank für die Meldung eines Problems.
Bisher kann ich das Fehlverhalten nur bei warmweißen LEDs beobachten. 
Bei mir wurde allerdings eine Kapazität von 247pF gemeldet, was sicher 
auch nicht richtig ist.
Der Tester erkennt das Diodenverhalten an dem Spannungsunterschied beim 
Betrieb mit dem 680 Ohm Widerstand und dem 470 kOhm Widerstand. Es ist 
offenbar schwierig, für alle erdenklichen Fälle wie Germaniumdioden, 
Leistungsdioden und LEDs die Grenzen bei der Spannungserkennung richtig 
zu setzen. Ich werde den Fall noch genauer untersuchen und 
gegebenenfalls eine angepaßte Version herausgeben. Bis dahin bitte die 
Problem-LED zurücklegen, da meine ww-LED sich offenbar wieder anders 
verhält als Deine.

Grüße, Karl-Heinz

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Dirk K. schrieb:
> mir ist bei meinem Tester aufgefallen, das weiße LEDs mit einer
> Flußspannung zw. 3,0 und 3,2V als unbekanntes Bauelement gemeldet
> werden.

Hallo Dirk,
im Software/trunk Zweig habe ich eine neue Version mit etwas veränderter 
Diodenerkennung eingestellt. Zur Unterscheidung habe ich schon die 
Versionsnummer auf 1.09k hochgesetzt. Meine LED wird jetzt sauber 
erkannt.
Bitte um Rückmeldung, was Deine Problemfälle machen.

Grüße und nochmals vielen Dank, Karl-Heinz

von Dirk K. (millenniumpilot)


Lesenswert?

Hallo Karl-Heinz,

habe die Möglichkeit gehabt, die neue Software zu probieren.
Alle Problemfälle der weißen LEDs, die vormals als unbekanntes Bauteil 
oder als einfache Kapazität erkannt wurden, wurden jetzt korrekt als 
Diode erkannt, mal mit Reststromangabe, mal ohne. Dies ist aber bei 
unproblematischen LEDs auch so gewesen.
Anhand der nun angezeigten Werte kann ich aber keinen Unterschied zu den 
unproblematischen weissen LEDs ausmachen.
Alle Messwerte waren im normalen Rahmen, diese Leds waren also keine 
Ausreißer. Alleine die Flussspannung war im Mittel 5mV geringer als bei 
den unproblematischen Dioden.

Muss ich noch etwas anderes gegenchecken? Kann die Programmänderung 
Auswirkung auf die Erkennung andere Bauelemente haben oder auf die 
Messwerte derselben?

Danke vielmals für Deine prompte Reaktion und noch schnellere 
Problemlösung.

Gruß Dirk

von Rene H. (Gast)


Lesenswert?

Ich weiss nicht ob das bereits erwähnt wurde. Ich habe heute das neue 
"Funkamateur" bekommen. Der Tester ist drin (1191).

Grüsse,
René

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Rene H. schrieb:
> Ich weiss nicht ob das bereits erwähnt wurde. Ich habe heute das neue
> "Funkamateur" bekommen. Der Tester ist drin (1191).

Hallo Rene,
das ist schon erwähnt worden. Auch ein Link auf das Projekt wurde von 
Nikolas S. am 17.10. mitgeteilt.
Grüße, Karl-Heinz

von Rene H. (Gast)


Lesenswert?

Karl-Heinz Kübbeler schrieb:
> das ist schon erwähnt worden. Auch ein Link auf das Projekt wurde von
> Nikolas S. am 17.10. mitgeteilt.

Hallo Karl-Heinz,

ah, ok, dann sorry :-). Bis die Zeitschrift bei mir in der Innerschweiz 
ankommt dauert es etwas länger. Womit das Klischee der langsamen 
Schweizer bestätigt ist.

Dir auch meinen Dank für Deine Arbeit. Ich bin beeindruckt!

Grüsse aus Luzern,
René

von Manfred G. (manfred_g)


Lesenswert?

Der Tester ist unbestritten der Hammer. Zu toppen wäre es ja nur noch 
durch ein ähnliches Teil mit dem man die Bauteile in eingebautem Zustans 
auf ok oder nicht ok testen könnte. Würde ja nochmal enorm Zeit sparen. 
Wird aber wohl nicht zu realisieren sein oder?

: Bearbeitet durch User
von Wojtek J. (bongobongo)


Lesenswert?

Hallo Manfred G.,
falls es um Trasistorentest im Eingebautem zustand geht, da gab es vor 
Jahren im Elektor eine Schaltung Namens - In-Circuit-Transistor-Tester.
Ganz Simpel aber funktioniert bei mir seit über 30 Jahren.
Beim bedarf kann ich die Schaltung sowie Layout bereits stellen.

Grüße
bongobongo

von Stephan H. (stephan-)


Lesenswert?

Wojtek Jan schrieb:
> Hallo Manfred G.,
> falls es um Trasistorentest im Eingebautem zustand geht,

naja das kann ein MM auch.
Im eingebauten Zustand zu testen ist ja immer etwas......ne Hausnummer.

von Manfred G. (manfred_g)


Lesenswert?

Hallo bongobongo,
Wäre interessant den Plan zu haben, vielleicht auch das Layout. Gibts da 
einen Link zu?

von Wojtek J. (bongobongo)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Hallo Manfred G.,
ich versuche die Kopien des In-Circuit-Tester hier einzustellen.
Ich glaube das ist gut Leserlich,
das Layout hat die Abmessungen 34 mm x 54 mm.
Wie gesagt, simpel aber zuverlässig.

Grüße
bongobongo

: Bearbeitet durch User
von Ludwig K. (hellas)


Lesenswert?

Für alle die, aus welchen Gründen auch immer, einen Eigenbau des AVR 
Transistortesters scheuen, kann ich die Fernostvariante im 
Fertigteilgeäuse aus dem Auktionshaus 
(http://www.ebay.de/itm/160995123823) durchaus empfehlen. Im Inneren 
werkelt ein 328P im DIL-Format und es ist die Firmware mit der 
ESR-Messung drauf. Allerdings wird mir die Firmwarevers. nicht 
angezeigt. Ich nehme an, 1.08k ist somit noch nicht drauf.
Das Gerät wird mit einem 9V-Block betrieben, kann aber auch mit NT 
arbeiten.
Platine, Bestückung und Gehäuse machen, in Relation zum Preis, einen 
sehr wertigen Eindruck. Genial finde ich die aufsteckbare 
Textoolfassung, ein geschichtes Feature, was tatsächlich sehr gut 
funktioniert. Dazu gibt es noch drei Kabelklemmen für erweiterte 
Bauteilanschlussmöglichkeiten.
Für einen Preis von ca. 30 Euro, kann man das nicht wirklich selber 
bauen...
Als autarken Bauteiltester wird das Gerätchen zukünftig einen festen 
Platz auf meiner Werkbank haben ;-)

Einzig und allein eine ISP-Schnittstelle wurde nicht vorgesehen und 
schreit förmlich nach Nachrüstung ;-). Sonst muss man zum Programmieren 
des Atmega das Display abschrauben und ihn aus der Fassung ziehen.

Ein Eigenbau kommt für mich nicht mehr in Frage.
Ich hätte dadurch jetzt zwei Platinensätze von Moritz über ;-)

Danke an die Entwickler für dieses sehr nützliche Tool!

von Hobby I. (nitro2)


Lesenswert?

Bilder von innenraum bitte ;-)


nitro2

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Meine Version aus China sieht so aus.
Bei den Fuses war der "Brown Out" deaktiviert (hfuse=0xdc, efuse=0xff).
Die Version meldet bei der Kalibration Version 1.07k!
Die Nullwerte für die Widerstandsmessungen liegen ziemlich niedrig, die 
Nullwerte der Kapazitätsmessung etwas höher.
Die 680 Ohm Widerstände habe ich nachgemessen, die scheinen besser als 
1% zu sein. Die Spannungsreferenz fehlt, was aber nicht weiter schlimm 
ist, wenn die 5V genau sind. Bei mir habe ich 4.97V gemessen.
Ich habe meine Version inzwischen auf Version 1.09k aus dem 
Software/trunk Zweig ohne Probleme umprogrammiert. Dafür hatte ich den 
mega328P in ein anderes Board umgesteckt, da der ISP-Stecker fehlt.

Grüße, Karl-Heinz

von Ludwig K. (hellas)


Lesenswert?

Okay, bei meinem Chinaböller ist noch die Board-Revision v2.10 verbaut 
von 06/2013, also olle Kamelle ;-)

Frage: Muss man für die neue Firmware noch an der Hardware schrauben 
oder geht das ohne jegliche Modifikationen?

Bilder folgen...

von Ludwig K. (hellas)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Hier die gewünschten Fotos vom Innenleben des Chinaböllers.
Die Hauptsache: Er funktioniert ;-)

von Hobby I. (nitro2)


Lesenswert?

Ludwig ,

Sieht alles gut verarbeitet und recht räumich aus .

Welche hardware version ist kopiert worden ??



nitro2

von Ludwig K. (hellas)


Lesenswert?

hm, kann ich dir nicht wirklich sagen, vll. kann einer der versierteren 
Eigenbauer hierzu einen Kommentar abgeben.

von Michael D. (mike0815)


Lesenswert?

Die Lösung mit dem Textoolsockel finde ich gut, da kann man schön die 
Probanten einklemmen und hat einen sicheren Kontakt!

Auf den ersten Blick würde ich sagen, das da die Referenzdiode fehlt.
Was ist denn für ein Regler verbaut?

Gruß Michael

: Bearbeitet durch User
von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Michael D. schrieb:
> Was ist denn für ein Regler verbaut?

Bei meinem Tester (ohne Gehäuse) ist ein AMS1117-5.0 verbaut. Der Regler 
ist ein low drop Typ mit nach dem Datenblatt guter Regelgenauigkeit, 
aber einem Ruhestrom von etwa 5mA. Den anderen Tester im Gehäuse kenne 
ich nicht, wenn da aber der gleiche Regler verbaut ist, ist die fehlende 
Spannungsreferenz wahrscheinlich nicht schlimm. Da vermisse ich eher bei 
beiden Versionen den ISP-Stecker.

Grüße, Karl-Heinz

von Bernd Nedes (Gast)


Lesenswert?

Hallo,

wo hat denn der Chinamann die schönen kleinen bunten und vergoldeten(?)
Stecker / Buchsen her und den Textoolsockel?

von Michael D. (mike0815)


Lesenswert?

Hallo Karl-Heinz,

> Bei meinem Tester (ohne Gehäuse) ist ein AMS1117-5.0 verbaut. Der Regler
> ist ein low drop Typ mit nach dem Datenblatt guter Regelgenauigkeit,
> aber einem Ruhestrom von etwa 5mA.
Der MCP1702 schlägt da mit 5µA zu buche, also unschlagbar, ebenso der 
Ripple!
Mein Favorit!
> Den anderen Tester im Gehäuse kenne
> ich nicht, wenn da aber der gleiche Regler verbaut ist, ist die fehlende
> Spannungsreferenz wahrscheinlich nicht schlimm. Da vermisse ich eher bei
> beiden Versionen den ISP-Stecker.
Wie man sieht, gibt es da auch keine Möglichkeit zum nachrüsten, was bei 
dem Platz eigentlich kein Ding gewesen wäre...

@Bernd Nedes
Ja, gelle? Das würde mich auch mal interessieren, vor allem der 
Textoolsockel! Mal im Netz stöbern, vielleicht findet sich da was.

Gruß Michael

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Mit meinem China-Tester (V3.0 vom 13.8.2013) habe ich eine Reihe 
Widerstände von 1 Ohm bis 50 MOhm gemessen. Die verwendete 
Software-Version ist die 1.09k vom Entwickler-Pfad. Die Abweichungen 
sind in beigefügten Bild graphisch aufgetragen. Die ausgelieferte 
Software-Version 1.07k sollte aber gleiche Ergebnisse zeigen, da die 
Widerstandsmessung identisch ist.

Grüße, Karl-Heinz

von Heinz K. (hagejot)


Lesenswert?

Testsockel gibts u. a. bei Bürklin

Bestellnr. 14 B 730 ab 15,90€ netto

MfG

Heinz

von Ludwig K. (hellas)


Lesenswert?

Nun, da braucht man ja nicht weiter darüber nachzudenken, da lohnt sich 
der Kauf eines Chinaböllers schon allein als "ET-Spender" ;-)

von Christian (Gast)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Hatte nun endlich Zeit eine Platine zuerstellen zu den Layouts die ich 
schon gepostet habe.

von Andreas (Gast)


Lesenswert?

Hy Christian,
rückst Du das Layout raus? Wie ich gesehen habe verwendest Du auch easy 
PCB, das könnte ich mir direkt im Tonertransfer machen. Dann hätte ich 
morgen was sinnvolles zu tun ;)

Gruß,
           Andreas

von Christian (Gast)


Lesenswert?

Hallo  Andreas
Die Layouts sind weiter Oben

Beitrag "Re: Transistortester AVR"

von Asko B. (dg2brs)


Lesenswert?

Hallo Christian

Layouts zu diesem Projekt gibt es ja mittlerweile
wie Sand am Meer.
Da kann man schon mal durcheinander kommen.
zB die einseitigen Layouts von "Tom666"
Dann die Layouts vom "Funkamateur" oder sogar
von chinesischen Anbietern.
Selbst Karl-Heinz hat eine Variante auf einer
Streifenleiterplatte veroeffentlicht.
Und auf allen Varianten laeuft die neueste
Softwareversion.
Installiere doch einfach die neueste
Version der freien Variante von Eagle, und
Du kannst Dir die meisten Veroeffentlichungen
ansehen oder ausdrucken.

Gruss Asko.

zB. Beitrag "Re: Transistortester AVR"

von Andreas (Gast)


Lesenswert?

Muss ich anders sagen, die Layouts hab ich gesehen, mich würden die 
EasyPCB files interessieren. Die könnte ich nämlich 1:1 für den 
Tonertransfer nutzen da ich auch EasyPCB auf dem Rechner habe. Eagle 
stresst mich...

Gruß,
              Andreas

von Hannes L. (hannes)


Lesenswert?

Andreas schrieb:
> Eagle stresst mich...

Da Du Eagle (kostenlose Version) nur zum Drucken brauchst und nicht zum 
Designen, sollte sich der Stress in Grenzen halten und die Installation 
von Eagle zumutbar sein.

Eagle mag ja für den Multimedia-Mausschubser etwas gewöhnungsbedürftig 
sein, ich benutze es aber seit rund 20 Jahren (seit Version 2.1) und 
kann über die Bedienung nicht klagen. Damals brauchte man zum Drucken 
noch das externe Programm Xplot, heute gibt es einen gut sichtbaren und 
nicht nervenden Klick-Button zum Öffnen des Drucker-Dialogs. Das Drucken 
von Tonertransfer funktioniert damit bestens.

...

von Andreas (Gast)


Lesenswert?

Hmm, dann soll ich also die Layouts von Christian (in EasyPCB gemacht) 
auf Eagle umzeichnen damit ich Eagle hernehmen kann?

von Brod (Gast)


Lesenswert?

Andreas schrieb:

> Hmm, dann soll ich also die Layouts von Christian (in EasyPCB gemacht)
> auf Eagle umzeichnen damit ich Eagle hernehmen kann?

Nicht wundern - hier sind häufig Dogmatiker unterwegs, die antworten zur 
Not auch ohne einen Post gelesen zu haben.

von Asko B. (dg2brs)


Lesenswert?

Hallo Andreas

Sicher nicht die einfachste Methode.
Aber lade Dir doch die letzte Version im Eagle-Format
herunter, loesche die "oberseite" und Du hast eine
einseitige Leiterpaltte a´la Christian.

Bedingt aber, das man Eagle installiert.
Ich persoenlich haette aber mehr Bauchschmerzen
bei mir Facebook und Co. zu installieren.

Gruss Asko.

von Mathias B. (bzzz)


Lesenswert?

Ludwig K. schrieb:
> Für alle die, aus welchen Gründen auch immer, einen Eigenbau des AVR
> Transistortesters scheuen, kann ich die Fernostvariante im
> Fertigteilgeäuse aus dem Auktionshaus
> (http://www.ebay.de/itm/160995123823) durchaus empfehlen. [...]
> Für einen Preis von ca. 30 Euro, kann man das nicht wirklich selber
> bauen...

Naja, ~40€, denn Währungsumrechnung ist nicht umsonst, und der Rest geht 
an den Zoll. Wir sind ja schließlich keine Steuerhinterzieher, gell?


Und noch ne OT-Frage: Mir geht die Länge des Threads auf die Nerven, da 
immer ALLES dargestellt wird. Ich folge ja gern, aber beim Öffnen steht 
mein Browser einfach mal ne halbe Minute komplett still, bis alle Bilder 
geladen sind und der ganze Kram durchgeparst wurde. Auf dem Handy 
reinzuschauen ist komplett unmöglich. Anscheinend ist auf µc.net auch 
keine automatische Unterteilung in Seiten implementiert, wie es in 
Boards so üblich ist. Aber manch einer hat das laut Sufu als ne Art 
Betatest erhalten. Kann ich das auch irgendwo einstellen, oder ist noch 
jemand der Meinung, dass man hier mal splitten könnte?

von Chris L. (kingkernel)


Lesenswert?

Hallo, ich habe mir jetzt auch einen Komponententester aufgebaut, aber 
ein kleines Problem bei der aktuellen Firmware (v1.10m). Bei 
Kondensatoren wird mir immer ein wert angezeigt, der um das 10-fache 
höher ist als der Tatsächliche. Aus 2,2µF werden 22µF, aus 47 werden 
470. Aber 100nF und 33pF werden richtig erkannt und mit etwas abweichung 
angezeigt.
Ich verwende einen ATmega328P mit 8MHz-Quarz, welchen ich auch im 
Projekt so angegeben habe. Auch den selbsttest und die Kalibrierung habe 
ich durchgeführt
Auch wird bei der allerersten Messung nach dem Einschalten, immer ein 
Kondensator mit 62pF angezeigt, obwohl nichts angeschlossen ist, bei der 
zweiten und folgenden Messungen wird dann "No Component found" angezeigt

: Bearbeitet durch User
von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Chris L. schrieb:
> Bei
> Kondensatoren wird mir immer ein wert angezeigt, der um das 10-fache
> höher ist als der Tatsächliche.

Hallo Chris,
das sieht sehr nach einem aktivierten Frequenzteiler aus. Bitte die 
Fuses des ATmega überprüfen. Im Auslieferungszustand ist der /8 Teiler 
des ATmega aktiviert.
Grüße, Karl-Heinz

von Chris L. (kingkernel)


Lesenswert?

Das War es nicht. Ich habe testweise mal eine PWM ausgeben lassen und da 
wird die Frequenz richtig vom Oszi erkannt.
Auch habe ich festgestellt, dass 100nF Kondensatoren richtig erkannt 
werden. Wenn ich welche parallel schalte geht das gut, bis ich die 
500nF-Grenze überschreite, dann wird der Wert plötzlich verzehnfacht

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Mathias B. schrieb:
> Anscheinend ist auf µc.net auch
> keine automatische Unterteilung in Seiten implementiert, wie es in
> Boards so üblich ist.

Die Seitenaufteilung läßt sich am Ende des Threads einschalten. Einmal 
eingeschaltet, bleibt die Seitenaufteilung erhalten. Es wäre 
wahrscheinlich trotzdem sinnvoll, die alten Eintragungen auszulagern. Da 
ich keine Administrator-Rechte habe, kann ich da nichts selber machen.

Grüße, Karl-Heinz

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Chris L. schrieb:
> Wenn ich welche parallel schalte geht das gut, bis ich die
> 500nF-Grenze überschreite, dann wird der Wert plötzlich verzehnfacht

Hallo Chris,
möglicherweise handelt es sich um einen Fehler der 1.10m Version. Ich 
habe die letzte Version von Markus R. nicht getestet, kann also dazu 
leider nichts sagen. Man kann den Autor der Software-Version aber über 
die in der README angegebenen Email erreichen. Bei nächster Gelegenheit 
werde ich die Version mal selber testen.

Grüße, Karl-Heinz

von Mathias B. (bzzz)


Lesenswert?

Karl-Heinz Kübbeler schrieb:

> Die Seitenaufteilung läßt sich am Ende des Threads einschalten. Einmal
> eingeschaltet, bleibt die Seitenaufteilung erhalten. Es wäre
> wahrscheinlich trotzdem sinnvoll, die alten Eintragungen auszulagern. Da
> ich keine Administrator-Rechte habe, kann ich da nichts selber machen.
>
> Grüße, Karl-Heinz

Da muss man erstmal drauf kommen, dass das da platziert ist. 
Funktioniert, mal schauen, ob das cookie- oder accountbasiert ist. Auf 
jeden Fall eine deutliche Besserung. Danke!

von Chris L. (kingkernel)


Lesenswert?

Ich habe jetzt mal die 1.09, geflasht und habe immer noch das gleiche 
problem.
100nF erkennt er als 98µF, geht also. Aber bei 0,47µF werden mir schon 
wieder 5100nF angezeigt, bei 100µF werden mir 997µF angezeigt. Also 
wieder das Zehnfache.
Woran könnte das denn überhaupt liegen, dass ich mal effektiv auf 
Fehlersuche gehen kann.

[EDIT] habe nochmal getestet: bei 4x100nF werden mir 389,9nF angezeigt. 
Bei 5x100nF schon 5331nF. Bei 0,47µF werden mir auch irgendwas um die 
5000nF angezeigt

: Bearbeitet durch User
von Egon P. (egpr)


Lesenswert?

Chris L. schrieb:
> 100nF erkennt er als 98µF, geht also

Wenn das kein Schreibfehler ist....?

Chris L. schrieb:
> Woran könnte das denn überhaupt liegen...?

Du hast einen kapitalen Fehler bei der Bestückung gemacht, irgendwo eine
Zinnbrücke oder die Bauteile nicht kontrolliert vor dem Einsatz.
Wie sehen die wichtigen Spannungen aus?

von Michael D. (mike0815)


Lesenswert?

> Auch wird bei der allerersten Messung nach dem Einschalten, immer ein
> Kondensator mit 62pF angezeigt, obwohl nichts angeschlossen ist, bei der
> zweiten und folgenden Messungen wird dann "No Component found" angezeigt

und Parasiten hast du auch, oder die Zuleitungen sind zu lang...

: Bearbeitet durch User
von Chris L. (kingkernel)


Lesenswert?

Ich hab das Komplette Layout nochmal überprüft, keine Zinnbrücken. Auch 
alles nachgelötet habe ich nochmal. Immernoch das selbe.
Mitlerweile bin ich den code mal durchgegangen und konnte feststellen, 
das das Problem auftritt, wenn in die Funtion LargeCap gesprungen wird. 
Hier werden falsche ergebnisse angezeigt, wenn danach nochmal in 
SmallCap gesprungen wird, werden für die kleinen Kondensatoren korrekte 
Werte angezeigt. Auch viel mir auf, dass die Grenze zwischen SmallCap 
und LargeCap nicht, wie angegeben 4,7µF sind, sondern etwa 0,47µF.
Für die Widerstände habe ich 680 Ohm und 470 kOhm

Ich habe jetzt mal meine Kondensatordekade dran gehangen und bei etwa 
403nF hört er auf in die Funktion SmallCap zu springen.

Die Spannungen habe ich überall gemessen, die sind so wie sie sein 
sollen. Auch mit dem Oszi keine Störungen messbar

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Chris L. schrieb:
> Ich hab das Komplette Layout nochmal überprüft, keine Zinnbrücken. Auch
> alles nachgelötet habe ich nochmal. Immernoch das selbe.

Hallo Chris,
die 1.10m Version habe ich bei mir kurz getestet und ich kann den Fehler 
nicht bestätigen. Bei mir werden Kapazitäten von 660nF, 1uF und 2.2uF 
richtig gemessen. Die Meßabweichung habe ich dabei nicht weiter 
analysiert.
Eine mögliche Fehlerquelle wäre noch ein zu großer Kondensator am AREF 
Pin. Hier sollte nur etwa 1nF angeschlossen sein, um für den ADC den 
schnellen Wechsel zwischen der internen 1.1V Referenz und der 5V (AVCC) 
Referenz zu ermöglichen.

Grüße und viel Erfolg bei der Fehlersuche, Karl-Heinz

von Ludwig K. (hellas)


Lesenswert?

Mathias B. schrieb:

> Naja, ~40€, denn Währungsumrechnung ist nicht umsonst, und der Rest geht
> an den Zoll. Wir sind ja schließlich keine Steuerhinterzieher, gell?
>

Keine Ahnung warum du bei einem als "Case" gelabelten, mit 10 euro 
ausgepreistem Warenversand noch Zoll zahlen willst...
Und wenn ich Oanda bemühe, komme ich bei 40 Dollar nunmal beim besten 
Willen nicht auf 40 Euronen... aber wahrscheinlich ist dir das einfach 
zu teuer und du baust dann doch lieber selber ;-)

von Fredek (Gast)


Lesenswert?

Halo, Do You have PCB files for mega328 version ?

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Fredek schrieb:
> Do You have PCB files for mega328 version ?

All PCB layouts can be assembled with the ATmega328. The mega328 has a 
identical pin layout as the mega168 or mega8. There are differences in 
the PCB layout corresponding to the used display type or implemented 
hardware options or the way of powering the tester. Some users use a 
DC-DC converter to power the device instead of the 9V battery. Other 
users do not implement the power off logic.
You can find two designs in the download section of the tester:
 http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_Transistortester#Downloads_.28english.29
The design of Markus R. you will find in the Hardware/Markus folder,
my design for strip grid boards you can find in the Hardware/strip_grid 
folder. There are also some different designs from other users in this 
thread.
You should know, that some designs require setting of options in the 
Makefile to create the matching programming data!
Regards, Karl-Heinz

von Fredek (Gast)


Lesenswert?

Thanks, but I mean PCB for SMD version Mega328.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Fredek schrieb:
> Thanks, but I mean PCB for SMD version Mega328.

A very compactly design is build by the radio amateur DF3DCB and DH8GHH. 
The composition is published here: 
http://o28.sischa.net/bauteiltester/trac and in the german magazine 
"Funkamateur". You can buy a pre-assembled set from the shop of this 
magazine:  http://www.box73.de/product_info.php?products_id=3006
This set is expensive, but you get a compact tool with a finished 
aluminium box.
Regards, Karl-Heinz

von Zdenda (Gast)


Lesenswert?

Hallo,
es ist wirklich das perfekte Gerät für etwa einen Monat lief ich mit dem 
Lot (ich war faul zu entwerfen und produzieren PCBs)
http://www.freeimagehosting.net/ufby4
und dann fand ich bereits entworfen PCB (Aufruf zum tschechisch-Klon), 
sah ziemlich anständig, damit ich geätzt entsprechend seiner eigenen und 
zwar nicht so gut wie das Original. Und ich bin mit diesem Vorschlag 
sehr zufrieden. Also für Inspiration Ich lege Links zu der Platine, die 
mich inspiriert.
http://avrtester.tode.cz/pictures/galleries/2/522aee61ddb9b.jpg
http://avrtester.tode.cz/pictures/galleries/2/522aee3f449a6.jpg

von Tomas P. (tom666)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Fredek schrieb:
> Thanks, but I mean PCB for SMD version Mega328.
Here you can find materials for the production of single-sided boards:
http://svetelektro.com/Forum/avr-component-tester-avr-merac-suciastok-f18-t30285-start40.html#p443302

von Bernd D. (Firma: ☣ ⍵ ☣) (bernd_d56) Benutzerseite


Lesenswert?

(Doppelposting)
Falls hier noch jemand Nullkraftsockel 14pol sucht:
Die gibt es auch relativ günstig und schnell aus
Deutschland:
Ebay 190950594005

Bin mit der Firma nicht verwand oder verschwägert. Ging nur sehr schnell 
und bin zufrieden.

von Simone (Gast)


Lesenswert?

Hi karl, in my tester with atmega328p i need to change efuse in order to 
enable SUT from f7 to c7, d7 or e7 to obtain correct capacitors values.

It is correct ?

von Simone (Gast)


Lesenswert?

forgot to mention i use a 8 mhz crystal

von Simone (Gast)


Lesenswert?

Forgot what i said before!

with normal fuses i get this:

Part is a tantalium polarized capacitor with label value of 10uF

Pin1 on -
Pin2 on +
read value 11.01uF good

Pin1 on -
Pin2 on +
read value 11.01uF good

Pin1 on +
Pin2 on -
read value 8293nF bad

Pin1 on +
Pin3 on -
read value 8255nF bad

Pin2 on -
Pin3 on +
read value 10.67uF good

Pin2 on +
Pin3 on -
read value 8191nF bad


same behavour with an atmega328p and an atmega168 (non p)

von Fredek (Gast)


Lesenswert?

Thanks for all

von Pete K. (pete77)


Lesenswert?

Ich habe hier einen China-Tester, der nicht funktioniert.
Auf der Platine steht V2.4 2013/07/01.

Hat vielleicht jemand ein ähnliches Gerät? Ich suche den Schaltplan für 
die Fehlersuche.

Es scheint ein vereinfachtes Layout zu sein, da die LED neben dem Button 
nicht auch bedrahtet ausgeführt ist.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Simone schrieb:
> Part is a tantalium polarized capacitor with label value of 10uF

Hello Simone,
tantalium capacitors does not like the wrong polarisation direction.
The capacity measurement of tester is usually done with the lower pin 
number as minus pole. With all other types of capacitors I have never 
noticed this preferred direction because the used measurement voltage is 
very low.
I don't know any easy way to prevent this characteristic. If you try out 
both directions automatically, the measurement would take twice the time 
for all capacity measurements.


Best Regards, Karl-Heinz

von Pete K. (pete77)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Jetzt auch mit Bild

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Hallo Pete,
das scheint eine Version ohne Quarz zu sein. Normalerweise sind aber 
alle mir bekannten China Versionen exakt nach der Vorlage aufgebaut. 
Lediglich die Pinnummern des ATmega ändern sich wegen der SMD Version 
und die Transistoren sind andere Typen. Bei Deiner Version scheint auch 
eine 2.5V Zenerdiode anstatt einer Präzisionsreferenz verbaut zu sein.
Hinweise zur Fehlersuche findet man auch in der PDF-Doku im Hardware 
Kapitel.
Wurde dann schon mit dem Händler Kontakt aufgenommen? Wenn das Teil 
nicht läuft, ist das auf jeden Fall ein Reklamationsgrund

Grüße, Karl-Heinz

von Pete K. (pete77)


Lesenswert?

Reklamation läuft, müßig zu erwähnen, dass das Bild in dem Angebot etwas 
anders aussah :-(
Nun ja, dafür ist es eben billig Ware aus China :-)

EDIT: Mit einer frischen Batterie funktioniert es!

Also waren die 12,40$ doch gut angelegt!

: Bearbeitet durch User
von Pete K. (pete77)


Lesenswert?

Beim ESR werde mir bei einem großen 4700µF/63V Kondensator Werte 
zwischen 0,01 und 0,03 Ohm angezeigt. Wie verläßlich ist dieses 
Meßergebnis?

Hier ein paar Messungen mit dem gleichen Kondensator:
4624 ,02
4640 ,00
4534 ,03
4534 ,00
4579 ,02
4564 ,03
4624 ,03

von Simone (Gast)


Lesenswert?

tnks for clarification Karl, hope you can find a way to solve this.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Pete K. schrieb:
> Wie verläßlich ist dieses
> Meßergebnis?

Hallo Pete,
die Auflösung des angezeigten ESR-Wertes beträgt zwar 0.01 Ohm, das ist 
aber leider nicht die Genauigkeit. Der Meßwert wird durch Mittlung von 
vielen Meßwerten gewonnen. Die Auflösung des ADC reicht nicht für eine 
echte 0.01 Ohm Auflösung. Daher muß man das Ergebnis bei großen 
Kapazitäten (kleiner ESR) mit Vorsicht betrachten. Bei kleineren 
Kapazitätwerten werden die Angaben aber verläßlicher und entsprechen in 
etwa den Ergebnissen bei einer Meßfrequenz von 10 kHz.
Die Kapazitätswerte werden bei Elektrolyt-Kondensatoren weniger präzise 
ermittelt wie bei Folienkondensatoren. Ganz schlechte 
Kapazitätsergebnisse bekommt man mit alten Papierkondensatoren. Hier 
gibt der hohe Parameter Vloss (Spannungsverlust) aber einen Hinweis auf 
die schlechte Güte des Kondensators.
Grüße, Karl-Heinz

von Milhaus (Gast)


Lesenswert?

Yesterday I tested the electrolyte tantalum capacitors with the 
following results:
10.49 / 11.07 uF
106.3 / 107.0 uF
10.81 / 10.72 uF
9795nF / 10.31 uF
1030nF / 1019 nF
21.71 / 25.23 uF
the higher values ​​are in the correct direction, I think it's not so 
bad, just the higher value is the right one, they tantalum never like 
polarity.
The ESR resistance from 0.00 to 0.03 that is within the noise. 
Electrolytic capacitor, it is not resistance, ktrý bud always emit the 
same value, there are ongoing charging and discharging phenomena and the 
measurement is always reflected in the result in the lowest orders.
I would like to thank Karl-Heinz for his work, it's just a smart thing 
to put together, thanks again.

von Pete K. (pete77)


Lesenswert?

Gibt es eine Möglichkeit, aus dem TT-HEX File die Seriennummer 
herauszulesen?
Ich wollte mal schauen, was bei meinem Chinateil so eingebrannt ist.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Pete K. schrieb:
> Ich wollte mal schauen, was bei meinem Chinateil so eingebrannt ist.

Hallo Pete,
die Versionsnummer der Software wird normalerweise am Ende des 
Selbsttests für eine Sekunde auf dem LCD angezeigt. Die Versionsnummer 
ist in der Regel auch als ASCII in den EEprom Daten zu finden, wenn das 
Auslesen nicht durch Setzen des Sicherheitsbits verhindert wird.
Der Selbsttest startet automatisch, wenn bei einer Messung alle drei 
Pins miteinander verbunden sind und eine Messung gestartet wird. In der 
neuesten Entwicklerversion (Software/trunk im SVN-Archiv) ist zusätzlich 
eine Bestätigung durch einen zusätzlichen Tastendruck innerhalb von zwei 
Sekunden erforderlich. Sonst startet eine normale Messung.
Durch die zusätzliche Betätigung des Tasters kann ein versehentlicher 
Selbsttest verhindert werden, wenn beispielsweise ein defekter 
Transistor (Schluß zwischen allen Anschlüssen) getestet wird.
Grüße, Karl-Heinz

von Pete K. (pete77)


Lesenswert?

Danke für die Info. Es ist die 1.05k. Werde mal eine neue mit Deinen 
geposteten Änderungen aufspielen und D1 gegen eine LT1004 ersetzen.

von Pete K. (pete77)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Beim Versuch, das ganze mit AVRStudio 6 zu überseten, habe ich das 
Problem, dass scheinbar Transistortester.h nicht richtig gelesen wird.

Bei der ersten Datei Autocheck.c bekomme ich mehrere Fehler, dass einige 
Strings aus Transistortester.h nicht definiert sind (siehe Anhang).

Die Compilerflags habe ich aus dem Makefile übernommen.

Was mache ich falsch?

von Pete K. (pete77)


Lesenswert?

Mit externem Makefile geht es.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Pete K. schrieb:
> Es ist die 1.05k.

Die 1.05k Version ist schon etwas älter, vom Anfang des Jahres. Danach 
sind einige Verbesserungen und Ergänzugen eingebaut worden. Unter 
anderem sind das eine verbesserte ESR Messsung, der Spannungsverlust der 
Kondensatoren (Vloss) und der Sperrstrom von Einzeldioden (Ir). Da 
sollte sich ein Update auf jeden Fall lohnen. Dabei sollte man möglichst 
auch die Abblockung der Betriebsspannung mit Kondensatoren nahe am 
Prozessor verbessern.

Grüße, Karl-Heinz

von Pete K. (pete77)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Ich habe jetzt den aktuellen trunk übersetzt und bekomme nach der 
Batterieanzeige (9.5V ok) und langer Wartezeit (15s) die Meldung 
"CELL!".

Egal, ob ich PINS 1,2,3 verbunden habe oder nicht oder ein Kondensator 
eingesteckt ist.

Warum?

Makefile anbei.

von Milan P. (milhaus)


Lesenswert?

Pete K. schrieb:
> Ich habe jetzt den aktuellen trunk übersetzt und bekomme nach der
> Batterieanzeige (9.5V ok) und langer Wartezeit (15s) die Meldung
> "CELL!".
>
> Egal, ob ich PINS 1,2,3 verbunden habe oder nicht oder ein Kondensator
> eingesteckt ist.
>
> Warum?
>
> Makefile anbei.

Versuchen Sie, dieses Programm zu übersetzen, es gibt immer gearbeitet 
http://sourceforge.net/projects/winavr/files/latest/download?source=files 
hat ein paar Megabyte und es ist wirklich gut

von Pete K. (pete77)


Lesenswert?

Milan Petko schrieb:
> Versuchen Sie, dieses Programm zu übersetzen, es gibt immer gearbeitet
> http://sourceforge.net/projects/winavr/files/latest/download?source=files
> hat ein paar Megabyte und es ist wirklich gut

Ich verstehe nicht, wie das mein Problem lösen könnte.

von Dirk K. (millenniumpilot)


Lesenswert?

mit winavr lässt sich der Quelltext immer ohne Fehlermeldung 
übersetzten. Dazu bitte auch die Patche von Karl-Heinz einspielen.

Gruss Dirk

von Pete K. (pete77)


Lesenswert?

Also Fehlermeldungen habe ich keine bekommen und auch den aktuellen 
Trunk benutzt. Das Programm lässt sich auch flashen und ausführen (siehe 
Batterieanzeige), da verstehe ich nicht den Zusammenhang zwischen 
Compilierung und der Anzeige "CELL!" nicht so ganz.

von Bernd D. (Firma: ☣ ⍵ ☣) (bernd_d56) Benutzerseite


Lesenswert?

Pete K. schrieb:
> Also Fehlermeldungen habe ich keine bekommen und auch den aktuellen
> Trunk benutzt. Das Programm lässt sich auch flashen und ausführen (siehe
> Batterieanzeige), da verstehe ich nicht den Zusammenhang zwischen
> Compilierung und der Anzeige "CELL!" nicht so ganz.

Das hier hast du gelesen?
Aus Doku:
CAP_EMPTY_LEVEL Diese Option legt die Spannung (mV) für einen entladenen 
Kondensator
fest. Der Wert kann höher als 3mV gesetzt werden, wenn die Entladung 
nicht zum Ende kommt.
In diesen Fall meldet der Tester nach längerer Zeit „Cell!”.
Beispiel: CFLAGS += -DCAP_EMPTY_LEVEL=3

Sind auf der platine hochohmige Brücken? Lötreste, Flussmittel?

von Hubert G. (hubertg)


Lesenswert?

Ich habe die Version 1.09k mit dem AVR-Studio4, es sollte eigentlich 
egal sein welche Version man nimmt, kompiliert.
Bei einer Serie von Standardbauteilen gab es nicht die geringsten 
Probleme oder unplausiblen Ergebnisse. Die Ergebnisse habe ich immer mit 
einem zweiten Tester mit der Version 1.08k verglichen.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Pete K. schrieb:
> Ich habe jetzt den aktuellen trunk übersetzt und bekomme nach der
> Batterieanzeige (9.5V ok) und langer Wartezeit (15s) die Meldung
> "CELL!".

in allen mir bekannten Fällen war die Meldung "Cell!" auf eine 
ungenügende Abblockung der VCC (AVCC) Spannung zurückzuführen. Es sollte 
möglichst nahe am Prozessor abgeblockt werden. Den CAP_EMPTY_LEVEL 
hattest Du ja schon auf 6mV erhöht. Den Wert würde ich wieder auf 
Standard (4mV) zurücksetzen, wenn die Abblockung verbessert ist. Als 
vorübergehende Maßnahme kann man die Option INHIBIT_SLEEP_MODE setzen. 
Dann steigt der mittlere Stromverbrauch wegen der fehlenden Ruhezustände 
des ATmega an, wegen der gleichmäßigeren Stromaufnahme bleibt aber die 
Versorgungsspannung ruhiger.

Grüße und viel Erfolg, Karl-Heinz

von Tomas P. (tom666)



Lesenswert?

Pete K. schrieb:
> Ich habe jetzt den aktuellen trunk übersetzt und bekomme nach der
> Batterieanzeige (9.5V ok) und langer Wartezeit (15s) die Meldung
> "CELL!".

This is a tested version of the software.

Fuses:

ATmega168, ATmega168p:
RC 8Mhz - lfuse:0xe2 hfuse:0xdc efuse:0xf9
Crystal 8Mhz - lfuse:0xff hfuse:0xdc efuse:0xf9

ATmega328, ATmega328p:
RC 8Mhz - lfuse:0xe2 hfuse:0xd9 efuse:0xfc
Crystal 8Mhz - lfuse:0xff hfuse:0xd9 efuse:0xfc

: Bearbeitet durch User
von Manfred G. (manfred_g)


Lesenswert?

Hallo Pete.k,
Wo hast du deine China Version denn bestellt? Kannst du mal den Link 
einstellen?
Ist da auch ein Textoolsockel zum festklemmen drauf?
Grüße? Manfred

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Manfred G. schrieb:
> Wo hast du deine China Version denn bestellt?

Hallo Manfred,

bei Ebay nach "Transistortester ESR" suchen ergibt einige Anbieter, 
unter anderem auch eine mit Textool Fassung und mega328 in DIL Fassung.
Eine weitere Variante ist im Gehäuse mit aufsteckbarer Textool-Fassung.
Neuerdings gibt es auch eine Variante mit Bananen-Buchsen, bei der ich 
nicht weiß, welcher Prozessor verwendet wird. Ich würde auf jeden Fall 
eine Version mit mega328 bevorzugen.

Grüße, Karl-Heinz

von Manfred G. (manfred_g)


Lesenswert?

Hallo Karl-Heinz,
Hatte schon letzte Woche bestellt. Entspricht meine Wahl den von dir 
vorgeschlagenen Vorgaben ?

 EBay 161103657639
Gruß manfred

von Pete K. (pete77)


Lesenswert?

Also meinen kann ich nicht empfehlen, er funktioniert zwar, aber hat 
keinen m328 und auch nur wenige Abblockkondensatoren.

Bestellt habe ich bei www.aliexpress.com, Lieferzeit ca. 3-4 Wochen.

von Thomas S. (doschi_)


Lesenswert?

Manfred G. schrieb:
> Hallo Karl-Heinz,
> Hatte schon letzte Woche bestellt. Entspricht meine Wahl den von dir
> vorgeschlagenen Vorgaben ?
>
>  EBay 161103657639
> Gruß manfred

dieser ist (optisch) identisch:
http://www.ebay.de/itm/181243800988
und hat laut dem vorletzten Bild in der Beschreibung und dem Text der 
Beschreibung den ATMega328.
Gruß Thomas

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Manfred G. schrieb:
> Hatte schon letzte Woche bestellt. Entspricht meine Wahl den von dir
> vorgeschlagenen Vorgaben ?

Hallo Manfred,
den gleichen Typ hatte ich auch bestellt, der ist soweit in Ordnung 
(ATmega328 im DIP Sockel). Die 2.5V Präzisionsreferenz fehlt, dafür 
scheint aber der Spannungsregler ziemlich genau zu sein. Die Referenz 
dient nur der Überwachung der VCC Spannung und wird bei hoher 
Genauigkeit des Reglers nicht gebraucht.
Es fehlt eine ISP-Programmierschnittstelle. Wegen des 8 MHz Quarzes muß 
die externe Programmiervorrichtung einen Takt zuführen. Alternativ 
könnte man eine ISP-Schnittstelle per Kabel an den Sockel anlöten, wenn 
man das Teil in ein Gehäuse einbaut.
Grüße, Karl-Heinz

von schufti (Gast)


Lesenswert?

Hi,
also auch ich habe die "Billigversion" aus China (wie Pete K.) für 
umgerechnet 12€ inkl. Versand und bin eigentlich damit recht zufrieden. 
Die Zenerdiode kann man jederzeit ersetzen (bevorzugt LM336, weil 
ausreichend genau und am günstigsten), ebenso den 78L05. Der fehlende 
Quarz ist gewöhnlich bei konstanten Temperaturverhältnissen im 
Bastelzimmer auch verschmerzbar.
Auch die Verwendung von "normalen" Widerständen macht sich nicht negativ 
bemerkbar, denn die Abweichungen in den Selbsttests sind 
vernachlässigbar (möglicherweise sind die Widerstände ja ausgesucht). 
Zusätzlich hat man die ISP-Schnittstelle schon vorbereitet.

Wem das zu wenig ist, der kann ja eins der "Altgeräte" mit gesockeltem 
ATmega 8 für knapp 8€ inkl. Versand kaufen und mit allen goodies 
umrüsten...

P.s.: ich habe auch schon die aktuelle Trunk compiliert und geflashed, 
allerdings mit den Fuses low: 0xD2 ext: 0x01 (0xF9) high: 0xDF

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

schufti schrieb:
> ich habe auch schon die aktuelle Trunk compiliert und geflashed,
> allerdings mit den Fuses low: 0xD2 ext: 0x01 (0xF9) high: 0xDF

Für welchen ATmega?
Wenn es ein mega168 ist, läuft er auf internem RC-Takt mit verkürzter 
Startzeit (4.1ms) und die Unterspannungserkennung (Brown out) ist 
abgeschaltet.
Die Standardeinstellung ist für den mega168 RC-Betrieb:
low:0xE2, high:0xDC, ext:0xF9
und für den mega168 Quarz-Betrieb:
low:0xF7, high:0xDC, ext:0xF9
Für beide Betriebsarten ist eine Startverzögerung von 65ms und ein Brown 
Out Pegel von 4.3V eingestellt.
Für einen ordentlichen Betrieb sollte die VCC Spannung stabil bleiben. 
Ohne die Startverzögerung und die Brown Out Erkennung startet der 
Prozessor möglicherweise zu früh. Mit der Standard-Einstellung startet 
der Prozessor erst bei Überschreiten des Brown Out Pegels und wartet 
noch zusätzlich 65ms. Bis dahin sollte die VCC Spannung stabil sein und 
der LCD-Controller bereit sein.
Grüße, Karl-Heinz

von schufti (Gast)


Lesenswert?

Hi KHK,

ja 168 ohne Quarz, dachte das geht aus Referenz zu Chinaboard von Pete 
K. hervor.

Ich denke, dass die Fuse-config für ein Batteriegerät mit lin. Regler 
angemessen ist, besonders wo es mit akt. Brownout ja gelegentlich 
Probleme gegeben haben soll ....

von Pete K. (pete77)


Lesenswert?

@schufti: Sind bei Dir Abblockkondensatoren verbaut? Kannst Du ein Bild 
hochladen?

von schufti (Gast)


Lesenswert?

Hi Pete,

es ist exakt die selbe Platinenversion wie bei dir.

Hat von Beginn an funktioniert, habe aber trotzdem einen C nahe dem µC 
platziert.

von Miki (Gast)


Lesenswert?

Hello,
I bought the PCB to www.avrtester.tode.cz, it is a professional job, I 
just have a question. I chose resistors and now I do not know what 
values should have self-test.
Me is based on the      T2-4 -5 -6
                        T3 4 -4  8

is that correct? Nowhere are the limits of self test, or is there an 
indication somewhere?

Thanks for the info Miki

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Miki schrieb:
> Nowhere are the limits of self test, or is there an
> indication somewhere?

Hello Miki,
the output values of the self test are differences to the theoretical 
value in mV units. The ADC resolution is about 5mV. The intermediate 
values are only given by building mean values of several measurements. 
In addition the difference to the theoretical value is not only 
dependent on the resistance values of the 680 Ohm and 470 kOhm 
resistors. The internal error of the ADC and multiplexor are also 
relevant. So your results does not indicate any error. If your results 
exeed much more than 10mV, you should check your circuit.
Best Regards, Karl-Heinz

von G. H. (schufti)


Lesenswert?

Hi KHK,

zwei Fragen:

1) wäre es eigentlich möglich, den Tester nach der Messung während der 
Anzeige der Ergebnisse auch schlafen zu lassen bis zum nächsten 
Tastendruck oder dem Abschalten? Irgendwie ist es frustrierend, dass 
während der Messung weniger Strom verbraucht wird als im Leerlauf ....

2) wäre es möglich für den Mega168 eine Version zu machen mit 
erweiterter ß Messung aber ohne "Selbsttest"? Dann könnte man zuerst mit 
der "Selbsttestversion" den Abgleich machen, die Parameter werden ins 
EEProm geschrieben, man liest sie aus und danach lädt man die 
"Normalversion" plus ausgelesenes EEprom und man bekommt die selben ß 
Werte wie auch mit der Mega 328 ?

Gruß,
schufti

: Bearbeitet durch User
von Pete K. (pete77)


Lesenswert?

Mein China-Import zeigt jetzt auch kein "Cell!" mehr an, nachdem ich 
AVCC/GND geblockt habe. Vielen Dank Karl-Heinz!

: Bearbeitet durch User
von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

G. H. schrieb:
> zwei Fragen:

Die erste Frage verstehe ich nicht richtig. Der ATmega schläft ausser 
der Meß- und Rechen-Zeit eigentlich die ganze Zeit. Auch während den 
Messungen wird in den längeren Wartezeiten geschlafen. Wenn die 
Ergebnisse angezeigt werden, schläft der Prozessor auch fast die ganze 
Zeit.

Zu der zweiten Frage werde ich noch mal in Ruhe nachdenken. Vielleicht 
hilft es auch, wenn man Teile des Selbsttests und der Kalibration 
trennt. Vielleicht gelingt es dann ja, für den ATmega168 die B 
Ermittlung in beiden Schaltungen durchzuführen, wenn man nur auf den 
Selbsttest-Zweig verzichtet.

Grüße, Karl-Heinz

von G. H. (schufti)


Lesenswert?

Hallo KHK,

mir ist nur aufgefallen, dass mein Tester während der Messung ca. 8-10mA 
zieht, nach der Messung aber 15mA.

Gruß,
schufti

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

G. H. schrieb:
> mir ist nur aufgefallen, dass mein Tester während der Messung ca. 8-10mA
> zieht, nach der Messung aber 15mA.

Das ist sehr ungewöhnlich. Nach der Messung wird der PC4 Pin auf GND 
geschaltet wegen der Relay-Erweiterung zum Schutz der Eingänge. Mit der 
vorgeschlagenen R16 Bestückung von 2.2k wird hier zusätzlich Strom 
verbraucht. Der Strom, der normalerweise die 2.5V Spannungsreferenz 
speist, wird dadurch auf etwa 2.2mA verdoppelt. Liegt hier etwa ein 
Bestückungsfehler vor?
R16 ist der Widerstand von der 2.5V Spannungsreferenz nach VCC.

Grüße, Karl-Heinz

von Pete K. (pete77)


Lesenswert?

Gibt es die Doku auch als fertiges PDF?

Wäre auch prima, wenn in den Sourcecodefiles ein $Id$ stehe würde, dann 
kann SVN dort die Version eintragen.

von G. H. (schufti)


Lesenswert?

@Pete K.:
ja, entweder das svn clonen oder als Archiv runterladen. Über den 
svn-Browser ist es mir nicht gelungen das runterzuladen.

@KHK: ja, Widerstand ist geprüft 2k2 ...

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Pete K. schrieb:
> Gibt es die Doku auch als fertiges PDF?

Die Doku ist in Deutsch und Englisch zu jeder Version im SVN Verzeichnis 
Doku/tags Verzeichnis zu finden. Die Doku zu der Entwicklerversion 
findet man im SVN Verzeichnis Doku/trunk/pdftex/german bzw. die 
englische Version in Doku/trunk/pdftex/english . Das fertig kompilierte 
PDF heißt immer ttester.pdf, sowohl die englische als auch die deutsche 
Version. Es sind aber auch die pdftex Quellen im SVN enthalten.

Die bisherige Art der Versionsvergabe möchte ich beibehalten. Wer 
möchte, kann jede einzelne Änderung direkt im SVN nachschauen.

Grüße, Karl-Heinz

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

G. H. schrieb:
> @KHK: ja, Widerstand ist geprüft 2k2 ...

da weiß ich zunächst auch keinen Rat mehr. Während der Anzeigezeit 
sollte der Tester nicht mehr Strom ziehen als beim Messen.
Wurde beim Übersetzen in der Makefile die Option RESTART_DELAY_TICS=6 
gesetzt? Die ist ohne Quarz notwendig, damit die Wartezeiten wegen des 
anderen Aufwachverhaltens stimmen.

Grüße, Karl-Heinz

von Moritz A. (moritz_a)


Lesenswert?

Pete K. schrieb:
> Gibt es die Doku auch als fertiges PDF?

Ich hatte auch einmal eine aktuelle Version unter 
Beitrag "Re: Sammelbestellung Transistortester III - schnelle Runde" hochgeladen.

G. H. schrieb:
> ja, entweder das svn clonen oder als Archiv runterladen. Über den
> svn-Browser ist es mir nicht gelungen das runterzuladen.

Ja, hat der leider auch nicht als Feature.

von Pete K. (pete77)


Lesenswert?

Karl-Heinz Kübbeler schrieb:
> Die bisherige Art der Versionsvergabe möchte ich beibehalten. Wer
> möchte, kann jede einzelne Änderung direkt im SVN nachschauen.

Das ist kein Problem. Das ID-Tag zeigt die eingecheckte Version an (z.B. 
187), bei Bedarf kann man dann den ganzen Baum mit einem Tag versehen 
(z.B. 1.09k). Dieses Tag kann man dann auschecken und hat alle Files, 
die zur Version 1.09k gehören.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Pete K. schrieb:
> Das ID-Tag zeigt die eingecheckte Version an (z.B.
> 187), bei Bedarf kann man dann den ganzen Baum mit einem Tag versehen
> (z.B. 1.09k).

Steht die SVN Revision nicht schon im versteckten Verzeichnis .svn in 
der Datei entries bei jedem svn checkout ?

Grüße, Karl-Heinz

von Christian S. (chris02)


Lesenswert?

Hallo!

Ich habe jetzt auch endlich mal die Platine aus der SB I bestückt.

Die Platine geht an, nach eienr Zeit auch wieder aus, die PowerLED 
bleibt and  und auch der µc lässt sich per ISP programmieren.

Das Problem ist nur, dass mein Display nichts anzeigt! :(

Ich habe das hex und eep File auf folgendem Pfad eingespielt:
transistortester.tar\transistortester\Software\tags\ttester_108k.zip\tru 
nk\mega328\

Bei der Bestückung habe ich mich an den Warenkorb von Moritz gehalten.

Wo ist mein Problem, bzw wo muss ich ansetzen?

Nachtrag: Fuses sind wie folgt gesetzt:
low 0xFF, high 0xD9 und efuse 0xFC

: Bearbeitet durch User
von Moritz A. (moritz_a)


Lesenswert?

Christian Sch. schrieb:
> Das Problem ist nur, dass mein Display nichts anzeigt! :(

Ich tippe mal auf Beitrag "Re: Sammelbestellung Transistortester"
EDIT: Nicht zutreffend, wenn du bei Reichelt geordert hast.

Wobei dein Pfad klingt auch nach der HD47780-Variante, nicht passend für 
das dogm-Display.

Probiere mal Beitrag "Re: Sammelbestellung Transistortester"

: Bearbeitet durch User
von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Christian Sch. schrieb:
> Das Problem ist nur, dass mein Display nichts anzeigt! :(

Hallo Christian,
wenn Du ein DOGM LCD verwendest, muß die Software angepasst sein. Das 
muß man durch Setzen der Makefile Option LCD_DOGM machen. Diese Option 
ist normalerweise nur als Kommentar gesetzt.
Für den aktuellen Entwicklerpfad habe ich ein neues Verzeichnis 
Software/trunk/mega328_dogm mit den fertigen Programmdaten ergänzt.
Bei der Entwicklerversion (Vorversion der nächsten 1.09k) muß der 
Selbsttest innerhalb von zwei Sekunden mit einem Tastendruck bestätigt 
werden, sonst startet eine normale Messung.

Grüße, Karl-Heinz

von Moritz A. (moritz_a)


Lesenswert?

Karl-Heinz Kübbeler schrieb:
> Für den aktuellen Entwicklerpfad habe ich ein neues Verzeichnis
> Software/trunk/mega328_dogm mit den fertigen Programmdaten ergänzt.
> Bei der Entwicklerversion (Vorversion der nächsten 1.09k) muß der
> Selbsttest innerhalb von zwei Sekunden mit einem Tastendruck bestätigt
> werden, sonst startet eine normale Messung.

Selbst der wird nicht direkt funktionieren, da das StripGrid-Layout bei 
mir zum Routen günstiger war, wie auch in 
Beitrag "Re: Sammelbestellung Transistortester" 
dokumentiert.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Moritz A. schrieb:
> Selbst der wird nicht direkt funktionieren, da das StripGrid-Layout bei
> mir zum Routen günstiger war

Schande über mein Haupt. Ich muß zugeben, daß ich die Variante nicht gut 
genug beobachtet hatte. Ich habe zusätzlich noch den Pfad 
Software/trunk/mega328_strip_grid_dogm ergänzt. Hier habe ich auch die 
Option für die serielle Schnittstelle herausgenommen, passend für dir 
Zenerdioden-Option.

Schöne Grüße und vielen Dank für den Hinweis,
Karl-Heinz

von Christian S. (chris02)


Lesenswert?

Erstmal vielen Dank für eure Hilfreichen antworten.

Moritz A. schrieb:
> Probiere mal Beitrag "Re: Sammelbestellung Transistortester"
Hab ich gerade drauf gebrutzelt, leider ist immernoch nichts zu sehen. 
Spielt es eine Rolle ob die Files für einen 328 oder einen 328P 
compiliert wurden?
Meine oben genannten Fuses hab ich richtig gesetzt? (Ich verwende einen 
328P)

Du hattest in dem anderen Thread auch folgendes geschrieben:
>Zusätzlich werde ich dann mit dem Versand auch passende Hex-Files
bereitstellen.
Hast du dies getan? Ist ja eine der Platinen von dir ;) Dann bräuchte 
ich mich nicht mehr mit dem Makefile beschäftigen g

Karl-Heinz Kübbeler schrieb:
> Hallo Christian,
> wenn Du ein DOGM LCD verwendest, muß die Software angepasst sein. Das
> muß man durch Setzen der Makefile Option LCD_DOGM machen.

Hallo Karl Heinz,

vielen Dank für deinen Hinweis. Ich verwende das DOGM LCD. Werde mir am 
WE mal die Zeit nehmen das Makefile anzusehen (wobei das für mich auch 
Neuland ist) und auch die Doku ein wenig genauer.

PS: Echt ein super Messgerät und total klasse, was ihr da so macht! 
Vielen Dank!

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Christian Sch. schrieb:
> Dann bräuchte
> ich mich nicht mehr mit dem Makefile beschäftigen

Die Entwicklerversion hat zwei neue Unterverzeichnisse für DOGM 
Displays. Für Deine Version müßte das Unterverzeichnis 
mega328_strip_grid_dogm passen. Hier ist die Makefile entsprechend 
eingestellt und die Programmierdaten müßten für einen mega328 oder 
mega328p passen. Die beiden Prozessortypen haben zwar eine 
unterschiedliche Kennung, die Programmdaten und die Einstellung des 
Fuses sind aber identisch. Man braucht mit dem SVNbrowser nur dieses 
Unterverzeichnis als GNU tarball herunterladen
Wenn die LED nach dem Start für etwa 30 Sekunden leuchtet, läuft das 
Programm. Zusätzlich kann man aber auch eine LED als Testobjekt 
anschließen. Beim Testen flackert die LED ein paar Mal.
Sind die Anschlüsse des LCD's auf korrekte Verbindung und eventuellen 
Kurzschluß überprüft worden?

Grüße und viel Erfolg, Karl-Heinz

von Sebastian E. (s-engel)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

@Christian:

Ich habe gestern die Moritz-sche Platine bestückt (mit ATmega328P) und 
diese Dateien über AVR Studio geflasht:
Beitrag "Re: Sammelbestellung Transistortester"

Bei den Fuses habe ich nur die Clock-Source auf den 8MHz Quarz 
eingestellt (Clock-Devider natürlich aus) und die Brown Out auf 4,3V 
gestellt.

Dann lief es auf anhieb.

von Info (Gast)


Lesenswert?

Besten Dank an die Autoren.

Ich habe auch die Ebay Hardware "V2.4 2013/07/01" aus China erhalten und 
versucht, sie mit ATMega328p (SMD) aufzurüsten.

http://www.atmel.com/Images/Atmel-8271-8-bit-AVR-Microcontroller-ATmega48A-48PA-88A-88PA-168A-168PA-328-328P_datasheet.pdf

Leider war ich offenbar beim Flashen nicht vorsichtig genug und es stieg 
Rauch auf - leider weiß ich nicht, woher. Der 7805 tat noch, was er 
soll, und der Mikro liess sich auch ansprechen.
Aber die Schaltung ohne alles "zog" nach dem Aufwecken 90 mA (am 
Netzteil mit 7.3 V).
Durch Reset des Controllers fiel auch der Strom weg.
Das Auslöten der D1 änderte am Strom nur unwesentlich etwas.
Auf dem LCD tat sich nichts sichtliches.
100 nF an AVCC bzw. Supply änderte leider auch nichts.

Also hatte ich offenbar Pin(s) des Mikros zerschossen? Oder weicht die 
Hardware von der Standardschaltung ab?

*LÖSUNG*:
Das Poti für die LCD-Kontrastspannung ist beim Heißluftlöten beschädigt 
worden und hat mehr oder minder einen Kurzen verursacht. Dass dann am 
Display nichts zu sehen war, ist auch kein Wunder.

Fuses für 8 MHz RC: -U lfuse:w:0xe2:m -U hfuse:w:0xd9:m -U 
efuse:w:0xfc:m
Software rev 187:
http://www.mikrocontroller.net/svnbrowser/transistortester/Software/trunk/mega328/
http://www.mikrocontroller.net/svnbrowser/transistortester/Software/trunk/mega328/Makefile?revision=180&view=markup

Die Fuses konnte ich mit AVR Studio problemlos schreiben, avrdude 6.0.1 
hat aber beim Rücklesen das weiter oben schon erwähnte Problem, nur eine 
4 zurückzubekommen.

Lassen sich auch krumme Quarzfrequenzen nutzen (Stichwort 
"Baudratenquarz", 8 bzw. 1 MHz sind ja relativ fest im Makefile)?

Die Versionsnummer wird offenbar nur bei der Selbsttestabfrage 
(Kurzschlussstecker) angezeigt? -> 1.09k

Display ist ein ZIJING ELECTRONICS ZJM162A MST01D002. Der Kontrast ist 
nicht so toll.



http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_Transistortester

von Moritz A. (moritz_a)


Lesenswert?

Info schrieb:
> Die Fuses konnte ich mit AVR Studio problemlos schreiben, avrdude 6.0.1
> hat aber beim Rücklesen das weiter oben schon erwähnte Problem, nur eine
> 4 zurückzubekommen.

Dieses verhalten ist ja insofern korrekt bzw "nicht falsch", als dass 
nicht festgelegt ist wie ungenutze Bits zurückgegeben werden.

Das habe ich in Beitrag "Re: Sammelbestellung Transistortester" auch 
nochmal näher erläutert gehabt.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Info schrieb:
> Lassen sich auch krumme Quarzfrequenzen nutzen (Stichwort
> "Baudratenquarz", 8 bzw. 1 MHz sind ja relativ fest im Makefile)?

Leider lassen sich nur glatte Frequenzen nutzen. Als Quarz getestet ist 
nur 8 MHz und 16 MHz. Der 1 MHz Betrieb ist durch /8 Teiler der 
Taktfrequenz einstellbar (fuses), aber nicht sinnvoll. Beim Nachrüsten 
eines 8 MHz Quarzes habe ich auf die 22 pF Kondensatoren ohne erkennbare 
Probleme verzichtet.

Grüße, Karl-Heinz

von Info (Gast)


Lesenswert?

Ok, danke für die Antworten. Dann werde ich mir mal einen "glatten" 
Quarz besorgen :-)

von Simone (Gast)


Lesenswert?

If i try to compile with debug options enabled i get errors becouse of 
missing semicolon at the end of every DisplayValue(..) line.

Ex:

DisplayValue(lirx1,1,LCD_CHAR_OMEGA,4)

should be

DisplayValue(lirx1,1,LCD_CHAR_OMEGA,4);

von G. H. (schufti)


Lesenswert?

Hallo KHK!

Habe die neue Version (ohne T1-T7 mit beiden hfe Bestimmungen) für 
ATMega168 compiliert und in meine "V2.4 2013/07/01" Chinaverion 
geflasht: funzt prima !!!

Besten Dank für die großartige Unterstützung,
schufti

von Christian (Gast)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

So nun bin ich endlich fertig.
Hier das ergebniss.

von Karl-Heinz K. (kubi48)


Lesenswert?

Simone schrieb:
> If i try to compile with debug options enabled i get errors becouse of
> missing semicolon at the end of every DisplayValue(..) line.

Hello Simone,

you are right with your error report. Thank you for the hint. I have 
corrected the SVN already.
For the debugging of the tester you have to connect a 4x20 character LCD 
instead of the standard 2x16 LCD.

Best Regards, Karl-Heinz

von Egon (Gast)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Ich habe gerade den China-Tester von 1.07 auf 1.09 geflasht,
geht wunderbar. jetzt noch ISP und Z-Diodentest nachrüsten und
dann ist gut.
Gruß
Egon

von Simone (Gast)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Here is my pcb project.

Posted here to have your opinions and suggestions.

Tnks, Simone.

Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.